die mit der Micro PLC Plattform interoperabel

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1 14. November MSC Technologies COM Express Type 2 modules with Intel core CPUs Podiumsdiskussion: Energy Efficient Semiconductors Über das Thema»Energieeffiziente Halbleiter«diskutierten Marktexperten von Maxim Integrated, Linear Technology, STMicroelectronics, ams AG, Infineon Technologies, Texas Instruments und Silicon Labs (v.l.n.r.). Die Veranstaltung moderierte Heinz Arnold, Markt&Technik. Renesas Electronics RX-based solution kit Renesas Electronics Europe announced the release of the»display it! RX HMI Solution Kit«. This new 32-bit MCU RX based solution kit enables engineers to quickly evaluate and demonstrate the leading HMI tools in the industry, accelerating their prototyping and decision-making processes. (st) Das Fazit: Entscheidend wird vor allem sein, dass die Anwendung energieeffizienter Lösungen so einfach, intuitiv und sexy wird, dass der Nutzer den Vorteil solcher Produkte für sich sofort erkennt und sie deshalb von der Industrie einfordert. Mehr dazu auf Seite 6 PLC-Plattform von Maxim Integrated Mehr Effizienz für die Industrie 4.0 Mit der Micro-PLC-Plattform von Maxim erhalten Designer neue Tools, um die Effizienz der Industrie 4.0 mit reduzierter Stromaufnahme, weniger Bauelementen und niedrigeren Gesamtkosten zu implementieren. Die Tools bestehen aus fünf Referenzdesigns, die so kompakt sind, dass sie zusammen auf eine Handfläche passen. Sie können als eigenständige Subsysteme operieren und lassen sich über den USB-Port eines Laptop-Computers konfigurieren und testen. Die Micro-PLC-Plattform reduziert den Platzbedarf auf ein Zehntel, senkt den Strombedarf um über 50% und verarbeitet digitale I/O-Daten 70-mal schneller als je zuvor. Entsprechend dem dezentralen Modell der Industrie 4.0 hat Maxim mehrere Produkte entwickelt, Wie sich die Micro-PLC-Plattform zur Fertigungssteuerung nutzen lässt, zeigt Maxim auf der electronica am Beispiel einer kundenspezifischen Bierkrugfertigung: Besucher können ins System eingeben, wie sie ihren Bierkrug beschriftet haben möchten. Sekunden später erhalten sie das personenspezifische Trinkgefäß. die mit der Micro PLC Plattform interoperabel sind: - DES60# besteht aus einem präzisen 16-Bit-Analogausgangssystem mit einem Mikrocontroller und einer isolierten Stromversorgungs-Architektur, das weniger als 250 mw aufnimmt und nicht größer ist als eine Kreditkarte. Electronic Assembly DOG-Displays and Arduino The versatile, low-cost EA DOG series from Electronic Assembly is the ideal display for Arduino systems. As part of its Arduino meets DOG campaign, Electronic Assembly has given developers free-of-charge access to all of the documentation needed to connect DOG displays to the Arduino. The support package includes circuit diagrams, EAGLE PCB layouts, component placements, initiation sequences and sample programs for operating the display on an Arduino Uno. Five product types - DES61# ist ein vierkanaliges Analogeingangs-Subsystem mit isolierten Stromversorgungs- und Datenleitungen. Es hat ähnliche Abmessungen wie das MAXREFDES60# und nimmt typisch weniger als 500 mw auf. Sigma-ADC mit 10 mw Leistungsaufnahme und PGA, der den größten Signal-Rausch-Abstand (SNR) und die niedrigste Leistungsaufnahme seiner Klasse bietet. Seite 3 MSC Technologies presents the powerful MSC CXB-8S COM Express Type 2 module family based on 4th generation Intel Core processors (Haswell). The high-end platform for sophisticated applications complements MSC Technologies MSC CXC-BT COM Express Type 2 module family which integrates the latest Intel Atom E3800 processor technology know nn as Bay Trail. (dg) based on different technologies are available in the DOG series: positive and negative character display as well as transmissive, transflective and reflective display technologies. (es) Anzeige / Advertisement Visit us: Stand A5.159 & A5.260

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3 Nachrichten PLC-Plattform von Maxim Integrated Mehr Effizienz für die Industrie Maxim, Halle A4, Stand 266, Best Performing Global E-Commerce-Partner Rohm zeichnet Digi-Key aus Anläßlich der electronica 2014 fand die Verleihung des»best Performing Global E-Commerce Partner«Award statt: Satoshi Sawamura, President von Rohm, und Mark Larson, CEO von Digi-Key (v.l.n. r.) A5.562 Visit us and see the products live Distributions-Award 3M würdigt den TTI-Vertriebserfolg Sensor & Network Solutions Accelerometers Proximity Sensors Ambient Light Sensors Temperature Sensors Sensor Hub MCUs Bluetooth LE Wireless M-Bus Featuring: Smallest Footprints Energy-Efficiency Cost-Effectiveness New Materials Highest Quality 100% Inhouse Production - - The Official electronica Daily 3

4 Meinung» Editorial» Editorial Die Innovationskraft muss erhalten werden Iris Stroh Interpretation von Wearables Manne Kreuzer Der Großteil der Halbleiterindustrie hat sich bereits vor Jahren aus der IC-Fertigung zurückgezogen. In vielen Fällen wurde die Entscheidung, fabless oder fablight zu gehen, aus der Not heraus geboren. Finanziell angeschlagene Unternehmen konnten mit diesem Schritt die enormen Investitionen in die Prozessentwicklung und eigene Fertigungen einsparen. Außerdem standen die Unternehmen damit nicht mehr vor dem Problem, ihre eigenen Fertigungen nicht auslasten zu können. Hinzu kam, dass die damit frei gewordenen Mittel in die für die Unternehmen entscheidende Produktentwicklung fließen konnten. Hat sich die Situation der Halbleiterindustrie dadurch verbessert? Eigentlich nicht. Die extremen Preisverfälle in den meisten Produktbereichen von den Speichern abgesehen aufgrund von Überkapazitäten haben sich zwar erledigt, dennoch kämpfen auch heute noch diverse Unternehmen mit niedrigen Gewinnen oder sogar Verlusten, denn die Preisverfälle sind heute zwar nicht mehr so extrem wie früher, aber nach unten gehen sie trotzdem. Es ist natürlich richtig, dass viele Consumer- Anwendungen nur aufgrund der Preisverfälle überhaupt möglich wurden. Aber wenn Unternehmen immer weniger verdienen, können sie immer weniger investieren. Werden die Investitionen gekürzt, geht es aber ans Eingemachte, sprich an die Produktentwicklung. Rechnet man dann noch hinzu, dass die Entwicklungskosten für ICs mit kleiner werdenden Strukturen immer höher ausfallen, stellt sich die Frage, wie sich diese Kombination auf die Innovationskraft auswirkt? Die Halbleiterindustrie und ihre Kunden müssen einen Weg finden, um die Innovationskraft zu erhalten. Denn auch wenn heute viele die Differenzierung in der Software sehen: Ohne die Halbleiterindustrie sind die meisten Innovationen trotzdem nicht möglich. Ihre Iris Stroh Redaktion Markt&Technik Zahlreiche Aussteller hier auf der Messe präsentieren stolz ihre Produkte für den wachsenden Markt der Wearables und anderer mobiler IoT-Geräte. Kleiner und verbrauchsärmer sind diese Komponenten häufig ein beeindruckender technologischer Fortschritt. Ihre Anwendung in Wearables verspricht auch einen Fortschritt für die Telemedizin in Zeiten steigender Gesundheitskosten und einer überalternden Gesellschaft sogar eine sehr notwendige Entwicklung. Dann gibt es mittlerweile auch immer mehr Wearables, die der Eitelkeit und der Bequemlichkeit dienen, dazu möchte ich nur den Schriftsteller Emil Gött zitieren:»der Komfort dekoriert die Brust seiner Verteidiger mit prallen Brieftaschen.«Bedarf und Business-Case scheinen also genügend vorhanden zu sein, ein anderer Aspekt der Wearables wird aber leider nur selten beleuchtet: Wer macht was mit den ganzen Daten, die die kleinen Helferlein so sammeln? Wertet der Arzt die Daten aus und passt die Behandlung entsprechend an, wird sich niemand aufregen. Nutzen Seismologen die von zahllosen Bewegungs- und Schlaf-Trackern aufgefangenen Erschütterungen, um das Epizentrum eines Erdbebens präziser zu ermitteln, dann kommt auch kein Widerspruch. Was aber, wenn Menschen an Daten gelangen, die sie für ihre Zwecke (miss-) interpretieren? Es müssen dabei nicht mal die ewig schnüffelnden Geheimdienste sein oder der Einbrecher, der dem sich entfernenden Jogger das Heim ausräumt. Was, wenn jemand, der hinter der eigenen»firewall & Co.«sitzt, sich an einer Auswertung versucht? Können die GPS-Daten mit denen eines Juweliers korreliert werden, dann ist höchstens eine Überraschung misslungen. Kombinieren sich erhöhte Herzfrequenz und eine Privatadresse mit einem ungünstigen Zeitpunkt, dann ist ein Eifersuchtsdrama geradezu vorprogrammiert. Daten müssen interpretiert werden, und eine Interpretation bedeutet im allgemeinen Sinne das Verstehen oder die subjektiv als plausibel angesehene Deutung einer Situation und ist damit fehlerbehaftet. Bei einer Fehleinschätzung verlockt die Flut an Daten, diese als Beweis anzusehen wer hat sich nicht schon über Statistiken geärgert, die einfach nur unsinnig waren und höchstens als Indiz für die Unfähigkeit ihrer Produzenten dienen können?»wer misst, misst Mist!«, diese alte Erkenntnis verliert auch im Internet der Dinge nicht seine Bedeutung. Ihr Manne Kreuzer, Redaktion Markt&Technik editorial The power of innovation must be maintained Most major players in the semiconductor industry pulled out of IC production years ago. In many cases, the decision to go Fabless or Fablight was born out of necessity. With this step financially troubled companies could save the enormous investment required to maintain their own process development and production facilities. In addition, these companies no longer had to face the problem of filling their own Fabs. Furthermore, the financial resources thus freed-up could flow into the company s key product development. Has the health of the semiconductor industry improved fundamentally as a result? Not really. Severe price erosion due to overcapacity in most product areas (apart from memories) has now abated, but today many companies still struggle with low profits or even losses. Although price deterioration today is not as extreme as it was in the past, prices are still steadily declining and will at some point reach the pain threshold. It is of course true that many consumer applications are only feasible because of low prices. But when companies earn less and less, they invest less and less. As investments are further reduced it now comes to the crunch, and here we are talking about product development. Factor into that the growing cost of developing ICs with ever smaller structures and the question arises how will this combination affect innovation? The semiconductor industry and its customers must find a way to maintain the power of innovation. Because even though today much of the differentiation is in the software, without the semiconductor industry, most innovations are simply not possible. Yours Iris Sroh Markt&Technik editorial Interpretation of Wearables Many exhibitors here at electronica are proudly presenting products for the growing market for wearables and other mobile IoT devices. Smaller and more energy efficient, these components often represent impressive technological advances. Their application in Wearables also promises progress by bringing convenience and discretion for example to telemedicine which in these times of rising health care costs and an aging society is a much needed development. It seems that more and more wearables are there to serve vanity and convenience and here I would just like to quote the writer Emil Gott: Comfort decorates the chest of its champion with bulging pockets. Demand and a good business case therefore seem to be in place whereby one aspect related to wearables is unfortunately rarely mentioned: like who will do what with all the data collected by these little helpers? Should a Doctor evaluate the data and adjust his treatment accordingly, no one will argue. If seismologists use vibration data captured by countless movement and sleep-trackers to more accurately locate the epicenter of an earthquake, then there are no grounds for complaint. But what if people gain access to data and then (mis) interpret them for their own purposes? It doesn t have to be the proverbial intelligence agency, or a burglar who plunders a jogger s home while he is gone. What if someone sits behind a private Firewall and tries to make his own evaluation? Can GPS data be correlated with those of a Jeweler, then at worst a surprise back-fired. Combine increased heart rate with an unknown private address and an inconve-nient time and a drama of jealousy could result. Data must be interpreted and interpretation means, in the general sense, understanding or viewed subjectively as a plausible interpretation of a situation and with that, interpretation is prone to error. In a misinterpretation one could be tempted to consider the flood of data such as evidence. Which of us has not been annoyed by statistics that were simply absurd and which served, at best, as an indication of the incompetence of their producer? He who measures, measures muck! This old saying has lost none of its meaning in the Internet of Things. Yours Manne Kreuzer Markt&Technik 4 The Official electronica Daily

5 Epona Very Flexible Platform Device for Every Automotive Alternator Regulator Design Epona is a program-controlled multifunctional and multiprotocol alternator regulator supporting 12 V and 24 V intended for use in cars, commercial and agricultural vehicles. The device features several communication interfaces like LIN 2.1, RCV, PCM, C-Term and BSS. Safety protection and diagnostics such as a warning lamp are embedded. Unprecedented flexibility in the regulation loop, load response control, battery charging, fault diagnosis and in the excitation coil topology define this chip as a truly universal solution. A complete set of development tools including extensive sample software and reference boards is available. For all information, design know-how and application support please contact your local partner of EBV Elektronik, the leading specialist in EMEA semiconductor distribution, or check ebv.com/epona. Visit us from November in Hall A5, Booth 575! Distribution is today. Tomorrow is EBV!

6 Podiumsdiskussion»Energy Efficent Semiconductors«-Panel Energieeffizienz als Grundvoraussetzung für IoT Ohne energieeffiziente Halbleiter wird es kein IoT geben, und die 50 Milliarden im Netz verbundenen Devices bis 2020 werden Illusion bleiben. Drin waren sich die Experten der Panel-Diskussion»Energy Efficient Semiconductors How they will Change our Lives«einig. Denn erstens werden viele Geräte im IoT über Batterien versorgt, die eine lange Lebensdauer erreichen sollen. Die Zukunft liegt allerdings in Energy-Harvesting-Systemen, um den Aufwand zu vermeiden, jährlich Milliarden von Batterien austauschen zu müssen. Und das mit hoher Zuverlässigkeit, denn sonst kämen solche Systeme im industriellen Umfeld gar nicht erst in Frage, so Joy Weiss, President der Dust Networks Group von Linear Technology:»Drahtlose Sensornetze, die diese Zuverlässigkeit nachweislich erreichen, stehen bereits zur Verfügung.«Allerdings arbeiten die Sensorknoten heute meist noch mit Batterien, Energy Harvesting steht noch am Anfang seiner Entwicklung.»Die drahtlosen Sensornetze können aber schon an Einsatzorten Messwerte aufzeichnen und weiterleiten, wo das bis vor kurzem noch unmöglich gewesen wäre, und so entscheidend dazu beitragen, die Energieeffizienz auf Systemebene zu verbessern. Ein Beispiel dafür, was auf der Geräteebene gespart werden könnte, gibt Dr. Martin Schulz, Manager Application Engineering von Infineon Technologies:»In Deutschland gibt es über 100 Millionen Handys. Mit auf Energieeffizienz getrimmten Geräten ließen sich rund 140 MWh einsparen.«für Carmelo Papa, Executive Vice President STMicroelectronics, bilden performancestarke Power-Semiconductor das Backbone künftiger energieeffizienter IoT-Systeme. Roger Westberg, Smart Grid Segment Manager bei Maxim Integrated, weist darauf hin, dass die Halbleiter-Hersteller in Zukunft viel mehr in Richtung ganzer Öko- Systeme denken müssten, wenn sie Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion: energieeffiziente Systeme für das IoT entwickeln.»nur so werden wir die Effizienz unserer Halbleiter in vollem Umfang in den Appliance- Bereich übertragen bekommen. Wichtig dabei ist auch, dass mit dem IoT ganz neue Anwenderbereiche auf uns zukommen werden, mit denen wir bisher noch nichts zu tun hatten.«david Heacock, Senior Vice President und Manger von TIs Silicon Valley Analog Business, hebt in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Referenz-Designs und -Kits hervor und betont insbesondere die Wichtigkeit, die der Software zukommt, um das Potenzial der energieeffizienten Halbleiter auf der Systemebene umzusetzen. Entscheidend ist die Software»Hardware und Software müssen schon auf der IC-Ebene eng aufeinander abgestimmt sein«, sagt Tyson Tuttle, CEO von Silicon Labs. Es komme darauf an, die CPUs so weit wie möglich zu entlasten und immer Dave Freeman, TI Fellow and CTO for Power Management, Texas Instruments Deutschland GmbH Joy Weiss, President Dust Networks Product Group, Linear Technology GmbH Sajol Goshal, VP Strategic für den Bereich Sensorik und Wireless-Konnektivität, ams AG Dr. Martin Schulz, Infineon Technologies AG Roger Westberg, Business Development Mgr., Europe Smart Metering & Energy Measurement Solutions, Maxim Carmelo Papa, Executive VP, General Manager, Industrial & Power Discrete Group, STMicroelectronics Matt Saunders, Sr. Marketing Manager MCU + RF EMEA, Silicon Labs Heinz Arnold, WEKA Fachmedien GmbH; Markt&Technik (Moderation) Joy Weiss, Linear Technology Dave Freeman, Texas Instruments Deutschland nur die Hardware-Funktionen hochzufahren, die tatsächlich gebraucht werden.»im Gegensatz zu anderen Applikationen«, so Sajol Ghoshal, Vice President Strategy Development Optosensors & Lighting bei ams,»ist nicht der Prozessor entscheidend, sondern die Software, die auf dem Prozessor läuft«. Erst dann können Rekonfigurierbarkeit und Adaptierbarkeit ihr Energieeffizienz-Potenzial ausspielen, hebt auch Heacock noch einmal hervor, die Software sei von einer ehemals eher ungeliebten Notwendigkeit zu einem absolut wettbewerbsentscheidenden Element aufgestiegen. Abschließend weist Dr. Schulz mit Nachdruck darauf hin, dass bei aller technisch stimulierenden Herausforderung beim Thema»energieeffiziente Halbleiter«die Entwickler nie den User aus den Augen verlieren dürften:»es geht darum, das ganze so einfach handhabbar zu machen, dass auch Ihre Großmutter eine solche Lösung ohne Probleme sinnvoll für sich nutzen kann!«es müsse für den Anwender nützlich und sexy sein, mit energieeffizienten Geräten zu arbeiten, bestätigt Roger Westberg,»nur dann werden sich solche Lösungen wirklich am Markt durchsetzen, und natürlich muss gewährleistet sein, dass die Privatsphäre der Nutzer gewahrt bleibt«. Sollte der Datensicherheitsaspekt des IoT nicht gewährleistet werden können,»dann wird die Bereitstellung energieeffizienter Lösungen noch das kleinste Hürde für den prognostizierten Siegeszug des IoT sein«. (eg) Medical Monitoring Hochauflösende Displaylösungen für Monitorapplikationen in der Medizin von 14"FHD - 75" QFHD (4K2K) Hervorragender Kontrast und Blickwinkel Monochrome Varianten LEDs mit angepaßter Farbtemperatur Sehr hohe LED Lebenszeit Narrow und Supernarrow Bezel Design Als Ansteuerung für medizinische Applikationen empfehlen wir: PMD1.0 Bis zu 4 HD3G bzw. HD-SDI Eingänge Farbtiefe bis 10 Bit / Farbkalibration Bildwiederholfrequenz bis 120 Hz Gamma und DICOM Preset Picture-in-Picture DISPLAYS EMBEDDED PCs POWER SUPPLIES Halle A3/236 Besuchen Sie uns auf unserem Messestand! 6 The Official electronica Daily

7 Hermes Efficient Metering Bus Networking Hermes is a high performance M-Bus slave transceiver optimised for minimum power consumption in metering communications. The device is housed in a space-saving QFN-20 package and is compliant with the EN and EN standards. It has very low quiescent current, supports low bus voltage operation and features optimised low power modes ideal to interface with Wireless modules. It can be powered from the bus or from an external power supply and can even drive six M-Bus loads. For all information, design know-how and application support please contact your local partner of EBV Elektronik, the leading specialist in EMEA semiconductor distribution, or check under ebv.com/hermes. Visit us from November in Hall A5, Booth 575! Distribution is today. Tomorrow is EBV!

8 New Products Produkte und Lösungen aus der Lichttechnik Hocheffiziente LED-Technik Laut einer Studie der Deutschen Energie-Agentur dena wird der Anteil von LED-Produkten in der Beleuchtungstechnologie weiter steigen. Moderne LED-Technologien zählen daher zu den wichtigsten Themen auf der diesjährigen electronica. Praktische Ansätze zeigt beispielsweise TDK (Halle B5, Stand 506) mit seinen miniaturisierten Thermistoren, die LEDs vor Überhitzung schützen und es ermöglichen, dass diese immer nahe der maximalen Betriebstemperatur betrieben werden können. Neben den Thermistoren präsentiert TDK die EPCOS CeraDiode, ein sehr kleines Überspannungsschutz-Bauelement für LED-Systeme. Sie sind so klein, dass sie sogar für Anwendungen wie LED-Blitz in Smartphones verwendet werden können. Auch OSRAM Opto Semiconductors (Halle A3, Stand 107) präsentiert zahlreiche Neuigkeiten aus den Märkten Automotive, Consumer, Industrie und Allgemeinbeleuchtung. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf immer kleineren Die neue Generation von Epcos NTC-Temperatursensoren ist RoHS-kompatibel und bietet Toleranzen von nur noch 0,1 K. Bauteilen, die nicht größer als das lichterzeugende Element selbst sind. Außerdem relevant: eine signifikante Leuchtdichtesteigerung, um die Lichtausbeute zu steigern und damit gleichzeitig für eine Kostenreduktion zu sorgen. Ein Beispiel dafür ist die»osram Oslon Black SFH 4715A«. Die neue Chipgeneration ermöglicht dank einer rund 30-prozentigen Leistungssteigerung eine infrarote Ausleuchtung von über 100 Metern. (nw) Linear Technology 0V to 100V, 1% accurate energy monitor bias 12 bit output Linear Technology Corporation in-troduces the LTC2946, a high or low side charge, power and energy monitor for DC supply rails in the 0V to 100V range. An integrated ±0.4% accurate, 12-bit ADC and external precision time base (crystal or clock) enables measurement accuracy better than ±0.6% for current and charge, and ±1% for power and energy. A ±5% accurate internal time base substitutes in the absence of an external one. All digital readings, including minimums and maximums of voltage, current and power, are stored in registers accessible by an I²C/SMBus interface. An alert output signals when measurements exceed configurable warning thresholds, relieving the host of burdensome polling for data. The LTC2946 provides access to all the necessary parameters to accurately assess and manage board level energy consumption. In addition its wide operating range makes it ideal for monitoring board energy consumption in blade servers, telecom, solar and industrial equipment, and advanced mezza-nine cards (AMC). The LTC2946 can be powered from 2.7V to 5V directly, from 4V to 100V through an internal linear regulator, or beyond 100V through an internal shunt regulator. Two of the three general purpose input/output (GPIO) pins are configurable as an accumulator enable and alert output. The internal ADC operates in either a continuous scan mode or a snapshot mode. In shutdown mode, the device current consumption drops from 900μA to 15μA. The LTC2946 is available in two options: the LTC2946 I²C interface has separate SDA input and output pins for standard or opto-isolated I²C, whereas the LTC has an inverted SDA output for inverting opto-isolator configurations. (dg) Linear Technology, Hall A4, Booth 538 Mouser Electronics Global distribution agreement with Eurotech Mouser Electronics, Inc. has signed a global distribution agreement with Eurotech, a leading supplier of embedded technologies. Headquartered in Amaro Italy, Eurotech manufactures a wide range of reliable embedded products from single board computers (SBCs), data communications equipment, I/O cards, rugged mobile computers, IP networking equipment, development kits, and a Machine-to-Machine Integration Platform, the Everywhere Cloud. The Eurotech product line is based on their philosophy of Pervasive Computing. It combines three key factors: first, the miniaturization of computers capable of processing information; second, the spread of these computers in the everyday life world including buildings and machinery, on board vehicles, on persons and in the environment; and third the ability of these computers to network and communicate. (dg) Passive Mehr Erfolg mit starken Partnern. Widerstände, Induktivitäten & Elektromechanik Bauelemente 28 Hersteller, Produkte, 1 Kontakt Halle B6, Stand 255 Besuchen Sie uns! WDI AG Industriestrasse 25a Wedel (Holstein) The Official electronica Daily

9 Minerva Multi-Channel Programmable Pre-Driver for Solenoid Control in Industrial and Automotive Applications Minerva is a flexible, programmable multi-gate driver IC for precision solenoid control applications for fuel injection engines and industrial applications. It uses a high voltage boost to improve current drive profiles with a very fast initial ramp-up time minimizing the current ripple with a 16 times faster closed loop control resulting in a lower current level to hold the opening of the injector. Four embedded programmable micro-cores organized in two sequencers are included, along with a complete set of analog interfaces, a cross bar switch, built-in power supplies to support 12 and 24 Volt systems and a set of very flexible digital interfaces. A complete evaluation system is available. For all information, design know-how and application support please contact your local partner of EBV Elektronik, the leading specialist in EMEA semiconductor distribution, or check under ebv.com/minerva. Visit us from November in Hall A5, Booth 575! Distribution is today. Tomorrow is EBV!

10 Embedded/Displays/Distribution MSC Technologies Volle Fahrt voraus für das neue Speedboat Seit Mai ist die neue Struktur der MSC Technologies innerhalb des Avnet-Konzerns offiziell bekannt. Bei den Kunden kommt das neue Speedboat mit den Schwerpunkten Embedded, Displays und Distribution nach den Worten von Thomas Klein, VP Sales und Leiter der Business Unit Distribution, sehr gut an. Markt&Technik: Wie sieht Ihre Bilanz nach einem knappen halben Jahr aus? Thomas Klein, MSC Technologies: Unser Fiskaljahr 2015 beginnt am 1. Juli Das heißt, unser erstes Quartal ist inzwischen abgeschlossen, und wir sind mit der Entwicklung mehr als zufrieden. Detailzahlen kann ich an dieser Stelle leider nicht nennen. Nur so viel: Unsere Umsatzplanung für 2015 liegt über dem Wert für Die Hälfte davon entfällt auf den Geschäftsbereich Embedded, 25 Prozent auf die Displays und 25 Prozent auf die Distribution. Auch organisatorisch liegen wir gut im Plan: Schon im Mai haben wir unsere Geschäfte in den Regionen Nordic und UK wie angekündigt an Avnet embedded übergeben. Umgekehrt läuft die Übergabe von Avnet embedded in»unseren«regionen ebenfalls und wird bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Unsere Halbleiter- und Elektromechanik-Aktivitäten sind wie geplant bereits an die anderen Avnet- Speedboats EBV, Silica, Avnet Memec und Avnet Abacus übergegangen. Parallel dazu ist der Integrationsprozess von DSM Computer und Displaign im Gange. Beide Unternehmensbereiche werden künftig ein Teil der MSC Technologies Systems GmbH in Freiburg. Sind alle personellen Veränderungen inzwischen abgeschlossen? Dir Konsolidierung in neue operative Einheiten ist abgeschlossen. Ich denke, dass wir zusammen mit dem Betriebsrat für alle Mitarbeiter eine gute Lösung gefunden haben. Wie kommt die neue Struktur der MSC Technologies bei den Kunden an? Wenn man zum ersten Mal nach 35 Jahren mit einem einheitlichen Vertrieb am Start ist, kommt das auf alle Fälle sehr gut beim Kunden an. Durch unsere nachgelagerte Organisation von Business Units konzentrieren wir unser Know-how und alle verfügbaren Technologien auf eine neue Weise, was unseren Kunden durch eine verbesserte Beratungsleistung und Unterstützung zugute kommt. Welche Rolle spielt die Distribution bei dem starken Fokus auf das Systemgeschäft? Thomas Klein, MSC:»Make or Buy ist seit langem ein Thema im Embedded-Bereich. Wir als MSC Technologies bieten zum Beispiel ein eigenentwickeltes Computer-on-Module an, das wir mit einem Speichermedium und einem Wireless-Modul aus unserer Distributionslinie komplettieren. Insofern gibt es keinen Spagat zwischen den beiden Geschäftsbereichen, sondern beide Welten ergänzen sich.«die Distribution bleibt weiterhin ein wesentlicher Bestandteil unseres Geschäftes. Natürlich kann der Kunde auch weiterhin ein einzelnes Display bei uns kaufen oder ein Embedded-Modul. Aber mit steigender Komplexität der Endgeräte tendieren viele OEM-Kunden immer mehr dahin, eine umfassende Systemlösung einzukaufen. Gibt es in der Distribution Überschneidungen mit den anderen Avnet Speedboats? Ja, es gibt Überschneidungen in einzelnen Bereichen. Aber Überschneidungen sind im Avnet-Speedboat- Modell ja auch an anderen Stellen vorhanden. Insofern ist das nichts Ungewöhnliches. Wie gelingt der Spagat zwischen dem Geschäft mit Eigenprodukten und der Distribution? Make or Buy ist seit langem ein Thema im Embedded-Bereich. Wir als MSC Technologies bieten z.b. ein eigenentwickeltes Computer-on- Module an, das wir mit einem Motherboard aus unserer Distributionslinie komplettieren. Insofern gibt es keinen Spagat zwischen den beiden Geschäftsbereichen, sondern beide Welten ergänzen sich. Wo sehen Sie derzeit am meisten Wachstumspotenzial sowohl nach Produktbereichen als auch nach vertikalen Märkten? Die Produktsegmente Display-Distribution und Visualisierungssysteme haben großes Wachstumspotenzial. Der Trend eines Smartphoneähnlichen Look and Feel erstreckt sich inzwischen auf alle Bereiche: von Küchenmaschinen bis zu Fernbedienungen für das Smart Home. Unsere drei Schwerpunkte Embedded, Displays und Distribution mit Memory und Wireless passen hervorragend zu den Anforderungen praktisch aller vertikalen Märkte in Kerneuropa. MSC Technologies soll die technische Speerspitze von Avnet werden, so wurde es in der Pressekonferenz im Mai verkündet. Was genau ist damit gemeint? Denn auch die anderen Speedboats EBV und Silica sind technisch ja gut gerüstet. Ja, natürlich sind Silica und EBV technologisch hervorragend aufgestellt und bieten Lösungen vor allem auf Bauelemente-Ebene. Beide entwickeln und fertigen selbst keine kompletten Systeme. Mit MSC Technologies und der Möglichkeit, Systemlösungen anzubieten, haben wir einen völlig neuen Aspekt in das Geschäftsmodell von Avnet Electronic Marketing EMEA gebracht. MSCs Board-Geschäft soll in Richtung OEM-Lösungen für die Industrie ausgebaut werden, so eine weitere Aussage im Mai. Inwieweit gibt es hierzu schon Ergebnisse? Was ist derzeit in Planung? Der Ausbau unseres Systemgeschäfts fußt auf der Integration der DSM Computer in unser Unternehmen. Wir werden die Marke DSM weiter stärken und ausbauen und damit das Systemgeschäft weiter forcieren. Schon jetzt erleben wir eine deutliche Zunahme der Projektanfragen in diesem Bereich. Das Interview führte Karin Zühlke Vielfalt erleben! ERM-50 / 75-WANDLER 50/75 Watt Spannungsbereich VDC/ VDC Wirkungsgrad bis 92 % Temperaturbereich von -40 bis +85 C Schock- und vibrationsgeprüft nach EN61373 Zulassungen: EN ; EN50155; EN Distributed by Lechwiesenstr Landsberg/Lech Telefon von Wir freuen uns auf Ihren Besuch: Halle B2, Stand 337 Full line-up of industrial control switches SWITCHES and more Hall B5 Booth 269 Nidec Copal Electronics GmbH Mergenthalerallee Eschborn Tel The Official electronica Daily

11 Contactless Innovation NFC for Embedded Applications with the new Louvre Board NXP NTAG I²C Connected NFC tag NXP LPC11U37 ARM Cortex-M0 microcontroller 2.7 e-ink display Open Source firmware and Android app Buy Online Now: 59,- ArchiTech Louvre brings NXPs innovation in contactless technology together with SILICAs expertise in the NFC market. SILICA together with NXP have developed a platform that will help engineers implement NFC-enabled embedded systems that need no external power source. The ArchiTech Louvre is a demonstration and development board that combines an NXP NTAG I 2 Ctag IC with the NXP LPC11U37 ARM Cortex-M0 microcontroller and a 2.7 inch e-ink display. The board comes complete with firmware and Android applications. For more information please visit:

12 Neuheiten Drahtlose Kommunikation in Echtzeit Li-Fi Hotspot Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS zeigt ein Kommunikationsmodul für Industriekunden, das optisch Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 GBit/s über bis zu 10 m Entfernung übertragen kann. Hohe Datenraten, Robustheit, geringer Energieverbrauch, Datensicherheit und Netzwerkfähigkeit die Anforderungen an den Austausch von Daten sind im gesamten Umfeld der Fertigungs- und Prozessautomatisierung enorm. Mit diesen Anforderungen wächst auch die Nachfrage nach einem Ersatz der heute vorherrschenden drahtgebundenen Feldbussysteme. Denn drahtlose Systeme bieten insbesondere bei beweglichen oder bewegten Anlagenteilen wie Greifarmen oder Hebeeinrichtungen eine höhere Zuverlässigkeit und Sicherheit als verschleißanfällige und teure Spezialkabel oder Schleifringe, ermöglichen einen schnelleren Aufbau und mehr Flexibilität. Zudem sind sie immer dann gefordert, wenn das Verlegen einer Signalleitung von der Sensorik oder Aktorik zur Steuereinheit gänzlich unmöglich oder sehr aufwändig ist und sich so deutliche Kosteneinsparungen in Montage und Instandhaltung erzielen lassen. Die von Fraunhofer IPMS entwickelte drahtlose Kommunikationstechnologie ist allerdings nicht nur geeignet, kabelgebundene Übertragungstechniken zu ergänzen oder zu ersetzen. Sie ist dank einer Datenrate von 1 GBit/s auch für alle Einsatzgebiete prädestiniert, bei denen große Datenmengen quasi in Echtzeit übertragen werden müssen. Fraunhofer IPMS nutzt dazu Infrarotlicht und setzt damit freie Sicht zwischen Sender und Empfänger voraus. Die Bitfehlerrate liegt dabei unter Gegenüber verfügbaren Funklösungen benötigt Li-Fi nur 15% der Energie pro übertragenes Nutzdatenbyte. Das treiberlose Sende-/Empfangsmodul vereint einen optischen Transceiver und einen Protokoll-Controller mit einer Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. So lässt es sich leicht in industrieübliche Systeme integrieren. Um den Nutzen des Li-Fi Hotspots für unterschiedlichste Anwendungsfelder zu erproben, bietet das Fraunhofer IPMS seinen Kunden ein Customer Evaluation Kit an. (mk) Halle A4, Stand 113, Der Li-Fi Hotspot ist für die Industrie konzipiert, könnte aber auch im Consumer- Bereich zum Einsatz kommen. TRINAMIC stealthchop macht Schrittmotoren leise Die neue stealthchop-technik von TRI- NAMIC Motin Control verringert die Betriebsgeräusche eines Schrittmotors signifikant. Während Schrittmotoren bei höheren Geschwindigkeiten für ihre Vibrationen bekannt waren, dominiert bei niedrigen Drehzahlen die Magnetostriktion als Geräuschquelle. Es handelt sich dabei um dasselbe Phänomen, das bei Transformatoren und Überlandleitungen das bekannte 50-Hz- Brummen verursacht. Durch Ummagnetisierung der Spulen ändert sich auch die Geometrie minimal. Die hochfrequente Regelschleife einer hochpräzisen Mikroschrittsteuerung verursacht dasselbe Geräusch bei einer hohen Frequenz, am Rande des Hörbaren. Seit 2010 liefert Trinamic Treiberbausteine, die mit ihrer hohen Mikroschrittteilung und der Hysterese-Chopper-Stromregelung»spreadCycle«neue Maßstäbe bei mittleren bis hohen Drehzahlen setzte. Mit der neusten Vorstellung»stealthChop«wird auch das hochfrequente Geräusch der Magnetostriktion eliminiert, das vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Stillstand hörbar ist. Die Motoren können in diesem Drehzahlbereich nun buchstäblich geräuschlos betrieben werden.»waren Schrittmotoren früher typischerweise in lauten, industriellen Umgebungen eingesetzt, wandern Sie nun mit der allgegenwärtigen Miniaturisierung zunehmend in Labor- und Büroumgebungen, wo die Akzeptanz für Störgeräusche naturgemäß niedriger ist«, sagt TRINAMIC-Entwicklungsleiter Dr. Stephan Kubisch. Viele Anwendungen, in denen traditionell Schrittmotoren arbeiten, werden zunehmend in Büro- oder Laborumgebungen verlagert. So sind beispielsweise medizinische Analysegeräte mit vielen Achsen zum automatisierten Bewegen flüssiger Proben mittlerweile nicht nur in großen Zentrallabors, sondern auch in Arztpraxen zu finden. Gleiches gilt für kleine, dezentrale Dentalfräsen. Schlüssel für diese veränderte Anforderung ist neben kleineren Bauformen natürlich auch, dass die Geräte im ruhigen Praxisumfeld nicht durch Geräuschentwicklung stören. Auch in Überwachungskameras, die oft an abgehängten Decken, die perfekte Resonanzkörper bilden, montiert sind, oder Bürogeräten wie Druckern und Scannern ist eine Geräuschentwicklung nicht erwünscht. (ha) TRINAMIC, Halle A4, Stand 515 Blog, etv & Twitter Täglich live von der electronica berichten die Messe München auf ihrem electronica blog über die Highlights der Messe. Auch im Anschluss zur electronica können Sie sich hier mit Experten aus aller Welt über die aktuellsten Themen der Elektronikbranche austauschen. Tägliche Berichterstattung direkt von der Messe bietet Ihnen electronica TV, kurz etv, das von 11. bis 14. November über die technologischen Innovationen auf der electronica berichtet. Auf dem Programm stehen interessante Interviews und spannende Reportagen, besonders zu den diesjährigen Schwerpunktthemen Automotive, Embedded und Lighting. Immer auf dem Laufenden zur electronica 2014 bleiben Sie mit dem Hashtag #elec14 bei Twitter. Mehr unter: Quarze & Oszillatoren 28 Hersteller, Produkte, 1 Kontakt Mehr Erfolg mit starken Partnern. Halle B6, Stand 255 Besuchen Sie uns! Industrielle Stromversorgungen: Die Profis unter den Netzteilen LED Ne z eile DIN Hu schienenne z eile PFC Schal ne z eile Besuchen Sie uns: WDI AG Industriestrasse 25a Wedel (Holstein) EmtroN elec nic G bh rud lf-diesel-s Nauhei Halle B2 Stand The Official electronica Daily

13 KANN ICH KLEINE UND GROSSE MENGEN BESTELLEN? JA JA NEIN SCHNELLE UND ZUVERLÄSSIGE LIEFERUNG? ERHALTE ICH EIN BREITES SORTIMENT FÜHRENDER HERSTELLER? Weniger ist nicht mein Anspruch. JA NEIN HILFREICHER KUNDEN- SERVICE? WER IST FÜR MICH DER BESTE LIEFERANT? JA Vertrauen Sie auf uns bei der Lieferung Ihrer benötigten Produkte. Die Wahl des passenden Distributors ist genauso wichtig wie die Wahl der passenden Ware. RS Components bietet Ihnen Produkte von mehr als führenden Herstellern. Wir helfen Ihnen professionell weiter bei Fragen rund um Produkte oder Bestellung. Auch kleine Bestellungen nehmen wir gerne entgegen - bei uns gibt es keine Mindestbestellmenge. Und wenn Sie Ihre Bestellung werktags bis 18 Uhr aufgeben, bearbeiten wir Ihren Auftrag noch am selbentag. de.rs-online.com Besuchen Sie uns - erleben Sie wie wir täglich Millionen von Pionierleistungen begleiten. HALLE A4. STAND 246

14 Digitizers Nine new M4i models High-speed 5 GS/s PCIe digitizer cards For the first time, Spectrum Systementwicklung is offering a solution to users looking to capture and analyze fast electronic signals in the DC to 1 GHz frequency range: For this, Spectrum has widely extended the performance of its PCIe based instruments by adding nine new models to its M4i series of digitizers. These cards offer real-time sampling rates up to 5 GS/s and high bandwidth allowing them to measure signals, edges and pulses down into the sub nanosecond realm. Models are available with one, two or four channels, and come complete with large 4 GB on-board memories, advanced acquisition modes, and a host of software tools that allow easy integration into any system. The new cards are perfect for replacing conventional test instruments such as digital oscilloscopes and spectrum analyzers whenever measurement speed, flexibility, size or channel density becomes an issue. They can be used inside a PC, when the technology needs to be embedded or outside the PC (with an expansion box) if bench-top access is required. Spectrum s M4i series is based on PCIe bus and the products are designed to allow the fastest possible data transfer. For example, using the cards PCI Express x8 Gen2 interface data can be transferred directly to a host PC at speeds of up to 3.4 GB/s. All Spectrum digitizers support transient recording and data streaming modes. Streaming allows the capture of extremely long signals that are passed directly into the PC, where they can be stored or analyzed, without the loss of vital information. The M4i series also includes on-board FPGA technology so that optional firmware packages can perform on-the-fly functions like signal averaging and peak detection. Pre-processing waveforms reduces data transfer times and greatly improves measurement speeds. The new digitizers are equipped with fully calibrated front-end signal conditioning circuits that offer input ranges from ±200 mv up to ±2.5 V full scale. Further signal conditioning can also be provided through the use of a wide range of optional amplifiers. Signal conditioning allows signals to be scaled correctly so that they use the full 8-bit dynamic range of the digitizer, optimizing measurement accuracy and resolution. To allow the capture of complex and rare events, the cards also feature an array of flexible trigger modes. Triggering is possible on any channel or either of the two external trigger inputs. All the trigger sources can be logically combined to enable conditional triggering on specific input patterns. The trigger modes are further complimented by a variety of acquisition modes that allow memory segmentation as well as fast trigger time stamping. The rearm time between triggers can be as low as 80 samples (16 5 GS/s) making it possible to capture and time stamp pulses and signal bursts even when the events are extremely close together. For applications requiring more than four channels, it is possible to run up to eight M4i cards in one system. The cards can be connected together using Spectrum s Star- Hub option that distributes the clock and trigger signals between each card. By using Star-Hub it is possible to make systems that have from 8 to 32 fully synchronous channels. To control and operate an M4i series digitizer, Spectrum offers its SBench 6 program. SBench 6 supports all the key functions of the Spectrum has widely extended the performance of its PCIe based instruments by adding nine new models to its M4i series of digitizers. These cards offer real-time sampling rates up to 5 GS/s and high bandwidth allowing them to measure signals, edges and pulses down into the sub nanosecond realm. digitizer as well as providing display, storage and analysis. The program provides both oscilloscope and transient recording modes, including data streaming. A special feature of SBench 6 is the segmented view that is ideal for burst type signals. Segments can even be acquired with two different time bases (ABA mode) together with trigger time stamping information. SBench 6 can also measure parameters, perform FFT s and run a variety of math functions. Data can be exported into a number of formats such as ASCII, Wave and MATLAB, making it easy to use a variety of third party software tools. Customers who want to program the M4i series cards by themselves can use the Spectrum drivers (available for Windows and Linux), which are included in the delivery. The new M4i series cards are available shortly after electronica Prices start from 4,000 (approximately $5,200). (nw) Spectrum Systementwicklung, Hall A1, Booth 521 pickering Pickering Interfaces Gut gewählt? BIRST Built-In Relay Self-Test Unabhängig von Ihren Schaltanforderungen: Suchen und finden Sie bei Pickering Interfaces die optimale Lösung für Ihre Applikationen. Egal, ob Sie Leistung, Bandbreite oder eine hohe Kanalzahl benötigen, ob Sie die Modularität von PXI oder die Funktionalität von LXI benötigen oder den in zahlreichen Modellen bereits verfügbaren BIRST Relais-Selbsttest (Built-In Relay Self-Test) nicht entbehren können: vertrauen Sie auf unsere Antworten. Rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Internetseite. Es geht schließlich um Ihre beste Wahl bei Schaltsystemen für Ihre Testapplikationen. Pickering auf der electronica 2014 München Hall A1.530 pickeringtest.com 14 The Official electronica Daily

15 Visit us in Hall A4 Stand 537, V, 2MHz Sync Buck V IN 3.8V to 65V 2A Output Current LT8620 V OUT 2A Actual Size Demo Board 250mV Dropout, 2.5μA I Q and 94% Efficient The LT 8620 brings a new level of performance to 65V input monolithic synchronous buck converters, providing a single device for either single or double vehicle battery systems. Burst Mode operation requires only 2.5μA of quiescent current, extending battery life in battery-powered systems. The LT8620 features very low dropout operation of only 250mV at 1A, making it ideal for stop/start systems. For high step-down ratio applications, the LT8620 can buck from 16V down to 1.8V at a switching frequency of 2MHz, ensuring a small and compact solution footprint. Features Efficiency vs Load Current Info & Free Samples Input Voltage Range: 3.4V to 65V 100 Low Dropout Under All Conditions: Ultralow Quiescent Current: 2.5μA Low Output Ripple: <10mV P-P Fast 30ns Minimum Switch-On Time Safely Tolerates Inductor Saturation in Overload Small Thermally Enhanced 16-Lead MSOP and 24-Lead 3mm x 5mm QFN Packages Efficiency (%) Load Current (A) V IN = 12V V OUT =5V V OUT = 3.3V , LT, LTC, LTM, Linear Technology, the Linear logo and Burst Mode are registered trademarks of Linear Technology Corporation. All other trademarks are the property of their respective owners.

16 Components Distribution An industry reinvents itself Conventional catalogue distribution is out Even though almost all catalogue distributors still print their catalogs, remaining loyal to the remnants and origins of their trade, the original catalogue distribution business model has become obsolete. E-tailer, hybrid distributor, highservice distributor: when it comes to terminology, the former catalogue distributors are not short of creativity. The industry is, however, also showing invention in terms of strategy, coming up with new services and concepts that are giving it a new face. Whatever else, the new approaches have little in common with the catalogue distribution world of old and, unlike just five years ago, all (catalogue) distributors are trying to carve a niche for themselves with their own models and own variations in areas like customer service. Where this happens, the marketplace is still relatively easy-going; where major overlaps are evident, the field for catalogue or online distribution is currently hard-fought and many questions need to be asked and answered: What s happening with distribution in general? Who s selling where and how? We don t know what the answers will look like yet but there s no doubt that changes are coming our way, worries Remco Tolsma, Country Manager Germany at RS Components. Numerous changes in European catalogue distribution are already evident today: a new player has come to the fore in Europe in the form of Mouser; Conrad has taken its B2B activities to a new level with Conrad Business Supplies and is looking to expand its international operations; Digi-Key and Farnell aim to establish themselves in the high-mix/low-volume manufacturing business. A new terminology In light of this paradigm shift, new terminology is also required none of the e-tailers surveyed wanted their companies to be called catalogue distributors any more. It s time for the industry to revisit its old language, demands Hermann Reiter, EMEA Representative, Sales Director Central & Eastern Europe at Digi-Key. Currently doing the rounds are titles like etailer derived from retailer and hybrid distributor. The latter are (catalogue) distributors that combine different volume target groups in their model: the developer who requires only one or a few units for prototyping through to mass-producers that want to cover their demand for small and medium-sized series. Catalogue distribution is Marie-Pierre Ducharme, Mouser: Catalogue distribution has evolved so successfully over recent years because there are fewer FAEs and people in the field overall. What used to be discussed face to face, we now deliver online. Hermann Reiter, Digi-Key: We re the supermarket for high mix/low volume customer, not some big-name hypermarket. over for us. We definitely want to move more toward production, proclaims Reiter. For Digi-Key, the prototype-to-production model is practically an evolutionary continuation of the NPI business model, because we have the opportunities anyway. Farnell also started pursuing a similar move toward production activities at the beginning of the year: We re the right partner for medium-sized volumes as well. This brings huge advantages for customers, as they don t have any breaks in their new product introduction process, says Marc Schacherer, Regional Sales Director Central Europe at Farnell element14. But we don t want to become a volume distributor either; that s not our strategy. So is it that easy to persuade customers that the new direction is warranted? It certainly is a long process for the conventional catalogue distributor to overcome barriers and show customers that we can deliver not only small quantities but also medium-sized lots. Like everything new, that takes a while. I could well imagine faster growth rates, but our model is already widely accepted, summarizes Schacherer. Area of tension between availability and price At the same time, it is impossible to rationalize away the challenge facing hybrid distributors. They need to offer the same service level as in small-lot distribution and simultaneously manage the area of tension between the expectation of fast availability and volume-adjusted pricing for higher volumes as well. Such a twin-track approach is nothing new for Schukat: the midsized family enterprise that is celebrating its 50th anniversary this year has enjoyed success with the hybrid strategy of catalogue distribution and production volumes for decades, gearing its logistics function to the hybrid model from the Dr. Marc Schacherer, Farnell: It certainly is a long process for the conventional catalogue distributor to overcome barriers and show customers that we can deliver not only small quantities but also medium-sized lots. Like everything new, that takes a while. Stefan Fuchs, Conrad: Conrad is and will remain loyal to small-lot distribution, driven no doubt by our end-customer business. start. Consequently, in the words of Annette Landschoof, Product Manager at Schukat, it is very interesting for us to observe this change in the industry and to see what logistical barriers are tripping up our competitors. One obstacle, or at least a challenge, is to find the right pricing, one that is attractive for the customer. The volume model delivery time of 16 weeks, attractive pricing, as Reiter calls it, cannot be translated 1:1 into delivery time of one week at the same attractive prices. Nonetheless, the hybrid distributors are already reacting to the strong competition: Schukat and Farnell recently introduced new price structures that offer advantages for low volume/high mix customers in particular. Are there also quotes and design registrations from the manufacturer for design-in projects as there are in volume distribution? According to the people surveyed, such quotes do actually exist for volume projects with catalogue distribution. But not all catalogue distributors are relying upon a hybrid model Remco Tolsma, RS Components: The customer comes up with something of an evening and if we re in a position to do it, we re in the business and service is more important in this business than the price. Service will be the key differentiating factor from other business models. comprising small and mediumsized volumes: Right from the outset, our strategy was geared to the developer and that has not changed and will not be changing, insists Marie-Pierre Durcharme, Supplier Marketing Manager at Mouser Electronics. In other words, Mouser intends to continue concentrating solely on the NPI process rather than supplying to production. But there s an exception to every rule: If a customer wants to buy 20,000 units at our prices, he is of course quite welcome to do so. But that doesn t happen very often. Conrad is targeting industry customers with Conrad Business Supplies and not production volumes, as Stefan Fuchs, General Manager at Conrad, emphasizes. Conrad is and will remain loyal to small-lot distribution, driven no doubt by our end-customer business. We can also handle resistance extremely reliably and we aim to focus this expertise going forward. And yet Fuchs does not want to totally exclude larger volumes either: Sure, we re delighted when a customer makes a specific request. But we don t have a strategy in that direction. Production volumes are not part of the strategy at RS either: We re quite happy to serve customers when they request larger quantities, but it s not our really our goal to grow like that. Our business model simply does not allow it, underscores Tolsma. He is convinced that major changes in the supply chain are becoming evident for catalogue distribution, including same-day, night and Saturday deliveries. The customer comes up with something of an evening and if we re in a position to do it, we re in the business and service is more important in this business than the price. Service will be the key differentiating factor from other business models. (zü) 16 The Official electronica Daily

17

18 Taktgeber Stromsparen mit niedrigerem Verlustwiderstand Quarzoszillatoren: Die Miniaturisierung ist noch nicht ausgereizt Bei quarzbasierenden Taktgebern gibt es laut Epson-Manager Stefan Hartmann inzwischen verstärkt einen Trend zu Quarzen mit kleinerem Verlustwiderstand (ESR). Forciert werde dieser Trend, weil eine zunehmende Anzahl an ICs auf extrem geringe Stromaufnahmen getrimmt werde. Die Miniaturisierung der Bauformen ist noch immer ein Thema, MEMS-Taktgeber verharren in der Nische. Zwar werde nach wie vor an der weiteren Verkleinerung der Bauformen von frequenzbestimmenden Bauteilen geforscht,»jedoch werden diese immer zaghafter von den Kunden angenommen, weil mit der Verkleinerung eine grundsätzliche Verschlechterung der Eigenschaften einhergeht«, erläutert Hartmann, Department Manager QD bei Epson Europe Electronics. Stärker im Fokus der F&E-Abteilungen ist aber das allgegenwärtige Thema der Energieeffizienz: Weil Chips unter dem Aspekt des Stromsparens auf möglichst geringe Stromaufnahme konzipiert werden, lässt sich auch der im Halbleiter enthaltene Oszillator»schwächer«auslegen. Genau diesem Trend folgen aktuelle Derivate von Epsons khz- Quarzen auf Basis der hauseigenen QMEMS-Technologie:»Dank des noch niedrigeren Verlustwiderstands eignen sie sich besonders für allerlei batteriebetriebene Anwendungen.«Gefertigt werden solche QMEMS-Bausteine via photolithographischem Verfahren, der Quarzwafer wird aber konventionell mechanisch aufbereitet, woraus abgeschrägte Kristallchips resultieren. Auf Silizium basieren hingegen die konkurrierenden Si-MEMS-Komponenten, die seit einigen Jahren mit nach wie vor geringem Erfolg versuchen, stückzahlenmäßig zu Quarzbausteinen aufzuschließen. Letztere werden seit Dutzenden von Jahren in immensen Stückzahlen produziert (Epson fertigt von nur Christian Dunger, WDI:»Der Anreiz zum Wechsel vom Quarzzum MEMS-Oszillator ist zu klein bzw. in den meisten Fällen gar nicht erkennbar.«mems-oszillatoren wie Disceras DSC1001 haben im Vergleich mit den dominierenden Quarzschwingern eine hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit. einer Serie über 60 Mio. Units/Monat) und»kontinuierlich optimiert«. Die speziell für Funkanwendungen relevante Temperaturstabilität und das Phasenrauschen seien trotz Verbesserungen für MEMS-basierende Taktgeber»unerreichbar«. Der Variantenreichtum und die Eigenschaften der Quarzschwinger auch in rauer Umgebung lasse Si-MEMS- Taktgebern»nur wenig Raum«, weshalb diese bisher mit noch recht überschaubaren Absatzmengen nicht richtig Fuß gefasst hätten. Kurze Lieferzeiten, mit denen für Si- MEMS geworben werde, ließen sich auch mit PLL-Oszillatoren realisieren. Und auch preislich könnten die Quarzschwinger dank hoher Fertigungsvolumina durchaus mithalten.»wirklich Sinn machen Si-MEMS Taktgeber erst, wenn diese direkt im Fertigungsprozess der Anwendungshalbleiter mit gefertigt werden könnten. Hier dürfte aber die Prozesskompatibilität ein kaum zu überwindendes Hindernis darstellen«, prognostiziert der Epson-Manager. MEMS-Oszillatoren:»ein Nischenprodukt«MEMS-Oszillatoren werden nach Überzeugung von WDI-Vorstand Christian Dunger»bis auf weiteres ein Nischenprodukt bleiben, weil diese in den meisten Anwendungsbereichen keinen erkennbaren technischen wie auch kommerziellen Vorteil zu den herkömmlichen, quarzbasierenden Oszillatoren bieten«. Obwohl die hier aktiven Hersteller wie SiTime und Discera seit nunmehr knapp einem Jahrzehnt mit MEMS-Oszillatoren den Markt bedienen (seit kurzem mischt auch Silicon Labs mit), liegt ihr Marktvolumen im einstelligen Prozentbereich. Immerhin konzediert Dunger, dass MEMS-Oszillatoren sich inzwischen»ihren festen Platz im Angebotsspektrum für Timing-Produkte erarbeitet haben«. Das liege auch an der geänderten Marketingstrategie: Wurde anfangs vorrangig auf das Hochvolumensegment fokussiert dafür sind sie wegen ihrer Konstruktion prädestiniert, wurden dann»vorteile wie die extrem hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit in den Mittelpunkt der Bemühungen gerückt«. Zudem ist dank F&E in den vergangenen fünf Jahren die Performance verbessert worden, so dass weitere technische Varianten hinzukommen konnten wie etwa Komponenten mit TCXO- oder gar OCXO- Performance, niederfrequente khzoder gar»spread Spectrum«-Oszillatoren. Folglich hat der Anwender Produktalternativen, die»in manchen Anwendungen ihre Existenzberechtigung haben«. Wirklich interessant werde es, wenn der MEMS-Oszillator komplett in einen Halbleiterbaustein inte- gutschein MESSTECHNIK GMBH e de l e e i C I S B - oa l h e MP 76 Dual Core imwertvon98,-euro * inklusive or - hardware und tagesverpflegung. sichern sie sich ihre guthabenkarte für einen workshop 2014/2015 in mainz: HALLE A6 STAND 516 expertise ready to go. NUR NOCH heute auf der electronica 2014 abzuholen! iv PHYTEC MESSTECHNIK GMBH +49 (0) 6131 / * 18 The Official electronica Daily

19 Taktgeber griert wird und in einem solchem SoC der klassische, diskrete Taktgeber obsolet würde.»dies ist mit Sicherheit eine Strategie, die der USamerikanische Halbleiterhersteller Micrel mit dem Kauf von Discera verfolgt«, ist Christian Dunger überzeugt. Aber auch hier gelte, dass sich das Anwendungsspektrum auf ausgewählte Technologie- und Produktsegmente»beschränken wird«. Es sei nicht zu erwarten, dass sich mit einer»one-fits-all«- Technologie alles auf einen Schlag ersetzen ließe, was seit Jahrzehnten etabliert und technologisch ausgereift ist. Doch das ist noch Zukunftsmusik, momentan stellt sich die Frage, warum ein Kunde beim Design-In vom etablierten, quarzbasierenden Taktgeber auf den MEMS-Baustein umsteigen sollte:»der Anreiz zum Wechsel ist zu klein bzw. in den meisten Fällen gar nicht erkennbar.«außerdem scheuten Kunden, die sich mit der Materie auskennen, wegen der mangelnden Anbieterbreite den Wechsel zum MEMS-Oszillator. Ohne technisch identische»second-sources«würden Kunden schon aus Gründen des kommerziellen Risk-Managements den Einsatz bzw. in vielen Fällen gar schon das Design-In vermeiden. Somit vertraue der Kunde weiterhin auf Quarzschwinger, auch wenn hier»bahnbrechende Technologieinnovationen nicht erkennbar sind«. Doch gebe es viele kleine Innovationen im Detail wie etwa bessere technische Leistung, engere Toleranzen und höhere Temperaturbeständigkeit. Der generelle Trend der aktuellen Eletronik hin zur Miniaturisierung»betrifft auch die Taktgeberbausteine«, sagt Dr. Klaus Barenthin, CTO bei SE Spezial-Electronic,»bei Neuentwicklungen bevorzugen Anwender die Gehäuse 3225, 2520 und kleiner«. Größen wie 7050 und 5032 würden meist nur noch für existierende Designs genutzt. Weil in Kommunikationssystemen oft eine Taktung mit geringer Toleranz bezüglich der Raumtemperatur bzw. hoher Stabilität in puncto voller Temperaturbereich gefordert wird,»verbessern die Hersteller diese Parameter kontinuierlich und erweitern das Angebot bei TCXOs«. Ein weiterer Trend ist die Energieeffizienz, denn immer mehr elektronische Geräte arbeiten batteriebetrieben:»aus diesem Anwendungsbereich gibt es eine klare Forderung nach weiterer Reduzierung der Stromaufnahme von Oszillatoren.«Abgedeckt werden müsse im übrigen»zumindest«der industrielle Temperaturbereich von 40 bis +85 C, der bei quarzbasierenden Bausteinen und MEMS-Produkten auch durchweg verfügbar sei. Weil sich Quarze als Grund- oder Oberwellenschwinger in bestimmten Frequenzbereichen mit einer definierten Schwingfrequenz fertigen lassen, ermöglicht das Quarzoszillatoren ohne PLL, die eine sehr geringe Stromaufnahme und eine hohe spektrale Reinheit erreichen können, erläutert Barenthin. Der Vorteil der direkten Frequenzerzeugung ohne PLL bei Quarzen im Vergleich mit MEMS-Bausteinen könnte aber dank der Fortschritte bei der Entwicklung von PLLs bald dazu führen, dass dieser Aspekt seine Bedeutung verliert. Für den MEMS- Resonator spricht, dass seine Masse um bis zu 1000 mal kleiner ist als die eines Schwingquarzes. Deshalb ist bei MEMS-Resonatoren das Ausfallrisiko gering. Schon heute würden MEMS-Komponenten bei neuen Designs berücksichtigt, sagt Barenthin, und als Second Source freigegeben. Dieser Prozess gehe jedoch langsam vonstatten, denn die Anwender von Quarzprodukten hätten weder technisch noch preislich einen nennenswerten Wechseldruck. Barenthins Prognose:»Die nächsten Jahre werden durch einen lebhaften Wettbewerb gekennzeichnet sein, der voraussichtlich zu einem weiter wachsenden Marktanteil der MEMS-basierenden Taktgeber führen wird.«(es)

20 Electronic Manufacturing Services Hardware development errors result in high costs We need better communication in the design chain! The idea for a new electronics product can be sketched-out quickly, but often fails in the implementation because the hardware development chain is highly fragmented, the various players do not communicate with each other but rather rely on the infallibility of their design tools. This results in high costs, for example thru re-design, re-certification and delayed market entry. The ZVEI working group design chain urges a rethink. Hall 4, Booth 260 The activities, intentions and proposals of the working group will be explained at Electronica. This preview was given in advance at the Markt&Technik Round Table Challenges in the Design Chain. Represented at the Roundtable were AT&S, Airbus Defence & Space, Weidmüller and manufacturing service providers CCS, ESW and Zollner Elektronik representing the most important process steps in a classic design chain for electronics systems. We need to raise consciousness about hardware design, it is of such central importance at least as important as software development, says Michael Storm, Industry Manager at Weidmüller, thus defining the impetus of the working group. The panelists of the Roundtable are convinced that on that depends nothing less than the future innovation and performance of Germany as an industrial player. The first in the design chain must be aware of what effect his product idea and its design will have on the next steps in the chain. Therefore a hardware designer must consider from the outset what the consequences will be if he designs-in a new component which has been recommended to him by its manufacturer or a distributor as the latest technical achievement. From the outset he must clarify with the component supplier whether alternative manufacturing equipment and/or if an additional X-ray procedure is required for the new design. Since this would result in higher production costs, which in turn influence the total cost. The most important thing is that all those involved in the design chain talk to each other, says Markus Biener, Head of Development electronics layout of Zollner Elektronik. But that happens all too rarely. One problem is clearly that chains are becoming increasingly fragmented and also in part more global. Even companies such as Airbus Defence and Space, which enjoys a very high in-house real net output ratio have understood the challenge: Our problem is not so extreme, but to what extent teams exchange information with one another depends whether they sit just a few offices apart or in another building. Because that costs more time says Horst Fischer Head of Industrial Engineering Electronics at Airbus Defence and Space. To lay the blame for a lack of willingness to communicate thru the design chain alone at the door of fragmentation and globalization is too short-sighted. In a way, the root cause of this, in the opinion of the panelists, is also related to the situation on the labor market and competitiveness with-in companies, along the lines of: Knowing more than my colleague makes me more important. But supposed Job-Protection is certainly no solution, quite the opposite. The enemy is not within your own company, rather it s all about retaining an industry in Germany and Europe, says Erich Baumgartner, Business Development at CCS. Design is more than EDA Functional or schematic development continue to receive far more prestige than hardware design. One reason for the trivialization of the design process according to Rainer Pludra, Head of Electronic Design Development at AT&S is the wide variety of design tools, EDA software and simulation tools create the deceptive impression that electronic design is child s play. Whereas many errors and product problems can be traced back to hardware design. They cost time and money and can even ruin an affected company. None of the panelists questioned the value of implementing simulation tools in the design process, however, they view relying solely on them as wrong. An optimal design must take into account all factors in advance. Simulating everything from the idea to the specification to production cannot be done. Even though, according to Biener, many universities take a contrary position: There are Professors who teach their students that EDA systems can do everything But in practice design is really more than EDA and the working Group intends to increase awareness of this especially among newcomers. Knowledge pool for the Design Chain The working group participants want to put their proposals into practice not only thru intensive educational work within industry organizations and public lectures. Currently under development is also a comprehensive knowledge pool into which all information and papers relevant to the individual design chain process steps should flow. For each step, the eight working groups are also preparing a Checklist that should represent the mutual correlations and interdependencies in the design chain following the If Then principle. Their intention is to create a database unique to the industry, the basis of which will be physically available on the Internet and which can be continuously updated. For the implementation of the database according Biener the working group is looking for a partner who can build the database together with the ZVEI working group or provide a framework for it. (zü) Our partner: 20 The Official electronica Daily 20 The Official electronica Daily

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