Werbeseite. Werbeseite

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Werbeseite. Werbeseite"

Transkript

1

2 Werbeseite Werbeseite

3

4 Werbeseite Werbeseite

5 DAS DEUTSCHE NACHRICHTEN-MAGAZIN Hausmitteilung 12. April 1999 Betr.: Hochschulstudie, Balkankrieg, Giftgas Selten nur werden SPIEGEL-Titelbilder lange im voraus geplant und zum Druck in Auftrag gegeben. Diesmal war es so. Rechtzeitig zu Beginn des Sommersemesters sollte die neue SPIEGEL-Hochschulstudie auf den Titel der Balkankrieg hat das Konzept umgeworfen. Nun gibt es zwei Titelbilder, eines zum Kosovo, das andere zur Umfrage an deutschen Hochschulen. Die Redakteure Martin Doerry, 43, und Joachim Mohr, 36, haben die Studie betreut. Unterstützt von dem Kasseler Professor Hans-Dieter Daniel, 44, wollten sie herausfinden, welche Universität bei Lehrenden und Lernenden derzeit am höchsten im Kurs steht. Emnid-Mitarbeiter interviewten im Auftrag des SPIEGEL mehr als Studenten und über 1600 Professoren zur Qualität ihrer Fächer und Hochschulen. Überraschendes Ergebnis: Die Unis im Osten Deutschlands liegen ganz vorn (Seite 58). Fast eine Woche war SPIEGEL-Korrespondentin Renate Flottau, 54, im Kosovo verschollen. Als einzige deutsche Journalistin hatte sie in Pri tina ausgeharrt und das letzte unzensierte Interview mit Albaner-Führer Ibrahim Rugova geführt. Danach brach der Kontakt zu Flottau ab. Tagelang versuchten Kollegen in Hamburg, ein Lebenszeichen von ihr zu bekommen. Vergebens. Ostern wuchs die Sorge um das Schicksal der Redakteurin, die mehrfach schon Todesdrohungen erhalten hatte. Mitte vergangener Woche endlich konnte sich Flottau wieder melden: aus Belgrad, wohin sie nach einem brutalen Verhör unter abenteuerlichen Umständen gelangt war. Die Tage davor hatte sie, als Journalistin unentdeckt, im Haus von Rugova verbracht mit ihm in serbischer Schutzhaft. Die SPIEGEL-Frau führte Tagebuch und kann jetzt erzählen, wie jenes irritierende Treffen des Albaner- Flottau AP Führers mit Jugoslawiens Präsident Slobodan Milo eviƒ zustande kam. Sie berichtet auch über Serben, die ihr geholfen haben, aus Pri tina zu verschwinden: Angeblich sollte ich liquidiert werden (Seite 170). Elf SPIEGEL-Redakteure waren vergangene Woche im Krisengebiet auf dem Balkan, um zu erfahren, was wirklich im Kosovo geschah. Gab es Massaker, Exekutionen, Konzentrationslager, war die Vertreibung seit langem geplant, oder was davon ist Kriegspropaganda? In Lagern und an den Grenzen befragten die Kollegen Hunderte von Flüchtlingen. Das Ergebnis der Recherchen ist ein Protokoll des Schreckens (Seite 176). Ken Alibek, 48, hat Waffen entwickelt, mit denen Millionen Menschen umgebracht werden können. Getestet wurden sie an Affen. In seiner Wohnung stehen Plüschtiere auf dem Fernseher. Das wirkt schon etwas befremdlich, sagt SPIEGEL- Redakteur Johann Grolle, 37, der mit Kollegin Rafaela von Bredow, 31, in Washington den ehemaligen Leiter des sowjetischen Biowaffenprogramms traf. Überall lagen Pillendosen und Arzneifläschchen herum, häufig schluckte Alibek Medikamente: Meine Haut ist kaputt, der Geruchssinn auch, und ich bin gegen fast alles allergisch. Folgen seiner Arbeit, von der er nichts mehr wissen will: Ich versuche zu vergessen, was ich getan habe, sagt Alibek im SPIEGEL-Gespräch (Seite 220). Bredow, Grolle, Alibek T. EVERKE Im Internet: d e r s p i e g e l 15/1999 5

6 Werbeseite Werbeseite

7 Werbeseite Werbeseite

8 In diesem Heft Titel Nato ein langer Weg zum Sieg? Das Tagebuch der in Pri tina verbliebenen SPIEGEL-Redakteurin Renate Flottau Augenzeugen aus dem Kosovo berichten von serbischen Verbrechen Gestrandete Flüchtlinge in Mazedonien Albanien im patriotischen Taumel Interview mit dem albanischen Präsidenten Mejdani Erbfeindschaft im Kosovo SPIEGEL-Gespräch mit dem mazedonischen Präsidenten Kiro Gligorov über die Destabilisierung seines Landes Kommentar Rudolf Augstein: Rückfall in die Steinzeit Deutschland Panorama: Lafontaine kritisiert Regierung / Stromkonzerne korrigieren Horrorzahlen Regierung: Keine Mehrheit für Bodentruppen? Wie sich die Minister über den Krieg um das Kosovo informieren Außenpolitik: SPIEGEL-Gespräch mit Bundeskanzler Gerhard Schröder über die Konsequenzen des Krieges gegen Milo eviƒ Flüchtlinge: Doppelmoral beim Umgang mit Kosovo-Albanern Wie die UÇK in Deutschland Rekruten wirbt Hauptstadt: Der renovierte Reichstag Auftragskunst für das neue Parlament Arbeitskampf: Kirche contra Quelle Uni-Service Das erste gesamtdeutsche Ranking der Universitäten und Fachhochschulen Gesamtsieger: die Uni Eichstätt Wirtschafts- und Rechtswissenschaften Anglistik, Germanistik, Geschichte, Erziehungswissenschaften Informatik, Maschinenbau, Mathematik Biologie, Medizin, Psychologie Die Methode des SPIEGEL-Rankings Die Fachhochschulen Juraprofessor Dieter Simon über das Studentenlob für die Ost-Universitäten Tips & Tricks Wirtschaft Trends: Weniger Kindergeld für Reiche? / Silicon-Valley-Pioniere ärgern Al Gore / Interner Bericht zum Azubi-Problem Geld: Die neuen Internet-Highflyer der Reiseindustrie / Flaue Rüstungsaktien Konzerne: Wie Röhrenhersteller Mannesmann zur größten privaten Telefonfirma aufstieg Was wird aus Mobilcom? Steuerfahndung: Der dubiose Deal der Dresdner Bank mit den Staatsanwälten Finanzpolitik: Minister Eichel plant Einschnitte ins Sozialsystem Bündnis für Arbeit: Neue Debatte über Lohnleitlinien Software: Kollege Computer lernt sprechen und verstehen Medien Trends: Interview mit TV-Star Ulrich Wickert / Kirch vermarktet Woodstock-Festival Fernsehen: Comedy-Formate stürzen ab / Vorschau Magazine: Playboy -Chef Hugh Hefner feiert seinen späten Frühling Rundfunk: Boom der Internet-Radios Knickt Milo eviƒ ein? S. 24, 166 Serbien liegt in Scherben. Die Nato-Angriffe haben ungeheure wirtschaftliche Schäden angerichtet. Geheime militärische Lageberichte der Bundeswehr vervollständigen das Bild der Zerstörung und nähren die Hoffnung auf ein Einlenken des Serben-Führers Milo eviƒ. Gleichzeitig bereitet sich die Nato auf den Bodenkrieg vor. Unterdessen geht das Flüchtlingsdrama weiter. Augenzeugen schildern die Verbrechen der serbischen Säuberer im Kosovo.Während deutsche Intellektuelle ratlos sind (Seite 258), nennt Mazedoniens Präsident Kiro Gligorov im SPIEGEL-Gespräch die klare Lösung: Serbien müsse sich demokratisieren, es gebe keinen anderen Ausweg. Aleksinac (Südserbien) nach Nato-Angriff Flüchtlinge in Kukës (Albanien) Der Nachwuchs macht Schulden Seite 158 Jugendliche am Geldautomaten d e r s p i e g e l 15/1999 J. SARBACH Ein 20jähriger mit Mark Handy-Schulden, ein Lehrling, der ohne das Geld seiner Mutter nicht auskommt, eine Schülerin, die für Spontankäufe ihr Konto überzieht immer mehr junge Menschen machen schon früh Schulden. Viele, kritisieren Jugendforscher, hätten keine moralische Bremse mehr. Eltern und Lehrer übersähen allzuoft den Konsumrausch der Kinder. In den Schulen sollen die Nachwuchs-Pleitiers nun lernen, wie man beim Geldausgeben die Kontrolle behält. Der neue Telefon-Gigant Seite 112 Kein anderer deutscher Konzern hat sich so verändert: Aus den Mannesmann Röhrenwerken wurde die größte private Telefonfirma. Das Geheimnis des Erfolgs: mutige Investitionen, geschicktes Marketing und die erste Handy-Lizenz. A. FACELLY / SIPA PRESS

9 Gesellschaft Szene: Modemacher lernen von Tieren / Therapie für psychische Blockaden von Torjägern und Managern Kaufrausch: Immer mehr Jugendliche machen Schulden Ausland Panorama: Kissingers warme Worte für Pinochet / Der Prozeß gegen die Lockerbie-Verdächtigen Türkei: Der Fall Öcalan beherrscht den Wahlkampf Rußland: Schlag gegen die Oligarchen I. UIMONEN / SYGMA Sport Tennis: Patty Schnyders Betreuer Rainer Harnecker ein Fall für den Staatsanwalt Fußball: Wie englische Clubs ihre Fans mit Finanzdienstleistungen schröpfen US-Kampfflugzeug F-15E Überleben mit Ersatzorganen Seite 237 Seit der ersten erfolgreichen Nierentransplantation vor 45 Jahren wurden weltweit mehr als Herzen, Nieren und Lebern verpflanzt. Doch die glänzenden Erfolge schufen neue Probleme vom Organhandel bis zur Organentnahme bei Hirntoten. Erfolg im TV, Flop auf der Leinwand Seite 270 Oprah Winfrey, höchstbezahlte Talkshow-Moderatorin der Welt, hat sich einen Herzenswunsch erfüllt und den großen Sklaverei- Roman Menschenkind verfilmt. Hauptdarstellerin: Oprah selbst. Doch was ein Meisterwerk der schwarzen Kultur werden sollte, erwies sich in den USA als Reinfall: Ich war völlig perplex, gesteht Winfrey. Gescheitert ist der Film am naiven Winfrey (M., mit Danny Glover) TELPRESS / UPI Minister Scharping (mit Schadensbeweis) TOUCHSTONE Glauben Oprahs, daß sich aus jedem Grauen eine hoffnungsfrohe Botschaft gewinnen läßt. REUTERS Wissenschaft und Technik Prisma: Silberfuchs als neues Haustier / Knochenschäden durch Cadmium Prisma Computer: Nervenzellen auf Lichtsensoren / CD-Rom als Visitenkarte Biowaffen: SPIEGEL-Gespräch mit dem Sowjetforscher Ken Alibek über die Produktion von Pest, Pocken und Ebola Computer: Die Jagd auf den Schöpfer des Melissa-Virus Fortpflanzung: Leichen und Komatöse dienen als Spermienspender Tiere: Weddellrobben Rekordtaucher unter antarktischem Eis Spiegel des 20. Jahrhunderts Das Jahrhundert der Medizin: Erfolge und Risiken der Transplantationschirurgie Kultur Szene: Kabarettist Peter Ensikat über die Stasi-Affäre in der Distel / Julia Stiles profitiert vom Shakespeare-Rausch Hollywoods Intellektuelle: Der öffentliche Meinungsstreit um das Kosovo-Drama Stimmen deutscher Schriftsteller zum Nato-Angriff Autoren: Interview mit dem serbischen Schriftsteller Aleksandar Ti ma über Krieg und Literatur Film: Die amerikanische Talkshow-Lady Oprah Winfrey und ihr Kinodebüt Menschenkind Bestseller Buchmarkt: Der Rummel um Jungstar Benjamin Lebert Unterhaltung: Interview mit Orchesterchef James Last über seine Karriere und seine neuen Rap-Freunde Fettes Brot Briefe Impressum... 16, 286 Leserservice Chronik Register Personalien Hohlspiegel/Rückspiegel d e r s p i e g e l 15/1999 9

10 Was kommt nach den Bomben? Nr. 13/1999, Titel: Kosovo Krieg gegen das Morden, Angst vor dem Flächenbrand Steuerreformversuche, doppelte Staatsbürgerschaft, vieles Löbliche wird später vergessen sein, nicht aber dies: Deutsche Flieger haben an vorderster Front an Bombenangriffen auf Menschen mitgewirkt, und dies vor dem Hintergrund der selbst erlebten grauenhaften Bombennächte des Zweiten Weltkriegs. Als Kriegskind erlebe ich mit 64 Jahren für meine Kinder und Enkel den Beginn einer deprimierenden Zukunft und das Hineinstolpern in ein unheilschwangeres 21. Jahrhundert. Wiesbaden Dr.-Ing. Georg Bretthauer Hinter solchen strategisch unsinnigen Aktionen, entsprungen einer offensichtlichen Hilflosigkeit der Nato-Planer, wird der Ungeist der V2-Angriffe auf London, der Bombardierung von Dresden und der Zerstörung von Hiroschima sichtbar. Und die moralisch-ethischen Begründungen für die Nato-Einsätze werden in den Detonationen der eigenen Bomben pulverisiert. Dinslaken Heinz-Hermann van Laak Die Nato hat im Kosovo bewiesen, ein untaugliches Mittel der Politik zu sein. Es sind die USA, die aus Machtarroganz einer Verständigung in der Uno durch ständige ultimative Forderungen Steine in den Weg legen und die die Uno durch die Nato ersetzen wollen. Ein Jahrzehnt nach dem Zerfall des Ostblocks täten die Europäer gut daran, die atlantische Nibelungentreue endlich aufzugeben und ihre politischen und militärischen Instrumentarien ohne die USA zu verwalten. Gröbenzell (Bayern) Dr. Dieter Weber Nicht die Nato und deren politische Führung, sondern Milo eviƒ ist der Kriegstreiber. Nicht die Nato, sondern Milo eviƒ hat die unglaubliche menschliche Tragödie im Kosovo verursacht. Nicht die Nato, sondern Milo eviƒ mit seinem panserbischen Chauvinismus ist der Aggressor. Herr Ströbele sagte im Deutschen Bundestag, er 10 SPIEGEL-Titel 13/1999 Briefe Wenn Milo eviƒ sich von den Luftschlägen beeindrucken läßt, stelle ich eine Kerze im Kölner Dom auf. Veit Hennemann aus Köln zum Titel Krieg gegen das Morden Man versteht Clinton und seine Crew. Seine Militärs sind der Computerspiele überdrüssig, die Rüstungsindustrie braucht Aufträge, und die anspruchsvolle Fernsehnation will angemessen unterschäme sich für Deutschland, weil es wieder Bomben auf Belgrad werfe. Ich würde mich für dieses Land schämen, wenn es nur lamentierend zuschauen würde, wie das zum Himmel schreiende Unrecht im Kosovo passiert, um sich dann wieder anderen Themen zuzuwenden. Hannover Knut Herwig Die Bundesregierung will mit viel zu geringen 25 Millionen Mark die Flüchtlinge möglichst dort festhalten, wo sie sind: im völlig überfüllten Albanien und Mazedonien. Das Abschlachten im Kosovo geht weiter. Die Bombardierung auch. Wir dürfen den Einsatz von Bodentruppen erwarten. Good morning, Vietnam! München Meike Fassbender Die Nato-Einsätze in Jugoslawien sind in Anbetracht der Greueltaten der Serben vom Schlage eines Arkan absolut notwendig. Jedem, der gegen die Einsätze ist, müßte man die Leichen der Kosovo-Albaner in die Wohnzimmer legen. Cloppenburg Johannes Taphorn Stell dir vor, es ist Krieg, und Rot/Grün schickt dich hin! (Brecht, neudeutsch.) Was schert mich mein Geschwätz von gestern, was schert mich das Grundgesetz. Die Obermoralisten entpuppen sich als ganz gewöhnliche Machtmenschen. Irgendwie schade! Bad Reichenhall (Bayern) Uwe von Faltin d e r s p i e g e l 15/1999 Die Nato hat eine neuartige Methode zur Reparatur einer Präzisionsuhr entwickelt: mit dem Vorschlaghammer draufhauen und anschließend nachsehen, was sich noch retten läßt. Berlin Dr. Wolfgang Hintze Gerade die Linken in diesem Lande, die kein gutes Stück am deutschen Soldaten zuließen, begehren heute seiner, um von neuem einen Krieg von deutschem Boden loszutreten aus welchen Gründen auch immer. Welch eine Heuchelei nur, die weiterhin ihre Fortsetzung findet auch nach dem Aggressionsakt des so friedlichen Verteidigungspaktes Nato. Eschborn (Hessen) J. F. Wilhelm Hörnicke Bundeswehr- Tornado (in Piacenza): Absolut notwendig? Der verbrecherische Diktator Milo eviƒ soll durch die Bomben bestraft werden, nicht das serbische Volk, so heißt es offiziell. Das Gegenteil ist der Fall, wie seinerzeit im Irak: Leben und Lebensgrundlagen des Volkes werden zerstört; aber der Diktator kann sich freuen, daß sein oppositionelles Volk sich in der Kriegsnot wieder hinter ihn stellt, und er kann jetzt ganz ohne Rücksicht auf internationale Beobachter die Endlösung der Vertreibung und Vernichtung der Kosovo-Albaner erreichen. Hamburg Walter Eckel Vor 50 Jahren der spiegel vom 15. April 1949 Untergetauchter Albert Bormann stellt sich Bruder des NS-Reichsleiters lebte unter falschem Namen. SED setzt Chefredaktion ab Neues Deutschland wird linientreuer. Nachkriegsrekord beim US-Militärbudget Vereinigte Staaten rüsten auf. Niederländer vertagen Entscheidung über Schloß Doorn Hohenzollern-Kronprinz Wilhelm will letzten Wohnsitz Kaiser Wilhelms übernehmen. Touristen-Flaute auf Bali Hollands Blitzkrieg schreckt Urlauber ab. Prinz Charles spielt mit Stoff- Osterhasen Erste Fotos Seiner Königlichen Hoheit seit der Taufe. Diese Artikel sind im Internet abzurufen unter Titel: Die Tänzerin Ilse Meudtner REUTERS

11 Werbeseite Werbeseite

12 Werbeseite Werbeseite

13 Werbeseite Werbeseite

14 Briefe halten werden. Was liegt da näher, als einem erklärten Sozialisten und den Seinen was aufs Dach zu geben. Die devoten Nato-Vasallen machen ja, wie gehabt, kritiklos mit. Lampertheim (Hessen) Cornelius Weis Und was ist das nächste Ziel der glorreichen Nato-Kämpfer für den Frieden, die Moral und die Humanität? Vielleicht die Türkei, wo die Kurden ausgerottet werden sollen? Ich glaube nicht, denn ein Nato-Staat darf offenbar morden. Der darf gegen Völkerrecht verstoßen. Denn er ist einer von uns. Düsseldorf Detlef Zimpel Wenn dies die Politik der nächsten Jahrzehnte sein soll Zurückdrängung des Völkerrechts und Führung fernsehgerechter Kriege, wobei die Opfer und die grausamen Folgen der Waffeneinsätze verständlicherweise nicht gezeigt werden, dann werden wir noch viele Kriege erleben. Menschenrechtsverletzungen gibt es nämlich leider nicht nur im Kosovo. Wann, Herr Schröder, bombardieren wir Algerien, China, Iran, Ruanda? Bad Berleburg (Nrdrh.-Westf.) Antonio Gimbernat Was kommt nach den Bombardements? Bodentruppen scheinen ja als Ultima ratio ausgeschlossen. Die rechtliche Illegitimität der Luftangriffe ist bekannt. Es existiert allerdings auch keine moralische Legitimität. Die Nato-Angriffe zerbomben einen Staat und seine Bevölkerung, ohne den Belgrader Despoten zu gefährden. Anstatt eine humanitäre Katastrophe zu verhindern, verschärfen die Angriffe nicht nur das Leid der Kosovaren, sondern auch das der serbischen Bevölkerung. Kamp-Lintfort (Nrdrh.-Westf.) Krunoslav Stojakovic War alles nur Gerede? Von deutschem Boden darf niemals mehr Krieg ausgehen? Frieden schaffen ohne Waffen? Gehen wir einem dritten Weltkrieg entgegen? Ein Krieg läßt sich leichter anfangen als beenden. Auch während der Bombardements muß die Politik den Vorrang vor den Militärs haben. Hannover Dr. Michael Wolters Gehemmte Motivation Nr. 13/1999, Polizei: Tatort Wache immer häufiger begehen Beamte Straftaten Als Kriminalbeamter bin ich derzeit in einer Ermittlungsgruppe der Polizeidirektion Schleswig-Holstein Mitte tätig, die sich 14 A. HERZAU / SIGNUM Polizeibeamte im Einsatz: Bereitschaft zum Verzicht d e r s p i e g e l 15/1999 dem Deliktfeld der Korruption widmet. Bislang hatten wir unter mehr als hundert Tatverdächtigen noch keinen Polizeibeamten, was für die (veraltende?) These der wenigen schwarzen Schafe spricht. Das Gros der Polizeibeamten kämpft engagiert und trotz zunehmender Mißstände wie Personalmangel auch erfolgreich gegen Kriminalität. Dieser Ansporn, der auch die Bereitschaft zum Verzicht beinhaltet (zum Beispiel auf Freizeit), rührt eben doch von einem eigenen Berufsethos her; er trotzt vielfach sogar den bekannten Motivationshemmern, etwa dem endlosen Beförderungsstau oder der vielfach als zu lasch angesehenen Urteilspraxis der Justiz. Ich sehe mich sehr wohl in einer Gemeinschaft, deren Angehörige die Zähne zusammenbeißen und wacker für die Sache des Gemeinwohls streiten. Oldenburg i. H. (Schlesw.-Holst.) Matthias Claußen Scherzhaft geht angesichts der Leistungsstreichung und Beförderungssituation schon die sarkastische Bemerkung um: Korruptionsbereit wär ich ja, aber wer gibt mir schon was? Tübingen Martin Klopitzke Ich, der Gutmensch Nr. 13/1999, Sozialhilfe: Die Scheinheiligen von Speyer Da haben einige Gutverdienende versucht, mit dem Sozialhilfesatz einen Monat lang über die Runden zu kommen mit der Gewißheit, spätestens nach den vier Wochen wieder ihren alten Lebensstandard aufnehmen zu können. Man muß ihnen zugute halten, daß sie es wenigstens mit mehr oder weniger starkem Willen versucht haben. Aber alle sollten sich doch mal in die Lage einer vierköpfigen Familie versetzen, deren Einkommen bei regelmäßiger Arbeit kaum über den Sozialhilfesatz hinausgeht, wie dies bei Arbeitern und kleinen Angestellten und Beamten der Fall ist, und deren Einkommen nach vier Wochen nicht einfach steigt, sondern nach Jahren immer noch gering ist, so daß keine Geldreserven

15 vorhanden sind, die eine bessere Qualifikation und damit ein höheres Einkommen ermöglichen. Manderscheid (Rhld.-Pfalz) Gerhard Dawen Der SPIEGEL hat überhaupt nicht versucht, die Aktion und die Teilnehmer/innen zu beleuchten. Der Sache, um die es eigentlich bei der Aktion ging, haben Sie damit allerdings einen Bärendienst erwiesen. Die Diskussion um die Verteilung von Armut und Reichtum und die Sorge um die Menschen, die von Armut betroffen sind, werden dadurch nicht leichter. Speyer (Rhld.-Pfalz) Rigobert Kempf Als einer der sogenannten Scheinheiligen von Speyer, also einer von denen, welche die Aktion Leben mit Sozialhilfe mitgemacht haben, bin ich von Ihren unsachlichen, vor antikirchlichen Vorurteilen strotzenden Zeilen enttäuscht. An dieser Aktion hatten sich kritische und sozial engagierte Christen beteiligt, die nichts anderes wollten, als auf diesem Weg den eigenen sozialen Blick zu schärfen. Sicherlich fand die Aktion auf der Spiel-Ebene statt; aber der Mensch lernt nicht nur durch trial and error, sondern auch durch vorweggenommene Als-ob-Situationen. Der Mensch als Sozialwesen zeichnet sich dadurch aus, daß er sozialen Umgang lernt, indem er sich Aktion Leben mit Sozialhilfe Geschärfter sozialer Blick R. KWIOTEK / ZEITENSPIEGEL in andere hineinfühlen und hineinversetzen kann. Neustadt (Rhld.-Pfalz) Dr. Thomas Kiefer Ich, Scheinheiliger und Gutmensch zu Speyer, habe ich bekenne mich schuldig im Sinne aller Anklagepunkte des SPIEGEL als Expeditionsteilnehmer und Aushilfsarmer an der Aktion Leben mit Sozialhilfe der Diözese Speyer teilgenommen, um mich ich habe gesündigt gegen die ewigen Gesetze des Medienehrenkodex gut zu fühlen und es mir und allen in der Welt zu zeigen. Ich habe Böses getan, indem ich durch ein wenig Verzicht, manche nennen es auch Fasten, gegen das heiligste und erhabenste Gebot der Konsumgesellschaft verstoßen habe durch meine Schuld, durch meine Dummheit, durch meine Einfalt. Waldmohr (Rhld.-Pfalz) Matthias Lambrich d e r s p i e g e l 15/1999

16 Briefe US-Abhöranlage (in Bad Aibling): Suche nach Schlüsselwörtern Schnaufende Schnüffler Nr. 13/1999, Wirtschaftskriminalität: Boom der Industriespionage Dem intelligenten Rastersystem Memex kann man die Suche nach Schlüsselwörtern leicht vergällen, indem man in jedes Fax und in jede einfach wahllos Schlüsselwörter einstreut. Hei wenn das alle machten, wie würden die Schnüffler da schnaufen!!! Kassel Karl Hamm Tatsache ist: Geheimdienste betreiben die ökonomische Aufklärung mit den bestverfügbaren Mitteln und so zumeist spurenlos. Unternehmen wie Organisationen sollten sich daher umfassend schützen. Eines ist noch schlimmer als das Nichtstun: irrtümlich zu glauben, man sei geschützt. Statt eines Waldspaziergangs empfehlen wir zertifizierte Sicherheitsprodukte ohne staatliche Restriktionen. Erfurt Norbert Pohlmann Vorsitzender TeleTrusT Deutschland e. V. 16 Engstirnige Köpfe Nr. 13/1999, Familie: Bayerische Behörden gegen lesbische Pflegeeltern Für mich können auch ein Schwulenpaar, ein Lesbenpaar oder Alleinerziehende eine Familie sein, solange sie den Kindern Geborgenheit, Liebe und Wärme geben und ein Zuhause. Wie viele Heterosexuelle sind nicht in der Lage, ihre Kinder zu erziehen! Bad Münder (Nieders.) Barbara Notbohm Ihr Artikel über die Probleme, die der lesbischen Familie aus Regen von den Behörden vollkommen zu Unrecht gemacht werden, zeigt deutlich, welche Engstirnigkeit immer noch in den Köpfen einiger bayerischer Politiker herrscht. Wenn der Deggendorfer Kreisjugendamtsleiter Kurt Kindel der Meinung ist, daß in einer homosexuellen Lebensgemeinschaft eine normale Erziehung nicht möglich sei, so sollte er sich an die eigene Nase fassen und sich fragen, wie normal eine solche Äußerung für einen Menschen mit Vernunft ist. Einer jungen Familie, in der es den Kindern gutgeht, Steine in den Weg zu werfen, hat nichts mit christlicher Nächstenliebe zu tun. Wuppertal Viktoria Burkert Lesbische Pflegeeltern Erziehung zur Toleranz Es ist doch klar, daß einem Lesbenpaar die Betreuung von Pflegekindern im christlichsozialen Bayern verboten werden muß, denn es besteht das hohe Risiko, daß die Kinder zu Toleranz erzogen werden. Und das könnte das Paar Stamm/Beckstein nicht verantworten. München Marie-Antoinette de Contes Verlorene Träume Nr. 13/1999, Das Jahrhundert der Befreiung: Wolfgang Kraushaar über 1968 Endlich hat mal einer verständlich erklärt, was damals los war. Eine Sache kann ich (17 Jahre alt) nicht verstehen: Damals haben alle versucht, die Welt zu verändern. Heute bauen die Leute denselben Mist, den sie d e r s p i e g e l 15/1999 ACTION PRESS W. M. WEBER früher angeprangert haben. Gibt es denn niemanden mehr unter unseren Eltern, der jetzt die Chance ergreift und mit seiner Machtposition mal etwas Gutes tut? Krempe (Schlesw.-Holst.) Frank Rodenwald Die 68er waren die Guten, und die Guten wußten, wie und vor allem durch wen die Menschheit beglückt werden kann. Befreiung war damals das Schlüsselwort. Mittlerweile haben wir uns von so vielen Dingen befreit, daß mir angst und bange geworden ist. Befreit von allen über Jahrtausende gültigen sozialen Kontrollmechanismen, die ein verantwortliches Leben innerhalb einer Gesellschaft über diesen langen Zeitraum sicherten mit dem Ergebnis einer vollständigen Amerikanisierung Europas, dem Untergang der Familie, der Vergöttlichung des Individuums, also dem Zerfall der Gesellschaft und einer schleichenden Annäherung an russische Verhältnisse der organisierten Verantwortungslosigkeit. Alles nach dem Motto Hauptsache, mir geht es gut! Berlin Peter Kinzel Ohne Anspruch Nr. 13/1999, Panorama, Zwangsarbeiter: Klage gegen Bonn Ich habe weder eine Klage auf Entschädigung erhoben noch jemanden bevollmächtigt, meinen Namen auszunutzen. Ich fühle mich moralisch und menschlich solidarisch mit allen NS-Opfern, aber habe keine persönlichen Ansprüche angemeldet. Warschau Wladyslaw Bartoszewski Senator der Republik Polen Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe bitte mit vollständiger Anschrift und Telefonnummer gekürzt zu veröffentlichen. In der Heftmitte dieser SPIEGEL-Ausgabe befindet sich in der Gesamtauflage ein 16seitiger Beihefter der Firma DaimlerChrysler, Stuttgart. Einer Teilauflage dieser SPIEGEL-Ausgabe ist eine Postkarte des SPIEGEL-Verlags/Abo, Hamburg, beigeklebt. Einer Teilauflage dieser SPIEGEL-Ausgabe liegen Beilagen der Firma Günther Staatl. Lotterie, Bamberg, Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg, und manager magazin/abo, Hamburg, bei. VERANTWORTLICHER REDAKTEUR dieser Ausgabe für Panorama, Regierung,Außenpolitik, Hauptstadt (S. 44), Uni-Service: Dr. Gerhard Spörl; für Flüchtlinge, Arbeitskampf, Kaufrausch, Titel (S. 176), Chronik: Heiner Schimmöller; für Hauptstadt (S. 46), Fernsehen, Verleger, Szene, Intellektuelle, Autoren, Film, Bestseller, Buchmarkt, Unterhaltung: Dr. Mathias Schreiber; für Trends, Geld, Konzerne, Steuerfahndung, Bündnis für Arbeit, Finanzpolitik, Software, Rundfunk: Gabor Steingart; für Panorama Ausland, Titel, Türkei, Rußland: Dr. Romain Leick; für Tennis, Fußball: Alfred Weinzierl; für Prisma, Prisma Computer, Biowaffen, Computer, Fortpflanzung,Tiere: Johann Grolle; für Spiegel des 20. Jahrhunderts: Dr. Dieter Wild; für die übrigen Beiträge: die Verfasser; für Briefe, Register, Personalien, Hohlspiegel, Rückspiegel: Dr. Manfred Weber; für Titelbild: Stefan Kiefer; für Layout: Rainer Sennewald; für Hausmitteilung: Hans-Ulrich Stoldt; Chef vom Dienst: Thomas Schäfer (sämtlich Brandstwiete 19, Hamburg) TITELFOTOS KOSOVO: DPA; Reuters TITELILLUSTRATION: Alfons Kiefer für den SPIEGEL

17 Werbeseite Werbeseite

18 Werbeseite Werbeseite

19 Panorama Deutschland LAFONTAINE Kriegseintritt per Telefon Lafontaine nach seinem Rücktritt (mit Sohn Carl-Maurice) Vier Wochen nach seinem Rücktritt liefert Oskar Lafontaine Gründe für seinen plötzlichen Abschied aus der Politik nach. Bei seiner Entscheidung hätten auch Differenzen über die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg eine Rolle gespielt. Der ehemalige Parteichef erinnerte Vertraute und Genossen daran, daß er es gewesen sei, der vor einem übereilten Luftkrieg gegen den serbischen Diktator Slobodan Milo eviƒ gewarnt habe. Das Kabinett Schröder, so faßte die konservative Frankfurter Allgemeine Lafontaines Kritik zusammen, sei unvorbereitet und auf geradezu unverantwortliche Weise in den Kosovo-Konflikt geschlittert. In vertraulichen Gesprächen wurde Lafontaine noch deutlicher. Mißtrauisch sei er schon im Oktober gewesen, als die neue Regierung von der Kohl-Mannschaft die Geschäfte übernahm. Bei der Diskussion über den Nato-Einsatz ( activation order ) sei von einer Automatik die Rede gewesen, falls der serbische Potentat nicht nachgebe. Meine Herren, was heißt das? habe er gefragt. Tatsächlich hatte Lafontaine nach Erinnerung anderer Minister auch bei der Kabinettssitzung am 22. Februar zusätzliche Details und eine weitere Debatte verlangt: Ich will genau wissen, was ich beschließe. Schröder sperrte sich, bis Außenminister Joschka Fischer sekundierte: Wegen der großen Tragweite sei eine zusätzliche Debatte durchaus angemessen. Lafontaine störte sich auch daran, daß Schröder die nach dem Scheitern von Rambouillet nötige Zustimmung zum Luftkrieg von seinen Ministern fernmündlich einholen wollte: Kriegseintritt per Telefon das ist doch unmöglich. Schröder habe im Kabinett eingelenkt: Du hast recht. Lafontaines Erzählungen erklären sich Kanzler-Vertraute so: Der Ex- Parteichef wolle späte Revanche an Gerhard Schröder üben. F. OSSENBRINK ATOMSTROM Billig aus dem Osten Deutschland kauft Billigstrom aus osteuropäischen Atomkraftwerken. Nach Verhandlungen zwischen den Essener Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerken (RWE) und der Ukraine ist der Import von Atomstrom zum Kilowattpreis von 1,2 Pfennig vorgesehen. Der Billigstrom zum weltweit einzigartigen Dumpingpreis soll aus den Ukrainisches AKW Rowno BILDERBERG ukrainischen Werken Chmelnitzi und Rowno sowie Tschernobyl kommen. Diese Woche verhandelt der G-7-Berater aus dem Kanzleramt, Klaus Gretschmann, in Kiew auch über Energiefragen. Ein alternativ vorgeschlagenes Gas-Kraftwerk für die Ukraine hat nach der Finanzierungszusage des Bonner Finanzministeriums für die Fertigstellung dieser Atommeiler wenig Chancen. Die Atomkraftwerke werden mit Krediten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung von der Firma Siemens nachgerüstet. Bundesaußenminister Joschka Fischer, der ebenfalls diese Woche nach Kiew reist, will dagegen den Weiterbau unsicherer russischer Atommeiler in der Ukraine stoppen. Die Stillegung von Tschernobyl ist unser Ziel und nicht die Schaffung neuer Risikomeiler, sagt Fischer. Strom nach Deutschland soll außerdem ein neuer ukrainischer Meiler in Smolensk liefern. Eine Hochspannungstrasse von Smolensk über Warschau und Berlin nach Kassel ist bereits in der Planung. Nachgefragt Erster Mann im Staat Am 23. Mai wird ein neuer Bundespräsident gewählt. Welcher der sieben bisherigen Präsidenten hat das Land am besten repräsentiert? Theodor Heuss Heinrich Lübke Gustav Heinemann Walter Scheel Karl Carstens Richard von Weizsäcker Roman Herzog Angaben in Prozent; an hundert fehlende Prozent: keine Angabe; Emnid-Umfrage vom 6. und 7. April; rund 1000 Befragte d e r s p i e g e l 15/

20 Panorama ATOMINDUSTRIE Neue Rechnung Im Streit mit der Bundesregierung um die Besteuerung der Atom-Rückstellungen lenken die Stromkonzerne ein: Nach neuen Berechnungen der Nuklearbetreiber muß die Branche in den kommenden zehn Jahren lediglich rund 13 Milliarden Mark an den Fiskus abführen, wenn die rot-grüne Regierung die Rückstellungen für Atommüllentsorgungskosten insgesamt 74 Milliarden Mark anders als bisher teilweise der Steuer unterwirft. Ursprünglich hatten die Stromkonzernchefs ihre Abgabenbelastung auf fast 25 Milliarden Mark beziffert und Bundeskanzler Gerhard Schröder gedroht, die Energiekonsensgespräche platzen zu lassen. Schon der damalige Finanzminister Oskar Lafontaine hatte die hohen Rückstellungsberechnungen der Wirtschaft angezweifelt zu Recht, wie sich jetzt zeigt. Mit den korrigierten Zahlen wollen die Finanzvorstände von Bayernwerk, Energie Baden-Württemberg, Preussen- Elektra und RWE Energie diesen Freitag in eine neue Verhandlungsrunde mit Wirtschaftsminister Werner Müller gehen. Offizielle Sprachregelung für ihre Rechenschwäche: Bei den bisherigen Horrorzahlen habe es sich um ein Worst-case-Szenario gehandelt. A. BRUTMANN Meretz-Wahlplakat WAHLKAMPF Geraubte Küsse SPD-Wahlplakat (1998) Plakate der SPD aus dem Bundestagswahlkampf im vergangenen Jahr haben Nachahmer in Israel gefunden. Die linksliberale Meretz-Partei schmückte ihr Hauptquartier in Tel Aviv mit einem gigantischen Poster, das den Filmtitel Vom Winde verweht satirisch abwandelt und der deutschen Vorlage verblüffend ähnelt. Statt Helmut Kohl und seinen Finanzminister Theo Waigel, die die SPD-Werber in eine innige Umarmung verstrickten, zeigt die israelische Plakat-Version Premierminister Benjamin Netanjahu und seinen Außenminister Ariel Scharon kurz vor dem finalen Kuß. Letzte Vorstellung am 17. Mai, heißt es daneben das ist der Wahltag in Israel. J. H. DARCHINGER Legebatterie 20 HÜHNERHALTUNG Eiertanz in Karlsruhe Das Schicksal von Legehennen in Käfighaltung beschäftigt diesen Dienstag das Bundesverfassungsgericht. Dabei geht es allerdings nicht direkt um die Frage, ob Legebatterien verfassungswidrig sind. Geprüft wird, ob die Verordnung, die das Halten von Hühnern auf engstem Raum erlaubt, verfassungskonform erlassen wurde. Die Richter müssen vor allem prüfen, ob das Tierschutzgesetz, auf das sich die Verordnung stützt, für diese eine hinreichende Grundlage bietet. Die Verhandlung wird für Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke (SPD) zum Eiertanz: Als Ressortchef in Niedersachsen hatte er noch die Klage unterstützt, gegen die er sich jetzt wehren muß. DPA d e r s p i e g e l 15/1999 EUROPA Enorme Risiken Ein früherer Mitarbeiter der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Luxemburg beschuldigt das Kreditinstitut der Europäischen Union, im Jahre 1994 Spekulationsverluste in Höhe von über einer halben Milliarde Mark vor der Öffentlichkeit verborgen zu haben. Gegenüber Abgeordneten des Europäischen Parlaments behauptet der inzwischen ausgeschiedene Bankmanager, der Italiener Carlo De Nicola, 38, die EIB habe bei Spekulationen unter anderem mit Staatsanleihen enorme Risiken auf sich genommen. Die EU-Banker arbeiteten dabei auch mit Finanzmaklern in Steueroasen wie der Kanalinsel Jersey oder Monaco zusammen. Die Anschuldigungen würden vorne und hinten nicht stimmen, so vorigen Donnerstag der deutsche Vizepräsident der EIB, Wolfgang Roth: Es sei zwar wegen unerwartetem Zinsanstieg zu Wertverlusten bei Staatspapieren im Bank- Portfolio in Höhe über 550 Millionen Mark gekommen. Dabei habe es sich aber im wesentlichen um Buchverluste gehandelt, da die Anlagen zu dem schlechten Kurs gar nicht verkauft, die Verluste also nicht realisiert wurden. Die tatsächlichen Verluste hätten sich auf 149 Millionen Mark belaufen. Sie seien außerdem in der Folgezeit wettgemacht worden. Roth räumte ein, wegen der Spekulationen seien der damals zuständige Abteilungsleiter versetzt und die Abteilung neu organisiert worden. Die Bank habe von 1995 an auf jegliche Spekulation mit Staatsanleihen verzichtet, vorhandene Papiere gehalten.

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Hinweis: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm ist wirklich

Mehr

Leichte Sprache. Willkommen im Land tag

Leichte Sprache. Willkommen im Land tag Leichte Sprache Willkommen im Land tag Inhalt Vorwort 1 1. Das Land 2 2. Der Land tag 3 3. Die Wahlen 4 4. Was für Menschen sind im Land tag? 5 5. Wieviel verdienen die Abgeordneten? 5 6. Welche Parteien

Mehr

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht.

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. Stefan Leichsenring Die Entscheidung Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. "Unsere Lage hat sich in den letzten Monaten eigentlich nicht verschlechtert, sie ist genauso schlecht wie

Mehr

Finger weg von unserem Bargeld!

Finger weg von unserem Bargeld! BÜRGER-WUT ÜBER GEPLANTE GRENZE Finger weg von unserem Bargeld! Vergrößern Sein Ministerium plant eine Grenze für Bargeld-Zahlungen: Finanzminister Wolfgang Schäuble (73) Foto: Dominik Butzmann/laif 07.02.2016-23:39

Mehr

Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus

Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus Kriegsgefahr: Amerikas Konsumenten geht die Puste aus Die Vereinigten Staaten schienen sich zwar recht schnell wieder von den Rückschlägen der kollabierenden Finanzmärkte 2008/2009 zu erholen doch im Laufe

Mehr

E I N F A C H E W A H R H E I T E N. Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Copyright BUTTER. Agentur für Werbung GmbH www.butter.

E I N F A C H E W A H R H E I T E N. Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Copyright BUTTER. Agentur für Werbung GmbH www.butter. . Was ist richtig? Was ist falsch? Fragen an die Wähler. Was ist richtig. Was ist falsch? Oft hört man den Satz, dass sozialdemokratische Antworten eben komplizierter seien als konservative. Aber ist das

Mehr

EINSTUFUNGSTEST PLUSPUNKT DEUTSCH. Autor: Dieter Maenner

EINSTUFUNGSTEST PLUSPUNKT DEUTSCH. Autor: Dieter Maenner EINSTUFUNGSTEST PLUSPUNKT DEUTSCH Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Max macht es viel Spaß, am Wochenende mit seinen Freunden. a) kaufen

Mehr

O-Ton Angela Merkel, Bundeskanzlerin: Es sind so wenig Menschen arbeitslos wie seit 20 Jahren nicht. Deutschland geht es gut.

O-Ton Angela Merkel, Bundeskanzlerin: Es sind so wenig Menschen arbeitslos wie seit 20 Jahren nicht. Deutschland geht es gut. Panorama Nr. 749 vom 26.01.2012 Ende der Festanstellung: Der Preis des deutschen Jobwunders Anmoderation Anja Reschke: Falls es Ihnen noch nicht bewusst war: Sie leben in SuperDeutschland wenn man drinsteckt

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

B. Kurzer Überblick über das Land Mazedonien

B. Kurzer Überblick über das Land Mazedonien 1. TEIL: EINLEITUNG A. Das Ziel der Arbeit Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Regelungen des Scheidungsrechts in Mazedonien unter Berücksichtigung der Gerichtspraxis darzustellen. Es werden die

Mehr

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache?

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache? Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. geschrieben in leichter Sprache Für wen ist leichte Sprache? Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache

Mehr

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Liebe Gemeinde, Habt ihr Angst? Wann haben wir Angst? Wovor haben wir Angst? Vergangenen Mittwoch war ich beim

Mehr

Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Generalstaatsanwaltschaft Berlin Generalstaatsanwaltschaft Berlin Elßholzstr. 30-33 10781 Berlin-Schöneberg Dienstag, 27. März 2012 Dieses Dokument enthält 7 Seiten in online Version! Betreff: Öffentliche Anklage gegen Deutsche Bank Privat-

Mehr

EU und Euro am Abgrund Teil 8

EU und Euro am Abgrund Teil 8 EU und Euro am Abgrund Teil 8 Die Übernahme der griechischen Staatsschulden (Euro-Rettungspaket 1) und die Bürgschaft für die anderen PIIGS 1 -Staaten (Rettungspaket 2) werden den Euro nicht retten, sie

Mehr

Nationalrat, XXIV. GP 19. Februar 2013 190. Sitzung / 1

Nationalrat, XXIV. GP 19. Februar 2013 190. Sitzung / 1 Nationalrat, XXIV. GP 19. Februar 2013 190. Sitzung / 1 11.17 Abgeordneter Ing. Robert Lugar (STRONACH): Frau Präsidentin! Hohes Haus! Herr Cap, ich habe Ihre Rede mit sehr viel Aufmerksamkeit verfolgt

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien RENTE NEIN DANKE! In Rente gehen mit 67, 65 oder 63 Jahren manche älteren Menschen in Deutschland können sich das nicht vorstellen. Sie fühlen sich fit und gesund und stehen noch mitten im Berufsleben,

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Die Wette mit dem Sultan

Die Wette mit dem Sultan Die Wette mit dem Sultan Hier ist eine Geschichte vom Baron von Münchhausen. Münchhausen ist ein Baron, der schrecklich viel prahlt. Er erfindet immer die unglaublichsten Abenteuergeschichten und sagt,

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 17.04.2012

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 17.04.2012 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Auf der Suche nach dem großen Glück

Auf der Suche nach dem großen Glück Auf der Suche nach dem großen Glück Unsere Glaubenssätze bestimmen, wie wir das Glück erleben Fast jeder von uns hat im Laufe des Lebens erfahren, dass das Glück nicht lange anhält. Ebenso, dass Wunder

Mehr

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde?

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde? 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 Interview mit T B: Ich befrage Sie zu vier Bereichen, und vorweg

Mehr

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN

S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: ... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN S-15155 / - 1 - Fragebogennummer: Umfrage S-15155 / SA-Kinder April 2010 1-4 Fnr/5-8 Unr/9 Vers... BITTE VERWENDEN SIE DIESEN FRAGEBOGEN NUR FÜR 9-10JÄHRIGE KINDER ÜBUNGSFRAGEN Seite 1 S-15155 / - 2 -

Mehr

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Erklärung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm

Mehr

Impressionen aus zehn Jahren Sozialarbeit und Seelsorge der Heilsarmee für Frauen aus dem Sexgewerbe

Impressionen aus zehn Jahren Sozialarbeit und Seelsorge der Heilsarmee für Frauen aus dem Sexgewerbe Cornelia Zürrer Ritter Rotlicht-Begegnungen Impressionen aus zehn Jahren Sozialarbeit und Seelsorge der Heilsarmee für Frauen aus dem Sexgewerbe Bestellungen unter http://www.rahab.ch/publikationen.php

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

weitergegeben haben. Der Ingenieur war bei Scope für die Maschinenproduktion zuständig. Mitarbeiter der Firma berichten der Staatsanwaltschaft, der

weitergegeben haben. Der Ingenieur war bei Scope für die Maschinenproduktion zuständig. Mitarbeiter der Firma berichten der Staatsanwaltschaft, der weitergegeben haben. Der Ingenieur war bei Scope für die Maschinenproduktion zuständig. Mitarbeiter der Firma berichten der Staatsanwaltschaft, der Schweizer habe immer sehr genau darauf geachtet, dass

Mehr

Hartz IV und die Helfer

Hartz IV und die Helfer Hartz IV und die Helfer 09.07.10 Mein Vater sagte schon vor Jahren: gib einem Deutschen ein Stück Macht in die Hand, und du hast einen zweiten Hitler. Der Vergleich zu 1933 hinkt nicht, er ist bereits

Mehr

»gefallene Frauen«galten. Aber die Stigmatisierung finde weiterhin auf der beruflichen und finanziellen Ebene statt. 2 Irgendwie gehört das aber

»gefallene Frauen«galten. Aber die Stigmatisierung finde weiterhin auf der beruflichen und finanziellen Ebene statt. 2 Irgendwie gehört das aber »gefallene Frauen«galten. Aber die Stigmatisierung finde weiterhin auf der beruflichen und finanziellen Ebene statt. 2 Irgendwie gehört das aber alles zusammen. Denn hätten die Alleinerziehenden nicht

Mehr

Günstiger Wohnraum ist knapp Wie kann man die Not lindern?

Günstiger Wohnraum ist knapp Wie kann man die Not lindern? Montag, 28. Dezember 2015 BZ-Interview Günstiger Wohnraum ist knapp Wie kann man die Not lindern? Studenten, Niedriglöhner, Flüchtlinge sie alle brauchen günstigen Wohnraum. Klar ist: In Deutschland muss

Mehr

01. Wer oder was ist ein Flüchtling?

01. Wer oder was ist ein Flüchtling? 01. Wer oder was ist ein Flüchtling? Jemand, der in ein größeres Haus oder eine schönere Wohnung umzieht. Jemand, dem es in einem anderen Land besser gefällt und der dort leben möchte. Jemand, der seine

Mehr

Bundesregierung will 4000 Euro für jedes E Auto zahlen

Bundesregierung will 4000 Euro für jedes E Auto zahlen ELEKTROMOBILITÄT Bundesregierung will 4000 Euro für jedes E Auto zahlen 28.04.2016, 05:51 http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article207483495/bundesregierung will 4000 Euro fuer jedes E Auto zahlen.html

Mehr

Papa - was ist American Dream?

Papa - was ist American Dream? Papa - was ist American Dream? Das heißt Amerikanischer Traum. Ja, das weiß ich, aber was heißt das? Der [wpseo]amerikanische Traum[/wpseo] heißt, dass jeder Mensch allein durch harte Arbeit und Willenskraft

Mehr

1 von 6 04.11.2015 19:18. Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter. https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/hapag-lloyd-nur-20-...

1 von 6 04.11.2015 19:18. Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter. https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/hapag-lloyd-nur-20-... Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de /nachrichten/hamburg/hapag-lloyd- Nur-20-Euro-pro- Aktie,hapaglloyd360.html Stand: 04.11.2015 09:11 Uhr - Lesezeit: ca.4 Min. Mit dem

Mehr

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität?

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? 7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? Was ist Sexualität? Wir denken, dass das für alle etwas anderes ist. Aber egal: Jeder und jede hat das Recht darauf, Sexualität zu leben. Sexualität

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 54-2 vom 15. Juni 2005 Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, zum Bundesausbildungsförderungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 15. Juni

Mehr

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Von Johannes Fröhlich Boleslav Kvapil wurde 1934 in Trebic in der Tschechoslowakei geboren. Er arbeitete in einem Bergwerk

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Noch bei Trost? Alternative Gedanken zur Jahreslosung 2016 ICH WILL EUCH TRÖSTEN, WIE EINEN SEINE MUTTER TRÖSTET Jesaja 66, 13

Noch bei Trost? Alternative Gedanken zur Jahreslosung 2016 ICH WILL EUCH TRÖSTEN, WIE EINEN SEINE MUTTER TRÖSTET Jesaja 66, 13 Noch bei Trost? Seite 1 Noch bei Trost? Alternative Gedanken zur Jahreslosung 2016 ICH WILL EUCH TRÖSTEN, WIE EINEN SEINE MUTTER TRÖSTET Jesaja 66, 13 Ein fünfzigjähriger Mann in beruflich verantwortlicher

Mehr

Arbeitsrecht: Zwischen Mythos und Wahrheit. Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel, Köln www.etl-rechtsanwaelte.de

Arbeitsrecht: Zwischen Mythos und Wahrheit. Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel, Köln www.etl-rechtsanwaelte.de Arbeitsrecht: Zwischen Mythos und Wahrheit Rechtsanwalt Dr. Uwe Schlegel, Köln www.etl-rechtsanwaelte.de 1 1 Ihr Referent heute Name: Dr. Uwe Schlegel Beruf: Rechtsanwalt und Dozent Kanzleisitz: Köln Tätig:

Mehr

Valentinstag Segnungsfeier für Paare

Valentinstag Segnungsfeier für Paare Valentinstag Segnungsfeier für Paare Einzug: Instrumental Einleitung Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist

Mehr

Hintergrundgeschichte aus dem Flüchtlingslager Al Azraq in Jordanien: Um Fadi

Hintergrundgeschichte aus dem Flüchtlingslager Al Azraq in Jordanien: Um Fadi Hintergrundgeschichte aus dem Flüchtlingslager Al Azraq in Jordanien: Um Fadi Im Flüchtlingslager Al Azraq in Jordanien sorgt der Mangel an Strom und Beleuchtung für zusätzliche Not der traumatisierten

Mehr

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft.

A2 Lies den Text in A1b noch einmal. Welche Fragen kann man mit dem Text beantworten? Kreuze an und schreib die Antworten in dein Heft. Seite 1 von 5 Text A: Elternzeit A1a Was bedeutet der Begriff Elternzeit? Was meinst du? Kreuze an. 1. Eltern bekommen vom Staat bezahlten Urlaub. Die Kinder sind im Kindergarten oder in der Schule und

Mehr

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 (in St. Stephanus, 11.00 Uhr) Womit beginnt man das Neue Jahr? Manche mit Kopfschmerzen (warum auch immer), wir

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Das Russlandbild der Deutschen das Deutschlandbild der Russen

Das Russlandbild der Deutschen das Deutschlandbild der Russen INSTITUT FÜR DEMOSKOPIE ALLENSBACH Prof. Dr. Renate Köcher Das bild der Deutschen das bild der Russen Ergebnisse repräsentativer Bevölkerungsumfragen in und Pressekonferenz des Petersburger Dialogs, gemeinsam

Mehr

Immer auf Platz zwei!

Immer auf Platz zwei! Immer auf Platz zwei! Predigt am 02.09.2012 zu 1 Sam 18,1-4 Pfr. z.a. David Dengler Liebe Gemeinde, ich hab s Ihnen ja vorher bei der Begrüßung schon gezeigt: mein mitgebrachtes Hemd. Was könnt es mit

Mehr

Esame di ammissione SMS - Tedesco 2013

Esame di ammissione SMS - Tedesco 2013 Esame di ammissione SMS - Tedesco 2013 Sede di: Nome: HÖRVERSTEHEN:. / 42 P. LESEVERSTEHEN:. / 35 P. SCHREIBEN 1 + 2:. / 48 P. NOTE: NOTE: NOTE: GESAMTNOTE SCHRIFTLICHE PRÜFUNG: Hörverstehen 30 Min. 42

Mehr

Blackout. Dantse Dantse. Ein One-Night-Stand mit fatalen Folgen

Blackout. Dantse Dantse. Ein One-Night-Stand mit fatalen Folgen Dantse Dantse Blackout Ein One-Night-Stand mit fatalen Folgen Warum tötete Johnny M. Walker die schöne dänische Frau, die Frau mit dem Teufel im Blut? Das Tagebuch vom tragischen Schicksal meines aidsinfizierten

Mehr

Berlin Potsdamer Platz

Berlin Potsdamer Platz BERNWARD SCHNEIDER Berlin Potsdamer Platz GMEINER Original Ein 30er-Jahre-Krimi Leben machen mussten, Ihnen im nächsten zugutekommen werden. Wenn alles auf die rechte Weise geschieht, werden Sie sogar

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

Mädchen: Sicher im Internet

Mädchen: Sicher im Internet Mädchen: Sicher im Internet So chatten Mädchen sicher im Internet Infos und Tipps in Leichter Sprache FRAUEN-NOTRUF 025134443 Beratungs-Stelle bei sexueller Gewalt für Frauen und Mädchen Chatten macht

Mehr

Gesundheitsfonds wie Ärzte und Kassen nach der Reform abkassieren

Gesundheitsfonds wie Ärzte und Kassen nach der Reform abkassieren Panorama Nr. 706 vom 22.01.2009 Gesundheitsfonds wie Ärzte und Kassen nach der Reform abkassieren Anmoderation Anja Reschke: Also so hat sich das unsere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sicher

Mehr

10 Vorurteile über Flüchtlinge

10 Vorurteile über Flüchtlinge 10 Vorurteile über Flüchtlinge Ein Text in Leichter Sprache Flüchtlinge sind Menschen, die aus ihrem Land fliehen. Weil dort Krieg ist. Weil sie dort hungern und leiden. Weil sie dort bedroht sind. Weil

Mehr

Hiermit übersende ich den von der Bundesregierung beschlossenen

Hiermit übersende ich den von der Bundesregierung beschlossenen Deutscher Bundestag 3. Wahlperiode Drucksache 2284 Bundesrepublik Deutschland Der Bundeskanzler 3 53100 4744/60 III Bonn, den 6. Dezember 1960 An den Herrn Präsidenten des Deutschen Bundestages Hiermit

Mehr

Sufi-Zentrum Rabbaniyya. Eusubillahi-mineş-şeytanirrajim Bismillahirr-rahmanirrahim. Angst und Drohung. Sheikh Eşref Efendi - Sufiland

Sufi-Zentrum Rabbaniyya. Eusubillahi-mineş-şeytanirrajim Bismillahirr-rahmanirrahim. Angst und Drohung. Sheikh Eşref Efendi - Sufiland Eusubillahi-mineş-şeytanirrajim Bismillahirr-rahmanirrahim Angst und Drohung Sheikh Eşref Efendi - Sufiland Urgroßsheikh Abd Allah Faiz ad Daghistani Was hast du gemacht, eben mit deinem Kind? Du hast

Mehr

Menschenrechte auf allen Ebenen auf dem Rückzug Herr Breitner, da geht mehr!

Menschenrechte auf allen Ebenen auf dem Rückzug Herr Breitner, da geht mehr! Rede von Angelika Beer zum TOP 29, Wintermoratorium, 12/2013, Do, 15h Menschenrechte auf allen Ebenen auf dem Rückzug Herr Breitner, da geht mehr! ANREDE, Am Dienstag war der Jahrestag der Allgemeinen

Mehr

Ist Internat das richtige?

Ist Internat das richtige? Quelle: http://www.frauenzimmer.de/forum/index/beitrag/id/28161/baby-familie/elternsein/ist-internat-das-richtige Ist Internat das richtige? 22.02.2011, 18:48 Hallo erstmal, ich möchte mir ein paar Meinungen

Mehr

Zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2013. Gedenkrede des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts. Prof. Dr.

Zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2013. Gedenkrede des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts. Prof. Dr. Zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2013 Gedenkrede des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Andreas Voßkuhle 17. November 2013, Deutscher Bundestag, Berlin Sehr geehrter Herr

Mehr

Leseprobe aus: Rich Dad, Poor Dad von Robert T. Kiyosaki und Sharon L. Lechter. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

Leseprobe aus: Rich Dad, Poor Dad von Robert T. Kiyosaki und Sharon L. Lechter. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlages. Leseprobe aus: Rich Dad, Poor Dad von Robert T. Kiyosaki und Sharon L. Lechter. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Einleitung Wir müssen etwas tun von Sharon

Mehr

Aus diesem bekannten Text höre ich heute, dass Gott die Welt sehr liebt, die Schöpfung und alle Menschen.

Aus diesem bekannten Text höre ich heute, dass Gott die Welt sehr liebt, die Schöpfung und alle Menschen. 3. März 2013, Johannes 3,14-21 Predigt Aus diesem bekannten Text höre ich heute, dass Gott die Welt sehr liebt, die Schöpfung und alle Menschen. Gottes Liebe ist nichts Neues. Gottes Liebe für das Volk

Mehr

Prof. Dr. Klaus Wolf. WS 2009/2010 1. Veranstaltung

Prof. Dr. Klaus Wolf. WS 2009/2010 1. Veranstaltung Prof. Dr. Klaus Wolf WS 2009/2010 1. Veranstaltung Büro: AR-K 405 Telefon: 0271/7402912 Email-Adresse: Klaus.wolf@uni-siegen.de Homepage: www.uni-siegen.de/fb2/mitarbeiter/wolf 1 1. Der sozialpädagogische

Mehr

Jungen in sozialen Berufen einen Leserbrief schreiben

Jungen in sozialen Berufen einen Leserbrief schreiben Arbeitsblatt 8.5 a 5 10 In einem Leserbrief der Zeitschrift Kids heute erläutert Tarek seinen Standpunkt zum Thema Jungen in sozialen Berufen. Jungs in sozialen Berufen das finde ich total unrealistisch!

Mehr

Der Bundespräsident. Der Bundespräsident Johannes Rau. Eine Biografie des Bundespräsidenten Johannes Rau, zusammengestellt von Tino Korth.

Der Bundespräsident. Der Bundespräsident Johannes Rau. Eine Biografie des Bundespräsidenten Johannes Rau, zusammengestellt von Tino Korth. Der Eine Biografie des, zusammengestellt von Tino Korth. 2001 Tino Korth 22.01.2002 Seite 1 von 7 in in 1949-1959 Theodor Heuss 1884 1963 1959-1969 Heinrich Lübke 1894 1972 1969-1974 Dr. Dr. Gustav W.

Mehr

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS INHALT 10 DANKSAGUNG 12 EINLEITUNG 18 DENKEN WIE DIE REICHEN 20 REGEL i: Jeder darf reich werden - ohne Einschränkung

Mehr

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Baden-Württemberg ist heute besser als früher. Baden-Württemberg ist modern. Und lebendig. Tragen wir Grünen die Verantwortung?

Mehr

»Alles für das kleine Wort Freiheit«

»Alles für das kleine Wort Freiheit« »Alles für das kleine Wort Freiheit«Unabhängige Medien und freie Meinungsäußerung gibt es in S yrien nicht mehr. Ein deutscher Fotograf besuchte die Menschen in den Flüchtlingslagern an der türkisch-syrischen

Mehr

Ihr Kind im Alter von 7 oder 8 Jahren

Ihr Kind im Alter von 7 oder 8 Jahren TNS Infratest Sozialforschung Landsberger Str. 284 80687 München Tel.: 089 / 5600-1399 Befragung 2011 zur sozialen Lage der Haushalte Elternfragebogen für Mütter und Väter: Ihr Kind im Alter von 7 oder

Mehr

In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl Programm der GRÜNEN in leichter Sprache. MEHR GRÜN FÜR MÜNSTER. 1 grüne-münster.

In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl Programm der GRÜNEN in leichter Sprache. MEHR GRÜN FÜR MÜNSTER. 1 grüne-münster. In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl Programm der GRÜNEN in leichter Sprache. MEHR GRÜN FÜR MÜNSTER. 1 grüne-münster.de In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

MINISTER FÜR WIRTSCHAFT, FAMILIE UND JUGEND ZU GAST

MINISTER FÜR WIRTSCHAFT, FAMILIE UND JUGEND ZU GAST Sonderausgabe Donnerstag, 3. März 2011 MINISTER FÜR WIRTSCHAFT, FAMILIE UND JUGEND ZU GAST Marian (9), Niki (10), Karoline (10) Wir sind die 4A der VS St. Franziskus. Wir waren heute in der Demokratiewerkstatt.

Mehr

Schauen oder spielen: Das mache ich am liebsten

Schauen oder spielen: Das mache ich am liebsten Schauen oder spielen: Das mache ich am liebsten Bei Sturm und Regen ist es vor dem Bildschirm besonders gemütlich. Dann sich einkuscheln und einen Film angucken! Oder etwas am Computer spielen! Das ist

Mehr

Arbeitslosenquote steigt weiter Dunkelziffer sehr hoch

Arbeitslosenquote steigt weiter Dunkelziffer sehr hoch Arbeitslosenquote steigt weiter Dunkelziffer sehr hoch 29.01.10 Die negativen Schlagzeilen überhäufen sich in den letzten Wochen, gerade in Bezug auf die Arbeitsmarktsituation. Täglich gibt es neue Schlagzeilen,

Mehr

www.geld-ist-genug-da.eu

www.geld-ist-genug-da.eu www.geld-ist-genug-da.eu - Geld ist genug da. Zeit für Steuergerechtigkeit Wir wollen ein Europa, in dem jeder Mensch Arbeit findet und davon in Würde leben kann. Wir wollen ein Europa, in dem erwerbslose,

Mehr

Meine eigene Erkrankung

Meine eigene Erkrankung Meine eigene Erkrankung Um ein Buch über Hoffnung und Wege zum gesunden Leben schreiben zu können, ist es wohl leider unabdingbar gewesen, krank zu werden. Schade, dass man erst sein Leben ändert wenn

Mehr

German Continuers (Section I Listening and Responding) Transcript

German Continuers (Section I Listening and Responding) Transcript 2013 H I G H E R S C H O O L C E R T I F I C A T E E X A M I N A T I O N German Continuers (Section I Listening and Responding) Transcript Familiarisation Text Heh, Stefan, besuchst du dieses Jahr das

Mehr

Predigttext: 1 Johannes 5,11-13 (Predigtreihe IV, Erneuerte Perikopenordnung)

Predigttext: 1 Johannes 5,11-13 (Predigtreihe IV, Erneuerte Perikopenordnung) 2. Sonntag nach Weihnachten, 4. Januar 2015, 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Predigt: Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik Predigttext: 1 Johannes 5,11-13 (Predigtreihe IV, Erneuerte

Mehr

1. Warum ist der Elysée-Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich aus historischer Sicht bedeutend?

1. Warum ist der Elysée-Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich aus historischer Sicht bedeutend? Interview der Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Mazedonien Ulrike Knotz für die Deutsche Welle aus Anlass des 48. Jahrestags des Elysée-Vertrags 1. Warum ist der Elysée-Vertrag zwischen Deutschland

Mehr

Sichere Herkunftsstaaten

Sichere Herkunftsstaaten Sichere Herkunftsstaaten In den letzten Wochen wurde immer wieder die Einstufung von weiteren Ländern als Sichere Herkunftsstaaten ins Spiel gebracht, um den hohen Zahlen an Flüchtlingen, die nach Deutschland

Mehr

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER. Briefe: 15. August bis 10. September

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER. Briefe: 15. August bis 10. September DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER Briefe: 15. August bis 10. September 15. August Zusammenfassung: Im Gegensatz zu vorigen Brief - > posiiver Eindruck Harmonisches Zusammenleben zwischen LoPe und ihren Geschwistern

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen

Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen Janne Jörg Kipp Rolf Morrien Staatsbankrott voraus! Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen 1. DIE GRUNDANNAHMEN Es gibt einige Grundannahmen, von denen wir in diesem Buch ausgehen.

Mehr

Test poziomujący z języka niemieckiego

Test poziomujący z języka niemieckiego Test poziomujący z języka niemieckiego 1. Woher kommst du? Italien. a) In b) Über c) Nach d) Aus 2. - Guten Tag, Frau Bauer. Wie geht es Ihnen? - Danke, gut. Und? a) du b) dir c) Sie d) Ihnen 3. Das Kind...

Mehr

Anne Frank, ihr Leben

Anne Frank, ihr Leben Anne Frank, ihr Leben Am 12. Juni 1929 wird in Deutschland ein Mädchen geboren. Es ist ein glückliches Mädchen. Sie hat einen Vater und eine Mutter, die sie beide lieben. Sie hat eine Schwester, die in

Mehr

Dringende Parlamentssache SOFORT AUF DEN TISCH

Dringende Parlamentssache SOFORT AUF DEN TISCH Deutscher Bundestag - Stenografischer Dienst - Telefax-Nr.: 36178 Telefon-Nr.: 31596 Amtsvorwahl: 227- Dringende Parlamentssache SOFORT AUF DEN TISCH Zugestellte Niederschrift geprüft Seite 2 von 6 Petra

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

«Wenn das Thema Griechenland durch ist, kommt das nächste Land an die Reihe»

«Wenn das Thema Griechenland durch ist, kommt das nächste Land an die Reihe» Schweiz am Sonntag / MLZ; 12.07.2015; Seite 2 Sonntags-Thema «Wenn das Thema Griechenland durch ist, kommt das nächste Land an die Reihe» Der deutsche Starökonom Heiner Flassbeck, ehemals Chefökonom der

Mehr

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Im Haus Kilian in Schermbeck wohnen Menschen mit einer geistigen Behinderung. Birgit Förster leitet das Haus. Einige

Mehr

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Fallbeispiel 1. Jeder der vier Abschnitte enthält mindestens einen Fehler! Bitte suchen!

Fallbeispiel 1. Jeder der vier Abschnitte enthält mindestens einen Fehler! Bitte suchen! Fallbeispiel 1 Eine Flüchtlingsfamilie aus Eritrea kommt über Singapur mit einem Zwischenstop in Wien nach Frankfurt und stellt dort einen Asylantrag. Über Gießen kommt sie in den Vogelsbergkreis. a) Die

Mehr

Just relax! Als Au-pair in Neuseeland 5. November 08 bis 29. Mai 09

Just relax! Als Au-pair in Neuseeland 5. November 08 bis 29. Mai 09 Just relax! Als Au-pair in Neuseeland 5. November 08 bis 29. Mai 09 Name: Darina Gassner Alter: 20 Jahre Kommt aus: Thal bei Sulzberg Warum warst du im Ausland? Wann, wo und wie lange? Ich wusste schon

Mehr

Aufgabe 2 Σχημάτιςε τον ενικό die Tasche - die Taschen. 1. die Schulen 2. die Schüler 3. die Zimmer 4. die Länder 5. die Männer

Aufgabe 2 Σχημάτιςε τον ενικό die Tasche - die Taschen. 1. die Schulen 2. die Schüler 3. die Zimmer 4. die Länder 5. die Männer Aufgabe 1 Πωσ λζγεται η γλώςςα 1. Man kommt aus Korea und spricht 2. Man kommt aus Bulgarien und spricht 3. Man kommt aus Albanien und spricht 4. Man kommt aus China und spricht 5. Man kommt aus Norwegen

Mehr

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Tipp 1 Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Spaß zu haben ist nicht dumm oder frivol, sondern gibt wichtige Hinweise, die Sie zu Ihren Begabungen führen. Stellen Sie fest,

Mehr

Lösungen. Leseverstehen

Lösungen. Leseverstehen Lösungen 1 Teil 1: 1A, 2E, 3H, 4B, 5F Teil 2: 6B (Z.7-9), 7C (Z.47-50), 8A (Z.2-3/14-17), 9B (Z.23-26), 10A (Z.18-20) Teil 3: 11D, 12K,13I,14-, 15E, 16J, 17G, 18-, 19F, 20L Teil 1: 21B, 22B, 23A, 24A,

Mehr

Von Genen, Talenten und Knallköpfen Ein Interview mit Univ.- Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger

Von Genen, Talenten und Knallköpfen Ein Interview mit Univ.- Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger Von Genen, Talenten und Knallköpfen Ein Interview mit Univ.- Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger Gerne möchte ich unser Gespräch mit einem Satz von Ihnen aus Ihrem Fachgebiet beginnen: Gene sind nur Bleistift

Mehr

Blaudirekt-Chef Oliver Pradetto: "Deutschlandrente ist wie Kirchensteuer"

Blaudirekt-Chef Oliver Pradetto: Deutschlandrente ist wie Kirchensteuer Blaudirekt-Chef Oliver Pradetto: "Deutschlandrente ist wie Kirchensteuer" Riester- und Rürup-Rente sind nicht genug: Drei hessische Minister schlagen nun Deutschlandrente als zusätzliche Altersvorsorge

Mehr