Wirtschaft. Unsere. Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer zu Coburg Region. Themenspecial. Starthilfe. Innovation & Umwelt.

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1 Unsere Wirtschaft Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer zu Coburg Seite 4 Region Regionale Antworten auf die Globalisierung Seite 15 Themenspecial Rechtsberatung Seite 22 Starthilfe Studie zu Finanzierungsstrukturen im deutschen Mittelstand Seite 26 Innovation & Umwelt Aus Coburg in die Welt

2 Seminar Grundlagen der Bilanzierung nach IAS/ IFRS Unterschiede zwischen HGB- und IAS/IFRS-Vorschriften In der EU ist die Anwendung der International Accounting Standards (IAS) seit für alle kapitalmarktnotierten Unternehmen verpflichtend. Die Mehrheit der mittelständischen Firmen ist davon zunächst nicht betroffen. Allerdings verlangen expandierende Märkte und technische Innovationen einen erhöhten Investitionsbedarf. Zusätzlich schaffen die neuen Bestimmungen des Basel II Abkommens gravierende Änderungen bei der Kreditvergabe. Für den Mittelstand ist demzufolge der Einsatz von IAS/IFRS bereits jetzt interessant, da er den Zugang zu alternativen Finanzquellen erleichtert und die Eigenkapitalsituation positiver darstellt. Die Überleitung bedarf allerdings einer sorgfältigen und zeitintensiven Vorbereitung. Inhalte Grundlagen: Organisation des IASC Struktur des IAS/IFRS-Regelwerkes Bewertungsmaßstäbe Ausweis- und Gliederungsvorschriften Wahlrechte Materiality-Grundsatz True and fair presentation Tatsächliche und latente Steuern Zusammenfassung: Abweichungen zum HGB Organisation und Anpassung der Rechnungslegung Optionen und Formen der Anpassung Organisation zur Einführung Referent: Thomas Leibrecht, Leibrecht Consulting, Krailling Termin: Montag, 17. Oktober 2005 von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ort: IHK-Zentrum für Weiterbildung, Schloßplatz 5 a, Coburg, Telefon (09561) , 24, 25, Fax (09561) , Preis: 130,00 Euro 2

3 Inhalt Region Regionale Antworten auf die Globalisierung Neue Presse startet Abokarten-Aktion. 6 Sparkasse Coburg-Lichtenfels Wirtschaftsjunioren Standortpolitik Neue Presse startet im November große Abokarten-Aktion Die Neue Presse geht im November dieses Jahres mit einem Mehrwertprogramm auf den Markt, von dem in erster Linie die Abonnenten der Zeitung, aber auch die Wirtschaft der Region und der Coburger Verlag selbst profitieren werden. 6 Strompreise Bundestagswahl Aus- und Weiterbildung Starthilfe & Unternehmenförderung Innovation & Umwelt Tagesseminare Zertifikatslehrgang Marketing Business English Essentials Studie zu Finanzierungsstrukturen im deutschen Mittelstand Jahre Runder Tisch Aus Coburg in die Welt Lokales Bündnis für Familien Design-Extra International Recht Betriebliche Praxis Messeplatz Deutschland x1 des Imports Aktuelle Veranstaltungen Private Internetnutzung Befristete Beschäftigung älterer Mitarbeiter Bücher ASW-Veranstaltung Handelsregistereintragungen Themenspecial Rechtsberatung Unsere Wirtschaft lndustrie- und Handelskammer zu Coburg Herausgeber: Industrie- und Handelskammer zu Coburg Coburg Schloßplatz 5. Telefon (09561) Fax (09561) (Standortpolitik, Zentrale Dienste, Recht, Ausbildung) und (09561) (Weiterbildung, Starthilfe und Unternehmensförderung, Innovation und Umwelt, International). de. Postfach Coburg Internet: Leitung und Verantwortung für den Inhalt: Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers Siegmar Schnabel Chefredaktion: Gerold Gebhard Redaktion: Gerold Gebhard, Frank Jakobs Erscheinungsweise: 10 mal jährlich (Doppelausgaben Januar/Februar und August/September) Bezugspreis: Kostenlos für IHK-Zugehörige, im übrigen 18,40 0 pro Jahr. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 7.30 bis Uhr Freitag: von 7.30 bis Uhr und weitere Termine nach persönlicher Vereinbarung Anzeigenmarketing: Rolf Peter Reichel Werbeagentur. Tannenweg Grub a. F.. Telefon (09560) Fax (09560) Internet: Bankverbindung Sparkasse Grub a.f. (BLZ ) Kto.-Nr Herstellung: Impressum DS MARKETING. Medienhaus Blumenstraße Coburg. Telefon (09561) Fax (09561) ISDN: Leonardo-Pro (09561) & 39 Mit Verfasser-Namen bzw. Initialen gezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Nachdruck von Beiträgen und Nachrichten nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers. Beiträge unserer Zeitschrift, in denen Erzeugnisse von Firmen besprochen werden, dienen der Information der Leser, um sie über die Neuheiten auf diesem Gebiet aufzuklären. Eine Garantieerklärung für Produkte und Firmen ist damit nicht verbunden. Für den Anzeigenteil wird keine Haftung übernommen. Titelbild: Bildarchiv DS MARKETING Beilagenhinweis: Dieser Ausgabe ist eine Beilage beigefügt, wir bitten um Beachtung! 3

4 Region Regionale Antworten auf die Globalisierung Die IHK zu Coburg und die Herausforderungen der Standortpolitik tandortpolitik? Wusste gar nicht, dass SIndustrie- und Handelskammern so was machen Mit diesen und ähnlichen Aussagen sieht sich Arne Linstädt, Bereichsleiter Standortpolitik bei der Industrie- und Handelskammer zu Coburg, des Öfteren konfrontiert. IHK-Standortpolitik, das bedeutet Unternehmensförderung, Politikberatung und Lobbyarbeit im Interesse der regionalen Wirtschaft, erläutert Arne Linstädt. Die Industrie- und Handelskammern leisten mit Standortpolitik einen Beitrag, damit die Chancen der Globalisierung genutzt und die Herausforderungen gemeistert werden können. Herausforderung Globalisierung angenommen Bestens bekannt sind die Chancen und Herausforderungen der Globalisierung in der Region Coburg, im Norden Bayerns, direkt an der Landesgrenze zu Thüringen und in Nachbarschaft zum neuen EU-Mitglied Tschechien. Die Wiedervereinigung hat den Wirtschaftsraum quasi über Nacht vom ehemaligen Zonenrandgebiet zurück ins Zentrum Deutschlands katapultiert, direkt vor der Haustüre wuchs ein neuer Absatzmarkt, das Angebot an gut qualifizierten Fachkräften stieg, der Autobahnanschluss kommt. Auch die Öffnung der osteuropäischen Märkte war und ist direkt spürbar. Der verschärfte globale Wettbewerb in arbeitsintensiven Branchen hat auf der einen Seite die am Standort Coburg traditionell stark vertretene Polstermöbel- und Spielzeugindustrie unter erheblichen Anpassungsdruck gesetzt. Arbeitsplätze gingen verloren, einige Betriebe mussten ganz aufgeben. Auf der anderen Seite bietet die zunehmende Öffnung der internationalen Märkte große Chancen für die ansässigen Automobilzulieferer, die Maschinenbauer, die kunststoffverarbeitende Industrie und auch die Versicherungswirtschaft. Die Region hat auf die neuen Herausforderungen und Chancen reagiert. Um den im Gang befindlichen Strukturwandel positiv zu gestalten und die Rahmenbedingungen für die Unternehmen vor Ort weiter zu verbessern, hat die IHK zu Coburg in einer konzertierten Aktion mit Stadt und Landkreis Coburg, der Fachhochschule Coburg, der regionalen Agentur für Arbeit und der örtlichen Handwerkskammer eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse für den Standort durchgeführt und auf dieser Basis ein regionales Entwicklungsleitbild erarbeitet, hinter dem alle Beteiligten stehen. Darüber hinaus wurden rund 10 regionale Entwicklungsprojekte definiert und zum Teil schon umgesetzt, die einen Beitrag zur Standortsicherung leisten können. Wenn Standortentwicklung auf lokaler oder regionaler Ebene gelingen soll, dann müssen alle Akteure an einem Strang ziehen. Die Arbeit an einem gemeinsamen Leitbild für den Standort ist dabei sehr hilfreich, da es das Vertrauen zwischen den beteiligen Akteuren stärken kann, stellt Arne Linstädt fest. Bei der Standortpolitik der IHK zu Coburg steht neben der Lobbyarbeit für die Verkehrsinfrastruktur und den Bürokratieabbau in erster Linie die Innovationsförderung im Vordergrund. Wir müssen um so viel besser sein, wie wir teurer sind, dann haben wir im Wettbewerb prima Chancen, ist sich die Kammer sicher. Qualität, Design, Innovation und ein gutes Image sind der Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg. So kann die Coburger IHK auf zwei erfahrene Innovationsberater zurückgreifen, die fast täglich bei Firmen vor Ort sind, um sie bei der Entwicklung von Produkten, Produktionsprozessen oder Organisationsstrukturen zu unterstützen. Ein Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung hat zudem den Einsatz eines EU-Erweiterungsberaters ermöglicht, der gezielt mittelständische Unternehmen bei der Erschließung der osteuropäischen Wachstumsmärkte berät, Messebesuche organisiert und hilfreiche Kontakte vermitteln kann. Darüber hinaus bietet die IHK neben den klassischen Dienstleistungen, wie z. B. Ausbildungs-, Außenwirtschafts-, Recht- oder Existenzgründerberatung und Weiterbildungsangeboten, zunehmend Qualifizierungsworkshops und Erfahrungsaustauschgruppen an, bei denen die Innovationsförderung im Vordergrund steht und Unternehmer Best Practice Beispiele austauschen können. Alles Wirtschaften hängt letztlich von den Menschen ab, ihren Ideen, ihrem Engagement und ihren Fähigkeiten. Hier muss Innovationsförderung ansetzen und die Kammer kann dabei einen guten Beitrag leisten, lautet die Überzeugung der IHK-Manager. So hat die Kammer jüngst eine Workshopreihe Ideenmanagement durchgeführt und plant für das kommende Jahr ein Qualifizierungsprojekt für das Personalmanagement. Auch die Designförderung steht im Zentrum der Standortpolitik. Hier ist die Region Coburg einer der Voreiter in ganz Bayern. Design ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor und dient sowohl als Produktdesign als auch als Marketingstrategie dazu, sich von der Konkurrenz positiv abzuheben. Das von der IHK ins Leben gerufene Coburger Designforum Oberfranken e.v., der FH-Studiengang Integriertes Produktdesign, die Coburger Designtage, der Designpreis, das Qualifizierungsprojekt Erfolg durch Design, die Designwerkstatt - alles erfolgreich eingesetzte Instrumente, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Zweck der Innovationsförderung zu stärken. Die Zukunft der Innovationsförderung liegt genau darin, den Wissenstransfer von den Hochschulen und Forschungsinstituten in die Wirtschaft intelligent zu organisieren und Synergieeffekte zwischen Unternehmen stärker zu nutzen. Wir sagen dazu Clusterbildung. Die IHKs als Interessenvertreter der regionalen Wirtschaft können dabei einen entscheidenden Beitrag leisten ist Arne Linstädt überzeugt. Regionale Antworten auf die Globalisierung aus Sicht der IHK zu Coburg: Regionales Entwicklungsleitbild Vertrauen zwischen den regionalen Akteuren Förderung der regionalen Clusterbildung Qualifizierungsmaßnahmen zur Sicherung und Steigerung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit Innovationsförderung und -beratung Außenwirtschaftsförderung Intensive Lobbyarbeit für die wirtschaftlichen Interessen, vorrangig in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur, Bürokratieabbau, Standortattraktivität. Ansprechpartner: Arne Linstädt, IHK zu Coburg, Schlossplatz 5, Coburg, Tel / , Fax 09561/ , 4

5 Stephanie Weppler - Kinderbetreuungsagentur, Coburg Die Kleinen RACKER Wochenende - Freunde laden zur Party Das Leistungsangebot der Kinderbetreuungsagentur reicht vom stundenweisen Baby- ein, ins Theater oder Kino gehen. Nicht wenige Eltern haben in solchen Situationen sitting über die Vermittlung von Kinderfrauen plötzlich ein Problem: wer passt auf die Kinder oder Tagesmüttern und auch in Minijobs oder auf? Immer mehr beruflich qualifizierte Festanstellungen den Familien Haushalt und Mütter möchten nach dem Erziehungsurlaub Erziehung der Kinder abnehmen. In speziellen wieder interessante Positionen begleiten. Kleingruppen wird auch Hausaufgaben- So ging es auch Stephanie Weppler und sie betreuung oder die allgemeine Betreuung von machte vor 7 Jahren aus der Not eine Tugend. Schulkindern angeboten. Sie gründete- nach ihren Angaben- die erste Mit diesem inzwischen erprobten Ge- Kinderbetreuungsagentur in Coburg Die schäftsmodell hat sich Stephanie Weppler vor kleinen RACKER. vier Jahren auf den Markt der Franchisebrache Die Idee kam Stephanie Weppler, weil sie in Richtung Saarland, ihrer Heimat, erweitert. selbst als Mutter eines zweijährigen Sohnes Dort eröffnete Sie die erste Partneragentur im vor dem Problem stand einen Babysitter finden Jahre folgten weitere Partner- zu müssen. agenturen die mit dem erfolgreichen Franchi- Stephanie Weppler besuchte Existenzgründungsseminare sekonzept in Wiesbaden, Bad Homburg, Bam- und erarbeitete Konzepte berg und seit Februar 2005 in Nürnberg/Fürth für Ihre Agentur. Ihr nächster Schritt war die eine Existenz gegründet haben. Suche nach geeigneten Betreuerinnen und danach Know How, Marketing, Coaching und die Akquise von suchenden Eltern und Schulungen bietet das Franchisekonzept der auch ansässigen Firmen, die für ihrer Mitarbeiterinnen Kleinen RACKER Ihren Franchisenehmerin- in Notfällen oder auch bei Wienen. Seit Februar dieses Jahres hat die Kinder- HVB12810_210x140 dereinstieg ihrer qualifizierten Eltern 16:49 die Uhr per-seitfekte betreuungsagentur 1 Scale: 100% Die kleinen RACKER mit Betreuung suchten. ihrer ersten stationären Betreuungsstätte dem Region Stadtbabysitter in Wiesbaden Zuwachs bekommen. Spielen, toben, basteln sind hier kein Problem mehr sonder sogar erwünscht. In einem liebevoll eingerichteten Ambiente mit altersgerechten Spiel- Bastel- und Relaxzonen sind alle kleinen RACKER herzlich willkommen. Bei den Stadtbabysittern werden Kinder ab dem Säuglingsalter stundenweise von Montag bis Samstag von liebevollen und professionellen Betreuerinnen beaufsichtigt. Mit diesem erweiterten Betreuungskonzept werden die Kleinen RACKER im Herbst dieses Jahres auf den Franchisemarkt gehen. Weitere Informationen: Tel.: 09561/231617, de. Betriebliches und privates Vermögensmanagement Liquiditätsund Cashmanagement Finanzierung Außenhandel Finanzrisikomanagement Neue Wege der Mittelstandsfinanzierung. Sprechen Sie mit dem Innovationsführer für Nachrangfinanzierungen in Deutschland. Über 1 Mrd. Euro an mezzaninen Finanzierungsformen allein im Jahr 2004 sprechen eine deutliche Sprache. Mehr über unser Angebot für den Mittelstand erfahren Sie in unserem Finanzkatalog Kapital 2005, den Sie unter bestellen können. Oder fragen Sie Ihren Firmenkundenbetreuer. Ein Mitglied der HVB Group

6 Region Neue Presse startet im November große Abokarten-Aktion Ein Projekt, das nur Gewinner kennt Die Neue Presse geht im November dieses Jahres mit einem Mehrwertprogramm auf den Markt, von dem in erster Linie die Abonnenten der Zeitung, aber auch die Wirtschaft der Region und der Coburger Verlag selbst profitieren werden. Nach sechsmonatiger Vorbereitungszeit erhalten die Abonnenten der Neue Presse eine silberne Kundenkarte ins Haus geschickt, mit der sie in den Genuss vielfältiger Vorteile kommen. Das Besondere an der Neue Presse-Card, der Vorteilskarte für unsere Region, ist ein Rabattsystem, bei dem der Benutzer nicht wie bei anderen Kundenkarten üblich Punkte sammelt, sondern Geld auf sein Konto zurückgezahlt bekommt. Als Vorreiter haben Zeitungen in Lübeck und in Mannheim das neue Kundenbindungssystem eingeführt, das vor allem das Zeitungsabonnement wertvoller machen und im Gegenzug dem mittelständischen Einzelhandel und den Dienstleistern in der jeweiligen Region zugute kommen soll. Der große Erfolg dieser neuen Partnerschaft zwischen Tageszeitung, Wirtschaft und Zeitungsleser hat dazu geführt, dass immer mehr Zeitungsverlage in Deutschland dieses neue Marketing-Instrument nutzen, darunter auch der Nordbayerische Kurier in Bayreuth. Wir beabsichtigen, unsere Kundenkarten-Aktion im November mit über 100 Marktpartnern zu starten, sagt Kersten Mey, der verantwortliche Projektleiter für die Neue Presse-Card. Mit diesen Firmen aus der Region von der Apotheke über das Modehaus bis hin zum Bäcker und zum Schuhgeschäft schließen wir zurzeit Verträge, die einen bestimmten Rabatt für unsere Abonnenten vorsehen. Kauft der Inhaber der Neue Presse-Card bei einem dieser Geschäfte ein, zahlt er für die Ware zunächst den vollen Preis. Dann lässt er über das übliche ec-terminal seine Neue Presse-Card einlesen, so dass die Umsatzinformationen an ein speziell eingerichtetes Konto übertragen und der Rabatt berechnet wird, in der Regel zwischen 5 und 7 Prozent des Kaufpreises. Hat sich ein Mindestrabatt von zehn Euro angesammelt, überweisen wir dem Abonnenten diesen Betrag monatlich auf sein Konto. Darüber hinaus hat die Neue Presse-Card auch die Funktion einer Clubkarte. Sie gibt den Abonnenten der Die Neue Presse-Card gilt für die ganze Familie: Wer damit bei den Marktpartnern der Zeitung in der Region einkauft, bekommt Geld auf sein Konto zurückgezahlt Zeitung zum Beispiel die Möglichkeit, vergünstigt an besonderen Leserreisen teilnehmen zu können, zu Vorzugspreisen Anzeigen zu schalten oder in den Genuss vergünstigter Eintrittskarten für Theater-, Konzert- und Show-Veranstaltungen zu kommen. Der Verlag begleitet die Einführung der Kundenkarte mit einer großen PR-Kampagne. Die Vorteile der neuen Neue Presse-Card werden den Abonnenten und Geschäftspartnern mit Eigenanzeigen, Sonderseiten und Verlagsbeilagen nahe gebracht. In diesen Sonderveröffentlichungen werden wiederholt die Geschäfte und Dienstleister aufgelistet, bei denen die Neue Presse-Abonnenten die besonderen Rabatte bekommen. Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Marktpartner nach dem Start der Aktion weiter steigen wird, sagt Kersten Mey. Denn aus der Erfahrung anderer Zeitungsverlage wissen wir: Das Projekt der Abokarte kennt eigentlich nur Gewinner, und es beschert den Marktpartnern viele neue Kunden und damit mehr Umsatz. Das sei letztendlich auch im Sinne des Zeitungsverlages: Wir wollen nach dem Motto,Aus der Region für die Region die Kaufkraft in der Heimat halten und unseren Mittelstand stärken. Firmen, die das neue Kundenbindungssystem nutzen und Marktpartner der Neue Presse werden wollen, können sich unter der Telefonnummer melden. Roland Rischawy Sysco Versicherungsmakler, Coburg Unsere Wirtschaft berichtete in Ausgabe 8-9/2005 über die Eröffnung der neuen Geschäftsstelle der Sysco Versicherungsmakler GmbH in Ludwigstadt. Der Geschäftsstellenleiter des Unternehmens heißt Clemens Büttner und nicht Christoph Büttner. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen. Die Redaktion 6

7 BID feiert Dreifachjubiläum Die BID Unternehmensgruppe agiert inzwischen weltweit. Zum Dank für die rauschende Party die Heinz Bittermann anlässlich seines Dreifachjubiläums spendierte überreichte ihm die Belegschaft einen Präsentkorb. Mit einem Dreifachjubiläum startete die BID Unternehmensgruppe um Heinz Bittermann ins 21. Jahr ihrer Coburger Geschichte: 100 Jahre Bürgel Wirtschaftsinformationen, 20 Jahre Bayerischer Inkasso Dienst und zugleich zehn Jahre Profaktura Auslandsinkasso waren Anlass genug für Heinz Bittermann, seinen inzwischen 85 Mitarbeitern eine rauschende Party zu spendieren. Auch das Gemeinwesen profitierte, im Namen der Stadt Coburg nahm Oberbürgermeister Norbert Kastner einen Scheck über 7500 Euro für zahlreiche Baustellen im sozialen Bereich entgegen. Die Firmenchronik der BID Unternehmensgruppe liest sich wie ein Wirtschaftswunder-Märchen und passt damit gar nicht so recht in ein Gegenwartsbild von Krise und Arbeitsplatzabbau. Und doch gewann Bittermanns Firmengruppe auf ihrem Weg von der kleinen Wirtschaftsauskunftei in der Coburger Raststraße zum Bürokomplex am Weichengereuth gerade in den letzten Jahren zunehmend an Fahrt: In nur drei Jahren wuchs die Zahl der Beschäftigten um fast die Hälfte auf derzeit 85 an. Mit 21 Auszubildenden und einer entsprechenden Quote von 25 Prozent nimmt die BID-Gruppe in der Qualifizierung junger Menschen eine Vorbildfunktion ein. Die Erfolgsgeschichte von BID begann 1905 mit der Gründung der Coburger Filiale des Hamburger Bürgel-Betriebes durch Richard Fuchs. 80 Jahre später wechselte im April 1985 die so geborene, örtliche Bürgel-Wirtschaftsauskunftei zu Heinz Bittermann, der schon einen Monat später mit der Zulassung des Landgerichtspräsidenten den Einzug von Forderungen zum zweiten Standbein machte. Noch bevor Heinz Bittermann seine Einzelfirma zu BID Bayerischer Inkasso Dienst umfirmierte, reagierte er 1995 mit Profaktura Auslandsinkasso GmbH auf den zunehmenden Export seiner Kunden, die immer mehr Forderungen im Ausland einzuziehen hatten. Mit dem Wandel der Bürowelt hin zur papierlosen Auftragsbearbeitung ging 2001 die Gründung der darauf spezialisierten BID Bayerischer Inkasso Dienst AG einher. Dieser Tage wird es schon wieder zu eng in dem erst 1999 am Weichengereuth erstellten Bürokomplex neben dem 1994 erstandenen, 450 Quadratmeter umfassenden Jugendstilhaus, so dass gerade ein zusätzlicher Neubau mit 800 Quadratmetern Fläche entsteht. Die Gruppe ist ein in sich geschlossenes System erklärt Bittermann den Erfolg, der auf dem Prinzip Fairplay mit Nachdruck basiert. Wir spielen das Klavier im Rahmen der Vorgaben des Rechtsstaates, sagt Heinz Bittermann über das Tagesgeschäft, in dem Schnelligkeit und Konsequenz genauso über den Erfolg entscheiden wie der gute Ruf. Die Firmengruppe lebt vom eigenen Nachwuchs, qualifiziert und entwickelt wird aus den eigenen Reihen. Selbst Gruppen- und Abteilungsleiter kommen zumeist aus dem Haus. Die dazu notwendige, langjährige Treue entspricht einem Arbeitsklima mit flachen Hierarchien, Eigenverantwortung und modernster Büroausstattung. Die Organisation muss rund sein, damit es Spaß macht, hier zu arbeiten, sagt der Chef. So ist es verständlich, dass die besten der jährlich sieben bis acht Auszubildenden in der Unternehmensgruppe bleiben. Sie wiederum bleibt in Coburg, wie Heinz Bittermann aus Anlass des Jubiläums noch einmal versicherte. Matthias Rotter

8 Region Die Firmenkundenberatung der Sparkasse Coburg - Lichtenfels: Ein leistungsstarkes Team Mit dem Zusammenschluss zur Sparkasse Coburg - Lichtenfels wurde die Firmenkundenberatung neu strukturiert. Über 40 spezialisierte Beraterinnen und Berater stehen ihren Firmen- und Gewerbekunden mit Rat und Tat zur Seite. Besonders wichtig ist auch künftig die Nähe zum Kunden - die Kompetenz vor Ort. Sparkassenkunden und ihre Unternehmen profitieren von kompetenter Betreuung in den Bereichen Existenzgründung und Finanzierung Unterstützung beim Start: Für jede erfolgreiche Unternehmensgründung ist es wichtig, einen detaillierten und klar strukturierten Geschäftsplan zu erarbeiten. Die Sparkasse begleitet Existenzgründer aus jeder Branche, unabhängig von der Größe des Gründungsvorhabens. Solide Finanzierung: Ein Unternehmen braucht außerdem Liquidität und Investitionskraft. Für die Unternehmenskunden erstellt der Berater umfassende und verständliche Finanzierungskonzepte. Leasing Finanzdienstleistungen aus einer Hand: Ein Leasingvertrag ist nur gut, wenn er optimal zum Unternehmen und der geschäftlichen Situation passt. Beides kennt kaum einer besser als der Unternehmer und sein Berater. Langjährige Erfahrung und die Zusammenarbeit mit der Deutsche Leasing ermöglichen optimale Investitionslösungen. Außerdem muss der Leasing-Kunde seine wirtschaftlichen Verhältnisse keinem fremden Dritten offen legen. Zeitgemäß investieren: Sparkassen-Leasing ist bilanzneutral. Es wird ohne Eigenkapitaleinsatz investiert, was die Liquidität schont. Leasing kann sogar das Unternehmensrating verbessern. Die Raten sind in voller Höhe als Betriebsausgaben absetzbar. Leasingobjekte können alle mobilen Investitionsgüter sein, zum Beispiel Pkw und Nutzfahrzeuge, EDV sowie Produktionsmaschinen. Versicherung Absicherung: Gemeinsam mit dem Kunden wird das Risikoprofil des Unternehmens analysiert. Kriterien, wie Branche, Betriebsgröße, Standort und Anzahl der Mitarbeiter bilden die Grundlage für ein individuelles Sicherungskonzept. Durch die Partnerschaft mit der Versicherungskammer Bayern und durch die Kundennähe gewährleistet die Sparkasse Coburg - Lichtenfels auch im Schadensfall eine schnelle und persönliche Betreuung sowie Unterstützung bei der Schadensabwicklung. Vorsorge: Für den Erfolg eines Unternehmens spielen neben dem Management vor allem die Mitarbeiter eine zentrale Rolle. Im Jahr 2001 wurde ihnen durch die Neuregelung der betrieblichen Altersvorsorge ein gesetzlicher Anspruch eingeräumt. Gute Gründe wie Steuerersparnis und Motivation sprechen zusätzlich dafür, den Mitarbeitern eine geeignete Form der betrieblichen Altersvorsorge anzubieten. Auslandsgeschäft Ausländische Märkte: Sie bieten häufig gute Umsatzmöglichkeiten und Chancen zur Expansion. Risiken, wie andere Rechtssysteme und Handelsgepflogenheiten, lange Transportwege sowie die wirtschaftliche und politische Lage eines Landes, machen diese Geschäfte schwieriger als Inlandsgeschäfte. Kompetente Begleitung: Für die Sparkasse stellen die Auslandsgeschäfte ihrer Firmenkunden kein unkalkulierbares Risiko dar. Die Berater für das internationale Firmenkundengeschäft helfen kompetent bei der Abwicklung der Auslandsgeschäfte und begleiten ihre Unternehmen in neue Märkte. Die Sparkasse ist Ihr Partner für alle Fragen rund um das Auslandsgeschäft, zum Beispiel zu den Themen Devisenhandel, Finanzierung, Inkassi, Akkreditive und Garantien. Vermögensanlage Die Umsetzung: Am Anfang steht das intensive und offene Gespräch mit dem Kunden. Denn nur mit detaillierten Kenntnissen zu dessen persönlicher und finanzieller Situation sowie dessen Zielsetzungen und Perspektiven kann der Vermögensberater individuelle Lösungen entwickeln und gemeinsam mit dem Kunden umsetzen. Ausgehend von einer ganzheitlichen Bestandsaufnahme - Geldvermögen, Immobilien, Steuerlast und Vorsorgeaspekte werden gründlich beleuchtet - erfolgt die Ausarbeitung einer kundenorientierten Anlagestrategie, orientiert an den Kundenwünschen und -zielen. Die Begleitung: Gemeinsam mit ihren Firmen- und Gewerbekunden entwickeln die Berater der Sparkasse Coburg - Lichtenfels Konzepte und Vorschläge, mit denen die Unternehmensziele erreicht werden - wobei sie die Risikobereitschaft des Kunden berücksichtigen. Natürlich begleitet die Sparkasse ihre Kunden dauerhaft. Regelmäßige Abstimmungen und Gespräche zeigen auf, inwieweit die Strategie umgesetzt wurde und die Erwartungen erfüllt wurden. So können auch kurzfristig Anpassungen vorgenommen werden. Rainer Engelhardt Sparkasse Coburg-Lichtenfels 8

9 Region Sparkassen-Finanzgruppe Wir sorgen dafür, dass Ihre Ideen auf den Markt kommen Sparkassen-Firmenkundenberatung. Sparkasse Coburg - Lichtenfels Zusammenwachsen und zusammen wachsen mit Ihnen, unseren Kunden. Das ist die Motivation unserer Firmen- und Gewerbekundenberater. Ganz gleich, ob es um Expansion, Existenzgründung oder Auslandsgeschäfte geht; um Finanzierung, Leasing oder Versicherungen; um Vermögensmanagement oder Zukunftsvorsorge: Wir sind für Sie da. In Coburg und Lichtenfels. Mit Kompetenz und dem Bezug zur Region. Wenn s um Geld geht Sparkasse. 05_069_02_UW_Anz-Finanz-185x250-2c.indd :16:02 9

10 Region Neues Werk in Betrieb genommen Martin Metallverarbeitung expandiert Erwerb des ehemaligen Brockardt-Werkes in Rödental-Blumenrod perfekt Geschäftsführer Peter Martin informierte Bürgermeister Press (r.) zum Produktionsbeginn des neuen Werkes über die Teile, die hier für die Automobilindustrie gefertigt werden. Ein Vierteljahr nach dem Erwerb des ehemaligen Brockardt-Werks im Rödentaler Stadtteil Blumenrod hat die Martin Metallverarbeitung GmbH dort die Produktion aufgenommen. Der Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Ebersdorf nahm im neuen Werk 2 einen 630-Tonnen-Stanzautomaten in Betrieb. Die Anlage produziert im Dreischichtbetrieb Stanz- und Ziehteile für neue Fahrzeugmodelle. Seit einigen Wochen läuft der Umbau des ehemaligen Betonteilewerks. Hallenboden, Wände und Beleuchtung wurden den neuen Erfordernissen angepasst. Für die neue Anlage eine Investition in Höhe von über 1 Mio. Euro mussten neue Fundamente eingebaut werden. Die Außenfassade erhält im kommenden Jahr eine neue Farbgebung. Rödentals Bürgermeister Gerhard Press, der sich persönlich an den Verhandlungen zum Erwerb des Werkes beteiligt hatte, zeigte sich erfreut über den raschen Fertigungsbeginn und die Tatsache, dass neue Arbeitsplätze in der Region entstehen. Im Werk 2 haben schon die ersten 15 Mitarbeiter die Arbeit aufgenommen. Eine Aufstockung der Kapazitäten wird im Zuge des Anlaufs neuer Produkte sukzessive erfolgen. Nach kontinuierlichem und über dem Branchendurchschnitt liegenden Wachstum hatte das Unternehmen bereits vor zwei Jahren Überlegungen zu einer Expansion angestellt. Neue Aufträge für die Ausstattung von Großserienfahrzeugen wie VW Golf und Passat hatten die Erweiterung der Produktionskapazitäten erforderlich gemacht. Das qm große Brockardt-Areal mit qm Fertigungs- und Verwaltungsfläche liegt logistisch günstig nur wenige hundert Meter vom heutigen Werk entfernt und bietet Raum für weiteres Wachstum. Aufgrund neuer Aufträge sieht Geschäftsführer Peter Martin günstige Perspektiven für die Zukunft des Unternehmens. Nicht zuletzt deshalb bildet Martin Metallverarbeitung 21 jungen Menschen aus und leistet sich damit eine überdurchschnittliche hohe Ausbildungsquote von 10 %. GEISS AG, Seßlach GEISS AG mit Innovationspreis ausgezeichnet Zu den Preisträgern des diesjährigen Innovationspreises der Mittelstandsunion Oberfranken gehört die GEISS AG aus Seßlach. Das Unternehmen erhielt den Preis für seine innovativen Thermoformmaschinen und CNC- Fräsmaschinen - nach eigenen Angaben ist die Firma für beide Produktlinien Weltmarktführer- sowie für seine Fertigungsmethoden. Die Thermoformmaschinen wurden dafür ausgezeichnet, dass ein stufenlos verstellbares Spannsystem es ermöglicht, dass beim Umrüsten von einem Produkt auf ein Anderes nur noch das Formwerkzeug ausgetauscht werden muss. Alle anderen Maschinen am Weltmarkt verlangen den Umbau des Spannrahmens und den Austausch der so genannten Fensterplatte, die das Format vorgibt. Diese Erfindungen sind durch internationale Patente geschützt., erläutert Vorstandsvorsitzender Manfred Geiß. Durch den Einsatz von speziell für die GEISS-Maschinen konstruierten Halogenstrahlern, seien die Thermoformmaschinen die produktivsten auf dem Markt, so Manfred Geiß. Auch die CNC-Fräsmaschinen sind nach Angaben des Unternehmens ebenfalls die schnellsten Maschinen ihrer Art am Markt. Dafür verantwortlich ist die Ausrüstung mit Linear- und Torquemotoren. Die Fertigungsmethoden wurden deshalb als innovativ ausgezeichnet, weil die Konstruktion automatisiert wurde und mit einer vollständigen Fertigung im Unternehmen verbunden wurde. Klara und Manfred Geiß (2. u. 3. v. l.) mit den Vertretern der Mittelstandsunion Carl-Ludwig Fahrenholz, Hans Michelbach und Michael Glodschrei (v. l.). 10

11 HUK24 und SCHLECKER kooperieren Die HUK24, Online-Tochter der HUK- COBURG Versicherungsgruppe und Schlecker, Europas Marktführer unter den Drogeriemärkten, haben eine Kooperation vereinbart. Schlecker verweist seit September auf seiner Homepage auf das Produktangebot der HUK24 und bietet einen Link auf die Homepage des Versicherers. Darüber hinaus stellt SCHLECKER in seinem Internet-Newsletter, der regelmäßig an 1,5 Millionen Kunden versandt wird, die HUK24 als Kooperationspartner bei Versicherungen heraus. Beide Seiten sehen sehr gute Perspektiven für die Kooperation. Schlecker ist bekannt für seine preisgünstigen Angebote, sagt HUK24-Vorstand Detlef Frank, und dazu passen unsere Produkte: Sie schneiden bei Beitragsvergleichen regelmäßig besonders gut ab. Schlecker-Marketing-Chef Uwe Blank ergänzt: Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe setzt seit Jahren Benchmarks in Sachen Kundenzufriedenheit. Mit der HUK24 ist es ihr zudem gelungen, Versicherungen erfolgreich auch über das Internet zu verkaufen. Deshalb ist die HUK24 der ideale Partner für das Online-Shopping bei Schlecker. Ich kaufe bei SCHLECKER die Artikel des täglichen Bedarfs und ich möchte jeden Tag gut versichert 40 Jahre Arbeitsjubiläen Bernd Pertsch, Angestellter bei Habermaaß GmbH, Bad Rodach Gian-Carlo Azzali, technischer Angestellter, bei LASCO Umformtechnik GmbH, Coburg 25 Jahre Christine Pechthold, Einzelhandelskauffrau, bei Möbel Hofmann Einrichtungshaus GmbH, Rödental Marina Bätz, Industriekauffrau, Eva Hentschel, Arbeiterin, Andreas Hess, Schichtarbeiter, Ruth Fischer, Arbeiterin, Uwe Franz, Schichtarbeiter, Harald Werner, Umspanner- Einrichter, Volker Pistor, Werkzeugmacher, Stefan Ittner, Werkzeugmacher, Frank Beyersdorfer, Versand-Arbeiter, Carmen Armann, Industriekauffrau, Beate Beland, Industriekauffrau, bei Hermann Koch GmbH, Coburg Thomas Schmidt, Sachbearbeiter, Matthias sein mit den Angeboten von HUK24. Schlecker hat seit 1974 mit rasantem Wachstum ein europäisches Netz mit derzeit über Drogeriemärkten aufgebaut. Mit einem Umsatz von 6,6 Mrd. Euro im Jahr 2004 sowie Mitarbeitern ist Schlecker das größte Drogerieunternehmen der Welt. Der Online-Shop von SCHLECKER entwickelte sich seit dem Start im Mai 2000 zu einer der beliebtesten Einkaufsstätten im Internet. Aus über Angeboten können rund um die Uhr preiswerte Drogerieangebote und mehr aus dem Bereichen Haushalt, Multimedia, Wellness und Schönheitspflege bestellt werden, die es so im SCHLECKER-Markt nicht gibt. Mehr als drei Millionen Kunden haben diesen Service von SCHLECKER bereits genutzt. Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe ist mit Beitragseinnahmen von 4,1 Mrd. Euro der große deutsche Versicherer für den privaten Haushalt. Mit inzwischen rund 7,5 Millionen versicherten Kraftfahrzeugen ist sie zweitgrößter deutscher Autoversicherer; den gleichen Rang hat sie auch in der Hausrat- und der privaten Haftpflichtversicherung inne. Die HUK24 nahm 2000 den Geschäftsbetrieb auf und hat sich seitdem erfolgreich als führender deutscher Online-Versicherer etabliert. Engel, Maschinenschlosser, Andreas Leistner, Sachbearbeiter, Andrea Brückner, Hans-Jürgen Lorber, Maschinenhelfer, Rainer Volk, Customer Service Representative, Erwin Reichstätter, Techniker, Jürgen Schunk, Sachbearbeiter, Stefan Bauer, Customer Service Manager, Maic Roos, Personalleiter, bei Corning Cable Systems GmbH & Co. KG, Neustadt Klaus Gertloff, Drahtseiler, bei August Rich. Dietz & Sohn Draht- und Hanfseilwerk GmbH & Co. KG, Neustadt Wolfgang Scheele, Prokurist, bei amo Asphalt-Mischwerke Oberfranken GmbH & Co. KG, Untersiemau Karin Schilling, Kunststoffbearbeiterin, bei GAUDLITZ GmbH, Coburg Gunar Friedebach, Werkzeugvoreinsteller, bei Werkzeugmaschinenfabrik Adolf Waldrich Coburg GmbH & Co. KG, Coburg Frau Renate Eisenhardt, Spieleeinlegerin, bei Habermaaß GmbH, Bad Rodach Region Filiale Nürnberg Tel.: 09 11/ Fax: 09 11/ Verkauf Neu u. Gebraucht Service - Miete Leasing vermietet Arbeitsbühnen Einfach Wagert mieten: Qualität und Service rund um die Uhr und das 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr Mittlere Motschstr Sonneberg Tel.: / Weitere Stützpunkte unter 11

12 Wirtschaftsjunioren nfo Juniorenkreis Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren in Chemnitz Mit einer sechsköpfigen Delegation beteiligten sich die Coburger Wirtschaftsjunioren an der diesjährigen Bundeskonferenz in Chemnitz. Unter dem Motto: Chemnitz unglaublich hatten die ausrichtenden Wirtschaftsjunioren neben den offiziellen Veranstaltungen wie der Bundesdelegiertenver- Die Erkundung von Chemnitz mit dem Fahrrad war einer der Programmpunkte. sammlung ein umfangreiches Programm aus informativen Vorträgen, Workshops, sportlichen Aktivitäten und Besichtigungen für die mehr als 1500 Teilnehmer organisiert. Die nächste Bundeskonferenz findet im September 2006 in Bamberg statt. Wir wollen uns in Bamberg natürlich mit einer großen Teilnehmerzahl zeigen. Mitglieder, die an einer Teilnahme interessiert sind und noch die Frühbucherkonditionen nutzen wollen, sollten sich bereits jetzt an ihre Vorstandsmitglieder wenden, um sich anzumelden. Minigolf-Tunier in Burgkunstadt Für die im Sommer Daheimgebliebenen veranstalteten die Wirtschaftsjunioren am letzten Augustwochenende ein Minigolf - Turnier für die ganze Familie. Auf der Minigolfanlage in Burgkunstadt konnten die Junioren sowohl auf der Freiluftanlage als auch auf Bayerns 1. Indoor Minigolfanlage den Schläger schwingen. Die jeweils 18 Bahnen forderten alles von den Teilnehmern und selbst Mitglieder, die sonst in Tambach auf dem Golfplatz eine gute Figur machen und sogar Ihren eigenen Schläger mitbrachten, mussten sich anstrengen und wurden aber letztendlich in der Gesamtwertung von der 10jährigen Nichtgolferin Ann-Sophie Seiler geschlagen. Im Anschluss an die Siegerehrung war bei Kaffee und Kuchen auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Vorstandsmitglieder Doris Schelbert und Ulrich Hörnlein überreichen der Betreiberin der Anlage in Burgkunstadt, Kerstin Bornschlegel (rechts) ein kleines Präsent. 12

13 Ihr Ansprechpartner Arne Linstädt, Leiter des Bereichs Standortpolitik, Tel.: 09561/ , Wie sich die Strompreise entwickeln Standortpolitik Raum konzipieren bauen betreuen Die IHK informiert: Informationen zu Handelsstudien Die Energiepreise kennen im Jahre sechs der Liberalisierung nur noch eine Richtung: Aufwärts! Kostenminderungen, die sich in den Jahren 1998 bis 2001 durch die Liberalisierung der Energiemärkte in Europa auch für Handel, Gastgewerbe und Dienstleistung ergaben, sind mittlerweile durch zusätzliche Steuern und Abgaben und saftige Preisaufschläge durch die großen vier Energieversorger mehr als ausgeglichen. Im Juli 2005 musste der Käufer für Strom zur Lieferung im Jahre 2006 an der Strombörse in Leipzig zwischen zehn und 20 Prozent mehr zahlen als für gleiche Mengen, die er im letzten Jahr für 2005 gekauft hat. Die Plan Energie Hegmans GmbH, Wachtendonk, stellte jetzt eine Studie vor, in der die Strompreise für eine repräsentative Auswahl der Mandanten zur Belieferung im Jahr 2005 und 2006 verglichen wurden. Ausgewählt wurden etwa zehn Prozent aller von Plan Energie betreuten Standorte. Die Stichprobe umfasst ca. 100 Millionen Kilowattstunden (kwh). Untersucht wurden insgesamt 388 Standorte aus dem Bereich Handel, Gastgewerbe und Dienstleistung in einer repräsentativen Verteilung in der gesamten Bundesrepublik. Die Plan Energie GmbH führte für die Auswahlmenge in beiden Jahren eine Ausschreibung des Strombedarfs durch und schlug den Mandanten jeweils einen Stromlieferungsvertrag mit dem günstigsten Anbieter vor. Die Vergabe für das Lieferjahr 2006 wurde im August 2005 abgeschlossen und die Aufträge zu den nachfolgenden Konditionen vergeben. Durch die Bündelung der Mandanten im Flux-Pool 2006 konnten die Kostenzuwächse statt der über zehn Prozent Kostensteigerung an der Leipziger Energiebörse auf durchschnittlich 1,6 Prozent begrenzt werden. Die professionelle Nutzung des Wettbewerbs durch eine neutrale Ausschreibung brachte demnach einen Kostenvorteil von etwa acht Prozent gegenüber den Angeboten der örtlichen Netzbetreiber und der jeweils aktuellen Stromlieferer. Wettbewerb funktioniert also nur, wenn man den Markt genau kennt und professionell nutzt, ist die Schlussfolgerung aus der vorliegenden Untersuchung. Nähere Infos: Johannes Hegmans, Plan Energie Hegmans GmbH, Postfach 1160, Backesstraße 11, Wachtendonk, Tel.: / , Fax: / , E- Mail: Internet: www. plan-energie.de. Der IHK liegen Informationen zu verschiedenen Handelsstudien vor. Die Informationen fassen den Inhalt der Studien zusammen und nennen Bezugsquellen und Entgelte. Die Studien haben folgende Themen: - BBE-Unternehmensberatung: Kaufkraft Mercer Consulting: Die Baumarktbranche in Deutschland - Institut für Handelsforschung, Köln: Reaktionsmöglichkeiten für Handelsunternehmen im Hinblick auf die Veränderungen der Altersstruktur - KPMG Unternehmensberatung: Textildiscounter ziehen weniger Kunden als etablierte Häuser Interessierte Unternehmen erhalten weitere Informationen bei Herrn Frank Jakobs, Tel.: 09561/ , Fax: 09561/ , deteringdesign.de Gewerbegebäude für den Mittelstand Individuell konzipiert, wirtschaftlich gebaut und effizient betreut GOLDBECK ist für Sie da in jeder Phase des Bauens, direkt vor Ort. Das Ergebnis ist Ihr individuelles Objekt, in kurzer Zeit wirtschaftlich realisiert und flexibel nutzbar. GOBAPLAN Büro- Geschäftshäuser GOBAPLUS Betriebs- Funktionshallen GOBACAR Parkhäuser Parkdecks GOBASPORT Sport- Veranstaltungshallen GOBASOLAR Gewerbliche Solaranlagen 23 x in Deutschland. Dazu in England, Österreich, Polen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. GOLDBECK Bau GmbH Pfütschbergstraße Suhl Tel / , Fax

14 Standortpolitik Siegmar Schnabel, stv. Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg Statement zur Bundestagswahl 2005 Leider hat die Bundestagswahl nicht die notwendige Richtungsentscheidung und die klaren politischen Verhältnisse gebracht, die der Wirtschaftsstandort Deutschland so dringend braucht. An erster Stelle gilt es nun zu verhindern, dass die Bundespolitik in einer von Unsicherheit geprägten Blockadehaltung verharrt. Dies würde nicht nur die unbedingt erforderlichen Reformprozesse verzögern, sondern auch das Ansehen der Industrienation Deutschland im Ausland nachhaltig schädigen. Neues Servicekonzept für Arbeitgeber der Agentur für Arbeit Coburg Gezielte Auswahl, direkte Auskunft und persönlicher Ansprechpartner Die Agentur für Arbeit Coburg will ihren Service bei der Personalsuche weiter verbessern und ausbauen. Gezielte Auswahl und Vermittlung von qualifizierten und motivierten Bewerbern mit einer fest vereinbarten Anzahl an Vermittlungsvorschlägen und die direkte Auskunft, wie schnell und passgenau eine Stelle besetzt werden kann, sind nur einige der Merkmale der eingeleiteten Qualitätsoffensive. Dazu wurde die Neugestaltung des Arbeitgeberservices der Agentur für Arbeit sowohl in Coburg, Kronach und Lichtenfels bereits im Vorgriff auf den bevorstehenden Umbau zu einem modernen Kundenzentrum vorgezogen. Der Bereich wird zudem eigenständig geführt. Ruth Maria Wissmann, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Coburg, stellte vor kurzem sowohl die neue Konzeption und den neuen Koordinator Arbeitgebermanagement, Hartmut Pillath (Foto), vor. Wesentliches Kernstück seien verbindliche Qualitätsstandards bei der Arbeitsplatzvermittlung, führte die Agenturchefin aus. Dazu gehöre ein persönlicher Ansprechpartner für Arbeitgeber, der alle Dienstleistungen rund um das Thema Personalgewinnung, -auswahl, und erhaltung kompetent abdeckt. Für Pillath ergeben sich weitere Vorteile durch den persönlichen Arbeitgeberservice. Eine kompetente Beratung durch die Arbeitsvermittler erfolge aufgrund deren fundierter Kenntnisse des regionalen und überregionalen Arbeitsmarktes in allen Branchen, auch im Hinblick auf die langfristige Personalplanung der heimischen Unternehmen. Bei kurzfristigem Personalbedarf könne eine qualifizierte Einschätzung angeboten werden, wie schnell und passgenau eine Stelle besetzt werden kann. Die Arbeitsvermittler helfen auch bei der Entwicklung geeigneter Suchstrategien. Stellenausschreibungen können kostenlos unter de - auf Wunsch auch anonymisierte, veröffentlicht werden. Die Stellenbörse ermögliche auch ein Bewerbermanagement und eine eigene Unternehmensdarstellung. Der neue Bereichsleiter hob vor allem die gezielte Auswahl Auf Basis der von den Wählern getroffenen Entscheidung gilt es deshalb, so schnell wie möglich eine handlungsfähige Regierung mit stabilen Mehrheiten zu bilden. Die möglichen Koalitionspartner haben dabei die große Verantwortung, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um weitere Reformen mutig und zeitnah angehen zu können. Die IHK wird die neue Regierung nicht an ihren Farben, sondern an ihrer Reformagenda messen. Klar ist allerdings: Eine Rot-Rot-Grüne Regierung muss in jedem Fall verhindert werden. Im Einzelnen brauchen wir als wichtigste Maßnahmen: Eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und beschäftigungsfreundlichere Sozialsysteme, eine umfassende Reform der Steuergesetze und Konsolidierung der Haushalte, deutlich weniger Bürokratie, insbesondere für den Mittelstand sowie eine Föderalismusreform zur Neuordnung der Zuständigkeiten von Bund und Ländern. Die Koalitionsvereinbarung muss den Charakter einer politischen Selbstverpflichtung haben. Notwendig sind klare Ziele, eindeutige Reformschritte und feste Zeitvorgaben. Das stabilisiert eine Koalition in der Sache und auf der Zeitachse. Außerdem erleichtert eine solche Selbstverpflichtung eine Einbeziehung der Bevölkerung in die einzelnen Etappen der Reformschritte und nimmt ihr die Angst vor Veränderungen. Gleichzeitig wird so eine schrittweise, aber doch entschlossene Modernisierung Deutschlands möglich. und Vermittlung von qualifizierten Bewerbern hervor. Wir beziehen in unsere Vermittlungsvorschläge bewusst auch die nicht arbeitslos gemeldeten Interessenten ein, die sich beruflich verändern wollen oder sich noch in der Kündigungsphase befinden, so Pillath weiter. Aktuell würde eine Vielzahl gut qualifizierter Bewerber speziell im gewerblichen Bereich aufgrund betriebsbedingter Entlassungen demnächst von Arbeitslosigkeit bedroht zeitnah eine Anschlussbeschäftigung suchen. Dabei werde auf die konsequente Begrenzung der dem Unternehmen vorgeschlagenen Bewerber bei einer anonymen Veröffentlichung des Stellenangebots geachtet. Des weiteren erfolge eine fachkundige Beratung bei allen übrigen Leistungen an den Arbeitgebern, wie beispielsweise Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz, Eingliederungszuschüssen, Kurzarbeitergeld oder Leistungen zur beruflichen Rehabilitation, so Pillath abschließend. Der Arbeitgeberservice ist für alle Fragen rund um den Arbeitsmarkt und die Personalbeschaffung über die Arbeitgeber-Hotline: 09561/ für den Raum Coburg, 09261/ für Kronach und 09571/ für Lichtenfels erreichbar. 14

15 Rechtsberatung Themenspecial Rechtzeitiger Rat schützt vor Unkosten Ralf Martens ist Partner der Kanzlei Lieck Rechtsanwälte in Berlin. Er ist Rechtsanwalt und zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht Inhaber kleiner und mittelständischer Unternehmen nehmen die Hilfe von Rechtsanwälten häufig nur dann in Anspruch, wenn ein Gerichtsprozess ansteht. Über die Auswirkungen einer rechtzeitig beginnenden außergerichtlichen Beratung hat die IHK-Redaktion mit Ralf Martens, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht aus der Kanzlei Lieck Rechtsanwälte in Berlin gesprochen. IHK: Kann ein in Deutschland tätiges Unternehmen ohne Rechtsberatung auskommen? Martens: Theoretisch ist das denkbar. Die Fülle an zum Teil komplizierten Rechtsvorschriften lässt sich durch einen Unternehmer selbst aber kaum noch beherrschen. Auch der Inhaber eines vergleichsweise kleinen Unternehmens wird seinem eigentlichen Geschäft nachgehen und sich nicht mit der Beantwortung von Rechtsfragen befassen wollen. Dies muss er dann zwangsläufig einem Juristen überlassen. IHK: In welchem Umfang benötigen kleinere und mittelständische Unternehmen Rechtsberatung? Martens: Der erforderliche Beratungsumfang ist in den Branchen unterschiedlich groß. Dies hängt teilweise mit der Regelungsdichte für bestimmte Wirtschaftszweige, teilweise aber auch mit wirtschaftlichen Zwängen zusammen. Befindet sich eine Branche durch Verringerung des Gesamtauftragsvolumens in einer Krise, können gerade kleinere Unternehmen kaum noch mit auskömmlichen Preisen kalkulieren, weshalb das Sicherheitsbedürfnis, wenigstens die vereinbarte Vergütung ohne Kürzungen zu halten, wächst. Häufig kennen die Unternehmer jedoch nicht die gesetzlich bestehenden Möglichkeiten zur Absicherung ihrer Forderungen und deren Durchsetzung. IHK: Nutzen die Unternehmer die Angebote zur Rechtsberatung? Martens: Ja, aber leider häufig viel zu spät. Viele Unternehmer melden sich erst, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, wenn also der Gerichtsprozess unvermeidlich geworden ist. IHK: Welche Nachteile bestehen für Unternehmer, die erst spät zum Rechtsanwalt finden? Martens: Die Nachteile bestehen vor allem darin, dass der Rechtsanwalt den Sachverhalt im Hinblick auf die vom Mandanten gewünschte Rechtsfolge nicht mitgestalten kann. Insbesondere kann er aus Unkenntnis begangener formaler Fehler im Prozess häufig nicht mehr korrigieren. Der aus solchen Fehlern resultierende wirtschaftliche Schaden des Mandanten ließe sich aber durch rechtzeitige Beratung vermeiden. Oft führt ein frühzeitiges Eingreifen von Rechtsanwälten zur Vermeidung einer von beiden Vertragsparteien in der Regel nicht gewünschten Vertragsbeendigung, womit auch Streitigkeiten über das Verschulden sowie die Rechtsfolgen der Beendigung entbehrlich werden. Rechtsanwälte können dem Unternehmer die richtige rechtlichen Herangehensweise aufzeigen und Missverständnisse der Vertragspartner bei der Interpretation der Rechtslage ausräumen. IHK: Gibt es dafür typische Beispiele? Martens: Es gibt zahlreiche Fallkonstellationen, bei denen immer wieder dieselben Fehler auftreten. Dazu gehört beispielsweise die Beseitigung von Mängeln durch den Auftraggeber eines Werkvertrages. Oft räumt der Auftraggeber dem Auftragnehmer nicht die Möglichkeit zur Mängelbeseitigung ein, obwohl der Auftragnehmer die Mängelbeseitigung nicht endgültig verweigert hat. Dies führt dann regelmäßig dazu, dass der Auftraggeber die volle Vergütung an den Auftragnehmer zu zahlen hat und seine bei der eigenen Mängelbeseitigung entstandenen Kosten nicht geltend machen kann. Ein anderes sehr häufig anzutreffendes Beispiel ist die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber wegen Auftragsmangels. Bei einer derartigen Begründung gerät der Arbeitgeber im Arbeitsgerichtsprozess in kaum zu bewältigende Beweisschwierigkeiten. Diese typischerweise ungünstige Ausgangssituation für den Arbeitgeber kann häufig durch eine vorherige, auf die Personalstruktur des Unternehmens gerichtete Unternehmerentscheidung vermieden werden. IHK: Welche Kosten entstehen dem Unternehmer bei der außergerichtlichen Beratung? Martens: Die Rechtsanwaltsgebühren sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz geregelt und hängen vom Gegenstandswert ab. Zweckmäßig für den Unternehmer ist jedoch der Abschluss einer von gesetzlichen Gebühren abweichenden, auf den tatsächlichen Zeitaufwand bezogenen Honorarvereinbarung. IHK: Lohnt sich trotz dieser Kosten eine außergerichtliche Beratung? Martens: Die Kosten der außergerichtlichen Rechtsberatung sind nach meinen Erfahrungen ein geringer Bruchteil vom möglichen Schaden eines Unternehmers, der ihm bei einem Verzicht auf außergerichtliche Rechtsberatung entstehen kann. Rechtsanwälte Martin, Schehl & Kollegen Markt 9, Coburg Tel.: / Fax: / Internet: Rechtsanwalt Klaus Martin Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Maklerrecht Rechtsanwalt Wolfgang Schehl Versicherungsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht Rechtsanwalt Ansbert Seufert Bau- und Architektenrecht, Vertragsrecht Wirtschaftsrecht Rechtsanwältin Elfi Aumann Ehe- und Familienrecht (Fachanwältin für Familienrecht) Zwangsvollstreckungsrecht, Insolvenzrecht 15

16 Umbau-Räumungsverkauf eines Filialunternehmens Wirbt ein Filialist mit einem Räumungsverkauf, muss für den Verbraucher ersichtlich sein, in welchen Filialen dieser Räumungsverkauf stattfinden soll, andernfalls ist die Werbung irreführend gem. 3, 5 I, II 1 Nr. 2 UWG. Die Firma Aro Heimtextilien GmbH hat in Werbeprospekten mit der Durchführung eines Räumungsverkaufs u.a. wie folgt geworben: Großer Räumungs VERKAUF! wegen Umbau! Wir renovieren- Sie profitieren! Im Zuge umfassender Umbauarbeiten im ARO- Fachmarkt müssen wir unseren Lagerbestand räumen. Eine Angabe, in welchem Markt die Umbauarbeiten und der Räumungsverkauf stattfinden sollen, erfolgte nicht. Der Prospekt enthielt vielmehr den Hinweis, dass Aro in Deutschland 138 Fachmärkte unterhält. Das Publikum im Verbreitungskreis der Zeitungen musste annehmen, dass der Räumungsverkauf in seiner Stadt oder Region stattfindet. Da der beworbene Räumungsverkauf aber nicht in allen Märkten durchgeführt wurde, liegt eine Irreführung vor. Die Aro Heimtextilien GmbH wurde vom Landgericht Nürnberg, 4 HK O 2334/05, mit Urteil vom zur Unterlassung der vorzitierten Werbung verurteilt, wenn nicht Judengasse 18a, Coburg, Tel.: 09561/871443, Wir freuen uns, Ihnen zum 1. September 2005 zur Erweiterung unseres Profils nunmehr auch die anwaltliche Beratung auf den Gebieten des Wirtschaftsrechtes, insbesondere des Gesellschafts- und Steuerrechtes anbieten zu können. Wir konnten dafür Frau Rechtsanwältin Dominica Baten für die Mitarbeit in unserem Team gewinnen. Frau Baten hat nach dem Jurastudium in Berlin und München sowie dem Referendariat in Traunstein, Bad Reichenhall und Boston/USA ihren beruflichen Werdegang bei der Nachfolgeorganisation der Treuhandanstalt in Berlin begonnen. Weitere Berufserfahrungen erwarb sie in der internationalen Steuerabteilung von PricewaterhouseCoopers in Düsseldorf und als Wirtschaftsanwältin in einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Wuppertal. Seit Oktober 2003 lebt und arbeitet sie in Coburg. Frau Rechtsanwältin Dominica Baten Unser Service für Sie als Unternehmer umfasst neben dem bisherigen Angebot nunmehr auch folgende Bereiche: Themenspecial Anfertigung bzw. Änderung von Gesellschaftsverträgen inklusive aller notwendigen Gesellschafterbeschlüsse und Handelsregisteranmeldungen Umfassende Beratung hinsichtlich Gründung, Umwandlung und Veräußerung von Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der steuerlichen Konsequenzen Vorteilhafte Gestaltung der Unternehmensnachfolge im Hinblick auf erbrechtliche und erbschaftssteuerliche Auswirkungen Engagierte Vertretung vor Finanzgerichten Kompetente Beratung und Vertretung in Steuerstrafsachen Unterstützung in allen Fragen des Handels- und Wirtschaftsrechtes, z.b. bei Handelsvertretergeschäften zugleich der vom Umbau betroffene Markt genannt wird. Die Verteidigung der Beklagten, in vielen Märkten geringfügige Umbauarbeiten vorzunehmen, konnte die Werbung nicht rechtfertigen. Nach Ansicht des Gerichts habe der Begriff Räumungsverkauf wegen Umbau durch die jahrzehntelange Geltung des bis zum geltenden 8 I Nr. 2 UWG a.f. einen genau bestimmten Inhalt und es bestehe kein Anhaltspunkt zur Annahme, dass sich dieser Begriffsinhalt im Verständnis des durchschnittlichen Verbrauchers völlig verflüchtigt habe. Bloße Umdekorationen oder Veränderungen der Präsentation können nach Ansicht des Landgerichts die Ankündigung eines Räumungsverkaufs daher nicht rechtfertigen. Der Verbraucher entnehme dem Begriff Räumungsverkauf wegen Umbau vielmehr, dass tiefgreifende Umbaumaßnahmen eine gänzliche Räumung des Lagers erfordern und daher ganz besondere Preisvorteile gewährt werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter Angabe des Aktenzeichens M /04 über die Zweigstelle Bayern, Frau Rechtsanwältin Pape (Tel ; Auch bei Probearbeitsverhältnis Anspruch auf Gehalt Stellt ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer zur Probe ein, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Zahlung eines Gehaltes. Das hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein im Fall eines Spediteurs entschieden, der einen Lkw-Fahrer nach eintägiger betrieblicher Einweisung mehrere Wochen für Lkw-Fahrten ganztätig einsetzte ohne dafür ein Gehalt zu zahlen. In seiner Begründung weist das Gericht darauf hin, es komme nicht darauf an, ob die Vertragsparteien eine unentgeltliche Zusammenarbeit vereinbart hätten. Der Schutzzweck des Arbeitsrechts verbiete jedenfalls Vereinbarungen, dach denen ein Arbeitnehmer Arbeitsleistungen ohne Gegenleistung zu erbringen habe. (Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein vom 17. März 2005; Az.: 4 Sa 11/05). 16

17 Unterrichtung des Betriebsrats über Vorstellungsgespräche muss sein Themenspecial Führt ein Arbeitgeber im Rahmen von Einstellungen Vorstellungsgespräche mit Stellenbewerbern, gehört zu einer vollständigen Information des Betriebsrates auch eine Information über die Gespräche mit den verschiedenen Bewerbern. Das gilt auch ohne ausdrückliches Verlangen des Betriebsrates, wenn an den Auswahlgesprächen Bewerberinnen beteiligt waren und in dem Betrieb ein Frauenförderplan existiert. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Betriebsrates in einem Unternehmen mit verpflichtendem Frauenförderplan entschieden, nachdem der Arbeitgeber im Anschluss an zwei Vorstellungsrunden mit Bewerbern um die Stelle eines Referatsleiters dem Betriebsrat lediglich mitgeteilt hatte, der zur Einstellung vorgesehene Kandidat habe die Auswahlkriterien mit Abstand am besten erfüllt. In seiner Begründung verweist das Gericht darauf, dass in dieser Mitteilung keine ausreichende Unterrichtung des Betriebsrates gesehen werden könne. Der Arbeitgeber könne sich angesichts des im Betrieb bestehenden Frauenförderplans auch nicht darauf berufen, dass der Betriebsrat keine weiteren Auskünfte verlangt habe. (Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 28. Juni 2005; Az.: 1 ABR 26/04). 17

18 Aus- und Weiterbildung Ihre Ansprechpartner Bettina Ettinger, Leiterin des Bereichs Weiterbildung, Tel.: 09561/ , Rainer Kissing, Leiter des Bereichs Ausbildung und Ausbildungsberater der IHK, Tel.: 09561/ , Tagesseminare im Oktober/November Wie liest man eine Bilanz? Erfolgreich BE-Werben Werbung in eigener Sache Leistungsverhalten Leistungspsychologie Deutsches Vertragsrecht: das Wichtigste für Nichtjuristen Rede- und Gesprächssituationen überzeugend und selbstsicher meistern angewandte Rhetorik Grundlagen der Bilanzierung nach IAS/IFRS Preisverhandlungen im Einkauf Tue Gutes und rede darüber oder hat Ihr Unternehmen nichts zu sagen? s im Unternehmensalltag So binden und gewinnen Sie Kunden Neue Wege im Marketing 20./ PowerPoint 2002 Seminarreihe Arbeitsrecht Die betriebliche Altersversorgung (bav) Sicheres Auftreten Die Botschaft sind Sie! Treffend argumentieren Zügiger die Rechnungen bezahlt bekommen rechtlicher und psychologischer Umgang mit Kunden Wie man mit Brief, Telefon und Erstbesuch neue Kunden gewinnt Lernen mit Biss 07.,14. & Telephoning in English Wie gehe ich stressfrei und sprachlich sicher mit ausländischen Gesprächspartnern am Telefon um? Reklamationen, Beschwerden jeder Art, positiv erledigen Umgangsformen für Azubis Automatisiertes Mahnwesen und Zwangsvollstreckung Fit in der deutschen Orthographie und Interpunktion Bitte fordern Sie zu allen Seminaren unseren Einzelprospekt an (Tel.: 09561/ ). Neue Lehrgänge im Herbst Zertifikatslehrgang Marketing Jedes Unternehmen lebt vom Erfolg im Markt. Dieser ist nur durch ein zielgerichtetes und effektives Marketing zu erreichen. Marketing ist eine alle Unternehmensbereiche umfassende Unternehmensphilosophie, eine Art und Weise, ein Unternehmen zu führen. Marketing macht den Erfolg planbar. Dabei war der Innovationsdruck im Mittelstand noch nie so groß wie derzeit. Mit dem Instrumentarium des Marketings wird eine individuelle Marketing-Konzeption entwickelt, die insbesondere Mittelständlern sowie ihren Produkten und Leistungen ein unverwechselbares Profil gibt. Die IHK zu Coburg bietet ab 13. Oktober 2005 bis April 2006 erstmals einen Zertifikatslehrgang Marketing an, der folgende Gebiete behandelt: Grundlagen Marketing Produkt- und Sortimentspolitik Preis-/Konditionenpolitik (Kontrahierungspolitik) Kommunikationspolitik Wert gelegt wird auf projektorientiertes Arbeiten unter Einbeziehung eines abschließenden Planspiels. Der Lehrgang eignet sich sowohl für Angestellte, die noch keine einschlägigen Kenntnisse besitzen, als auch für Mitarbeiter, die bereits im Marketing tätig sind oder waren und ihre Kenntnisse auffrischen bzw. vertiefen wollen. Der Unterricht findet berufsbegleitend zweimal wöchentlich am Abend abwechselnd Donnerstag und Samstag statt. Unterrichtszeiten sind donnerstags von 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr und samstags von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Als Referent steht Herr Dipl. Hdl. Mathias Grünewald, Studiendirektor an der Kaufmännischen Berufsschule II, Coburg zur Verfügung. Das Lehrgangsentgelt beträgt 360,00 Euro, die Prüfungsgebühr für alle Klausuren 40,00 Euro. 18

19 Business English Essentials in 7 Modulen Umfassende Englischkenntnisse bilden heute die Basis jeder europäischen und außereuropäischen Kommunikation und Geschäftsbeziehung. Dabei sind die Vorraussetzungen und Anforderungen vom Erstkontakt im Office bis zum verhandlungssicheren Englisch der Geschäftsführung sehr verschieden. In sieben gut strukturierten und zeitlich kurz gefassten Modulen werden inhaltlich die Besonderheiten der verschiedenen Ebenen des Geschäftslebens behandelt: Telephoning in English: Wie gehe ich stressfrei und sprachlich sicher mit ausländischen Geschäftspartnern am Telefon um? Business trips and intercultural awareness: Wie umgehe ich sprachliche und kulturelle Fallen bei (Geschäfts-) Reisen im Ausland? s and business letters: Welche Layouts und sprachlichen Besonderheiten sind zu beachten? Grammar Wie verbessere ich mein sprachliches Niveau und vermeide unter Umständen OTTI KOLLEG Programm September/Oktober 2005 Missverständnisse? Presentations: Wie strukturiere und gestalte ich eine englischsprachige Präsentation? Small talk and socializing: Wie führe ich mit meinen ausländischen Geschäftspartnern eine Unterhaltung? Meetings and negotiations: Wie werde ich verhandlungssicher in der englischen Sprache? Aus- und Weiterbildung An jeweils 3 Abenden mit je 3 Unterrichtsstunden (18.15 Uhr Uhr) pro Modul bekommen die Teilnehmer zunächst eine allgemeine Einführung in die für das gewählte Thema relevanten Floskeln und Fachvokabular. Anschließend wird in Rollenspielen bzw. praktischen Übungen das Gelernte sofort angewandt. Start ist am 7. November Der Unterricht wird durchgeführt von Frau Gabriele Gruschwitz vom SprachenService Gruschwitz in Coburg. Der Preis pro Modul beträgt 58,50 Euro. Alle Module können einzeln gebucht werden. Informationen und Anmeldungen ab sofort bei der IHK zu Coburg, Schloßplatz 5, Coburg, Telefon (09561) / -24/ -25 oder per Tag der Ausbildung in Coburg Rainer Kissing, Leiter des Bereichs Ausbildung informierte über Einstiegsqualifizierungen am Tag der Ausbildung. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer für Oberfranken und der Regierung für Oberfranken fand ein Informationstag für Jugendliche statt, die bis dato noch keinen Ausbildungsplatz erhalten hatten. Den jungen Schulabgängern wurden Angebote auf Ausbildung unterbreitet und Praktikumsplätze im Rahmen der Einstiegsqualifizierungen vermittelt. Titel Termin Ort Preis Gestern Mitarbeiter, Regensburg 1.535, heute Führungskraft Durchlaufzeiten reduzieren, Unternehmens- 15./ Regensburg 910, prozesse optimieren mit Qualitätstools Vertriebstraining für technische Fachkräfte 28./ Regensburg 1.050, Weitere Informationen erhalten Sie beim: OTTI KOLLEG, Wernerwerkstraße 4, Regensburg, Tel.: 0941/ , Fax: 0941/ oder im Internet http: / /www.otti.de. - Änderungen vorbehalten - 19

20 International Ihr Ansprechpartner Peter Seidenspinner, Leiter des Bereichs International, Tel.: 09561/ , Der Messeplatz Deutschland im Oktober Köln Anuga München EXPO REAL Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien München inter airport EUROPE Internationale Fachmesse für Flughafen Ausrüstung, Technologie und Service Nürnberg POWTECH Internationale Fachmesse für mechanische Verfahrenstechnik und Analytik mit TechnoPharm - Internationale Fachmesse für Life Science Prozesstechnologien Hannover CeMAT Hannover The World s Fair for Intralogistic Pirmasens plw leather and more Internationale Messe für Leder und Schuhzubehör (Herbst) Düsseldorf REHACARE INTERNATIONAL Internationale führende Fachmesse für Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf Karlsruhe hortec Die Technikmesse im Garten- und Gemüsebau Augsburg interlift Internationale Fachmesse für Aufzüge, Komponenten und Zubehör Friedrichshafen Fakuma Die internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung Hannover BIOTECHNICA Internationale Fachmesse für Biotechnologie Frankfurt/Main Frankfurter Buchmesse München SYSTEMS IT.Media.Communications Düsseldorf A+A Arbeitsschutz und betriebliche Sicherheit. Internationale Fachmesse mit Kongress und Sonderschauen Dortmund DKM Internationale Fachmesse für die Finanz- und Versicherungswirtschaft Köln FSB Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen Köln aquanale Internationale Fachmesse für Sauna, Pool, Ambiente Köln SOLARIA Internationale Fachmesse für Sonnenlicht-Systeme Köln ART COLOGNE International Fair for Modern & Contemporary Art Hamburg Internationale Bootsausstellung Hamburg Leipzig GÄSTE Internationale Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung 1x1 des Imports Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, sondern auch eine Importnation wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von etwa 575 Milliarden Euro eingeführt. Deutsche Importeure leisten viel: Markterschließung, Transportlogistik und Vertrieb im eigenen Land sind nur einige der Betätigungsfelder, für die sie die entsprechende Sachkenntnis benötigen. Unübersichtliche ausländische Rechtsnormen, Handelsbarrieren und unwägbare Marktentwicklungen müssen gemeistert werden. Die DIHK-Publikation 1x1 des Imports liegt nun in einer überarbeiteten und aktualisierten Neuauflage vor. Sie bietet Hilfestellungen bei der Vorbereitung und beim Aufbau eines Importunternehmens. Beginnend mit einem Überblick über die verschiedenen Importarten werden allgemeine und konkrete Sachverhalte rund um das Importgeschäft angesprochen, darunter die Gründung eines Unternehmens, die Suche nach Geschäftspartnern, die Abwicklung und Zahlungsmodalitäten. Darüber hinaus finden sich eine Fülle von Angaben zu Informationsquellen und Kontaktmöglichkeiten. Die Autoren des Ratgebers sind IHK- und AHK-Mitarbeiter, ihren Beiträgen liegt internationale Praxiserfahrung zugrunde. Die Broschüre erhalten Sie für 9,50 Euro im Bereich International, Tel: 09561/ Messekarten- Vorverkauf Derzeit befinden sich keine Messekarten im Vorverkauf! Tunesien für Geschäftsleute Dieses Handbuch bietet im handlichen Format (56 Seiten DIN A5) in deutscher Sprache aktuelle Informationen aus dem Bereichen Wirtschaft, Recht und Kultur. Neben Marktberichten zu ausgewählten Wirtschaftssektoren und nützlichen Informationen über alle wesentlichen Fragen des tunesischen Wirtschaftsrechts, gibt das Handbuch praktische und interkulturelle Tipps für eine gelungene Geschäftsreise nach Tunesien. Ein aktuelles Telefonverzeichnis der wichtigsten Institutionen und Organisationen sowohl in Deutschland als auch in Tunesien rundet den Ratgeber ab. Das Handbuch erleichtert den Einstieg in den Kulturkreis und die Geschäftswelt Tunesiens und ist somit ein unentbehrlicher Ratgeber auf dem Weg zum Geschäftlichen Erfolg in Tunesien. Zu beziehen bei der Deutsch-Tunesischen Industrie- und Handelskammer, Chambre Tuniso-Allemande, de I Industrie et du Commerce, Immeuble Le Dôme, Rue du Lac Léman, Tel: , Fax: , Web: www. euro-commerce.ind.tn 20

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