Alle Feldspieler (Jungen und Mädchen) müssen grundsätzlich so spielen, daß eine Verletzung des Gegners ausgeschlossen ist.

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1 Spielfeld : gesamte Turnhalle, kein Aus, Wand- und Deckenberührungen sind erlaubt. Torraum: 6m Handballkreis, Torwartraum: 7 kleine Turnmatten vor dem Handballtor Strafwurflinie: 7m-Linie Spieler pro Mannschaft : 6 Feldspieler + 1 Torwart; davon 3 Jungen und 3 Mädchen, Auswechselspieler : 6 Jungen und 6 Mädchen, 2 Torwarte Auswechselort : nur an der Spielbank, durch Abklatschen Mannschaftskennung : einheitliche Trickots, Mannschaftsbänder, Stirnbänder oder Kopftücher. Der Torwart muß durch ein zusätzliches Band als solcher zu erkennen sein!torwartband! Spielgewinn : Das Spiel geht wie beim Volleyball über drei Gewinnsätze. Spielzeit : Jeder Satz dauert 15 Minuten. Steht es nach diesen 15 Minuten unentschieden, wird bis zum nächsten Tor weitergespielt. Zwischen den Sätzen gibt es keine Pausen. Ausnahme: vor dem 5.Satz fünf Minuten. Bei Turnieren wird nach Zeit gespielt! Spielanstoß : Hochball Freistoß : Von der "Außenlinie" (wie beim Volleyball die "Aufgabe von unten"). Der Freistoß erfolgt direkt oder indirekt und so, daß kein Spieler gefährdet wird. Beim Freistoß muß der Gegner mindestens fünf Schritte Abstand halten. 7m-Freiwurf : 7m-Linie, nach einem 7m-Freiwurf wird vom Tor aus weitergespielt Torerfolg : Der Ball muß die Torlinie in vollem Umfang überschritten haben, nach einem Tor wird vom Tor aus weitergespielt Nach einem Tor: Das Spiel läuft weiter, sofort Abwurf oder Ähnliches... Auswechseln : Auswechselbank 1

2 Feldspieler (Mädchen) : Die Mädchen dürfen den Ball fangen, halten (max. 5 sec), werfen, schießen, stoßen, schlagen, rollen usw. Sie dürfen beidhändig beliebig oft prellen und dribbeln. Dabei dürfen sie nicht mehr als fünf Schritte mit dem Ball laufen oder länger als fünf Sekunden lang den Ball halten. Wird von einem Mädchen der Ball mit dem Fuß gespielt, so gelten die Regeln für "Feldspieler (Jungen). Der Ball darf wie beim Eishockey beim Torwurf auch seitlich (hinter dem Torraum) eingeworfen oder geschlagen werden. Dabei darf das Tor nicht angefaßt und die Matten nicht betreten werden. Feldspieler (Jungen) : Die Jungen dürfen den Ball nur mit dem Fuß spielen. Dabei sind alle technischen Möglichkeiten des Hallenfußballs erlaubt (außer : personengefährdende Gewaltschüsse, Eingrätschen!). Der Ball darf mit der Hand aus der Luft "gefischt" werden. Ebenso ist das einmalige Prellen, Stoßen und Schlagen mit der Hand erlaubt. Das Schlagen mit der Faust ist untersagt, wenn dadurch ein anderer Spieler gefährdet wird! Nicht erlaubt ist das Tragen, Heben, Halten, Schieben, Werfen und Führen des Balles. Ebenso verboten sind zwei aufeinanderfolgende Ballberührungen mit den Händen. (Dazwischen müssen Ballkontakte mit anderen Körperteilen oder Gegenständen liegen! Der Gegner, die Wandfläche oder die Decke.) Gewaltschüsse sind verboten. (Gewaltschüsse sind mit großer Schußkraft ausgeführte Schüsse, die andere Mitspieler gefährden.) Die Entscheidung darüber, was ein Gewaltschuß ist bzw. wann die Gefährdung eines Spielers beginnt (das kann von Spieler zu Spieler unterschiedlich sein!), trifft der Schiedsrichter nach seinem Ermessen. Alle Feldspieler (Jungen und Mädchen) müssen grundsätzlich so spielen, daß eine Verletzung des Gegners ausgeschlossen ist. Der Torwart (Junge) darf innerhalb des Torraumes den Ball werfen, schießen, fangen, festhalten. Außerhalb des Torraumes unterliegt er den Regeln des Feldspielers für Jungen. Der Torwart (Mädchen) darf innerhalb und außerhalb des Torraumes den Ball werfen, schießen, fangen und festhalten. Es gelten aber außerhalb des Torraumes die technischen Fehler wie "Schrittfehler", "zu langes Halten", "gefährliches Spiel" usw.. Der Torwartraum darf von keinem Feldspieler beider Mannschaften betreten werden. Betritt der Gegner diesen Raum, erfolgt Abstoß. Betreten eigene Mitspieler diesen Bereich, erhält der Gegner einen 7m-Freiwurf. Betreten diese allerdings den Raum durch eine Aktion des Gegners, wird auf Abstoß entschieden. Der Spieler, der für diese Aktion verantwortlich war, wird je nach Größe des Fouls ermahnt oder bestraft! (7m für den Gegner+ 5 Minuten Zeitstrafe!) Ein Ball, der die Matten des Torwartraumes berührt, darf nicht mehr gespielt werden, 2

3 befindet er sich allerdings über den Matten in der Luft, so ist er spielbar. Dabei darf der Torwart nicht gefährdet werden. Wird der Torwartraum durch einen Angreifer betreten (nicht berührt!), so zählt das eventuell erzielte Tor nicht, auch wenn das Betreten zeitlich später erfolgte! Der 7m-Freiwurf erfolgt von der 7m-Linie. Er ist wie beim Handball ohne Schritt auszuführen. Die Linie darf nicht berührt werden. Fallwurf ist erlaubt. Den Freiwurf kann ein Junge oder ein Mädchen ausführen. Alle Spieler müssen sich während der Ausführung außerhalb des Torraumes befinden. Nach der Ausführung kann dieser sofort betreten werden. Der Ball darf während des Freiwurfes nicht durch Aktionen von Spielern ins Tor gelenkt werden, die neben dem Tor stehen! Der Ball muß nicht direkt auf das Tor geworfen werden. Sobald er die hintere Torraumlinie in vollem Umfang überschritten hat, ist der Ball für das weitere Spiel frei! Ein Abspiel oder Bandenspiel ist somit durchaus möglich! Bei Torerfolg geht das Spiel mit einem Abstoß weiter. Wehrt der Torwart den Wurf ab und kann den Ball aber nicht halten, so wird weitergespielt! Allgemeine Regeln : Über die Grenze der Gefährdung sowie über einen Regelverstoß entscheidet einzig und allein der Schiedsrichter (Tatsachenentscheidung). Negative Äußerungen vor, während und nach dem Spiel zu Mitspielern, Gegnern und Schiedsrichtern, sowie Kritik an Schiedsrichterentscheidungen führen während des Spiels zur 5-Minuten-Zeitstrafe (eigene Mannschaft spielt in Unterzahl weiter), vor dem Spiel zum Spielgewinn des Gegners, nach dem Spiel zur Sperre auf unbestimmte Zeit. Jeder Spieler kann nur einmal eine Zeitstrafe erhalten. Danach erfolgt der Ausschluß für das ganze Spiel. Spieler, die während eines Turniers durch eine oben beschriebene Handlung wiederholt (2x) ausgeschlossen werden, müssen das nächste Spiel aussetzen. Erhält ein Spieler eine 5-Minuten-Zeitstrafe oder wird vom Spiel ausgeschlossen, so wird dem Gegner jedesmal automatisch ein 7m-Freiwurf zuerkannt. Bankspieler unterliegen den gleichen Regeln. Regelverletzungen : Das oberste Gebot bei diesem schnellen Spiel muß die Fairneß sein. Deshalb müssen alle die Gesundheit des Mitspielers und des Gegners gefährdenden Aktionen unterbunden werden. Das kann nur erreicht werden, wenn konsequent grober körperlicher Einsatz jeglicher Art, ob mit oder ohne Ball, unterlassen wird. Das bedeutet, daß alle Aktionen, die auch nur andeutungsweise auf eine Verletzung hinzielen, geahndet werden müssen. Der Schiedsrichter allein hat diese schwere Aufgabe zu tragen und ist von allen Spielern in seinem Amt zu unterstützen. Der Schiedsrichter muß entscheiden, wo bei einem Spieler die Gefährdung anfängt. Seine Entscheidungen sind unanfechtbar. Wird auf Foulspiel erkannt, erhält der Gegner einen Freistoß (s.o.) oder einen 7m- Freiwurf! Foulspiel im Torraum! immer 7m-Freiwurf, außerhalb : Freistoß für den Gegner. 3

4 Grobe Gefährdung oder/und Verletzung eines Spielers, absichtliches Foulspiel! immer 5-Minuten Strafe und 7m-Freiwurf, eventuell sofortiger Ausschluß. Wird ein Spieler vom Spiel ausgeschlossen, spielt die betroffene Mannschaft in Unterzahl weiter. Bei der Ballaufnahme durch einen weiblichen Mitspieler darf nicht nach dem Ball getreten werden. Der Ball darf nicht aus der Hand geschlagen, wohl aber aus der Luft gefischt werden. Besondere Vorsichtig ist gegenüber den Torleuten im Torraum aufzubringen. Kommt es bei einem Torwarteinsatz zu einer Gefährdung durch einen Gegenspieler, so muß sofort auf Abschlag entschieden werden. Tore, die bei derartigen Aktionen erzielt werden, zählen nicht. Spieler, die die Foulregel öfters verletzen, werden einmal verwarnt. Bei der zweiten Verwarnung müssen sie das Spielfeld für 5min verlassen + 7m für den Gegner! (Unterzahl der eigenen Mannschaft). Nach dem dritten Foul werden diese Spieler ausgeschlossen (Sperre für den folgenden Satz!). Wird der Ball absichtlich nicht in Richtung des gegnerischen Tores gespielt, so entscheidet der Schiedsrichter auf "Zeitspiel", das bedeutet Ballverlust für die angreifende Mannschaft, Freistoß für den Gegner. Trägt ein Spieler seine Mannschaftskennung so, daß nicht klar zu erkennen ist, zu welcher Mannschaft er gehört, entscheidet der Schiedsrichter auf Freistoß für den Gegner. Steht ein Spieler ohne Torwartband auf den Matten des Torwartraumes, muß der Schiedsrichter auf 7m-Freiwurf entscheiden, auch wenn offensichtlich ist, daß dieser Spieler die Aufgaben eines Torwartes wahrnimmt. Stürmerfoul (= körperlicher Einsatz gegen einen Abwehrspieler) wird abgepfiffen. Ballgewinn für den Gegner. Freistoß von der Seite! Spielt eine Mannschaft in Überzahl, so erhält der Gegner einen 7m-Freiwurf. Falscher Wechsel, nicht korrekt ausgeführter Freistoß führen zum Ballverlust. Der Gegner erhält einen Freistoß. Falscher Torwartwechsel (=2 Spieler befinden sich im Torwartraum) wird mit 7m- Freiwurf für den Gegner bestraft. Steht ein Feldspieler ohne Torwartband im Tor! 7m-Freiwurf. Der Schiedsrichter sollte nach Möglichkeit nicht jedes kleinere Foulspiel ahnden, wenn die ballführende Partei in Ballbesitz bleibt! (Vorteilsregelung) Auswechselspieler : Die Auswechselspieler dürfen auf der Bank nicht ins Spielgeschehen eingreifen. Sie unterliegen den Regeln aller Spieler. Torwart : Der Torwart einer Mannschaft ist als solcher zu kennzeichnen (z.b. Armbinde). Der Torwart darf nur gegen den Ersatztorwart gewechselt werden. Sollten die Torleute verletzt, gesperrt oder ausgeschlossen sein, muß die Mannschaft mit einem Feldspieler als Torwart weiterspielen. Der Torwart (männlich) darf nur im Torraum (Handballkreis) den Ball mit beiden Händen berühren, fangen und werfen. Im hinteren Torraum, bzw. hinter dem Tor unterliegt auch er den Regeln eines männlichen Feldspielers. 4

5 Der Torwart muß seine Abschläge so durchführen, daß er dabei keinen gefährdet. Der Torwart darf darauf bestehen, daß bei seinem Abschlag die Mitspieler 5 Schritt Abstand halten. Spielt er vorzeitig den Ball, so geht er das Risiko ein, daß der Ball vom Gegner abgefangen wird. Auszeit : Jeder Mannschaftskapitän kann bei Spielunterbrechung innerhalb der ersten 12 Minuten durch Handzeichen eine einmalige Auszeit von einer halben Minute pro Satz nehmen. FRIEDENSSCHULE LINGEN Haupt-und Realschule mit Orientierungsstufe Lingen, Kiesbergstraße 80 " 0591/ Volker Lessing, Werkstättenstraße 7, Lingen " 0591/48636 Fax 0591/

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