Konfirmation am 4. Mai 2014 Predigt zu Johannes 14,6. Pfarrer Sebastian Stahl

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1 Konfirmation am 4. Mai 2014 Predigt zu Johannes 14,6 Pfarrer Sebastian Stahl Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, eine Frage an Euch ganz zu Beginn der Predigt: Wer von Euch ist bei facebook? Kurzes Handzeichen bitte, wer ist bei facebook angemeldet? Keine Angst, wir suchen jetzt nicht Eure neuesten Veröffentlichungen aus dem Internet raus, ich möchte s nur wissen wer ist bei facebook? ( ) Liebe Gemeinde, für die älteren Semester hier in unserer Kirche heute Morgen, die vielleicht nicht wissen, was facebook ist, kurze, etwas vereinfachte Aufklärung: Wer von Ihnen früher, mit dreizehn, vierzehn Jahren, Tagebuch geschrieben hat, der würde heute seine Gedanken vielleicht bei facebook reinschreiben. facebook, das ist so ähnlich wie Tagebuch schreiben. Nicht mit einem schönen Buch und dem Füllfederhalter, den man zur Konfirmation geschenkt bekommen hat, sondern mit dem Computer und ins Internet hinein und man weiß gleichzeitig, dass jemand ganz legal das liest, was ich wie in ein öffentliches Tagebuch geschrieben habe. Im Internet schreibt man seine Gedanken auf, man erzählt von seinen Wünschen, man lässt seinem Ärger freien Lauf und man prahlt auch mal mit seinen Erfolgen und andere können s dann lesen! Stellen wir uns einmal vor, ein Konfirmand von heute ist bei facebook. Und er schreibt hier auch noch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Und er würde sozusagen auch seine kirchliche Karriere beim facebook immer wieder mal erwähnen. Diese Passagen würden unter Umständen vielleicht so klingen: 4. Mai 2014 Heute steht endlich mal jemand im Mittelpunkt, der es verdient hat: Ich! Konfirmation, endlich! Hat mich auch einiges gekostet! Mein Unterschriftenheft ist tatsächlich doch noch auf den letzten Drücker voll geworden. Der Pfarrer Stahl hätte nämlich ernst gemacht, da bin ich mittlerweile überzeugt, auch, wenn meine Mom meint, den hätt sie schon noch rumgekriegt. Meine Mom sagte, ich solle als Konfirmationsspruch Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln! nehmen. Den hat sie selbst gehabt. Und sie fände den unheimlich schön und poetisch und so. Ein Grund mehr, einen anderen zu nehmen. Außerdem hab ich auch inhaltliche Vorbehalte gegen solche Behauptungen wie Mir wird nichts mangeln! Mir mangelt s an Mathe-Einsern und mir mangelt s an Taschengeld! Ich hab mich für Johannes 14,6 entschieden: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! Hat mich irgendwie erinnert an Wir machen den Weg frei! Hört sich gut an. Volle Fahrt voraus! Irgendwie find ich den Spruch positiv: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! Hört sich nach einem guten Leben an. Und so stell ich mir mein Leben ja auch vor! Führerschein in drei Jahren, viel Kohle und sich nicht kaputt machen lassen. Nicht zu viel arbeiten und auch keine Drogen oder so! Später vielleicht mal ne feste Beziehung, aber wirklich erst später, mit vierzig oder so. Und viel fun, aber nicht nur Spaß im Leben, sondern auch wirklich glücklich sein! Gute Freunde haben, auf die man zählen kann. Das sagt mein Konfi-Spruch für mich aus. Auf meinem Lebensweg will ich das wahre Leben haben, glücklich sein und zufrieden. Vielleicht sogar mal heiraten und Kinder kriegen, aber erst in dreißig Jahren oder so! So einfach ist das mit Johannes 14,6! Aber genug für heute, jetzt geht s in die Kirche und dann gibt s Essen! 9. Mai 2014 Ich bin jetzt mündiger Christ, konfirmiert! Und ich bin reich, mindestens eine Woche lang! Heute geht s noch zum Mediamarkt und zum Macky und dann, mal sehen. Einen Teil meiner Einnahmen hab ich gestern bereits einem wohltätigen Zweck zugeführt: Ich hab meine Patin zu einem Eis eingeladen, bevor sie zum Zug musste. Ansonsten wart ich mal ab, ob die Kirche

2 sich nochmal bei mir meldet, angekündigt haben sie s ja! Oder ich schau am Freitag mal in den Jugendkeller, ob wieder was beim Billard zusammen geht. 18. Mai 2014 Ich brauch dringend ne zweite Konfirmation! 20. Juli 2018 Ich verdiene Geld, zum ersten Mal! Die Gehaltsabrechnung kam heute mit der Post. Und was seh ich? Kirchensteuer!! Wie lang soll ich das mitmachen? Ich meine, man könnte das Geld doch auch für andere Zwecke spenden. Für Greenpeace oder hungernde Kinder. Außerdem brauch ich einen neuen Laptop! 2. Januar 2022 Meine Freundin hat Schluss gemacht! Sie hat nen anderen. Wahrscheinlich schon länger! Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! Seltsam, dass mir mein Konfirmationsspruch ausgerechnet heute einfällt! Wobei, so seltsam auch nicht. Bei ihrem Auszug hat meine Freundin, also, meine Ex-Freundin, ein ziemliches Chaos hinterlassen! Beim Aufräumen ist mir meine eingerahmte Konfirmationsurkunde wieder in die Hände gefallen. Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! Ich kann mich noch erinnern, ich hab mir damals etwas ganz anderes vorgestellt, als das!! Gutes Leben, nein, was die Religion mir verspricht, das ist wirklich was ganz was anderes, als das hier! Wenn s Gott gibt, warum lässt er das zu!?! Ich trete aus! Letztens lief mir einer der beiden Pfarrer am Maxplatz über den Weg, die mich damals konfirmiert haben. Er hat mich nicht mal gegrüßt! OK, vielleicht hat er mich nicht erkannt. Aber die Kirche ist nie für einen da, wenn man sie braucht! Außerdem ist mein Gehalt erhöht worden, immerhin etwas Positives in diesem Monat. Aber das bedeutet auch: 5 Euro Kirchensteuern mehr! Und ich hab nichts davon! Gut, ich frag mich auch nicht, was ich von den anderen Steuern habe, aber die muss ich halt zahlen. Vielleicht ist die Kirchensteuer sogar die sinnvollste von allen, aber trotzdem: Ich trete aus! 20. April 2022 Mist, ich soll Pate werden für den Sohn meiner Schwester. Das wär super, aber dazu muss man in der Kirche sein. Ich hab sicherheitshalber nochmal unter nachgeschaut. Da steht sogar, dass ich mit hauptverantwortlich für die religiöse Erziehung meines Patenkindes wäre. Würd mich auch nicht stören! Eigentlich ganz im Gegenteil: Religiöse Erziehung, das würde ja auch bedeuten: diskutieren über den Sinn des Lebens. Und über das, was wir hoffen, über das, was wichtig ist. Außerdem ist Pate besser als nur Onkel. Also. Ich trete wieder ein. Hätt ich letztes Jahr gar nicht gedacht, dass das überhaupt mal wieder in Frage käme für mich. Kurzer Anruf morgen oder übermorgen bei den Evangelen! Hoffentlich stellen die sich jetzt nicht an! 14. März 2030 Bin gehaltsmäßig schon wieder aufgestiegen! Da bietet es sich doch an, die Doppelhaushälfte zu kaufen, die mir schon seit einiger Zeit so gut gefällt! Ich brauch jeden Euro! Und ich hab mich diesmal gut informiert. Sollte ich mal kirchlich heiraten, brauch ich nicht in der Kirche zu sein, zumindest nicht in der evangelischen! Die trauen auch Ausgetretene, wenn der Partner in der Kirche ist. Und ich muss auch nicht in der Kirche sein, wenn meine Kinder getauft werden sollen oder konfirmiert. Also: Ich tret wieder aus.

3 17. Juli 2032 Hätt ich nie gedacht, dass ich heirate, bevor ich vierzig bin! Hätt allerdings auch nie gedacht, dass ich eine Frau heirate, die nicht nur evangelisch ist, sondern auch Vertrauensfrau des Kirchenvorstands. Kurz und gut: Sie besteht darauf, dass ich vor der Hochzeit wieder eintrete. Du glaubst doch eh an Gott, ich kenn dich doch!, hat sie gesagt. Und sie hat ja recht. Was soll s, ich kann s mir leisten! Und eigentlich bin ich dankbar, dass ich meine Erfahrungen mit meinem Glauben gemacht habe. Meine Eltern haben mich taufen lassen, als ich noch ganz klein war, da hab ich nie eine Erinnerung gehabt. Aber die Konfirmandenzeit hat mir nachträglich doch so einiges gegeben. Die Gottesdienste bei den Freizeiten und das gemeinsame Abendmahl, das werd ich nie vergessen. Seltsam, nicht? Auch nicht, wie wir über Sterben und Auferstehung diskutiert haben. Wenn ich s recht überlege: Das hat mir immer wieder einen festen Grund gegeben. So oft wurde uns das ja gesagt, damals: Du bist was wert! Du bist ok, so, wie du bist! Vor Gott brauchst du dich nicht verkrümmen, damit er dich liebt! Und gerade in den schweren Zeiten ist er dir nah, wenn du ihn lässt! Ja, das hab ich gespürt in meinem Leben, immer wieder. Manchmal ganz leise und dann doch auch wieder ganz deutlich. Zum Beispiel, als Stefan, einer meiner besten Freunde, verunglückte. Motorradunfall. Ich ging zu seiner Beerdigung! Dass wir uns wiedersehen werden, irgendwann, irgendwo, bei Gott, daran hab ich erstaunlicherweise nicht gezweifelt, keinen Moment, obwohl ich unendlich traurig war. Oder damals, als ich Angst hatte, schwer krank zu sein. 22 war ich erst. Unendlich müde war ich monatelang, von heute auf morgen. Ständig war mir schwindlig und auf der Autobahn wäre ich hinterm Steuer beinahe ohnmächtig geworden. Tagelang hab ich gewartet auf die Laborergebnisse. Die schrecklichste Zeit in meinem Leben! Was hab ich gebetet! Ich glaub nicht, dass ich so hätte beten können, wenn ich nicht die Erfahrungen mit meinem Glauben hätte machen können, die mir andere Menschen ermöglicht haben, an erster Stelle meine Eltern, die mich taufen ließen, als ich noch ein kleines Kind war. Und mein Konfirmationsspruch: Jesus Christus spricht: `Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! Er hängt eingerahmt schon seit Jahren bei mir im Arbeitszimmer. Ziemlich bald nach meinem zweiten Austritt aus der Kirche hab ich ihn aufgehängt. Er ist einfach da. Und er bedeutet mir viel. Der Weg, die Wahrheit, das Leben das Leben ist nicht immer leicht; die Wahrheit immer zu erkennen, das fällt einem immer wieder schwer, den richtigen Weg zu gehen sich zu entscheiden in brenzligen Situationen immer wieder hab ich mich richtig entschieden, Gott sei Dank! In der U-Bahn-Station Sendlinger Tor letztes Jahr, da bin ich dazwischen gegangen, als ein aggressiver junger Kerl eine junge Frau, wahrscheinlich seine Freundin, schlug. Immer wieder hat er sie gegen die Wand geschubst und geohrfeigt. Und alle sind weitergegangen und haben so getan, als merkten sie s nicht. Ich bin dazwischen gegangen. Du musst das tun!, das hab ich deutlich gespürt! Ich hab eine Scheiß-Angst gehabt! Aber andere haben dann doch geholfen! Und letzte Woche erst, ganz spontan hab ich per online-banking 300 Euro an die Welthungerhilfe überwiesen. Die Reportage im Fernsehen hat mich schockiert, die Gesichter der hungrigen Kinder haben mich nicht losgelassen und ich hab mich hilflos gefühlt. Und ich hab mich geschämt. Mir geht s eigentlich so gut! Eigentlich bin ich glücklich, eigentlich wirklich so, wie ich s mir mit dreizehn, vierzehn gewünscht hab für mein Leben! Und so oft vergess ich das. Die Sache mit der Welthungerhilfe, das war richtig, ja! Und Jesus hat s ja vorgemacht. Er hat sich derer angenommen, die am Rand standen. Die ausgelacht oder einfach gar nicht beachtet wurden. Die nicht mithalten konnten. Er hat sich mit den Reichen und Starken und Schönen abgegeben, ja, aber auch mit dem Abschaum hat er

4 sich an einen Tisch gesetzt. Hat Brot und Wein mit ihnen geteilt. Er hat ihnen deutlich gemacht, dass sie geliebte Kinder Gottes sind. Ich tret wieder ein. Und diesmal bleib ich drin! 18. August 2039 Urlaub in der Toskana. Wir sind lange gewandert, das heißt: ich. Meine Frau ist irgendwann wieder alleine zurück in unser Dorf mit dem sagenhaften Namen Santa Margerita Nobilé di Montepulciano. Ich hatte noch Lust, weiter zu gehen. Bis zum Abendessen bin ich wieder zurück, hatten wir ausgemacht. Pizza und Pasta auf dem Dorfplatz! Schön! Und dann: kein Mensch weit und breit. Kein Auto, kein Flieger, kein Handy. Nur ab und zu ein paar Ziegen. Ein alter Esel. Und ein uralter Olivenbauer, der mir freundlich zuwinkt. Um mich herum nur Stille und Frieden. Auch in mir: nur Stille, nur Frieden. Eine Stunde saß ich unter einem Olivenbaum, der bestimmt tausend Jahre alt war. Ich hab einfach nur dagesessen, die Stille genossen und mich geborgen gefühlt, wie lange nicht mehr. Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Kommt etwa jetzt schon die berühmte Midlife-Crisis? Ich bin doch erst 41! Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! sagt Jesus. Mein Konfirmationsspruch fiel mir ein, als ich auf dem unebenen Weg vorbei an Zypressen und verlassenen Bauernhöfen ging, Hügel hinauf, Hügel hinunter. Die Stunde unter dem Olivenbaum dachte ich darüber nach. Und über das Leben. Über mein Leben. Ich verbinde mittlerweile noch ganz andere Sachen mit diesem Vers, als damals, als ich zwanzig war. Und erst recht als damals, als ich ihn mir raussuchte, auf der Konfi-Freizeit im Wiedhölzlkaser. Konfirmand war ich. Dreizehn! Eine Ewigkeit ist das her. Ich hab mir den richtigen Vers aus der Bibel für meinen Weg ausgesucht. Für mich bedeutet er das Großartigste überhaupt, das ich mir vorstellen kann. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Das sagt Jesus. Jesus selbst ist es, der diese Worte gesagt hat. Der Weg, die Wahrheit, das Leben. Mein Lebensweg war nie gerade. Und er wird wohl nie gerade sein. Abzweigungen hat es immer wieder gegeben und ich bin auch falsch gegangen, immer wieder. Vor zehn Jahren hab ich eine große Dummheit gemacht. Das hätte mich beinahe meinen Arbeitsplatz gekostet. Mit einer Abmahnung bin ich nochmal davon gekommen. Mein ewig gespanntes Verhältnis zu meiner Mutter da hab ich mit Schuld dran. Nein, es ist nicht einfach Friede, Freude, Eierkuchen in meinem Leben, auch, wenn ich eigentlich glücklich bin. Wir haben keine Kinder und wir hätten gerne welche! Vielleicht klappt s doch noch, wer weiß? Woran oder an wem von uns beiden es bisher gescheitert ist, wissen wir gar nicht. Aber wir hoffen doch sehr auf ein Wunder. Und die Wahrheit? Was ist Wahrheit überhaupt? Gibt es Wahrheit? Zumindest nicht in dem einfachen Denkmuster richtig - falsch, das hab ich irgendwann begriffen. Aber es gibt immer eine ganz persönliche Wahrheit. Oft hab ich sie nicht erkannt, weil ich mir keine Zeit genommen habe, in mich hinein zu horchen, und weil ich nicht die Geduld hatte, die Zeichen um mich herum zu deuten. Jetzt bin ich ruhiger geworden, ein bisschen zumindest. Immer noch fröhlich und temperamentvoll, aber ernsthafter, älter halt. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! So lang ist das her, dass ich in der Auferstehungskirche mit den anderen Konfirmanden vor dem Altar niederkniete und gesegnet wurde. Und dann meinen wertvollen Rahmen mit dem Konfirmationsspruch empfing. 27 Jahre, mehr als ein Vierteljahrhundert!

5 Jesus hat mich nicht losgelassen seitdem, das ist mir jetzt bewusst geworden. Lang hab ich davon gar nichts gemerkt. Dann hab ich mich so sehr darum bemüht, ein guter Christ zu sein. Und dann wurde mir plötzlich bewusst: nicht alles kann ich machen. Mein Christsein, meinen Glauben, das kann ich nicht alleine bewirken. Jesus selbst ist hier am Werk. Ich bin überzeugt, er hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin: mitten im Leben stehend und voller Lebenskraft. Meinen Weg gehend mit dem Menschen, den ich am meisten liebe. Erfüllt von großen Hoffnungen und innerem Frieden. Und einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein: Gott hat sich bei mir etwas gedacht! Mir ist eine große Aufgabe zuteil geworden in dieser Welt. Ich bin Christ. Deshalb soll mein ganzes Leben, mein Reden und Handeln davon geprägt sein und ich darf ausstrahlen, dass ich mich von Gott geliebt, getragen und begleitet weiß. Und mein Einsatz ist gefragt für die Menschen, die meinen Weg kreuzen mein offenes Ohr, mein offenes Herz, meine Liebe. Meinen Weg gehe ich weiter, jeden Tag. Manchmal kann ich den Horizont nicht sehen. Oft tauchen unversehens Weggabelungen auf und ich muss stehen bleiben und mich entscheiden. Ich bin Christ! Das gibt mir Orientierung. Die Wahrheit, auf die es so oft ankommt, trage ich in mir mit. Das weiß ich! Ich lausche in mich hinein. Und erkenne immer wieder, wann es wichtig ist zu sprechen oder zu schweigen, zu handeln oder die Hände in den Schoß zu legen. Ich gehe Schritt für Schritt und bin froh, dass mein Weg nie zu Ende sein wird. Denn mein Weg ist mein Leben! Amen.

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