Sicher. zuhause & unterwegs. Elektroroller. Rehabilitation. Verwirrspiel Minijobs. Umziehen. Erst anmelden, dann losrollen

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1 D 3035 März Ausgabe 1/2004 Sicher zuhause & unterwegs Elektroroller Erst anmelden, dann losrollen Rehabilitation Die starke Seite der Schüler-Unfallversicherung Verwirrspiel Minijobs Das sollten Sie wissen Umziehen Sicher und stressfrei zur neuen Anschrift

2 Inhalt Editorial Aktuell Hier kommt Ihr Sicherheitspaket! Faltblatt-Serie von GDV und DSH 3 Schülerunfälle: gute Aussichten bei der Rehabilitation Interview mit Professor Dr. Hartmut Weber-Falkensammer 4/5 Elektroroller: Spielzeug oder Fahrzeug? 8/9 Verwirrspiel Minijobs: Haushaltshilfen immer unfallversichern 10/11 Kinder Prellung, Verstauchung, Knochenbruch Erste Hilfe bei Kinderunfällen 6/7 Haushalt Überflüssig: Desinfektionsmittel in Privathaushalten 7 Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert: Mit Sicherheit älter werden 12/13 Sicher und stressfrei umziehen 15 Unterwegs Wenig erforscht, lax geregelt: schwanger Auto fahren 14 Dr. Susanne Woelk Chefredakteurin Liebe Leserinnen und liebe Leser, heute steh ich irgendwie völlig unter Strom, Mensch, was war ich geladen im Umgangssprachlichen sind uns Strom und Elektrizität sicher geläufig. Weniger sicher ist dagegen in vielen Fällen das Verhältnis von Mensch und Strom in den eigenen vier Wänden. Wir gehen heute so selbstverständlich mit der Elektrizität um, dass die damit verbundenen Gefahren, vor allem Stromschlag und Brand, oft unterschätzt werden. Und auch wenn Stromunfälle nicht die häufigsten Unfälle im Haushalt (Spitzenreiter: Stürze) sind, haben sie oft schwer wiegende Folgen. Deshalb informiert jetzt das Faltblatt Sicherer Umgang mit Strom über die unsichtbare Gefahr. Angefangen bei Kabeln und Steckern über Kindersicherungen bis hin zu Fehlerstrom-Schutzschaltern. Das Faltblatt ist eins von fünf Informationsblättern in einem frisch erschienenen Sicherheitspaket, das wir Ihnen auf der Seite drei ausführlich vorstellen. Wer heutzutage gegen einige Euro Trinkgeld für die alte Nachbarin einkauft oder sich mit Latein-Nachhilfe für den sprachlich minderbegabten Nachbarsjungen etwas dazu verdient, muss mit der bangen Frage leben, ob er am Rande der Legalität schwarzarbeitet und seine Gefälligkeit lieber bleiben lässt. Diesen Schluss legte jedenfalls Anfang dieses Jahres die Diskussion um Minijobs und Nachbarschaftshilfe nahe. Was private Arbeitgeber in Sachen Steuern und Sozialabgaben wissen sollten, haben wir deshalb auf den Seiten zehn und elf für Sie zusammengestellt Änderungen aus Berlin bis auf Weiteres vorbehalten. Eine angenehme Lektüre, steuer- und abgabefrei zusammen mit Nachbarn, Haushaltshilfen und Gärtnern wünschen Ihnen mit der neuen Ausgabe von sicher zuhause & unterwegs Impressum 14 2 Sicher zuhause & unterwegs 1/2004 und das Team von Sicher zuhause & unterwegs

3 Hier kommt Ihr Sicherheitspaket! Faltblatt-Serie von GDV und DSH Aktuell Mehr als Menschen sterben pro Jahr in der Bundesrepublik durch einen Unfall im Haushalt. Insgesamt passieren Jahr für Jahr hierzulande etwa 2,7 Millionen Haushaltsunfälle. Anlass genug für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, mit einer fünf Themen starken Faltblattserie Tipps zum sicheren Leben zu Hause zu geben. Rund 80 Prozent aller häuslichen Unfälle sind Stürze. Deshalb widmen sich zwei Faltblätter diesem Unfallereignis: Sicher nach oben auf Leitern und Alltägliche Stolperfallen Treppen, Teppiche, Kabel & Co. In Haushalten mit kleinen Kindern lohnt sich eventuell ein zweiter, niedriger angebrachter Handlauf, damit die Kleinen sicher die Treppe hinaufund hinuntergehen können. Dies ist nur ein Beispiel für die praktischen Tipps, die in dem Flyer Geländer und Handläufe zusammengestellt sind. Ein weiterer Ratschlag: Ein Handlauf sollte mindestens einen Abstand von fünf Zentimetern zu einem Nachbarbauteil haben, zum Beispiel zur Treppenhauswand. Nur so lässt er sich gut umgreifen. Wer schon immer wissen wollte, wie man leidige Papier-Aufkleber von Küchenschränken oder/und Badezimmerspiegeln entfernt, ohne gleich die chemische Keule schwingen zu müssen, wird in dem Faltblatt Sauber ist sicher besser: (Öko-) Tipps für den Hausputz fündig (richtig geraten: Die Aufkleber gehen am besten ab, wenn sie einige Zeit mit Wasser, Seifenlauge oder Essig befeuchtet werden). Frühjahr und Sommer sind Grillzeit. Und damit das Grill-Vergnügen nicht jäh in einem Flammeninferno endet, Die Faltblattserie Hier kommt Ihr Sicherheitspaket erhalten Interessierte bei der: Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) Holsteinischer Kamp Hamburg. sind in dem Faltblatt Feuer und Flamme für sicheres Grillen Tipps zum Kauf und Umgang von und mit Grillgeräten und Brennmaterial enthalten. Aber das ist noch nicht alles: Zum sicheren Würstchenund Schaschlik- Auflegen gehören auch ein ebener, nicht entflammbarer Untergrund, auf dem der Grill stabil steht, und geprüfte Grillanzünder mit dem Prüf- und Überwachungszeichen DIN Abgerundet wird das Grill-Faltblatt mit Tipps, wie Sie mit Kindern sicher grillen. Dazu zählt auch, dass glühende Holzkohle nie auf Rasen oder Beeten ausglühen, sondern bis zum vollständigen Auskühlen im Grillgerät liegen bleiben sollte. Das Faltblatt Sicherer Umgang mit Strom rundet das Sicherheitspaket ab. Wer einmal einen gewischt bekommen hat, weil das Kabel eines Elektrogerätes durchgescheuert oder ein Metallgehäuse unter Strom gesetzt war, ahnt, warum das Thema Strom ein eigenes Faltblatt hergibt. woe Sicher zuhause & unterwegs 1/2004 3

4 Aktuell Schülerunfälle: gute Aussichten bei der Rehabilitation Professor Dr. Hartmut Weber-Falkensammer Wenn nach einem Unfall schwer verletzte und behinderte Kinder und Jugendliche eine neue Lebensperspektive brauchen, sind in erster Linie die Eltern und Familien gefordert, den Heranwachsenden zu helfen. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von Rehabilitationsfachleuten, die nicht nur Erfolg versprechende Heilmethoden und auf die Behandlung von Unfallfolgen spezialisierte Ärzte kennen, sondern auch Wege durch den Paragrafendschungel weisen. Dass dabei Möglichkeiten und Grenzen eng beieinander liegen, weiß Professor Dr. Hartmut Weber- Falkensammer, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Unfallkassen (BUK), München, und Mitglied des Vorstandes der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH). Der BUK ist der Dachverband der Unfallkassen und Gemeindeunfallversicherungsverbände in Deutschland, die wiederum die Träger der gesetzlichen Schüler-Unfallversicherung sind. DSH: In der Schule und auf dem Schulweg sind Kinder und Jugendliche bei Unfällen grundsätzlich versichert. Wie viele Schülerunfälle passieren pro Jahr in der Bundesrepublik und wo sind die Unfallschwerpunkte? Prof. Dr. Weber-Falkensammer: In der gesetzlichen Schüler-Unfallversicherung sind bundesweit rund 17,5 Millionen Kinder in Tageseinrichtungen, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende versichert, dies entspricht einem Fünftel der bundesdeutschen Bevölkerung. Versichert sind der Schulbesuch und die damit zusammenhängenden Tätigkeiten, aber auch der Weg von zu Hause zur Schule und zurück. Pro Jahr ereignen sich etwa 1,6 Millionen Unfälle, die ärztlich behandelt werden müssen. Zu einem großen Teil handelt es sich um kleinere Verletzungen. Die Unfallschwerpunkte sind dort, wo Kinder am aktivsten sind: in der Pause und beim Sport. Ballsportarten verursachen besonders viele Unfälle. DSH: Wie viele Kinder und Jugendliche verletzen sich bei diesen Unfällen so schwer, dass sie bleibende Schäden davontragen? Prof. Dr. Weber-Falkensammer: Bei etwa Unfällen ist eine stationäre Behandlung notwendig. Bei ungefähr Unfällen sind die Verletzungsfolgen so schwerwiegend, dass mit bleibenden Schädigungen zu rechnen ist. Im Jahr 2002 kam es zu 111 tödlichen Unfällen. Die schwersten Unfälle sind im Straßenverkehr zu beklagen. DSH: Was leistet die Schüler-Unfallversicherung für diese jungen Menschen medizinisch, schulisch, beruflich und sozial? Prof. Dr. Weber-Falkensammer: Zu den ersten Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung gehört, dazu beizutragen, dass keine Unfälle geschehen. In der Schüler-Unfallversicherung sind Präventionsmaßnahmen erforderlich, die die spezifischen Bedürfnisse Foto: imagesource Die eigene Mitte finden: besonders wichtig für viele Kinder und Jugendliche nach einem schweren Unfall. von Kindern und Jugendlichen berücksichtigen, deshalb liegt ein Schwerpunkt der schulischen Sicherheitsförderung auf der Verhaltensprävention. Unter Berücksichtigung des Erziehungs- und Bildungsauftrages ist somit das Ziel der schulischen Sicherheitsund Gesundheitsförderung, Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte und sonstiges Schulpersonal zu sicherheits- und gesundheitsbewusstem Handeln zu befähigen. Zugleich ist 4 Sicher zuhause & unterwegs 1/2004

5 Kinder tanzen auch mal aus der Reihe. Im Falle eines Unfalles brauchen sie einen starken Partner. sicherzustellen, dass die Schule ein sicherheits- und gesundheitsförderndes Umfeld bildet. Unfallkassen und Gemeindeunfallversicherungsverbände initiieren und unterstützen deshalb Projekte zur Bewegungsförderung und Gewaltprävention, ferner die Beteiligung am Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen. Einen hohen Stellenwert hat die Prävention von Schulwegeunfällen zum Beispiel durch Aktionen wie Gesunde Schule oder Busschule. Zunehmend rückt die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in das Bewusstsein. Trotz aller Bemühungen kommt es leider zu zahlreichen, häufig auch schweren Unfällen. Ist ein Unfall eingetreten, hängt die Gesundung von einer aufeinander abgestimmten Rehabilitationskette ab, die bei der optimalen Akutversorgung und medizinischen Behandlung beginnt. Die Unfallversicherungsträger erbringen umfassende Leistungen zur medizinischen, schulischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation; bei dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen zahlen sie gegebenenfalls eine lebenslange Rente. DSH: Müssen die Betroffenen angesichts knapper öffentlicher Kassen Foto: photoalto damit rechnen, dass die Hilfe in absehbarer Zeit gekürzt wird? Prof. Dr. Weber-Falkensammer: Die bevorstehenden Strukturreformen in der Sozialversicherung und auf dem Gebiet der Arbeitsmarktpolitik sind vor allem darauf ausgerichtet, die Finanzentwicklung in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung auf mittlere Sicht zu stabilisieren und durch Reformen auf dem Arbeitsmarkt für mehr Wachstum und Beschäftigung zu sorgen. Die gesetzliche Unfallversicherung ist davon derzeit zwar nicht unmittelbar betroffen, aber auch sie wird sich den Reformnotwendigkeiten der sozialen Sicherung insgesamt stellen müssen. Unabhängig davon sind die Unfallversicherungsträger den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit besonders verpflichtet. Die Unfallversicherungsträger haben ein effektives Rehabilitationsmanagement aufgebaut, das dazu führt, Leistungen bedarfs- und zielorientiert auszugestalten. Eine optimale Verzahnung von medizinischer, schulischer/beruflicher und sozialer Rehabilitation gewährleistet am besten die Wiederherstellung der Gesundheit und die Teilhabe am schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Leben. DSH: Welche Rolle spielt die Familie bei der Rehabilitation und Integration der Verletzten? Gibt es Ansätze einer Familienbetreuung? Prof. Dr. Weber-Falkensammer: Die Rehabilitation nach einem Unfall ist ein langer und schwerer Weg für alle Beteiligten. Die Familienangehörigen spielen eine bedeutende Rolle in der Genesung ihres Kindes und sollten den kleinen Patienten zum Beispiel in der Rehabilitationsklinik häufig besuchen. Der Unfall eines Kindes oder Jugendlichen verändert die Familienstruktur, das familiäre Umfeld, die Lebensplanung, die Lebensführung, die Bezugsperson und den Freundeskreis. Probleme entstehen bei der Bewältigung der neuen Situation und von Schuldgefühlen. Die psychosoziale Betreuung und Begleitung zum Beispiel von Schädel-Hirn-Verletzten und ihren Familien ist daher ein wichtiger Bestandteil des Rehabilitationskonzepts der Unfallversicherungsträger in allen Phasen der medizinischen und schulisch-beruflichen Rehabilitation. Die Entlastung der Familie in Pflege, Behandlung und Betreuung, psychosoziale Versorgung auch von Geschwisterkindern sowie sonstige familienunterstützende Angebote, später dann Hilfen für das selbstständige Wohnen und eine eigenständige Lebensführung des Verletzten haben dabei einen hohen Stellenwert. DSH: Wie erfolgreich sind Rehabilitation und Integration? Prof. Dr. Weber-Falkensammer: Das verletzte Kind und seine Familie stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Unfallversicherungsträger. Von Anfang an werden die bisherige schulische oder berufliche Entwicklung, die familiäre und die soziale Umgebung sowie alters- und entwicklungsbedingte Probleme berücksichtigt.wenn auch eine vollständige Heilung nicht immer zu erwarten ist, so gelingt es durch das gezielte Fördern vorhandener Fähigkeiten auch in gravierenden Fällen, die veränderte Situation besser zu bewältigen und neue Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln: Mehr als 80 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen sind selbst nach schwerwiegenden Schädel-Hirn- Verletzungen am Ende der Rehabilitation von Pflege unabhängig, 70 bis 80 Prozent kehren in ihre alte Schule zurück und mehr als die Hälfte ist in der Lage, sich auf dem ersten Arbeitsmarkt für Ausbildung oder Beruf zu qualifizieren. Dies sind unter den heutigen schwierigen Arbeitsmarktverhältnissen Ergebnisse, auf die wir mindestens ebenso stolz sein dürfen wie auf die zahlreichen Zeichen der Anerkennung und des Dankes der betroffenen Familien. Das Gespräch führte Dr. Susanne Woelk, Aktion DAS SICHERE HAUS. Sicher zuhause & unterwegs 1/2004 5

6 Kinder Prellung, Verstauchung, Knochenbruch Erste Hilfe bei Kinderunfällen Von Dr. Stefanie Märzheuser Tooor! Wer klein ist, schiebt mit aller Macht den Ball ins Netz. Gefahren? Welche Gefahren? Knochenbrüche sind Verletzungen, bei denen die Kontinuität des Knochens unterbrochen ist. Sie entstehen durch Sturz, manchmal als Folge eines Stolperns, wenn das Kind unglücklich fällt (zum Beispiel Stolpern über ein Spielzeug). Einige Knochenbrüche sind durch einfaches Hinsehen sicher festzustellen, vor allem offene Brüche, bei denen der Knochen durch die Haut spießt. Weitaus häufiger ist der Knochen gebrochen, ohne dass sich die Bruchenden gegeneinander verschoben haben. Dann ist ein Bruch äußerlich nicht festzustellen. Zudem sind Kinder oft fähig, den Arm oder das Bein zu bewegen, obwohl ein Knochen gebrochen ist. Manche Kinder laufen sogar mit einem gebrochenen Bein umher. Bei Kleinkindern ist Krabbeln, obwohl das Kind eigentlich schon läuft, ein mögliches Indiz für einen Knochenbruch. Foto: imagesource Eine Prellung ist eine durch stumpfe Gewalt erzeugte heftige Gewebeerschütterung, die nach außen als Schwellung sichtbar wird. Im Kinderzimmer können Prellungen durch scharfkantige Möbel und Spielzeug entstehen. Regale, Bücherwände und Fernseher, die nicht kippsicher angebracht sind, können auf ein Kind stürzen und es verletzen. Eine Verstauchung ist eine Zerrung der Gelenkkapselbänder als Folge einer Überdehnung des Bandapparats, zum Beispiel durch Umknicken mit dem Fuß. Kinder haben anders als Erwachsene nur selten Knochenbrüche durch Verstauchungen. Sie sind aber möglich und müssen dann häufig von einem Kinderchirurgen operiert werden. Das Gelenk schwillt rasch an,und das Kind kann das Gelenk nur unter starken Schmerzen bewegen. Oft befindet sich an der verletzten Stelle ein Bluterguss. Prellung, Bluterguss, Verstauchung und Knochenbruch können nur vom Arzt sicher voneinander abgegrenzt werden. Was tun bei Prellungen & Co.? Bewahren Sie Ruhe und beruhigen Sie Ihr Kind. Entfernen Sie vorsichtig beengende Kleidungsstücke (Schuhe, Strümpfe) oder Ringe von einer verletzten Hand. Eine Schwellung kann rasch zunehmen und späteres Ausziehen schmerzhaft oder unmöglich machen. Bei Verletzungen an Armen und Beinen sollte zuerst die unverletzte Gliedmaße und dann vorsichtig die verletzte Seite vom Kleidungsstück befreit werden. Betrachten Sie die Verletzung genau. Bestehen verdächtige Deformierungen, Schwellungen oder sogar eine offene Wunde? Decken Sie offene Wunden mit einem sauberen Baumwollhandtuch ab oder verbinden Sie sie. Fassen Sie im Falle einer deutlich sichtbaren Fehlstellung an Arm oder Bein die Hand oder den Fuß der betroffenen Seite vorsichtig an und prüfen Sie, ob sie warm sind. Bei einem verschobenen Bruch können Verletzungen von Blutgefäßen bestehen. Rufen Sie dann den Notruf 112 an. Falls Sie keine Fehlstellung erkennen: Machen Sie kalte feuchte Wickel oder kühlen sie die verletzte Stelle mit einem in ein Tuch eingeschlagenen Kühlkissen, mit zerstoßenem Eis in einer Plastiktüte oder mit tiefgefrorenen Erbsen in einer Plastiktüte. Kälte hilft die Ausdehnung eines Blutergusses klein zu halten und lindert Schmerzen. Das Kind sollte die Kühlung als angenehm empfinden. Vermeiden Sie unnötige Bewegungen des verletzten Armes oder Beines. Warten Sie, bis der erste Schreck abgeklungen ist und untersuchen Sie die Verletzung erneut. 6 Sicher zuhause & unterwegs 1/2004

7 Kinder/Haushalt Überflüssig: Desinfektionsmittel in Privathaushalten Auch in flachen Swimming-Pools können kleine Kinder ertrinken. Hat das Kind starke Schmerzen oder kann die verletzte Stelle nicht bewegen, legen Sie einen stützenden Verband an, zum Beispiel ein Dreiecktuch bei Verletzung am Arm, und versuchen Sie nicht, Beine notdürftig zu schienen: Sie fügen Ihrem Kind nur unnötige Schmerzen zu. Fahren Sie zum nächsten Kinderarzt oder ins Krankenhaus oder rufen Sie den Notruf 112. Gefahrenquelle Wasser Die meisten kleinen und großen Kinderunfälle sind mit lautem Geschrei verbunden. Der Lärm alarmiert die Eltern und hat Signalwirkung. Die große Gefahr beim Ertrinken ist, dass genau diese Warnung fehlt. Kinder ertrinken leise. Kinder laufen an vielen Stellen Gefahr zu ertrinken: in der Badewanne der elterlichen Wohnung oder im Garten in einer Regentonne, einem Teich oder Schwimmbecken. Bei Erkundungszügen in der Umgebung lauern unbekannte Gewässer, und bei Kopfsprüngen in unbekannte oder trübe Gewässer besteht zusätzlich die Gefahr einer Wirbelsäulenverletzung. Deshalb sollten Kinder beim Baden im Schwimmbecken stets beaufsichtigt sein, besonders dann, wenn sie mit Luftmatratzen oder Schlauchbooten im Wasser spielen. Außerdem sollten Schwimmhilfen ( Schwimmflügel ) stets zwei Luftkammern besitzen. Grundsätzlich gilt, dass Kinder schon früh das richtige Verhalten am Schwimmbecken erlernen können. Dazu zählt vor allem,dass sie so früh wie möglich das Schwimmen erlernen, nicht zu dicht hintereinander ins Becken springen und am Beckenrand nicht rennen. Was tun? Bei Atemstillstand sofort mit Mundzu-Nase-Beatmung beginnen, nach Möglichkeit schon während der Bergung im Wasser. Bei Herzstillstand gleichzeitiger Beginn mit der Herzmassage. Vorsicht bei Erbrechen! Achten Sie darauf, dass der Mund geöffnet ist und dass das Kind auf der Seite liegt, damit Erbrochenes nicht in die Atemwege gelangt. Verständigen Sie den Notarzt (Notruf 112). Sorgen Sie für einen schnellen Transport ins Krankenhaus. Achtung! Versuchen Sie nicht, Wasser aus Lungen oder Magen zu entfernen, zum Beispiel durch Ausschütteln. Diese Maßnahmen kosten nur Zeit und nützen dem Kind nicht. Dr. Stefanie Märzheuser ist Kinderchirurgin an der Berliner Charité und Präsidentin der Bundesvereinigung Mehr Sicherheit für Kinder e.v., Bonn. Foto: DBV-Winterthur Foto: DSH Vor der Verwendung von Desinfektionsmitteln in Privathaushalten warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin. Desinfektionsmittel, so das Institut, enthalten gesundheits- und umweltgefährdende Stoffe und können die Ursache für Allergien und Ekzeme sein. Zudem würden sich immer wieder vor allem Kinder und ältere Menschen vergiften, weil sie die konzentrierten Lösungen trinken. Ähnlich ablehnend fällt das Urteil der BfR-Wissenschaftler zu keimabtötenden Mitteln aus. Diese so genannten Bakterizide sind häufig Badematten, Socken, Müllbeuteln und anderen Produkten zugesetzt und werden in der Werbung offensiv angepriesen ( Antibakterielles Spülmittel tötet 98 Prozent aller Bakterien ). Dabei sind sie nach BfR-Angaben kaum wirksam, könnten im Gegenteil sogar als Gesundheitsgefahr eingestuft werden. Foto: Corbis Für eine ausreichende Hygiene im Haushalt sorgen immer noch altbewährte Mittel: ausreichende Reinigung mit einfachen Putzmitteln, häufiges Wechseln des Putzlappens, regelmäßiges Reinigen des Kühlschrankes, häufiges Leeren der Abfalleimer, Trockenhalten von Bad, Küche und WC, häufiges Händewaschen. Wer auf Desinfektionsmittel nicht verzichten will oder aufgrund einer ärztlichen Anordnung nicht verzichten kann, sollte die Mittel sachgerecht anwenden und richtig dosieren. pm/woe Sicher zuhause & unterwegs 1/2004 7

8 Aktuell Elektroroller: Spielzeug oder Fahrzeug? Von Gerd Cordes Für Heiko S. aus Hamburg ist das Angebot im Supermarkt mehr als verlockend. Ein nagelneuer Elektroroller, ein so genannter Electro-Scooter, für nur 200 Euro. Die Werbung klingt überzeugend: Der Roller ist abgasfrei, lautlos und fast 20 Kilometer pro Stunde schnell. Wichtigster Vorteil: Nach Angaben des geschickten Verkäufers gelten die kleinen Elektroroller als Spielzeug und sind somit weder steuer- noch versicherungspflichtig. Ist so ein kleines Spaßmobil wirklich eine Alternative für den täglichen Weg zur Uni oder zur Arbeit? Der 20-jährige Student überlegt nicht lange nach kurzer Bedenkzeit kauft er den Elektroroller. Schon nach ein paar Tagen im Stadtverkehr ist Heiko begeistert. Für ihn ist klar: Das ist sie, die erste wirklich alltagstaugliche Alternative zu Fahrrad und Auto in der Stadt. Wartezeiten im Stau und anschließende Parkplatzsuche vor der Uni sind endlich passé. Die 15 Kilometer Reichweite des Rollers reichen aus für den Weg zur Uni und zurück. Das allabendliche Aufladen der Batterie an der Steckdose zu Hause dauert gerade mal drei Stunden. Foto: Tante Paula Vom Rollerfahrer zum Fußgänger Doch schon nach einer Woche wird die morgendliche Fahrt auf dem Fahrradweg zur Uni unterbrochen: Obwohl er mit seinem langsamen Elektroroller niemanden behindert und sogar einige besonders flotte Rennradfahrer überholen lässt, wird Heiko von der Polizei gestoppt. Die Beamten kennen keine Gnade. Ihr Vorwurf: Führen eines Fahrzeuges ohne Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und Verstoß gegen die Versicherungspflicht. Der Roller verschwindet im Kofferraum des Streifenwagens und wird beschlagnahmt. Nach Feststellung der Personalien muss Heiko zu Fuß zur Uni gehen. Was ist passiert? Der Student ist ratlos. Wie kann es angehen, dass sein angeblich versicherungsfreies Spielzeug stillgelegt wird, obwohl viele Fahrräder deutlich schneller unterwegs sind? Kennen die Polizisten die vom Verkäufer im Supermarkt geschilderte Rechtslage bei den nagelneuen Elektrorollern überhaupt oder wurde er im Laden falsch beraten und über den Tisch gezogen? Keinen Meter ohne Kennzeichen Das Wichtigste zuerst: Die Rechtslage bei den neuen Rollern ist eindeutig: Die meisten Modelle auf dem Markt werden ohne ABE verkauft. Fahren darf man mit so einem Spielzeug Die Rechtslage: Elektroroller gelten als Mofa. Sie benötigen eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen. Wer einen Auto- oder Motorradführerschein besitzt, muss keine gesonderte Mofa- Prüfbescheinigung nachweisen. Eine Helmpflicht gibt es nicht, wenn die Elektroroller in ihrer Höchstgeschwindigkeit auf 20 Kilometer pro Stunde begrenzt sind. nur auf einem Betriebsgelände und zu Hause im Garten. Ohne die ABE gibt s bei den Versicherungsgesellschaften kein Mofakennzeichen. Die Benutzung eines solchen Rollers auf öffentlichen Wegen ist illegal. Sofern sie mehr als sechs Stundenkilometer schnell fahren können, gelten auch die Elektroroller als Kraftfahrzeuge und müssen als solche versichert sein. Wer ohne Kennzeichen unterwegs ist und einen Unfall verursacht, muss damit rechnen, dass seine private Haftpflichtversicherung den Schaden nicht begleicht. Bei Unfällen mit Personenschäden kann das sehr schnell zum finanziellen Ruin führen. Die Polizisten konnten also gar nicht anders:der Roller ohne Zulassung musste aus dem Verkehr gezogen werden. Worauf achten beim Kauf? Bei Elektrorollern, die als Mofa zugelassen werden können, ist ein so genanntes TÜV-Set montiert. Gemeint sind im Wesentlichen geprüfte 8 Sicher zuhause & unterwegs 1/2004

9 Wichtig für die Zulassung: Geprüfte Bremsen hinten und vorne sowie Spiegel, Tacho und Beleuchtungs-Set. Foto: Tante Paula schnell die Spreu vom Weizen: Ein guter Elektroroller schafft die starke Steigung auf der Rampe ohne Probleme. Roller mit einem zu schwachen Motor schaffen nicht einmal die ersten 20 Meter der Steigung. Fazit: Wer vor dem Kauf eines Elektrorollers Testberichte studiert und genau überlegt, für welchen Zweck er den fahrbaren Untersatz einsetzen will,kann mit dem neuen Gefährt sehr viel Spaß haben. Doch nicht nur das: Mit Zulassung und Kennzeichen sind die neuen Roller eine echte Alternative für Mobilität in der Stadt. Und was wurde aus dem Student aus Tankstelle Steckdose Entscheidend für die Alltagstauglichkeit ist die Reichweite. 15 bis 20 Kilometer sollten es schon sein. Danach geht s für drei bis vier Stunden an die Steckdose. Die Energiekosten der gängigsten Roller-Modelle liegen bei rund 25 Euro-Cent pro 100 Kilometer. Da die Roller meist in der Stadt benutzt werden, sollte ein weiterer wichtiger Punkt bedacht werden:wie bringt man ihn in die Nähe einer Steckdose, wenn man keine Garage hat und nicht im Erdgeschoss wohnt? Das Hochtragen in die Wohnung ist wegen des teilweise hohen Gewichts längst nicht bei allen Modellen möglich. Vor dem Kauf sollten auch die Batterien geprüft werden. Bei einigen Billig-Modellen besteht die Gefahr, dass Batteriesäure ausläuft, wenn der Roller umkippt. Seriöse Hersteller verwenden deshalb auslaufsichere Blei- Gel-Batterien. Bremsen und eine ausreichende Lichtanlage. Neben diesen technischen Grundvoraussetzungen gibt es weitere wichtige Punkte, auf die der Käufer achten sollte. So sollte,wer den Roller im Wohnwagen oder im Kofferraum des Autos transportieren möchte, auf Abmessungen, Gewicht und auf einen Klappmechanismus für den Lenker achten. Wegen der schweren Blei-Akkus wiegen einige Roller deutlich mehr als 25 Kilo. Das Hochheben und Tragen in den Wohnwagen,Kofferraum oder gar in eine im dritten Stock gelegene Wohnung wird dann unmöglich. Billigroller: Frust statt Fahrspaß Gegen die Billigangebote aus dem Internet und aus den Supermärkten sprechen auch die meist erschreckend schlechten technischen Daten. Besonders bei der Reichweite gibt es große Unterschiede. Einige Modelle schaffen gerade mal acht Kilometer, bei anderen reicht die Batteriekapazität bei vorsichtiger Fahrweise für 20 Kilometer und mehr. Generell gilt: Gleichmäßiges Fahren spart Energie. Häufiges Bremsen und Anfahren geht dagegen auf die Batterie. Auch wichtig: ein so genannter Freilauf. Er verhindert, dass sich der Motor mitdreht, wenn der Roller wegen einer leer gefahrenen Batterie doch mal geschoben werden muss. Wenn der Roller keinen Freilauf hat, wird das Schieben sehr anstrengend. Auch bei der im Stadtverkehr sehr wichtigen Leistung des Motors gibt es große Unterschiede. Eine ausgiebige Probefahrt vor dem Kauf ist deshalb Pflicht. Ein Tipp für den Vergleich mehrerer Roller: Bei einer kurzen Fahrt ins nächste Park-Hochhaus trennt sich Foto: Cordes Mit dem Elektroroller ist Spaß garantiert aber nur mit Mofakennzeichen. Es ist Bedingung für die Teilnahme am Straßenverkehr. Hamburg, der seinen Elektroroller viel zu schnell und ohne genaue Prüfung gekauft hatte? Obwohl ein Strafverfahren und sogar Führerscheinentzug drohten, kam er mit einer Geldstrafe davon. Den billigen Elektroroller ohne ABE hat er nach einigen Wochen zurückbekommen. Er steht jetzt unbenutzt im Keller. Gerd Cordes arbeitet als freier Journalist in Hamburg unter anderem für den ARD-Ratgeber Technik, den ARD-Ratgeber Auto und Verkehr und für Auto Bild. Sicher zuhause & unterwegs 1/2004 9

10 Aktuell Verwirrspiel Minijobs: Haushaltshilfen immer unfallversichern Von Alex Pistauer Das Verwirrspiel um die Schwarzarbeit war eines der Top-Themen im Januar Das Bundesministerium der Finanzen wollte mit dem Referentenentwurf zu einem Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit ein neues Unrechtsbewusstsein in der Bevölkerung schaffen. Schwarzarbeit sollte flächendeckend bekämpft, Sündern eine harte Strafe angedroht werden. Manches wurde dabei über einen Kamm geschoren: die Hilfe im Privathaushalt ebenso wie die gewerbliche Schwarzarbeit. Die Folge: Viele Arbeitgeber von Haushaltshilfen fragten sich, ob sie nun Kriminelle waren,weil sie in Unkenntnis der gesetzlichen Regelungen ihre Haushaltshilfe noch nicht zur Sozialversicherung angemeldet hatten. Foto: MEV Die Verunsicherung bekamen auch die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (UV-Träger) zu spüren. Bei ihnen, den Unfallkassen und Gemeindeunfallversicherungsverbänden in Deutschland, sind seit eh und je die guten Geister im Privathaushalt gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten gesetzlich versichert. Ein Schritt vor, zwei zurück? Inzwischen hat sich die Lage beruhigt. Nach teils heftigen Protesten in der Öffentlichkeit hat das Bundeskabinett in seiner Sitzung vom 18. Februar dieses Jahres beschlossen, im maßgeblichen Gesetzesentwurf das Strafmaß für eine illegale Beschäftigung im privaten Haushalt nicht zu verschärfen. Führt ein privater Arbeitgeber für seine geringfügig beschäftigte Putzfrau oder Haushaltshilfe keine Steuern und Sozialabgaben ab, gilt dies weiterhin als Ordnungswidrigkeit. Doch wo fängt im Privathaushalt die Schwarzarbeit an? Nicht jede Unterstützung im Privathaushalt ist schon Schwarzarbeit Die Tätigkeit einer Haushaltshilfe ist meist nicht mit einem formalen Arbeits- oder Dienstvertrag geregelt. Beispiele für die vielen möglichen Konstellationen sind: eine junge Mutter und die nebenan wohnende ältere Dame helfen sich gegenseitig bei der Kinderbetreuung und im Haushalt, ein Nachbarsjunge mäht gelegentlich den Rasen und erhält dafür zehn Euro, eine Studentin ermöglicht Eltern einen Kinobesuch, indem sie die Kinder betreut. Diese Hilfen sind gesellschaftlich erwünscht und nicht strafbar: Steht die Hilfe und nicht das Geldverdienen im Vordergrund, ist es keine Schwarzarbeit. Nachbarschaftshilfe, Selbsthilfe und Gefälligkeit bleiben wie bisher aus der Schwarzarbeit ausgenommen, formuliert das Bundesministerium der Finanzen. Die geschilderten Fälle sind also keine illegale Beschäftigung, in den meisten Fällen erübrigt sich die Frage nach Sozialversicherungs- und Steuerabgaben. Eine Ausnahme kann hier die gesetzliche Unfallversicherung sein, denn im Gegensatz zu anderen Zweigen der Sozialversicherung ist auch eine nur vorübergehende oder kurzzeitige Tätigkeit im Privathaushalt unter Umständen gesetzlich unfallversichert und anzumelden. Rat geben die Fachleute bei den UV-Trägern, Adressen unter: Minijobs Seit dem 1. April 2003 gelten neue Regeln für Minijobs. Es gibt einen Unterschied zwischen geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen in Privathaushalten und den übrigen geringfügig Beschäftigten. Das bedeutet für Beschäftigte in Privathaushalten: Die Geringfügigkeitsgrenze beträgt 400 Euro pro Monat (vorher: 325 Euro). Die wöchentliche Arbeitszeit wird zur Beurteilung der Geringfügigkeit nicht mehr herangezogen. Der Arbeitnehmer zahlt bei einem Arbeitseinkommen bis zu 400 Euro keine Abgaben. Der Haushaltsführende muss als Arbeitgeber Pauschalabgaben von 13,3 Prozent entrichten: fünf Prozent Krankenversicherung fünf Prozent Rentenversicherung 10 Sicher zuhause & unterwegs 1/2004

11 Putzen, Babysitten: Ihre Haushaltshilfe nimmt Ihnen vieles ab. Sorgen Sie für den Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung! Regina S. (39), Mutter von zwei Kindern, kümmert sich sieben Stunden pro Woche um eine ältere Dame, kauft für sie ein,putzt und schafft Ordnung in der Wohnung. Dafür erhält sie einen Stundenlohn von elf Euro bar auf die Hand, pro Monat rund 300 Euro. Weil sie die Vorschriften des Sozialversicherungs- und Steuerrechts nicht kannten, haben Regina S. und die ältere Dame dieses Beschäftigungsverhältnis bisher nicht angemeldet. Es handelt sich deshalb,nach dem Verständnis des Gesetzgebers, um Schwarzarbeit. Abhilfe schafft die Anmeldung bei der Minijob-Zentrale mit dem so genannten Haushaltsscheckverfahren (vereinfachtes Meldeverfahren). Die Minijob-Zentrale bucht pro Monat 13,3 Prozent des vereinbarten Lohns, also 39,90 Euro, zusätzlich an Steuern und Sozialabgaben bei der älteren Dame ab, das Beschäftigungsverhältnis wäre aber legalisiert. Regina S. würde weiterhin ihren Lohn brutto für netto erhalten, hätte aber Anspruch auf zwei Prozent Pauschalsteuer 1,3 Prozent Lohnfortzahlungsversicherung Bei geringfügigen Beschäftigungen außerhalb des Privathaushalts müssen Arbeitgeber 25 Prozent des Arbeitsverdienstes als Pauschalabgabe an die Minijob-Zentrale abführen. Haushaltshilfen unfallversichern! Der Weg zur legalen Putzhilfe Foto: Corbis Unabhängig von Diskussionen über Minijobs und Schwarzarbeit müssen private Arbeitgeber ihre Hilfe zur gesetzlichen Unfallversicherung anmelden. Die UV-Träger versichern gute Geister gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten und bieten für einen vergleichsweise geringen Beitrag einen umfassenden Schutz während der Arbeit und den mit ihr verbundenen Wegen. Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Die ältere Dame könnte zehn Prozent ihrer Kosten von der Steuer absetzen (im Jahr 407,88 Euro). Zusätzlich muss sie Regina S. zur gesetzlichen Unfallversicherung anmelden, den Beitrag an den UV-Träger zahlt die ältere Dame allein. Und das müssen Regina S. und ihre Arbeitgeberin tun: Die Minijob-Zentrale anrufen und einen Haushaltsscheck anfordern. Telefon: oder per Internet Gemeinsam den Haushaltsscheck ausfüllen und ihn an die Minijob- Zentrale zurücksenden. Die Anmeldung zur gesetzlichen Unfallversicherung beim zuständigen UV-Träger veranlassen, am einfachsten im Internet über Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) leitet Anfragen an die zuständigen UV- Träger weiter: Versicherungsschutz Ina Fleißig, Putzhilfe im Privathaushalt des Peter G., fiel beim Weihnachtsputz so unglücklich von der Leiter, dass sie sich den Arm sowie den ersten Lendenwirbel brach.über sechs Monate war sie krank geschrieben und ist bis heute nicht voll arbeitsfähig. Die Unfallkasse hat eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von 30 Prozent anerkannt und zahlt ihr eine Rente. Vorher hat die Unfallkasse die Kosten der ärztlichen Behandlung (ambulant und stationär) sowie Fahrtbzw. Transportkosten übernommen. Außerdem erhielt Ina Fleißig als Ersatz für das entgangene Arbeitsentgelt ein Verletztengeld von der Unfallkasse. Vorteile hat aber nicht nur Ina Fleißig. Auch Peter G. nützt die Anmeldung seiner Hilfe bei der Unfallkasse, denn alle Ansprüche der verletzten Haushaltshilfe oder ihrer Angehörigen auf Schadenersatz und Schmerzensgeld gegen ihn sind jetzt ausgeschlossen. Eine wichtige Entlastung für den Arbeitgeber, wenn zum Beispiel die Hilfe von einer defekten Leiter fällt. Hier wären sonst Schadenersatzansprüche der Hilfe gegenüber ihrem Arbeitgeber entstanden. Datenschutz Die UV-Träger erfassen nur die Zahl der im Haushalt beschäftigten Personen, die Namen der Hilfen interessieren sie nicht. Ein Wechsel der Haushaltshilfe muss nicht gemeldet werden. Ein regelmäßiger Datenaustausch mit anderen Stellen ist nicht zulässig, da der Gesetzgeber den Schutz der persönlichen Daten höher stellt als das Auskunftsersuchen bestimmter Stellen. Nur in besonderen Fällen, die im Sozialgesetzbuch ausdrücklich geregelt sind, dürfen UV- Träger erhobene Daten übermitteln. Alex Pistauer ist Leiter der Abteilung Reha/ Entschädigung bei der Unfallkasse Hessen, Frankfurt. Sicher zuhause & unterwegs 1/

12 Freizeit Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert: Mit Sicherheit älter werden ABS -Socken haben schon manchen Sturz verhindert. Foto: DSH Unfallverletzungen in Heim und Freizeit betreffen auch die ältere Wohnbevölkerung. Nach der letzten repräsentativen Erhebung im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund, im Jahr 2000 entfallen von den 5,36 Millionen Unfallverletzungen pro Jahr rund auf Frauen und Männer im Alter von 65 und mehr Jahren. Wie es zu diesen Unfällen kommen kann,zeigen einige Erlebnisse aus dem Alltag der Familie Schuster, die Ihnen schon aus früheren Heften bekannt ist. Aus Altersgründen übernimmt dabei die Mutter von Herrn Schuster die Hauptrolle. Zur Einleitung einiges aus der Statistik zum Unfallgeschehen bei Senioren. Auffällig ist, dass Senioren zwar insgesamt weniger gefährdet sind als die gesamte Bevölkerung, Frauen zwischen 65 bis 69 Jahren allerdings deutlich schlechter abschneiden, wie die Tabelle zeigt. Sowohl insgesamt wie auch jeweils bei den Männern und Frauen sinkt die Unfallgefährdung mit zunehmendem Alter, ein möglicher Grund dafür ist die zurückgehende Aktivität. Rund zwei Drittel der Unfälle sind Stürze 58 Prozent der Unfälle von Senioren sind häusliche Unfälle, 42 Prozent Freizeitunfälle. Bei den Unfällen im Haus dominieren die Orte Wohnbereich, Garten, Treppen, Küche und Bad. Freizeitunfälle ereignen sich vor allem auf Verkehrswegen (Bürgersteigen), in Heim- und Freizeitunfälle 2000 nach Alter und Geschlecht Unfälle je 1000 Einwohner Alter [Jahre] Männer Frauen Gesamtbevölkerung 65 - < < Bevölkerung gesamt Geschäften und in der freien Natur. Rund 65 Prozent der Unfälle im Seniorenalter sind Stürze, die meisten davon auf gleicher Ebene (45 Prozent). Daneben stoßen sich die Älteren an Gegenständen (16 Prozent) oder ziehen sich Schnittverletzungen (9 Prozent) zu. Gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Krankheit oder Behinderung begünstigen 15 Prozent der Unfälle. Knochenbrüche, offene Wunden und Prellungen zählen zu den häufigsten Verletzungsarten. Betroffen sind vor allem Arme, Beine und Rumpf. Im Durchschnitt fühlen sich die Senioren durch die Verletzung 26 Tage in ihrer gewohnten Bewegung beeinträchtigt. 22 Prozent der Unfallopfer mussten stationär behandelt werden, die durchschnittliche Verweildauer beträgt 15 Tage. Seniorenunfälle passieren bei der Hausarbeit (4,1 Prozent), beim Heimwerken (4,6 Prozent), bei der Gartenarbeit (5,5 Prozent), beim Steigen auf Treppen und Leitern (15,5 Prozent) und bei der Bewegung auf der Stelle (9 Prozent). Der Schwerpunkt liegt mit 46 Prozent allerdings bei der nicht spezifischen Tätigkeit Gehen und Laufen. Das sind jährlich rund Unfälle. Auch hier sind Frauen häufiger betroffen. Stürze stehen an erster Stelle. Sie werden oft durch schlechte Bodenbeschaffenheit, Beleuchtungsmängel und/oder Witterungseinflüsse hervorgerufen. Mit den Gedanken woanders... Erika Schuster ist mit ihren 72 Jahren noch sehr rüstig und geht bei trockenem Wetter so oft wie möglich spazieren. Sie liebt die frische Luft und hält sich mit der Bewegung körperlich fit. Hinter der Siedlung, in der sie wohnt, liegt ein kleines Wäldchen, rundherum sind Feldwege, die oft etwas holperig sind. Frau Schuster geht lieber durch Felder und Wiesen als immer nur an der Straße entlang. Als sie eines Tages auf einem schmalen Trampelpfad geht, bellt plötzlich hinter ihr ein Hund. Erschrocken dreht sie sich um, achtet dabei nicht auf den Weg, stolpert über eine Unebenheit, stürzt hin und zieht sich eine Schulterprellung sowie ein verstauchtes Handgelenk zu. 12 Sicher zuhause & unterwegs 1/2004

13 Mit einer Antirutschmatte bleibt der Teppich an Ort und Stelle liegen. Der Teppich als Stolperfalle Staubsaugen zählt für Lotte Zander, 77-jährige Nachbarin von Frau Schuster, zu den sehr unbeliebten Arbeiten. Das gilt vor allem für das Wohnzimmer, wo der Teppich den größten Teil des Bodens bedeckt und sie jedes Mal die Sitzgarnitur hin und her schieben muss, um ordentlich saugen zu können. Als sie wieder einmal das Wohnzimmer gründlich gesaugt hatte, war ihr entgangen, dass sie eine kleine Welle in den Teppich gezogen hatte. Als sie nach einiger Zeit ein Teil aus dem Wohnzimmerschrank benötigt, geht sie wie üblich über den Teppich, übersieht die Welle auf dem Boden, bleibt mit dem Fuß daran hängen, stürzt der Länge nach hin und bricht sich den Arm. Jetzt hat Frau Zander endgültig genug von ihrem Teppich! Im Dunkeln ohne Licht? Lieber nicht! Foto: DSH den Weg im Schlaf. Im Dunkeln übersieht er, dass die Schlafzimmertür nur halb offen steht, stößt mit dem Kopf an die Türkante und zieht sich eine Platzwunde zu. Nun ist seine Frau nicht nur wach, sondern muss auch noch den Fahrdienst zur nächsten Ambulanz übernehmen. Nicht unter Zeitdruck handeln Eines späten Vormittags hat Erika Schuster einen Arzttermin. Da sie nicht weiß, wann sie wieder zu Hause sein wird und da sie einige Lebensmittel benötigt, beschließt sie, den Einkauf noch rasch vorher zu erledigen. Während sie zügig zum Einkaufsladen geht, überlegt sie schon, wo die Sachen stehen, die sie kaufen möchte. Vor dem Geschäft trifft sie überraschend auf Frau Zander, im Plausch vergeht die Zeit, bis Frau Schuster erschrocken auf die Uhr blickt, sich schnell von Frau Zander verabschiedet und in den Laden hastet. Dort denkt sie nur noch an die einzukaufenden Teile und eilt durch die Gänge. Dabei übersieht sie einen um die Ecke geschobenen Einkaufswagen, schlägt mit dem Schienbein dagegen und hat nun noch einen Grund mehr, zum Arzt zu gehen... Tipps von Familie Schuster, um Sturzund Stolperunfälle zu vermeiden Sichern Sie Teppiche und Läufer durch Antirutschmatten oder Klebebänder gegen Verrutschen. Alle Kabel von Elektrogeräten und Telefon sollten ordentlich verlegt werden. Verlängerungskabel sollten dabei nicht zur Dauereinrichtung werden. Ein schnurloses Telefon kann eine sinnvolle Anschaffung sein. Foto: Arbeitsgemeinschaft Gutes Licht Bewegungsmelder können am und im Haus für mehr Sicherheit sorgen. Sie schalten sich automatisch ein, wenn eine Person in deren Erfassungsbereich tritt. Auch eine Nachtbeleuchtung kann im dunklen Schlafzimmer eine gute Orientierungshilfe bieten. Falls Sie oder Ihre Nachbarn mit Haustieren leben, sollte der Bewegungsmelder durch eine Zeitschaltuhr ersetzt werden, um ein zu häufiges Einschalten der Außenbeleuchtung zu vermeiden. Gute Beleuchtung verhindert Stürze. Sorgen Sie für Farben und Kontraste in Ihrer Wohnung, zum Beispiel dunkle Läufer auf hellem Teppichboden oder hellen Fliesen. Sie erkennen Stolperfallen dann leichter. Auch wenn es schwer fällt, verzichten Sie lieber auf den ein oder anderen lieb gewonnenen Gegenstand, der als Dekoration zwar wirkt, aber gleichzeitig Ihren Bewegungsraum einschränkt und so ein Unfallrisiko birgt. Broschüren zum Thema: Mit Sicherheit älter werden : kostenlos erhältlich bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Gruppe Veröffentlichungen, Postfach , Dortmund. Zu Erika Schusters Bekanntenkreis gehört das Ehepaar Hantel, beide 75 Jahre alt. Nachdem die Hantels eines Abends beim Griechen gegessen hatten, quälte Herrn Hantel nachts der Durst. Er ging ins Badezimmer, um Wasser zu trinken. Um seine Frau nicht aufzuwecken, schaltet er das Licht nicht ein schließlich kennt er Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung der Gehwege und Hauseingänge. Die Weglampen sollten blendfrei nach unten gerichtet sein. Sicher leben auch im Alter Sturzunfälle sind vermeidbar kostenlose 32 Seiten starke Broschüre mit Extra- Tipps für pflegende Angehörige erhalten Sie bei der Aktion DAS SICHERE HAUS, Holsteinischer Kamp 62, Hamburg. Sicher zuhause & unterwegs 1/

14 Unterwegs Wenig erforscht, lax geregelt: schwanger Auto fahren H ochschwangere Frauen, die Auto fahren wollen, kennen mühsames Anschnallen und das Zurechtrücken des Gurtes unter dem Bauch. Beschwerlich ist wegen des entstehenden Drucks das gerade für Schwangere so wichtige feste Anschnallen. Zu lockeres Anschnallen dagegen schützt Mutter und Ungeborenes nicht ausreichend. Und das oft gehörte Beckengurtteil unter dem Bauch -Anschnallen ist bei sehr dickem Bauch und dicken Beinen auch keine wirkliche Empfehlung. Darauf macht die Gütersloher Polizeihauptkommissarin und Verkehrssicherheitsberaterin Ellen Haase nach Anschnalltests mit über 200 Schwangeren aufmerksam. Zwar gibt es Gurtadapter, die Abhilfe schaffen, sie sind bisher allerdings nicht TÜV-zugelassen. In Deutschland gibt es bisher auch keine Schwangeren-Dummys für Crashtests. Erst jetzt hat ein schwedischer Autobauer einen virtuellen schwangeren Dummy entwickelt, um die Wirkung des Sicherheitsgurtes auf Mutter und Fötus besser simulieren zu können. Tabula rasa herrscht auch auf der Forschungsseite: Noch nie wurde das Anschnallverhalten von Frauen durch ihre Schwangerschaft hindurch wissenschaftlich begleitet, Statistiken zu Unfällen mit Schwangeren fehlen. Da ist Selbsthilfe gefragt, zum Beispiel ein selbst gefertigter Gurtadapter für Schwangere, den die Polizeihauptkommissarin Ellen Haase, Gütersloh, erfunden hat, damit Schwangere bequem und sicher angeschnallt ans Ziel kommen. Gurtadapter für Schwangere Bastelanleitung An die schmale Seite eines Gästehandtuches nähen Sie in der Mitte ein etwa 30 Zentimeter langes Gurtband oder ein anderes, breites, festes Band. Dann schlagen Sie einen dicken Druckknopf so in das Band, dass eine Schlaufe entsteht, die so breit ist, dass der normale Auto-Sicherheitsgurt hindurch passt. Legen Sie das Handtuch so auf den Autositz, dass der sich zwischen ihren Beinen befindliche Gurt nach vorne zeigt, setzen Sie sich auf das Handtuch und schnallen sich wie gewohnt an. Dann befestigen Sie die Druckknopfschlaufe von hinten nach vorne um den Beckengurtteil des Gurtes und schließen den Druckknopf. Der Gurtadapter sorgt nun dafür, dass der möglichst stramme, aber nicht einengende Gurt unter Ihrem Bauch sitzen bleibt. Hinweis: Dieser Adapter hat in Deutschland keinen TÜV-Segen. Jede Schwangere muss daher für sich selbst entscheiden, ob sie den Gurt-Adapter verwenden möchte. pm/woe Fotos: Haase Impressum Sicher zuhause & unterwegs 46. Jahrgang Herausgeber: Aktion DAS SICHERE HAUS Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e.v. (DSH) Holsteinischer Kamp 62, Hamburg Telefon: 0 40/ oder -62 Fax: 0 40/ Internet: Chefredakteurin: Dr. Susanne Woelk Redaktionsassistentin: Aireen Kuhnert Redaktion: Verena Manek M. A., Dieter Neumann M. A. Redaktionsbeirat: Wolfgang Dicke, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Friedrich-Henkel-Weg 1-25, Dortmund Telefon: / Telefax: / Hartmut Lohrmann, Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe Salzmannstr. 156, Münster Telefon: / Telefax: / N. N., Bundesverband der Unfallkassen (BUK) Fockensteinstr. 1, München Telefon: 0 89 / Telefax: 0 89 / Alexandra Nawroth, über den Herausgeber Thomas Picht, Rheinischer Gemeindeunfallversicherungsverband Heyestr. 99, Düsseldorf Telefon: / Telefax: / Katrin Rüter de Escobar Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. (GDV) Friedrichstr. 191, Berlin Telefon: 0 30 / Telefax: 0 30 / Kirsten Wasmuth, Unfallkasse Berlin Culemeyerstr. 2, Berlin-Marienfelde Telefon: 0 30 / Telefax: 0 30 / Verlag, Vertrieb und Anzeigenverwaltung: Dr. Curt Haefner-Verlag GmbH Postfach , Heidelberg, Tel: 06221/6446-0, Fax: 06221/ Internet: Verlagsleitung: Dieter Neumann M. A. Layout: Regine Karl Druck: Baumann-Druck, Kulmbach Erscheinungsweise: vierteljährlich Jahresbezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Aktion DAS SICHERE HAUS. Für mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge wird lediglich die allgemeine presserechtliche Verantwortung übernommen. Titelfoto: Tante Paula 14 Sicher zuhause & unterwegs 1/2004

15 Sicher zuhause & unterwegs zu sein wünschen den Lesern die kommunalen Unfallversicherungsträger, die im Verbund die Aufgaben und Ziele der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) unterstützen: Unfallkasse Baden-Württemberg, Hauptsitz Stuttgart, Augsburger Str. 700, Stuttgart, Tel. 0711/9321-0, Sitz Karlsruhe,Waldhornplatz 1, Karlsruhe, Telefon 0721/6098-1, Bayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband Ungererstraße 71, München,Telefon 089/ Unfallkasse Berlin Culemeyerstraße 2, Berlin-Marienfelde, Telefon 030/ Braunschweigischer Gemeinde-Unfallversicherungsverband, Berliner Platz 1c, Braunschweig,Telefon 0531/ Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen Walsroder Str , Bremen,Telefon 0421/ Landesunfallkasse Freie und Hansestadt Hamburg Spohrstaße 2, III, Hamburg,Telefon 040/ Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover Am Mittelfelde 169, Hannover,Telefon 0511/ Unfallkasse Hessen Opernplatz 14, Frankfurt,Telefon 069/ Unfallkasse München Müllerstraße 3, München,Telefon 089/ Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg Gartenstraße 9, Oldenburg,Telefon 0441/ Rheinischer Gemeindeunfallversicherungsverband Heyestraße 99, Düsseldorf,Telefon 0211/ Unfallkasse Rheinland-Pfalz Orensteinstraße 10, Andernach,Tel: 02632/ Unfallkasse Saarland Beethovenstraße 41, Saarbrücken,Telefon 06897/ Unfallkasse Sachsen Rosa-Luxemburg-Straße 17a, Meißen,Telefon 03521/ Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe, Salzmannstr. 156, Münster,Telefon 0251/ Sicher und stressfrei umziehen Sicher:Gute Vorsätze gibt es viele vor einem großen Umzug. Pläne werden aufgestellt,kisten gepackt,die Abläufe werden immer minutiöser auf dem Papier, denn häufig ist der große Tag dann doch geprägt von Hektik und gespannten Nerven. Zusätzlich steigt bei den Räumungs- und Renovierungsarbeiten das Unfallrisiko, weil Werkzeug herumliegt und Möbel sich quer stellen. Eine weitere Spätfolge solcher Umzüge sind Rückenschmerzen oder Muskelzerrungen durch falsch getragene Umzugskartons. Damit es beim nächsten Mal besser funktioniert, hier ein paar Tipps für einen reibungslosen, sicheren Wohnungswechsel: Rechtzeitig planen erledigen Sie kleine Reparaturarbeiten in der alten Wohnung frühzeitig, entrümpeln Sie den Haushalt gründlich jede Kiste, die Sie nicht transportieren müssen, entlastet, organisieren Sie rechtzeitig Möbelwagen, Transportgurte, Transportrollis und Decken, halten Sie zweckmäßiges Werkzeug für das Demontieren der Möbel und kleines Zubehör wie beschriftete Beutel für Schrauben bereit. Sorgfältig durchführen Haushalt behalten Sie Gegenstände bei sich, die leicht getragen werden können und nicht einfach zu ersetzen sind, dazu zählen zum Beispiel Schmuck und Bankunterlagen, tragen Sie praktische Kleider und rutschfeste Schuhe, tragen und transportieren Sie schwere und sperrige Gegenstände auf Rollen oder mindestens zu zweit, achten Sie beim Heben von Kisten auf einen sicheren Stand und einen geraden Rücken, heben Sie Kisten aus der Hocke heraus und tragen Sie sie nahe am Körper, beladen Sie den Möbelwagen zunächst mit großen und schweren Gegenständen, die Sie mit Bändern fixieren. woe Cartoon: Liebermann Sicher zuhause & unterwegs 1/

16 Dr.Curt Haefner Verlag GmbH, Postfach , Heidelberg

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