Durch Mieter im Bestand gegründet: Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe eg in Berlin, Prenzlauer Berg. Heute Dach für viele Projekte.

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1 Durch Mieter im Bestand gegründet: Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe eg in Berlin, Prenzlauer Berg. Heute Dach für viele Projekte.

2 IBA-Werkstattgespräch Fachtagung Wohnen für alle Praxisbeispiel Mietergenossenschaft junge Genossenschaft Die Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe eg wurde Anfang 2000 durch Mieter gegründet. Kauf der Bestände im April 2000, Kaufpreis rund 13 Mio..

3 Vor der Sanierung

4 Nach der Sanierung

5 Nach der Sanierung

6 Nach der Sanierung

7 Mariannenplatz 1a Die Bremer Höhe eg: Dach für Wohnprojekte und neue Bestände

8 Z.B die Liebigstraße 15 in Berlin Friedrichshain, ein ehemals besetztes Haus

9 2005 eine Wohnanlage mit 80 Wohnungen in Berlin Lichtenberg

10 2006 Katzlerstraße 13 in Berlin Schöneberg

11 2008 Rigaer Straße in Berlin Friedrichshain: Grundstück für eine Wagenburg

12 2010 das ehemalige Berliner Stadtgut Hobrechtsfelde im Norden Berlins

13 2010 das ehemalige Berliner Stadtgut Hobrechtsfelde im Norden Berlins

14 2013 erster Neubau in Hobrechtsfelde

15 Neuestes Projekt: Sanierung des Georg von Rauch-Hauses in Kreuzberg zusammen mit dem Nutzerverein.

16 Neuestes Projekt: Sanierung des Georg von Rauch-Hauses in Kreuzberg zusammen mit dem Nutzerverein.

17 Die Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe eg heute: 640 Wohnungen, 15 Gewerbeeinheiten, eine Kommune und eine Wagenburg 680 Mitglieder Bestände in Prenzlauer Berg, Lichtenberg, Friedrichshain, Schöneberg, Kreuzberg und Panketal Aber was hat das mit Integration zu tun?

18 These: Genossenschaftsneugründungen im Wohnungsbau haben in der Regel die Versorgung ihrer Mitglieder mit gutem und sicherem Wohnraum zum Ziel. Wird dieser Auftrag ernst genommen, umfasst er mehr als nur das Angebot von Standardwohnungen. Im Ideal kann die Genossenschaft ein Mitglied sein Wohnleben lang versorgen. Dafür muss das Wohnungsangebot den sich im Laufe eines Lebens wandelnden Bedürfnissen angepasst werden können. Und das heißt: die Mischung macht s!

19 Wandelnde Wohnbedürfnisse: - Vom Single zur Familie - Von der klassischen Kleinfamilie zur neuzeitlichen Patchworkfamilie - Von der Familie zum Seniorenhaushalt mit eingeschränkten Treppensteigefähigkeiten - Vom Einsamen zur Wohngemeinschaft - Vom leichtfüßigen Menschen zum bewegungseingeschränkten Menschen - Vom selbständigen Menschen zum Pflegefall

20 Im Idealfall bietet die Genossenschaft ihren Mitgliedern Wohnraum für alle Eventualitäten, damit sie den Auftrag sicheres Wohnen in der Genossenschaft tatsächlich erfüllt. Das funktioniert nicht mit einem bestimmten Wohnungstyp, egal wie flexibel dieser gestaltet ist. Sondern vielmehr mit dem Angebot möglichst vielseitiger Wohnungstypen, die flexibel gewechselt werden können. Die Realität entspricht meist nicht diesem Ideal. Aber sie kann sich ihm annähern.

21 Beispiel: Altersgerechte Apartments Buchholzer 22a

22 Beispiel: Altersgerechte Apartments Buchholzer 22a

23 Beispiel: Behindertengerechte Wohnungen Neubau

24 Beispiel: Ehemalige Schule in Karlshorst der Selbstbau eg Modellprojekt generationsübergreifendes und integratives Wohnen

25 Beispiel: Ehemalige Schule in Karlshorst der Selbstbau eg

26 Fazit: Die Mischung macht s. Förderung ist gut, Monoansätze sind jedoch nicht sinnvoll. Die Reaktion, wegen alternder Bewohnerschaft ganze Wohnanlagen behindertengerecht auszubauen, deren Wohnungen wegen der höheren Mieten und Betriebskosten (für Fahrstühle, Türautomatiken, Sicherheitssysteme etc.) für junge Haushalte nicht erschwinglich sind, ist nicht nachhaltig und empfehlenswert. Vielfalt ist wichtig! Junge Genossenschaften fördern und dabei gemeinsam mit der Genossenschaft darauf achten, dass eine angemessene Mischung von Wohnformen erreicht wird inkl. barrierefreier Wohnungen etc.

27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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