WTS International Tax Conference 14./15. Januar Hotel Bayerischer Hof München

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1 WTS International Tax Conference 14./15. Januar 2014 Hotel Bayerischer Hof München

2 Dienstag, , Festsaal, Hotel Bayerischer Hof Uhr Registrierung und Begrüßungskaffee Uhr Eröffnungsrede Eckehard Schmidt, Ministerialdirigent, Abteilungsleiter Steuern, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen Uhr Begrüßung Fritz Esterer (Vorstandsvorsitzender WTS) Uhr Thema 1: Spannungsfeld Steuerstrategie und Tax Risk Management Uhr Mittagessen Ein Verbot aggressiver Steuerplanung oder Steuerminimierung kennt das deutsche Steuerrecht nicht. Daher ergibt sich ein gewisser Spielraum für die Steuerstrategie eines Unternehmens. CEO und CFO werden angesichts ihrer Pflicht zur Maximierung des Gesellschaftsgewinns auf eine möglichst geringe Steuerbelastung und eine entsprechende Steuerstrategie hinwirken. Die auf Vorstandsebene getroffene Entscheidung über die Steuerstrategie gibt wiederum für die Steuerfunktion den Rahmen, die Zielsetzung und die Aufgabenstellung vor. Die Steuerstrategie ist aber auch Grundlage für die Risikostrategie und den Aufbau eines entsprechenden Tax Risk Managements, wobei die Entscheidung über steuerliche Risiken regelmäßig der Steuerabteilung obliegt. Insofern ergibt sich immer wieder Abstimmungsbedarf zwischen der Steuerabteilung und der Unternehmensleitung. Über dieses Spannungsverhältnis möchten wir gerne diskutieren mit: Dr. Ullrich Fechner, Leiter Steuern, Profunda Verwaltungs GmbH Dr. Berend Holst, K-FS Steuer und Zollwesen, Volkswagen AG Dr. Michael Hölzl, Global Head of Tax, Osram Licht AG Dr. Jan Sedemund, Leiter Konzernsteuern, Lufthansa AG Fritz Esterer, Vorstandsvorsitzender WTS Peter Jung, Partner, WTS Seite 2/6

3 Uhr Thema 2a: Base erosion profit shifting die Sicht der Unternehmen Regierungen, Verwaltungen und Gremien in vielen Ländern haben jüngst ihre wachsenden Bedenken betreffend die Gewinnverlagerung und Gewinnkürzung zum Ausdruck gebracht. Die OECD hat auf Initiative der G20 beschlossen, diese Themen aufzugreifen. Im Februar 2013 wurde ein Bericht über die Ursachen und Auswirkungen von Gewinnverlagerung und Gewinnkürzung ("Base erosion profit shifting") vorgelegt. Auf Grundlage dieses Berichts wurden folgende Schwerpunktbereiche (sog. key pressure areas) identifiziert, bei denen Handlungsbedarf besteht: internationale Qualifikationskonflikte hinsichtlich hybrider Gesellschaften und Finanzierungen; die abkommensrechtliche Behandlung von digitalen Gütern und Dienstleistungen; die Behandlung konzerninterner Fremdfinanzierung, konzerninterner Versicherungen und anderer konzerninterner Finanzinstrumente; die Verrechnung konzerninterner Leistungen insbesondere im Hinblick auf den Transfer von Risiken und immateriellen Wirtschaftsgütern, die künstliche Fragmentierung von Geschäftstätigkeiten und Wirtschaftsgütern, die zwischen fremden Dritten unüblich sind; die Überprüfung der Wirksamkeit von Missbrauchsbekämpfungsvorschriften und die Verfügbarkeit von begünstigenden Steuersystemen für bestimmte Aktivitäten. Die Ergebnisse dieses Projekts könnten dazu führen, dass einige der grundlegenden internationalen Steuerregelungen überdacht werden. Diese Entwicklung bedeutet einen Konflikt für die Steuerfunktion und das Management insbesondere in multinationalen Konzernen. Wir diskutieren die neuesten Entwicklungen mit: Dr. Christian Kaeser, Global Head of Tax, Siemens AG Paul Morton, Global Head of Tax, Reed Elsevier Group, UK Bernard Peeters, Tiberghien, Luxemburg Jonathan Schwarz, Barrister, Temple Tax Chambers, UK Robert Risse, Leiter Steuern und Zoll, Henkel AG Stefan Hölzemann, Partner, WTS Jay Helverson, Partner, WTS USA Uhr Pause Seite 3/6

4 Uhr Thema 2b: Base erosion profit shifting aus Sicht von Verwaltung, Wissen- und Richterschaft Deutschland ist bei der Bekämpfung der internationalen Gewinnverlagerung bereits seit Jahren Vorreiter unter den OECD-Staaten: Das deutsche Steuerrecht schränkt Unternehmen bereits jetzt bei grenzüberschreitenden Gestaltungen erheblich ein. Als Beispiele seien nur die Regelungen zur Funktionsverlagerung, zum hypothetischen Fremdvergleich im AStG und zur Hinzurechnungsbesteuerung genannt. Teilweise schießen diese Regelungen über das Ziel hinaus. Welche Erwartungen hat die Finanzverwaltung an die Umsetzung des BEPS-Aktionsplans? Sind die bestehenden Regelungen aus Sicht der Finanzverwaltung ausreichend oder ist eine Verschärfung der Bestimmungen im Hinblick auf die von der OECD genannten "Key Pressure Areas" erforderlich? Wie steht es um die internationale Zusammenarbeit und Koordinierung der Steuerverwaltungen? Wie sind die Erfahrungen aus gemeinsamen Betriebsprüfungen (Joint Audits)? Müssen die Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen bei grenzüberschreitenden Sachverhalten weiter erhöht werden? Sind Maßnahmen gegen BEPS im gesamtwirtschaftlichen Interesse von Deutschland? Wir freuen uns, diese Fragen aus dem Blickwinkel von Verwaltung, Wissen- und Richterschaft zu beleuchten. Dr. Thomas Eisgruber, Ministerialrat, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen Prof. Dr. h.c. Rudolf Mellinghoff, Präsident des Bundesfinanzhofes Martin Kreienbaum, Leiter Unterabteilung Internationales Steuerrecht, Bundesministerium der Finanzen angefragt Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Schön, Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen Prof. Dr. Christoph Spengel, Lehrstuhl für ABWL und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Universität Mannheim Berthold Welling, Abteilung Steuer- und Haushaltspolitik, Bundesverband der deutschen Industrie e. V. Lothar Härteis, Partner, WTS Dr. Bela Jansen, Partner, WTS Uhr Ende erster Konferenztag Seite 4/6

5 Mittwoch, , Festsaal, Hotel Bayerischer Hof Uhr Begrüßungskaffee Uhr (inkl. Pause) Thema 3: Verrechnungspreise für Betriebsstätten - Neues Gefährdungspotenzial für Unternehmen? Der neue Art. 7 des OECD-Musterabkommens über die Verteilung der Unternehmensgewinne folgt dem sog. Authorized OECD Approach (AOA), wonach für die Ergebnisabgrenzung die rechtlich unselbständige Betriebsstätte wie ein rechtlich selbständiges Unternehmen behandelt werden soll. Die bisher ausschließlich auf das Verhältnis zwischen verbundenen Unternehmen anwendbaren Verrechnungspreisrichtlinien der OECD werden auf die Ergebnisabgrenzung zwischen Betriebsstätte und Stammhaus uneingeschränkt anwendbar. Daraus ergibt sich zwingend die Notwendigkeit, Geschäftsvorfälle, sog. "Dealings", zu fingieren, die es zivilrechtlich nicht gibt. Derartige Fiktionen eröffnen erhebliche Spielräume für unterschiedliche Auslegungen durch die beteiligten Staaten. Doppelte Besteuerungen des Unternehmens sind die zwangsläufige Folge Uhr Mittagessen Die Referenten zeigen die Gefährdungspotenziale auf und diskutieren mögliche Lösungsansätze. Meinhard Remberg, Generalbevollmächtigter SMS Group Bevery Pacansky, Leiterin Steuern, Siemens USA Prof. Dr. Luís Eduardo Schoueri, LL. M., Lacaz Martins, Pereira Neto, Gurevich & Schoueri, Brasilien Vertreter Frankreich angefragt Dr. Götz Weitbrecht, Head of Tax Continental Europe, Deutsche Bank AG Dr. Maximilian Görl, Partner, WTS Maik Heggmair, Partner, WTS Ca Uhr Ende der Konferenz Veranstaltungsort Hotel Bayerischer Hof, Promenadeplatz 2-6, München Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0) Seite 5/6

6 Anmeldung für Pressevertreter Bitte geben Sie bis zum 03. Januar 2014 Bescheid, wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung per an oder telefonisch unter + 49 (0) Die Teilnahme an der ITC ist für Pressevertreter kostenlos. Pressekontakt: WTS Group Aktiengesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Florian Kestler Thomas-Wimmer-Ring München Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0) Seite 6/6

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