Das Lexikon zur Lebensversicherung A-Z

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1 Das Lexikon zur Lebensversicherung A-Z Ausschlußklausel Ausschlußklausel Ablauf Der Ablauf des Vertrages löst in der Erlebensfall-V. die zumeist Bestandteil der Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall ist, und in der Versicherung mit festem Auszahlungszeitpunkt (> Termfix-Versicherung ) die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme an den Bezugsberechtigten aus. Beim Ablauf der Risiko-Lebens-V. endet der Versicherungsschutz ohne eine Zahlungsverpflichtung des Unternehmens. Der Ablauf der Prämienzahlung bei der reinen Todesfall-V. bewirkt lediglich die Befreiung von weiterer Prämienzahlung unter Beibebehaltung der vollen Versicherungssumme, die erst beim Tode oder bei Ablauf der Versicherung im hohen Alter des Versicherten (i.a. im 85. Lebensjahr) fällig wird. Der Ablauf Unfalltodzusatz-V. stimmt überein mit dem Ablauf der Hauptversicherung. Nach dem 70. Lebensjahr beschränkt sich der Versicherungsschutz jedoch auf solche Fälle, in denen der Versicherte bei Benutzung eines dem öffentlichen Personenverkehr dienenden Verkehrsmittels den Unfalltod dadurch erleidet, daß dieses selbst verunglückt. Ablaufleistung Ablaufleistung: Der Auszahlungsbetrag bei Ablauf der Versicherung setzt sich zusammen aus der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme zuzüglich der Überschußanteile. Abrufklausel Vornehmlich bei Todesfallversicherungen, aber auch bei Todesund Erlebensfallversicherungen können die jährlichen Überschußanteile auch zur Abkürzung der vereinbarten Versicherungsdauer verwendet werden. Es wird dann vereinbart, daß die Versicherung mit Auszahlung der vollen Versicherungssumme bereits zu dem Zeitpunkt abläuft, in dem die Summe aus dem Deckungskapital für die Versicherungssumme und dem verzinslich angesammelten Guthaben bzw. dem Deckungskapital der Boni die Versicherungssumme erreicht. Auch die erreichten Schlußüberschußanteile können zur Vorverlegung des Ablauftermins herangezogen werden. Ansonsten werden diese zusätzlich ausgezahlt. Abrufmöglichkeit Den Versicherungsnehmern kann geschäftsplanmäßig zugestanden werden, daß sie ihre Versicherung ab dem Zeitpunkt, zu dem die Summe aus Deckungskapital und Überschußguthaben die Versicherungssumme erreicht hat, ohne Stornoabzug und ohne Einbuße beim Schlußüberschußanteil beenden können. (Abrufklausel) Allgemeine Versicherungsbedingungen ( AVB ) Sie sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versicherer und unterliegen der Genehmigungspflicht der Aufsichtsbehörde. Dies gilt auch für Änderungen. Die Allgemeinen

2 Versicherungsbedingungen stellen den normierten Teil des Bedingungswerkes dar; sie umfassen nicht den Tarif. Eigene Tarifbedingungen kennt die Lebensversicherung nicht, jedoch bestehen unterschiedliche AVB nach Versicherungsarten z. B. - AVB für die Großlebensversicherung - AVB für die Risikoversicherung - AVB für die Grruppenversicherung. Anfechtung des Versicherungsvertrages Hat der Versicherungsnehmer im Rahmen der vorvertraglichen Anzeigepflicht risikoerhebliche Tatbestände arglistig verschwiegen oder arglistig falsche Angaben gemacht, so kann der Versicherer nach ( 22 VVG) anfechten. Durch die Anfechtung wird der Vertrag von Anfang an nichtig. Der Versicherer darf jedoch die Prämie für die laufende und alle früheren Perioden behalten, da in diesem Fall der Grundsatz der Unteilbarkeit der Prämie ( 40 VVG) gilt. Anpassungsversicherung Sie wird auch Zuwachs- oder dynamische Lebensvers. genannt. Beiträge und Versicherungssumme werden in regelmäßigen Abständen erhöht. Maßstab für die Erhöhung der Beiträge ist meistens die Steigerung des Höchstbeitrags in der gesetzlichen Rentenversicherung der Angestellten und Arbeiter. Einige Lebensversicherungsunternehmen empfehlen für die Erhöhung auch feste Prozentsätze. Eine Reihe von Unternehmen kombiniert beide Erhöhungsmöglichkeiten. Obwohl sich durch die Anpassungsversicherung der Versicherungsschutz ständig erhöht, ist keine weitere Gesundheitsprüfung nötig, sofern nicht zwei Anpassungen nacheinander ausgelassen werden. Anzeigepflicht Der Versicherungskunde ist beim Abschluß, bei einer Änderung oder einer Wiederherstellung seines Lebensversicherungsvertrags dazu verpflichtet, seinen derzeitigen und vergangenen Gesundheitszustand wahrheitsgemäß zu schildern. Verschweigt er gravierende Krankheiten oder gibt sie nicht richtig an, dann spricht der Fachmann von "einer Verletzung der Anzeigepflicht". Ist eine solche nachzuweisen, so kann das Versicherungsunternehmen innerhalb von drei Jahren nach Vertragsabschluß bzw. nach Änderung oder Wiederherstellung des Vertrages - bei Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen innerhalb von zehn Jahren - von diesem zurücktreten. Ärztliche Untersuchungen Sie sind bei Vertragsabschluß in der Regel erst ab Versicherungssummen von DM oder bei höherem Eintrittsalter üblich. Aufgeschobene Rentenzahlung Die Rentenzahlung beginnt nicht sofort, sonderen zu einem -bestimmten vereinbarten Zeitpunkt (>Leibrentenversicherung). Aufschubzeit Zeitraum bis zum vereinbarten Rentenzahlungsbeginn (siehe auch Leibrentenversicherung).

3 Ausschlußklausel (AKL) Nach dem VVG und den Versicherungsbedingungen sind bestimmte Risikofälle von der Versicherung ausgeschlossen. Zusätzlich können für die einzelne Versicherung weitere Ausschlüsse vereinbart werden. Die bedingungsmäßigen Ausschlüsse umfassen einmal nicht kalkulierbare Risiken, z.b. Kriegsgefahr, Unfall infolge von Geistesstörungen, und zum anderen subjektive Risiken, beispielsweise Selbstmord, vorsätzliches Herbeiführen der Berufsunfähigkeit. In der Berufsunfähigkeitsversicherung ist es mitunter notwendig, bereits bestehende Schäden oder bestimmte Gefahren aus dem Versicherungsschutz mittels einer besonderen Klausel auszuschließen. Ferner wird zuweilen aus risikotechnischen Gründen bei bestimmten Berufsgruppen, z.b. im musischen und sportlichen Bereich, der Berufsunfähigkeitsschutz auf die Erwerbsunfähigkeit beschränkt Aussteuerversicherung Sie wird auch Heirats- oder Ausstattungsversicherung genannt. Die Versicherungsleistung wird bei Heirat des versicherten Kindes, spätestens zu dessen 25. Geburtstag, ausgezahlt. Versichert sind ein Elternteil und das Kind. Bei vorzeitigem Tod des Beitragszahlers läuft die Versicherung beitragsfrei weiter. Stirbt das mitversicherte Kind vor Vertragsende, werden im allgemeinen die Beiträge zurückgewährt. Azubi-Klausel Bei der Frage, ob Berufsunfähigkeit vorliegt, ist nicht auf das Ausbildungsziel sondern auf den bereits erreichten Ausbildungsstand abzustellen. In der Regel ist daher bei Studenten und Auszubildenden die volle Erwerbsunfähigkeit Voraussetzung für eine Leistung aus der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. ( siehe Erwerbsunfähigkeits-Klausel) Barrente (BR) / Beitragsbefreiung (BA) Die Leistung der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) besteht einmal in der Beitragsbefreiung, d.h. nach Eintritt der Berufsunfähigkeit enfällt die Verpflichtung zur Beitragszahlung für die Hauptversicherung und die eingeschlossenen Zusatzversicherungen. Zum anderen kann zusätzlich eine Barrente versichert werden, die monatlich oder häufig vierteljährlich im voraus ausgezahlt wird. Der Anspruch auf Beitragsbefreiung und Rente erlischt dann, wenn die Berufsunfähigkeit nicht mehr besteht, der Versicherte stirbt oder die Dauer der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung abläuft. Beitragsbemessungsgrenze Einkommensgrenzen die für die Berechnung der Höchstbeiträge in der gesetzlichen Rentenversicherung, der Arbeitslosenversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung maßgeblich sind. In der Krankenversicherung hat die Beitragsbemessungsgrenze die gleiche Höhe wie die Krankenversicherungspflichtgrenze. Beitragsfreistellung Unter bestimmten Umständen ist es möglich, daß Lebensversicherungsverträge für die Zukunft beitragsfrei weiterlaufen, z.b.: - Entrichtung eines Einmalbeitrages - Umwandlung einer Versicherung mit laufender Beitragszahlung in eine beitragsfreie Versicherung. In diesen Fällen wird das bisher angesammelte Guthaben als Einmalbeitrag angerechnet. - Ablauf der

4 Beitragszahlungspflicht bei Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlung - Eintritt des Versicherungsfalles, für den eine Beitragsbefreiung vereinbart war (z.b. Termfix-Versicherung). Beitragszahlung Laufende Beitragszahlung bedeutet, daß während der Dauer der Versicherung mehrere Beiträge fällig werden. In der Regel wird bei der Beitragskalkulation von einer jährlichen Zahlungsweise ausgegangen ( Ausnahme: Klein-Lebens- und Vermögensbildungsversicherungen ). Die Jahresbeiträge können regelmäßig in unterjährigen Raten gezahlt werden. Hierbei werden in Abhängigkeit von der Ratenzahlung geschäftsmäßig festgelegte Zuschläge erhoben. Man unterscheidet echte und unechte unterjährige Beitragszahlung. Bei echten unterjährigen Beiträgen werden im Todesfall ausstehende Beitragsraten nicht mehr gefordert. Werden dagegen die ausstehenden Beitragsraten von der Versicherungsleistung gekürzt, so handelt es sich um unechte Beitragsraten. Problematisch ist die Verrechnung der ausstehenden Raten, insbesondere bei der Termfix- und Heiratsversicherung, da bei Tod des versicherten Versorgers keine Leistung fällig wird, sonderen Beitragsbefreiung eintritt. Als einmalige Beitragszahlung oder Einmalbeitrag bezeichnet man das nur einmalig bei Vertragsabschluß zu entrichtende Entgeld für den Erwerb eines Versicherungsanspruchs. Bei vorzeiigem Eintritt des Versicherungsfalles ist der Einmalbeitrag verfallen. Als Sonderausgabe absetzbar sind nur noch Einmalbeiträge zu reinen Risikoversicherungen und zu Rentenversicherungen ohne Kapitalwahlrecht. Beleihungswert (Beleihung des Vertrages) Die Beleihung des Vertrages, auch "Policen-Darlehen" genannt, ist in der Regel bis zur Höhe des Rückkaufswertes möglich. Dies ist meist günstiger als ein Bankkredit. Beleihbar sind allerdings nur Lebensversicherungen, die einen Sparanteil enthalten. Berufsunfähigkeit Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte infolge Krankheit, Körperverletzung, Kräfteverfalls voraussichtlich dauernd außerstande ist, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und seiner bisherigen Lebensstellung entspricht. Teilweise Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die Voraussetzungen nur in einem bestimmten Grade voraussichtlich dauernd erfüllt sind. Haben die Voraussetzungen für die vollständige bzw. teilweise Berufsunfähigkeit mindestens 6 Monate lang ununterbrochen bestanden, so gilt die Fortdauer dieses Zustandes als vollständige bzw. teilweise Berufsunfähigkeit. Aus risikotechnischen Gründen, insbesondere zur Abschwächung des subjektiven Risikos unterliegt die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung bestimmten Beschränkungen. Leistungen werden grundsätzlich ab dem 15. Lebensjahr und bei Männern längstens bis zum 65. Lebensjahr, bei Frauen bis zum 60. Lebensjahr erbracht. Im Verhältnis zur Hauptversicherung beträgt die jährliche Barrente bei Kapitalversicherungen höchstens 48 % der Versicherungssumme und bei Rentenversicherungen höchstens 100 % der Rente. Bei Frauen und besonders gefährdeten Berufen wird regelmäßig ein Risikozuschlag in Höhe von 50 % des Normalbeitrages erhoben.

5 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) Die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung gewährt Versicherungsschutz für den Fall, daß der Versicherte während der Dauer der Zusatzversicherung vollständig oder teilweise berufsunfähig wird. Betriebliche Altersversorgung Sie ist eine freiwillige Sozialleistung des Arbeitgebers. Die Direktversicherung ist die übliche Form der betrieblichen Altersversorgung in Klein- und Mittelbetrieben. Hierbei schließt der Arbeitgeber eine Lebensversicherung auf das Leben seiner Mitarbeiter ab und zahlt die Beiträge an das Versicherungsunternehmen. Im Versicherungsfall erhalten der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen dann das Geld direkt vom Lebensversicherungsunternehmen. Mit einer Rückdeckungsversicherung lassen sich Versorgungszusagen ( Pensionszusagen ) des Arbeitgebers absichern. Im Versicherungsfall erhält zunächst der Betrieb das Geld von der Lebensversicherung und gibt es dann an den Mitarbeiter oder dessen Hinterbliebene weiter. Besonders vorteilhaft ist es hier, Gruppen oder Sammelversicherungen abzuschließen. Bezugsberechtigung widerruflich Die Bezugsberechtigung ist das vertraglich eingeräumte Recht, über die fällige Leistung zu verfügen. Normalerweise wird die Bezugsberechtigung widerruflich ausgesprochen. Im Zweifel gilt sie nur für den Todesfall. Für den Erlebensfall behält sich i.a. der Versicherungsnehmer das Bezugsrecht selbst vor. Stirbt der Bezugsberechtigte, so erlischt die Bezugsberechtigung. Der Versicherungsnehmer bleibt Träger aller Rechte und Pflichten aus dem Vertrag und kann trotz der Bezugsberechtigung eines Dritten Ansprüche aus der Versicherung verpfänden oder die Rechte aus dem Vertrag abtreten. Die Bezugsberechtigung kann jederzeit abgeändert werden. Die letzte Begünstigungsbestimmung muß dem Versicherer vor Eintritt des Versicherungsfalles schriftlich zugegangen sein. Bindefrist Höhe der zusätzlichen beitragsfreien Versicherungssumme aus den zugewiesenen Gewinnanteilen. Bonus Höhe der zusätzlichen beitragsfreien Versicherungssumme aus den zugewiesenen Gewinnanteilen. Deckungskapital (DK) In der Lebensversicherung werden während der gesamten Versicherungsdauer gleichbleibende Prämien erhoben. Demgegenüber steigt mit zunehmendem Alter das Sterblichkeitsrisiko, d. h. die Sterbefälle werden häufiger und damit die Aufwendungen des Unternehmens an Versicherungsleistungen höher. Im Laufe der ersten Versicherungsjahre wird daher die Prämie nur zu einem Teil beansprucht, der Versicherte zahlt mehr als die Risikoprämie, während nach einer gewissen Reihe von Jahren die Prämie allein nicht mehr ausreichen würde, der Versicherte zahlt dann weniger als die Risikoprämie um auch dann noch seiner Leistungspflicht nachkommen zu können, muß das Unternehmen die anfänglich zuviel erhobenen, für die Deckung der Sterbefall-Leistungen nicht benötigten Prämienanteile zurückstellen. Bei

6 Versicherungen auf den Todes- und Erlebensfall dienen diese Prämienanteile außerdem der Ansammlung des beim Ablauf der Versicherung fällig werdenden Erlebensfallkapitals. Diese verzinslich angesammelten Sparprämien bilden die Deckungsrückstellung, auch Deckungskapital oder Prämienreserve genannt. Deckungskapital-Bonus Auszahlungsbetrag aus der beitragsfreien Versicherungssumme im Falle einer vorzeitigen Auflösung des Vertrages. Deckungsrückstellung In der Bilanz wird die Summe der Deckungskapitale aller am Ende eines Kalenderjahres bestehenden Versicherungen als Deckungsrückstellung ausgewiesen. Deckungszusage Vereinbarung von vorläufigem Versicherungsschutz (vorläufige Deckungszusage) vor Abschluß eines endgültigen Vertrages, auch vor Zahlung der ersten Prämie. Die Deckungszusage erlischt, wenn der endgültige Versicherungsvertrag abgeschlossen wird oder wenn sich die Vertragsverhandlungen endgültig zerschlagen. Umfaßt der Lebensversicherungsantrag auch eine Unfalltod-Zusatzversicherung, so leistet der Versicherer die beantragte Unfallsumme auch dann, wenn ein innerhalb der Dauer der vorläufigen Deckungszusage eingetretener Unfall erst nach deren Beendigung, jedoch innerhalb eines Jahres nach dem Unfalltage, zu Tod führt. Direktgutschrift Sie wurde im Jahre 1984 eingeführt. Durch sie wird ein Teil des im Geschäftsjahr erwirtschafteten Überschusses dem Versicherungsnehmer unmittelbar gutgebracht, ohne über die Rückstellung für Beitragsrückstellung geführt zu werden. Der Versicherungsnehmer erhält auf diese Weise einen Teil seiner Versicherungsdividende zeitnäher. Der nach Abzug der Direktgutschrift verbleibende Überschuß fließt weiterhin über die RfB mit zeitlicher Verzögerung dem Versicherungsnehmer zu. Direktversicherung Schließt der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter eine Lebensversicherung ab, wobei letztere direkt bezugsberechtigt sind, spricht man von einer Direktversicherung. Die Beiträge sind als Betriebsausgaben für den Arbeitgeber steuerlich abzugsfähig. Für den Arbeitnehmer gelten Sie als Arbeitslohn, der in bestimmtem Umfang steuerlich begünstigt ist (siehe auch Betriebliche Altersversorgung). Dynamische Lebensversicherung (siehe Anpassungsversicherung) Einlösungsbeitrag So wird der erste Beitrag genannt, der zu Beginn des ersten Zahlungsabschnittes fällig ist. Er ist von ausschlaggebender Bedeutung. Erst wenn er in Händen des Versicherungsunternehmens ist,

7 besteht Versicherungsschutz. Auch alle Folgebeiträge sind zu Beginn des jeweiligen Zahlungsabschnittes zu zahlen. Das kann monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich sein (siehe auch vorläufiger Versicherungsschutz oder Widerrufsrecht). Eintrittsalter Für die Ermittlung des Eintrittsalters wird im allgemeinen der Geburtstag zugrunde gelegt, der dem technischen Beginn der Versicherung am nächsten liegt. In der Gruppenversicherung wird bei genügend großer Personenzahl die Altersberechnung meist vereinfacht: Ermittlung aus dem Unterschied zwischen Kalenderjahr bei Abschluß des Vertrages und Geburtsjahr. Ist das Alter zu niedrig oder zu hoch angegeben, so wird die Versicherungssumme entsprechend dem Prämienunterschied herabgesetzt oder erhöht. Erlebensfall So wird der Versicherungsfall bezeichnet, bei dem die versicherte Person den regulären Vertragsablauf erlebt. Im allgemeinen weisen die Versicherungsunternehmen ihre Kunden rechtzeitig auf den Vertragsablauf hin. Um die Versicherungsleistung zu erhalten, muß man den Versicherungsschein an das Unternehmen senden, die letzte Beitragszahlung nachweisen und angeben, wohin die Versicherungsleistung überwiesen werden soll. Erwerbsunfähigkeitsklausel Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und darüber hinaus bis zum Abschluß der Berufsausbildung wird der Begriff der Berufsunfähigkeit ( 2 der Versicherungsbedingungen für die BUZ ) durch folgende Vereinbarung ersetzt: 1. Die Leistungen aus der Berufsunfähigkeits- Zusatzversicherung ( Beitragsfreiheit und Rente ) werden gewährt, wenn der Versicherte nach Beginn des Versicherungsschutzes und während der Versicherungsdauer erwerbsunfähig im Sinne von Absatz 3 geworden ist. Bei nur eingeschränkter Erwerbsunfähigkeit besteht kein Anspruch aus der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. 2. Die Beitragsfreiheit und die Rente beginnen an dem auf den Eintritt der Erwerbsunfähigkeit folgenden Monatsersten: Die Beiträge, die über den Beginn der Beitragsfreiheit hinaus gezahlt sind, werden zurückgezahlt. Die Rente wird erstmals bis zum Ende des laufenden Monats und dann monatlich im voraus gezahlt, bis die Erwerbsunfähigkeit wegfällt oder der Versicherte stirbt, längstens bis zum Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer. 3. Erwerbsunfähig ist der Versicherte, der infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich dauernd eine Erwerbstätigkeit in gewisser Regelmäßigkeit nicht mehr ausüben oder nicht mehr als nur geringfügige Einkünfte durch Erwerbstätigkeit erzielen kann. Erwerbsunfähigkeit liegt ferner vor, wenn der Versicherte mindestens sechs Monate lang ununterbrochen infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, außerstande gewesen ist, eine Erwerbstätigkeit in gewisser Regelmäßigkeit auszuüben oder mehr als nur geringfügige Einkünfte durch Erwerbstätigkeit zu erzielen, und dieser Zustand im Zeitpunkt der Feststellung fortbesteht. Als Eintritt der Erwerbsunfähigkeit gilt in diesem Fall der Zeitpunkt, von dem an die Erwerbsunfähigkeit tatsächlich im vorstehenden Sinne eingeschränkt ist. In den übrigen Bestimmungen der Versicherungsbedingungen für die BUZ wird das Wort 'Berufsunfähigkeit' durch 'Erwerbsunfähigkeit' und das Wort "berufsunfähig" durch "erwerbsunfähig" ersetzt.

8 Firmengruppen-Versicherung Die Firmengruppen-Versicherung ist ein aufsichtsbehördlich zugelassener Vertrag mit Arbeitgebern zur Versorgung ihrer Arbeitnehmer. Die Vorteile bestehen in der Gewährung des Versicherungsschutzes zu einem besonderen Gruppentarif mit günstigeren Prämien sowie in vorteilhafteren Aufnehmebedinungen, insbesondere im Verzicht oder in einer vereinfachten Gesundheitsprüfung. Folgende Voraussetzungen müssen beim Abschluß eines Firmengruppenvertrages erfüllt sein. a) Der Kreis der für die Versicherung vorgesehenen Arbeitnehmer ist fest zu umschreiben. Von diesem fest umschriebenen Personenkreis müssen mindestens 90 %, in jedem Fall aber wenigstens 10 Personen versichert werden. b) Die zu versichernde Leistung ( Versicherungssumme ) ist nach objektiven Merkmalen zu bestimmen. D. h., sie darf nicht für den einzelnen Mitarbeiter beliebig gewählt werden. Es ist jedoch zulässig, verschiedene Gruppen zu bilden oder Staffelungen vorzunehmen- z.b. nach Dienststellung, Dienstjahren, Gehalt, Familienstand etc.. c) Soweit die Arbeitnehmer an der Beitragszahlung beteiligt werden, ist ihnen mindestens in dem ihrem Beitragsanteil entsprechenden Umfange das unmittelbare Bezugsrecht auf die Versicherungsleistung einzuräumen. d) Den jeweiligen Gesamtbeitrag hat der Arbeitgeber in einer Sammelzahlung an das Unternehmen abzuführen. e) Für jeden Versicherten hat das Unternehmen einen Versicherungsausweis mit den im Auszug wiedergegebenen wesentlichen Bestimmungen des Gruppenvertrages und den AVB auszustellen. Flexible Altersgrenze (siehe vorzeitiger Ablauf) Fondsgebundene Lebensversicherung Die Höhe der Leistung dieser Versicherungsart der Lebensversicherung hängt in einem bestimmten Maße von der Wertentwicklung der in einem besonderen 'Fonds', Anlagestock zusammengefaßten Vermögenseinlagen ab. Zu unterscheiden sind hierbei: - Versicherungen mit gleichbleibendem DM-Beitrag, bei der das Deckungskapital in Wertpapieren erbracht wird; - Versicherungen mit beweglichen Beiträgen, deren Höhe sich nach dem jeweiligen Wert bestimmter Investmentzertifikate bemißt, wobei auch die Höhe der Versicherungsleistung von dem Wert der Zertifikate abhängt. Fremdwährungs- oder Valutaversicherung Versicherungsvertrag mit Vereinbarungen zur Sicherung des Versicherungsnehmers gegen Währungsschwankungen. - Echte Fremdwährungsversicherung: Die Versicherungssumme ist in einer fremden Währung festgesetzt und damit an das Schicksal der ausländischen Währung gebunden. - Unechte Fremdwährungsversicherung: Sowohl die Prämie, als auch die Versicherungssumme werden auf Grund des Devisenkurses zu einer bestimmten anderen Währung festgesetzt (Fremdwährungsklausel) Gesundheitsprüfung Eine Gesundheitsprüfung ist im allgemeinen die Voraussetzung für den Abschluß einer Lebensversicherung. Im Normalfall genügt die Beantwortung einiger Gesundheitsfragen der zu versichernden Person ( siehe auch ärztliche Untersuchung).

9 Gruppen-Versicherung Begünstigungsvertrag, Firmengruppen-Versicherung, Vereinssterbegeld-Versicherung, Sammel- Versicherung. Für den Abschluß von Gruppen-Versicherungsverträgen mit Berufsverbänden, die eine eigene Rechtspersönlichkeit haben und deren überwiegender Zweck darin besteht, die mit dem Beruf zusammenhängenden wirtschaftlichen Interessen ihrer Angehörigen zu vertreten, gestattet das Bundesaufsichtsamt die Anwendung des für Verträge mit Firmen genehmigten Gruppentarifs. Voraussetzung hierfür ist u.a., daß mindestens 90 % des in Betracht kommenden Personenkreises und wenigstens 100 Mitglieder mit einer Summe von jeweils mehr als DM versichert werden. Falls ein Firmengruppentarif nicht vorliegt oder die Beteiligung nur 50% beträgt, kann auf die Tarife für die Einzelversicherung ein Prämiennachlaß von 3 % bei laufender Prämienzahlung bzw. 1% bei Einmalprämie und eine Ermäßigung der Ratenzuschläge bei unterjähriger Zahlung eingeräumt werden; die durchschnittliche Versicherungssumme muß dann für jedes Mitglied mindestens DM betragen. Heirats-Versicherung Weiterentwicklung der Töchteraussteuer-Versicherung. Im Gegensatz zu dieser kann die Heirats- Versicherung für Mädchen und Jungen abgeschlossen werden. Das versicherte Kapital wird fällig, wenn das mitversicherte Kind heiratet, spätestens bei Erreichen des vereinbarten Endalters ( im allgemeinen zwischen 18 und 25 Jahren). Stirbt der versicherte Versorger vorher, wird die Heiratsversicherung in voller Höhe prämienfrei weitergeführt. Bei Tod des mitversicherten Kindes vor Kapitalfälligkeit werden alle Beiträge erstattet. Für das zu versichernde Kind gilt im allgemeinen ein Höchsteintrittsalter von 10 bis 12 Jahren. Invaliditätsversicherung (siehe Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung) Kapitalabfindung (siehe Kapitalwahlrecht) Auszahlung eines einmaligen Betrages (Abfindung) statt einer lebenslangen Rente (Leibrentenversicherungen). Kapitalanlage In ihren Kapitalanlagen sind die Versicherungsunternehmen nicht frei. Sie haben die Vorschriften des Versicherungsaufsichtsgesetzes zu beachten, insbesondere über die Arten der Anlage des Deckungsstocks ( 68 VAG). Bei der Auswahl der Vermögensanlagen beachten die Unternehmen die Grundsätze der Sicherheit, der Rentabilität und der Liquidität. Besonders an die Sicherheit werden höchste Anforderungen gestellt, welche die Versicherten vor Verlusten durch leichtfertige Spekulationen der Unternehmen mit den ihnen anvertrauten treuhänderisch verwalteten Geldern weitgehend schützen soll. Auf Rentabilität, d.h. auf ausreichende Verzinsung muß Bedacht genommen werden, damit gewährleistet ist, daß mindestens der der Prämienkalkulation zugrunde liegende Rechnungszins dauernd erzielt wird. Der Gesichtspunkt der Liquidität tritt bei Lebensversicherungsunternehmen weniger stark in den Vordergrund, weil die Langfristigkeit der Versicherungsverträge eine langfristige Kapitalanlage gestattet.

10 Kapitalertragsteuer Bei nicht steuerbegünstigten Lebensversicherungen (Einkommensteuer-Ermäßigung) oder bei einem Rückkauf einer steuerbegünstigten Lebensversicherung in den ersten 12 Jahren muß der Versicherer für die in der Versicherungsleistung enthaltenen rechnungsmäßigen und außerrechnungsmäßigen Zinsen Kapitalertragsteuer einbehalten und direkt an das Finanzamt abführen. Die Steuer beträgt 25 % der Zinsen (Rechnungszinsfuß, Zinsgewinn). Werden Überschußanteile vor Fälligkeit der Versicherungsleistung ausgezahlt, ist ebenfalls Kapitalertragsteuer einzubehalten; dies gilt nicht bei einer Verrechnung der Überschußanteile mit den laufenden Beiträgen. Bei der Einkommensteuer-Veranlagung wird die Kapitalertragsteuer auf die zu zahlende Einkommensteuer angerechnet. Erträge aus einer fondsgebundenen Lebensversicherung, die nach Ablauf von 12 Jahren zusammen mit Versicherungsleistungen ausgezahlt werden, unterliegen nicht der Kapitalertragsteuer, obwohl die Beiträge nicht steuerbegünstigt sind ( 20, 43 EStG). Kapitalwahlrecht (Leibrentenversicherungen) Anstelle der versicherten Rente wird auf Antrag des Versicherungsnehmers zum vereinbarten Rentenzahlungsbeginn eine Kapitalabfindung gezahlt. Um zu verhindern, daß überwiegend Versicherte mit ungünstigen Gesundheitsverhältnissen von dem Kapitalwahlrecht Gebrauch machen, (Gegenauslese) kann das Kapitalwahlrecht nur innerhalb bestimmter Fristen ausgeübt werden. Durch eine Todesfall Leistung in Form einer Rentengarantie oder einer Witwenrente wird die Gefahr einer Gegenauslese wesentlich eingeschränkt. Kriegsklausel Bei Ableben des Versicherten in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammenhang mit kriegerischen Ereignissen beschränkt sich die Leistungspflicht allerdings auf die Auszahlung des für den Todestag berechneten Deckungskapitals, es sei denn, Gesetze oder Anordnungen der Aufsichtsbehörde sehen eine höhere Leistung vor. Diese Einschränkung der Leistungspflicht gilt nicht, wenn der Versicherte in unmittelbarem oder mittelbarem Zusammmenhang mit kriegerischen Ereignissen stirbt, denen er während eines Aufenthaltes außerhalb der Bundesrepublik Deutschland ausgesetzt und an denen er nicht aktiv beteiligt war. Kündigung des Vertrages Der Versicherungsvertrag kann vom Versicherungsnehmer jeweils zum Ende des laufenden Versicherungsjahres mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Sind Ratenzahlungen vereinbart, kann der Vertrag auch innerhalb des Versicherungsjahres gekündigt werden, frühestens jedoch zum Schluß des ersten Versicherungsjahres. Die Kündigung muß schriftlich erfolgen. Bei vorzeitiger Auflösung des Vertrages wird im allgemeinen der Rückkaufswert ausbezahlt. Das Versicherungsunternehmen kann den Vertrag nicht kündigen. Leibrentenversicherung a) Leibrentenversicherung auf ein Leben mit aufgeschobener Rentenzahlung, Rentengarantie und Beitragsrückgewähr. Die Rente wird erstmals fällig, wenn der Versicherte den vereinbarten Rentenzahlungsbeginn, d.h. den Ablauf der Aufschubzeit, erlebt. Sie wird lebenslänglich, mindestens für die garantierte Laufzeit der Rente gezahlt. Die Rentengarantiezeit beträgt häufig 5 bzw. 10 Jahre. Stirbt der Versicherte während der Rentengarantiezeit, werden die restlichen garantierten Renten meist diskontiert ausgezahlt. Stirbt der Versicherte während der

11 Aufschubzeit, so werden die eingezahlten Beiträge erstattet. Wegen der Rentengarantie und der Beitragsrückgewähr gewährt diese Form der Rentenversicherung auch einen gewissen Hinterbliebenenschutz. b) Leibrentenversicherung auf ein Leben mit aufgeschobener Rentenzahlung Diese Form der Rentenversicherung unterscheidet sich von der erst genannten dadurch, daß sämtliche Todesfalleistungen entfallen. D. h., es gibt weder eine Rentengarantie noch eine Beitragsrückgewähr. Sie wird i.d.r. nur alleinstehenden Personen oder in Verbindung mit einer Witwenrenten-Zusatzversicherung angeboten. c) Leibrentenversicherung auf ein Leben mit sofort beginnender Rentenzahlung und Rentengarantie Bei dieser Rentenversicherung beginnt die Rentenzahlung sofort, d. h., je nach vereinbarter Rentenzahlungsweise setzt die erste Rentenzahlung 1 Jahr, 1/2 Jahr, 1/4 Jahr oder 1 Monat nach dem vereinbarten Versicherungsbeginn ein. Voraussetzung ist eine einmalige Beitragszahlung. Die Rente wird lebenslänglich mindestens für die unabhängig von Erleben garantierte Laufzeit der Rente gezahlt. Die sofort beginnende Rentenversicherung entsteht häufig aus der Verrentung der fälligen Versicherungssumme einer Kapital-Lebensversicherung. Bei fast allen Kapital- Lebensversicherung hat der Versicherungsnehmer bzw. der Bezugsberechtigte das Recht, seine Versicherung bei Ablauf in eine Rentenversicherung umzutauschen. In der Regel erfolgt der Umtausch nach einem speziellen Optionsrententarif. Optionsrententarif Es besteht die Möglichkeit, die Ablaufleistungen aus einer Kapitalversicherung in Form einer Leibrente ausgezahlt zu bekommen, eine sogenannte "Optionsrente" (siehe hierzu auch "Leibrentenversicherung"). Pensions-Versicherung Sie dient der wirtschaftlichen Versorgung von Berufstätigen nach ihrem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben infolge vorzeitiger Berufsunfähigkeit oder Erreichens der Altersgrenze sowie nach ihrem Tode der Versorgung ihrer hinterbliebenen Familienangehörigen. Die Versorgung geschieht durch Gewährung von Invaliden-, Alters-, Witwen- und Waisenrente. Im allgemeinen beträgt die Witwen-Pension 50 bis 60 % der Mannes-Pension, die Waisen-Rente etwa 15 bis 20 % der Mannes-Pension für jede Halbwaise, wobei Witwen- und Waisenrente zusammen nicht mehr betragen dürfen als die Mannes-Pension. Vielfach sind steigende Pensions-Anwartschaften vorgesehen: Anspruch auf die Höchstpension erlangt der Versicherte, wenn er erst im Alter von 65 Jahren Rente (Altersrente) bezieht. Wird er dagegen schon vorher Invalide oder stirbt er schon vor dem 65. Lebensjahr, so werden die bei Beginn des Bezugs von Invaliden- bzw. Witwenrente erreichten geringeren Beträge gezahlt. Träger der privaten Pensions- Versicherungen sind in erster Linie die betrieblich gebundenen Pensionskassen. Sie sind aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für seine Arbeitnehmer entstanden, weil die aus der Sozial- Versicherung zu erwartenden Rentenleistungen vielfach keine genügende Versorgung darstellen. Außerhalb der Betriebskassen hat die private Einzel-Pensions-Versicherung im Vergleich zur Kapital-Versicherung bisher nur geringe Bedeutung erlangt. Police Der Versicherungsschein, also die Urkunde über den Vertrag zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsnehmer, wird auch Police genannt

12 Policendarlehen Sobald eine Versicherung gemäß den AVB rückkauffähig ist, kann die Gesellschaft eine verzinsliche Vorauszahlung auf die Versicherungsleistung gewähren. Ein Rechtsanspruch des Versicherungsnehmers hieraus besteht nicht. Die Höhe der Vorauszahlung richtet sich nach der Höhe des Rückkaufswertes. Der Zinssatz wird nach Lage des Kapitalmarktes festgesetzt. Der Versicherungsnehmer kann die Vorauszahlung jederzeit ganz oder teilweise zurückzahlen. Bei Eintritt des Versicherungsfalles wird die bestehende Vorauszahlung mit der Versicherungsleistung verrechnet (>Beleihungswert). Reaktivierung (siehe Wiederinkraftsetzung) Rechnungszins Der Rechnungszins stellt eine für alle Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland verbindliche Mindestverzinsung dar, die in jedem Fall während der gesamten Vertragsdauer vom Lebensversicherungsunternehmen erzielbar sein muß, damit die vereinbarte Versicherungsleistung bei unveränderbaren Beiträgen auch tatsächlich erbracht werden kann. Für die Beitragskalkulation ist ein Zins von höchstens 3,5 % im Jahr amtlich zugelassen. Der durchschnittliche Ertrag, den die Unternehmen aus ihren Kapitalanlagen erzielen, liegt aber gegenwärtig deutlich darüber. Dieser Überschuß wird den Kunden der Versicherungsunternehmen zu fast 100 Prozent gutgebracht. Rentenversicherung Vereinfachter Begriff für Leibrentenversicherung Lebensversicherung mit Rentenzahlung. Sie garantiert bis zum Tode des Versicherten ein festes und regelmäßiges Einkommen. Ideale Altersversorgung für Alleinstehende. Sie selbst stellt eine Alternative zur Kapital- Lebensversicherung dar, wenn erhebliche Erkrankungen den Abschluß einer Kapital- Lebensversicherung unmöglich machen. Risiko-Umtausch-Versicherung Sie ermöglicht die Einräumung von Versicherungsschutz für den Todesfall zu niedrigen Prämiensätzen. Es handelt sich um eine Risiko-Versicherung mit dem Recht, sie bis zum Ablauf der vereinbarten Dauer (z.b. 5 oder 10 Jahre) in eine Kapital-Versicherung auf den Todes- (und Erlebens-)Fall umzuwandeln. Für die Prämienbemessung wird dann das Eintrittsalter im Zeitpunkt der Umstellung in eine lebenslängliche oder gemischte Versicherung zugrunde gelegt. Der Vorteil der Risiko-Umtausch-Versicherung besteht darin, daß bei der Umwandlung keine erneute Gesundheitsprüfung gefordert wird. Rückdeckungsversicherung (siehe Betriebliche Altersversorgung) Rückkauf Mit Rücksicht darauf, daß der Versicherungsnehmer im Laufe der langjährigen Vertragsdauer in eine finanzielle Lage geraten kann, die ihm die Erfüllung seiner Prämienverpflichtung nicht mehr

13 ermöglicht, hat der Gesetzgeber dem Versicherungsnehmer das in den AVB verankerte Recht auf vorzeitige Kündigung der Versicherung eingeräumt. Hat die Versicherung schon eine bestimmte Zeit bestanden, so ist sie rückkaufsfähig, d.h. dem Versicherungsnehmer steht als Abfindung eine Rückvergütung zu, der sog. Rückkaufswert. Es findet dann ein Rückkauf der Versicherung von seiten des Unternehmens statt. Die Bestandszeit, nach welcher eine Versicherung Rückkaufsfähigkeit erlangt, richtet sich nach den AVB und ist bei den einzelnen Unternehmen verschieden geregelt (meist nach Zahlung der Prämien für zwei oder drei Jahre oder für mindestens 1/10 der gesamten Prämienzahlungsdauer). Mit der Auszahlung des Rückkaufswertes erlöschen die Versicherung und damit alle weiteren Ansprüche aus dem Vertrag. Im allgemeinen kann eine Lebens-Versicherung schon frühestens auf den Schluß des ersten Versicherungsjahres gekündigt werden, also noch bevor sie rückkaufsfähig ist. Sie erlischt dann ohne Abfindungsanspruch durch Verfall. Rückkaufswert Rückkaufswert ( oder Rückvergütung ): die dem Versicherungsnehmer im Falle der Kündigung zustehende Abfindung unter der Voraussetzung, daß die Versicherung bereits rückkaufsfähig ist ( siehe Rückkauf). Der Rückkaufswert besteht aus der durch Ansammlung der Sparprämien gebildeten Prämienreserve, von der vielfach ein in den Versicherungsbedingungen festgelegter Rückkaufsabzug vorgenommen wird. Dieser beträgt beispielsweise 5 % der Prämienreserve, 0,5 % der Versicherungssumme oder 1 % der Risikosumme. Er ist aus zweierlei Gründen gerechtfertigt. Zunächst besteht zumindest die Möglichkeit oder Wahrscheinlichkeit, daß in erster Linie gesunde Versicherte ihre Versicherung aufgeben, so daß durch den Rückkauf eine für das Unternehmen nachteilige Selbstauslese stattfindet, indem durch Abwanderung vorwiegend günstiger Risiken der verbleibende Versicherungsbestand in seiner risikomäßigen Zusammensetzung eine Verschlechterung erfährt. Weiterhin erfordert das Rückkaufsrecht die ständige Bereithaltung einer Liquiditätsreserve zur Auszahlung der Rückkaufswerte. Die hierfür bereitgehaltenen Mittel gehen der langfristigen Anlage verloren, die einen höheren Zinsertrag bringen würde. Die weitverbreitete Ansicht, der Versicherungsnehmer könne die volle Rückzahlung seiner geleisteten Zahlungen nebst Zinsen beanspruchen, ist abwegig, denn es wird übersehen, daß ein bestimmter Teil einer jeden Prämie für die Gefahrtragung, nämlich für die Auszahlung der durch vorzeitigen Tod anderer Versicherter fällig gewordenen Todesfallsummen, sowie zur Deckung der Abschlußkosten und der laufenden Verwaltungskosten verbraucht worden ist und dem Unternehmen nur der verbleibende Teil der Prämien, die Prämienreserve, noch zur Verfügung steht. Deshalb und insbesondere wegen der auf der Versicherung lastenden Abschlußkosten, deren Tilgung im Laufe der gesamten Zahlungsdauer geschieht, bleibt der Rückkaufswert im allgemeinen, jedenfalls für die meiste Zeit des Bestehens der Versicherung, hinter den eingezahlten Prämien zurück. Mit zunehmender Bestandsdauer gestaltet sich das Verhältnis des Rückkaufswertes zu den eingezahlten Prämien günstiger. Beispiel: Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit 25 Jahren Dauer, abgeschlossen im Alter von 35 Jahren über DM Nach Jahren Eingezahlte Prämien in DM etwa Rückkaufswert in DM etwa Ist die Versicherung mit Gewinnbeteiligung abgeschlossen, so ermäßigen sich die eingezahlten Prämien bzw. es erhöht sich der Rückkaufswert um die Gewinnanteile. Da die Unternehmen die Prämienreserve nach unterschiedlichen Rechnungsgrundlagen ( Absterbeordnung, Zinsfuß, Zillmerung ) berechnen, können die Rückkaufswerte für zwei bei verschiedenen Unternehmen abgeschlossenen Versicherungen in mäßigen Grenzen voneinander abweichen. Die mathematischen Formeln sowie die für die Berechnung des Rückkaufswertes anzuwendenden Rechnungsgrundlagen sind im Geschäftsplan eines jeden Unternehmens genauestens festgelegt. Der Geschäftsplan bedarf der Genehmigung der Versicherungsaufsichtsbehörde. Dadurch ist für

14 eine objektive und korrekte Berechnung des Rückkaufswertes sowie eine gleiche und gerechte Behandlung aller Versicherten Sorge getragen. Der Rückkaufswert kann also nicht ausgehandelt werden. Rückstellung für Beitragsrückerstattung Die aus dem Gesamtüberschuß für die Gewinnbeteiligung der Versicherten ausgesonderten Beträge werden nur zum Teil direkt ausgeschüttet (siehe Direktgutschrift). Der größere Teil wird zunächst einem Sammelfonds, der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, zugeführt. Würde der Überschuß jeweils sofort restlos und direkt an die Versicherten verteilt werden, könnte der Dividendensatz von Jahr zu Jahr unter Umständen beträchtlichen Schwankungen entsprechend den unterschiedlichen Überschußergebnissen unterliegen. Das Streben des Versicherers ist jedoch auf einen möglichst stabilen Dividendensatz gerichtet, um die für die Werbung nachteiligen psychologischen Folgen eines, wennn auch nur vorübergehenden, Herabsinkens der Dividende gegenüber dem Vorjahr zu vermeiden. Schlußdividende Schlußgewinnanteil / Schlußdividende: Letzter Gewinnanteil, der meist neben den laufenden Gewinnanteilen zusätzlich bei Ablauf der Versicherung oder in verringerter Höhe bei Tod im letzten oder vorletzten Versicherungsjahr ausgeschüttet wird. Die Schlußdividende wird i.a. in 0/oo der Versicherungssumme oder in % der Prämie und vervierfacht mit der Zahl der zurückgelegten Versicherungsjahre bemessen. Selbsttötung, Selbstmord Bei Selbsttötung vor Ablauf von drei Jahren seit Zahlung des Einlösungsbeitrages oder seit Wiederherstellung der Versicherung besteht Versicherungsschutz nur dann, wenn uns nachgewiesen wird, daß die Tat in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit begangen worden ist. Andernfalls zahlen wir ein etwa vorhandenes Deckungskapital aus. Bei Selbsttötung nach Ablauf der Dreijahresfrist bleibt das Versicherungsunternehmen zur Leistung verpflichtet. Steuern Die Lebensversicherung unterliegt wegen ihres Vorsorgecharakters einer besonderen steuerlichen Behandlung. Die Beiträge können im Rahmen von Höchstbeträgen als Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden. Allerdings beträgt die Mindestlaufzeit für kapitalbildende Lebensversicherungen zwölf Jahre. Für ältere Bürger ( über 47 Jahre ) der neuen Bundesländer, die vor dem 01. Januar 1991 ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nicht im bisherigen Bundesgebiet hatten, kann sich diese Mindestvertragsdauer, je nach Eintrittsalter, auf bis zu sechs Jahre verkürzen. Wer beispielsweise sein 47. Lebensjahr vollendet hat, dem genügen 11 Jahre, und wer älter als 48 Jahre ist, für den gilt eine Mindestvertragsdauer von nur noch 10 Jahren. Die ausgezahlte Versicherungssumme und die Überschußanteile sind einkommensteuerfrei, wenn die Mindestlaufzeit eingehalten wird. Bei Renten aus einer Lebensversicherung gilt, daß nur die Ertragsanteile steuerpflichtig sind. Das sind vom Gesetzgeber festgelegte Werte, die vom Alter des Rentenbeziehers bei Beginn der Rentenzahlung abhängen. Bei einem Rentenbeginnalter von beispielsweise 65 Jahren beträgt der Ertragsteil der Rente 24 %. Leistungen, die im Todesfalle erbracht werden, unterliegen zwar der Erbschaftsteuer, doch gelten hier hohe Freibeträge. Lebensversicherungen sind überdies bis

15 zu einem Vermögenswert von DM ,00 vermögensteuerfrei. Dieser Freibetrag vervielfacht sich um die Anzahl der Personen, mit denen der Steuerpflichtige zusammen veranlagt wird. Als Vermögenswert der Lebensversicherung werden nur der Rückkaufswert oder zwei Drittel der eingezahlten Beiträge angesetzt. Der Steuerpflichtige hat bei jeder Versicherung das Wahlrecht, welchen der beiden Werte er ansetzen will. Völlig vermögensteuerfrei sind private Rentenversicherungen, die Leistungen frühestens nach Vollendung des 60. Lebensjahres des Versicherungsnehmers beziehungsweise bei dessen Erwerbsunfähigkeit vorsehen. Der Vermögensteuersatz beträgt für natürliche Personen 0,5 Prozent und bei juristischen Personen 0,6 Prozent des steuerpflichtigen Vermögens. Stundung Bei vorübergehender Zahlungsunfähigkeit des V'snehmers kann die Gesellschaft die Prämienzahlung stunden, wenn aus der V. bereits ein Rückkaufswert (Rückvergütung) vorhanden ist, und zwar solange dieser für die Deckung der fälligen Prämien ausreicht. Andernfalls ist nur eine Teilstundung möglich.( Risiko-Zwischen-Versicherung ) Summen-Versicherung Summen-Versicherung: Besonderes Merkmal der Lebens-Versicherung. Bei Eintritt des Versicherungsfalles wird ohne Prüfung des auf seiten des Versicherten eingetretenen "Schadens" oder Bedarfes die vereinbarte Summe (Rente) gezahlt. Ggf. wird die Versicherungssumme als Gradmesser für weitere Leistungen gewählt. Familien-Vers., Unfall-Zusatzvers., Berufsunfähigkeits-Zusatz-Vers. Andere Versicherungszweige (wie Kranken-, Haftpflicht-, Feuer-, Transport-Vers.) sind nicht oder nur sehr bedingt als Summen-Versicherung zu bezeichnen; sie gehören zur Schadenversicherung. Summenrabatt Summenrabatt: Tariflich vorgesehener Prämiennachlaß bei Abschluß eines Vertrages über größere Versicherungssummen. Der Rabatt ist geschäftsplanmäßig festgelegt. Die willkürliche Einräumung eines Summenrabattes aus Konkurrenzgründen ist nicht zulässig. Todesfallbonus Der Todesfallbonus ist eine zusätzliche Versicherungsleistung, die nur im Todesfall fällig wird. Er stellt eine besondere Art der Schlußüberschußbeteiligung dar und wird überwiegend bei Risiko- Lebensversicherungen vorgesehen, insbesondere wenn die Überschußbeteiligung von Beginn an gewährt wird. Ist in einem solchen Falle ein bestimmter Betrag durch eine Risiko- Lebensversicherung abzudecken, so kann deren Versicherungssumme unter Einbezieheung des Todesfallbonus' festgelegt werden. Der Todesfallbonus hat insoweit den gleichen Effekt, wie eine direkte Anrechnung der Überschußanteile auf den Beitrag. Die Höhe des Todesfallbonus' kann wie die von Beginn an auf den Beitrag angerechneten Überschußanteile nur für die Dauer des Deklarationszeitraumes verbindlich zugesagt werden. Überschußbeteiligung: Bonussystem Beim Bonussystem erfolgt die Erhöhung der Versicherungsleistungen in der Weise, daß jeder jährliche Überschußanteil als Deckungskapital für eine zusätzliche beitragsfreie Versicherung (Bonus), die zum gleichen Termin abläuft wie die Grundversicherung und i. d.r. von der gleichen

16 Art ist wie diese, verwendet wird. Die im Versicherungsfall oder bei Ablauf fällig werdende Leistung setzt sich zusammen aus der vertraglich vereinbarten Leistung und der Leistung, die sich aus den bis dahin aufsummierten Boni (Gesamtbonus) ergibt. Bei Rückkauf des Vertrages wird zusätzlich zum Rückkaufswert der Grundversicherung das Deckungskapital des Gesamtbonus ausgezahlt. Jeder Bonus trägt wie eine beitragsfreie Versicherung selbst zum Überschuß bei, deshalb erhöht sich der jährliche Überschußanteil noch um einen zusätzlichen, auf die bereits vorhandenen Boni entfallenden Überschußanteile. Überschußbeteiligung: Verzinsliche Ansammlung Die Verwendung der Überschußanteile zur Erhöhung der Versicherungsleistungen kann dadurch erfolgen, daß die zugeteilten Überschußanteile beim Versicherer angespart, verzinst und bei Beendigung der Versicherung zusammen mit der vertraglich garantierten Versicherungssumme ausgezahlt werden. Dieses Verfahren bezeichnet man als verzinsliche Ansammlung. Die Höhe des Ansammlungszinssatzes orientiert sich i.a. an der durchschnittlichen Verzinsung der Kapitalanlagen, wobei ein angemessener Abschlag vorgenommen wird, um kurzfristige Schwankungen zu vermeiden und die Kosten für die Führung des Überschußguthabens zu decken. I.d.R. kann der Versicherungsnehmer während der Laufzeit des Vertrages ganz oder teilweise über das vorhandene Überschußguthaben verfügen. Unfalltod-Zusatzversicherung (UZV) Sie kann den Versicherungsschutz ergänzen, allerdings nur in Verbindung mit einer Kapital-, Risiko- oder Rentenversicherung, die hierbei als Hauptversicherungen bezeichnet werden. Durch die UZV erhöht sich bei Unfalltod die vereinbarte Versicherungssumme. Unverfallbarkeit Nach Ablauf einer bestimmten Dauer ist der Lebensversicherungsvertrag trotz Einstellung der Prämienzahlung unverfallbar geworden. Der unverbrauchte Teil der geleisteten Prämien wird dem Versicherungsnehmer dann in Form der Prämienreserve (Deckungsrückstellung) als Wert überschrieben. Der Beginn der Unverfallbarkeit deckt sich also mit dem Zeitpunkt, von dem ab der Versicherungsnehmer einen Rückkaufswert oder die Umwandlung der Versicherung in eine prämienfreie mit herabgesetzter Versicherungssumme verlangen kann. Andere Versicherungszweige (Unfall-V., Kranken-V. und selbstverständlich die Sach-V.) kennen den Begriff der Unverfallbarkeit nicht, weil hier nur Risikoprämien erhoben werden. Unverfallbarkeit betrieblicher Versorgung Nach dem Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung behält ein Arbeitnehmer, dem betriebliche Versorgungsleistungen ( Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung ) zugesagt worden sind, seine Anwartschaft, wenn sein Arbeitsverhältnis gleich aus welchen Gründen endet, sofern in diesem Zeitpunkt der Arbeitnehmer bereits das 35. Lebensjahr vollendet hat und entweder die Versorgungszusage für ihn mindestens 10 Jahre bestanden hat oder der Beginn der Betriebszugehörigkeit mindestens 12 Jahre zurückliegt und die Versorgungszusage für ihn mindestens 3 Jahre bestanden hat. Besteht die betriebliche Altersversorgung in Form einer zugunsten des Arbeitnehmers abgeschlossenen Lebensversicherung (Direktversicherung), so darf der Arbeitgeber wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nach Erfüllung der genannten Voraussetzungen das Bezugsrecht nicht mehr widerrufen. Die Mindesthöhe der unverfallbaren Anwartschaft richtet sich nach dem Verhältnis

17 der Dauer der Betriebszughörigkeit zur Gesamtdauer vom Diensteintritt bis zum vereinbart gewesenen Leistungszeitpunkt. Verfügungsberechtigter Während der Vertragsdauer ist der V'snehmer im allgemeinen selbst Verfügungsberechtigter. Enthalten die AVB die Inhaberklausel, so besteht die Möglichkeit der rechtlichen Gleichstellung des Inhabers des V'sscheins mit dem V'snehmer. Der (widerruflich) Begünstigte erwirbt das Verfügungsrecht, wenn nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist, erst nach Eintritt des V'sfalles. Der unwiderruflich Begünstigte kann über seine Leistungsansprüche aus dem Vertrag schon vor Fälligkeit einer Leistung verfügen. Eine Abtretung oder Verpfändung der Ansprüche des unwiderruflich Begünstigten ist also möglich. Zessionar oder Pfandgläubiger sind in Höhe des abgetretenen oder verpfändeten Betrages bei Fälligkeit einer Leistung verfügungsberechtigt. Durch Pfändung ist eine weitgehende Aufhebung des Verfügungsrechtes (z.b. Inanspruchnahme des Kündigungsrechtes zur Erlangung der Rückvergütung) statthaft. Verlängerung Verlängerung der Dauer. Sie bedeutet bei unveränderter Versicherungssumme und daraus folgender Prämienermäßigung eine Risikoerhöhung. Der Versicherer kann daher eine erneute Prüfung des Gesundheitszustandes des Versicherten verlangen bzw. die beantragte Verlängerung ablehnen. Dies gilt auch dann, wenn Beginn und Ablauf des Vertrages um die Zeit einer Stundung oder eines versicherungslosen Vertragszustandes ( Aussetzen der Prämienzahlung ) verschoben wird. Verletzung der Anzeigenpflicht Hat der Versicherungsnehmer oder der Versicherte bei Abschluß, Änderung oder Wiederherstellung der Versicherung einen ihm bekannten Umstand, der für die Übernahme der Gefahr erheblich ist, verschwiegen oder falsch angegeben, so ist das Unternehmen gemäß 6 der Muster-Bedingungen berechtigt, innerhalb eines Monats, nachdem es von der Verletzung der Anzeigepflicht Kenntnis erlangt hat, von dem Vertrag zurückzutreten ( Rücktritt ). Als erheblich gelten im Zweifel alle Umstände, nach denen das Unternehmen ausdrücklich gefragt hat. Waren die Gefahrenumstände an Hand schriftlicher von dem Unternehmen gestellter Fragen anzuzeigen, so kann das Unternehmen wegen unterbliebener Anzeige eines Umstandes, nach welchem nicht gefragt worden ist, nur im Falle arglistiger Verschweigung zurücktreten. Der Rücktritt ist ausgeschlossen, a) wenn das Unternehmen den verschwiegenen Umstand kannte; Kenntnis eines Vermittlers der Versicherung steht der Kenntnis desunternehmens nicht gleich; b) wenn weder den Versicherungsnehmer noch den Versicherten ein Verschulden trifft; c) wenn der Versicherte gestorben ist und der verschwiegene oder falsch angegebene Umstand keinen Einfluß auf den Eintritt des Versicherungsfalles (z.b. Unfall) gehabt hat; d) wenn seit Abschluß, Änderung oder Wiederherstellung der Versicherung drei (bei einigen Unternehmen 1 oder 2) Jahre verstrichen sind. Daß einer der unter a) bis d) genannten Umstände vorliegt, hat derjenige zu beweisen, der die Berechtigung des Rücktritts bestreitet. Das Recht des Unternehmens, die Versicherung wegen arglistiger Täuschung anzufechten, bleibt unberührt ( Anfechtung ). Die Anfechtung ist auch zulässig, wenn der Versicherte ohne Kenntnis des Versicherungsnehmers die Täuschung verübt hat.

18 Versicherungsbedingungen (siehe Allgemeine Versicherungsbedingungen, AVB) Versicherungsfall Versicherungsfälle sind Ablauf des Vertrags, Tod des Versicherten, Heirat oder Berufsunfähigkeit. Stirbt der Versicherte vor Vertragsablauf, verlangt das Versicherungsunternehmen folgende Dokumente: 1. Versicherungsschein, 2. Beleg der letzten Beitragszahlung, 3. eine amtliche, Alter und Geburtsort enthaltende Sterbeurkunde und 4. ein ärztliches Zeugnis des behandelnden Arztes bzw. des Hausarztes über den Krankheitsverlauf, der zum Tode geführt hat. Im Erlebensfall, also dann, wenn der Versicherte das Vertragsende erlebt, genügt es, wenn man den Versicherungsschein sowie den Beleg der letzten Beitragszahlung an das Unternehmen schickt. Begeht der Versicherte in den ersten drei -teilweise bis zu fünf- Jahren nach Vertragsabschluß Selbstmord, wird im allgemeinen nur das Deckungskapital ausgezahlt. Ist der Selbstmord allerdings "in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit" verübt worden, wird die volle Versicherungsleistung erbracht. Vorauszahlung Sobald eine V. gemäß den AVB rückkaufsfähig ist, kann die Gesellschaft eine verzinsliche Vorauszahlung auf die V'sleistung gewähren. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Die Höhe der Vorauszahlung richtet sich nach der Höhe des Rückkaufswertes. Zur Vorsicht setzen die Unternehmen die Vorauszahlung meist etwas niedriger fest, damit sie bei etwaiger Nichtzahlung der Folgeprämien die Rückstände mit der restlichen Prämienreserve aufrechnen können. Der Zinssatz wird nach Lage des Kapitalmarktes festgesetzt. Werden die Zinsen (Zusatzbeiträge) nicht rechtzeitig gezahlt, so gelten die gleichen Folgen wie beim Zahlungsverzug für die Folgeprämien. Es kann aber vereinbart werden, daß die Zinsen (und Zinseszinsen) erst von einer fälligen Leistung einbehalten werden. Die Vorauszahlung sollte im Notfall in erster Linie zur Bezahlung der V's-prämien verwandt werden. Eine anderweitige Verwendung liegt meist nicht im Interesse der aus der V. begünstigten Angehörigen des V'snehmer. Der V'snehmer kann die Vorauszahlung jederzeit ganz oder teilweise zurückzahlen. Bei Eintritt des V'sfalles wird die bestehende Vorauszahlung mit der V'sleistung verrechnet. Vorläufiger Versicherungsschutz Abweichend von dem Grundsatz, daß in der Lebens-V. Versicherungsschutz erst nach abgeschlossener Risikoprüfung geboten werden kann, besteht hier Versicherungsschutz schon vor Abschluß der V. Ausgenommen sind Todesfälle, deren Ursache vor Antragstellung bekannt war. Der vorläufige Versicherungsschutz beginnt nach Ablauf der Widerrufsfrist von 10 Tagen nach Antragstellung ( Widerrufsrecht ) und erlischt mit dem Wirksamwerden des Versicherungsschutzes aus der beantragten V., spätestens zwei Monate nach Antragsdatum. Stirbt der Versicherte während der Dauer der vorläufigen V., wird die beantragte Versicherungssumme gezahlt. Die Höchstleistung ist auf DM ( einschließlich Leistung aus der Unfall-Zusatzversicherung ) begrenzt. Für den vorläufigen V.-Schutz ist kein besonderer Beitrag zu entrichten. Voraussetzung für die vorläufige V. ist, daß bei Antragstellung der erste Beitrag gezahlt oder für die Beiträge eine Einzugsermächtigung erteilt wurde. Der Leistungsumfang ist in eigenen "Bedingungen für den vorläufigen Versicherungsschutz in der Lebensversicherung" geregelt, die dem Versicherungsnehmer bei Antragstellung zusammen mit einer Versicherungsbestätigung ausgehändigt werden.

19 Vorsorgeaufwendungen (siehe Steuern) Waisenrente Oft umfaßt die Witwenrenten-Zusatzversicherung auch die Mitversicherung von Waisenrenten. Die Waisenrente beträgt i.d.r. 20 bis 30 % der Mannesrente und wird nur bis zu einem bestimmten Alter der Waisen gezahlt - z.b. 18. oder 21. Lebensjahr. Die gesamte Hinterbliebenenversorgung, d.h. die Summe aus Witwen- und Waisenrenten ist begrenzt auf die Höhe der Mannesrente. Widerrufsrecht Im Antrag zu kapitalbildenden Einzel-Lebens- und Rentenversicherungen wird dem Antragsteller ein W. von 10 Tagen eingeräumt. Er soll damit nach der Antragstellung eine zusätzliche Überlegungsfrist erhalten, während der er seine Entscheidung zum Abschluß des Versicherungsvertrages, der ihn in der Regel über viele Jahre finanziell verpflichtet, nochmals überdenken kann. Der Widerruf muß zu seiner Wirksamkeit dem Versicherer innerhalb der Frist zugehen und bewirkt eine rückwirkende Annulierung des Antrages. Das W. hat keine aufschiebende Wirkung. Der Antrag kann daher vom Versicherer auch schon während der Widerrufsfrist bearbeitet werden. Wegen des W. beginnt die - Bindefrist und der vorläufige Versicherungsschutz ( vorläufige V. ) erst nach Ablauf der Widerrufsfrist. Der Antragsteller muß auf sein W. im Antrag deutlich hingewiesen werden. Zumeist geschieht dies direkt über der Unterschrift. Das W. ist nicht vorgesehen für die Risiko-V., Firmen und Verbandsgruppen-V. sowie die Vereinsgruppen-V. nach Sondertarifen. Wiederinkraftsetzung Eine erloschene oder prämienfreie V. kann auf Antrag des Versicherungsnehmers wieder in Kraft gesetzt werden. Eine etwa vorhandene Prämienreserve wird zur Rückdatierung des technischen Beginns der V. verwandt. Hinsichtlich Risikoprüfung, Wartezeit oder Abschlußfrist gelten die gleichen Bestimmungen wie bei einem Neuantrag. Der Beginn der Gewinnbeteiligung wird je nach Lage des Falles gesondert festgesetzt werden. Die Nachzahlung der gesamten Rückstände erst nach Ablauf der im Mahnschreiben genannten Fristen (Zahlungsverzug) befreit den Versicherten nicht von der Darlegung seines Gesundheitszustandes. Witwenrenten-Zusatzversicherung Sie dient der Versorgung der Ehefrau und kann in eine auf das Leben des Ehemannes abgeschlossene Rentenversicherung eingeschlossen werden. Sie umfaßt die Anwartschaft auf eine lebenslang zahlbare Witwenrente. In Anpassung an die Regelung in der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt sie i.d.r. 60 % der Mannesrente. Abweichende Rentensätze sind möglich. Der Anspruch entsteht mit dem Tod des versicherten Ehemannes. Im Fall des Todes nach Beginn der Rentenzahlung wird, wenn eine Mindestlaufzeit vereinbart ist, bis zu deren Ablauf statt der Witwenrente die Rente aus der Hauptversicherung gezahlt. Stirbt die Ehefrau vor dem versicherten Ehemann, so erlischt die Zusatzversicherung ohne Anspruch auf eine Rückvergütung. Bei Wiederverheiratung wird gelegentlich eine Abfindung vereinbart. Bei Ehescheidung wird mitunter auf Antrag des Versicherungsnehmers das Deckungskapital ausgezahlt, das auf die Witwenrenten-Zusatzversicherung entfällt.

20 Witwenrenten-Zusatzversicherung Sie dient der Versorgung der Ehefrau und kann in eine auf das Leben des Ehemannes abgeschlossene Rentenversicherung eingeschlossen werden. Sie umfaßt die Anwartschaft auf eine lebenslang zahlbare Witwenrente. In Anpassung an die Regelung in der gesetzlichen Rentenversicherung beträgt sie i.d.r. 60 % der Mannesrente. Abweichende Rentensätze sind möglich. Der Anspruch entsteht mit dem Tod des versicherten Ehemannes. Im Fall des Todes nach Beginn der Rentenzahlung wird, wenn eine Mindestlaufzeit vereinbart ist, bis zu deren Ablauf statt der Witwenrente die Rente aus der Hauptversicherung gezahlt. Stirbt die Ehefrau vor dem versicherten Ehemann, so erlischt die Zusatzversicherung ohne Anspruch auf eine Rückvergütung. Bei Wiederverheiratung wird gelegentlich eine Abfindung vereinbart. Bei Ehescheidung wird mitunter auf Antrag des Versicherungsnehmers das Deckungskapital ausgezahlt, das auf die Witwenrenten-Zusatzversicherung entfällt.

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