Ao.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Marschütz Grundkurs Moraltheologie 1 WS 2014/15

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ao.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Marschütz Grundkurs Moraltheologie 1 WS 2014/15"

Transkript

1 0. Einleitung und Vorbemerkungen 1. Worüber denkt Ethik nach? 1.1 Ethik als Reflexionstheorie der Moral 1.2 Worin gründet Moral? Erfahrung als Quelle moralischer Einsicht Gewissenserfahrung Moralische Überzeugungen 1.3 Das moralisch Gute 1.4 Aufgabe der Ethik 1.5 Begriffsklärungen Normative Ethik, Deskriptive Ethik, Metaethik Ethik, Moral, Sitte Allgemeine und Spezielle Ethik Prinzipien, Kriterien, Handlungsnormen Norm Handlungsebene Prinzipienebene Kriterien Literaturhinweise: D. Fenner, Ethik. Wie soll ich handeln?, Tübingen 2008 H. Pauer-Studer, Einführung in die Ethik, Wien 2003 A. Pieper, Einführung in die Ethik, Tübingen/Basel F. Ricken, Allgemeine Ethik (Grundkurs Philosophie 4), Stuttgart

2 2. Denkt Theologische Ethik anders nach? Zur Diskussion ein Text des Philosophen Ernst Tugendhat: Eine religiöse Moral sei prinzipiell unfähig, mit anderen Moralkonzepten zu diskutieren; sie kann nur glaubensmäßig und also dogmatisch ihre eigene Überlegenheit behaupten oder sich von den anderen abschließen. Darin liegt nicht nur eine Begrenzung des Begründungscharakters, sondern auch eine Begrenzung im Verständnis der objektiven Vorzüglichkeit, also im Konzept des Guten. Inwiefern können die moralischen Urteile innerhalb einer solchen Tradition bzw. Gemeinschaft überhaupt den Allgemeingültigkeitsanspruch, den sie als Urteile haben, erfüllen, wenn das, was gut ist, nur im Rekurs auf die bestimmte Identität dieser Gemeinschaft begründbar ist ( weil wir Kinder Gottes sind')? Gut ist dann nicht, wie zu sein aus der Perspektive aller Menschen, sondern nur, wie zu sein z. B. aus der Perspektive des Glaubens aller Christen vorzüglich ist. (Vorlesungen über Ethik, Frankfurt a. M. 1995, 66 f) 2.1 Neuscholastische Moraltheologie Geschichtliche Wurzeln Charakteristische Grundzüge Kritische Rückfragen 2.2 Zweites Vatikanisches Konzil ( ) Auftrag zur Neugestaltung der Moraltheologie: Besondere Sorge verwende man auf die Vervollkommnung der Moraltheologie, die, reicher genährt aus der Lehre der Schrift, in wissenschaftlicher Darlegung die erhabene Berufung der Gläubigen in Christus und ihre Verpflichtung, in der Liebe Frucht zu tragen für das Leben der Welt, erhellen soll. (Optatam totius 16,4) 2.3 Die Autonomie der Moral im christlichen Kontext Alfons Auers Entwurf Kritische Würdigung 2

3 Sinnhorizont Motivation I. Das Vorverständnis des Sittlichen II. Die wissenschaftliche Rechenschaft über das Vorverständnis 1. Analytische Funktion der Humanwissenschaften: Erhebung und Analyse der Daten 2. Integrierende Funktion der Anthropologie: ganzheitlich-menschliche Betrachtung 3. Normative Funktion der Ethik: Aufweis der Dringlichkeit III. Folgerung: bleibende kritische Offenheit kritisierend, stimulierend, integrierend Sinnhorizont 2.4 Zur theologischen Denkform autonomer Moral Offenbarung als Selbstmitteilung Gottes Gottes Sich-Beziehen auf die Menschen Gottes Wort in der Antwort des Menschen Ver-antwort-ung Konsequenzen für eine Theologische Ethik 2.5 Zum Selbstverständnis Theologischer Ethik Wissenschaftlichkeit Normative Wissenschaft 3

4 Theologische Wissenschaft Interdisziplinäre Offenheit Kirchlichkeit Gesellschaftliche Relevanz Leitbild Theologische Ethik (Moraltheologie) erschließt die Bedeutung des christlichen Glaubens für das Handeln der Menschen in der Welt von heute. Die leitende Perspektive ist eindeutig theologisch. Vom Glauben, wie er in den biblischen Texten und der christlichen Tradition verbürgt wird, eröffnet sich ein Sinnverständnis des Menschen, welches in hohem Maße handlungsrelevant ist. Unbeschadet ihrer theologischen Basis ist theologischethisches Nachdenken aber unabdingbar auf die allen Menschen gegebene sittliche Vernunft verwiesen. Daher vertritt die Theologische Ethik entgegen mancher Auffassungen keine religiöse Sondermoral. Die sittliche Vernunft als Reflexionsgrundlage weist sie vielmehr als eine Form universaler Ethik aus, die grundsätzlich für alle Menschen nachvollziehbar sein möchte und auf Konvergenz mit philosophischer Argumentation hinzielt. Das Spezifikum der Theologischen Ethik ist darin zu sehen, dass in ihr der christliche Glaube den Sinnkontext bildet, welcher der Vernunft eine Denkperspektive gibt. In anderen Formen der Ethik sind es andere vorwissenschaftliche Sinnkontexte, an denen sich die Vernunft orientiert, was zu entsprechend unterschiedlichen ethischen Konsequenzen führt. Daher sind Vernunftargumente im ethischen Diskurs stets auf die ihnen zugrunde liegenden Voraussetzungen (z.b. Weltanschauung, Menschenbild) zu prüfen. Der für die Theologische Ethik unverzichtbare Dialog mit anderen ethischen Konzeptionen verdunkelt dabei keineswegs die theologische Identität, sondern hilft ihr, diese zu klären. Im christlichen Selbstverständnis ist und bleibt der Glaube der hermeneutische Ort theologisch-ethischer Reflexion. In diesem Horizont erschließt die Theologische Ethik das Optimum menschlicher Praxis, welches sie argumentativ in die universale ethische Kommunikation einbringt. Als wissenschaftliche Disziplin ist Theologische Ethik daher in vielfältiger Weise vernetzt. Sie ist auf den Dialog mit anderen theologischen Disziplinen ebenso verwiesen wie auf das interdisziplinäre Gespräch mit den Geistes-, Human- und Naturwissenschaften. Nur so kann der Wirklichkeitsbe- 4

5 zug theologischer Reflexion gewahrt bleiben, den der Glaube an das Wirken Gottes in der Welt voraussetzt. Als theologische Wissenschaft ist die Theologische Ethik ebenso bleibend in die Erfahrungs- und Solidargemeinschaft der Kirche Jesu Christi gebunden. In ihr ist nämlich ein unverzichtbarer Wahrnehmungsraum der christlichen Botschaft gegeben, in welchem sittliche Standards entdeckt, reflektiert und tradiert werden. Schließlich steht Theologische Ethik auch in Verantwortung gegenüber der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Ihr legt sie eine Handlungspraxis argumentativ vor, von der sie überzeugt ist, dass sie zur Förderung der Menschlichkeit und des menschlichen Zusammenlebens Entscheidendes beiträgt. Literaturhinweise: Zur Einführung: St. Ernst, Grundfragen theologischer Ethik. Eine Einführung, München 2009 G. W. Hunold u.a. (Hg.), Theologische Ethik. Ein Werkbuch, Tübingen 2000 G. Marschütz, theologisch ethisch nachdenken, Bd. 1: Grundlagen, Würzburg 2009 J. Römelt, Christliche Ethik in moderner Gesellschaft, Bd. 1: Grundlagen, Freiburg i. Br Zur Vertiefung: A. Auer, Autonome Moral und christlicher Glaube, Düsseldorf 1971 ( ) F. Böckle, Fundamentalmoral, München ( ) K. Demmer, Fundamentale Theologie des Ethischen, Freiburg-Schweiz/Freiburg i. Br./Wien, 1999 K. Demmer, Moraltheologische Methodenlehre, Freiburg-Schweiz/Freiburg i. Br./ Wien 1989 K. Demmer, Gottes Anspruch denken. Die Gottesfrage in der Moraltheologie, Freiburg-Schweiz/ Freiburg i.br./wien 1993 A. Holderegger (Hg.), Fundamente der Theologischen Ethik. Bilanz und Neuansätze, Freiburg-Schweiz/Freiburg i.br./wien 1996 E. Schockenhoff, Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf, Freiburg i. Br E. Schockenhoff, Theologie der Freiheit, Freiburg i. Br

6 3. Gewissen 3.1 Zentrale Merkmale der Gewissenserfahrung 3.2 Systematische Deutungen der Gewissenserfahrung Der unbedingte Anspruch im Gewissen Theologische Deutungen Augustinus Thomas von Aquin Zweites Vatikanisches Konzil Die Würde des sittlichen Gewissens (GS 16) Im Innern seines Gewissens entdeckt der Mensch ein Gesetz, das er sich nicht selbst gibt, sondern dem er gehorchen muß und dessen Stimme ihn immer zur Liebe und zum Tun des Guten und zur Unterlassung des Bösen anruft und, wo nötig, in den Ohren des Herzens tönt: Tu dies, meide jenes. Denn der Mensch hat ein Gesetz, das von Gott seinem Herzen eingeschrieben ist, dem zu gehorchen eben seine Würde ist und gemäß dem er gerichtet werden wird 9. Das Gewissen ist die verborgenste Mitte und das Heiligtum im Menschen, wo er allein ist mit Gott, dessen Stimme in diesem seinem Innersten zu hören ist 10. Im Gewissen erkennt man in wunderbarer Weise jenes Gesetz, das in der Liebe zu Gott und dem Nächsten seine Erfüllung hat 11. Durch die Treue zum Gewissen sind die Christen mit den übrigen Menschen verbunden im Suchen nach der Wahrheit und zur wahrheitsgemäßen Lösung all der vielen moralischen Probleme, die im Leben der Einzelnen wie im gesellschaftlichen Zusammenleben entstehen. Je mehr also das rechte Gewissen sich durchsetzt, desto mehr lassen die Personen und Gruppen von der blinden Willkür ab und suchen sich nach den objektiven Normen der Sittlichkeit zu richten. Nicht selten jedoch geschieht es, daß das Gewissen aus unüberwindlicher Unkenntnis irrt, ohne daß es dadurch seine Würde verliert. Das kann man aber nicht sagen, wenn der Mensch sich zuwenig darum müht, nach dem Wahren und Guten zu suchen, und das Gewissen durch Gewöhnung an die Sünde allmählich fast blind wird. 9 Vgl. Röm 2, Vgl. Pius XII., Radiobotschaft über die rechte Ausbildung des christlichen Gewissens in den Jugendlichen, 23. März 1952: AAS 44 (1952) Vgl. Mt 22, 37-40; Gal 5, 14. 6

7 3.2.3 Gegenwärtige Deutungsversuche Gewissen als Mitte der personalen Existenz Gewissen als Symbol Gewissenbildung 3.3 Letztverbindliches praktisches Urteil Kriterien der Authentizität eines Gewissensurteils Darf ich einem von der Norm abweichenden Gewissensurteil folgen? Peter Abaelard Petrus Lombardus Thomas von Aquin Weiterer Verlauf bis zur Gegenwart 3.4 Konkretisierung Literaturhinweise: K. Golser, Art. Gewissen, in: NLchrM K. Golser, Das Gewissen als verborgenste Mitte im Menschen, in: W. Ernst (Hg:), Grundlagen und Probleme der heutigen Moraltheologie, Würzburg 1989, K. Hilpert, Art. Gewissen (II. Theologisch-ethisch), in: LThK 3, R. Schlund, Schöpferisches Gewissen, Freiburg 1990 H. Schmitt, Sozialität und Gewissen. Anthropologische und theologisch-ethische Sondierung der klassischen Gewissenslehre, Zürich u.a B. Sill, Phänomen Gewissen. Gedanken, die zu denken geben. Paderborn 2006 E. Schockenhoff, Wie gewiss ist das Gewissen? Eine ethische Orientierung, Freiburg i. Br G. Virt, Wie ernst ist das Gewissen zu nehmen? Zum Ringen um das Gewissen auf dem 2. Vatikanischen Konzil, in: Ders., Damit Menschsein Zukunft hat. Theologische Ethik im Einsatz für eine humane Gesellschaft. Hg.v. G. Marschütz G. M. Prüller-Jagenteufel, Würzburg 2007, W. Wolbert, Gewissen und Verantwortung. Gesammelte Studien, Freiburg i. Br

8 4. Handeln 4.1 Bewusst und freiwillig Nicht bewusst und freiwillig Konsequenzen für die ethische Bewertung Nicht alles menschliche Tun ist moralisches Handeln 4.2 Freiheit als Grundbedingung Willensfreiheit Handlungsfreiheit 4.3 Einwand: Freiheit als Illusion Zentrale Einwände Kritische Rückfragen Grenzüberschreitungen Unhintergehbarkeit lebensweltlicher Interpretation Beobachterperspektive und Teilnehmerperspektive Fazit 4.4 Freiheit aus theologischer Perspektive Biblische Perspektiven Theologisch-ethische Reflexion Theonome Autonomie Ermächtigte Freiheit zum Handeln 4.5 Zur Entwicklung moralischer Handlungskompetenz Stufenmodell von Lawrence Kohlberg ( ) 8

9 Das Heinz-Dilemma: Heinz ist verzweifelt. Seine Frau leidet an einer seltenen Krankheit, für die es nach Auskunft der Ärzte keine Heilung gibt. Sie steht vielmehr kurz vor dem Tode. Durch Zufall erfährt Heinz, dass ein Apotheker der Stadt ein neues Medikament entwickelt hat, welches seine Frau vermutlich retten könnte. Er sucht diesen Apotheker auf, dieser verlangt aber einen derart hohen Preis für das Medikament, den Heinz trotz finanzieller Zusagen aus dem Verwandten- und Freundeskreis nur zur Hälfte aufbringen konnte. Daraufhin erklärt Heinz dem Apotheker seine Notlage und bittet ihn, ihm das Medikament billiger zu verkaufen oder ihn später den Rest in Raten zahlen zu lassen. Der Apotheker wies diese Bitte jedoch zurück unter Hinweis auf die enormen Entwicklungskosten und dass er diese über den Verkauf wieder hereinbekommen müsse. In seiner Verzweiflung brach der Ehemann nächtens in die Apotheke ein und stahl das Medikament für seine Frau. Kohlberg entwickelt auf Basis dieses Dilemmas ein sechsstufiges Modell zur Entwicklung der moralischen Urteilsfähigkeit, das auf drei Entwicklungsebenen (präkonventionelle, konventionelle und postkonventionelle Ebene) verdeutlicht wird Kritische Würdigung 4.6 Typen menschlichen Handelns Typen menschl. Handelns nach fortschreitenden Freiheitsgraden: Handeln aus Handlungsfreiheit Defizitäre Handlungsfreiheit durch fehlende Überlegung zu Mittel / Ziele Motiv Affekt x - - Leidenschaft x x - Vernunft x x x Aktive und passive Handlungen (Tun und Unterlassen) Ausdruckshandlungen 9

10 4.7 Moralisch böse handeln Das Böse um des Bösen willen tun Sünde als bejahte Verneinung Gottes Sünde als personale Tat Todsünde (auch: schwere Sünde): wissentliche und willentliche Übertretung eines Gebotes in einer schwerwiegenden Sache (materia gravis) Lässliche Sünde: entweder geringfügigere Sache (materia levis) oder im Fall einer schwerwiegenden Sache: Mangel an Einsicht bzw. an freier Zustimmung Wurzelsünden und himmelschreiende Sünden Sünde als personale Selbstbestimmung - Der Kern der (Tod-)Sünde ist die bejahte Verneinung Gottes und somit ein Akt menschlicher Willensfreiheit. Ist dem Menschen eine Todsünde möglich? (Grundentscheidung, Vor- und Einzelentscheidung) Ist es sinnvoll von Todsünden im Plural zu sprechen? Transpersonale Sünde Zusammenhang von transpersonaler und personaler Sünde Partizipative Verantwortung im negativen und positiven Sinn Versöhntes Handeln Literaturhinweise: K. Demmer, Die Wahrheit leben. Theorie des Handelns, Freiburg 1991 V. Eid u.a. (Hg.), Moralische Kompetenz. Chancen der Moralpädagogik in einer pluralen Welt, Mainz 1995 C. Geyer (Hg.), Hirnforschung und Willensfreiheit. Zur Deutung der neuesten Experimente, Frankfurt a.m M. Greiner, Frei vor Gott. Theologische Perspektiven auf die menschliche Freiheit, in: H. Schmidinger/C. Sedmak (Hg.), Der Mensch ein freies Wesen? Autonomie Personalität Verantwortung, Darmstadt 2005,

11 A. Holderegger u.a. (Hg.), Hirnforschung und Menschenbild. Beiträge zur interdisziplinären Verständigung, Freiburg-Schweiz P. Kaufmann, Freiheit, Wille, Verantwortung, in: J.-P. Wils/D. Mieth, Grundbegriffe der christlichen Ethik, Paderborn 1992, 9-30 M. Rosenberger, Determinismus und Freiheit, Darmstadt 2006 E. Schockenhoff, Beruht die Willensfreiheit auf einer Illusion? Hirnforschung und Ethik im Dialog, Basel 2004 E. Schockenhoff, Theologie der Freiheit, Freiburg i. Br K. Baumgartner, Aus der Versöhnung leben. Theologische Reflexion Impulse für die Praxis, München 1990 B. Grom u.a., Das ungeliebte Sakrament. Grundriß einer neuen Bußpraxis, Freiburg/Schweiz 1995 H. Gartner, Das Wesen der Sünde in der Moraltheologie des deutschen Sprachraums vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Zeit des II. Vaticanums. Der Weg zu einem neuen Paradigma, Frankfurt a.m J. Gründel, Schuld und Versöhnung, Mainz 1985 G. M. Prüller-Jagenteufel, Befreit zur Verantwortung. Sünde und Versöhnung in der Ethik Dietrich Bonhoeffers, Münster 2004 H. Schlögel, Und vergib uns meine Schuld. Wie auch wir Theologisch-ethische Skizzen zu Versöhnung und Sünde, Stuttgart 2007 M. Schneider, Umkehr zum neuen Leben. Wege der Versöhnung und Buße heute, Freiburg 1990 E. Schockenhoff, Moralpraktische Aspekte von Schuld und Vergebung, in: Lebendige Seelsorge 53 (2002) M. Sievernich, Schuld und Sünde in der Theologie der Gegenwart, Frankfurt a.m Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Reconciliatio et paenitentia, Rom Tugendethik 5.1 Aristotelisches Tugendverständnis Tugend als Realisierungsform des Glücks 11

12 Glück als höchstes Strebensziel Was ist und worin besteht Glück? Bestimmungsmerkmale der Tugend Charaktertugenden müssen gelernt werden Tugend als Haltung in Bezug auf die Mitte 5.2 Tugend aus theologischer Perspektive Biblische Hinweise Thomas von Aquin 5.3 Zur gegenwärtigen Lage der Tugendethik Das Faszinierende an der Tugendethik Probleme der Tugendethik 5.4 Zum Verhältnis von Tugendethik und Normethik Literaturhinweise: D. Borchers, Die neue Tugendethik Schritt zurück im Zorn? Eine Kontroverse in der Analytischen Philosophie, Paderborn 2001 Ch. Halbig, Der Begriff der Tugend und die Grenzen der Tugendethik, Berlin 2013 H.-J. Höhn, Das Leben in Form bringen. Konturen einer neuen Tugendethik, Freiburg i.br A. W. Müller, Was taugt die Tugend? Elemente einer Ethik des guten Lebens (Ethik aktuell 4), Stuttgart 1998 O.H. Pesch, Die bleibende Bedeutung der thomanischen Tugendlehre, in: FZPhTh 21 (1974) F. Ricken, Gemeinschaft Tugend Glück. Platon und Aristoteles über das gute Leben, Stuttgart 2004 P. Schmitz, Die Tugend und die inhaltliche Bestimmung sittlich richtigen Verhaltens, in: Theologie und Philosophie 54 (1979) J. Schuster, Moralisches Können. Studien zur Tugendethik, Würzburg

13 6. Normethik 6.1 Autoritative Normbegründung Argumentationsformen Biblische Normbegründung Normbegründung durch Tradition 6.2 Naturrechtliche Normbegründung Geschichtliche Positionen Die Naturrechtslehre der Stoa Christliche Aneignung der stoischen Lehre Thomas von Aquin Weitere Entwicklung seit der Neuzeit Zur gegenwärtigen Bedeutung Was naturrechtliche Begründung nicht besagen kann Was naturrechtliche Begründung positiv besagen kann 6.3 Diskursethischer Konsens? Diskursethische Grundlagen Kritische Würdigung Konsens, Kompromiss, Dissens 6.4 Deontologische und teleologische Methode Deontologische Normbegründung Teleologische Normbegründung Utilitaristische Normbegründung Deontologie oder Teleologie? 13

14 Literaturhinweise: W. Bender, Ethische Urteilsbildung, Stuttgart 1985 F. J. Bormann, Natur als Horizont sittlicher Praxis. Zur handlungstheoretischen Interpretation der Lehre vom natürlichen Sittengesetz bei Thomas von Aquin, Stuttgart u.a K. Demmer, Art. Kompromiß, in: NLchrM, F. Furger, Was Ethik begründet: Deontologie oder Teleologie. Hintergrund und Tragweite einer moraltheologischen Auseinandersetzung, Zürich 1984 N. Gottschalk-Mazouz, Diskursethik. Theorien, Entwicklungen, Perspektiven, Berlin 2000 H.-G. Gruber, Glaubwürdigkeit in der Normfindung. Kriterien einer verantwortlichen Findung und Begründung konkreter sittlicher Normen, in: MThZ 48 (1997) H. Halter, Die Bibel sagt. Kritische Fragen, Beobachtungen und Thesen zum Thema Bibel und Moral/Ethik, in: W. Guggenberger - G. Ladner (Hg.), Christlicher Glaube, Theologie und Ethik, Münster 2002, M. Heimbach-Steins (Hg.), Naturrecht im ethischen Diskurs, Münster 1990 M. Heimbach-Steins - G. Steins, Ornament, Fundament, Argument oder was sonst? Zur Rolle der Bibel als Kanon in theologischer Ethik und in gemeinsamen katholisch-evangelischen Texten, in: ZEE (2001) O. Höffe, Einführung in die utilitaristische Ethik, Tübingen 1992 W. Lesch,, Bibelhermeneutik und theologische Ethik. Philosophische Anfragen, in: A. Bondolfi - H.-J. Münk (Hg.), Theologische Ethik heute. Antworten für eine humane Zukunft. FS Hans Halter, Zürich 1999, F. Noichl, Ethische Schriftauslegung. Biblische Weisung und moraltheologische Argumentation, Freiburg i.br K. Ott, Moralbegründungen zur Einführung, Hamburg 2001 B. Schüller, Die Begründung sittlicher Urteile. Typen ethischer Argumentation in der Moraltheologie, Düsseldorf M. Sänger, Kurswissen praktische Philosophie/Ethik. Grundpositionen der normativen Ethik, Stuttgart E. Schockenhoff, Naturrecht und Menschenwürde. Universale Ethik in einer geschichtlichen Welt, Mainz 1996 E. Schockenhoff, Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf, Freiburg i. Br Johannes Paul II., Enzyklika Veritatis Splendor, Rom 1993 Johannes Paul II., Enzyklika Fides et Ratio, Rom

15 7. Menschenwürde 7.1 Was Menschenwürde besagt Komparatives und absolutes Würdeverständnis 7.2 Begründungsformen der Menschenwürde Absolute Würdebegründung: Theologisch: Gottebenbildlichkeit / Berufung Philosophisch: Kant: Moralfähigkeit Relative Würdebegründung: Soziale Anerkennung, Gestaltungsauftrag Absolute Würde jenseits von Theologie und Metaphysik? 7.3 Normative Implikationen Achtung, Gewährleistung und Schutz der Menschenwürde 7.4 Theologische Vertiefung Literaturhinweise: G. Brudermüller (Hg.), Menschenwürde. Begründung Konturen Geschichte, Würzburg 2008 R. Heinzmann (Hg.), Menschenwürde. Grundlagen in Christentum und Islam, Stuttgart 2007 G. Marschütz, Menschenwürde eine überholte Idee?, in: K. Appel u.a. (Hg.), Naturalisierung des Geistes? Beiträge zur gegenwärtigen Debatte um den Geist, Würzburg 2008, A. Pieper, Menschenwürde. Ein abendländisches oder ein universelles Problem? Zum Verhältnis von Genesis und Geltung im normativen Diskurs, in: E. Herms (Hg.), Menschenbild und Menschenwürde, Gütersloh 2001, H. J. Sandkühler (Hg.), Menschenwürde. Philosophische, theologische und juristische Analysen, Frankfurt a.m P. Tiedemann, Was ist Menschenwürde? Eine Einführung, Darmstadt 2006 F. J. Wetz, Illusion Menschenwürde. Aufstieg und Fall eines Grundwertes, Stuttgart 2005 W. Wolbert, Menschenwürde als Anspruch und Beschränkung, in: K. Seelmann (Hg.), Menschenbild als Rechtsbegriff, Stuttgart 2004,

16 Hinweise zur mündlichen Prüfung: Studierende des Studiums Katholische Fachtheologie können nach der derzeitig gültigen Studienplanregelung den Grundkurs Moraltheologie I nur in Verbindung mit dem Grund-kurs Moraltheologie II (SS 2015) als Modulprüfung absolvieren. Für alle anderen Studierenden ist eine Lehrveranstaltungsprüfung vorgesehen. Für die Lehrveranstaltungsprüfung stehen vier Prüfungstermine zur Verfügung: sowie die drei Termine im SS Für die Modulprüfung stehen der Juni-Termin 2015 sowie drei Termine im WS 2015/16 zur Verfügung. Der Prüfungsstoff für den Grundkurs Moraltheologie I umfasst die in der Vorlesung thematisierten oder auf mein Buch (theologisch ethisch nachdenken Bd.1) verwiesenen Inhalte, die überblicksmäßig den Handouts zu entnehmen sind. Alternativ kann auch auf mein Buch theologisch ethisch nachdenken (Bd.1 im Sekretariat Theologische Ethik zu den Öffnungszeiten zum Sonderpreis erhältlich) zurückgegriffen werden. die Vertiefung dieser Inhalte durch folgende (auch auf Moodle zur Verfügung gestellte) Artikel: Virt, Günter, Wie ernst ist das Gewissen zu nehmen? Zum Ringen um das Gewissen auf dem 2. Vatikanischen Konzil, in: Ders., Damit Menschsein Zukunft hat. Theologische Ethik im Einsatz für eine humane Gesellschaft. Hg. v. G. Marschütz / G. M. Prüller-Jagenteufel, Würzburg 2007, Kopetzký, František, Art. Moralsysteme (3.), in: Hans Rotter / Günter Virt (Hg.), Neues Lexikon der christlichen Moral, Innsbruck-Wien 1990, Falls nicht anders angegeben, findet die Prüfung in meinem Büro, Schenkenstraße 8-10 (EG 070), statt. Nach Beendigung der Anmeldefrist zu einem Prüfungstermin wird an meiner Bürotür eine Zeitliste ausgehängt, in die PrüfungskandidatInnen gebeten sind, sich einzu-tragen. Da vom Gesetz her jede Prüfung öffentlich ist, sind auch ZuhörerInnen während der Prüfung willkommen. 16

Ist Gott eine Person?

Ist Gott eine Person? Lieferung 10 Hilfsgerüst zum Thema: Ist Gott eine Person? 1. Schwierigkeiten mit dem Begriff Person Karl Rahner: Die Aussage, daß Gott Person, daß er ein persönlicher Gott sei, gehört zu den grundlegenden

Mehr

Modul A (Master of Education)

Modul A (Master of Education) Modul A Religiöses Lernen und schulische Praxis 9 CP 270 Std. (75 Präsenz; 195 der SWS: 5 Pflichtmodul jedes Semester/ 3semstr. Dieses Modul integriert religionspädagogisches und juristisches Wissen zum

Mehr

Empfohlene Literatur zum Studium der Katholischen Theologie Stand: 23.05.2008

Empfohlene Literatur zum Studium der Katholischen Theologie Stand: 23.05.2008 Empfohlene Literatur zum Studium der Katholischen Theologie Stand: 23.05.2008 1. Lexika und Hilfsmittel 1.1. Lexika LEXIKON FÜR THEOLOGIE UND KIRCHE (LThK), Freiburg 3 1993-2001. NEUES HANDBUCH THEOLOGISCHER

Mehr

Einführung in die praktische Philosophie

Einführung in die praktische Philosophie Einführung in die praktische Philosophie Vorlesung 1. Was ist praktische Philosophie? Claus Beisbart TU Dortmund Sommersemester 2011 Ziel der heutigen Vorlesung In der ersten Vorlesung möchte ich Sie an

Mehr

Einleitung: Der Horizont der Studie... 15. 1 Impulse zur Studie... 15 2 Fragen und Ziele der Studie... 19. 3 Schritte zur Durchführung...

Einleitung: Der Horizont der Studie... 15. 1 Impulse zur Studie... 15 2 Fragen und Ziele der Studie... 19. 3 Schritte zur Durchführung... Inhaltsverzeichnis Erster Teil Einleitung: Der Horizont der Studie... 15 1 Impulse zur Studie... 15 2 Fragen und Ziele der Studie... 19 2.1 Es geht um das Subjekt Der Blick auf den Einzelnen und seine

Mehr

Erläuterungen von Kurt Seidel und Gerhard Hörster, Dietzhölztal-Ewersbach

Erläuterungen von Kurt Seidel und Gerhard Hörster, Dietzhölztal-Ewersbach Erläuterungen von Kurt Seidel und Gerhard Hörster, Dietzhölztal-Ewersbach!"! # $ % &'( & )!! 1.1 Im NT gibt es keinen Abschnitt, in dem eine zusammenfassende Tauflehre dargelegt würde. Das heißt: Es gibt

Mehr

Inhalt. Ausdruck vom 4.6.2008

Inhalt. Ausdruck vom 4.6.2008 Inhalt Vorwort 1 I. Dramatische Ethik was ist das? 5 II. Menschliches Handeln in seiner dramatischen Wirkungsgeschichte 11 1. Von der Grundspannung im Wesen der Freiheit 11 2. Der Kampf ums Dasein 14 3.

Mehr

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger:

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger: Seelsorger: HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg Die Heilige Taufe Häfliger Roland, Pfarrer Telefon 062 885 05 60 Mail r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Sekretariat: Telefon 062

Mehr

Moralische Urteilsfähigkeit fördern

Moralische Urteilsfähigkeit fördern Studienseminar Koblenz Wahlmodul 173 Moralische Urteilsfähigkeit fördern Das Konzept von Lawrence Kohlberg Moralerziehung Dort, wo das Wohlergehen der Menschen vom Verhalten anderer Menschen abhängig ist,

Mehr

Einführung in die praktische Philosophie I

Einführung in die praktische Philosophie I Einführung in die praktische Philosophie I Vorlesung 1. Was tun? Die Grundfrage der Praktischen Philosophie Claus Beisbart Wintersemester 2011/12 Ziel der heutigen Vorlesung In der ersten Vorlesung möchte

Mehr

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis Hessen Wie wir uns verstehen Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis 2 Selbstverständnis Diakonie Hessen Diakonie Hessen Selbstverständnis 3 Wie wir uns verstehen

Mehr

20 2 Begriffsabgrenzung (Werte, Tugend, Moral und Ethik)

20 2 Begriffsabgrenzung (Werte, Tugend, Moral und Ethik) 20 2 Begriffsabgrenzung (Werte, Tugend, Moral und Ethik) werden. Im Rahmen der sozialen Integration stellen sich dem Individuum unter anderem folgende Fragen: 23 Unter welchen Menschen fühle ich mich zu

Mehr

THEOLOGISCHES GRUNDLAGENPROGRAMM

THEOLOGISCHES GRUNDLAGENPROGRAMM GESELLSCHAFT FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG IN EUROPA E.V. THEOLOGISCHES GRUNDLAGENPROGRAMM Theologie vertiefen berufsbegleitend Sie sind Akademiker und wollen sich theologisch fortbilden? Dann könnte das theologische

Mehr

für den Religionsunterricht Argumente an öffentlichen Schulen! Religion in der Schule: Eine Initiative der katholischen Kirche.

für den Religionsunterricht Argumente an öffentlichen Schulen! Religion in der Schule: Eine Initiative der katholischen Kirche. für den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen! Religion in der Schule: Eine Initiative der katholischen Kirche. 1 Die religiösen Fragen der Kinder ernst nehmen Schon kleine Kinder stellen die großen

Mehr

DIE SPENDUNG DER TAUFE

DIE SPENDUNG DER TAUFE DIE SPENDUNG DER TAUFE Im Rahmen der liturgischen Erneuerung ist auch der Taufritus verbessert worden. Ein Gedanke soll hier kurz erwähnt werden: die Aufgabe der Eltern und Paten wird in den Gebeten besonders

Mehr

Ein und dieselbe Taufe

Ein und dieselbe Taufe 1 Ein und dieselbe Taufe Eph. 4,5 Nach V. 3 geht es um die Einheit des Geistes. In diesem Zusammenhang nennt Paulus sieben Aspekte der geistlichen Einheit: Ein [geistlicher] Leib Ein Geist Eine Hoffnung

Mehr

Religionen oder viele Wege führen zu Gott

Religionen oder viele Wege führen zu Gott Religionen oder viele Wege führen zu Gott Menschen haben viele Fragen: Woher kommt mein Leben? Warum lebe gerade ich? Was kommt nach dem Tod? Häufig gibt den Menschen ihre Religion Antwort auf diese Fragen

Mehr

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Menschen wahrnehmen... 3 Offen für alle Menschen, die uns brauchen...

Mehr

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen?

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Vortrag im Islamischen Kulturzentrum am 08.06.2010, 19:00 Uhr Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Imam Mohamed Ibrahim, Wolfsburg 1. Die erste Frage, die sich stellt: Was meinen wir mit Religion?

Mehr

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort Johannes 14,23-27 Wer mich liebt, der wird mein Wort halten. Liebe Gemeinde, 24. Mai 2015 Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes

Mehr

TAUFE EIN WEG BEGINNT

TAUFE EIN WEG BEGINNT TAUFE EIN WEG BEGINNT DIE TAUFE GOTTES JA ZU DEN MENSCHEN Sie sind Eltern geworden. Wir gratulieren Ihnen von Herzen und wünschen Ihrem Kind und Ihnen Gottes Segen. In die Freude über die Geburt Ihres

Mehr

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen...

Christliches Zentrum Brig. CZBnews MAI / JUNI 2014. Krisen als Chancen annehmen... Christliches Zentrum Brig CZBnews MAI / JUNI 2014 Krisen als Chancen annehmen... Seite Inhalt 3 Persönliches Wort 5 6 7 11 Rückblicke - Augenblicke Mitgliederaufnahme und Einsetzungen Programm MAI Programm

Mehr

Von der Metaethik zur Moralphilosophie: R. M. Hare Der praktische Schluss/Prinzipien Überblick zum 26.10.2009

Von der Metaethik zur Moralphilosophie: R. M. Hare Der praktische Schluss/Prinzipien Überblick zum 26.10.2009 TU Dortmund, Wintersemester 2009/10 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Von der Metaethik zur Moralphilosophie: R. M. Hare Der praktische Schluss/Prinzipien Überblick zum 26.10.2009

Mehr

Moralische Selbstbestimmung

Moralische Selbstbestimmung Fritz Oser und Wolfgang Althof Moralische Selbstbestimmung Modelle der Entwicklung und Erziehung im Wertebereich - mit einem Beitrag von Detlef Garz - Ein Lehrbuch Klett-Cotta Inhalt* Einleitung 11 1.

Mehr

Warum soll Theologie an staatlichen Universitäten gelehrt werden? Richard Heinzmann

Warum soll Theologie an staatlichen Universitäten gelehrt werden? Richard Heinzmann Warum soll Theologie an staatlichen Universitäten gelehrt werden? Richard Heinzmann Es gibt zahlreiche und überzeugende Argumente dafür, weshalb Theologie als Reflexion auf Religion an staatlichen Universitäten

Mehr

I Einleitung... 13 1. Ausschnitte aus dem Diskurs in den Medien (14) 2. Fragestellung und Aufbau der Arbeit (18)

I Einleitung... 13 1. Ausschnitte aus dem Diskurs in den Medien (14) 2. Fragestellung und Aufbau der Arbeit (18) Inhaltsverzeichnis Hinweise zu Übersetzungen, Abkürzungen und Zitaten... 12 I Einleitung... 13 1. Ausschnitte aus dem Diskurs in den Medien (14) 2. Fragestellung und Aufbau der Arbeit (18) 1. Die Vielfalt

Mehr

AUSGEWÄHLTE SCHRIFTEN

AUSGEWÄHLTE SCHRIFTEN ERIK PETERSON AUSGEWÄHLTE SCHRIFTEN Mit Unterstützung des Wissenschaftlichen Beirats Bernard Andreae, Ferdinand Hahn, Karl Lehmann, Werner Löser, Hans Maier herausgegeben von Barbara Nichtweiß Sonderband

Mehr

Mario von Galli SJ - Ein begeisternder Konzilsberichterstatter

Mario von Galli SJ - Ein begeisternder Konzilsberichterstatter Mario von Galli SJ - Ein begeisternder Konzilsberichterstatter Die Haupttätigkeit meines Lebens war das Reden und Predigen. Mit diesen Worten hält Mario von Galli, der als der Konzilsberichterstatter im

Mehr

Jahreslosungen seit 1930

Jahreslosungen seit 1930 Jahreslosungen seit 1930 Jahr Textstelle Wortlaut Hauptlesung 1930 Röm 1,16 Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht 1931 Mt 6,10 Dein Reich komme 1932 Ps 98,1 Singet dem Herr ein neues Lied,

Mehr

Katholisch Evangelisch. Was uns noch trennt. Ökumene

Katholisch Evangelisch. Was uns noch trennt. Ökumene Katholisch Evangelisch Was uns noch trennt Ingrid Lorenz Ökumene In vielen Fragen, die einst zur Spaltung geführt haben, gibt es heute kaum noch wirklich trennende zwischen der en und der en Kirche. Heute

Mehr

Informatik und Ethik

Informatik und Ethik Informatik und Ethik Ethik Ethik beschäftigt sich mit der Aufstellung von Kriterien für gutes und schlechtes Handeln und der Bewertung von Motiven und Folgen. Leitlinie dabei ist die menschliche Vernunft.

Mehr

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Zu Beginn des Jahres ist es ganz gut, auf einen Berg zu steigen und überblick zu gewinnen. Über unser bisheriges Leben und wohin es führen könnte. Da taucht oft die Suche nach

Mehr

6. Sitzung. Methoden der Politikwissenschaft: Metatheorien, Werturteilsproblematik und politikwissenschaftliche Methoden

6. Sitzung. Methoden der Politikwissenschaft: Metatheorien, Werturteilsproblematik und politikwissenschaftliche Methoden 6. Sitzung Methoden der Politikwissenschaft: Metatheorien, Werturteilsproblematik und politikwissenschaftliche Methoden Inhalt der heutigen Veranstaltung 1. Metatheorien/Paradigmen 2. Die so genannte Drei-Schulen

Mehr

Masterstudium Kirchenrecht

Masterstudium Kirchenrecht Masterstudium Kirchenrecht Master im Vergleichenden Kanonischen Recht Postgraduales Master Programm MA Master of Arts in diritto canonico e ecclesiastico comparato, indirizzo: diritto canonico comparato

Mehr

Lehrveranstaltungen zum Modul roo 2-14 (ro 2-14) Geschichte und dogmatische Lehre der orthodoxen Kirche

Lehrveranstaltungen zum Modul roo 2-14 (ro 2-14) Geschichte und dogmatische Lehre der orthodoxen Kirche Lehrveranstaltung: Historische Theologie Credits der Lehrveranstaltung: 2 Lehrveranstaltungsleitung: In PH-online ausgewiesen Theologiegeschichte der Orthodoxie Studierende sollen Schwerpunkte des Glaubens

Mehr

Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45

Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45 Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45 Katharinen-Kindergarten Fresekenweg 12 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 49 50 Martin-Luther-Kindergarten Jahnstraße 12 59821

Mehr

Abendmahl mit Kindern erklärt

Abendmahl mit Kindern erklärt Abendmahl mit Kindern erklärt Evangelisch-Lutherische Dreifaltigkeitskirche Bobingen Um was geht es, wenn wir Abendmahl feiern? Von Jesus eingesetzt Als Jesus von seinen JÄngern Abschied nahm, stiftete

Mehr

Für wen ist Jesus gestorben? Für wen feiert die Kirche Eucharistie?

Für wen ist Jesus gestorben? Für wen feiert die Kirche Eucharistie? Thomas Söding Für wen ist Jesus gestorben? Für wen feiert die Kirche Eucharistie? Die Kontroverse um die Wandlungsworte 1. Der Anlass Im Zuge der Neuübersetzung des römischen Messbuches, das insgesamt

Mehr

Womit beschäftigt sich Soziologie? (1) Verschiedene Antworten:

Womit beschäftigt sich Soziologie? (1) Verschiedene Antworten: (1) Verschiedene Antworten: Soziale Tatsachen Emile Durkheim Interaktion (soziale Wechselwirkungen Georg Simmel) (soziales) Handeln Max Weber Gruppen Strukturen Soziale Systeme Fazit: Mikro- und Makro-Ebene

Mehr

Vorlesung Christologie und Gotteslehre 3. Das Verständnis von Inkarnation in kontextuellen Theologien Prof. Dr. Lucia Scherzberg Sommersemester 2010

Vorlesung Christologie und Gotteslehre 3. Das Verständnis von Inkarnation in kontextuellen Theologien Prof. Dr. Lucia Scherzberg Sommersemester 2010 Vorlesung Christologie und Gotteslehre 3 Das Verständnis von Inkarnation in kontextuellen Theologien Prof. Dr. Lucia Scherzberg Sommersemester 2010 Begriffe Kontextualität: Bezug auf Text und Kontext Theologie

Mehr

Jörg Splett LEHRVERANSTALTUNGEN

Jörg Splett LEHRVERANSTALTUNGEN Jörg Splett LEHRVERANSTALTUNGEN SS 1967 Uni München Das christliche Menschenbild Koll. 2stdg WS 1967/68 Uni München Probleme der neueren Rel.philosophie Koll. 2stdg SS 1968 Uni München Zum philos. Reden

Mehr

Master of Education Katholische Theologie

Master of Education Katholische Theologie Master of Education Katholische Theologie KATHOLISCH-THEOLOGISCHE FAKULTÄT Obligatorische Studienberatung M.Ed. Datum: 7.2.2013 Dipl. Theol. Katharina Pyschny Ziele des Studiums Vorbereitung auf das Berufsfeld

Mehr

Medizin und Technik. Risikobewusstsein und ethische Verantwortung infolge technologischen Fortschritts

Medizin und Technik. Risikobewusstsein und ethische Verantwortung infolge technologischen Fortschritts Die Arbeitsgruppe Ethik in der Praxis der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina läd zur Tagung Medizin und

Mehr

Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 162

Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 162 Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 162 Kongregation für die Glaubenslehre Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen 3. Juni

Mehr

Das Neue Testament 6.Klasse

Das Neue Testament 6.Klasse Das Neue Testament 6.Klasse 1 Erstbegegnung...durch dick und dünn... Gruppenarbeit - Auswertung: Umfangvergleich AT / NT und Evangelien, grobe Einteilung => Gruppenarbeitsblatt 2 Die Entstehung des NT

Mehr

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v.

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Die 1860 als eine deutsche Burschenschaft mit dem aus Liebe zum deutschen Vaterland entspringenden festen Vorsatz,

Mehr

Uwe Meyer Universität Osnabrück Seminar Der Sinn des Lebens (WS 2003/04) Karl R. Popper: Hat die Weltgeschichte einen Sinn?

Uwe Meyer Universität Osnabrück Seminar Der Sinn des Lebens (WS 2003/04) Karl R. Popper: Hat die Weltgeschichte einen Sinn? Karl R. Popper: Hat die Weltgeschichte einen Sinn? * 28.07.1902 in Wien Frühe Auseinandersetzung mit Marx, Freud und Einsteins Relativitätstheorie; um 1918 als Sozialist politisch aktiv, dann kritische

Mehr

Ist der Mensch immer zugleich Person? Zu anthropologischen Prämissen Christlicher Sozialethik

Ist der Mensch immer zugleich Person? Zu anthropologischen Prämissen Christlicher Sozialethik Elke Mack Ist der Mensch immer zugleich Person? Zu anthropologischen Prämissen Christlicher Sozialethik abgedruckt in: Die Neue Ordnung 55 (4/2001), 268-281. 268 Ist der Mensch immer zugleich Person? Zu

Mehr

Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken?

Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken? Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken? 1) Indem wir den Trägern der verschiedenen Dienste vertrauen, dass sie sich so einbringen, wie es ihren

Mehr

2. Diese Konzentration schließt an bei der Bezeichnung der Christen als Gläubige.

2. Diese Konzentration schließt an bei der Bezeichnung der Christen als Gläubige. 1 Bernhard Körner (Graz) Das Jahr des Glaubens im Licht des Zweiten Vatikanischen Konzils Impulsreferat im Rahmen eines ÖPI-Studientages als Vorbreitung auf das Jahr des Glaubens Vorbemerkung: Die folgenden

Mehr

Der Glaube als Antwort auf die Frage nach der Existenz Gottes: Blaise Pascal und Hans Küng

Der Glaube als Antwort auf die Frage nach der Existenz Gottes: Blaise Pascal und Hans Küng Lieferung 18 Hilfsgerüst zum Thema: Der Glaube als Antwort auf die Frage nach der Existenz Gottes: Blaise Pascal und Hans Küng 1. Ist der Glaube der Zugang zu Gott? Ist Theologie Glaubenswissenschaft?

Mehr

Wenn ein Ungetaufter sehr krank ist und zu sterben droht wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen.

Wenn ein Ungetaufter sehr krank ist und zu sterben droht wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen. In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt was geschieht. Was

Mehr

Über das Sakrament der Firmung

Über das Sakrament der Firmung Vorabdruck aus dem Osterpfarrbrief 2006 geändertes Dokument doc für die Website Der Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Sailauf / Rottenberg / Feldkahl / Eichenberg Über das Sakrament der Firmung Was es

Mehr

Zum Schluss Unsere Vision Unser Grundverständnis: Gemeinsam ... mit Leidenschaft unterwegs... für Gott

Zum Schluss Unsere Vision Unser Grundverständnis: Gemeinsam ... mit Leidenschaft unterwegs... für Gott Gemeinsam unterwegs... ... mit Leidenschaft für Gott Gemeinsam unterwegs mit Leidenschaft für Gott Katholische Kirche für Esslingen Unsere Vision Unser Grundverständnis: Wir freuen uns, dass wir von Gott

Mehr

Christentum, Judentum Hinduismus, Islam

Christentum, Judentum Hinduismus, Islam Christentum, Judentum Hinduismus, Islam Christentum Judentum Das Christentum ist vor ca. 2000 Jahren durch Jesus Christus aus dem Judentum entstanden. Jesus war zuerst Jude. Das Judentum ist die älteste

Mehr

ARTIKEL 7 VON DORT WIRD ER KOMMEN, ZU RICHTEN DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN. I Er wird wiederkommen in Herrlichkeit

ARTIKEL 7 VON DORT WIRD ER KOMMEN, ZU RICHTEN DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN. I Er wird wiederkommen in Herrlichkeit 1. TEIL DAS GLAUBENSBEKENNTNIS! ARTIKEL 7 VON DORT WIRD ER KOMMEN, ZU RICHTEN DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN I Er wird wiederkommen in Herrlichkeit Christus herrscht schon durch die Kirche 668 Christus ist

Mehr

Theologische Fakultät. Fernstudium Theologie ein Studium mit Perspektive

Theologische Fakultät. Fernstudium Theologie ein Studium mit Perspektive Theologische Fakultät Fernstudium Theologie ein Studium mit Perspektive Fernstudium Theologie Die Theologische Fakultät der Universität Luzern erweitert ihr Studienangebot und lanciert zum Start des Herbstsemesters

Mehr

Vorwort. Nikolaus Schneider Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland

Vorwort. Nikolaus Schneider Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Vorwort Die Problematik von seelsorglicher und gottesdienstlicher Begleitung bei Ehescheidung und Trennung muss eingehender thematisiert werden so formulierte die Synode unserer Landeskirche am 13. Januar

Mehr

Gemeinsame Traditionen in Bibel und Koran: Noah, Abraham, Ismael, Maria, Jesus

Gemeinsame Traditionen in Bibel und Koran: Noah, Abraham, Ismael, Maria, Jesus Gemeinsame Traditionen in Bibel und Koran: Noah, Abraham, Ismael, Maria, Jesus Seminar Vielfalt des Islam Dr. Reinhard Kirste WS TU Dortmund Fak. 15 Humanwissenschaften und Theologie Institut für ev. Theologie

Mehr

Hinduismus. Einstieg: Icebreaker Arbeitsblatt/Bildmaterial. Die fünf klassischen Weltreligionen und ihre Symbole. Aufgabe:

Hinduismus. Einstieg: Icebreaker Arbeitsblatt/Bildmaterial. Die fünf klassischen Weltreligionen und ihre Symbole. Aufgabe: Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Ziel Überleitung durch die Lehrperson auf das Thema Muslime in der Schweiz. Die Sch ordnen verschiedene religiöse Symbole den fünf klassischen Weltreligionen zu. Sie

Mehr

Kompetenzorientiert Unterrichten im Fach Ethik / Analysieren ZPG Ethik 2012

Kompetenzorientiert Unterrichten im Fach Ethik / Analysieren ZPG Ethik 2012 Immanuel Kant: Preis und Würde Alles hat entweder einen Preis, oder eine Würde. Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann auch etwas anderes als Äquivalent 1 gesetzt werden; was dagegen über allen Preis

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Einführung in die philosophische Ethik

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Einführung in die philosophische Ethik Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Einführung in die philosophische Ethik Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Inhalt I Intention und Aufbau der Materialien...

Mehr

Lasst uns aufeinander Acht haben!

Lasst uns aufeinander Acht haben! 1! Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch. Amen Liebe Gemeinde, als ich die Bibelstelle für den vorgesehenen Predigttext las,

Mehr

Mission Ein Auftrag! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21)

Mission Ein Auftrag! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21) Mission Ein Auftrag! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21) 1 Mission ein Auftrag! Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich

Mehr

Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll

Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll Ulrich Köpf / Peter Zimmerling (Hg.) Martin Luther Wie man beten soll Für Meister Peter den Barbier Vandenhoeck & Ruprecht Umschlagabbildung: Ulrich Köpf, Martin Luther: Wie man beten soll akg images 1-L76-E1544

Mehr

Allokation im Gesundheitswesen. Bioethische Prinzipien und Werte. Dietrich v. Engelhardt

Allokation im Gesundheitswesen. Bioethische Prinzipien und Werte. Dietrich v. Engelhardt 1 Allokation im Gesundheitswesen. Bioethische Prinzipien und Werte Dietrich v. Engelhardt I Kontext Die eindrucksvollen Möglichkeiten, die sich aus dem medizinischen Fortschritt seit dem 19. Jahrhundert

Mehr

In guter Gesellschaft Kirche und Diakonie als Marken

In guter Gesellschaft Kirche und Diakonie als Marken In guter Gesellschaft Kirche und Diakonie als Marken 29. April 2010 Dr. Ottmar Franzen S E I T E 1 Inhalt Marketing und Diakonie Marke als Träger der öffentlichen Darstellung Grundprinzipien erfolgreicher

Mehr

Leitbild ein Bild... Katholische Behindertenseelsorge des Kantons Zürich

Leitbild ein Bild... Katholische Behindertenseelsorge des Kantons Zürich Leitbild ein Bild... Katholische Behindertenseelsorge des Kantons Zürich ... das uns den Weg in die Zukunft weist Als Spezialseelsorgestelle sind wir mit Menschen mit einer Behinderung und mit der Kirche

Mehr

26. November 2014 Universität Zürich. Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen

26. November 2014 Universität Zürich. Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen 26. November 2014 Universität Zürich Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen Aktuelle Lage und Hintergrund Gott eine Person oder eine Energie? Gottes Weg zum Menschen Der Weg des Menschen zu Gott

Mehr

Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden (Hebr 13,4) Ein Wort zur Ehe heute

Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden (Hebr 13,4) Ein Wort zur Ehe heute Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden (Hebr 13,4) Ein Wort zur Ehe heute Hirtenbrief zur Fastenzeit 2012 von Msgr. Dr. Vitus Huonder Bischof von Chur Der Hirtenbrief ist am dritten Fastensonntag,

Mehr

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Dr. Stefan Heße am 14. März 2015 Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, heute bekommen die Katholiken

Mehr

Berufsbild und Selbstverständnis der Religionslehrer/innen im Kirchendienst

Berufsbild und Selbstverständnis der Religionslehrer/innen im Kirchendienst Berufsbild und Selbstverständnis der Religionslehrer/innen im Kirchendienst Erzbistum München und Freising Das Berufsbild und Selbstverständnis der Religionslehrer/innen im Kirchendienst wurde am 12. Februar

Mehr

Humanistischer Generalismus

Humanistischer Generalismus Humanistischer Generalismus Grundlegende philosophische Forderungen Beginn: Sommer 2005 Letzte Bearbeitung: Sommer 2008 Autor: Franz Plochberger Freier Wissenschaftler Email: plbg@bluewin.ch Home: http://www.plbg.ch

Mehr

Nur Mittel zum Zweck? Die Ethik im Stiftungsvermögen

Nur Mittel zum Zweck? Die Ethik im Stiftungsvermögen Nur Mittel zum Zweck? Die Ethik im Stiftungsvermögen 2. Nürnberger Stiftertag, Forum 4 Dr. Stefan Fritz Nürnberg, 28. September 2012 Definitionen Ethik ist die Lehre bzw. Theorie vom Handeln gemäß der

Mehr

e d 0 F e R t F e 6 ei s rg lle

e d 0 F e R t F e 6 ei s rg lle Weiterbildungsstelle Universität Freiburg Rue de Rome 6 1700 Freiburg P.P. 1701 Fribourg Weiterbildung der Universität Freiburg 7. Freiburger Sozialrechtstage Was darf dem erkrankten oder verunfallten

Mehr

U R T E I L S A U S Z U G

U R T E I L S A U S Z U G ÜBERSETZUNG Geschäftsverzeichnisnr. 2703 Urteil Nr. 104/2003 vom 22. Juli 2003 U R T E I L S A U S Z U G In Sachen: Präjudizielle Frage in bezug auf Artikel 67ter des Gesetzes über die Straßenverkehrspolizei,

Mehr

Predigt zum Heidelberger Katechismus (3.Teil- von des Menschen Dankbarkeit)

Predigt zum Heidelberger Katechismus (3.Teil- von des Menschen Dankbarkeit) Predigt zum Heidelberger Katechismus (3.Teil- von des Menschen Dankbarkeit) Liebe Gemeinde, Dankbarkeit bezieht sich immer auf ein konkretes Gegenüber. Wir sind, wenn wir dankbar sind, jemandem dankbar,

Mehr

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHE IM KANTON SOLOTHURN

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHE IM KANTON SOLOTHURN EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHE IM KANTON SOLOTHURN Teilrevision der Kirchenordnung November 1996 TAUFE KIRCHLICHER RELIGIONSUNTERRICHT KONFIRMATION TAUFE, KIRCHLICHER RELIGIONSUNTERRICHT UND KONFIRMATION

Mehr

Lehrplan Physik. Bildungsziele

Lehrplan Physik. Bildungsziele Lehrplan Physik Bildungsziele Physik erforscht mit experimentellen und theoretischen Methoden die messend erfassbaren und mathematisch beschreibbaren Erscheinungen und Vorgänge in der Natur. Der gymnasiale

Mehr

Sprache als Wertevermittler

Sprache als Wertevermittler Sprache als Wertevermittler MEDIZINISCHE FAKULTÄT Menü 1) Sprache und Werte 2) Kommunikation als Medium der Wertevermittlung 3) Gefahren bei interkultureller Kommunikation 4) Schlussfolgerungen 2 Wahrnehmung

Mehr

Studium Generale. Ein Jahr, um fit zu werden für Studium und Leben

Studium Generale. Ein Jahr, um fit zu werden für Studium und Leben Studium Generale Ein Jahr, um fit zu werden für Studium und Leben Ein gemeinsames Projekt der Hochschule Trumau - Internationales Theologisches Institut und der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz

Mehr

Kirchengesetz über die Verwaltung des Sakraments der heiligen Taufe. in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Kirchengesetz über die Verwaltung des Sakraments der heiligen Taufe. in der Evangelischen Kirche von Westfalen Taufordnung TaufO 215 Kirchengesetz über die Verwaltung des Sakraments der heiligen Taufe in der Evangelischen Kirche von Westfalen Vom 14. November 2002 (KABl. 2002 S. 337) Die Landessynode hat das folgende

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

Worüber schreibt Paulus in Römer 7?

Worüber schreibt Paulus in Römer 7? Worüber schreibt Paulus in Römer 7? Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. (Römer 7,19) Viele verstehen das siebte Kapitel des Römerbriefs so,

Mehr

Die Zeit und Veränderung nach Aristoteles

Die Zeit und Veränderung nach Aristoteles Lieferung 4 Hilfsgerüst zum Thema: Die Zeit und Veränderung nach Aristoteles 1. Anfang der Untersuchung: Anzweiflung Aristoteles: Es reiht sich an das bisher Versprochene, über die Zeit zu handeln. Zuerst

Mehr

Auf dem Weg zum Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft

Auf dem Weg zum Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft 13. März 2014 2. Tagung zum Thema Auf dem Weg zum Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft an der Universität Freiburg Boulevard de Pérolles 90, Salle Joseph Deiss Prof. Dr. Guido Vergauwen,

Mehr

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Ostergottesdienst 23. März 2008 Hofkirche Köpenick Winfried Glatz»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Heute geht es um»leben«ein allgegenwärtiges Wort, z.b. in der Werbung:»Lebst du noch oder

Mehr

Das gute Leben und das Glück

Das gute Leben und das Glück Das gute Leben und das Glück Die meisten Konzeptionen des guten Lebens kommen darin überein, dass sie das gute Leben mit dem Glück in Verbindung bringen. Was die Unterschiede zwischen ihnen betrifft, so

Mehr

Führung Ethik Verantwortung

Führung Ethik Verantwortung Zur Person: Christian Friesl Führung Ethik Verantwortung a.o. Univ.-Prof. Dr. Christian Friesl 25. Jänner 2012 Bereichsleiter für Gesellschaftspolitik in der Industriellenvereinigung und Professor am Institut

Mehr

Operatorenkatalog für die schriftliche Abiturprüfung im Fach Deutsch in Baden-Württemberg

Operatorenkatalog für die schriftliche Abiturprüfung im Fach Deutsch in Baden-Württemberg Operatorenkatalog für die schriftliche Abiturprüfung im Fach Deutsch in Baden-Württemberg I. Allgemeine Hinweise Die schriftliche Abiturprüfung im Fach Deutsch soll die erworbenen Kompetenzen der Schülerinnen

Mehr

Welcome! Public Relations im Gesundheitswesen. Seminar am RheinAhrCampus Remagen WS 2007/08

Welcome! Public Relations im Gesundheitswesen. Seminar am RheinAhrCampus Remagen WS 2007/08 Welcome! Public Relations im Gesundheitswesen Seminar am RheinAhrCampus Remagen WS 2007/08 PR im Gesundheitswesen 1. Das deutsche Gesundheitssystem 2. Grundlagen der Public Relations 3. Fundraising, Ethik

Mehr

Präsente Vergangenheit erinnerte Zukunft

Präsente Vergangenheit erinnerte Zukunft Präsente Vergangenheit erinnerte Zukunft Zeit und Geschichte im Alten Testament Semester-Eröffnung für Gasthörende am 30. März 2010 an der CvO Universität Oldenburg Prof. Dr. Kim Strübind 1. Bibel und

Mehr

Theologische Fakultät Lehrstuhl Religionswissenschaft Forschungsstelle für religionsvermittelnde Medien Fürstengraben 6 07743 Jena

Theologische Fakultät Lehrstuhl Religionswissenschaft Forschungsstelle für religionsvermittelnde Medien Fürstengraben 6 07743 Jena Theologische Fakultät Lehrstuhl Religionswissenschaft Forschungsstelle für religionsvermittelnde Medien Religionstradierung außerchristlicher Religionen in Deutschland am Beispiel muslimischer religionsvermittelnder

Mehr

Vorwort * Übersetzung: Johannes Grössl. 2015 W. Kohlhammer, Stuttgart

Vorwort * Übersetzung: Johannes Grössl. 2015 W. Kohlhammer, Stuttgart Vorwort * Die abendländische Geistesgeschichte kann ein reiches Erbe an religionsphilosophischen und fundamentaltheologischen Arbeiten vorweisen. Diejenigen, die diese Gedanken hervorgebracht haben, kamen

Mehr

Römer 7 Christen Homepage E-mail: wir@was-christen-glauben.info http://www.was-christen-glauben.info. Römer 7

Römer 7 Christen Homepage E-mail: wir@was-christen-glauben.info http://www.was-christen-glauben.info. Römer 7 Römer 7 Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. (Römer 7,19) Worum es uns mit diesem Thema geht Weit verbreitet ist die Auslegung, dass Paulus

Mehr

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden.

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Zeit, Gott zu fragen. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Warum? wer hätte diese Frage noch nie gestellt. Sie kann ein Stoßseufzer, sie kann ein Aufschrei sein. Es sind Leid, Schmerz und Ratlosigkeit,

Mehr

Vorkenntnisse Die Teilnehmer dieses Kurses sollten die Kurse "Grundlagen des Gestaltens" besucht haben.

Vorkenntnisse Die Teilnehmer dieses Kurses sollten die Kurse Grundlagen des Gestaltens besucht haben. BEREICH DESIGN Kategorie Spezialisierung Design KURSE IM ÜBERBLICK 1. Einführung 2. Einführung Industrial Design 3. Einführung Medien Design 4. Projektmanagement 5. Medientheorie 6. Designtheorie 7. Designgeschichte

Mehr

Globale Solidarität in Bewegung. Christliche Praxis in Solidaritätsgruppen

Globale Solidarität in Bewegung. Christliche Praxis in Solidaritätsgruppen Globale Solidarität in Bewegung Christliche Praxis in Solidaritätsgruppen 1. Was bedeutet Globalisierung? Die technischen Möglichkeiten weltweiter Kommunikation haben die Distanzen von Raum und Zeit zusammenschmelzen

Mehr

6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT

6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT 26 6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT 6.1. GESCHICHTE DER ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT Die Übersetzungswissenschaft ist eine sehr junge akademische Disziplin und wurde erst Anfang der 60er Jahre

Mehr