Problemaufriss Gesundheitsgefährdung und Auswirkungen durch Rauchen und Passivrauchen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Problemaufriss Gesundheitsgefährdung und Auswirkungen durch Rauchen und Passivrauchen"

Transkript

1 Problemaufriss Gesundheitsgefährdung und Auswirkungen durch Rauchen und Passivrauchen Prof. Dr. Thomas Brüning Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin () Institut der Ruhr-Universität Bochum 07_passivrauch -1-

2 Giftige & kanzerogene Inhaltsstoffe im Tabakrauch Tabakrauch ist der gefährlichste vermeidbare Innenraumschadstoff und die führende Ursache von Luftverschmutzung in Innenräumen, in denen geraucht werden darf. Tabakrauch enthält über verschiedene Substanzen. Über 70 dieser Substanzen sind kanzerogen oder stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen. 07_passivrauch -2-

3 Tabakrauch Gasphase Partikelphase Nebenstromrauch ausgeatmete Bestandteile des Hauptstromrauchs Passivrauch 80% 20% 07_passivrauch -3- Hauptstromrauch

4 Inhaltsstoffe im Haupt- und Nebenstromrauch Quantitativ weisen Haupt- und Nebenstromrauch erhebliche Unterschiede auf. In der Regel sind die Konzentrationen der toxischen und kanzerogenen Stoffe im Nebenstromrauch höher als diejenigen im Hauptstromrauch. Unterschied in Größe der Partikel im Neben- und Hauptstromrauch: HS: 0,2-0,4 µm NS: 0,1-0,2 µm 07_passivrauch -4-

5 Inhaltsstoffe im Haupt- und Nebenstromrauch 07_passivrauch -5- Verbindungen in der Gasphase Kohlenmonoxid Kohlendioxid Formaldehyd Ammoniak N-Nitrosodimethylamin Acrolein Benzol Verbindungen in der Partikelphase Benzo(a)pyren PAK Benz(a)anthrazen III Kat 2 III Kat 2 III Kat 1 III Kat 1 III Kat 3B III Kat 1 III Kat 1 III Kat 2 2,5 3,5 2,7 19 Aromatische o-toluidin Amine 4-Aminobiphenyl 31 Phenol Cadmium Nickel Dimethylnitrosamin MAK III Kat 4 III Kat 2 III Kat 3B III Kat 1 NS / HS 2,5 4, ,6 8, ,6 3,0 7,

6 Raucherlunge 07_passivrauch -6-

7 Raucherlunge 07_passivrauch -7-

8 Tabakrauchbedingte Krebserkrankungen Krebserkrankung Lungen Lippen, Mundhöhle, Pharynx Larynx Harnblase Ösophagus Pankreas Magen Niere Leukämie Relatives Risiko Männer Frauen 23,2 12,7 10,9 5,1 14,6 13,0 3,3 2,2 6,8 7,8 2,3 2,3 2,0 1,4 2,7 1,3 1,9 1,1 07_passivrauch -8-

9 Tabakrauch Lungenkrebs 07_passivrauch % aller Raucher entwickeln Lungenkrebs 90 % aller Lungenkrebse bei Männern sind Tabakrauchbedingt Risiko an Lungenkrebs zu erkranken ist bei männlichen Rauchern 10-50fach höher als bei Nichtrauchern, abhängig von Art und Menge gerauchter Tabakprodukte Ex-Raucher haben ein 8-fach höheres Risiko als Nichtraucher Besonders hohes Risiko für die Entwicklung von Plattenepithelkarzinomen und Kleinzelligen Karzinomen der Lunge

10 Lungenkrebsrisiko: Dauer & Intensität von Tabakrauch Zigarettenkonsum pro Tag 30 <10 Relatives Risiko _passivrauch nach Simonato et al., Int J Cancer 91:876 (2001) < Jahre

11 Tabakrauch Chronische Atemwegserkrankungen Tabakrauch ist der Hauptrisikofaktor 50 % aller Raucher entwickeln obstruktive Atemwegserkrankungen (chronische Bronchitis) Risiko: 2 bis 5-fach je nach gerauchter Menge Zigaretten % aller Raucher entwickeln eine klinisch relevante COPD % der COPD-Fälle werden durch das Rauchen verursacht 07_passivrauch -11-

12 Tabakrauch bedingte Herz-Kreislauf-Erkankungen Relatives Risiko eines Rauchers an koronarer Herzkrankheit zu versterben ist 70 % höher als bei Nichtrauchern Risiko für eine koronare Herzkrankheit steigt bereits bei 5 Zigaretten/Tag um 50 % Relatives Risiko eines Rauchers einen Schlaganfall zu erleiden ist 50 % höher als bei Nichtrauchern 07_passivrauch -12-

13 Passivrauch Gasphase Partikelphase Nebenstromrauch ausgeatmete Bestandteile des Hauptstromrauchs Passivrauch 80% 20% 07_passivrauch -13- Hauptstromrauch

14 Passivrauch-Exposition Familie Freizeit Öffentliche Einrichtungen Arbeitsplatz 07_passivrauch -14-

15 Passivrauch-Exposition bei Erwachsenen in Deutschland Anzahl passivrauchbelasteter Erwachsener in Deutschland Am Arbeitsplatz 1) Zu Hause In der Freizeit ) Angaben ausschließlich bezogen auf nichtrauchende Beschäftigte 07_passivrauch -15- Stat. Bundesamt 2005, DKFZ 2005

16 Passivrauch: akute Beschwerden bei Erwachsenen Atemwegsbeschwerden verringerte Lungenfunktionswerte Reizung der Atemwege; Folge: Husten & Auswurf Kurzatmigkeit bei körperlicher Belastung Reizung der Nase 07_passivrauch -16- Sonstige Beschwerdebilder Augenbrennen und tränen Schwellungen und Rötungen der Schleimhäute erhöhte Infektanfälligkeit Kopfschmerzen Schwindelanfälle DKFZ (2005)

17 Passivrauch: chronische Krankheiten / Todesursachen 07_passivrauch -17- Atemwegserkrankungen Bronchitis (Entstehung und Verschlimmerung) Asthma (Entstehung und Verschlimmerung) Lungenentzündung (Entstehung und Verschlimmerung) Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (Entstehung und Verschlimmerung) Mukoviszidose (Verschlimmerung) Herz- und Gefäßerkrankungen Koronare Herzkrankheit, insbesondere Herzinfarkt Schlaganfall Periphere arterielle Verschlusskrankheit Krebserkrankungen Lungenkrebs (DFG 1998; IARC 2002) DKFZ (2005)

18 Metaanalysen Lungenkrebsrisiko für Passivraucher Anzahl der Studien Geschlecht a) Relatives Risiko (95%Kl) Adjustiertes relatives Risiko b) Lee (1992) 9 M, F 0,98 (0,84-1,08) Biggerstaff et al. (1994) 8 F 1,12 (0,93-1,34) Levois und Layard (1994) 14 M, F 1,01 (0,92-1,11) Chappel und Gratt (1996) 8 M, F 0,99 (0,91-1,08) Wells et al. (1998) 5 c) M, F 1,39 (1,15-1,68) Zhong et al. (2000) 14 M, F 1,16 (1,05-1,28) 19 F 1,19 (1,09-1,30) 1,21 (1,09-1,35) IARC (2004) 6 M 1,12 (0,80-1,56) 7 M, F 1,03 (0,86-1,23) Brennan (2004) 2 M, F 1,13 (0,97-1,31) Stayner et al. (2007) 22 M, F 1,24 (1,18-1,29) Rauchen am Arbeitsplatz a) M = Männer, F = Frauen b) angegeben, falls in Metaanalyse für Fehlklassifikation oder Confounding adjustiert wurde c) beschränkt auf Studien, die auf selbstberichterter Exposition basierten 07_passivrauch -18- nach Hoffmann et al., Umweltmed Forsch Prax 11 (6) 2006

19 Lungenkrebsrisiko für Passivrauch am Arbeitsplatz Beschäftigte mit lebenslang hoher Passivrauchbelastung Studie Geschlecht Belastung RR (95% CI) Boffetta et al., 1998 Beide 89 Level x Std./Tag x Jahre 2.07 (1.33, 3.21) Johnson et al., 2001 Frauen 64 Raucher x Jahre 1.58 (0.6, 4.0 ) Kabat et al., 1984 Männer Raucher x Std./Woche x Jahre 1.21 (0.47, 3.13) Kabat et al., 1984 Frauen Raucher x Std./Woche x Jahre 1.35 (0.64, 2.84) Kalandidi et al.,1990 Frauen Dauer x Zahl der rauchenden Kollegen 1.08 (0.24, 4.87) Kreuzer et al., 2000 Beide > Level x Std/Tag x Jahre 2.64 (1.07, 6.54) Lee et al., 2000 Männer Mittel bis viel Rauch am Arbeitsplatz 0.46 (0.05, 4.65) Zhong et al., 1999 Frauen 4 rauchende Kollegen 3.0 (1.8, 4.9 ) Metaanalyse 2.01 (1.33, 2.60) Nach Stayner et al. 2007, Meta-analysis of Data from Multiple Locations, Worldwide, _passivrauch -19-

20 Sterbefälle durch Passivrauch in Deutschland Lungenkrebs Koronare Herzkrankheit Schlaganfall COPD Unter Nichtrauchern Pro Jahr An den Folgen des Passivrauchens versterben in Deutschland jährlich mehr als Nichtraucher; das sind mehr Todesfälle als durch illegale Drogen, Asbest, BSE und SARS zusammen. 07_passivrauch -20-

21 Prävention ist machbar es ist nie zu spät 15 Risiko an Lungenkrebs zu sterben Nichtraucher 0 1 bis 4 5 bis 9 10 bis 14 > 15 Jahre nach Stop des Zigarettenkonsums 07_passivrauch -21-

Tabakrauch unter dem Mikroskop

Tabakrauch unter dem Mikroskop Tabakrauch unter dem Mikroskop Tabakrauch: die Fakten Der Rauch einer Zigarette enthält mehr als 7000 Chemikalien. Davon sind Hunderte giftig und mindestens 70 verursachen direkt Krebs. Die Zigarette ist

Mehr

Österreich - Schlusslicht in der Tabakprävention

Österreich - Schlusslicht in der Tabakprävention Österreich - Schlusslicht in der Tabakprävention Indikatoren: 1) Steuern auf Tabakprodukte 4) Werbe-, Marketingverbote 2) Rauchverbote im öffentlichen Raum 5) Warnhinweise 3) Sensibilisierung, Infokampagnen

Mehr

Schulung der Peers. Zürich, 5./6. November 2013 und 11./12. November 2013

Schulung der Peers. Zürich, 5./6. November 2013 und 11./12. November 2013 1 Schulung der Peers Zürich, 5./6. November 2013 und 11./12. November 2013 2 Fachliche Informationen zu Rauchen und Passivrauchen Nikotinabhängigkeit 3 Todbringender Rauch http://www.lungenliga.ch/de/themenschwerpunkte/rauchentabak/filmeund-kinospots.html

Mehr

Weltnichtrauchertag 2008: KONSEQUENTER NICHTRAUCHERSCHUTZ GEFORDERT. 28. Mai 2008

Weltnichtrauchertag 2008: KONSEQUENTER NICHTRAUCHERSCHUTZ GEFORDERT. 28. Mai 2008 Weltnichtrauchertag 2008: KONSEQUENTER NICHTRAUCHERSCHUTZ GEFORDERT 28. Mai 2008 Paul Sevelda Präsident Österreichische Krebshilfe Raucher in Österreich 2005: 37 % Raucher in Österreich 2008: 28 % Raucher

Mehr

Gesunde Lunge. Institut für Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Sie haben Lungenbläschen. Und keine Ahnung, wie es um sie steht.

Gesunde Lunge. Institut für Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Sie haben Lungenbläschen. Und keine Ahnung, wie es um sie steht. Gesunde Lunge Institut für Atemwegs- und Lungenerkrankungen Sie haben 300.000.000 Lungenbläschen. Und keine Ahnung, wie es um sie steht. Erkrankungen der Atemwege nehmen weltweit zu. Unser Institut Gesunde

Mehr

COPD und Rauchen die wichtigsten Fakten. x x. Was bedeutet COPD? Gut zu Wissen

COPD und Rauchen die wichtigsten Fakten. x x. Was bedeutet COPD? Gut zu Wissen und Rauchen die wichtigsten Fakten Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist weit verbreitet und auch in Deutschland eine häufige Todesursache. Gleichzeitig ist die Krankheit vielen Menschen noch

Mehr

Bronchus - Karzinom. Bronchus - Karzinom. 2. Screening. Bronchus Karzinom - Allgemein. 1. Einleitung allgemeine Informationen. 3.

Bronchus - Karzinom. Bronchus - Karzinom. 2. Screening. Bronchus Karzinom - Allgemein. 1. Einleitung allgemeine Informationen. 3. Bronchus - Karzinom J. Barandun LungenZentrum Hirslanden Zürich Screening Abklärung - Therapie Bronchus - Karzinom 1. Einleitung allgemeine Informationen 2. Screening 3. Abklärung 4. Therapie Bronchus

Mehr

Passivrauchen eine Gesundheitsgefahr. Es schadet jedem. Es schadet schnell. Es schadet in geringen Mengen.

Passivrauchen eine Gesundheitsgefahr. Es schadet jedem. Es schadet schnell. Es schadet in geringen Mengen. Passivrauchen eine Gesundheitsgefahr Es schadet jedem. Es schadet schnell. Es schadet in geringen Mengen. Passivrauchen eine Gesundheitsgefahr Es schadet jedem. Es schadet schnell. Es schadet in geringen

Mehr

Präsentationsseite 1 Tabakfeld

Präsentationsseite 1 Tabakfeld Präsentationsseite 1 Tabakfeld 1 Kurze Geschichte des Tabaks Die Tabakpflanze stammt aus Amerika. Dort wurde der Tabak schon vor über 2500 Jahren von den Indianern bei rituellen Handlungen geraucht. Der

Mehr

Sterben in Zürich Dr. Cornelia Schwierz Judith Riegelnig

Sterben in Zürich Dr. Cornelia Schwierz Judith Riegelnig Sterben in Zürich Dr. Cornelia Schwierz Judith Riegelnig Regula Ehrliholzer Statistik Sterben in Zürich Wie lange leben Zürcher/-innen? Wann und wo sterben Zürcher/-innen? Was beeinflusst die Lebenserwartung?

Mehr

Gesellschaftliche Krankheitslast des Tabak-Konsums in der Schweiz

Gesellschaftliche Krankheitslast des Tabak-Konsums in der Schweiz Gesellschaftliche Krankheitslast des Tabak-Konsums in der Schweiz Simon Wieser, Prof. Dr. oec. publ. wiso@zhaw.ch Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Mehr

Prävention Innerer Erkrankungen

Prävention Innerer Erkrankungen Prävention Innerer Erkrankungen Einführung Quelle: Barmer Ersatzkasse, 2006 Die Deutschen könnten 5-10 Jahre länger gesund bleiben, wenn sie sich mehr bewegten bzw. gesünder ernährten Quelle: Weltgesundheitsbericht

Mehr

Immer alles im Blick. Ihr COPD-Pass.

Immer alles im Blick. Ihr COPD-Pass. Immer alles im Blick Ihr COPD-Pass. Liebes Mitglied, COPD ist eine ernste und nach dem derzeitigen Stand der Forschung nicht heilbare Erkrankung der Atemwege. COPD-Patienten müssen häufig viele Einschränkungen

Mehr

bitte stets angeben unser Zeichen Prof.Grh./Ca. Symp.ETS.Okt.2007/Grh.-Stellnahme

bitte stets angeben unser Zeichen Prof.Grh./Ca. Symp.ETS.Okt.2007/Grh.-Stellnahme Anlage 1 Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten 68136 Mannheim Universitätsklinikum Münster Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin Herrn Prof. Dr. med. U. Keil Domagkstraße 3 48149 Münster

Mehr

Innere Medizin: Testfragen

Innere Medizin: Testfragen Innere Medizin: Testfragen 1. Welche Aussage trifft nicht zu, als Risikofaktor einer KHK? 1) Rauchen 2) Diabetes 3) Hypertonie 4) Hyperproteinämie 2. Was trifft bei einer Angina pectoris zu? 3. Was lenkt

Mehr

Lebenserwartung und Mortalität im Alter - ein Überblick

Lebenserwartung und Mortalität im Alter - ein Überblick Lebenserwartung und Mortalität im Alter - ein Überblick Lebenserwartung älterer Menschen Die Lebenserwartung kann als das allgemeinste Maß betrachtet werden, das über den Gesundheitszustand einer Bevölkerung

Mehr

Zehn Jahre nach einem Rauchstopp hat der Ex-Raucher ein nur noch halb so hohes Risiko für Lungenkrebs, als wenn er dauerhaft weitergeraucht hätte.

Zehn Jahre nach einem Rauchstopp hat der Ex-Raucher ein nur noch halb so hohes Risiko für Lungenkrebs, als wenn er dauerhaft weitergeraucht hätte. Tipps und Tricks zum Nichtrauchen Vorteile eines Rauchstopps Zehn Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören Krebserkrankungen Rauchen erhöht das Risiko für verschieden Krebsarten deutlich. Ein Zusammenhang zwischen

Mehr

Public Health. Sozial- und Präventivmedizin kompakt. Herausgegeben von Matthias Egger und Oliver Razum DE GRUYTER. 2., aktualisierte Auflage

Public Health. Sozial- und Präventivmedizin kompakt. Herausgegeben von Matthias Egger und Oliver Razum DE GRUYTER. 2., aktualisierte Auflage Public Health Sozial- und Präventivmedizin kompakt Herausgegeben von Matthias Egger und Oliver Razum 2., aktualisierte Auflage DE GRUYTER Inhalt Geleitwort von Prof. Dr. Reinhard Burger Geleitwort von

Mehr

Rauchfrei leicht(er) gemacht

Rauchfrei leicht(er) gemacht Rauchfrei leicht(er) gemacht Warum soll ich das lesen? 01 Die Versuchung ist groß... 02 Viel Rauch, viel Chemie 04 Schon mal Reinigungsmittel getrunken 06 Die Tricks der Tabakfirmen 07 Die Mogelpackung:

Mehr

Zigaretten. -sind sie wirklich so schädlich, wie immer behauptet wird? Liliane Fuhrländer und Sarah Geismann

Zigaretten. -sind sie wirklich so schädlich, wie immer behauptet wird? Liliane Fuhrländer und Sarah Geismann Zigaretten -sind sie wirklich so schädlich, wie immer behauptet wird? 1 Inhalt 1. Die Zigarette Aufbau Was passiert beim Rauchen? Generelle Infos zum Rauchen 2. Inhaltsstoffe Inhaltsstoffe und deren Verwendung

Mehr

U. Geisthoff und F. Dröge

U. Geisthoff und F. Dröge Welche Erkrankungen spielen für die Lebenserwartung evtl. eine Rolle? U. Geisthoff und F. Dröge Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopfund Hals-Chirurgie (Direktor: Prof. Dr. S. Lang) Universitätsklinikum

Mehr

Warum ist ein Rauchstopp so schwer, wenn doch sein gesundheitlicher Nutzen so groß ist? Weltnichtrauchertag 2016 in der StädteRegion Aachen

Warum ist ein Rauchstopp so schwer, wenn doch sein gesundheitlicher Nutzen so groß ist? Weltnichtrauchertag 2016 in der StädteRegion Aachen Warum ist ein Rauchstopp so schwer, wenn doch sein gesundheitlicher Nutzen so groß ist? Weltnichtrauchertag 2016 in der StädteRegion Aachen Dr. Christof Prugger Institut für Public Health Charité Universitätsmedizin

Mehr

Informationsmaterial für Patienten

Informationsmaterial für Patienten Informationsmaterial für Patienten A4 Handzettel Behandlung mit Antibiotika Was Sie wissen sollten Resistenzen gegen Antibiotika Was sind Resistenzen? Sichere Arzneimitteltherapie Medikamente sicher einnehmen

Mehr

Herzinfarkt wie weiter?

Herzinfarkt wie weiter? Tonhalle Wil, 20. Mai 2015 Herzinfarkt wie weiter? - Rehabilitation und Prävention - Die Risikofaktoren - Herzhaft gesund Leben! - Diskussion Dr. Raphael Koller Die Therapie des Herzinfarkts mit dem Ballonkatheter

Mehr

JUNI 2008 N 34 F O N D A T I O N L U X E M B O U R G E O I S E C O N T R E L E C A N C E R

JUNI 2008 N 34 F O N D A T I O N L U X E M B O U R G E O I S E C O N T R E L E C A N C E R . WANTED big killer... JUNI 2008 N 34 F O N D A T I O N L U X E M B O U R G E O I S E C O N T R E L E C A N C E R WER WER IST WER WER WER IST ER? IST IST IS ER WER IST E WER IST WER ER? IST E WER IS T

Mehr

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern.

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. Liebe Leserin, lieber Leser, Sie haben diese Broschüre aufgeschlagen vielleicht weil Ihr Arzt bei Ihnen

Mehr

Glossar zu den evidenzbasierten Patienteninformationen

Glossar zu den evidenzbasierten Patienteninformationen Glossar zu den evidenzbasierten Patienteninformationen Patienteninformation Asthma: Asthma bronchiale Asthma (Asthma bronchiale) ist eine dauerhaft bestehende (chronische) Erkrankung mit oft anfallsartig

Mehr

M A C H M I T S A A R L A N D R A U C H F R E I

M A C H M I T S A A R L A N D R A U C H F R E I M A C H M I T S A A R L A N D R A U C H F R E I L i e b e S a a r l ä n d e r i n n e n u n d S a a r l ä n d e r, noch immer strahlen attraktive, sportliche und dynamische Raucherinnen und Raucher von

Mehr

Fragebogen für Aufsammler

Fragebogen für Aufsammler Survey von Personen, die am Aufsammeln von Vögeln auf im Februar/März 2006 beteiligt waren Fragebogen für Aufsammler Datum der Befragung:.. (Datum angeben im Format TT.MM.JJJJ) Persönliche Daten 1. Vorname,

Mehr

Eine Informationsbroschüre für Patienten. Chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD

Eine Informationsbroschüre für Patienten. Chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD Eine Informationsbroschüre für Patienten Chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD Was ist COPD Die Abkürzung COPD bedeutet chronisch obstruktive Lungenerkrankung (englisch: Chronic Obstructive Pulmonary

Mehr

Qualität der Innenraumluft

Qualität der Innenraumluft Seite 1/8 Qualität der Innenraumluft Quelle: SCHER (2008) Übersicht & Details: GreenFacts Kontext - Die Verunreinigung von Innen- und Außenluft kann der Gesundheit schaden und beispielsweise zu Atemwegserkrankungen

Mehr

Cardio Fit. Training für ein gesundes Herz

Cardio Fit. Training für ein gesundes Herz Cardio Fit Training für ein gesundes Herz Dr. med. Ulrich Faber Jeanette Raatz 1 Internistische Schwerpunktpraxis für Herz-Kreislauf- und Gefäßkrankheiten - Thaerstrasse 1, 35392 Giessen - Komplette gefäßmedizische

Mehr

Inhalationstherapie. medical. Medizinische Einsatzgebiete sind beispielsweise:

Inhalationstherapie. medical. Medizinische Einsatzgebiete sind beispielsweise: Ratgeber Inhalation Einleitung Der Mensch atmet bei sitzender Tätigkeit an einem einzigen Tage nahezu 10.000 Liter Umgebungsluft ein und aus. Innerhalb dieser enormen Luftmenge können sich Infektionserreger,

Mehr

COPD - Tagebuch. Protokoll für meine Peak-Flow-Werte

COPD - Tagebuch. Protokoll für meine Peak-Flow-Werte COPD - Tagebuch Protokoll für meine Persönliche Daten Name Straße Ort Geburtsdatum Im Notfall benachrichtigen: Name Telefon Hausarzt Facharzt Liebe Patientin, lieber Patient, dieses Tagebuch soll Ihnen

Mehr

Patienteninformation AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd

Patienteninformation AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd Patienteninformation AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd Das Programm für Ihre Gesundheit 2 AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd 3 Was sind Disease- Management-Programme?

Mehr

1. Schleswig-Holsteinischer Männergesundheitstag 2013

1. Schleswig-Holsteinischer Männergesundheitstag 2013 1. Schleswig-Holsteinischer Männergesundheitstag 2013 Fahrplan zur Gesundheit Dr. med. Axel D. Nelke Allgemeinarztpraxis Dr. Axel Nelke Dr. Susanne Werner in Bordesholm 19. Januar 2013 Gliederung Grundlagen

Mehr

7. Chronische Krankheiten und Unfälle. 7.1 Herz-Kreislauf-Krankheiten. Zusätzliche Abbildungen

7. Chronische Krankheiten und Unfälle. 7.1 Herz-Kreislauf-Krankheiten. Zusätzliche Abbildungen 7. Chronische Krankheiten und Unfälle 7.1 Herz-Kreislauf-Krankheiten Zusätzliche Abbildungen (1) Ergänzende Abbildung zu Kap. 7.1.1. Epidemiologische Daten Web-Abb. 7.1.1 Herz-Kreislauf-Mortalität im Jahr

Mehr

Primär Prävention. FJF Herth

Primär Prävention. FJF Herth Primär Prävention FJF Herth Entwicklung der Mortalität weltweit Ischämische Herzerkrankung Zerebrovaskuläre Erkrankung Infektion d. unteren Atemwege COPD Durchfallerkrankungen HIV/AIDS Tuberkulose Lungenkrebs

Mehr

Krebs in der Schweiz: wichtige Zahlen

Krebs in der Schweiz: wichtige Zahlen Krebs in der Schweiz: wichtige Zahlen Stand: November 2016 Wie viele Menschen in der Schweiz erkranken jährlich an Krebs? Wie hoch ist die Sterblichkeit bei Prostatakrebs? Sind Männer häufiger von Lungenkrebs

Mehr

ORDINATION DR. ORTNER & DR. SCHEIBNER

ORDINATION DR. ORTNER & DR. SCHEIBNER ANAMNESE-FRAGEBOGEN Liebe Patientinnen, liebe Patienten! Bitte füllen Sie diesen Anamnesefragebogen nach Ihren Möglichkeiten vor Ihrer Arzt-Konsultation aus. Ihre Angaben unterliegen der ärztlichen Schweigepfl

Mehr

ANAMNESE-FRAGEBOGEN FÜR DEN MANN

ANAMNESE-FRAGEBOGEN FÜR DEN MANN Vorname: Familienname: Geburtsdatum: Bitte nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und füllen Sie diesen für Ihre Kinderwunsch-Behandlung sehr wichtigen Fragebogen vollständig und gewissenhaft aus. Dadurch können

Mehr

Absolute Neuerkrankungszahlen und Neuerkrankungsraten je Einwohner

Absolute Neuerkrankungszahlen und Neuerkrankungsraten je Einwohner Durchschnittlich erfasste Erkrankungszahlen Zeitraum Geschlecht N rohe Rate altersstandardisierte Rate (ESR)* arithm. Alter Jahre medianes Alter Jahre Vergleich medianes Alter Vergleichsquelle 2010-2014

Mehr

TOXIKOLOGISCHE BEWERTUNGEN

TOXIKOLOGISCHE BEWERTUNGEN Die BG RCI ist seit 2010 Rechtsnachfolger der BG Chemie TOXIKOLOGISCHE BEWERTUNGEN ISBN 0937-4248 1 Kurfürsten-Anlage 62 69115 Heidelberg Telefon: 06221 5108-28451 E-Mail: toxikologischebewertungen@bgrci.de

Mehr

i nsider den Der Tabak-Thriller Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer Mai n 26

i nsider den Der Tabak-Thriller Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer Mai n 26 den i nsider Mai 2006 - n 26 Der Tabak-Thriller Fondation Luxembourgeoise Contre le Cancer ...es folgen...14 Action -reiche Seiten mit unglaublich klingenden Geschichten und Fakten, die zum Denken anregen

Mehr

Patienteninformation AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd

Patienteninformation AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd Patienteninformation AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd Das Programm für Ihre Gesundheit 2 AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd Was sind Disease- Management-Programme? Die Disease-Management-Programme

Mehr

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Koronare Herzkrankheit

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Koronare Herzkrankheit Medizin im Vortrag Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Koronare Herzkrankheit Autoren: Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Priv.-Doz. Dr. med. Claudius Teupe Text- und Grafikbausteine

Mehr

Patienteninformation AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd

Patienteninformation AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd Patienteninformation AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd Das Programm für Ihre Gesundheit 2 AOK-Curaplan Asthma bronchiale/copd Was ist AOK-Curaplan? Die Disease-Management-Programme (englisch für Krank

Mehr

meist ab. Doch Krebszellen auch als bösartige oder Tumorzellen bekannt wuchern und führen zur Entwicklung einer noch größeren Zahl an Krebszellen.

meist ab. Doch Krebszellen auch als bösartige oder Tumorzellen bekannt wuchern und führen zur Entwicklung einer noch größeren Zahl an Krebszellen. meist ab. Doch Krebszellen auch als bösartige oder Tumorzellen bekannt wuchern und führen zur Entwicklung einer noch größeren Zahl an Krebszellen. Viele Krebs- und abnormale Zellen, aus denen das Krebsgewebe

Mehr

Dierkesmann/Kaiser Endlich durchatmen

Dierkesmann/Kaiser Endlich durchatmen Dierkesmann/Kaiser Endlich durchatmen Prof. Dr. Rainer Dierkesmann war rund 30 Jahre lang Ärztlicher Direktor der Klinik Schillerhöhe in Stuttgart, die auf Pneumologie und Thoraxchirurgie spezialisiert

Mehr

Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz Destatis, 01. September 2009

Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz Destatis, 01. September 2009 Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz Destatis, 01. September 2009 2007 litten in nach eigenen Angaben rund 2,4 Millionen Erwerbstätige (6,3%) unter arbeitsbedingten Gesundheitsbeschwerden. Dies ergab eine

Mehr

Strukturierte Tabakentwöhnung

Strukturierte Tabakentwöhnung Strukturierte Tabakentwöhnung 11. Dresdner Gefäßtagung, 4. April 2014 Gerhard Bühringer Sören Paul 1. Epidemiologie (1) Prävalenz des Rauchens Gesamt % Männer % Frauen % Nichtraucher 1 43,4 37,6 49,5 Ehemalige

Mehr

Angst vor Krankheiten

Angst vor Krankheiten Angst vor Krankheiten Datenbasis: 1.004 Befragte Erhebungszeitraum: 17. und 18. Oktober 2016 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: DAK-Gesundheit 1. Einschätzung des gegenwärtigen

Mehr

Atemerleichternde Maßnahmen

Atemerleichternde Maßnahmen Atemerleichternde Maßnahmen Richtig und möglichst frei atmen das ist das Wichtigste bei Luftnot. Damit Sie die Maßnahmen im Notfall sicher anwenden können, ist es am besten, sie in aller Ruhe wiederholt

Mehr

Krankheiten des Atmungssystems. Neubildungen

Krankheiten des Atmungssystems. Neubildungen 178/2013-28. November 2013 Toursachen in der EU28 im Jahr 2010 Kreislaufsystems sind die häufigste Toursache bei Männern und Frauen im Alter von 65 Jahren und älter Bei der älteren Bevölkerung der EU28,

Mehr

Titelformat zu bearbeiten

Titelformat zu bearbeiten Eine Aktion der BRK-Bereitschaft Folie 1 Kooperationspartner Schirmherr: 1. Bgm. Gerd Geismann AOK Sulzbach-Rosenberg Ärztlicher Kreisverband Amberg- Sulzbach Ärzteverbund Oberpfalz Mitte Barmer Ersatzkasse

Mehr

Rede von Ulrike Flach Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit Mitglied des Deutschen Bundestages Grußwort

Rede von Ulrike Flach Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit Mitglied des Deutschen Bundestages Grußwort Rede von Ulrike Flach Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit Mitglied des Deutschen Bundestages Grußwort auf dem 1. Männergesundheitskongresses der BZgA "Männergesundheit

Mehr

Komfortlüftungsinfo Nr. 3 Innenluftqualität und Gesundheit

Komfortlüftungsinfo Nr. 3 Innenluftqualität und Gesundheit Komfortlüftungsinfo Nr. 3 Innenluftqualität und Gesundheit Inhalt 1. Gesundheit und Wohlbefinden 1.1 Dicke Luft in Innenräumen 1.2 Was macht krank in Innenräumen? 1.3 Innenraum Grenz- und Richtwerte 1.4

Mehr

Politik. Diana Kirstein. Alter und Krankheit. Studienarbeit

Politik. Diana Kirstein. Alter und Krankheit. Studienarbeit Politik Diana Kirstein Alter und Krankheit Studienarbeit Fachhochschule Politikwissenschaft/ Alter und soziale Sicherung Hausarbeit zur Erlangung eines prüfungsrelevanten Leistungsnachweises Thema: Alter

Mehr

Deutsches Grünes Kreuz e.v.

Deutsches Grünes Kreuz e.v. Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft Deutsches Grünes Kreuz e.v. 60 Jahre Öffentlichkeitsarbeit für Gesundheit Eine ganz besondere Zeit der Vorfreude Verantwortung Sorge Die werdenden Eltern

Mehr

Pressekonferenz der AGI 2008

Pressekonferenz der AGI 2008 Krankheitsverlauf einer schweren Influenza: Welche Komplikationen können auftreten und wie kann ich sie verhindern? Prof. Dr. Tom Schaberg Zentrum für Pneumologie Diakoniekrankenhaus Rotenburg (wissenschaftlicher

Mehr

Beilage B1 zum Erlass für die körperliche Eignung Polizeiärztlicher Fragebogen

Beilage B1 zum Erlass für die körperliche Eignung Polizeiärztlicher Fragebogen Beilage B1 zum Erlass für die körperliche Eignung Polizeiärztlicher Fragebogen Polizei-(Amts)ärztlicher Fragebogen zur Erkrankungsvorgeschichte Kennzahl Untersuchungsdatum Sie werden ersucht, alle nachstehenden

Mehr

Atemlos Wieso? Weshalb? Warum? Leben mit Alpha-1-Proteinaseninhibitor- Mangel

Atemlos Wieso? Weshalb? Warum? Leben mit Alpha-1-Proteinaseninhibitor- Mangel Atemlos Wieso? Weshalb? Warum? Leben mit Mangel Ein Patienteninformationsprogramm der Bayer Vital GmbH Atemlos Atemlos nach einem Marathonlauf? Atemlos beim Treppensteigen? Atemlos schon nach der kleinsten

Mehr

Frauenherzen schlagen. Herausforderung für die BGF

Frauenherzen schlagen. Herausforderung für die BGF Frauenherzen schlagen anders, nämlich FÜR Andere Herausforderung für die BGF Univ. Prof. Dr. Margarethe Hochleitner Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

Mehr

Bürgerforum Guter Darm; schlechter Darm Wie sieht s aus?! Dr. med. Max Kaplan Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK)

Bürgerforum Guter Darm; schlechter Darm Wie sieht s aus?! Dr. med. Max Kaplan Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) Grußwort Bürgerforum Guter Darm; schlechter Darm Wie sieht s aus?! Dr. med. Max Kaplan Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) am 15. Juli 2011 im PresseClub Nürnberg Es gilt das gesprochene

Mehr

Leben mit Asthma. - Medikation & Alltagstipps - Informationen für Patienten

Leben mit Asthma. - Medikation & Alltagstipps - Informationen für Patienten Leben mit Asthma - Medikation & Alltagstipps - Informationen für Patienten 1 Copyright by HEXAL AG, 2011 Inhalt Asthma bronchiale Medikamente Vorteil der Inhalation Peak-Flow-Messung Ampel als Schema zur

Mehr

Grippe eine harmlose Erkrankung. Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten / Herdecke

Grippe eine harmlose Erkrankung. Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten / Herdecke Grippe eine harmlose Erkrankung Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten / Herdecke Streuung von Tröpfchen nach Niesen Die meisten der 20.000 Partikel kommen aus dem

Mehr

Die Heilkraft des Wassers

Die Heilkraft des Wassers Die Heilkraft des Wassers. von Innen Sie sind nicht krank, sie sind durstig Dr. med. Batmanghelidj Dr. Markus Stöcher 3 Wassermangel als Krankheitsursache Dr. med. Batmanghelidj Datum 4 Quellwasser Was

Mehr

März 2013 N o 53. Krebs:

März 2013 N o 53. Krebs: März 2013 N o 53 Krebs: Wissen, was stimmt Die häufigsten Irrtümer über Krebs Es gibt viele Gerüchte, Mythen und falsche Vorstellungen zum Thema Krebs. Verunsichert Dich das nicht auch? Hier so einige

Mehr

Prevenar 13 für Erwachsene von 18 bis 49 Jahren

Prevenar 13 für Erwachsene von 18 bis 49 Jahren Pneumokokken-Schutz jetzt für alle Altersgruppen Europäische Kommission erteilt Zulassung für Prevenar 13 für Erwachsene von 18 bis 49 Jahren Berlin (17. Juli 2013) - Pfizer hat für den 13-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff

Mehr

Wintersemester 2016/2017 Chemikalienrecht und verwandte Rechtsgebiete

Wintersemester 2016/2017 Chemikalienrecht und verwandte Rechtsgebiete Wintersemester 2016/2017 Chemikalienrecht und verwandte Rechtsgebiete 11-1 adpic 11-2 Sozialversicherungszweige Sozialversicherungszweige Gesetzliche Krankenversicherung Gesetzliche Pflegeversicherung

Mehr

Diagnose Vorhofflimmern. Das Risiko eines Schlaganfalls

Diagnose Vorhofflimmern. Das Risiko eines Schlaganfalls Diagnose Vorhofflimmern Das Risiko eines Schlaganfalls Inhalt Einleitung... 4 Das Herz... 4 Herz-Kreislauf-System... 5 Was versteht man unter Vorhofflimmern?... 6 Was können Ursachen des Vorhofflimmerns

Mehr

NON-HODGKIN-LYMPHOME (C82-C85)

NON-HODGKIN-LYMPHOME (C82-C85) EPIDEMIOLOGISCHE KREBSREGISTRIERUNG // EINZELNE KREBSARTEN NON-HODGKIN-LYMPHOME (C82-C85) SITUATION IN DEUTSCHLAND INZIDENZ UND MORTALITÄT MÄNNER FRAUEN Altersstandardisierte Rate (/1.) Europastandard

Mehr

KINDERRHEUMA WAS IST DAS?

KINDERRHEUMA WAS IST DAS? KINDERRHEUMA WAS IST DAS? Dr. Daniela Gawlitzek, Kinderklinik, Ortenau-Klinikum Offenburg Was ist eine Gelenksentzündung? Schmerz, Schwellung, Überwärmung und Bewegungseinschränkung Erkrankungsbeginn vor

Mehr

FOCUS-GESUNDHEIT AUSGABE 02/17 LUNGE ALLERGIEN, INFEKTIONEN, IMPFUNGEN, KREBS, ATMEN

FOCUS-GESUNDHEIT AUSGABE 02/17 LUNGE ALLERGIEN, INFEKTIONEN, IMPFUNGEN, KREBS, ATMEN FOCUS-GESUNDHEIT AUSGABE 02/17 LUNGE ALLERGIEN, INFEKTIONEN, IMPFUNGEN, KREBS, ATMEN FOCUS-GESUNDHEIT DAS MONOTHEMATISCHE GESUNDHEITSMAGAZIN FOCUS-GESUNDHEIT vermittelt fachlich fundiert und verständlich

Mehr

der Abgeordneten Franz Maget, Jochen Wahnschaffe, Kathrin Sonnenholzner, Christa Steiger, Dr. Simone Stromayr und Fraktion SPD

der Abgeordneten Franz Maget, Jochen Wahnschaffe, Kathrin Sonnenholzner, Christa Steiger, Dr. Simone Stromayr und Fraktion SPD An den Herrn Präsidenten des Bayerischen Landtags B.B./-- Telefon 089 4126 2303 Telefax 089 4126 1587 im Hause München, 25.01.2007 Gesetzentwurf der Abgeordneten Franz Maget, Jochen Wahnschaffe, Kathrin

Mehr

Aufhören wäre schon gut... Ziel Nichtrauchen Ein Weg in fünf Etappen, um das Rauchen aufzugeben.

Aufhören wäre schon gut... Ziel Nichtrauchen Ein Weg in fünf Etappen, um das Rauchen aufzugeben. Aufhören wäre schon gut... 2 Ziel Nichtrauchen Ein Weg in fünf Etappen, um das Rauchen aufzugeben. LIEBE LESERIN, LIEBER LESER Mit einer Serie von sechs Heften möchten wir Ihnen helfen, Ihre Rauchgewohnheiten

Mehr

Mein Kind ist krank Asthma und spastische Bronchitis, was tun?

Mein Kind ist krank Asthma und spastische Bronchitis, was tun? Mein Kind ist krank Asthma und spastische Bronchitis, was tun? Asthma und spastische Bronchitis 2 Was ist das? Asthma ist die häufigste chronische Krankheit bei Schulkindern. Spastische Bronchitis tritt

Mehr

Evaluation von Risikokommunikation: Risikowahrnehmung und Verhalten

Evaluation von Risikokommunikation: Risikowahrnehmung und Verhalten Evaluation von Risikokommunikation: Risikowahrnehmung und Verhalten Britta Renner Universität Konstanz UK ) Fachbereich Psychologie Psychologische Diagnostik & Gesundheitspsychologie Allgemeine Risikowahrnehmung

Mehr

HERZCHIRURGIE. Gestern - Heute - Morgen

HERZCHIRURGIE. Gestern - Heute - Morgen HERZCHIRURGIE Gestern - Heute - Morgen HERZCHIRURGIE Etwas Geschichte 3 häufige Herzkrankheiten Die Zukunft Prof. Dr. med. Dr. phil.nat. h.c. Thierry Carrel Inselspital Bern Hirslanden Aarau Darstellung

Mehr

Lungensport D. MOMČILOVIĆ MEDIZINISCHE KLINIK II KARDIOLOGIE/PNEUMOLOGIE UNIVERSITÄT BONN

Lungensport D. MOMČILOVIĆ MEDIZINISCHE KLINIK II KARDIOLOGIE/PNEUMOLOGIE UNIVERSITÄT BONN Lungensport D. MOMČILOVIĆ MEDIZINISCHE KLINIK II KARDIOLOGIE/PNEUMOLOGIE UNIVERSITÄT BONN Kennen Sie das auch? Sind Sie allzu schnell außer Atem? Der Weg, den Sie gehen müssen ist zu weit? Die Treppe ist

Mehr

Wie steht es um Ihre Arbeitsfähigkeit?

Wie steht es um Ihre Arbeitsfähigkeit? WAI-Fragebogen & Auswertung (Langversion) Wie steht es um Ihre Arbeitsfähigkeit? WAI-Netzwerk Deutschland wai@uni-wuppertal.de www.arbeitsfaehigkeit.net Das Ausfüllen des Fragebogens erfolgt FREIWILLIG!

Mehr

Für urotheliale Harnblasenkarzinome sind mehrere Risikofaktoren bekannt, die in der Klinik unterschiedliche Bedeutung haben.

Für urotheliale Harnblasenkarzinome sind mehrere Risikofaktoren bekannt, die in der Klinik unterschiedliche Bedeutung haben. 15 nomrisiko für Bergleute im Kohlebergbau (7 Fälle, jedoch nur 1 Kontrolle hatten den Beruf des Bergmanns ausgeübt). Später berichteten SCHIFFLERS ET AL. (1987) in Belgien (OR 1,9) sowie CORDIER ET AL.

Mehr

Migräne bei Erwachsenen Unterschätzt, unterdiagnostiziert, unterbehandelt. Ein Update.

Migräne bei Erwachsenen Unterschätzt, unterdiagnostiziert, unterbehandelt. Ein Update. Migräne bei Erwachsenen Unterschätzt, unterdiagnostiziert, unterbehandelt. Ein Update. Niklaus Meier, Oberarzt, Leiter Kopfschmerzsprechstunde Universitäres Ambulantes Neurozentrum Migräne EINE UNTERDIAGNOSTIZIERTE

Mehr

Mukor und Aspergillose

Mukor und Aspergillose Mukor und Aspergillose Jürgen Becker Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme Westdeutsche Kieferklinik Universitätsklinikum Düsseldorf Pilze (Fungi, Mycetes) Pilze haben gewisse Ähnlichkeit

Mehr

Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis Chancen, Umsetzungshemmnisse und Erfahrungen. Prof. Dr. Heike Kraußlach

Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis Chancen, Umsetzungshemmnisse und Erfahrungen. Prof. Dr. Heike Kraußlach Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis Chancen, Umsetzungshemmnisse und Erfahrungen Prof. Dr. Heike Kraußlach AGENDA BGM ein aktuelles Thema Prof. Dr. Heike Kraußlach 3 Definition Betriebliches

Mehr

Schwerpunkte aus der Gefahrstoffverordnung 2015

Schwerpunkte aus der Gefahrstoffverordnung 2015 8. Rheinsberger Fachtagung Arbeitssicherheit in der Energieversorgung Schwerpunkte aus der Gefahrstoffverordnung 2015 Fachgebiet Gefahrstoffe, Michael Piskorz 30.09.2015 Gefahrstoffverordnung - aktuell

Mehr

Männer und Gesundheit

Männer und Gesundheit Männer und Gesundheit Ist in Sachen Gesundheit das starke Geschlecht in Wahrheit schwach? Die Frauen fordern seit langem eine frauenspezifische Medizinforschung. Von Männern hört man Vergleichbares nicht.

Mehr

Freistaat Thüringen Erfurt, 8. Juli 2014 Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei

Freistaat Thüringen Erfurt, 8. Juli 2014 Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei Bundesrat Drucksache 304/14 08.07.14 Antrag des Freistaats Thüringen Entschließung des Bundesrates zur Überprüfung und Anpassung des Nichtraucherschutzgesetzes und des Jugendschutzgesetzes hinsichtlich

Mehr

Macht Schienenlärm krank?

Macht Schienenlärm krank? Macht Schienenlärm krank? Prof. Dr. med. Eberhard Greiser Zentrum für Sozialpolitik Universität Bremen Abteilung Gesundheitspolitik, Gesundheitsöknomie, Versorgungsforschung ALD-Veranstaltung Lärmschutz

Mehr

Die PROCAM-Studie. Beginn: Alter von Jahren. Ziel: Personen (bis 2007)

Die PROCAM-Studie. Beginn: Alter von Jahren. Ziel: Personen (bis 2007) Herz-Kreislaufprävention im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung- ein zukunftsweisendes Projekt in Zusammenarbeit von Unternehmen, Krankenkasse und Universität Helmut Schulte Health on Top IV, Königswinter,

Mehr

Zukunftstaugliche Gestaltung der Schichtarbeit

Zukunftstaugliche Gestaltung der Schichtarbeit Zukunftstaugliche Gestaltung der Schichtarbeit Prof. Dr. Thomas Langhoff Kongresshalle Böblingen, 22. Juni 2016 2 Zielsystem des HBS-Projekts www.prospektiv.de Leitziel: zukunftstaugliche Gestaltung der

Mehr

Gesund Bauen Gesund Leben! Wunsch oder gelebte Praxis?

Gesund Bauen Gesund Leben! Wunsch oder gelebte Praxis? Gesund Bauen Gesund Leben! Wunsch oder gelebte Praxis? 2014 1 FRAGE: Gebaut wird schon lange, warum sind (Innen)Räume so wichtig? Innenräume liefern SCHUTZ vor Klimafaktoren sie geben Privatsphäre Den

Mehr

Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland Zentrale Studienergebnisse

Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland Zentrale Studienergebnisse 6. APRIL 216 Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 215 - Zentrale Studienergebnisse Befragt wurden 7.4 Personen im Alter von 12 bis 25 Jahren im Zeitraum März bis Juni 215

Mehr

Name.. Vorname Geburtsdatum PLZ Wohnort... Straße.. Beruf. Familienstand. Kinder..

Name.. Vorname Geburtsdatum PLZ Wohnort... Straße.. Beruf. Familienstand. Kinder.. Ihre Heilpraktikerin Andrea Stockfisch Anamnesebogen Liebe Patientin, lieber Patient, bitte füllen sie den folgenden Fragebogen sorgfältig und vollständig aus. Er dient dazu Ihre Krankengeschichte umfassend

Mehr

können sowohl die Zahl unserer Lebensjahre als auch deren Qualität maßgeblich beeinflussen. Wir können uns selbst dabei helfen, Krankheiten und

können sowohl die Zahl unserer Lebensjahre als auch deren Qualität maßgeblich beeinflussen. Wir können uns selbst dabei helfen, Krankheiten und können sowohl die Zahl unserer Lebensjahre als auch deren Qualität maßgeblich beeinflussen. Wir können uns selbst dabei helfen, Krankheiten und Gesundheitsrisiken zu umgehen und unsere Kinder unterstützen,

Mehr

HIER GESCHIEHT WAHRE MAGIE. Luftreinigung in Akustiklösungen

HIER GESCHIEHT WAHRE MAGIE. Luftreinigung in Akustiklösungen HIER GESCHIEHT WAHRE MAGIE Luftreinigung in Akustiklösungen aus Gips CLEANEO: EINGEBAUTES LUFTREIniGUNGSSYSTEM Die Cleaneo Technologie basiert auf dem natürlichen vulkanischen Gestein Zeolith. Bei Knauf

Mehr

Was leistet die Darmkrebsprävention? Risikoadaptierte Vorsorge Wem nützt sie? D. Hartmann

Was leistet die Darmkrebsprävention? Risikoadaptierte Vorsorge Wem nützt sie? D. Hartmann Was leistet die Darmkrebsprävention? Risikoadaptierte Vorsorge Wem nützt sie? D. Hartmann Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH Sana Klinikum Lichtenberg Klinik für Innere Medizin I Fanningerstraße 32

Mehr

Bewertung von Kühlschmierstoff-Komponenten. Beitrag zum Workshop Kühlschmierstoffe Bildungsstätte Berghof Juni 2005

Bewertung von Kühlschmierstoff-Komponenten. Beitrag zum Workshop Kühlschmierstoffe Bildungsstätte Berghof Juni 2005 1 Bewertung von Kühlschmierstoff-Komponenten Beitrag zum Workshop Kühlschmierstoffe Bildungsstätte Berghof 2. + 3. Juni 2005 Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik 2 Dipl.-Chem. Michael

Mehr

Tabellenband: Prävalenz des Tabakkonsums und der Nikotinabhängigkeit nach Geschlecht und Alter im Jahr 2012

Tabellenband: Prävalenz des Tabakkonsums und der Nikotinabhängigkeit nach Geschlecht und Alter im Jahr 2012 IFT Institut für Therapieforschung Parzivalstraße 25 80804 München www.ift.de Prof. Dr. Ludwig Kraus Wissenschaftlicher Leiter Januar 2014 Ludwig Kraus, Alexander Pabst, Elena Gomes de Matos & Daniela

Mehr