Herzinfarkt, Magengeschwür, Burnout... ich doch nicht!

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1 Herzinfarkt, Magengeschwür, Burnout... ich doch nicht! Dr. Johanna Helm/Pumperlgsund Mag. Michael Patak/ Seite 1

2 Kurzvorstellung Wir und unser Zugang zum Thema Praxisgemeinschaft Pumperlgsund Arbeitsmedizin, Gesundheitsvorsorge, betriebliche Projekte, Ganzheitsmedizin Gesund bleiben in Schwung sein genussvoll ausgewogen essen mit Freude arbeiten mit Spaß die Freizeit genießen Defizite behutsam ausgleichen Seite 2

3 Kurzvorstellung Wir und unser Zugang zum Thema Beratergruppe neuwaldegg Unternehmensberatung. Wien. Gegründet Unternehmensentwicklung. Systemisch. International. 11 PartnerInnen. 50 BeraterInnen im Netzwerk. Beratung. Forschung. Development. Coaching. Management. Diagnose und Evaluation. Vernetzt. Steigerung der Entscheidungs-, Umsetzungs- und Kommunikationsqualität. Als Experten. Prozessberater. Sparringpartner. Für ManagerInnen mit unternehmerischer Verantwortung. Inspirierende Partnerschaften. Beratung mit Leidenschaft. Seite 3

4 Was (Top) Manager sagen (1) Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Work Life Balance? Was denken Sie wieviel % sind sehr zufrieden oder zufrieden? Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/2006 Seite 4

5 Was (Top) Manager sagen (1) Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Work Life Balance? Ö D CH Gesamt Sehr zufrieden Zufrieden Weniger zufrieden % sind sehr zufrieden oder zufrieden Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/2006 Seite 5

6 Beobachtungen der Arbeitsmedizinerin (1) Zufrieden mit der Work Life Balance? Wieso Work Life Balance? Sind Work und Life Gegensätze? Erfahrungsberichte aus Gesprächen mit (Top) Managern - zu wenig Zeit für die Familie - Mütter/Väter mit schlechtem Gewissen - immer online mit der Firma - extreme Arbeitszeiten, Privates bleibt auf der Strecke Seite 6

7 Was (Top) Manager sagen (2) Wie häufig haben Sie selbst das Gefühl stark belastet zu sein? Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/2006 Seite 7

8 Was (Top) Manager sagen (2) Wie häufig haben Sie selbst das Gefühl stark belastet zu sein? Ö D CH Gesamt Sehr häufig Häufig Manchmal % antworten mit manchmal oder nie! 43 Nie Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/2006 Seite 8

9 Beobachtungen der Arbeitsmedizinerin (2) Das Gefühl stark belastet zu sein? Berichte über das Gefühl, extrem unter Druck zu sein Nie mit der Arbeit fertig werden Allein sein mit der Verantwortung Die Freude an der Tätigkeit verlieren.bis zu körperlichen Erschöpfungszeichen.und bereits Krankheitszeichen (häufige Infektionen, Magen-Darm- Beschwerden, Herzrhythmusstörungen) Seite 9

10 Was (Top) Manager sagen (3) Und wer gibt an häufiger belastet zu sein? Männer oder Frauen? Was denken Sie? - Männer - Frauen Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/2006 Seite 10

11 Was (Top) Manager sagen (3) Wie oft haben Sie selbst das Gefühl sehr stark belastet zu sein? sehr häufig 10 % sehr häufig 19 % häufig 29 % häufig 37 % 56% der Männer erleben dies sehr häufig oder häufig und nur 39% der Frauen! manchmal 39 % manchmal 32 % nie 6 % nie 5 % Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/2006 Seite 11

12 Beobachtungen der Arbeitsmedizinerin (3) Starke Belastung von Männern und Frauen? Theorien dazu. - Frauen müssen mehr leisten, um als (Top) Manager akzeptiert zu werden?? - daher geben sie ihre Überlastung nicht zu?? - Frauen sind belastbarer?? - Männer definieren sich über höchste Anforderungen an sich selbst?? Seite 12

13 Was (Top) Manager sagen (4) Wird das Thema Gesundheitsförderung an Bedeutung gewinnen? Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/2006 Seite 13

14 Was (Top) Manager sagen (4) Wird das Thema Gesundheitsförderung an Bedeutung gewinnen? Ö D CH Gesamt An Bedeutung gewinnen Gleiche Bedeutung haben An Bedeutung verlieren Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/2006 Seite 14

15 Beobachtungen der Arbeitsmedizinerin (4) Bedeutung des Themas Gesundheitsförderung im Betrieb?.wird noch nicht überall als Aufgabe des Betriebes gesehen.bedeutung von hoch qualifizierten Arbeitskräften für die Betriebe nimmt in Mitteleuropa zu, daher.gesundherhaltung höchst wichtig!.aber welche Programme wirken nachhaltig?? Seite 15

16 Was (Top) Manager sagen (5) Hat die Kooperation zwischen Management und arbeitsmedizinischer Betreuung in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen? Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/2006 Seite 16

17 Was (Top) Manager sagen (5) Hat die Kooperation zwischen Management und arbeitsmedizinischer Betreuung in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen? Ö D CH Gesamt An Bedeutung gewonnen Gleichbleibende Bedeutung An Bedeutung verloren Quelle: Studien der unter 350 Top-Managern in D/A/CH 2005/ Seite 17

18 Beobachtungen der Arbeitsmedizinerin (5) Entwicklung der Kooperation zwischen Management und arbeitsmedizinischer Betreuung in den letzten Jahren? Arbeitsmediziner/in wird als Hausarzt des Betriebes gesehen die Aufgaben sind vielfältig, die Einblicke oft äußerst interessant nutzen Betriebe dieses Wissen genug? die Kooperation ist noch in den Kinderschuhen es liegt auch an uns Ärzt/innen Seite 18

19 Was (Top) Manager sagen (6) Was tun Sie selbst derzeit für Ihre körperliche und seelische Gesundheit? Was denken Sie wieviel % sagen Sport? Und wieviel % sagen regelmäßige Vorsorgeuntersuchung? Seite 19

20 Was (Top) Manager sagen (6) Was tun Sie selbst derzeit für Ihre körperliche und seelische Gesundheit? Ö D CH Gesamt Sport Bewusste Ernährung Hobbies pflegen % sagen sie betreiben Sport und nur 2 % sagen: regelmäßige Vorsorgeuntersuchung! Entspannungstrainings Anderers Tun nichts Seite 20

21 Fakten zum Thema Sport Wieviel Sport die Deutschen/Österreicher/Schweizer tatsächlich betreiben: Leistungssportler 1,5 % Freizeit-Sportler 21,5 % (mehr als einmal/woche) Tu-Was Sportler 21,5 % (ca Mal/Jahr) kein Sport 55,5 % Seite 21

22 Beobachtungen der Arbeitsmedizinerin (6) Körperliche und seelische Gesundheit? Manager/innen als Vorbild für die Belegschaft?? Ausgleich als gleich wichtige Termine einteilen??? was soll ich denn tun, es geht nicht anders! ein paar Jahre noch, so lange ich es aushalte! positive Veränderung oft erst nach der Katastrophe Seite 22

23 Wer mit seinem Job unzufrieden ist, hat ein 2 Mal erhöhtes Gesundheitsrisiko Welche 3 Faktoren entscheiden über Zufriedenheit im Beruf? angemessene Bezahlung regelmäßiges Lob und Feedback von Chef und Kollegen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung Quelle: Psychologe Heute 10/2006 Seite 23

24 Unsere Schlussfolgerungen (1) Die Führung sollte um die Bedeutung der eigenen Gesundheit Bescheid wissen physische Gesundheit psychische Gesundheit Vorbildwirkung nur wer die Verantwortung für sich selbst übernimmt kann sie auch für andere tragen Seite 24

25 Unsere Schlussfolgerungen (2) Die Führung sollte ihren eigenen Gesundheitszustand realistisch einschätzen Was tu ich wirklich? Wie belastet bin ich? Wo finde ich Ausgleich? Ernstnehmen von schwachen Signalen Seite 25

26 Unsere Schlussfolgerungen (3) Die Führung sollte individuelle und organisatorische Maßnahmen kombinieren Angebote an MitarbeiterInnen Maßnahmen auf organisatorische Ebene (Regeln, Abläufe, Architektur...) nachhaltiges Engagement Seite 26

27 Unsere Schlussfolgerungen (4) Die Führung sieht ihre originäre Aufgabe darin, alles dazu zu tun, dass Mitarbeiter ihre Arbeit gerne und mit Spaß machen können. Seite 27

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