Planen. 27. Juni 2014 Thema: Lust auf Grün Inhalte: Terrassen, Balkone, großzügige Freiflächen; Jeder will ein Plätzchen im Freien.

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1 Planen Bauen Leben in diesem Heft: 27. Juni 2014 Thema: Lust auf Grün Inhalte: Terrassen, Balkone, großzügige Freiflächen; Jeder will ein Plätzchen im Freien. 26. September 2014 Thema: Logisch ökologisch Inhalte: Der Trend geht in Richtung weniger ist mehr. Die Haustechnik tritt immer stärker in den Hintergrund. Neue Konzepte zu mehr Energieeffizienz überzeugen immer mehr Bauherren. 12. Dezember 2014 Thema: Sanierung Aus Alt mach Neu! Kontakt Zorica Pantelic IRIE Media Gmbh media quarter Marx 3.2 Maria-Jacobi-Gasse 1, 1030 Wien Mobil: Die beste Lebensqualität für alle! Lebensqualität ist das Wichtigste sagen Politiker, Psychologen, Bauträger, Arbeits-, Freizeitforscher, Architekten. Doch wer definiert, was Lebensqualität ist? Was für den einen eine hohe Lebensqualität ist z. B. im ersten Bezirk in Wien zu wohnen, mag für den anderen das Grauen schlechthin sein, usw. Leistbares Wohnen ist auch so ein slogan, der uns seit einiger Zeit begleitet. Alle sind auf den Zug aufgesprungen und versuchen ihr Produkt, ihre Leistung oder auch nur sich selbst unter diesem Titel zu vermarkten. Dass die Wohnung nicht mehr als 30 Prozent des Einkommens kosten sollte, darüber sind sich die sogenannten Theoretiker einig. Doch die Realität sieht teilweise doch ganz anders aus. Doch Lebensqualität heißt auch, nicht täglich Geldsorgen zu haben. Wir haben uns auf die Suche nach Lebensqualität gemacht. Dazu gehört auch die Tat sache, dass sich die Arbeitswelt rapide verändert. Nine to five ist nicht mehr. Das Computerunternehmen mit dem Apfel z. B. erlaubt seinen Mitarbeitern Urlaub zu machen, wann und wie viel sie wollen, auch die Arbeitszeiten dürfen selbst eingeteilt werden. Es gibt eine klare Produktivitätszielvorgabe, und fertig. Angeblich kommen die Apfel-Leute gut damit zurecht und die Umsatzzahlen sind besser denn je. Das klingt nach Lebensqualität für alle, für das Unternehmen wie auch für die Menschen dahinter; denn, wenn ich mir meine Anwesenheit einteilen kann z. B. je nachdem, ob mein Kind krank ist und es deshalb besser ist, wenn ich von zu Hause aus arbeite, verbessert das meine Lebensqualität. Aber auch die Variante, wie bei einigen Wohnbauten bereits umgesetzt, die Wohnen und Arbeiten an einem Ort ermöglicht, hat ihre Reize, natürlich je nach Lebenslage und Selbstdisziplin. Letztendlich muss jeder für sich entscheiden dürfen, was für ihn Lebensqualität ist und wie er diese leben möchte. In unserem aktuellen Heft finden Sie lediglich eine Fülle von Anregungen, von denen wir denken, dass sie zu einer tollen Lebensqualität beitragen. Wir freuen uns, Ihnen bereits die dritte Ausgabe unseres Magazins präsentieren zu dürfen. Doch dieses Heft hat etwas Einzigartiges, denn ab sofort segeln wir unter eigener Flagge. Zorica Pantelic hat sich in die übersichtliche Reihe der unendlich engagierten Herausgeber in der Printmedienlandschaft begeben. Der Schritt in die Selbstständigkeit wie auch die freiwillige Übernahme eines Riesenbergs an Verantwortung haben vielleicht noch nicht so sichtbar, aber dennoch letzten Endes, recht viel mit einer neuen Lebensqualität zu tun. Wie auch der Name des Verlags: Irie Media. Das Wort Irie ist ein blumiger Begriff aus dem Jamaikanischen und bedeutet so viel wie glücklich, alles bestens oder auch die Art und Weise, sich großartig zu fühlen. Viel Vergnügen beim Anregungen sammeln, Lesen, Staunen und zögern Sie nicht, uns zu schreiben, wir freuen uns über Ihre Ideen oder Ihren Kommentar! Herzlichst Ihre Gisela Gary Wir freuen uns auf Ihre Meinung, Ihre Ideen und Anregungen! Impressum 006 Wohnen und Arbeiten: Die Mischung macht s! Eigentümer & Herausgeber: IRIE MEDIA GmbH, FN k, Media Quarter Marx 3.2, Maria-Jacobi-Gasse 1, 1030 Wien, Tel: 0699/ Geschäftsführung: Zorica Pantelic, Chefredaktion: Dr. Gisela Gary, Grafik: Stefan Albel, Michaela Lehmann 012 Interview: Erich Steinreiber über Zufriedenheit als Nährboden für Rendite 013 Wohnen muss leistbar bleiben 016 SO! Wohnt Laura P. Spinadel 020 Promis über das Bauen 028 SO! Gute Ideen für perfekte Wohnräume 034 Architektenräume als Bauherrenträume 038 SO! Arbeitet michael Pech 044 Anspruchsvoll und völlig logisch ökologisch 048 Wohnkonzepte für alle Lebenslagen 054 SO! lebt, wohnt und arbeitet man heute 061 Buchtipps rund ums Wohnen und Arbeiten Autoren dieser Ausgabe : DI Tom Cervinka, Dr. Gisela Gary, Heimo Rollett. Anzeigenleitung: Zorica Pantelic, Lektorat: Regina Moshammer Druck: BAUER MEDIEN Produktion & Handels- GmbH, Baumannstrasse 3 / 19, 1030 Wien. Coverfoto: Erich Hussmann/image industry Haus N, geplant von Architekt Jürgen Radatz Änderungen und Irrtümer bei allen Angaben, Terminen und Preisen vorbehalten. Unternehmensgegenstand: Herausgabe diverser Publikationen und Periodika sowie allgemeine Verlagsaktivitäten Verlags & Herstellungsort: Wien. Namentlich gekennzeichnete Beiträge und Gastkommentare müssen nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Entgeltliche Einschaltungen werden mit Promotion, Werbung oder Anzeige gekennzeichnet. Blattlinie: Ankündigungen und Hintergrundberichte aus dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. FotoS: Tim Crocker, BOANET, VITRA

2 advertorial Der Mensch steht im Mittelpunkt Nachhaltigkeit ist unser Bestreben Die Werterhaltung von Immobilien ist in aller Munde. Dass neben Erhaltungsarbeiten wie kleine Reparaturen oder Instandsetzungen auch eine professionelle Reinigung dazu gehört, wird häufig unterschätzt. Foto: Picture-Factory Foto: F. Aumüller Die Firma EcoClean Facility GmbH ist ein flexibles und belastbares Reinigungsunternehmen, das sich zur Aufgabe Herr Martin Knopf, Vertriebsleiter der Firma EcoClean Facility GmbH betont, zur Werterhaltung von Objekten bedarf es optimaler, professioneller Betreuung und meisterlicher Wartung. Nur durch Sauberkeit und zügige Instandsetzungsarbeiten bleiben Objekte langfristig für den Besitzer oder Benutzer attraktiv. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Ob Gewerbe oder Privatobjekt, wir bieten unseren Kunden eine qualifizierte professionelle Objektbetreuung an. Produktivität. Unser standardisiertes Leistungsverzeichnis wird mit den individuellen Wünschen unserer Kunden kombiniert und auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt. Laufende Qualitätskontrollen sollen einen optimalen Reinigungszustand garantieren, erläutert Martin Knopf von der Firma Eco- Clean Facility GmbH. Regelmäßige Qualitätskontrollen sind dabei selbstverständlich. Sämtliche Auffüllmaterialien wie Hygieneartikeln, Toilettenpapier, Papierhandtücher, Handseife etc. können ebenso über die Firma EcoClean Facility GmbH abgewickelt werden. Bei einer Treppenhausreinigung oder Glasreinigung sorgt unsere Reinigungsfirma für einen ansprechenden Eindruck im gesamten Gebäude. Bauendreinigung für eine erfolgreiche Übergabe Nach der Fertigstellung eines Objektes werden Bauherren und verantwortliche Unternehmen meist nervös klappt die bestellte Endreinigung? Umfassende Bauschlussreinigung zählen zu den Kernkompetenzen der Firma EcoClean Facility GmbH. Bei dieser werden Verschmutzungen auf sämtlichen Oberflächen entfernt, aber auch Schutzfolien, Transportverkleidungen entsorgt. Ein heikler Punkt vor allem bei der Vielzahl an Glasflächen bei neuen Großprojekten, ist die Reinigung von Fassaden. Nach der Reinigung durch Feucht-Sandstahlen oder mittels Wasserhochdruckreinigung kann Infokasten Sonderreinigungen auf einen Blick Als Sonderreinigung versteht man eine Reinigung, die über den jeweiligen Rahmen der Unterhalts- und Zwischenreinigung hinausgeht. die Fassade imprägniert werden und so vor weiterer Verschmutzung effektiv geschützt werden. Glas vertragt viel aber nicht alles. Glas als Teil der Fassade unterliegt der natürlichen und baubedingten Verschmutzung. Normale Verschmutzungen, in angemessenen Abständen fachgerecht gereinigt, stellen kein Problem dar. In Abhängigkeit von Zeit, Standort, Klima und Bausituation kann jedoch zu einer deutlichen chemischen und physikalischen Ablagerung von Verschmutzungen an der Glasoberfläche kommen, bei denen die fachgerechte Reinigung besonders wichtig ist. gemacht hat, umfangreiche Reinigungsarbeiten rund um Objekte durchzuführen. Die Kernkompetenz des österreichischen Unternehmens ist die Unterhaltsreinigung. Wir verwenden für die Unterhaltsreinigung, ausschließlich Produkte die mit dem Zertifikat EcoLabel ausgezeichnete sind. Das EU EcoLabel dient als grenzüberschreitendes Umweltgütesigel, das im gesa- Dachbodenreinigung Dachrinnenreinigung Graffiti Beseitigung Jalousiereinigung mten europäischen Markt als einheitliche Büroreinigung Lagerhallenreinigung Kellerentrümpelung Kennzeichnung für umweltfreundliche Ein sauberes Arbeitsumfeld ist Basis für Werkstätten Sprachanlagenreinigung Produkte dient. persönliches Wohlbefinden und erhöhte und Beschriftung Hobbyräume Sanitärreinigung Rigolreinigung Polstermöbelreinigung Lichtanlagenreinigung Leuchtschilderreinigung Gehweg und Straßenreinigung EcoClean Facility GmbH Höchstädtplatz 4/22/1 A-1200 Wien T: F: M: E: H:

3 WOHNEN UND ARBEITEN Arbeiten und wohnen an einem Ort nicht jedermanns Sache, liegt aber dennoch im Trend Wohnen und Arbeiten: Die Mischung macht s! Softwarepark Hagenberg: Wohnen in der Arbeit ist das Motto des 23 Wohneinheiten umfassenden Projekts Da stehen wir mit unserem Schwarz-WeiSS-Denken natürlich schnell an. Zum Arbeiten gab es bislang einen Arbeitsplatz, HomeOffice als Gegenpol hat noch immer einen bitteren Beigeschmack skeptischer Ablehnung. Die Zukunft spielt sich aber auch zwischen diesen beiden Polen ab es wird bunter. Text: HEIMO ROLLET Fotos: NENO, Softwarepark Hagenberg, Vitra, Raiffeisen Evolution Miriam hat sich selbstständig gemacht. Sie hat lange darüber nachgedacht. Als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ist es ihr nicht leichtgefallen. Beruf oder Familie. Entweder oder. So dachte sie lange Zeit. Dann hat sie von MM11 erfahren. Seit acht Monaten leben Miriam, Jakob und Anna nun mitten im 11ten. Sie wohnen dort, aber sie arbeiten auch dort. Jakob ist Baumeister im Kindergarten, Anna arbeitet hart daran, Schreiben zu lernen. Und Miriam? Sie arbeitet als Physiotherapeutin in ihrer eigenen Wohnung. Wie das geht? Durch ein flexibles Wohnangebot, das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherstellt. Kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. Mit dieser idyllischen Geschichte wirbt das MM11 (ein derzeit in Bau befindliches Modellprojekt auf den ehemaligen Mautner- Markhof-Gründen in Wien) auf seiner Website um Wohnungskäufer. Aber wie viel hat die vom Marketing der Bauträger erfundene Geschichte mit der Realität zu tun? Lässt sich Arbeiten und Wohnen wirklich verbinden oder muss die Vorstellung ins Reich der Sozialromantik verwiesen werden? 006 Zeit schlägt Raum Fakt ist: Für viele schließen sich die beiden Themen gegenseitig a priori aus (siehe auch Befragung auf Seite 16). Thomas fundneider, Geschäftsführer der Innovationsagentur thelivingcore, erklärt die Notwendigkeit der räumlichen Trennung so: Verkürzt gesagt ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Gedanken, wenn man z. B. durch eine Tür geht, im Raum hinter einem bleiben. Andreas Gnesda, Experte in Sachen Büro und Arbeitswelt und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens teamgnesda, meint hingegen, dass zumindest jene, die in der Wissensgesellschaft arbeiten, ohnehin immer arbeiten. Wenn mich etwas beschäftigt, kann ich nicht einfach einen Schalter umlegen und die Gedanken sind weg, meint Gnesda. Es gelte daher in Zukunft, nicht nur Räume, sondern vor allem auch Arbeit und Freizeit zu definieren, seine Zeit(en) einzuteilen und Freizeit aktiv zu planen. 007

4 WOHNEN UND ARBEITEN Entspannung zwischendurch im Büro eher schwierig, im Homeoffice kein Problem Auch mal erlaubt: ein Kaffee auf der Terrasse und den Weitblick genießen In eine ähnliche Kerbe schlägt Hannes Horvath, Geschäftsführer von Durst- Bau: Der Schreibtisch in der Wohnung ist für viele nicht mehr notwendig. Mit dem Laptop brauche ich in erster Linie Ruhe, aber keinen Schreibtisch. Ruhepol kann der Küchentisch oder die Couch sein; auch in einem Schlafzimmer, das nicht monofunktional geplant ist (wo also z. B. noch ein zusätzliches Sitzmöbel Platz hat), kann diese Ungestörtheit gefunden werden. Horvath wird ganz leidenschaftlich, denn er spricht aus Erfahrung, hat er doch seine Diplomarbeit in Wirtschaftssoziologie über das Thema Wohnzufriedenheit geschrieben am Küchentisch. Da war es ruhig, ich konnte mich konzentrieren und für den Fall, dass Frust auftaucht, war der Kühlschrank nicht weit; ein Bier und Leberkäse haben mich schon mal gerettet. Fest steht auch, dass die Entgrenzung der Arbeit immer mehr Realität wird. Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Work-Life-Balance, Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wer die Ruhe nicht in den eigenen vier Wänden findet, der braucht vielleicht trotzdem sein Haus nicht zu verlassen. Raiffeisen evolution Der Schreibtisch in der Wohnung ist für viele nicht mehr notwendig. Mit dem Laptop brauch ich in erster Linie Ruhe, aber keinen Schreibtisch. Hannes Horvath, Geschäftsführer Durst-Bau baut bei einzelnen Projekten namens Office Base etwa Büro- bzw. Meetingräume für die Hausbewohner mit (siehe Kasten). Die Idee dabei ist: Die oftmals auch von Psychologen geforderte Trennung von Arbeits- und Freizeitraum entsteht, indem die Arbeitsräume nicht direkt in der Wohnung, sondern eben auf Gemein schaftsflächen zu finden sind. Raiffeisen evolution ist damit eher ein Pionier, wie Raimund Gutmann von wohnbund:consult bestätigt. Gerade Bauträger im frei finanzierten Wohnbau trauen sich da selten auf neues Terrain. Aber auch im geförderten Wohnbau kann Gutmann nicht allzu viele aktuelle Projekte aufzählen, die Wohnen und Arbeiten kombinieren. Neben dem eingangs erwähnten MM11 von Mischek, bei dem es den Benutzern selbst überlassen ist, ob sie in ihren Maisonetten eine Ebene als Arbeitsgeschoß und eine als Wohnraum nutzen, entsteht derzeit der Global Park. Der Bauträger Neues Leben hat dort mit den Architekten Geiswinkler & Geiswinkler und wohnbund:consult mehrere Gemeinschaftsräume geplant. Einer soll als Indoorspielplatz, ein anderer als Multifunktionsraum mit Schwerpunkt Galerie und Fotografie genutzt werden. Der dritte ist als Co-Working Space vorgesehen. Wir gehen jetzt dann damit in die Vermarktung, beschreibt Gutmann eine durchaus neue Herausforderung, denn bei der Preisgestaltung gibt es wenig Referenz- oder Erfahrungswerte; außerdem fände man die Mieter für solche Räume nicht über den klassischen Büromarkt. Psychologen fordern die Trennung von privat und Arbeit die Übergänge dürfen jedoch fließend sein 008 Endlich Mischnutzung! Auch städteplanerisch hätte die vermehrte Vermischung von Arbeit und Wohnen einen positiven Effekt. Momentan sind sortenreine Immobilien, also z.b. reine Büroobjekte, für Projektentwickler einfacher zu finanzieren und einfacher an Endinvestoren zu verkaufen, da diese aufgrund ihrer Investitionsregeln für Mischnutzungen meist wenig übrig haben. Auf der anderen Seite werde auch nur Wohnraum gefördert, beklagt Architekt Andreas Rumpfhuber. Monofunktionale Ghettos könnten mit der Verschmelzung der klassischen Aufteilung in Arbeit und Wohnen somit vermieden werden. Auch in der zweiten Reihe, dort, wo die üblichen Retailer nicht hinwollen, würde rund um die Uhr Leben einziehen. 009

5 WOHNEN UND ARBEITEN 010 Arbeiten im Gemeindebau Die existierenden Gemeinschaftsräume des Wiener Gemeindebaus sind der Angelpunkt für das Projekt Blank, Common Spaces. Viele Kunst- und Forschungsprojekte der jüngeren Zeit haben gezeigt, dass diese älteren Räume der Gemeinschaft oft leerstehen oder im besten Fall als Lager benutzt werden. Andreas Rumpfhuber, Architekt und Initiator von Expanded Design, einem Büro für Design und Forschung, geht in diesem Projekt der Frage einer möglichen Aktualisierung und Reorganisierung der Räume nach. Wie können diese Räume einer zeitgenössischen Ökonomisierung des Lebens und aktuellen Arbeitsformen gerecht werden? Wie können die Räume, in denen sich immer schon Arbeit mit Freizeit vermischt hat, architektonisch umgedeutet werden und auch für die Zukunft nutzungsoffen sein? Lebenswelt wird Arbeitswelt: Und Arbeitswelt wird Lebenswelt. Dies macht deutlich, dass eine Trennung zwischen Arbeit und Leben immer schwerer wird. Denn Selbstverwirklichung bei der Arbeit nimmt bereits heute einen hohen Stellenwert ein, schreibt der deutsche Professor Hanspeter Gondring in seinem Buch Zukunft der Immobilie. Megatrends des 21. Jahrhunderts Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft. In der Tat befinden wir uns mit einem Teil der Gesellschaft in einem tiefgreifenden Wandel. Unternehmen beginnen langsam mit Vertrauen, Zielvereinbarungen und Ergebnissen zu arbeiten, anstatt die Mitarbeiter Zeit absitzen zu lassen. Ganz voran sind dabei innovative Zweige wie IT-Konzerne. Microsoft und Google sind etwa für ihre verspielten Büros und für ihre vorbildliche Personalpolitik bekannt. Bürolandschaften der Zukunft haben mit Wohnungen eines gemein: Sie sind (zu) klein. Der Erste Campus ist etwa so dimensioniert, dass nie alle Mitarbeiter zugleich einen Arbeitsplatz haben können; das ginge sich platztechnisch einfach nicht aus. Braucht es auch nicht, weil nie alle zugleich dort sein werden. Die smarten Wohnungen, die ebenfalls flächentechnisch optimiert sind, werden die Menschen auch nach außen treiben, glaubt Hannes Horvath. Servicierte büros oder Co-Working Spaces schlagen genau in diese Kerbe. Diese Art von büros boomen geradezu. EPUs machen es vor Kein Wunder, denn Einpersonenunternehmen sind stark im Kommen und Kundschaft solcher Büros, die teilweise auch nur Stunden oder Minuten gemietet werden können Einpersonenunternehmen (EPU) gibt es derzeit in Österreich. Multipliziert man diese Zahl mit 16 Quadratmetern (so viel Büro fläche rechnet man pro Mitarbeiter in einem Unternehmen ohne Gemeinschaftsflächen), kommt man auf vier Millionen Quadrat meter Bürofläche kein zu vernachlässigender Anteil, immerhin hat Wien insgesamt 10 Millionen Quadratmeter Bürofläche. Klassische Büroobjekte gehen auf diese Zielgruppe gar nicht ein, meint Wolfgang Richter, Geschäftsführer von Regio Plan, und geht von einer Überkapazität an herkömmlichen Bürohäusern aus. Kaffeehäuser und Co. Technologie, Mobilität, Alterung, Gesundheit werden unsere Zukunft prägen. Immer häufiger werden wir mehrdimensionalen Beschäftigungen nachgehen, prophezeit Raimund Gutmann. Kein Neun-bis-fünf Uhr-Job, sondern für einen Arbeitgeber halbtags, die andere Tageshälfte für einen anderen und das eigene Projekt auch noch. Man wird flexiblere Räume brauchen, spontane Treffpunkte mit Arbeitsatmosphäre. Der globale Gewerbeimmobilienberater CBRE hat in einer Studie vier Bereiche identifiziert, in denen wir arbeiten werden: das Büro, Zuhause, Co-Working bzw. servicierte Kurzzeitbüros und so genannte Third Places wie Kaffeehäuser, Hotels etc. Es ist falsch, zu glauben, dass wir nur an einem Ort arbeiten werden, meint Andreas Gnesda. Warum nicht in der Früh im Pyjama Mails schreiben, antizyklisch und ohne Stau ins Büro fahren, im Grünen eine Besprechung führen, eine Runde joggen und dann wieder telefonieren und, nachdem die Kleinen von der Schule abgeholt wurden und noch auf dem Spielplatz toben, Ideen für den nächsten Betriebsausflug notieren? Immer und überall zu arbeiten, ist nicht das glücklich machende Element, warnt Gnesda, aber Inspiration und Flow und damit gute Ergebnisse schaffe ich durch Abwechslung. Die Mischung macht s! Neue Arbeitswelt: Gearbeitet kann überall werden Zuhause Möbelhersteller haben längst auf die veränderte Arbeitswelt reagiert. Das Zuhause ist nicht mehr nur Ort des Rückzugs und der Familie, sondern hat sich dank elektronischer Vernetzung in einen voll ausgestatteten Arbeitsplatz verwandelt. Das erlaubt die Ausübung vieler Berufe inmitten der angenehmen Umgebung selbst gestalteten Lebens, argumentiert man etwa bei Vitra, wo eine eigene Linie fürs Homeoffice angeboten wird. Ein ganzes Wissens-Stadtviertel Noch viel weiter als der Softwarepark Hagenberg geht ein geplantes Projekt des russischen Milliadärs Ulvi Kasimov. Er hat ein Konzept für einen kompletten Stadtteil entwickelt, in dem Innovation, Kreativität und Wissen an oberster Stelle stehen. Mit diesem Anspruch geht das Konzept weit über klassische Business- bzw. Gewerbeparks oder Technologiezentren hinaus, da es neue Formen des Arbeitens, Wohnens und Lernens vom Kindergarten über Schule und Akademie bis hin zu einem Science-Center und einem Art Hub (Räumlichkeiten, in denen Kunst nicht als Behübschung, sondern als Irritation eingesetzt wird) vereint. IT-Investoren und Studierende leben hier Tür an Tür mit Start-up-Gründern und Firmeneigentümern und natürlich deren Familien, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, umzusetzen und sich gegenseitig zu inspirieren. Bei der Entwicklung halfen die Architekten der Google-Büros, Camenzind Evolution, sowie die österreichische Innovationsagentur thelivingcore. Das Konzept selbst soll vervielfältigbar sein und eine Chance für rückständige Regionen vor allem in Russland sein. Die erste Umsetzung namens Sferiq Town ist für bis Menschen geplant aber noch nicht realisiert. Daheim und doch nicht ganz Die Office-Base von Raiffeisen evolution ist ein Gemeinschaftsbüro und eine zeitgemäße Ausstattungsergänzung der technischen Infrastruktur. Wer in kein eigenes Büro investieren will und als Teleworker/Freelancer hauptsächlich von zu Hause aus arbeitet, liegt hier goldrichtig, so der Bauträger. Das Büro kann von jedem Wohnungseigentümer stundenweise reserviert werden; dies geschieht über das Intranet und wird über die Betriebskosten direkt mit dem Mieter abgerechnet. Die Ausstattung besteht aus PC-Arbeitsplätzen, Büromöbeln und Besprechungstischen. Wohnen in der Arbeit: Softwarepark Hagenberg Jeden Tag in die Arbeit zu fahren und am Abend wieder retour das kostet Zeit. Der oberösterreichische Softwarepark Hagenberg will daher kurze Wege anbieten. Richtig kurze Wege. Schon seit 2007 gibt es eine außergewöhnliche Kombi: links vom Gang sind Büros, rechts vom Gang die dazugehörigen Wohnungen 23 an der Zahl, mit Wohnflächen zwischen 45 m² und 107 m². Initiator Professor Bruno Buchberger, der Gründer und Leiter des Softwareparks Hagenberg, will mit diesem Projekt vor allem jungen Firmen und Start-ups die Möglichkeit geben, Arbeit, Wohnen und Freizeit zu vereinen. Eigentlich war angedacht, dass nur jene ein Büro bekommen, die auch dort wohnen. Da die Wohnungsnachfrage aber derart hoch ist, gibt es derzeit auch nur Wohnungsmieter. 30 Minuten im Co-Working Space Wie die Schwammerln schießen Co-Working Spaces aus dem Boden. Hier treffen sich mehr oder weniger Gleichgesinnte und teilen sich die Arbeitsräume; meist kann man auch ein eigenes Zimmer anmieten, Besprechungsräume genauso. Im Unterschied zu servicierten Büros wie Bena, Regus oder Your Office sind Co-Working Spaces eher rudimentär ausgestattet und jugendlicher (was auch unkomplizierter bedeutet). In Wien gibt es erst einen solchen Anbieter, der eine minutengenaue Abrechnung anbietet NENO Offices. Im Mai soll mit Quadratmetern Fläche der dritte und bei weitem größte Wiener Standort in Wien Mitte eröffnet werden. Auch vor dem Land macht die neue Arbeitsraumteilung nicht halt. In der Seelen- Gemeinde Strengberg im Mostviertel wird im Gemeindeamt noch im Frühjahr der erste ländliche Co-Working Space eröffnet

6 WOHNEN UND ARBEITEN Zufriedenheit als Nährboden für Rendite Text: heimo rollet Trotz rasanten Technologiefortschritts sieht Erich Steinreiber, Geschäftsführer von ISS, dem grössten Facility-Services-Unternehmens Österreichs, wenig Chancen für ländliche Räume. Die Art, wie wir arbeiten, wird sich allerdings stark verändern und mit ihr die Unternehmen. Expertenrunde beim Immobilien Forum West: Wolfgang Amann, IIBW, Michael Pech, Österreichisches Siedlungswerk, Andrea Kaufmann, Bürgermeisterin von Dornbirn, Dieter Bitschnau, wikopreventk, Landesrat Harald Sonderegger Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben werden stärker verschwimmen, und Arbeitnehmer akzeptieren das auch bis zu einem gewissen Grad, ist Erich Steinreiber, Geschäftsführer von ISS, überzeugt. Foto: ISS Unternehmen etwas für das Well-Being der Mitarbeiter? Welche über den Standard hinausgehenden Goodies und Services werden angeboten? Hier wird ein sogenannter War for Talents beginnen. Nur die authentischsten Unternehmen werden Top-Player vom Markt für sich gewinnen können. Wohnen muss leistbar bleiben Sie beschäftigen sich in Ihrem Geschäft stark mit der Nutzungsphase von Räumen. Bieten die Räume das, was eine moderne Gesellschaft braucht? Steinreiber: Nein, immer weniger. Es tut mir weh, zu sehen, wie Manager mit ihren Notebooks und Mobile Devices nach Steckdosen suchen und letztendlich meist auf dem Boden sitzend ihre Geräte an der einzigen im Raum befindlichen Steckdose, für den Staubsauger, laden müssen. Gut zu beobachten ist das in öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Flughäfen. Entweder arbeiten oder Freizeit lässt sich diese Trennung in einer Wissensgesellschaft überhaupt aufrechterhalten? Steinreiber: Nur sehr schwer. Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben werden stärker verschwimmen, und Arbeitnehmer akzeptieren das auch bis zu einem gewissen Grad. Wer es zu etwas bringen will, wird zwangsläufig diesen Kompromiss eingehen müssen. Im Gegenzug wachsen die Erwartungen an den Arbeitsplatz und an Services bei der Arbeit. Frei nach dem Motto: Wenn ich schon Top-Leistungen erbringe, soll das Umfeld stimmen. Und ich will mich einfach am Arbeitsplatz wohlfühlen. Wie wird sich Arbeit in den nächsten 50 Jahren verändern? Steinreiber: Arbeit wird an sich ändernden Örtlichkeiten passieren. Neben dem Büro in Kaffeehäusern wie Starbucks, an öffentlichen Orten wie Hotellobbys, im Park oder überall dort, wo man meint, kreativ und effizient arbeiten zu können. Der Mensch wird verstärkt zum Wissensmanager werden und gut beraten sein, sich aus der Flut an Informationen die für ihn richtigen und wichtigen Daten zu filtern. Eines wird sich definitiv ändern: Der Mitarbeiter wird sich verstärkt den Arbeitgeber nach anderen Kriterien aussuchen. Bildet die Arbeitswelt des Unternehmens die Strategie und Marke ab? Macht das Werden wirklich nur urbane Gebiete ein fruchtbarer Boden für Innovation und Krea tivität sein, oder hat das Land auch eine Chance? Steinreiber: Laut der Studie Vision 2020 Megatrends und deren Auswirkung auf die Gesellschaft von ISS und dem Copenhagen Institute for Future Studies wird die Bevölkerungsanzahl im ländlichen Raum sinken. Gleichzeitig steigt ebendiese im urbanen Bereich dramatisch an. Dieser Umstand zeigt schon, wohin die Reise geht. Der Mensch erwartet sich einfach mehr Möglichkeiten im urbanen Bereich, und die Musik spielt daher definitiv dort. Auch heute schon wird der Großteil des Bruttoinlandsprodukts in den Ballungszentren Österreichs erwirtschaftet. Wir alle wollen gesund sein. Glauben Sie, dass Unternehmen in Zukunft nicht nur die Rendite, sondern auch die Gesundheit der Mitarbeiter ein Anliegen sein wird? Steinreiber: In Zukunft wird sich Management nicht nur um Unternehmen drehen, sondern auch um die Menschen und deren Leben. Je wohler sich ein Mitarbeiter fühlt, desto eher wird er bereit sein, Höchstleistungen zu bringen. Gesunde und glückliche Mitarbeiter bringen zufriedene Kunden, und diese wiederum sind der Nährboden für gute Renditen. Sehr emotional und hitzig diskutierten die Teilnehmer und Redner bei Westösterreichs führender Expertenplattform, dem Immobilien Forum West, konkrete Maßnahmen und das Zusammenspiel aller Akteure, um Wohnen wieder leistbar zu machen. Betroffen sind nahezu alle Bundesländer, gerade der Westen mit überzogenen Preisen in tirol, aber auch der Osten mit u. a. explodierenden Grundstückspreisen, die leistbares Wohnen unmöglich machen. Wie lässt sich das Grundbedürfnis nach Wohnen für möglichst breite Teile der Gesellschaft erschwinglich befriedigen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Experten aus der Bau- und Immobilienwirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie die rund 150 Teilnehmer im Festspielhaus Bregenz. Diskutiert wurden Lösungsansätze und Strategien für leistbares Wohnen und wie sich die Kluft zwischen Anspruch und Realität in Zukunft verringern lässt. Lösungen nur im Zusammenspiel aller Akteure Wohnen kann nur wieder erschwinglicher gemacht werden, wenn Lösungsansätze von allen beteiligten Akteuren getragen werden. Im Eröffnungsinterview formulierte der Leistbares Wohnen ist zwar als eines der Ziele im Regierungsprogramm festgeschrieben, doch noch gibt es keine spürbaren MaSSnahmen, die Wohnen für alle Menschen erschwinglich machen. Beim bereits traditionellen Immobilien forum West wurden brandaktuelle Vorarlberger Landesrat Harald sonderegger, in der Regierung auch für den Hochbau zuständig, die Rolle der Politik. Bei allen Förderungs- und Lenkungsmaßnahmen stünden drei Zielsetzungen im Vordergrund: Es gehe darum, das Grundbedürfnis nach Wohnen und keine Wunschträume zu erfüllen, dabei die natürlichen Ressourcen weitgehend zu schonen und politische Maßnahmen so zu setzen, dass sie einen möglichst breiten Teil der Gesellschaft erreichen. Konkrete MaSSnahmen sind gefragt Eine Reihe von konkreten Maßnahmen und Strategien für leistbares Wohnen zeigten Wohnbau-Experte Wolfgang Amann und Architekt Christian Aulinger auf. Ein wesentlicher Aspekt, um die Preisentwicklung auf dem Markt positiv zu beeinflussen, sei ein ausreichendes Angebot an gefördertem Wohnraum, erläuterte Amann. In Regionen, wo es ein großes Angebot an gefördertem Wohnraum gibt, sind auch die Preise auf dem freien Markt deutlich niedriger. Das gilt sowohl für Mietwohnungen als auch für den Eigentumsbereich. Als Beispiele dafür, wo leistbare Angebote die Preise im nichtregulierten Bereich dämpfen, nannte Amann Oberund Niederösterreich, während vor allem in Vorarlberg, in Tirol und in Salzburg noch Aufholbedarf bestehe. Die Überregulierung als Kostentreiber kritisierte Christian Aulinger, Vorsitzender der Architekten in der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, und forderte eine Redimensionierung und Durchforstung des Normenbestands sowie Änderungen im Entstehungsprozess von Normen: Ein Problem stellt die ständige Neuauflage von Normen dar, auch begründet durch den Vermarktungsdruck der Institute, mit

7 Inserat_PV_208x280:Layout :47 Uhr Seite 1 EnTgElTlIchE EInSchalTung WOHNEN UND ARBEITEN der Schrack Veröffentlichung von Normen Geld zu Wohnraum zu schaffen. Als TEchnIk Trugschluss Mietrecht, das geändert werden muss, um verdienen. Ein anderes Problem ist, dass bezeichnete Hubert Rhomberg, Geschäftsführer der Rhomberg Holding, allerdings leerstehende Wohnungen zu vermieten, so den Anreiz für Eigentümer zu steigern, vor einer Normsetzung keine verpflichtenden Folgekostenabschätzungen gemacht die Meinung, dass eine höhere Baudichte Hagen. werden. und Derzeit gäbe es in Österreich DIE rund automatisch kraft zu sinkenden Preisen DEr führe. SonnE Normen für das Bauwesen, was es für Vorzeigebeispiel Planer fast unmöglich mache, kostengünstigen der Veräußerung auch einpreisen würden, Pfandbriefpooling Wohnraum zu schaffen. Normen sind wichtig. Der Normenbestand sollte ein kompakter Werkzeugkoffer für Planer und wenn größere Objekte errichtet werden. Gezielter fördern Einen Schwerpunkt des Nachmittagsprogramms beim Immobilien Forum West 2014 bildete das Modell des Pfandbriefpoolings zur Senkung EnErgIEn der Refinanzierungs- Anwender DIE sein. ErDE Momentan verfügt ist er ein über riesiger EIn An grosses der Wohnbauförderung PoTEnTIal wurde in an der ErnEuErbarEn Baumarkt, WIE so Aulinger, SonnE, der das WInD, Einsparungspotenzial WaSSEr, Vergangenheit biomasse kritisiert, dass und diese etwa geothermie. in kosten bei Wohnbaukrediten. Durch DIESE Über Initiative EnErgIETrägEr nach einer Durchfors können tung Vorarlberg WIr das heute Bauen verteuert ElEkTrISchEn habe, da sie STrom der Hypo bzw. Landesbank WärmE Vorarlberg mit 15 bis 20 Prozent bezifferte. durch eine Vielzahl von Richtlinien zu einem zeigte Jörg Schmid von der Pooling Solutions AG in Zürich am Schweizer Vorbild umweltschonend ErzEugEn. Regelungsinstrument geworden sei, anstatt Raumplanung als wichtiger ein Lenkungsinstrument für leistbaren des Pfandbriefpoolings, wie Banken über Stellhebel Alle erneuerbaren Energien sind nach menschlichen Wohnraum Maßstäben zu sein. Dies, so der zuständige von Landesstatthalter mehreren Karlheinz Rüdisser, unbegrenzt Die Raumplanung verfügbar. als Mit wesentliches einer Lebenserwartung Steuerungsinstrument Jahren, stand ist die im Sonne Mittelpunkt unsere des langlebigste sei in Energiequelle. der Neufassung durch eine Basis- Milliarden Mit zweiten Hilfe Themenblocks. von Photovoltaikanlagen Architekt kann Carlo diese kostenlose förderung und mit unerschöpfliche Baumschlager Ressource skizzierte optimal die Möglichkeiten genutzt werden. Und Anreiz hier elementen hat Schra-geändert worden. Den definierten Zuschlägen und ck der Technik Verdichtung, für seine Wohnraum Kunden nicht erschwinglicher machen. sondern Wir müssen ist auch über sehr Ver- aktiv mit Bauweise Schulungen erfülle und die Wohnbauförderung nur ein Top Len Produktsortiment kungseffekt in Richtung verdichteter zusammengestellt den Weg einer günstigeren Refinanzierung zur Wohnbauförderung beitragen können. Über die praktischen Erfahrungen in der Kombination von sozialem und frei finanziertem Wohnbau und darüber, wie diese Modelle erfolgreich in die Realität umgesetzt werden können, sprach Michael Pech, Marketingunterstützungen dichtung, aber im konstruktiven für seine Dialog Kunden. mit den Betroffenen, sprechen und die ebenfalls, da nur noch rund 20 Prozent der geförderten Objekte Einfamilienhäuser Vorstand des Österreichischen Siedlungswerks. Preis und Wert nachhaltigen Bauens seien. nach Abgesehen ÖVE/ davon wäre es im Normgerechte Qualität moderner, Installation verdichteter einer Bauweise Photovoltaikanlage ÖNORM aufzeigen, E anstatt ständig ist abstrakt für den führenden über Sinne Anbieter der für Schaffung Elektroinstallationsmaterial Baunutzungszahlen zu diskutieren. Schrack Technik Andrea das Hauptthema. wichtig, leerstehende Wohnungen auf von Wohnraum auch sowie den Sinn zielgerichteter Förderungen zeigte Karl Torghele, Geschäftsführer von Spektrum Zentrum für Umwelttechnik, Kaufmann, Bürgermeisterin von Dornbirn den Markt zu bringen, betonte rüdisser. und Präsident des Österreichischen Instituts Aber und Vizepräsidentin was muß man eigentlich des Vorarlberger alles Wissen Gemeindeverbands, sein die richtige bezeichnete Produktentscheidung die Vertrags- getroffen Eigentümervereinigung, zu haben? sprach von ge- und Markus wie kann Hagen, man sich Präsident der Vorarlberger sicher für Baubiologie und -ökologie, auf. Dabei unterstrich er vor allem die Bedeutung raumplanung als sehr gutes Instrument für schätzten Wohnungen, die in von Lebenszyklusbetrachtungen, um Schrack Kommunen, Technik zukunftsorientiert hat dafür eine zu eigene planen, Broschüre Vorarlberg für Endkonsumenten aktuell nicht bewohnt würden. wirtschaftliche und ökologische Vorteile um Boden gestaltet verfügbar und zu bietet machen auch und sehr damit breit gefächerte Ein Hemmschuh Informa- ist der in jedem Dachneigung. Fall das In Österreich identifizieren werden und durch kombinieren Photovoltaik-Anla- zu können. tionen auf seiner Website an. gen jährlich etwa 900 bis 1000 Kilowatt Stunden Strom pro installiertem Kilowatt peak Spitzenleistung gewonnen. Für ein Kilowatt Eine höhere Baudichte Rund 150 Teilnehmer diskutierten das Die Vorteile einer Photovoltaikanlage sind einerseits führe nicht automatisch der grüne peak Thema (kwp) leistbares werden Wohnen ca. sieben im Festspielhaus bis zehn Quadratmeter Photovoltaik- Naturschutzgedanke wie nachhaltiger Beitrag zum sinkenden Umweltschutz, Preisen Fläche Bregenz. benötigt. Harald Sonderegger Vereinfacht: stellte 1 kwp sich den = 7 bis 10 m² Solarfläche = im Wohnbau, warnte brennenden Fragen und zeigte sich gewillt, saubere, klimaschonende Stromproduktion aus Hubert erneuerbarer Rhomberg. En für Rahmenbedingungen kwh Stromertrag zu pro sorgen, Jahr. die das Grundbedürfnis Wohnen erschwinglich machen. ergie und Reduktion des CO 2 Ausstoßes. Und natürlich auch kaufmännische Vorteile für die Errichter, wie Effizienz weil auch bei geringer Sonneneinstrahlung Licht in Strom umgewandelt wird und Reduktion der Energiekosten. Das macht wieder unabhängig von Energiepreisen und sorgt für nahezu wartungsfreien Betrieb. Technisch braucht man eine Solarzelle bzw. -module die durch die Sonneneinstrahlung und den photovoltaischen Effekt Gleichstrom erzeugt. Der generierte Gleichstrom wird zusammengeführt und über eine Gleichstromhauptleitung zum Wechselrichter (WR) transportiert. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Der Anlagenbetreiber kann nun den Wechselstrom über einen Zähler ins öffentliche Netz einspeisen oder möglichst viel der erzeugten Energie selbst verbrauchen. Prinzipiell ist die erzeugte Strommenge abhängig vom Solarzellentyp, von der Ausrichtung, den Sonnenstunden, der Temperatur und Aber da kommt das Thema Produktqualität ins Spiel. Es gibt verschiedene Technologien und unterschiedliche Preiseniveaus. Bei Schrack Technik Photovoltaiklösungen kann man sich einer Top Qualität sicher sein. Und diese Qualität wird von Elektroinstallationsunternehmen fachgerecht errichtet. Dafür schult Schrack Technik seine Partner und bietet eine Vielzahl von laufenden Informationen an. Die Planung und Errichtung der Photovoltaikanlage und der entsprechenden Elektroinstallation von einem Photovoltaik-Spezialisten gewährleistet den störungsfreien Betrieb und letztlich auch den Versicherungsschutz. Einen informativen Videofilm und einen Folder für Konsumenten und viele weitere Informationen findet man auf der neu gestalteten Schrack Technik Website unter KOMPETENZ VERBINDET. W SCHRACK TECHNIK PHOTOVOLTAIK-ANLAGEN DIE UNABHÄNGIGE ENERGIEQUELLE w VERSORGUNGSSICHER w UMWELTFREUNDLICH w KOSTENEFFIZIENT FRAGEN SIE IHREN ELEKTROINSTALLATEUR! Mehr Informationen auch im Internet:

8 Laura P. Spinadel Wie wohnt Laura P. Spinadel? 016 Ganz persönlich: Zum Geburtstag eine Torte mit der richtigen Anzahl an Kerzen zu schenken, das ist für Laura P. Spinadel wichtig Architektur als Lebensform dieser Slogan beschreibt Architektin Laura P. Spinadel am Treffends ten. Der argentinische Wirbelwind zeichnet u. a. für den Campus WU verantwortlich, ist Preisträgerin zahlreicher Auszeichnungen, Buch Autorin und Reisende. Arbeiten, Freizeit, lachen, kochen, philosophieren all das passiert mitunter einfach zugleich. Text: Gisela Gary Fotos: BOAnet Eigentlich ein Zufall und doch keiner: Ein Thema unseres aktuellen Magazins ist Wohnen und Arbeiten an einem Ort. Und kaum betritt man das Reich der Architektin Laura P. Spinadel wird eines klar Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten gibt es bei ihr nicht. Dafür viele Farben und eine Fröhlichkeit und Offenheit, die das Herz des Besuchers erfreuen. Viel Grün vor den Fenstern und Ruhe. Die quirlige Architektin wohnt und arbeitet im Katha rina- Hof im 18. Bezirk. Im Laufe der Jahre kamen zur Wiener Dependance noch fünf weitere Standorte hinzu. Der Garten steht Freunden, Mitarbeitern, Kunden, Passanten und Gästen gleichermaßen zur Verfügung. Meine südseitige Terrasse ist größer als meine Wohnung und meine über 300 Tontöpfe mit Blumen und Kräutern aller Art sind mein privater Rückzugsort wo ich auch neben einem Nussbaum meinen Kraftplatz gefunden habe, verrät Spinadel. Als Waldorfschülerin muss ich mich mit dem, was ich tue, identifizieren. Ich kann mit der Polarität Wohnen und Arbeiten nichts anfangen. Ich bin ein kreativer Mensch, der Visionen entwickelt und sie durch ganz unterschiedliche Mittel verwirklicht. Diese Überzeugung, dass mein Leben eine kontinuierliche Schöpfung ist, hat keine Uhrzeiten. Ich bin schon immer eine Homeworkerin gewesen, und das führt auch dazu, dass ich sehr frei mit meiner Zeit umgehe. Wichtig erscheint es mir eben, die Anregungen im Alltag nicht zu verpassen, um die angesprochenen utopischen Realitäten zu beflügeln, erklärt Spinadel. Ihr Leben startete in Buenos Aires, da steht Feiern oft auf dem Programm. Für Spinadel nach wie vor wichtig: Ich stamme aus Lateinamerika und denke, dass das Feiern eine extrem wichtige soziale Verbindung schafft. Ich rede nicht darüber, sich in Lokalen zu treffen. Ich rede darüber, gemeinsam Lomitos zu grillen und sich dafür auch die Zeit zu nehmen. Ich rede darüber, wochenlang im Garten mit meiner aus Argentinien angereisten Schwester die Batucada für das nächste Fest vorzubereiten. Ich rede darüber, im Garten einen riesigen roten Graskreis zu malen um eine Tanzfläche zu gestalten. Spinadel lacht: Ja, stimmt, mein Lieblingsort ist der Garten, der Platz unter den Kastanien- und Lindenbäumen. Kochen ist eine kreative Dankaussage Mein Tag fängt mit Qigong, Düften der Chakras und Trommelmusik an. Dieses Abspacen, was viele Meditation nennen, finde ich notwendig, um meine innere Mitte zu finden und die sehr spannenden Aufgaben, die der Tag mir bereitet, wachsam angehen zu können. Ich lebe jeden Augenblick mit großer Intensität und versuche die Herausforde rungen mit positiver Energie zu bewältigen. Das ist nicht immer leicht, weil die meisten Menschen eigentlich nicht das tun, was sie tun wollen, und das merkt man an ihrer Lustlosigkeit in der Ausübung ihres Berufs, erläutert Spinadel. Die Suche nach innerer Einkehr hat mehrere Gründe: Ich habe eigentlich immer mehr Fragen als Antworten. Und was sind so die Lieblingsbeschäftigungen außer Architektur und Arbeiten? Kochen! Denn das ist für mich eine krea- 017

9 Laura P. Spinadel 018 tive Dankaussage. Ich liebe es, für jeden, der in meinem Leben eine wichtige Rolle innehat, zu kochen. Es gab eine Zeit, in der wir jeden Tag zu Mittag im Büro gekocht haben. Die selbstgemachte Geburtstagstorte mit der richtigen Anzahl von Kerzen ist eine Art, Freunden und Kolle gen zu sagen, wie sehr man sie schätzt. Als wir dann durch den Campus WU über 30 Leute im Büro wurden, war dieses Mittagskochen dann ein wenig anstrengend. Aber die spontanen Grillabende oder Treffen im Garten mit frischen Obstsäften sind nach wie vor Teil unserer BUSarchitektur-Kultur, schmunzelt Spinadel. Preise, Auszeichnungen, Vorträge (Auswahl) Nominierung 2014 ULI J.C. Nichols Prize for Visionaries in Urban Development 2014 Vorträge BrandSpace 2014, Turn On 2014, Superscape Lecture at the Bezalel Academy of Arts and Design supported by the Austrian Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs 2014 Presentation at the Latin American Landscape Initiative in Buenos Aires 2014 Presentation and Round Table at the IFLA 51 st World Congress Argentina 2014 Nominierung Ernst A. Plischke Preis 2014 Nominierung ArchDaily Award 2006 Nominierung Europäischer Putzpreis AIT 2004 The Best of Europe AIT Office 2004 Nominierung Staatspreis für Architektur Industrie und Gewerbe 1998 Otto Wagner Städtebaupreis der AZW / PSK 1989 Förderungspreis für experimentelle Tendenzen in der Architektur des BMUK Die Herausforderung Campus WU Den kommunikativen Zugang der Argentinierin zum Leben beschreibt Architekturtheoretiker Fernando Diez so: Spinadel ist nicht so sehr an der Form interessiert, sondern daran, was die urbane Form fähig sein wird, hervorzubringen. Sie ist mehr am Outcome, an dem, was auftritt, interessiert als an der Kontrolle eines rein formellen Projekts. So ist ihre Arbeit nicht mit dem technischen Projekt beendet. Sie hat darum die Aufgabe der Kommunikation übernommen und hierfür Instrumente gestaltet, um die Eigenschaften des neuen Campus unter den zukünf tigen Nutzern und Nachbarn im Allgemeinen zu verbreiten. Sie hat den Zaun der Baustelle in eine Informationswand umgewandelt und im Prater einen Infopoint aufstellen lassen, wo die Studieren den und Professoren oder Neugierige im Voraus den werdenden Campus betrach ten konnten. Auf dem alten Campus wurden sowohl spielerische wie auch informative Anlagen aufgestellt, die das Interesse erweckten und einer wachsenden Erwartung Platz machten. All diese Themen waren eine Antwort auf einen Realismus, der das Gebaute nicht ideali siert, sondern das Streben nach einem in der Stadt integrierten und Aktivitäten integrierenden Campus darstellt. Von ihrem Kommunikationsbüro boa aus hat sie elektronische Dokumente, virtuelle Modelle und Fotografien vorbereitet, die den Fortschritt des Baus und die Teilnehmer am Projekt zeigten. Was reizte denn die Architektin so am Campus WU? Ihr Büro BUSarchitektur war in Arge mit Vasko+Partner als Generalkonsulent mit der Generalplanung des Campus beauftragt und zeichnete darüber hinaus für den Masterplan für die neue Wirtschaftsuniversität verantwortlich. Die intellektuelle Neugierde als Weg, um Anwendungen der Spieltheorie in der Architektur zu ent decken, die nicht so eindeutig sind, ist unsere Art, eine aktive Rolle in der alltäglichen Produktion zu übernehmen. Das Spiel ist ein Gesellschafts spiel, da es zur Sozialisierung des Einzelnen in einer virtuellen Gesellschaft führt und demzufolge auch der Entwicklung einer realen Gesellschaft dient. Denn die einzige Art, wie der Campus eine Zu kunft haben kann, ist die aktivierung des urbanen Potenzials des Lebens raums Bildungslandschaft. Vor wenigen Wochen erschien sogar ein Buch über den Campus WU, Eine holistische Geschichte, welches Spinadel herausgegeben hat. Was ist denn Architektur? Eine Lebensform, und? Heutzutage Architektur zu machen ist ein nomisches Spiel. Die Spielregeln sind paradox, die Spieler wechseln ständig ihre Meinung und je der Prozess entwickelt sich selbstrefe renziell. Die demokratischen Grund rechte eines Lebensraums sind das Recht auf Licht, das Recht auf Ausblick und das Recht auf Wasser. Demzufolge ist die Rolle des zeitgenössischen Architekten in einer neuen Stabilisierung von Ökologie und Urbanismus zu finden. Unsere Aufgabe als Denker und Macher ist es, wieder eine aktive Rolle in der Optimierung der Umweltqualität zu erlangen, wissend um die Komplexi tät dieses Prozesses und suchend nach dauerhaften Veränderungen. Ausstellungen (Auswahl) Bienal International de Arquitectura de Buenos Aires BA11, Einzelausstellung 2011 Infopoint Campus WU Projektausstellung, Wien 2010 Campus WU Architekturzentrum, Wien 2009 Urban unconscious Stadtvisionen Semper Depot, Wien 2003 Exhibitions Housing in Vienna: Architecture for Everyone Austrian Cultural Forum New York, New York 2003 Floridsdorf zeigt Zukunft Planungswerkstatt, Wien 2001 Wien Städtebau Der Stand der Dinge Planungswerkstatt, Wien 2000 Im Freien lesen, lässt die Muse aufkommen Dass Spinadel am liebsten unter freiem Himmel unterwegs ist, ist eines ihrer Charaktermerkmale: Ja, ich stamme aus Buenos Aires mit 300 Sonnentagen im Jahr. Ich habe mich z. B.auf die schwierigsten Prüfungen im Pool mei ner Eltern vorbereitet. Soweit es geht, halte ich alle Besprechungen im Freien ab. Sobald in Wien die Sonne scheint, versuche ich, mehr im Freien zu sein. Und da kann es schon einmal vorkommen, dass Spinadel in einem Buch einen Tag lang versinkt. Ja, wobei: Die Stille der Nacht befreit meinen Geist, lacht Spinadel. Vielleicht, weil ich, bis ich mit der Uni fertig wurde, eine extreme Frühaufsteherin war, kam danach die Wende. Ich bin eigentlich ein Nachtfalke geworden und genieße es sehr, in der Stille der Nacht die Stimmen der Gnome und Elfen in meinem Garten zu erahnen. Diese Stille nach einem sehr intensiven und anstrengenden Tag gibt mir viel Ruhe und Inspiration, um weiterzuträumen in der Überzeugung, dass meine/unsere Arbeit einen kleinen Beitrag für eine bessere Welt bedeutet. Wenn Spinadel nicht gerade in einem Wettbewerb steckt, kocht oder beim Qigong ist, reist sie leidenschaftlich gern. Ich besuche in jeder Stadt po puläre Märkte. Ich bin immer auf der Suche nach kreativen jungen Designern. Einige davon habe ich entdeckt, als sie noch No-Names waren, und ihre wunderschönen Kreationen prägen meinen Alltag. Von den Reisen bringe ich natürlich auch Gewürze aus der ganzen Welt mit, und wenn mir die richtige Maske über den Weg läuft, begleitet sie mich ebenso nach Wien. Ich sammle nämlich Masken und rituale Skulpturen, die mir die Weisheit der alten Kulturen vermitteln, erzählt sie lachend und hüpft da von ob um fürs Abendessen einzukaufen, zu arbeiten, einen ruhigen Platz an der Sonne zu suchen oder doch wieder zu verreisen, das verrät sie nicht. Vielleicht weil ich, bis ich mit der Uni fertig wurde, eine extreme Frühaufsteherin war, gab es danach die Wende. Ich bin eigentlich ein Nachtfalke geworden und geniesse es sehr, in der Stille der Nacht die Stimmen der Gnome und Elfen in meinem Garten zu erahnen. Feiern Freunde treffen und über Architektur und das Leben philosophieren, das ist Laura P. Spinadel Mag.Arch.Arq Laura P. Spinadel BUSarchitektur & boa Büro für offensive Aleatorik, Wien, Buenos Aires 1958 geboren in Buenos Aires, Doppelstaatsbürgerschaft Architekturstudium in Buenos Aires (Goldmedaille) Teilnahme am Städtebauteam der IBA Berlin Institut für Stadtgestaltung der Hochschule für angewandte Kunst in Wien Direktorin für Auslandsbeziehungen und Kooperationen, Universität Buenos Aires Professorin für Städtebauliche Strategien der Architekturfakultät der Universität Buenos Aires 1986 Gründung von BUSarchitektur 2004 Gründung von boa Büro für offensive Aleatorik Gastprofessuren und Vorträge in Spanien, Deutschland, Österreich, Ungarn, Kolumbien, Brasilien, Argentinien, Mexiko, USA

10 Statements Wohnen und arbeiten ein Gegensatz? Text: Gisela Gary/Heimo Rollett Fotos: Rupert Rechling, Schenk, Daniela Klemencic, Raiffeisen Evolution, ÖVI, Dieter Barsch, Lukas Lang Wir leben im Zeitalter der gefühlten Beherrschbarkeit der Welt: gegen jede Krankheit gibt es eine Pille, für jedes Problemchen eine App. Innerhalb von Stunden fliegen wir auf andere Kontinente. In Wahrheit stehen wir aber noch vor vielen ungelösten Aufgaben. Die beiden Themen Arbeit und Wohnen sind solche. Was meinen Experten dazu? Wird das Arbeiten vollkommen unabhängig von Ort und Raum? Franz Gruber BEHF Funktionelle Durchmischung ist die unabdingbare Grundlage eines lebendigen und zukunftsfähigen Lebensraums. Die Erfordernis von Vielfalt gilt dabei im Großen wie im Kleinen, also auf Bundes-, Landes- und Regionalebene genauso wie bei der Schaffung von Stadtteilen, Quartieren und Einzelobjekten. Monokulturen haben sich mit Unterstützung einer industrialisierten Bauwirtschaft als technisch, wirtschaftlich und rechtlich einfacher umsetzbar, aber untauglich als Lebensraum erwiesen. Die ungebremste Nachfrage der Finanzwirtschaft nach sortenreinen Finanzanlageprodukten in Form von Immobilien drängt alle Beteiligten, besonders Entwickler, Architekten und die öffentliche Hand, in eine gefährliche Richtung. Im Mikrobereich setzt funktionelle Durchmischung aber nicht die Funktionsüberlagerung von Wohnen und Arbeiten an einem Ort voraus. Homeworking ist vielmehr ein organisatorisches und kommunikatives bzw. persönliches Thema und eine der Arbeitsweisen in unserer Informationsgesellschaft. Erik Testor DTA DUDA, TESTOR. ARCHITEKTUR Ich behaupte mal vorweg: Denken, tippen und telefonieren kann man/frau mittlerweile eigentlich überall! Aus meiner architektonischen Sicht und der gelebten Planungspraxis stelle ich folgende zwei Tendenzen fest: 1. Nachhaltiges Planen verlangt ohnehin über weite Strecken nutzungsneutrale Räume. Das seinerzeitige Kinderzimmer wird zum Homeoffice, gute Belichtung und ein schöner Blick nach außen voilà! Sogar direkt vom Vorzimmer erschlossen, der erste Kunde kann kommen! 2. Ein anmietbares Büro im neu errichteten Wohnhaus dient demselben Zweck, ist repräsentativer und macht das Gebäude grundsätzlich für die Verwertung interessanter. Bevor ich die Zeilen fertig schreibe, nehme ich noch einen Schluck Kaffee und bewege mich vom Küchentisch in Richtung Büro. In diesem Sinne ist das Wohnen und Arbeiten schleichend, aber doch nicht nur Zukunftskonzept, sondern bereits gelebte Praxis. Renate Jauk Lukas Lang Building Technologies GmbH Ich denke, dass Mo dularität, Vorfertigung und natürliche baustoffe große Themen der Zukunft sind. Faktoren wie Individualität und Flexibilität werden zu Voraussetzungen für die errichtung von Gebäuden. Wie kaum ein anderes architekturkonzept ermöglicht Lukas Lang Building Technologies den Bau eines Gebäudes, das sich in jeder Phase seiner Nutzung der jeweiligen Arbeitsund Wohnsituation individuell anpassen lässt. Was heute als Firmenzentrale oder als Eigenheim perfekt geeignet ist, kann bereits einige Jahre später zu klein, zu groß oder in seiner Konstruktion nicht mehr passend sein. Lukas Lang Building Technologies wird diesen rasch wandelnden Ansprüchen an zeitgemäße Architektur und Bauweise gerecht: mit seinen industriell vorproduzierten Bauteilen und einem Maximum an effizienter Raumgestaltung bei individuellem Design. Ich selbst schätze es, Arbeit und Wohnen nahe zbeieinander zu haben. Es ist jedoch eine Frage der Disziplin, wie gut sich dann die Work-Life-Balance umsetzen lässt! Markus Geiswinkler Geiswinkler & Geiswinkler Architekten ZT GmbH Das Büro als klassischer Arbeitsplatz verliert zunehmend an Bedeutung. Die einst revolutionäre Philosophie des Bauhauses mit der Trennung von Wohnen und Arbeiten hat mittlerweile ausgedient. In unserer schnelllebigen Gesellschaft verschmelzen Arbeit und Freizeit der Beruf und das Privatleben immer mehr miteinander. Neue Technologien, die digitale Vernetzung und örtliche Ungebundenheit schaffen optimale Flexibilität für den Berufsalltag. Zukünftige Wohnformen werden daher zum Spiegelbild des individuellen Lebensstils. Der leistbare, soziale Wohnbau muss sich den differenzierten Lebens- und Arbeitsphasen anpassen können. Nutzungsneutrale Flächen und Räume schaffen urbane Flexibilität und damit ökonomische Nachhaltigkeit. Das gilt für das einzelne Gebäude wie auch für die gesamte Stadt

11 Statements Otto Kauf Flair Bauträger Am Wohnort zu arbeiten wird zukünftig mit Sicherheit einer größeren Anzahl von Leuten möglich werden als bereits heute. Dazu werden weitere technische Kommunikationsmedien und Vernetzungen genauso beitragen wie die mögliche Einsparung von Energie und Zeit auf dem Arbeitsweg. Dieser neue Wohnarbeitsort wird mit einem repräsentativen, multimedialen Kommunikationsbereich ausgestattet sein. Dadurch können zusätzlich zur arbeit viele private Tätigkeiten wie Einkaufen, Arztbesuche, Weiterbildung, Bankgeschäfte, Beratungen etc. ebenso in den Wohnbereich verlagert werden. Die Freizeit wird dem gleichen Muster folgen und wir werden z. B. Spiele, Kaffeeplausch, virtuelle Ausstellungs- und Konzertbesuche und vieles mehr in den eigenen vier Wänden via Internet abwickeln. Werden wir zu Stubenhockern? Wird uns die sprichwörtliche Decke auf den Kopf fallen? Ich glaube, dass die meisten von uns dann umso bewusster Ausnahmen setzen, gezielt Menschen treffen und das dann intensiv erleben. Erwin Krause BETHA Zwerenz & Krause GmbH Die Datenmobilität nimmt weiter zu und wird auch dazu führen, dass flexible Arbeitszeiten und Officeat-home -Konzepte neben Desk-sharing - Konzepten innerhalb moderner Bürostrukturen zunehmen werden. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass das physische Büro im klassischen Sinn als zweite berufliche Heimat für Mitarbeiter-Identifikation auf allen Ebenen, aber auch für die eigene Darstellung im Unternehmensumfeld nicht an Bedeutung verlieren wird. Menschen werden sich in wichtigen, entscheidenden Situationen immer sehen und spüren wollen. Udo Weinberger Weinberger Biletti Immobilien Markus Neurauter Raiffeisen evolution Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklungen in den letzten Jahren und des Trends zur Selbstständigkeit im Berufsleben muss man flexibel bleiben und sich gerade als Developer auch auf diese Trends einlassen. Mit unserer WOHN-BASE schaffen wir die Möglichkeit des Homeoffices für all jene, die von Zuhause aus arbeiten möchten, weil sie zum Beispiel Kleinkinder haben oder Dienstleistungen anbieten, die keine große Bürostruktur erfordern. Es wird immer zwei Lager geben jene, die Wohnen und Arbeiten mischen möchten und jene, die den Austausch und die Inspiration in einem Shared Office suchen. Auch hier gibt es in Wien bereits viele interessante und attraktive Projekte zum Beispiel The Hub oder Brick05. Wir haben mit dem Angebot des kurzfristig bzw. temporär anzumietenden Büros bei unseren Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern sehr gute Erfahrungen gemacht und ausschließlich positives Feedback erhalten. Florian Nowotny CA Immobilien Anlagen AG Welche Arbeitsplatzmodelle stellen Sie Ihren Mitarbeitern heute und künftig zur Verfügung? Diese Frage haben wir kürzlich unseren internationalen CA-Immo- büromietern im Zuge unseres jährlich durchgeführten Office Trends Monitor gestellt. Im Rahmen dieser Online-Umfrage gaben 39 Prozent der befragten Unternehmen an, derzeit gar keine externen mobilen bzw. Home-Office-Arbeitsplätze anzubie ten, 41 Prozent nur vereinzelt, 11 Prozent machten dazu keine Angabe. Was die künftige Entwicklung betrifft, zeichnet sich jedoch ein klarer Trend in Richtung Flexibilisierung ab, und zwar im Sinne von: weg vom festen Arbeitsplatz, hin zu flexiblen Platzmodellen innerhalb der Bürofläche. Auch Homeoffice verzeichnet eine zumindest leichte Zunahme: Bieten derzeit 9 Prozent der Unternehmen ausschließlich oder überwiegend externe Arbeitsplätze an, wollen dies künftig immerhin 12 Prozent tun. Fazit: Flexible Arbeitsplatzmodelle haben sich noch nicht auf dem Markt durchgesetzt, sind aber im Kommen. Wohnen und Arbeiten an einem Ort wird allerdings unserer Einschätzung nach bis auf weiteres ein Nischenthema bleiben. Folgt man Vorhersagen, dann erwartet uns eine Zukunft, in der die Arbeit allerorts und immer zu erbringen ist, unterstützt durch neue Technologien und darauf abgestellte Wohnumgebungen und begleitet von modernen Lebensformen. Die Herausforderung wird lauten, wie man mit dem Stress umgeht, in einer Gesellschaft, in der alles ständig effizienter, schneller und besser dokumentiert gemacht werden muss. Für viele scheint daher die Flucht in die eigenen vier Wände einen passablen Ausweg darzustellen. Darin kann aber gerade die Gefahr des Ausbrennens liegen, wenn man zwischen Arbeitswelt und dem Privaten noch schwerer unterscheiden kann als vorher. Groteskerweise wird diese Grenzziehung als Work-Life-Balance bezeichnet, was suggeriert, dass die Arbeitszeit gerade eben nicht zum Leben gehören soll. Das Arbeiten von daheim aus wird zweifelsohne zunehmen, verlangt allerdings hohe Eigenverantwortung. Zuletzt stellen die derzeitigen Regeln des Umsatzsteuerrechts eine Hürde dar: Wird die Wohnung auch nur teilweise als Arbeitsplatz genutzt, hat dies für den Vermieter erhebliche steuerliche Nachteile. Vermieter werden alles unternehmen, um ein Arbeiten von daheim aus zu verhindern. Martin Kohlbauer Architekt Martin Kohlbauer Die gesellschaftlichen Entwicklungen in unseren Breiten hin zur Wissensgesellschaft legen diese Möglichkeit nahe. Das individuelle Arbeiten von zu Hause aus gibt es ja zumindest temporär in vielen Tätigkeitssparten und es wird auch in Zukunft bei der Entwicklung neuer Wohnmodelle mit berücksichtigt werden. Entscheidender sind aber nutzungsoffene Gebäudestrukturen, die gleichermaßen Wohnen und Arbeiten Entwicklungspotenziale bieten. Der Vergleich mit gründerzeitlichen Gebäudestrukturen liegt hier nahe. Auch die Frage nach den im unmittelbaren Umfeld befindlichen und möglichst fußläufig erreichbaren Angeboten und Nutzungsmöglichkeiten ist für die Lebensqualität von großer Relevanz. Eine strategische Durchmischung von Wohn- und Arbeitsformen und vor allem auch von Freizeit- und Bildungsangeboten eröffnet die Chance auf lebendige Quartiere, die die Distanzen des täglichen Bedarfs verringern und menschengerechte sowie maßstäbliche Lebensräume für die Zukunft sichern. Peter Czapek Bank Austria Real Invest Genauso, wie sich im Laufe der Zeit die Menschen und ihre Gewohnheiten geändert haben, versucht man nun die Strukturen der modernen Stadtplanung an die Bedürfnisse des modernen Menschen anzupassen. In Zeiten, in denen auch der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen im Mittelpunkt steht, setzt man immer mehr auf die Verkürzung der Wege, um auch den Verkehr in einer Stadt reduzieren zu können. Der moderne Mensch möchte Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung an einem Ort verbinden. Dies spart nicht nur Zeit und Geld, sondern bringt auch zusätzliche Lebensqualität. Diesem Gedanken gemäß entstehen in und um Wien neue Stadtteile, die auf genau diesem Zukunftskonzept basieren. Ein Stadtteil, der dem modernen Menschen ein gutes Wohnund Arbeitsgefühl gibt und dies mit der notwendigen Infrastruktur verbindet. Eine örtliche Trennung des Wohn- und Arbeitsortes ist nicht mehr zeitgemäß und wird in naher Zukunft den Vorteilen der modernen Stadtkonzepte weichen müssen

12 Statements Hermann Klein IG Immobilien Hans Jörg Wippel wvg Bauträger Ges.m.b.H. Das Ziel sollte die Stadt der kurzen Wege sein. Die Menschen sollten idealerweise in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen können. Was sich nicht fortsetzen darf, ist die funktionelle Trennung Gewerbegebiet hier, möglichst außerhalb der Zentren und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unerreichbar. Wohngebiet da, ebenfalls dezentral, nur am anderen Ende der Stadt gebaut. Und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Tag für Tag weite Strecken mit ihren Autos bewältigen müssen, um von ihrer Wohnung zum Arbeitsplatz zu kommen und wieder retour. Die ökologischen und sozialen Kosten dieses Konzepts sind in Wirklichkeit nicht zu verantworten. Gefragt ist eine Planungspolitik, welche Wohn- und Arbeitsgebiete nicht als getrennte Welten betrachtet. Wir brauchen gleichzeitig mehr Flexibilität und mehr Umsicht bei der Widmung von Boden und Gebäuden. Ziel muss es sein, funktionelle Durchmischung zu ermöglichen und zu unterstützen. Renate Hammer Institute of Building Research & Innovation Die große Freiheit, durch moderne Technologie allerorts und jederzeit arbeiten zu können, birgt die Gefahr, das dann tatsächlich auch überall und ständig zu tun. Etwa zu Hause aber nicht jeder, der uns hier begegnet, hat Lust, sich wie ein Mitarbeiter zu verhalten. Es empfiehlt sich also, noch bevor man einen Gedanken an das Wo und Wie des Arbeitsplatzes in der Wohnung verschwendet, eine garantiert Office-freie Zone zu definieren. Die Chance des Arbeitens von zu Hause aus liegt in der individuellen Gestaltbarkeit, denn das ultimative Homeoffice gibt es genauso wenig, wie die richtige Work-Life-Balance. Es geht vielmehr um die Lösung, die persönliche Fähigkeiten fördert und das Erbringen außergewöhnlicher Arbeitsleistung ermöglicht. Als Experimentierfeld in Sachen eigene Performance ist das Homeoffice sicher zukunftsweisender als das Großraumbüro. Es wäre also lohnend, diesbezügliche Erfahrungen zu sammeln und in die Konzeption des Bürobaus einzubringen. Karl Bier UBM Realitätenentwicklung AG Generell ist der Themenbereich Wohnen mit all seinen soziokulturellen Implikationen ein großes Thema für die Zukunft: Veränderte Demografie, Urbanisierung und die Wichtigkeit und Verteilung einer Work-Life-Balance nehmen Einfluss auf Wohnansprüche. Die Wanderung in Ballungsräume wird anhalten. Gegenmaßnahmen wie Regionalisierung oder Teleworking greifen nicht. Verdichtung und Ausbreitung der Städte bedeuten auch für Stadtplaner neue Herausforderungen. Mononutzungen wie Schlafstadt oder Gewerbegebiet sehe ich als Auslaufmodelle an es gilt, ein mit der städtischen Ausdehnung steigendes Verkehrsaufkommen einzudämmen. Wohnen und Arbeiten an einem Ort ist meines Erachtens nur bedingt ein Erfolg versprechendes Zukunftskonzept, da Menschen nicht immer den passenden Arbeitsplatz in nächster Umgebung zu ihrem Wohnort finden. Doch natürlich soll man diese Lebensform ermöglichen und fördern, da dadurch auch eine Reduzierung des PKW-Pendelverkehrs erreicht werden kann. Um dafür geeignete Bedingungen zu schaffen, muss man bei Bauprojekten verschiedene Nutzungsarten integrieren. So entstehen vermehrt Mischprojekte, die man sich als Wohn-Arbeitswelt-Einheit mit Büros, Geschäften und Schulen vorstellen kann. So zum Beispiel das Viertel Zwei oder die im Bau befindliche Seestadt Aspern. Aus meiner Sicht sind die wichtigsten Kriterien für ein Erfolg versprechendes nachhaltiges Wohnkonzept eine sehr gute öffentliche Anbindung, Nahversorger, Schulen und potenzielle Arbeitgeber in unmittelbarer Nähe sowie Sport-und Freizeitmöglichkeiten in und außerhalb der Anlage. Mit der Campus Lodge, direkt an der U2 und nahe dem grünen Prater, dem Campus WU und dem Viertel Zwei hat IG Immobilien ein Wohnprojekt errichtet, das Arbeiten, Wohnen und Freizeit alles in fußläufiger Weite zueinander ermöglicht. Ernst Vejdovszky S IMMO AG Das Zauberwort ist Flexibilität. Schon jetzt ist eine der Hauptanforderungen an Büroflächen, dass sie möglichst flexibel gestaltbar sind hier ist unser Asset Management konstant gefordert, in Kooperation mit unseren Mietern die adäquaten Lösungen zu finden. Dieser Trend verlagert sich sukzessive auch auf Wohnimmobilien. Hand in Hand damit geht sicherlich auch der gesellschaftliche Trend einher, die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zunehmend zu verwischen. Ich denke, dass diese Entwicklung einige Vorteile sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer bringt. Gleichzeitig bin ich persönlich davon überzeugt, dass einerseits eine gewisse Abgrenzung gesund und notwendig ist, andererseits der persönliche Austausch mit Kollegen und Mitarbeitern ein wesentlicher Bestandteil eines effizienten Arbeitsalltags ist und nicht ersatzlos gestrichen werden kann. Wie so oft wird die Kunst gefragt sein, die oft zitierte goldene Mitte zu finden. Cyrus Asreahan C&P Immobilien AG In der aktuellen, schnelllebigen Gesellschaft bietet die Trennung von Wohn- und Arbeitsraum einen gesunden und wahrscheinlich notwendigen Ausgleich. Durch die immer fortschrittlichere Technik sind wir ohnehin so gut wie immer und überall mit der (Arbeits-)Welt verbunden. Die Distanz zwischen Wohnraum und Arbeitsplatz verringert bzw. verkürzt sich durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im städtischen Raum immer mehr, sodass hier von keinem bedeutenden Zeitverlust die Rede sein kann. Im Gegenteil, dadurch wird der so wichtige öffentliche Raum belebt. Meiner Meinung nach wird die Qualität jedes einzelnen dieser Bereiche zukünftig noch mehr aufgewertet werden und der jeweiligen Nutzung zugutekommen. Diesen Schwerpunkt im Bereich Wohnen werten wir bei der C&P Immobilien AG durch unsere Projekte gezielt auf, indem wir qualitativ hochwertigen und urbanen Wohnraum schaffen. Christoph Lechner Architekt Christoph Lechner & Partner ZT GmbH In unserer eurozentristischen Gesellschaft gibt es manche Berufe, die es zulassen, dass Menschen zu Hause, dort, wo sie wohnen, arbeiten. Stahlkocher, Schlosser und Seifensieder können dies in jedem Fall nicht. Wollen wir überhaupt ein Hoffice oder Homework? Ist es gut, die Funktionen einer Stadt, Wohnen Arbeiten Verkehr Produktion, wie es so schön in der Charta von Athen (Hauptautor: Le Corbusier) aus 1933 heißt, voneinander zu trennen? Zwingen uns die neuen Medien dazu, zu Hause zu arbeiten? Hat nicht der Kaufmann über seinem Kontor, der zünftige Handwerker über seiner Werkstatt gewohnt? Heute wissen wir, dass es für die Stadt gut ist, wenn sich die Funktionen mischen. Zu Hause auch arbeiten ist gut. Ständig an einem Ort zu versauern ist schlecht. Ich selbst liebe die Wege zwischen meinem Zuhause und dem Atelier und das Netz, das sich dazwischen aufspannt. Solange Arbeiten und Wohnen an einem Ort nicht Pflicht wird, können wir es als tragbare Tendenz sehen, abernur dann, wenn sich der Ort dazu eignet

13 Statements Liborio Brugnano BKS Kabel-Service AG Wohnen und Arbeiten an einem Ort ist insbesondere in Österreich mit seiner hohen Zahl an neuen Selbstständigen bereits eine Tatsache. Laut diversen Statistiken ist das Einkommen vieler Einzelunternehmer so niedrig, dass sich diese Unternehmer eine Anmietung eines Büros nicht leisten können oder nicht leisten wollen. In diesen Fällen wurde im Vorfeld meistens nicht viel konzipiert, sondern diese Situationen sind einfach entstanden. Um eine erfolgreiche Symbiose zwischen Arbeit und Wohnen zu finden, ist eine intelligente Infrastruktur für Heim und Business unumgänglich. Und dieser Infrastruktur darf es an Flexibili tät nicht fehlen, um bei Bedarf ein Kinderzimmer rasch in ein Büro umzuwandeln. Aber Mobilität und Flexibilität sind bereits jetzt für die arbeitende Gesellschaft gelebte Praxis. Wir arbeiten doch schon seit einiger Zeit überall egal ob Flughafen, Café oder zu Hause. Interaktives und flexibles Arbeiten ist alleine aus Zeitgründen nicht mehr wegzudenken. Otto Ordelt Knauf GmbH Michael Baert ifa AG Die Urbanisierung boomt mehr denn je; der Run in die City hält ungebrochen an mit gewaltigen Herausforderungen für die Politik ebenso wie für private Investoren und Bauträger. In Zukunft wird für Wien jährlich mit einem Zuzug von mehr als Menschen und einem Wohnraumbedarf von Wohnungen gerechnet. Derzeit werden jährlich jedoch nur Einheiten fertiggestellt. Dies wird in Ballungsgebieten auch zukünftig zu einer weiteren Verknappung von Wohnraum führen. Wohnen und Arbeiten berücksichtigen wir durch neue Konzepte, wie z. B. das neue Stadthaus. Es ermöglicht eine nachhaltige Verwendung von Wohn-, Büro- und Geschäftsräumen für eine sich rapide verändernde Gesellschaft und bietet hohe Qualität und Flexibilität, lange Lebensdauer und Wertbeständigkeit über Generationen, da es individuelle Lebensformen im Wandel der Zeit berücksichtigen kann. Alexandra Kassler Wohnsalon Immobilien GmbH Vjekoslav Knezevic Realis Aura Durch die steigenden Leistungsanforderungen im Beruf werden Zeitplanung und Effizienz zunehmend an Bedeutung gewinnen. Möglichkeiten wie Home office, der Zugang zu guter Infrastruktur, aber auch das Abschalten und Erholen in den eigenen vier Wänden werden dazu beitragen. Somit stelle ich nicht die Frage working or living? Es muss heißen: working and living. Peter Ulm 6B47 Real Estate Investors Die Wohnform der Zukunft wird noch mehr auf das Individuum eingehen, auf seine besonderen Wünsche. Kampf der Uniformität! Das Arbeiten wird noch näher an das Wohnen heranrücken, aber Arbeiten und Wohnen werden nicht unter einem Dach stattfinden. Christian Wagner Christian Wagner & Partner Real Estate GmbH Wie werden wir in Zukunft leben und arbeiten? Aller Voraussicht nach sehr mobil. Arbeit ist nicht länger ein Synonym für das Büro, in das wir an fünf Tagen pro Woche gehen. Vielmehr ist sie dann eine Aufgabe, die wir bearbeiten. Ob diese nun tatsächlich am eige nen Arbeitsplatz im Unternehmen stattfindet oder doch lieber zu Hause erledigt wird, hängt sicherlich von der Tätigkeit des Mitarbeiters und seinem privaten Umfeld ab. Denn mit der zunehmenden Mobilität verändern sich natürlich auch die Büros. Zum einen werden sie kleiner und zum anderen wird es dann auch nicht mehr für jeden Mitarbeiter einen eigenen Schreibtisch geben. Wir leben dies schon verstärkt in den Berei chen unseres Vertriebs oder es betrifft Mitarbeiter, die vor allem mit Recherche-Arbeiten beschäftigt sind. Jeder Mitarbeiter hat zukünftig sicherlich noch mehr Freiheiten, seinen Job in einer Umgebung zu machen, die für ihn optimal ist. Das müssen nicht immer die eigenen vier Wände sein. Für mich als Geschäftsführer eines Unternehmens ist es wichtig, dass sich meine Mitarbeiter wohl fühlen und die Ihnen gestellten Aufgaben zufriedenstellend erledigen. Wo sie das machen, ist eher sekundär. Ich denke, die beiden Welten werden noch stärker zusammenwachsen, mit allen Vor- und Nachteilen. Für mich ist das ja heute schon Realität, weil ich sehr viel von zu Hause aus arbeite. Das empfinde ich insgesamt als sehr angenehm, ich bin dadurch flexibler und kann meine Zeit einfach besser nutzen. Aber es benötigt Disziplin, einerseits, um mich von der Arbeit nicht auffressen zu lassen, und andererseits, um mich auch darauf zu konzentrieren, wenn es notwendig ist. Wurde früher vor allem in die Zukunft geplant und die Wohnung als einmalige Anschaffung gesehen, suchen aktuelle Wohnungskäufer eher situationsbedingte Wohnungen und sind viel eher bereit, die Eigentumssuche auch mehrmals im Leben zu machen. Der Arbeitsplatz, bzw. die Anforderung an diesen, hat sich ebenfalls sehr verändert. Der Trend geht eindeutig in Richtung flexible Lösungen, wie Teilzeitbüros, bei welchen sich vor allem Jungunternehmer Büroräume, meist Großraumlösungen mit Unterteilungen, teilen. Generell werden heute starre Strukturen aufgeweicht, was sich mit der vermehrten Nachfrage nach Shared Offices widerspiegelt. Durch die flexiblen Lösungen arbeiten Jungunternehmer vermehrt auch von zu Hause aus, wodurch sich Arbeiten und Wohnen verbindet. Somit ist es wesentlich, dass die Möglichkeit für einen Arbeitsbereich in der Wohnung vorhanden ist. Albert Wimmer Atelier Albert Wimmer Der Arbeitsmarkt entwickelt sich differenziert, auch mehr in Richtung Arbeiten von zu Hause aus, es gibt zunehmend mehr Freelancer. Bauten, die eine hohe Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten an einem Ort ermöglichen, sind daher ein wichtiges Angebot. Für mich ist es hierbei erforderlich, dass es eine Strukturierung bzw. Trennung von privat und Büro gibt. Auch muss beachtet werden, dass der Wunsch nach Wohnen und Arbeiten an einem Ort auch von Lebenszyklen abhängig ist. Darauf haben meine Entwürfe insofern reagiert, als dass der Mitbestimmungsprozess erweitert wurde und ein hoher Flexibili tätsgrad in der Wohnraumgestaltung erreicht wurde. Meine konkrete Antwort auf diese Entwicklung sind zum Beispiel das Projekt Home & Office in der Hofbauergasse in 1120 Wien oder Corte Verde in der Schanzstraße in 1150 Wien sowie die Anlagen 6+1 im Sonnwendviertel im 10. Wiener Gemeinde bezirk. Hier sind in den oberen Geschoßen Wohnbereiche, in den unteren Arbeitsbereiche bzw. Sonderwohnformen konzipiert. Zur Wohnung kommt ein Arbeitsraum dazu, der nach individuellen Bedürfnissen gestaltet werden kann

14 Produktnews SO! STARTET ÖSTERREICH IN DIE BAUSAISON Text: Tom Cervinka Fotos: Hersteller Verbessertes Raumklima Ob Möbel, Tapeten, Bodenbeläge oder Arbeitsgeräte sie alle sondern Chemikalien ab, die der Gesundheit schaden können. Auch einige Baumaterialien setzen bedenkliche Stoffe frei, andere hingegen stabilisieren das Raumklima. So etwa der natürliche Rohstoff Gips. Er reguliert die Luftfeuchtigkeit, ist völlig geruchsneutral sowie frei von bedenklichen Gasen und Dämpfen. Mit GYPTONE Activ Air bietet Rigips ein Produkt, das die Luft nicht nur schont, sondern auch langfristig reinigt. Die RIGIPS Akustiksysteme waren bisher vor allem für ihre besonderen Schallschutz- und Akustikeigenschaften bekannt seit kurzem sind die Deckenelemente mit dem aktiven Luftreinigungseffekt Activ Air ausgestattet und verbessern das Raumklima merklich. Sie nehmen Schad- und Geruchsstoffe aktiv auf, wandeln sie in inerte Verbindungen um und speichern diese unschädlich in der Platte. Laut aktuellen Laborprüfungen nach ISO reduzieren Decken mit Activ Air die Konzentration von Formaldehyd um bis zu 72 %. Keine andere Platte reduziert den Anteil flüchtiger Kohlenwasserstoffe/VOC besser als GYTPONE Activ Air von RIGIPS. Da die Platte voll recycelbar ist, gibt sie auch in der Lebenszyklus-Analyse den guten Ton an. für den Neubau als auch in der Bestandssanierung und AM BAU HERRSCHT AUFBRUCHSTIMMUNG. EIN KURZER WINTER, GUTE KONJUNKTURAUSSICHTEN DIE BAUSAISON 2014 IST ERÖFFNET. UND SIE SCHEINT VIELVERSPRECHEND ZU WERDEN. NACH EIN PAAR MAGEREN JAHREN STEHEN DIE ZEICHEN AUF AUFSCHWUNG. ES WIRD WIEDER GEBAUT. DIE BAUINDUSTRIE WAR DERWEIL NICHT UNTÄTIG UND WARTET MIT EINEM UMFASSENDEN PORTFOLIO AN INNOVATIVEN NEUERSCHEINUNGEN ODER BEWÄHRTEN PRODUKTEN MIT VERBESSERTEN EIGENSCHAFTEN AUF Renovierung liegt der Fokus der neuen Produktentwicklungen auf mehr Komfort und Lebensqualität am Arbeitsplatz wie auch in den eigenen vier Wänden. Ein Mehr an Sicherheit, mehr Licht, bessere Luft, weniger CO 2 -Emissionen das Thema Umwelt wird dieser Tage großgeschrieben. Und Bauherren, Planer, Ausführende und Benutzer profitieren von der breiten Auswahl, der vereinfachten Verarbeitung und von Produkten mit Mehrwert.

15 Produktnews Smarter Schatten Smartphones und Tablets übernehmen zunehmend tägliche Aufgaben in den eigenen vier Wänden sowie auf der Terrasse und dem Balkon. Das betrifft auch moderne Sonnenschutzsysteme. Denn das Wohnzimmer im Grünen bereitet umso mehr Freude, je professioneller es geplant und eingerichtet ist. Nach wie vor entscheiden sich Herr und Frau Österreicher für eine Markise als Sonnenschutz für Balkonien. Attraktive Designs, moderne Stoffe in vielen Farben und der chemiefreie Schutz vor gesundheitsschädlichen Sonnenstrahlen lassen diesen beliebten Klassiker nach wie vor boomen. Um die beschatteten Außenflächen optimal nutzen zu können, sollte das gute Tuch unbedingt motorisiert angetrieben werden. Das spart die Kurbelei per Hand und schützt Möbel, Böden und Pflanzen vor Verfärbung, Überhitzung und Austrocknung. Janina Bichler, zuständig für Kommunikation bei Somfy, dem weltweit führenden Hersteller von Automatisierungslösungen für Rollläden, Sonnenschutz und Tore: Gerade aktive und berufstätige Menschen können sich damit den Alltag erleichtern. Zum einen kommen sie nicht mehr heim auf einen überhitzten Balkon mit viel zu warmem Boden, über dem sie schweißtreibend erst die Markise herausfahren müssen. Zum anderen können sie sich darauf verlassen, dass der Sonnenschutz immer funktioniert, selbst wenn sie nicht zu Hause sind. Flexibler service dank neuer isover APP Stundenlanges Wälzen von Katalogen und mühsame Online-Recherchen gehören der Vergangenheit an. Dank der neuen ISOVER Pro3 App sind Produktinformationen, Verarbeitungstipps oder Bild- und Video-Anleitungen ab sofort nur noch einen Klick entfernt und das jederzeit und überall. Auch Informationen zum Unternehmen sowie zu den Themen Nachhaltigkeit und Sanierung können permanent abgerufen werden. Bildmaterial und Referenzobjekt runden das breite Angebot ab. Das neue Informations- und Beratungstool des österreichischen Mineralwolle-Herstellers ist einfach zu bedienen und liefert sowohl Profis als auch Heimwerkern aktuelle Informationen. Ob zu Hause, im Büro oder unterwegs ISOVER Pro3 ist immer zur Hand. Pro3 steht für Know-how, Flexibilität, Nachhaltigkeit. Mit der neuen App baut Saint-Gobain ISOVER Austria aber nicht nur seine Beratungskompetenz weiter aus: Im Sinne der Nachhaltigkeit ersetzt ISOVER Pro3 auch den Produktkatalog und unterstreicht somit einmal mehr die hohe Priorität, die wir dem Umweltschutz beimessen, erklärt Monika Döll, Marketing-Leitung bei ISOVER. ISOVER Pro3, wurde als Hybrid-App konzipiert und funktioniert somit auf allen gängigen Tablets sowie über den Internet-Explorer. Sie ist online und offline nutzbar und wird regelmäßig aktualisiert. Eine Erinnerungsfunktion weist den User auf mögliche Updates hin, wenn neue Informationen verfügbar sind. Das perfekte Informations- und Beratungstool für zu Hause, unterwegs oder im Büro. Somfy empfiehlt daher, die Markise unbedingt mit einem Sonnensensor auszustatten. Dieser fährt die Markise bei hoher Sonnenintensität automatisch aus und schützt so vor allzu hoher Sonneneinstrahlung. Der Somfy Funk-Sonnensensor funktioniert absolut autonom: Er arbeitet solarbetrieben unabhängig vom Strom und kann somit ganz unkompliziert an den unterschiedlichsten Stellen angebracht werden. Und der passende Windsensor Eolis 3D schützt den Stoff bei starkem Wind. Dieser batteriebetriebene Sensor wird direkt an der Markise montiert und benötigt keine zusätzlichen Kabeln. Er erkennt den Wind durch die Erschütterung der Markise und fährt diese automatisch ein. Besonders Smarte greifen auf die innovative Bedienoberfläche TaHomaR in Verbindung mit io-homecontrolr zurück. Damit kommuniziert man nicht nur hausintern, sondern vor allem auch von unterwegs mit sämtlichen integrierten Produkten und erkennt, in welcher Position sich der Sonnenschutz befindet. Wer unterwegs ist und ins Sommergewitter kommt, muss sich um seine Terrasse und den Markisenstoff keine Sorgen machen: Er kann die Markise sofort einfahren und schützen ganz easy mittels Smartphone oder Tablet. Selbstverständlich erfolgt eine Rückmeldung, sobald der Befehl ausgeführt wurde Durchblick garantiert Ob als Fenster, Oberlichte oder raumhohe Verglasung, ob einzeln oder als Fensterreihe miteinander verkettet Knauf EasyWin sorgt in jeder Trockenbauwand für Durchblick. Nach der Übernahme verschiedener europäischer Aktivitäten des amerikanischen USG- Konzerns zum Jahresanfang 2013 darunter EasyWin Fertigfenster sind die einfach in Trockenbau-Konstruktionen einzubauenden Systemfenster von Knauf nun über den Fachhandel zu beziehen. Licht im Raum schafft Atmosphäre und steigert das Wohlbefinden; sehen und gesehen zu werden erleichtert zudem oft die Kommunikation. Manchmal geht es aber auch schlicht um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, weil zum Beispiel nach Arbeitsstättenrichtlinie bestimmte Räume von außen einsehbar sein müssen. In jedem Fall sind die EasyWin Fertigfenster von Knauf eine gleichermaßen elegante wie einfache Lösung, wenn es um die Integration von Fenstern in leichte Ständerwände geht. In der Standardversion kommen sie überall dort zum Einsatz, wo keine erhöhten Anforderungen an den Brand- und Schallschutz bestehen. Höhere Ansprüche bis hin zum Strahlenschutz werden durch spezielle Varianten abgedeckt. Die EasyWin Fertigfenster werden montagefertig als Monoblock mit wandbündiger Doppelverglasung auf die Baustelle geliefert. Der Einbau in die vorbereitete Wandöffnung erfolgt als Teil der Trockenbauarbeiten. Der Einbau ist dabei sogar in bereits oberflächenfertige Ständerwände oder als Nachrüstung in bestehende Wände möglich. Darüber hinaus kann EasyWin bei Bedarf ausgebaut und an anderer Stelle wiederverwendet werden. Für Räume, in denen der Einblick zumindest zeitweilig nicht erwünscht ist, steht die Variante EasyWin Objektjalousie zur Verfügung. Die eingebaute Jalousie mit Horizontal- Lamellen liegt geschützt im Scheibenzwischenraum und wird über einen Drehknopf oder elektrisch bedient. Elegante Fensterreihen ermöglicht die Variante EasyWin Objektfenster Verkettung. Dabei werden mehrere Objektfenster mit einem speziellen Zwischenständer direkt nebeneinander gesetzt. Bei Ausführung mit dem speziellen Verkettungsprofil sorgt eine extrem schmale Rahmenbreite von nur 52 mm zwischen den Fenstern für eine schlanke und elegante Optik. Schrecklich sicher Großes Areal, Büroräume, Werkstätten mit Lager in einem Industriegebiet: ideal für Einbrecher, möchte man meinen. Doch weit gefehlt. Beim Logistikzentrum der Hausbetreuung Dimmi in Langenzersdorf erleben ungebetene Gäste seit kurzem den Schreck ihres Lebens: Sie werden nicht nur garantiert ertappt, sondern obendrein noch von einer donnernden Stimme aus dem Lautsprecher begrüßt. Da bleibt nur eines: die sofortige Flucht. Seit Herbst 2013 ist das Logistikzentrum mit der 24-Stunden- Live-Fernüberwachung von FirstProtect abgesichert. Dank des Rundumservice, der alles abdeckt, muss man sich weder um die regelmäßige Wartung noch um die laufende Funktionskontrolle selbst kümmern. Wer abends oder am Wochenende das Gebäude als Letzter verlässt, stellt die Anlage scharf. Die Bewegungsmelder sind nun aktiviert und melden jeden unbefugten Zutritt sofort in die zentrale Leitstelle von FirstProtect. Dort sitzen speziell geschulte Mitarbeiter, die rund um die Uhr für ihre Kunden im Einsatz sind. Kommt es zu einem Alarm, ergreifen sie sofort die notwendigen Maßnahmen. Eine barsche Stimme aus dem Nichts, die einen mit den Worten Gesperrter Bereich. Nennen Sie das Kennwort. anherrscht. Je nach Vereinbarung folgen im Fall eines unberechtigten Zutritts unterschiedliche Maßnahmen: von der Verständigung des Kunden bis hin zur Alarmierung der Polizei. Welche Maßnahme es tatsächlich ist, werden der oder die Täter allerdings nicht mehr herausfinden, sie ergreifen nach einem solchen Schrecken so gut wie immer die Flucht. Zeit für Frust-Vandalismus bleibt da nicht. Keine Angst vor Fehlalarmen Fehlalarme ein häufiges und teures Problem vieler Unternehmen werden durch die Vorprüfung des Alarms durch die Leitstelle von FirstProtect- rechtzeitig herausgefiltert. Wer unabsichtlich Alarm auslöst, muss nur das Kennwort nennen oder im Außenbereich den Code eingeben, und die Alarmkette wird beendet. Der diensthabende Leitstellen- Mitarbeiter schaltet dann, sobald geklärt ist, dass die Person kein Einbrecher ist, sofort wieder in den freundlichen Service-Modus um. 031

16 Produktnews Von rechts: Peter Schmid (Geschäftsführer und Eigentümer Austrotherm Gruppe) übergibt das neue Innovationszentrum an DI Johann Jandl, Leiter F & E der Austrotherm Gruppe Austrotherm eröffnet Innovationszentrum Die Austrotherm GmbH, führender Anbieter im Bereich qualitativer Wärmedämmung in Mittel- und Osteuropa, übergab vor kurzem das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum in Pinkafeld seiner Bestimmung. Rechnet man die Zubauten und die Fertigungsanlage für den in Pinkafeld entwickelten neuen Hochleistungsdämmstoff Austrotherm Resolution hinzu, investierte der Dämmstoffpionier aktuell insgesamt sechs Millionen Euro. Mit dem Innovationszentrum steht in Pinkafeld nun ein topmodernes F & E-Zentrum. Dieses Investment ist auch unserem neu entwickelten Hochleistungsdämmstoff Austrotherm Resolution zu verdanken, freut sich Austrotherm Geschäftsführer Peter Schmid anlässlich der offiziellen Schlüsselübergabe an DI Johann Jandl, Leiter F & E der Austrotherm Gruppe. Auf rund 300 Quadratmetern Nutzfläche dreht sich nun alles um die Entwicklung und Qualitätsprüfung neuer Dämmstoffe. Das neue Innovationszentrum in Pinkafeld gehört zu den am besten ausgestatteten Labors im Dämmstoffbereich. Mit unseren modernen Messgeräten sind wir in der Lage, sämtliche Qualitätsparameter zu prüfen. Wir haben ein mechanisches Labor, ein chemisches Labor, neueste Lambda-Messgeräte, Klimaschränke zur Simulation von verschiedenen Klimabedingungen und viele weitere Instrumente, wie beispielsweise das Dübellabor für den KlebeAnker, erläutert Johann Jandl. Neuer Hochleistungsdämmstoff Austrotherm Resolution Austrotherm Resolution ist ein neuartiger Resol-Hartschaum auf Bakelit-Basis, der von der Austrotherm F & E Abteilung in Kooperation mit dem Schwesterunternehmen Furtenbach Spezialist für Gießereiprodukte entwickelt wurde und somit ein österreichisches Produkt, von der Zusammensetzung der Rohstoffe bis hin zum Endprodukt, ist. Der neue Dämmstoff dämmt um über 40 Prozent besser als herkömmliche Dämmstoffe. Mit Austrotherm Resolution ist es möglich, sogar Passivhäuser mit einer Dämmdicke von unter 20 Zentimetern realisieren zu können, erklärt Johann Jandl. E4-Ziegel-Förderung Der Bau des Eigenheims stellt Häuslbauer in Österreich vor immer größere Herausforderungen. Wie die aktuelle Häuslbauerstudie des Linzer market-instituts zeigt, sorgen sich Bauherren und solche, die es noch werden möchten, zunehmend um die Finanzierbarkeit ihres Bauvorhabens. Sie wollen deshalb ihre finanziellen Mittel gut investiert wissen und fragen vermehrt nach nachhaltigen Baustoff-Lösungen und neuen Konzepten, die den Hausbau erleichtern. Wienerberger unterstützt Häuslbauer Der Porotherm W.i von Wienerberger mit werkseitig integrierter Wärmedämmung kommt den Wünschen der Bauherren optimal entgegen. 42 Prozent der gegenwärtigen Häuslbauer kennen laut Studie den Porotherm W.i beachtliche 86 Prozent davon beurteilen dieses innovative Ziegelkonzept als ansprechend. Wienerberger macht Bauherren der kommenden Bausaison die Entscheidung jetzt noch leichter: Der Ziegelspezialist unterstützt sie mit der e4-ziegel-förderung. Setzen Bauherren bei der einschaligen Gebäudehülle ihres Einfamilienhauses auf den innovativen, mineralwolleverfüllten Porotherm W.i -Ziegel in einer der Wandstärken 50, 44 oder 38 Zentimeter, so bekommen sie ab Stück (das entspricht rund 150 Quadratmeter Außenwandfläche) Euro von Wienerberger nach dem Kauf rückerstattet. e4: Investitionen, die sich mehrfach lohnen Vom e4-ziegelhaus-konzept von Wienerberger kann man gleich mehrfach profitieren, denn man baut effizient ( energy ), erschwinglich ( economy ), einzigartig ( emotion ) und erneuerbar ( environment ). Quester fliest sich ins JubiläumsjahR BauProfi QUESTER wird heuer 80 Jahre alt. Auch im Jubiläumsjahr stehen innovative Dienstleistungen und Produkte ganz oben auf der Liste des führenden Baustoff-Fachhändlers. Mit rund verkauften Fliesen österreichweit hält BauProfi einen Marktanteil von rund 12 Prozent. Rund 90 Prozent, davon werden indoor verlegt. Generell geht der Trend zu großformatigen Fliesen. Dazu Helmut Kral, Verkaufsleiter Keramik bei QUESTER: Noch vor fünf, sechs Jahren waren Fliesen in der Größe von 30 x 60 Zentimetern eine Sensation. Heute liegen wir bei den Großformaten bei 300 x 150 Zentimetern. Anreize können sich die Konsumenten in den 24 Filialen holen, wo fix und fertig eingerichtete Ambiente unterschiedliche Einrichtungsstile und -möglichkeiten zeigen. Derzeit sind Holzoptiken und Natursteinoptik besonders gefragt. Am liebsten in geringen Höhen, sechs Millimeter starke Fliesen sind heute keine Ausnahme mehr. Dünn, dünner, Slim4+ Dass es noch dünner geht, zeigt die neueste Entwicklung. Mit einem Aufbau von nur 4,5 Millimetern ist die Slim4+ von FLORIM extrem dünnschichtig und bietet bessere Beständigkeit als etwa eine herkömmliche 10 Millimeter dicke Feinsteinzeug-Fliese. Das Geheimnis der Fliese Slim 4+ ist der Einsatz eines besonderen Schichtungsverfahrens. Eine hauchdünne Stahlmembran, die auf der Rückseite der dünnen Keramikplatte angebracht wird, sorgt für neue physikalische Eigenschaften und macht die Innovation äußerst stoßfest und elastisch. Ganz besonders besticht die Slim4+ durch rasche und sichere Verlegung entweder verklebt oder schwimmend als Fliesenteppich. Das schwimmend befestigte System kann auf jeder Oberfläche sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen und bereits bestehenden Altbelägen aus beliebigem Material, wie Keramikfliesen, Parkett oder Linoleum verlegt werden. Bei einem Umzug können die hochwertigen Fliesen praktisch mitgenommen werden, denn sie sind ohne Spuren zu 100 Prozent rückbaubar. Daher ist eine einfache Wiederherstellung des Urzustands der Mietwohnung beim Auszug möglich. Und die Slim4+ vermeidet durch die Verlegung auf bereits bestehenden Materialien die Erzeugung von Schutt, der entsorgt werden muss. Neue MaSSstäbe in der Datenübertragung Mit dem Multimediaconnector MMCpro 6P Klasse G/Kategorie 8 setzt das Schweizer Unternehmen BKS Kabel-Service AG neue Maßstäbe in der Datenübertragung. Durch die Forderung nach ständig höheren Bandbreiten im Bereich Gbit/s-Ethernet (GbE) oder höher werden vier Aderpaare konventioneller Verkabelung benötigt. Für das neue MMCpro 6P-System hingegen ist hier noch lange nicht Schluss. Gekoppelt mit dem Datenkabel NewLine Multimedia 6P, bietet das System bei verlangten GbE- Netzwerkanbindungen zwei Aderpaare Reserve. Diese können für weitere Multimediaanwendungen oder gewöhnliche Dienste wie TV oder Telefon genutzt werden. Das System MMCpro 6P wurde durch die GHMT, Gesellschaft für Hochfrequenz Mess- Technik, in Bexbach, Deutschland, geprüft und offiziell zertifiziert. Somit steht der Übertragungsrate in der Größe von 40 GbE auf Kupferbasis nichts mehr im Wege. Durch die Wiederbeschaltbarkeit der Buchse können kleinere Aufschaltfehler mühelos korrigiert werden. Auch hier muss nach der bekannten BKS-Philosophie nur ein Kabel verlegt werden. Als Zusatzkomfort fällt durch die einzigartige Konstruktion des NewLine Multimedia 6P -Kabels das Auskreuzen der verschiedenen Aderpaare weg. Feine Fassade spart CO 2 und Zeit Das Thema Umweltschutz hat einen immer höher werdenden Stellenwert bei Planern, großen Bauherren, Privaten und nicht zuletzt bei den Verarbeitern, meint Martin Horvath, Export- und Produktmanager Saint-Gobain Weber Terranova. Bereits seit letztem Jahr auf dem Markt sind die hochflexiblen, klimaschonenden Fliesenkleber weber.xerm 858 BlueComfort und weber.xerm 860 BlueComfort. BlueComfort, die neue, patentierte Bindemitteltechnologie von Saint- Gobain Weber, verbindet leistungsstarke Produkte mit komfortabler Verarbeitung. Zugleich spart sie bis zu 76 Prozent CO 2 ein. Mit der neuen BlueComfort-Klebespachtel geht Saint-Gobain Weber nun verstärkt an die Fassade. BlueComfort-Klebespachtel verbindet hohe Leistungsfähigkeit mit komfortabler Verarbeitung und verringert, wie erwähnt, das CO 2. Ermöglicht wird dies durch die bereits beim Fliesenkleber eingesetzte neue Bindemitteltechnologie. Einmal um die ganze Welt einfache Rechnung Mit der neuen BlueComfort-Technologie zeigt Weber eine beeindruckende CO 2 -Reduzierung gegenüber herkömmlichen Klebespachteln. Geht man von einer Fläche von rund 250 Quadratmetern für ein Einfamilienhaus aus, so könnte man mit der CO 2 -Einsparung dieses Gebäudes durch weber.therm family GROB BlueComfort mit einem Kleintransporter von Wien nach Hamburg fahren. Horvath: Diesen Gedanken weiterspinnend, kann man es auch so ausdrücken, dass man mit der CO 2 -Einsparung bei nur 40 Einfamilienhäusern quasi einmal rund um die Welt fahren kann. Durch die zahlreichen Verarbeitungsvorteile punktet die neue Klebespachtel auch beim großvolumigen Wohnbau. Horvath: Bei diesen oft Quadratmeter großen Gebäuden schätzen die Verarbeiter natürlich den Zeitvorteil durch die wegfallende Reifezeit Bauprofi Quester präsentiert die neuesten Innovationen auf dem Fliesenmarkt

17 Einfamilienhäuser Architektenräume als Bauherrenträume Mehr als die Hälfte aller für private Wohnzwecke bewilligten Grundflächen werden für Einfamilienhäuser genehmigt. Tendenz steigend. Mehr als zwei Drittel der Jungfamilien träumen von einem Einfamilienhaus. Neben Preis und Lage ist die Energieeffizienz, also geringe Betriebskosten, das wichtigste Kriterium für das Eigenheim. Bei der Errichtung sind optimaler Wärme- und Kälteschutz und umweltfreundliche Energieformen die herausragenden Wunschkriterien. Für junge Erwachsene bis Midager gilt in Österreich: Die massive Bauweise ist die klare Nummer eins. Dies bestätigt eine Studie des Markt- und Trendforschungsbüros bmm, Text: Gisela Gary FOTOS: gerner gerner plus matthias raiger, flow.studio gmbh, Freigeisthaus, Vera Vsetecka, Adolf Bereuter, Velux, Adolph Stiller, Erich Hussmann/image industry, Markus Kaiser Das Einfamilienhaus rangiert in Österreich nach wie vor auf Platz eins der beliebtesten Wohnformen. Die Investition lohnt sich, wie die Vielzahl an Vorzeigebeispielen beweist. Flow-Architekten wagen ungewöhnliche Entwürfe Einfamilienhäuser, die alle Sehnsüchte erfüllen, hier in der Hinterbrühl Haus 2013, der von der s Bau sparkasse im Architekturzentrum Wien, Az W, einmal jährlich vergeben wird. Pro Bundesland wurde 2013 ein Einfamilienhaus ausgezeichnet, die Euro, mit denen der Preis dotiert ist, teilen sich jeweils Bauherr und Architekt. Zu den neun Preisträgern gab es heuer weitere 20 bemerkenswerte Nominierungen. Wir haben in den vergangenen zehn Jahren gesehen, dass es bei den Bauherren eine neue Qualitäts kategorie gibt, zeigt sich Dietmar Steiner, Az W- Direktor, begeistert, Mittelstandsfamilien investieren in interessante Architektur. Geerbte Häuser werden nach hohen architektonischen Maßstäben und kreativen individuellen Wünschen umgebaut, Ferienchalets in den Bergen mit natürlichen oder gar rohen Materialien adaptiert, neue, durch aus auch preiswerte Ideen von gemeinschaftlichem oder Mehrgenerationenwohnen umgesetzt. Die Wohnflächen reichen von 65 bis 500 Quadratmeter, freute sich auch Josef Schmidinger, Generaldirektor der s Bausparkasse, die den Preis gemeinsam mit dem Kulturministerium finanziert, über die Bandbreite der Prämierungen. Sehr auffällig ist ein neues Bewusstsein für das Miteinander von Neu und Alt, betonte Jury-Vorsitzende Karoline Mayer vom Az W. So waren unter den 29 Nominierten neun Um- und Zubauten zu Altbestand, unter den neun Siegern waren es vier. Da macht etwa das Forum Limbach, der Preis träger aus dem Burgenland, vor, wie ein klassischer Vier kanthof durch einen transparenten Zubau höchst luftig geschlossen werden kann. In Kärnten wurde ein altes Pförtnerdurchgeführt im September Rund 82 Prozent der befragten Personen zwischen 25 und 45 Jahren zeigten sich davon überzeugt, am liebsten in einem Haus aus Ziegeln oder Beton zu wohnen. Für die meisten Menschen in Österreich soll es am besten ein eigenes Einfamilienhaus sein für rund zwei Drittel der Befragten ist dies ihr Herzenswunsch. Von einer Eigentumswohnung träumen hingegen nur 20 Prozent, von einer Miet- oder Mietkaufwohnung elf Prozent und von einem Reihen- oder Mehrfamilienhaus acht Prozent. Nur in der Steiermark ist die Sehnsucht nach dem Eigenheim etwas gebremst: Hier wohnt lediglich die Hälfte der Befragten am liebsten in einem eigenen Einfamilienhaus, für ein Fünftel hingegen ist eine Miet- oder Mietkaufwohnung der größte Wunsch. Auf der anderen Seite wächst aber auch der Markt für Fertighäuser. Dafür sprechen die rasche Bauweise wie auch die inzwischen zahlreichen, sehr individuellen Ausbaumöglichkeiten. Dass ein perfektes Design längst auch mit Fertighäuser-Anbietern möglich ist, zeigt u. a. die Entwicklung des oberösterreichischen Unternehmens WimbergerHaus. 2012/13 (per Ende Februar) war der Umsatz um elf Prozent von 38,9 auf 44,3 Mio. Euro gestiegen, für das laufende Jahr sind 46,5 Mio. geplant. Für 2015/16 erwartet Geschäftsführer Christian Wimberger 56 Mio. Euro. 2013/14 errichtet das Unternehmen 303 (2012/13: 273) Einfamilienhäuser. Trend: Zu- und Umbauten Österreichs Eigenheime werden immer öfter zu- und um- statt neu gebaut, verstärkt mit natürlichen, oft auch lokalen Materialien und mit steigendem architektonischem Bewusstsein. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des Architekturpreises Das beste Das Sunlighthouse will das erste CO 2 -freie Einfamilienhaus sein Architektur von Hein-Troy pöt, ein Zubau zu einem alten Bauernhof im Burgenland, geplant von gerner gerner plus, wurde bereits mit dem Architekturpreis des Landes Burgenland und einer Nominierung (Das beste Haus) ausgezeichnet haus am Wörthersee durch einen schlichten Zubau nicht nur erweitert, sondern auch gleich schallgeschützt, in der Steiermark schafft ein großzügiger Wintergartenzubau eine intime Hofsituation für ein schlichtes Wohnhaus. Und in Vorarlberg trauten sich junge Familiengründer über ein unvorteilhaftes Nachkriegshaus in sehr vorteilhafter Lage und ließen es innen wie außen, ökologisch wie regional, umbauen. Einige Neubauten fügen sich in die natur perfekt ein, wie in Salzburg und tirol, oder fallen durch ihre Individualität auf, wie in Oberösterreich, oder durch ihr hochwertiges und technisch ausgefeiltes Konzept, wie die Wiener Villa mit temperaturabhängiger Fassadenverkleidung. Trotz der alljährlichen Kritik an der gesamt gesellschaftlichen Perspek tive des Einfamilienhauses per se ist das Interesse am Einfamilienhaus ungebrochen. Es mag diskussionswürdig sein aber vor allem ist das Einfamilienhaus eine Tatsache, meint Bernd Hartmann vom Kulturministerium pragmatisch. In den Jahren 2010 und 2011 lag der Anteil an Einfamilienhäusern bei den bewilligten Wohnungen bei 45 Prozent. Gute Planung ist Voraussetzung Eine Schau durch Österreich zeigt, dass immer mehr private Bauherren auf einen Architekten für die Planung ihres Einfamilienhauses vertrauen. Selbst wenn es sich nur um eine kleine Ergänzung zum bereits bestehenden Haus handelt wie z. B. beim Haus Taube. Ein Paar im Burgenland leistete sich ein wahres Traumhaus. Das Ensemble wurde im Jahr 1867 errichtet. Der Hausherr wollte einen zeitgemäßen Wohnraum für seine Familie schaffen. Das Konzept der Architekten gerner gerner plus: ein in Holzbauweise errichteter Zubau mit Foliendach. Der behutsame Umgang mit dem Bestand hatte Priorität. Daraus ergab sich die trapezförmige Grundrissfigur des Neubaus. Die Vorzüge von Alt und Neu betonen sich im gegenseitigen Kontrast. Es entstanden 46 Quadratmeter zusätzliche Wohnfläche: Mit einem raumbildenden Möbel wurde eine kompakte Eingangssituation mit Garderobe geschaffen, der Hauptteil ist als großzügige Wohnlandschaft gestaltet. Durch raumhohe Schiebetüren öffnet sich der Raum auf der gesamten Längsseite zum Hof und wird belichtet. Die Materialwahl im Innenraum ist bewusst zurückhaltend. Ergänzend wurden die angrenzenden Räume in den bestehenden Gebäudeteilen neu ausgestattet, etwa mit einer Kücheninsel. Der alte Holzdielenboden wurde sorgfältig restauriert. Das Ensemble ist nun klar als Einheit lesbar. Der historische Bestandsbau wurde mit geringstmöglichen, aber ganz gezielten Eingriffen und Ergänzungen auf ein neues, zeitgemäßes Niveau des Wohnkomforts gehoben; der Innenhof zeigt sich jetzt als zusätzlicher hochwertiger Wohnraum im Freien. Das Engagement der Architekten wurde mit dem Architekturpreis des Landes Burgenland und einer Nominierung im Rahmen des Wettbewerbs Das beste Haus belohnt

18 Einfamilienhäuser Das Einfamilienhaus in Rekawinkel, geplant von Atos Architekten, besticht durch seine Fassade aus Aluminium Ausgezeichnet mit dem Bauherrenpreis 2013: das Atelier Krawagna in Kärnten 036 Flow.Studio entwirft, plant und realisiert individuelle Häuser als Unikatbauwerke zu einem Festpreis. Mit dem Haus am Hang gibt es bereits in der Hinterbrühl bei Wien ein beachtliches Musterbeispiel mit rund 365 Quadratmetern Wohnfläche zu bestaunen. Die dynamische Formensprache fügt sich in die Hanglage ein, mit einem grandiosen Blick ins Tal. Die außerwinklige Grundform des Entwurfs passt sich in die obere rechte Ecke des Grund stücks ein, um möglichst viel südliches Vorfeld zu generieren. Dadurch entstehen ein interessanter Grundriss und eine markante Architektur. Von allen Terrassen und durch die bodentiefen Panoramafenster genießt die Bauherrschaft einen wunderschönen Blick ins Tal. Schlicht und elegant Architekt Jürgen Radatz gelang mit dem Haus N ebenso ein schlichtes, elegantes Gebäude für eine Familie. Das Haus wurde auf einem schmalen und steilen Hanggrundstück in einzelne Quader gegliedert und dem Hangverlauf entsprechend gestaffelt. Der obere Teil ist um ein halbes Geschoß nach oben versetzt (Split-Level). So gelang es, den Aushub möglichst gering zu halten und dabei den Hangverlauf auch im Inneren des Hauses erfahrbar zu machen; differenzierte Raumgestaltung mittels Raumplan im Wohnraum, Direktanbindung des Obergeschoßes über die zentral liegende Innenstiege. Das Haus ist glatt verputzt; kontrastierend dazu wurden die Gartenmauern aus Sichtbeton mit sägerauer Schalung hergestellt. Die Gartenräume er- So mancher träumt von einem Einfamilienhaus im Grünen lauben aufgrund der starken Gliederung des Baukörpers vielfältige Ecken und Nischen, die unterschiedlich dem Tagesverlauf entsprechend genutzt werden können. Den Holzbaupreis Kärnten 2013 erhielt das Haus Strobl, geplant von den Architekten Proyer & Proyer. Der Wunsch der Baufrau nach einem Passivhaus mit viel Bezug zur umgebenden Natur, ein intimes Haus für sie allein, war schon anfangs klar formuliert. Dem Gebäude auf dem nach Norden abfallenden Wiesenhang mit der Aussicht zum Grazer Hausberg wurde die Sonne im Süden mittels Durchgängigkeit und Offenheit des Grundrisses ins Haus gebracht. Als selbstverständliche Konstruktion wurde hier in Holz gebaut und das haptische und sinnliche Erleben dieses Materials unterschiedlich eingesetzt. Im Inneren glatt, außen fasrig und rau. Natürlich darf aber auch das erste Co 2 - neutrale Einfamilienhaus Österreichs, das Sunlighthouse in Pressbaum ein von Velux entwickeltes Experiment, geplant von den Architekten Hein-Troy nicht fehlen. Zurzeit wohnt eine Testfamilie mit zwei Kindern in dem Einfamilienhaus. Die aus Vorarlberg stammenden Architekten gewannen bereits zahlreiche Wettbewerbe und realisierten Bauten in Österreich und Deutschland erhielten die Hein- Troy-Architekten den Energy Globe Award Vorarlberg, was ihre Kompetenz auf dem Sektor energieeffizientes Bauen eindrucksvoll bestätigt. Zudem erhielt das Architektenduo im selben Jahr eine Auszeichnung im Rahmen des Holzbaupreises und gewann im Jahr 2010 den Hypo-Bauherrenpreis. Das Sunlighthouse wurde von Velux in enger Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems und dem IBO, dem Österreichischen Institut für Baubiologie und -ökologie, entwickelt. Es vereint perfektes Design und nutzerorientierte Architektur perfekt mit den höchsten Ansprüchen in puncto Nachhaltigkeit. Proyer & Proyer Architekten planten das Haus Strobl und erhielten dafür den Holzbaupreis 2013

19 Michael Pech wie arbeitet Michael Pech 038 Michael Pech ist ein Teamworker auf einen freundlichen Empfang legt er besonderen Wert. Als einer der beiden Vorstände des Österreichischen Siedlungswerks (ÖSW AG) ist Michael Pech hauptverantwortlich für die Projektentwicklung, Realisierung und Verwertung beim grössten, privaten gemeinnützigen Bauträger des Landes. Unter seiner Federführung werden zahlreiche, architektonisch anspruchsvolle Projekte des Wohnbaus realisiert. Die Kosten hat er dabei stets fest im Griff und noch nie ein Baubudget überzogen. Text: Tom Cervinka Fotos: Franz Pflügl Herr Pech ersucht um Geduld er ist noch in einer Besprechung, kommt aber dann gleich zu Ihnen, teilt mir die junge Dame am Empfang mit. Kein Problem, bin ich doch eigentlich auch ein paar Minuten zu früh zum vereinbarten Interviewtermin erschienen. Kaffee mit Milch und Zucker? Tee? Wasser prickelnd oder still?, folgt sogleich das freundliche Besucherservice im Hauptsitz der ÖSW AG, einem stilgerecht renovierten Gründerzeitgebäude mitten im achten Wiener Gemeindebezirk. Schon auf der Straße zeigt sich, mit wem man es hier zu tun hat: Gleich links neben dem schweren, doppelflügeligen Holztor, geht man am digitalen Schaukasten des Unternehmens vorbei. Ein in Edelstahl gerahmtes, mannshohes Display zeigt aktuelle Projekte vor Kurzem fertig gestellt oder gerade in Planung bzw. in Realisierung alle unter der Obhut von ÖSW- Vorstand Michael Pech. Im Wechsel flimmern ein paar der architektonisch anspruchsvollsten Wohnbauten des Landes über den Bildschirm und geben einen Einblick in das Tun des größten, privaten gemeinnützigen Bauträgers in Österreich. Hell und freundlich Ein heller Steinboden, eine graubeige Wandvertäfelung, eine halbhohe Fächerpalme neben dem Empfangspult, alles sehr reduziert aber nicht ungemütlich so präsentiert sich die Vorstandsetage der ÖSW AG ihren Besuchern. Noch bevor ich mir einen Platz auf dem maßgefertigten Sitzmöbel suchen kann, kommt Michael Pech schnellen Schrittes auf mich zu: Graublauer Anzug, die dazu passende Krawatte, hellblaues Hemd und eine ÖSW-Nadel am Revers, werde ich in gewohnter Freundlichkeit begrüßt und abgeholt. Trotz eines ausgefüllten Arbeitstages, einiger Besprechungen und Sitzungen hat Pech den Interviewtermin in seinen engen Terminplan eingeschoben und nimmt sich die Zeit ausführlich über sich, seinen Job und die Zukunftspläne des Österreichischen Siedlungswerks zu erzählen. Bis zu seinem Büro am Ende des Ganges sind es nur ein paar Schritte. Zum Interview führt er mich allerdings ins Besprechungszimmer. Da haben wir mehr Platz und sie sehen auch gleich ein paar unserer aktuellen Projekte, steigert Pech meine Neugier vor allem auf einen Blick in sein Büro. Hat er vielleicht etwas zu verstecken? Verbirgt sich hinter dem gepflegten Äußeren ein Mann, auf dessen persönlichem Arbeitsplatz Chaos herrscht? Weit gefehlt, wie ich feststellen muss. 039

20 Der Ordnungsliebende Obwohl es oft auch ganz schön heiß hergeht und an manchen Tagen ein Termin den nächsten jagt, wirkt Pech niemals gestresst oder nervös. In den vergangenen zwei Jahrzehnten beim ÖSW har er gelernt mit der Fülle an Aufgaben, die seine zahlreichen Tätigkeiten mit sich bringen, umzugehen ohne dabei unter Druck zu geraten. Er arbeitet seine Agenden strukturiert ab, erledigt eins nach dem anderen und konzentriert sich auf das, was es im Moment gerade zu tun gilt. So behält er den Überblick und schont seine Nerven: Ich kann nicht zehn Sachen gleichzeitig machen, das irritiert mich beim Denken. Ich bin ein visueller Mensch und anfällig auf optische Reize. Wenn ich eine Mitteilung, eine Notiz oder einen Plan auf meinem Tisch liegen habe, dann bin ich sofort in dem jeweiligen Thema drin und das lenkt mich von dem ab, woran ich gerade arbeite. Deshalb versuche ich sehr fokussiert zu arbeiten und alles andere auszublenden. Erst wenn ich mit einer Aufgabe fertig bin, wende ich mich der nächsten zu. So bin ich immer voll und ganz bei der Sache, die gerade ansteht, erklärt Pech seine innere Ruhe. Ausgleich findet er aber auch im Sport. Er bewegt sich viel, macht Ausdauersport, denn Ausdauer braucht er bei seinem Arbeitspensum. Beim Laufen macht er seinen Kopf frei und tankt neue Energie - wann immer er Zeit dazu findet. Denn Zeit ist oft Mangelware. Wobei er vergleichsweise wenig Zeit tatsächlich an seinem Schreibtisch sitzend verbringt. Das beschränkt sich auf maximal zwei Stunden am Tag. Kurz nach acht komme ich ins Büro, vor neun Uhr gibt es keine Termine. Diese ein, zwei ungestörten Stunden brauche ich, um s abzuarbeiten, Schreibarbeiten und Papierkram zu erledigen und um meinen Tag zu strukturieren, erklärt Pech. Der restliche Tag ist dann in der Regel auch randvoll mit Terminen, Sitzungen, Besprechungen, Meetings. Kreativ arbeiten kann er dann erst wieder am Abend, wenn ein wenig Ruhe einkehrt und keine Abendtermine anstehen. Michael Pech ist verheiratet und hat drei Töchter und die jüngste, erst 14 Jahre alt, fordert natürlich auch entsprechend Aufmerksamkeit. Zeit für Familie und Privatleben muss sein. Deshalb versucht er an seinen freien Abenden nicht zu spät nachhause zu kommen. Oft ist er dabei bepackt mit Plänen, Aktenordnern und was er sonst noch braucht, wenn er sich abends zuhause nochmal an seinen Schreibtisch setzt und abarbeitet, was tagsüber liegen geblieben ist. Das Paperless Office ist leider nicht sein Ding, wie er gesteht. Im Unterschied zu meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die sehr sparsam mit Papier umgehen, lese und korrigiere ich alle Texte nach wie vor lieber auf Papier als auf dem Bildschirm. Das ist nicht sehr umweltfreundlich, das weiß er, aber diesen Luxus gönnt er sich einfach. Wenn ich Konzepte schreibe oder Skizzen mache, dann brauche ich Stift und Papier. Ich kenne den Horror vor dem weißen Blatt, wenn irgendetwas drauf muss. Umgekehrt kenn ich aber auch die Kreativität, die sich entwickelt, wenn man mit Bleistift und Papier seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Ich habe diesbezüglich auch keinen großen Ehrgeiz mich zu ändern, gibt er unverhohlen zu. Wenn ich Konzepte schreibe oder Skizzen mache, dann brauche ich Stift und Papier. Ich kenne den Horror vor dem weissen Blatt, wenn irgendetwas drauf muss. Umgekehrt kenn ich aber auch die Kreativität, die sich entwickelt, wenn man mit Bleistift und Papier seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Prof. Arch. Dipl.-Ing. Michael Pech, MRICS Vorstand der ÖSW Österreichisches Siedlungswerk Gemeinnützige Wohnbauaktiengesellschaft 1986 absolvierte Michael Pech sein Architekturstudium an der Technischen Universität in Wien, wo er direkt im Anschluss an sein Studium als Universitätsassistent, später als Lehrbeauftragter am Institut für Städtebau arbeitete. Seit 1998 unterrichtet er Immobilienprojektentwicklung am Continuing Education Center an der TU-Wien. Seine Leidenschaft Architekturprojekte zu entwickeln entdeckte er mit der geplanten Expo 1995 in Wien und Budapest, als er direkt nach seiner Tätigkeit an der TU zuerst zur Expo-Vienna AG ins Projektmanagement wechselte und später für die WED-AG als Konsulent und Projektleiter für die weitere Entwicklung des Geländes verantwortlich zeichnete. Seit 1994 ist Pech beim ÖSW, zuerst als Bereichsleiter Technik, seit 1997 als Mitglied des Vorstandes, ist er heute für den Geschäftsbereich Projektentwicklung und verwertung und Baumanagement, zuständig. Seit dem Jahr 2009 ist er Mitglied des Grundstücksbeirates des Wohnfonds Wien. Darüber hinaus ist er auch Aufsichtsrat im Verband der gemeinnützigen Bauvereinigungen und Aufsichtsratsmitglied in mehr als zehn Tochter- oder Beteiligungsgesellschaften des ÖSW. Michael Pech ist verheiratet und hat drei Töchter. Die beiden älteren sind bereits ausgezogen, die Jüngste, 14-jährige lebt mit ihm und seiner Frau in einer Dachgeschoßwohnung im 7. Wiener Gemeindebezirk. Der Architekt In einem Punkt hat er sich vor ein paar Jahren aber doch bekehren lassen und seinen geliebten analogen Taschenkalender gegen ein digitales Pendant eingetauscht. Seitdem finden sich alle seine Termine egal ob beruflich oder privat - auf dem iphone, dem ipad und am Computer, die selbstverständlich alle miteinander synchronisiert sind. Ein Blick auf eines dieser Geräte genügt, um festzustellen, dass seine Tage arbeitsreich sind: An der Spitze der ÖSW-Firmengruppe verfügt die ÖSW AG über 27 Beteiligungen und verwaltet Wohnungen. Neben dem Wiener Markt ist die ÖSW- Gruppe schwerpunktmäßig auch in Niederösterreich, Salzburg und Kärnten tätig, was natürlich auch einiges an Reisetätigkeit in Pechs Arbeitsalltag bringt. Als Vorstandsmitglied ist er hauptverantwortlich für die Projektentwicklung und verwertung sowie das gesamte Baumanagement im Unternehmen. Keines der laufend bis zu 40 Projekte, die in Vorbereitung, Planung oder Bau sind, ist nicht zumindest einmal über seinen Tisch gewandert. Vor allem, wenn es um Architektur und Wirtschaftlichkeit geht, trifft er die letztgültigen Gut gelaunt und immer ein Ohr für seine Mitarbeiter - so präsentiert sich Michael Pech in seinem Büro im achten Bezirk in Wien. 041

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