Was versteht man unter partiellen (fokalen) epileptischen Anfällen? Welche Unterformen gibt es?

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1 Was versteht man unter partiellen (fokalen) epileptischen Anfällen? Welche Unterformen gibt es?

2 Nennen Sie zwei genetische Faktoren, die zu einer Hirnschädigung führen können. Geben Sie je ein Beispiel an.

3 Messmethodische Grundlagen Elektrophysiologische Verfahren Bildgebende Verfahren Gehirnerkrankungen Das visuelle System Mechanismen der Wahrnehmung Sensumotorik Hemisphärenasymetrie Lernen und Gedächtnis Entwicklung und Plastizität Sprache Emotion und Motivation Abschlussbesprechung / Prüfungsmodalitäten

4 Das visuelle System Pinel Kap. 6 VL ppt

5 Patient P.T.: Visuelle Agnosie

6

7 Das elektromagnetische Strahlungsspektrum

8 Sensitivität / Sehschärfe / Tiefenschärfe Abbildung 6.3: Das menschliche Auge. Licht fällt durch die Pupille, deren Größe durch die Iris reguliert wird, in das Auge. Die Iris verleiht dem Auge seine charakteristische Farbe blau, braun oder eine andere.

9 Sensitivität / Sehschärfe / Tiefenschärfe Abbildung 6.4: Eine schematische Darstellung des menschlichen Auges.

10 Akkommodation / binokulare Disparität (Querdisparation) Akkommodation (Nah / Fern) Alterssichtigkeit (Presbyopie) Kurzsichtigkeit (Myopie) Weitsichtigkeit (Hypermetropie) Astigmatismus (Fehlsichtigkeit) Querdisparation

11 Konvergenz und Querdisparation

12 Der zelluläre Aufbau der Retina Abbildung 6.5: Der zelluläre Aufbau der Retina von Säugetieren.

13 Querschnitt durch die Retina Abbildung 6.6: Ein Querschnitt der Retina. Die Fovea ist die Einbuchtung im Zentrum der Retina; sie ist auf scharfes Sehen spezialisiert.

14

15 Wahrnehmungsergänzung Die N 400 Referent: Ulrich Pfeiffer Seminar: Neurokognition der Sprache

16 Stäbchen und Zapfen Skotoptisches / photoptisches Sehen Abbildung 6.7: Zapfen und Stäbchen. Die kleineren, kegelförmigen Zellen sind die Zapfen; die größeren, zylindrischen Zellen die Stäbchen.

17 Konvergente Verschaltung Abbildung 6.8: Schematische Darstellung der Konvergenz von Zapfen und Stäbchen auf die retinalen Ganglienzellen. In Bahnen, die von Zapfen ausgehen, besteht ein geringer Grad an Konvergenz, während in Bahnen, die von Stäbchen ausgehen, ein hoher Grad an Konvergenz besteht.

18 Verteilung von Stäbchen und Zapfen auf der Retina Abbildung 6.9: Die Verteilung der Zapfen und Stäbchen auf der menschlichen Retina. Die Abbildung stellt die Zahl der Zapfen und Stäbchen pro Quadratmillimeter als eine Funktion der Entfernung von der Mitte der Fovea dar (adaptiert nach Lindsay & Norman, 1977).

19

20 Der Purkinje Effekt

21 Sakkaden 3 Fixationen pro Sekunde. Zeitliche Integration. Stabilisiertes retinales Abbild kann verschwinden. Neurone des visuellen Systems reagieren auf Veränderungen

22 Phototransduktion Das Absorptionsspektrum von Rhodopsin

23 Inhibition der Stäbchen bei Lichtreiz Abbildung 6.12: Die inhibitorische Reaktion der Stäbchen auf Licht. Wenn Licht die Rhodopsinmoleküle bleicht, schließen sich die Natriumkanäle der Stäbchen; als Folge werden die Stäbchen hyperpolarisiert und setzen weniger Glutamat frei.

24 Die retinotrope Organisation der Sehbahn Nervus opticus / Tractus opticus / Radiatio optica Abbildung 6.13: Das retino-geniculo-striäre System: Die neuronalen Projektionen von den Retina über das Corpus geniculatum laterale zum linken und rechten primären visuellen Cortex (Area striata). Die Farben zeigen den Informationsfluss von verschiedenen Teilen der rezeptiven Felder jedes Auges zu verschiedenen Teilen des visuellen Systems (adaptiert nach Netter, 1962).

25 Corpus Geniculatum Laterale des Thalamus

26

27 Die M(agnozelluläre)-Bahn und die p(arvozelluläre)-bahn P-Bahn M-Bahn

28 Mach-Bänder (Kontrastverstärkung durch laterale Inhibition) Abbildung 6.14: Die illusorischen Bänder, die in dieser Abbildung gesehen werden, werden häufig als Mach- Bänder bezeichnet, obwohl Mach eine andere Abbildung verwendete, um sie in seinen Untersuchungen zu erzeugen (siehe Eagleman, 2001).

29 Laterale Inhibition Pfeilschwanzkrebs Abbildung 6.15: Wie laterale Hemmung Kontrastverstärkung erzeugt (adaptiert nach Ratliff, 1972).

30 Rezeptive Felder: on vs. off Reaktionen Hubel & Wiesel (1979) Abbildung 6.16: Die rezeptiven Felder einer On-Zentrum- und einer Off-Zentrum-Zelle.

31 On-Zentrum Neurone Abbildung 6.17: Die Reaktionen einer On-Zentrum-Zelle auf Kontrast.

32 Einfache Zellen im primären visuellen Kortex Abbildung 6.18: Beispiele von visuellen Feldern einfacher kortikaler Zellen.

33 Komplexe Zellen vs einfache Zellen größere rezeptive Felder Orientierungssensitiv und unabhängig von der Position im rez. Feld Binokular: (reagieren auf die Stimulation jedes der beide Augen) Okuläre Dominanz

34 Säulenstruktur des visuellen Kortex (Aggregierte Felder) Abbildung 6.19: Die Organisation des primären visuellen Cortex: die Eigenschaften der rezeptiven Felder von Zellen entlang einer typischen vertikalen und horizontalen Elektrodenspur im primären visuellen Cortex.

35 Radioaktive Substanz in ein Auge Muster aus vertikalen Linien 45 min / radioaktive 2 Desoxyglucose

36 Das Modell von Hubel und Wiesel Abbildung 6.22: Hubel und Wiesels Modell der Organisation funktionaler Säulen im primären visuellen Cortex.

37 Die Ortsfrequenztheorie: Führen funktionelle Säulen des vis. Cortex Fourieranalysen durch?

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