Regional essen in Hessen den Trend für den eigenen Erfolg nutzen

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1 Regional essen in Hessen den Trend für den eigenen Erfolg nutzen Dr. Katja Schneider Justus-Liebig-Universität Gießen & Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hessen Anja Erhart Agentur für Ernährungsfragen Frankfurt Petersilie Sauerampfer Borretsch Kerbel Pimpinelle Kresse Schnittlauch 1

2 Geschützte Ursprungsbezeichnung (g.u.): Das Erzeugnis verfügt nachweislich über Merkmale, die nur aus der natürlichen Umgebung und den Erzeugerfähigkeiten in der jeweiligen Produktionsregion resultieren können. Odenwälder Frühstückskäse Geschützte geografische Angabe (g.g.a.): Das Erzeugnis hat ein bestimmtes regionales Merkmal oder wird allgemein mit einer bestimmten Region in Verbindung gebracht. Mindestens eine Stufe des Herstellungsprozesses muss in dieser Region erfolgen. Hessischer Apfelwein Hessischer Handkäse Frankfurter Grüne Soße Garantiert traditionelle Spezialität (g.t.s.): Dieses Siegel wird für Erzeugnisse verwendet, die über besondere Merkmale verfügen und entweder traditionelle Zutaten enthalten oder nach traditionellen Verfahren hergestellt werden. Regionale Lebensmittel: Lebensmittel deren Herkunft geografisch verortet und eingegrenzt werden kann Landschaften Biosphärenreservat Umkreis Administrative Einheit 2

3 Regionalität + Saisonalität 3

4 Unterstützung regionaler Vermarktung HESSISCHE APFELWEIN - UND OBSTWIESENROUTE Diverse Majestäten: Milchkönigin,. 4

5 Höhere Qualität Sicherheit Frische Natürlichkeit Geschmack Gesundheit Umwelt Kurze Wege Umweltfreundlich Tierschutz Artenvielfalt und Biodiversität Erhalt der Kulturlandschaft Förderung lokaler Bauern und regionaler Wertschöpfungsketten Arbeitsplatzsicherung Wettbewerbsfähigkeit Wirtschaft Gründe für Regionale Ernährung Gesellschaft Soziale Nähe und Vertrauen Identität, Herkunft Wertschätzung für Tradition & Kultur Soziale Standards Solidarität Nahrungssouveränität Sauter und Meyer 2003, Dorandt2005, Kögl und Tietze 2008, Schönhart et al. 2009, FiBL & MGH 2012 Höhere Qualität Sicherheit Frische Natürlichkeit Geschmack Gesundheit Geschmack Keine generellen Vorteile hinsichtlich Geschmack aber: Regionale Qualitätstraditionen und Spezialität Regionalspezifische Sorten statt Einheitsware Henseleit et al

6 Umweltfreundlich Umwelt Kurze Wege Umweltfreundlich Tierschutz Artenvielfalt Erhalt der Kulturlandschaft Regional Produkte sind nicht grundsätzlich ökologisch vorteilhafter Beispiel: Lagerung letztjähriger Tafeläpfel in Kühlhäusern verursacht ähnlich viel Klimagase wie globaler Schiffstransport aber: Regionale Ansätze bieten ökologisches Potenzial Entscheidend: Produktionsbedingungen, Kritische Mindestbetriebsgröße, Kluge Lager- und Vertriebslogistik Höper et al. 2000, Schlich et al. 2008, Kögl und Titze 2008, Reinhardt et al Durch regional vermarktete Produkte werden nicht immer die lokalen Bauern gefördert. Regionalinitiativen führen nicht automatisch zur Steigerung regionaler Wertschöpfung Sauter und Meyer 2003, Demmeler & Heißenhuber2005, Kögl & Fiedler 2011 aber: Erhalt regionaltypischer Betriebsformen und Wertschöpfungssteigerung ist möglich Entscheidend: maßgebliche Schritte der Erzeugung UND Verarbeitung finden in der Region statt Förderung lokaler Bauern und regionaler Wertschöpfung Förderung lokaler Bauern und regionaler Wertschöpfung Arbeitsplatzsicherung Wettbewerbsfähigkeit Wirtschaft 6

7 Regionale Ernährung kann vielfältige positive Auswirkungen auf die Gesellschaft einer Region haben. Beispiel: Kommunikation und Austausch durch Netzwerke schafft soziale Nähe und Vertrauen, aber auch Wertschätzung für Erzeuger und Verarbeiter Soziale Nähe, Vertrauen, Wertschätzung aber: soziale Effekte lassen sich schwer messen Entscheidend: vor allem soziale Standards und faire Preise entstehen nicht automatisch, sondern müssen gezielt gestaltet werden FiBLDeutschland e.v. und MGH 2012, Schönhardt et al Gesellschaft Soziale Nähe und Vertrauen Identität, Herkunft Wertschätzung für Tradition & Kultur Soziale Standards Solidarität Nahrungssouveränität BMEL 2014 BMEL 2016 Hermanowski et al Nestle

8 Wie definieren wir eine Region? Welche Produkte bietet unsere Region? Welche Produkte möchten wir aus der Region beziehen? Leitfragen Wer kann die Produkte liefern? Welche Änderungen müssen wir im Angebot vornehmen? Können regionale Spezialitäten/Rezepte angeboten werden? Sind diese Produkte in den gewünschten Mengen verfügbar? Ändert sich die Kalkulation? Vielen Dank! Dr. Katja Schneider Justus-Liebig-Universität Gießen & Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hessen Anja Erhart Agentur für Ernährungsfragen Frankfurt 8

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