Nachhaltigkeitsbericht der ekk 2011

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1 Nachhaltigkeitsbericht der ekk 2011

2 sozial ökologisch ökonomisch Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn baute und bewahrte. (1. Mose 2,15) Durch Partizipation unterstützen wir die Entwicklung einer zukunftsfähigen und lebenswerten Gesellschaft. Unsere Unternehmenskultur basiert auf christlichen Werten, die soziales Engagement für uns selbstverständlich machen. Der Erhalt von Natur und Umwelt für nachfolgende Generationen ist uns wichtig. Bei unserem Produkt- und Serviceangebot achten wir auf den bewussten Umgang mit den Ressourcen unserer Schöpfung. Insgesamt hat ökologisches Handeln für uns eine hohe Priorität. Die nachhaltige Sicherung und Förderung der wirtschaftlichen Grundlage unserer Kunden stehen für uns im Mittelpunkt. Durch effizientes und nachhaltiges Wirtschaften werden Erträge erzielt, die den Unternehmenserhalt und die Förderung von Kirche und Diakonie ermöglichen. Gleichzeitig unterstützen wir damit die wirtschaftliche Stabilität und eine faire Preisgestaltung.

3 INHAlT Liebe Leserinnen und Leser, VORWORTE 3 DIE EKK IM PORTRAIT UNTERNEHMENSPROFIL 8 UNSERE WERTE UND GRUNDSÄTZE GELEBTE NACHHALTIGKEIT IN DER EKK 12 Unternehmensleitbild der EKK 12 Führungsgrundsätze und -leitlinien der EKK 14 Vom EKK-MehrWert-Projekt bis zur Nachhaltigkeitszertifizierung nach EMAS plus 16 STAKEHOLDERORIENTIERUNG DER EKK 24 Mitglieder und Kunden 25 Mitarbeitende 28 NACHHALTIGE ANGEBOTE DER EKK 32 BETRIEBSÖKOLOGIE 36 GESELLSCHAFTLICHES ENGAGEMENT 42 NACHHALTIGKEITSPROGRAMM DER EKK 44 als Aufsichtsratsvorsitzender der Evangelischen Kreditgenossenschaft eg (EKK) ist es mir eine besondere Freude, die einleitenden Worte für den vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht verfassen zu dürfen. Das Konzept der Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gerade nach der Finanzmarktkrise hat sich insbesondere in der Bankenwelt gezeigt, dass nur eine angemessene Balance zwischen ökonomischer, ökologischer und sozial-ethischer Verantwortung der richtige Weg für eine erfolgreiche Zukunft sein kann. Zu meiner originären Pflicht als Aufsichtsratsvorsitzender gehört es nach meinem Verständnis auch, die christlich geprägte und nachhaltig ausgerichtete Unternehmenskultur der EKK zu erhalten und weiterhin zu fördern. Die Schöpfung ist unser wertvollstes Kapital. In diesem Sinne freue ich mich darauf, die Zukunft der EKK als etablierter Partner von Kirche und Diakonie gemeinsam mit dem Aufsichtsrat, dem Vorstand und den Mitarbeitenden nachhaltig gestalten zu können. NACHHALTIGKEITSMANAGEMENT BEI DER EKK 20 STATEMENTS AUS DEN EKK-FILIALEN 50 ZERTIFIKAT / URKUNDE 54 IMPRESSUM 56 Die EKK als genossenschaftliche Kirchenbank hat dies erkannt und stellt in einer Vorreiterrolle ihr unternehmerisches Handeln gezielt darauf ab. Ihre konsequente Orientierung am christlichen Wertesystem und ihr auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Geschäftsmodell haben sich bewährt und beweisen: Das Prinzip Nachhaltigkeit schafft MehrWert! Jürgen Kösters JÜRGEN KÖSTERS VORSITZENDER DES AUFSICHTSRATES 4 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 inhalt EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Vorworte 5

4 Nachhaltigkeit aus der Tradition in die Zukunft der EKK mit diesem Nachhaltigkeitsbericht, dem ersten in der Geschichte unserer Bank, erhalten Sie einen Einblick in das Nachhaltigkeitsmanagement der EKK. Wir sind stolz darauf, dass die EKK die erste Kirchen- und Genossenschaftsbank ist, die eine Nachhaltigkeitszertifizierung nach EMAS plus (Eco-Management and Audit Scheme) erreicht hat. Hierbei handelt es sich um den anspruchsvollsten europäischen Standard eines nachhaltigen, ganzheitlichen Managementsystems, das die ökonomischen, ökologischen und sozial-ethischen Wirkungen eines Unternehmens systematisch optimiert. Mit der Nachhaltigkeit haben wir keine dem Zeitgeist entsprechende Marketingidee aufgegriffen, sondern knüpfen an die Tradition unserer Bank an. Dies manifestiert sich erstmals in der Gründungsurkunde der EKK aus dem Jahr Darin wird explizit von einer nachhaltigen Geschäftspolitik zum Wohle von Kirche und Diakonie gesprochen eingebettet in die dafür ideal geeignete Rechtsform der Genossenschaft mit dem Förder auftrag der Selbstverwaltung, Selbstbestimmung und Selbsthilfe. Vorstand der EKK (v.l.n.r.): Frank Diegel, Thomas Katzenmayer, Hans Gerhard Stein, Dr. Marco Kern Ausgehend von dieser Tradition messen wir einer nachhaltigen und damit verantwortungsvollen Unternehmensführung höchste Priorität bei. Dabei stützen wir unser unternehmerisches Handeln auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit; so verfolgen wir gleichermaßen ökonomische, ökologische und sozial-ethische Ziele und sehen deren Ausgewogenheit als wesentliche Basis für die Zukunftsfähigkeit unserer Bank. Die EKK verfügt über ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Geschäftsmodell, das durch eine langfristige und stabile Geschäftsentwicklung gekennzeichnet ist und damit in eindeutiger Abgrenzung zur kurzfristigen Gewinnmaximierung steht. Dies kommt zum Ausdruck in auf Langfristigkeit angelegten Unternehmenszielen, verzahnt mit einer nachhaltigen Verantwortung des Managements für das Erreichen dieser Ziele. Die ökonomische Performance hat sich in verschiedener Hinsicht über die Jahre hinweg sehr erfolgreich entwickelt und findet aktuell ihren Niederschlag nicht zuletzt in einer deutlichen Verbesserung der Eigenkapitalsituation und der Risikopositionen der EKK. Dem hohen Anteil an Eigenanlagen, der in der Besonderheit als Spezialinstitut begründet liegt, kommt unter nachhaltigen Gesichtspunkten hinsichtlich der Definition des Anlageuniversums besondere Relevanz zu. Die Maxime des Vorstands ist es hier, nur Positionen einzugehen, die nach dem Risikotragfähigkeitskonzept der Bank darstellbar sind. Zur ökonomischen Verantwortung zählen auch unser mehrfach ausgezeichnetes nachhaltiges Produkt- und Dienstleistungsangebot sowie der EKK-Nachhaltigkeitsfilter, den wir für die Vermögensverwaltungen unserer institutionellen Kunden und für unsere Eigenanlagen entwickelt haben. Die Einhaltung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Normen ist für uns selbstverständlich. Als erste deutsche Kirchenbank haben wir uns dem Corporate Governance Kodex des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) unterworfen. Dieser stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung von Genossenschaften dar und enthält international und national anerkannte Standards verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der ökologischen Säule der Nachhaltigkeit begegnen wir durch einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen. So haben wir im Zuge der Zertifizierung sowohl den Bereich der Energieversorgung als auch unser Verbrauchsverhalten optimiert. Dass wir ökologische Verantwortung übernehmen, zeigt sich auch in unserer auf dem Verwaltungsgebäude errichteten Photovoltaik-Anlage und der -freien Durchführung von Geschäftsreisen mit der Bahn. Ferner haben wir eine Beschaffungsordnung verabschiedet, die über die gesamte Wertschöpfungskette mit unseren Geschäftspartnern ein nachhaltiges Wirtschaften regelt. Auf der Ebene unserer Produkte und Dienstleistungen integrieren wir ebenfalls ökologische Aspekte, indem wir spezielle Angebote im Bereich der nachhaltigen Investments und Finanzierung besonders berücksichtigen. Neben der ökonomischen und ökologischen Verantwortung umfasst das Nachhaltigkeitskonzept auch die sozial-ethische Verantwortung. Unsere Unternehmenskultur basiert auf christlichen Werten, die soziales Engagement für uns selbstverständlich machen. Mit einem umfangreichen Spendenund Sponsoringprogramm setzen wir uns intensiv für das Gemeinwohl ein. Bereits mit der Gründung der EKK wurde das Ziel verfolgt, die Gelder aus Kirche, Diakonie und freier Wohlfahrtspflege stets den Einrichtungen aus diesen Bereichen zugute kommen zu lassen. Für unsere Mitarbeitenden ist uns die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr wichtig. Dies kommt mitunter durch eine große Anzahl von Arbeitszeitmodellen und die Schaffung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten zum Ausdruck. Liebe Leserinnen und Leser, die EKK übernimmt Verantwortung: Wir haben uns verbindliche Nachhaltigkeitsziele gesetzt, an deren konsequenter Umsetzung wir uns messen lassen. Heute blicken wir auf eine in ihrer Tradition fest verwurzelte nachhaltige Geschäftsentwicklung zurück und haben mit dem eingeschlagenen Weg die Weichen für eine verantwortungsbewusste Zukunft gelegt. Wir danken an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement. Darüber hinaus gilt unser Dank dem Aufsichtsrat und Beirat für die konstruktive Beratung und Unterstützung im Rahmen dieses Projektes, wenngleich es inzwischen weit mehr als ein Projekt geworden ist: Es ist uns eine Herzensangelegenheit! Wir laden Sie herzlich ein, diesen nachhaltigen Weg gemeinsam mit uns zu beschreiten. Frank Diegel Thomas Katzenmayer Hans Gerhard Stein Dr. Marco Kern 6 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 vorworte EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 vorworte 7

5 Die EKK eine ausgezeichnete Bank! Projektteam Nachhaltigkeitszertifizierung der EKK Dr. Franziska Seidl Projektleiterin Nachhaltigkeitszertifizierung der EKK Liebe Leserinnen und Leser, bei dem Projekt Nachhaltigkeitszertifizierung der EKK nach EMAS plus handelt es sich um die konsequente Fortsetzung des in 2009 gestarteten EKK-MehrWert-Projektes, in dessen Rahmen die drei Säulen der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie und Sozial-Ethisches bereits mit konkreten Inhalten ausgestaltet wurden. Im Zuge der Nachhaltigkeitszertifizierung haben wir wesentliche MehrWert- Inhalte unter dem Blickwinkel der Anforderungen nach EMAS plus aufgegriffen, weiterentwickelt und optimiert. Die EKK hat sich ganz bewusst für die Zertifizierung nach EMAS plus entschieden, weil es sich hierbei um den anspruchsvollsten Nachhaltigkeitsstandard handelt. Dieser ist zum einen kompatibel mit der neuen internationalen ISO-Richtlinie zur gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung und enthält zum anderen als integrale Bestandteile die Zertifizierung nach der ISO 14001:2004 (Umweltmanagement), nach der ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagement) sowie die Validierung nach EMAS. Unser Projektteam, ein EKK-Querschnitt aus Mitarbeitenden verschiedener Fachbereiche und hierarchischer Ebenen, hat sich in sieben Workshops intensiv mit den Meilensteinen von EMAS plus auseinandergesetzt: Unternehmensleitbild, Nachhaltigkeitsprüfung, Nachhaltigkeits-/Verbesserungsprogramm, Managementsystem, internes und externes Audit. Um Ihnen an dieser Stelle nur einige Beispiele zu nennen: Wir haben alle EKK-Standorte einer kritischen Analyse unterzogen und zahlreiche Verbesserungspotenziale aufgedeckt, Stakeholderbefragungen durchgeführt sowie ein Management- Cockpit in Form eines integrierten Steuerungsinstruments entwickelt und das in Rekordzeit! Man kann deutlich spüren, wie ein Ruck durch die gesamte EKK gegangen ist, verbunden mit einem verstärkten Bewusstsein bzw. einer erhöhten Sensibilität der Mitarbeitenden für Nachhaltigkeitsthemen. Die besondere, nachhaltige Ausrichtung macht die EKK zu einer Bank mit einem eigenen, unverwechselbaren Charakter. Nachhaltigkeit ist bei uns nicht nur eine grüne Floskel, sondern ein ganzheitlicher Ansatz, der wirklich gelebt wird. Im vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht zeigen wir Ihnen alle Facetten unserer nachhaltigen Verantwortung für die Zukunft die Zukunft der EKK, unserer Stakeholder sowie unserer Gesellschaft und Umwelt, in der wir uns bewegen. Es ist eine Bilanz dessen, was wir im vergangenen Jahr geleistet haben, und stellt gleichfalls dar, was noch vor uns liegt und welche Ziele wir uns gesetzt haben. Wir wollen die EKK nachhaltig weiterentwickeln. Machen Sie mit! Ihr EKK-Nachhaltigkeitsprojektteam 8 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 vorworte EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 vorworte 9

6 EKK-Filiale Kassel Die EKK im Portrait Unternehmensprofil Die EKK heute Die EKK ist eine Bank mit bundesweiten Geschäftsaktivitäten. Das Kerngeschäftsgebiet der EKK orientiert sich an der Struktur der Evangelischen Kirche in Deutschland. Jeweils am Sitz bzw. in der Nähe des Sitzes einer landeskirchlichen Leitung ist die EKK mit einer Filiale oder Repräsentanz vor Ort. Die Evangelische Kreditgenossenschaft eg (EKK) mit Sitz in Kassel ist eine genossenschaftlich organisierte Kirchenbank und nimmt seit mehr als vierzig Jahren ihren Auftrag für Kirche, Diakonie und freie Wohlfahrtspflege wahr. Die EKK ist für ihre institutionellen Kunden, vornehmlich Non-Profit-Organisationen, und für ihre privaten Kunden ein zuverlässiger und solidarischer Partner. Unsere Bank ist dem kirchlichen Auftrag und damit dem Grundprinzip der christlichen Solidarität verpflichtet. Sie nutzt die ihr anvertrauten Mittel, um Einrichtungen bei ihren am Gemeinwohl orientierten Aufgaben zu unterstützen. Die Geschichte der EKK Die EKK wurde 1969 von ihren Mitgliedern aus Kirche und Diakonie gegründet. In Kassel unterzeichneten Vertreter der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen- Waldeck am 4. Dezember 1969 die Gründungsurkunde der EKK. Nach Eintragung in das Genossenschaftsregister und offizieller Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften nahm die Evangelische Kreditgenossenschaft Kurhessen im Januar 1970 in Kassel ihren Betrieb auf. Die gute Entwicklung verschaffte der EKK auch über das Einzugsgebiet der Kurhessisch-Waldeckschen Landeskirche hinaus Beachtung und weitere Mitglieder. Der räumlichen Expansion wurde mit der Umbenennung in Evangelische Kreditgenossenschaft eg Rechnung getragen; weitere Filialen wurden eröffnet. Im Jahr 2005 schlossen sich die EKK und die ACREDOBANK eg zu einem gemeinsamen Kreditinstitut zusammen. Heute betreuen rund 300 Mitarbeitende in zwölf Filialen und einem Beratungsbüro in nahezu ganz Deutschland sowie einer Repräsentanz in Österreich mehr als institutionelle Mitglieder bzw. rund institutionelle und private Kunden. Die EKK ist in den Geschäftsfeldern Alten-, Behindertenund Jugendhilfe, Krankenhaus, Rehabilitation sowie Bildung ein kompetenter Partner an der Seite ihrer Kunden. Die Leistungen und Services der EKK zeichnen sich durch Qualität, Transparenz und faire Konditionen aus. Als Spezialkreditinstitut weiß die EKK um die Besonderheiten im kirchlichen und diakonischen Bereich und richtet ihr Angebot gezielt danach aus. Die EKK ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.v. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. EKK-Filiale Karlsruhe 10 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Die EKK im Portrait Unternehmensprofil EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Die EKK im Portrait Unternehmensprofil 11

7 Im Sinne wirtschaftlicher Nachhaltigkeit war das Jahr 2010 ein gutes Geschäftsjahr für die EKK. Das Geschäftsmodell Partner von Kirche und Diakonie hat sich ein weiteres Mal zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Bank bewährt. Einen Beitrag dazu hat auch die restriktive Risikopolitik der EKK geleistet. Zum wiederholten Mal konnte in 2010 sowohl die Ertragskraft gesteigert als auch die Substanz der Bank gestärkt werden. Die EKK weist per Ende 2010 eine Bilanzsumme von 4,1 Mrd. EUR aus. Der Jahresüberschuss 2010 konnte um 1 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR gesteigert werden. Ein angemessenes haftendes Eigenkapital bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage unserer soliden Geschäftspolitik Eigenkapital , , ,6 Jahresüberschuss Bilanzsumme in TEUR EKK-Tochtergesellschaften Die EKK gelangt mit individuellen und flexiblen Lösungen zum Erfolg. Zu diesem Erfolg tragen auch ihre Tochterunternehmen bei. Die EKK-Institutsgruppe umfasst drei Tochtergesellschaften: Direct Services AG (DS AG) Die DS AG bietet den Kunden der EKK telefonischen Service an. Das EKK-ServiceTelefon ist montags bis freitags von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer erreichbar. Kirchlicher Finanzdienst GmbH (KFD) Die KFD konzentriert sich auf spezielle Finanzierungsmodelle und Leasing sowohl im Mobilien- als auch im Immobilienbereich. Das Spektrum reicht vom Kraftfahrzeug der Sozialstation bis zur Großküche, von der schlüsselfertigen Pflegeeinrichtung bis hin zu der Mitarbeit an der technisch wirt schaftlichen Baubetreuung. Mietgrund Immobilien GmbH & Co. Liegenschaften KG Der Geschäftsbereich der Immobilientochter der EKK ist vielseitig: Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb, die Bebauung, die Verwaltung sowie die Veräußerung bebauter und unbebauter Grundstücke, die Errichtung von Wohn- und Geschäftsgebäuden, die Nutzung des eigenen Grundvermögens durch Vermietung und Verpachtung sowie das Halten von Beteiligungen an anderen Gesellschaften und deren Finanzierung. Darüber hinaus berät die KFD Sozialträger bei der Realisierung von Bauvorhaben. Neben einer projektbezogenen Markt- / Standort- und Wettbewerbsanalyse (EKK-Research) wird ein Vorhaben stets auch auf seine Wirtschaftlichkeit und Refinanzierbarkeit hin analysiert. Die KFD-Machbarkeitsstudien stellen nicht nur für den Investor eine wichtige Entscheidungshilfe dar, für die Beantragung von Krediten oder Fördermitteln sind sie heutzutage unerlässlich. 12 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Die EKK im Portrait Unternehmensprofil EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Die EKK im Portrait Unternehmensprofil 13

8 UNSERE WERTE UND GRUNDSÄTZE GELEBTE NACHHALTIGKEIT in DER EKK unternehmensleitbild der ekk Unser Selbstverständnis und Auftrag Wir sind eine Genossenschaftsbank und fördern unsere Mitglieder sowie institutionellen und privaten Kunden aus Kirche, Diakonie und freier Wohlfahrtspflege. Die uns anvertrauten Einlagen unserer Kunden verwenden wir zur Finanzierung ihrer Vorhaben. Wir helfen unseren Mitgliedern und Kunden, ihre jeweiligen Aufträge und Ziele zu verwirklichen. Unsere Werte was uns leitet Uns leiten christliche Werte, die in einer gelebten Partnerschaft mit unseren Mitgliedern, Kunden, Kooperationspartnern und Mitarbeitenden sichtbar werden. Das beinhaltet einen ehrlichen, glaubwürdigen, verlässlichen, offenen und respektvollen Umgang mit anderen und untereinander. Zudem gehören für uns Hilfsbereitschaft und Solidarität zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Unsere Verantwortung unser Handeln Jeder Mitarbeitende repräsentiert die EKK. Wir engagieren uns zum Wohle der Bank für unsere Mitglieder und Kunden. Jeder Einzelne von uns übernimmt Verantwortung. Wir setzen auf Kompetenz, Qualität und Leistung. So legen wir die Basis für unseren wirtschaftlichen Erfolg, für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit unserer EKK. Nachhaltiges Wirtschaften drückt sich für uns in den folgenden Verantwortungsbereichen aus: Soziale Verantwortung ist für uns selbstverständlich. Unsere Bank und unsere Stiftungen unterstützen Projekte, Initiativen und Nachwuchskräfte aus Kirche und Diakonie. Wir fördern unsere Mitarbeitenden kontinuierlich und legen Wert auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir kommunizieren offen, fair und direkt miteinander. Auf allen Ebenen engagieren wir uns für sichere, attraktive und interessante Arbeitsplätze. Ökologische Verantwortung bedeutet für uns die Bewahrung der Schöpfung. Das zeigt sich in einer nachhaltigen Anlagestrategie unserer bankeigenen Mittel. Wir achten auf einen ressourcenschonenden Energieverbrauch und nutzen regenerative Energiequellen. Zudem unterstützen wir solches Handeln unserer Kunden durch bedarfsgerechte, nachhaltige Beratungs-, Anlage- und Finanzierungsangebote. Ökonomisches Handeln heißt für uns: verantwortungsvoller und bewusster Umgang mit Risiken. Unsere Überschüsse verwenden wir zur Stärkung unseres Eigenkapitals und zur Ausschüttung von Dividenden an unsere Mitglieder. Wir erfüllen damit nachhaltig unseren Auftrag und wollen so unsere Marktposition ausbauen. Unsere Leistungen Wir bieten unseren Kunden ein breites Spektrum an Produkt- und Beratungslösungen für ihre finanziellen Angelegenheiten und ihre spezifischen Anforderungen an. Unsere Leistungen und Services zeichnen sich durch Qualität, Transparenz und faire Konditionen aus. Wir bewerten regelmäßig unsere Nachhaltigkeitsleistungen und informieren öffentlich über unsere Ziele und Fortschritte. Zudem entwickeln wir unsere Kompetenzen und unser Angebot ständig weiter. Wir leben die partnerschaftliche Nähe zu unseren Kunden und beraten bedarfsgerecht und kompetent. Unsere Herausforderung Wir bewegen uns im Spannungsfeld bankaufsichtsrechtlicher und gesetzlicher Anforderungen, christlicher Werte, unseres Förderauftrages und den Erfordernissen nachhaltigen Wirtschaftens. Zum Wohle unserer Mitglieder, Kunden und Mitarbeitenden streben wir danach, diese Felder ausgewogen abzudecken. 14 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Unsere Werte und Grundsätze gelebte Nachhaltigkeit in der EKK EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Unsere Werte und Grundsätze gelebte Nachhaltigkeit in der EKK 15

9 Führungsgrundsätze und -leitlinien DER EKK führungsgrundsätze der Vorstand ist für die Gesamtbank verantwortlich. die Führungskräfte berichten den ihnen vorgesetzten Gremien. die Führungskräfte nehmen ihre Aufgaben und Verantwortungen initiativ und aktiv wahr. die Führungskräfte in den jeweiligen Funktionen / Ebenen tragen die Verantwortung für das Ergebnis, eine ausgewogene Chancen- und Risikobewertung sowie Innovationen und Prozesseffizienz. Führungsleitlinien Entschlossenheit Wir treffen Entscheidungen unter Abwägung der Konsequenzen. In unserem Entscheidungsverhalten sind wir verlässlich und berechenbar. Vorbild Wir sind uns bewusst, dass wir jederzeit als Repräsentanten der EKK wahrgenommen werden. Diese Verantwortung übernehmen wir im beruflichen und privaten Umfeld. Respekt Vertrauen Vertrauen prägt unser Miteinander. Dies zeigen wir durch loyales und integeres Verhalten gegenüber den Mitarbeitern und der EKK. Wir übernehmen und übertragen Verantwortung. Wir handeln authentisch und verlässlich. Coaching Wir brauchen selbstbewusste, eigenverantwortliche Mitarbeiter, daher fördern wir die persönliche und fachliche Weiterentwicklung. Dies ist Ausdruck unserer sozialen Verantwortung. die Führungskräfte sorgen für eine ökonomische Weiterentwicklung. Dies bedeutet insbesondere Kundenorientierung, eine schlanke Organisation und effiziente Abläufe. die Führungskräfte sorgen für angemessene Sach- und Personalkosten. die Führungskräfte übernehmen Personalverantwortung; dies beinhaltet Auswahl, Einsatz, Vergütung, Leistungsentwicklung und Ausbildung. die Führungskräfte tragen gemeinsame Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit der Bank. Dieser gemeinsamen Verantwortung sind Bereichs-, Abteilungs- und eigene Interessen unterzuordnen. Wir pflegen einen partnerschaftlichen und respektvollen Umgang miteinander. Wir wertschätzen den Menschen und sein Handeln. Leistungsorientierung Wir führen leistungs- und zielorientiert. Kommunikation Offenheit und Ehrlichkeit sind die Grundlagen unserer Kommunikation. Gegenseitige Erwartungshaltungen tauschen wir aus und fördern somit die notwendige Klarheit und Akzeptanz. Wir binden Mitarbeiter und Führungskräfte rechtzeitig ein. Unsere Diskussionen sind getragen durch Fairness und Wertschätzung. Anerkennung Wir nehmen Leistung wahr und erkennen diese aktiv an. Werte Wir führen auf Basis unseres im Leitbild verankerten Werteverständnisses. Koordination Wir initiieren notwendige Abstimmungsprozesse, um eine übergreifende Koordination sicherzustellen. Motivation Wir haben eine positive Grundhaltung. Wir sind motiviert. 16 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Unsere Werte und Grundsätze gelebte Nachhaltigkeit in der EKK EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Unsere Werte und Grundsätze gelebte Nachhaltigkeit in der EKK 17

10 vom EKK-Mehrwert-Projekt bis zur Nachhaltigkeitszertifizierung nach EMAS plus Die EKK hat sich schon frühzeitig mit der Nachhaltigkeitsthematik auseinandergesetzt. Eine verantwortungsvolle Unternehmensführung in allen Bereichen der Bank zu garantieren und transparent für sämtliche Anspruchsgruppen der Bank zu kommunizieren, war Ziel des in 2009 gestarteten EKK-MehrWert-Projektes. Im Zuge der Durchführung von Regionalen Dialogforen für alle Mitarbeitenden wurde eine neue Dialogkultur in unserem Unternehmen angestoßen, die einen respektvollen Umgang miteinander über alle Ebenen hinweg fokussiert. Die drei Bereiche der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie und Sozial-Ethisches wurden in diversen Teilprojekten mit konkreten Inhalten gefüllt. Teilprojekt EKK-Unternehmensleitbild Das Leitbild der EKK (siehe S. 12, 13) wurde über alle Führungsebenen hinweg von den Mitarbeitenden entwickelt. Teilprojekt Internes Vorschlagswesen Mit dem Internen Vorschlagswesen möchten wir das Engagement der Mitarbeitenden fördern und anerkennen. Der Grundsatz durch Partizipation unterstützen wir die Entwicklung einer zukunftsfähigen und lebenswerten Gesellschaft ist uns als soziale Dimension unserer Nachhaltigkeitsbestrebungen besonders wichtig geworden. Ein Beitrag zur Partizipation ist die strukturierte Möglichkeit, gute Ideen zu betrieblichen Themen auf den Weg bringen zu können. Teilprojekt Mitarbeitende der EKK Die aktive Beteiligung unserer Mitarbeitenden fördert die Identifikation mit unserem Unternehmen. Neben der Kinderbetreuung wurden von den Mitarbeitenden eine Spendenaktion zu Weihnachten 2010 sowie Aktionen zur Gesundheitsvorsorge (Gesundheitstag, Blutspendeaktion) initiiert. Teilprojekt Nachhaltige Beratungsangebote Unser Produkt- und Dienstleistungsangebot ist nachhaltig ausgerichtet (siehe S. 34) und mehrfach ausgezeichnet! Teilprojekt eco-anlageberater In 2010 wurden 19 Mitarbeitende zu Fachberatern für Nachhaltiges Investment weitergebildet. Davon profitieren unsere Kunden bundesweit. Sie können sich zu vielfältigen Möglichkeiten werteorientierter Anlage- und Finanzierungsformen beraten lassen. Teilprojekt Nachhaltigkeitsfilter Im Nachhaltigkeitsfilter für unsere Eigenanlagen und die Vermögensverwaltungen sind Nachhaltigkeitskriterien enthalten, die sich auf den christlichen Werten Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung begründen (siehe S. 35). Teilprojekt Erstellen von professionellen Fotos aller Mitarbeitenden Dieses Projekt steht unter dem Motto: der EKK ein Gesicht geben. Teilprojekt Corporate Governance Kodex Mit unserem Corporate Governance Kodex orientieren wir uns an dem vom DGRV (Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V.) veröffentlichten Kodex. Dieser dient der Transparenz der Unternehmensführung innerhalb und außerhalb der Bank. 18 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Vom EKK-Mehrwert-Projekt bis zur Nachhaltigkeitszertifizierung nach EMAS plus EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Vom EKK-Mehrwert-Projekt bis zur Nachhaltigkeitszertifizierung nach EMAS plus 19

11 Nachhaltigkeitsprüfung Leitbild Die vielen wichtigen Maßnahmen aus den vergangenen zwei Jahren möchten wir nun auch offiziell dokumentieren. Deshalb haben wir uns in 2011 die Nachhaltigkeitszertifizierung nach EMAS plus zum Ziel gesetzt. Das Nachhaltigkeitsmanagement EMAS plus (EMAS = Eco-Management and Audit Scheme) ist ein integriertes, ganzheitliches Managementsystem, das die ökonomischen, ökologischen und sozial-ethischen Wirkungen eines Unternehmens systematisch optimiert. Dieser anspruchsvollste europäische Standard dient zur konkreten Umsetzung des CSR-Konzepts (Corporate Social Responsibility) und ist kompatibel mit der neuen internationalen ISO-Richtlinie zur gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung. Die Zertifizierung nach EMAS plus enthält zusätzlich als integrale Bestandteile die Zertifizierung nach der ISO 14001:2004 (Umweltmanagement) die Zertifizierung nach der ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagement) Internes & externes Audit Nachhaltigkeitsbericht Aufbau des Managementsystems Verbesserungsprogramm Nachhaltigkeitsmanagement Schritt für Schritt Elemente des Nachhaltigkeitsmanagements EMAS plus 1. Nachhaltigkeitsorientiertes Unternehmensleitbild 2. regelmäßige Nachhaltigkeitsprüfung als Bestandsaufnahme und Bewertung der Wirkungen des Unternehmens zur Nachhaltigkeit 3. Verbesserungsprogramm, das sich aus dem Leitbild und der Nachhaltigkeitsprüfung ergibt 4. integriertes Managementsystem mit Verankerung der Nachhaltigkeitsaspekte in Struktur und Prozessen die Validierung der EKK-Zentrale nach EMAS. 5. standardisierter und validierter Nachhaltigkeitsbericht 6. regelmäßiges Controlling mit internem und externem Audit 20 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Vom EKK-Mehrwert-Projekt bis zur Nachhaltigkeitszertifizierung nach EMAS plus EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Vom EKK-Mehrwert-Projekt bis zur Nachhaltigkeitszertifizierung nach EMAS plus 21

12 NachhaltigkeitsManagement bei der EKK Managementsystem Wir haben ein systematisches, professionelles und integriertes Managementsystem an unseren Geschäftsprozessen ausgerichtet und im gesamten Unternehmen implementiert. Der zentrale Ausgangspunkt unseres Managements ist die Geschäftsstrategie der EKK. Für uns ist klar, dass die Nachhaltigkeit hier, am Ausgangspunkt aller Überlegungen, zu integrieren ist. Nur so wird gewährleistet, dass die gesamte Bank erfolgreich auf unsere nachhaltigen Vorstellungen hin ausgerichtet werden kann. Strategieprozess Management-Cockpit Kommunikation Unternehmensleitbild Das Leitbild der EKK verbindet den Gründergedanken und die christlichen Wurzeln mit den modernen Aufgaben und Herausforderungen unter Berücksichtigung einer klaren Nachhaltigkeitsorientierung (siehe S. 12, 13). Das Leitbild wurde von den Mitarbeitenden über alle Führungsebenen hinweg entwickelt. Nachhaltigkeitsprüfung Die Nachhaltigkeitsprüfung umfasst die Bestandsaufnahme, d.h. eine Analyse (quantitativ und qualitativ) aller Aspekte des Unternehmens unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit. Im Rahmen der Umweltprüfung wurde eine räumliche Begehung der EKK-Standorte vorgenommen. Dabei wurden die direkten Umweltaspekte Abfall, (Ab-)Wasser, Energie, Emissionen, Lagerung und Sicherheit / Risiken analysiert (Ecomapping) und bewertet. Verbesserungswürdige Punkte wurden in einen Aktionsplan aufgenommen, der kontinuierlich aktualisiert und gesteuert wird. Nachhaltigkeits- / Verbesserungsprogramm Auf Basis der Nachhaltigkeitsprüfung haben wir ein Verbesserungsprogramm zur Verwirklichung unserer Nachhaltigkeitsziele entwickelt (siehe S ). Die Nachhaltigkeitsziele stehen im Einklang mit unserem Leitbild. Unsere Geschäftsstrategie ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit unserer strategischen Ausrichtung. Dazu haben wir einen Strategieentwicklungsprozess definiert, welcher sich in eine Analyse-, Planungs- und Umsetzungsphase unterteilt. Um die Nachhaltigkeit dauerhaft in der Bank zu verankern, wird jede Phase des Strategieprozesses intensiv unter nachhaltigen Gesichtspunkten beleuchtet. Der EKK-Nachhaltigkeitsrat ist an allen Phasen beteiligt und stellt fortwährend sicher, dass unser Verständnis von Nachhaltigkeit angemessen in der Geschäftsstrategie berücksichtigt wird. Um jederzeit beurteilen zu können, ob wir auf dem richtigen nachhaltigen Weg sind, benötigten wir ein adäquates Managementinstrument. Dazu haben wir ein Management-Cockpit entwickelt, welches die strategische Zielerreichung mit Hilfe von Kennzahlen misst, überwacht und hilft, frühzeitig notwendige Gegensteuerungsmaßnahmen einzuleiten. Alle Daten werden hier regelmäßig analysiert und bewertet. Unsere strategischen Ziele sind den fünf Perspektiven im Management-Cockpit zugeordnet: Werte, Mitarbeiter, Prozesse, Kunden und Finanzen. Diese stehen gleichberechtigt zueinander und sollen ausgewogen erreicht werden (Balanced Scorecard). Das Nachhaltigkeitsprogramm (siehe S ) mit den darin enthaltenen Zielen und Indikatoren ist mit dem Management-Cockpit verzahnt, so dass eine kontinuierliche Messung und Steuerung gewährleistet ist; die Umsetzung unseres Nachhaltigkeitsprogramms wird durch das Management-Cockpit überwacht. Über die Wirksamkeit des Nachhaltigkeitsmanagements wird regelmäßig über die etablierten Kommunikationssysteme der EKK berichtet. Das Thema Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil in den definierten Kommunikationskreisen der EKK. Der Nachhaltigkeitsrat, speziell der Nachhaltigkeitskoordinator, informiert kontinuierlich über die nachhaltigen Entwicklungen in der EKK. Hendrik Simon gesamtbanksteuerung 22 EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Nachhaltigkeitsmanagement bei der EKK EKK-Nachhaltigkeitsbericht 2011 Nachhaltigkeitsmanagement bei der EKK 23

Nachhaltigkeitsbericht der ekk 2011

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