Warum gibt es Gründe?

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1 Bremen, September 2009 Im Titel meines Vortrages steht eine Frage: Warum gibt es Gründe? Die Frage zielt auf eine Erklärung, und der Vortrag geht der Frage nach, wie Gründe zu erklären sind. Die Frage betrifft Gründe dafür, etwas Bestimmtes zu tun, aber auch Gründe dafür, etwas Bestimmtes zu glauben. Mir sind zwei Seiten dieser Frage wichtig. Erstens: die Frage selbst: genauer, die Tatsache, dass es eine solche Frage gibt. Es ist wichtig, die Frage Warum gibt es Gründe? ausdrücklich zu stellen, denn es wird oft so getan, als seien Gründe uns einfach gegeben. Wie ich zeigen will, liegt genau hier der entscheidende Fehler. Noch öfter wird die Frage gar nicht gestellt, obwohl die Rede von Gründen im Folgenden großes Gewicht trägt. Zweitens: ich möchte eine Antwort auf die Frage skizzieren, die nach meiner Meinung die Rede von Gründe verständlich und insgesamt überzeugend erklärt. Die Antwort findet sich, zumindest in ihren Grundzügen, in Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen. Ihre Bedeutung und ihre Tragweite werden aber selbst in der Literatur über Wittgenstein nicht recht deutlich. 1 Der erste Teil meines Vortrags erläutert die Frage, ihre Bedeutung, und eine mögliche Antwort auf sie. Es ist die Antwort des Realisten, und es zeigt sich sehr bald, dass sie als Antwort nicht überzeugt. In der zugespitzten Form des Platonismus ist sie noch nicht einmal eine Antwort. Sie liefert überhaupt keine Erklärung dafür, dass es Gründe gibt, sondern weist die Frage nach der Erklärung einfach zurück. Wenn es eine überzeugende alternative Erklärung gibt, ist diese deshalb vorzuziehen. Der zweite Teil des Vortrags arbeitet den Hauptgedanken dieser Erklärung aus. Wie sich zeigt, führt sie auf eine pragmatische Deutung der Rede von Gründen, die ihrerseits zu einer Form des Antirealismus in Bezug auf Gründe führt. Abschließend gehe ich kurz auf die Frage ein, was aus dieser Deutung von Gründen folgt und welche philosophischen Perspektiven sich aus ihr ergeben. 1. Die realistische Deutung der Rede von Gründen 1 Interessante Perspektiven ergeben sich aus der Aufsatzsammlung Wittgenstein and Reason, ed. J. Prescott. Oxford: Blackwell,

2 Was genau ist mit der Rede von Gründen gemeint? Ich folge Thomas Scanlon darin, einen Handlungsgrund als etwas anzusehen, das für eine Handlung spricht. 2 Das ist, wie Scanlon selbst sagt, weniger eine informative Definition des Wortes als eine Illustration. Wenn jemand fragt, wie etwas für eine Handlung sprechen kann, gibt es nur eine einzige Antwort: indem es einen Grund dafür darstellt. Der Begriff des Grundes ist primitiv. Er entzieht sich der Begriffsanalyse, wenn eine Begriffsanalyse darauf abzielt, den Begriff des Grundes mit einfacheren und begrifflich von ihm unabhängigen Mitteln zu klären. Ebenso verhält es sich mit Gründen dafür, etwas zu glauben. Hier ist ein Grund etwas, das dafür spricht, etwas für wahr zu halten. Wenn nun jemand fragt, wie etwas dafür sprechen kann, etwas anderes für wahr zu halten, gibt es nur eine einzige Antwort: indem es einen Grund dafür darstellt. Ich merke nur nebenbei an, dass sowohl Externalisten als auch Internalisten diese Kennzeichnung von Gründen akzeptieren können. Internalisten behaupten, etwas könne nur dann ein Handlungsgrund für jemanden sein, wenn es sich auf dem Weg der rationalen Überlegung aus den gegebenen Motivationen des Handelnden ergibt. Externalisten bestreiten das. Nun kann es so scheinen, als sei der Internalist darauf festgelegt, die gegebenen Motivationen des Handelnden, seien es Wünsche oder Überzeugungen, seien auch seine Gründe. Tatsächlich wird Internalisten oft dieser Vorwurf gemacht. Er ist unberechtigt. Internalisten und Externalisten stimmen darin überein, einen Handlungsgrund als etwas zu betrachten, das für eine Handlung spricht. Ihre Auseinandersetzung betrifft die Frage, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit das der Fall ist. Was genau kommt nun als Grund dieser Art in Betracht? Gründe sind durch Tatsachen bestimmt. Handlungsgründe sind dementsprechend durch die für das Handeln relevanten Tatsachen bestimmt. Nun kann praktisch jede Tatsache in einem bestimmten Kontext ein Grund dafür sein, auf eine bestimmte Weise zu handeln. Liegt vor mir jemand hilflos auf der Straße, so ist das mein Grund zu helfen; mag ich keine Meeresfrüchte, so ist das mein Grund, im Restaurant ein Essen ohne Meeresfrüchte zu bestellen. Tatsachen dieser Art sind in der Regel in einem vertrauten und unproblematischen Sinn objektiv. Sie sind so beschaffen, wie sie es sind, unabhängig davon, was wir über sie denken und sagen. Was aber macht eine Tatsache in einem gegebenen Kontext zu einem Grund? Eine einfache, aber wegen ihrer Einfachheit auch unbefriedigende Antwort lautet: Gründe sind einfach da, unabhängig davon, was wir über sie denken und sagen. Die Welt, so wird uns mitgeteilt, umfasse 2 T. M. Scanlon, What We Owe to Each Other (Cambridge, Mass.: Harvard University Press, 1998), 17. 2

3 ganz einfach noch mehr, als wir mit Aussagen über Erfahrungstatsachen zum Ausdruck bringen. Wenn das zutrifft, gibt es eine Wirklichkeit, an der sich die Wahrheit von anderen, insbesondere normativen, Aussagen bemisst. Diese Auffassung bezeichne ich als Platonismus in Bezug auf Gründe. Sie ist eine Spielart des Realismus und zeigt eine strukturelle Ähnlichkeit mit dem Platonismus in der Philosophie der Mathematik. Es ist wichtig, diese platonistische Auffassung von der offensichtlich richtigen und unbestrittenen Auffassung zu unterscheiden, dass die Tatsachen, die Gründe sind, in der Regel unabhängig von dem, was wir über sie denken und sagen, so beschaffen sind, wie sie es nun einmal sind. Die Frage, auf die es ankommt, ist was eine Tatsache dieser Art zu einem solchen Grund macht. Die Tatsache, dass jemand vor mir hilflos auf der Straße liegt, ist für mich ein Grund, der Person zu helfen. Die Frage ist: Was erklärt diesen Zusammenhang? Diese Frage ist nicht durch den Hinweis zu beantworten, die Tatsachen, die Gründe sind, seien unabhängig von dem, was wir über sie denken und sagen. Denn was macht sie zu Gründen? Ist die Tatsache, dass etwas einen Grund für eine Handlung oder für eine Überzeugung darstellt, ebenfalls unabhängig vom dem, was wir über sie denken und sagen? Der Platonist zeichnet sich dadurch aus, eben das zu behaupten. Mit dieser Behauptung jedoch ist der Platonismus in Bezug auf Gründe ebenso wie der Platonismus in der Philosophie der Mathematik schwer wiegenden Einwänden ausgesetzt, die ihn sehr unattraktiv erscheinen lassen. Abgesehen von der Frage, wie Gründe in unser Weltbild passen und wie sie erkennbar sind, wenn die platonische Auffassung zutrifft, bleibt ungeklärt, was dafür spricht, an die bloße Gegebenheit von Gründen zu glauben. Es gibt aus der Sicht des Platonisten weder eine natürliche Erklärung dafür, dass es Gründe gibt, noch dafür, dass sie so beschaffen sind, wie sie es sind. Das erscheint willkürlich, sofern es eine Erklärung für beides gibt. Tatsächlich läuft die platonistische Auffassung darauf hinaus, diese Fragen nicht zu beantworten, sondern zurückzuweisen. Das Muster der Antworten auf Fragen nach einer Erklärung ist immer dasselbe. Warum gibt es Gründe? Wir können es nicht erklären, es gibt sie eben. Wie passen sie in unser Weltbild? Wir können es nicht erklären, wir müssen sie einfach als elementaren Bestandteil der Wirklichkeit anerkennen. Wie haben Kenntnis von Gründen? Wir können es nicht erklären, wir haben sie eben. Das ist nicht glaubwürdig. Man mag sich nun auf eine gemäßigte Position zurückziehen, derzufolge es zwar objektive Tatsachen in Bezug auf Gründe gibt, die Möglichkeit der Erklärung aber nicht ausgeschlossen wird. Entsprechend mag man vesuchen, die ontologischen und epistemischen Fragen ernst zu nehmen 3

4 und auf eine Weise zu beantworten, die die realistische Position nicht von vornherein diskreditiert. Mann kann, mit anderen Worten, versuchen, ein Realist zu sein, ohne Platonist zu werden. Dennoch bleibt eine Reihe offener Fragen bestehen: Wie können wir uns sicher sein, dass es objektive Tatsachen in Bezug auf Gründe gibt? Warum sollten wir es glauben? Was genau erklärt die Tatsache, dass eine Tatsache für eine bestimmte Handung oder Überzeugung einen Grund darstellt, für andere dagegen nicht? Dahinter steht unverändert die Frage, die sich auch dem Platonisten stellt: Wie passen normative Tatsachen in unser Weltbild, und wie können wir, wenn es sie gibt, von ihnen wissen? Die Überzeugungskraft des Realismus hängt entscheidend von seiner Antwort auf diese Fragen ab. 2. Was ist die Alternative? Anstatt die Fragen weiter zu vertiefen, möchte ich nun fragen, welche Alternative zum Realismus es gibt. Ich stütze mich dabei auf einige vergleichsweise wenig beachtete Abschnitte aus Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen, die sich mit der Rede von Gründen befassen. 3 Wie ich zeigen will, entwickelt Wittgenstein hier eine pragmatische Deutung der Rede von Gründen. Diese Deutung ist, wie ich zeigen will, eine Spielart des Antirealismus in Bezug auf Gründe, oder führt auf natürlichem Wege dorthin. Sie entgeht deshalb den Einwänden gegen den Realismus, der Gründe als elementaren Bestandteil der Wirklichkeit versteht - und so, wie ich meine, missversteht. Wittgensteins Text steht im Zusammenhang des Induktionsproblems. Hier wird die Frage, welchen Grund wir dafür haben, ein bestimmtes Geschehen mit Sicherheit zu erwarten, ja ob wir überhaupt Gründe für eine solche Erwartung haben, sehr dringlich. Wittgenstein fragt: Warum glaubst du, daß du dich an der heißen Herdplatte verbrennen wirst? - Hast du Gründe für diesen Glauben; und brauchst du Gründe?. 4 In dieser Passage zeigt sich ein naturalistischer Zug, der Wittgenstein mit Hume verbindet. Bekanntlich hat Hume dafür argumentiert, alle Schlüsse von der Vergangenheit auf die Zukunft nicht als vernunftgeleitet, sondern als Ausdruck reiner Gewohnheit und somit als Ausdruck der Gegebenheit der menschlichen Natur anzusehen. 5 Wittgenstein spielt darauf an, wenn er fragt, ob wir für die sichere Erwartung, uns an der Flamme zu verbrennen, 3 Die relevanten Textabschnitte sind: und ; L. Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen (Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1960). 4 L. Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, Vgl. D. Hume, Treatise of Human Nature, Buch 1, Teil 3 passim und Enquiry Concerning Human Understanding, Abschnitte

5 überhaupt Gründe brauchen. Die Antwort, die er nahe legt ist: nein, und diese Antwort hat auch Hume gegeben. Doch Wittgenstein begnügt sich nicht mit dieser Antwort. Auch wenn er Humes Einschätzung insofern teilt, als er die Bedeutung der menschlichen Natur immer wieder unterstreicht und selbst darauf verweist, dass alle Rechtfertigung durch Erfahrung ein Ende hat, will er nicht leugnen, dass es Gründe für eine Erwartung wie die, sich an einer Flamme zu verbrennen, gibt. 6 Er schreibt: Was für einen Grund habe ich, anzunehmen, daß mein Finger, wenn er den Tisch berührt, einen Widerstand spüren wird? Was für einen Grund, zu glauben, daß dieser Bleistift sich nicht schmerzlos durch meine Hand wird stecken lassen? - Wenn ich dies frage, melden sich hundert Gründe, die einander kaum zu Wort kommen lassen wollen. Ich habe es doch selbst unzählige Male erfahren; und ebenso oft von ähnlichen Erfahrungen gehört; wenn es nicht wäre, würde... ; etc.. 7 Wittgenstein bestreitet also nicht, dass vergangene Erfahrung uns Gründe gibt, gleichförmiges Geschehen in der Zukunft zu erwarten. Die Frage, die sich angesichts der Humeschen Skepsis stellt, ist: Wie kann bisherige Erfahrung solche Gründe liefern? Inwiefern spricht die bisherige Erfahrung eigentlich dafür, ein gleichförmiges Geschehen zu erwarten? Wittgensteins Reaktion ist verblüffend. Er weist die skeptische Frage zurück. Er schreibt: Wenn man nun fragte: Wie kann aber frühere Erfahrung ein Grund zur Annahme sein, es werde später das und das eintreffen? so ist die Antwort: Welchen allgemeinen Begriff vom Grund zu solch einer Annahme haben wir denn? Diese Art Angabe über die Vergangenheit nennen wir eben Grund zur Annahme, es werde das in Zukunft geschehen. Und wenn man sich wundert, daß wir ein solches Spiel spielen, dann berufe ich mich auf die Wirkung einer vergangenen Erfahrung (darauf, daß ein gebranntes Kind das Feuer fürchtet). 8 Die menschliche Natur ist wichtig und stellt eine Grundlage für unser Sprachspiel dar, ohne die es seinen Sinn verlöre. Doch die Gegebenheiten der Natur, einschließlich der menschlichen Natur, sind nicht der Vernunft und dem Sprachspiel der Gründe entgegengesetzt. Sie sind vielmehr das Fundament, auf dem das Sprachspiel aufbaut. Die Handlungen des Menschen sind der Kontext, in den dieses Sprachspiel eingebettet ist, und Handlungen sind auch das Fundament der Gründe. Der Skeptiker, so lautet nun die Diagnose, legt den falschen Maßstab an, wenn er an den Gründen der 6 L. Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, L. Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, L. Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen,

6 Erwartung zweifelt. Wittgenstein fragt den Skeptiker, was er meint, wonach er sucht, von welcher Vorstellung er geleitet ist: Wer sagte, er sei durch Angaben über Vergangenes nicht davon zu überzeugen, daß irgend etwas in Zukunft geschehen werde, - den würde ich nicht verstehen. Man könnte ihn fragen: was willst du denn hören? Was für Angaben nennst du Gründe dafür, das zu glauben? Was nennst du denn überzeugen? Welche Art des Überzeugens erwartest du dir? Wenn das keine Gründe sind, was sind denn Gründe? Wenn du sagst, das seien keine Gründe, so mußt du doch angeben können, was der Fall sein müßte, damit wir mit Recht sagen könnten, es seien Gründe für unsre Annahme vorhanden. Denn wohlgemerkt: Gründe sind hier nicht Sätze, aus denen das Geglaubte logisch folgt. 9 Und schließlich: Ein guter Grund ist einer, der so aussieht. 10 Die Einsicht Wittgensteins, die für eine pragmatische Deutung der Rede von Gründen entscheidend ist, besteht in einem Hinweis auf die Praxis, etwas einen Grund zu nennen. So verstanden führt die Frage, wie Gründe erklärbar sind, nicht auf eine normative Dimension der Wirklichkeit, in der es Gründe einfach gibt. Sie führt uns zurück auf uns selbst, auf unser Tun, auf die Verwendung der Sprache der Gründe. Aus dieser Einsicht Wittgensteins ergibt sich zugleich eine Form des Antirealismus in Bezug auf Gründe, weil die Frage, was ein Grund ist oder sein kann nicht unabhängig davon zu beantworten ist, was wir einen Grund nennen und als solchen anerkennen. Ich meine, aus dieser Sicht wird sofort verständlich, welchen Sinn und welchen Status die Rede von Gründen im Zusammenhang des menschlichen Lebens hat. Sie steht im Zusammenhang eines eigengesetzlichen Sprachspiels, das einen bestimmten Zweck erfüllt. Dieser Zweck liegt, äußerst allgemein gesprochen, darin, uns eine verlässliche Orientierung im Umgang mit anderen Menschen und mit der Natur zu ermöglichen, die alle Lebenszusammenhänge durchdringt. Es ist dagegen nicht der Sinn des Sprachspiels, eine unabhängig von unserer sprachlichen Praxis gegebene Ordnung von Gründen zu repräsentieren. Das ist eine typisch philosophische Fiktion. 9 L. Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, L. Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen,

7 3. Einwände und Perspektiven Ich komme damit zum dritten und letzten Teil meines Vortrags, in dem ich einige kritische Fragen und Einwände aufgreife, die diese Konzeption von Gründen betreffen und abschließend frage, welche Perspektiven, theoretisch wie praktisch, sich aus ihr ergeben. Man mag einwenden, die antirealistische Konzeption könne nicht verständlich machen, warum es Gründe gibt, weil sie gar nicht erklärt, sondern leugnet, dass es Gründe gibt. Das ist ein Missverständnis. Mit der antirealistischen Konzeption erübrigen sich Fragen nach dem metaphysischen Status von Gründen und nach den Mitteln und Möglichkeiten, sie zu erkennen. In einem bestimmten Sinn ist es deshalb ganz richtig zu sagen, dass es Gründe nicht gibt. In einem anderen und hier entscheidenden Sinn liegt die Erklärung dafür, dass es Gründe gibt, aber genau in der Einsicht, dass wir die Sprache der Gründe verwenden. Wer nun sagt, dass es für eine Handlung oder Überzeugung einen Grund gibt, sagt nicht zwingend etwas Falsches. Er macht einen Zug im Sprachspiel der Gründe. Er drückt damit aus, welche Gründe er als solche anerkennt, woran sein Handeln und Urteilen sich orientiert. Wenn das so ist, zeigt sich auch, warum eine bestimme Art der Skepsis in Bezug auf Gründe gegenstandslos ist. Diese Skepsis zeigt sich etwa in der Reaktion Humes auf das Induktionsproblem. Weil Hume ein sehr anspruchsvolles Vernunftverständnis zugrunde legt und keine Gründe für die Gleichförmigkeit des Naturgeschehens angeben kann, die seinen begrifflichen Anforderungen entsprechen, sieht er sich gezwungen zu bestreiten, dass unsere Erwartung der Gleichförmigkeit des Geschehens überhaupt irgend etwas mit der Vernunft zu tun hat. Diese Skepsis erübrigt sich, wenn Gründe in einer sprachlichen Praxis verankert sind, ebenso wie sich die Skepsis erübrigt, die von der Möglichkeit lebt, wir könnten uns über unsere Gründe vollkommen täuschen. Irrtümer sind im Einzelfall möglich, aber was ein Grund ist kann nie ganz von dem verschieden sein, was wir einen Grund nennen. Eine weitere wichtige Folgerung lautet: Gründe sind Tatsachen, denn sie sind Tatsachen, die wir Gründe nennen und als Gründe anerkennen. Der Gedanke der antirealistischen Position ist deshalb uneingeschränkt mit dem Gedanken vereinbar, von dem wir ausgegangen sind: Gründe sind Tatsachen. Insbesondere sind sie nicht Meinungen oder Wünsche. Die antirealistische Auffassung erlaubt deshalb auch eine scharfe Trennung zwischen normativen und erklärenden Gründen. Man mag sich fragen, ob Wittgenstein wirklich eine antirealistisch zu nennende Auffassung in Bezug auf Gründe vertritt. Viele Interpreten behaupten, sein Werk entziehe sich jeder Klassifikation, die sich auf theoretische Unterscheidungen dieser Art stützt. Diese Einschätzung ist, 7

8 so allgemein formuliert, falsch. Wittgenstein argumentiert in der Philosophie der Mathematik, in der Ästhetik, der Ethik, der Logik und der Religion immer und immer wieder gegen die Vorstellung, die Sprache, die wir in diesen Zusammenhängen verwenden, sei in geheimnisvoller Weise auf die Wirklichkeit, und das heißt oft: auf eine geheimnisvolle Wirklichkeit bezogen. 11 Zweifellos ist die Sprache der Gründe tatsächlich auf die Wirklichkeit bezogen, nur nicht in geheimnisvoller Weise. Die Sprache der Gründe erfüllt einen Zweck, oder besser, eine unüberschaubare Vielfalt von Zwecken, und in diesem Kontext des menschlichen Handelns hat sie ihre Berechtigung und ihren Sinn. Wie das menschliche Leben und die Verwendung der Sprache im Allgemeinen ist die Verwendung der Sprache der Gründe nicht willkürlich, sondern fest in unserer Lebensweise verankert. Sie ist veränderlich, und sie hat sich mit den Formen des menschlichen Lebens immer wieder verändert. Sie gibt uns Orientierung, und wir erfahren sie als etwas, das uns wie etwas Natürliches gegeben ist. Die Sprache der Gründe entzieht sich der freien Verfügung des Individuums und gibt seiner Sprachverwendung Regeln vor. Sie hat und braucht aber keine andere, angeblich tiefere oder festere, Verankerung als die Verankerung in der Verwendung der Sprache; und diese braucht keine andere, angeblich tiefere oder festere, Verankerung als das menschliche Leben. 11 Vgl. S. Blackburn, Wittgenstein s Irrealism, in: R. Haller u, J. Brandl (Hrsg.), Wittgenstein: Eine Neubewertung. Akten des 14. Internationalen Wittgenstein-Symposiums (3 Bd., Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1990), Bd. 2, 13-26; S. Blackburn, Truth: A Guide For the Perplexed (London: Allen Lane, 2005), und M. Brandhorst, Wittgenstein on Realism, Ethics and Aesthetics, in: V. Munz, K. Puhl, J. Wang (Hrsg.), Language and World. Preproceedings of the 32nd International Wittgenstein Symposium. Kirchberg am Wechsel, 2009). 8

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