Hedging als neues Allheil-Mittel?

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1 AUSGABE SPEZIAL 36 Hedging als neues Allheil-Mittel? Minenbetreiber erhöhen Absicherungen AKTIENANALYSE Guyana Goldfields vom Entwickler zum Produzenten in 2015 Hohe Grade und niedrige Kosten könnten zudem potenzielle Käufer anlocken EMPFEHLUNGSLISTE Quartalszahlensaison bei den Minenwerten Minen könnten vor nächster Hausse-Phase stehen ROHSTOFFMÄRKTE Gold glänzt, Silber enttäuscht Zink und Palladium bleiben weiterhin gefragt

2 2 E DITORIAL Inhalt [01]... 4 [02] [03] [04] [05] Liebe Leserinnen und Leser, seit der letzten Ausgabe haben die geopolitischen Risiken weiter zugenommen. In Libyen, Syrien, Irak und Israel sprechen die Waffen. Die USA hat sich nach langem Zögern wenigstens zu Luftschlägen gegen die mordende Terrorgruppe ISIS im Irak durchgerungen, um so wenigstens das Gesicht zu wahren. Inzwischen ist aber auch jedem klar geworden, dass das Land nach dem Truppenabzug in völligem Chaos und Gewalt versinkt. Die vollmundigen Versprechen von Freiheit und Demokratie dürften in den Augen vieler Bürger dort nur noch als blanker Hohn wahrgenommen werden. Abermals offenbart sich, dass es den Mächtigen schon lange nicht mehr um die reklamierten Menschenrechte oder eine bessere Welt geht, sondern vor allem imperialistische (Wirtschafts-)Interessen das Tagesgeschehen bestimmen. Wie auch in Libyen und möglicherweise bald in der Auseinandersetzung mit Russland zeigt sich einmal mehr, dass die meisten Vorhaben und Pläne scheitern müssen, da sie nur kurzfristig angelegt sind und keine wirklichen Lösungen oder nachhaltige Exit-Strategien bieten. Wird es dann zu langwierig oder lästig, überlässt man die jeweiligen Länder oder einstigen Partner einfach ihrem Schicksal. Zurück bleiben meist nur verbrannte Erde, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und verlorenes Vertrauen. Das Messen mit zweierlei Maß wird ebenfalls im aktuellen Gaza-Krieg wieder mehr als deutlich. Obwohl es hier tausende zivile Opfer gibt, hat dies keine unmittelbaren Reaktionen oder gar Sanktionen zur Folge. Lediglich Aufforderungen zu Friedensgesprächen stehen auf der Tagesordnung des Westens. Aktive Einmischung, wie anderswo vielfach praktiziert, bleibt Wunschdenken. Auch in Europa verschärft sich die Situation um die Ukraine und Russland zusehends. Nachdem Putin nun monatelang am Pranger stand und mit diversen Sanktionen überzogen wurde, sollte es niemanden verwundern, wenn dieser nun entsprechend reagiert und seinerseits Handelsbeschränkungen ausruft. Geradezu lächer- Quelle: AP via militant website/dpa lich ist die Debatte in Europa, wem dieser Handelskrieg letztlich mehr schadet, denn wir sitzen nicht nur geographisch sondern auch wirtschaftlich mit Russland in einem Boot, so dass es am Ende zwei Verlierer und einen Gewinner geben wird. Über dem großen Teich dürfte man sich frohlockend die Hände reiben, denn man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Europa wird weiter von einer zu engen Partnerschaft mit Russland abgehalten und der böse Ivan gleichzeitig durch Sanktionen weiter geschwächt. Vor allem die Nähe zu China und Putins geplante Anti-DollarAllianz dürften Sorgen bereitet haben. Da kommt die Ukraine als Spaltpilz gerade recht. Das aktuelle Geschehen lässt die Börsen nicht mehr kalt und es kommt zu empfindlichen Rücksetzern an den Standardmärkten. Viele der Gründe, die jetzt für die verluste verantwortlich gemacht werden, waren längst bekannt, nur eben nicht eingepreist, da keiner das Ende der Börsenparty einläuten wollte. Die aktuellen Abschläge sind bisher aber noch als gesund und notwendig anzusehen, denn die e sind aufgrund des billigen Geldes über die letzten beiden Jahre zu stark angestiegen und waren zuletzt einfach überhitzt. In den kommenden Wochen sollte man das Geschehen allerdings genau beobachten, denn schnell erwächst Ausgabe 36

3 3 E DITORIAL sich aus einer anfänglichen Korrektur eine Abwärtsspirale und längerfristige Baisse. Wer rechtzeitig absichert, kann sich beruhigt zurücklehnen. Für Gold und insbesondere die Minenaktien ergeben sich aufgrund der schwächeren e in Dax & Co neue Chancen. Der in den letzten Jahren stark vernachlässigte Edelmetall- und Rohstoffsektor rückt wieder ins Blickfeld der Investoren und zieht frisches Kapital an. Man sucht neue Anlagealternativen und chancen. Trotz der teilweise schon starken Zugewinne bei Goldund Silberaktien in 2014, liegt das niveau im 10-Jahresvergleich immer noch auf sehr tiefem Niveau. Zudem hat die breite Masse die Bodenbildung und ersten Erholungsrallyes noch gar nicht wahrgenommen. Der große Ausbruch steht also erst noch bevor. Voraussetzung sind natürlich stabile bis tendenziell steigende Edelmetallpreise. Zudem sollte es am Gesamtmarkt keinen Crash geben, denn dann würden auch die Minenaktien wieder mit nach unten gerissen. Insgesamt sind wir für die kommenden Monate sehr optimistisch eingestellt und hoffen auf eine Vorsetzung der Rallye bei den Minen. Ihr Dirk Müller nebst Cashkurs*Gold Team Dirk Müller Herausgeber Björn Paffrath Chefredakteur Georg Neubauer Chefredakteur Ausgabe 36

4 [01] A KTIENANALYSE Guyana Goldfields* ein neuer Goldproduzent entsteht (WKN: A0D975, ÜBERBLICK Mit der in Toronto, Kanada ansässigen Guyana Goldfields möchten wir Ihnen diesmal ein Unternehmen vorstellen, das schaffte, was nur wenigen Explorations- und Entwicklungsfirmen gelingt, nämlich ein Projekt in Eigenregie und ohne großen Partner in Produktion zu bringen. Bereits seit 1995 war die Firma im Besitz der Aurora-Goldliegenschaft in Guyana, aber erst 2008 wurde in einer NI konformen Vormachbarkeitsstudie (PEA, Preliminary Economic Assesment) nachgewiesen, dass das Vorkommen auch wirtschaftlich verwertbar ist. Inzwischen ist klar, dass hier ab Mitte 2015 Gold gefördert werden wird. Das Länderrisiko muss bei der Bewertung sicherlich berücksichtig werden. Bisher gab es jedenfalls keinerlei Schwierigkeiten mit den Verantwortlichen. Es war viel Zeit, Geld und Geduld notwendig, um das Projekt bis zu diesem Punkt voran zu bringen. Der Bau der Mine ist voll genehmigt und offenbar sogar überfinanziert. Die geplanten Ausgaben (Inital Capex) bis zum Produktionsbeginn sollen bei 249 Mio. liegen. Nachdem die Gesellschaft Anfang Juni endlich die notwendige Projektfinanzierung erfolgreich abschließen konnte, schoss der umgehend nach oben. Auch die letzten Zweifler erkannten nun, dass die Mine ohne weitere Verzögerungen gebaut werden kann und die Finanzierungsrisiken minimiert wurden. Jetzt kommt es vor allem auf eine zügige Umsetzung des Minenplans sowie auf eine möglichst reibungslose Anlaufphase (ramp up) an. Das Aurora-Projekt soll über ein Minenleben von zu- Geographische Lage der Projekte, Quelle: Unternehmenswebseite nächst 17 Jahren um die 3,3 Mio. Goldunzen zu All-In-Kosten von nur 802 hervorbringen, was einer durchschnittlichen Jahresproduktion von Unzen entspricht. In 2015 wird bei einem zugrunde gelegten Goldpreis von ein EBITDA von 39 Mio. angestrebt. Bemerkenswert ist zudem, dass die Gesellschaft auch für deutlich niedrigere Goldpreise gerüstet ist, denn eine interne Studie hat ergeben, dass der Erzkörper auch ohne Untertagebau im Open-Pit-Verfahren abgebaut werden könnte. Die Firma verfügt über eine hochgradige Ressource von über 8 Mio. Unzen, wobei 3,5 Mio. als 2P-Reserve ausgewiesen sind. Gutes Explorationspotential ist sowohl auf Aurora selbst, wie auch auf dem nahegelegenen zweiten Projekt Aranka vorhanden. Die Firma ist an der TSX in Toronto unter dem Symbol GUY notiert. Andere Börsenplätze sollten aufgrund des niedrigen Volumens gemieden werden. Es sind aktuell 150,3 Mio. Aktien sowie 8,6 Mio. Optionen ausstehend, so dass die Firma voll verwässert auf fast 159 Mio. Aktien kommt. Die Marktkapitalisierung liegt derzeit um 460 Mio. CAD. Über drei Viertel der Firma wird von Insidern (6%) und Institutionellen (70%) gehalten. Gründer Patrick Sheridan Jr. hält selbst noch 4,3% an der Firma. Übersicht zur Aktionärsstruktur, Quelle: Unternehmenswebseite *) Die Redakteure von Cashkurs*Gold halten keine eigenen Wertpapierpositionen in dem vorgenannten Wert. Ausgabe 36 4

5 MANAGEMENT Die Firma wurde von Patrick Sheridan, einem Guyana-Explorationsexperten, gegründet und bis Juni 2013 als CEO geleitet. Als man dann für Aurora die Produktionsentscheidung traf, wurde ein operativ erfahrener Mann gebraucht. Diesen fand man in Scott A. Caldwell, einem Ingenieur mit über dreißigjähriger Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Minen. Er arbeitet bereits in den USA, Kanada, Russland, Simbabwe, Chile und Indonesien. Von 2006 bis 2013 war er CEO von Allied Nevada Gold und davor acht Jahre für Kinross Gold in verschiedenen leitenden Funktionen tätig. Unterstützt wird er von Peter Lello Galassi, der als COO die Verantwortung im täglichen Betrieb vor Ort trägt. Er war zuvor unter anderem als Projekt Manager verantwortlich für Rio Tinto s Simandou-Mine in Guinea sowie für die Tenke FungurumeMine in DRC, welche von Freeport McMoran im Joint Venture mit Lundin Mining betrieben wird. Auch im Board of Directors sitzen namhafte Persönlichkeiten wie etwa Rene Marion, der von 2007 bis 2012 AuRico Gold als CEO leitete und zuvor 14 Jahre für Barrick im Einsatz war. Insgesamt trauen wir diesem Team durchaus den erfolgreichen Aufbau der Aurora-Mine zu. POLITISCHES RISIKO Guyana ist einen zweiten Blick hinsichtlich des Länderrisikos und der politischen Situation wert. Manch einer kennt das Land nicht so genau und mag sich daher fragen, ob dort ein sicherer Minenbetrieb überhaupt gewährleistet werden kann. Guyana ist ein souveräner Staat an der Nordküste Südamerikas. Die angrenzenden Länder sind im Osten Surinam, im Süden bis Südwesten Brasilien und im Westen Venezuela. Im Norden wird das Land vom Atlantik begrenzt. Die Bevölkerung beläuft sich auf rund Einwohner mit der Hauptstadt Georgetown. Ursprünglich war das Land eine niederländische Kolonie, fiel dann aber für über 200 Jahre in britische Hände und erlangte erst im Mai 1966 seine Unabhängigkeit wurde dann die Republik ausgerufen. Guyana ist Mitglied im Commonwealth of Nations und das einzige südamerikanische Land, in dem die offizielle Amtssprache Englisch ist. Die wichtigsten Exportgüter sind, Zucker, Holz, Reis, Garnelen, Bauxit und Gold. Diese sechs Rohstoffe tragen bis zu 60% zur Wirtschaftsleistung bei und werden daher von der Regierung entsprechend geschützt wurden offiziell Unzen Gold exportiert. Die neue Mine wird zukünftig also fast ein Drittel der Gesamtförderung ausmachen und Jobs für rund 600 Arbeiter schaffen. Entsprechend begrüßt die Regierung das Projekt. Bereits 2011 wurden alle notwendigen Genehmigungen erteilt. Die Steuer für Unternehmen liegt bei 30%. Zudem erhält die Regierung eine goldpreisabhängige Royalty (8% über 1000 und 5% darunter). Die Erfahrung mit Gold und die Abhängigkeit von dem neuen Projekt sprechen durchaus für das kleine Land. Die Nähe zu Argentinien, wo beispielsweise auch Projekte über Nacht verstaatlicht wurden (Repsol) zeigt auch, wie schnell sich dies ändern kann. Hinzu kommt auch die Abhängigkeit des Unternehmens von dem einzigen Projekt, was sich je nach dessen Entwicklung stark positiv (Beispiel: Detour) oder negativ (Beispiel: Imperial Metals) auswirken kann. PROJEKTE, ZAHLEN UND FAKTEN Das Aurora-Goldprojekt: Geplanter Produktionsstart ist Mitte 2015 Mit Aurora hat die Gesellschaft einen Volltreffer gelandet. Die Machbarkeitsstudie weist robuste Zahlen und eine exzellente Wirtschaftlichkeit auch bei niedrigen Goldpreisen aus. Die Nachsteuer-IRR wird bei einem Goldpreis von /oz mit hohen 31% ausgewiesen. Fällt Gold auf /oz sind es immer noch 20%. Der durchschnittliche Goldgehalt ist mit 2,74 g/t relativ hoch, die Kosten zum Bau sowie zum Betrieb der Mine vergleichsweise gering. So wurden bis zur Produktionsaufnahme insgesamt 249 Mio. an Capex veranschlagt. Die Erweiterungskosten bis 2017 liegen bei 153 Mio. und die Erhaltungskosten von 2017 bis 2031 bei 356 Mio.. Beides soll aus dem eigenen Cash Flow finanziert werden. Der Abbau erfolgt zunächst im Open-Pit und soll dann untertage fortgesetzt werden. Übersicht zu den geplanten Ausgaben, Quelle: Unternehmenswebseite Bilder zum Aurora-Goldprojekt, Quelle: Unternehmenswebseite *) Die Redakteure von Cashkurs*Gold halten keine eigenen Wertpapierpositionen in dem vorgenannten Wert. Ausgabe 36 5

6 Vergleich Hauptszenario und Open-Pit-Only-Alternative, Quelle: Unternehmenswebseite Daten aus der Machbarkeitsstudie, Quelle: Unternehmenswebseite Die Strip-Ratio (Verhältnis von wertlosem Abraum zu goldhaltigem Erz) beträgt 4,7 zu 1 und die Gold-Ausbringungsrate (recovery rate) liegt bei hohen 94 bis 97%. RESSOURCEN UND RESERVEN Allerdings ist man auch flexibel. Sollte sich im Falle eines stark gesunkenen Goldpreises der teurere Untertagebau nicht lohnen, so wird in einem Alternativ-Szenario einfach die Grube vergrößert. Dabei sinkt zwar über die Minenlebensdauer hinweg die Gesamtfördermenge deutlich, aber auch die Erhaltungskosten reduzieren sich in dieser Zeit drastisch um etwa 220 Mio., was die IRR insgesamt sogar auf 39% ansteigen lassen würde. Diese Variante wird allerdings nur im Ausnahmefall zum Tragen kommen. Von Mitte 2015 bis 2031 sollen insgesamt 3,3 Mio. Unzen Gold gefördert werden. Die jährliche Durchschnittsproduktion soll Unzen betragen, wobei in den ersten zehn Jahren die Förderung bei Unzen pro Jahr erwartet wird. Die All-In-Sustaining-Costs werden auf 698 geschätzt und die All-In-Costs, welche zudem noch weitere Explorationsaktivitäten miteinschließen, auf 802. Die notwendige Infrastruktur mit Flugplatz, winterfester Straße und eigener Werft sowie Energiegewinnung aus Dieselaggregaten ist bereits gebaut. Auch das Minencamp mit einer Kapazität für 600 Arbeiter ist schon fast fertig. Lizenzen und Genehmigungen sind erteilt. Kontakte zu Regierung und Bevölkerung werden sorgsam gepflegt und auch die notwendige Projektfinanzierung ist endlich abgeschlossen. Jetzt kann man sich eigentlich nur noch selbst ein Bein stellen und durch Missmanagement das Ziel, zum größten Goldproduzenten Guyanas aufzusteigen, in Gefahr bringen. Wir sind aber zuversichtlich, dass es dem erfahrenen Team um Lello Galassi gelingt, die Mine rechtzeitig in Produktion zu bringen. Guyana Goldfields verfügt auf seinen beiden Projekten Aurora und Aranka über eine globale Ressource von fast 9 Mio. Unzen Gold. Dabei entfallen auf das aktuell weniger wichtige Projekt Aranka Unzen, wovon als indicated und als inferred vorliegen. Die Aurora-Liegenschaft verfügt derzeit über 8,36 Mio. Unzen, wobei davon schon 3,477 Mio. als 2P-Reserven vorliegen. Die Firma hat also ausreichend wirtschaftliche Vorkommen, um ein langes Minenleben zu gewährleisten. Zudem sind beide Projekte keineswegs vollständig erschlossen, sondern können in verschiedenen Richtungen weiter aufgebohrt werden, um die Ressource weiter zu erhöhen bzw. wieder aufzufüllen. Ressourcen und Reserven auf Aurora, Quelle: Unternehmenswebseite Bilder zum Aurora-Goldprojekt, Quelle: Unternehmenswebseite *) Die Redakteure von Cashkurs*Gold halten keine eigenen Wertpapierpositionen in dem vorgenannten Wert. Ausgabe 36 6

7 Übersicht zur Profitabilität, Quelle: Unternehmenswebseite Übersicht zu einzelnen Kosten, Quelle: Unternehmenswebseite BILANZIELLE SITUATION in jedem Fall reichen. Die weitere kalkulierte Expansion (ca. 153 Mio. von 2015 bis 2017) sowie das notwendige (sustaining) Kapital, um den Betrieb aufrechtzuerhalten (356 Mio. von 2018 bis 2022) kann aus dem eigenen Cash Flow finanziert werden. Für 2016, dem ersten vollen Produktionsjahr, wird bei einem Goldpreis von ein EBITDA von 115 Mio. erwartet. Die IRR (Internal Rate of Return) des Projekts beträgt dabei nach Steuern 31% und der NPV (Net Present Value) 735 Mio.. Dieser Wert würde bei einem steigenden Goldpreis deutlich ansteigen (Hebelfunktion). Die Firma steht finanziell gut ausgestattet da. Aktuell hat man keine Schulden und der Cashbestand betrug Anfang Juni noch knapp 77 Mio.. Im Zuge der Minenfinanzierung wurden weitere 44,4 Mio. Eigenkapital eingesammelt und mit einem Konsortium (IFC, EDC, ING, CAT und Scotiabank) eine Kreditlinie von insgesamt 185 Mio. ausgehandelt. Diese wurde in zwei Tranchen aufgeteilt: 160 Mio. für den eigentlichen Minenbau sowie weitere 25 Mio., falls es zu Kostenüberschreitungen kommt. Als Zinssatz gilt jeweils der 3-MonatsLibor nebst Aufschlag, was aktuell einem Jahreszins von 6 bis 7% entspricht. Hedging-Vorgaben gibt es keine, so dass die Gesellschaft ab Mitte 2015 mit der gesamten Produktion voll von einem steigenden Goldpreis profitieren könnte. Bemerkenswert ist zudem, dass man von den veranschlagten 249 Mio. Kosten bereits von Januar 2013 bis April 2014 etwa 47 Mio. aus Eigenmitteln in den Aufbau gesteckt hat und somit nur noch 202 Mio. notwendig sind. Damit ist Aurora derzeit zu 66 Mio. überfinanziert. Selbst wenn man die sog. Cost Overrun -Tranche von 25 Mio. abzieht, wären immer noch 41 Mio. übrig. Das sollte für unvorhergesehen Ereignisse Aber auch das Negativszenario eines stark fallenden Goldpreises wurde soweit möglich berücksichtigt. Kommt es tatsächlich zu starken Rückschlägen, wird auf die kostspielige Untertage-Erweiterung verzichtet und im Open-Pit weiter abgebaut. Der große Vorteil wäre eine dramatische Senkung der Erhaltungsinvestitionen, die im Untertagebau ja sehr hoch sind. Gegenüber den erwähnten 356 Mio. würden nur noch 137 Mio. benötigt. Allerdings würde man dadurch rund 1 Mio. Unzen verlieren, da diese nicht mehr abbaufähig wären. Die IRR würde dabei aufgrund der geringeren Kosten sogar auf 39% ansteigen. Eine Entscheidung dazu muss die Firma allerdings erst treffen, wenn das bisher geplante Open-Pit ausgereizt ist. *) Die Redakteure von Cashkurs*Gold halten keine eigenen Wertpapierpositionen in dem vorgenannten Wert. Ausgabe 36 7

8 8 Guyana Goldfields* spekulativ (WKN: A0D975, CHARTANALYSE Im Kurzfristchart sieht man sehr schön, dass die Verzögerungen und Unsicherheiten zur Minenfinanzierung die Aktie ab Mitte März nochmals unter Druck brachten, nachdem es bereits Anfang 2012 deutlich nach unten ging als der Wert von 8,50 richtiggehend abstürzte. Diesmal ging es von 3,30 CAD schnell bis auf 1,78 CAD nach unten. Viele Investoren hatten angesichts des schwachen Goldpreises schon nicht mehr mit großen Kapitalzusagen gerechnet. Als diese dann doch kamen, explodierte der Titel in nur 5 Wochen zurück in den Bereich der beiden Jahreshochs um 3,30 CAD. Seither verläuft der Wert in einer engen Seitwärtskonsolidierung. Aktuell ist die Luft etwas raus, da die nächsten zehn Monate klar definiert sind. Die Gefahr für stärkere Rücksetzer besteht natürlich, sofern es zu ersten Negativmeldungen und Unterbrechungen im operativen Bereich kommt. Davon muss man auch ausgehen, denn keine Mine läuft von Anfang an direkt so wie geplant. Dies mussten beispielsweise auch die Altaktionäre von Detour Gold schmerzlich feststellen. Meist lassen sich solche Fehler aber schnell wieder beheben, so dass man je nach Risikoneigung rückgänge als spekulative Einstiegschancen wahrnehmen kann, um die Position aufzustocken. Charttechnische Unterstützungen finden sich im Bereich der 50-Tage-Linie bei etwa 2,70 CAD sowie darunter an der 200-Tage-Linie bei 2,40 CAD und darunter bei 2,20 CAD. Gelingt der Ausbruch über den Widerstand bei 3,30 CAD, sind schnell Notierungen bis auf 4,40 möglich. Hier liegt das Januar-Hoch aus Darüber wäre sogar ein Sprung bis auf 6,50 CAD denkbar. Die zuletzt überkauften Indikatoren haben sich etwas beruhigt, und lassen bald wieder Raum für weitere Zugewinne. Gerade im längerfristigen Chart lässt sich dies gut erkennen. Zudem bildete sich, fast unbemerkt, seit Mitte 2013 ein volatiler, aber leicht ansteigender Trend, bei dem die Rückschläge nicht mehr vorhergehenden Tiefs erreichen. Allerdings befinden wir uns immer noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, was noch reichlich Luft nach oben lässt. Käufe drängen sich erst bei einem Ausbruch über 3,30 CAD auf. Chart Guyana Goldfield seit 2014, Quelle: Chart Guyana Goldfield über 10 Jahre, Quelle: *) Die Redakteure von Cashkurs*Gold halten keine eigenen Wertpapierpositionen in dem vorgenannten Wert. Ausgabe 36

9 FAZIT Die Firma hat es geschafft, die Aurora-Liegenschaft innerhalb von acht Jahren zur Produktionsreife zu entwickeln. Gespannt verfolgen wir nun die finale Phase des Minenaufbaus bis hin zum Guss des ersten Goldbarrens. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierung im Juni ist ein Großteil des Risikos vom Tisch. Aurora ist voll genehmigt und durchfinanziert. Laut Kalkulation hat man sogar noch 66 Mio. an Reserve übrig. Man liegt bisher voll im Zeitplan für die Produktionsaufnahme Mitte Im selben Jahr will man bei einem unterstellten Goldpreis von / oz noch ein EDITDA von 39 Mio. erwirtschaften. Sobald die Produktion läuft werden die Erweiterungs- und Erhaltungskosten Kosten aus dem Cash Flow bezahlt. Der Minenplan selbst ist relativ einfach umzusetzen und besticht durch Flexibilität. Kommt es zukünftig zu dauerhaft niedrigeren Goldpreisen, wird auf den Untertagebau verzichtet und im anfänglichen Open-Pit weiter gearbeitet. Dies senkt die Erhaltungskosten dramatisch und macht die Firma auch bei Notierungen unter /oz noch profitabel. Das Projekt verfügt schon jetzt über eine große hochgradige Reserven- und Ressourcenbasis, was ein langes Minenleben gewährleistet. Dieses dürfte durch bereits identifizierte Explorationsziele sukzessive weiter zunehmen. Zudem besitzt man mit Aranka ein zweites aussichtreiches Gebiet direkt vor der Haustüre. Wachstumspotential ist also gegeben. Die Infrastrukturanbindung wurde weitgehend selbst erstellt und lässt keine Wünsche offen. Auch der Austausch mit der minenfreundlich eingestellten Regierung in Guyana klappt bisher reibungslos. Trotz der positiven Entwicklungen gibt es natürlich auch Risiken. Gerade in der Aufbau- und Anlaufphase der Verarbeitungsanlage kommt es oft zu unvorhergesehen Problemen und Kostenexplosionen. Das Beispiel Detour Gold sollte die Euphorie etwas bremsen. Auch besitzt die Gesellschaft aktuell nur diese eine Mine, weshalb schlechtes Management, Schäden, Verzögerungen oder Naturkatastrophen die Arbeit von Cashflow-Erwartungen bei verschiedenen Goldpreisen, Quelle: Cormark Securities vielen Jahren zunichte machen können. Zudem sollte man auch das Land selbst immer im Auge behalten. Zwar scheint die Lage derzeit stabil, aber wir sind eben nicht in Kanada. Sollte man sich allerdings keine gröberen, operativen Fehler leisten, so dürfte der Aktienkurs mittelfristig deutlich profitieren, obwohl man zunächst davon ausgehen muss, dass sich kurzfristig wenig tun wird, da sich neue Investoren erst mal zurückhalten und den weiteren Aufbau verfolgen werden. Der Titel wird von vielen Analysten beobachtet. So hat Cormark erst Mitte Juni sein ziel auf 4,20 CAD erhöht. Im entsprechenden Report heißt es: Für langfristig orientierte Investoren mit leicht bullischer Erwartung zum Goldpreis sehen wir Guyana Goldfields als ein ideales Investment. Auch wir finden die Firma interessant und werden sie zu gegebener Zeit in die aufnehmen. ziele bei verschiedenen Goldpreisen und P/NAV Multiplen, Quelle: Cormark Securities *) Die Redakteure von Cashkurs*Gold halten keine eigenen Wertpapierpositionen in dem vorgenannten Wert. Ausgabe 36 9

10 [02] E MPFEHLUNGSLISTE HINWEIS FÜR NEUE ABONNENTEN Wir sind seit einiger Zeit für Aktienkäufe auf die weitaus liquideren Börsen (z.b. in den USA) ausgewichen, weil deutsche Handelsplätze (z.b. Frankfurt) unter einem zu geringen Handelsumsatz für Auslandsaktien leiden. Teilweise erhält man in Deutschland bei größeren Wertpapieraufträgen schlechtere e, da die Liquidität zu gering und die Spreads zu groß sind. Dabei können Stopp-Marken ausgelöst werden, ohne dass ein Handel an der Heimatbörse stattfindet. Die meisten Banken und Handelsplattformen bieten die Börsen in USA oder Kanada ohne größere Zusatzkosten an (selbst lokale Sparkassen haben das schon seit einigen Jahren ins OnlineHandelstool aufgenommen). Insbesondere bei einer DepotAbsicherung über Optionsscheine oder Hebelprodukte sollten Orders nie unlimitiert und wenn möglich erst nach der Börseneröffnung am Heimatmarkt (z.b. USA) zum Kauf/Verkauf aufgegeben werden, da es dem deutschen Makler vorher nicht möglich ist, faire e zu stellen und daher die Spreads auch hier unverhältnismäßig hoch sind. Dirk Müller hat diesbezüglich mit dem Online Broker Cortal Consors eine Sondervereinbarung treffen können, so dass Sie hier nicht nur sehr kostengünstig Ihre Auslandsaufträge platzieren können, sondern zusätzlich eine telefonische Absicherungsberatung zur Verfügung steht. Dies soll ausdrücklich keine Werbung oder Empfehlung sein, sondern lediglich ein Zusatzservice für diejenigen unter Ihnen, denen bisher der Zugang zu ausländischen Börsen über die eigene Bank nicht möglich war. Das bisherige Musterdepot wird von nun an als wesentlich flexiblere weitergeführt. Jede Aktie wird so lange in der geführt und kommentiert, bis sie wegen ihrer spezifischen Gründe verkauft wird. Je nach Ihrer persönlichen Einschätzung und Risikoneigung entscheiden Sie dann selbst, welchen Empfehlungen Sie folgen. MARKTUMFELD DER MINENWERTE Angesichts der Sommermonate und der Unsicherheiten im derzeitigen Aktienumfeld war nicht abzusehen, in welche Richtung die Edelmetalle laufen und vor allem wie sich die Minenwerte in Abhängigkeit von den Standardaktienmärkten und den Edelmetallen verhalten werden. Insgesamt kann man von tendenziell freundlichen Edelmetallmärkten und schwachen Aktienmärkten ausgehen, die derzeit vor allem von den verschiedenen Konfliktszenarien wie beispielsweise in der Ukraine getrieben werden. Die Minenwerte haben sich vergleichsweise gut geschlagen und vor allem auch auf der Oszillatorenseite Risiko und Übertreibungen abgebaut. Die Aufwärtsphase wechselte daher in eine Seitwärtsbewegung, die charttechnisch durchaus zu begrüßen ist. Verbunden mit der Quartalszahlensaison, die uneinheitliche Chart Hui Index über 1 Jahr, Quelle: WICHTIG Unsere beinhaltet vor allem Minenaktien. Diese weisen tendenziell eine hohe Volatilität in beide Richtungen auf. Neben einer in der Finanzbranche oft genannten 1) physischen Gold- und Silberquote von 10 bis 15% des Vermögens sind Minenwerte lediglich als Beimischung in einem Gesamtportfolio zu sehen. Hinweis gemäß 34b WPHG: Es ist möglich, dass Dirk Müller, die ihm gehörende Finanzethos GmbH oder Cashkurs*Gold Redakteure besprochene Wertpapiere nach der ersten Empfehlung selbst halten und sich hieraus ein Interessenkonflikt ergeben kann. Ausgabe 36 10

11 reaktionen hervorrief, neuen Wirtschaftserwartungen wie auch der Notenbankpolitik der Fed und EZB scheint der Druck auf die Minenwerte derzeit nachgelassen zu haben. Zusammen mit der in der letzten Ausgabe sowie im Webinar angesprochenen Saisonalität der Edelmetalle könnten die nächsten acht Wochen durchaus für positive Überraschungen sorgen. Anhand des HUI Index erkennt man einerseits, dass der RSI und der MACD in der Seitwärtsbewegung seit Juli 2014 Dampf abgelassen haben und kurz vor einem neuen Kaufsignal stehen könnten. Der HUI Index notiert bei 242 Punkten und könnte dann zunächst bis auf 250 bzw. 260 Punkte (Wendepunkt März 2014) laufen. Nach unten drücken weiter Gaps (lücken) bei 236 bzw. ca. 230 Punkten, die möglicherweise zu schließen sind. Interessanterweise bestehen die lücken aber weniger im XAU- oder GDM Index. Nach unten bieten sich Unterstützungen bei 230 (50-Tage-Linie) sowie 223 Punkten (200-Tage-Linie) an. Insoweit hat sich unser beschriebenes Szenario aus der letzten Ausgabe bestätigt. Chart XAU Index über 10 Jahre, Quelle: Auch im XAU Index zeigt sich ein ähnliches Bild. Bei aktuell 101 Punkten könnte der XAU schnell bis auf 107 bzw. 120 Punkte (langjähriger Widerstand) laufen. Die Oszillatoren haben sich ebenfalls beruhigt, sind aber noch weiter von einem Kaufsignal entfernt. Der Index selbst lief seit Juli 2014 seitwärts und findet Unterstützungen im Chart bei 98, 89 und 83 Punkten. Zusätzlich liegen die 50- bzw. 200-Tage-Linie bei 97 bzw. 93 Punkten. Chart Goldcorp über 1 Jahr, Quelle: ÜBERBLICK EINZELWERTE Bei den Werten der gab es einige Quartalszahlen wie auch sonstige Unternehmensmeldungen. Entsprechend verschieden waren die entsprechenden Chartverläufe, die Fingerspitzengefühl bei der Streuung der Aktienwerte verlangen. Unsere Werte konnten tendenziell Fortschritte bei den Kostensenkungsmaßnahmen (Senkung der All-In-Sustaining-Costs) wie auch oft eine Bestätigung oder gar Verbesserung der Jahresproduktionserwartungen kommunizieren. Charttechnisch sehen die Werte insgesamt optimistisch aus, was sich natürlich wieder schnell ändern könnte. Während die Allzeithochs vieler Werte (bei damalig deutlich höheren Edelmetallkursen) ein unglaublich hohes potential bieten könnten, würden bereits die kurzfristigen ziele schöne potentielle Gewinne im Falle eines freundlichen Marktumfelds ermöglichen. Goldcorp (GG)1) als einer der Platzhirsche am Markt lief in einer engen Bandbreite zwischen 27 und 29 seitwärts und beeinflusste damit auch die Charts der Minenindizes. Nach dem kräftigen Anstieg, der den Wert zügig von 22,60 auf über 28 geführt hatte, bauten auch hier die Oszillatoren Druck ab. Charttechnisch ließe sich eine Flaggenformation unterstellen, die bei einem Überschreiten der Marke von 29 schnell 1) ziele bei 32 bzw. 35 ermöglichen könnte. Unterstützungen wirken bei 27, 26,60, wo zudem die 50-Tage-Linie verläuft, sowie um die Marke von 25. Eine Schließung des Gaps bei knapp über 26 würde das Chartbild eintrüben. Goldcorp bleibt der Standardwert unter den Goldminenaktien. Die Q2-Zahlen waren soweit in Ordnung. Auch wurde die kommerzielle Produktion für Cerro Negro bekannt gegeben. Die All-In-Sustaining-Costs lagen zuletzt bei 852 /oz (Q2 2013: /oz). Für 2014 erwartet man weiter zwischen 2,95-3,1 Mio. oz Gold. Die All-In Costs sollen am geringeren Ende der Spanne von /oz liegen. Silver Wheaton (SLW)1) ist als vorrangige Silber-Royalty Gesellschaft weiter ein Standardwert im Silbersegment und war in den letzten Wochen stark gesucht. Die Aktie stieg von 20 bis auf knapp 28 an und lief nun bei fallenden Oszillatoren in eine Seitwärtsbewegung über. Insoweit zeigt der Chart einen steilen Aufwärtstrendkanal und sollte nun bald nach oben drehen. Gelingt dies, kann die Aktie schnell 28 oder gar 31 erreichen. Bei en unterhalb von 25,50 droht eine Korrektur bis 25 (50-Tage-Linie) bzw (Gap und 200-Tage-Linie). Solche Rückschläge wären für Neueinsteiger und Zukäufer ideal, würden aber den Chart negativ beinträchtigen. In Erwartung Hinweis gemäß 34b WPHG: Es ist möglich, dass Dirk Müller, die ihm gehörende Finanzethos GmbH oder Cashkurs*Gold Redakteure besprochene Wertpapiere nach der ersten Empfehlung selbst halten und sich hieraus ein Interessenkonflikt ergeben kann. Ausgabe 36 11

12 Chart Silver Wheaton über 1 Jahr, Quelle: Chart First Majestic Silver Corp. über 1 Jahr, Quelle: freundlicher Edelmetallmärkte bleibt Silver Wheaton ein Basiswert. Die Q2-Zahlen sollen diese Woche ebenfalls folgen. First Majestic Silver Corp. (AG)1) zeigt nach einer Seitwärtsbewegung ein steigendes Dreieck auf, das bei en über 11 einen Ausbruch ermöglicht. Dann könnten ziele bei 12,50 oder sogar 14,50 folgen. Auch hier haben die Oszillatoren bereits abgebaut. Nach unten bestehen die Unterstützungen bei 10,20 (beide Tagelinien), 9,80 sowie 9. Das Unternehmen vermeldete für Q eine Rekordproduktion von 3,9 Mio. Silberäquivalente (+18% ggü. Q2 2013). Grund hierfür waren u.a. höhere Erzgrade wie auch ein Produktionssprung von 59% auf der San Martin Mine. Für 2014 will man die Produktion anschieben und Kosten reduzieren. Ferner trennt man sich von einigen Explorationsprojekten. Die Aktie ist zwar nicht mehr billig, bietet aber gute Projekte sowie ein solides Management. Die vergleichsweise hohen Kosten wirken bei anziehenden Silberpreisen als Hebel. Am folgen die finalen Q2-Zahlen. Stillwater Mining (SWC)1) zeigt einen unglaublich stabilen Aufwärtstrend. Die Aktie hangelt sich oberhalb der 50-Tage-Linie von Hoch zu Hoch und schloss am Freitag bei 18,71. Nach einem Hoch bei gut 19,50 folgten die Quartalszahlen, wodurch Stillwater stark abverkauft wurde. Von dort drehte aber der bereits wieder nach oben. Während die Oszillatoren uneinheitlich sind, sehen wir ziele bei 20, 22,50 sowie 24. Gelingt dies, ist der Weg über kleinere Widerstände bei 20, 22,50 und 24 frei. Unterstützungen finden sich bei 17,8018, 16,40 sowie 14,60 (200-Tage-Linie). Als Beimischung für den Bereich der PGM-Metalle ist der Wert aus Nordamerika weiter die einzige Investmentmöglichkeit und entsprechend von den Investoren und Spekulanten wie man anhand der Quartalszahlen sieht- weiter gesucht. Als Aktie für die Bereiche Platin und Palladium bleibt Stillwater aus besagten Gründen als kleine Beimischung interessant. Für Q vermeldete die Firma einen Nettogewinn von 17,9 Mio. (Q2 2013: -5,3 Mio. ), während Restrukturierungskosten und Capex das Quartal belasteten. Die All-In-Sustaining-Costs konnten im Jahresvergleich 1) Chart Stillwater Mining über 1 Jahr, Quelle: um 6,5% auf 792 /oz reduziert werden. Zudem wurde die Produktion zurückgefahren, um Profitabilität und die Mine selbst zu optimieren. Für 2014 erwartet man nun eine Produktion von oz PGM (bisher oz) und niedrigere All-In-Sustaining-Costs von /oz (bisher /oz), was positiv zu sehen ist. Detour Gold (DGC/ Toronto)1) hat in den letzten Wochen eher verloren. Der rückgang kann aber auch als Seitwärtsbewegung gesehen werden. Von 10 CAD lief die Aktie immerhin bis über 15,50 CAD, nachdem der Wert im Dezember noch zwischen 3 und 4 CAD kostete. Aktuell notiert Detour bei 13,57 CAD im neuen Konsolidierungsbereich zwischen 12 und 15,50. Die Indikatoren haben sich deutlich abgekühlt. Nach unten wirken Unterstützungen bei 13,50 (50-Tage.Linie), 12, 10,70 sowie 9,40 CAD (200-Tage-Linie). Die nächsten ziele liegen umgekehrt bei 15,50 bzw. 18 CAD. Die Firma ist weiter eine Single-Asset-Gesellschaft, die sich zudem noch in der Anfangsphase eines sehr großen zu erwartenden Minenbetriebs (rampup) befindet. Entsprechend hoch sind die Chancen, aber auch die Risiken. Minenunglücke, Kostenexplosionen, Verzögerungen oder andere Probleme wirken sich gravierender aus als bei anderen Gesellschaften, da hier keine Streuung der Risiken vorliegt. Hinweis gemäß 34b WPHG: Es ist möglich, dass Dirk Müller, die ihm gehörende Finanzethos GmbH oder Cashkurs*Gold Redakteure besprochene Wertpapiere nach der ersten Empfehlung selbst halten und sich hieraus ein Interessenkonflikt ergeben kann. Ausgabe 36 12

13 Chart Detour Gold über 1 Jahr, Quelle: Chart Sandstorm Gold über 1 Jahr, Quelle: Detour ist als kleine Beimischung kaufenswert, muss aber die hohen Erwartungen der Analysten zum Weltklasseprojekt Detour Lake noch erfüllen. Für Q2 meldete das Unternehmen nur eine Goldproduktion von oz bei hohen Total Cash Kosten von 941 /oz. Der Nettoverlust lag bei 35 Mio.. Höhere Grade kompensierten dabei Verzögerungen in der Minenweiterentwicklung. Für 2014 sieht man durch die Verzögerungen nun eine Produktion von oz Gold (bisher max oz Gold) bei Cash Kosten von /oz (bisher /oz). Sandstorm Gold (SAND)1) ist wie Silver Wheaton als Royalty-Gesellschaft tätig, hat sich dabei aber eher auf Goldprojekte spezialisiert. Gegenüber den Schwergewichten Franco-Nevada (FNV) und Royal Gold (RGLD) ist Sandstorm eine verhältnismäßig junge Gesellschaft und verfügt daher noch nicht über ein so breites Portfolio wie die Konkurrenz. Mit der Wiedereingliederung der SchwesterFirma Sandstorm Metals sind nun aber auch Projekte im Öl- und Gassektor hinzugekommen, was die Gesellschaft zukünftig etwas unabhängiger vom Goldpreis macht, aber auch nicht mehr als reinrassige Gold-Royalty-Gesellschaft ausweist. Nach dem anstieg von 5,10 bis auf 7,70 gab die Aktie deutlich bis auf nun 5,89 nach. Auch die Oszillatoren haben entsprechend deutlich abgebaut. Nächste ziele liegen bei 7 bzw. 7,70. Nach unten wirken Unterstützungen bei 5,50 (200-Tage-Linie), 5,20 sowie 4,80. Sandstorm wird am die Q2 Zahlen veröffentlichen. Hier geht man auch näher auf die Aufstockung der Beteiligung an Luna Gold ein, an der man sich nun mit weiteren 30,6 Mio. beteiligte und dadurch nun mit knapp 20% größter Einzelaktionär ist. Grund für die Beteiligung sind Verzögerungen bei Luna und dort anfallende geringere Cash Flows. Bisher war man schon Aktionär von Luna und erhielt bereits Royalties bzw. Goldstreams. Mit der neuerlichen Aufstockung steigt die Abhängigkeit von Luna und die damit verbundenen möglichen Risiken. Wir warten hierzu noch die Quartalszahlen wegen weiterer News ab. Sandstorm ist als vergleichsweise kleine Gesellschaft nur als Beimischung zu sehen und bleibt aktuell hinter der guten Performance der Vergleichsgruppe (Royal Gold, Franco-Nevada) zurück. 1) Chart Endeavour Silver über 1 Jahr, Quelle: Endeavour Silver (EXK)1) zeigte seit Juni eine unglaublich starke Performance von 3,75 bis auf knapp 6,50. Von dort korrigierte der Titel etwas und stabilisiert sich nun auf hohem Niveau um 6,13. Nächste ziele liegen bei nicht mehr günstigen Bewertungen bei 6,50 bzw. 7,50. Durch das hohe Beta und die hohen Produktionskosten schlägt der Wert wie ein starkes Pendel auf den Silberpreis aus. Nach unten finden sich Unterstützungen bei 5,60, 5 sowie 4,60 (200-Tage-Linie). Die vorläufigen Produktionszahlen lagen im Rahmen der Erwartungen (1,7 Mio. Unzen Silber und Unzen Gold). Die endgültigen Zahlen für Q2 kommen voraussichtlich am 11. August. B2 Gold (BTG)1) konnte seit Juni von 2,20 bis auf 3 zulegen und konsolidiert nun in einem sich verengenden Dreieck bei 2,67. Ein Ausbruch über 2,75 bedeutet ziele von 3 bzw. 3,30. Nach unten wirken Unterstützungen bei 2,60 (200-Tage-Linie) sowie 2,30. Die Oszillatoren sind uneinheitlich zu sehen. Sicherlich muss der 570 Mio. schwere (aus unserer Sicht zu teure) Kauf von Papillon Resources erst noch verdaut werden. Charttechnisch könnte aber bald ein Ausbruch bevorstehen. B2 Gold wäre auf dem aktuellen Niveau durchaus eine Kaufchance. Wir sind bisher mit der operativen Performance und der Managementleistung sehr zufrieden. Für Hinweis gemäß 34b WPHG: Es ist möglich, dass Dirk Müller, die ihm gehörende Finanzethos GmbH oder Cashkurs*Gold Redakteure besprochene Wertpapiere nach der ersten Empfehlung selbst halten und sich hieraus ein Interessenkonflikt ergeben kann. Ausgabe 36 13

14 Chart B2 Gold über 1 Jahr, Quelle: Chart Nevsun Resources über 1 Jahr, Quelle: Q2 vermeldete man bereits eine Produktion von oz Gold (+4% ggü. Q2 2013) und einen bestätigten Ausblick für B2Gold und Detour wären auch theoretisch mögliche Übernahmekandidaten von größeren Produzenten. Nevsun Resources (NSU)1) konnte im Gegensatz zu manch anderen Kupferproduzenten im Juli zunächst kaum zulegen. Zuletzt spiegelte sich aber unsere Erwartung im wieder. Die Indikatoren sind freundlich und die W-Formation im Chart unterstellt ein mögliches ziel von zunächst 4,30. Kleinere Sorgen macht das Länderrisiko in Eritrea. Die Firma produzierte in Q2 47,4 Mio. Pfund Kupfer (Q1 2014: 39,7 Mio. Pfund) bei Cash Costs von 1,05 /Pfund. Mit neuen zusätzlichen LKWs konnte im Juni ein Rekordmonat erzielt werden. Auch wird auf Bisha weiter exploriert. Sollten die vorhanden Barreserven für einen Zukauf zur Streuung der Projektrisiken genutzt werden, dürfte der davon mittelfristig profitieren, da viele Analysten ein solches Szenario begrüßen würden. Unterstützungen liegen bei 3,70, 3,50 bzw. 3,30. Die Aktie ist eine interessante Möglichkeit, sich im Kupfermarkt zu engagieren. Eldorado Gold Corp. (EGO)1) wurde bereits in Cashkurs*Gold analysiert. Das in den USA notierte Unternehmen hat den Schwerpunkt der Aktivitäten in Griechenland und in der Türkei. Zuletzt wurden die Quartalszahlen veröffentlicht. Die Gesellschaft fixierte den Ausblick für die Jahresproduktion auf oz Gold (oberer Bereich der bisherigen Bandbreite) und reduzierte dabei die erwarteten All-In-Sustaining-Costs von 950 auf 850 /oz. Charttechnisch konnte auf Sechsmonatsbasis ein neues Hoch erzielt werden. Auch läuft die Aktie seit Juli 2014 in einem nach oben gerichteten Trendkanal von 5,60 bis auf aktuell 8,20. Das nächste ziel liegt bei 9,50. Unterstützungen finden sich bei 7,50, 6,75 sowie 6,50. Die Oszillatoren sind positiv zu werten. New Gold (NGD)1) wurde ebenfalls bereits in Cashkurs*Gold besprochen. Das in den USA notierte Unternehmen ist ein mittelgroßer Goldproduzent mit den Schwerpunkten USA, Kanada, Mexiko und Australien. Die letzten Quartalszahlen für Q wiesen niedrige All-In-Sustaining-Costs von 745 /oz aus. Die Produk1) Chart Eldorado Gold Corp. über 1 Jahr, Quelle: Chart New Gold über 1 Jahr, Quelle: tionsziele wurden erfüllt, wenngleich die Produktion im Vergleich zu Q konstant bzw. ggü. Q rückläufig war. Für Q3 und Q4 sieht man eine steigende Produktion seitens des Managements. Charttechnisch scheint auf Schlusskursbasis die Marke von 5,90 gehalten zu haben. Bei einem Ausbruch über den kurzfristigen Abwärtstrend bei 6,40 sehen wir ziele bei 6,60 bzw. 7. Als kleine Beimischung sollten Unterstützungen bei 5,60 (inkl. 200-Tage-Linie) sowie 5,40 beachtet werden. Die Oszillatoren sind uneinheitlich bzw. leicht überverkauft. Hinweis gemäß 34b WPHG: Es ist möglich, dass Dirk Müller, die ihm gehörende Finanzethos GmbH oder Cashkurs*Gold Redakteure besprochene Wertpapiere nach der ersten Empfehlung selbst halten und sich hieraus ein Interessenkonflikt ergeben kann. Ausgabe 36 14

15 15 Betreute Name Sektor WKN Börsenplatz Kaufdatum Kaufkurs Akt. Perf. StopLimit Chance Schwan- kungserwart. Empfehlung Goldcorp Inc. Gold USA ,75 28,06-5,68% 25,4 32 mittel kaufen SilberRoyalty A0DPA9 USA ,37 26,57 13,69% mittel kaufen First Majestic Silver Corp. Silber A0LHKJ USA ,37 10,77 14,94% 9,5 12 hoch kaufen Sillwater Mining PGM USA ,46 18,71 29,39% 16,5 22,5 hoch kaufen Detour Gold Corp. Gold A0LG70 CAN ,11 13,57 34,22 11,95 20 hoch kaufen Nevsun Res. Ltd. Kupfer USA ,8 3,98 4,74% 3,5 4,8 hoch kaufen Sandstorm Gold GoldRoyalty A1JX9B USA ,64 5,89 4,43% 6 10 hoch kaufen Endeauvour Silver Silber A0DJ0N USA ,52 6,13 35,62% 5,25 7,5 hoch kaufen B2Gold Corp. Gold A0M889 USA ,45 2,67 8,98% 2,5 3,3 hoch kaufen New Gold Inc. Gold A0ERPH USA ,07 6,09 0,33% 5,6 6,6 hoch kaufen Eldorado Gold Corp. Gold USA ,14 8,2 0,74% 7,5 9,5 hoch kaufen Silver Wheaton Corp. Stand HINWEIS GEMÄSS 34B WPHG Es ist möglich, dass Dirk Müller, die ihm gehörende Finanzethos GmbH oder Cashkurs*Gold Redakteure besprochene Wertpapiere nach der ersten Empfehlung selbst halten und sich hieraus ein Interessenkonflikt ergeben kann. Ausgabe 36

16 [03] S PEZIAL Hedging das neues Allheil-Mittel? In den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts war es angesichts der damals sinkenden Goldpreise nicht unüblich, dass sich viele Minengesellschaften inklusive der großen Betreiber wie Barrick oder Newmont abgesichert hatten und ihre erwartete Produktion der nächsten Jahre entweder sofort zu einem fixen (Future bzw. Forward) oder als asymmetrisches Risiko im Rahmen einer Absicherungsstrategie (Put-Option) bzw. über ein sonstiges Tauschgeschäft (Swap) absicherten. Zu den Erklärungen der einzelnen Begriffe dürfen wir Sie an dieser Stelle an das letzte Special in der Cashkurs*Gold Ausgabe Nr. 35 verweisen. Interessanterweise sank die Hedging-Quote wegen der steigenden Goldpreise seit Anfang 2000 deutlich und einige große Gesellschaften (unter ihnen auch Barrick oder Newmont) stellten solche vorgenannten Geschäfte glatt. Dies brachte zwar einmalig hohe Quartalsverluste mit sich, gab den Unternehmen aber wieder die Möglichkeit, am steigenden Goldpreis zu partizipieren. Umgekehrt verursachte dies eine zusätzliche Nachfrage, da die Goldproduzenten faktisch am Derivatemarkt als Käufer ihrer eigenen, vorher veräußerten, Produktion auftraten (siehe Grafik: Net Impact of Producer Hedging ). Das Ergebnis entsprach beispielsweise in Q einer zusätzlichen Nachfrage nach Gold von etwa 6,5 Mio. oz! Dies sah man auch bei den Minenindizes, die je nach Zusammensetzung stärker oder schwächer auf gehedgte Minenwerte ausgerichtet sind. Dies hat sich angesichts der geringen Hedging Quoten aber mittlerweile annähernd erledigt. Sehen kann man die Absicherungen der Produzenten nur indirekt, da zwar ein geringer Teil der Absicherungen an Derivate-Börsen wie der Comex umgesetzt werden, ein Großteil der Transaktionen aber auch bilateral zwischen Banken/Konsortien oder den Minengesellschaften direkt abgeschlossen werden. Die Banken umgekehrt sichern anschließend üblicherweise ihre Risiken wiederum über die Comex oder andere Terminbörsen ab. Net impact of producer hedging, Quelle: GFMS, Thomson Reuters Ausgabe 36 16

17 Researchhäuser wie GFMS oder die Bank Societe Generale fassen die von Unternehmensseite erhältlichen Informationen zusammen und versuchen, hieraus eine Makro-Analyse des Gesamtmarkts zu erstellen. Wie man anhand der Grafik Evolution of the Global Hedge Book sehen kann, sank die Absicherung von ehemals nur noch gut 5 Mio. oz in 2012 auf nun 2,7 Mio. oz in Jedoch sah man hier erstmals seit 2012 wieder einen Anstieg auf Quartalssicht. Nun fragen sich erste Krisenkenner, ob nicht eine Trendwende eingeleitet wird und die Produzenten erneut vermehrt zum Hedging greifen und damit zusätzlichen Druck auf den Goldpreis ausüben. Dies könnte bei manchen Minen, deren Produktionskosten nahe dem aktuellen Goldpreises liegen, durchaus Sinn machen, um Planungssicherung zu haben. Umgekehrt agiert man in der Branche seit Jahrzehnten mit dem Hebel aus Goldpreis sowie Produktionskosten und will natürlich auch von steigenden Metallkursen profitieren. Nicht zuletzt haben die Quartalsergebnisse (siehe Ergebnisliste) gezeigt, dass die Unternehmen sehr wohl die All-In-Sustaining-Costs reduzieren können und mit den aktuellen Edelmetallpreisen Gewinne erzielen. Größere Gesellschaften haben eigentlich keine Informationen geliefert und sichern offenbar nicht ab. Im Gegengenzug haben aber auch teils unbekanntere Gesellschaften ihre Hedging Positionen reduziert, so wie Petropavlovsk, die knapp oz Gold aus dem Hedge-Buch nahmen. VERÄNDERUNG DER HEDGING QUOTEN Wie man anhand der Grafik Global Hedge Book Marked-toMarket sieht, ist Hedging mitterweile kein großes Thema mehr und hatte zuletzt sogar einen positiven Marked-to-Market-Einfluss von 194 Mio.. Sondersituationen wie Projektfinanzierungen zum Minenaufbau, bei denen teilweise die Geldgeber ein Hedging zur Planungssicherung einfordern, können durchaus weiterhin eine Rolle spielen. Auch das Beispiel Detour zeigt, dass man hier eine begrenzte Absicherung im Rahmen des Minenaufbaus (Ramp-Up) der Detour Lake Mine in Kauf nahm, um dann von später fallenden Produktionskosten ungehedgt profitieren zu können und zumindest in der Anfangsphase eine gesicherten Cash FLow zu haben. UNTERNEHMEN MIT HEDGING Bekannte Unternehmen, die ein Hedging durchführen, sind beispielsweise B2 Gold oder auch Detour Gold (12% der BruttoHedgingaktivität mit oz Gold), die in Q über Forwards begrenzt Absicherungen vornahmen. Andere Gesellschaften wie OceanaGold (26% der Bruttohedgingaktivität mit oz Gold) nutzten dafür Put-Optionen zur Absicherung. Insgesamt stieg in Q das globale Goldhedging moderat um oz Gold (9 Tonnen oder 11%) bei den Optionen wie auch Forwards/Futures an und ist damit der erste Zuwachs seit Q Das gesamte Hedgebook liegt derzeit bei nur 2,8 Mio. oz Gold (87 Tonnen), wobei ein Großteil der Absicherungen in 2014 (1,6 Mio. oz) und 2015 (0,9 Mio. oz) ausläuft. Einige wenige Produzenten wie OceanaGold oder auch Polyus Gold bauten Evolution of the global hegde book, Quelle: GFMS, Thomson Reuters Ausgabe 36 17

18 in Q kleinere Absicherungen auf, die im Hinblick auf den Gesamtmarkt vernachlässigbar sind. Polyus ist zwar der mit Abstand größte neue Hedge mit 2,8 Mio. oz Gold oder 88 Tonnen über vier Jahre, dürfte aber keine Signalwirkung auf die Branche entfalten, sondern lediglich der Sondersituation des dortigen Minenaufbaus Rechnung tragen. ZUSAMMENFASSUNG Das Hedging der Minenproduzenten machte in Zeiten von niedrigen Goldpreise durchaus Sinn und hat wohl damals (bis 2001) so manchen Goldproduzenten vor dem Konkurs gerettet. Umgekehrt haben einige Minengesellschaften die erste Aufschwungphase des Goldpreises seit 2001 verpasst und mussten anschließend teils hohe dreistellige Millionenbeträge oder gar Milliardenbeträge investieren, um die Absicherungen glatt zu stellen. Damit haben sie den Goldanstieg ebenfalls mit befeuert. Im aktuellen Goldumfeld macht ein Hedging aus unserer Sicht für die meisten Goldproduzenten kaum Sinn, da Minenbetreiber auf Goldpreisveränderungen zunächst mit Kostensenkungen und sog. High-Grading (Verarbeitung des hochgradigen Erzes) reagieren können, wenn auch mit einigen Quartalen Verzögerung. Auch das Researchhaus RBC sieht das ähnlich und erwartet für 2014 sowie 2015 mit 25 Tonnen pro Jahr nur eine sehr kleine Erhöhung der Hedingposition bei den Produzenten. Dies dürfte dann wohl eher nur die kleineren Firmen oder Produzenten mit sehr hohen Kosten betreffen. Angesichts eines weltweiten Angebots von erwarteten Tonnen in 2014 bzw Tonnen in 2015 scheint das mögliche Hedging vernachlässigbar zu sein. Auch darf man nicht vergessen, dass Hedging für die Gesellschaften eine feste Abbau- und Lieferzusage bedeutet. Sofern Probleme im Minenbetrieb entstehen und die Produktion entsprechend fällt, kann gegebenenfalls die Verpflichtung aus der Absicherung nicht erfüllt werden und damit hohe, existenzielle Risiken auf das Unternehmen zukommen. Insoweit ist ein Hedging auf Aktionärsebene, sei es über einen Verkauf seiner Aktien oder durch Absicherung mittels Put-Optionsscheinen, möglicherweise die bessere Alternative. Global Hedge Book marked-to-market, Quelle: GFMS, Thomson Reuters Ausgabe 36 18

19 [04] C HRONIK Die soll vereinzelte Nachrichten aus aller Welt wiedergeben, die wir mit unserem Recht auf Meinungsfreiheit kommentieren. Hierbei wird im Regelfall ein Bezug zu Gold, Edelmetallen und Rohstoffen hergestellt Naturkatastrophe in Kanada: Minenunglück verschmutzt mehrere Flüsse Quelle In der kanadischen Provinz British Columbia hat ein Minenunglück mehrere Flüsse in der Region verschmutzt. Behörden ordneten sofort an, das Wasser nicht mehr zu trinken. Auslöser war die Mount Polley -Mine im kanadischen Morehead: Das sogenannte TailingsBecken, in dem Rückstände des Bergbaus in Form von Schlämmen gelagert wurde, ist gebrochen. Kommentar: Der Betreiber Imperial Metals arbeitet derzeit offenbar mit den Behörden zusammen und versucht, mögliche Schäden zu reduzieren. Dies ist leider ein Beispiel dafür, dass der Minenabbau auch operative Risiken inklusive Gefahren für die Natur beinhaltet. Mittlerweile involvieren eigentlich alle großen Minengesellschaften Umweltbehörden, Anwohner und Naturschutzgruppen, um mögliche Verunreinigungen für die Umwelt zu vermeiden. Dennoch bleiben leider immer gewisse Restrisiken bestehen Ein neuer Dollar-Konkurrent ist geboren Quelle Wer hat das bessere Zahlungsmittel? Darüber streiten sich in der Regel Bitcoin-Fans mit Gold-Anhängern. Ein Unternehmen hat nun eine neue Währung erfunden und verbindet das Beste aus zwei Welten. Ein neuer Trend. Man könnte es Bitgold nennen. Es ist das Ergebnis, wenn man Bitcoins, eine der neuesten Quasi-Währungen der Welt, und Gold, eine der ältesten, vermischt. Fügt man Misstrauen gegenüber zentralisierter Macht, eine Prise Rebellionsgeist und einen Schuss Gewinnmotiv hinzu, dann dürfte dabei der Independence Coin herauskommen. Der Independence Coin ist die erste, von Gold gedeckte, Krypto-Währung und wurde in diesem Monat beim libertären Kongress Freedom Fest in - wo auch sonst? - Las Vegas vorgestellt. Eine vom Goldstandard überzeugte Person hält Bitcoins für wertlos und letztlich für ein Schneeballsystem; und Leute, die nicht auf Gold stehen, aber Bitcoins wirklich verstehen, würden sagen, Gold sei lächerlich und nur ein blödes Metall, erklärt Anthem Hayek Blanchard, Chef von Anthem Vault, dem Unternehmen hinter dem Independence Coin. Wir müssen uns nicht streiten. Wir können das verbinden. Gold ist das liebste Edelmetall der Deutschen, es steht für Sicherheit und Stabilität. Dabei hat der Rohstoff bei weitem nicht nur Stärken, nur lassen sich Anleger gern blenden. Was Sie über Gold wissen sollten. Bitcoins und Gold passen ideal zusammen, so wie Kätzchen und Milch. Was sie vereint, ist die Skepsis ihrer Anhänger gegenüber herkömmlichen Währungen. Gold, bereits in der Antike eine Wertanlage, ist schon lange bei Anlegern beliebt, die einen sicheren Hafen suchen, und bei Schwarzmalern, die Fiat-Währungen aus der Druckerpresse der Zentralbanken ablehnen. Bitcoins, die von Programmierern vor sechs Jahren erfundene Krypto-Währung, haben sich Hipster-Anarchisten und andere zu eigen gemacht, die online handeln wollen ohne den Zwängen konventionellen Geldes zu unterliegen. Mittlerweile mehren sich die Vorstöße, die beiden Zahlungsmittel unter einen Hut zu bringen. Ausgabe 36 19

20 Neben Anthem Vault bewegen sich auch andere Unternehmen in diese Richtung. So planen die Zwillingsbrüder Cameron und Tyler Winklevoss, bekannt wegen ihres Streits mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, die Einführung des Winklevoss Bitcoin Trust. Das soll ein börsengehandelter Fonds (ETF) werden, der an den SPDR Gold Shares Fonds erinnert und auch der erste seiner Art wäre. Die Anmeldung des ETFs ist bei der US-Wertpapieraufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) noch anhängig. Eine an Winklevoss Capital Management in New York mit der Bitte um Stellungnahme blieb unbeantwortet. Kommentar: Ob ein ETF und vor allem Bitcoins die richtigen Antworten auf die Flutung mit Notenbankgeld sind, muss man selbst abwägen. Immerhin zeigen viele Vorstöße solcher Ideen, dass die Masse an das Notenbankgeld nicht mehr blind glauben muss. Initiatoren wie diese verfolgen aber natürlich auch den Gedanken, mit solch einer Geschäftsidee zunächst selbst Geld zu machen. Und seitens der Notenbanken und der Gesetzgeber weiß man letztlich nie, ob solche Ansätze auch im Nachgang beschränkt werden. Letztlich hilft als Krisenwährung weiterhin nur physisches Gold (und Silber) selbst das mit dem geringen Restrisikos eines theoretischen Verbots. Aber auch mit Gold-ETFs, Minenwerten, Investmentfonds, etc. kann man immerhin einfach und elegant über die Börse an den chancen teilhaben. Oder man glaubt weiter an die Sicherheit von Staatsanleihen Angst vor der Bankenpleite Quelle Die Muttergesellschaft einer portugiesischen Bank ist pleite. Jetzt wächst die Angst vor einer Panik an der Börse. Experten versuchen zu beruhigen. In der Nacht zum Samstag hat eine Nachricht aus Portugal die Anleger in ganz Europa verunsichert: Die portugiesische Unternehmensgruppe Espírito Santo Internacional habe die Einleitung eines Insolvenzverfahrens beantragt, teilten portugiesische Nachrichtenagenturen mit. Eine Meldung, die den Rest Europas eigentlich kalt lassen könnte, sollte man meinen. Doch in dem Fall sind die Dinge etwas anders gelagert: Denn diese Unternehmensgruppe in Händen des einflussreichen Familienclans Espirito Santo hält einen Anteil von 20 Prozent an der wichtigsten portugiesischen Bank die passenderweise Banco Espírito Santo heißt. Zwei Sorgen flammen da sogleich in ganz Europa wieder auf. Die erste: Wenn der wichtigste Anteilseigner zahlungsunfähig ist wie stark bedroht dies dann die Stabilität der Bank? Droht gar ein Bankrun, bei dem die Sparer alle gleichzeitig ihre Gelder abziehen wollen? Und die zweite: Könnte die Unruhe um die Bank nicht sogar dazu führen, das portugiesische Finanzsystem als ganzes ins Wanken zu bringen und am Montag, wenn die Märkte öffnen, die e von Staatsanleihen aus Südeuropa zum Absturz bringen? Kommentar: Die Bankenkrise und vor allem die Schuldenkrise sind leider weiter nicht vom Tisch. Während sich die Staaten, Unternehmen und vor allem Privatanleger angesichts Niedrigstzinsen munter verschulden, steigen die Kreditrisiken der Banken wieder an. Die hohen Staatsverschuldungen sind ein Grund mehr, warum die Zinsen nicht deutlich ansteigen können da sonst einige Staaten wohl sehr schnell den Schuldendienst und den Haushalt nicht mehr bedienen könnten. Aber auch ohne diese Szenarien schlummern nicht nur in China Kreditrisiken in den Bankenportfolien, die plötzlich zu einer neuerlichen Vertrauenskrise oder zu Bankenrettungen in Europa, den USA oder vereinfacht gesagt auf der gesamten Welt führen könnten. Erinnert Sie diese Problematik an die Bankenkrise? Hier gilt womöglich leider wie im Fußball Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Ausgabe 36 20

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