Trinkwasserverordnung Novellierung VFGI e.v. Cuxhaven 10. Mai Dr. Ernst-August Heinemeyer

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1 Trinkwasserverordnung Novellierung 2011 Roesebeckstr Hannover Fon 0511/ Fax 0511/ VFGI e.v. Verband zur Fortbildung im Bereich des Gesundheits- und Infektionsschutzes e.v. Cuxhaven 10. Mai 2011 Lüchtenburger Weg Aurich Tel / Fax 04941/ Dr. Ernst-August Heinemeyer NLGA Standort Aurich

2 Anlass der Überarbeitung Anlass der Überarbeitung der TrinkwV 2001 TrinkwV 2001 ist eine gute und im Wesentlichen hinreichende rechtliche Grundlage für den Bereich Trinkwasser, aber einige Passagen sind verbesserungsbedürftig. Klarstellungen Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse Genauere Anpassung an Vorgaben der Richtlinie 98/83/EG Änderung von Regelungen, die sich in der Praxis nicht bewährt haben Schließung von Regelungslücken, insbesondere aus gesundheitspolitischer Sicht Änderungen mit dem Ziel der Entbürokratisierung Insgesamt eine praktikablere Verordnung Dr. E.-A. Heinemeyer 2

3 - Übersicht Was erwartet Sie? Informationen zu neuen Parametern Allgemeine Informationen zu neuen/alten Bezeichnungen Allgemeine Informationen zum Geltungsbereich Neue Definitionen der Wasserversorgungsanlagen Mikrobiologie - KBE TrinkwV 1990 & DIN coliforme Bakterien - Legionellen und technischer Maßnahmewert Anordnungen des Gesundheitsamtes nach 9 Einige Hinweise zu weiteren Änderungen Dr. E.-A. Heinemeyer 3

4 Neue Parameter Konkretisierung des Parameters Legionella als Indikatorparameter, insbesondere Maßstäbe zur Bewertung einer Kontamination technischer Maßnahmewert = 100 Legionella / 100 ml Anforderungen an die Messung und Überwachung der Radioaktivität, wohl vor allem als Anpassung einer auf europäischer Ebene geführten Diskussion Aufnahme des Parameters Uran, mit einem Grenzwert von 10 µg/l Verlagerung des Parameters coliforme Bakterien zu den Indikatorparametern Dr. E.-A. Heinemeyer 4

5 Neue (alte) Bezeichnungen!! Trinkwasser (anstelle von Wasser für den menschlichen Gebrauch ) Trinkwasser-Installation (anstelle von Hausinstallation ) Wassertransport-Fahrzeuge (anstelle von Tankfahrzeugen ) Umfassende Untersuchungen (anstelle von periodischen Untersuchungen ) Dr. E.-A. Heinemeyer 5

6 Geltungsbereich Geltungsbereich ( 2): TrinkwV gilt nicht Mineralwasser, Heilwasser im Schwimm- und Badebeckenbereich Hinter Sicherungseinrichtungen von Anlagen und Apparaten. Sicherungseinrichtungen müssen ein Zurückfließen des Wassers in den Trinkwasserbereich verhindern z.b. in Dialysebereichen, Zahnarztstühlen, Heizungsanlagen, Fahrzeugwaschanlagen. Auch Apparate aus denen aufbereitetes Wasser entnommen wird müssen durch eine Sicherungseinrichtung von der Trinkwasserinstallation getrennt werden. Im technischen Regelwerk ist festgelegt, mit welcher Art Sicherungseinrichtung die Trinkwasserinstallation gegen nicht Trinkwasser führende Anlagen abzusichern sind. Dr. E.-A. Heinemeyer 6

7 Wasserversorgungsanlagen 3 (2) Begriffsbestimmungen Neueinteilung der Wasserversorgungsanlagen klassische Wasserversorgungsanlagen a.) zentrale Wasserwerke (WVA 10 m³/d oder 50 Personen) b.) dezentrale kleine Wasserwerke (WVA < 10 m³/d oder < 50 Personen, gewerblich oder öffentlich) c.) Kleinanlagen zur Eigenversorgung (WVA <10 m³/d) d.) mobile Versorgungsanlagen (WVA in Land-, Wasser- oder Luftfahrzeugen) Anlagen der Wasserverteilung e.) ständige Wasserverteilung / Trinkwasser-Installationen (WVA mit Abgabe von Trinkwasser aus Anlage a oder b) f.) zeitweise Wasserverteilung Dr. E.-A. Heinemeyer 7

8 Für mikrobiologische Belastungen gilt jetzt wie in der Chemie ein Minimierungsgebot Zielt auf möglicherweise potentiell pathogene, im Wasser autochthon vorhandene Mikroorganismen (P. aeruginosa, Legionella spec.) und Verbesserung der Aufbereitung (Partikelentfernung) belasteter Rohwässer Bedeutet kein Desinfektionsgebot! (Aussage nur in der Begründung) Dr. E.-A. Heinemeyer 8

9 Koloniezahlen bei 22 C und bei 36 C TrinkwV 2001 Methode nach TrinkwV 1990 darf uneingeschränkt angewendet werden. Andere Methoden (DIN 6222) nur nach einjähriger Paralleluntersuchung. Revision TrinkwV 2011 Methode nach DIN 6222 darf uneingeschränkt angewendet werden. Methode nach TrinkwV 1990 darf für abgefülltes Wasser nicht mehr verwendet werden (Harmonisierung mit EU-Recht. Plötzlicher oder kontinuierlicher Anstieg ist unabhängig vom Verfahren unverzüglich zu melden. Dr. E.-A. Heinemeyer 9

10 Herabstufung der Coliformen zu einem Indikatorparameter nicht mehr in Anlage 1 jetzt zu den Indikatorparametern in Anlage 3 entspricht der Regelung der EU-Trinkwasserrichtlinie Überschreitung ist kein Straftatbestand mehr bleibt aber unerwünschte Wasserbelastung Entschärfung der Laborproblematik / DIN / alternatives Verfahren Dr. E.-A. Heinemeyer 10

11 Coliforme Bakterien und andere Indikatorparameter nach Anlage 3 Teil III 9 (5) (Handlungsspielraum für GA) (5) Bei Nichteinhaltung oder Nichterfüllung der in 7 festgelegten Grenzwerte oder Anforderungen ordnet das Gesundheitsamt Maßnahmen zur Wiederherstellung der Qualität des Trinkwassers an. Das Gesundheitsamt kann nach Prüfung im Einzelfall von der Anordnung von Maßnahmen absehen, wenn eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit nicht zu besorgen ist, die Reinheit und Genusstauglichkeit nicht beeinträchtigt und Auswirkungen auf die eingesetzten Materialien nicht zu erwarten sind. Das Gesundheitsamt legt fest, bis zu welchem Wert und für welchen Zeitraum die Nichteinhaltung oder Nichterfüllung geduldet wird. Absätze 8 und 9 bleiben unberührt Zitat: Ohne weitere Hinweise auf eine fäkale Verunreinigung oder andere gravierende Mängel sollte der Nachweis von coliformen Bakterien nicht Anlass zu einer Abkochempfehlung sein (Leitlinien des BMG zu 9 TrinkwV, 2004) Dr. E.-A. Heinemeyer 11

12 Änderungen 9 und 10 Aus 9 wurden 9 und 10 9 Maßnahmen im Falle der Nichteinhaltung von Grenzwerten, der Nichterfüllung von Anforderungen sowie des Erreichens oder der Überschreitung von technischen Maßnahmewerten 10 Zulassung der Abweichung von Grenzwerten für chemische Parameter sowie Streichung des alten 10 Besondere Abweichungen für Wasser für Lebensmittelbetriebe, klare Abgrenzung zwischen Lebensmittel- und Trinkwasserrecht Dr. E.-A. Heinemeyer 12

13 Anordnungen des Gesundheitsamtes: 9 (Auszüge). Überschreitungen bei 7 (Indikatorparameter...). Unterbrechungen/Wiederinbetriebnahme bei WVG nach den a.a.r.d.t. GA legt eigene Grenzwerte fest bei Mikroorganismen und Stoffen, für die keine Grenzwerte aufgeführt sind, wenn eine Gefährdung zu besorgen ist (6). GA kann bei Kleinanlagen (< 10 m 3 ) nach Prüfung des Einzelfalls und nach Zustimmung der obersten Landesbehörde von Maßnahmen absehen, soweit diese unverhältnismäßig sind und eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit ausgeschlossen werden kann. GA ordnet geeignete Maßnahmen an, wenn die Nichteinhaltung der in 5 7 festgelegten Werte auf unzulängliche Installationen zurück zu führen sind (7). GA weist bei Überschreitung des Technischen Maßnahmewertes den Betreiber an, innerhalb von 30 Tagen eine Ortsbesichtigung / Gefährdungsabschätzung vorzunehmen und die Anwendung der a.a.r.d.t. zu prüfen (8). Dr. E.-A. Heinemeyer 13

14 Technischer Maßnahmewert Erst einmal...: TMW = 100 Legionellen / 100 ml (Anlage III Teil 2) neuer Begriff welche Bedeutung? Erfahrungswert! Anlagen, die d.a.a.r.d.t. entsprechen halten den Wert üblicherweise ein Überschreitung: Hinweis auf vermeidbare technische Mängel in der Installation oder Betriebsweise auch bei niedrigeren Werten sind Infektionen möglich andere Maßnahmewerte können z.b. für Krankenhäuser festgelegt werden Dr. E.-A. Heinemeyer 14

15 Legionellen 13 Anzeigepflicht Trinkwasserinstallation (5) Der Unternehmer und der sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanlage nach 3 Nummer 2 Buchstabe d oder e, in der sich eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung nach der Definition der a. a. R. d. T. befindet, haben, sofern aus dieser Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen oder gewerblichen Tätigkeit abgegeben wird, den Bestand unverzüglich dem Gesundheitsamt anzuzeigen. Im Übrigen gelten die Anzeigepflichten nach Absatz 1 Nummer 2 und 3 entsprechend." Eingebracht durch den Bundesrat Dr. E.-A. Heinemeyer 15

16 Legionellen 14 Untersuchungspflichten TW-Installation (3) Untersuchungspflicht auf Legionellen Der Unternehmer oder sonstige Inhaber von WVA 3 Nr. 2 Buchstabe d oder e mit Großanlage zur TW-Erwärmung nach Definition der a.a.r.d.t. und Anlagen, die Duschen oder andere Einrichtungen, in denen es zu einer Vernebelung von TW kommt, enthalten und TW-Abgabe im Rahmen einer gewerblichen oder öffentlichen Tätigkeit haben ergänzende systemische Untersuchungen an mehreren repräsentativen Probenahmestellen durchzuführen Der Unternehmer hat sicherzustellen, dass geeignete PN-Stellen nach a.a.r.d.t. vorhanden sind Dr. E.-A. Heinemeyer 16

17 Legionellen Anlage 4: Untersuchungsumfang und -häufigkeit Neue bzw. klarere Regelungen zu Untersuchungen auf Legionellen: mindestens 1 x jährlich nach Vorgaben aus 14 (3) zu untersuchen für WVA 3 Nr. 2 Buchstabe d legt GA Häufigkeit fest in drei aufeinanderfolgenden Jahren keine Beanstandungen, dann Möglichkeit längerer Untersuchungsintervalle Bedingung: Anlage und Betriebsweise werden nicht verändert und entsprechen nachweislich den a.a.r.d.t. keine Verlängerung möglich für Bereiche mit immunsupprimierten bzw. nicht immunkompetenten Patienten (Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen etc.) Dr. E.-A. Heinemeyer 17

18 Legionellen Anlage 4: Durchführung Probennahme und Untersuchung Neue bzw. klarere Regelungen zur Probenahme und Untersuchungen auf Legionellen Probenahme nach DIN EN ISO 19458, Zweck b Menge des abgelaufenen Trinkwassers darf 3 Liter nicht übersteigen Anzahl und Beschreibung der PN-Stellen nach a.a.r.d.t. Untersuchung nach ISO sowie DIN EN ISO Teil 2 unter Berücksichtigung ggf. vorliegender Empfehlungen des UBA Dr. E.-A. Heinemeyer 18

19 DIN EN ISO verschiedene Arten der Probenahme in Trinkwasserinstallationen (Hausinstallationen) Dr. E.-A. Heinemeyer 19

20 DIN EN ISO Tabelle 1 Dr. E.-A. Heinemeyer 20

21 DVGW W Probenahmestellen 1. Austritt des Trinkwassererwärmers [L1] 2. mindestens eine repräsentative (hydraulisch ungünstige) Entnahmestelle an einem Steigstrang [LS1 LSi, je nach Anzahl der beprobten Steigstränge] 3. Rücklauf der Zirkulationsleitung (Zulauf in den Trinkwassererwärmer) [L3] Entnahmestelle Bereich, der bei der Probenahme erfasst werden soll 1 2 i Verteiler 1 2 i 2) LS1-LSi Steigstrang 1) L1 Austritt Trinkwassererwärmer Zulauf 3) L3 Rücklauf Zirkulationsleitung Schematische Darstellung der Entnahmepunkte und des durch die Entnahme zu erfassenden Wassers Dr. E.-A. Heinemeyer 21

22 Beachtung des technischen Regelwerkes: Hier DVGW W 551 Tabelle 1a: Bewertung der Befunde bei einer orientierenden Untersuchung Legionellen (KBE/100 ml) 1) > Extrem hohe Kontamination > 1000 hohe Kontamination > 100 (!) mittlere Kontamination < 100 keine/geringe Kontamination Bewertung Maßnahme weitergehende Untersuchung Direkte Gefahrenabwehr erforderlich, (Desinfektion und Nutzungseinschränkung, z.b. Duschverbot) Sanierung erforderlich Sanierungserfordernis ist abhängig von der weitergehenden Untersuchung unverzüglich umgehend - keine innerhalb von 4 Wochen Nachuntersuchung 1 Woche nach Desinfektion bzw. Sanierung keine keine Nach 1 Jahr (nach 3 Jahren) 2) - Dr. E.-A. Heinemeyer 22

23 Ergebnisse Ringversuch 2/2007 (I) Dr. E.-A. Heinemeyer 23

24 15 Untersuchungsstellen Untersuchungen einschl. der Probennahmen gemäß der TrinkwV 2001 dürfen nur von solchen Untersuchungsstellen durchgeführt werden, die die Vorgaben nach Anlage 5 einhalten nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik arbeiten über ein System der internen Qualitätssicherung verfügen sich mindestens einmal jährlich an externen Qualitätssicherungsprogrammen erfolgreich beteiligen über Personal verfügen, das für die entsprechende Tätigkeit hinreichend qualifiziert ist, und durch eine nationale Akkreditierungsstelle eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union für Trinkwasseruntersuchungen akkreditiert sind. ( Umsetzung EU-Dienstleistungsrichtlinie) Die zuständige oberste Landesbehörde hat eine Liste der im jeweiligen Land tätigen Untersuchungsstellen, ( ) bekannt zu machen. Das mit der Listung verbundene Recht zur Trinkwasseruntersuchung gilt bundesweit. Dr. E.-A. Heinemeyer 24

25 19 Überwachung Gesundheitsamt kann Untersuchungsstelle bestimmen (muss vom WVU unabhängig sein) Die zuständige oberste Landesbehörde kann bestimmen, ob und welche über 15 (2) Satz 1 hinausgehenden Anforderungen das Gesundheitsamt für die Auftragsvergabe einer Überwachungsuntersuchung zu prüfen hat Überwachungsuntersuchungen dürfen nicht mehr durch Untersuchungsstellen durchgeführt werden, die bereits die Betreiberuntersuchungen durchgeführt haben Dr. E.-A. Heinemeyer 25

26 Weitere Schwerpunkte: Neudefinition der Versorgungsgebiete / geografisch definiert Gesundheitsamt legt Probenahmepläne fest Berücksichtigung der Messunsicherheit in den Grenzwerten.. Dr. E.-A. Heinemeyer 26

27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dr. E.-A. Heinemeyer 27

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