Zukunft braucht Forschung Green Mobility Südtirol : Strategische Roadmap für nachhaltige alpine Mobilität

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1 Zukunft braucht Forschung Green Mobility Südtirol : Strategische Roadmap für nachhaltige alpine Mobilität Daniel Krause Fraunhofer Italia - IEC Fraunhofer 1

2 Gesamtstrategie: Roadmap Südtirol 2030 Auf dem Weg zur Modellregion für nachhaltige Mobilität Status Quo Südtirol 2013 Strategische Roadmap Vision Mobilität in Südtirol regionalspezifische Randbedingungen - Problemfelder - Handlungsempfehlungen - Roadmap als Verknüpfung konkreter Maßnahmen - wünschenswerte und erreichbare Zukunft - vorausschauendes Leitbild Schritt 1: Situationsanalyse Schritt 3: Roadmap Schritt 2: Vision Südtirol 2030 Fraunhofer 2

3 Analyse regionalpezifischer Rahmenbedingungen Ausgangssituation Südtirol 2013 Regionalspezifische Randbedingungen Raumstruktur und Gesellschaft Mobilität und Verkehr - Naturräumliche Struktur - Siedlungsstruktur - Gesellschaftsstruktur - Wirtschaftsstruktur - Energiemix - Infrastruktur - Verkehrskennzahlen - Verkehrskonzepte und Intermodalität - Akteure Mobilität - Forschungsprojekte und Initiativen - Mobilitätstechnologien Verknüpfung der Indikatoren Politik und rechtlicher Rahmen - Zuständigkeiten - Bestehende Strategien - Förderbedingungen - Steuerung / Regulierung Fraunhofer 3

4 Onlinebefragung zur Identifikation von Problemfeldern Ranking absteigend für die gesamte Region Südtirol Top 5 Zustimmung > 50% n=64; Vertreter Städte/Gemeinden, Wirtschaft Fraunhofer 4

5 Beispiel: Auslastung im Individualverkehr Probleme und Bedarfe - Nennungen Stau/Überlastung der innerörtlichen Straßen zu Stoßzeiten (Veranstaltungen, Hauptgeschäftszeiten, Wochenende, Ferien, Pendler, Touristen) Parkplatzprobleme (Veranstaltungen, Bahnhöfe) Geringe Nutzung des ÖPNV, teilweise aber starke Auslastung zu Stoßzeiten Starker Pendlerverkehr aus umliegenden Dörfern ungenügende Steuerung des Verkehrs (Leitsystem) Öffentliche ÖPNV in Seitentälern weniger gut ausgebaut Fraunhofer 5

6 Gesamtstrategie: Roadmap Südtirol 2030 Auf dem Weg zur Modellregion für nachhaltige Mobilität Status Quo Südtirol 2013 Strategische Roadmap Vision Südtirol regionalspezifische Randbedingungen - Problemfelder - Handlungsempfehlungen - Roadmap als Verknüpfung konkreter Maßnahmen - wünschenswerte und erreichbare Zukunft - vorausschauendes Leitbild Schritt 1: Situationsanalyse Schritt 3: Roadmap Schritt 2: Vision Südtirol 2030 Fraunhofer 6

7 Entwicklung der Vision Südtirol 2030 Gesamtsystem, Einflussbereiche und Schlüsselfaktoren Wirtschaftsstruktur neue Technologien Emissionen Infrastruktur Politik und Förderung Intermodalität Mobilität in Südtirol Umwelt & Klima Mensch und Lebensweise Transport und Verkehr Energie & Ressourcen Siedlungsstruktur Kultur und Trends Motivation zur Nutzung Demographie Kosten Fraunhofer 7

8 Methodischer Prozess der Szenarioentwicklung Indikatoren Projektionen Szenarien 1 3a 4 Vision Südtirol 2030 globale und lokale Trends 2 allgemeine Schlüsselfaktoren (SF) bereits bekannt * 3b Szenario XX Vision XY Vision XZ Südtirol spezif. Schlüsselfaktoren (SF) noch nicht bekannt * aus anderen Studien/Modellregionen Fraunhofer 8

9 Identifikation von 16 Schlüsselfaktoren Raumstruktur und Gesellschaft Energie und Umwelt Mobilität und Verkehr Politik und rechtlicher Handlungsrahmen 1 Demographie 5 Energieversorgung und Verteilung 10 Mobilitätstechnologien, Antriebstechnologien 16 Anreizmaßnahmen und Restriktionen 2 Kultur/Lifestyle und Umweltbewusstsein 6 Versorgungsstruktur für Mobilität 11 Verkehrsinfrastruktur 3 Siedlungsstruktur 7 Ressourcen-verfügbarkeit 4 Wirtschaftsstruktur 8 Klimabedingungen 12 Verkehrskennzahlen und Verkehrsaufkommen 13 Urbaner Wirtschaftsund Lieferverkehr 9 Umweltbelastung 14 Mobilitätsdienst-leistungen 15 Vernetzung im Mobilitätsbereich Ausrichtung der SF lokal global global/lokal Fraunhofer 9

10 Beispiel: Vernetzung im Mobilitätsbereich Projektionen für Schlüsselfaktor 15 Diskutierte Aspekte Grad der Vernetzung von Informationssystemen Verarbeitung Verkehrsrelevanter Daten Vernetzung von Mobilitätssystemen Verzahnung von Mobilitätsangeboten Mobilitätsunterstützende Technologien Innovation vs. Standardisierung Rolle von IKT Wahrscheinliche Projektion Schnittstellen 15% 31% 8% 15% 8% 8% 8% 8% Standardisierungsgrad Schnittstellen (IT) hoch unverändert leere Standardisierung Geringe Kooperationsbereitschaft der Anbieter geringe Akzeptanz Insellösungen Geringe Kooperationsbereitschaft der Anbieter mobility cloud Zunehmende Kooperationsbereitschaft Umfassende Integration Inselhopping Zunehmende Kooperationsbereitschaft der Anbieter Kooperationsbereitschaft der Anbieter nimmt ab Kooperationsbereitschaft der Anbieter nimmt zu Fraunhofer 10

11 Beispiel: Vernetzung im Mobilitätsbereich Projektionen für Schlüsselfaktor 15 Leitbild: Mobility Cloud Hohe Kooperationsbereitschaft der Anbieter von Mobilität (Städte, Gemeinden, Verkehrsbetriebe und private Anbieter von Mobilität) führt zu einem intensiven Austausch zwischen den Akteuren und einer hohen Angebotsqualität Unterschiedliche Mobilitätsangebote und -konzepte (öffentliche und private) werden stärker miteinander verknüpft (intermodale Umsteigepunkte, Mobility- Hubs) Die Standardisierung und Normierung in verschiedenen Bereichen (Steckersysteme für Elektrofahrzeuge, Abrechnungssysteme etc.) ist weiter vorangeschritten IT-Schnittstellen sind vereinheitlicht worden und gewährleisten einen besseren Austausch zwischen unterschiedlichen Systemen und Akteuren Verkehrsdaten werden besser ausgetauscht und zur Verkehrssteuerung genutzt (Telematic City) Fraunhofer 11

12 Vision Mobilität in Südtirol 2030 Bündelung aller 16 Schlüsselfaktor-Leitbilder Fraunhofer 12

13 Gesamtstrategie: Roadmap Südtirol 2030 Auf dem Weg zur Modellregion für nachhaltige Mobilität Status Quo Südtirol 2013 Strategische Roadmap Vision Südtirol regionalspezifische Randbedingungen - Problemfelder - Handlungsempfehlungen - Roadmap als Verknüpfung konkreter Maßnahmen - wünschenswerte und erreichbare Zukunft - vorausschauendes Leitbild Schritt 1: Situationsanalyse Schritt 3: Roadmap Schritt 2: Vision Südtirol 2030 Fraunhofer 13

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Fraunhofer 14

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