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1 Schulamt Effingerstrasse 21 / Meerhaus Postfach 8125, 3001 Bern Stadt Bern Direktion für Bildung, Soziales und Sport Befragung der Lehrpersonen der Stadt Bern zur Schulinformatikplattform base4kids Zusammenfassung der Resultate März 2011

2 1 Zusammenfassung Missverständnisse und Falschinformationen Allgemein Ausrüstung Software Externer Datenzugriff Mail Funktionen von base4kids Login Weiterbildung Sicherheit ICT-V... 8 Die Online-Umfrage wurde erstellt und durchgeführt mit: surveymonkey (www.surveymonkey.ch) Fragebogen und Auswertung: Jörg Moor, Schulamt Bern 2 SCHjmo_110301_Bericht_EVAL_Kurzfassung.doc

3 1 Zusammenfassung Zwischen Frühling 2008 und Sommer 2009 ist die Schulinformatikplattform base4kids in den Volksschulen der Stadt Bern in Betrieb genommen worden. An der vorliegenden Standortbestimmung haben sich rund 1/3 aller Lehrpersonen der Stadt beteiligt und damit ihr Engagement für eine gut funktionierende ICT-Plattform aufgezeigt. Gemeinsam stellen sie fest, dass die Computernutzung in den Schulen während den letzten drei Jahren zugenommen hat und in Anbetracht von Facebook, Cyberbullying/-mobbing und immer leistungsfähigeren Smartphones - Medienkompetenzen zu einem wichtigen Bereich der schulischen Auseinandersetzung mit ICT (Information and Communication Technology) geworden ist. Mit den vorliegenden Resultaten liegen erstmals zuverlässige Informationen über den Anspruch der Lehrpersonen an die Praxistauglichkeit ihrer ICT-Infrastruktur und über die projektbegleitenden Massnahmen vor. Die Nutzungsgewohnheiten und Erfahrungen im Umgang mit ICT in Unterricht, Vor- und Nachbereitung, aber auch bei administrativen Tätigkeiten bestimmen letztendlich die technischen, organisatorischen und pädagogischen Massnahmen, welche für die Optimierung der Plattform base4kids bestimmend sind. Die vorliegenden Resultate tragen dazu bei, die Qualität an der bestehenden und die Anforderungen an die kommende Generation von base4kids zu definieren und zu verbessern. Viele Fragestellungen erlaubten es auch, Bemerkungen in Textform anzubringen. Dabei sind diverse Missverständnisse und Falschinformationen zum Vorschein gekommen. In Kapitel 12 Anhang sind diese Meinungen kommentiert und beantwortet. Die Rückmeldungen können folgendermassen zusammengefasst werden: Infrastruktur: Die Lehrpersonen beurteilen die Qualität der Hardware von base4kids als gut. Einschränkungen gibt es bei den Kopiergeräten (WorkCentre). Um die Zielsetzung der Integration von ICT in den Fachunterricht erreichen zu können benötigen rund 70% der Lehrpersonen zusätzliche Computer. Die aktuell vorhandenen zwei Geräte pro Klasse reichen auch in Hinblick auf neue Lehrmittel nicht aus. Der Kanton hat deshalb bereits seine Empfehlungen im Jahr 2009 auf mind. 3 Geräte pro Klasse erhöht. Die Fachlehrpersonen, die Lehrpersonen des Förderbereichs und der Kindergärten melden Ansprüche nach Computer in ihrem Unterricht oder für ihre Administration (Kindergärten) an. Deutlich wird auch der Wunsch der Unter- und Mittelstufenschulen nach PC-Räumen. Die lange Anmeldezeit bei der persönlichen Anmeldung (Login) wird als unzumutbar für Unterrichtssituationen und als grösstes Handicap der bestehenden Plattform bezeichnet. Zur Behebung dieses Engpasses, der einerseits mit der Grösse der Userprofile, mit dem Betriebssystem Windows XP und andererseits mit den knappen Netzwerkkapazitäten der Schulhauszuleitungen (WAN) zusammenhängen sind bereits Optimierungsmassnahmen eingeleitet worden. Nutzung: Computer werden in der Schule u.a. als Übungsgerät mit vielfältiger Lernsoftware, zur Recherche, als Schreibmaschine, als Videoabspielgerät, Fotospeicher und als schulhausübergreifende Kommunikationszentrale eingesetzt. Diese Funktionen stellen hohe Anforderungen an das Engineering der Plattform. Die Schulen arbeiten sehr unterschiedlich mit den vorhandenen Möglichkeiten: während dem vielerorts base4kids zur schulinternen Kommunikationsplattform geworden ist, arbeiten einzelne Schulen immer noch mit Privatmails und separaten Logins auf (Schul-)Webseiten. Die Rückmeldungen zeigen auf, dass in Schulen mit einer konsequenten Durchsetzung der Mail- und Ablagefunktion durch die Schulleitungen und ICT-V die Akzeptanz von base4kids höher ist. Wenig genutzt wird die Möglichkeit des mobilen Einsatzes von Notebooks, dies hauptsächlich wegen der Kabelanschlüsse. Ungefähr die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler arbeiten heute mindestens 1x pro Woche am Computer. Die andere Hälfte bekommt dazu weniger Gelegenheit. Die Rückmeldungen ergeben auch, dass gut ein Viertel der Kinder nie oder höchstens 1-3x pro Jahr die Möglichkeit zum Lernen mit dem Computer erhalten. Der Softwareeinsatz ist je nach Schulstufe sehr unterschiedlich. Generell lässt sich aussagen: je älter die Schülerinnen und Schüler sind, desto mehr wird - wie auch die Lehrpersonen - Standardsoftware (Internet, Office, Mail) eingesetzt. Unter- und Mittelstufe arbeiten vermehrt mit Lernsoftware, die für dieses Alter auch vielfältig zur Verfügung steht. Dabei nutzt die Unterstufe vor allem Blitzrechnen und Cesar, während die Mittelstufe die deutlich breitere Programmpalette einsetzt. SCHjmo_110301_Bericht_EVAL_Kurzfassung.doc 3

4 Pädagogik: Das Pädagogische Konzept base4kids ist seit dem Schuljahr 2010/2011 verbindlich, bei den Lehrpersonen aber noch zuwenig bekannt. In der Weiterbildung ist deshalb dem Aspekt des Unterrichtens mit ICT und damit der Auseinandersetzung mit den Lernzielen des Konzeptes stark Beachtung zu schenken. Die Lehrpersonen beurteilen ihre eigenen technischen Fertigkeiten im Umgang mit Standardsoftware als gut, sind aber relativ selbstkritisch in der Einschätzung ihrer ICT-Unterrichtskompetenzen. Diese Selbsteinschätzung weicht auch von der Einschätzung der Schulleitungen ab, die das Weiterbildungsbedürfnis ihrer Lehrpersonen als tiefer einschätzen. Für die erfolgreiche Integration von ICT in den Fachunterricht benötigen Lehrpersonen vor allem die persönliche Beratung. Ausserdem besteht das häufig geäusserte Bedürfnis nach Möglichkeiten des Kennenlernens sowie des Downloads fertiger Unterrichtseinheiten. Die Beratung von Lehrpersonen ist Teil des Pflichtenhefts der ICT-V und kann somit einfach und schulintern realisiert werden. Es ist Aufgabe des Schulamtes, geeignete Weiterbildungsangebote und Austauschmöglichkeiten für Lerninhalte zur Verfügung zu stellen. Dabei stellt sich die Frage, wer solche Inhalte erarbeitet, sind doch weniger als 10% der Lehrpersonen bereit, eigene Beiträge zu leisten. Betrieb, Support: Die Zuverlässigkeit der Plattform base4kids wird von den Lehrpersonen als gut beurteilt. So treten Störungen des Betriebs selten auf und werden dann rasch behoben. Die häufigsten Probleme betreffen die Logins, wobei diese Probleme meist mit vergessenen oder falsch eingegebenen Passwörtern zu tun hatten. Die Rückmeldungen der ICT-V deuten weiter darauf hin, dass Fehlmanipulationen mit der Hardware die zweithäufigste Fehlerursache waren. Der Datenabgleich der Schuladministration mit der Einwohnerkontrolle führte in einigen Fällen zu vorübergehenden Datenverlusten. Diese konnten aber in den allermeisten Fällen wiederhergestellt werden. Die Prozedur des Datenabgleichs wurde optimiert, sodass keine Probleme mehr auftreten sollten. Für grössere Schäden insbesondere durch Diebstahl und durch Vandalismus ist die Hardwareversicherung aufgekommen. Administration: Die Möglichkeiten der base4kids-plattform werden in vielen Schulen geschätzt und eingesetzt. In einzelnen Schulstandorten werden die Mail- und Ablagefunktionen wenig bis gar nicht benutzt. Die Lehrpersonen dieser Schulen geben an, dass sich der Computergebrauch in ihren Schulen in den letzten drei Jahren nicht erhöht hat dies als wesentlicher Unterschied zu Schulen mit interner Verpflichtung zur administrativen Nutzung von base4kids. Massnahmen: Die folgenden Massnahmen werden aufgrund der Rückmeldungen ergriffen: Massnahmen Logindauer: Profiloptimierung Termine Auftrag erteilt Mail für Schülerpostfächer öffnen März 2011 Weiterleitung des base4kids-mails aktivieren März 2011 ICT-Unterrichtskompetenzen der Lehrpersonen Verbessertes Handling des externen Datenzugriffs Verbesserte Multimediafunktionen Anzahl Computer pro Klasse Computer für LP des Förderbereichs und Spezialräume IWB-Kurse auf Abruf durch SL/ Lernsoftwareeinführungen durch ICT-V nach schulinterner Planung Prüfung durch ID Sommer 2011 Abklärungen bis Sommer 2011; Re-Rollout Herbst 2012 mit Win7 Sommer 2011: zusätzliches Notebook für 3. Klassen; Planung grösseres Mengengerüst für Re-Rollout Herbst 2012 Schulinterne Zuteilungen nach Re-Rollout Herbst 2012 Einfacheres persönliches Login Prüfung für Re-Rollout Herbst SCHjmo_110301_Bericht_EVAL_Kurzfassung.doc

5 2 Missverständnisse und Falschinformationen Die Bemerkungen zu den einzelnen Fragen der Umfrage enthalten oft falsche oder zumindest unpräzise Angaben oder Feststellungen. Hier werden diese Missverständnisse kommentiert und beantwortet: 2.1 Allgemein Als LP für gestalterische Fächer unterrichte ich nicht ICT, wünsche mir jedoch, dass ICT- Fertigkeiten immer mehr auch in unserem Unterricht angewendet werden können. Kommentar: ICT ist eine Zusätzliche Aufgabe im Lehrplan und wird in den Fachunterricht integriert. Wie Sie richtig wünschen: auch im Gestalten! da nicht alle LPS regelmäßig ihre base4kids mails einsehen, funkt. das system der trennung von beruflichen und privaten mails nur teilweise. K: Wenn die Schule das base4kids-mail als Standardmail festlegt, ist dieses Problem gelöst! Das muss die Schulleitung entscheiden und durchsetzen. Warum hat man nicht ein Linux-System ausgewählt, was viel weniger anfällig gewesen wäre? K: Was bedeutet für Sie anfällig? Die Plattform ist vom Konzept her vorgegeben. Viele (Lern-)Software läuft auf Linux nicht. Ist ein Netzwerk von 1300 Clients unter Linux weniger anfällig? Wer verdiente da daran? K: Microsoft hat an den Lizenzen für Server und Clientlizenzen Geld verdient, bietet dafür aber dokumentierte Supportanleitungen. Die Beschaffung von Linux ist deutlich günstiger, die Konfigurationskosten fallen aber auch hier an. Durch die offene Architektur fehlen direkte Support-Ansprechpartner, was den Betrieb verteuert. Warum wurde in der Stadt Bern dieses System eingeführt, wer hat wohl davon am meisten profitiert??? Educanet2.ch ist von mir aus gesehen das benutzerfreundlichere System, ich brauche base4kids eigentlich nicht. K: Es ist die Aufgabe der Gemeinden, den Schulen eine einheitliche Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Bern arbeitet mit einem klassischen Server-Client-System, bei dem Daten einfach per drag & drop kopiert werden können. Die Personen, die Klassen, die Lehrpersonen und sogar die Schulkreise verfügen über eigene Ablagemöglichkeiten ohne Grössenbeschränkungen. Das erlaubt den Aufbau von grösseren Materialsammlungen. Das bietet Educanet nicht! Im Mail stehen wie in educanet2 Adressen, Termine und Aufgaben zur Verfügung. Daneben gibt es Vieles mehr. Selbstverständlich bietet educanet2 andere Vorteile und Funktionen und deshalb ist es den Schulen ja weiterhin möglich, diese zu nutzen. Jetzt mag ich nicht mehr für Sie denken! Die Umfrage ist mir zu lang und zeitaufwändig! K: Herzlichen Dank, haben Sie immerhin bis hierhin mitgemacht! 2.2 Ausrüstung Das Mikrofon erkennt die Laute des Sprechers nicht deutlich genug, weil vielleicht noch Nebengeräusche aus dem Klassenzimmer da sind. Mikrofon: wäre erwünscht, jedoch nicht vorhanden Es werden Kopfhörer benötigt K: Jeder base4kids-computer ist mit einem Headset mit Kopfhörer und Mikrofon ausgestattet. Damit lassen sich auch in unruhiger Atmosphäre vernünftige Aufnahmen durchführen. die computer (auch notebooks sind mit kabel befestigt. Ich kann sie gar nicht zügeln K: Zu jedem Notebookschloss verfügt der ICT-V über zwei Schlüssel, von denen mindestens einer an die Klassenlehrpersonen abgegeben werden soll. Pro Klassenlehrperson eine externe Harddisk für Backup-Zwecke zu Verfügung stellen. Memorysticks wären auch praktisch. SCHjmo_110301_Bericht_EVAL_Kurzfassung.doc 5

6 K: Base4kids speichert stündlich alle Daten. Diese können einfach für die letzten 2 Monate zurückgeholt werden. Die ICT-V kennen die Bedienung. Memorysticks sind unterdessen sehr billig, sind privat und werden auch so angeschafft. Mit FileWay besteht sogar die Möglichkeit auf Memorysticks zu verzichten. Falls es der Stadt finanziell nicht möglich ist, mehr Laptops zur Verfügung zu stellen, muss den Schulen erlaubt sein, b4k-gerate selber zu finanzieren. K: Alle Schulen wurden 2009 informiert, dass sie im Rahmen von 10% ihrer base4kids-ausrüstung auf eigene Rechnung base4kids-computer mit der ganzen Software und dem Support der Informatikdienste bestellen können. Mehrere Schulen haben davon Gebrauch gemacht. 2.3 Software Audacity brauche ich mit und für die Schüler auf meinem eigenen Laptop. K: Audacity ist auf den base4kids-computern vorinstalliert! Als OpenSource-Programm kann es aus dem Internet auf jedem Computer kostenlos installiert werden. Auch finde ich es eine Zumutung, dass man im Explorer die Startseite nicht selber bestimmen kann. K: Schülerinnen und Schüler neigen dazu, möglichst exotische Startseiten einzurichten. Um weder trällernde Shakiras, brummende Ferraris oder nackte Damen beim Aufstarten des Internets zu verbieten, wurde die Funktion gesperrt. LingoFox wird als zusätzliche Software gewünscht. K: LingoFox ist auf allen Lehrpersonen-Computern installiert! kein Zugriff auf Evento Klassenlisten, etc. K: EVENTO ist ein Schuladministrationsprogramm. Aus Datenschutzgründen haben nur die Schulleitungen und Sekretariate mit entsprechender Schulung darauf Zugriff! Die Listen können aber problemlos herauskopiert und den Lehrpersonen auf deren Netzlaufwerken zur Verfügung gestellt werden. Wie macht man eine schöne und sinnvolle WEbside mit base4kids? K: Eine Webseite macht man heute direkt im Internet. Die Zeit komplizierter Webseitengeneratoren für Gelegenheitsnutzer ist passé. Nutzen Sie ein OpenSource-CMS (Content Management System), das gratis im Internet verfügbar ist. Empfehlenswert sind z.b. die zwar z.t. englischsprachig aber intuitiv zu bedienen und auch gleich gratis gehostet werden können. Es wäre für mich als Bibliothekarin wichtig, dass die Software der Bibliothek mit base4kids und vor allem mit den anderen Schulbibliotheken vernetzt wäre. Danke! K: Base4kids ist ein Unterrichtsnetz. Die Bibliotheken sind nicht Bestandteil von base4kids. Eine Vernetzung von Schulbibliotheken kann erst stattfinden, wenn sich die Bibliothekarinnen und Bibliothekare auf einen einheitlichen Standard geeinigt haben und die Finanzierung notwendiger Massnahmen geklärt ist 2.4 Externer Datenzugriff Mit FileWay Dateien von einem externen Computer hochzuladen, braucht extrem viel Zeit, da keine ganzen Ordner hochgeladen werden können, sondern nur! einzelne Dokumente. K: Der Upload kann auch ganze Ordner bewältigen: Komprimieren (zippen!) Sie den Ordner und laden Sie ihn dann so hoch. Er muss dann allerdings noch unzipped werden. Das ist übrigens bei educanet2 ebenso. Das ganze Base4kids System sollte nochmals überdacht und vereinfacht werden, da auch sehr viele ältere LehrerInnen sich damit abgeben müssen. Z.B. sollte man von zuhause aus mit einem base4kids Laptop problemlos auf alle Laufwerke zugreifen können. um z.b. Vorlagen zu speichern bzw. herunterladen zu können. K: Base4kids sollte eigentlich keine Altersgrenzen kennen. Trotzdem können Sie wie auch alle Schülerinnen und Schüler - mit FileWay auf die gewünschten Vorlagen zugreifen. Einige technische Gegegebenheiten sind leider unumstösslich. Fragen Sie ihren ICT-V. 6 SCHjmo_110301_Bericht_EVAL_Kurzfassung.doc

7 unsere schulleitung hat keinen zugriff auf base4kids, so dass wir beispielsweise sitzungsprotokolle immer noch ausdrucken und nicht nur auf den server laden können. K: Die Schulleitung hat via FileWay zwar etwas umständlicher Zugriff auf die base4kids-server. Andererseits besteht ja auch noch die Möglichkeit, Dateien per Mailanhang zu verschicken und sie dann auf die Netzlaufwerke zu sichern. 2.5 Mail Ich finde es sehr mühsam, Mails über meine base4kids-adresse von Studenten aus Afrika/China (Bettalaktionen) oder Mitteilungen über Gewinne bei Euromillions - von dubiosen Instituten - zu erhalten. Ich wäre froh, wenn diese gefiltert würden und gar nicht Zugang bis zu den Adressaten fänden. Ich bin kein Einzelfall. Verschiedene Kolleginnen und Kollegen an unserer Schule haben mir auch schon über Viagra-Werb s berichtet... K: Bekannte SPAM-Server werden von den Informatikdiensten geblockt. Es gibt allerdings viele Wege, wie SPAM in die Mailboxen gelangen kann (Viren oder Trojaner auf dem eigenen Privatcomputer oder demjenigen eines Bekannten; Roboter, welche Namensverzeichnisse durchgehen und an alle möglichen Kombinationen Mails versenden; u.v.m.) Die Problematik ist vergleichbar mit der Dopingbekämpfung: hat man einen Test entwickelt, gibt es bereits wieder neue Wege um zu tricksen. 2.6 Funktionen von base4kids Scannen funktioniert nicht, oder? K: Mit dem Xerox Phaser 6180 können Sie sich ein gescanntes Bild per Mail zuschicken lassen! Die ICT-V haben die Anleitungen dazu. Leider ist es technisch verhindert, dass die SchülerInnen ihre Handys verbinden können, um Fotos hochzuladen. K: Es ist nicht technisch unterbunden. Meistens geht es mit Bluetooth (Notebooks!) oder Kabel. Mit einem CardReader und der Speicherkarte des Handys funktioniert es ebenfalls. Einige Modelle machen allerdings Probleme. Ich finde es sehr fragwürdig und absolut nicht vorbildlich, dass die Computer immer laufen müssen und nicht abgestellt werden dürfen. In der heutigen Zeit einfach unverständlich. K: Das ist falsch! Es wird ausdrücklich empfohlen, die Computer nach dem Gebrauch herunterzufahren. Sie sollten lediglich immer am Netzwerk- und am Stromkabel angeschlossen sein. Von Uhr abends bis 6.00 Uhr morgens wird sogar alle fünf Minuten automatisch überprüft, ob noch ein Benutzer angemeldet ist. Wenn das nicht der Fall ist, fährt das Gerät automatisch herunter. Wir haben auch noch eine Schulhomepage für die Schuldokumente. K: Das ist die Entscheidung der Schule. Wenn schon die Möglichkeit einer gemeinsamen Plattform auf base4kids gegeben ist, wird der Aufwand einfach grösser, wenn die Daten an verschiedenen Orten aktualisiert werden müssen. Auf base4kids ist ja mit FileWay die gleiche Möglichkeit des externen Zugriffs eingerichtet wie mit dem separaten Login auf der Homepage. 2.7 Login für das persönliche Anmelden benötige ich zur Zeit zwischen 20 und 30 min. K: Lassen Sie ihr Profil durch die ICT-V LP zurücksetzen. Es wird danach deutlich schneller gehen. Zu Ihrer Information: Momentan wird an der Verbesserung des Logins gearbeitet. Die (Login-)Namen sind z T auch sehr kompliziert, sollte vereinfacht werden. K: ist Vorschrift. Doppelnamen können durch die Schulsekretärin gekürzt werden. Kann mich nicht bei allen Geräten anmelden! K: Personen mit gültigem base4kids-login können sich auf allen base4kids-computern in allen Schulhäusern der Stadt einloggen! SCHjmo_110301_Bericht_EVAL_Kurzfassung.doc 7

8 2.8 Weiterbildung Lernprogramme lassen sich häufig mit der Technik von Versuch und Irrtum bedienen. So ist der Lernwert doch sehr gering oder die Schüler brauchen während des Arbeitens eine sehr enge Begleitung, welche im Klassenverband nicht möglich ist. (Spez) K: Eine sorgfältige Einführung der Kinder in eine Software ist zwingend, wenn sie selbständig mit einem Programm arbeiten sollen. Das ist genau gleich wie bei anderen Unterrichtsmaterialien. Bin neu an der Schule, wusste gar nicht, dass diese Geräte zur Verfügung stehen. Ich wünsche mir eine Fortbildung in kleiner Gruppe, wo ich die Dinge verbessern kann, die ich erst jetzt angefangen habe, zu gebrauchen. K: Die ICT-V sind in den Schulen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Weiterbildungen mit ICT. Fragen Sie nach und lassen Sie sich das Gewünschte zeigen. 2.9 Sicherheit Ich speichere seit meinem Datenverlust (mein Account funktionierte von einem Tag auf den anderen nicht mehr - danach waren alle Daten weg!) nichts mehr auf das base4kids- Notebook! K: Bei plötzlichen Datenverlusten müssten sie sich bei melden. Datenverluste sollten eigentlich nicht mehr vorkommen, die Ursache ist jetzt bekannt. Ich habe immer Angst, dass mein Profil gelöscht werden könnte, da ich meine Wohnadresse im März 2010 geändert habe. Ich habe das Gerücht gehört, dass dadurch das eigene Profil gelöscht werden könnte. Ich bitte um eine externe Harddisk für Schulzwecke sprich Backup von "Eigene Dateien" (jede Klassenlehrperson 1 Stück). K: Der Datenabgleich mit EVENTO hat tatsächlich Probleme bereitet, die aber unterdessen erkannt sind. Lesen Sie auch die Antwort oben. Finde es sehr mühsam, wenn ich mein Base4kids Kennwort" alle halb Jahr" wechseln muss. K: Das base4kids-kennwort muss einmal pro Jahr gewechselt werden. Dies entspricht einem minimalen Sicherheitsstandard. Es stört mich, dass ich mich nach ca. 20 Min. arbeiten in base4kids von meinem persönlichen PC aus, immer wieder neu anmelden muss. Es ist absoluter Unsinn, dass die Anmeldung nach kurzer Zeit wieder herausfällt. Ich möchte mich gerne vor dem Unterricht anmelden, damit die Schüler nachher selbständig arbeiten könnten - doch muss ich die stumpfsinnige Anmeldung jedes Mal mit den Schülern wiederholen - als ob ich nichts Besseres in dieser Zeit zu tun hätte! K: Nach 10 Minuten Inaktivität werden die base4kids-bildschirme gesperrt. Sie müssen sich nicht neu anmelden, sondern nur den Bildschirm wieder aktivieren. Das ist eine Sicherheitsmassnahme zum Schutz Ihrer Daten: Vergisst mal jemand, sich abzumelden, kann im gesperrten Zustand niemand anderes die Daten einsehen, löschen oder kopieren. Mit der Kennworteingabe ist der Computer sofort wieder einsatzfähig. Es ist auch nicht sehr sinnvoll, die Schülerinnen und Schüler mit dem persönlichen Account der Lehrperson anzumelden (Datenschutz!), sondern sich dann eher mit dem unpersönlichen Account anzumelden. Dessen Kennwort können alle Schülerinnen und Schüler selber eingeben: base4kids Für den unpersönlichen Account ist die Dauer bis zur Sperrung des Bildschirms neu auf 60 Minuten eingestellt ICT-V Wunsch: Ein ICT- Verantwortlicher, der im Umfang in dem er angestellt ist auch anwesend ist und der auch meine andern Computer, die ich privat angeschafft habe, so wartet, dass ich zumindest drucken kann... K: Die ICT-V haben ein klar definiertes Pflichtenheft! Darin steht aber nichts von der Wartung privat angeschaffter Computer. Wenn ein ICT-V dies anbietet, ist dies sein freiwilliges Angebot 8 SCHjmo_110301_Bericht_EVAL_Kurzfassung.doc

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