AiR Aktiv im Ruhestand

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1 9 AiR Aktiv im Ruhestand September Jahrgang Mobilität im Alter: Barrierefrei Seite 5 Verena Bentele, Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Seite 10 Gespräch mit PKV-Vorstand: Altersdiskriminierungen beenden mit dbb Seiten

2 Unsere Autoversicherung Mit dbb-extrabonus für Neukunden in e h c s t u 2e5gen V or-lagge dieselisegdeurts, cdhieeinmsit ihrer G g dbb-mit unde zur erhalten herung als Neuk malig 25. ic in Autovers RG wechseln, e U B HUK-CO Mit der HUK-COBURG fahren dbb-mitglieder gut und günstig: Niedrige Beiträge Im Tarif Kasko SELECT sparen Sie gegenüber der normalen Kasko 20 % Beitrag ein. Top Schadenservice Wir lassen Ihr Auto abholen, wenn es nicht mehr fahrbereit ist. Ihr Fahrzeug wird in hoher Qualität repariert und innen und außen gereinigt zurückgebracht. Wir geben auf die Arbeit unserer Partnerwerkstätten 5 Jahre Garantie. Die Hersteller-Garantie bleibt erhalten. Beratung zu allen Optionen Wer möchte, der kann seine Kasko auch ohne Werkstattbindung abschließen. dbb-extrabonus 25 für Neukunden dbb-mitglieder erhalten einmalig 25, wenn Sie mit Ihrer Autoversicherung als Neukunde zu uns wechseln. Holen Sie sich gleich Ihr Angebot ab! Die Adresse Ihres nächsten Ansprechpartners finden Sie im örtlichen Telefonbuch oder auf Oder rufen Sie an: Telefon Kostenlos aus deutschen Telefonnetzen

3 Aktiv im Ruhestand Wie schade Schwerpunkt: Mobilität im Alter Generationentaugliche Gesetze: Demografie-Check24 4 Nachgefragt 5 Verena Bentele, Behinderten beauftragte der Bundesregierung 5 Standpunkt Barrierefreiheit: Teilhabe garantiert Lebensqualität 6 Kompakt Verbleib in der GKV kann sich lohnen 8 Rentenbescheide und Mütterrente: Widerspruch nicht erforderlich 8 Mütterrente und Rente mit 63: Auf Beamtenschaft übertragen 10 Unser Weg in eine inklusive Gesellschaft. Der Nationale Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Gespräch mit PKV-Vorstand: Altersdiskriminierung beenden 10 Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Seite 71 (Stand: September 2011) 6 Quelle: Medien 12 Apps für Menschen mit Behinderungen 12 Vorgestellt 3 Klaus Geißler: Der Lehrer fürs Leben 14 Blickpunkt 14 Seniorengerechte Möbel: Clever Wohnen ist schöner 16 Aktuell Bundesbeihilfeverordnung: Leistungsverbesserungen 18 Aus den Ländern Impressum: AiR Aktiv im Ruhestand. Magazin des dbb für Ruhestandsbeamte, Rentner und Hinterbliebene. Herausgeber: Bundesleitung des dbb beamtenbund und tarifunion, Friedrichstraße 169/170, Berlin. Telefon: Telefax: Internet: Chefredakteur: Dr. Walter Schmitz (sm). Redak tion: Christine Bonath (cri), Jan Brenner (br) sowie Carl-Walter Bauer (cwb). Redaktionsschluss: 10. jeden Monats. Beiträge, die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. AiR Aktiv im Ruhestand erscheint zehnmal im Jahr. Titelbild: Dan Race Fotolia. Einsendungen zur Veröffent lichung: Manuskripte und Leserzuschriften müssen an die Redaktion geschickt werden mit dem Hinweis auf Veröffentlichung, andernfalls können die Beiträge nicht veröffentlicht werden. B ezugsbedingungen: Preis des Einzelheftes 3,50 Euro inkl. Versandkosten. Jahresabonnement für Nichtmitglieder 33,90 Euro inkl. Porto und Versand. Für Mitglieder der BRH-Landesorganisationen ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. Adressänderungen und Kündigungen bitte schriftlich an den dbb verlag. Die Kündigungen des Jahresabonnements müssen bis zum 10. Dezember beim dbb verlag eingegangen sein, andernfalls muss der Bezugspreis für das nächste Jahr bezahlt werden. Layout: Patrick Boetselaars, FDS, Geldern. Verlag: dbb verlag gmbh. Internet: Verlagsort und Bestell anschrift: Friedrichstraße 165, Berlin. Telefon: Telefax: Anzeigenverkauf: dbb verlag gmbh, Mediacenter, Dechenstraße 15 a, Ratingen. Telefon: Telefax: Anzeigenleitung: Petra Opitz-Hannen, Telefon: Anzeigenverkauf: Panagiotis Chrissovergis, Telefon: Anzeigendisposition: Britta Urbanski, Telefon: Anzeigentarif Nr. 55 (dbb magazin) und Aktiv im Ruhestand Nr. 42, gültig ab Druckauflage: dbb magazin Exemplare (IVW 2/2014). Druckauf lage AiR Aktiv im Ruhestand Exemplare (IVW 2/2014), inkl. Auflagenanteil Seniorenmagazin. Anzeigenschluss: 6 Wochen vor Erscheinen. Herstellung: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien, Marktweg 42 50, Geldern. Gedruckt auf Papier aus elementar-chlorfrei gebleichtem Zellstoff. ISSN BRH Sachsen: Mobile Wahlversprechen 20 BRH NRW: Alte Ärzte nicht diskriminieren 21 Satire 22 Gewinnspiel 24 dbb Zwei-Klassen-Gerechtigkeit? 26 Wohnungsbaupolitik: Bau fällig? 28 Föderalismusreform: Umdenken 32 Steuerbetrug konsequent bekämpfen 35 Onlinehandel und Logistik: Pakete müssen schneller werden 40 Im Interview: Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 46 > AiR September 2014 > brh Inhalt Bund, Länder und Kommunen haben bei der Herstellung barrierefreier Bauten eine Vorbildfunktion. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass sowohl Neu- und Umbauten als auch die große Anzahl der Bestandsbauten langfristig weitgehend barrierefrei werden. Vollständige Barrierefreiheit ist in Bestandsbauten aus bautech nischen Gründen und auch aus Kosten gründen in der Regel nicht möglich. Editorial

4 Aktiv im Ruhestand Generationentaugliche Gesetze: Demografie-Check24 Gina Sanders Fotolia (2) anhand des DemografieChecks aus dem Denken in Legislaturperioden herausgelöst werden und für mehr Generationengerechtigkeit sorgen. Die Antworten der Ressorts werden in die allgemeinen Begründungen eines Gesetzesentwurfs aufgenommen und können so von jedermann nachgelesen werden. Editorial 4 Generationengerechtigkeit heißt miteinander... Es ist schon so eine Sache mit Beipackzetteln zu Medikamenten. Wer sich die Mühe macht, das Kleingedruckte tatsächlich zu lesen, will in den meisten Fällen gar nicht mehr mit seinem Arzt oder Apotheker über die aufgeführten Risiken und Nebenwirkungen sprechen, sondern schluckt die Pillen in der Hoffnung, dass sein Gesundheitszustand sich verbessert, statt sich infolge möglicher Unverträglichkeiten noch zu verschlechtern. Meistens tritt tatsächlich Besserung ein, denn die Beipackzettel listen die eher seltenen Ausnahmen von der Regel auf. Ähnlich und doch ganz anders verhält es sich mit dem im Koalitionsvertrag vereinbarten DemografieCheck für alle Gesetze und > AiR September 2014 Besonders interessant dürften die Antworten auf Frage sieben sein, die die Innen-, Gesundheits- und Finanzminister zu beantworten haben: Führt das Vorhaben zu finanziellen Belastungen (zum Beispiel Steuer- oder Abgabeerhöhungen, Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge) für künftige Generationen? Das ist im Zweifel zu bejahen und siehe Verordnungen des Bundes. Durch 24 Prüffragen zu den demografischen Folgen und Risiken eines Gesetzesvorhabens sollen die Belange der Generationen berücksichtigt werden. Der Demografie-Check ergänzt den bereits seit 2009 zur Gesetzesfolgenabschätzung verwendeten Fragenkatalog zu den Themen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die zuständigen Bundesministerien müssen einzeln oder ressortübergreifend Fragen nach den Auswirkungen eines Gesetzes auf die sich verändernde Anzahl von jüngeren und äl teren Menschen ebenso klären wie die Berücksichtigung wohnortnaher und barrierefreier Angebote und Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Gesetze sollen... und nicht gegeneinander. Beipackzettel in Kauf zu nehmen, wenn demografiebedingte Probleme generationengerecht gelöst werden sollen. Wird nicht zukunftweisend investiert, werden Szenarien Wirklichkeit, die niemand will und spätere Generationen finanziell mehr belasten werden als ein planmäßiges und bewusstes Gegensteuern: leer stehende Häuser und Wohnungen auf dem Land, überteuerte Szenewohnungen in den Ballungsräumen, allerorts fehlende Seniorenwohnungen, fehlende Pflegeplätze und fehlende Pflegekräfte. Das ist eine schlechte Nachricht für alle Betroffenen, ob jung oder alt; die gute: Dem Demografie-Check zum Trotz kann die Politik etwas dagegen tun. sm

5 ? Aktiv im Ruhestand Eine Frage an Verena Bentele, Behindertenbeauftragte der Bundesregierung: Barrieren in den Köpfen beseitigen Dennoch klafft noch immer eine große Lücke zwischen Theorie und Praxis, dem gesetzlichen Anspruch und der Realität vor Ort das erleben Menschen mit Ein schränkungen jeden Tag hautnah aufs Neue. Das liegt auch daran, dass das BGG keine allgemeine bun desweite Verpflichtung für die Privatwirtschaft auf Herstellung von Barriere freiheit vorsieht. Jedoch hat der Gesetzgeber die Möglichkeit von Zielverein barungen zur Schaffung von Barrierefreiheit einge richtet ( 5 BGG). Diese Vor schrift regelt, dass Unter nehmen und anerkannte Behindertenverbände in eigener Verantwortung Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung, um behinderten Menschen die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber noch lange nicht überall für die Praxis. In welchen Be reichen sehen Sie auch mit Blick auf die wach sende Zahl lebensälterer Menschen mit Behin derungen den größten Handlungsbedarf? Verena Bentele sogenannte Zielvereinba rungen darüber treffen können, wie und in wel chem Zeitraum Beeinträch tigungen für behinderte Menschen beseitigt wer den können. Und hier ist aus meiner Sicht ein wich tiger Punkt, an dem ange setzt werden kann und muss. Große wie kleinere Unternehmen sollten sich ihrer Verantwortung be wusst werden und den in klusiven Gedanken zur Fir menpolitik machen. Ein gu tes Beispiel ist die Zielver einbarung Barrierefreiheit in Hotellerie und Gastrono mie der Hotelverbände DEHOGA Bundesverband und IHA mit Verbänden be hinderter Menschen: Sie be inhaltet Vereinbarungen zur standardisierten Erfassung, Bewertung und Darstellung barrierefreier Angebote in Hotellerie und Gastronomie in Deutschland. Die barrie refreien Angebote werden nach dem neuen Standard beispielsweise im Deut schen Hotelführer gekenn zeichnet. Allerdings könnte dieses Instrument der Ziel vereinbarungen noch viel stärker Anwendung finden. Und hier sind auch die Selbsthilfe-Verbände be hinderter Menschen ge fragt. Denn auch von ihnen müssen Impulse kommen, auch sie sind aufgefordert, Verhandlungen über Ziel vereinbarungen zu initiieren und ihre Ziele und Vorstel Diese mögliche Zusam menarbeit zwischen Privat wirtschaft und Verbänden ist nur ein Beispiel, wie der inklusive Gedanke im Alltag umgesetzt werden kann, es gibt zahllose davon. Aber eines ist am Wichtigsten: Die Beseitigung der Barriere in den Köpfen. Menschen mit Behinderung sind keine Belastung, sie gehören nicht nur dazu, sie sind eine Berei cherung für unsere Gesell schaft. Ist dieser Schalter in den Köpfen erst einmal umgelegt, geht vieles von allein, wird ein sozialer und inklusiv ausgestalteter öf fentlicher Raum selbstver ständlich. Dies mag für viele zunächst einmal sehr idea listisch klingen. Aber es gibt genügend Beispiele, in de nen Inklusion bereits gelebt wird und Barrierefreiheit selbstverständlich ist. Daran müssen wir weiter gemein sam arbeiten. P.S.: Zahlreiche solcher Bei spiele finden sich übrigens auf der Inklusionslandkarte, die unter landkarte.de zu finden ist. Dort können inklusive Pro jekte, Unternehmen, Gast stätten oder Museen ein getragen und auch bewer tet werden. > AiR September Nachgefragt Wenn unser Ziel einer inklu siven Gesellschaft erreicht werden soll, ist umfassende Barrierefreiheit eine zwin gende Voraussetzung. Dies ist nicht nur für Menschen mit einer angeborenen Be hinderung von zentraler Be deutung, sondern auch für Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Alter eingeschränkt werden. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur barrierefreien Teilhabe ist das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG), das am 1. Mai 2002 in Kraft getre ten ist. Kernstück dieses Behindertengleichstel lungsgesetzes ist die Her stellung einer umfassend verstandenen Barrierefrei heit. Sie wird an zentraler Stelle im Gesetz definiert. lungen selbstbewusst ein zubringen. Das Bundes kompetenzzentrum Barrie refreiheit (BKB) kann bei der Vermittlung zwischen Wirtschaft und Verbänden helfen, denn oftmals fehlt gerade kleineren Akteuren Beratung und Unterstüt zung. AiR: Tom Maelsa Verena Bentele:

6 Aktiv im Ruhestand Barrierefreiheit: Teilhabe garantiert Lebensqualität Die Menschen, nicht nur in Deutschland, werden immer älter. Damit ver ändern sich auch die Anforderungen beispielsweise an Stadtentwicklung und Wohnungsbau. Die dbb bundesseniorenvertretung engagiert sich für die konsequente Umsetzung von Barrierefreiheit. Ansonsten werden be sonders die älteren Menschen mit und ohne Behinderung auf der Strecke bleiben, weil sie einen großen Teil ihrer Lebensqualität durch verwehrte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einbüßen. refrei sein, sei es durch Fahrstühle oder Treppen lifte, sei es mittels ebener diger Zugänge oder Ram pen. Die öffentlichen Ver kehrsmittel müssen über abgesenkte Einstiege verfügen. Gerade für ältere Menschen gewinnt der Zugang zu öf fentlichen Einrichtungen oder Einkaufsstätten im mer mehr an Bedeutung. Auch wollen sie möglichst lange unabhängig und ei genverantwortlich in ihrer häuslichen Umgebung leben. Der längere Verbleib im gewohnten Umfeld kann durch verschiedene Maß nahmen ermöglicht wer den. Es beginnt bereits bei der Schaffung entspre chenden Wohnraums, das heißt, die Barrierefreiheit sollte grundsätzlich ab Be ginn der Planung von Bau vorhaben bedacht werden. Vorhandener Wohnraum muss häufig an die verän derten Bedürfnisse ange passt werden, beispiels weise durch den Einbau von Treppenliften oder Fahrstühlen und behin dertengerechten Bädern. Alternative Wohnformen fördern Gleiches gilt auch für tech nikunterstützte Assistenz systeme, wobei hier zu nächst dem erheblichen Entwicklungsbedarf Rech nung zu tragen ist. Dieses Thema soll auf dem 3. Fo rum Behindertenpolitik des dbb am 28. und 29. April 2015 aufgegriffen werden. > AiR September 2014 Besonders hilfreich und sinnvoll im Hinblick auf den Verbleib älterer Men schen in ihrer häuslichen Umgebung sind ferner Netzwerke, wie Freiwilli genzentren, Seniorenbü ros, Selbsthilfekontaktstel len oder auch kirchliche Einrichtungen. Derartige Netzwerke benötigen häu fig, ebenso wie Projekte mit kulturellen oder sozia len Zwecken, Förderung. Jan Brenner Standpunkt 6 Freiwillige Netzwerke bilden und nutzen Wolfgang Speck, Vorsitzender dbb bundesseniorenvertretung Viele ältere Menschen können aber aufgrund von gesundheitlichen und/oder körperlichen Einschränkun gen nicht mehr oder nicht ohne Hilfe in der häusli chen Umgebung verblei ben. Alternative Wohnfor men und Wohnprojekte, wie beispielsweise das Zu sammenleben verschiede ner Generationen, eröff nen insoweit neue Mög lichkeiten. Der Vorteil die ser Wohnformen oder Wohnprojekte liegt nicht nur darin, dass die älteren Menschen in ihrer vertrau ten Umgebung verbleiben können, sondern außer dem die Wahrnehmung sozialer Kontakte erleich tert wird. Letzteres wird auch mit wohnortnahen sozialen und kulturellen Begegnungsorten, wie Seniorentreffs oder Sport gruppen, ermöglicht. Bei der Einrichtung derartiger Begegnungsorte, die not wendig sind, um eine akti ve gesellschaftliche Teilha be im Alter zu ermögli chen, sind Bund, Länder und Kommunen gefordert. Sowohl in den Städten als auch ganz besonders in den ländlichen Regionen sind zudem die erforderli chen Verkehrsinfrastruktu ren und Mobilitätsangebo te zu schaffen. Dies bedeu tet, der Zugang zu den Einrichtungen muss barrie Die dbb bundessenioren vertretung wird sich wei terhin gemeinsam mit dem dbb dafür einsetzen, dass Menschen mit Behin derung, unabhängig vom Alter, die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Le ben ermöglicht wird. Ne ben den oben angespro chenen Aspekten zählt hierzu selbstverständlich auch die vollständige Um setzung der UN-Behinder tenrechtskonvention. Au ßerdem ist die spürbare Erhöhung der seit 1975 unveränderten Steuerfrei beträge für schwerbehin derte Menschen wie auch die Entbürokratisierung bei der Beantragung von geförderten Krediten und Zuschüssen mehr als überfällig. Wolfgang Speck

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8 Aktiv im Ruhestand dbb bundesseniorenvertretung: Verbleib in der GKV kann sich lohnen Die Zweite Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Uta KramerSchröder, kritisierte am 17. Juli 2014 in Berlin die fehlende Beratung gesetzlich krankenversicherter Ehefrauen von Beamten, die ihre Erwerbstätigkeit wegen Kinderbetreuung oder der Pflege Angehöriger unterbrechen. Viele von ihnen würden während dieser Zeit ihre Mitgliedschaft in der gesetz lichen Krankenversicherung (GKV) beenden und sich privat mit Beihilfeanspruch über ihren Ehemann versichern. Sie werden aber nicht darüber aufgeklärt, dass dies sehr teuer werden kann, so Uta Kramer-Schröder. gesetzlichen Krankenver sicherung waren. Die zugrunde zu legende Lebensarbeitszeit beginne mit der Aufnahme der ersten Berufstätigkeit. Habe eine Erwerbstätige beispielsweise mit 18 Jahren im Jahr 1970 eine Lehre begonnen und sei 2010 in Rente gegangen, müsse sie in den letzten 20 Jahren, also ab 1990, 18 Jahre Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung gewesen sein. Dies aber gelinge vielen Frauen nicht, mit der Folge, dass sie nur freiwilliges Mitglied in der KVdR sein könnten und bei der Berechnung ihres Beitrags nicht nur die eigene Rente, sondern auch andere Einkünfte und Einkünfte des Ehepartners zugrunde gelegt werden, sodass häufig ein Großteil der Die Zweite Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung forderte eine Beratung zum Zeitpunkt der Unterbrechung der Erwerbstätigkeit, damit die Betroffenen nicht erst dann mit dieser Situation konfrontiert würden, wenn die Konsequenzen nicht mehr zu ändern seien. Bereits jetzt könne aber festgestellt werden, dass man auch bei Unterbrechung der Erwerbstätigkeit freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben und damit das Problem umgehen könne. Rentenbescheide und Mütterrente: Widerspruch nicht erforderlich Der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Wolfgang Speck, wies am 30. Juli 2014 in Berlin darauf hin, dass mit den aktuellen Rentenbescheiden lediglich über die Rentenanpassung zum 1. Juli 2014 informiert werde. Die sogenannte Mütterrente für die Erziehung von vor 1992 geborenen Kindern, die ebenfalls zum 1. Juli 2014 in Kraft getreten sei, werde zu einem späteren Zeitpunkt durch Zahlung eines entsprechenden Zuschlags umgesetzt. Leider findet sich erst auf der dritten Seite des Bescheides der Hinweis, dass die Betroffenen zur Mütterrente unaufgefordert weiteren Bescheid von dem Träger der Rentenversicherung erhalten würden. Da die Bescheide für die Empfängerinnen und Empfänger ohnehin nur schwer verständlich sind und in der Berichterstattung die Mütterrente im Vordergrund > AiR September 2014 MEV Kompakt 8 Die Wiederaufnahme einer versicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit nach der Unterbrechung reiche nicht ohne Weiteres aus, um später Pflichtmitglied in der Krankenversicherung für Rentner (KVdR) werden zu können. Vielmehr sei es zudem Voraussetzung, dass die Betroffenen in der zweiten Hälfte ihrer Lebensarbeitszeit zu 90 Prozent Mitglied in der Rente für den Beitrag aufgebraucht werde. stand, hat dies zu Verunsicherung geführt, so Speck. Wichtig für die betroffenen Rentnerinnen und Rentner sei also, dass sie gegen den Bescheid über die Rentenanpassung zum 1. Juli 2014 keinen Widerspruch einlegen und auch keinen Antrag auf Zahlung der Mütterrente stellen müssten, stellte der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung fest.

9 Dateiname: _04PR9_Dt_gesetzl_Unfallversicherung_dbb_magazin_9_2014.pdf; Nettoformat:( x mm); Datum: 04. Aug :16:17; PDF-CMYK ab 150dpi (WF), L.N. Schaffrath DruckMedien Anzeige Und wie geht es Ihrem Rücken heute? Checkliste: Das können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber tun: Eine Gefährdungsbeurteilung von physischen und psychischen Belastungen durchführen und daraus erforderliche Maßnahmen ableiten: Dazu ist jeder Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet. Sich im Unternehmerportal der Präventionskampagne informieren, wie Rückenbelastungen im Betrieb erkannt und vermindert werden können: Wenn unsere Rücken sprechen könnten, sie würden sich häufiger beschweren. Zum Beispiel, wenn wir zu lange vor dem Computer sitzen oder in einer erzwungenen Körperhaltung arbeiten. Oder wenn Stress und hohe Arbeitsanforderungen mal wieder über unsere Rücken gehen. Doch weil unsere Rücken nicht sprechen können, äußert sich die permanente Fehlbelastung bei vielen Menschen irgendwann mit Schmerzen: Rund ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland entfällt auf Erkrankungen des sogenannten Muskel-Skelett-Systems. Den größten Teil davon verursachen Rückenleiden. Das muss nicht sein: Viele Rückenbelastungen können bereits mit einfachen Maßnahmen reduziert oder gar verhindert werden. Mehr Aufmerksamkeit für den Rücken fordert daher die Präventionskampagne Denk an mich. Dein Rücken. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten, insbesondere von kleinen und mittleren Betrieben, und unterstützt diese gezielt bei der Aufgabe, die Rückenbelastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vermindern. Zum Beispiel mit individueller Beratung und Information über Handlungsmöglichkeiten und konkrete Präventionsmaßnahmen. Aber auch mit Aktionsmaterialien und Werbemitteln, die den Rücken wieder in Erinnerung rufen. Mehr Rückengesundheit ist auch für Ihr Unternehmen wichtig. Fangen Sie noch heute damit an! Denk an mich. Dein Rücken ist eine Präventionskampagne der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, der Knappschaft sowie der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Mehr Informationen unter: Das können Beschäftigte tun: Ihren Arbeitgeber oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit ansprechen, wenn sie Rückenschmerzen bei der Arbeit haben. Jeden Tag fünf bis zehn Minuten etwas für den Rücken tun: zum Beispiel mit mehr Bewegung in der Freizeit oder Ausgleichsübungen in Arbeitspausen. Anregungen unter Webcode: dam10810 Und das können Sie tun: Schlagen Sie das Thema Rückengesundheit für den Arbeitsschutzausschuss vor: Ihre Ansprechpartnerinnen und -partner sind Fachkräfte für Arbeitssicherheit, aber auch der Betriebs- oder Personalrat. Informieren Sie sich auf der Kampagnenhomepage über Aktionsmöglichkeiten. Regen Sie an, einen Gesundheitstag zum Thema Rücken im Unternehmen durchzuführen. Kostenfreie Veranstaltungsmodule erhalten Unternehmen unter www. deinruecken.de, Webcode dam13699

10 Aktiv im Ruhestand Mütterrente und Rente mit 63: Auf Beamtenschaft übertragen Der dbb hält an seiner Forderung fest, jüngste Rentenbeschlüsse auf den Beamtenbereich zu übertragen. Dies gelte sowohl für die sogenannte Mütterrente als auch für die abschlagsfreie Rente mit 63. Wir fordern Gerechtigkeit für die Beamtenschaft, erklärte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt am 12. August Der Nachrichtenagentur dpa sagte Dauderstädt: Auch Beamte müssen nach 45 Dienstjahren abschlagsfrei in Pension gehen können, und die Kindererziehungszuschläge für vor 1992 geborenen Nachwuchs müssen entsprechend der Neuregelung im litische Frage, wie und ob sich die geleistete Kindererziehung positiv auf die Altersbezüge auswirkt, kann nicht an Systemgrenzen haltmachen, mahnte der dbb Chef und fügte hinzu: Bei aller Unterschiedlichkeit der Strukturen in Ren- Gespräch mit PKV-Vorstand: Altersdiskriminierungen beenden Am 4. August 2014 kam der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Wolfgang Speck, in Koblenz mit dem Vorsitzenden des Verbandes der privaten Krankenversicherungen (PKV), Uwe Laue, und dem PKV-Geschäftsführer Dr. Volker Leienbach zu einem Meinungsaustausch über aktuelle senioren politische Themen zusammen. Alexandra Hagen-Freusberg Kompakt 10 Rentenrecht wirkungsgleich angehoben werden. Auch die Vorsitzende der Frauenunion, Maria Böhmer, hatte sich in der Rheinischen Post (Ausgabe vom 12. August 2014) für eine Übertragung der Mütterrente auf Beamtinnen ausgesprochen. Die gesellschaftspo- ten- und Pensionsberechnung bestehen wir auf Parallelität der Entwicklung. Alle Renteneinschnitte der vergangenen Jahre, etwa beim Höchstsatz oder dem Eintrittsalter, sind wirkungsgleich auf die Beamten übertragen worden. Das Gleiche fordern wir jetzt auch mit Blick auf die Mütterrente und den abschlagsfreien Ruhestands eintritt nach 45 Arbeits jahren. Wolfgang Speck, der PKV-Vorsitzende Uwe Laue und PKV-Geschäftsführer Dr. Volker Leienbach (von links). Wolfgang Speck sprach die Probleme von Versorgungsempfängern durch Änderungen des Beihilferechts an. Diese Änderun> AiR September 2014 gen stellten sich meist als Beihilfekürzungen heraus, und die daraus entstehenden Erstattungslücken könnten von den Betroffe- nen nicht oder zumindest nicht zu vertretbaren Kosten geschlossen werden. Dem PKV seien diese Probleme bekannt, so Uwe Laue, jedoch könne nicht in jedem Fall und von jedem Versicherer eine Lösung gefunden werden. Dazu sei die Thematik zu vielschichtig. Dies gelte insbesondere für die kleineren Versicherer. Dennoch sei dem PKV die Tragweite dieses Themas bewusst. In diesem Zusammenhang müsse auch berücksichtigt werden, dass Lösungen der Zustimmung der BAFin bedürften. Des Weiteren thematisierte Speck die Diskriminierung von Seniorinnen und Senioren bei der Vergabe von Krediten sowie bei Abschluss und Handhabung von Versicherungsverträgen. So würden manche Geldinstitute von 65-Jährigen angebotene Sicherhei-

11 Aktiv im Ruhestand Dateiname: _2BI03_Sparda_Bank_dbb_magazin_5_2014.pdf; Nettoformat:(90.00 x mm); Datum: 27. Mar :46:17; PDF-CMYK ab 150dpi (WF), L.N. Schaffrath DruckMedien ten für Kredite nur wegen des Alters nicht akzeptieren. Auch bei Fahrzeugversicherungen müssten Seniorinnen und Senioren mit höheren Versicherungsprämien rechnen, und zwar nicht nur beim Abschluss von Neuverträgen. Es komme auch vor, dass bei bestehenden Verträgen eine Beitragsanpassung nach oben nicht wegen allgemein geänderter Risiken, sondern allein wegen des Alters erfolgten. Laue bestätigte, dass die Banken bei der Vergabe von Krediten an Seniorinnen und Senioren unterschiedlich agieren. Auch hier habe je- doch ein Umdenkungsprozess begonnen unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Lebenser wartung gestiegen sei. Allerdings sei auch zu berücksichtigen, dass Rente und Versorgung nicht als Sicherheit dienen könnten. Die Handhabung der Beitragsanpassung bei Fahrzeugversicherungen sei ihm so nicht bekannt. Er werde der Frage nachgehen. Abschließend betonten die Gesprächsteilnehmer die Notwendigkeit des Nebeneinanders von gesetzlicher und privater Krankenversicherung sowie der Beihilfe.»WIR zahlen 0 fürs Girokonto.«Abwegige Ansichten kaipity Fotolia Der dbb hat sich gegen die Darstellung in einigen Medien gewehrt, pensionierte Staatsdiener seien die Reichsten im Lande: Es ist doch abwegig zu glauben, jeder der 1,5 Millionen Versorgungsempfänger habe eine Immobilie in bester Lage, ein stattliches Aktiendepot und eine Pension von Euro, sagte Hans-Ulrich Benra, stellvertretender Bundesvorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 27. Juli 2014). Die Ruheständler seien keine Vermögenden im Tal der Sorglosen, das sei eine Skandalisierung. Dabei lege Benra den Finger in eine Schwachstelle der Statistik, schreibt die Zeitung: Weil die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), auf die sich die Medienberichte bezogen, nur solche Haushalte mit einem Maximaleinkommen von Euro im Monat erfasst, fallen Topmanager und größere Unternehmer heraus. Letztlich seien doch die Unternehmer und nicht die Pensionäre die reichste Gruppe im Lande. > AiR September 2014 Gemeinsam mehr als eine Bank SpardaGiro: Das kostenlose Girokonto* für Mitglieder. Wechseln auch Sie zur Bank, die ihren Mitgliedern gehört. Denn gemeinsam machen wir faire Konditionen und einfache Produkte möglich. So, wie unser kostenloses Girokonto.* Das können Sie auch ganz bequem online nutzen oder unterwegs mit unserer App. Und um den Kontowechsel kümmern wir uns auch. Jetzt informieren: Kundenmonitor Deutschland 2013 Sparda-Banken (Platz 1 von ) Kundenzufriedenheit bei Banken und Sparkassen unter 8 ausgewiesenen Instituten * Lohn-/Gehalts-/Rentenkonto für Mitglieder bei Erwerb von 52, Euro Genossenschaftsanteil mit attraktiver Dividende.

12 Aktiv im Ruhestand Apps für Menschen mit Behinderungen: Alltagshelfer Smartphone Menschen mit Gehbehinderungen haben es oft schwer, durch die Stadt zu navigieren. Mit dem Rollstuhl unüberwindbare Treppen, zu enge Wege, zu starke Steigungen und viele andere Hindernisse erschweren das Vorankommen oder machen es ohne fremde Hilfe gar unmöglich. Aber auch Menschen mit anderen Behinderungen stellt das tägliche Leben immer wieder vor Herausforderungen. Smartphone-Apps können mittlerweile in vielen Situationen helfen. AiR hat die besten herausgesucht und stellt sie vor. Medien 12 Durchblick für Rollstuhlfahrer Besonders für Rollstuhl fahrer ist die App Wheelmap gedacht. Unter gibt es zudem eine interaktive Karte mit rollstuhlgerechten Orten. Das Kartenprojekt steht ähnlich wie die Internetenzyklopädie Wikipedia jedermann zur Bearbeitung offen, sodass fortwährend Informationen ergänzt werden. Die digitale Straßenkarte ist von der Initiative Sozialhelden ins Leben gerufen worden, maßgeblich von Rollstuhlfahrer Raul Krauthausen. Das Projekt eröffnet Besuchern eines Lokals, Museums oder einer öffentlichen Einrichtung die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob der Ort rollstuhlgerecht ist oder nicht. Weil das Ganze nur richtig Sinn macht, wenn man die Landkarte mit auf Städtetour nehmen kann, gibt es Wheelmap auch als App für ios und Android-Smartphones. Wheelmap wurde bereits ausgezeichnet: Die Erfin> AiR September 2014 der gewannen unter anderem den Deutschen Engagementpreis 2009 sowie den Deutschen Bürgerpreis Finanziert wird das Projekt aus Preis-, Förder- und Spendengeldern. Wheelmap ist kostenlos. Apps, die Blinde sehen lassen Hilfe für Sehbehinderte oder blinde Menschen verspricht die App Ariadne GPS. Theseus half der Faden der Ariadne in der griechischen Mythologie einst aus dem Labyrinth des Minotaurus. Was heute noch von Höhlenforschern und Tauchern erfolgreich angewendet wird, möchte Ariadne GPS auch sehbehinderten Menschen zugänglich machen. Durch konsequente Nutzung der Sprachausgabe moderner Smartphones soll es die Navigationsapp ermöglichen, sicher zu navigieren, ohne auf den Bildschirm des Smart phones sehen zu müssen. So wird das Handy zum Beispiel geortet, wenn der Button Wo bin ich? gedrückt wird. Die App elypse Fotolia Navigation mit dem Smartphone funktioniert mit den richtigen Apps auch bei sehbehinderten Menschen. sagt dann den aktuellen Ort an und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, auch umliegende Straße und Plätze zu erfassen und die Navigation zum Zielort rein sprachgesteuert zu starten. Ariadne GPS kostet derzeit 5,49 Euro. gar, wenn der Nutzer im Zug, im Bus oder im Auto unterwegs ist und sagt dann auf Wunsch an, welche interessanten Orte gerade passiert werden, zum Beispiel die nächste Bushaltestelle oder Sehenswürdigkeit. Noch konsequenter verfolgt die App BlindSquare die Idee eines Navigationssystems für Sehbehinderte. Die App kann optional mit der kostenlosen Social Networking App Foursquare kombiniert werden, die zum Beispiel die interessantesten Orte einer Stadt sammelt und bewertet. So wird das Smartphone zum mächtigen Navigations instrument für Sehbehinderte. Auf Knopfdruck ortet BlindSquare per GPS und Kompass die aktuelle Position und schlägt anschließend Informationen über die Umgebung auf Four square nach. Die Software entscheidet anhand von Voreinstellungen und Algorithmen, welche Informationen für den Nutzer relevant sind, und liest diese dann mittels einer hochwertigen Sprachausgabe vor. BlindSquare merkt so- Neben normalen Kopfhörern erlaubt BlindSquare auch den Anschluss von Kopfhörern, die das Audiosignal auf die Schädelknochen übertragen so bleiben die Ohren frei für Umweltgeräusche oder den Anschluss einer mobilen Braillezeile. Die App ist derzeit nur für ios erhältlich und kostet 26,99 Euro. Während die großen Elek tronikkonzerne Milliardensummen durch ihre Entwicklungsabteilungen pumpen, um jedes Jahr ein besseres Smartphone auf den Markt zu bringen, hinkt die Entwicklung von Geräten speziell für Menschen mit Behinderungen hinterher. Zwar verfügen alle Smartphone- und Computerbetriebssysteme über viele zuschaltbare Hilfen für behinderte Menschen. Trotzdem werden

13 Dateiname: _04EZ5_Reise_AiR_9_2014.pdf; Nettoformat:( x mm); Datum: 30. Jul :20:30; PDF-CMYK ab 150dpi (WF), L.N. Schaffrath DruckMedien Aktiv im Ruhestand Bisher leider nur ein Prototyp: Das Braille-Smartphone von Sumit Dagar. der grafischen Kommuni kation erschlossen werden. Grundlage ist ein innovati ver Touchscreen, der in der Lage ist, Inhalte in fühlbare Muster zu verwandeln, sagte Dagar der Times Of India im Jahr Die Rückmeldungen während der Testphase waren enorm. Es hat sich gezeigt, dass sich das Gerät eher wie ein Alltagsbegleiter als ein Telefon für den Nutzer anfühlt. Ob und wann das Gerät in Serie gehen kann, ist bislang noch unklar. Sehen statt hören Auch für Gehörlose gibt es nützliche Apps die helfen, metschers an. Dennoch gibt es erste brauchbare Ansätze. Die App Verba Voice ist eine Kommuni kationshilfe für Menschen mit Hörschädigung, bei der Gesprochenes einfach als Text mitgelesen und sogar als Gebärdensprach video verfolgt werden kann. Der Ton zum Bei spiel von einer Vorlesung oder Unterrichtsstunde wird an einen Schrift- be ziehungsweise Gebärden sprachdolmetscher über tragen, der die gesproche ne Lautsprache live in Text oder Gebärdensprache übersetzt, was auf dem Bildschirm des Smart phones verfolgt werden kann. Gehörlose oder schwerhörige Schüler, Azu bis und Studenten zum Bei spiel können damit dem Unterricht und den Vorle sungen per Schrift oder Ge bärde folgen und somit die Inhalte besser verstehen. VerbaVoice ist als Kommu nikationshilfe anerkannt und für hörgeschädigte Menschen kostenlos, die zuständigen Kostenträger übernehmen die Kosten. Nach der Registrierung kann ein Dolmetscher über die VerbaVoice-Plattform für ei nen Termin beantragt wer den. Hörgeschädigte Men schen reichen einen Antrag auf Kostenübernahme beim Kostenträger ein und das VerbaVoice-Team organi siert den passenden Schrift dolmetscher oder Gebär densprachdolmetscher und bestätigt den Termin. Eine spezielle App für den Arztbesuch gehörloser Menschen hat die Firma Blue Owl Software ent wickelt. Die kostenlose isignit-app wurde spe ziell für den Einsatz im Kran kenhaus oder in der Arzt praxis entwickelt und stellt eine Basiskommuni kation in der Gebärden sprache sicher. Anhand von einfachen Fragen und Antworten kann sich ein schwerhöriger oder gehör loser Patient über das Smartphone mit einem Arzt oder einer Pflegekraft verständigen. Vorgegebe ne Themen erleichtern die Orientierung, und der Patient kann seine Proble me schnell beschreiben. Die Pflegekraft fragt ge zielt nach und informiert den Patienten. Der Arzt kann mit Unterstützung von isignit-app eine bes sere Anamnese erheben und den Patienten über die Behandlung oder die nächsten Schritte infor mieren. Die isignit-app kann und möchte nach eigenen Aus sagen keinen professionel len Übersetzer ersetzen. Für komplexe Unterhaltun gen sei ein Dolmetscher notwendig, vor allem in Situationen, die eine Ge fahr für die Gesundheit, den Körper und das Leben bedeuteten. Dennoch sei isignit-app die weltweit erste Anwendung für mo bile Endgeräte, die medi zinbezogene Inhalte in Ge bärdensprache übersetzt. Zurzeit sind die englische, die deutsche und die öster reichische Gebärdenspra che verfügbar. Die Anwen dung entstand in enger Zusammenarbeit mit ge bärdensprachlichen Mut tersprachlern und dem ServiceCenter ÖGS barrierefrei. br REISE UND ERHOLUNG DEUTSCHLAND Bad Sachsa/Harz: 2 FeWos, 2 Zi., Blk., Terrasse, Sat-TV, EBK, GS, Parkpl., 31, Berlin: 2,5 Zi. FeWo, EBK, GS, Kab.-TV, Parkpl., 45, p.t.-, Woche 275, Hausprospekt: 01 72/ Böhmer- u. Bay. Wald, Tiefenbach, Landgasthof/Ferienhof, Zi. DU/WC, Fahrräd., ÜF 24 HP 31,50 Hs.-Prosp. 4 Komf.FeWo, Tel /-5 31, Unser Anzeigenteam erreichen Sie unter: / > AiR September Medien den Alltag besser zu be wältigen. Zwar ist der Traum vom Echtzeit-Gebär dendolmetscher auf dem Smartphone noch nicht ganz zu Ende geträumt: Japanische Wissenschaftler arbeiten daran, Sprachauf nahmen per Smartphone in 3-D-animierte Gebärden sprache zu übersetzen, kämpfen aber noch mit mangelnden 3-D-Möglich keiten der kleinen Helfer. Die sind unabdingbar, denn für Gehörlose kommt es bei der Gebärdensprache neben den Zeichen auch auf die Interpretation der Mimik des Gebärdendol Sumit Dagar keine mit letzter Konse quenz für diese Zielgruppe entwickelten Geräte ange boten. Da bedarf es schon eines indischen Tüftlers wie Sumit Dagar, der 2013 den ersten Prototyp eines vollständig auf Braille ba sierenden Smartphones vorgestellt hat. Unter einer weichen Kunststoffober fläche verbirgt sich soge nanntes Gedächtnisme tall, dass immer wieder zu seiner ursprünglichen Form zurückkehrt, nachdem es von beweglichen Metall stiften verformt wurde. Blinden Menschen könnte damit die gesamte Welt

14 Aktiv im Ruhestand Klaus Geißler: Seine Berufswahl hat er nie bereut. Weder die lebensbedrohliche Erkrankung, die ihm mit 34 eine Oberschenkelamputation aufzwang, noch die Veränderungen seines Arbeitsumfeldes, denen er sich nach der Wende mit knapp 50 zu stellen hatte, konnten Klaus Geißler von seiner Berufung abbringen, zu unterrichten. Deshalb ist es folgerichtig, dass sich der ehemalige Realschulrektor jetzt, mit 73, ehrenamtlich einem Fach widmet, das seine pädagogische Kompetenz und persönliche Erfahrung voll in Anspruch nimmt. Als Botschafter der gemeinnützigen Stiftung MyHandicap, die hilft, die Situation von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu verbessern, ist Klaus Geißler der Lehrer fürs (Über-)Leben. Vorgestellt 14 Er ist kein Platz da, hier komme ich -Typ. Schon im Augenblick des Kennenlernens signalisiert der schlanke, weißhaarige Mann, dass er wenig davon hält, sich wegen seiner körperlichen Einschränkung eine Sonderrolle zu genehmigen. Im Gesicht des 73-Jährigen, der nach schwerer krebsartiger Erkrankung und einer Oberschenkelamputation seit vier Jahrzehnten mit einer Beinprothese durchs Leben geht, spiegelt sich kein Selbstmitleid, sondern Interesse. Sein Blick wirkt aufmunternd, aber auch forschend, als wollte er herausfinden, welche besonderen Fähigkeiten sich aus seinem Gegenüber entwickeln ließen. Es ist der Blick eines Lehrers, der seinen Beruf immer als Berufung empfunden hat. Ich würde auch heute noch einmal Lehrer werden, bekennt er, verschweigt aber nicht, dass der Weg zu seinem Traumberuf zunächst in Serpenti> AiR September 2014 nen verlief. In meiner Schulzeit taten meine Eltern alles dafür, dass ich Abitur mache. Ich tat alles dafür, es nicht zu machen, erzählt Klaus Geißler, während seine hellen Augen vor Selbstironie funkeln. Der bildungsresitente Sprössling, der im Mai 1941 im sächsischen Rochlitz als drittes von vier Kindern zur Welt gekommen war und in eher bescheidenen Verhältnissen aufwuchs, verließ die Schule ohne Abitur und erlernte im VER Stern Radio Rochlitz zunächst den Beruf des Rundfunkmechanikers, den er bis 1962 in einer Jugendbrigade ausübte Dann erst holte er auf dem zweiten Bildungweg sein Abitur nach, begann ein Lehrerstudium und trat nach dessen Abschluss 1965 in der tiefsten brandenburgischen Provinz, in der Nähe von Angermünde, seine erste Stelle als Grundschullehrer an. Damals gab es kaum jemanden, der bereit war, in die Uckermarck und auf die Christine Bonath (2) Der Lehrer fürs Leben Klaus Geißler ist trotz seiner schweren körperlichen Behinderung immer in Aktion: im eigenen Garten, im Arbeitszimmer oder im Ehrenamt, etwa als Botschafter von MyHandicap. Dörfer zu gehen. Mir kam das gelegen, weil ich ein bisschen weiter weg von meinem Elternhaus mit der kleinen Landwirtschaft wollte, wo es immer reichlich Arbeit gab, kommentiert Geißler seinen Wegzug aus Sachsen. Als Schüler ein Rabauke Geißler schlug Wurzeln in Brandenburg heiratete er seine Frau Siegrid, eine Tochter wurde geboren. Beruflich arbeitete er konsequent an seiner Weiterqualifikation. An der Polytechnischen Oberschule und späteren Realschule in Schwanebeck bei Berlin unterrichtete er zunächst Kunst und Russisch und nach einem weiteren Fernstudium auch Französisch. Ich habe mit meinen Schülern keinen strengen Ton gepflegt und immer darauf geachtet, ihnen den Rücken nicht zu verbiegen, sondern zu stärken, blickt Geißler zurück. Wie Schüler sich entwickeln und wie viel sie lernen, hänge letztendlich vom Geschick des Lehrers ab. Wer Lehrer werden will, sollte kein braver Schüler gewesen sein. Nur dann weiß man, wie Schüler ticken, sagt er und räumt auf Nachfrage ein, als Grundschüler selbst ein ziemlicher Rabauke gewesen zu sein. Dass sein didaktisches Konzept des Rückenstärkens überzeugte, erfuhr Klaus Geißler, der 1983 zum Schulleiter aufgestiegen war, einmal mehr nach der Wende. Im Zuge der Anpassung des DDR-Schulwesens an das westdeutsche System war eingeführt worden, dass die Schulleiter sich zur Wahl stellen mussten. Schüler und Eltern haben damals für mich gekämpft. Ich hatte mir nichts zu Schulden kommen lassen und habe das auch deutlich gesagt. Ich wurde einstimmig gewählt und war bald der einzige Schulleiter im Landkreis Barnim, der nach der Wende im Amt blieb, erinnert sich Geißler,

15 Aktiv im Ruhestand Facharbeiters. Auch dass ehemaligen DDR-Lehrern, die vor der Wende in den Ruhestand gegangen sind, aufgrund einer Prozentregelung im Schnitt bis zu 500 Euro mehr Rente gezahlt werden, kann Geißler nicht verstehen. Ich bin in Widerspruch gegangen, der wurde aber abgewiesen, sagt er. Ob er verbittert über den vergleichsweise kargen Alterslohn ist, mit dem die Gesellschaft sein langes, von hohen Ansprüchen an die eigene Person geprägtes Lehrerleben honoriert, zeigt er nicht. Walzer rechtsrum mit Zwischenschritt Sogar als er auf seine Amputation zu sprechen kommt, beklagt er sich nicht. Nur ganz kurz gewährt er einen Blick auf seine Verzweiflung, als junger Ehemann und Vater einer sechsjährigen Tochter mit einer schweren Behinderung weiterleben zu sollen. Viel lieber spricht er über Menschen, die ihm Euro für ein Lehrerleben Weil die den Lehrern in der DDR zugestandene Intelligenzlerrente bei der Umstellung auf das Rentensystem West ersatzlos gestrichen wurde, bekommt Geißler als angestellter Lehrer nur Euro Rente. Das hält er für nicht gerecht. Mit der Zusatzrente hätte meine Rente 70 Prozent des letzten Gehaltes betragen. Bei der Umstellung des Rentensystems wurden Rentenpunkte aber nur nach dem Grundeinkommen vergeben, und das war in der DDR niedriger als der Verdienst eines halfen, ins Leben zurück zukehren: Der Pfleger, der Schach mit ihm spielte und ihm den Mut gab, den Menschen weiterhin ins Gesicht zu sehen, die Krankenschwester, die ihn lehrte, hart gegen sich zu sein, als er lernte mit der Prothese zu gehen: Ich habe abends das Blut aus dem Schaft geschüttet, den wunden Beinstumpf gefönt und ge pudert und die Prothese morgens trotz großer Schmerzen wieder an gelegt. So habe ich sehr schnell wieder laufen und tanzen gelernt. Tanzen? Ja, sagt Geißler. Walzer linksrum gehe nicht mehr, räumt er lächelnd ein, aber rechtsrum klappt das. Meine Frau und ich haben einen Zwischenschritt erfunden. Er waren ganz sicher viele solcher Zwischenschritte, die Klaus Geißler zusammen mit seiner Familie und seinen Helfern nach seiner Operation erfinden musste. Großes Verdienst an seiner Rückkehr in ein weitgehend selbstbe- Die gemeinnützige Stiftung MyHandicap... wurde 2004 durch den Unternehmer Michael Schoss ins Leben gerufen, der 2002 bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall einen Arm und ein Bein verloren hatte. Die Arbeit der Stiftung zielt darauf, die Lebens situation von Menschen zu verbessern, die durch eine körperliche Einschränkung in ihrem Alltag maßgeblich beeinträchtigt sind. Die Internetplattform von MyHandicap bietet zusammen mit MyAdress, dem größten barrierefreien Internetadressverzeichnis im deutschsprachigen Europa, betroffenen Menschen und ihren Angehörigen umfassende Informationen zu allen Bereichen des Lebensalltags und die Möglichkeit, sich im Forum auszutauschen. Für persönliche Gespräche und Beratungen stehen die ehrenamtlichen Botschafter von MyHandicap zur Verfügung, die wie Klaus Geißler selbst mit einer körperlichen Behinderung leben müssen. Weitere Informationen: stimmtes Leben, in dem der zweifache Großvater bis heute reichlich Platz für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten offen hält, räumt er auch seinen Orthopädietechnikern ein. Deren Kunstfertigkeit ist Voraussetzung seiner Mobilität. Und weil er von der Hilfe, die ihm zuteil wurde, etwas zurückgeben möchte, willigte Geißler bereits vor Jahren ein, Amputierte bei Problemen mit der Prothese zu beraten. Anhand meiner eigenen Erfahrungen dolmetsche ich sozusagen zwischen Patient und Techniker. Auf diesem Weg kam Geißler auch in Kontakt mit der Stiftung MyHandicap, deren Arbeit er seit 2011 ehrenamtlich als Botschafter für den Raum Berlin-Brandenburg unterstützt. Seitdem kommt es immer wieder vor, dass Geißler von Kliniken zu besonders schwierigen Patienten gerufen wird. Wie im Fall des 22-jährigen Motorradfahrers einziges Kind seiner Eltern, den Geißler im Mai dieses Jahres aufsuchte. Sein Bein war zerschmettert. Aber er verweigerte die Einwilligung zur Amputation und wiederholte über Stunden, dass er lieber sterben möchte, als mit nur einem Bein weiterzuleben. Dieses Mal schien auch das Geschick des Lehrers zu versagen. Wissen Sie, Ihr ganzes Leben tot zu sein, ist auch keine Lösung, habe ich ihn schließlich angeblafft. Da musste er lachen und hat nach einer Weile doch eingewilligt. Inzwischen geht es ihm auch seelisch besser. Wir haben schon mehrfach telefoniert. cri > AiR September Vorgestellt der sich dann auch als Arbeitnehmervertreter tatkräftig daranmachte, das Realschulsystem in Brandenburg aufzubauen. Seit 2002 ist er in Rente, pflegt aber nach wie vor enge Kontakte zu seinen ehemaligen Schülern, deren Entwicklung er auf vielen Jahrgangstreffen zum Teil über Jahrzehnte hinweg im Blick behalten hat.

16 Aktiv im Ruhestand Seniorengerechte Möbel: Clever Wohnen ist schöner Schöner Wohnen kann heute jeder, clever Wohnen erleichtert zusätzlich den Alltag. Besonders die älteren Menschen verbringen viel Zeit zu Hause und sollten deshalb Möbel und Geräte nutzen, die ihren Bedürfnissen im wahrsten Sinn des Wortes entgegenkommen. Nicht alles muss neu angeschafft werden, vieles lässt sich nachrüsten. Die preiswerte Matratze vom Möbeldiscounter bereitete den beiden immer öfter Rückenschmerzen, das morgendliche Aufstehen aus dem niedrigen Designerbett geriet zur Turnübung und die XXL-Couch im Wohnzimmer blieb als Räkel-Oase immer öfter ungenutzt. Bei ihren Besuchen in diversen Einrichtungshäusern erfuhren sie, dass die Möbelindustrie längst die wachsende Zahl > AiR September 2014 älterer Menschen als kaufkräftige Zielgruppe entdeckt hat und eine Fülle seniorengerechter Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel anbietet. Ihnen allen gemeinsam ist die leichte Handhabbarkeit, das hohe Maß an Sicherheit und die Rücksichtnahme auf nachlassende Beweglichkeit und fehlende Kraft der Benutzer. Dass die hohe Funktionalität der seniorengerechten Möbelstücke nicht zulasten der Optik geht und so manches Stück durchaus als hochwertiges Designerteil durchgehen kann, erleichterte den Neumanns die notwendigen Kaufentscheidungen. sie ohne Weiteres an die Größe von Erna Neumann angepasst werden kann. Sie sitzt nun mit angelehntem Rücken auf der Couch, ihre Knie sind nahezu rechtwinklig positioniert und ihre Füße stehen auf dem Boden. Will sie liegen, verbreitert sie auf Knopfdruck die Sitzfläche zur 1,20 Meter breiten Liege. Entspanntes Ausruhen, Lesen oder Fernsehen sind so für das Ehepaar wieder gewährleistet. Von ihrem Designerbett wollten Erna und Paul Neumann sich allerdings Wohlfühleffekte Statt der XXL-Couch stehen inzwischen ein elek trisch verstellbarer Fernsehsessel und eine ebenfalls elektrisch ausfahrbare Liegecouch mit erhöhter Sitzposition im Wohnzimmer. Der Sessel lässt sich stufenlos von der Sitz- in die Liegeposition fahren und verfügt zudem über eine Aufstehhilfe. Auf Knopfdruck neigt sich die Rückenlehne leicht nach vorne und der Sitz hebt sich an. Die Sitztiefe der Couch lässt sich ebenfalls elektrisch variieren, so dass Auch das Innenleben des Kleiderschranks gestalteten Erna und Paul Neumann seniorengerecht um. Das gefährliche Balancieren auf der Trittleiter, um die obere Kleiderstange zu nyul fotolia Blickpunkt 16 An der Interpretation von Peter Bichsels Kurzgeschichte Ein Tisch ist ein Tisch haben sich Generationen von Schülern versucht. Sie handelt von einem alten Mann, dessen Wohnungseinrichtung auf das Notwendigste reduziert ist: ein Tisch, zwei Stühle, ein Bett, ein Schrank, ein Teppich, ein Bild, ein Spiegel und ein kleiner Tisch mit einem Wecker mehr gibt es bei ihm nicht. Das wirkt karg und unbequem, denn ohne Wohlfühleffekt ist ein Tisch noch lange kein Tisch, ein Bett kein Bett. Das haben auch Erna und Paul Neumann nach und nach akzeptiert und ihre lieb gewonnene Wohnungseinrichtung aus den 70er- und 80er-Jahren durch gezielte Neuanschaffungen und Ergänzungen ihrem fortgeschrittenen Lebensalter angepasst. nicht trennen. Sie ließen deshalb das zu niedrige Bett mit stabilen Möbelplattformen erhöhen, die unter die vier Füße gesetzt wurden. Auch die Nachtschränkchen wurden mit Möbelplattformen in ihrer Höhe entsprechend angepasst. Den Vorschlag, für das Bett ein Podest anfertigen zu lassen, dem sogar Schubladen eingefügt werden können, haben sie verworfen, weil sie in ihrem Hochschrank über genügend Stauraum verfügen. Das Bett selbst rüsteten sie mit orthopädischen Matratzen und verstellbaren Federholzrahmen aus, um die Wirbelsäule zu entlasten und durch eine gute Körperabstützung Druckstellen zu vermeiden. Die Küchen arbeitsplatte ist viel zu niedrig...

17 erreichen, ist dank Einbau eines mechanischen Klei derlifts für knapp 100 Euro nicht mehr notwendig. Und statt der starren Ab lagebretter wurden aus ziehbare Schübe montiert. Wer es komfortabler möchte, kann einen elek trischen Lift oder gar einen Schrank-Paternoster ein bauen lassen, der die obe re Schrankebene komplett absenken kann. Letzteres wird allerdings teuer und lässt sich als Sonderanfer tigung pro Schrank ab Euro realisieren. Als nächstes kommt die Küche dran, erklärt Erna Neumann. Ich bin es leid, täglich x-fach vor dem Kühlschrank und dem Back ofen in die Knie zu gehen und Töpfe und Pfannen aus den hintersten Ecken der Einbauschränke hervorzu holen. Die neue Küche ist bereits geplant: Alle Elek trogeräte befinden sich auf Höhe der Arbeitsplatte, die Schränke werden mit Topf karussells ausgestattet, die samt Inhalt absolut entge genkommend sind. Das Gelenke und Bandscheiben belastende Abtauchen in die hinteren Schrankpar tien wird deshalb bei den Neumanns bald der Ver gangenheit angehören. Das neue Kochfeld wird übrigens ein zusätzliches Sicherheitselement ent halten: eine Abschaltauto matik, die verhindert, das Kochplatten ohne Topfoder Pfannenkontakt heiß werden oder weiter glühen, weil das Ausschalten ver gessen wurde. Kaffeema schine und Bügeleisen mit dieser Technik hat das Ehe paar schon seit Längerem in Gebrauch. Störeffekte Der Weg zum cleveren Wohnen muss nicht unbe dingt mit Neuanschaffun gen beginnen. Oft tragen bereits Kleinigkeiten zu ei nem seniorengerechteren Wohnen bei: Erna und Paul Neumann haben Stolper fallen beseitigt und sich von Teppichen ebenso ge trennt wie von ihrem rut schigen Bodenbelag in der Diele. Außerdem hatten sie ihren Spaß daran, ihre täglichen Gebrauchsge genstände systematisch zu verstauen. Paul Neu manns Lieblingstasse steht nun nicht mehr im oberen Schrankfach, das er nur mit Mühe erreichen konnte, sondern in einem Schubfach unter der Ar beitsplatte. Durch Umstel len von Möbeln sind kurze Wege entstanden, und der bis dahin immer wieder in Kauf genommene Hinder nislauf vom Wohnzimmer ins Bad oder in die Küche um Tisch und Stühle hatte ein Ende. So spartanisch eingerich tet wie das Zimmer des alten Mannes in der ein gangs erwähnten Kurz geschichte muss eine gemütliche Seniorenwoh nung nicht sein, aber die Neumanns haben den Effekt ihrer Umbau- und Änderungsmaßnahmen schnell als Verbesserung ihrer Lebensqualität emp funden. Deshalb fiel es ih nen leicht, sich auch von einigen überzähligen Ein richtungsgegenständen zu trennen, um breite Wege in ihrer Wohnung zu schaf fen, vor allem, weil Paul Neumann immer öfter ei nen Stock als zusätzliche Gehhilfe benutzt. Als junge Alte, die trotz aller beginnenden Handi caps mitten im Leben ste hen, haben sie die überzäh ligen Möbel nicht an den Sperrmüll gestellt, sondern im Internet versteigert. Bei der Gelegenheit hat Erna Neumann ein pfiffiges Tablett erstanden; es ist mit einem Griff über dem Schwerpunkt ausgestattet, sodass es beladen mit ei ner Hand getragen werden kann. Das ist prima für meinen Mann, schmun zelt sie, dann kann er sei nen Stock benutzen und mir trotzdem Kaffee und Kuchen ins Wohnzimmer bringen. sm AiR-Tipp Wenn zur Herstellung seniorengerechten Wohnraums oder gar zum barrierefreien Wohnen Umbaumaßnah men notwendig werden, beteiligt sich der Staat an den Kosten. Anspruchsberechtigt sind nicht nur Hausbesit zer, sondern auch Mieter, die mit Zustimmung des Ver mieters Umbaumaßnahmen finanzieren und durchfüh ren lassen. Das Förderprogramm der Bundesregierung Altersgerecht umbauen sieht zum Beispiel bei Investi tionen von mindestens Euro einen Zuschuss von fünf Prozent (maximal Euro pro Wohneinheit) vor. Weitere Zuschüsse je nach Bundesland und Wohnort können hinzukommen. Bundesweit informieren circa 250 Wohnberatungsstellen über eine kostengünstige Umsetzung und Finanzierung erforderlicher Maßnah men, über Fördermittel sowie über steuerliche und mietrechtliche Aspekte. Weitere Hinweise finden sich im BAGSO-Positionspapier Wohnen im Alter oder: Wie wollen wir morgen leben? (www.bagso.de) oder im Leitfaden SeniorenWohnen des RDM Bezirksver bands Düsseldorf (www.rdm-duesseldorf.de). > AiR September Blickpunkt Hongqi Zhang fotolia... hier ist sie genau richtig. Die ergonomisch richtige Höhe lässt sich sogar bei älteren Küchen nachrüsten. Aktiv im Ruhestand

18 Robert Kneschke Fotolia Aktiv im Ruhestand Fünfte Verordnung zur Änderung der Bundesbeihilfeverordnung: Leistungsverbesserungen Aktuell 18 Seit Schaffung der Rechtsgrundlage in 80 Abs. 4 des Bundesbeamtengesetzes und dem Inkrafttreten der Bundesbeihilfeverordnung im Jahr 2009 steht die nächste Auffrischung an: Aktuell werden mit der Fünften Änderungsverordnung Leistungsverbesserungen, die seit der letzten Änderung der Bundesbeihilfeverordnung im Bereich der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung erfolgt sind, wirkungsgleich in das Beihilferecht des Bundes übertragen. Das Inkrafttreten ist nach Art. 2 am Tag nach der Verkündung also ab dem 26. Juli 2014 bestimmt. Neben vielfältiger Vereinheitlichung von Begriffen und sprachlicher Gleichstellung sind folgende Änderungen vorgesehen: Beihilfefähigkeit von Aufwendungen im Rahmen von Früherkennungsprogrammen für Personen mit erblich bedingt erhöhtem Brust- und Eierstockkrebsrisiko. Bei stationären Rehabilitationsmaßnahmen wird auf einen Versorgungsvertrag nach 111 Abs. 2 SGB V abgestellt (Vermeidung von Einrichtungen mit Hotelcharakter). Überarbeitung der Gliederungssystematik unter anderem im Bereich der Psychotherapie. Anpassung des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker. > AiR September 2014 Erhöhung des beihilfefähigen Betrags bei vollstationärer Krankenhausbehandlung Minderjähriger. Aufnahme von Anwärterinnen und Anwärtern in die Personengruppe der Besoldungsgruppe A 2 bis A 8 der Belastungsgrenze für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel zur Ver meidung des sofortigen Eintritts der Härtefall regelung. Nachweis des Gesamtbetrags der Einkünfte bei berücksichtigungsfähigen Ehegatten beziehungsweise Lebenspartnern zukünftig auch durch weitere Nachweise neben dem Steuerbescheid, da zum Beispiel Kapitalerträge nicht immer aus dem Steuerbescheid ersichtlich sind. Nach bisherigem Recht vermindert sich der Beihilfebe- messungssatz um 20 Prozentpunkte für beihilfeberechtigte und berücksichtigungsfähige Personen, wenn für die Beiträge zur privaten Krankenversicherung ein Zuschuss von mindestens 41 Euro bezogen wurde. Diese Regelung in 47 Abs. 7 BBhV wurde mit der Fünften Änderungs verordnung gestrichen. Hintergrund der Abschaffung ist der mit der Durchführung dieser Regelung verbundene Verwaltungsaufwand. Zudem ist für den Wegfall dieser Regelung ausschlaggebend, dass im Wesentlichen Versorgungsempfänger betroffen sind, die neben dem Ruhegehalt noch Renten von gesetzlichen Rentenversicherungsträgern erhalten. Dieser Personenkreis konnte jedoch zulässigerweise auf den 40,99 Euro übersteigenden Betrag des Zuschusses ver- zichten, um der Minderung des Bemessungssatzes zu entgehen. Deshalb kann dieser Personenkreis nun prüfen, ob dieser Verzicht beziehungsweise Teilverzicht zurückgenommen werden kann. Klarstellung der Beihilfegewährung für im Basistarif ver sicherte Beamte nach Entscheidung Bundes verwaltungsgericht Die Beihilfestellen kürzten die beantragten Beträge, indem sie bei den Gebühren für die ärztlichen Leistungen einen geringeren Erhöhungssatz als denjenigen des 2,3fachen in Ansatz brachten. Diese Bestimmungen sehen unter Bezugnahme auf eine Regelung des Rechts der gesetzlichen Krankenver sicherung vor, dass bei ärztlichen Leistungen nur wesentlich geringere Er

19 höhungssätze abgerechnet werden können. Das Bundesverwaltungsgericht hatte mit Urteil vom 17. April 2014 (BVerwGE 5 C 16.13, 5 C 40.13) entschieden, dass eine Begrenzung des Anspruchs auf Gewährung von Beihilfe für diejenigen, die im sogenannten Basistarif privat krankenversichert sind, gegen den verfassungsrechtlichen Gleichheitssatz verstößt. Grundsätzlich richtet sich die Angemessenheit von ärztlichen Leistungen im Beihilferecht nach der Gebührenordnung für Ärzte; jedoch kommen für Basistarif-Krankenversicherte abgesenkte Steigerungssätze (die jeweils vertraglich zwischen dem PKVVerband und den Leistungserbringern vereinbart wurden) zur Anwendung ( 6 Abs. 5 BBhV). Diese Praxis hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 17. April 2014 für nicht mit dem verfassungsrechtlichen Gleichheitssatz vereinbar erklärt. Die Begrenzung der Beihilfegewährung auf die Erhöhungssätze, die für Versicherte im Basistarif der privaten Krankenversicherung gelten, verstößt gegen den allgemeinen Gleichheitssatz. Beamte und deren berücksichtigungsfähige Angehörige, die in Ermangelung einer Alternative im Basistarif versichert sind, werden dadurch gegenüber im Regeltarif krankenversicherten Beihilfeberechtigten benachteiligt. Hierfür fehle es an einem sachlichen Rechtfertigungsgrund. Aktuelle Klarstellung Nach Auswertung der Entscheidungsgründe und im Vorgriff auf eine Än derung der Bundesbei hilfeverordnung hat das BMI mit Rundschreiben vom 19. Juni 2014 (Az.: D /9#2) entschieden, dass 6 Abs. 5 BBhV für im Basistarif nach 12 Abs. 1 a des Versicherungsaufsichtsgesetzes privat krankenversicherte bei hilfeberechtigte und berücksich tigungsfähige Personen nicht mehr an zuwenden ist. Dieses wurde ebenso auf Per sonen erweitert, die in einem beihilfeergänzenden Standardtarif nach 257 Abs. 2 a oder nach 257 Abs. 2 a in Verbindung mit 315 des Fünften Buches Sozialgesetz buch versichert sind. Für die betroffenen Beihilfeberechtigten im Basisals auch im Standardtarif muss darauf hingewiesen werden, dass das Urteil lediglich Auswirkungen auf die Beihilfegewährung hat, nicht jedoch auf den entsprechenden ergänzenden Teil der von der privaten Krankenversicherung weiterhin nach den abgesenkten Sätzen erstattet wird. Dies kann dazu führen, dass bei einer Rechnungsstellung über den vertraglich vereinbarten Sätzen die Differenz zu den GOÄ/ GOZ-Sätzen bezogen auf den von der PKV abgesicherten Prozentsatz als zusätzliche finanzielle Belastung verbleibt. Für die Länder, die ebenfalls nur abgesenkte Sätze gewähren, hat das Urteil ebenfalls Bedeutung. Dabei haben beispielsweise die Länder Bayern und Baden-Württemberg ebenfalls per Rundschreiben entsprechend dem Bund reagiert. > AiR September 2014 Exklusiv für dbb-mitglieder und ihre Angehörigen Norman S., langjähriges dbb-mitglied Bild: Jana Denzler Aktiv im Ruhestand Kredite ablösen oder Wünsche erfüllen Freiräume schaffen! Alles spricht für ein Beamtendarlehen über das dbb vorsorgewerk:» Freier Verwendungszweck: z. B. für die Umschuldung bisheriger Kredite, Ausgleichen von Rechnungen oder Investitionskredit für größere Anschaffungen» Darlehen von bis Flexible Laufzeiten: 12, 15 oder 20 Jahre» Festzinsgarantie Beam tenda rlehen zu Be Höchsteintrittsalter 58 Jahre» 100 % anonym (keine Datenweitergabe an Unberechtigte)» 100 % Vertrauensgarantie kondit stionen Jetzt unverbindliches Angebot anfordern! Telefonisch unter: 030 / oder online unter: dbb vorsorgewerk GmbH Friedrichstraße Berlin Tel.: 030 / Fax: 030 /

20 Aktiv im Ruhestand BRH Sachsen: Mobile Wahlversprechen Welche Bedeutung hat der Mobilitätserhalt für ältere Menschen? Er zeigt uns, ob sie den Ruhestand oder den Unruhestand bevorzugen und welche Folgen dies für sie und die Gesellschaft hat. Mobil sein heißt, aktiv am Leben teilzunehmen, Besorgungen zu erledigen, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen sowie immer wieder neue Erfahrungen sammeln zu können, ist aber auch Selbstzweck, dient dem Spaß und der Freude am Leben. Die Belastungen jedes Einzelnen und der Solidargemeinschaft durch die Folgen der demografischen Entwicklung werden größer, und so wollten wir von den sächsischen Politikern wissen, wie sie in der kommenden Legislaturperiode diese Aufgabe bewältigen wollen. Auszüge aus den Antworten auf unsere Wahlprüfsteine lesen Sie hier. Aus den Ländern 20 SPD ein Programm Altersgerecht Umbauen auflegen, eine barrierefreie Wohnung ist eine Grundvoraussetzung für gutes Leben. Der beste Weg ist natürlich, dass im direkten Wohnumfeld dafür gesorgt ist, dass die Versorgung mit sozialen, kulturellen, aber auch medizinischen Diensten gesichert ist. Das gelingt am besten, wenn das Konzept der Stadt der kurzen Wege umgesetzt wird. Im ländlichen Raum ist der Trend zum weiteren Abbau von Bus- und Bahnverbindungen zu stoppen. Für uns ist der ÖPNV eine Aufgabe der Daseinsvorsorge, deshalb wollen wir allen Bewohnerinnen und Bewohnern in Sachsen ein attraktives und nutzerfreundliches ÖPNV-Angebot zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung stellen. CDU technische altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Pflegebedürftige in ihrem häuslichen Umfeld zu unterstützen. Der ländliche Raum darf von den Ver- > AiR September 2014 dürfnisse der älteren Menschen abgestimmt werden. Seniorenvertretungen und andere relevante Organisationen sind an der Mitwirkung zu beteiligen. Monkey Business - Fotolia kehrsangeboten für Senioren nicht abgehängt werden. Wir erwarten eine bedarfsgerechte und nach neusten Entwicklungs tendenzen ausgebildete Grundversorgung des öffentlichen Personennahverkehres. Bündnis 90/ Die Grünen in Sachsen wir müssen weg von der planlosen Förderung von Einkaufszentren auf der Grünen Wiese, dafür vielmehr den Einzelhandel in den historischen Einkaufslagen, in den Magis tralen und Ortszentren stärken. So werden die Wege auch für Menschen kurz gehalten, die weniger mobil sind, und die Existenz heimischer kleiner Einzelhändler gesichert. Vor allem aber wird Verkehr, insbesondere Autoverkehr, vermieden. Mit unserem Grünen Masterplan SACHSENTAKT 21 wollen wir einen sachsenweiten integrierten Taktfahrplan, in dem Fern- und Regionalverkehr sowie ein Bussystem mit alternativen Formen des öffentlichen Verkehrs wie Bürgerbussen oder Anrufsammeltaxis vernetzt sind. Die Linke wir sind für die Schaffung einer barrierefreien Umwelt, eine bedürfnisorientierte Infrastruktur, Freizeit-, Bildungs- und kulturelle Angebote sowie Mobilität und Sicherheit. Im öffentlichen Nahverkehr müssen Linienführung und Fahrpläne auch auf die Be- FDP die Öffnung des Investitionsprogramms Barrierefreies Bauen 2014 und die Unterstützung für Mehrgenerationenhäuser bieten Menschen in hohem und mittlerem Alter Gelegenheit, sich gegenseitig zu unterstützen. Alltagsbegleiter und ehrenamtliches Engagement in der Nachbarschaftshilfe sind zu fördern. Fazit Sich im Alltag selbstständig und sicher bewegen zu können, ist ein Schlüssel für hohe Lebensqualität im Alter. Auch in fortgeschrittenen Lebensjahren mobil zu bleiben, bedeutet selbstbestimmt und in Würde zu altern. Sprechen Sie, liebe Mitglieder des BRH Sachsen, mit ihren Abgeordneten zu diesem Thema und fordern Sie die gemachten Versprechen ein. Rita Kiriasis-Kluxen, Landesvorsitzende BRH Sachsen

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