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1 evangelische stadtakademie nürnberg Geldströme: Außer Kontrolle? Macht Geld glückli en Osten Profitabel und Pro Gesellschaft Denk m ffnung für die Hoffnungslosen Steuergerechtigkeit: Kontr eln? Ukraine Holocaustgedenktag Müntefering: Sterben Heiliger Geist oder»wind of change«? Jude, Ch ein Christ mit jüdischen Wurzeln Reformation internatio iheit Gleichheit Brüderlichkeit Filmgespräch: Probeliege ngsweise Off the Wall! Tatiana Trouvé: I tempi dopp us Mathias Claudius: Wie Kinder fromm und fröhlich e wert! Pringsheim: Mein Nachrichtendienst Literatu die?farbe: Die Kunst und das Leben sind ein h Handgeschrieben und Handgestaltet»Zum Gold de hängt doch alles «Geldströme: Außer Kontrolle? ahlt, schafft (an?) Grenzerfahrungen im Nahen Osten programm Denk mal! Al-Qaidas deutsche Kämpfer Salafisten offnung für die Hoffnungslosen Steuergerechtigkeit: le nur bei den SePTeMBeR Kleinen? bis Freihandelsabkommen: FeBRUAR Frei Sterben in unserer Schorlemmer: die Gier und das Gl Muslim Reformation und Politik Salafisten Paulus ational Die Gier und das Glück Philosophischer Sa liegen Müntefering: Sterben in unserer Kaba i doppi verdoppelte Kurzfilm: Shoes Mendelsso fröhlich sein Dürers Marienleben Die Männer s dienst Literatur am Nachmittag In Herzform»Wel eben sind eins!«nach Grüner Farb mein Herz verla»zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles Wer zahlt, schafft (an?) Grenzerfahrungen im Na

2 evangelische stadtakademie nürnberg Wir sind eine Einrichtung des Evangelisch-Lutherischen Dekanats. Ausgehend vom Grundgedanken evangelischer Akademiearbeit bieten wir Veranstaltungen zu Fragen des öffentlichen und persönlichen Lebens auf dem Hintergrund der reformatorischen Theologie an. In diesem Sinn verstehen wir uns als Ort für geistige Auseinandersetzung und geistliche Vertiefung. Wir sind im Dialog mit Menschen anderer Religionen und Weltanschauungen. Als offenes Forum suchen wir die Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur in der Stadt. Um Fragen der Lebensgestaltung, des Glaubens und der spirituellen Entwicklung nachzugehen, laden wir Bürgerinnen und Bürger in den eckstein, das Haus des Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nürnberg ein. Wir sind für Sie da Pfarrer Willi Stöhr Leiter der stadtakademie Susanne-Katrin Heyer Dip.-Soz.päd. (FH), Studienleiterin Margit Lammert Sekretariat Annette Steinmetz Sekretariat evangelische stadtakademie nürnberg Burgstraße Nürnberg Tel: 0911 / Fax: 0911 / Bankverbindung und Spendenkonto Evang. Kreditgenossenschaft Kassel BLZ IBAN: DE BIC: GENODEF1EK1 Konto Kennwort: stadtakademie So erreichen sie uns U-Bahn Lorenzkirche, Bus 36»Burgstraße«; eckstein 3. Stock, Zimmer 3.04 bis 3.06; Bürozeiten: Montag bis Freitag 9.00 bis Uhr oder nach Vereinbarung Wir arbeiten zusammen mit: spirituelles zentrum im eckstein, Pfarrer Oliver Meditationsbeauftragter des Dekanats Burgstraße Nürnberg Tel: 0911 / , sowie 0911 / Bankverberbindung und Spendenkonto siehe oben, Kennwort: eckstein-spiritualität forum erwachsenenbildung / evangelisches bildungswerk nürnberg e.v.: Diakonin Cornelia Stettner, Dipl-Rel. päd. Hagen Fried

3 Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Dass Geld die Welt regiert, nehmen heute die meisten Menschen achselzuckend hin. Deswegen fragen wir zusammen mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg: Wer regiert das Geld? Und welchem Mythos sitzt der moderne Mensch dabei auf? Denn dass nicht alles im Leben in Euros oder Dollars umgerechnet werden kann, merkt man allerspätestens an dessen Ende. Da braucht es menschliche Nähe und eine Hand, die einen hält. Um darauf den Blick zu lenken, arbeiten wir in diesem Programm mit der Kirchengemeinde Mögeldorf zusammen. Auf ihrem Gebiet befindet sich das älteste Nürnberger Hospiz. Aber in ihrer Kirche ist auch ein berühmtes Bekenntnisgemälde zu betrachten, auf dem sichtbar ist, wer im Zentrum der Reformation steht: Christus selber. Kein geldgieriger Egomane, sondern einer für uns. Diese Bilder begleiten uns für ein halbes Jahr. Deshalb gibt es auch wieder einen Glaubenskurs und Gespräche mit anderen Religionen. Es gibt Angebote zum Nachdenken über die eigene Person. Christentum ist ohne Weltverantwortung nicht denkbar. Deshalb laden wir auch zu brennenden politischen Fragen ein: Israel-Palästina. Das Flüchtlingsproblem in der EU. Steuergerechtigkeit. Ethik in Unternehmen. Freihandelsabkommen. Al Qaida. Salafisten. Und und und Das Programm soll Lust machen, in den eckstein zu kommen: zu Vorträgen, Seminaren und Konzerten. Dank allen, die sich als Referent / inn / en engagieren, mit uns kooperieren oder uns durch Spenden fördern. Wir freuen uns auf anregende Begegnungen. Willi Stöhr Susanne-Katrin Heyer

4 Allgemeine Teilnahmebedingungen Vorträge und Kulturveranstaltungen Für Vorträge und Kulturveranstaltungen ist keine Anmeldung erforderlich. Die jeweils gültigen Eintrittspreise finden Sie in den Ausschreibungstexten, Barzahlung an der Abendkasse. Anmeldepflichtige Veranstaltungen Eine Anmeldung ist bei den mit gekennzeichneten Veranstaltungen erforderlich. Nähere Informationen zu den Terminen stehen im grauen Info-Kasten bei der jeweiligen Veranstaltung in diesem Heft. 1. Persönliche Anmeldung in unserem Sekretariat, Burgstraße 1-3, Zimmer 3.05 (3. Stock), Montag - Freitag von Uhr. Bei der Anmeldung ist die Kursgebühr zu entrichten oder eine Einzugs ermächtigung zu erteilen. Als Quittung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung, die Sie im Kurs als Teilnahmeausweis benötigen. 2. Schriftliche Anmeldung mit Angabe von Kursnummer und -titel und Ihrer genauen Anschrift, möglichst mit -adresse. Mit der schriftlichen Anmeldung erteilen Sie zugleich die Einzugsermächtigung. Die Abbuchung erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach Veranstaltungsende, der Fälligkeitstermin ist auf der Anmeldebestätigung abgedruckt. Sollte eine Veranstaltung bereits ausgebucht sein, werden Sie benachrichtigt. Bei und Internet-Anmeldungen erhalten Sie eine Bestätigung per . Für Post- und Faxanmeldung gilt: Wenn Sie keine Nachricht erhalten, ist Ihre Anmeldung fest gebucht. Ihre Anmeldebestätigung erhalten Sie bei Kursbeginn. Telefonische Anmeldungen können wir nicht entgegennehmen! Die Anmeldungen werden dem Eingang entsprechend eingearbeitet schriftliche Anmeldungen nach dem Eingangs- und Poststempel. Persön liche Anmeldung ist ab dem Erscheinen des Programms möglich. Abmeldung: Falls Sie bei anmeldepflichtigen Veranstaltungen von sich aus zurücktreten müssen, berechnen wir 5 Euro Bearbeitungsgebühr. Ein Rücktritt ist bis 7 Tage vor Kursbeginn möglich. Bei späterer Abmeldung müssen wir die Kursgebühr einbehalten, sofern kein / e Ersatzteilnehmer / in von der Warteliste nachrücken kann. Für den Bereich Meditation und Spiritualität ist der Rücktritt bis 21 Tage vor Kursbeginn möglich. Ermäßigung: Schüler / innen, Auszubildende, Studenten / Studentinnen, Schwerbehinderte sowie Nürnberg-Pass-Inhaber / innen erhalten bei den meisten Veranstaltungen gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises eine Ermäßigung. Grundsätzlich soll die Teilnahme nicht an den Kosten scheitern. Bitte wenden Sie sich im Einzelfall an uns. Für Studienreisen, mehrtägige Exkursionen und Wochenendseminare gelten gesonderte Regelungen. Das Anmeldeformular finden Sie hinten auf der ausklappbaren Seite. Seite 4 bis 6»Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles «Geldströme: Außer Kontrolle? Macht Geld glücklich? Wer zahlt, schafft! (an?) DAS BESONDERE THEMA: GELD REGIERT DIE WELT

5 Vortragsreihe Oktober 2014 bis Januar 2015 Geld regiert die Welt doch wer regiert das Geld? Analysen und Spekulationen über eine Währung ohne Gewähr Dass es nicht Regierungen sind, die die Fäden in der Hand halten, sondern die Wirtschaft, die Banken, das Geld diese Einsicht ist seit Beginn der Neuzeit sprichwörtlich. Heute formuliert man sie jedoch anders: Alles muss sich rechnen. Und wenn es sich nicht rechnet, regiert der Rotstift. Doch welches Denken steckt hinter dieser Rechenart? Geht es vielleicht um mehr als Zahlen und Zahlungsmittel? Wird Geld zum Mythos des modernen Menschen, der von ihm seine Seligkeit erwartet, nachdem ihn Heilsversprechen von Religion und Kirche nicht mehr überzeugen? Doch baut er damit nicht erst recht auf Sand? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die vier Vorträge kritisch und geistreich nach. H 02 Dialog 12. November 2014 Außer Kontrolle? Maß und Steuerung von Geldströmen: eine Sache der Bürger Durch moderne Computertechnologie werden Börsengeschäfte heute in Sekundenschnelle abgewickelt. Dass Geld ist, bewahrheitet sich im Verspechen auf schnellen Gewinn. Dem entspricht jedoch ein hohes Risiko, das nicht nur den einzelnen Broker oder seine Bank abstürzen lassen kann, sondern ganze Staaten: Die Euro-Krise und ihre Folgen für die Menschen sind noch längst nicht überwunden. Wie können Geldströme verantwortlich kontrolliert werden? Welche Instrumente stehen Staaten oder der EU zur Verfügung? Und genügt es, Maß und Steuerung allein dem Staat zu überlassen oder ist es auch Sache der Bürger, einzugreifen? Aber wie kann das geschehen? das besondere Thema Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat Nürnberg H 01 Vortrag 22. Oktober 2014»Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles «Zum Mythos von Gold und Geld und was er mit»uns Armen«macht Was Gretchen in Goethes Faust noch wie eine geheime Einsicht zu sich selber sagt, ist heute als mephistophelische Verführung Allgemeingut: Vor die Alternative Geld oder Liebe gestellt, würden viele zum Geld greifen. Längst scheint es die verlässlichere Währung zu sein. Doch was steckt hinter dieser Fixierung auf das Geld, das nur noch besonders Vorsichtige in Gold eintauschen und in ihrem Banksafe lagern? Wie verwandelt sich der Wert von Gold und Geld seit der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit? Weshalb steigt er in der Moderne ins schier Unermessliche? Und warum erliegt der moderne Mensch dem Mythos vom Geld, ohne ihn kritisch zu hinterfragen? Referentin Prof. Dr. Andrea Nickel-Schwäbisch Evangelische Hochschule Nürnberg ort eckstein Raum E.01 Mittwoch, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Referent/in H 03 ort Kosten Uwe Kaspers Dipl.-Sozialwirt, Master of Business Administration in Social Management, Prof. Dr. Nickel- Schwäbisch Evangelische Hochschule Nürnberg Evangelische Hochschule Nürnberg, Eingang Roonstraße 27, Nürnberg, Raum S.18 Mittwoch, Uhr Eintritt frei, Spenden erwünscht Vortrag 3. Dezember 2014 Macht Geld glücklich? Bruttosozialprodukt und Happy-Planet-Index Neue Untersuchungen bringen es an den Tag: wenn es um das persönliche Lebensglück geht, stehen wirtschaftlich besonders erfolgreiche Länder wie die Bundesrepublik nur im Mittelfeld. Aber auch weltweit gilt: beim Happy-Planet-Index, in dem Lebenszufriedenheit, Lebenserwartung und ökologischer Fußabdruck kombiniert werden, erreichen westliche Industriestaaten nur mittlere Ränge. Ihr Lebensstandard ist zwar gut, aber teuer erkauft. Zu teuer für die globalisierte Welt. Damit ist klar: Spitzenwerte im Bruttosozialprodukt führen noch lange nicht zu einem glücklichen Leben. Stimmt also die alte Einsicht, dass man nicht für Geld bekommt, was wirklich zählt? Referent ort Kosten Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel Fakultät für Betriebswirtschaft Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Evangelische Hochschule Nürnberg, Eingang Roonstraße 27, Nürnberg, Raum S.18 Mittwoch, Uhr Eintritt frei, Spenden erwünscht 4 5

6 H 04 Vortrag 14. Januar 2015 Wer zahlt, schafft! (an?) Kunst als Spekulation mit dem Un-Vergänglichen Kenner der Kunstszene befürchten: Was sich in der Immobilienkrise gezeigt hat, wird auch den Kunstmarkt einholen: Wer zahlt, schafft nicht automatisch Werte. Der Hype um Bilder und Skulpturen, von Auktionshäusern zu horrenden Preisen versteigert, gleicht einer Blase, die platzen wird. Wenn sich und Geschmack ändern, wird man merken, dass Kunst und Künstler so nackt sein können wie der Kaiser ohne Kleider. Doch wieso konnte der Kunstmarkt zu einer Art-Börse werden? Was suchen Menschen, wenn sie in Kunst investieren? Ist es der Wunsch nach Unbedingtem, Unvergänglichem, Unfassbarem? Sind Kunst und Glaube am Ende mehr miteinander verwandt als ihnen lieb ist? Referent Prof. Dr. Ralf Frisch Evangelische Hochschule Nürnberg ort eckstein Raum E.01 Mittwoch, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht stadtakademie online Homepage Sie finden das aktuelle Programm der evangelischen stadtakademie nürnberg auch auf unserer Homepage -adresse Gerne erinnern wir Sie beim Erscheinen des jeweils neuen Programmhefts mit einem kurzen -Newsletter daran. Schreiben Sie uns an Kuratorium der evangelischen stadtakademie nürnberg Amtsperiode 2014 bis 2016 Oberkirchenrätin Elisabeth Hann von Weyhern Regionalbischöfin des Kirchenkreises Nürnberg (Landeskirche und Ökumene) Alexander Jungkunz Stellvertretender Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten, Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (Presse und Öffentlichkeit) Dr. Leopold Klepacki Interdisziplinäres Zentrum für Ästhetische Bildung, Universität Erlangen-Nürnberg (Bildung und Ästhetik), Schriftführer des Kuratoriums Dr. Jürgen Körnlein Stadtdekan, Evangelisch-Lutherisches Dekanat Nürnberg, Vorsitzender des Kuratoriums Pfarrer Christian Kopp Vorstand des Evangelischen Bildungswerkes Nürnberg Peter Küspert Präsident des Oberlandesgerichts Nürnberg (Recht, Kirche und Staat) Dr. habil. Arne Manzeschke Institut Technik Naturwissenschaft an der Ludwig- Maximilian-Universität München Dr. Peter Schönlein Alt-Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg (Stadt und Politik), Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums Ellen Seifermann Leiterin der Kunsthalle Nürnberg (Kunst und Kultur) Dr. Martin Sommer Mitglied des Vorstandes Diehl Stiftung & Co. KG, Arbeitskreis Kirche und Wirtschaft (Wirtschaft und Industrie) Gabriele Sörgel Vorstand der Stadtmission Nürnberg (Sozialpolitik und Diakonie) Prof. Michael Stößlein, Dipl.Ing., Architekt, Fakultät für Architektur der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Architektur und Städtebau) Kuratorium 6 7

7 ÖFFENTLICHKEIT UND VERANTWORTUNG Seite 9 bis 14 Grenzerfahrungen im Nahen Osten Profitabel und Pro Gesellschaft Denk mal! Al-Qaidas deutsche Kämpfer Salafisten Flüchtlinge: Hoffnung für die Hoffnungslosen Steuergerechtigkeit: Kontrolle nur bei den Kleinen? Freihandelsabkommen: Frei zu handeln? Ukraine Holocaustgedenktag Müntefering: Sterben in unserer Schorlemmer: die Gier und das Glück H 05 Diskussion 30. September 2014 Grenzerfahrungen im Nahen Osten Zur friedlichen Koexistenz zwischen Israelis und Palästinensern Seit der Ermordung Jugendlicher aus Israel und Palästina hat sich die Lage im Nahen Osten dramatisch verändert: Raketen der Hamas greifen Israel an, während israelisches Militär Gaza bombardiert. Die Mauer trennt die verfeindeten Völker nur äußerlich voneinander. Ihre Soldaten kämpfen gegeneinander. Die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten leidet. Spiegelt sich im Nahostkonflikt die Unversöhnlichkeit einer Generation, die gewohnt ist, Kriege zu führen, ohne Frieden miteinander schließen zu können? Ist es naiv, eine Politik der Entfeindung zu fordern, die auf die Begegnung der Besonnenen setzt? Gibt es einen Ausweg aus dieser Situation? Wie könnte er aussehen? Referent/in Dr. Ilana Hammerman Friedensaktivistin und Autorin, Jerusalem, Dr. Dan Shaham Generalkonsul des Staats Israel, München Moderation Prof. Dr. Thomas Demmelhuber Universität Hildesheim ort eckstein Raum E.01 Dienstag, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Kooperation mit dem Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg DANK AN UNSERE SPENDER / INNEN Viele von Ihnen, die unser Halbjahresprogramm beziehen, beteiligen sich nicht nur rege an den Veranstaltungen, sondern überweisen uns auch eine Spende. Dafür ganz herzlichen Dank. Sie unterstützen so unsere Arbeit und helfen, dass die»stadtakademie«auch weiterhin ein attraktives Programm bieten kann. Für die stadtakademie spenden heißt: Evangelische Bildung fördern! Herzlichen Dank Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel BLZ Konto: IBAN: DE BIC: GENODEF1EK1 Spende: Stadtakademie HHSt EVANGELISCHE BILDUNG FÖRDERN öffentlichkeit und verantwortung 9

8 H 06 Referent/in H Jahre Kirche-Wirtschaft 16. Oktober 2014 Profitabel und Pro Gesellschaft Zur ethischen Verantwortung von Unternehmen Seit Unternehmen verstärkt weltweit operieren, entziehen sie sich zunehmend der nationalstaatlichen Regulierung z. B. durch Steuern. Immer häufiger kommt es im Zuge des globalen Wett bewerbs zu Produktionsverlagerungen ins Ausland. Dadurch verlieren Unternehmen jedoch mehr und mehr Bindung und Bezug zu ihrem sozialen und ökologischen Umfeld. Das hat einschneidende Folgen für Staat, Mensch und Gesellschaft. Hat also Papst Franziskus recht, wenn er sagt: Wirtschaft tötet? Wie kann der Widerspruch zwischen Ökonomisierung und Nachhaltigkeit aufgelöst werden? Was ist zu tun, damit die Frage nach dem Gewinn künftig ergänzt wird von der, wie er gemacht ist? Prof. Dr. Matthias S. Fifka Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensethik Universität Erlangen Nürnberg, Prof. Randolf Rodenstock Ehrenpräsident des vbw, Dirk Firnges Deutsche Bank; OKR Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche Regionalbischof Nürnberg ort eckstein Raum E.01 Kosten Donnerstag, Uhr Eintritt frei, Spenden erwünscht Diskussion 29. Oktober 2014 Denk mal! Nürnberg als Stadt zwischen Mittelalter und Modernität Trotz der Zerstörungen von 1945 ist es gelungen, die Stadt nach historischem Vorbild wieder aufzubauen. Reste mittelalterlicher Schönheit, ihre gotischen Kirchen und prächtigen Häuser, machen sie für Bürger / innen und Touristen attraktiv. Freilich stellt sich die Frage, ob Erhaltung und Wiederaufbau historischer Substanz nicht ergänzt werden müsste durch innovative Architektur, die sich wie das Neue Museum harmonisch ins Stadtbild einfügt und zeigt, dass die Noris auch eine moderne, eine junge Stadt ist. Wie kann der Spagat zwischen Mittelalter und Modernität, der seit der Industrialisierung die Stadtgeschichte bestimmt, für die Zukunft kreativ gestaltet werden? Referent Daniel Ulrich Baureferent der Stadt Nürnberg, Karl-Heinz Enderle Vorstand der Altstadtfreunde Nürnberg e. V., Prof. Michael Stößlein sowie Studierende der THN Georg Simon Ohm (Architektur) ort eckstein Raum E.01 Mittwoch, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Vortrag 3. November 2014 H 08 Al-Qaidas deutsche Kämpfer Die Globalisierung des islamistischen Terrors Die deutsche Dschihadisten-Szene gilt seit 2007 als die dynamischste Europas. Deutsche Glaubenskrieger, Konvertiten ebenso wie Immigranten, werden in Ländern wie Pakistan, Tschetschenien und Somalia von al-quaida und anderen Gruppen ausgebildet und im terroristischen und militärischen Kampf eingesetzt. Mittlerweile verfügen viele über Kampferfahrungen, erworben etwa in Afghanistan und seit einigen Jahren auch auf Seiten von ISIS in Syrien. Der Anschlag auf das jüdische Museum in Gent hat ins Bewusstsein gehoben, dass der Terror auch nach Europa zurückkehren kann. Welche Motive und Strukturen stecken hinter dieser Entwicklung? Referent Dr. Guido Steinberg Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin, Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt bis 2005 ort eckstein Raum 1.01 Montag, Uhr Kosten 5 Euro 3 Euro Kooperation mit Petra-Kelly-Stiftung sowie Edition Körber-Stiftung Siehe auch H 17 Salafisten Wer sie sind und was sie wollen, Seite 17 Vortrag 8. November 2014 H 09 Hoffnung für die Hoffnungslosen Rechtssicherheit und Freiheit für Flüchtlinge in Europa Europa ist das Paradies. So sehen es Flüchtlinge. Doch was ist die Realität? Viele überleben die gefährliche Fahrt im Schlauchboot nicht. Hunderttausende warten auf ihre Chance, von Nordafrika, der Sahelzone oder Syrien nach Europa zu kommen. Andere haben missglückte Versuche sowie Abschiebungen hinter sich. Von ihren Herkunftsfamilien als Hoffnungsschimmer betrachtet, scheitern sie an der Festungsmauer Europas. Wie passt das zu einer Welt, in der Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit als europäische Werte verteidigt und Waren grenzenlos gehandelt werden? Wie ist europäisches Recht zu modernisieren, damit es seinem humanitären Anspruch gerecht wird? Referent Dr. Heribert Prantl Chefredakteur der Süddeutschen ung, München Ort eckstein Raum E.01 Samstag, Uhr Kosten 5 Euro Kooperation mit Arbeitskreis Evangelische Erneuerung und Evangelische Akademikerschaft Bayern öffentlichkeit und verantwortung

9 Sozialpolitischer Buß- und Bettag 19. November 2014 H 10 Kontrolle nur bei den Kleinen? Steuergerechtigkeit auf dem Prüfstand Lange galt es als Kavaliersdelikt, bei der Steuererklärung nicht alles anzugeben in der Hoffnung, dass es keiner merkt. Oft geschah dies in Zusammenarbeit mit Banken, die damit gute Geschäfte machten. Doch seit immer mehr Steuersünder-CDs auftauchen und das Ausmaß an Steuerhinterziehung öffentlich ist, wendet sich das Blatt: Steuerhinterzieher gelten als kriminell, weil sie zur Schaffung eigener Vermögenswerte die Infrastruktur eines Landes nützen, sich ihm aber steuerlich zu entziehen. Doch war dies nicht schon immer eine Straftat? Warum geht der Staat nicht entschlossener gegen Steuerhinterziehung vor? Und wieso schützt eine Selbstanzeige nach wie vor vor Strafe? Referent ort Kosten Frank Wehrheim Autor und Steuerfahnder a. D., Hans Herold (CSU) MdL, Mitglied des Finanzausschusses und des Präsidiums der Bayerischen Landtages Kirche St. Peter, Regensburger Straße 62, Nürnberg Mittwoch, Uhr Eintritt frei, Spenden erwünscht Diskussion 20. November 2014 H 11 Frei zu handeln? Zur Kontroverse um das Freihandelsabkommen EU-USA Für die einen ist es die Möglichkeit, Wirtschaftswachstum und Wohlstand in einem Wirtschaftsraum von 800 Millionen Verbrauchern zu mehren und dort die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung sich frei entfalten zu lassen. Für andere bedeutet es eine Aushöhlung europäischer Standards im Umwelt-, Gesundheits-, und Handelsrecht und eine Umgehung der regulären Gerichtsbarkeit, da Streitfälle in einem intransparenten Schiedsgerichtsverfahren entschieden werden. Wer verfolgt welche Interessen mit dem Freihandelsabkommen? Verändert es die Architektur zwischen internationalen Konzernen und Staaten? Ist es eine Falle oder eine Chance? Tag der Menschenrechte 10. Dezember 2014 H 12 Ukraine Hintergründe und Geschichte eines politischen Konflikts Kehrt der kalte Krieg zurück? So fragen viele, seit russische Separatisten Teile der Ukraine an Russland binden wollen, der Großteil der ukrainischen Bevölkerung sich aber am Westen orientiert. Dennoch handelt es sich dabei nicht um einen rein innerukrainischen Konflikt. Vielmehr berührt er Interessen, bei denen sich Russland und der Westen wenig versöhnlich gegenüber zu stehen scheinen. Woran liegt dies? Gibt es eine unbearbeitete Vorgeschichte? Welche Rolle spielt dabei Deutschland? Ist Versöhnung möglich? Und was muss geschehen, damit Menschen und Rechte aller geachtet werden und die Ukraine nicht Spielball von geopolitischen Strategien wird? Referent Prof. Dr. Dieter Götz Slavist, Universität Würzburg und Lemberg, Öffentlichkeitsreferent des Partnerschaftsvereins Nürnberg-Charkiw ort eckstein Raum E.01 Mittwoch, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Kooperation mit Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg Gedenkfeier 27. Januar 2015 H 13 Holocaustgedenktag Erinnern an die Shoa Erinnern für die Zukunft»Erinnerung muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.«so hatte Roman Herzog im Jahr 1996 die Einführung des Holocaust- Gedenktages begründet, der zwischenzeitlich durch Erklärung der UNO weltweit begangen wird. In Nürnberg hat dieses Gedenken in der Reformationsgedächtniskirche seinen Ort. Junge Leute setzen sich mit der Geschichte auseinander und zeigen, welche Konsequenzen sie daraus für die Zukunft ziehen. öffentlichkeit und verantwortung Referent/in Dr. Stormy Mildner Abteilungsleiterin für AuSSenwirtschaftspolitik, Bund Deutscher Industrie, Caspar Dohmen Wirtschaftskorrespondent der Süddeutschen ung, Köln ort eckstein Raum E.01 Donnerstag, Uhr Kosten Eintritt frei Kooperation mit Deutsch-Amerikanisches Institut Nürnberg sowie MissionEineWelt Mitwirkende Dekan Christopher Krieghoff, Studierende der Evangelischen Fachakademie für Sozialpädagogik Nürnberg ort Reformationsgedächtniskirche, Berliner Straße 18, Nürnberg (U-Bahn Haltestelle Rennweg) zeit Montag, Uhr Kosten Eintritt frei Kooperation mit Evang.-Luth. Dekanat Nürnberg, Katholische Stadtkirche, Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg, Stadt Nürnberg

10 Vortrag 4. Februar 2014 H 28 Müntefering: Sterben in unserer wie können wir helfen? H 20 Plädoyer gegen die gefährliche Melodie von der Selbsttötung Siehe Seite 25 Lesung und Gespräch 10. Februar 2015 Schorlemmer: Die Gier und das Glück Warum wir zerstören wonach wir uns sehnen Siehe Seite 19 CHRISTENTUM UND RELIGIONEN Achtung SEPA Umstellung! In der EU ist das neue SEPA-Lastschriftverfahren eingeführt. Dies bedeutet für Sie: Bei Anmeldungen wird das Veranstaltungsentgelt im SEPA-Lastschriftverfahren vom Konto abgebucht. Zur Bearbeitung benötigen wir eine gültige Bankverbindung und Ihre Einzugsermächtigung. Bitte sorgfältig ausfüllen! Kosten, die durch fehlerhafte Angaben bei der Bankverbindung oder nicht ausreichende Kontendeckung entstehen, gehen zu Lasten Ihres Kontos. Anmeldung einfach und schnell: Anmeldeformular per Fax: 0911 / oder online: Seite 16 bis 21 Heiliger Geist oder»wind of change«? Trialog: Jude, Christ, Muslim Reformation und Politik Salafisten Paulus ein Christ mit jüdischen Wurzeln Reformation international Schorlemmer: Die Gier und das Glück Den Glauben zum Leuchten bringen Mit der Bibel im Gespräch Woche der Brüderlichkeit 14

11 Studientag 27. September 2014 H 14 Heiliger Geist oder»wind of change«? Die Rolle der Kirchen bei der politischen Wende in Europa Die politische Wende vor 25 Jahren ist nicht vom Himmel gefallen. Oder etwa doch? Unbestritten ist, dass die Öffnung Osteuropas maßgeblich von der Katholischen Kirche und ihrem polnischen Papst befördert wurde. Ebenso, dass Montagsdemonstrationen in der DDR ihre Keimzelle in den Friedensgebeten der Evangelischen Kirche hatten. Auch die Orthodoxen Kirchen waren politisch aktiv. Doch welche Bedeutung hatten Christen für die gesellschaftspolitische Wende wirklich? Waren Kirchen als Orte freier Diskussion Lernfeld für Demokratie und Gewaltlosigkeit? Wo waren sie verstrickt ins System? Und warum verblasste ihr Ansehen nach der gelungenen Revolution wieder so schnell? Referent Prof. Johanna Haberer Institut für Christliche Publizistik der Universität Erlangen-Nürnberg, PD Dr. Katharina Kunter Evangelische Akademie Frankfurt, PD Dr. Dr. Thomas Németh Institut für katholische Ostkirchengeschichte Universität Würzburg, Dr. Irena Zeltner Pavlovi Universität Erlangen-Nürnberg Ort eckstein Raum E.01 Samstag, Uhr Anmeldung bis Kooperation mit Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Nürnberg (AcK) Trialog 7. Oktober 2014 H 15 Jude, Christ, Muslim Wie werden, sein und bleiben? Dass man Jude, Christ oder Muslim ist, hängt von der Familie ab, in die man hineingeboren wird. Meist sind es Eltern und Großeltern, die Kinder mit einer Religion, ihren Riten und Heiligen Schriften vertraut machen. Doch welche Rolle spielen Beschneidung oder Taufe? Wie wichtig sind Gottesdienstbesuche in Synagoge, Kirche oder Mosche? Was ist zu tun, um ein»frommes Leben«zu führen? Gibt es Autoritäten, die einem sagen, was richtig und falsch ist? Was ist, wenn man Zweifel hat, ob die eigene Religion die richtige ist? Darf man von einer zur anderen übertreten? Und gilt man dann als ungläubig? Juden, Christen und Muslime geben sich gegenseitig Auskunft. Referenten Rabbiner David Geballe Fürth, Dr. Martin Affolderbach Referent für Interreligösen Dialog der EKD a. D., Nürnberg, Ümit Canli Lehrer für islamischen Religionsunterricht, Nürnberg Ort eckstein Raum E.01 Dienstag, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Seminar 21. Oktober 2014 H 16 Reformation und Politik Kirche zwischen Staatsnähe und Staatskritik Dass die Reformation nicht unterging, verdankt sie politisch entschlossenen Landesherren, die Martin Luther und seine Anhänger entschlossen gegenüber Kaiser und Papst schützten und sich zu ihren Ideen auch theologisch bekannten. Doch diese Nähe zu den Landesherrn hat eine Kehrseite: Sie führt mehr und mehr zu einer Einheit von Staat und Landeskirchen, die im Nationalismus des Kaiserreiches und im NS-Staat ihren unkritischen Höhepunkt findet. Seither ist kritische Distanz angesagt. Wie ist das Verhältnis von Reformation und Politik, Staat und Kirche heute so zu gestalten, dass Eigenständigkeit gewahrt, sie aber dennoch fruchtbar aufeinander bezogen sind? Referent Pfarrer Christian Düfel Lutherdekade / Reformationsjubiläum 2017 Ort eckstein Raum 4.02 Dienstag, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Kooperation mit Lutherdekade / Reformationsjubiläum 2017 Vortrag 6. November 2014 H 17 Salafisten Wer sie sind und was sie wollen In jeder Religion gibt es Fundamentalisten. Nicht selten hat ihre Botschaft eine politische Komponente. In Deutschland sorgen gegenwärtig Salafisten für erhebliches Aufsehen. Sie sprechen viele Jugendliche an. Das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, scheint ihnen eine Zukunft zu versprechen, die sich von westlicher Lebensweise fundamental unterscheidet. Warum ist das nicht nur für junge Leute islamischer Herkunft attraktiv? Worin bestehen die Lehren des Salafismus? Was will er religiös, was politisch? Geht von ihm eine Gefahr aus und worin besteht sie? Ein Palästinenser, der als begabter Schüler selbst Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hat, gibt Auskunft. Referent Ahmad Mansour Diplompsychologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Demokratische Kultur, Berlin Ort eckstein Raum E.01 Donnerstag, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Kooperation mit Brücke-Köprü Christentum und religionen

12 Gottesdienst 9. November 2014 H 18 Ich bin auch ein Israelit Paulus ein Christ mit jüdischen Wurzeln Fragt man, warum am 9. November 1938 so viele Menschen weggeschaut haben, als die Synagogen brannten und Juden verfolgt wurden, stößt man auch auf Schattenseiten des Christentums. Über Jahrhunderte hat man dem Judentum seine Existenzberechtigung abgesprochen, weil es durch das Christentum»abgelöst«worden sei. Juden waren infolgedessen als Bekehrungsunwillige nur geduldet. Doch entspricht diese Haltung Jesus und seinen Jüngern oder Paulus, die alle als Juden geboren worden sind? In welchem Verhältnis stehen Christentum und Judentum zueinander? Was bedeutet es, dass eine Religion in der anderen wurzelt ohne sie also weder denkbar noch glaubbar ist? Prediger Ort Pfarrer Willi Stöhr St. Sebald, Nürnberg St. Sebald, Sebalder Platz, Nürnberg Sonntag, Uhr Anschließend ab 12 Uhr Kurzfilm: H 33 Shoes, Seite 29 Diskussion 25. November 2014 H 19 Reformation international Integration evangelischer Migrationsgemeinden als Aufgabe von Kirche und Politik Obwohl sie international sind, kommen sie in der Öffentlichkeit bisher kaum vor. Dabei könnten sie Orte kultureller, religiöser, konfessioneller und politischer Inklusion sein. Werden sie bei ihrem Versuch, hier heimisch zu werden, von Kirchen und Staat eher gefördert oder behindert? Oder bilden sie Orte der Seklusion, an denen sich Parallelgesellschaften entwickeln? Wie und warum kommen Evangelische nach Deutschland? Welche Erfahrungen bringen sie mit? Was erwarten sie als Christen von Kirche, Stadt und Staat? Wie kann gegenseitige Wahrnehmung gefördert und Vernetzung mit kirchlichen und politischen Institutionen ermöglicht und gutes Zusammenleben gelingen? Lesung und Gespräch 10. Februar 2015 H 20 Die Gier und das Glück Warum wir zerstören, wonach wir uns sehnen Gier lauert hinter jeder Tür. Sie will das schnelle Glück und sieht den anderen nur als Konkurrenten. Doch gerät der Mensch durch Konsum, Haben und Besitzen in eine ewige Spirale, die weder Zufriedenheit noch Maß kennt. Während Gier unfähig zum Genießen macht, den Blick verengt und das Herz verhärtet, öffnet das Glück den Blick für andere und anderes. Dies bedeutet Freude, Vitalität, innere Freiheit und Weite. Dennoch kommen nur wenige aus dem Zwiespalt heraus und bevorzugen gieriges Haben statt glückliches Sein. Warum verfallen wir der Gier und verhindern so Sinn? Welche Konsequenzen sind seitens des Einzelnen und der Gesellschaft zu ziehen? Referent Dr. Friedrich Schorlemmer Pfarrer und Autor, Wittenberg Ort eckstein Raum E.01 Dienstag, Uhr Kosten 5 Euro 3 Euro Christentum und religionen Prediger OKR Thorsten Leiser Referent für Menschenrechte und Migration der EKD, Ursula Gräfin Praschma AbteilUNGS PRäsidentin Grundlagen des Asylverfahrens, Bundesamt für Migration, Nürnberg, Mitglieder von Migrationsgemeinden Ort eckstein Raum E 0.1 Dienstag, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Kooperation mit Evangelischer Bund Bayern stadtakademie online Homepage Sie finden das aktuelle Programm der evangelischen stadtakademie nürnberg auch auf unserer Homepage

13 Glaubenskurs ab 13. Oktober 2014 H 21 Den Glauben zum Leuchten bringen Evangelischer Kurs zur Vorbereitung und Wiederbelebung der eigenen Taufe Sie erinnern sich an en in Ihrem Leben, in denen der Glaube Ihnen hilfreich war, verspüren nun aber deutliche Zweifel und Fragen? Sie möchten frühere Glaubensüberzeugungen überprüfen und mit anderen über neue Zugänge zum Christentum nachdenken? Sie wollen den christlichen Glauben und evangelische Grundauffassungen ganz neu oder noch besser kennen lernen? Sie stehen dem evangelischen Glauben schon eine Weile nah, fanden aber nicht die passende Gelegenheit, um sich taufen zu lassen? Der Kurs lädt ein zum lebendigen Austausch innerhalb der Gruppe, zur Taufvorbereitung oder zu Vertiefung des eigenen Glaubenswissens. Susanne-Katrin Heyer Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Harald Klemm Pfarrer i. R., Eva-Maria Oppel Sozial Pädagogin MA, Elke Wewetzer Pfarrerin Ort eckstein Raum x Montag (Schnupperabend) / / / / / Uhr; 1 Wochenende Freitag Uhr; Samstag, Uhr; Sonntag, Uhr Kosten keine Begrenzte Teilnahmemöglichkeit; Anmeldung bis ; Genaue Ausschreibung im Internet, kann als Prospekt angefordert werden Neu in der stadtakademie? Sie sind zum ersten Mal bei einer Veranstaltung der stadtakademie? Wenn Sie unser Programm künftig per Post zugeschickt bekommen wollen, kreuzen Sie dies bitte auf dem Anmeldeformular an oder schicken Sie uns eine mail: Vertiefungskurs ab 13. Januar 2015 H 22 Auf dem Weg Mit der Bibel im Gespräch Ausgehend von persönlichen Lebens- und Glaubensfragen der Teilnehmenden öffnen wir Zugänge zu ausgewählten biblischen Texten aus dem Alten und Neuen Testament. Wir fragen nach deren historischen und theologischen Hintergründen und entwickeln einen Bezug zu unserem Leben und seinen Alltagssituationen. In diesem Sinne machen wir uns auf den Weg und eröffnen eine eigene Glaubensgeschichte. Folgende Themen sind geplant: Land in Sicht: Jakob schaut im Traum die Himmelsleiter Vorrats(t)räume: Josef deutet die Träume des Pharao Gott als»wunschfee«? : Salomos Traum zum Dienstantritt Thomas ler Pfarrer Basisgemeinde Lorenzer Laden, Susanne-Katrin Heyer Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Ort eckstein Raum x Dienstag, / / Uhr Woche der Brüderlichkeit 8. März 2015 H 23 Im Gehen entsteht der Weg Impulse christlich-jüdischer Begegnung Wer sich auf einen Weg begibt, weiß für gewöhnlich, wohin ihn dieser führen soll und wie das Ziel zu erreichen ist. Oft gibt es jedoch auch Unwägbarkeiten. Der tatsächliche Weg entsteht erst, indem er gegangen wird. Auch in der Begegnung von Christen und Juden war der Weg zueinander und miteinander Jahrhunderte lang verschüttet, von tiefen Gräben durchzogen und von unüberwindbar erscheinenden Hindernissen gesäumt. Erst als sich einige Juden wie Christen trotz der Verwerfungen vor allem in der NS- aufmachten, um aufeinander zuzugehen und Neuland zu betreten, vermochten sie Hindernisse wegräumen und neue Wege zu bahnen. Referent Ort Kosten Prof. Dr. Daniel Krochmalnik Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg Historischer Rathaussaal Nürnberg, Rathausplatz Sonntag, Uhr Eintritt frei Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Christentum und religionen

14 ORIENTIERUNG UND SINN Philosophischer Salon (H 24 - H 26) ab 8. Januar 2015 Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit Drei Worte, die Menschen und Welt verändern Die Bilder von der Erstürmung der Bastille sind Teil des kulturellen Gedächtnisses der Menschheit. Denn mit dieser berühmten Trias auf den Lippen, veränderten die Pariser nicht nur Frankreich, sondern die ganze Welt und auch sich selber. Es waren persönliche Erfahrungen, die jenen Ruf zur Losung der Revolution machten: Man wollte sich nicht länger bevormunden und unterdrücken lassen, sondern endlich selber Herr / in des eigenen Lebens sein. Dass dies gelang, ist politischen und persönlichen Unterdrückungssystemen bis heute ein Dorn im Auge. Worin liegt die Kraft jener drei Worte? In welchen philosophischen und religiösen Traditionen wurzeln sie? Referent Privatdozent Dr. Peter Bernhard Friedrich-Schiller-Universität Jena Ort eckstein, Restaurant ZEITLOS Donnerstag, / / jeweils Uhr Kosten 5 Euro 3 Euro Orientierung und Sinn Seite 23 bis 26 Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit Philosophischer Salon: Freiheit Philosophischer Salon: Gleichheit Philosophischer Salon: Brüderlichkeit Filmgespräch: Probeliegen Müntefering: Sterben in unserer Gemeinsam gehen Kabarett: Übergangsweise 1. Philosophischer Salon 8. Januar 2015 H 24 Freiheit! Frei wovon? Frei wozu? Wer früher Freiheit forderte, galt als Revoluzzer. Denn dieser Ruf war gleichbedeutend mit Befreiung von Bevormundung durch die Obrigkeit. Heute beherrschen uns keine Fürsten mehr, sondern Sachzwänge. Während Marx sagt, um sich zu befreien, müsse man die Gesellschaft verändern, sind heute viele der Ansicht, es gälte das Privatleben neu zu organisieren. Hängen das Politische und das Private aber nicht zusammen? Und muss man nicht erst einmal fragen, was die Freiheit bringen soll: ob man»frei von«etwas sein will oder»frei zu«etwas? Genügt es, sich persönliche Freiheit zu erkämpfen? Wo liegt ihre Grenze, damit sie nicht zur Willkür gegenüber der Gemeinschaft wird? Anmeldung einfach und schnell: Anmeldeformular per Fax: 0911 / oder online: 23

15 2. Philosophischer Salon 15. Januar 2015 H 25 Gleichheit! Gleichberechtigt? Gleichgemacht? Aristoteles bringt es auf den Punkt: Soll es gerecht zugehen, muss Gleiches gleich, Ungleiches ungleich behandelt werden. Weniger scharfsinnig erscheint seine Ansicht, Frauen sollten nicht die gleichen Rechte haben wie Männer. Damit ist deutlich: Was als gleich oder ungleich anzusehen ist, darüber gehen die Meinungen in unterschiedlichen en auseinander. Auch Sensibilitäten ändern sich: Heute kritisiert man Benachteiligung durch Ungleichbehandlung ebenso sehr wie durch Gleichbehandlung drohende Gleichmacherei. Wird der Gleichheitsgrundsatz also durch den geist relativiert? Oder bleibt er Parole im Kampf gegen persönliche und politische Ungleichbehandlung? 3. Philosophischer Salon 22. Januar 2015 H 26 Brüderlichkeit! Kopfgeburt? Menschheitstraum?»Alle Menschen werden Brüder«heißt es in der»ode an die Freude«, die heute den Text der Europahymne bildet. Als Schiller ihn dichtete, hatte die französischen Revolution gerade die Ver brüderung aller ausgerufen. Dies wurde als Aufbruch in eine neue verstanden, in der Solidarität das Zusammenleben von Menschen und Völkern über alle Grenzen hinweg bestimmen sollte. Heute wissen wir, dass dieser Traum gut 100 Jahre später an nationalen und ethnischen Grenzen in den Köpfen der Menschen zerbrach. Dabei ist Verwandtschaft aller eine biologische Tatsache. Warum führt sie nicht zu allgemeiner Verbundenheit? Scheitert sie am Ego der Individualität? stadtakademie online Homepage Sie finden das aktuelle Programm der evangelischen stadtakademie nürnberg auch auf unserer Homepage -adresse Gerne erinnern wir Sie beim Erscheinen des jeweils neuen Programmhefts mit einem kurzen -Newsletter daran. Schreiben Sie uns an Film und Gespräch 24. November 2014 H 27 Probeliegen Leben und Sterben nach Abbruch der Chemotherapie Laura ist Ende 20 und hat Krebs. Weil sie nicht mehr kann und will, steht sie plötzlich zu Hause bei ihrer Mutter in der Küche. Die ist über den Abbruch der Chemotherapie ihrer Tochter entsetzt. Gemeinsam mit ihren drei erwachsenen Schwestern lebt sie ihre letzten Wochen. Dabei wird deutlich: so anstrengend Familie auch sein mag, nirgends sonst gibt es mehr Liebe und Halt. Sterben ist nicht nur Tal der Tränen. Der Film hat, trotz aller Tragik, auch Sinn für Situationskomik und warmen Humor. In Würde sterben, Furcht vor Dahinsiechen, Sterbehilfe diese existenziellen Fragen werden mit Fingerspitzengefühl in wunderbaren Bildern auf die Leinwand gebracht. gespräch Dr. Gerhard Gradl Hospiz Nürnberg-Mögeldorf Ort Seniorenbegegnungsstätte OASE, Ziegenstrasse 33, Nürnberg-Mögeldorf Montag, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Kooperation mit Kirchengemeinde und Diakonieverein Nürnberg- Mögeldorf (Träger des Pflege- und Hospizzentrums) Vortrag 4. Februar 2015 H 28 Sterben in unserer Plädoyer gegen die gefährliche Melodie von der Selbsttötung Menschen leben deutlich länger als zuvor überwiegend recht gesund. Das ist ein Grund zur Freude. Denn alt werden oder alt sein müssen heute nicht mehr Gegensätze zu Lebensqualität sein. Aber natürlich, das Sterben erreicht jeden von uns. Angst davor ist normal und weit verbreitet. Was ist mit Vorsorge und Patientenverfügung? Wird es Schmerzen geben und wie gehe ich damit um? Wer pflegt mich, wenn es nötig wird? Wer ist bei mir? Wo sterbe ich? Was ist dann wirkliche Hilfe zu Sterben? Einer, der sich mit Fragen der Demografie und das Alterns befasst und mit der Bedeutung hospizlicher und palliativer Dienste, erläutert seine Position. Referent Franz Müntefering Bundesminister a. D. und früher Bundesvorsitzender der SPD, Berlin Ort eckstein, Raum E.01 Mittwoch, Uhr Kosten 5 Euro 3 Euro Kooperation mit Kirchengemeinde und Diakonieverein Nürnberg- Mögeldorf (Träger des Pflege- und Hospizzentrums) Orientierung und Sinn

16 Ausstellungseröffnung 9. Februar 2015 H 28A Gemeinsam gehen Wege der Sterbebegleitung durch Hospizarbeit und Angehörige Die meisten Menschen sterben heute im Krankenhaus oder in einer stationären Pflegeeinrichtung. Dabei wünschen sich fast alle, zu Hause sterben zu dürfen. Hier setzt der Hospizgedanke ein. Dessen Grundidee lautet, Menschen auf ihrem Weg in den Tod zu begleiten, von Schmerzen zu befreien und dadurch einen Abschied in Würde zu ermöglichen. Die Ausstellung will Mut machen, anderen Menschen beim Sterben beizustehen. Aber auch Mut, sich mit dem eigenen Tod auseinander zu setzen. Hospizhelfer / innen sowie Betroffene schildern ihre Eindrücke und Erlebnisse und vermitteln ein eindrucksvolles Bild der Hospizbewegung. Referenten Dr. Alexandra Beier Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Dekanin Ursula Seitz Nürnberg, Günter Beucker Geschäftsführer Evang. Gemeindeverein Mögeldorf Ort eckstein foyer und Raum E.01 Montag, , Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht Kooperation mit Kirchengemeinde und Diakonieverein Nürnberg- Mögeldorf (Träger des Pflege- und Hospizzentrums) Kabarett 16. März 2015 H 29 Übergangsweise Kabarettistische Groteske zum Thema Leben, Sterben und Tod Dass dem Tod keiner entkommt, ist eine Binsenweisheit. Dennoch ist es eine Frage, wie man sich ihm stellt. Im Kabarett werden gängige Vorstellungen heiter und tiefsinnig bestätigt oder infrage gestellt. In der Rolle des Sepp Todt werden alternative Gedankengänge zum Umdenken angeboten und aufgezeigt, wie wichtig, aber auch wie ersetzbar man ist. Dazu unternimmt er Ausflüge in andere Religionen und Kulturen, in unsere Gesellschaft, zu Philosophen, Bestattungsunternehmen, bis ins zeitgeistliche Ableben. Doch dann begegnet er dem wirklichen Tod, an den er viele Fragen hat. Was sind Antworten? Vielleicht Gedanken für andere Lebenskonzepte? Künstler Karl-Heinz Krätzer, Franz Frank Musik Ort Seniorenbegegnungsstätte OASE, Nürnberg-Mögeldorf, Ziegenstr. 33 Montag Uhr Kosten 12 Euro 10 Euro; Kartenvorverkauf i-punkt, Tel: 0911 / Kooperation mit Kirchengemeinde und Diakonieverein Nürnberg- Mögeldorf (Träger des Pflege- und Hospizzentrums) Seite 28 bis 37 Off the Wall! Tatiana Trouvé: I tempi doppi Kurzfilm: Shoes Mendelssohns Paulus Matthias Claudius: Wie Kinder fromm und fröhlich sein Dürers Marienleben Die Männer sind schon die Liebe wert! Pringsheim: Mein Nachrichtendienst Literatur am Nachmittag In Herzform»Welche Farbe hat die? Farbe: Die Kunst und das Leben sind eins! «Nach Grüner Farb mein Herz verlangt Zeichnen Farbenrausch Handgeschrieben und Handgestaltet KUNST UND KULTUR 26

17 Kunstgespräch 1. Oktober 2014 H 30 Off the Wall! Bildräume und Raumbilder Bei der Gruppenausstellung werden Positionen gegenwärtiger Malerei präsentiert, die die klassische Zweidimensionalität selbstbewusst infrage stellen. Die Künstler / innen beschränken ihre Werke nicht auf den flachen Bildträger, sondern beziehen den externen, architektonischen Raum mit ein. Ihre Malerei wird volumenhaft, dehnt sich aus, greift in die dritte Dimension und besetzt den Ausstellungsraum durch skulpturale und installative Ver fahren. Unter Einbeziehung von Wänden und Böden wird er zu einem All-over- Painting. Der Ausstellungstitel ist dabei doppeldeutig:»runter von der Wand!«, aber zugleich»unorthodox«oder»unkonventionell«. Referent/ inn/en Ort Kosten Dr. Harriet Zilch Kunsthalle Nürnberg, Tanja Klepacki Akademie für Schultheater und THEATER Pädagogik der Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Ralf Frisch Evangelische Hochschule Nürnberg, Willi Stöhr evangelische stadtakademie nürnberg Kunsthalle, Lorenzerstraße 32, Nürnberg Mittwoch, Uhr, vorher Ausstellungsbesuch möglich 2 Euro Kooperation mit Kunstgespräch 28. Januar 2015 H 31 Tatiana Trouvé I tempi doppi verdoppelte Im Zentrum stehen Raum und : Installationen, Zeichnungen, Objekte erinnern an verlassene Tatorte mit ganz eigener Atmosphäre: ein Paar vergessene Schuhe auf einer Gasflasche, Brandspuren an der Wand, Vorhängeschlösser an einem Felsbrocken, Matratzen aus Beton, Fenster in zuvor nicht vorhandenen Räumen, rätselhafte Verschiebungen von Maßstäben und Proportionen. Dadurch wird Architektur materiell transformiert und ihr zugleich eine psychologische Ebene des Surrealen, Traumhaften oder Unheimlichen implantiert. Dabei kommt es zu Umstülpungen von Innen- und Außenraum, die neue Realitäten bilden. Referent / inn / en Ort Kosten Ellen Seifermann Kunsthalle Nürnberg, Prof. Dr. Ralf Frisch EVANG. HOCHSCHULE Nürnberg, Willi Stöhr evang. stadtakademie nürnberg Kunsthalle, Lorenzerstraße 32, Nürnberg Mittwoch, Uhr, vorher Ausstellungsbesuch möglich 2 Euro Kooperation mit Lesung 15. Oktober 2014 H 32»Mein Nachrichtendienst«Aus den Briefen von Hedwig Pringsheim an Katia Mann Die Familie Pringsheim gehört vor 1933 zu den bestens situierten, kulturell vielfältig vernetzten und gesellschaftlich herausragenden Münchner Familien. Nach 1933 war sie wie die gesamte jüdische Bevölkerung den nationalsozialistischen Repressionen ausgeliefert. So stellen die 375 Briefe, die Hedwig Pringsheim von 1933 bis 1941 an ihre Tochter Katia Mann schrieb, einen einzigartigen»nachrichtendienst«dar, der die Zerstörung des jüdischen Großbürgertums unmittelbar widerspiegelt. Die Briefe sind ein eindrucksvolles Dokument für den Witz und die geistige Überlegenheit, mit der Hedwig Pringsheim dem Unrecht trotzt, das ihr und vielen anderen zugefügt wurde. Referenten Dr. Dirk Heißerer Literaturwissenschaftler, Autor, Herausgeber Ort eckstein Raum E.01 Mittwoch, Uhr Kosten 5 Euro 3 Euro Kooperation mit Goethegesellschaft Nürnberg e. V. Kurzfilm 9. November 2014 H 33 Shoes Costa Fams anderer Blick auf den Holocaust Es gibt viele Bilder von der größten humanitären Katastrophe in der Geschichte der Moderne. Der aus Russland stammende Regisseur wählt dafür einen ungewöhnlichen Blick winkel: Im Kurzfilm»Shoes«aus der Trilogie»zeugen«sieht man keine Gesichter, nur Füße und Schuhe: Exquisite rote Schuhe, anfangs in einem Schaufenster, dann getragen von einer jungen Frau. Elegante Herrenstiefel kommen hinzu. Das erste Date, Hochzeit, Tanz. Alltag eines Paares, irgendwann kleine Sandalen. Plötzlich Militärstiefel. Abgetragenes Schuhwerk. Barfuss Laufende. Auf ihrem letzten Weg. Stille Bilder zum Nachdenken. Und Führungen zu judenfeindlichen Dar stellungen in St. Sebald. Führungen Ort Kosten Touristenseelsorge St. Sebald Regine Hofmann, Werner Schlögl, Willi Stöhr St. Sebald, Sebalder Platz Sonntag Uhr Film im Ostchor, Führungen / / / / Uhr Eintritt frei, Spenden erwünscht kunst und kultur

18 Musikalische Werkeinführung 11. November 2014 H 34 Paulus Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy Das Auftragswerk des Frankfurter Cäcilien-Vereins ist nach dem Vorbild Bach scher Passionen gestaltet. Mit Bibelworten, Chorälen, Arien und monumentalen Chören erzählt es den Wandel des Apostels von Saulus zu Paulus: Im ersten Teil steht sein Leben als Christenverfolger im Mittelpunkt, das mit dem Damaskuserlebnis und der Erscheinung Christi zu seiner Bekehrung führt. Im zweiten Teil wird sein Leben als rastloser Missionar besungen. Das Oratorium wurde im Rahmen des Niederrheinischen Musikfestes erstmals 1836 in Düsseldorf, dann in Liverpool in englischer Sprache aufgeführt. Worin liegt die besondere Bedeutung dieses Werkes? Warum wird es so selten gespielt? Referenten Prof. Dr. Hanns Christof Brennecke Universität Erlangen- NüRN BERG, Prof. Dr. Jörg Krämer Soloflötist, STAATS PHIlHAR Monie Nürnberg, KMD Bernhard Buttmann Kantor von St. Sebald Ort eckstein Raum 1.01 Dienstag, Uhr Kosten 5 Euro 3 Euro Kooperation mit Kirchenmusik St. Sebald Vortrag mit Bildern 2. Dezember 2014 H 36 Marienleben Weihnachtsdarstellungen bei Albrecht Dürer Maria mit dem Jesuskind ist eines der wichtigsten Motive im Schaffen Albrecht Dürers. In seiner Druckgrafik wird das weihnachtliche Thema auf vielfältige Weise variiert. In leuchtenden Farben hat er es nur in sieben Bildern gemalt. Allen gemeinsam ist die Innigkeit und die Symbolkraft, die sich in den Gesichtern von Mutter und Kind spiegeln. Was bringt Dürer dazu, sich mit dem Marienleben und der Weihnachtsgeschichte immer wieder neu auseinander zu setzen? Warum vertieft er sich so sehr in den Gedanken der Menschwerdung Gottes? Wollte er private Andachtsbilder schaffen? Oder verdiente er damit nur gutes Geld? Warum aber bleiben Menschen auch heute staunend vor ihnen stehen? Referent Andreas Puchta M. A., Kunsthistoriker und Theologe KUNSTPÄDAGOGISCHES ZENTRUM DER STADT NÜRNBERG Ort eckstein Raum E.01 Dienstag, Uhr Kosten 5 Euro 3 Euro kunst und kultur Konzert zum Weltmännertag 20. November 2014 H 35 Die Männer sind schon die Liebe wert! Chanson-Kabarett über Männliches, Allzu männliches, Typen und Archetypen Vom Bärenjagenden Neandertaler ist der Mann von heute weit entfernt: Er geht ins Büro statt auf die Jagd, nimmt Erziehungsurlaub und besitzt seine eigene Antifaltencreme. Trotz dieses Entwicklungssprungs gibt er immer wieder Rätsel auf: Wie kann Er jederzeit den Weg zu der entlegendsten Bar finden, selten aber die eigenen Kleidungsstücke im trauten Heim? Warum kann er problemlos eine IKEA-Schrankwand aufstellen, scheitert jedoch am Einräumen des Geschirrspülers? Akribisch recherchiert, betreibt dieses musikalische Kabarettstückchen Geschlechterforschung der besonderen Art und bietet praktische Lösungsmodelle für den Überlebenskampf im Beziehungsdschungel. Künstler/in Ort Kosten Alexandra Völkl Gesang und Schauspiel, Budde Thiem Piano KECK Theater im eckstein (Untergeschoss) Donnerstag, Uhr 11 Euro 8 Euro (Kartenvorverkauf ab 1. Oktober im I-Punkt, 0911 / ) Kooperation mit KECK Jugendkulturarbeit Musikalische Lesung 21. Januar 2015 H 37»Wie Kinder fromm und fröhlich sein«matthias Claudius am 200. Todestag Mit dem Lied»Der Mond ist aufgegangen«wurde Matthias Claudius bekannt und ist es bis heute geblieben. In einem Pfarrhaus geboren, studierte er zunächst auch Theologie, wandte sich dann der Jurisprudenz zu, und galt lange als»verkrachter Student«. Doch als er journalistisch zu arbeiten beginnt, wendet sich sein Leben. Als Redakteur des»wandsbecker Boten«beginnt er zu schreiben und findet so seine Bestimmung. Neben Frau und 12 Kindern hinterlässt er eine Vielzahl von Gedichten, Texten und Liedern, die oft tiefgründig fromm, aber auch humorvoll daherkommen. Einige davon, z. B. in Vertonungen von Franz Schubert, werden an diesem Abend erklingen. Referent/in Ernst-Wilhelm Schiller Pfarrer i. R., Renate Schiller Musikerin Ort eckstein Raum 1.01 Mittwoch, Uhr Kosten Eintritt frei, Spenden erwünscht

19 Seminar (H 38 - H 39) ab 10. November 2014 Literatur am Nachmittag Die Biografie des Einzelnen und die Gesellschaft Wir alle sind Kinder unserer und werden im Wesentlichen von uns nahestehenden Personen geprägt, die wiederum Kinder ihrer waren und sind. Gerade die Katastrophen des 20. Jahrhunderts haben nicht nur massiv auf die Gesellschaften eingewirkt, sondern auch auf den Einzelnen. Dies spiegelt sich in den ausgewählten Romanen wider. Wir besprechen folgende zu Hause zu lesende Werke in dieser Reihenfolge: Julia Franck, Die Mittagsfrau (fi 17552) Christoph Hein, Der Tangospieler (suhrkamp 3477) Robert Seethaler, Der Trafikant (Kein & Aber Pocket) Joseph Roth, Beichte eines Mörders, erzählt in einer Nacht (KiWi 882) Dr. Günther Kraus Studiendirektor i. R. Ort eckstein Raum 4.02 Kosten jeweils 26 Euro 21 Euro Max. 15 Teilnehmer / innen; Teilnahme nur am gesamten Kurs möglich; Anmeldung bis jeweils drei Werktage vor Kursbeginn Seminar ab 10. November 2014 H 38 Die Biografie des Einzelnen und der Gesellschaft Literatur am Nachmittag I ZEIT 6x Montag, / / / / / jeweils Uhr Seminar ab 11. November 2014 H 39 Die Biografie des Einzelnen und der Gesellschaft Literatur am Nachmittag II ZEIT 6x Dienstag, / / / / / jeweils Uhr Anmeldung einfach und schnell: Anmeldeformular per Fax: 0911 / oder online: Führung 11. Februar 2015 H 40 In Herzform Der Colditzer Flügelaltar von Lukas Cranach d. J. Die Form des Flügelaltars als aufklappbares Herz ist höchst ungewöhnlich. Worauf sie wohl anspielt? War sie Wunsch des Auftraggebers Kurfürst des Starken, der den Altar für die Schlosskapelle Colditz bei dem Künstler bestellte? Das 1584 datierte Werk zeigt auffällige Merkmale der Malerei des 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Lukas Cranach d. J., der als Maler der Reformation bezeichnet wird, unterstreicht die lebhafte Bildsprache seines Werkes mit deutschen Inschriften, die er aus der ersten deutschen Bibelübersetzung Martin Luthers entnommen hat. Treffpunkt Kosten Ursula Gölzen Museumspädagogin, Stadtführerin im BDVG Foyer des Germanischen Nationalmuseums Mittwoch, Uhr Eintritt frei, Führung 6 Euro 4 Euro Max. 25 Teilnehmer / innen; Anmeldung bis Kunst-Workshop ab 28. November 2014 H 41 Welche Farbe hat die? Künstler-Uhr Kann man in Farbe fassen? Wie erscheint Hektik, Schnelllebigkeit, Vergänglichkeit? Welchen Ausdruck bekommt Langsamkeit, Ruhe, Gemütlichkeit? Zu Beginn der Adventszeit nähern wir uns diesen Fragen mit freikalligraphischen, zeichnerischen und farblichen Übungen an. Wir entwickeln einen Rhythmus unseres kreativen Prozesses und gestalten eine Künstler-Uhr. Ob gegenständlich, Pop-Art, floral oder klar und klassisch Sie schwelgen in leuchtenden Farben, Blattgold, abstrakten Formen und schwungvollen Linien. Am Ende begleitet Sie Ihre persönliche Uhr durch die weitere. Angelika Aldenhoff-Artz Malerin, Dipl.-KUNST THERAPEUTIN, -pädagogin Ort eckstein Raum 4.02 Freitag, Uhr; Samstag, Uhr (selbstgestaltete Mittagspause) Kosten 69 Euro 55 Euro + 18 Euro Materialkosten für Uhr + ca. 15 Euro Kosten für Mobiles Atelier Max. 12 Teilnehmer / innen; Anmeldung bis ; künstlerischen Vorkenntnisse nicht erforderlich, nur Lust an Farbe und Ausprobieren; Material wird im Mobilen Atelier mitgebracht kunst und kultur

20 Kunst-Workshop ab 6. Februar 2015 H 42»Die Kunst und das Leben sind eins! «Farben und Formen inspiriert durch Piet Mondrian Rot, Gelb, Blau sind die Farben, die Piet Mondrian s ( ) Werk weltberühmt gemacht haben wer dabei nur an seine Rechtecke denkt, hat weit gefehlt! So entwickelte sich der Künstler vom mystischen Landschaftsmaler in Holland zum poetischen Farbfeldmaler in New York. An diesem Wochenende begeben Sie sich auf seine Spuren und besuchen ihn virtuell in seinem Atelier. Kreativ angeleitet entsteht durch Ihre Ideen und Wirken ein eigenes Bild inspiriert durch Mondrian. Angelika Aldenhoff-Artz Malerin, Dipl.-Kunsttherapeutin, -pädagogin Ort eckstein Raum 4.02 Freitag, Uhr; Samstag, Uhr (selbstgestaltete Mittagspause) Kosten 69 Euro 55 Euro + ca. 25 Euro Materialkosten Max. 12 Teilnehmer / innen; Anmeldung bis ; künstlerische Vorkenntnisse nicht erforderlich, nur Lust an Farbe und Ausprobieren; Material und Staffelei wird mitgebracht und nach Verbrauch abgerechnet Kunst-Seminar ab 13. Januar 2015 H 43 Nach Grüner Farb mein Herz verlangt Künstlergärten von Monet, Klimt, Nolde und Niki St. Phalle Leuchtende Blumenrabatten, unzählige Grüntöne, Wandelwege, Springbrunnen an vier Abenden lernen Sie unterschiedliche Künstlergärten und ihre Besitzer, ihre Biografien und Maltechniken kennen. Und ihre Träume, die sie in einzigartig gestalteten Gärten verwirklicht haben. Im praktischen Teil gibt es eine Einführung in verschiedene Farbqualitäten, Maltechniken und ihre Wirkungen. Sie malen mit Gouache-Farben, Aquarellstiften, Pastellkreiden und Blattgold auf Aquarellkarton. Angelika Aldenhoff-Artz Malerin, Dipl.-Kunsttherapeutin, -pädagogin Ort eckstein Raum 4.01 zeit 4x Dienstag, / / / jeweils Uhr kosten 69 Euro 55 Euro + ca. 24 Euro Materialkosten Max. 15 Teilnehmer / innen; Anmeldung bis ; künstlerische Vorkenntnisse nicht erforderlich, nur Lust an Farbe und Ausprobieren; Material und Staffelei wird mitgebracht und nach Verbrauch abgerechnet Grundkurs ab 5. November 2014 H 44 Zeichnen Die Kunst, Striche spazieren zu führen (Paul Klee) Locker und leicht mit der Linie schwingen, das fasziniert. Schnell möchte man Erinnerungen im Skizzenbuch festhalten. Aber dann kommt die Angst vor Nichtkönnen. Der Stift bleibt in der Schublade, Striche gehen nicht spazieren. Der Grundkurs macht Lust aufs freie Zeichnen. In Übungen werden Finger und Hände gelockert, Basistechniken erlernt, verschiedene Formen sowie Licht und Schatten erforscht. Zeicheninstrumente sind Bleistift, Kohle, farbige Pastell- und Aquarellstifte, Feder und Tusche. Mit Skizzen werden Formen, Oberflächen, Stimmungen oder Bewegungen eingefangen. Der Kurs ist geeignet für Anfänger / innen sowie Teilnehmende mit Grundkenntnissen im Zeichnen. Angelika Aldenhoff-Artz Malerin, Dipl.-Kunsttherapeutin, -pädagogin Ort eckstein Raum 4.01 zeit 4 x Mittwoch, / / / Uhr kosten jeweils 69 Euro 55 Euro Max. 12 Teilnehmer / innen; Anmeldung bis ; Basismaterial (Stifte) wird gestellt, Grundset an Stiften kann für 12 Euro erworben werden, Papier wird nach Verbrauch bezahlt ErmäSSigung Schüler / innen, Auszubildende, Studenten / Studentinnen, Schwerbehinderte sowie Nürnberg-Pass- Inhaber erhalten bei den meisten Veranstaltungen gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises eine Ermäßigung. Grundsätzlich soll die Teilnahme nicht an den Kosten scheitern. Bitte wenden Sie sich im Einzelfall an uns. Für Studienreisen, mehrtägige Exkursionen und Wochenendseminare gelten gesonderte Regelungen. kunst und kultur

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