Ao.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Marschütz Grundkurs Moraltheologie 1 WS 2014/15

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1 0. Einleitung und Vorbemerkungen 1. Worüber denkt Ethik nach? 1.1 Ethik als Reflexionstheorie der Moral 1.2 Worin gründet Moral? Erfahrung als Quelle moralischer Einsicht Gewissenserfahrung Moralische Überzeugungen 1.3 Das moralisch Gute 1.4 Aufgabe der Ethik 1.5 Begriffsklärungen Normative Ethik, Deskriptive Ethik, Metaethik Ethik, Moral, Sitte Allgemeine und Spezielle Ethik Prinzipien, Kriterien, Handlungsnormen Norm Handlungsebene Prinzipienebene Kriterien Literaturhinweise: D. Fenner, Ethik. Wie soll ich handeln?, Tübingen 2008 H. Pauer-Studer, Einführung in die Ethik, Wien 2003 A. Pieper, Einführung in die Ethik, Tübingen/Basel F. Ricken, Allgemeine Ethik (Grundkurs Philosophie 4), Stuttgart

2 2. Denkt Theologische Ethik anders nach? Zur Diskussion ein Text des Philosophen Ernst Tugendhat: Eine religiöse Moral sei prinzipiell unfähig, mit anderen Moralkonzepten zu diskutieren; sie kann nur glaubensmäßig und also dogmatisch ihre eigene Überlegenheit behaupten oder sich von den anderen abschließen. Darin liegt nicht nur eine Begrenzung des Begründungscharakters, sondern auch eine Begrenzung im Verständnis der objektiven Vorzüglichkeit, also im Konzept des Guten. Inwiefern können die moralischen Urteile innerhalb einer solchen Tradition bzw. Gemeinschaft überhaupt den Allgemeingültigkeitsanspruch, den sie als Urteile haben, erfüllen, wenn das, was gut ist, nur im Rekurs auf die bestimmte Identität dieser Gemeinschaft begründbar ist ( weil wir Kinder Gottes sind')? Gut ist dann nicht, wie zu sein aus der Perspektive aller Menschen, sondern nur, wie zu sein z. B. aus der Perspektive des Glaubens aller Christen vorzüglich ist. (Vorlesungen über Ethik, Frankfurt a. M. 1995, 66 f) 2.1 Neuscholastische Moraltheologie Geschichtliche Wurzeln Charakteristische Grundzüge Kritische Rückfragen 2.2 Zweites Vatikanisches Konzil ( ) Auftrag zur Neugestaltung der Moraltheologie: Besondere Sorge verwende man auf die Vervollkommnung der Moraltheologie, die, reicher genährt aus der Lehre der Schrift, in wissenschaftlicher Darlegung die erhabene Berufung der Gläubigen in Christus und ihre Verpflichtung, in der Liebe Frucht zu tragen für das Leben der Welt, erhellen soll. (Optatam totius 16,4) 2.3 Die Autonomie der Moral im christlichen Kontext Alfons Auers Entwurf Kritische Würdigung 2

3 Sinnhorizont Motivation I. Das Vorverständnis des Sittlichen II. Die wissenschaftliche Rechenschaft über das Vorverständnis 1. Analytische Funktion der Humanwissenschaften: Erhebung und Analyse der Daten 2. Integrierende Funktion der Anthropologie: ganzheitlich-menschliche Betrachtung 3. Normative Funktion der Ethik: Aufweis der Dringlichkeit III. Folgerung: bleibende kritische Offenheit kritisierend, stimulierend, integrierend Sinnhorizont 2.4 Zur theologischen Denkform autonomer Moral Offenbarung als Selbstmitteilung Gottes Gottes Sich-Beziehen auf die Menschen Gottes Wort in der Antwort des Menschen Ver-antwort-ung Konsequenzen für eine Theologische Ethik 2.5 Zum Selbstverständnis Theologischer Ethik Wissenschaftlichkeit Normative Wissenschaft 3

4 Theologische Wissenschaft Interdisziplinäre Offenheit Kirchlichkeit Gesellschaftliche Relevanz Leitbild Theologische Ethik (Moraltheologie) erschließt die Bedeutung des christlichen Glaubens für das Handeln der Menschen in der Welt von heute. Die leitende Perspektive ist eindeutig theologisch. Vom Glauben, wie er in den biblischen Texten und der christlichen Tradition verbürgt wird, eröffnet sich ein Sinnverständnis des Menschen, welches in hohem Maße handlungsrelevant ist. Unbeschadet ihrer theologischen Basis ist theologischethisches Nachdenken aber unabdingbar auf die allen Menschen gegebene sittliche Vernunft verwiesen. Daher vertritt die Theologische Ethik entgegen mancher Auffassungen keine religiöse Sondermoral. Die sittliche Vernunft als Reflexionsgrundlage weist sie vielmehr als eine Form universaler Ethik aus, die grundsätzlich für alle Menschen nachvollziehbar sein möchte und auf Konvergenz mit philosophischer Argumentation hinzielt. Das Spezifikum der Theologischen Ethik ist darin zu sehen, dass in ihr der christliche Glaube den Sinnkontext bildet, welcher der Vernunft eine Denkperspektive gibt. In anderen Formen der Ethik sind es andere vorwissenschaftliche Sinnkontexte, an denen sich die Vernunft orientiert, was zu entsprechend unterschiedlichen ethischen Konsequenzen führt. Daher sind Vernunftargumente im ethischen Diskurs stets auf die ihnen zugrunde liegenden Voraussetzungen (z.b. Weltanschauung, Menschenbild) zu prüfen. Der für die Theologische Ethik unverzichtbare Dialog mit anderen ethischen Konzeptionen verdunkelt dabei keineswegs die theologische Identität, sondern hilft ihr, diese zu klären. Im christlichen Selbstverständnis ist und bleibt der Glaube der hermeneutische Ort theologisch-ethischer Reflexion. In diesem Horizont erschließt die Theologische Ethik das Optimum menschlicher Praxis, welches sie argumentativ in die universale ethische Kommunikation einbringt. Als wissenschaftliche Disziplin ist Theologische Ethik daher in vielfältiger Weise vernetzt. Sie ist auf den Dialog mit anderen theologischen Disziplinen ebenso verwiesen wie auf das interdisziplinäre Gespräch mit den Geistes-, Human- und Naturwissenschaften. Nur so kann der Wirklichkeitsbe- 4

5 zug theologischer Reflexion gewahrt bleiben, den der Glaube an das Wirken Gottes in der Welt voraussetzt. Als theologische Wissenschaft ist die Theologische Ethik ebenso bleibend in die Erfahrungs- und Solidargemeinschaft der Kirche Jesu Christi gebunden. In ihr ist nämlich ein unverzichtbarer Wahrnehmungsraum der christlichen Botschaft gegeben, in welchem sittliche Standards entdeckt, reflektiert und tradiert werden. Schließlich steht Theologische Ethik auch in Verantwortung gegenüber der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Ihr legt sie eine Handlungspraxis argumentativ vor, von der sie überzeugt ist, dass sie zur Förderung der Menschlichkeit und des menschlichen Zusammenlebens Entscheidendes beiträgt. Literaturhinweise: Zur Einführung: St. Ernst, Grundfragen theologischer Ethik. Eine Einführung, München 2009 G. W. Hunold u.a. (Hg.), Theologische Ethik. Ein Werkbuch, Tübingen 2000 G. Marschütz, theologisch ethisch nachdenken, Bd. 1: Grundlagen, Würzburg 2009 J. Römelt, Christliche Ethik in moderner Gesellschaft, Bd. 1: Grundlagen, Freiburg i. Br Zur Vertiefung: A. Auer, Autonome Moral und christlicher Glaube, Düsseldorf 1971 ( ) F. Böckle, Fundamentalmoral, München ( ) K. Demmer, Fundamentale Theologie des Ethischen, Freiburg-Schweiz/Freiburg i. Br./Wien, 1999 K. Demmer, Moraltheologische Methodenlehre, Freiburg-Schweiz/Freiburg i. Br./ Wien 1989 K. Demmer, Gottes Anspruch denken. Die Gottesfrage in der Moraltheologie, Freiburg-Schweiz/ Freiburg i.br./wien 1993 A. Holderegger (Hg.), Fundamente der Theologischen Ethik. Bilanz und Neuansätze, Freiburg-Schweiz/Freiburg i.br./wien 1996 E. Schockenhoff, Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf, Freiburg i. Br E. Schockenhoff, Theologie der Freiheit, Freiburg i. Br

6 3. Gewissen 3.1 Zentrale Merkmale der Gewissenserfahrung 3.2 Systematische Deutungen der Gewissenserfahrung Der unbedingte Anspruch im Gewissen Theologische Deutungen Augustinus Thomas von Aquin Zweites Vatikanisches Konzil Die Würde des sittlichen Gewissens (GS 16) Im Innern seines Gewissens entdeckt der Mensch ein Gesetz, das er sich nicht selbst gibt, sondern dem er gehorchen muß und dessen Stimme ihn immer zur Liebe und zum Tun des Guten und zur Unterlassung des Bösen anruft und, wo nötig, in den Ohren des Herzens tönt: Tu dies, meide jenes. Denn der Mensch hat ein Gesetz, das von Gott seinem Herzen eingeschrieben ist, dem zu gehorchen eben seine Würde ist und gemäß dem er gerichtet werden wird 9. Das Gewissen ist die verborgenste Mitte und das Heiligtum im Menschen, wo er allein ist mit Gott, dessen Stimme in diesem seinem Innersten zu hören ist 10. Im Gewissen erkennt man in wunderbarer Weise jenes Gesetz, das in der Liebe zu Gott und dem Nächsten seine Erfüllung hat 11. Durch die Treue zum Gewissen sind die Christen mit den übrigen Menschen verbunden im Suchen nach der Wahrheit und zur wahrheitsgemäßen Lösung all der vielen moralischen Probleme, die im Leben der Einzelnen wie im gesellschaftlichen Zusammenleben entstehen. Je mehr also das rechte Gewissen sich durchsetzt, desto mehr lassen die Personen und Gruppen von der blinden Willkür ab und suchen sich nach den objektiven Normen der Sittlichkeit zu richten. Nicht selten jedoch geschieht es, daß das Gewissen aus unüberwindlicher Unkenntnis irrt, ohne daß es dadurch seine Würde verliert. Das kann man aber nicht sagen, wenn der Mensch sich zuwenig darum müht, nach dem Wahren und Guten zu suchen, und das Gewissen durch Gewöhnung an die Sünde allmählich fast blind wird. 9 Vgl. Röm 2, Vgl. Pius XII., Radiobotschaft über die rechte Ausbildung des christlichen Gewissens in den Jugendlichen, 23. März 1952: AAS 44 (1952) Vgl. Mt 22, 37-40; Gal 5, 14. 6

7 3.2.3 Gegenwärtige Deutungsversuche Gewissen als Mitte der personalen Existenz Gewissen als Symbol Gewissenbildung 3.3 Letztverbindliches praktisches Urteil Kriterien der Authentizität eines Gewissensurteils Darf ich einem von der Norm abweichenden Gewissensurteil folgen? Peter Abaelard Petrus Lombardus Thomas von Aquin Weiterer Verlauf bis zur Gegenwart 3.4 Konkretisierung Literaturhinweise: K. Golser, Art. Gewissen, in: NLchrM K. Golser, Das Gewissen als verborgenste Mitte im Menschen, in: W. Ernst (Hg:), Grundlagen und Probleme der heutigen Moraltheologie, Würzburg 1989, K. Hilpert, Art. Gewissen (II. Theologisch-ethisch), in: LThK 3, R. Schlund, Schöpferisches Gewissen, Freiburg 1990 H. Schmitt, Sozialität und Gewissen. Anthropologische und theologisch-ethische Sondierung der klassischen Gewissenslehre, Zürich u.a B. Sill, Phänomen Gewissen. Gedanken, die zu denken geben. Paderborn 2006 E. Schockenhoff, Wie gewiss ist das Gewissen? Eine ethische Orientierung, Freiburg i. Br G. Virt, Wie ernst ist das Gewissen zu nehmen? Zum Ringen um das Gewissen auf dem 2. Vatikanischen Konzil, in: Ders., Damit Menschsein Zukunft hat. Theologische Ethik im Einsatz für eine humane Gesellschaft. Hg.v. G. Marschütz G. M. Prüller-Jagenteufel, Würzburg 2007, W. Wolbert, Gewissen und Verantwortung. Gesammelte Studien, Freiburg i. Br

8 4. Handeln 4.1 Bewusst und freiwillig Nicht bewusst und freiwillig Konsequenzen für die ethische Bewertung Nicht alles menschliche Tun ist moralisches Handeln 4.2 Freiheit als Grundbedingung Willensfreiheit Handlungsfreiheit 4.3 Einwand: Freiheit als Illusion Zentrale Einwände Kritische Rückfragen Grenzüberschreitungen Unhintergehbarkeit lebensweltlicher Interpretation Beobachterperspektive und Teilnehmerperspektive Fazit 4.4 Freiheit aus theologischer Perspektive Biblische Perspektiven Theologisch-ethische Reflexion Theonome Autonomie Ermächtigte Freiheit zum Handeln 4.5 Zur Entwicklung moralischer Handlungskompetenz Stufenmodell von Lawrence Kohlberg ( ) 8

9 Das Heinz-Dilemma: Heinz ist verzweifelt. Seine Frau leidet an einer seltenen Krankheit, für die es nach Auskunft der Ärzte keine Heilung gibt. Sie steht vielmehr kurz vor dem Tode. Durch Zufall erfährt Heinz, dass ein Apotheker der Stadt ein neues Medikament entwickelt hat, welches seine Frau vermutlich retten könnte. Er sucht diesen Apotheker auf, dieser verlangt aber einen derart hohen Preis für das Medikament, den Heinz trotz finanzieller Zusagen aus dem Verwandten- und Freundeskreis nur zur Hälfte aufbringen konnte. Daraufhin erklärt Heinz dem Apotheker seine Notlage und bittet ihn, ihm das Medikament billiger zu verkaufen oder ihn später den Rest in Raten zahlen zu lassen. Der Apotheker wies diese Bitte jedoch zurück unter Hinweis auf die enormen Entwicklungskosten und dass er diese über den Verkauf wieder hereinbekommen müsse. In seiner Verzweiflung brach der Ehemann nächtens in die Apotheke ein und stahl das Medikament für seine Frau. Kohlberg entwickelt auf Basis dieses Dilemmas ein sechsstufiges Modell zur Entwicklung der moralischen Urteilsfähigkeit, das auf drei Entwicklungsebenen (präkonventionelle, konventionelle und postkonventionelle Ebene) verdeutlicht wird Kritische Würdigung 4.6 Typen menschlichen Handelns Typen menschl. Handelns nach fortschreitenden Freiheitsgraden: Handeln aus Handlungsfreiheit Defizitäre Handlungsfreiheit durch fehlende Überlegung zu Mittel / Ziele Motiv Affekt x - - Leidenschaft x x - Vernunft x x x Aktive und passive Handlungen (Tun und Unterlassen) Ausdruckshandlungen 9

10 4.7 Moralisch böse handeln Das Böse um des Bösen willen tun Sünde als bejahte Verneinung Gottes Sünde als personale Tat Todsünde (auch: schwere Sünde): wissentliche und willentliche Übertretung eines Gebotes in einer schwerwiegenden Sache (materia gravis) Lässliche Sünde: entweder geringfügigere Sache (materia levis) oder im Fall einer schwerwiegenden Sache: Mangel an Einsicht bzw. an freier Zustimmung Wurzelsünden und himmelschreiende Sünden Sünde als personale Selbstbestimmung - Der Kern der (Tod-)Sünde ist die bejahte Verneinung Gottes und somit ein Akt menschlicher Willensfreiheit. Ist dem Menschen eine Todsünde möglich? (Grundentscheidung, Vor- und Einzelentscheidung) Ist es sinnvoll von Todsünden im Plural zu sprechen? Transpersonale Sünde Zusammenhang von transpersonaler und personaler Sünde Partizipative Verantwortung im negativen und positiven Sinn Versöhntes Handeln Literaturhinweise: K. Demmer, Die Wahrheit leben. Theorie des Handelns, Freiburg 1991 V. Eid u.a. (Hg.), Moralische Kompetenz. Chancen der Moralpädagogik in einer pluralen Welt, Mainz 1995 C. Geyer (Hg.), Hirnforschung und Willensfreiheit. Zur Deutung der neuesten Experimente, Frankfurt a.m M. Greiner, Frei vor Gott. Theologische Perspektiven auf die menschliche Freiheit, in: H. Schmidinger/C. Sedmak (Hg.), Der Mensch ein freies Wesen? Autonomie Personalität Verantwortung, Darmstadt 2005,

11 A. Holderegger u.a. (Hg.), Hirnforschung und Menschenbild. Beiträge zur interdisziplinären Verständigung, Freiburg-Schweiz P. Kaufmann, Freiheit, Wille, Verantwortung, in: J.-P. Wils/D. Mieth, Grundbegriffe der christlichen Ethik, Paderborn 1992, 9-30 M. Rosenberger, Determinismus und Freiheit, Darmstadt 2006 E. Schockenhoff, Beruht die Willensfreiheit auf einer Illusion? Hirnforschung und Ethik im Dialog, Basel 2004 E. Schockenhoff, Theologie der Freiheit, Freiburg i. Br K. Baumgartner, Aus der Versöhnung leben. Theologische Reflexion Impulse für die Praxis, München 1990 B. Grom u.a., Das ungeliebte Sakrament. Grundriß einer neuen Bußpraxis, Freiburg/Schweiz 1995 H. Gartner, Das Wesen der Sünde in der Moraltheologie des deutschen Sprachraums vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Zeit des II. Vaticanums. Der Weg zu einem neuen Paradigma, Frankfurt a.m J. Gründel, Schuld und Versöhnung, Mainz 1985 G. M. Prüller-Jagenteufel, Befreit zur Verantwortung. Sünde und Versöhnung in der Ethik Dietrich Bonhoeffers, Münster 2004 H. Schlögel, Und vergib uns meine Schuld. Wie auch wir Theologisch-ethische Skizzen zu Versöhnung und Sünde, Stuttgart 2007 M. Schneider, Umkehr zum neuen Leben. Wege der Versöhnung und Buße heute, Freiburg 1990 E. Schockenhoff, Moralpraktische Aspekte von Schuld und Vergebung, in: Lebendige Seelsorge 53 (2002) M. Sievernich, Schuld und Sünde in der Theologie der Gegenwart, Frankfurt a.m Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Reconciliatio et paenitentia, Rom Tugendethik 5.1 Aristotelisches Tugendverständnis Tugend als Realisierungsform des Glücks 11

12 Glück als höchstes Strebensziel Was ist und worin besteht Glück? Bestimmungsmerkmale der Tugend Charaktertugenden müssen gelernt werden Tugend als Haltung in Bezug auf die Mitte 5.2 Tugend aus theologischer Perspektive Biblische Hinweise Thomas von Aquin 5.3 Zur gegenwärtigen Lage der Tugendethik Das Faszinierende an der Tugendethik Probleme der Tugendethik 5.4 Zum Verhältnis von Tugendethik und Normethik Literaturhinweise: D. Borchers, Die neue Tugendethik Schritt zurück im Zorn? Eine Kontroverse in der Analytischen Philosophie, Paderborn 2001 Ch. Halbig, Der Begriff der Tugend und die Grenzen der Tugendethik, Berlin 2013 H.-J. Höhn, Das Leben in Form bringen. Konturen einer neuen Tugendethik, Freiburg i.br A. W. Müller, Was taugt die Tugend? Elemente einer Ethik des guten Lebens (Ethik aktuell 4), Stuttgart 1998 O.H. Pesch, Die bleibende Bedeutung der thomanischen Tugendlehre, in: FZPhTh 21 (1974) F. Ricken, Gemeinschaft Tugend Glück. Platon und Aristoteles über das gute Leben, Stuttgart 2004 P. Schmitz, Die Tugend und die inhaltliche Bestimmung sittlich richtigen Verhaltens, in: Theologie und Philosophie 54 (1979) J. Schuster, Moralisches Können. Studien zur Tugendethik, Würzburg

13 6. Normethik 6.1 Autoritative Normbegründung Argumentationsformen Biblische Normbegründung Normbegründung durch Tradition 6.2 Naturrechtliche Normbegründung Geschichtliche Positionen Die Naturrechtslehre der Stoa Christliche Aneignung der stoischen Lehre Thomas von Aquin Weitere Entwicklung seit der Neuzeit Zur gegenwärtigen Bedeutung Was naturrechtliche Begründung nicht besagen kann Was naturrechtliche Begründung positiv besagen kann 6.3 Diskursethischer Konsens? Diskursethische Grundlagen Kritische Würdigung Konsens, Kompromiss, Dissens 6.4 Deontologische und teleologische Methode Deontologische Normbegründung Teleologische Normbegründung Utilitaristische Normbegründung Deontologie oder Teleologie? 13

14 Literaturhinweise: W. Bender, Ethische Urteilsbildung, Stuttgart 1985 F. J. Bormann, Natur als Horizont sittlicher Praxis. Zur handlungstheoretischen Interpretation der Lehre vom natürlichen Sittengesetz bei Thomas von Aquin, Stuttgart u.a K. Demmer, Art. Kompromiß, in: NLchrM, F. Furger, Was Ethik begründet: Deontologie oder Teleologie. Hintergrund und Tragweite einer moraltheologischen Auseinandersetzung, Zürich 1984 N. Gottschalk-Mazouz, Diskursethik. Theorien, Entwicklungen, Perspektiven, Berlin 2000 H.-G. Gruber, Glaubwürdigkeit in der Normfindung. Kriterien einer verantwortlichen Findung und Begründung konkreter sittlicher Normen, in: MThZ 48 (1997) H. Halter, Die Bibel sagt. Kritische Fragen, Beobachtungen und Thesen zum Thema Bibel und Moral/Ethik, in: W. Guggenberger - G. Ladner (Hg.), Christlicher Glaube, Theologie und Ethik, Münster 2002, M. Heimbach-Steins (Hg.), Naturrecht im ethischen Diskurs, Münster 1990 M. Heimbach-Steins - G. Steins, Ornament, Fundament, Argument oder was sonst? Zur Rolle der Bibel als Kanon in theologischer Ethik und in gemeinsamen katholisch-evangelischen Texten, in: ZEE (2001) O. Höffe, Einführung in die utilitaristische Ethik, Tübingen 1992 W. Lesch,, Bibelhermeneutik und theologische Ethik. Philosophische Anfragen, in: A. Bondolfi - H.-J. Münk (Hg.), Theologische Ethik heute. Antworten für eine humane Zukunft. FS Hans Halter, Zürich 1999, F. Noichl, Ethische Schriftauslegung. Biblische Weisung und moraltheologische Argumentation, Freiburg i.br K. Ott, Moralbegründungen zur Einführung, Hamburg 2001 B. Schüller, Die Begründung sittlicher Urteile. Typen ethischer Argumentation in der Moraltheologie, Düsseldorf M. Sänger, Kurswissen praktische Philosophie/Ethik. Grundpositionen der normativen Ethik, Stuttgart E. Schockenhoff, Naturrecht und Menschenwürde. Universale Ethik in einer geschichtlichen Welt, Mainz 1996 E. Schockenhoff, Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf, Freiburg i. Br Johannes Paul II., Enzyklika Veritatis Splendor, Rom 1993 Johannes Paul II., Enzyklika Fides et Ratio, Rom

15 7. Menschenwürde 7.1 Was Menschenwürde besagt Komparatives und absolutes Würdeverständnis 7.2 Begründungsformen der Menschenwürde Absolute Würdebegründung: Theologisch: Gottebenbildlichkeit / Berufung Philosophisch: Kant: Moralfähigkeit Relative Würdebegründung: Soziale Anerkennung, Gestaltungsauftrag Absolute Würde jenseits von Theologie und Metaphysik? 7.3 Normative Implikationen Achtung, Gewährleistung und Schutz der Menschenwürde 7.4 Theologische Vertiefung Literaturhinweise: G. Brudermüller (Hg.), Menschenwürde. Begründung Konturen Geschichte, Würzburg 2008 R. Heinzmann (Hg.), Menschenwürde. Grundlagen in Christentum und Islam, Stuttgart 2007 G. Marschütz, Menschenwürde eine überholte Idee?, in: K. Appel u.a. (Hg.), Naturalisierung des Geistes? Beiträge zur gegenwärtigen Debatte um den Geist, Würzburg 2008, A. Pieper, Menschenwürde. Ein abendländisches oder ein universelles Problem? Zum Verhältnis von Genesis und Geltung im normativen Diskurs, in: E. Herms (Hg.), Menschenbild und Menschenwürde, Gütersloh 2001, H. J. Sandkühler (Hg.), Menschenwürde. Philosophische, theologische und juristische Analysen, Frankfurt a.m P. Tiedemann, Was ist Menschenwürde? Eine Einführung, Darmstadt 2006 F. J. Wetz, Illusion Menschenwürde. Aufstieg und Fall eines Grundwertes, Stuttgart 2005 W. Wolbert, Menschenwürde als Anspruch und Beschränkung, in: K. Seelmann (Hg.), Menschenbild als Rechtsbegriff, Stuttgart 2004,

16 Hinweise zur mündlichen Prüfung: Studierende des Studiums Katholische Fachtheologie können nach der derzeitig gültigen Studienplanregelung den Grundkurs Moraltheologie I nur in Verbindung mit dem Grund-kurs Moraltheologie II (SS 2015) als Modulprüfung absolvieren. Für alle anderen Studierenden ist eine Lehrveranstaltungsprüfung vorgesehen. Für die Lehrveranstaltungsprüfung stehen vier Prüfungstermine zur Verfügung: sowie die drei Termine im SS Für die Modulprüfung stehen der Juni-Termin 2015 sowie drei Termine im WS 2015/16 zur Verfügung. Der Prüfungsstoff für den Grundkurs Moraltheologie I umfasst die in der Vorlesung thematisierten oder auf mein Buch (theologisch ethisch nachdenken Bd.1) verwiesenen Inhalte, die überblicksmäßig den Handouts zu entnehmen sind. Alternativ kann auch auf mein Buch theologisch ethisch nachdenken (Bd.1 im Sekretariat Theologische Ethik zu den Öffnungszeiten zum Sonderpreis erhältlich) zurückgegriffen werden. die Vertiefung dieser Inhalte durch folgende (auch auf Moodle zur Verfügung gestellte) Artikel: Virt, Günter, Wie ernst ist das Gewissen zu nehmen? Zum Ringen um das Gewissen auf dem 2. Vatikanischen Konzil, in: Ders., Damit Menschsein Zukunft hat. Theologische Ethik im Einsatz für eine humane Gesellschaft. Hg. v. G. Marschütz / G. M. Prüller-Jagenteufel, Würzburg 2007, Kopetzký, František, Art. Moralsysteme (3.), in: Hans Rotter / Günter Virt (Hg.), Neues Lexikon der christlichen Moral, Innsbruck-Wien 1990, Falls nicht anders angegeben, findet die Prüfung in meinem Büro, Schenkenstraße 8-10 (EG 070), statt. Nach Beendigung der Anmeldefrist zu einem Prüfungstermin wird an meiner Bürotür eine Zeitliste ausgehängt, in die PrüfungskandidatInnen gebeten sind, sich einzu-tragen. Da vom Gesetz her jede Prüfung öffentlich ist, sind auch ZuhörerInnen während der Prüfung willkommen. 16

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