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5 DAS DEUTSCHE NACHRICHTEN-MAGAZIN Hausmitteilung 12. April 1999 Betr.: Hochschulstudie, Balkankrieg, Giftgas Selten nur werden SPIEGEL-Titelbilder lange im voraus geplant und zum Druck in Auftrag gegeben. Diesmal war es so. Rechtzeitig zu Beginn des Sommersemesters sollte die neue SPIEGEL-Hochschulstudie auf den Titel der Balkankrieg hat das Konzept umgeworfen. Nun gibt es zwei Titelbilder, eines zum Kosovo, das andere zur Umfrage an deutschen Hochschulen. Die Redakteure Martin Doerry, 43, und Joachim Mohr, 36, haben die Studie betreut. Unterstützt von dem Kasseler Professor Hans-Dieter Daniel, 44, wollten sie herausfinden, welche Universität bei Lehrenden und Lernenden derzeit am höchsten im Kurs steht. Emnid-Mitarbeiter interviewten im Auftrag des SPIEGEL mehr als Studenten und über 1600 Professoren zur Qualität ihrer Fächer und Hochschulen. Überraschendes Ergebnis: Die Unis im Osten Deutschlands liegen ganz vorn (Seite 58). Fast eine Woche war SPIEGEL-Korrespondentin Renate Flottau, 54, im Kosovo verschollen. Als einzige deutsche Journalistin hatte sie in Pri tina ausgeharrt und das letzte unzensierte Interview mit Albaner-Führer Ibrahim Rugova geführt. Danach brach der Kontakt zu Flottau ab. Tagelang versuchten Kollegen in Hamburg, ein Lebenszeichen von ihr zu bekommen. Vergebens. Ostern wuchs die Sorge um das Schicksal der Redakteurin, die mehrfach schon Todesdrohungen erhalten hatte. Mitte vergangener Woche endlich konnte sich Flottau wieder melden: aus Belgrad, wohin sie nach einem brutalen Verhör unter abenteuerlichen Umständen gelangt war. Die Tage davor hatte sie, als Journalistin unentdeckt, im Haus von Rugova verbracht mit ihm in serbischer Schutzhaft. Die SPIEGEL-Frau führte Tagebuch und kann jetzt erzählen, wie jenes irritierende Treffen des Albaner- Flottau AP Führers mit Jugoslawiens Präsident Slobodan Milo eviƒ zustande kam. Sie berichtet auch über Serben, die ihr geholfen haben, aus Pri tina zu verschwinden: Angeblich sollte ich liquidiert werden (Seite 170). Elf SPIEGEL-Redakteure waren vergangene Woche im Krisengebiet auf dem Balkan, um zu erfahren, was wirklich im Kosovo geschah. Gab es Massaker, Exekutionen, Konzentrationslager, war die Vertreibung seit langem geplant, oder was davon ist Kriegspropaganda? In Lagern und an den Grenzen befragten die Kollegen Hunderte von Flüchtlingen. Das Ergebnis der Recherchen ist ein Protokoll des Schreckens (Seite 176). Ken Alibek, 48, hat Waffen entwickelt, mit denen Millionen Menschen umgebracht werden können. Getestet wurden sie an Affen. In seiner Wohnung stehen Plüschtiere auf dem Fernseher. Das wirkt schon etwas befremdlich, sagt SPIEGEL- Redakteur Johann Grolle, 37, der mit Kollegin Rafaela von Bredow, 31, in Washington den ehemaligen Leiter des sowjetischen Biowaffenprogramms traf. Überall lagen Pillendosen und Arzneifläschchen herum, häufig schluckte Alibek Medikamente: Meine Haut ist kaputt, der Geruchssinn auch, und ich bin gegen fast alles allergisch. Folgen seiner Arbeit, von der er nichts mehr wissen will: Ich versuche zu vergessen, was ich getan habe, sagt Alibek im SPIEGEL-Gespräch (Seite 220). Bredow, Grolle, Alibek T. EVERKE Im Internet: d e r s p i e g e l 15/1999 5

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8 In diesem Heft Titel Nato ein langer Weg zum Sieg? Das Tagebuch der in Pri tina verbliebenen SPIEGEL-Redakteurin Renate Flottau Augenzeugen aus dem Kosovo berichten von serbischen Verbrechen Gestrandete Flüchtlinge in Mazedonien Albanien im patriotischen Taumel Interview mit dem albanischen Präsidenten Mejdani Erbfeindschaft im Kosovo SPIEGEL-Gespräch mit dem mazedonischen Präsidenten Kiro Gligorov über die Destabilisierung seines Landes Kommentar Rudolf Augstein: Rückfall in die Steinzeit Deutschland Panorama: Lafontaine kritisiert Regierung / Stromkonzerne korrigieren Horrorzahlen Regierung: Keine Mehrheit für Bodentruppen? Wie sich die Minister über den Krieg um das Kosovo informieren Außenpolitik: SPIEGEL-Gespräch mit Bundeskanzler Gerhard Schröder über die Konsequenzen des Krieges gegen Milo eviƒ Flüchtlinge: Doppelmoral beim Umgang mit Kosovo-Albanern Wie die UÇK in Deutschland Rekruten wirbt Hauptstadt: Der renovierte Reichstag Auftragskunst für das neue Parlament Arbeitskampf: Kirche contra Quelle Uni-Service Das erste gesamtdeutsche Ranking der Universitäten und Fachhochschulen Gesamtsieger: die Uni Eichstätt Wirtschafts- und Rechtswissenschaften Anglistik, Germanistik, Geschichte, Erziehungswissenschaften Informatik, Maschinenbau, Mathematik Biologie, Medizin, Psychologie Die Methode des SPIEGEL-Rankings Die Fachhochschulen Juraprofessor Dieter Simon über das Studentenlob für die Ost-Universitäten Tips & Tricks Wirtschaft Trends: Weniger Kindergeld für Reiche? / Silicon-Valley-Pioniere ärgern Al Gore / Interner Bericht zum Azubi-Problem Geld: Die neuen Internet-Highflyer der Reiseindustrie / Flaue Rüstungsaktien Konzerne: Wie Röhrenhersteller Mannesmann zur größten privaten Telefonfirma aufstieg Was wird aus Mobilcom? Steuerfahndung: Der dubiose Deal der Dresdner Bank mit den Staatsanwälten Finanzpolitik: Minister Eichel plant Einschnitte ins Sozialsystem Bündnis für Arbeit: Neue Debatte über Lohnleitlinien Software: Kollege Computer lernt sprechen und verstehen Medien Trends: Interview mit TV-Star Ulrich Wickert / Kirch vermarktet Woodstock-Festival Fernsehen: Comedy-Formate stürzen ab / Vorschau Magazine: Playboy -Chef Hugh Hefner feiert seinen späten Frühling Rundfunk: Boom der Internet-Radios Knickt Milo eviƒ ein? S. 24, 166 Serbien liegt in Scherben. Die Nato-Angriffe haben ungeheure wirtschaftliche Schäden angerichtet. Geheime militärische Lageberichte der Bundeswehr vervollständigen das Bild der Zerstörung und nähren die Hoffnung auf ein Einlenken des Serben-Führers Milo eviƒ. Gleichzeitig bereitet sich die Nato auf den Bodenkrieg vor. Unterdessen geht das Flüchtlingsdrama weiter. Augenzeugen schildern die Verbrechen der serbischen Säuberer im Kosovo.Während deutsche Intellektuelle ratlos sind (Seite 258), nennt Mazedoniens Präsident Kiro Gligorov im SPIEGEL-Gespräch die klare Lösung: Serbien müsse sich demokratisieren, es gebe keinen anderen Ausweg. Aleksinac (Südserbien) nach Nato-Angriff Flüchtlinge in Kukës (Albanien) Der Nachwuchs macht Schulden Seite 158 Jugendliche am Geldautomaten d e r s p i e g e l 15/1999 J. SARBACH Ein 20jähriger mit Mark Handy-Schulden, ein Lehrling, der ohne das Geld seiner Mutter nicht auskommt, eine Schülerin, die für Spontankäufe ihr Konto überzieht immer mehr junge Menschen machen schon früh Schulden. Viele, kritisieren Jugendforscher, hätten keine moralische Bremse mehr. Eltern und Lehrer übersähen allzuoft den Konsumrausch der Kinder. In den Schulen sollen die Nachwuchs-Pleitiers nun lernen, wie man beim Geldausgeben die Kontrolle behält. Der neue Telefon-Gigant Seite 112 Kein anderer deutscher Konzern hat sich so verändert: Aus den Mannesmann Röhrenwerken wurde die größte private Telefonfirma. Das Geheimnis des Erfolgs: mutige Investitionen, geschicktes Marketing und die erste Handy-Lizenz. A. FACELLY / SIPA PRESS

9 Gesellschaft Szene: Modemacher lernen von Tieren / Therapie für psychische Blockaden von Torjägern und Managern Kaufrausch: Immer mehr Jugendliche machen Schulden Ausland Panorama: Kissingers warme Worte für Pinochet / Der Prozeß gegen die Lockerbie-Verdächtigen Türkei: Der Fall Öcalan beherrscht den Wahlkampf Rußland: Schlag gegen die Oligarchen I. UIMONEN / SYGMA Sport Tennis: Patty Schnyders Betreuer Rainer Harnecker ein Fall für den Staatsanwalt Fußball: Wie englische Clubs ihre Fans mit Finanzdienstleistungen schröpfen US-Kampfflugzeug F-15E Überleben mit Ersatzorganen Seite 237 Seit der ersten erfolgreichen Nierentransplantation vor 45 Jahren wurden weltweit mehr als Herzen, Nieren und Lebern verpflanzt. Doch die glänzenden Erfolge schufen neue Probleme vom Organhandel bis zur Organentnahme bei Hirntoten. Erfolg im TV, Flop auf der Leinwand Seite 270 Oprah Winfrey, höchstbezahlte Talkshow-Moderatorin der Welt, hat sich einen Herzenswunsch erfüllt und den großen Sklaverei- Roman Menschenkind verfilmt. Hauptdarstellerin: Oprah selbst. Doch was ein Meisterwerk der schwarzen Kultur werden sollte, erwies sich in den USA als Reinfall: Ich war völlig perplex, gesteht Winfrey. Gescheitert ist der Film am naiven Winfrey (M., mit Danny Glover) TELPRESS / UPI Minister Scharping (mit Schadensbeweis) TOUCHSTONE Glauben Oprahs, daß sich aus jedem Grauen eine hoffnungsfrohe Botschaft gewinnen läßt. REUTERS Wissenschaft und Technik Prisma: Silberfuchs als neues Haustier / Knochenschäden durch Cadmium Prisma Computer: Nervenzellen auf Lichtsensoren / CD-Rom als Visitenkarte Biowaffen: SPIEGEL-Gespräch mit dem Sowjetforscher Ken Alibek über die Produktion von Pest, Pocken und Ebola Computer: Die Jagd auf den Schöpfer des Melissa-Virus Fortpflanzung: Leichen und Komatöse dienen als Spermienspender Tiere: Weddellrobben Rekordtaucher unter antarktischem Eis Spiegel des 20. Jahrhunderts Das Jahrhundert der Medizin: Erfolge und Risiken der Transplantationschirurgie Kultur Szene: Kabarettist Peter Ensikat über die Stasi-Affäre in der Distel / Julia Stiles profitiert vom Shakespeare-Rausch Hollywoods Intellektuelle: Der öffentliche Meinungsstreit um das Kosovo-Drama Stimmen deutscher Schriftsteller zum Nato-Angriff Autoren: Interview mit dem serbischen Schriftsteller Aleksandar Ti ma über Krieg und Literatur Film: Die amerikanische Talkshow-Lady Oprah Winfrey und ihr Kinodebüt Menschenkind Bestseller Buchmarkt: Der Rummel um Jungstar Benjamin Lebert Unterhaltung: Interview mit Orchesterchef James Last über seine Karriere und seine neuen Rap-Freunde Fettes Brot Briefe Impressum... 16, 286 Leserservice Chronik Register Personalien Hohlspiegel/Rückspiegel d e r s p i e g e l 15/1999 9

10 Was kommt nach den Bomben? Nr. 13/1999, Titel: Kosovo Krieg gegen das Morden, Angst vor dem Flächenbrand Steuerreformversuche, doppelte Staatsbürgerschaft, vieles Löbliche wird später vergessen sein, nicht aber dies: Deutsche Flieger haben an vorderster Front an Bombenangriffen auf Menschen mitgewirkt, und dies vor dem Hintergrund der selbst erlebten grauenhaften Bombennächte des Zweiten Weltkriegs. Als Kriegskind erlebe ich mit 64 Jahren für meine Kinder und Enkel den Beginn einer deprimierenden Zukunft und das Hineinstolpern in ein unheilschwangeres 21. Jahrhundert. Wiesbaden Dr.-Ing. Georg Bretthauer Hinter solchen strategisch unsinnigen Aktionen, entsprungen einer offensichtlichen Hilflosigkeit der Nato-Planer, wird der Ungeist der V2-Angriffe auf London, der Bombardierung von Dresden und der Zerstörung von Hiroschima sichtbar. Und die moralisch-ethischen Begründungen für die Nato-Einsätze werden in den Detonationen der eigenen Bomben pulverisiert. Dinslaken Heinz-Hermann van Laak Die Nato hat im Kosovo bewiesen, ein untaugliches Mittel der Politik zu sein. Es sind die USA, die aus Machtarroganz einer Verständigung in der Uno durch ständige ultimative Forderungen Steine in den Weg legen und die die Uno durch die Nato ersetzen wollen. Ein Jahrzehnt nach dem Zerfall des Ostblocks täten die Europäer gut daran, die atlantische Nibelungentreue endlich aufzugeben und ihre politischen und militärischen Instrumentarien ohne die USA zu verwalten. Gröbenzell (Bayern) Dr. Dieter Weber Nicht die Nato und deren politische Führung, sondern Milo eviƒ ist der Kriegstreiber. Nicht die Nato, sondern Milo eviƒ hat die unglaubliche menschliche Tragödie im Kosovo verursacht. Nicht die Nato, sondern Milo eviƒ mit seinem panserbischen Chauvinismus ist der Aggressor. Herr Ströbele sagte im Deutschen Bundestag, er 10 SPIEGEL-Titel 13/1999 Briefe Wenn Milo eviƒ sich von den Luftschlägen beeindrucken läßt, stelle ich eine Kerze im Kölner Dom auf. Veit Hennemann aus Köln zum Titel Krieg gegen das Morden Man versteht Clinton und seine Crew. Seine Militärs sind der Computerspiele überdrüssig, die Rüstungsindustrie braucht Aufträge, und die anspruchsvolle Fernsehnation will angemessen unterschäme sich für Deutschland, weil es wieder Bomben auf Belgrad werfe. Ich würde mich für dieses Land schämen, wenn es nur lamentierend zuschauen würde, wie das zum Himmel schreiende Unrecht im Kosovo passiert, um sich dann wieder anderen Themen zuzuwenden. Hannover Knut Herwig Die Bundesregierung will mit viel zu geringen 25 Millionen Mark die Flüchtlinge möglichst dort festhalten, wo sie sind: im völlig überfüllten Albanien und Mazedonien. Das Abschlachten im Kosovo geht weiter. Die Bombardierung auch. Wir dürfen den Einsatz von Bodentruppen erwarten. Good morning, Vietnam! München Meike Fassbender Die Nato-Einsätze in Jugoslawien sind in Anbetracht der Greueltaten der Serben vom Schlage eines Arkan absolut notwendig. Jedem, der gegen die Einsätze ist, müßte man die Leichen der Kosovo-Albaner in die Wohnzimmer legen. Cloppenburg Johannes Taphorn Stell dir vor, es ist Krieg, und Rot/Grün schickt dich hin! (Brecht, neudeutsch.) Was schert mich mein Geschwätz von gestern, was schert mich das Grundgesetz. Die Obermoralisten entpuppen sich als ganz gewöhnliche Machtmenschen. Irgendwie schade! Bad Reichenhall (Bayern) Uwe von Faltin d e r s p i e g e l 15/1999 Die Nato hat eine neuartige Methode zur Reparatur einer Präzisionsuhr entwickelt: mit dem Vorschlaghammer draufhauen und anschließend nachsehen, was sich noch retten läßt. Berlin Dr. Wolfgang Hintze Gerade die Linken in diesem Lande, die kein gutes Stück am deutschen Soldaten zuließen, begehren heute seiner, um von neuem einen Krieg von deutschem Boden loszutreten aus welchen Gründen auch immer. Welch eine Heuchelei nur, die weiterhin ihre Fortsetzung findet auch nach dem Aggressionsakt des so friedlichen Verteidigungspaktes Nato. Eschborn (Hessen) J. F. Wilhelm Hörnicke Bundeswehr- Tornado (in Piacenza): Absolut notwendig? Der verbrecherische Diktator Milo eviƒ soll durch die Bomben bestraft werden, nicht das serbische Volk, so heißt es offiziell. Das Gegenteil ist der Fall, wie seinerzeit im Irak: Leben und Lebensgrundlagen des Volkes werden zerstört; aber der Diktator kann sich freuen, daß sein oppositionelles Volk sich in der Kriegsnot wieder hinter ihn stellt, und er kann jetzt ganz ohne Rücksicht auf internationale Beobachter die Endlösung der Vertreibung und Vernichtung der Kosovo-Albaner erreichen. Hamburg Walter Eckel Vor 50 Jahren der spiegel vom 15. April 1949 Untergetauchter Albert Bormann stellt sich Bruder des NS-Reichsleiters lebte unter falschem Namen. SED setzt Chefredaktion ab Neues Deutschland wird linientreuer. Nachkriegsrekord beim US-Militärbudget Vereinigte Staaten rüsten auf. Niederländer vertagen Entscheidung über Schloß Doorn Hohenzollern-Kronprinz Wilhelm will letzten Wohnsitz Kaiser Wilhelms übernehmen. Touristen-Flaute auf Bali Hollands Blitzkrieg schreckt Urlauber ab. Prinz Charles spielt mit Stoff- Osterhasen Erste Fotos Seiner Königlichen Hoheit seit der Taufe. Diese Artikel sind im Internet abzurufen unter Titel: Die Tänzerin Ilse Meudtner REUTERS

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14 Briefe halten werden. Was liegt da näher, als einem erklärten Sozialisten und den Seinen was aufs Dach zu geben. Die devoten Nato-Vasallen machen ja, wie gehabt, kritiklos mit. Lampertheim (Hessen) Cornelius Weis Und was ist das nächste Ziel der glorreichen Nato-Kämpfer für den Frieden, die Moral und die Humanität? Vielleicht die Türkei, wo die Kurden ausgerottet werden sollen? Ich glaube nicht, denn ein Nato-Staat darf offenbar morden. Der darf gegen Völkerrecht verstoßen. Denn er ist einer von uns. Düsseldorf Detlef Zimpel Wenn dies die Politik der nächsten Jahrzehnte sein soll Zurückdrängung des Völkerrechts und Führung fernsehgerechter Kriege, wobei die Opfer und die grausamen Folgen der Waffeneinsätze verständlicherweise nicht gezeigt werden, dann werden wir noch viele Kriege erleben. Menschenrechtsverletzungen gibt es nämlich leider nicht nur im Kosovo. Wann, Herr Schröder, bombardieren wir Algerien, China, Iran, Ruanda? Bad Berleburg (Nrdrh.-Westf.) Antonio Gimbernat Was kommt nach den Bombardements? Bodentruppen scheinen ja als Ultima ratio ausgeschlossen. Die rechtliche Illegitimität der Luftangriffe ist bekannt. Es existiert allerdings auch keine moralische Legitimität. Die Nato-Angriffe zerbomben einen Staat und seine Bevölkerung, ohne den Belgrader Despoten zu gefährden. Anstatt eine humanitäre Katastrophe zu verhindern, verschärfen die Angriffe nicht nur das Leid der Kosovaren, sondern auch das der serbischen Bevölkerung. Kamp-Lintfort (Nrdrh.-Westf.) Krunoslav Stojakovic War alles nur Gerede? Von deutschem Boden darf niemals mehr Krieg ausgehen? Frieden schaffen ohne Waffen? Gehen wir einem dritten Weltkrieg entgegen? Ein Krieg läßt sich leichter anfangen als beenden. Auch während der Bombardements muß die Politik den Vorrang vor den Militärs haben. Hannover Dr. Michael Wolters Gehemmte Motivation Nr. 13/1999, Polizei: Tatort Wache immer häufiger begehen Beamte Straftaten Als Kriminalbeamter bin ich derzeit in einer Ermittlungsgruppe der Polizeidirektion Schleswig-Holstein Mitte tätig, die sich 14 A. HERZAU / SIGNUM Polizeibeamte im Einsatz: Bereitschaft zum Verzicht d e r s p i e g e l 15/1999 dem Deliktfeld der Korruption widmet. Bislang hatten wir unter mehr als hundert Tatverdächtigen noch keinen Polizeibeamten, was für die (veraltende?) These der wenigen schwarzen Schafe spricht. Das Gros der Polizeibeamten kämpft engagiert und trotz zunehmender Mißstände wie Personalmangel auch erfolgreich gegen Kriminalität. Dieser Ansporn, der auch die Bereitschaft zum Verzicht beinhaltet (zum Beispiel auf Freizeit), rührt eben doch von einem eigenen Berufsethos her; er trotzt vielfach sogar den bekannten Motivationshemmern, etwa dem endlosen Beförderungsstau oder der vielfach als zu lasch angesehenen Urteilspraxis der Justiz. Ich sehe mich sehr wohl in einer Gemeinschaft, deren Angehörige die Zähne zusammenbeißen und wacker für die Sache des Gemeinwohls streiten. Oldenburg i. H. (Schlesw.-Holst.) Matthias Claußen Scherzhaft geht angesichts der Leistungsstreichung und Beförderungssituation schon die sarkastische Bemerkung um: Korruptionsbereit wär ich ja, aber wer gibt mir schon was? Tübingen Martin Klopitzke Ich, der Gutmensch Nr. 13/1999, Sozialhilfe: Die Scheinheiligen von Speyer Da haben einige Gutverdienende versucht, mit dem Sozialhilfesatz einen Monat lang über die Runden zu kommen mit der Gewißheit, spätestens nach den vier Wochen wieder ihren alten Lebensstandard aufnehmen zu können. Man muß ihnen zugute halten, daß sie es wenigstens mit mehr oder weniger starkem Willen versucht haben. Aber alle sollten sich doch mal in die Lage einer vierköpfigen Familie versetzen, deren Einkommen bei regelmäßiger Arbeit kaum über den Sozialhilfesatz hinausgeht, wie dies bei Arbeitern und kleinen Angestellten und Beamten der Fall ist, und deren Einkommen nach vier Wochen nicht einfach steigt, sondern nach Jahren immer noch gering ist, so daß keine Geldreserven

15 vorhanden sind, die eine bessere Qualifikation und damit ein höheres Einkommen ermöglichen. Manderscheid (Rhld.-Pfalz) Gerhard Dawen Der SPIEGEL hat überhaupt nicht versucht, die Aktion und die Teilnehmer/innen zu beleuchten. Der Sache, um die es eigentlich bei der Aktion ging, haben Sie damit allerdings einen Bärendienst erwiesen. Die Diskussion um die Verteilung von Armut und Reichtum und die Sorge um die Menschen, die von Armut betroffen sind, werden dadurch nicht leichter. Speyer (Rhld.-Pfalz) Rigobert Kempf Als einer der sogenannten Scheinheiligen von Speyer, also einer von denen, welche die Aktion Leben mit Sozialhilfe mitgemacht haben, bin ich von Ihren unsachlichen, vor antikirchlichen Vorurteilen strotzenden Zeilen enttäuscht. An dieser Aktion hatten sich kritische und sozial engagierte Christen beteiligt, die nichts anderes wollten, als auf diesem Weg den eigenen sozialen Blick zu schärfen. Sicherlich fand die Aktion auf der Spiel-Ebene statt; aber der Mensch lernt nicht nur durch trial and error, sondern auch durch vorweggenommene Als-ob-Situationen. Der Mensch als Sozialwesen zeichnet sich dadurch aus, daß er sozialen Umgang lernt, indem er sich Aktion Leben mit Sozialhilfe Geschärfter sozialer Blick R. KWIOTEK / ZEITENSPIEGEL in andere hineinfühlen und hineinversetzen kann. Neustadt (Rhld.-Pfalz) Dr. Thomas Kiefer Ich, Scheinheiliger und Gutmensch zu Speyer, habe ich bekenne mich schuldig im Sinne aller Anklagepunkte des SPIEGEL als Expeditionsteilnehmer und Aushilfsarmer an der Aktion Leben mit Sozialhilfe der Diözese Speyer teilgenommen, um mich ich habe gesündigt gegen die ewigen Gesetze des Medienehrenkodex gut zu fühlen und es mir und allen in der Welt zu zeigen. Ich habe Böses getan, indem ich durch ein wenig Verzicht, manche nennen es auch Fasten, gegen das heiligste und erhabenste Gebot der Konsumgesellschaft verstoßen habe durch meine Schuld, durch meine Dummheit, durch meine Einfalt. Waldmohr (Rhld.-Pfalz) Matthias Lambrich d e r s p i e g e l 15/1999

16 Briefe US-Abhöranlage (in Bad Aibling): Suche nach Schlüsselwörtern Schnaufende Schnüffler Nr. 13/1999, Wirtschaftskriminalität: Boom der Industriespionage Dem intelligenten Rastersystem Memex kann man die Suche nach Schlüsselwörtern leicht vergällen, indem man in jedes Fax und in jede einfach wahllos Schlüsselwörter einstreut. Hei wenn das alle machten, wie würden die Schnüffler da schnaufen!!! Kassel Karl Hamm Tatsache ist: Geheimdienste betreiben die ökonomische Aufklärung mit den bestverfügbaren Mitteln und so zumeist spurenlos. Unternehmen wie Organisationen sollten sich daher umfassend schützen. Eines ist noch schlimmer als das Nichtstun: irrtümlich zu glauben, man sei geschützt. Statt eines Waldspaziergangs empfehlen wir zertifizierte Sicherheitsprodukte ohne staatliche Restriktionen. Erfurt Norbert Pohlmann Vorsitzender TeleTrusT Deutschland e. V. 16 Engstirnige Köpfe Nr. 13/1999, Familie: Bayerische Behörden gegen lesbische Pflegeeltern Für mich können auch ein Schwulenpaar, ein Lesbenpaar oder Alleinerziehende eine Familie sein, solange sie den Kindern Geborgenheit, Liebe und Wärme geben und ein Zuhause. Wie viele Heterosexuelle sind nicht in der Lage, ihre Kinder zu erziehen! Bad Münder (Nieders.) Barbara Notbohm Ihr Artikel über die Probleme, die der lesbischen Familie aus Regen von den Behörden vollkommen zu Unrecht gemacht werden, zeigt deutlich, welche Engstirnigkeit immer noch in den Köpfen einiger bayerischer Politiker herrscht. Wenn der Deggendorfer Kreisjugendamtsleiter Kurt Kindel der Meinung ist, daß in einer homosexuellen Lebensgemeinschaft eine normale Erziehung nicht möglich sei, so sollte er sich an die eigene Nase fassen und sich fragen, wie normal eine solche Äußerung für einen Menschen mit Vernunft ist. Einer jungen Familie, in der es den Kindern gutgeht, Steine in den Weg zu werfen, hat nichts mit christlicher Nächstenliebe zu tun. Wuppertal Viktoria Burkert Lesbische Pflegeeltern Erziehung zur Toleranz Es ist doch klar, daß einem Lesbenpaar die Betreuung von Pflegekindern im christlichsozialen Bayern verboten werden muß, denn es besteht das hohe Risiko, daß die Kinder zu Toleranz erzogen werden. Und das könnte das Paar Stamm/Beckstein nicht verantworten. München Marie-Antoinette de Contes Verlorene Träume Nr. 13/1999, Das Jahrhundert der Befreiung: Wolfgang Kraushaar über 1968 Endlich hat mal einer verständlich erklärt, was damals los war. Eine Sache kann ich (17 Jahre alt) nicht verstehen: Damals haben alle versucht, die Welt zu verändern. Heute bauen die Leute denselben Mist, den sie d e r s p i e g e l 15/1999 ACTION PRESS W. M. WEBER früher angeprangert haben. Gibt es denn niemanden mehr unter unseren Eltern, der jetzt die Chance ergreift und mit seiner Machtposition mal etwas Gutes tut? Krempe (Schlesw.-Holst.) Frank Rodenwald Die 68er waren die Guten, und die Guten wußten, wie und vor allem durch wen die Menschheit beglückt werden kann. Befreiung war damals das Schlüsselwort. Mittlerweile haben wir uns von so vielen Dingen befreit, daß mir angst und bange geworden ist. Befreit von allen über Jahrtausende gültigen sozialen Kontrollmechanismen, die ein verantwortliches Leben innerhalb einer Gesellschaft über diesen langen Zeitraum sicherten mit dem Ergebnis einer vollständigen Amerikanisierung Europas, dem Untergang der Familie, der Vergöttlichung des Individuums, also dem Zerfall der Gesellschaft und einer schleichenden Annäherung an russische Verhältnisse der organisierten Verantwortungslosigkeit. Alles nach dem Motto Hauptsache, mir geht es gut! Berlin Peter Kinzel Ohne Anspruch Nr. 13/1999, Panorama, Zwangsarbeiter: Klage gegen Bonn Ich habe weder eine Klage auf Entschädigung erhoben noch jemanden bevollmächtigt, meinen Namen auszunutzen. Ich fühle mich moralisch und menschlich solidarisch mit allen NS-Opfern, aber habe keine persönlichen Ansprüche angemeldet. Warschau Wladyslaw Bartoszewski Senator der Republik Polen Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe bitte mit vollständiger Anschrift und Telefonnummer gekürzt zu veröffentlichen. In der Heftmitte dieser SPIEGEL-Ausgabe befindet sich in der Gesamtauflage ein 16seitiger Beihefter der Firma DaimlerChrysler, Stuttgart. Einer Teilauflage dieser SPIEGEL-Ausgabe ist eine Postkarte des SPIEGEL-Verlags/Abo, Hamburg, beigeklebt. Einer Teilauflage dieser SPIEGEL-Ausgabe liegen Beilagen der Firma Günther Staatl. Lotterie, Bamberg, Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg, und manager magazin/abo, Hamburg, bei. VERANTWORTLICHER REDAKTEUR dieser Ausgabe für Panorama, Regierung,Außenpolitik, Hauptstadt (S. 44), Uni-Service: Dr. Gerhard Spörl; für Flüchtlinge, Arbeitskampf, Kaufrausch, Titel (S. 176), Chronik: Heiner Schimmöller; für Hauptstadt (S. 46), Fernsehen, Verleger, Szene, Intellektuelle, Autoren, Film, Bestseller, Buchmarkt, Unterhaltung: Dr. Mathias Schreiber; für Trends, Geld, Konzerne, Steuerfahndung, Bündnis für Arbeit, Finanzpolitik, Software, Rundfunk: Gabor Steingart; für Panorama Ausland, Titel, Türkei, Rußland: Dr. Romain Leick; für Tennis, Fußball: Alfred Weinzierl; für Prisma, Prisma Computer, Biowaffen, Computer, Fortpflanzung,Tiere: Johann Grolle; für Spiegel des 20. Jahrhunderts: Dr. Dieter Wild; für die übrigen Beiträge: die Verfasser; für Briefe, Register, Personalien, Hohlspiegel, Rückspiegel: Dr. Manfred Weber; für Titelbild: Stefan Kiefer; für Layout: Rainer Sennewald; für Hausmitteilung: Hans-Ulrich Stoldt; Chef vom Dienst: Thomas Schäfer (sämtlich Brandstwiete 19, Hamburg) TITELFOTOS KOSOVO: DPA; Reuters TITELILLUSTRATION: Alfons Kiefer für den SPIEGEL

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19 Panorama Deutschland LAFONTAINE Kriegseintritt per Telefon Lafontaine nach seinem Rücktritt (mit Sohn Carl-Maurice) Vier Wochen nach seinem Rücktritt liefert Oskar Lafontaine Gründe für seinen plötzlichen Abschied aus der Politik nach. Bei seiner Entscheidung hätten auch Differenzen über die deutsche Beteiligung am Kosovo-Krieg eine Rolle gespielt. Der ehemalige Parteichef erinnerte Vertraute und Genossen daran, daß er es gewesen sei, der vor einem übereilten Luftkrieg gegen den serbischen Diktator Slobodan Milo eviƒ gewarnt habe. Das Kabinett Schröder, so faßte die konservative Frankfurter Allgemeine Lafontaines Kritik zusammen, sei unvorbereitet und auf geradezu unverantwortliche Weise in den Kosovo-Konflikt geschlittert. In vertraulichen Gesprächen wurde Lafontaine noch deutlicher. Mißtrauisch sei er schon im Oktober gewesen, als die neue Regierung von der Kohl-Mannschaft die Geschäfte übernahm. Bei der Diskussion über den Nato-Einsatz ( activation order ) sei von einer Automatik die Rede gewesen, falls der serbische Potentat nicht nachgebe. Meine Herren, was heißt das? habe er gefragt. Tatsächlich hatte Lafontaine nach Erinnerung anderer Minister auch bei der Kabinettssitzung am 22. Februar zusätzliche Details und eine weitere Debatte verlangt: Ich will genau wissen, was ich beschließe. Schröder sperrte sich, bis Außenminister Joschka Fischer sekundierte: Wegen der großen Tragweite sei eine zusätzliche Debatte durchaus angemessen. Lafontaine störte sich auch daran, daß Schröder die nach dem Scheitern von Rambouillet nötige Zustimmung zum Luftkrieg von seinen Ministern fernmündlich einholen wollte: Kriegseintritt per Telefon das ist doch unmöglich. Schröder habe im Kabinett eingelenkt: Du hast recht. Lafontaines Erzählungen erklären sich Kanzler-Vertraute so: Der Ex- Parteichef wolle späte Revanche an Gerhard Schröder üben. F. OSSENBRINK ATOMSTROM Billig aus dem Osten Deutschland kauft Billigstrom aus osteuropäischen Atomkraftwerken. Nach Verhandlungen zwischen den Essener Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerken (RWE) und der Ukraine ist der Import von Atomstrom zum Kilowattpreis von 1,2 Pfennig vorgesehen. Der Billigstrom zum weltweit einzigartigen Dumpingpreis soll aus den Ukrainisches AKW Rowno BILDERBERG ukrainischen Werken Chmelnitzi und Rowno sowie Tschernobyl kommen. Diese Woche verhandelt der G-7-Berater aus dem Kanzleramt, Klaus Gretschmann, in Kiew auch über Energiefragen. Ein alternativ vorgeschlagenes Gas-Kraftwerk für die Ukraine hat nach der Finanzierungszusage des Bonner Finanzministeriums für die Fertigstellung dieser Atommeiler wenig Chancen. Die Atomkraftwerke werden mit Krediten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung von der Firma Siemens nachgerüstet. Bundesaußenminister Joschka Fischer, der ebenfalls diese Woche nach Kiew reist, will dagegen den Weiterbau unsicherer russischer Atommeiler in der Ukraine stoppen. Die Stillegung von Tschernobyl ist unser Ziel und nicht die Schaffung neuer Risikomeiler, sagt Fischer. Strom nach Deutschland soll außerdem ein neuer ukrainischer Meiler in Smolensk liefern. Eine Hochspannungstrasse von Smolensk über Warschau und Berlin nach Kassel ist bereits in der Planung. Nachgefragt Erster Mann im Staat Am 23. Mai wird ein neuer Bundespräsident gewählt. Welcher der sieben bisherigen Präsidenten hat das Land am besten repräsentiert? Theodor Heuss Heinrich Lübke Gustav Heinemann Walter Scheel Karl Carstens Richard von Weizsäcker Roman Herzog Angaben in Prozent; an hundert fehlende Prozent: keine Angabe; Emnid-Umfrage vom 6. und 7. April; rund 1000 Befragte d e r s p i e g e l 15/

20 Panorama ATOMINDUSTRIE Neue Rechnung Im Streit mit der Bundesregierung um die Besteuerung der Atom-Rückstellungen lenken die Stromkonzerne ein: Nach neuen Berechnungen der Nuklearbetreiber muß die Branche in den kommenden zehn Jahren lediglich rund 13 Milliarden Mark an den Fiskus abführen, wenn die rot-grüne Regierung die Rückstellungen für Atommüllentsorgungskosten insgesamt 74 Milliarden Mark anders als bisher teilweise der Steuer unterwirft. Ursprünglich hatten die Stromkonzernchefs ihre Abgabenbelastung auf fast 25 Milliarden Mark beziffert und Bundeskanzler Gerhard Schröder gedroht, die Energiekonsensgespräche platzen zu lassen. Schon der damalige Finanzminister Oskar Lafontaine hatte die hohen Rückstellungsberechnungen der Wirtschaft angezweifelt zu Recht, wie sich jetzt zeigt. Mit den korrigierten Zahlen wollen die Finanzvorstände von Bayernwerk, Energie Baden-Württemberg, Preussen- Elektra und RWE Energie diesen Freitag in eine neue Verhandlungsrunde mit Wirtschaftsminister Werner Müller gehen. Offizielle Sprachregelung für ihre Rechenschwäche: Bei den bisherigen Horrorzahlen habe es sich um ein Worst-case-Szenario gehandelt. A. BRUTMANN Meretz-Wahlplakat WAHLKAMPF Geraubte Küsse SPD-Wahlplakat (1998) Plakate der SPD aus dem Bundestagswahlkampf im vergangenen Jahr haben Nachahmer in Israel gefunden. Die linksliberale Meretz-Partei schmückte ihr Hauptquartier in Tel Aviv mit einem gigantischen Poster, das den Filmtitel Vom Winde verweht satirisch abwandelt und der deutschen Vorlage verblüffend ähnelt. Statt Helmut Kohl und seinen Finanzminister Theo Waigel, die die SPD-Werber in eine innige Umarmung verstrickten, zeigt die israelische Plakat-Version Premierminister Benjamin Netanjahu und seinen Außenminister Ariel Scharon kurz vor dem finalen Kuß. Letzte Vorstellung am 17. Mai, heißt es daneben das ist der Wahltag in Israel. J. H. DARCHINGER Legebatterie 20 HÜHNERHALTUNG Eiertanz in Karlsruhe Das Schicksal von Legehennen in Käfighaltung beschäftigt diesen Dienstag das Bundesverfassungsgericht. Dabei geht es allerdings nicht direkt um die Frage, ob Legebatterien verfassungswidrig sind. Geprüft wird, ob die Verordnung, die das Halten von Hühnern auf engstem Raum erlaubt, verfassungskonform erlassen wurde. Die Richter müssen vor allem prüfen, ob das Tierschutzgesetz, auf das sich die Verordnung stützt, für diese eine hinreichende Grundlage bietet. Die Verhandlung wird für Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke (SPD) zum Eiertanz: Als Ressortchef in Niedersachsen hatte er noch die Klage unterstützt, gegen die er sich jetzt wehren muß. DPA d e r s p i e g e l 15/1999 EUROPA Enorme Risiken Ein früherer Mitarbeiter der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Luxemburg beschuldigt das Kreditinstitut der Europäischen Union, im Jahre 1994 Spekulationsverluste in Höhe von über einer halben Milliarde Mark vor der Öffentlichkeit verborgen zu haben. Gegenüber Abgeordneten des Europäischen Parlaments behauptet der inzwischen ausgeschiedene Bankmanager, der Italiener Carlo De Nicola, 38, die EIB habe bei Spekulationen unter anderem mit Staatsanleihen enorme Risiken auf sich genommen. Die EU-Banker arbeiteten dabei auch mit Finanzmaklern in Steueroasen wie der Kanalinsel Jersey oder Monaco zusammen. Die Anschuldigungen würden vorne und hinten nicht stimmen, so vorigen Donnerstag der deutsche Vizepräsident der EIB, Wolfgang Roth: Es sei zwar wegen unerwartetem Zinsanstieg zu Wertverlusten bei Staatspapieren im Bank- Portfolio in Höhe über 550 Millionen Mark gekommen. Dabei habe es sich aber im wesentlichen um Buchverluste gehandelt, da die Anlagen zu dem schlechten Kurs gar nicht verkauft, die Verluste also nicht realisiert wurden. Die tatsächlichen Verluste hätten sich auf 149 Millionen Mark belaufen. Sie seien außerdem in der Folgezeit wettgemacht worden. Roth räumte ein, wegen der Spekulationen seien der damals zuständige Abteilungsleiter versetzt und die Abteilung neu organisiert worden. Die Bank habe von 1995 an auf jegliche Spekulation mit Staatsanleihen verzichtet, vorhandene Papiere gehalten.

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