Konzept zur individuellen Förderung von hochbegabten Underachievern am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lüdenscheid

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1 1 Konzept zur individuellen Förderung von hochbegabten Underachievern am Geschwister-Scholl-Gymnasium Lüdenscheid Als ein Schulversuch zieht sich das Konzept durch alle vier Handlungsfelder der individuellen Förderung. Das Förderkonzept ist fest in der Schule verankert und hat in seiner Entstehung und Erprobung zur Schulentwicklung beigetragen. Zur Dokumentation für das Gütesiegel wurde folgendes Material zusammengestellt: 1. SoBeg- Übersichtsgrafik 2. Beschreibung des Konzepts, veröffentlicht als Artikel im Journal für Begabtenförderung 3. Auseinandersetzung mit Qualitätskriterien begabungsfördernden Lernens. Die hier angefügte Tabelle ist Teil eines noch nicht redigierten Beitrages für eine Best- Practice-Sammlung des Landeskompetenzzentrums Münster, der in der ersten Dezemberwoche eingereicht wird und die Problematik der Förderung von Underachievern verdeutlicht.

2 1. Übersicht: Organisationsstruktur des SoBeg-Konzeptes Stand: Februar S c h ü l e r Netzwerk andersdenken (schulextern) Netzwerkaufbau * außerschulische Förderund Therapieangebote * städtische Einrichtungen Ausgangslage bestimmen Öffnung für andere Schüler Förder- planent- wicklung SoBeg- Fördermaßnahmen B e r a t u n g (Hoch-) Begabungsförderung (schulintern) Schüler Sobeg- Team Entwicklungsgespräche und Vereinbarungen Lehrer Stützmaßnahmen Hausaufgabenbetreuung Lernbegleitung Freizeitangebote (Jugendamt, FSJ) Drehtürmodell fördern und fordern Defizitaufarbeitung Freiarbeit Projektarbeit Intervention Vernetzung mit dem Fachunterricht Schullaufbahn Eltern Fortschreibung des Förderplans Dokumentation der Entwicklung der Schüler Fortbildungsangebote * für Fachlehrer * für Teamkollegen Fachunterricht Differenzierungsmaßnahmen Zusatzangebote (z.b. Referate, Wettbewerbe, usw.) Parallelangebote (während des Unterrichts) Empfehlungen des Sobeg- Teams

3 2. Beschreibung des Konzepts, veröffentlicht als Artikel im Journal für Begabtenförderung 3 Literaturangabe: Greiten, Silvia (2005): Entwicklungschancen für Underachiever in einer Sonderpädagogischen Begabtengruppe. Ein Schulversuch an einem Gymnasium. In: Underachiever und Minderleister. Journal für Begabtenförderung, 5.Jg. 2005, Studienverlag, Innsbruck-Wien-Bozen Entwicklungschancen für Underachiever in einer Sonderpädagogischen Begabtengruppe - Ein Schulversuch an einem Gymnasium (Silvia Greiten) Im Schuljahr 2002/03 wurde an dem Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lüdenscheid ein Schulversuch zur Förderung hochbegabter Underachiever eingerichtet. Den Anstoß gab das Verhalten eines hochbegabt getesteten Jungen des 6. Jahrgangs. Die Schulleistungen bewegten sich vor allem in den schriftlichen Fächern im ausreichenden bis mangelhaften Bereich. Im Unterricht verhielt er sich auffällig, indem er die Organisation des Schulalltags nicht bewältigen konnte, auf viele Lehrer arrogant wirkte und nur kaum zu einer Kooperation bereit war. Hinzu kamen depressive Phasen und Suizidgedanken. Den Lehrern fiel eine extrem wirkende Traurigkeit auf. Viele Gründe für die Eltern und die Lehrer zu handeln. Ein zweiter Junge aus dem fünften Jahrgang, ebenfalls hochbegabt, zeigte ähnliche unorganisierte und lernabweisende Verhaltensweisen und beanspruchte die Aufmerksamkeit der Lehrer zusätzlich durch ein hohes aggressives Potenzial. Gemeinsam mit der Bezirksregierung in Arnsberg wurde ein sechsjähriger Schulversuch geplant, mit dem sich ein für ein Gymnasium ungewöhnlicher und neuer Weg eröffnete: Die Gründung einer Sonderpädagogischen Begabtengruppe kurz: Sobeg. Bei hochbegabten Kindern können unter bestimmten Umständen Lern- und Entwicklungsstörungen, Lern- und Leistungsausfälle schwerwiegender, umfänglicher und langdauernder Art vor allem in den schriftlichen Fächern auftreten. Die Lernbiographie dieser Kinder ist negativ orientiert. Eine Fülle von Verhaltensweisen ist unter sonderpädagogischer Perspektive als auffällig einzustufen und bietet Anlass zu einer sonderpädagogischen Förderung. Fälle dieser Art werden zum Teil an Sonderschulen betreut. Da es sich hier aber, trotz aller Auffälligkeiten, um hochbegabte Schüler handelt, können sie an einem Gymnasium eine differenzierte Förderung erhalten.

4 4 Wie an einer Sonderschule stellte man für den Schulversuch einen Personalschlüssel zur Verfügung, der es ermöglichte, im Umfang von einer Lehrerstelle mit 24,5 Stunden ein Schulmodell für acht Schüler der Sekundarstufe I zu entwickeln. Die zweite interessante Komponente dieses Schulversuchs ist die Aufgabenstellung an die Lehrer. Normal ausgebildete Gymnasiallehrer arbeiteten sich als Team in die Thematik ein und entwickelten in den ersten drei Jahren Förderkonzepte für diese Kinder - eine persönliche Herausforderung für jeden Beteiligten. Freiwillige Fortbildungsangebote für die Teamkollegen und das Kollegium unterstützten die Einarbeitung in die Problematik hochbegabter Underachiever und einzelner Förderbereiche. Die dritte Komponente ist in der Schulentwicklung zu sehen. Der Schwerpunkt der Förderung dieser Kinder liegt zwar überwiegend in den Maßnahmen des Sobeg-Modells, aber jeder Lehrer wird im Laufe des sechsjährigen Schulversuchs in seinem Unterricht mit Sobeg-Schülern arbeiten. Durch veränderte Formen des individuellen und differenzierten Arbeitens und Beurteilens sowie der Erprobung schulorganisatorischer Möglichkeiten zur Individualisierung der Schullaufbahn, sieht sich das Kollegium mit neuen Herausforderungen konfrontiert. In der Diskussion über hochbegabte Underachiever stellt sich aufgrund der vielfältigen Probleme die Frage: Sind Underachiever lernbehindert? Lernbehinderung, synonym Lernbeeinträchtigung, wird festgestellt, wenn ein Kind oder Jugendlicher schwer, in verschiedenen Lernfeldern und langandauernd in seinem schulischen oder berufsbezogenen Lernen beeinträchtigt ist, in seinen Leistungen deutlich unter den Normen seiner Altersgruppe bleibt und deshalb besonderer Hilfen bedarf. (...) Lernbehinderung stellt (...) immer eine sekundäre, lebensgeschichtlich entwickelte Behinderung dar. (Schaub/Zenke 1997, 227.f.) Im Sobeg-Modell wird davon ausgegangen, dass es sich bei den Verhaltensauffälligkeiten der Underachiever nicht um Behinderungen im klassischen Sinne, sondern um Lernbeeinträchtigungen oder, wie im Konzept formuliert um Lernhinderungen handelt: Die Fragestellung lautet dabei immer wieder: Was hindert die Kinder am Lernen? Ihnen wird dabei unterstellt, dass sie eigentlich die Fähigkeit zum Lernen besitzen, diese irgendwann aber verschüttet worden ist und sie den Lernprozess neu entwickeln können. Die Suche nach einem individuellen Lernweg im Schulsystem unterstützt diesen Prozess. Das Ziel des Schulversuchs ist in dem Antrag auf Genehmigung formuliert: Im Mittelpunkt der Förderung steht eine spezielle individualisierte Lern- und Persönlichkeitsbetreuung mit dem Ziel der vollen unterrichtlichen Integration in die Regelklassen des Gymnasiums bis zum Ende der Sekundarstufe I. Underachiever werden hier verstanden als hochbegabte Schüler, die vorübergehend lerngehindert sind, am Lernen und in der Entwicklung einer

5 5 Leistungsmotivation gehindert sind und damit unter ihrem Leistungsniveau bleiben. Dies übt einen negativen Einfluss auf ihre Lernbiographie und ihre Persönlichkeitsentwicklung aus. Damit erübrigt sich auch die Frage, ob Underachiever eine besondere Förderung benötigen oder, provokanter formuliert, ob es sich lohnt, sie zu fördern. Underachiever benötigen solange eine Förderung, bis sich die Lernbiographie ins Positive wendet und sie ihr Lernen mit einer positiven Persönlichkeitsentwicklung erfolgreich selbständig planen und ausführen können. Die folgende Darstellung des Schulversuchs wird sich immer wieder auf die Graphik Organisationsstruktur des Sobeg-Förderkonzeptes am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lüdenscheid (Abb.1) stützen. Die Sonderpädagogische Begabtengruppe ist auf eine maximale Schüleranzahl von acht Schülern begrenzt. Die Schüler stammen aus allen Jahrgängen der Sekundarstufe I und erhalten je nach Förderschwerpunkt eine Einzel-, Zweier- oder Gruppenbetreuung. Die Kollegen, die sich engagieren wollen, bekommen ihrem Förderangebot entsprechend Stunden aus der von der Bezirksregierung zur Verfügung gestellten Stundenzahl. Die Weiterentwicklung und Evaluation des Schulversuchs, die Förderplanentwicklung und Dokumentation der Lernbiographien der betreuten Schüler erfolgt durch das fünfköpfige SoBeg-Team. In der wöchentlich stattfindenden Teamsitzung koordinieren die Kollegen alle Maßnahmen. Daneben gibt es dann noch assoziierte Kollegen und Kolleginnen, die mit Einzelförderstunden Schwerpunkte setzen. So sind insgesamt zur Zeit acht Kollegen und Kolleginnen an der Förderung beteiligt. Die Eingangsphase in das Sobeg-Modell gestaltet sich durch ein erstes Kontaktgespräch mit Eltern und Schülern, in welchem das Modell, die Rahmenbedingungen und die Anforderungen an die Schüler und Eltern erläutert werden. Das Förderkonzept baut darauf, dass die Schüler eine Bereitschaft zeigen, an Maßnahmen teilzunehmen und ihr Verhalten ändern zu wollen. Die Eltern werden dabei ebenfalls in die Pflicht genommen. Eine Modifizierung von Erziehungsmaßnahmen und organisatorischen Strukturen ist häufig notwendig. Die Kinder brauchen im häuslichen Umfeld eine gute Unterstützung, um jahrelang aufgebautes, nun manifestiertes Verhalten ändern, Kompetenzen erleben und ein positive Selbstbild entwickeln zu können. Den Schülern und den Eltern wird eine lange Unterstützung angeboten, die auf einer Begleitenden Pädagogik der kleinen Schritte aufbaut. Die Erfahrungen zeigen, dass diese Begleitung, je nach Schwierigkeitsgrad, bis

6 6 zu vier Jahre andauern kann. Nähere Ausführungen zu diesem pädagogischen Ansatz finden sich in dem Artikel Begleitende Pädagogik der kleinen Schritte in diesem Heft. Stimmen die Eltern und Schüler dem Fördermodell zu, folgen zu vereinbarten Terminen durch Leitfragen gestützte, getrennt voneinander durchgeführte Eltern- und Schülerinterviews. Diese dienen der Bestimmung der Ausgangslage. Einblicke in die Lernbiographie, soziale, emotionale, motivationale Lernzusammenhänge, Einstellungen zur Schule, zum Lernen und eventuell aufgetretene Krankheitsverläufe sollen aus der Sicht von Eltern und Schülern umfassend dargestellt werden. Dies dient dem Verstehen der besonderen Situation des Kindes und bewährt sich im Schulalltag, weil für bestimmte Verhaltensweisen Erklärungszugänge gefunden werden können. Die Auswertung erfolgt nach Stärken, Defiziten und abgeleiteten Fördermöglichkeiten. Sie dient dann der Entwicklung eines ersten Förderplans. Darin werden zunächst Förderbereiche festgelegt, wie z. B. Organisation, Lesetraining, Taschepacken, Projektarbeit. Die Kollegen und Kolleginnen beraten anschließend, wer die entsprechenden Förderbereiche übernimmt. Hierbei spielen zum einen die Fächer der Sobeg-Kollegen eine Rolle, wie die Defizitförderung im Fach Latein, aber auch selbstgewählte Schwerpunkte, wie beispielsweise die Organisation eines Computer-Projektes. Die Schüler und die Eltern erhalten einen auf den Schüler individuell abgestimmten Stundenplan und eine Information über die Förderbereiche. Dieser Stundenplan ist dann die Tür zum Drehtürmodell: Der zu fördernde Schüler bleibt Mitglied einer Klasse und ist an den geltenden Stundenplan gebunden. In den Fächern, in denen er gute Leistungen zeigt oder in denen es vertretbar ist, dass er dort für einige Wochen mit jeweils einer Stunde pro Fach fehlen kann, wird er aus dem Unterricht herausgenommen und in einem eigenen Raum von einem Sobeg- Kollegen betreut. Dies geschieht in Absprache mit den betreuenden Fachkollegen, die auf diese Situation entsprechend Rücksicht nehmen. Für die einzelnen Förderstunden arbeiten die Förderlehrer differenzierte Förderpläne aus. Sie halten ausgewählte Ziele und Wege in einem Lernvertrag fest und reflektieren diese mit den Schülern nach einem vereinbarten Zeitraum. Einen zentralen Bestandteil des Sobeg-Modells stellen Entwicklungsgespräche und Vereinbarungen dar. In individuell festgelegten Abständen werden mit den Schülern in Entwicklungsgesprächen ihre persönliche Einschätzung zu ihrer Entwicklung und die Bewertung durch die Sobeg-Kollegen und die Fachlehrer thematisiert. Der Lehrer, der das Entwicklungsgespräch führt, achtet darauf, dass positive Aspekte stark betont und Verhaltensänderungen positiv verstärkt werden. Anhand der schriftlichen

7 7 Dokumentationen und der Vereinbarungen ist eine Entwicklung auch über einen längeren Zeitraum reflektierbar. Die Schüler sollen in ihrer Reflexionsfähigkeit und ihrer Selbstwahrnehmung gefördert werden. Kontinuierlich baut sich somit die Übernahme einer Verantwortung für die eigene Lernentwicklung auf. Die Selbststeuerung soll zunehmen. So sind die Personenkonstellation von Schülern, Eltern, Lehrern und Sobeg-Team einerseits und die Förderplanentwicklung andererseits in ein Beratungskonzept eingebunden, das in Absprache mit allen Beteiligten zu einer Fortschreibung des Förderplans führt. Dazu zählen auch schulorganisatorische Komponenten wie die Organisation eines Drehtürmodells nach oben und unten und die Versetzung auf Prognose oder die verzögerte Versetzung durch Hospitation und nachträgliches Springen. Im Drehtürmodell nach oben können die Schüler in Stärkenfächern am Unterricht der höheren Klasse teilnehmen. Das Drehtürmodell nach unten wird vorzugsweise in den Fremdsprachen angewendet, wenn es aus Sicht der Fachlehrer Sinn macht, Inhalte aufzuarbeiten. Der Schüler kann dann in Einzelstunden am Unterricht einer unteren Klassenstufe teilnehmen. Dadurch erhält ein Schüler durch die Drehtür z. B. die Möglichkeit, am Lateinunterricht in seiner Stammklasse 8 und am Lateinunterricht der Klasse 7 teilzunehmen. Nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums entscheiden die Team- und Fachkollegen über den weiteren Förderbedarf. Über die gesamte Dauer im Sobeg-Modell wird die Fallentwicklung dokumentiert. Die Sobeg-Fördermaßnahmen gliedern sich in zwei Bereiche: in das Drehtürmodell fördern und fordern und in die Stützmaßnahmen. Das Drehtürmodell fördern und fordern wird für den Schüler so geplant, dass sowohl eine Förderung in Defizitbereichen als auch eine Förderung in Stärkenbereichen erfolgt. Sie erfahren immer wieder die Herausforderung, sich den Schwierigkeiten zu stellen, Probleme anzuerkennen, statt sie zu leugnen, und ihre Stärken einzusetzen, wo sie an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit kommen, wie z. B. in Wettbewerben. Die Förderstunden im Drehtürmodell finden als Einzel-, Zweier- oder Gruppenförderung im Vormittagsbereich statt. Der ausfallende Unterricht muss selbständig nachgearbeitet werden. In einige Förderstunden ist eine Portfolioarbeit integriert, so dass die Schüler über ihre Entwicklung reflektieren und ihre Lernerfolge auch visualisieren können. Die Defizitförderung beschränkt sich in der Schulpraxis überwiegend auf die Fremdsprachen. Die betreuten Underachiever zeigen ausnahmslos Schwierigkeiten beim Erlernen der Vokabeln, der Grammatik und zwangsläufig dem Verstehen von fremdsprachigen Texten. In einer konzentrierten Aufarbeitung der Inhalte sollen die Schüler Lücken schließen oder direkt zu Beginn des Erlernens einer neuen Fremdsprache

8 8 Unterrichtsinhalte wiederholen und vorbereiten. Die Erfahrungen zeigen, dass es sich hierbei um den schwierigsten Förderbereich handelt, da hier ein langfristiges, kontinuierliches Lernen mit Wiederholungsphasen unumgänglich ist. Dieser Arbeitsprozess stellt für Underachiever eines der größten Probleme dar. Zu berücksichtigen ist auch, dass sich Lücken hier wesentlich stärker bemerkbar machen als in anderen Fächern. Einige Schüler erhalten zusätzlich eine externe Nachhilfe, deren Finanzierung die Eltern tragen. Das Angebot der Freiarbeit wird Schülern ermöglicht, die einen Lernprozess in Ansätzen selbständig planen können. Die Dauer und die Inhalte der Freiarbeit bestimmen die Schüler. In den vereinbarten Zeiträumen können sie den Unterricht verlassen und in einem Raum selbständig arbeiten. Dort steht ihnen ein PC zur Verfügung. Wenn es sich um eine besondere Fragestellung handelt, nutzen sie auch die entsprechenden Fachräume. Planungs- und Arbeitsberichte dokumentieren die Freiarbeit. Für die Projektarbeit bieten Fachkollegen von ihnen betreute Themen an. Diese können Wettbewerbe sein oder Themen wie Die Antike oder Die Eierabwurfmaschine. Die Projektarbeit fällt in die Randstunden oder den Nachmittag, damit dort mehrere Schüler aus verschiedenen Klassen und Jahrgängen teilnehmen können. Andere interessierte Schüler und nicht nur Hochbegabte können sich dort ebenfalls einbringen. Die Projektarbeit umfasst die Festlegung auf Unterthemen, Einzelarbeit, Vorbereitungen zu Hause, Plenumsgespräche, Ergebnispräsentationen und Reflexion der Arbeitsprozesse und Präsentationen. Das Lernen von- und miteinander und eine Begleitung zum selbständigen Lernen steht hier im Vordergrund. Die Projektleitung versteht sich nur als Moderation der Lernprozesse und nicht als Vorschreibung. Im Gegensatz zur Defizitaufarbeitung stehen im Interventionsbereich fachübergreifende Förderschwerpunkte im Mittelpunkt. Nur einige wichtige Bereiche seien genannt, für die auch entsprechende Literatur und Trainingsmodelle verfügbar sind: Lese- und Rechtschreibförderung, Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining, Lern- und Arbeitstechniken, Organisation (Hausaufgaben, Tasche packen, Zeitmanagement, und weitere), Graphomotorik, Entspannung, Textverständnis, Logik, allgemeine geistige und körperliche Aktivierung. Die Förderstunden beinhalten meist mehrere Elemente aus den Förderschwerpunkten. Die Erfahrung in unserem Schulversuch zeigt, dass insbesondere in den Klassen fünf und sechs noch gute Entwicklungen erzielt werden können, während sich in den Klassen sieben und acht Verhaltensänderungen nur in stärkerer Abhängigkeit vom Leidensdruck der Schüler oder von gewachsener Einsicht bewirken lassen. Ab Klasse neun greifen Interventionen nur noch, wenn die Schüler ausdrücklich den Wunsch

9 9 nach Hilfen äußern und bereit sind, Probleme zu formulieren sowie Methoden zu erproben. Die Stützmaßnahmen sind nicht Aufgabe der Lehrer, sondern die eines jungen Erwachsenen oder junger Erwachsenen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren. Dieses Angebot des FSJ bietet uns die Stadt als Träger und leistet damit einen hervorragenden Beitrag zur Unterstützung der sonderpädagogischen Förderung. Durch das FSJ steht ein Stundenvolumen zur Verfügung, das eine tägliche Hausaufgabenbetreuung, eine Lernbegleitung, Hilfe bei der Erstellung von Fördermaterialien und Freizeitangebote ermöglicht. Die Hausaufgabenbetreuung hat zum Ziel, dass die Schüler unter Aufsicht lernen, in einem gegebenen Zeitrahmen die Durchführung ihrer Hausaufgaben zu organisieren. Im häuslichen Bereich führen die Hausaufgaben häufig zu Stresssituationen in den Familien. Um dort das Konfliktpotenzial zu reduzieren, soll diese Situation in die Schule verlagert und dort mit einem Betreuer organisiert werden. Die Bearbeitung der Hausaufgaben ist für viele Underachiever eine belastende, unangenehme Aufgabe, der sie am liebsten aus dem Weg gehen möchten. Sie brauchen dort zu Beginn viel Hilfe und die ermunternde Aufforderung weiterzuarbeiten. Das vorgestellte Organisationssystem soll langfristig eingeübt werden, so dass die Teilnahme an der Hausaufgabenbetreuung irgendwann reduziert werden kann. Für die Schüler und die Fachlehrer am Gymnasium eröffnet sich durch die Lernbegleitung eine neue Perspektive. In Absprache mit dem Fachlehrer kann der FSJler den Unterricht unterstützen. Eine Einbindung der Lernbegleitung in die Organisation der Unterrichtsstunde kann helfen, auffälliges Verhalten von Schülern zu reduzieren und den Lehrer zu entlasten. Aber auch als Beobachtungsmöglichkeit für das Verhalten hat die Lernbegleitung eine wichtige Funktion. Zu einem späteren Zeitpunkt werden ausgewählte Reaktionen oder Gruppenprozesse ausführlich reflektiert. Auch können die Hausaufgaben zu den Unterrichtsstunden durch verbesserte Einhilfen zufriedenstellender bearbeitet werden. In einzelnen Förderstunden, in denen der Lernbegleiter ein gezieltes Vokabeltraining vermittelt und einmal wöchentlich während dieser Lernsituation anwesend ist, wird ebenfalls Lernbegleitung praktiziert. Der FSJler beobachtet das Verhalten und unterstützt den Schüler durch Impulse, als eine Anleitung zum selbständigen Lernen. Eine Gestaltung von Freizeitangeboten durch das FSJ ist auch möglich, wurde aber bisher nur wenig genutzt. Alle Sobeg-Maßnahmen werden in enger Kooperation mit dem (Hoch-) Begabungsförderungskonzept der Schule geplant: Wettbewerbe, ein breites AG-

10 10 Angebot, die Möglichkeit das Drehtürmodell auf mehrere Jahrgänge anzuwenden, Schüler-Uni, Vorträge, Springen oder weitere Angebote der Begabungsförderung stehen auch den Sobeg-Schülern zur Verfügung und finden Berücksichtigung in der Förderplanung. Interessant gestalten sich die Zusammentreffen von normal hochbegabten Schülern und den Underachievern: Im geistigen Potenzial können sie sich sicherlich messen, aber im Gegensatz zu den Underachievern verfügen die anderen Hochbegabten über erfolgreichere Lern- und Arbeitstechniken und zum Teil eine wesentlich höhere Leistungsmotivation und Arbeitsbereitschaft. Dies irritiert Underachiever gelegentlich und kann durch das Beobachten und Erleben der anderen Schüler zu einer verbesserten Arbeitshaltung und zum Nachdenken über sich selbst führen. Zurzeit sind wir dabei, gemeinsam mit zwei Schulen aus der Region ein externes Netzwerk aufzubauen. Das Netzwerk andersdenken hat sich zum Ziel gesetzt, verschiedene Angebote zu koordinieren und Schülern wohnortnah zugänglich und finanzierbar zu machen. Projekt- und Forschungsnachmittage an einzelnen Schulen, Vorträge, Workshops und weitere Angebote werden in einem Halbjahresprogramm zusammengestellt und an netzwerkinteressierte Schulen, Eltern und Schüler weitergegeben. Die Informationsweitergabe erfolgt durch einen -Verteiler. Neben den Stütz-, Drehtür- und Begabungsförderungsmaßnahmen stellt für die Underachiever der tägliche Fachunterricht die schulische Realität dar. Hier müssen sie zurecht kommen und sich auf unterschiedliche Art und Weise herausfordern lassen. Die Fachlehrer erhalten auf Wunsch Empfehlungen zum Umgang mit den Schülern, die sich aus der Sobeg-Arbeit ergeben. Für einige Fächer kann sich eine besonders enge Kooperationsnotwendigkeit mit dem Sobeg-Team ergeben, um kurzfristig eine Konfliktsituation zu lösen. Es hängt maßgeblich von den Fachlehrern ab, welche Differenzierungsmaßnahmen, Zusatz- und Parallelangebote genutzt werden können. Die Schüler des Sobeg-Modells sind aufgefordert, in einigen Fächern Zusatzleistungen, wie Referate oder Projekte, anzubieten. So können sie ihre Stärken nutzen und der Klasse und dem Fachlehrer Kompetenzen beweisen sowie einen Beitrag zu Verbesserung ihrer Noten leisten. Im Fachunterricht zeigt sich die Relevanz der Schulleistung. Letztendlich hängen von ihr Versetzungen und Qualifikationen ab. Durch individuelle Zusatzleistungen kann eine Steigerung erreicht werden. Dies gilt auch für die sogenannten Hauptfächer, in denen die Sonstige Mitarbeit einen Anteil an der Bewertung einnimmt. Besonders hier darf die Note nicht nur auf den schriftlichen Leistungen basieren. Es hat sich gezeigt, dass sich ein Zutrauen zur eigenen Lernfähigkeit und ein Vertrauen zu dem Lehrer entwickelt,

11 11 wenn die Schüler die Möglichkeit erhalten, weitere Leistungen zu erbringen und zu einer verstärkten mündlichen Mitarbeit angehalten werden. Dem pädagogischen Handeln der Fachlehrer im alltäglichen Unterricht kommt eine besondere Bedeutung zu. Eine langsame Entfaltung der Fähigkeiten zu honorieren, diese dem Schüler transparent zu machen und das Loben für kleine Fortschritte sind unerlässliches pädagogisches Handwerkszeug. Leistung wird damit differenzierter bewertet und die Ansprüche werden für die Schüler kriterienorientierter vermittelt. Neben allen Bemühungen innerhalb des Schuljahres sind die Versetzungsnoten natürlich die entscheidenden Leistungsmaßstäbe. Die Sobeg- Schüler sind, von Ausnahmen abgesehen, an die offiziellen Versetzungsbedingungen gebunden und sollen aus eigener Kraft eine Versetzung erreichen. Dies erzeugt für viele einen Druck, dem sie sich stellen müssen, und der sie einige Wochen vor den Versetzungskonferenzen zu einem vermehrten Arbeiten zwingt. In den meisten Fällen, unterstützt durch die motivierende und fordernde Haltung der Fachlehrer und Fördermaßnahmen durch das Sobeg-Team, haben die Anstrengungen bisher gereicht, um die Leistungen für die Versetzung zu erfüllen. Aber auch hier gibt es Ausnahmefälle, von denen zwei als Anregung für die Gestaltung einer individuellen Schullaufbahn und als Beitrag für die Schulentwicklung herausgegriffen werden. Eine Individualisierung der Schullaufbahn und die differenzierte Beurteilung der Schulleistungen sowie der Leistungsprognosen sind zentrale schulorganisatorische Bestandteile des Schulversuchs. Für die nun vorgestellten Schüler wurden Entwicklungschancen gesucht. Die Schulleistungen reichten in beiden Fällen nicht für eine Versetzung aus. Mit den Schülern wurden in einem Beratungsgespräch mögliche Perspektiven durchdacht, die Anstrengungsbereitschaft und Lernfortschritte thematisiert. Die weiteren Entscheidungen hingen in beiden Fällen von den Wünschen und der Arbeits- und Leistungsbereitschaft der Schüler ab. Bei Schüler A aus der Klasse 7 beobachtete das Klassenkollegium eine große Arbeitsbereitschaft und auch tatsächlich erbrachte Arbeitsleistungen. Trotz nicht für die Versetzung ausreichender Leistungen erhielt er das Angebot, nach den Sommerferien für die Dauer von 12 Wochen in seiner nun 8. Klasse verbleiben zu dürfen und danach mit dem dann festzustellenden Leistungsstand in den 8. Jahrgang aufgenommen zu werden. Durch eine Hospitationszeit mit anschließendem Springen wurde dies schulrechtlich möglich. Sollte er die geforderten Leistungen nicht erbringen, würde er in eine Klasse des unteren Jahrgangs wechseln und damit das Schuljahr wiederholen müssen. Der Schüler erhielt zudem die Option, zu jedem Zeitpunkt entscheiden zu können, ob er in eine untere Klasse wechseln wolle. Ebenso wurde für ihn das Drehtürmodell nach unten geöffnet. Er konnte im Fach Latein auf der Klassenstufe 7 neu beginnen, während er auf seiner

12 12 hospitierten Klassenstufe 8 dieses Fach weiterhin besuchte. Voraussetzung für dieses umfangreiche Angebot war, dass die Lehrer dieses Ziel für erreichbar hielten, die Eltern über mögliche auftretende Probleme informiert waren und der Schüler sich zu einem hohen Arbeitsvolumen bereit zeigte. Der Schüler entschied sich zusätzlich für eine externe Lateinnachhilfe. Die Zeit der Sommerferien und die folgenden 12 Wochen wurden von dem Schüler intensiv genutzt. Der Arbeitsprozess hatte einen entscheidenden Einfluss für die positive Entwicklung seiner Lernbiographie. Er berichtete, dass er in kurzer Zeit viel nachholen musste, was für ihn leichter war, als sich nur über die Monate verteilt Unterrichtsstoff anzueignen. Auch verwies er auf schnelle Lernerfolge, die ihm den Zusammenhang zwischen Arbeit, Leistung und Erfolg zeitlich näher brachte. Für ihn war auch eine persönliche Aussage wichtig: Meine Lehrer trauen mir das zu und unterstützen mich dabei. Für uns Lehrer war erstaunlich, wie gut und fröhlich der Junge diese Zeit des Drucks aushielt und Lernen zugleich als anstrengend und angenehm empfand. Ich spüre das Lernen körperlich und das tut gut. Er erfüllte die Vorgaben nach dem Ablauf der 12 Wochen und steigerte sich soweit, dass er in der Klasse 8 verbleiben konnte. Zwar kam es im Anschluss an diese Phase zu einem dreiwöchigen Leistungstief, aber seitdem geht es kontinuierlich bergauf. Schüler B aus der Klasse 8 zeigte mangelhafte Leistungen in drei Hauptfächern. In einigen Nebenfächern, in denen er eigentlich immer zufriedenstellende und gute Leistungen erbracht hat, war er ebenfalls abgesunken. Er erzählte in den Entwicklungsgesprächen mehrfach, dass er sich im Unterricht langweile und er dies nicht mehr ertragen könne. Ständige Zusatzleistungen würden die Situation auch nicht verbessern. Auf eine Hausaufgabenbetreuung und Interventionsmaßnahmen ließ er sich nicht ein. Er wollte beweisen, dass er es alleine schaffen könne. Wir thematisierten die Möglichkeit des Springens und er sagte ohne zu Zögern, dass er dies versuchen wolle. Das Kollegium diskutierte diese Maßnahme. Die Schulleistungen, die momentan labile psychische Situation des Jungen und mögliche Folgen, wenn er die gesteckten Ziele nicht erreichen könne, wurden gegeneinander abgewogen. Das Kollegium sprach sich für das Springen aus und der Junge erhielt 10 Wochen vor den Sommerferien die Möglichkeit zur Hospitation am Unterricht der Klasse 9 teilzunehmen. Der Schüler entschied sich gegen das sanfte Springen, wo er im Drehtürmodell sukzessiv nach oben hätte gehen können, und bevorzugte stattdessen das volle Springen. Der Junge beschrieb es als eine Erlösung, sofort in die andere Klasse zu wechseln: Die Chance, in einer Klasse neu anfangen zu können, Fragen stellen zu dürfen, die von den Mitschülern nicht negativ kommentiert wurden, weil er war ja gesprungen sei und dies und das nicht wissen könne, sowie das Sich-beweisen-wollen, stellten für ihn eine motivierende Herausforderung dar.

13 13 Die Eltern berichteten von einer veränderten Arbeitshaltung, er bearbeite die Hausaufgaben sorgfältiger und erbrachte Zusatzleistungen. Die 10 Wochen bis zu den Versetzungszeugnissen reichten nicht aus, um die Leistungsanforderungen für eine Versetzung zu erfüllen. Dennoch entschied sich das Kollegium aufgrund der positiven psychischen und arbeitsbezogenen Veränderung für eine Prognoseversetzung in den Jahrgang 10, so dass er in der neuen Klasse verblieb. Innerhalb des folgenden Jahres integrierte er sich gut in die Klasse und steigerte seine Leistungen deutlich. Mit der intensiven Unterstützung durch seine Eltern änderte er sein Lern- und Arbeitsverhalten. Am Ende der 10. Klasse stand dann zwar noch eine Nachprüfung in einem Fach an, aber nach deren Bestehen und anschließenden Versetzung in die gymnasiale Oberstufe findet er sich dort ohne Defizite, die zu einer Nichtversetzung führen könnten, zurecht. Es war sowohl für ihn als auch für das Kollegium die richtige Entscheidung, zu einem Zeitpunkt zu springen, wo gemessen am Leistungsstand eine Versetzung ausgeschlossen war. Parallel zur Arbeit in der Schule baut das Team ein Netzwerk zu außerschulischen Förder- und Therapieangeboten und Einrichtungen der Stadt auf. Besonders die Zusammenarbeit mit der Kinderklinik und einigen psychologischen Beratungsstellen der Region hat sich hier als sehr hilfreich erwiesen. Sowohl die Möglichkeit zur Diagnostik als auch eine eventuelle Unterstützung für die Familien lassen sich schneller vermitteln. Auch dienen diese Kontakte einer Beratung der Kollegen und Kolleginnen. Nur einer von zur Zeit neun betreuten Sobeg-Schülern nutzt eine Psychotherapie. Das Beratungs- und Förderkonzept ermöglicht den Schülern, zahlreiche Probleme gemeinsam mit den Lehrern vor Ort zu bewältigen. Nach drei Jahren der Arbeit im Schulversuch der Sonderpädagogischen Begabtengruppe lassen sich erste Bilanzen ziehen. Nach der Einrichtung des Modells sind fünf Schüler, die bereits unsere Schule besuchten und zum Teil ehrenamtlich von einigen Lehrern unterstützt wurden, in das Sobeg-Modell gekommen. Wie für Underachiever häufig symptomatisch, waren es nur Jungen. Parallel wurden zwei Mädchen durch Beratungen begleitet, erhielten aber keine Förderstunden. Im laufenden Jahr kamen zwei Jungen hinzu, die in einigen Projekten mitarbeiteten, aber keine Einzelförderstunden benötigten. Es ergaben sich weitere Beratungsfälle, zwei aus der Oberstufe und drei Kinder aus der Unterstufe, von denen die Problematik aus der Grundschule bekannt war. Sie entwickelten sich jedoch ohne besondere Förderung nur mit Hilfe von Empfehlungen und durch das Handeln der Fachlehrer im positiven Sinne. Innerhalb von einem Jahr wussten wir von 12 Underachievern und versuchten, sie in der Schule je nach Bedarf zu unterstützen. Im

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