Überschussbeteiligung. Lebensversicherung. Die. in der. Marktstudie Womit Kunden in 2004 rechnen können

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1 Die Überschussbeteiligung in der Lebensversicherung Womit Kunden in 2004 rechnen können Marktstudie 2004 Eine Untersuchung der ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH

2 ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH Womit Lebensversicherungskunden 2004 rechnen können ASSEKURATA befragte 69 Versicherer zur Verzinsung der Versichertenguthaben in 2004 Überschussbeteiligungen auf historisch niedrigem Stand Weiterhin hohe Bedeutung der Schlussüberschüsse Intransparente Deklarationen durch Abweichungen zwischen Tarifgenerationen und Tarifarten 1 Überschussbeteiligung so niedrig wie noch nie Laufende Verzinsung auf durchschnittlich nur noch 4,43 Prozent Die Verzinsung der Versichertenguthaben ist für 2004 im Vergleich zu 2003 erneut gesunken. War die durchschnittliche laufende Verzinsung der Versichertenguthaben für 2003 bei den untersuchten Unternehmen noch bei 4,84 Prozent, so beträgt sie in 2004 nur noch 4,43 Prozent. Damit kam es zum dritten Mal in Folge zu einer Absenkung der Gewinnbeteiligung. In einigen Fällen wurde die laufende Überschussbeteiligung auch vollständig zu Gunsten der Schlussüberschüsse gestrichen. 4,90% Durchschnittliche laufende Gesamtverzinsung erneut gesunken 4,84% 4,80% 4,70% 4,60% 4,50% 4,40% 4,43% 4,30% 4,20% 4,10% Durchschnittliche laufende Durchschnittliche laufende Gesamtverzinsung '04 Gesamtverzinsung '03 Durchschnittliche laufende Gesamtverzinsung von Kapitallabensversicherungen mit einem Garantiezins von 3,25 %. Werte können für andere Tarife bzw. Tarifgenerationen abweichen.

3 2 Wenige Ausnahmen bei der Senkung der Überschussbeteiligung Insgesamt folgen fast alle Unternehmen dem Trend, die laufende Gesamtverzinsung zu senken. Die Überschussbeteiligungen der wenigen Unternehmen, deren laufende Gesamtverzinsung gleich blieb oder aber sogar erhöht wurde, lagen bereits 2003 auf einem unterdurchschnittlichen Niveau 1. Branchenweite Senkung der laufenden Gesamtverzinsung 80,0% 73,1% 70,0% 60,0% 50,0% 40,0% 30,0% 25,4% 20,0% 10,0% 1,5% 0,0% Senkung Gleichbleibend Erhöhung Änderung der laufenden Gesamtverzinsung von Kapitallabensversicherungen mit einem Garantiezins von 3,25 %. Werte können für andere Tarife bzw. Tarifgenerationen abweichen. Beim unternehmensindividuellen Vergleich der laufenden Gesamtverzinsungen der Jahre 2003 und 2004 wird deutlich, dass besonders die Unternehmen eine Senkung vorgenommen haben, die noch für 2003 eine hohe laufende Gesamtverzinsung deklariert hatten. Insbesondere zeigt sich, dass sechs Gesellschaften den Kapitallebensversicherungen der Tarifgeneration mit 3,25 Prozent Garantieverzinsung eine laufende Verzinsung von weniger als 4 Prozent zuweisen. 1 Eine Erhöhung lag nur beim Münchener Verein vor, bei der die laufende Gesamtverzinsung der Kapitallebensversicherungen von 4,1 Prozent auf 4,2 Prozent angehoben wurde.

4 3 8,00% 7,00% Änderung der unternehmensindividuellen laufenden Gesamtzverzinsung ,00% 5,00% 4,00% 3,00% 2,00% 1,00% 0,00% Änderung der laufenden Gesamtverzinsung von Kapitallebensversicherungen mit einem Garantiezins von 3,25 %. Werte können für andere Tarife bzw. Tarifgenerationen abweichen. Nicht jedes Unternehmen bietet auch den so genannten Ansammlungszins als Überschussbeteiligungsform an. Er bemisst die Verzinsung der Überschussguthaben. Es zeigt sich, dass hier die Verzinsung auf gleichem Niveau wie bei der laufenden Gesamtverzinsung erfolgt. 7,00% Änderung der unternehmensindividuellen Ansammlungszinsen 6,00% ,00% 4,00% 3,00% 2,00% 1,00% 0,00% Änderung der Ansammlungszinsen für Kapitallebensversicherungen mit einem Garantiezins von 3,25 %. Werte können für andere Tarife bzw. Tarifgenerationen abweichen.

5 4 Verträge mit hoher Garantie erhalten zum Teil keine Überschussbeteiligung Besonders betroffen von der vollständigen Streichung der laufenden Überschussbeteiligung sind die Kapitallebensversicherungen und die privaten Renten mit einem Garantiezins von vier Prozent. Deren Vertragsschluss liegt zwischen 1994 und Bereits für 2003 wiesen knapp 18 Prozent der untersuchten Gesellschaften diesen Kapitallebensversicherungen keine laufende Überschussbeteiligung mehr zu. Dieser Anteil stieg in der Deklaration für 2004 auf über 20 Prozent. Teilweise erhalten zusätzlich auch Tarife mit niedrigerem Garantiezins keine laufende Gewinnbeteiligung mehr. Vermehrt erhalten Tarife mit 4-Prozent-Garantie keine Überschussbeteiligung 90,00% 80,00% 70,00% ,10% 82,09% 60,00% 50,00% 40,00% 30,00% 20,00% 10,00% 20,90% 17,91% 0,00% Nur Schlussüberschussbeteiligung Mit laufender Gewinnbeteiligung Bei Kapitallebensversicherungen mit einem Garantiezins von 4 Prozent wird in 2004 verstärkt auf eine laufende Gesamtverzinsung verzichtet. Diese Werte können für andere Tarifarten abweichen. Die laufende Verzinsung der Renditeturbo der Lebensversicherung Die Überschussbeteiligung der Versichertenguthaben, die aus Kapitalanlageerträgen resultiert, ist neben Kosten- und Risikogewinnen 2 die wichtigste Überschussquelle. Diese Gewinnbeteiligung wird dem einzelnen Vertrag üblicherweise als laufende Verzinsung oder aber als so genannter Ansammlungszins gutgeschrieben. In beiden Fällen wird das dem Kunden zustehende und bereits gebildete Kapital mit dem jeweiligen deklarierten Zinssatz verzinst. 2 Kosten- und Risikogewinne wurden in der Studie nicht untersucht, weil deren Zuteilung und Bemessung extrem unterschiedlich erfolgt, z.b. als Schlussgewinne oder abhängig von der Vertragslaufzeit.

6 5 Die Ablaufleistung einer Kapitallebensversicherung ergibt sich als Summe aus der garantierten Leistung und den gesamten Überschussbeteiligungen. Der Anteil der Überschussbeteiligung an der gesamten Ablaufleistung stieg in den Beispielrechnungen für 2004 erneut leicht an. Resultierten im Vorjahr 37 Prozent der Ablaufleistung aus den Überschüssen, so sind es 2004 bereits 39 Prozent. Anteil des Gesamtüberschusses an der Ablaufleistung steigt weiter an 45% 40% 35% 39% 37% 30% 25% 20% Anteil der gesamten Überschussbeteiligung an der Ablaufleistung in 2004 Anteil der gesamten Überschussbeteiligung an der Ablaufleistung in 2003 Nach Beispielrechnungen für Neuverträge von Kapitallebensversicherungen für einen 35-jährigen Mann mit Versicherungssumme , einer Versicherungsdauer von 25 Jahren mit laufendem, jährlichen Beitrag. Werte können für andere Tarifarten und Tarifgenerationen abweichen. Teilweise erfolgt die Überschussbeteiligung auch über Bonussysteme. Dabei werden die Versicherungsleistungen erhöht. Dann erhalten zum Beispiel bei einer Kapitallebensversicherung etwa die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherten eine höhere Todesfallleistung als vertraglich zugesichert. Oft werden diese Leistungserhöhungen des Bonussystems auch über die Kosten- und Risikogewinne finanziert. Diese weiteren Leistungserhöhungen werden bei der vorliegenden Studie nicht einbezogen. Es wird grundsätzlich nur auf die Erlebensfallleistung abgestellt, da eine kapitalbildende Versicherung Kapitalleben oder private Rente meist für die Altersvorsorge abgeschlossen wird. Dabei soll ein möglichst hohes Kapital zum Vertragsende bzw. zu Rentenbeginn angespart werden.

7 6 2 Hohe Bedeutung der Schlussüberschüsse bleibt bestehen Schlussüberschüsse - die Unsicherheit der Überschussbeteiligung Der Kunde erhält die so genannten Schlussüberschüsse meist 3 nur, wenn er bis zum Vertragsende (bei der privaten Rente bis Rentenbeginn) den Vertrag nicht kündigt daher die Bezeichnung für diesen Teil der Überschussbeteiligung. Da aber etwa die Hälfte aller Verträge vorzeitig gekündigt werden, kommen bei weitem nicht alle Versicherten in den Genuss dieser Schlussüberschüsse. Weitere Unsicherheit entsteht dadurch, dass die Schlussüberschüsse gekürzt werden können 4. Denn anders als die laufende Überschussbeteiligung die laufende Gesamtverzinsung oder der Ansammlungszins unterstehen die Schlussüberschüsse in der Regele keiner Garantie. Grundsätzlich ist immer genau der deklarierte Schlussüberschussanteilssatz relevant, der für das Jahr deklariert wurde, in dem der Vertrag ausläuft (bzw. bei der privaten Rente der Rentenbezug beginnt). In den aktuellen Beispielrechnungen wird davon ausgegangen, dass zum Vertragsende genau die aktuell deklarierten Schlussüberschüsse auch gewährt werden. Aus einem Vertrag mit einer Ablaufleistung von zum Beispiel Euro 5, resultieren nach durchschnittlicher aktueller Beispielrechnung rund aus der garantierten Leistung, etwa aus der laufenden Gesamtverzinsung und aus den Schlussüberschüssen. Gegenüber 2003 ist das Gewicht der garantierten Leistung in 2004 gesunken. Dies ergibt sich zwingend aus der niedrigeren Garantieverzinsung. Diese wurde zum 1. Januar 2004 von vorher 3,25 Prozent auf nun 2,75 Prozent gesenkt. Daher gewinnen sowohl laufende Verzinsung wie auch Schlussüberschüsse im Vergleich zu 2003 an Bedeutung. 3 Einige Versicherer gewähren auch bei Kündigung die vollständige oder teilweise Auszahlung der Schlussüberschüsse. Bei Tarifen mit Abrufoption hat der Kunde auch die Möglichkeit, innerhalb eines vertraglich vereinbarten Zeitraums den Vertrag vorzeitig zu beenden, ohne auf die Schlussüberschüsse verzichten zu müssen. 4 Ausgenommen sind alle Verträge die vor 1994 abgeschlossen wurden. 5 Beispielrechnungen für Neuverträge von Kapitallebensversicherungen für einen 35-jährigen Mann mit einer Versicherungsdauer von 25 Jahren und laufendem, jährlichen Beitrag.

8 7 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Herkunft der Leistung bei Vertragsablauf Schlussüberschüsse Laufende Gesamtverzinsung Garantierte Leistung Nach durchschnittlichen Beispielrechnungen für Neuverträge von Kapitallebensversicherungen für einen 35-jährigen Mann mit einer Versicherungsdauer von 25 Jahren mit laufendem, jährlichen Beitrag. Werte können für andere Tarifarten und Tarifgenerationen abweichen. Die durchschnittliche Gesamtablaufleistung bei diesem Beispielvertrag ist jedoch um etwa 3500 Euro gesunken. Dies entspricht einem Rückgang der Ablaufleistung um mehr als 5 Prozent. Ablaufleistung inklusive Schlussüberschüssen ist gesunken Durchschnittliche Ablaufleistung nach Beispielrechnung 2004 Durchschnittliche Ablaufleistung nach Beispielrechnung 2003 Nach durchschnittlichen Beispielrechnungen für Neuverträge von Kapitallebensversicherungen für einen 35-jährigen Mann mit einer Versicherungsdauer von 25 Jahren mit laufendem, jährlichen Beitrag und Versicherungssumme von Werte können für andere Tarifarten und Tarifgenerationen abweichen.

9 8 Weiterhin branchenweit hohe Bedeutung der Schlussüberschüsse Wie auch im Vorjahr hat ASSEKURATA die aktuelle Bedeutung der Schlussüberschüsse analysiert. Dazu wurden die Unternehmen gebeten, für einen Beispielvertrag die virtuelle laufende Gesamtverzinsung mit und ohne Schlussüberschüssen anzugeben. Daraus errechnete ASSEKURATA für jeden Vertrag den Anteil der Schlussüberschüsse in Euro und Cent und setzte diesen in Beziehung zur gesamten Ablaufleistung 6. Bereits für 2003 zeigte sich die hohe Bedeutung der Schlussüberschüsse. Dieses hohe Niveau wurde auch in der Deklaration für 2004 beibehalten. Durchschnittlich resultierten sowohl in 2003 wie auch in 2004 etwa 33 Prozent des Gesamtüberschusses aus dem Schlussüberschuss. Anteil des Schlussüberschusses am Gesamtüberschuss bleibt konstant 32,00% 32,85% 32,89% 28,00% 24,00% 20,00% Durchschnitt in 2004 Durchschnitt in 2003 Nach Beispielrechnungen für Neuverträge von Kapitallebensversicherungen für einen 35-jährigen Mann mit einer Versicherungsdauer von 25 Jahren mit laufendem, jährlichen Beitrag. Werte können für andere Tarifarten, -konstellationen und Tarifgenerationen abweichen. Große Unterschiede der Schlussüberschüsse je nach Unternehmen Auch 2004 ist die Bedeutung der Schlussüberschüsse von Unternehmen zu Unternehmen sehr verschieden. Der Anteil der Schlussüberschüsse an den Gesamtüberschüssen variiert zwischen über 70 Prozent und 5 Prozent. Nur wenige Gesellschaften verzichten auf Schlussüberschüsse und geben ausschließlich laufende Zinsgutschriften. 6 In der Studie des Vorjahres wurden hier die verschiedenen Verzinsungen verglichen. Wegen der Senkung des Garantiezinses auf 2,75 % wurde nun auf die Nachmodellierung der Verträge abgestellt.

10 9 Anteil des Schlussüberschusses am Gesamtüberschuss 80,00% 70,00% 60,00% 50,00% 40,00% Anteil Schlussüberschuss am Gesamtüberschuss in 2004 Anteil Schlussüberschuss am Gesamtüberschuss in ,00% 20,00% 10,00% 0,00% Nach durchschnittlichen Beispielrechnungen für Neuverträge von Kapitallebensversicherungen für einen 35-jährigen Mann mit einer Versicherungsdauer von 25 Jahren mit laufendem, jährlichen Beitrag und Versicherungssumme von Werte können für andere Tarifarten, -konstellationen und Tarifgenerationen abweichen. Es zeigt sich, dass fast alle Unternehmen Veränderungen am Umfang der Schlussüberschüsse vorgenommen haben. Bei mehr als der Hälfte der untersuchten Unternehmen hat dabei der Umfang der Schlussüberschüsse abgenommen. Der Umfang des Schlussüberschusses hat mehrheitlich abgenommen 60% 53% 50% 45% 40% 30% 20% 10% 0% Erhöhung des Schlussüberschusses 2% Gleichbleibender Schlussüberschuss Reduzierung des Schlussüberschusses Nach durchschnittlichen Beispielrechnungen für Neuverträge von Kapitallebensversicherungen für einen 35-jährigen Mann mit einer Versicherungsdauer von 25 Jahren mit laufendem, jährlichen Beitrag und Versicherungssumme von Werte können für andere Tarifarten, -konstellationen und Tarifgenerationen abweichen.

11 10 3 Intransparente Deklaration unterschiede je nach Tarifgeneration und Tarifart Verschiedene Tarifgenerationen erhalten verschiedene Überschüsse Für jeden abgeschlossenen Vertrag ist eine Garantieverzinsung auf den Sparbeitrag vereinbart 7. Diese Garantieverzinsung darf eine gesetzlich vorgeschriebene Höhe nicht überschreiten. Diese Maximalhöhe ist in der Regel als Garantieverzinsung vertraglich vereinbart. Verträge mit gleicher Garantieverzinsung können daher in Tarifgenerationen zusammengefasst werden. Daher wird zwischen Tarifen mit 3 Prozent, 3,5 Prozent, 4 Prozent, 3,25 Prozent und 2,75 Prozent Garantieverzinsung unterschieden. Tarifgenerationen seit ,00% 4,0 % 3,50% 3,00% 2,50% 3,0 % seit ,5 % 3,25 % 2,75 % 2,00% Jede Lebensversicherung auch eine private Rente muss für die gesamte Laufzeit mit der Garantie verzinst werden, die bei Vertragsbeginn gültig war. Je nach Tarifgeneration können verschiedene laufende Verzinsungen als Überschussbeteiligung zugewiesen werden. So erhalten aktuell bei etwa 20 Prozent aller Unternehmen die Kapitallebensversicherungen der Tarifgeneration mit Garantieverzinsung 4 Prozent keine Überschussbeteiligung mehr (siehe oben). In der vorliegenden Studie wurden die Tarifgenerationen mit 3,5 Prozent, 4 Prozent, 3,25 Prozent und 2,75 Prozent Garantieverzinsung untersucht. 7 Der Sparbeitrag ist geringer als die von Kunden gezahlte Prämie, da sowohl die Risikoabsicherung als auch Kosten abgezogen werden.

12 11 Verschiedene Tarifarten erhalten verschiedene Überschüsse Die Produkte der Lebensversicherungsunternehmen unterschieden sich durch das versicherte Risiko. Dabei wird jenseits der Invaliditätsabsicherung - unterschieden zwischen: Absicherung des Todesfallrisikos (bei Tod des Kunden erfolgt eine Leistung): Risikolebensversicherung, Kapitallebensversicherung Absicherung des Erlebensfallrisikos (bei Erleben des Vertragsendes erfolgt eine Leistung): Kapitallebensversicherung Absicherung des Langlebigkeitsrisikos (ab Rentenbeginn bis zum Tod erfolgt eine monatliche/jährliche Leistung): Private Rentenversicherung, Riesterrenten Die Tarifarten, die einen Sparvorgang beinhalten (Kapitallebensversicherung, private Rentenversicherung in der Ansparphase, Riesterrenten), werden auch als kapitalbildende Tarife zusammengefasst. Bei privaten Rentenversicherungen und Riesterrenten ist noch zu unterscheiden, ob der Vertrag in der Ansparphase oder aber bereits im Rentenbezug ist. Je nachdem um welche Vertragsart es sich handelt bzw. in welchem Stadium sich der Vertrag befindet, werden auch unterschiedlich hohe Überschussbeteiligungen gegeben. Uneinheitliche Deklaration verschiedene Überschüsse bei gleichen Unternehmen Es zeigt sich, dass nur noch 37 Prozent aller Unternehmen für 2004 über alle Tarife und Tarifgenerationen eine einheitliche Überschussbeteiligung deklariert haben. Gleiche Verzinsung für alle Kunden ist die Ausnahme 60% 50% 40% 37% 46% 54% 52% % 20% 10% 19% 12% 10% 10% 0% Einheitliche Deklaration Unterschied nach Tarifgeneration Unterschied nach Tarifart Unterschied nach Tarifart und -generation Es wurden sowohl die Deklarationen für Kapitallebensversicherungen der verschiedenen Tarifgenerationen untereinander verglichen wie auch die Deklarationen für Kapitallebensversicherungen, private Renten (aufgeschoben und im Rentenbezug) und Riesterrenten (soweit angeboten) der Tarifgeneration 3,25 % miteinander verglichen.

13 12 Es kann daher nicht mehr von der Überschussbeteiligung gesprochen werden. Vielmehr ist genau zwischen den verschiedenen Tarifarten und Tarifgenerationen zu unterscheiden. In Einzelfällen wird so stark unterschieden, dass für fast jede mögliche Kombination aus Tarifart und Tarifgeneration eine unterschiedliche Überschussbeteiligung deklariert wurde: - Beispiel Victoria Leben: Die laufende Gesamtverzinsung variiert zwischen 4,25 % (für laufende Renten der Tarifgeneration 2,75 %) und 3,2 % (für Riester-Renten der Tarifgeneration 2,75 %). Insgesamt sind neun verschiedene laufende Gesamtverzinsungen deklariert. - Beispiel Gothaer Leben: Die laufende Gesamtverzinsung variiert zwischen 4,95 % (laufende Renten) und 3,95 % (private Renten in der Ansparphase mit 3,5 %). Insgesamt sind acht verschiedene laufende Gesamtverzinsungen deklariert. Unterschiedliche Deklaration bei kapitalbildenden Tarifen und privaten Rentenversicherungen Innerhalb der kapitalbildenden Tarife (Kapitallebensversicherungen, private Renten in der Ansparphase und Riester-Renten) weist etwa ein Drittel der untersuchten Unternehmen keine einheitliche Überschussbeteiligung auf. Bei einem Drittel der Unternehmen erhalten auch private Renten in der Ansparphase eine andere Überschussbeteiligung als jene im Rentenbezug. Dabei ist es uneinheitlich, welche Verträge bevorzugt werden. Unterschiedliche Deklarationen bei Altersvorsorgeprodukten 40% 35% 30% 25% 20% 34% 30% 18% 15% 10% 5% 0% Unterschiede bei kapitalbildenden Tarifen Unterschiede zwischen Renten in der Ansparphase zu laufenden Renten Bevorzugung der laufenden Renten zu Renten in der Ansparphase Es wurden die Deklarationen der Tarife der Generation mit 3,25 % Garantieverzinsung untereinander verglichen. Als kapitalbildende Tarife wurden Kapitallebensversicherungen, private Renten in der Ansparphase und Riesterrenten zusammengefasst.

14 13 Sonderbehandlung der Riester-Renten meist zum Nachteil Im letzten Jahr hat etwa ein Viertel der untersuchten Unternehmen die Riesterrenten gegenüber einer üblichen privaten Rente benachteiligt. Für 2004 ist dies noch immer bei jedem fünften der untersuchten Unternehmen zu beobachten. Immerhin wird aber auch von 5 Prozent der Unternehmen die Riesterrente bevorzugt. Der Großteil der Unternehmen macht jedoch keinen Unterschied, ob eine staatliche Förderung erfolgt oder nicht. Jedes fünfte Unternehmen benachteiligt die Riester-Rente 80% 60% % 70% 40% 23% 30% 20% 0% Benachteilgung der Riesterrente gegenüber privater Rente 5% 0% Bevorzugung der Riesterrente gegenüber privater Rente Gleichbehandlung von Riester- und privater Rente Es wurden die Deklarationen der privaten Rente in der Ansparphase und der Riesterrente mit jeweils 3,25 % Garantieverzinsung miteinander verglichen. Gründe für eine uneinheitliche Deklaration Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Überschussbeteiligung zeitnah und verursachungsgerecht zu erfolgen hat. Daraus folgern einige Unternehmen die Begründung für eine uneinheitliche Deklaration: Eine hohe Garantieverzinsung ist teurer als eine niedrige Garantieverzinsung. Daher sei es angezeigt, Verträge mit höherer Garantieverzinsung mit geringeren Überschüssen auszustatten. Bestimmte Tarifarten sind durch den Vertrieb und die Verwaltung besonders kostenintensiv (etwa Riesterrenten). Daher sei es angezeigt, diese Tarifarten mit einer niedrigeren Überschussbeteiligung auszustatten.

15 14 Die Kritiker der uneinheitlichen Überschussbeteiligung halten dem jedoch entgegen: Die Kunden, die einen Vertrag mit hoher Garantieverzinsung abgeschlossen haben, wurden nicht darauf hingewiesen, dass dies zu einem Nachteil werden könnte. Im Gegenteil, ihnen wurde etwa im Juni 2000 nahe gebracht, dass eine hohe Garantieverzinsung nur Vorteile berge. Es gibt keine einheitliche Tendenz, dass bestimmte Tarife durchweg kostenintensiver seien als andere Tarife. Dies zeigt sich etwa darin, dass es für jede Tarifart Unternehmen gibt, die genau diese Tarifart in der Überschussdeklaration bevorzugen. Es ist fraglich, welche dieser Argumentationen Bestand haben wird. Zurzeit werden die verschiedenen Argumente von der BaFin geprüft. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Reiner Will, Geschäftsführer ASSEKURATA (Tel. 0221/ ) Axel Kleinlein, Analyst, PR/Öffentlichkeit (Tel. 0221/ ) Wolfgang Spyth Analyst (Tel. 0221/ ) ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH Venloer Str Köln

16 Herausgeber der Studie ist die ASSEKURATA GmbH. Copyright und Veröffentlichungsrechte liegen bei dem Herausgeber. ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH Venloer Straße Köln Telefon

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