Oral History Interview mit Hans Ulrich

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1 Oral History Interview mit Hans Ulrich Geboren 1923 in Wien Ehemaliger Wehrmachtssoldat, jüdischer Familienhintergrund, Handschuhmacher, Unternehmer, Pensionist Wien, / Interviewerin: Kerstin Lercher, Dauer: 09h 00min 01sec ERSTER INTERVIEWTERMIN ( ) E [1h27min19sec] Erzählen Sie mir bitte Ihre Lebensgeschichte! 00:00:00 Herkunftsfamilie Gut situiert, Großvater väterlicherseits hatte Fabrik in Gumpoldskirchen, musste in den 1920er Jahren verkauft werden, da Wirtschaftskrise; Wohnung in der Reisnerstraße bis heute im Besitz der Familie. 00:02:30 Volksschulzeit Als Fünfjähriger Einschulung, kein Kindergarten, hatte Kinderfräulein, geistig nicht am höchsten Niveau, Anekdote hierzu. 00:04:30 Gymnasiumszeit/Austrofaschismus Nicht sehr erfolgreich, Scheidung der Eltern; Vater in Salzburg, Mariazell und Deutschland, hat bei Opel in München gearbeitet; Mutter hatte wenig Zeit für ihn, hat auf die Finanzen geschaut; Kindermädchen, Köchin und Dienstmädchen, später dann reduziert, da es finanziell schwieriger geworden ist, die Köchin war ein wesentlicher Bestandteil des Hauses. Schulwechsel, wegen Unfähigkeit und Präpotenz hinausgeworfen, mit zwölf Jahren in das RG3 in der Hagenmüllergasse, hat sich bis 1938 dort relativ wohl gefühlt, Abzeichen Seid einig während des Austrofaschismus, Pflicht es zu tragen, Direktor Robert hat großen Wert darauf gelegt, genaue Beschreibung des Abzeichens, hat sich wenig dabei gedacht, hat es einmal vergessen zu tragen, wurde dafür gemaßregelt. 00:08:50 Anschluss 1938 in der 5. Klasse, Seid einig war plötzlich verpönt, der Direktor war dann sehr darauf bedacht, dass man Hakenkreuzstecknadeln trägt. 00:09:50 Jüdische Großmutter/Familiengeschichte Riesiger Schock für ganze Familie, beide Großväter schon tot, Großvater väterlicherseits: Zeitgenosse Goethes, dieser ist 1918 gestorben, Großvater mütterlicherseits 1934 verstorben; jüdische Großmutter aufgetaucht, auch sie aus vermögendem Haus, geboren in Augsburg ca. 1865, stammte aus jüdischer Kaufmannsfamilie, hat mit 17 Jahren den Großvater geheiratet, der aus Tschechien stammte, hatten dort eine Lederfabrik, auch sehr vermögend, mit 17 Jahren wurde diese getauft, niemand wusste, dass sie aus einem jüdischen Haus in Augsburg stammte, war praktizierende Katholikin, sehr gläubig, ist jeden Sonntag in die Kirche gegangen, hat in Wilhelmsburg gelebt, diese Fabrik hatte 3000 Arbeiter, dort wurde Lederzeug, Sattel, Riemen etc. für die Soldaten im Ersten Weltkrieg produziert, 1918 ist die Fabrik schnell in die roten Zahlen gekommen, dann in Konkurs, der letzte Rest, den man retten konnte, war das Gut in Mariazell/St. Sebastian, großes Tiroler Haus, Großmutter hat dort gelebt; Ferien in Mariazell als Kinder, große Landwirtschaft, im Lauf der Jahre musste es nach und nach verkauft werden. 1

2 00:17:20 Gymnasiumszeit/ Nürnberger Rassegesetze /Antisemitismus Großmutter war Jüdin nach den Nürnberger Rassegesetzen, er selbst musste auch Geburtsurkunden der Großeltern vorweisen, schon gleich nach dem Anschluss, als M2 (Mischling zweiten Grades) eingestuft, Mutter und Onkel waren M1, Direktor im RG3 hat ihn noch ein bisschen geduldet, M1 wurden alle der Schule verwiesen, wurden umgeschult, hat bedeutet, dass sie hinausgeworfen wurden, ein Freund von ihm musste die Schule sofort verlassen, hat ihn aus den Augen verloren. In der 6. Klasse wurden die Schulnoten sofort geändert, normalerweise konnte man eigentlich nicht durchfallen, Mutter wollte unbedingt, dass er die Matura macht, daher ist er ins RG10 gewechselt, hat sich dort viel wohler gefühlt, Niveau nicht so hoch und vor allem keine politischen Ambitionen, Direktor des RG3 war glühender Nazi; im RG10 waren viel mehr Anti-Nazis, zum Beispiel der Englischprofessor, haben sich über Blickkontakt verständigt. 00:24:10 Einzug in die Wehrmacht/Versteck der jüdischen Großmutter Ist in der 7. Klasse nach Wels in die Alpenjägerkaserne eingerückt, dort musste er den Eid auf den Führer leisten. Reichskristallnacht, die Großmutter konnte dem entkommen, war im Keller des Gutes versteckt, in Mariazell wusste niemand davon, da ja praktizierende Katholikin, ließ sich nicht mehr im Ort sehen, hat in diesem Keller verhältnismäßig gut gelebt im Vergleich zu anderen, die Großmutter hat Hitler um einige Monate überlebt. 00:28:00 Witz über Gauleiter Josef Bürckel 5. Klasse, RG3, Freund hat ihm Witz erzählt: Gauleiter von Wien, Josef Bürckel, wurde versetzt nach Elsaß, hat Rede im Konzerthaus gehalten, um sich zu verabschieden, Witz dazu, Herr Ulrich wollte den Witz auf Papier haben, war zu gefährlich, hat Gedicht auswendig gelernt, Anekdote dazu, (zitiert das Gedicht), war symptomatisch, dass man für ein solch harmloses Gedicht ins KZ kommen konnte. 00:33:20 Hören von ausländischem Radiosender Hat Freund in Latein Nachhilfe gegeben, sind zum Lernen nach Podersdorf gefahren, Haus hatte Flachdach, dort wollten sie Ausland hören, Freund hat selbst Radios gebaut, haben englischen Radiosender gehört, Signal des Radiosenders: Witz dazu; Radio hat zunächst nicht funktioniert, hat einen Teil für das Radio ausgeborgt, die Bäuerin kam sehr zornig auf das Flachdach, wollte sie anzeigen, wurden fast ohnmächtig vor Verzweiflung, da sie dachten der Grund sei das Radiohören, dabei war es nur wegen des Radioteils, im Endeffekt ist nichts passiert, Situation war symptomatisch für diese Zeit, hat sich schon im KZ gesehen. 00:39:10 Wehrmachtssoldat in Frankreich/Chance zur Desertion Da sie ihn als Soldat brauchten, bekam er mit 17 Jahren schon die Reife zuerkannt, die Mutter war ein Jahr vorher an einer Leberkrankheit gestorben, in Alpenkaserne in Wels eingerückt, hatte großes Heimweh, Eid auf Hitler trotz jüdischer Großmutter. Bald nach La Roche-sur-Yon, Nähe La Rochelle am Atlantik, Grundausbildung dort, furchtbare Waffengattung (Panzerjäger), war verzweifelt dort, viel Gewicht verloren; August/September 1942 Befehl nach Südfrankreich einzurücken, vorher unbesetzt, haben jemanden mit Führerschein gebraucht, musste großen Wagen fahren, konnte ja eigentlich nicht Auto fahren und musste dieses Auto über Gebirge bis Montpellier fahren, Bevölkerung dort sympathisch, war einige Monate dort, bis Dezember circa, noch immer Grundausbildung, Freundschaft mit einem Franzosen, war ein Lateinlehrer, dieser hat bemerkt, dass Herr Ulrich gegen den NS war, der Franzose war in einer Widerstandsgruppe, Herr Ulrich hat erfahren, dass seine Gruppe nach Russland versetzt wird, der Franzose wollte ihm helfen zu desertieren, hat lange überlegt, war aber zu feig dazu, wusste nicht was auf ihn zukommen würde, Herr Ulrich sollte nach Spanien gebracht werden; Franzose hatte Recht, sie wurden dann kurz nach Weihnachten in einem Viehwaggon nach Russland transportiert. 2

3 00:51:20 Russland/Fleckfieber Schock, da es in Frankreich noch relativ angenehm war, Nähe von Kursk, circa minus 35 Grad, die Fronten waren damals starr, es wurde nicht geschossen, waren in einem Dorf, zu dieser Zeit war die Tragödie von Stalingrad, Hauptspaß war Wasser in die Höhe zu werfen, das Wasser ist in der Luft gefroren, haben versucht Hühner zu bekommen, 16 km in anderen Ort bei minus 36 Grad, sanitäre Verhältnisse waren eine Katastrophe, wochenlang nicht gewaschen, er hat dann sehr hohes Fieber bekommen, kam in ein Feldlazarett, Fleckfieber, sehr tödlich, war dort drei Wochen, furchtbare Verhältnisse, auf Stroh gelegen, danach nach Polen in ein Lazarett, hat sich dort gut erholt. Nach einem Monat Heimaturlaub, zunächst einmal 14 Tage, kannte Leute der Deutschen Bundesbahn, Schwester hat diesen Zigaretten gegeben, daher konnte er mit Schwester telefonieren, Mai/Juni 1943 nach Wien, Schwester hat ihn abgeholt, hat Bruder nicht erkannt, da er so viel Gewicht verloren hatte, war in Wien auch in einem Lazarett. 01:00:00 Medizinstudium1943/1944 Mit Hilfe des Verlobten seiner Schwester, der Assistenzarzt war, in Lazarett in Laxenburg gekommen, hat versucht ihn im Lazarett zu halten, alle zehn Tage kam Kontrolle und haben Verwundete zurück an die Front geschickt, wenn Kontrolle kam, bekam Herr Ulrich einen Zahnschein, somit war er bei Kontrolle nie anwesend, hat circa vier Wochen funktioniert. Einreichung von Medizinstudium, wurde bewilligt, um danach als Sanitäter wieder in den Krieg gehen zu können und nicht als Panzerjäger; Medizinstudium hat ihn eigentlich nicht interessiert, hat aber einiges gelernt, Knochenkolloquium bei Prof. Pernkopf, Erläuterungen zu Knochen, auch noch andere Kurse, wurde tatsächlich zu den Sanitätern versetzt. 01:09:40 Sanitäter auf Lazarettzug Als Sanitäter auf Lazarettzug gekommen, Waggons, Rotes Kreuz am Dach, zwei Ärzte dort, Assistenzarzt war sehr sympathisch und Anti-Nazi, der Oberarzt war überzeugter Nazi, hatte eigenen Waggon, mussten Verwundete aus dem Osten nach Deutschland bringen, war gefährlich, der Zug fuhr sehr langsam durch russische Wälder, Angriffe durch russische Partisanen, sprangen auf und warfen Handgranate auf Zug, immer schlimmer, da immer mehr Bomben, auch auf Rote Kreuz-Waggons wurden Bomben geworfen, Schrecken des Krieges gesehen, das ist bis zum Ende des Krieges so weiter gegangen; Assistenzarzt hat zum Glück eigenen Zug bekommen, Oberarzt wollte Herrn Ulrich auf Offiziersschule schicken, dazu hätte er einen Ariernachweis vorlegen müssen, der Assistenzarzt hat verhindert, dass Herr Ulrich auf diese Schule gekommen ist. 01:18:20 Kriegsende/Heimkehr Nähe von Bayreuth in Warmensteinach, Amerikaner, sehr großzügig, kamen in ein Lager, haben dortige Bevölkerung ärztlich versorgt, ein paar Hundert Soldaten, Kontrolle, ob bei der SS, hatten am linken Innenarm Zahl eintätowiert, SS-Soldaten wollten von ihm, dass er das entfernt, hat es nicht gemacht, hätte ja auch nichts gebracht, auch viele Unschuldige dabei, ein Volksdeutscher, hatte eigentlich nichts mit SS zu tun, wurde aber als ein solcher behandelt; Amerikaner wollten Lager so schnell als möglich auflösen, auf den Straßen war aber sehr viel Verkehr, daher nicht möglich, alle gleichzeitig frei zu lassen, er gab an, seine Familie sei nach Warmensteinach geflüchtet, daher haben sie ihn entlassen. Ist von dort zu Fuß nach Wien gegangen, bei Perg über die Grenze gekommen, durch die gesamte Wachau gegangen, hat von einem Fleischhauer Gewand bekommen, gebettelt, im Heuschober übernachtet, circa sechs Wochen, circa 800 km, bei Dürnstein über die Donau mit einer Fähre, glücklich nach Wien zurück, hat die Wohnung in der Reisnerstraße sehr ramponiert vorgefunden. 3

4 E [1h33min12sec] 00:00:00 Desertion und Tod eines Cousins Cousin war auch M2, dieser hatte den Mut zu sagen, dass er nicht für Hitler in den Krieg ziehen will, war sechs Jahre älter, hatte schon fertig Jus studiert, großes Talent, Klavier und Gedichte, ist nach Italien gegangen, hat sich dort versteckt, später nach Zagreb, ein Onkel von Herrn Ulrich hatte dort eine Fabrik, hat sich dort versteckt, dort aber auch Problem, da Ustascha an der Macht, wollten ihn abholen und er ist aus dem Fenster gesprungen, bevor sie ihn festnehmen konnten und ist gestorben, das hat ihn ungemein beeindruckt in seiner Haltung zu Hitler; maßlos empört darüber, wie heute noch mit Deserteuren umgegangen wird, wenn alle das gemacht hätten, hätte Hitler nicht so viele Menschen umbringen können, Kameradschaftsbund: teuflische Verbindung, da sie Deserteure als Kriegsverbrecher behandeln, total unverständlich, Hitler wollte seine Großmutter ermorden, wollte aber gleichzeitig Herrn Ulrich als Soldat, absurd. 00:07:00 Nachkriegszeit/Wirtschaftsstudium Medizin nicht fortgesetzt, zu wenig Interesse, Wirtschaft studiert auf der Hochschule für Welthandel, Situation viel leichter als heute, nicht so viele Studierende, viele Gefallene und viele andere Sorgen; oft zu Fuß in den 19. Bezirk gegangen, teilweise Stadtbahn, Gaszeit zum Essen wärmen, Niveau war nicht so hoch wie heute, heutige StudentInnen müssen viel mehr leisten; schon damals zu viele Studierende, Star der Professoren, hat relativ viel verlangt, bei ihm Diplomarbeit und Dissertation geschrieben, Anekdote; hat zügig die Hochschule gemacht und schon 1949 promoviert. 00:14:20 Schwarzmarkt Zunächst durch Schleichhandel ernährt, aufs Land gefahren, Butter bekommen und diese dann im Resselpark verkauft, hat aus Mariazell ein bisschen was bekommen, Gut wurde nach dem Tod der Großmutter in der Familie aufgeteilt, hat nichts getragen, Gefahr beim Schleichhandel erwischt zu werden; ist praktisch ohne allem dagestanden, keine Kleidung, nichts zum Heizen, berühmte Rede von Figl zu Weihnachten. 00:17:30 Handschuhproduktion/Firmengeschichte Mutter hatte kleine Handschuherzeugung (Lederhandschuhe), gute Geschäfte, da jüdische Damen dieses Handwerk lernen wollten, um in der Emigration etwas arbeiten zu können, Anfeindungen von der Innung aufgrund der Jüdinnen, auch weil dieser Kurs im Vergleich zur normalen Ausbildung nur sehr kurz war. Nach dem Krieg wurde dann in der Moosgasse eine Wohnung gemietet, wo Handschuhe produziert wurden, Lehre, hat drei Jahre gedauert, er ist aber nur ein Mal pro Woche hingegangen, das Geschäft ist relativ gut gegangen, es war aber nicht sehr viel zu verdienen, eher mühsam, Schwester hat ihm geholfen, hat Handschuhe in einem kleinen Geschäft in der Führergasse verkauft, sehr feine Stadtkundschaft, Braun am Graben, Habig in der Kärntnerstrasse und auch andere Geschäfte; hatte dann zehn bis zwölf MitarbeiterInnen. 00:23:30 Kennenlernen der Ehefrau Suche eines Lehrmädchens am Arbeitsamt, 16jähriges Lehrmädchen, hatte schon gleich die Absicht sie zu heiraten, Hochzeit vier Jahre später, sind heute auch noch glücklich verheiratet. 00:24:18 Handschuhproduktion in Herrnbaumgarten Schwierigkeiten mit Produktion in Wien, hat schwer Leute gefunden, die das um einen entsprechenden Lohn machen wollten, daher ausgewichen auf das Land nach Herrnbaumgarten an der tschechischen Grenze, Aufbau einer Näherei, die meisten Arbeiterinnen waren Sudetendeutsche, die geflohen waren, sie haben auch Weinbau betrieben, bis zu 40 Mitarbeiterinnen, Schisport immer wichtiger, hat daher dann auch Schihandschuhe hergestellt, hatte 100 bis 150 Kunden, hat auch ein bisschen exportiert, jedes Jahr auf Messen und auf Tour durch Österreich. 4

5 00:32:00 Handschuhproduktion in Japan und Korea Ende der 60er Jahre ist dann ein Japaner in seine Werkstatt gekommen, der meinte, es sei nicht normal, hier Handschuhe zu produzieren, weil dies in Asien viel billiger und auch viel schöner gemacht werden könne, dessen Handschuhe waren wirklich perfekt und haben nur 100 Schilling gekostet, hatte damals auch einige normale geschäftlichen Schwierigkeiten; hat es dann mit Japan versucht und gesehen, dass es in Österreich mit der Produktion vorbei war; hat ein Jahr von diesem Japaner gekauft, war recht zufrieden, hat so den Import langsam forciert, Schließung der Fabrik in Japan, da Korea viel billiger produziert hat, Herr Ulrich ist dann Ende der 60er Jahre nach Korea gegangen, was ein großes Risiko war. 00:38:00 Handschuhproduktion in Korea und auf den Philippinen Hat in Korea angefangen zu kaufen, viel Lehrgeld gezahlt, Ware übernommen, viel gefehlt, war nicht das Beste, viel Geld bei ersten Importen verloren, daher musste er bei der Produktion selbst anwesend sein, war zwei Monate dort, die Arbeiterinnen waren sehr tüchtig und haben viel gearbeitet, jeden Tag von sieben in der Früh bis um zehn/elf Uhr am Abend, eine halbe Stunde Mittagessen, Fabrik in einem kleinen Ort, das ist drei/vier Jahre gut gegangen, dann nicht mehr, haben dann umgestellt auf Fernseher und dergleichen. Philippinen: Hat dann eine Zeit lang bei einem Amerikaner, der dort eine riesige Fabrik hatte, eingekauft, die Fabrik war aber zu groß, der österreichische Markt zu klein, außerdem war er nicht sehr billig, zu hohe Qualität. 00:44:30 Handschuhproduktion in China Kennenlernen einer chinesischen Fabrikantin, diese hat an vier Stellen der Welt Arbeitshandschuhe für Amerika produziert, haben sich sehr gut verstanden, angefreundet, auf Besuch in Österreich, schöne Tage verbracht, kultivierte Frau, sie ist aber dann zu teuer geworden, Handschuhe waren zu klein geschnitten. 00:47:30 Beginn der Zusammenarbeit mit der Firma Hofer Über Tochter Mann kennengelernt, diese war als Jugendliche Profitennisspielerin, er selbst war auch Vizepräsident im Tennisclub, dieser Mann hat ihm von der Firma Hofer erzählt, Idee Hofer Handschuhe anzubieten, hat damals schon in China erzeugt, ganz eigene Geschäftsmethode bei Hofer: wenn etwas nicht klappt, ist nie Hofer schuld; war schon ein großes Risiko, denn wenn die Handschuhe nicht in Ordnung waren, bekam man die Handschuhe zurück und man wurde für den Schaden haftbar gemacht, innerhalb von 14 Tagen mussten die Handschuhe weg sein, sonst Misserfolg. 00:55:00 Firma Hofer Korruption heute, Lobbyisten, Industriellenvereinigung hat dem ehemaligen Finanzminister eine Homepage bezahlt, Flugzeuge für Bundesheer, alles unfassbar im Vergleich; die Hofer-Dame war sehr nett, es wäre aber undenkbar gewesen, zusammen auf einen Kaffee zu gehen, hätte an Korruption gegrenzt; erstes Geschäft mit Hofer, Radfahrhandschuhe, Paar, war kleine Zahl; hat Verkauf beobachtet, Frau vom Hofer wollte noch viel mehr, nicht möglich, konnte nicht so schnell liefern. 01:01:00 Handschuhproduktion in Pakistan China wurde zu teuer, Hofer hat den Preis sehr gedrückt, er ist daher nach Pakistan gegangen, was auch nicht einfach war, Pakistan ist ein wildes Land, Produktion in Sialkot, nördlich von Lahore, dort ist er einem Handschuhfabrikanten in die Hände gefallen, hat ihn nicht zur Konkurrenz gelassen, Erzeugung steckte in den Kinderschuhen, musste während der ganzen Produktion anwesend sein, Strom ist immer wieder ausgefallen, Hotel und Temperatur waren unmenschlich, Essen eine Katastrophe, jetzt zum Schluss nicht mehr so, Erzeuger wohlhabende Familie; hat 90 Prozent an Know How gebracht, Hürden wegen Religion, Frauen haben nicht genäht, Eigentümer hat ihm immer wieder versprochen, dass Frauen arbeiten werden, wollte Frauen, da diese nicht so große Hände haben, was besser ist, um Handschuhe für Frauen zu machen, diese Hürde blieb immer bestehen; ist oft nach Pakistan gefahren, oft war ihm das Weinen näher als das Lachen, 5

6 da das Hotel so schlecht war, extreme Hitze, oft monatelang dort gewesen, wollte nicht betrogen werden, hat immer wieder solche Geschichten gehört; in Sialkot wurden v.a. Sportartikel produziert, 90 Prozent der Fußbälle der Welt kommen aus diesem Ort, auch Musikinstrumente und medizinische Instrumente; Details zur Abwicklung; der erste Produzent ist etwas frech geworden, wollte ihn daher unter Druck setzen, ist zur Konkurrenz gegangen; Geschichte zur Warenübernahme; große Gefahr des Transports, Verkehr ist unglaublich, Autobahn gibt es zwar, aber in beide Richtungen Verkehr, Kühe, die die Autobahn kreuzen, fast immer Tote auf Autobahn, mit Zeitungspapier zugedeckt, stört niemanden; bis zu seinem 84. Geburtstag (vor zwei Jahren) hat er das Geschäft noch so geführt, ist dann in Pension gegangen. 01:25:40 Kärnten/Fremdenfeindlichkeit Hat früher in Kärnten Urlaub gemacht, er ist aber seit Haider Landeshauptmann geworden ist, nie mehr dort gewesen, nach seinem Tod auch nicht, da jetzige Machthaber gleich, ungutes Gefühl, wenn man selbst den Rechtsradikalismus von Hitler mitgemacht hat, hatte viele jüdische Freunde; heutige Fremdenfeindlichkeit; Mutter hat ihm von großer Einwanderungswelle aus Tschechien und Ungarn erzählt, damals ist Wien um 50 Prozent gewachsen, als er ein Kind war, gab es nur tschechische Schneider; seine Mutter hat ihm erzählt, wie schlecht diese behandelt wurden, so wie heute die Türken. 01:30:00 Aufarbeitung NS-Vergangenheit/Bruno Kreisky Schon 1946 haben beide großen Parteien begonnen, um Nazis zu buhlen, Nazis hatten wichtige Stellen in den Parteien; hat Kreisky maßlos abgelehnt, war überall als Sonnengott bekannt, obwohl Jude, war er Antisemit, nur um seine Macht zu behalten, da er wusste, dass das nötig war, Höhepunkt: hat sich SS-Mann Peter als Vizekanzler genommen, um sich seine Macht zu zementieren, der Sonnengott, Auseinandersetzungen mit Wiesenthal und Golda Meir, hat deshalb Kreisky sehr abgelehnt. E [1h33min12sec] 00:00:00 Bruno Kreisky/EU/FPÖ/Nationalsozialismus Die Antipathie gegen Kreisky ist sehr weit gegangen, (spricht Enkelin an), selbst als dieser die UNO-City bauen wollte, hat er dagegen gestimmt, sein Idealkanzler war Vranitzky, dieser hat Österreich weiter gebracht, es ist auch Mock zu verdanken, dass wir in der EU sind, Ablehnung auch damals groß, aber viel Werbung gemacht, Bedenken waren schon auch berechtigt, EU aber einzige Möglichkeit, um extreme Rechte zu verhindern, diese können nur noch in Österreich ihr Unwesen treiben, aber nicht weitergehend, da Europa vereint; Problem früher, dass Europa nicht vereint war, deshalb ist Hitler so mächtig geworden; Hitler hat natürlich bei den Armen Erfolg gehabt, da er ihnen Arbeit gegeben hat, die Rüstungsindustrie hat Arbeitsplätze geschaffen, Menschen haben nicht hinterfragt, warum es auf einmal Arbeit gab; heute: Graf, Scheuch und Strache können ihr Unwesen nur in Österreich treiben, stört ihn maßlos, er liebt Österreich; wenn man in Österreich einen Kasten aufmacht, fällt ein Nazi raus; Graf ist unfassbar, wäre auch in Deutschland unfassbar; in Deutschland zwar Neonazis, Glatzköpfe, aber kein Graf im Nationalrat möglich. 00:07:00 Regierungsbeteiligung der FPÖ/aktuelle Politik Schüssel hat FPÖ in Regierung geholt, Sanktionen, dasselbe wie bei Kreisky, dieser hat SS-Mann als Partner genommen, Situation hat sich eher verschlechtert, Strache ist nicht blöd, Haider hat SS-Männer nach Kärnten gerufen, ordentliche Beschäftigungspolitik, Strache Hassprediger wie er im Buche steht, er selbst hat für den Islam nichts übrig, aber man kann diese Menschen nicht beleidigen und beschimpfen, so wie Frau Winter zum Beispiel, nicht annähernd zivilisiert; Lugner hat 10 Prozent bekommen bei Bundespräsidentenwahl, unfassbar; ist sehr für die Jugend, aber gegen das herabgesetzte Wahlalter; große Korruption: Hypo-Alpe-Adria-Skandal; Verwaltungsreform: davon hört er seit er aus dem Krieg zurück ist, jetzt kann man keine machen, da so hohe Arbeitslosigkeit. 6

7 00:15:00 Kindheit/Herkunftsfamilie/Schulzeit Sehr behütete Kindheit, Kinderfräulein hat ihn zur Unselbständigkeit erzogen, ist hier in die Volksschule gegangen, mit acht Jahren Scheidung der Eltern, haben Vater fast nicht mehr gesehen, zum Schluss ziemlich krank, damals hat er die Großmutter in Mariazell betreut, im Jänner 1945 in Ischl gestorben, Mutter ist 1941 gestorben; als er acht Jahre alt war, wurde das Kinderfräulein gekündigt, dann von einer Schule in die andere, hat der Mutter Sorgen bereitet, letztes Zeugnis im RG10 war ganz gut, ist dann ohne Matura eingerückt, konnte aber ohne Probleme 1945 zum Studieren beginnen; hatten eine sehr große Wohnung, Mutter war sehr tüchtig, hat Schwester und ihn gut durchgebracht, er war einer der Wenigen, die Schulgeld bezahlt haben, die meisten bekamen Zuschüsse, da Verdienst der Eltern zu niedrig, er musste circa 56 Schilling im Halbjahr zahlen, also doch sehr vermögend, etwas Geld kam von der Großmutter und vom Onkel in Zagreb. 00:20:00 Herkunftsfamilie/Fabrik in Gumpoldskirchen/Holocaust (Büste des Großvaters väterlicherseits steht im Raum), dieser war Hauslehrer in Regensburg, ca nach Wien, Lehrer bei Herrn Winiwarter, dessen Söhne waren als Nachfolger für die Fabrik nicht geeignet, daher wurde der Großvater vom Buchhalter zum Teilhaber, in den 60er Jahren hat dieser Winiwarter die Fabrik ganz abgekauft, diese existiert heute noch, stellt in Gumpoldskirchen Rohre für Badezimmereinrichtungen her, damals große Zeit des Bauens, Fabrik hat geblüht, prachtvolle Villa in der Hinterbrühl gebaut; Filiale in Budapest, ähnlich große Fabrik für Südosteuropa, Partner Mingus Vater und Sohn, hat Sohn nach dem Krieg noch einmal getroffen, war in Auschwitz, sind als Juden verfolgt worden, Frau und Tochter sind vergast worden, er überlebte, hat Fabrik neu aufgebaut, aber durch den Kommunismus ist die Fabrik zu Grunde gegangen. Nach dem Ersten Weltkrieg wegen Wirtschaftskrise und vermutlich wegen Unvermögen des Vaters ist die Fabrik in Österreich zu Grunde gegangen, bis 1938 hat Herr Mingus 3000 Schilling an Großmutter überwiesen, diese hat in Hietzing gewohnt, war sehr viel Geld damals, haben von der Großmutter etwas Geld bekommen; auch Fabrik in Zagreb, Bruder des Vaters hat die Firma gut geführt, haben auch von dort monatlich Geld bekommen, haben Clearing gemacht, war eigentlich verboten; zusätzlich hatten sie noch das Handschuhgeschäft, haben dadurch ein recht gutes Leben gehabt, Schulzeit ohne Schwierigkeiten durchlebt, 1941 ist die Mutter gestorben. 00:30:40 Herkunftsfamilie Vater hat Familie verlassen, Autounfall, war in Zell am See, hat bei Opel in München gearbeitet, er hat keinen Chef über sich geduldet, lungenkrank, hat ihn während eines Heimaturlaubs noch einmal gesehen (Herbst 1944), starb am , fährt jedes Jahr zu seinem Grab nach Ischl. Schwester ist zwei Jahre älter, Schule für Hotellerie und Tourismus; große Angst, dass das Gut in Mariazell der jüdischen Großmutter weggenommen wird, daher Schenkung an Schwester, hätte eigentlich Vormund gebraucht, da noch minderjährig; es wurden während des Krieges vom Vater Kredite auf das Gut aufgenommen, wollte mit Erfindung Geld machen, Heu für Kühe anders lagern, damit Inhaltsstoffe nicht verloren gehen, hat nicht funktioniert; Kredit wurde nach dem Krieg zurückgezahlt, Schwester hat das Gut nach 1945 an die Großmutter zurückgegeben; Schwester ist mit 51 Jahren verstorben, war 25 Jahre mit einem Arzt verheiratet. 00:40:00 Familie/eigene Kinder Eine Tochter ist mit einem Anwalt verheiratet, dieser ist sehr vermögend, die zweite (Mutter der Enkelin) ist Krankenschwester, die Jüngste (1958 geboren), wollte eine Tenniskarriere anstreben, war österreichische Meisterin, hat in Australien, Afrika, Amerika gespielt, hatte dann Bandscheibenprobleme, scheint familiär bedingt zu sein, die Jüngste hat dann auch eine Handschuhmacherlehre absolviert und mit ihm zusammen das Geschäft geleitet. 7

8 00:43:40 NS-Zeit/Antisemitismus/Verfolgung Direktor des RG3 wollte ihn hinauswerfen, schlechte Noten in Kunst und Musik, hätte nicht Offizier werden dürfen, NS-Regime war sehr gut organisiert, aber doch einige Ausnahmen, Judenstämmling ; Onkel war M1, musste auch einrücken, wurde dann aber heimgeschickt; in der Schule sehr unangenehm, manche Halbjuden durften aber auch bis zur Matura bleiben, abhängig davon welcher Direktor, sein Schulfreund König wurde aber sofort hinausgeworfen; wäre Katastrophe gewesen, wenn der Oberarzt vom Lazarettzug erfahren hätte, dass er als M2 eingestuft worden war; in der Schule wurde sofort der Ariernachweis verlangt. Großmutter war geschützt, da sie am Land war und nichts mit Behörden zu tun gehabt hat, war ca. 65 Jahre damals, Frau Flesch, ist im Ort nicht aufgefallen; riesiges Begräbnis ihres Ehemannes 1934, Erinnerungen an Begräbnis, musste mit zehn Jahren stundenlang dem Sarg nachgehen und Polster tragen, Großvater war viele Jahre Bürgermeister von Wilhelmsburg an der Traisen, dort war eben diese Lederfabrik während des Ersten Weltkriegs mit 3000 Arbeitern, ist immer nur mit der Zigarre durch den Betrieb gegangen, hatte überhaupt keine Ahnung vom Betrieb, Sattelzeug für k.u.k. Monarchie. 00:55:30 Anschluss Wahl 1938: seine Mutter als Halbjüdin ist hingegangen und wollte mit Nein stimmen, musste vor den NS-Funktionären ( Goldfasanen ) wählen, niemand hat sich getraut in die Wahlzelle gehen; Köchin, 20 Jahre bei ihnen im Haus, sehr gute Beziehung, nie Probleme, war auf einmal ein Nazi, als sie erfuhr, dass Familie jüdisch versippt sei, ist dann Beamtin geworden, hat Karrieresprung gemacht; Hitler hat eine sexuelle Kraft auf Frauen ausgeübt, diese waren total fasziniert, haben alles geglaubt; als er den Krieg erklärt hat, hat er gesagt, er ziehe selbst in den Krieg, viele Frauen hatten Weinkrämpfe, da Angst um den Führer; alle wussten, dass seine Familie glühende Anti-Nazis waren. 01:00:20 Antisemitismus Mutter hatte Probleme mit der Innung wegen Handschuhproduktion und dem Kurs für jüdische Frauen; man hat ihn das auch bei der Meisterprüfung spüren lassen, ist das erste Mal durchgefallen, hatte schon das Doktorat. 01:03:00 Onkel Onkel ist als Halbjude aus dem Militär entlassen worden, hat sich dem Alkohol hingegeben und ist auch daran gestorben, relativ früh, sehr netter Mensch, aber zu nichts fähig, Spitzname Bsufius, seine Frau Bsufia. 01:04:00 Freimaurer/Gleichberechtigung von Frauen Im Widerstand war niemand aktiv, hat auch davon nie etwas gemerkt, hat sich nie in diesen Kreisen bewegt, war bei den Pfadfindern, ein Freund von ihm wollte ihn zu den Freimaurern bringen, stellenweise hat er es bereut, hätte sich dort sicher wohl gefühlt, ihm war aber unsympathisch, dass alle eine Schürze getragen haben, waren so geheimnisvoll, was ihn abgestoßen hat, vielleicht hätte er sich im Leben leichter getan; außerdem waren keine Frauen dabei, keine Gleichheit gegenüber den Frauen; Gleichberechtigung von Frauen war ihm immer wichtiger, hat mit Erzeuger in Pakistan immer stundenlange Gespräche geführt, da dieser ihn zum Islam bekehren wollte. 01:08:00 Anschluss Hat geweint wie ein Schlosshund, maßlose Propaganda, großer Lärm, Brüllen, Massen am Heldenplatz und vorm Hotel Imperial, da er dort untergebracht war, dann ist eigentlich immer mehr Angst dazu gekommen, Angst vor Nachbarn, vor Denunziation, Angst ins KZ zu kommen; Stiefvater des Schwagers war Polizeirat unter Schuschnigg und hat Nazireferat geführt, dieser wurde sofort nach Dachau deportiert; man hatte Angst sich zu deklarieren, Klopfen wie englischer Sender, auch schon beim Grüßen: Unterschied wie man die Hand zum Hitlergruß hoch hob, an diesen kleinen Gesten hat man immer gewusst, wer dafür und wer dagegen war. 8

9 01:19:00 Schicksal eines Freundes/Paul Hörbiger Waren mit Lazarettzug einmal in Dresden, Bombenangriffe, Alliierte haben Hefte abgeworfen, haben ausgesehen wie Reklamhefte, dort wurde beschrieben, wie man durch ein physisches Leiden dem Militär entgehen kann, vor einer Röntgenuntersuchung soll man zum Beispiel Staniolkugeln essen, ein Freund von ihm hat vor der Musterung Tabletten genommen, untauglich, hat ihm dieses Reklamheft geschickt, Militärstreife hat Freund untersucht und Heft gefunden, wurde verhaftet und eingesperrt, zum Tode verurteilt, das war 1945, in der Nebenzelle war Paul Hörbiger inhaftiert, dieser hat von seiner Familie Nachrichten über den Frontverlauf bekommen, hat dem Freund von Herrn Ulrich Bescheid gesagt, dafür gab es immer Tritte und Schläge von der Wachmannschaft, dadurch haben sie sich aber gegenseitig Mut gemacht. 01:25:30 Novemberpogrome 1938/Antisemitismus Brennende Tempel, älteste Tochter ist mit jüdischem Anwalt verheiratet, daher hört er jetzt viel mehr über Juden, in seiner Klasse kein einziger Jude, außer Halbjude König, der sofort verschwunden ist. Antisemitische Stimmungen vor 1938: Sonnwendfeiern der Nazis jedes Jahr, weiße Hemden und weiße Stutzen, war wie eine Uniform, man wusste, dass Nazis judenfeindlich sind, Stürmer, Geschäfte angeschmiert, Scheiben eingeschlagen; Juden im Zweiten Bezirk, auch heute noch sehr leicht zu erkennen, Kaftan, Gewand, Haarschnitt; wurden geschlagen und getreten, mussten Straßen aufwischen. 01:30:00 Aufarbeitung NS-Vergangenheit Viele Gauleiter etc. wurden nie zur Verantwortung gezogen, große Masse der Nazis sind verschwunden, von denen überhaupt keine Rede ist. E [0h02min24sec] 00:00:00 Fortsetzung: Aufarbeitung NS-Vergangenheit Viele, die praktisch ausgeführt haben oder denunziert haben, denen ist nachher nichts passiert; sehr viel ist enteignet worden; Vater des ehemaligen Arbeiterkammerpräsidenten war ein riesiger Nazi, hatte dann ein schönes Haus im Zweiten Bezirk, ein Freund hat erzählt, dass er diesen geschnappt und der Polizei übergeben habe, aber es sei nichts dabei herausgekommen. ZWEITER INTERVIEWTERMIN ( ) E [1h33min12sec] 00:00:00 Fotos Fotos mit Erklärungen: Vater mit Ignaz Seipel; Alpenhof in Mariazell: Geschichte der Großmutter mütterlicherseits, (Wiederholungen), Urlaube als Kind in Mariazell; Großmutter hat Künstler auf den Alpenhof eingeladen wie z.b. Anton Faistauer (siehe auch fotografiertes Portrait des Großvaters) oder auch den amerikanischen Pianisten Schlesinger (Anm: vermutlich Bruno Walter Schlesinger). 00:08:40 Großvater mütterlicherseits Fabrik in Wilhelmsburg, (Wiederholungen), Bürgermeister von Wilhelmsburg (ca. Ende des Ersten Weltkrieges), die Fabrik ist nach dem Ersten Weltkrieg in Konkurs gegangen, Großeltern haben sich auf Gut zurückgezogen, Tod des Großvaters im Sommer 1934, Erinnerungen an das Begräbnis, Großvater war ursprünglich aus der Tschechei, die Familie Flesch besaß auch schon dort Lederfabriken. 9

10 00:14:00 Wehrmachtssoldat in Russland/Fleckfieber Foto: als Soldat in Russland, große Kälte, zu Beginn 1943 dorthin verlegt, keine großen Kampfhandlungen, (Wiederholungen), vor Großoffensive krank geworden: Fleckfieber, in einer Schule auf Stroh am Boden gelegen, keine wirkliche medizinische Behandlung, Erklärungen zur Krankheit. 00:21:00 Heimaturlaub/Medizinstudium/Sanitäter auf Lazarettzug Nicht tauglich, AV-Mann, Beginn des Medizinstudiums, wollte zur Sanität, erschien ihm sicherer, Wintersemester 1943/1944, im Jänner 1944 als Sanitäter auf Lazarettzug, dort kritische Situation mit Oberarzt, (Wiederholungen); Fahrten mit Lazarettzug durch Wälder, da Partisanenangriffe, vor der Lokomotive wurde ein Waggon mit Sand beladen, um sich gegen Bomben zu schützen. 00:26:00 Luftangriffe Eher gegen Kriegsende, Verwundete aus Russland wurden an holländischer Grenze ins Lazarett eingeliefert, ca. 30 Verwundete und Kranke, Angriff von Jagdflieger, verheerendes Blutbad, manche Verwundete konnten sich unter Waggon retten, einer, der neben ihm gelegen ist, wurde schwer verletzt; Befreiung in Warmensteinach durch Amerikaner. 00:31:00 Lazarettzug Versorgung mit Essen recht gut, Küchenwagen mitgefahren; junger Arzt aus Wien; seine Tätigkeit war beschränkt, hauptsächlich Verbinden der Wunden, ca. 25 Verwundete in einem Waggon; andere Soldaten wussten nichts von seiner Einstufung als Vierteljude ; nicht sehr einheitlich, manchmal haben Halbjuden auch maturiert, dann wurden sie wieder sofort der Schule verwiesen, teilweise wurden damals Taufscheine von Pfarrern repariert, sein Onkel ist als Halbjude auch eingezogen worden, aber nach kurzer Zeit wieder entlassen worden, Kontrollen von Kettenhunden (Zivilstreifen), die nach Deserteuren gesucht haben. 00:42:00 Medizinstudium/Schwester Knochenkolloquium bei Prof. Pernkopf, man musste auch Vorlesungen zum Thema Rassenkunde bei Prof. Lothar Löffler machen (Anm.: siehe auch eingescanntes Studienbuch), war damals im heutigen Tropeninstitut, z.b.: wie unterscheidet sich der Schädel eines Germanen von dem eines Slawen; Stimmung 1943 in Wien nicht so schlecht, noch keine Bomben; Schwester lebte alleine in der großen Wohnung, hat Handschuhmacherei fortgeführt, Produkte wurden an Oper und Theater verkauft, damals wurden schlechte Stücke gespielt; Schleichhandel im Resselpark während und nach dem Krieg; Essensversorgung während des Krieges hat relativ gut funktioniert. 00:51:00 Fotos/Großeltern väterlicherseits Foto: Vater im Ersten Weltkrieg, Foto von Eltern, Großvater väterlicherseits namens Johann Baptist Ulrich, Foto von der Großmutter väterlicherseits, waren sehr vermögend, Großmutter ist im Winter immer an die französische Riviera gereist, hat dorthin sogar ihre Hausschneiderin mitgenommen, im Sommer nach Bad Gastein auf Urlaub, viel Kontakt mit Großmutter (gest. 1943), hat in einer Villa in Hietzing gelebt. 00:59:20 Weitere Dokumente/Medizinstudium Identitätskarte aus dem Jahr 1953, Meldungsbuch von der Hochschule 1945, Studienbuch aus der NS-Zeit: Sezierkurs, Leichen ohne Kopf, Anekdote dazu. 01:04:00 Hochzeit/Ehefrau Hochzeitspapiere: kirchliche Hochzeit in Frankreich, da Familie gegen Heirat war, der Vater der Frau war nämlich nur Chauffeur, schlechte Verbindung, Ehefrau ist um 13 Jahre jünger, sie ist als 17-jährige als Lehrmädchen zu ihm gekommen, haben sich verliebt und 1954 geheiratet, drei Töchter und eine Enkelin, Ehefrau war nicht berufstätig, da mit Kindern sehr ausgelastet. 10

11 01:10:00 Tochter/Tennis/WAC Jüngste Tochter Tennisspielerin, war auch selbst Vize-Geschäftsführer des WAC (Anm.: Wiener Athletiksport Club), 1967/1968 großer Streit, da die Fußballsektion ein neues Haus gebaut hat, obwohl kein Geld dafür da war, Tennissektion musste das bezahlen, wurde dann Vize-Geschäftsführer und musste dieses Problem lösen, Erklärungen dazu, hatte lange diese Funktion, das hat viel Zeit gekostet, Tennis war damals sehr populär, bevor Golf richtig beliebt wurde, sehr viele Mitglieder; Tochter früh interessiert am Tennis, österreichische Meisterin, musste aufgrund eines Bandscheibenvorfalls mit 20 Jahren aufhören. 01:21:00 Handschuhproduktion in Asien/Zusammenarbeit mit Tochter Tochter ist danach ins Handschuhgeschäft eingestiegen, hat bei ihm gelernt, hat mit ihm zusammen Fernostreisen gemacht, wollte aber nicht ohne ihn weitermachen, Pakistan würde jetzt ohnehin nicht mehr funktionieren, andere Erzeugerländer zu suchen wäre schwer gewesen, zum Beispiel hätte er in China nie in diesem Ausmaß in die Produktion eingreifen können, in China werden Handschuhe sehr klein geschnitten, keine Sonderwünsche möglich; hat aber insgesamt sehr gute Erfahrungen in China gemacht, chinesische Produzentin, haben sich angefreundet, waren auch auf Besuch in Österreich, bis zuletzt in Kontakt mit ihr. 01:29:00 Handschuhproduktion/Material Das Leder wurde immer in Frankreich eingekauft, vor allem für Damenhandschuhe, da Leder in Asien nicht geeignet: Erklärungen zum Leder und zur Herstellung; Großteil der Pakistani Gauner. E [0h25min14sec] 00:00:00 Handschuhproduktion in Pakistan/Firma Hofer Produktion in Sialkot/Pakistan wäre heute viel zu gefährlich, die ersten Lieferanten waren unmöglich, von 1985 bis 2004 in Pakistan produziert, hat relativ gut funktioniert, großer Einsatz von seiner Seite, musste immer hinfahren, da er immer alles perfekt an Hofer liefern musste: Abläufe; hatte viele Sorgen, dass etwas schief laufen könnte, deshalb ist er so oft nach Pakistan gefahren; Verhältnisse zwar schlecht, aber es hat sich trotzdem ausgezahlt; Details zur Lieferung, Probleme; Produktion zunächst in anderen asiatischen Ländern; ist circa acht Mal pro Jahr nach Pakistan gefahren, Details zu den Geschäften mit Hofer. 00:18:00 Handschuhproduktion/Abnehmer Hat dann fast nur noch an Hofer geliefert, einfacher, da Hofer größere Mengen gekauft hat, zunächst kleinere Geschäfte (Braun, Habig etc.), Qualität hat große Rolle gespielt, davon wurden aber nur geringe Mengen gekauft, Details zu Handschuhen; Qualität hat abgenommen, es gab aber auch immer weniger Abnehmer für teure und qualitativ hochwertige Handschuhe; komplett andere Philosophie. E [0h57min42sec] 00:00:00 Fortsetzung: Handschuhproduktion/Abnehmer Zusammenarbeit mit Hofer ab Anfang der 80er Jahre, Philosophie der Firma Hofer, hat diese zunächst nicht verstanden, total anders, hat sich dennoch relativ rasch dieser Philosophie untergeordnet; keine anderen Abnehmer mehr, nicht möglich; zunächst in ganz Österreich unterwegs gewesen, um KundInnen anzuwerben, Details zu diesen Touren durch Österreich, Anekdoten. 00:14:00 Beruflicher Werdegang Sehr viele Veränderungen, da sich die Zeiten sehr geändert haben, hat Fabrikation in immer billigere Länder verlagert. 11

12 00:17:00 Sportartikelfirma in der Slowakei/Ende der Berufstätigkeit Tochter wollte Geschäft alleine nicht weiterführen, hat sich nach Nachfolger umgesehen, was aber leider nicht funktioniert hat, hat auch versucht jemanden in Prag zu finden, hat es mit einem versucht, haben zusammen Firma für Sportartikel in der Slowakei gegründet, nicht erfolgreich, Eklat zum Schluss, vor ca. zwei Jahren ist er aus der Firma ausgestiegen, Lederhandschuhe in der Slowakei waren auch nicht gefragt. 00:26:00 Handschuhproduktion in Pakistan/Tochter Tochter wollte Unternehmen nicht weiterführen, da Probleme als Frau im muslimischen Pakistan, pakistanischer Geschäftspartner im Vergleich zu anderen noch sehr westlich orientiert, hat Tochter nicht als Geschäftspartnerin akzeptiert: Beispiele; Fahrten nach Pakistan bis 2003; wäre jetzt ohnehin nicht mehr möglich, da zu großes Risiko; er selbst hat eigentlich nie Probleme gehabt. 00:36:00 Tod der Mutter 1941 ist die Mutter verstorben, Schwester und er haben weiterhin Handschuhe produziert und gegen Lebensmittel eingetauscht, wurde dann bald eingezogen; Heimweh war sehr groß; eine Cousine ist 1939 nach Australien ausgewandert. 00:40:40 Handschuhproduktion in Österreich Hat selbst nicht designt, war aber nicht so aufwendig; Schwester war dann nicht mehr im Geschäft tätig, hat nach dem Krieg einen Arzt geheiratet; Veränderungen durch Angebot des Japaners, die Entscheidung, die Produktion in Österreich aufzugeben, ist ihm nicht schwer gefallen, seine ArbeiterInnen sind im Wesentlichen von selbst gegangen, in dieser Zeit gab es noch keine Probleme eine neue Arbeit zu finden; Beginn der Werkstätte in der Moosgasse im dritten Bezirk, Details zur Moosgasse. 00:52:00 Handschuhproduktion in Korea Großes Risiko, schwierig dorthin zu fliegen, sehr teuer, Zwischenlandungen in Alaska, nur ca. zwei Jahre dort produziert, Handschuhproduktion in Korea ist dann eingegangen, alles ziemlich mühsam; es haben ausschließlich Frauen in den Fabriken gearbeitet, die sehr schön genäht haben, Frauen nähen viel besser als Männer. E [1h27min46sec] 00:00:00 Handschuhproduktion/Armut Holt Handschuhe und zeigt sie mir; Details zur Erzeugung, Qualitätsunterschiede; Qualitätsverlust durch Billigproduktion: damit muss man sich abfinden, Vorteil ist, dass sich jetzt jeder Handschuhe leisten kann. 00:04:00 Armut früher und heute Wirtschaftssystem sei so, Pakistani leben heute besser als früher; Österreich: jeder hat ein Auto, Zeichen des Wohlstands, Fernreisen (Beispiel Tochter); Vergleich mit früher, immer Bettler in der Straßenbahn; ärgert sich immer über jetzige Organisatorin des Opernballs, da unverständlich, warum man so viel Energie in so eine Sache steckt und nicht für etwas Soziales wie in die Vinzimärkte; Vergleiche mit Amerika in Bezug auf Sozialsystem; Vergleich zu früher in Bezug auf Arbeitslosigkeit, früher Armut viel größer, sehr große Arbeitslosigkeit, Erzählungen dazu. 00:13:15 Arbeitsbedingungen in Asien Frauen haben bis zu 15 Stunden am Tag gearbeitet, aber nur in gewissen Monaten, dann wieder keine Arbeit; jetzt werden Arbeitsbedingungen langsam besser, außer in Pakistan aufgrund der gegenwärtigen kriegerischen Auseinandersetzungen; auch in Pakistan hat es sehr viel Kinderarbeit gegeben, Amerikaner haben diesbezüglich Kommissionen eingesetzt, in Sialkot haben auch große Firmen wie Nike oder Puma produziert, diese Firmen hätten Arbeitsstandards eingehalten, da sie es sich nicht leisten konnten, haben doch die Kinderarbeit teilweise eingestellt; auch in der Handschuhindustrie, besonders zu 12

13 Beginn, haben Arbeiter ihre Kinder in die Arbeit mitgenommen, diese haben dann auch gearbeitet, ist aber besser geworden, große Fabriken hätten da einiges verändert. 00:21:30 Rückblick Arbeitsleben/Hofer Umschlagshäufigkeit sehr gering, Handschuhe werden nur einmal im Jahr verkauft, ist aber nie von den Handschuhen weggekommen, daher auch Verdienst relativ schwach, Abläufe bei Hofer; alternative Berufswünsche: viel Zeit für WAC verwendet, ehrenamtlich, hat Spaß gemacht; eine Agentur für Häuser wäre eventuell noch eine Idee gewesen. 00:29:00 Rückblick Leben Ist zufrieden, hat in der Ehe Glück gehabt, auch nie Schwierigkeiten mit Töchtern, auch gesundheitlich keine wesentlichen Probleme, im Krieg Glück gehabt, lediglich die Eltern sind zu früh gestorben, war darüber sehr traurig. 00:31:00 Schulzeit War nicht einfach, hat bis zum Tod der Mutter wenig gelernt, war relativ frech und präpotent, Schule war mühsam, nur in den letzten zwei Jahren war es dann besser. 00:33:00 Politische Einstellung der Eltern Die Mutter war nie politisch, der Vater ist nach der Scheidung nach Deutschland gegangen, hatte bis zum Jahr 1933 Sympathien für den Nationalsozialismus, nach 1933 fanatischer Gegner der Nationalsozialisten, vor allem aufgrund der Judenverfolgung. 00:35:00 Holocaust/Konzentrationslager Es gab aber schon früh Ausschreitungen, zunächst noch erträglich, Höhepunkt Reichskristallnacht, über KZs war nicht viel bekannt, man musste Ausland hören oder jüdische Freunde haben, die Mehrheit hat sich nicht darum gekümmert, es gab dann Witze über Dachau, aber viele haben erst nach dem Krieg vom Ausmaß des Holocaust erfahren; jüdische SchülerInnen wurden aus den Schulen geworfen, Umschulungen, teilweise Flucht ins Ausland, zwei Freundinnen der Mutter wurden zum Aspang-Bahnhof geschickt, von dort direkt in KZ deportiert, die jüdischen Freundinnen der Mutter sind alle verschwunden; er und seine Freunde wussten von KZs, wusste aber zum Beispiel nicht, wohin die Freundinnen der Mutter gekommen sind, viele jüdische Freunde sind verschwunden; Menschen sind offenbar unbelehrbar, so dass heute jemand wie Martin Graf Nationalratspräsident sein kann. 00:41:00 Umgang Österreichs mit NS-Vergangenheit/Rechtsradikalismus Unheil hat unmittelbar nach dem Krieg begonnen, beide Großparteien haben sich um Nazis bemüht, das ist immer ärger geworden, sehr viele waren wirkliche Verbrecher; die katholische Kirche hat auch viel Schuld auf sich geladen und hat Nazis massenweise mit Papieren ausgestattet, damit diese nach Südamerika flüchten konnten; viele haben denunziert und fühlten sich nachher total unschuldig; Juden waren oftmals reiche Leute, Bildung hat bei ihnen einen hohen Stellenwert, helfen sich untereinander, deshalb Integration schwierig, müssen es wohl so machen, sonst würde Judentum nicht mehr existieren; Kreisky-Peter-Wiesenthal kein Einzelfall, andere Beispiele, Haider etc.: hat Kärnten nie wieder betreten; niemand ist wirklich empört; Denunziationen und Arisierungen wurden nie bestraft; in Deutschland wäre ein Graf als Nationalratspräsident oder Rosenkranz als Bundespräsidentschaftskandidatin nicht möglich, niemand findet etwas dabei, er kann es leider nicht ändern; hat nicht nur Juden betroffen, auch alle anderen, die nicht dafür waren; Regierung ist schuld, Graf ist ja auch von Roten und Schwarzen gewählt worden, Pröll distanziert sich ja nicht einmal von der FPÖ so wie wenigstens Faymann; Voves zum Beispiel, der die FPÖ nicht sehr abgelehnt; es gibt überall Rechtsradikale, die Frage ist, wie man damit umgeht; wird niemals die Ereignisse vom Heldenplatz von 1938 vergessen; Massenhysterie bei Einmarsch der Nazis, vor allem auch Frauen; Attentat auf Hitler 1944: Offiziere haben sich von Hitler losgelöst, da Scheitern des NS absehbar war, erst dann haben sie das Attentat verübt; er selbst war Pessimist, man wusste ja nicht, ob die Nazis doch Wunderwaffen hatten. 13

14 01:05:00 Schicksal des Cousins Dieser ist nicht eingerückt, sondern nach Italien geflüchtet, man dachte, er sei zu einem Freund nach Bolivien gegangen, über seinen Onkel in Zagreb hat er von seinem Tod erfahren; Onkel sehr feiner Mensch, unerklärlich, warum er Cousin nicht besser schützen konnte, hat Onkel nie danach gefragt, tut ihm rückblickend etwas leid. Eine Cousine ist im August 1939 nach Australien ausgewandert, hat sich über den Onkel beklagt, dieser hätte sich mehr um ihren Bruder kümmern müssen; Tod des Cousins war ca. 1940, denkt oft darüber nach, aber das Rätsel wird nie gelöst werden, sehr traurige Geschichte, großer Schock für die ganze Familie, Mutter des Cousins ist daran zerbrochen, hat sich in Anthroposophie geflüchtet. 01:14:40 Chance in Südfrankreich zu desertieren Das Leben dort war eigentlich sehr angenehm, hat bei einem Rugby-Match einen Lateinprofessor kennengelernt, dieser war im Widerstand, hat einige Tage überlegt, hat sich aber nicht getraut, da er nicht wusste, was auf ihn zukommen würde, hat ihn auch nicht gut gekannt, sollte nach Spanien, viele aus Spanien sind nach Deutschland ausgeliefert worden, schlussendlich hat er Glück gehabt, dass er in Russland Fleckfieber bekommen hat. 01:20:20 Botschaft an die nächsten Generationen Man sollte sich ausschließlich Parteien anschließen, die wahre Demokraten sind, ist eigentlich guter Dinge, da die EU nicht zulassen wird, dass von Österreich ausgehend eine Diktatur errichtet werden kann; ihm genügen Strache, Le Pen, die Neonazis in Deutschland und Berlusconi in Italien, letzten Endes werden sie nicht die Macht haben, über ihre Grenzen hinauszugehen; der Völkerbund hat damals nicht die Macht gehabt, die EU aber heute schon, die EU hat viele Fehler, ist aber insgesamt sehr wichtig; Fehler, dass Rote und Schwarze Haider und Strache verteufeln, haben ja in manchen Sachen recht, wie zum Beispiel bezüglich Privilegien von PolitikerInnen. Gesprächsverlauf erstellt von Kerstin Lercher 14

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