Chaos in der Lehrerbildung

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2 Die gestuften Lehramtsstudiengänge in den Bundesländern Ziele des gestuften Studiensystems (Bologna-Erklärung 1998): Bessere Kompatibilität und Vergleichbarkeit der Hochschulabschlüsse Einführung eines Systems leicht verständlicher Abschlüsse Einführung eines Systems mit zwei Hauptzyklen Förderung der arbeitsmarktbezogenen Qualifizierung Förderung der Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung Internationale Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse Förderung der Mobilität im europäischen Bildungsraum

3 NRW, Rheinland-Pfalz + X Das Ausbildungsprofil im modularisierten Studiengang:

4 Die gestuften Lehramtsstudiengänge in den Bundesländern Bayern + B-W: In der Planung, derzeit noch keine BA/MA-Studiengänge Hessen: Modularisierte Studiengänge, aber kein BA/MA Zwei Fächer + Bildungswissenschaften (BW): je 1/3, GHR 6 Se, So und Gy 8 Se. Folge: Extreme Kürzung der Fachausbildung: Bsp: nur noch ca. 58 SWS fürs gymnasiale Lehramt gegenüber 90 SWS bis Folge: keine Promotionsmöglichkeit im Fach. Studierende 2. Klasse! Thüringen: Bsp: Jena: HR 9 S, Gy 10 S Schulpraktikum im 5./6. Sem; 18 Monate Referendariat Niedersachsen: Bsp Hannover: 6 Sem BA, 2-4 Sem Ma fächerübergreifender Ba-Studiengang nach dem Major/Minor Modell (6 Sem). Danach direkter Berufseinstieg oder Studium Master of Education (2 Sem GHR, 4 Sem Gy) führt direkt zum Lehramt oder Master of Science im Fach

5 Übersicht altes und neues Modell (Bielefeld): 1. Fach Erziehungswiss. 25 SWS 2. Fach 2. Fach / Erziehungswissenschaft 1. Fach 2. Fach oder Erziehungswiss. 40 SWS MA 2-4 Sem Semester BA 6 Sem.

6 Übersicht altes und neues Modell (Hannover): 1. Fach Erziehungswiss. 25 SWS 2. Fach 2. Fach / Erziehungswissenschaft 1. Fach 2. Fach MA 2-4 Sem Semester BA 6 Sem.

7 Übersicht altes und neues Modell (Wuppertal): Beide Fächer + BW MA 2-4 Sem. 1. Fach Erziehungswiss. 2. Fach 1. Fach 2. Fach oder 8 10 Semester BA 6 Sem.

8 Übersicht altes und neues Modell: Dortmund 1. Fach Erziehungswiss. 2. Fach Schwerpunkt Erziehungswissenschaft + FW 1. Fach Wahlpfl: Bildung + Wissen 2. Fach MA 2-4 Sem. BfP BvP BrP 8 10 Semester BA 6 Sem.

9 Übersicht altes und neues Modell (Bochum): FW 1 und FW 2, BW + schulpraktische Studien MA 2-4 Sem. 1. Fach Erziehungswiss. 2. Fach 1. Fach NW Schulpraktika 2. Fach NW BA of science sonst Ba of arts 8 10 Semester BA 6 Sem.

10 Beruf Chaos in der Lehrerbildung Duales Studien- und Ausbildungskonzept FW- Studium außerhalb Lehramt GS GP HS FW 1 FW 2 BW Studium Master Studiengänge RS FW 1 FW 2 BW GY FW 1 FW 2 BW BBS FW 1 FW 2 BW SO FW 1 FW 2 BW Berufsprakt. Ausbildung Vorbereitungsdienst Fachpraktika Jahre 6 5,5 5 4,5 4 Zentrum für Lehrerbildung Bachelor Studium schulartspezifisch Fachwissenschaft 1 schulartspezifisch schulartübergreifend Fachwissenschaft 2 schulartspez. schulartübergreifend Bildungswiss. schulartübergreifend Vertiefende Praktika Orientierende Praktika 3

11 Rheinland-Pfalz: Ziele des Reformkonzeptes: Ausrichtung des Studiums für alle Lehrämter an den Anforderungen des Berufsfeldes Schule Stärkung der Bildungs- und Berufswissenschaften verpflichtende Schulpraktika während des gesamten Studiums keine Minderung im Studienvolumen der Fachwissenschaften Kooperation zwischen Universitäten und Studienseminaren in allen Phasen Curriculare Standards für alle Fächer und Studienelemente Größere Durchlässigkeit zu anderen Studiengängen Verkürzung der gesamten Ausbildungsdauer

12 Strukturmerkmale des Konzeptes: Dualer Ansatz Schulpraktika in der Verantwortung der Studienseminare, dafür Verkürzung des Vorbereitungsdienstes auf 12 Monate Integratives Modell mit (überwiegend einheitlichem) Bachelor- Studiengang und schulartspezifischen Masterstudiengängen (je nach Schulart) 2 bis 4 Semester Zwei schulbezogene Fächer und Bildungswissenschaften von Anfang an Zentrum für Lehrerbildung: verantwortliche Einrichtung für fachbereichsübergreifende Planung und Organisation des Studienangebotes sowie für die Verbindung zwischen Studium und berufspraktischer Ausbildung Eigene Studiengänge für das Lehramt an Grundschulen und für das Lehramt an Hauptschulen

13 Chemie für Biologen Physik, Mathematik Formenkenntnis Zoologie Formenkenntnis Botanik Kleine Exkursionen Große Exkursionen die Folgen Was fehlt?

14 Keine Ahnung Chaos in der Lehrerbildung???

15 Exkursionen im Studium Wo soll man das lernen? bereiten auf die Schule vor! Ausserschulische Lernorte

16 Die gestuften Lehramtsstudiengänge in den Bundesländern Ziele des gestuften Studiensystems (Bologna-Erklärung 1998): Bessere Kompatibilität und Vergleichbarkeit der Hochschulabschlüsse Einführung eines Systems leicht verständlicher Abschlüsse Einführung eines Systems mit zwei Hauptzyklen Förderung der arbeitsmarktbezogenen Qualifizierung Förderung der Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung Internationale Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse Förderung der Mobilität im europäischen Bildungsraum

17

18 GHR Ausbildung (NaWi) Variante 1

19 GHR Ausbildung (NaWi) Variante 2

20 GHR Ausbildung (NaWi) Variante 3

21 GHR Ausbildung (NaWi) Variante 4

22 Das Bielefelder Modell in Kürze Der Studienbeginn ist offen für unterschiedliche Berufsfelder. Die Entscheidung für ein bestimmtes Berufsfeld fällt im Laufe des Studiums. Die Gliederung des Studiums in Module mit ausgewiesenem Qualifikationsziel macht das Studium transparent und die Lehrpraxis überprüfbar. Schlüsselqualifikationen, Vermittlungskompetenz, Didaktik werden nicht abgetrennt, sondern bereits im berufsfeldbezogenen Bachelorstudium vermittelt. Erziehungswissenschaft kann im Bachelor- oder im Masterstudium gewählt werden. Die Gliederung in Kernfach und Nebenfach sichert Übergangsmöglichkeiten zwischen verschiedenen akademischen Ausbildungsgängen und Abschlüssen. Dortmund

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