Gesundheitsförderung. Eva Höltl Gesundheitszentrum Erste Bank

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1 Gesundheitsförderung Eva Höltl Gesundheitszentrum Erste Bank

2 Erste Group - Fakten 17 Millionen Kunden / über Mitarbeiter / Filialen in 7 Ländern EU oder EU-Kandidat Nicht-EU oder Nicht-EU-Kandidfat Indirekte Präsenz 2

3 Erste Bank AG 2006 Start Gesundheitszentrum der Erste Bank AG von Arbeitsmedizin zu Gesundheitsmanagement 3

4 Erste Bank AG Gesundheitszentrum Stabstelle des CEO 4

5 Erste Bank AG Gesundheitszentrum Team 5

6 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Eine Bank eine Rehabilitationseinrichtung was haben wir gemeinsam? Unsere Argumente für BGF: - wir wollen attraktiver Arbeitgeber sein nach außen, um gute Mitarbeiter zu akquirieren, nach innen um gute Mitarbeiter dauerhaft halten zu können. - wir haben einen hohen Anspruch an Professionalität BGM sollte, im Management integriert, wirkliche Unterstützung bei wichtigen Fragen zum Thema Gesundheit geben und sich nicht auf Obstkörbe und Laufveranstaltungen beschränken. - unser Leitsatz lautet in jeder Beziehung zählen die Menschen. Unser Kerngeschäft ist die Betreuung von Kunden. Psychische Gesundheit und emotionale Stabilität ist neben einer ausgezeichneten fachlichen Qualifikation DER Erfolgsfaktor für gute Kundenbeziehungen. - wir haben neben der ökonomischen auch eine soziale Verantwortung. Um uns das Vertrauen unserer Kunden zu verdienen, möchten wir unseren Beitrag zu nationalen sozial- und gesundheitspolitischen Anliegen leisten.

7 Erste Bank AG Gesundheitszentrum 2009 bis 2015 Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung Gesundheitsmanagement Lehrlingsprojekt First Health 7

8 Erste Bank AG Gesundheitszentrum Ausgangssituation 2005 einmal und nie wieder Aktionen - Obstkörbe - Veranstaltungen zu Bewegung - Broschüren etc. keine konkrete gemeinsame Vorstellung von Gesundheitsförderung im Unternehmen keine Kommunikationsstruktur zu diesen Inhalten 8

9 Erste Bank AG Gesundheitszentrum Gesundheitsmanagement 2012/13 / Projekte Kennzahlenbasierte Projekte 9

10 Gesundheitsförderung WHO Ottawa Charta 1986 Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. Gesundheit entsteht dadurch, dass man sich um sich selbst und für andere sorgt, dass man in die Lage versetzt ist, selber Entscheidungen zu fällen und eine Kontrolle über die eigenen Lebensumstände auszuüben sowie dadurch, dass die Gesellschaft, in der man lebt, Bedingungen herstellt, die all ihren Bürgern Gesundheit ermöglicht. 10

11 Wozu dient Betriebliche Gesundheitsförderung? Der Setting-Ansatz Seit 1990 eine Kernstrategie mehrerer WHO-Programme Gesundheitsfördernde Maßnahmen sind auf die Lebensbereiche ausgerichtet, in denen Menschen den größten Teil ihrer Zeit verbringen Der Arbeitsplatz bestimmt mit seinen spezifischen sozialen Gefügen und Organisationsstrukturen die Gesundheit, das Gesundheitsverständnis und -verhalten jedes Einzelnen mit 11

12 Erste Bank AG Gesundheitszentrum Prävention / Gesundheitsförderung Kennzahlenbasierte Projekte Zielsetzung Methode Nutzen Beteiligung Prävention von Herz- / Kreislauferkrankungen im betrieblichen Setting / 2009 Früherkennung von Risikofaktoren für Herz- / Kreislauferkrankungen klassische Vorsorgeuntersuchung mit Einbeziehen des Settings Arbeitsplatz Befähigung der Mitarbeiter, die Zusammenhänge und Wirkung von Risikofaktoren zu verstehen Angebote zur Vermeidung der Entstehung oder Korrektur von Risikofaktoren in den Lebenswelten der Menschen / Ernährung / Bewegung / Blutdruck / Stress /.. extrem hohe Beteiligung nicht beeinflussbare Alter Geschlecht Familienanamnese beeinflussbare Bluthochdruck erhöhte Blutfette Übergewicht Rauchen Bewegungsmangel Diabetes Stress Blutdruckmessgeräte / flächendeckend Versorgung Bereich Retail mit Essen entsprechend Interne OE Information über Zusammenhänge und Auswirkung von Risikofaktoren Herzpässe Bewegungsangebot / Entspannungstechniken / 800 Teilnehmer Ernährungsmodifikation siehe Health Center-Handlungsfelder 12

13 Erste Group Bank AG Health Center Prävention / Gesundheitsförderung Kennzahlenbasierte Projekte 2009 Prävention von Herz- / Kreislauferkrankungen Vorsorgeuntersuchung mit Schwerpunkt Herz-/ Kreislauferkrankungen % Mitarbeiter mit erhöhten Blutfetten Retail 42% 13% 12% Teilnehmer unter 30 Jahre 33% 31 bis 40 Jahre 41 bis 50 Jahre über 50 Jahre Erste Bank Österreich /EBOe Teilnehmer: 912 weiblich: 508 männlich: Interne Organisationseinheit /OE 30 47% 14% 8% 31% Teilnehmer unter 30 Jahre 31 bis 40 Jahre 41 bis 50 Jahre über 50 Jahre EBOe + Erste Group Bank AG Teilnehmer: 882 weiblich: 496 männlich: Interne OE Retail 13

14 Gesundheitsförderung Jeder vierte Mensch ist zumindest ein Mal in seinem Leben ernsthaft psychisch krank Kennzahlenbasierte Projekte 14

15 Psychische Erkrankungen Die österreichische Dimension Menschen mit Inanspruchnahme des Gesundheitssystems Psychopharmaka im erwerbsfähigen Alter (20-60 J.) Krankenstand stationären Aufenthalt Daten: PVA, 2009

16 Warum sprechen wir über psychische Erkrankungen?

17 Arbeit und Gesundheit - was transportieren die Medien?

18 Pseudokausalität Arbeit macht krank Pseudotherapiekonzept Schonung macht gesund Personengruppen mit der prozentuell höchsten Erkrankungshäufigkeit: - Menschen über 65 (1) - Langzeitarbeitslose (2) (1) 40% 20% 0% Depressionen und Alter Allgemeinbevölkerung >65, Privathaushalt >65, Altenheim (2) The negative psychological and health costs of unemployment have now been well established (Murphy & Athanasou, 1999; Paul & Moser, 2009). Two of the most widely accepted theories in the unemployment literature that have attempted to explain why unemployment has such negative effects are Jahoda's (1981) latent deprivation model and Fryer's (1986) agency restriction model. Jahoda argued that it was the loss of five latent benefits of employment (time structure, activity, social contact, collective purpose, and status) that accounted for higher levels of psychological distress found in the unemployed, while Fryer argued that the elevated levels of psychological distress were due to the loss of the manifest benefit of employment (financial income). (Batinic, Selenko 2010) 02. Mai 2013

19 Shape Studie: Schutzfaktoren Einfluss erfahrener Wertschätzung auf körperliche Beschwerden, Gesundheitseinschätzung und Schlafqualität (weibliche und männliche Manager) 2 1 Erfahrene Anerkennung: Sehr viel viel mäßig wenig sehr wenig 0-1 Stichprobenmittelwert körperliche Beschw erden Gesundheitseinschätzung Schlafqualität

20 Gesundheitszentrum: Handlungsfelder Psychische Erkrankungen Erwerbsfähigkeit erhalten modularer Aufbau - vielfältige Maßnahmen

21 Entwicklung der psychischen Erkrankungen 2006 bis 2011 Vergleich Mitarbeiter Erste Bank / Holding / Angestellte Österreichs

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