B.A.U.M. Energiemanagement Energie managen - Systeme leben

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1 B.A.U.M. Energiemanagement Energie managen - Systeme leben P R E S S E M A P P E K I C K - O F F A M 1 2. O K T O B E R Inhalt Pressemitteilung Seite 1 ADVANSA GmbH 7 Blechwarenfabrik Limburg GmbH 8 DuPont de Nemours Deutschland GmbH 9 EVG Bethel GmbH 10 Goldbeck Bauelemente Bielefeld GmbH 11 H+H Deutschland GmbH 12 Oerlikon Barmag Zweigniederlassung Oerlikon Textile GmbH & Co. KG 13 Kontakt: Maura Schnappauf (Pressereferentin B.A.U.M. Consult) Tel.: (02381) Mobil: (0170)

2 Pressemitteilung Zusammen mit den Zugvögeln machen sich am 12. Oktober sieben Energiegiganten auf den Weg für einen optimalen Energieeinsatz (Hamm, 7. Oktober 2011) Zugvögel fliegen oft in einer Keilformation. Das tun sie, weil sie auf diese Weise Energie sparen. Sie fliegen abwechselnd in dem aufwärts gerichteten Luftwirbel des Vorderen. Die Vögel wechseln sich dabei immer wieder ab, damit nicht nur einer die ganze Schwerarbeit leisten muss. Sieben Unternehmen machen es den Zugvögeln nach und gehen gemeinsam in ein 15- monatiges Energie- und Klimaschutzprojekt. Gemeinsam mit dem Projektpartner, der EnergieAgentur.NRW werden die teilnehmenden Unternehmen am 12. Oktober um 15:30 Uhr von B.A.U.M. Consult Hamm in das Projekt eingeführt. Der Startschuss fällt in Bielefeld beim Gastgeber Energiezentrale Bethel. Es geht nicht nur darum, die neue Energiemanagementnorm DIN EN einzuführen. Die teilnehmenden Betriebe wollen von der Gruppendynamik profitieren, den Erfahrungsaustausch intensivieren und Best-Practice-Beispiele austauschen. Betriebsrundgänge an allen sieben Standorten bedeuten, dass sie sich in der Führung ständig abwechseln. Nach Projektabschluss werden sie zertifizierungsreif sein. Und sie werden mit einem Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und einer veränderten Unternehmenskultur auch ein lebendiges Managementsystem eingeführt haben. Dabei wird die intensive Einbindung und Motivation der Mitarbeiter wie ein starker Rückenwind wirken. Die Energieersparnis bei den Vögeln liegt übrigens bei bis zu 14 Prozent (Nature 413, 18. Oktober 2001). Das Kooperationsprojekt der EnergieAgentur.NRW und B.A.U.M. Consult GmbH legt den Effizienzgewinn der Vögel als Untergrenze für die Betriebe an. Oft treffen wir bis zu 20 %, manchmal sogar 30 % Einsparpotenziale in Unternehmen an, berichtet Johannes Auge, Geschäftsführer der B.A.U.M. Consult, die das Gruppenprojekt leitet. Thomas Eilers von der Goldbeck Bauelemente Bielefeld GmbH: Wir entschlossen uns zur Teilnahme, weil ein fester Bestandteil des Projektes die Implementierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ist. Die Projektlaufzeit wird strukturiert durch Workshops, Vor-Ort-Termine, Telefonkonferenzen, Arbeitsmaterialien und den intensiven Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern. Die EnergieAgentur.NRW stellt die professionelle Software mod.eem für Unterstützung des Prozesses zur Verfügung. Herr Fachinger von der Blechwarenfabrik Limburg GmbH: Die Teilnahme am Gruppenprojekt mit der Firma B.A.U.M. und der umfassende Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten sehen wir als Herausforderung und Investition in die Zukunft. B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 2 von 12

3 Auch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) ist dabei. Sie wird Impulse zu den Anforderungen an ein Energiemanagement aus Sicht eines Zertifizierers geben. Egal welches Managementsystem: Qualität, Umwelt, Nachhaltigkeit oder eben Energie es kann nur den gewünschten Erfolg bringen, wenn es von Mitarbeitern und Führung gelebt wird. Zentrale Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Managementsystem sind Kreativität, transparente Kommunikation und eine gute Motivationslage bei Mitarbeitern und Führung: Motivierte Beteiligte setzen Effizienzmaßnahmen rascher und nachhaltiger um. Sie werden nicht als Fremdkörper, sondern als hilfreich, förderlich und integriert angesehen. Das System lebt und wird als integraler Bestandteil des Unternehmens akzeptiert. Unser Motto Energie managen Systeme leben bedeutet ein dauerhaftes, von den Mitarbeitern und der Führung getragenes System zu installieren, erläutert der Projektleiter Michael Homeyer. Systeme leben heißt auch, im ständigen Austausch von anderen zu lernen, die Mitarbeitermotivation zu managen, gute Rahmenbedingungen für Kreativität aufzubauen und ein Innovationsmanagement einzufüren. Die Bedeutung von Energieeffizienz und die Hindernisse Die Erschließung von Effizienzpotenzialen ist eine grundlegende Voraussetzung für die Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele. Energieeffizienz und Kostensenkung hängen eng zusammen. Die kurzfristige Realisierung ist angesichts dramatisch steigender Energiepreise von großer Bedeutung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Drei Hindernisse bauen sich auf: Erstens die unsichtbaren Energieverbrauche und Einsparmöglichkeiten. Erst ein systematisches Energiemanagement kann diese aufdecken und Verbesserungsmaßnahmen umsetzen. Zweitens besteht Energieeffizienz aus einer Vielzahl kleiner und mittlerer technischer Verbesserungen, die den Energiemanager stets aufs Neue quälen: Wo fange ich an? Wie verbessere ich? Wie erkenne und gewichte ich Einsparungen? Wie überzeuge ich die Führung? Eine zentrale Antwort liegt in dem lebendigen, kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Betrieb und im Erfahrungsaustausch mit anderen energieintensiven Unternehmen. Und drittens: Energieeffizienz wird nicht hoch genug aufgehängt. Deshalb begleitet B.A.U.M. die Einführung des Energiemanagementsystems und sichert die Unterstützung der Führung von Anfang an. Die Struktur des Energiemanagements Die Struktur der Energiemanagementnorm DIN EN besteht aus den drei Stufen: Einstieg, Umsetzung und Verankerung. In der ersten Stufe werden alle relevanten Daten erfasst und bilanziert, Einsparpotentiale ermittelt, Verantwortlichkeiten festgelegt und die Mitarbeiter sensibilisiert. In der zweiten Stufe, der Umsetzung, werden Ziele für eine dauerhaft sichere Energieversorgung definiert, Einsparmaßnahmen entwickelt und umgesetzt, Mitarbeiter informiert, motiviert und gecoacht, B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 3 von 12

4 sowie die Einsparerfolge dokumentiert. In der dritten Stufe, der Verankerung, wird die Energieeffizienz in Prozesse und Abläufe integriert und die Organisation weiterentwickelt, es finden regelmäßige Schulungen und Energieaudits statt, sowie Energieberichterstattungen. Die Kernaufgaben des Energiemanagements bestehen darin, den Energiebezug und die Technik zu optimieren, die Organisation zu verbessern und das Mitarbeiterpotential zu nutzen. Diese Elemente zusammengenommen bedeuten eine Veränderung der Unternehmenskultur im Umgang mit dem Faktor Energie und den Mitarbeitern. Und Johannes Auge, Geschäftsführer B.A.U.M. Consult Hamm ist überzeugt: Das B.A.U.M. Energiemanagement ist eines der innovativsten Instrumente, um die Senkung des Energieverbrauchs und der Energiekosten systematisch und dauerhaft im Unternehmen zu verankern. Die sieben Teilnehmer optimieren durch intensiven Austausch und unsere professionelle Begleitung ihren Energieeinsatz vom Einkauf bis zum Verbrauch. Ökonomisch und ökologisch. Das ist Klimaschutz PUR. Projektleitung B.A.U.M. Consult Hamm berät und qualifiziert seit über 15 Jahren Unternehmen und Kommunen bei allen Fragen einer Nachhaltigen Entwicklung. B.A.U.M. Consult wurde von dem Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.v.) gegründet - mit über 500 Mitgliedern die größte Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa. Ganzheitliche Lösungen im vorsorgenden Umweltschutz, im Klimaschutz und in Fragen des Nachhaltigen Wirtschaftens wurden gemeinsam mit über Unternehmen entwickelt. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören Gruppen- und Einzelberatungsprojekte, Aufbau von Managementsystemen, Strategieberatung im Nachhaltigkeitsmanagement, Weiterbildung und Coaching. Mehr unter Teilnehmende Unternehmen Unternehmen Standort Brache Advansa GmbH Hamm Polyesterproduktion Blechwarenfabrik Limburg GmbH Limburg Metallverpackungen DuPont de Nemours (Deutschland) GmbH Hamm Chemische Industrie EVG Bethel GmbH Bielefeld Energieversorgung Goldbeck Bauelemente Bielefeld GmbH Bielefeld Hochbau-Komplettlösungen H+H Deutschland GmbH Hamm Porenbeton-Produktion Örlikon Barmag Textile Remscheid Maschinenbau: Spinnanlagen, Texturiermaschinen B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 4 von 12

5 P R O J E K T - A B L A U F (Oktober 2011 Dezember 2012) Kick-off Kick-off Veranstaltung Einführung in die Norm Kennenlernen, Erwartungen an das Projekt 1. Workshop Die Idee des B.A.U.M Energiemanagement; betriebliche Zielfindung 2. Workshop Ermittlung der Energieaspekte: Bestandsaufnahme, Monitoring, Auswertung und Ableitung von Maßnahmen 1. Telefonkonferenz Report; Vorbereitung des Vor-Ort-Termin 1.VOT Ist- Zustand, Betriebsrundgang 3. Workshop Energiepolitik, Energierecht, Energiemanager 2. Telefonkonferenz Report 4. Workshop Aufbauorganisation; die Rollen und ihre Verantwortung 5. Workshop Wie funktionieren Veränderungsprozessen? 3. Telefonkonferenz Report; Vorbereitung des Vor-Ort-Termin 2. VOT Dokumentation, Betriebsrundgang 6. Workshop Überwachung und Messung; Zwischenbilanz 7. Workshop Erfolgsfaktoren für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess 4. Telefonkonferenz Report; Vorbereitung des 3. Vor-Ort-Termin 8. Workshop Vorbereitung des ersten internen Systemaudits; Controlling und Kennzahlenentwicklung, CO 2 -Bilanzierung/Erreichen des Gruppenziels: Internalisierung des EnMS 3. VOT Audit-Check, letzte Schritte Abschluss Abschluss-Veranstaltung Erfahrungsaustausch, Feedbackrunde, Zertifizierungsfeier B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 5 von 12

6 Kurzdarstellung ADVANSA Die ADVANSA GmbH in Hamm Uentrop ist ein Betrieb der chemischen Industrie in dem seit 1968 Stapelfasern und spezielle Markenprodukte aus Polyester hergestellt werden. Sie gehört zusammen mit der ADVANSA Marketing GmbH zu einer Holding im Besitz privater Investoren. ADVANSA hat eine lange Erfolgsgeschichte als führendes Unternehmen der Branche in Bezug auf Innovation, Qualität, Kundenservice und Marketing und strebt nach Spitzenleistungen in allen Bereichen beginnend bei den Mitarbeitern, über die Produkte bis hin zu den Service- und Zusatzleistungen. Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter und Kunden ist oberstes und grundlegendes Prinzip für alles Handeln bei ADVANSA: Von der Produktentwicklung über den Herstellungsprozess bis zu Vertrieb und Marketing. Wir fühlen uns dem Schutz unserer Umwelt verpflichtet und verbessern fortlaufend die Nachhaltigkeit der Prozesse und Produkte. Als agiles und innovatives Unternehmen wird Innovation, Offenheit, Querdenken, Eigeninitiative und Unabhängigkeit geschätzt und gefördert. Die ständige Suche nach neuen Lösungen, verbunden mit der Freiheit sie auch umzusetzen, ist die tägliche Herausforderung unserer motivierten und engagierten Mitarbeiter. Diese Prinzipien sind integraler Bestandteil unserer Philosophie kontinuierlicher Verbesserungsprozesse. In unserem Werk in Hamm Uentrop sind ca. 150 Mitarbeiter aus den Bereichen operatives Geschäft, Marketing, Kundenbetreuung, Forschung & Entwicklung, Informationssysteme und Technologie, Akquisition und Finanzen beschäftigt. Auf diese Weise können Teams aus verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten, um Verbesserungen voranzutreiben. Zusammen mit Verkaufsrepräsentanten in ganz Europa können wir so Kunden weltweit zufriedenstellen. Wir beliefern Kunden in den Hauptmarktsegmenten Bekleidung, Heimtextilien und technische Textilien mit einem umfassenden Programm von Fasern für alle Bereiche. Als ISO zertifiziertes Unternehmen in einem ISO zertifizierten Industriepark fühlen wir uns der nachhaltigen Produktion verpflichtet und wollen als logische Konsequenz daraus mit der Implementierung der DIN EN den nachhaltigen Umgang und die Existenz eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im Bezug auf Umgang mit Ressourcen dokumentieren. Wir entschlossen uns zur Teilnahme am Gruppenprojekt B.A.U.M. Energiemanagement, weil wir auf eine erfolgreiche ÖKOPROFIT Runde zurückblicken, die unser Tun und Handeln heute noch beeinflusst. Ansprechpartner: Adresse: Frank Heimann Tel.: ADVANSA GmbH Frielinghauser Str Hamm Tel.: Fax.: Web: B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 6 von 12

7 Blechwarenfabrik Limburg GmbH - Aus Tradition innovativ Die Blechwarenfabrik Limburg GmbH produziert an den Standorten Limburg/Lahn, Neustadt/Wied, Skarbimierz (Polen) und Tver (Russland) innovative Metallverpackungen für verschiedenste Einsatzzwecke. Dosen, Flaschen, Eimer, Kanister und 2-K-Verpackungen aus Weißblech werden für chemisch-technische Produkte wie Lacke und Farben hergestellt. Kronenkorken, Werbemittel und Schmuckdosen ergänzen das Sortiment. Am Standort Limburg, 1872 gegründet, beschäftigt das Unternehmen derzeit 290 Mitarbeiter. Mit den Tochterunternehmen wird mit insgesamt 400 Mitarbeitern ein Umsatz von 60 Mio. erzielt. Die Blechwarenfabrik Limburg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Unternehmen der Verpackungsbranche entwickelt und erhielt zuletzt bedeutende Auszeichnungen für eine nachhaltige und auf die Zukunft ausgerichtete Firmenpolitik. Für eine hervorragende Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung sowie Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, für Service und Kundennähe und für vorbildliche Leistungen auf dem Gebiet der Innovation und Modernisierung wurde die Blechwarenfabrik Limburg im September 2011 mit der deutschlandweit begehrtesten Auszeichnung (Die WELT) - dem Großen Preis des Mittelstandes - ausgezeichnet. Bereits im Jahr 2009 wurde dem Unternehmen für ein umfassendes und ganzheitliches Konzept zur nachhaltigen Materialeinsparung der Deutsche Materialeffizienzpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Berlin verliehen. Um unter der Belegschaft eine material- und energieeffiziente Verhaltungsweise zu fördern, wurde das Thema Ressourceneffizienz in die persönliche Zielvereinbarung aller Mitarbeiter aufgenommen. Seit 1997 ist das Qualitätsmanagementsystem der Blechwarenfabrik Limburg nach ISO 9001 zertifiziert und seit 2010 auch das Umweltmanagement nach ISO Die im Jahr 2012 bevorstehende Energiemanagementzertifizierung nach DIN EN unterstützt die Unternehmensphilosophie und verankert das Konzept zu einer langfristig ausgerichteten Material- und Energieeffizienzpolitik. Die Teilnahme am Gruppenprojekt von B.A.U.M. und den umfassenden Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten sehen wir als weitere Herausforderung und Investition in die Zukunft. Kontakt: Blechwarenfabrik Limburg GmbH, Stiftstr.2, Limburg Stefan Fachinger, Tel.: , Fax: B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 7 von 12

8 DuPont de Nemours (Deutschland) GmbH Werk Uentrop Frielinghauser Straße Hamm Germany DuPont Werk Uentrop - Kunststoffe für hohe Ansprüche Telefon: Der Produktionsstandort Uentrop des internationalen Konzerns DuPont hat im Laufe der mehr als 40-jährigen Geschichte viele Veränderungen erlebt. 30 Jahre lang war der Standort Uentrop ein großer Produktionsstandort für Nylon-Fasern und technische Kunststoffe und beschäftigte über 2000 Mitarbeiter. Mit der Schließung der Faserproduktion Mitte der 90er Jahre richtete sich der Standort neu aus. Heute liegt der Schwerpunkt der Produktion auf der Kunststoff-Produktion für die Automobilherstellung, für die Fertigung von Verbraucherprodukten oder für die Elektroindustrie. Des Weiteren stellt DuPont in Uentrop Folien für Sicherheitsglas für Automobile und Architektur her. Der Standort beherbergt unter dem Namen K Park weitere Unternehmen wie DuBay, Advansa, Trianel, Reiling und Goldbeck, die unterschiedliche Services von DuPont in Anspruch nehmen. Die Standortkultur ist stark geprägt durch eine hohe Verpflichtung zu den Kernwerten von DuPont: Sicherheit und Gesundheitsschutz, Umweltverantwortung, hohen ethischen Standards und respektvollem Umgang mit Menschen. Diese Kernwerte werden im betrieblichen Alltag gelebt und aktiv gefördert. Seit über 10 Jahren besteht bei DuPont das Bolt Energy Program, an dem sich der Standort aktiv mit Programmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs beteiligt. Darüber hinaus sind unser Qualitätsmanagement-System und das Umweltmanagement-System zertifiziert. Somit hat der Standort eine gute Ausgangsposition für die Einführung eines Energiemanagement- Systems nach DIN EN Mit der Einführung der DIN EN erwarten wir, dass wir einen systematischen Managementprozess zur kontinuierlichen Senkung unseres spezifischen Energieverbrauchs entwickeln, dass wir unseren Energieverbrauch und die Energiekosten deutlich senken, dass wir die gesetzlichen Anforderungen künftig weiterhin erfüllen, dass wir durch ein zertifiziertes Energiemanagement-System wirtschaftliche Vorteile erzielen. Wir entschlossen uns zur Teilnahme am Gruppenprojekt B.A.U.M. Energiemanagement, weil wir ein systematisches Vorgehen erwarten und weil wir davon überzeugt sind, dass uns der Austausch unter betroffenen Firmen voranbringt Wir haben für die Entwicklung und Implementierung des Energiemanagement-Systems einen Projektleiter ernannt, der ein werksweites Team führen wird. Es ist unser Ziel, das Energiemanagement im Sinne eines integrierten Management Systems mit den Managementsystemen für Sicherheit, Umweltschutz und Qualität zu vereinigen. Ansprechpartner: Adresse: Dr. Michael Wessel Site Improvement und Facility Service & Real Estate Manager Werk Uentrop DuPont de Nemours (Deutschland) GmbH Werk Uentrop Frielinghauser Str Hamm Sitz und Handelsregister: Neu Isenburg, AG Offenbach a.m., HRB MWSt.-Nr./VAT no.: DE Vorsitzender des Aufsichtsrates: Ian Hudson Geschäftsführer: Hans-Jürgen Huber (Vors.) Holger Lassen Thierry Vanlancker Bankkonto Frankfurt am Main: Bank of America, N.A. BLZ: B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 8 von 12

9 EVG Bethel GmbH Energielieferung für Bethel Bethel - Gemeinschaft verwirklichen Gesund oder krank, behindert oder nicht in Bethel sind wir davon überzeugt, dass alle Menschen in ihrer Verschiedenheit selbstverständlich zusammen leben, lernen und arbeiten können. Viele sind allerdings auf Hilfe, Begleitung und Unterstützung angewiesen, um ein menschenwürdiges und möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können. Für diese Menschen engagieren sich rund Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Jeden Tag setzen sie das christliche Gebot der Nächstenliebe in die Tat um in Berlin, in Bielefeld und an vielen anderen Orten. Das Wort Bethel kommt aus dem Hebräischen und heißt Haus Gottes. Dieser Name ist Programm für die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die größte diakonische Einrichtung Europas. Bethel wurde 1867 als Einrichtung für epilepsiekranke Kinder und Jugendliche gegründet. Fünf Jahre später übernahm Pastor Friedrich von Bodelschwingh die Leitung und baute die kleine Bielefelder Anstalt zu einem differenzierten und weit verzweigten Hilfeangebot aus. Mit der Vielfalt seiner Arbeitsfelder ist Bethel wohl einzigartig. Aber erst die Unterstützung vieler Freunde und Förderer ermöglicht die vielfältige Arbeit für Menschen, die Hilfe brauchen. Die EVG Bethel GmbH mit Sitz In Bielefeld ist eine Tochtergesellschaft der Stiftung Bethel, die zusammen mit der Stiftung Nazareth, der Stiftung Sarepta und der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal die v.bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bilden. Die EVG Bethel GmbH übernimmt die Unterstützung der Einrichtungen in energetischen Aspekten. Sie betreibt für die Einrichtungen die Heizungsanlagen und baut sie zu Energieerzeugungsanlagen aus. In Blockheizkraftwerken erzeugt die EVG Bethel GmbH dezentral Wärme und Strom für die Einrichtungen, sie setzt in Holzheizungsanlagen auf regenerative und regionale Brennstoffe und steigert mit dem Bau von Photovoltaikanlagen den regenerativen Anteil an der Stromversorgung für die Stiftungen. Die EVG Bethel GmbH wurde 2008 gegründet, um auch Kostenvorteile für die Stiftungen zu erschließen, die an die Zuordnung zu bestimmten Gewerbezweigen gebunden sind. Mit der Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN wollen wir: Mit dem Anwachsen unserer Anlagenzahlen eine Basis für den gründliche und systematischen Überblick über unsere Energiesituation schaffen Die Qualität unserer Energieversorgung verbessern Das System der DIN EN so intensiv kennenlernen, dass wir für andere Bereiche der Stiftungen der Vorbereiter sein können Wir in der Zukunft als Contractor auch weiter in den Genuss von Steuervergünstigungen kommen. Wir haben uns entschlossen an Energie managen Systeme leben teilzunehmen nach den guten Erfahrungen aus dem ÖkoProfit, die die Vorläuferorganisation der EVG Bethel GmbH die Energieberatung Bethel - und viele andere Einrichtungen und Bereiche der Stiftungen in den letzten Jahren gesammelt haben und sammeln. Ansprechpartner: Reinhard Röse Georg Strub EVG Bethel GmbH Geschäftsführer Energiemanager Königsweg / / Bielefeld Fax: 0521/ B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 9 von 12

10 GOLDBECK eine mittelständische, inhabergeführte Unternehmensgruppe arbeitet nach der Philosophie konzipieren, bauen, betreuen und gehört damit zu den treibenden Kräften im gewerblichen und kommunalen Hochbau. Der Kunde bekommt ganzheitliche Lösungen aus einer Hand. Die geschlossene Dienstleistungskette reicht vom maßgeschneiderten Konzept über die Planung und Erstellung bis hin zum Gebäudemanagement. In den beiden Werken in Bielefeld am Stammsitz der GOLDBECK Gruppe werden Stahltragwerke, Aluminiumfassaden und Fensterelemente gefertigt. Auf fast Quadratmetern Betriebsfläche werden mit modernsten Technologien die gesamten Fertigungs-Prozesse von der Material-Eingangskontrolle über die Bearbeitungs-Prozesse bis zur Auslieferung gesteuert. Die Stahlverarbeitungskapazität beträgt t pro Jahr. Partnerschaft und Teamgeist- Wir sind davon überzeugt, daß das dienstleistungsorientierte Bauen auf der Grundlage industriell vorgefertigter Elemente große Zukunftschancen hat. Die Aufgaben und Forderungen unserer Kunden sollen dabei unser Denken und Handeln bestimmen. Mit der Einführung der DIN EN erwarten wir, dass - Energieverbrauche reduziert und Kosten optimiert werden - Eine kontinuierliche Verbesserung der Prozesse durch Überwachung der Energiekosten und des Energieverbrauchs entsprechend dem Stand der Technik entsteht - CO2 Emissionen reduziert werden - Innovative Technik wirtschaftlich und effizient eingesetzt werden kann. Wir entschlossen uns zur Teilnahme am Gruppenprojekt B.A.U.M. Energiemanagement, weil - wir bereits seit Jahren im Projekt Ökoprofit vertrauensvoll mit B.A.U.M. zusammen arbeiten, - uns das Konzept der Projektes überzeugt hat, - ein fester Bestandteil des Projektes die Implementierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ist. Unsere Unternehmenskultur wird von Partnerschaft und Teamgeist geprägt. Die Mitarbeiter können sich mit ihrer Aufgabe und mit dem Unternehmen identifizieren. Unsere Ziele erreichen und sichern wir langfristig, indem wir uns zu den Werten "permanente Innovation", "Kundenorientierung", "Mitarbeitermotivation", "Umweltverantwortung" und "wirtschaftliche Unabhängigkeit" bekennen. Dies ist die Unternehmensphilosophie von GOLDBECK. Ansprechpartner: Adresse: Thomas Eilers Sicherheit und Umwelt GOLDBECK Bauelemente Bielefeld GmbH Ummelner Str. 4-6, Bielefeld Tel.: Fax: Web: B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 10 von 12

11 H+H Deutschland GmbH H+H besteht als solides Unternehmen schon 100 Jahre und steht seither für höchste Qualität. Wir sind Marktführer für Porenbeton in Großbritannien und Skandinavien, sowie zweitgrößter Produzent in Europa. Es bestehen zurzeit drei moderne Produktionsstätten in Deutschland (zwei in Wittenborn und eine in Hamm-Uentrop). In einer Branche, die heute aus komplexen, zeitraubenden und teuren Bauprozessen besteht, erheben wir an uns einen Anspruch: Einfache und bessere Bauweisen für unsere Kunden zu entwickeln denn weniger ist oftmals mehr. Schnell und einfach zu bauen, ohne auf Qualität zu verzichten, das war und ist unser Ziel. Wir ermöglichen Kunden von unseren einfachen Lösungen zu profitieren. Unser Kunde mit all seinen Anforderungen, ist für uns die Herausforderung und Motivation in allem was wir tun. Bei H+H Deutschland verstehen wir alle Phasen des Bauprozesses. Dieses Verstehen basiert auf drei Säulen: Qualitativ hochwertiger Porenbeton ist das Fundament unserer Firma. Vertrauensvolle Partnerschaften sorgen für unseren guten Ruf und Namen. Innovative Lösungen schaffen gute Ergebnisse heute und in der Zukunft. H+H Porenbeton - ein hochwärmedämmender Massivbaustoff, der aufgrund seiner geschlossenzelligen Porenstruktur sowohl statische als auch bauphysikalische Eigenschaften übernehmen kann in der Regel ohne Zusatzmaßnahmen und Ergänzungsbaustoffe. Er wird aus heimischen Rohstoffen hergestellt und besitzt die für Massivbaustoffe charakteristische nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Mit dem H+H Bausystem rationalisieren Sie nicht nur den Rohbau und Ausbau, Sie können auch mit günstigen Unterhaltskosten über die gesamte Lebensdauer des Hauses hinweg rechnen. Viele Gewerke profitieren von der H+H Bauweise, ohne die systemspezifischen Kostenvorteile sofort zu bemerken, die die Arbeit leichter, schneller und damit kostengünstiger machen. Kontakt: H+H Deutschland GmbH Kranstraße Hamm Uentrop Telefon: Fax: Internet: HplusH.de B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 11 von 12

12 So kreativ wie der Markt Oerlikon Barmag, ein Geschäftsbereich der Oerlikon Textile GmbH & Co. KG mit Standorten in Remscheid, Chemnitz, Wuxi und Suzhou (beide VR China) wurde 1922 als Barmag AG gegründet. Das Unternehmen ist Weltmarktführer im Bereich Spinnanlagen für Chemiefasern wie Polyester, Nylon und Polypropylen sowie Texturiermaschinen. Als Dienstleister bietet Oerlikon Barmag im Bereich Engineering Lösungen entlang der textilen Wertschöpfungskette. High-tech vom Marktführer Zu den Kernkompetenzen gehört die Fertigung der zugehörigen Komponenten für die Produktion von Chemiefasern wie Extruder, Spulköpfe, Pumpen und Galetten. Das Texturierzentrum mit Sitz im chinesischen Suzhou bedient sowohl den manuellen als auch den automatischen Markt. Erfolgreich hat sich das Unternehmen auch in der Nische positioniert: Wickler für Spezialgarne und Monofilamentanlagen werden am Chemnitzer Standort entwickelt und produziert. Oerlikon Barmag Pumpen - seit Unternehmensgründung eine verläßliche Konstante im Produktportfolio - haben seit Jahren auch im Feld der chemischen und industriellen Anwendungen einen exzellenten Namen. Als zukunftsorientiertes Unternehmen legt Oerlikon Barmag bei all seinen Entwicklungen großen Wert auf Energieeffizienz und nachhaltige Technologien. Mit der Erweiterung der Produktpalette um Polykondensationsanlagen und deren Schlüsselkomponenten betreut das Unternehmen den gesamten Prozeß vom Monomer bis zum texturierten Garn. Partnering for Performance Die Hauptmärkte für Oerlikon Barmag sind Asien, und hier insbesondere China und Indien, sowie der Nahe und Mittlere Osten und Europa. Entsprechend ist das Unternehmen mit über 1500 Mitarbeitern weltweit im Netzwerk der Oerlikon Textile in 120 Ländern mit Produktions-, Vertriebs- und Serviceorganisationen präsent. Ein umfangreiches Kundendienstangebot reicht vom Consulting bis zum Training, von der Inbetriebnahme bis zur Wartung, von der Werkstoffprüfung bis zum Originalteilverkauf. So begleitet das Unternehmen seine Maschinen und Anlagen während ihres gesamten Lebenszyklus und sorgt dafür, daß sie auch Jahre nach ihrer Inbetriebnahme noch Stand der Technik sind. Im Oerlikon Barmag-Technikum dem weltgrößten seiner Art am Hauptsitz in Remscheid entwickeln gut ausgebildete Ingenieure und Techniker innovative und technologisch führende Produkte für die Welt von morgen. Mit der Einführung der DIN EN erwarten wir dass eine Kostenersparung realisiert werden kann das Unternehmensimage verbessert wird proaktive Umsetzung von Gesetzen und Vorschriften Wir entschlossen uns zur Teilnahme am Gruppenprojekt B.A.U.M Energiemanagement, weil wir Unterstützung bei der Implementierung eines EMS erwarten wir gute Erfahrungen mit B.A.U.M im Projekt ÖKOPROFIT gemacht haben Ansprechpartner: Enno Hass Adresse: Oerlikon Barmarg Qualitätsmanagement Zweigniederlassung Oerlikon Textile Leverkuser Straße B.A.U.M Consult GmbH Hamm 11. Oktober 2011 Seite 12 von 12

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