histojournal Magazin für historische Romane

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1 Thriller Tödliche Weihnachten Neu bei Gmeiner: Wer mordet schon an Gänsehaut und Nervenkitzel Thriller, die Heiligabend? Unsere Weihnachtskrimis. Sie schaudern lassen. Seite 3 Nr. 23 w w w. g m e i n e r - v e r l a g. d e Seite 10 spezial spezial Büchermagazin Spannungsliteratur»nicht nur«für Frauen Seite 13 histojournal Magazin für historische Romane Siehe Beilage Die Zeitung für Spannungsliteratur 2/2015 I n h a l t : Toptitel S e i t e 2 Thriller S e i t e 3 Tatort Österreich S e i t e 4 Brandaktuell und mitten im Geschehen S e i t e 6 Fälle der Psychologie S e i t e 8 Tödliche Weihnachten S e i t e 1 0 Mörderische Schweiz S e i t e 1 2 Die fleißigsten Ermittler S e i t e 2 1 Typisch regional S e i t e 2 2 Wir stellen vor: Neue Ermittler im Gmeiner-Verlag S e i t e 2 4 Lebendige Zeitgeschichte S e i t e 2 6 Wer mordet schon? S e i t e 2 8 Rätsel S e i t e 3 0 Aus der Welt des Krimis S e i t e 3 2 Foto: Comugnero Silvana Fotolia.com is t a Gr r Sie fü Wir machen s spannend Zum Buch auf Seite 21

2 2 Toptitel Totenunruhe Endlich ein eigener Fall für Peer Nielsen von der Hamburger Mordkommission Sandra Dünschede, geboren 1972 in Niebüll, veröffentlichte 2006 ihren ersten Kriminalroman»Deichgrab«. Seitdem arbeitet sie als freie Autorin und lebt in Hamburg. Mehr von Sandra Dünschede: Deichgrab (1. Fall) ,90 Nordmord (2. Fall) ,90 Friesenrache (3. Fall) ,90 privat Interview Frau Dünschede, Peer Nielsen ist Ihr neuer Hamburger Kommissar, wird es jetzt keine nordfriesischen Krimis mehr von Ihnen geben? Doch, doch, Thamsen & Co. ermitteln nach wie vor weiter in Nordfriesland. Aber seit ich vor über fünf Jahren in den Norden zurückgekehrt bin, hat mich Hamburg als Schauplatz für einen Krimi gereizt. Gereizt? Was genau meinen Sie damit? Naja, eine Großstadt wie Hamburg bietet ein ganz anderes kriminalistisches Potenzial als ein kleines, nordfriesisches Dörfchen. Der Kiez, die Schanze und der Hafen, welcher der Stadt einfach Weltflair verleiht, bieten sich als Schauplätze für einen Krimi geradezu an. Und dann die Polizei In Niebüll gibt es»nur«eine Außenstelle der Kripo in Hamburg hingegen kann man als Autor aus dem Vollen schöpfen und ganz andere Fälle konstruieren. Schon für Ihren Krimi»Friesenlüge«haben Sie auch in der Hamburger Rechtsmedizin recherchiert. Wie empfanden Sie Ihre Arbeit dort? Spannend. Es ist eben ein ganz anderer Bereich, mit dem man als Normalsterblicher in der Regel ja nicht in Berührung kommt. Aber ein wenig mulmig war mir schon, als ich mit Professor Püschel durch die Kellerräume gewandert bin Außerdem finde ich es immer wieder erstaunlich, was man heutzutage alles aufdecken kann und auf was für andere Bereiche der sagen wir mal Leichenverwertung ich beim Recherchieren gestoßen bin oder haben Sie gewusst, dass Leichen auch in der Forschung zum Beispiel als Crashtest- Dummies eingesetzt werden? Wirklich? Und das ist legal? Ja, solange es eine entsprechende Erklärung des Verstorbenen gibt. Sie können sich schließlich auch für die Körperwelten zur Verfügung stellen auch wenn den meisten von uns die Vorstellung, irgendwo plastiniert in einer Ausstellung von zahlreichen Leuten nach unserem Tod angeschaut zu werden, vielleicht nicht gerade behagt. Hm, stimmt. Aber bei all den vielen Leichen und Verbrechen, die Sie sich so ausdenken, können Sie da nachts noch ruhig schlafen? Ich habe eigentlich selten Angst und wenn, dann eher vor großen Hunden oder fetten Spinnen. Außerdem gibt es ja zum Glück meinen Kommissar Peer Nielsen, der die Verbrecher hier in Hamburg dingfest macht. Da braucht man keine Angst zu haben. Todeswatt (4. Fall) ,90 Nordfeuer (5. Fall) ,90 Friesenkinder (6. Fall) ,99 Inhalt In einer regnerischen Aprilnacht ereignet sich in Hamburg auf dem Ring 3 ein folgenschwerer Unfall. Ein Kleintransporter rast mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Doch der tödlich verunglückte Fahrer ist nicht der einzige Tote am Unfallort. Im Laderaum des Fahrzeugs liegen fünf Leichen eine davon mit einer Schusswunde. Was bedeutet dieser grausige Fund? Wer sind die Toten? Peer Nielsen von der Mordkommission begibt sich mit seinem Team auf Spurensuche und stößt dabei auf eine unfassbare Realität im medizinischen Alltag. Friesenlüge (7. Fall) ,99 Friesenschrei (8. Fall) ,99 Solomord , S. Klappenbroschur ,99 (Auch als )

3 Thriller 3 Der Countdown läuft Bezirksinspektor Mücks erster Fall Leseprobe Mit einem tiefen Seufzer schlägt Robert Mück die schwere Daunendecke zur Seite und setzt sich an den Bettrand. Seine Knochen knacken dabei, sein Kreuz schmerzt. Der Pyjama klebt schweißnass an seiner Haut. Mück friert, obwohl der Heizkörper heiß ist. Es will einfach nicht mehr warm werden in seiner Wohnung. Es ist völlig still. Niemand, der ihn zum Frühstückstisch ruft oder ihm einen guten Morgen wünscht. Keine Straßengeräusche, die zu ihm hereindringen. Nicht einmal das Ticken einer Uhr ist zu hören. Er starrt ins Leere. Seine Zehen gräbt er in die tiefen Fasern des Bettvorlegers. Mit einer Hand streicht er sich über die Stoppeln seines Fünftagebarts, mit der anderen kratzt er sich an der Brust. Das frühe Tageslicht dringt durch einen schmalen Spalt zwischen den Vorhängen. Es fällt genau auf die Stelle an der Wand, an der früher das Familienfoto gehangen hat. Seine Eltern, Gerlinde und er. Jetzt zeugt nur noch ein rechteckiger Fleck auf der vergilbten Tapete davon. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Nichts. Mit einem lauten Stöhnen stemmt er sich vom Bett hoch und streckt sein Kreuz. Es kracht. Dann schleppt er sich ins Badezimmer.»Hoffentlich ist der Tag bald wieder vorüber.«mück hat keine Ahnung, was auf ihn zukommt 312 S. Klappenbroschur ,99 (Auch als ) Roman Klementovic wurde 1982 in Wien geboren. Nach vielen Jahren im Marketing entdeckte er seine Leidenschaft fürs Schreiben. Auferstehung Bizarr, geheimnisvoll, mörderisch: Lara Gropius erster Fall 474 S. Klappenbroschur ,99 (Auch als ) Peter Glowotz wurde in Venezuela geboren, wuchs in der Nähe des Bodensees auf und studierte Grafikdesign und Malerei.»Die Stunde des Kraken«ist sein erster Roman bei Gmeiner. Inhalt Eine kryptische Zeichnung, eine ermordete Prostituierte und ein verschwundener Greis, um den sich ein bizarres Geheimnis rankt: ein Fall für die Augsburger Privatdetektivin Dr. Lara Gropius. So rätselhaft wie das Verschwinden des alten Mannes ist auch das Verhalten seiner Schwiegertochter. Woher rührt ihre panische Angst? Wird die stürmische Nacht, in der Lara auf einem Leuchtturm an der Ostseeküste mit einer Begegnung auf Leben und Tod konfrontiert wird, die Antwort ans Licht bringen? Die Stunde des Kraken wem wird sie schlagen? Peter Glowotz trifft seine ErmiTTlerin Bisher kannte ich Dr. Lara Gropius nur von Telefonaten her. Eine außergewöhnliche Frau, wie ihre Vita offenbart.»sie promovieren in Kunstgeschichte, gehen zur Polizei und scheiden nach 10-Jahren als Kriminalhauptkommissarin aus dem Polizeidienst aus, um sich als Privatdetektivin selbstständig zu machen? Beeindruckend viele Stationen, die da an ihrem Lebensweg liegen.ich bin 46, da kommen schon einige Stationen zusammen. Aber lassen Sie uns einfach über den Fall sprechen«, wechselt sie lächelnd das Thema. Ich nicke.»der Fall hatte seinerzeit in den Medien bundesweit Aufsehen erregt. Als Autor war ich so fasziniert, dass ich beschloss, daraus ein Buch zu machen. Eine Privatermittlerin, die bei der Suche nach einem verschwundenen Greis auf eine im Untergrund agierende, gefährliche Organisation stößt spektakulärer kann der Berufseinstieg wohl kaum sein. Dennoch hatte ich den Verdacht, dass sich hinter dem Fall noch mehr verbarg!während der Ermittlungen gab es eine ganze Reihe ungewöhnlicher, zum Teil auch verstörender Entwicklungen. Es taten sich da Abgründe auf?das ist richtig.abgründe, in denen Kraken hausen?«ich muss unwillkürlich schmunzeln. Während einem unserer Gespräche hatte Dr. Gropius den Begriff krakenhafte Situation gebraucht. Lara Gropius sieht mich nachdenklich an. Sie schmunzelt nicht! Ich spüre, wie mir auf einmal kalt wird.»das mit dem Kraken hat eine besondere Bewandtnis. Bevor ich Ihnen das alles erkläre, mache ich uns einen Kaffee, einverstanden?«einverstanden! Energiewende Der dritte Fall für Kommissar Pohlmann 724 S. Klappenbroschur ,99 (Auch als ) Inhalt Eine in Erdöl konservierte Leiche mit einem sonderbaren Branding auf der Brust. Eine Explosion, die eine Raffinerie in Hamburg in Stücke reißt. Eine geheimnisvolle Sekte, aus der ein Erlöser oder der Mörder hervorgeht. Kommissar Pohlmanns verzweifelter Weg zu sich selbst. Leseprobe Menschen neigen dazu, obwohl sie mehrfach eines Besseren belehrt wurden, in gewohnten Verhaltensmustern zu verharren, wenngleich es für sie tödliche Konsequenzen haben könnte. Studien belegen, dass nur wenige ihr Surf- und Konsumverhalten im Internet ändern, obgleich sie durch die Medien und unabhängige Quellen wissen, dass sie abgehört, ausspioniert und verfolgt werden. Vielleicht deswegen, weil sie ebenfalls gelesen haben, dass trotz aller Ausspähaktionen seitens NSA, CIA, BKA und anderer Behörden, die noch nicht einmal ein offizielles Kürzel besitzen, kein terroristischer Anschlag je verhindert wurde. Freizügig wie eh und je geben sie Daten und Bilder von sich preis, als gäbe es nichts Böses auf der Welt, als würde ihnen niemand nach dem Leben, ihrem Vermögen oder gar ihrer vollständigen Identität trachten. Ein ähnlich stures und törichtes Verhalten legen Firmen an den Tag. Sie checken nicht die Aktualität ihrer Firewalls, die Unangreifbarkeit der zu schützenden Daten, geschweige denn die Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf die Vermeidung eben erwähnter Anschläge. Sie handeln, als habe es den 11. September nie gegeben, und wenn, dann hat er nicht in Deutschland und erst recht nicht in Hamburg stattgefunden. Dass sich dieses Verhalten einmal rächen sollte, war vermutlich jedem in seinem Unterbewusstsein klar. So auch an diesem schicksalhaften Tag, dem 27. Oktober 2013 privat Jörg S. Gustmann, geboren 1961 in Dortmund, lebt in Herdecke. Nach»Rassenwahn«und»Schattenmächte«ist»Blutwechsel«sein dritter Krimi um Kommissar Pohlmann.

4 4 Tatort Österreich Alte Liebe rostet doch? Arno Linder jagt den Mörder seiner Jugendliebe Süßer Tod Ein Salzburg-Krimi mit Kommissar Merana Die Mozartkugel, das stäbchen und der Tote Woran denken Sie beim Anblick einer Mozartkugel? An den Geschmack von Pistazien und Marzipan? An das unvergleichliche Gefühl von edlem Nougat und schmelzender Schokolade auf der Zunge? Manche denken beim Anblick der kleinen runden Köstlichkeit auch unmittelbar an Salzburg. An die Festspielstadt. An Mozartstatue und die weltberühmte Getreidegasse mit dem Geburtshaus. Viele hören, wenn sie genussvoll in eine Mozartkugel beißen, den Klang von Geigen, wiegen sich mit geschlossenen Augen im Rhythmus einer Mozartserenade. Aber niemand denkt dabei an einen Toten. An eine Leiche. Mit verzerrtem Gesicht und verkrampften Fingern. Ich gebe zu, ich bin kein großer Fan von Süßigkeiten. Doch für Mozartkugeln schwärme ich. Aber nur für die Original Salzburger Mozartkugel, handgefertigt nach dem Originalrezept von Paul Fürst. Der Salzburger Konditor hat im Jahr 1890 diesen Schokoladetraum erfunden, dafür 1905 in Paris eine Goldmedaille erhalten. Schon allein die Komposition der Zutaten erregte hellauf Begeisterung, aber das eigentlich Geniale war die Form: die Kugel! Ein Konfekt in makelloser Kugelgestalt Lesen Sie auch Maroni, Mord und Hallelujah (2014) ,99 Drachenjungfrau, Meranas 4. Fall (2014) ,99 Zauberflötenrache, Meranas 3. Fall (2012) ,90 Wasserspiele, Meranas 2. Fall (2011) ,90 Jedermanntod, Meranas 1. Fall (2010) ,90 hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Konditormeister Paul Fürst hatte monatelang darüber gebrütet: wie erschaffe ich eine Kugel, die beim Erkalten der Masse nicht durch das Aufliegen eine Delle bekommt? Und dann hatte er die Idee mit dem Stäbchen! Er steckte die Pistazien- Nougat-Kugel auf einen kleinen Holzspieß, tauchte sie in dunkle Schokolade und platzierte das Ganze zum Auskühlen auf ein Brett. Ein Geniestreich. Der gute Paul Fürst hatte nur eines vergessen: sich diese Erfindung patentieren zu lassen. Deshalb gibt es heute weltweit unzählige Nachahmer, die sich mit industriell erzeugten sogenannten»mozartkugeln«eine goldene Nase verdienen. Manfred Baumann, geboren 1956 in Salzburg. Er arbeitet als Redakteur, Moderator, Autor, Regisseur und Kabarettist. 376 S. Klappenbroschur ,99 (Auch als ) Inhalt In der Hand eine Mozartkugel. Auf dem Kopf eine Mozartperücke. So liegt der Schauspieler Jonas Casabella, splitternackt und tot, in Mozarts Geburtshaus. Dieser bizarre Anblick ist nur der Anfang einer Serie rätselhafter Ereignisse mit zwielichtigen Personen, denen sich Kommissar Merana gegenübersieht: rivalisierende Zuckerbäcker, profittreibende Musikmanager, verzweifelte Wunderkinder, erpresserische Fädenzieher. Und auch Meranas Herz wird im Lauf der Ermittlung eine tiefe Wunde zugefügt. Foto: OldGreyMan Interview mit Arno LinderEin sonniger Julitag. Café Museum. Ich, Martin Mucha, sitze mit zwei guten Freunden am Tisch. Frau Grabsch und Herr Doktor Glotz. Wir trinken eine Melange und plaudern. FG:»Also Martin, dass du den Herrn Doktor so übel karikieren musstest, in deinem neuen Buch, das war nicht in Ordnung von dir!«mm:»gabriele, es tut mir leid, was soll ich machen, die Leute wollen doch was Spritziges lesen. Die Wirklichkeit ist denen einfach zu fad.«dg:»was, echt jetzt? Erst gestern habe ich zu Frau Grabsch gesagt, es gibt doch nichts Spannenderes, als den Staub von den alten Urkunden zu wischen!«mm:»herr Doktor Glotz. Für Sie ist der Staub auf den Dokumenten höchst elektrisierend, aber für den Leser eben nicht. Der verlangt ein wenig Pepp. Außerdem, das mit den Goldsiegeln stimmt doch. Dass die gar nicht mehr aus Gold sind.«dg:»also, so eine Frechheit. So ein übles Gerücht werde ich nicht auch noch dadurch bestätigen, dass ich das dementiere!«fg:»genau Ernst, so eine Unverfrorenheit!«DG:»Martin, wenn wir nicht schon so lange Freunde wären, ich würde dir die Freundschaft kündigen. Dass mir das nicht mehr vorkommt!«mm:»in Zukunft werd ich nicht mehr schwindeln!«278 S ,99 (Auch als ) Inhalt Arno Linder ist am Ziel seiner Träume angekommen. Er ist endlich Professor, er ist verheiratet und seine Laura erwartet ein Kind. Die schlimmen Tage scheinen hinter ihm zu liegen und allem kann er widerstehen bloß der Versuchung nicht Die steht in Form seiner alten Jugendliebe Kaede Yoshikawa unerwartet vor der Tür. Als diese plötzlich die Stadt verlassen muss kann Arno aufatmen doch nur kurz. Kaede wird ermordet und Arno versucht, ohne das Wissen seiner Frau und der Polizei, den Mörder zu entlarven. Martin Mucha wurde in Graz geboren und studierte in Wien Philosophie. Seit 2011 ist er freiberuflich als Schriftsteller und selbstständig als Unternehmer tätig.

5 Tatort Österreich 5 Bühne frei für den Tod Dorothea Böhme studierte unter anderem in Tübingen, Quito, Triest und Klagenfurt. Zuletzt unterrichtete sie Deutsch an der Universität Szeged. Dramatische und dramaturgische Probleme in Kärnten Eine Theaterkritik von Bernhard Freisinger Romeo und Julia im Jauntal: Uraufführung am 27. August in Lendnitz Mit unterirdischer Schauspielkunst wartete das Theaterstück Romeo und Julia im Jauntal der Lendnitzer Bauernburschen am letzten Donnerstag auf und begeisterte unfreiwillig die Massen. Das Desaster, pardon, die Darbietung fand vor 200 Zuschauern statt, als einziges Bühnenbild ließ eine Zimmerpalme traurig die Blätter hängen. Die Leistungen der Schauspieler rangierten von mit Enthusiasmus, aber ohne Talent bis zu ohne Enthusiasmus und ohne Talent. Nur der blendende und offensichtlich falsch eingestellte Bühnenscheinwerfer hielt einige Zuschauer in den ersten Reihen wach. Alle anderen taten es der Zimmerpalme gleich. Bis, ja, bis sich das Schicksal wendete: Dass sich ein echter Serienmörder im Saal befand, war zwar weder von der Regie noch von den Schauspielern intendiert, entpuppte sich jedoch für die mangelnde Spannung als echter Glücksfall. Sonst hätten die Zuschauer mit Julia im Chor geseufzt:»willkommner Dolch!«Und sich den Tod herbeigesehnt. Mehr von Dorothea Böhme: Wer mordet schon in Kärnten? (2015) ,99 Meuchelbrut (2014) ,99 Sauhaxn (2012) ,90 privat Inhalt Im verschlafenen Lendnitz herrscht Aufregung pur: In zwei Wochen ist die Premiere der Aufführung»Romeo und Julia im Jauntal«, einem Bauernschwank um Liebe, Verwechslung und Dorfpolitik. Doch noch dramatischer wird es, als manche Laiendarsteller mit ihrer zugedachten Rolle nicht zufrieden sind. Und was ist schon ein Mord, wenn man dafür die Dorfschönheit auf der Bühne küssen darf? Dem pensionierten Hauptkommissar Fritz Reichel steht eine Menge Theater bevor. 243 S ,99 (Auch als ) Inhalt Kaum von einem langjährigen Auslandsaufenthalt in Deutschland zurückgekehrt, wo er den deutschen Rilke-Lyrik-Preis gewonnen hat, engagiert sich René Kreil für eine Fußgängerzone im Zentrum Floridsdorfs. Durch sein provokantes Vorgehen macht er sich schnell Feinde. Als er nach einem Fernsehinterview erstochen in seinem Arbeitszimmer aufgefunden wird, ist der Kreis der Verdächtigen deshalb enorm. Die Polizei ermittelt, aber Oberkellner Leopold ist ihr wie immer einen Schritt voraus Leopold w. Hofer kommt zu Wort Liebe Leserinnen und Leser! Einer der Gründe, warum unser schöner Bezirk Floridsdorf Nicht-Wienern kaum ein Begriff ist, liegt wohl darin, dass es uns in der Kunst an den großen Namen fehlt. Weimar hat seinen Goethe, Salzburg seinen Mozart, aber wen hat Floridsdorf, das von der Größe her beide überragt? Darum war es höchst erfreulich, dass René Kreil, nach Deutschland ausgewanderter Floridsdorfer Dichter, den deutschen Rilke- Lyrik-Preis gewann und danach in seine Heimat zurückkehrte. Fortan war er unser Rilke, unser Held. Ein richtiger Boom entstand, und ich muss gestehen, dass auch mein Herz höher schlug, als er eines Tages bei uns im Café Heller auftauchte und ich, Leopold, ihn als Oberkellner bedienen durfte. Da merkte ich aber, dass er arrogant und überheblich war. Überdies hörte ich mit, dass er bei seinem Begleiter größere Schulden hatte. Wahrlich kein Renommee für einen Dichter! Später erfuhr ich, dass Kreil nicht nur Gedichte für die Werbekampagne für eine Fußgängerzone in Floridsdorf 306 S ,99 (Auch als ) Mord nach Versen Oberkellner Leopold ermittelt zum achten Mal schrieb (was ihn mir endgültig unsympathisch machte), sondern sich auch privat Vermittlungsprovisionen für dort anzusiedelnde Geschäftslokale zahlen ließ, ohne dafür einen Finger zu rühren. Mit einem Wort: Bald hatte er nicht nur Freunde, sondern auch viele Feinde. Doch wer würde ihn tatsächlich umbringen wollen? privat Hermann Bauer wurde in Wien geboren. Er lebt dort zusammen mit seiner Frau Andrea und unterrichtet Deutsch und Englisch an einer Handelsakademie.

6 6 Brandaktuell und mitten im Geschehen Vaterliebe Ein Ex-Polizist sucht Hilfe Claudius Crönert ist in Hamburg aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Berlin, wo er als Autor und Journalist tätig ist. Über das Buch Einfache Antworten auf schwierige politische Fragen sind auf dem Vormarsch, in Deutschland ebenso wie in anderen europäischen Ländern. Mit derlei simplen Parolen kommt der Romanheld, Nathan Fleming, in Kontakt. Er ist ein ehemaliger Beamter der Bereitschaftspolizei. Nach einem traumatischen Erlebnis hat er seinen Dienst quittiert und wird Personenschützer bei dem rechtspopulistischen Politiker Martin Schulte-Loh. Vordergründig zeigt Schulte-Loh das Bild eines smarten Sonnyboys. Doch damit allein kommt man nicht in die Schlagzeilen, und das weiß der Mann genau und hat seine Schlüsse daraus gezogen. Hinter seiner Fassade ist er skrupellos. 441 S ,99 (Auch als ) Die Frage, die sich in diesem Krimi stellt, heißt: Wie weit darf man gehen, um ein Ziel zu erreichen? Wo sind die Grenzen? Wer setzt sie? Eine Antwort darauf muss nicht nur der Politiker Schulte-Loh geben, sondern auch Nathan, der ausgezogen ist, um für eine teure Auslandsbehandlung seiner kranken Tochter viel Geld zu besorgen. Er hat Schulte-Loh durchschaut. Aber was kann und was darf er mit dieser Erkenntnis unternehmen? Als er hört, dass es seiner Tochter schlechter geht, trifft er eine folgenschwere Entscheidung. Von nun an ist sein Leben in Gefahr. Inhalt Für eine teure Behandlung seiner schwerkranken Tochter benötigt der ehemalige Bereitschaftspolizist Nathan Fleming viel Geld. Nach tödlichen Schüssen auf einen Jugendlichen heuert Nathan, selbst seelisch angeschlagen, als Personenschützer bei einem rechtspopulistischen Politiker an. Bald erkennt er, wie skrupellos dieser Mann handelt, um mit seiner Partei in die Schlagzeilen zu kommen. Nathan trifft eine folgenschwere Entscheidung, die ihn in höchste Gefahr bringt. Mehr von Claudius Crönert: Freyas Land (2015) ,99 Rachemelodie (2014) ,99 Das Kreuz der Hugenotten (2011) ,90 Martin Kunze Schwabenklüngel oder Hudelespagg Von der Recherche in die Leichenhalle 280 S ,99 (Auch als ) Doppeltes Spiel Im Neckar liegt ein nackter Toter. Seit dem unbefristeten Urlaub seiner Kollegin Anna Behr ermittelt Kommissar Rocco Marino schweren Herzens allein. Die unbekleidete Leiche findet er hauptsächlich deshalb erwähnenswert, weil sie die Identifizierung erschwert. Doch er täuscht sich: Schon am Tatort erkennt Gerichtsmedizinerin Dr. Mahler den Mann und bringt Rocco auf die Spur des Verlegers Dr. Spilden. Und dem ist die Bekanntschaft mit dem Toten mehr als unangenehm. Im diesem Fall spielen alle ein doppeltes Spiel: Dr. Spilden, Manager Müller vom örtlichen Gas- und Stromversorger GaStro, sein Sicherheitschef Fomin, der Leitende Staatsanwalt Dr. Davids und der Tote. Bald stellt sich heraus, er hatte zwei Identitäten. Doch welche ist die richtige? Dr. Davids teilt Rocco den frischgebackenen Referendar Lenny Grünspan zu angeblich als Unterstützung. In Wirklichkeit hat er handfeste Eigeninteressen und ist an einer Aufklärung des Falls nur mäßig interessiert. Falsche Bilanzen, unlautere Machenschaften und vage Spuren führen Rocco in einen Sumpf aus illegalen Geschäften, Korruption in Wirtschaft und Justiz und auf der Suche nach der Wahrheit bis nach Hamburg und zurück Mark Stichler arbeitet seit sechs Jahren als freier Journalist und Autor. Er hat bereits mehrere Filmbücher geschrieben. Schatten der Vergangenheit Kaltenbachs dritter Fall Interview Der Autor Thomas Erle (TE) im Gespräch mit seinem Protagonisten Lothar Kaltenbach (LK) TE: Lothar, wie fühlst du dich als Hauptperson in einem Kriminalfall? Und das zum dritten Mal? LK: Ich habe es mir nicht ausgesucht. Ich wollte nicht im Mittelpunkt stehen. Jetzt kann jeder lesen, was ich mache, was ich denke, wie es mir geht. TE: Aber du brauchst dich keineswegs zu verstecken. Weinhändler ist ein ehrenwerter Beruf. Und wie du dich auf die Spurensuche gemacht hast alle Achtung! LK: Was blieb mir anderes übrig? Ich kann doch meinen Freund nicht im Stich lassen. Gegenfrage: Warum hast du nicht einen Kommissar ausgewählt? So einen, wie in den meisten Krimis mies gelaunt, unrasiert, Alkoholprobleme? TE: Ich wollte einen Menschen, der zu seinen Schwächen steht. Der bereit ist, sich mit seinen Gefühlen auseinander zu setzen. Einen, der auf der Suche nach Neuem ist. LK: So siehst du mich? Hm. Trotzdem hättest du mich zumindest fragen können TE: Entschuldigung, aber fragen ging nicht. Ich musste dich ja zuerst einmal schaffen. Und das war ganz schön kompliziert. Ich wusste ja nicht von vorneherein, was ich dir zumuten durfte. Aber du hast dich ja gut gemacht. LK: Billige Ausrede. Das ganze Risiko blieb an mir hängen. Es hätte schiefgehen können. TE: Natürlich nicht. Das Ende war schon vorgeplant. LK: Das wusste ich aber nicht! Stattdessen gab es knifflige Fragen, Streitereien, schlaflose Nächte. TE: Träumt da nicht jeder davon? Abenteuer zu erleben? Held zu sein? LK: Ich bin Mitte vierzig. Eigentlich sollte ich mir jetzt eine richtig schöne Midlife-Crisis nehmen. 309 S ,99 (Auch als ) Inhalt Im Weinberg von Weinhändler Lothar Kaltenbachs Onkel am Kaiserstuhl wird ein unbekannter Toter gefunden. Am Tag darauf verschwindet Kaltenbachs Freund Walter spurlos. Als er erfährt, dass ein vor Kurzem entlassenes ehemaliges RAF-Mitglied und Freund von Walter wieder zurückgekehrt ist, macht sich Kaltenbach an die Ermittlungen. Die Spuren führen ihn weit in seine eigene Vergangenheit der Siebzigerjahre zurück. Haben die Verwicklungen von damals auch mit den Morden von heute zu tun?

7 Brandaktuell und mitten im Geschehen 7 Heidelberg- Krimi Max Koller ermittelt zum letzten Mal! Todessehn SUCHT Der zweite Fall für Rebekka Schomberg Foto: weseetheworld Fotolia.com Herzjagd Jo Murmann sucht im Spessart mehr als die Wahrheit Über das Buch Es ist ja nur ein Märchen. Doch es gibt Märchen, die wahr werden, und es gibt einen Krimi, der von einem wirklichen Schatz in einem wahren Wald erzählt. Ein Wintermärchen soll der Journalist Jo Murmann schildern, der für ein Reisemagazin im Spessart unterwegs ist. Die Umwelt-Aktivisten von Planet Guard sind dort als Helden einer anderen Geschichte zugange: Sie wollen die Nutzung alter Bäume verhindern. Die eigenwillige Frau von Wildenstein durchstreift den Spessart in eigener Sache. Sie legt eine Spur von Rätseln, an deren Ende das Waldherz liegt: ein Smaragd, gefasst in Eichenholz und Gold, ein Erbstück ihres Hauses. Nur der kann und soll ihn finden, der ihre Märchenforschungen versteht. Als sie erschlagen im Main treibt, verweben sich die Geschichten. Wurde sie das Opfer einer Verwechslung, getötet als vermeintliche Aktivistin? Jo Murmann auf der Jagd nach der Wahrheit in der Politik, ein Strafverteidiger auf der Jagd nach der Wahrheit um den Tod, im Dämmer der Wälder kreuzen sich ihre Wege, und es beginnt die Jagd des Lesers auf das Waldherz. Denn Märchen erzählen von Wirklichkeit und dieser Krimi von einem wahren Edelstein Spezial Ein Geocaching-Abenteuer: Der Leser kann sich im realen Leben auf die Suche nach dem Stein der Wildensteiner machen, den die Autorin versteckt hat. Hinweise der Toten führen Jo Murmann im Buch zwar an den Tatort, geben aber nicht den kostbaren Anhänger mit dem herzförmigen Smaragd preis. Erst alle Hinweise zusammen ergeben den Zugang zum eigentlichen Rätsel, welches der Leser im Internet findet. Dort müssen Rätsel gelöst werden, um schließlich den Schatz in der realen Welt zu finden. Maria J. Pfannholz, gebürtige Münchnerin und promovierte Forstwissenschaftlerin, lebt heute in Oberbayern.»Waldherz«ist ihr zweiter Krimi bei Gmeiner. 406 S ,99 (Auch als ) Hintergrundbericht Junggesellenabschiede: Das sind Rituale, über die man am liebsten den Mantel des Vergessens breiten möchte. An manchen Wochenenden torkeln Dutzende enthemmter junger Damen und Herren durch die Heidelberger Altstadt und machen sich mit fragwürdigen Spielen zum Affen von Bauchladen und Biergürtel bis hin zum Besuch einer Tabledance-Disco. Für die Bevölkerung eine Grenzerfahrung der eher unappetitlichen Art. Eine scheinbar völlig entgegengesetzte Grenzerfahrung macht derweil Max Koller. Der Mann, der sonst die Morde an anderen aufklärt, steht diesmal selbst unter Verdacht. Harald Schmider wurde getötet. Christine, Kollers Ex, hatte eine Affäre mit ihm. Hat Max den Unternehmensberater im Rausch umgebracht? Aus Eifersucht ein Gefühl, das er angeblich gar nicht kennt? Der Mordverdacht wird durch Indizien erhärtet. So viele Indizien, dass sich die ersten Freunde von Max abwenden. Als er die Flucht ergreift, hält ihn auch Christine für den Täter. Und irgendwann im Verlauf dieser Flucht kommt der Moment, an dem Max Koller sich selbst eingestehen muss: Ja, ich war s. Ich habe Schmider getötet. Ich bin ein Mörder. So heißt es auch für Koller, unerwartet Abschied nehmen: Abschied von dem Bild, das er von sich hatte. Abschied von seinem bisherigen Leben. Abschied von Christine. Oder ist vielleicht doch alles ganz anders? 309 S ,99 (Auch als ) Inhalt Rebekka Schombergs guter Freund Freddy verschwindet spurlos. Während die Suche nach ihm auf Hochtouren läuft, wird der Kulturstaatssekretär Berlins erhängt aufgefunden mit der Droge Crystal Meth im Blut. Bei der Durchsuchung des Hauses stößt Mark Tschirner, Ermittler bei der Berliner Kripo und Rebekkas Geliebter, auf einen Chat des Opfers mit einem jungen Mann. Der Nickname dieses Mannes»Gayromeo«weist auf einen homosexuellen Drogenkontakt hin und dieser sieht dem verschwundenen Freddy verblüffend ähnlich. Crystal Meth Berlin is making clouds * und der zweite Fall des Chamäleons Rebekka Schomberg somit tagesaktuell. Im realen Leben und damit in der Öffentlichkeit kam die Droge Crystal Meth erst mit der Drogenbeichte des SPD-Mannes Michael Hartmann (Fachpolitiker für Innere Sicherheit!) so richtig an. Was hat es auf sich mit diesem Zauberzeug, das einen euphorisiert, mit Tatendrang und Energie versorgt, in Zuversicht lullt? Und was eigentlich nichts anderes kann als andere Drogen zuvor? Ganz einfach: Es ist leicht zu erwerben, es ist billig und es wurde lange unterschätzt. MACHT ist die Münze, die in der Hauptstadt jeden Türschlitz zum Eingang weitet, und CM ** verleiht genau diese an Konsumenten aus allen sozialen Schichten. Vom Bundestagsabgeordneten bis zum Gerüstbauer. In dieser Sucht sind sie gleich. Und noch etwas unterscheidet CM von Kokain, Speed und Co: Sind die Hemmschwellen von der Droge geflutet, wird der biederste Beamte zum Monstrum. Patricia Holland Moritz recherchierte für ihren neuen Krimi in einer Szene, in der die Grenzen zwischen tatsächlicher und empfundener Macht fließend und die Protagonisten gefährlich und gefährdet zugleich sind. Ein ehemaliger Ermittler der Berliner Kriminalpolizei und eine enge Vertraute aus der Schwulenszene der Stadt standen der Autorin Rede und Antwort und machen ihr neues Buch zur authentischen Momentaufnahme einer rasant wachsenden Gefahr. *Ausdruck für das Rauchen von Crystal Meth **Crystal Meth 338 S ,99 (Auch als ) Marcus Imbsweiler arbeitet als Musikredakteur und freier Autor. Er lebt in Heidelberg, wo seine bekannte Figur Max Koller nun zum letzten Mal ermittelt. Patricia Holland Moritz ist Bloggerin und Reisende. Sie lebt in Berlin, wo ihre Krimiserie mit»die Einsamkeit des Chamäleons«entstand.

8 8 Fälle der Psychologie Russisch Roulette Swensens sechster Fall Wimmer Wilkenloh arbeitet als freier Künstler und Krimiautor und befindet sich wie seine Hauptfigur Jan Swensen auf einem spirituellen Weg. Foto: privat Inspiration Im August 2006 wurde ein sensationeller Kunstraub in der Eremitage von Sankt Petersburg entdeckt, bei dem 221 Juwelierwerke im Wert von 3,8 Millionen Euro verschwunden waren. Die russische Kustodin der Kunstsammlung, die bei einer Revision der Ausstellungsstücke das Fehlen entdeckte, kam kurz darauf auf rätselhafte Weise ums Leben.»Es liegt auf der Hand, dass der Diebstahl nur mit Hilfe von Museumsmitarbeitern möglich war«, teilte der Direktor der Eremitage der Presse mit und zog das Fazit:»Wir leben in einer Gesellschaft, in der das moralische Niveau zusehends schwindet und Geld eine immer größere Rolle spielt.«dieser reale Kriminalfall brachte den Autor Wimmer Wilkenloh auf die Idee zu seinem neuen Roman»Hungergeist«. Die Kunstwerke konnten wahrscheinlich nur in Europa verkauft worden sein, also wird im Krimi der gestohlene Schmuck per Schiff durch die Nordsee transportiert, vorbei am beschaulichen Eiderstedt. Die Geschichte beginnt mit dem Mord an einem Fischer, der in der Touristenattraktion»Multimar«erstochen vor einem Aquarium aufgefunden wird. Der sechste Fall für den Husumer Hauptkommissar Jan Swensen. Was erst einmal eine gewöhnliche Beziehungstat zu sein scheint, entpuppt sich nach und nach als ein internationaler Thriller, der tiefe Einblicke in die Abgründe der menschlichen Niedertracht gewährt. Inhalt Vor dem Aquarium des Multimar in Tönning stirbt ein Fischer. Der Mann wurde mitten unter den vielen Besuchern erstochen. Die Husumer Kripo ermittelt und Stück für Stück offenbart sich das Geheimnis um die Crew des Fischkutters»Rungholt«, die eine brisante Fracht an Bord genommen hat. Jetzt ist nicht nur ein Killer hinter der Crew her, sondern auch das Misstrauen untereinander bringt alle an den Rand des Abgrunds. Lesen Sie auch: 470 S. Klappenbroschur ,99 (Auch als ) Donnergrollen (2012) ,90 Eidernebel (2011) ,90 Poppenspäl (2009) ,90 Feuermal (2006) ,90 Hätschelkind (2005) ,90 Spurensuche am Meer (Postkartenkalender, 2012) ,90 Mörderische Bilder Die Kunst der AuSSenseiter Foto: privat Stefan Keller, Jahrgang 1967, lebt und arbeitet als Autor, Dozent und Dramaturg in Köln. Mehr von Stefan keller: Kölner Grätsche (2014) ,99 Kölner Luden (2013) ,99 Kölner Persönlichkeiten (2012) ,90 Kölner Totenkarneval (2011) ,90 Kölner Kreuzigung (2010) ,90»Outsider-KunstIn der Anstalt wechseln maßlose Produktivität, Wutanfälle, halluzinatorische Erlebnisse und Freiheitsbegehren mit Tatenlosigkeit und Resignation. Gern isoliert sich Brendel in seiner Zelle, in der er arbeitet, schnitzt und sein Messer verwahrt. Er füllt Hefte und Blätter mit Texten und Zeichnungen, tobt im Wahn gegen Verfolger und nackte Frauen.«So beschreibt die Kunsthistorikerin Bettina Brand-Clausen den Alltag des Outsider-Künstlers Karl Brendel in der Heilanstalt Eickelborn bei Lippstadt. Wie Brendel entdecken zahlreiche, in den Augen der Öffentlichkeit kranke oder gescheiterte Menschen Kunst als Ausdrucksform.»Ihre Kunst ist Ausdruck einer tief erlebten Innerlichkeit und wird im Wesentlichen von unausgesprochenen Wünschen, inneren Widersprüchen und Visionen vorangetrieben«, erklärt der Wuppertaler Sammler von Outsider-Kunst Turhan Demirel. Bei vielen Outsider-Künstlern sind traumatische Ereignisse Auslöser ihrer psychischen Erkrankung und so hofft Privatdetektiv Marius Sandmann in Stefan Kellers Krimi»Kölner Wahn«in den Bildern Jakob Maternus das Ereignis zu finden, das Jahre später zur Ermordung des obdachlosen Künstlers führt. Und damit zu seinem Mörder 312 S ,99 (Auch als )

9 Fälle der Psychologie 9 Triebtäter Rechtsanwalt Knobel im Bann eines schillernden Mandanten Flammenmeer Der erste Fall für Gerichts medizinerin Leona Pirell Tote Schwestern Teresa Kern ermittelt in ihrem zweiten Fall Seine Gottheit der Sachverständige»Deutschland ist Gutachterland«, sagt Prof. Dr. Patrick Budde über die Bedeutung von Sachverständigen. Er hat recht. Sachverständige sind in allen Bereichen der Gerichtsbarkeit ein häufig unverzichtbares Instrument, dem Gericht die Sachkunde zu vermitteln, die es selbst nicht hat. Damit gewinnt der Sachverständige zwangsläufig Macht denn sein Gutachten entscheidet häufig Rechtsstreite. Gerichtliche Urteile sind allzu oft lediglich die rechtliche Einkleidung der Feststellungen des Sachverständigen, die die Gerichte manchmal ohne die gebotene kritische Überprüfung vorschnell als widerspruchsfrei und folgerichtig werten und damit zur Grundlage des Richterspruchs machen. Die Fehlerhaftigkeit von Gutachten und die ebenso fehlerhafte unkritische Übernahme ihrer Ergebnisse durch Gerichte sind immer wieder Gegenstand der öffentlichen Diskussionen. Krasse Fälle wie die des Gustl Mollath sind vielleicht nur die Spitze des Eisbergs, in dem sich ein Wildwuchs an Unsachverständigen verbirgt. 248 S ,99 (Auch als ) Tagebucheintrag von Leona Pirell Liebes Tagebuch, heute Nacht habe ich wieder einmal von Henning geträumt. Henning Lüders. Kriminalkommissar im Ruhestand. Nur dass er das nie war. Im Ruhestand, meine ich. Er konnte es einfach nicht lassen, seine Nase in fremder Leute Angelegenheiten zu stecken. Am Ende hat er dafür mit seinem Leben bezahlt. Und nun bin ich auf dem besten Weg, in seine Fußstapfen zu treten. Dabei habe ich das nie gewollt. Schließlich bin ich Rechtsmedizinerin. Ich sollte mich mit Todesursachen beschäftigen, nicht mit der Aufklärung von Verbrechen. Warum ich meinem Vorsatz untreu geworden bin? Keine Ahnung. Vielleicht liegt es daran, dass ich nach Hennings Tod in sein Haus auf Rügen gezogen bin. Manchmal habe ich das Gefühl, er ist immer noch hier. Ich weiß, das klingt verrückt. Genauso verrückt wie die Geschichte jenes Toten, der vor Kurzem auf meinem Tisch in der Rechtsmedizin gelandet ist. Es stellte sich heraus, dass es sich bei ihm um meinen Nachbarn Enoch Zwill handelte. Die Obduktion ergab, dass er ermordet wurde. Normalerweise wäre der Fall damit für mich erledigt. Doch dann begegnete ich Enochs Ehefrau und beging einen folgenschweren Fehler. Dieser führte dazu, dass sich jetzt die Polizei für sie interessiert. Als Haupttatverdächtige wohlgemerkt. Das kann ich natürlich nicht zulassen. Zumal mein Instinkt mir sagt, dass sie es unmöglich gewesen sein kann. Jetzt muss ich es nur noch beweisen Andrea Weisbrod verbrachte ihre Kindheit in Koblenz. Seit 2000 lebt sie in Paris, wo ihr zweiter Krimi um die Hassliebe zwischen Geschwistern und ein Familiengeheimnis entstand. Zum Buch Die malerische Rheinstadt Koblenz ist der Schauplatz des zweiten Krimis um Teresa Kern. Von hier aus wanderten die Geschwister ihrer Großmutter in den 30er-Jahren an die amerikanische Ostküste aus, um Armut, Hoffnungslosigkeit und den politischen Wirren der 20er- und 30er-Jahre zu entfliehen. In der Hoffnung auf Wohlstand und Stabilität brachen sie in eine ungewisse Zukunft auf. Ein Teil der Familie blieb in Koblenz zurück. Einige Geschwister suchten ihr Heil in den trügerischen Versprechungen der Nationalsozialisten, durchlebten das deutsche Schicksal zwischen Krieg, Gefangenschaft, Bombardierungen und Hungerwintern. Der Krimi spannt den Bogen von der Misere einer deutschen Handwerkerfamilie in den 20er-Jahren über ihre verzweifelten Versuche, im zerstörten Nachkriegsdeutschland zu überleben, bis zur Übersiedelung der letzten Geschwister nach Amerika. Eine packende Geschichte von hochfliegenden Hoffnungen und zerplatzten Träumen, von verbotener Liebe, Missbrauch und Verrat. Die Geschichte einer entschlossenen Frau, die sich auf der Suche nach Antworten in das Dunkel ihrer Familiengeschichte begibt. In ihrem zweiten Fall unternimmt Teresa Kern, Historikerin mit kriminalistischer Spürnase, eine reale wie mentale Reise, die sie aus den engen Straßen von Ho-Chi-Minh-Stadt über Baltimore zurück nach Koblenz und erneut mitten in die weitreichenden Verfehlungen ihrer eigenen Familie führt. Foto: privat 247 S ,99 (Auch als ) Klaus Erfmeyer wurde in Dortmund geboren. Er ist seit 1993 Rechtsanwalt und Autor zahlreicher Fachpublikationen. Seit 2006 schreibt er Romane. seeyou design Carsten Steps Maren Schwarz, Jahrgang 1964, lebt im Vogtland.»Inselfeuer«ist bereits ihr siebter Kriminalroman im Gmeiner-Verlag und der erste Fall für Leona Pirell. 312 S ,99 (Auch als )

10 10 Tödliche Weihnachten Die Bretter, die den Tod bedeuten Dunkles Geheimnis im winterlichen Hohenlohe Landfrauenschwatz Die Altenmünsterer Landfrauen Hilde und Gerda treffen sich zufällig bei Weihnachtseinkäufen im Supermarkt. HILDE: (wohlwollend) Sou, bisch aa aweng do! GERDA: Haja, aweng! HILDE: Ahja! Sag mal, hast du das auch gehört, mit dem jungen Schornsteinfeger? GERDA: (nickt heftig) Schrecklich! HILDE: Furchtbar, gell! GERDA: Ein Loch mitten im Hirn. Des schaut bestimmt schlimm aus. HILDE: Also ich geh zur Beerdigung. Das muss man mal man muss sich doch verabschieden. GERDA: Auf jeden Fall! War ja unser Schlotfeger, gell. HILDE: Und, weiß man schon was? GERDA: Hm. Also ich hab gehört, dass der ein Verhältnis gehabt hat. Mit der Hübschen da, aus der Theatertruppe. HILDE: Was! Und mir hat die Elsbeth erzählt, seine Frau hätte eine Affäre. 313 S ,99 (Auch als ) Foto: senoldo Fotolia.com GERDA: Vielleicht stimmt ja beides! HILDE: Wer weiß! GERDA: Du, vielleicht hat die Frau den ja umbringen lassen! Kann doch sein! HILDE: (winkt ab) Die hat drei Kinder. Da wär sie ja blöd. GERDA: Der war doch recht hübsch. Vielleicht waren ja noch mehr Damen hinter dem her. Unerfüllte Liebe als Motiv, was meinsch. HILDE: (kichert) Vielleicht ja die Else! GERDA: (grinst) Also, die Else auf keinen Fall. Die ist doch viel zu alt! HILDE: Wird sich rausstellen. Awwer net weiterverzeila, gell. GERDA: Ii sooch nix! Uff mii kousch di ab-so-lut verlassa! Wildis Streng, geboren 1978 in Crailsheim, hat in Karlsruhe Germanistik und Kunst studiert. Heute lebt sie wieder in Crailsheim, wo sie sich zu Hause fühlt. Inhalt Die Mitglieder der Altenmünsterer Theatertruppe proben für ihr diesjähriges Stück»Dorftheater«. Der Star der Truppe, Bezirksschornsteinfeger Dominik Winter, trinkt auf der Bühne noch einen Schnaps. Am Morgen darauf findet man ihn in den Kulissen mausetot und mit einem Nagel im Hirn. Sofort nehmen die Kommissare die Mitglieder der Theatertruppe ins Visier, die allesamt verdächtig erscheinen. Als sich jedoch herausstellt, dass Dominik beruflich Dreck am Stecken hatte, wird klar, dass nicht nur die Theatergruppe ein Motiv hat. Weihnachten in Moll Wo ist Lara? Die elfjährige Lara verschwindet spurlos aus der Hagener Innenstadt. Sie hatte versucht, ihr Taschengeld als Straßenmusikerin aufzubessern. Drei Freundinnen des Mädchens verteilen in der Stadt Suchplakate, eines davon in der Buchhandlung von Anja Henke. Als die Krimiliebhaberin und Hobbykriminalistin von der Vermissten Lara erfährt, macht sich auf die Suche nach der Verschwundenen. Dabei stößt sie auf mafiaähnliche Strukturen, die die Hagener Vorweihnachtszeit trüben. B i r g i t ebbert studierte Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie promovierte sie über Erich Kästner. Sie lebt in Hagen. ca. 320 S ,99 (Auch als ) Wie kriminell ist die Weihnachtszeit? Getrübte Weihnachtsfreude: Advent, Weihnachten eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit, in der man gerne einmal stehen bleibt und Straßenmusikern lauscht. Erst recht, wenn sie einen mit ihren Liedern in die Jugend und Kindheit entführen.»schneewalzer«, das ist doch fast schon Programm für einen Wintertag. Aber nicht selten lauern gerade dann Gefahren. Die Melodien machen einen unaufmerksam, Taschendiebe haben leichtes Spiel und nicht jeder Straßenmusiker ist, was er zu sein verspricht. Das zumindest findet Anja Henke, die Besitzerin der Hagener Krimibuchhandlung»Mord & Ortschlag«, heraus. Es gibt Unterschiede zwischen Straßenmusikern und Straßenmusikanten, die in dem Krimi»Schneewalzer«über Leben und Tod entscheiden. In Hagen und Umgebung, so scheint es, sind organisierte Straßenmusikanten aktiv. Ob die etwas mit dem Verschwinden der kleinen Geigerin zu tun haben, die mit ihrer Musik nur ein wenig Taschengeld verdienen wollte? Von eitler Weihnachtsfreude kann in diesem ersten Hagen-Krimi von Birgit Ebbert jedenfalls keine Rede sein. Trotz Eierpunsch und Schneewalzer. Lesen Sie auch: Wer mordet schon im Ruhrgebiet? (2015) ,99 Falsches Zeugnis (2015) ,99 Brandbücher (2013) ,99 Tödlicher Frost Du hast keine Chance! Ein eiskalter Thriller 245 S ,99 (Auch als ) Über das Buch Jeder macht mal Fehler. Trisha macht zu viele. Sagt ihr Vater. Signalisieren ihr die Kollegen, sogar die beste Freundin. Trisha ist Journalistin, in eine Journalistendynastie hineingeboren. Berühmter Vater, berühmter Großvater. Kurz, es war eine Schnapsidee, ausgerechnet Journalistik zu studieren. Das findet sie selbst. Deswegen wird ihre Story über den Politiker, der angeblich Kinderpornos auf seinen Dienstrechner herunterlud, in einem Prozess vor Kurzem aber freigesprochen wurde, ihr letzter Artikel sein. Definitiv. Am steuert Trisha ihr Auto aus Leipzig kommend Richtung Bayern, quer durch den Thüringer Wald. Als ihr Wagen den Dienst verweigert, glaubt sie an einen Zufall. Sie schlägt sich zu einem schmuddeligen Hotel durch. Dass sie dort der einzige Gast ist, nimmt sie hin. Doch das Manuskript, das sie an der Rezeption auftreibt, schockiert sie zutiefst. Es erzählt ihr eigenes Leben bis zum heutigen Abend und endet unmissverständlich:»noch in dieser Nacht wirst du sterben!«trisha flieht aus dem Hotel mit zwei skrupellosen Verfolgern an den Fersen. Die frostklirrende Nacht setzt ihr zu. Und die plötzliche Erkenntnis, die ihr auf den bitterkalten Mittelgebirgshöhen dämmert: Du hast einen Fehler gemacht, Trisha! Einen tödlichen Fehler

11 Tödliche Weihnachten 11 Eiskaltes Grauen in der Adventszeit Der dritte Fall für Katharina von Hagemann Interview Katharina von Hagemann, die Kommissarin der erfolgreichen Lüneburg-Krimis, im Exklusiv-Interview. KJ: Frau von Hagemann, bald bricht die Adventszeit an und damit in Lüneburg auch der malerische Weihnachtsmarkt. Wird man Sie dort treffen? KvH: Der Weihnachtsmarkt verteilt sich über die ganze Altstadt ich werde also nicht umhin kommen, ihn zu besuchen. Will ich aber auch gar nicht, denn er beschert selbst Weihnachtsmuffeln wie mir absolute Festtagsstimmung. KJ: Wie kommt das? KvH: Das werden Sie sofort wissen, wenn Sie einmal da waren! Er ist einfach traumhaft und fügt sich wunderschön in die mittelalterliche Stadtidylle ein. KJ: Als Kommissarin, die hier grausamste Fälle zu lösen hat, reden Sie von Lüneburg und Idylle? KvH: Na, also Lüneburg an sich ist doch Idylle pur! Und mörderische Psychopathen gibt es überall, wobei hier lange nichts pa Oh bitte, einen Moment Anm. d. Red.: Das Handy von Katharina von Hagemann hat geklingelt und sie sieht etwas beunruhigt aus! KJ: Gibt es Probleme? Ein neuer Fall? KvH: Ja, ähm, ich weiß nicht genau aber, ich muss sofort los, es tut mir leid KJ: Wer hat Katharina am Telefon so verstört? Was ist passiert? Sie wollen es wissen? Wir bleiben dran und erzählen Ihnen alles in EISHEIDE, Katharina von Hagemanns drittem Fall! Inhalt»So, Katharina, das Spiel beginnt. Du erhältst ab sofort täglich eine Frage von mir, die das Leben deines Kollegen Benjamin Rehder betrifft. Für jede falsche Antwort werde ich Benjamin bestrafen. Wie, das überlasse ich deiner Fantasie. Es sind noch zwölf Tage bis zum Heiligen Abend «Mitten im Weihnachtstrubel verschwindet Hauptkommissar Benjamin Rehder spurlos. Seine Kollegin Kommissarin Katharina von Hagemann ahnt, dass er sich in großer Gefahr befindet. Da bekommt sie plötzlich anonym eine Aufforderung zu einem makabren Spiel. Zwangsläufig beginnt sie in seinem Privatleben nachzuforschen und erfährt Dinge, die sie lieber nicht gewusst hätte. Wird sie es schaffen, Rehders Leben zu retten? 439 S ,99 (Auch als ) Die Werbetexterin und Autorin Kathrin Hanke aus Hamburg liebt Lüneburg seit ihrem Studium. Redakteurin Claudia Kröger lebt in der Nähe von Lüneburg. Lieblich es knallt Weihnachten in Südwestfalen Weihnachtsalbtraum Ihr Kinderlein kommet und gebt schön Acht, was der böse Weihnachtsmann Euch mitgebracht! Denn nicht alle Verbrechen sind geschmacklos: Auch wenn die Schokolade süß schmeckt, so kann sie doch bittere Folgen haben. Und stammt das leckere Gulasch im weihnachtlich geschmückten Gasthof tatsächlich aus heimischen Wildbeständen? Oder gibt es da einen Zusammenhang mit den holländischen Feriengästen, die im Sauerland spurlos verschwinden? Wer weiß schon, was alles auf dem Gabentisch zur Weihnachtszeit landet? Der Olper Kommissar Ben Ruste und sein Assistent Schröder stochern bei ihren neuen Fällen im Nebel herum. Ein schwebender Rauschgoldengel und zu viele mysteriöse Ereignisse verschleiern die Lösung, zu viele Spuren führen in die tief verschneite Winterlandschaft. Still und starr ruht nicht nur der vereiste Biggesee, sondern auch die Leichen. Dabei wollte Ben in der vorweihnachtlichen Idylle das Herz der charmanten, aber dickköpfigen Bäuerin Anna gewinnen, die zu allem Überfluss durch eigene Ermittlungen einer sich anbahnenden Katastrophe auf die Spur kommt. Doch eigentlich weiß Ben, wer hinter all dem Unheil steckt: der Weihnachtsmann! Das Problem: Es sind scheinbar Hunderte der rotgekleideten Gestalten mit weißem Bart im verschneiten Sauerland unterwegs Foto: privat D i r k Zandecki lebt in Südwestfalen und arbeitet als freiberuflicher Werbetexter und Autor. Inhalt Ausgerechnet ein Himmelsbote, ein schwebender Rauschgoldengel, kündigt im beschaulichen vorweihnachtlichen Südwestfalen Unheil an. Statt gemütlich Glühwein zu schlürfen, muss der Olper Kommissar Ben Ruste mit Gift versetzten Schokonikoläusen, verdächtigen Weihnachtsmännern und verschwundenen Holländern hinterherjagen. Zu allem Überfluss bringt sich seine Angebetete, die Bäuerin Anna, durch eigene Ermittlungen in Lebensgefahr. Wird Ben die Fälle rechtzeitig lösen und das Fest mit seiner geliebten Anna genießen können? ca. 320 S ,99 (Auch als )

12 12 Mörderische Schweiz Eiskalt Der dritte Fall für den Journalisten Max Bollag Kunsttot Der achte Fall für die Detektei Müller & Himmel 275 S. Klappenbroschur ,99 (Auch als ) 278 S ,99 (Auch als ) Ein Fall von Tod Der Mythos lebt wiedererweckt von einem Mörder Leseprobe Sie ging in die Hocke, machte sich sprungbereit, zog langsam die Klinke herunter und stieß dann mit einem Ruck die Tür auf. Das Zimmer war leer. Denise richtete sich auf und ging hinein. Es sah aus wie eine Kopie des Wohnzimmers im Sherlock-Holmes-Museum. Sie hielt die Pistole weiter im Anschlag, als sie wieder in den Flur trat und vorsichtig die Tür gegenüber öffnete. Sie schaltete das Licht ein. Ihren Augen bot sich ein unglaubliches Chaos. Der Raum war groß, aber vollgestellt mit Regalen, die mit Büchern, CDs, DVDs, Audio- und Videokassetten, ja sogar noch einigen alten Tonbändern so überladen waren. Dazwischen standen Vitrinen und Schränke, in, an, auf, unter, über und zwischen denen jeder nur vorstellbare Krimskrams gelagert war, der auch nur im Entferntesten mit Sherlock Holmes zu tun hatte. In einer der Vitrinen lagen Waffen. Ungeordnet durcheinander gab es hier alte Revolver, Musketen, Säbel, Krummschwerter, einige exotisch aussehende Dolche und ein Blasrohr. Denise musste unwillkürlich an die selbst gebastelte Keule denken, mit welcher der Junge im Resti erschlagen worden war. Die hätte gut dazu gepasst. Lebensgefährlich Journalist Mike Honegger recherchiert Interview Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) hat in Bern Mike Honegger zu den Ereignissen der letzten Wochen befragt. Ein Auszug aus dem geheimen Protokoll. NDB: Sollen wir Ihnen denn wirklich glauben, Sie hätten nur den Tod eines Mannes in der Aare recherchieren wollen? Honegger: Ich bin Journalist, das ist meine Arbeit. NDB: Das glaube ich Ihnen nicht. Sie müssen gewusst haben, dass amerikanische Agenten in Bern einen Informanten vermissten, dass sie Waffenschmuggel durch die Schweiz aufspüren sollten. Sie waren von Anfang an darin verwickelt! Honegger (steht wütend auf): Nein und noch einmal nein! Meine Recherchen intensivierte ich erst, als ich merkte, dass es um Mord ging, und als die Polizei mich davor warnte, mehr herauszufinden. Ich wusste anfangs nichts davon. NDB: Ganz ruhig, Honegger. Wann erfuhren Sie von den amerikanischen Operationen in der Schweiz? Honegger: Viel später, als ich bereits verfolgt wurde und um mein Leben fürchten musste. NDB: Wie weit nach oben führten die Spuren? Honegger: Mord, Waffenschmuggel und noch vieles mehr. Angeordnet von Spitzen der Politik, der Finanzwelt und der Industrie. Einfach widerlich. NDB: Honegger! Wir wollen endlich Namen! Details! 281 S ,99 (Auch als ) Zeitungsartikel Intensive Fahndung Liestal. mbo. Drei Tage nach dem Mord an Journalistin Tanja Schneider sucht die Polizei Baselland intensiv nach der Täterschaft.»Wir haben eine Sonderkommission eingesetzt, die einer Vielzahl von Spuren nachgeht«, sagte Heinz Neuenschwander, Leiter der Kriminalpolizei, gestern bei einer Pressekonferenz. Bedeckt hielt er sich auf die Frage, in welche Richtung die Ermittlungen liefen. Aus gut informierten Kreisen hat das Tagblatt jedoch erfahren, dass sich die Polizei auf das berufliche Umfeld der Journalistin konzentriert. Schneider, 30 Jahre alt und seit 2010 Mitglied der Tagblatt-Lokalredaktion, war am Sonntag tot in ihrem Auto im Allschwiler Weiher gefunden worden. Experten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Basel haben Gamma-Butyrolacton (GBL) in ihrem Blut nachweisen können eine Droge, die Opfer in einen komatösen Schlaf fallen lässt. Die Polizei vermutet, dass Schneider bewusstlos in ihrem Auto saß, als dieses in den Weiher rollte. Dort ist sie ertrunken. Wer Angaben zum Mordfall machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Baselland in Verbindung zu setzen. Für sachdienliche Hinweise, welche zur Ermittlung der Täterschaft führen, hat sie eine Belohnung von Franken ausgesetzt. 212 S ,99 (Auch als ) Was ist ein»nelkenmaler«? Journalist:»Also, Herr Lascaux, ich muss doch schon bitten. Da erfinden Sie einen Maler aus der Renaissance und wollen uns weismachen, dass er in einem Ihrer Krimis eine Hauptrolle spielt diesen, wie heißt er gleich?«lascaux:»sandro Botticelli?«Journalist:»Nein, den kennt doch alle Welt. Den andern, den aus Bern.«Paul Lascaux:»Paul Löwensprung?«Journalist:»Genau. Was für ein Name. So nennt man doch keinen Menschen! Noch nicht mal im 15. Jahrhundert.«Paul Lascaux:»Das Historische Lexikon der Schweiz sagt, Paul Löwensprung sei um 1460 in Straßburg geboren und 1499 in einem der Schwabenkriege gestorben. Er arbeitete als Geselle in der Werkstatt des Basler Malers Bartholomäus Rutenzweig «Journalist:»Hören Sie schon auf. Rutenzweig, Löwensprung, das macht einen ganz närrisch. Mehr weiß man nicht über den Mann?«Paul Lascaux:»Er gilt als einer der Nelkenmeister, der Malergruppe, die ihre Gemälde mit jeweils einer weißen und einer roten Nelke signiert hat. Ich habe mir die Freiheit genommen, die Lücken in seiner Biografie zu schließen.«journalist:»deshalb schicken Sie den armen Kerl in Nelkenmörder auf eine gefährliche Reise nach Italien?«Paul Lascaux:»Genau. Um das Geheimnis der Simonetta Vespucci zu lüften, Botticellis Model für die Geburt der Venus.«

13 2 / Nr BÜCHERMAGA ZIN Spannungsliteratur»nicht nur«für Frauen Foto: manun / photocase.de I n h a l t : Granny, ein Mord und ich S e i t e 1 4 Vergoogelt! S e i t e 1 6 Zweite Chance am Deich S e i t e 1 7 Die Tarotmeisterin S e i t e 1 8 Im Namen der Venus S e i t e 1 9 Mich sollst du fürchten S e i t e 2 0

14 14 Kriminelle Zeitreise Über die Grenzen der Zeit Interview Krimjournal:»Granny, verraten Sie mir, wer Sie sind und was Sie hier wollen?ich bin nur eine Frau ihrer Zeit, die den geliebten Mann durch feigen Mord verloren hat. Ich wusste, dass man ihn umgebracht hat, ich wusste das ganz sicher, aber niemand wollte mir glauben.das ist schlimm, aber woher wussten Sie denn, dass Ihnen in unserer Zeit jemand helfen würde?das wusste ich nicht, aber ich habe es natürlich gehofft. Meine Ur-Ur-Enkelin arbeitet ja sicherlich nicht grundlos in diesem schrecklichen Männerberuf.Was meinen Sie denn damit?na, sie ist doch Journalist, arbeitet also unter lauter Männern, das arme Kind.Oh, aber gerade dieser Beruf war es doch, der es Ihnen ermöglicht hat, den Täter herauszufinden.ja, die Wege des Herrn sind manchmal wirklich sonderbar.war es sehr schwierig für Sie, sich in unserer Zeit zurechtzufinden?nun ja, leicht war das sicher nicht immer, aber ich hatte ja mein Ziel vor Augen.Können Sie mir erklären, wie es Ihnen möglich war, aus dem 19. Jahrhundert in unsere Zeit zu gelangen?leider nein, das weiß ich selber nicht. Ich gehe 1895 in mein Schlafzimmer und komme 2014 raus. So einfach ist das, nur die Umstellung ist immer schwierig.«portraithaus Worms Angelika Godau verbrachte ihre Kindheit in Detmold, dann viele Jahre in Köln. Nach langem Auslandsaufenthalt lebt sie heute mit Mann und Hund Ben in der Pfalz. Über das Buch Einbrecher! Dieser Gedanke lähmt die 34-jährige Journalistin Sabrina, als sie aufwacht und eine Fremde in ihrem Schlafzimmer sitzen sieht. Als diese dann auch noch behauptet, ihre Ur-Ur-Großmutter zu sein, ist sie sicher, über Nacht den Verstand verloren zu haben. Dabei will Granny doch nur Hilfe bei der Aufklärung des ungefähr 145 Jahre zurück liegenden Mordes an ihrem geliebten Kabinettsminister. Dazu müssen sich die beiden völlig unterschiedlichen Frauen zusammenraufen, und Granny gefällt fast nichts an der modernen Zeit. 347 S ,99 (Auch als )

15 Verführerisches Netz 15 Ganz normales Chaos Persönlichkeitstest: Bin ich internetsüchtig? 1. Wenn mein Laptop kaputt ist, a) nehme ich eben den Ersatzcomputer, kein Problem. b) AHHH! UUUUH- HUAAAA. BOOM. BOOM. c) Wurscht, ich gehe an die frische Luft und mache einen Spaziergang. 2. Im Restaurant a) Ich kann gerade nicht, ich muss meinen Blaubeer-Pfannkuchen fotografieren. b) bestell ich den Quinoa- Salat, den ich gerade auf Instagram gesehen habe. c) Was war jetzt noch mal Instagram? 3. Die besten Freunde, die ich habe, a) sind no_microwave12 und pustekuchenxx. Keine Ahnung, ob sie männlich oder weiblich sind. Wir abonnieren die gleichen Channels! Wir sind seelenverwandt. b) erkennt man daran, dass sie vor dem Namen haben. c) beschweren sich, dass ich nie auf ihre s antworte. 4. Vor dir passiert ein Autounfall, a) ich drehe schnell einen Film mit meinem Smartphone. b) ich nutze die Zeit, in der ich nicht weiterfahren kann, um nachzusehen, ob jemand neue Kommentare auf meiner Facebook-Seite hinterlassen hat. c) Mist. Stau. Und im Radio läuft gerade nix. 5. Wenn sich ein wunderschöner Mann unbekleidet in einem riesigen Hotelbett räkelt, möchtest du, a) gefällt mir klicken. b) einen Blogeintrag zum Thema»Boxspring-Betten«schreiben. c) dass er endlich aufwacht. Ich geh mal schnell rüber 6. Wenn du auf eine Party kommst, a) sende ich 20 Leuten, XOXO und. b) muss ich erstmal mein Phone checken, wer gerade von Tinder da ist. c) Wo ist denn die Party? Ich habe mal wieder nichts mitgekriegt! 7. Warst du jemals online, a) während der Toilettenpause? b) während du Bachelor gesehen hast, um Kommentare zu twittern? c) Toilettenpause? Das ist ja ekelhaft! 8. Du bist in einer Bar, dein Gesprächspartner holt einen Drink. Wie lange dauert es, bis du neue s im Smartphone checkst? a) zwei Sekunden b) Ich google ihn kurz, bevor er zurückkommt. c) Wo gibt es diese Funktion auf meinem Nokia 7650? 9. Wie oft bist du jeden Tag auf Facebook? a) Nur morgens und abends. Und dazwischen. b) Ich habe 499 Freunde, alle lieben mich. c) Ein Buch mit Gesichtern? Nannte sich das nicht mal Fotoalbum? 10. In der Nacht a) Warum lese ich gerade auf Wikipedia etwas über Quantenelektronik? b) träume ich von Sternen, die auf einer Leiste sind. Ich vergebe fünf. c) Nachts schlafe ich. Bonusfrage: Dein Handy lässt du beim Zubettgehen a) zur Vorsicht an. Es liegt aber unter meinem Kopfkissen, wegen der Strahlung. b) aus oder Flugmodus, wegen der Strahlung. Und jetzt die Auflösung! Du bekommst jeweils 2 Punkte für Antwort a). 1 Punkt für Antwort b). 0 Punkte für Antwort c). Bonusfrage: 10 Punkte zusätzlich für Antwort a). Wenn du 30 bis 21 Punkte erreicht hast: Du bist offiziell internet-abhängig: Es gibt auch nette Menschen im wirklichen Leben, komm doch mal raus! Aus Therapiegründen musst du zweimal»vergoogelt!«lesen. Lena Heister hat im gleichen Test sogar 36 Punkte erreicht. Wenn du 20 bis 11 Punkte erreicht hast: Du liebst deinen Computer. Und dein Telefon. Aber das ist schon in Ordnung. Du solltest»vergoogelt!«lesen, damit du weißt, dass es viel schlimmer kommen könnte. 10 Punkte oder weniger: Du bist definitiv nicht internet-abhängig. Wer bist du und woher kommst du? Bisschen unheimlich ist das schon. Du solltest»vergoogelt!«lesen, um nicht ganz den Anschluss an die Welt zu verlieren. Julia K. Stein,»Vergoogelt!«, Gmeiner-Verlag Julia K. Stein lebt in München und promovierte über die Literatur der Romantik. Jeanette Kneisel Lesen Sie auch: Liebe kann man nicht googeln (2014) ,99 ca. 384 S ,99 (Auch als )

16 16 Urlaubsreif Verliebt! Verletzt! Verziehen? Leseprobe Sophie atmet tief durch. Wie konnte sie sich so in einem Menschen irren? Sie ist zweieinhalb Jahre mit Heiner fest zusammen gewesen. Ohne den geringsten Zweifel, die Liebe würde für die Ewigkeit reichen. Sie haben keine Geheimnisse voreinander gehabt. Sie haben sich vertraut und durch und durch gekannt. Dachte sie. Was hat sich wirklich in seinem Kopf abgespielt? Hat Heiner, wenn er mit Sophie zusammen war, heimlich Betty begehrt? Schluss! Sophie dreht sich ärgerlich um und geht in ihr Zimmer. Es trifft sie keine Schuld. Man kann nicht in andere Köpfe hineinsehen. Sie muss aufhören zu grübeln und mit dem, was wäre wenn. Das hat ihr damals Burkhard wie ein Mantra eingetrichtert.»hör auf, darüber nachzudenken. Sonst wirst du verrückt. Damit ist niemandem geholfen. Betty wird dadurch nicht lebendig. Niemand konnte ahnen, was passiert.«das waren Burkhards Worte. In die hatte sich Sophie eingehüllt wie in eine warme Decke. Und nun zieht er sie ihr brutal weg. Lässt die Vergangenheit aufleben. Warum will er sie nachträglich quälen? Bereits erschienen: Liebesinsel am Deich (2014) ,99 Hab keine Angst, mein Mädchen (2013) ,99 Die Pension am Deich (2012) ,90 Janssenhaus (2011) ,90 Schattenmorellen (2009) ,90 Frühstückspension (2008) ,90 Sigrid Hunold-Reime ist 1954 in Hameln geboren und lebt in Hannover. Seit 1995 verfasst sie Lyrik und Kurzprosa sowie Kurzkrimis, Kriminalromane und Frauenromane. Thomas Bertrams Über das Buch Anne, Tomke Heinrichs Freundin, reist zu ihr in die Pension, um besser schreiben zu können. Für die einsame Tomke ein Geschenk des Himmels. Sie ist gerade auf dem besten Weg, ihrem Exgeliebten Paul erneut zu verfallen. Aber Anne und Tomke haben bald ganz andere Probleme. Sophie, eine Kellnerin im Restaurant»Leuchtfeuer«, sucht bei ihnen Zuflucht. Ihre Jugendliebe ist an ihrem Arbeitsplatz aufgetaucht und will sich mit ihr treffen. Aber kann man dem Mann, der einen Menschen auf dem Gewissen hat, verzeihen? Tomke leistet Schützenhilfe und bringt damit sich und Anne in Gefahr. 246 S ,99 (Auch als )

17 Mystisch gut 17 Tödliches Tarot Foto: privat Elis Fischer, Jahrgang 1965, studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften. Sie lebt im Burgenland und arbeitet als freie Autorin. trügerische Karten Die Wiener Illustratorin Theresa»Thesi«Valier tritt einem esoterisch angehauchten Frauennetzwerk bei und verstrickt sich erneut in einen Kriminalfall. Als auf eine der Netzwerkerinnen ein Mordanschlag verübt wird, beginnt Thesi, sich näher mit den»wiener Frauen«auseinanderzusetzen. Sie kommt vielen dunklen Geheimnissen auf die Schliche, und über allem scheinen die wiederentdeckten historischen Illustrationen des Rider-Waite-Tarots wie ein Damoklesschwert zu schweben. Sie gehören einer der Netzwerkerinnen und sollen bald versteigert werden. Doch sind sie wirklich echt? Mit der Hilfe ihres Mannes und ihrer Freunde schafft es Thesi, Klarheit in das dubiose Geflecht zu bringen, doch als schließlich die Besitzerin der Tarotkarten ermordet wird, muss ihr ein alter Bekannter der Wiener Polizei zur Seite stehen. Wie in ihrem Debüt»Die Kunstjägerin«verknüpft die Autorin geistreich und sprachgewandt eine spannende Kriminalhandlung mit historischen Begebenheiten, die einen Bogen vom London der 1930er-Jahre bis zur Tibetexpedition der Nationalsozialisten 1932 spannt. Die Originalillustrationen des Rider-Waite-Tarots sind tatsächlich verschollen, und rund um ihre Schöpferin Pamela Colman Smith und den möglichen Verbleib ihrer Karten ist die historische Nebengeschichte gewoben. Über das Buch Die Wiener Illustratorin Theresa»Thesi«Valier tritt aus beruflichen Gründen einem Frauennetzwerk bei. Als auf eines der Mitglieder ein Anschlag verübt wird, beginnt Thesi auf eigene Faust zu ermitteln. Schnell findet sie heraus, dass wertvolle historische Tarotkarten, die sich im Besitz einer der Netzwerkerinnen befinden, der Schlüssel zum Fall sind. Immer tiefer verstrickt sich Thesi in ein esoterisches Geflecht, das seine Wurzeln im London der 1930er-Jahre zu haben scheint. Ebenfalls spannend: Die Kunstjägerin (3013) , S ,99 (Auch als )

18 18 Wissenschaft vs. Leidenschaft Ritual des Todes Leseprobe Wie es wirklich war Christine Neugebauer-Maresch war dabei, als 1988 Natalie Mesensky die älteste Frauenstatuette der Welt fand.»was soll denn das sein?«, habe ich noch heute im Ohr. Die junge Studentin Natalie Mesensky hatte sich aus ihrer knienden Haltung aufgerichtet und hielt fragend ein kleines Steinstückchen spitz zwischen Zeigefinger und Daumen empor. Das waren Worte, die von einem Moment auf den anderen die Situation im Gedächtnis aller Anwesenden einprägte und die sie wohl ihr Leben lang begleiten werden. Auf einmal war alles anders. Ein Kunstwerk, Jahre alt! Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Die Ausgrabungsstätte, der Galgenberg zwischen Stratzing und Krems-Rehberg, lieferte zwar hoch interessantes Fundmaterial zur Rekonstruktion eines Lagers altsteinzeitlicher Jäger- und SammlerInnen, doch bestand dieses hochgradig aus steinernen Gerätschaften sowie dem Abfall ihrer Herstellung war beim Bau des Wasserwerkes die Entdeckung dieses Fundplatzes gelungen, aber jetzt, bereits am Ende der dritten Kampagne, am späten Nachmittag des 23. September 1988, schlug das Schicksal zu. Ein ca. 3 cm großes Stück Schiefer mit deutlichen formgebenden Schnitzspuren und Gravuren. Nach ersten spontanen und nicht immer ernst gemeinten Reaktionen von Grabungsteilnehmern (die wir hier nicht wiedergeben wollen) war klar: eine kleine abgesetzte dreieckige Form kann nur ein Kopf sein, also war das Ganze ein Teil einer menschlichen Figur. Mit deutlichen alten Bruchstellen. Wo ist der Rest? Stratzing, Oktober 2014 Christine Neugebauer-Maresch Lesen Sie weiter im Nachwort von»im Namen der Venus«. Alexander Biedermann Natalie Mesensky hat Biologie und Urund Frühgeschichte studiert und war viele Jahre in der Archäologie tätig. Die Autorin lebt und schreibt in Wien und im Salzkammergut. Über das Buch Ein Mord nach einem keltischen Ritual. Ein Toter mit einer steinzeitlichen Venus in der Hand. Besteht eine Verbindung zwischen den beiden Fällen? Anna Grass, Archäologin und Beraterin des Bundeskriminalamts, gerät auf ihrer Suche nach der Wahrheit nicht nur emotional zwischen die Fronten. Verliebt in einen Verdächtigen riskiert sie alles Reputation, Freundschaft und ihr Leben. 287 S ,99 (Auch als )

19 Gefährliche Stimmen 19 Stimme der Vergangenheit Über das Buch Hat Privatdetektivin Jule Flemming die Stimme des Mörders ihres Vaters wiedererkannt oder spielt ihr ihre Fantasie einen Streich? Sie greift nach diesem Strohhalm, denn sie hat sich geschworen, den Mann zur Strecke zu bringen. Gleichzeitig erhält sie einen neuen Auftrag. Sie soll ein verschwundenes Mädchen in Ulm aufspüren. Dabei gerät sie nicht nur zwischen die Fronten, auch ihre Gefühlswelt wird auf den Kopf gestellt. Bis sie merkt, dass sie in Gefahr ist, steckt sie bereits selbst in einer tödlichen Falle. 282 S ,99 (Auch als ) Die Ulmerin Katrin Rodeit arbeitete in der Leasingbranche, bevor sie ihr Leben dem Schreiben widmete.»mich sollst du fürchten«ist der dritte Band um Jule Flemming. Alexandra Sinzs Jule Flemming bei Katrin Rodeit zum KaFFeetrinken Jule Flemming ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen wie eine gute Freundin. Aber wie das mit Freundschaften ist, man sagt sich offen und ehrlich die Meinung. Und genau das hat Jule gemacht, als sie kürzlich auf einen Kaffee bei mir war Jule: Du hast mir ja ein ganz schönes Ei gelegt. Katrin: Sonst wäre es doch langweilig, oder? Jule: Aber ein bisschen weniger Aufregung wäre auch nicht schlecht. Seit du deine Finger im Spiel hast, hat sich mein Leben ganz schön auf den Kopf gestellt. Katrin: Wie war dein Leben denn vorher? Jule: Wie ich es mochte. Ruhig, überschaubar, ich hatte meine Freiheit und alles im Griff. Konnte Motorrad fahren, wann ich wollte, und kochen, was mir gefallen hat. Aber dann kommst du daher, und plötzlich muss ich es mit Serienmördern aufnehmen. Und mit Mark. Und Andreas hast du mir auch auf den Hals gehetzt. Ich habe keine Ahnung, was schlimmer ist. Katrin: Ich dachte, mit Mark tue ich dir einen Gefallen Jule: Es war ja nicht schlecht. Ganz gut sogar. Aber irgendwie Katrin: Du hast dich verliebt. Jule: Oh, nein! In meinem Leben ist kein Platz für einen Mann! Schon gar nicht jetzt, wo ich den Mord an meinem Vater aufklären muss. Katrin: Na, dann los! Jule: Gut, packen wir es an! Mehr von Katrin Rodeit: Gefährlicher Rausch (2014) ,99 Mein wirst du sein (2013) ,99

20 20 Geballte Frauenpower Bereits erschienen Aigner, Heinermädsche 11, Baum, Die Ballade von John und Ines 9, Bicks, Lavendelbitter 12, Böcker, Mit 50 hat man noch Träume 11, Brömme, Weißwurst für Elfen 11, Conrad, Süß ist der Tod 9, Danz, Schatz, schmeckt s dir nicht? 11, Diechler, Geheime Liebe auf Sylt 9, Diechler, Vom Himmel das Helle 9, Faro, Blutiger Klee 11, Fischer, Die Kunstjägerin 9, Fischer, Die Tarotmeisterin 10, Godau, Granny, ein Mord und ich 13, Gungl, Diabolische List 11, Hähner, Spielball der Götter 9, Henschel, Fünf sind keiner zu viel 9, Hohlfeld, Glückskekssommer 11, Hohlfeld, Herbsttagebuch 11, Hohlfeld, Kirschblütenfrühling 9, Hohlfeld, Winterwünsche 11, Holland Moritz, Die Einsamkeit des Chamäleons 11, Hunold-Reime, Die Pension am Deich 9, Hunold-Reime, Hab keine Angst, mein Mädchen 9, Hunold-Reime, Liebesinsel am Deich 9, Hunold-Reime, Zweite Chance am Deich 9, Klikovits, Inselsturm 9, Klikovits, Vollmondstrand 9, Kobjolke, Tausche Brautschuh gegen Flossen 9, Kolenda, Vom Liebesleben der Stechpalme 9, Kroneck, Das Frauenkomplott 11, Kroneck, Ehe, Affären und andere Vergnügen 11, Lauriel, Bei Tränen Mord 9, Lauriel, Der Tod steht mir nicht 9, Liebsch, Wadenbeißer 9, Liebsch/Mestrovic, Rabenmutter 9, Marion Weiß, Die ungewisse Reise nach Samarkand 9, Mesenksy, Im Namen der Venus 10, Park, Hi, Society! 9, Park, Stilettoholic 9, Porath, Ein Lama zum Verlieben 9, Porath, Mops und Mama 9, Porath, Mops und Möhren 9, Porath, Nicht ohne meinen Mops 9, Rath, Butterblumenträume 11, Rath, Maiglöckchensehnsucht 11, Rath, Sanddornduft 11, Rath, Wildrosengeheimnisse 11, Rodeit, Gefährlicher Rausch 11, Rodeit, Mein wirst du sein 11, Rodeit, Mich sollst du fürchten 10, Sand, Bolero Mortale mit Pastis 11, Sand, Crème Brûlée 9, Schmid, Mannheimer Todesmess 9, Schmöe, Du bist fort und ich lebe 9, Schopf, Zeit für Rache 9, Schwarz, Eisschwestern 9, Sieben, Frösche, die quaken, töten nicht 11, Siemon, Als es Nacht war in Dresden 11, Stein, Liebe kann man nicht googlen 9, Stein, Vergoogelt! 12, Traber, Tödliche Seilschaft 9, Wernli, Blind Date mit Folgen 11, Winschek, Lieb oder stirb 9,99 Anzeige

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