Staatlich geprüften Altenpflegehelferin / zum Staatlich geprüften Altenpflegehelfer

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1 im Rahmen der Ausbildung zur Staatlich geprüften Altenpflegehelferin / zum Staatlich geprüften Altenpflegehelfer Zwischen (im folgenden Träger praktischen Ausbildung) und Frau/Herrn... geb. am... (im folgenden Schüler) wird folgender Ausbildungsvertrag geschlossen: Art und Ziele der Ausbildung Der Auszubildende wird für den Beruf des Altenpflegehelfers/der Altenpflegehelferin nach dem Gesetz über die Berufe in der Altenpflege (Altenpflegegesetz AltPflG), und der Schulversuchsbestimmungen des Kultusministeriums Baden-Württemberg für die Ausbildung und Prüfung an Berufsfachschulen für Altenpflegehilfe vom 14. Mai 2003 in der jeweiligen gültigen Fassung ausgebildet. Gegenstand des Vertrags, Ausbildungszeit 1 (1) Die praktische Ausbildung zum Altenpflegehelfer/zur Altenpflegehelferin beinhaltet eine praktische Ausbildung mit einem Umfang von 850 Stunden. Gegenstand dieses Vertrags sind die Rechtsbeziehungen, die sich aus der Ableistung dieser Ausbildung ergeben. (2) Die Ausbildung dauert insgesamt ein Jahr (s. 4 Abs.1 Altenpflegegesetz). Sie beginnt am: und endet am: 2

2 Probezeit Die Probezeit beträgt drei Monate. Wird die Ausbildung während der Probezeit unterbrochen, so verlängert sich die Probezeit um den Zeitraum der Unterbrechung. Grundsätzliches über das Rechtsverhältnis 3 Grundlage für die Ausbildung an der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe ist die gültige Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Kultus und Sport des Landes Baden-Württemberg. Im Falle einer Neufassung gilt die aktuelle Verwaltungsvorschrift. Stätte der praktischen Ausbildung Die praktische Ausbildung wird in folgender Einrichtung durchgeführt: 4 5 Pflichten des Trägers der praktischen Ausbildung Der Träger des Praktikums verpflichtet sich, mit der Albert-Schweitzer-Schule Villingen-Schwenningen auf der Grundlage der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Berufsfachschule für Altenpflegehilfe zusammenzuarbeiten, dafür zu sorgen, dass dem Schüler die Kenntnisse, Fertigkeiten und beruflichen Erfahrungen vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungsziels nach dem Ausbildungsplan der Schule erforderlich sind, geeignete Ausbilder mit der Durchführung der praktischen Ausbildung zu beauftragen, den Schüler nach einem Plan auszubilden, der mit der Schule jeweils zu Beginn der fachpraktischen Ausbildung abgestimmt ist, den Schüler zum Besuch der Schule anzuhalten und freizustellen. Das Gleiche gilt, wenn ein Teil des Praktikums außerhalb der Praktikumsstätte ( 4, Abs. 2) stattfindet, dem Schüler nur Tätigkeiten zu übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen. zu einem festgelegten Termin der Schule eine Bescheinigung vorzulegen über die Ableistung der praktischen Ausbildung, sowie über die Tätigkeitsgebiete, die Fähigkeiten, Leistungen und die berufliche Eignung des Schülers. 6

3 Pflichten des Schülers Der Schüler hat sich zu bemühen, die Kenntnisse, Fertigkeiten und beruflichen Erfahrungen zu erwerben, die erforderlich sind, um das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Zeit zu erreichen. Er verpflichtet sich insbesondere die ihm im Rahmen der praktischen Ausbildung übertragenen Aufgaben sorgfältig und gewissenhaft auszuführen, an den Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Schule sowie an sonstigen Ausbildungsmaßnahmen und Prüfungen teilzunehmen, den Weisungen zu folgen, die ihm im Rahmen der Ausbildung erteilt werden, Ausbildungsmittel und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln, über Vorgänge, die ihm im Rahmen der Ausbildung bekannt werden, Stillschweigen zu wahren, bei Fernbleiben von der praktischen Ausbildung oder von sonstigen Veranstaltungen unter Angabe von Gründen unverzüglich dem Träger der praktischen Ausbildung Nachricht zu geben und ihm bei Krankheit oder Unfall spätestens am dritten Tage eine ärztliche Bescheinigung zuzusenden. versäumte Ausbildungszeit nachzuholen, wenn diese vier Wochen Gesamtdauer übersteigt. Vergütung und sonstige Leistungen 7 Die Vergütung des Schülers beträgt im Monat. Die Vergütung wird spätestens (Zahltag) für den laufenden Monat gezahlt. Zusätzlich erhält der Schüler Weihnachts- und Urlaubsgeld und auf Antrag vermögenswirksame Leistungen. Wird eine besondere Berufskleidung vorgeschrieben, so wird sie vom Träger zur Verfügung gestellt. Dem Schüler wird die Vergütung auch gezahlt für Tätigkeiten, die außerhalb der eigenen Einrichtung gemäß der Ausbildungsordnung durchzuführen sind. für die Zeit der Freistellung für den Schulbesuch bis zur Dauer von sechs Wochen, wenn er sich für die Ausbildung bereithält, diese aber ausfällt, wenn er infolge unverschuldeter Krankheit nicht an der Ausbildung teilnehmen kann, wenn er aus einem sonstigen in seiner Person liegenden Grund unverschuldet verhindert ist, die Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis zu erfüllen. 8

4 Dauer der regelmäßigen Arbeitszeit Die regelmäßige wöchentliche Ausbildungszeit beträgt 38,5 Stunden. Eine über die durchschnittliche wöchentliche Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung ist nur ausnahmsweise zulässig. Der Ausgleich ist in Freizeit zu gewähren. Dauer des Erholungsurlaubes 9 Der Schüler hat Anspruch auf Urlaub nach den Bestimmungen, die in der Stätte der Praxis gelten bzw. nach den tariflichen Regelungen der Krankenpflegehilfe. Im Rahmen des Ausbildungszweckes darf der Schüler auch an Sonntagen und Wochenfeiertagen ausgebildet werden. Die dafür anfallenden Zuschläge richten sich nach den Bestimmungen, die in der Praxisstätte gelten. Kündigung 10 (1) Während der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zum Monatsende ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. (2) Nach der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis nur gekündigt werden: 1. aus einem wichtigen Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist, 2. wenn der Schüler von der schulischen Ausbildung ausgeschlossen worden ist, (3) Vom Praktikanten mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende, wenn er die Ausbildung aufgeben oder er sich für eine andere Tätigkeit ausbilden lassen will. Die Kündigung muss schriftlich, im Falle von 10, Abs. 2, Ziffer 1 unter Angabe von Gründen, erfolgen. Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn die ihm zugrunde liegenden Tatsachen den zur Kündigung Berechtigten länger als zwei Wochen bekannt sind. Zeugnis 11 Der Träger der praktischen Ausbildung stellt dem Schüler bei Beendigung des Ausbildungsverhältnisses ein Zeugnis aus. Es muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Ziel der praktischen Ausbildung sowie über die erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und beruflichen Erfahrungen des Schülers, auf Verlangen des Schülers auch Angaben über Führung und Leistung. 12

5 Ausschlussfrist Ansprüche aus dem Ausbildungsverhältnis sind innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit geltend zu machen. Ansprüche, die nicht innerhalb dieser Frist geltend gemacht werden, sind ausgeschlossen. Sonstiges Nebenabreden bedürfen der Schriftform. 13 Vorstehender Vertrag ist in drei gleichlautenden Ausfertigungen ausgestellt und von den Vertragsschließenden eigenhändig unterschrieben. Träger der praktischen Ausbildung: Schüler:.... Kenntnis genommen und einverstanden: Schule...

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