STRUKTURÄNDERUNG AN DER WBS

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1 BASLER SCHULBLATT Ausgabe Nr. 6-7 / Juni-Juli 2006 / 67. Jahrgang STRUKTURÄNDERUNG AN DER WBS Begegnung mit Mazedonien Sprachprofile bestehen den Praxistest Argumentarium zum Entwicklungsplan 1

2 psi forum das Tor zur Wissenschaft erleben, erforschen, erkennen Erlebnis: Tiere Forschung live erleben am Paul Scherrer Institut im Besucherzentrum psi forum NEU: 3-D-Film zum Klimawandel So: Uhr, Mo bis Fr: Uhr Freie Besichtigung bei einem Rundgang durch die Forschungsanlagen Geführte Gruppen nach Voranmeldung PAUL SCHERRER INSTITUT Paul Scherrer Institut, Telefon +41 (0) Besucherdienst, Telefon +41 (0) Villigen PSI, Schweiz Wie kommt die Milch in das Euter der Kuh? Onur FEBL LZ Ebenrain «Sicher fair!» im öffentlichen Verkehr Jugendliche waren bisher in der spannenden Erlebniswelt auf Schienen zu Gast. Besuchen auch Sie mit Ihrer Schulklasse die Präventionskampagne «Sicher fair» im SBB Schulzug! Themen: Unfallverhütung, Vandalismus, korrektes Verhalten von Jugendlichen in den Zügen und im Bahnumfeld. Ideale Schulstufe: Klasse. Bitte um frühzeitige Anmeldung (Platzzahl beschränkt). Das SBB Moderatorenteam und Bahnpolizisten führen in rund 90 Minuten durch den Schulzug. Die Bahnreise innerhalb Ihrer Region/Ihres Kantons zum Standort des Schulzuges wird Ihnen offeriert. Die nächste Station 2006 Basel SBB, 11. bis 15. September Anmeldungen mit Angabe des Ortes und des gewünschten Termins, Adresse und Telefonnummer bitte an: Tel , Fax Anmeldeschluss: Bis 2 Wochen vor Termin Der SBB Schulzug in Basel. 2

3 EDITORIAL / Basler Schulblatt / 2006 GUTEN TAG von Pierre Felder Vom Magen und von den Armen Vom Magen und von den Armen Sie kennen die Geschichte? Eines Tages beklagten sich die Arme bitter über den Magen, der in der Mitte des Körpers throne und sich füttern lasse, ohne selbst etwas zu leisten. Aus Protest legten sie die Arbeit nieder und begannen den Magen auszuhungern. Schon am zweiten Tag erfasste sie aber selbst eine so grosse Schwäche, dass sie sich kaum noch rühren konnten. Da ging ihnen auf, dass alle Körperteile auf Gedeih und Verderb eine Schicksalsgemeinschaft bildeten und dass das Wohlergehen des Magens für sie lebenswichtig war. Schulen sind Systeme, deren Elemente in ähnlicher Interdependenz zueinander stehen wie in einem Organismus; darum ist jede Veränderung so anspruchsvoll. Das zeigt sich schon am banalen Beispiel der Stundentafel. Beim Aushandeln wird auch dem unerbittlichsten Fachvertreter bewusst, wie schwierig es ist, die Ansprüche der Fächer in Übereinstimmung zu bringen mindestens solange auch die Freizeitbedürfnisse der Lernenden etwas gelten und die Ressourcen beschränkt sind. Zu Recht wird vom Vorprojekt Grundstufe gefordert, es müsse auch geprüft werden, wie sich das altersgemischte Lernen auf die anschliessenden Schuljahre auswirkt. Verheerend wirkt sich die Missachtung systemischer Zusammenhänge bei einer Strukturreform aus. Am 21. Mai hat uns der Basler Souverän einen Wink mit dem Laternenpfahl gegeben. An der sechsjährigen Primarschule scheint kein Weg vorbeizuführen. Das Vertrauen in die Basler Schulen ist in hohem Ausmass daran gebunden, dass die Maturanden auch nach der Strukturharmonisierung optimal auf ein Universitätsstudium vorbereitet sind. Die Reform von 1988 hat uns aber drastisch vor Augen geführt, dass die Qualität der Gymnasialbildung nicht zuletzt davon abhängt, dass die berufsbildende Laufbahn nicht zur Restschule verkümmert, auf die sich nur einlässt, wer nicht anders kann. Dann können die Gymnasien aufblühen, wenn die berufsbildende Alternative attraktiv ist, wenn nur jene ans Gymnasium gehen, die sich nicht nur für den Abschluss, sondern vor allem für den breit gefächerten Lernstoff interessieren. Wer ein starkes Gymnasium will, muss bereit sein, sich auch für die Bildungswege jener 77% Jugendlichen zu engagieren, die die Schulzeit nicht mit einer gymnasialen Maturität abschliessen. Nur wenn die Arme kräftig und der Magen robust sind, ist der Organismus gesund. EDit Begegnung mit Mazedonien Elisabeth Liesch, WBS, und Christina Stotz, ULEF 4 Sprachprofile bestehen den Praxistest Ursina Fehr und Claudio Nodari 6 Aus dem Erziehungsrat Renata Rovira, Stab Schulen 8 Mein Schulalltag Sylvia Gomm, Primarlehrerin in Bettingen 9 Kurz und gut, Agenda 10 Staatliche Schulsynode Strukturänderung an der WBS: Erste Erfahrungen Verena Soldati 12 Forum Basler Schulen Dieter Rohr, Präsident Forum Basler Schulen 13 Jahresversammlung der Schulsynode 2006 Dorothee Miyoshi 14 In Kürze: SSS-Mitteilungen Dorothee Miyoshi 15 Argumentarium zum Entwicklungsplan 16 SSS-Vorstandsmitglieder zum Entwicklungsplan 17 Freiwillige Schulsynode In Kürze: fss-mitteilungen Dorothee Miyoshi 19 Rabattliste der fss 2006/07 Christoph Tschan 20 Bericht aus dem Grossen Rat Maria Berger-Coenen 21 Schule und Theater Abschied und Dank Peter Litwan 21 Vermischtes Leserbriefe 22 Verschiedene Angebote 26 Medien Aktuelles vom DTU 28 Neues aus der PDS 30 Impressum 32 3

4 EDit / Basler Schulblatt / 2006 BEGEGNUNG MIT MAZEDONIEN ULEF-Studienreise in die Heimat zahlreicher Basler Schülerinnen und Schüler von Elisabeth Liesch, WBS, und Christina Stotz, ULEF Im Rahmen des Weiterbildungsprogramms «Vielfalt» des Instituts für Unterrichtsfragen und Lehrer/innenfortbildung (ULEF) reiste Mitte April eine Gruppe von Lehrpersonen nach Mazedonien. Ein Reisebericht. Pensentafel für 1500 Schülerinnen und Schüler, das einzige Papier im Lehrerzimmer Eine Woche waren wir unterwegs in einem fremden Kulturraum, um die Heimat vieler Basler Schülerinnen und Schüler kennen zu lernen. Im Gepäck einige Geschenke für Schulen und Gastfamilien, ein paar albanische Wörter sowie etwas Wissen aus den Vorbereitungstreffen zu Ursachen und Auswirkungen der Migration und des gesellschaftlichen Wandels in Südosteuropa. Vor Ort öffnete sich uns ein unbekannter Kulturraum, reich an Zeugen geschichtlicher Vergangenheit und eigenständiger Kultur. Wir begegneten gastfreundlichen Menschen, lernten Lebensformen und -bedingungen der einheimischen Bevölkerung kennen und setzten uns mit dem mazedonischen Schulsystem und der Unterrichtspraxis auseinander. Begegnung mit der Gastfamilie In Tetovo angekommen, brachte mich Luan, der jüngste Sohn der Familie Zeqiri, mit dem Familienauto direkt zu einem Beschneidungsfest in einen grossen Saal, wo 300 Frauen und Mädchen und ganz wenige jugendliche Männer beim Essen sassen. Ich wurde von Ganimete, meiner Gastmutter, gleich in die Arme genommen, geküsst, herumgereicht und am Haupttisch zwischen all die wunderschön gekleideten und frisierten Mädchen gesetzt. Sofort hatte ich einen Teller mit Essen vor mir und einen Becher Cola in der Hand. Ich wusste kaum, wie mir geschah: Es wurde gelacht und geschaut; ich wurde immer wieder von dieser und jener Tante, Cousine oder Schwester begrüsst, umarmt oder gar geküsst. Das Essen wurde weggeräumt, süsseste Baklava aufgetischt. Eine Sängerin sang voller Inbrunst sentimentale Lieder zu lauter Keyboardbegleitung, und «Null-Komma-sofort» war die ganze Gesellschaft im typischen Rundtanz in Bewegung, ich zwischen zwei Mädchen «geknüpft», das heisst kleiner Finger in kleinen Finger gehängt. Anfangs fühlte ich mich in meiner Reisekleidung nicht ganz wohl zwischen den festlich geschmückten Mädchen und Frauen. Aber ich hatte kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn all das Gold, die Farben, die Musik und Bewegung rissen mich einfach mit. Als Albaner und Muslime in der Minderheit Und schon war ich mittendrin im Leben der fünfköpfigen albanischen Familie Zeqiri. Ganimete arbeitet als Primarlehrerin in der Liria-Schule, die wir später auch besuchten. Ihr Mann, Ahmet, ist Geschäftsmann, Ardita (22) hat Medienwissenschaft studiert und war ein Jahr in den USA. Emire (20) macht ein Kunststudium an der dortigen Universität und Luan (18) ist Wirtschaftsstudent. Die Zeqiris wohnen in einem «guten» Quartier in Tetovo, wo sie als Albaner und Muslime in der Minder- 4

5 heit sind. Probleme hatten sie deswegen nur während des Krieges. Tausende von muslimischen Flüchtlingen kamen von Kosovo über die Berge. Sie beherbergten monatelang drei zusammengewürfelte Familien zusätzlich in ihrem Haus, man schlief eben zu dritt im Bett, sogar auf Matten oder Decken in der Küche und im Wohnzimmer und konnte oft tagelang nicht aus dem Haus gehen. Diese uneingeschränkte Gastfreundschaft kam auch mir zugute. Ich bekam das grösste Zimmer mit WC und moderner Dusche. Als ich allerdings am ersten Abend erwartungsvoll unter der Dusche stand und überall herumdrehte und -drückte, stellte ich fest, dass die Duschkabine noch nicht angeschlossen war. «K as problem», wie es auf Albanisch heisst, ich durfte das Familienbadezimmer benutzen. Am Morgen frühstückte ich mit Ganimete. Sie kann weder Englisch noch Deutsch. Wir haben uns trotzdem bestens verstanden und lachten viel. So fragte sie mich zum Beispiel unter «Gagaga» und Flügelschlagen mit angewinkelten Armen, ob ich ein Ei essen möchte. Besuch in der Liria-Schule Auf unserem Programm stand unter anderem ein Besuch in der Liria-Schule in Tetovo. Im Lehrerzimmer trafen wir auf ein reges Kommen und Gehen: In den Pausen brachten Schülerinnen und Schüler ihren Lehrpersonen «Znüni»-Brote und grosse Salzbrezel vom Schulkiosk, wo die Schüler auch ihr Schulmaterial kaufen. Die Lehrerinnen und Lehrer die Frauen zum Teil in dunkelroten Lehrerschürzen trugen das grosse blaue Klassenbuch unter dem Arm. Türkischer Kaffee wurde gebraut, trotz Rauchverbot geraucht und wie überall in Lehrerzimmern diskutiert, zugehört und ein wenig ausgeruht vom anstrengenden Schulalltag. Die Klassen haben eine Grösse von 35 bis 45 Schülerinnen und Schülern, es gibt praktisch kein Material und nur schlechte Wandtafeln, auf denen das Geschriebene fast erahnt werden muss, weil die Tafeln ständig neu beschrieben und wieder geputzt werden, und es fehlen Kopierer, Computer, Wandbilder, Bücher, Lexika und Tageslichtprojektor. Bodenplatten liegen losgelöst herum, Kabel hängen heraus, Türen schliessen nicht, und der ätzende Toilettengestank schwappt ins Klassenzimmer. Es ist eindrücklich, dass eigentlich alles funktioniert, obwohl die Schule nur einfach eingerichtet ist. Spezialräume gibt es schon lange keine mehr. Rechnen in der 3. Klasse in einer albanischen Klasse unten: Polonaise mit 42 Kindergartenkindern Die Schule wurde 1949 für 500 Kinder gebaut. Heute gibt es insgesamt 1500 Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 8. Klasse, die in mazedonische und albanische Klassen mit entsprechenden Lehrkräften eingeteilt sind. Es sind also zwei Ethnien, beide mit eigener Kultur, Religion und Sprache im gleichen Schulhaus zusammen. Schichtunterricht Durch die Raumknappheit wird in einer Morgen- und Nachmittagsschicht unterrichtet. Die Klassenzimmer sind alle gleich: drei Reihen Pulte hintereinander (zum Teil ausrangierte aus der Schweiz), vorne ein Lehrertisch. An den Stühlen fehlt zum Teil die Rückenlehne oder ein Teil der Sitzfläche. Manchmal sitzen drei Schülerinnen und Schüler am gleichen Pult, nicht alle haben das benötigte Material. Geschrieben wird mit Kugelschreiber oder Bleistift, und wer kein Schreibzeug oder Heft hat, schreibt eben nicht. Viele Lektionen (40 Minuten) verlaufen gleich: Die Lehrkraft unterrichtet frontal, sagt etwas in beeindruckender Lautstärke vor, die Schülerinnen und Schüler sprechen nach, eine Schülerin oder ein Schüler schreibt an die Wandtafel, die anderen ins Heft. Einige scheinen unbeteiligt, sitzen da in ihren Trainern und Kapuzenjacken. Ein Kopftuch trägt niemand. Draussen schon. Die Schülerinnen und Schüler strecken auf, wenn sie etwas wissen, und stehen auf, um es zu sagen. Sie sind freundlich und arbeiten ruhig. Unterrichtet wird mit Disziplin. Überraschend sind die gute Atmosphäre und das grosse Sachwissen der Kinder; und beeindruckend, wie viel einfach «selbstverständlich» gemacht wird. Faleminderit Danke! Weiterer Informationen zur Reise sind auf der ULEF-Homepage erhältlich unter 5

6 EDit / Basler Schulblatt / 2006 SPRACHPROFILE BESTEHEN DEN PRAXISTEST von Ursina Fehr und Claudio Nodari, FachexpertInnen Sprachprofile Seit September 2005 haben 16 Klassenteams aus allen Schulstufen die Sprachprofile in der Praxis erprobt. Die Sprachprofile sind ein neues Instrument zur Sprachförderung in allen Fächern (vgl. BSB 11/2005). Die Rückmeldungen der Erprobungsteams sind durchaus positiv; die vielen konstruktiven Kritiken und Anregungen dienen nun zur Optimierung der Sprachprofile und zur Vorbereitung der Implementierung. In mehreren Teams gaben die Sprachprofile Anlass für fächerübergreifende Projekte, beispielsweise das Fach Deutsch im Werkunterricht Foto: Claudia Fäh Die Sprachprofile sind ein Hilfsmittel für Lehrpersonen zur Planung und Durchführung eines sprachfördernden Unterrichts in allen Fächern und auf allen Stufen der Volksschule im Kanton Basel-Stadt. Das Instrument wurde in den Jahren 2003 bis 2005 von einer stufenübergreifenden Arbeitsgruppe von 22 Lehrpersonen entwickelt. Die Sprachprofile beschreiben die für den Schulerfolg zentralen Sprachkompetenzen anhand von Sprachhandlungen. Die Schülerinnen und Schüler sollen diese sprachlichen Handlungen während ihrer ganzen Schullaufbahn in allen Fächern einüben und durch die wiederholte Übung schliesslich möglichst gut beherrschen. Jede Schulstufe hat ihr eigenes Sprachprofil, wobei alle Sprachprofile aufeinander abgestimmt sind. Die Profile sollen die Lehrpersonen dabei unterstützen, eine gezielte, koordinierte und somit effiziente Sprachförderung in ihrem Unterricht zu betreiben (eine ausführlichere Darstellung der Sprachprofile befindet sich im Schulblatt 11/2005; die Erprobungsfassung ist auf dem kantonalen Bildungsserver edubs unter www. edubs.ch/die_schulen/projekte/integration/ stufenueberproj/index.pt greifbar). Im Schulalltag erprobt Die Sprachprofile werden ab dem Schuljahr 2006/2007 schrittweise implementiert. Das Instrument soll in Zukunft ein wichtiges Hilfsmittel für Lehrpersonen werden und muss deshalb möglichst benutzerfreundlich und alltagstauglich gestaltet sein. Aus diesem Grund wurden die Sprachprofile vor der Implementierung im Schulalltag getestet. Ziel der Erprobung war es, Hinweise zur Optimierung der Sprachprofile sowie für deren Implementierung zu gewinnen. An der Erprobung haben 16 Klassenteams mit total 70 Lehrpersonen aus allen Schulstufen teilgenommen, vom Kindergarten bis zum Ende der Volksschule. Die Rückmeldungen erfolgten gemäss einem Drei-Ebenen-Modell, das einerseits unterschiedliche Fragenstellungen abdeckte, andererseits eine Validierung von Einzelrückmeldungen durch übergreifende Sichtweisen ermöglichte. Auf einer ersten Ebene wurden die persönlichen Meinungen der einzelnen Lehrpersonen zu ihrer Arbeit mit den Sprachprofilen eingeholt. Die hier gemachten Aussagen wurden statistisch ausgewertet und haben einen quantitativen Stellenwert. Auf der zweiten Ebene stand der Aspekt der Zusammenarbeit im Klassenteam im Vordergrund. Der Einsatz des Sprachprofils ist dann optimal, wenn es im Team Absprachen darüber gibt, wer welche sprachlichen Fertigkeiten im Unterricht speziell berücksichtigt. Die individuellen Feedbacks und die Teamrückmeldungen wurden durch teamübergreifende Stellungnahmen auf einer dritten Ebene ergänzt, so dass ein qualitativ umfassendes Bild entstand. Sprachprofile ermöglichen gezieltere Förderung Die Rückmeldungen haben ergeben, dass die Sprachprofile mehrheitlich als nützliches Hilfsmittel für die Vorbereitung eines sprachfördernden Unterrichtes eingeschätzt wurden. Dabei zeigte es sich, dass die Sprachprofile verschiedene Funktionen erfüllen können. So bestätigen sie die bereits gute eigene Praxis vieler Lehrpersonen. Anderen helfen sie, «blinde Flecken» in der Sprachförderung aufzudecken. Die meisten Erprobenden geben an, dass sie durch die Arbeit mit den Sprachprofilen einen geschärften Blick für Sprachförderung erhalten haben und dass sie deshalb die Schülerinnen und Schüler nun gezielter fördern können. Bei der Erprobung zeigte sich, dass für einen effizienten Einsatz der Sprachprofile Absprachen im Klassenteam nötig sind. Die Teams, welche die Sprachprofile als 6

7 Grundlage für eine gemeinsame Zusammenarbeit eingesetzt hatten, betonen, dass sie daraus grossen Nutzen gezogen haben. Sie fanden die Zusammenarbeit spannend, da man gemeinsam Neues ausprobieren konnte. In mehreren Teams gaben die Sprachprofile Anlass für fächerübergreifende Projekte. In einem Erprobungsteam arbeiteten beispielsweise die Musik- und Deutschlehrperson zusammen, um die Schülerinnen und Schüler Vorträge zu Musikthemen erarbeiten zu lassen. WAS BRINGEN DIE SPRACHPROFILE IM UNTERRICHT? Beispiele aus den schriftlichen Rückmeldungen (Ebene 1) Wünsche und Anregungen aus der Erprobungsphase Die Erprobung zeigte aber auch, dass es im Umgang mit den Sprachprofilen etwas Übung braucht. Besonders die Fachlehrkräfte waren nicht so vertraut mit den Arbeitsweisen, die in den Sprachprofilen vorgeschlagen werden. Sie wünschen sich mehr fächerorientierte Beispiele und Weiterbildungsveranstaltungen zum Einsatz der Sprachprofile in ihren Fächern. Die Erprobenden wünschen ferner, dass die didaktischen Anregungen zu den Sprachprofilen noch mehr Ideen enthalten, wie schwächere Schülerinnen und Schüler an anspruchsvolle Übungen herangeführt werden können. Schliesslich werden die «können»-formulierungen der Deskriptoren als verwirrend empfunden, da «können» in den Sprachprofilen im Sinn von «die Gelegenheit haben» und nicht im üblichen Sinn von «die Fähigkeit besitzen» verwendet wird. Ausblick Zurzeit werden die Sprachprofile und die didaktischen Anregungen auf der Basis der Erprobungsergebnisse (vgl. Artikel) überarbeitet und optimiert. Gleichzeitig läuft die Planung für die Einführung der Sprachprofile auf den einzelnen Stufen. Nach sorgfältiger Abklärung bei den Schulleitungen, den Betreuenden der Erprobungsteams und bei den Mitgliedern der Erarbeitungsgruppe sollen die Sprachprofile ab dem nächsten Schuljahr schrittweise eingeführt werden. Mit dieser Planungsaufgabe wurde Paula Lewin betraut. Bei der Einführung der Sprachprofile kommt ein Film zum Einsatz, der in den Erprobungsteams gedreht wurde und der die Arbeit mit den Sprachprofilen auf allen Schulstufen veranschaulicht. Stefanie Vitelli, Stab Schulen, Projektleiterin Sprachprofile «Sprache ist enorm präsent» Sprachprofil I Kindergarten «Ich habe mich viel mehr auf die Sprache der Kinder geachtet und dabei neue Erfahrungen gemacht.» «Die Lektüre der Deskriptoren hat viele eigene Ideen aufkommen lassen.» «Zu Beginn haben wir im Team ganz bewusst nur mit den Sprachprofilen gearbeitet. Mit der Zeit sind andere Themen in den Vordergrund getreten (Verkehrserziehung, Fasnacht...). Dadurch hat sich das Hauptgewicht auf andere Ziele verlagert. Die Sprache ist aber durch das Bewusstsein der Sprachprofile enorm präsent.» «Den heutigen Umständen angepasste Sprachförderung» Sprachprofil II Primarschule «Sobald mir die Begriffe geläufig waren, fielen mir die Arbeit und die Auseinandersetzung mit den Sprachprofilen leicht. Die Inhalte und der bewusste Umgang mit der Sprachförderung und die bewusstere Förderung von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache sind mir von der Arbeit mit dem Lehrmittel Sprachfenster vertraut. Ich finde, die Umsetzung der Sprachprofile fällt mit diesem Lehrmittel leicht. Beide fokussieren auf eine den heutigen Umständen angepasste Sprachförderung.» «In einer Stunde, die ich ohne Sprachprofile erarbeitete, überprüfte ich anschliessend, wie viele Deskriptoren in dieser Stunde zum Einsatz kamen. So wird mir bewusster, wie komplex und vielfältig die Aufgaben sind, die ich den Kindern stelle.» «Konkrete Unterrichtsbeispiele» Sprachprofil III Orientierungsschule «Viele Anregungen werden im Team schon gemacht. Oft fehlt es aber noch an der Zeit, um Absprachen und eine gute Planungsarbeit zu koordinieren.» «Die konkreten Unterrichtsbeispiele zur Ernährungskette, Bildbeschreibung und Arbeit am Fachwortschatz sind gut, aber es könnten (wie sooft) noch mehr sein.» «Dank dem Sprachprofil behandle ich während dem Unterricht sprachliche Aspekte öfter als früher, vor allem auch in Mathematik.» Sprachprofil IV 8. und 9. Schuljahr «Die Sprachkompetenz meiner Schülerinnen und Schüler liegt mir am Herzen. Die Sprachprofile für das 8. und 9. Schuljahr liegen daher immer griffbereit auf meinem Arbeitstisch. Sie liefern mir nichts grundlegend Neues. In ihrer detaillierten Übersichtlichkeit sind sie aber bestens geeignet für meine konkrete Stundenvorbereitung und die gezielte Sprachförderung im Unterricht.» «Ich finde die Idee der Sprachprofile gut, weil die Verantwortung der Sprachförderung auf alle Fächer und Lehrkräfte verteilt wird. Davon verspreche ich mir mehr Nachhaltigkeit und nicht zuletzt eine Entlastung des Deutschunterrichts.» «Man überlegt sich sehr gezielt, wie man bestimmte Anweisungen gibt oder welche Fragen man wie präzise stellt, damit ein optimaler Fortschritt der Schüler erreicht wird.» 7

8 EDit / Basler Schulblatt / 2006 Aus dem Erziehungsrat von Renata Rovira, Stab Schulen Bericht aus den Sitzungen vom März, April und Mai Der Erziehungsrat legt die Schulferien für die Schuljahre 2009/10 bis 2011/12 fest und unterbreitet sie dem Regierungsrat zur Kenntnis. Die Daten sind auf dem kantonalen Bildungsserver publiziert unter Die Wahl von Peter von Salis zum Abteilungsvorsteher der Bauabteilung an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel wird bestätigt. Dem Regierungsrat wird Hans-Rudolf Hartmann als Direktor für die Allgemeine Gewerbeschule Basel (AGS) zur Wahl vorgeschlagen. Den Minerva Schulen Basel wird die Bewilligung zur Errichtung eines privaten Kindergartens mit Basisstufe erteilt. Der «Association de l école maternelle bilingue de Bâle» wird die Bewilligung zur Errichtung eines privaten Kindergartens «Les Coquelicots» erteilt. Mit einer Änderung des Lehrplans der Primarschulen wird festgehalten, dass mit Beginn des Schuljahres 2006/07 vom ersten Schultag an im Unterricht generell Standarddeutsch gesprochen wird. Das Pflichtenheft der Schulhausleitungen Orientierungsschule und Weiterbildungsschule, das durch die Inspektionen erlassen wurde, wird zur Kenntnis genommen. Das Pflichtenheft tritt per Schuljahr 2006/07 in Kraft und ist auf dem kantonalen Bildungsserver unter ch/lehrpersonen/information erhältlich. Der Erziehungsrat hält an seinen früheren Beschlüssen fest, wonach dem Regierungsrat, zuhanden des Grossen Rates, beantragt wird, die Pflichtstundenzahl für Lehrpersonen an den Berufsmaturitätsschulen von 25 auf 21 und für Lehrpersonen für Bildnerisches Gestalten an den Oberen Schulen von 23 auf 21 zu senken. Fachstelle Integration bsb. Daniela Zappatore heisst die künftige Mitarbeiterin der Fachstelle Integration, die am 1. August 2006 ihren Betrieb aufnimmt. Zappatore ist Sprachwissenschaftlerin und zurzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Zürich tätig. An der Universität Basel schreibt sie zudem eine Dissertation in allgemeiner Sprachwissenschaft. Daniela Zappatore ist 33 Jahre alt und lebt in Basel. In der September-Ausgabe des Basler Schulblatts wird die Leiterin der Fachstelle Integration näher vorgestellt werden. Die Fachstelle Integration führt die Tätigkeit der schulstufenübergreifenden Arbeitsgruppe Integrationspädagogik (AGI) weiter. Die Finanzierung der Fachstelle Integration erfolgt aus den AGI-Ressourcen und hat keine Budgetaufstockung zur Folge. Jahreskalender auf dem Bildungsserver edubs bsb. Wann und wo findet das nächste Schulhausfest statt? Welche Theateraufführungen sind geplant, und wann finden die nächsten Informationsveranstaltungen für Eltern statt? Auf dem kantonalen Bildungsserver edubs befindet sich unter ein Jahreskalender, der eine Übersicht zu Veranstaltungen an den Schulen vermittelt sowie die Planung und die Datenkoordination der einzelnen Schulen erleichtert. Der Kalender wird laufend aktualisiert. Angaben zu den Veranstaltungen nimmt Jolanda Disch, Sekretariat Stab Schulen, unter der -Adresse gerne entgegen. Trinationales Schulbuch Das trinationale Schulbuch «Leben am Oberrhein Vivre dans le Rhin Supérieur» mit umfangreichen Materialien zu Themen des Oberrheins ist neu im Internet erhältlich. In jedem Basler Schulhaus steht seit einigen Jahren der Ordner « Leben am Oberrhein Vivre dans le Rhin supérieur» zur Verfügung. Ein trinationales Redaktionsteam hat nun diese Materialiensammlung aktualisiert und so aufbereitet, dass Lehrerinnen und Lehrer die Dokumente gebrauchsfertig ausdrucken oder nach Bedarf überarbeiten und selbst ergänzen können und zwar in Deutsch oder Französisch. Folgende zehn Themenbereiche werden aus der Sicht der Oberrheinregion behandelt: Natur ohne Grenzen Sehen und verstehen Reden und sich verstehen Sich bewegen Wohnen Arbeiten Sich versorgen Sich vergnügen Sich bilden In Gemeinschaft leben. Es handelt sich also um ein Arbeitsinstrument, das in allen Fächern wertvolles Zusatzmaterial zum Regelunterricht liefert und dessen Einsatz dazu beitragen soll, dass die Jugendlichen zwischen 8 und 15 Jahren aufmerksam gemacht werden auf alles, was sie verbindet, was sie unterscheidet und was sie innerhalb des Oberrheinraums zusammenführen kann dass eine bessere Kenntnis der Nachbarn in all ihrer kulturellen, geographischen, wirtschaftlichen und sozialen Vielfalt vermittelt wird dass überall die Zweisprachigkeit oder zumindest eine bessere Kenntnis der Nachbarsprache gefördert wird dass Begegnungen ermöglicht werden und der Austausch von deutschen, schweizerischen und französischen Lernenden und Lehrkräften gefördert wird. Brigitta Kaufmann Projektleiterin educomm «Leben am Oberrhein Vivre dans le Rhin Supérieur» ist im Internet erhältlich unter und Ab Januar 2007 sollen Fortbildungen zum sinnvollen Einbezug dieser Website in den Unterricht angeboten werden. 8

9 MEIN SCHULALLTAG / Basler Schulblatt / 2006 «VERTRAUEN IST SCHLÜSSEL ZUM LERNERFOLG» Sylvia Gomm, Primarlehrerin in Bettingen Aufgezeichnet von Ruedi Glaser Die 48-jährige Sylvia Gomm unterrichtet seit 27 Jahren an der Primarschule, heute erteilt sie in einem 65%-Pensum neben Sport und Schwimmen vor allem Parallelunterricht in der 1. bis 4. Klasse der Primarschule Bettingen. Neben der Arbeit mit den Kindern schätzt sie vor allem das Kollegium im Schulhaus. «Ich bin gerne früh in der Schule, um das Material in Ruhe bereitzulegen. Die Kinder sind zuerst eine Viertelstunde bei der Klassenlehrerin. Anschliessend, in den nächsten vier Lektionen, kommen jeweils drei bis zehn Kinder zu mir in den Parallelunterricht (ehemals Förderunterricht). Sie kommen zwei- bis dreimal die Woche zu mir. Ich arbeite mit Schülerinnen und Schülern, die Lerndefizite aufweisen oder die beim Lernen schneller sind als die anderen. Anhand von Förderdiagnosetests und unseren Erfahrungen bilden die Klassenlehrerin und ich die Fördergruppen. Die Kinder bleiben meist für ein Semester bei mir, anschliessend werden der Förderbedarf mit den Klassenlehrern neu abgesprochen und je nachdem andere Lerngruppen gebildet. Dieses Semester unterrichte ich sechs Gruppen mit individuellen Lernprogrammen, die ich entweder einzelnen Kindern oder der ganzen Lerngruppe angepasst habe. Die Zusammenarbeit mit den Klassenlehrerinnen ist hervorragend, wir haben wirklich ein tolles Team in Bettingen, wo man sich gegenseitig schätzt, unterstützt und vertraut. Heute kommen in der ersten Lektion acht Kinder mit Lerndefiziten zu mir, und ich habe ihnen ein binnendifferenziertes Programm zusammengestellt. Die Kinder wissen genau, an welchen Schwächen oder Stärken sie arbeiten, und das hilft ihnen auch bei der Selbsteinschätzung. Die Begrüssung der Lerngruppe ist jeweils herzlich, ich will die Kinder spüren, sie sollen wissen, dass ich ihnen Vertrauen schenken will, sie sollen sich wohl fühlen. Das Vertrauen, das ich zu ihnen aufbaue, dient als Schlüssel zum Lernerfolg, und es ist schön zu sehen, wie sich die Kinder im Laufe eines halben Jahres mit einem individuellen Förderprogramm entwickeln. Die Kinder bauen mit für ihr Lerntempo angepassten Übungen auch Selbstvertrauen auf, sie merken, dass sie Fortschritte machen, und freuen sich darüber. Das gibt einem auch unheimlich viel zurück und ist im Berufsalltag erfüllend. Die Freude an und die Liebe zu den Kindern, deren Offenheit und Frische «Die Kinder arbeiten mit Kopf, Hand und Herz, dazu gehören immer auch die Bewegung und das Lachen»: Sylvia Gomm Foto: Ruedi Glaser gehören auch zu meinen Höhepunkten im Lehrerinnenalltag. Der Beruf ist sehr vielseitig, und ich kann auch meine persönlichen Interessen gut einbringen, die Arbeit ist ganzheitlich, was für mich ebenfalls wichtig ist. Meine Stunden stellen den Anspruch, gut rhythmisiert zu sein, die Kinder arbeiten mit Kopf, Hand und Herz, dazu gehören immer auch die Bewegung und das Lachen. Die Arbeit mit den Kindern ist mein Kerngeschäft, und dieses bereitet mir nach wie vor Freude und Spass. Eine gute Vor- und Nachbereitung, die mir sehr wichtig ist und viel Zeit in Anspruch nimmt, gehört dazu. Im Vergleich zu früher fällt mir immer wieder auf, wie schnell der Wechsel etwa von Lehrmitteln oder Lehrmethoden vonstatten geht. Die Lernprogramme werden heute individuell abgestimmt, es gibt viel mehr Projekte, kleinere und grosse, dazu viel mehr Sitzungen, und auch die Schulentwicklung ist einem ständigen Wandel ausgesetzt. Von den Kindern her ist auffällig, dass die Zahl der schwierigen Kinder zugenommen hat, die Ansprüche sind gestiegen. Während des Semesters ist es manchmal schwierig, zwischen dem Beruf und dem Privaten genügend Abstand zu gewinnen, mir helfen der Sport, ein Spaziergang in der Natur oder auch die Vertiefung in ein Buch. In den Sommerferien betätige ich mich in der Walforschung, dort kann ich meine naturwissenschaftliche Ader ausleben, und es dient mir gleichzeitig als spannender Ausgleich zum Schulalltag, wohin natürlich auch von dort wieder viel zurückfliesst.» In der August-Ausgabe wird Elisabeth Wiessner, Lehrerin an der HPS Niederholz, aus ihrem Schulalltag berichten. 9

10 KURZ UND GUT / Basler Schulblatt / 2006 IM MUSEUM Basel en miniature Eine neue, multimediale Präsentation des Basler Stadtmodells Das Modell der Stadt Basel im Museum Kleines Klingental ist die einzige dreidimensionale Wiedergabe von Basels Altstadt und bildet seit jeher einen Publikumsmagneten in der Dauerausstellung. Die neue, multimediale Kommentierung des Modells erlaubt es dem Besucher, sich auf interaktive Weise mit den baulichen Anlagen der Stadt auseinanderzusetzen. Das von Alfred Peter in den Jahren 1952 bis 1959 erbaute Modell übt bis heute eine ausserordentliche Faszination auf den Museumsbesucher aus. Es zeigt die historische Kernstadt im Massstab 1:400 mit Kleinund Grossbasel innerhalb des zweiten Mauerrings im Zustand des 17. Jahrhunderts. Als wichtigste Quelle zur Rekonstruktion der Basler Altstadt dienten dem Erbauer die Vogelschaubilder von Matthäus Merian dem Älteren aus dem frühen 17. Jahrhundert. Zusätzlich konnte er auf eine Vielzahl von eigenen Studien zurückgreifen, die er als Mitarbeiter der Basler Denkmalpflege von Häusern und Strassenpartien der Altstadt gefertigt hatte. Der grosszügige Beitrag der Jacqueline Spengler Stiftung in Basel ermöglichte es dem Museum, das Potenzial des Modells auf zeitgemässe Weise zu erschliessen. Die neue Kommentierung des Stadtmodells bietet dem Besucher vielschichtige Informationen zu den im Modell sichtbaren baulichen Anlagen der Stadt im 17. Jahrhundert und ihren damaligen Bewohnern. Das umfangreiche Text- und Bildmaterial basiert auch auf den aktuellen Erkenntnissen der Basler Denkmalpflege, die für das Konzept verantwortlich zeichnet. Touchscreens erlauben es dem Benutzer, in einen selbständigen und interaktiven Dialog mit dem Modell zu treten. Die strukturierte Darstellung der leicht verständlichen Informationen laden zum spontanen «Schmökern» ein. Die hierarchische Gliederung und die verschiedenen Suchmodi begünstigen gleichermassen die zielgerichtete und vertiefte Recherche. Bewegliche Laserpointer führen jeweils zurück zum Zentrum der Installation, dem Stadtmodell von Alfred Peter. Das multimediale Informationssystem übersetzt das für den Laien im Modell versteckte Wissen und erweitert dieses gleichzeitig um den neuesten Forschungsstand, ohne dass das Modell den Charme des liebevoll Handgefertigten einbüsst. Museum Kleines Klingental Unterer Rheinweg 26, 4058 Basel Tel /42 Öffnungszeiten: Mi Uhr, Sa Uhr, So Uhr, Eintritt frei Alfred Peter beim Bauen des Modells Foto: Peter Hemann, 1958 «Preview Streifzug durch die Schweiz im 20. Jahrhundert» Eine Sonderausstellung im Landesmuseum Zürich bis zum 29. Oktober 2006 Mini-Trottinett 1994 in den Sulzer- Lehrlingswerkstätten von Edmundo Duarte auf Anregung eines Lehrlings hergestellt Copyright: Schweizerisches Landesmuseum Eines haben das kiloschwere Natel, der tonnenschwere Kundensafe, die Generalsmütze von Ulrich Wille und die Street Parade gemein: Sie führen den Museumsbesucher in die jüngste Vergangenheit zurück. Mit der Präsentation unterschiedlichster kulturgeschichtlicher Zeugnisse lädt das Landesmuseum zum Streifzug durch die Schweiz des 20. Jahrhunderts ein. Die rund 130 Objekte, Fotos und Gemälde der Sonderausstellung «Preview» stammen nicht aus der Fundschicht einer Grabung, sondern aus dem Alltag der letzten drei Generationen. Die eigenwillige Objektschau, vom 5. Mai bis 29. Oktober in der Ruhmeshalle zu Gast, verknüpft die historische Vergangenheit mit der persönlichen Lebensgeschichte. Die Rückschau wird insofern zur Vorschau, als «Preview» auch eine Hauptprobe für die künftige Präsentation der jüngsten Zeitgeschichte darstellt. Öffentliche Führungen und Führungen zu Spezialthemen sowie Podiumsdiskussionen und ein Konzert begleiten die Ausstellung. Ausführliches Programm im sep. Flyer oder auf 10

11 AGENDA Schulsynode Freitag, 16. Juni, Uhr ULEF, Saal, Claragraben 121, Basel Vorstandssitzung (mit anschliessendem Apéro) fss Pensionierte Mittwoch, 14. Juni, 9 Uhr mit Saner-Car vor der Mustermesse Ganztagesausflug mit Autocar nach Pruntrut und in die Ajoie Wir fahren mit einem Autocar durch den Jura nach Pruntrut. Wir besuchen hier mit einer Stadtführung durch den Kollegen Paul Heierle die kulturell sehr reiche Altstadt mit den schönen Brunnen und das historische Schloss. Bereits im 13. Jahrhundert durch Rudolf von Habsburg als Stadt anerkannt, wird Pruntrut zu Beginn des 16. Jahrhunderts Sitz des Basler Fürstbischofs. Pruntrut, die zweitgrösste Stadt des Kantons Jura, ist und bleibt bis heute seine kulturelle Hauptstadt. Ein Mittagessen mit Spezialitäten der Ajoie soll den Vormittag abrunden. Wir schauen auch einige der berühmten Glasfenster im Jura an. Im Preis von CHF 80. inbegriffen sind: Fahrt mit Autocar, alle Führungen und Mittagessen. Anmeldung: telefonisch oder schriftlich bis spätestens 7. Juni an: René Tanner, Baiergasse 21, 4126 Bettingen Tel , Achtung! Vom 6. bis 21. Mai keine Anmeldung möglich (ferienabwesend). Tagung Mittwoch, 21. Juni, Uhr in Bern Jugend, Migration, Medien neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis Was tragen Medien zur Integration von Jugendlichen bei? Im Zentrum der Tagung stehen die Antworten von rund 1500 Jugendlichen verschiedener Herkunft. Mittels Fragebogen gaben sie Auskunft, wie sie Medien im Alltag nutzen. Zusätzlich wurden sechzehn Jugendliche mit türkischem Hintergrund ausführlich zu ihrem Umgang mit Medien befragt. Die Studie «Mediennutzung im multikulturellen Umfeld» wurde durchgeführt vom Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung IPMZ und von der Pädagogischen Hochschule Zürich, unterstützt vom Nationalen Forschungsprogramm 52 «Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen». Neben diesen Resultaten werden drei weitere Studien vorgestellt: Die Lernwelten tamilischer Mädchen und ihrer Mütter, Jugendliche mit Schwierigkeiten im Übergang von Schule zu Beruf und die Inszenierung der Freizeit von Jugendlichen im öffentlichen Raum. Konkrete Projekte für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund die Integrationsbibliothek der Stadt Winterthur und die offene Jugendarbeit in Zürich-Affoltern sowie Szenen aus der Lebenswelt einer 2. Sekundarklasse runden das vielseitige Programm ab. Die Tagung richtet sich an alle, die mit Jugendlichen verschiedener Herkunft arbeiten. Anmeldung und Information: Historisches Museum Basel Mittwoch, 21. Juni, 10 Uhr Musikmuseum, Lohnhof 9, Basel Mittwochsmatinée: «Holbeins Musikinstrumente» Welche Instrumente malte Holbein, und welche Funktionen haben sie im Bild? Martin Kirnbauer Museum der Kulturen. Basel Freitag, 9. Juni, Uhr Augustinergasse 2, Basel Das Fremde im Blick. Carl und Georges Passavant: Reisefotografien aus Afrika und China Einführung für Lehrerinnen und Lehrer Gaby Fierz und Regina Mathez. Anmeldung: Mittwoch, 21. Juni, Uhr Augustinergasse 2, Basel Das Fremde im Blick. Carl und Georges Passavant: Reisefotografien aus Afrika und China Führung: Jürg Schneider Fondation Beyeler. Riehen Mittwoch, 28. Juni, Uhr Baselstrasse 101, Riehen KABARETT Ursus Wehrli von Ursus & Nadeschkin räumt wieder auf im Werk von Matisse und auch anderswo Anschliessend um Uhr Wein, Brot und Käse. Preis: CHF 35. inkl. Museumseintritt, Art Club CHF 20.. Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen. Die 2 Bücher von U. Wehrli zum Thema «Kunst aufräumen» können im Artshop gekauft und nach der Veranstaltung vom Autor signiert werden. Anmeldung erforderlich unter Tel oder 11

12 STAATLICHE SCHULSYNODE / Basler Schulblatt / 2006 STRUKTURÄNDERUNG AN DER WBS Erste Erfahrungen von Verena Soldati Seit dem Schuljahr 2004/05 werden die Schülerinnen und Schüler der Weiterbildungsschule (WBS) wieder in getrennten Leistungszügen, A- und E-Zug, unterrichtet. Die Strukturänderung an der WBS stellt den ersten Teil der Doppellösung dar. Seit der Veröffentlichung des Entwicklungsplans für die Volksschule Basel-Stadt kennen wir auch den zweiten Teil der Doppellösung, und die Diskussion um das 6/3-Modell ist lanciert. Das Konsultationsverfahren läuft, und erste Erfahrungen aus der WBS könnten für eine Beurteilung von Bedeutung sein. Seit dem Schuljahr 2004/05 werden die Schülerinnen und Schüler der Weiterbildungsschule (WBS) wieder in getrennten Leistungszügen, A- und E-Zug, unterrichtet Foto: Claudia Fäh Welche Erfahrungen haben die Lehrerinnen und Lehrer der WBS mit den neuen Strukturen gemacht? Haben sich die Befürchtungen des Synodalvorstandes, die WBS könnte sich zu einer Ghettoschule entwickeln, bestätigt? Besteht gar Handlungsbedarf von Seiten der Schulsynode? Um diese und andere Fragen zu diskutieren, haben die Mitglieder der Kommission OS/WBS der Schulsynode Anfang Jahr je fünf A- und E-Zug-Lehrerinnen und -Lehrer aus verschiedenen WBS-Schulhäusern eingeladen. Es wurde je eine Gesprächsrunde mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern von A- respektive E-Zügen geführt. Der A-Zug ist für Schülerinnen und Schüler gedacht, die nach der obligatorischen Schulzeit direkt ins Berufsleben einsteigen möchten, oder für Leistungsschwache sowie solche, die Mühe haben, selbständig zu arbeiten. Die Klassengrösse ist auf 16 Jugendliche beschränkt. Diese werden von einem kleinen Team unterrichtet. Die Fächer Deutsch, mit 6 Lektionen, und Mathematik, mit 5 Lektionen, sind wegen ihrer Bedeutung für das zukünftige Berufsleben höher dotiert als im E-Zug. Trotzdem waren sich alle einig, dass die Lehrplanziele nicht erreicht werden können, obwohl die Klassen homogener sind, denn häufig fehlt die Motivation zur Leistung, und zwar auch bei intelligenteren Schülerinnen und Schülern. Positiv aus Sicht der A-Zug-Lehrkräfte ist eine allgemeine Beruhigung sowohl im Sozialen wie beim Lernklima, die Wegnahme von Lerndruck und die Beobachtung, dass einzelne Schülerinnen und Schüler erstmals eine Chance erhalten, schulisch weiterzukommen. Negative Aspekte sind Disziplin- und Verhaltensprobleme mit sozial verwahrlosten Jugendlichen, das Auffangen der vielen Frustrationen, verursacht zum Beispiel durch Absagen bei Bewerbungen, der grosse Anteil an sehr lernschwachen Schülerinnen und Schülern, das langsame Lerntempo oder die sehr eingeschränkte Auswahl bei den Anschlusslösungen am Ende der obligatorischen Schulzeit. Dazu kommt, dass die Lehrerinnen- und Lehrerteams trotz anders lautender Absicht teilweise zu gross sind und dass sie auf einem fachlichen Niveau unterrichten müssen, das nicht ihrer Ausbildung entspricht. Pädagogisch dagegen gelangen sie trotz grösserer Homogenität in der Klasse gelegentlich an ihre Grenzen. Die Klassengrösse sollte deshalb 14 auf keinen Fall überschreiten. 16 Jugendliche in einem A-Zug sind zu viel. Wie ist die Situation im E-Zug? Dieser Zug ist für Schülerinnen und Schüler, die im Anschluss an die WBS eine höhere Schule oder eine anspruchsvollere Lehre besuchen möchten, gedacht. Die anfängliche Skepsis hat sich als überflüssig erwiesen. Im Gegenteil stellen die Lehrerinnen und Lehrer fest, dass trotz grösserer Heterogenität in den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik, was die Erteilung dieser Fächer seit der Trennung in zwei Züge schwieriger 12

13 macht, im Allgemeinen eine grosse Leistungsbereitschaft besteht. Der Sog nach unten ist verschwunden, völlig überforderte Schülerinnen und Schüler sind in den Klassen kaum mehr anzutreffen und wenn, dann sind sie leistungsmässig vor allem in den Hauptfächern überfordert. Im Deutsch sind dies vor allem fremdsprachige Jugendliche, die mangelnde Sprachkenntnisse mitbringen. Sie sollten mehr Deutschstunden haben. Positiv fällt die grössere Sozialkompetenz der Jugendlichen auf. Dies führt dazu, dass die Zeit hauptsächlich zum Unterrichten und nicht zum Erziehen verwendet werden kann. Es herrscht ein gutes Lernklima. Die Lehrerinnen und Lehrer sowohl des A- als auch des E-Zugs sehen noch Verbesserungsmöglichkeiten bei der Organisation vom Übertritt aus der OS in die WBS und wünschen eine grössere Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Zügen. Die Stundenplangestaltung lässt ebenfalls noch zu wünschen übrig. Auch das Betreuungsangebot über Mittag entspricht zum grössten Teil nicht den Bedürfnissen der Jugendlichen, sei es, weil es zu intellektuell ist oder sogar als Strafe empfunden wird. Viele Angebote sind deshalb eingeschlafen. Das Ziel Schulzeit gleich Arbeitszeit ist noch lange nicht erreicht. Die mit der Strukturänderung gemachten Erfahrungen in den beiden Zügen sind unterschiedlich, aber die Berichte der einzelnen A- respektive E-Zug-Lehrerinnen und -Lehrer sind sich sehr ähnlich. Die A-Zug-Lehrkräfte begrüssen zwar das ruhigere Lernklima und die Entwicklungsmöglichkeiten, die einzelne Jugendliche nur dank der jetzigen Aufteilung in die zwei Züge erhalten haben. Trotzdem befürchten sie, dass der A-Zug zu einer Restschule verkommen könnte, wenn nicht genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Das Gewerbe muss jetzt die bei der Zweiteilung der WBS gemachten Versprechungen einhalten. Aus der Sicht der E-Zug-Lehrkräfte bewährt sich die Aufteilung in zwei Züge trotz Leistungsdiskrepanz in den Hauptfächern, denn dank genügender Sozialkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern ist diese zu bewältigen. Im Moment besteht ihrer Ansicht nach kein Handlungsbedarf. Alle am Gespräch beteilligten Lehrerinnen und Lehrer sind jedoch davon überzeugt, dass die jetzt an der WBS gemachten Erfahrungen bei der Schulentwicklung berücksichtigt werden müssen. Wir sind gespannt auf die momentan laufende Evaluation. FORUM BASLER SCHULEN von Dieter Rohr, Präsident Forum Basler Schulen Das «Forum OS WBS» wird zum «Forum Basler Schulen» Das 1997 auf Initiative von Jeannette Winkler gegründete Forum OS WBS verstand sich ursprünglich als Lobby für die neu eingeführte OS und setzte sich zum Ziel, «sich für die Rahmenbedingungen einzusetzen, welche für die OS und WBS notwendig und angemessen sind». Einige Stichworte zu den Tätigkeiten des aus Elternsprecherinnen und Elternsprechern, Lehrkräften, Inspektions- und Synodemitgliedern zusammengesetzten Forumsgremiums: Öffentliche Diskussion, Informationsabende: «Sparen an der Schule» (Oktober 1997) und «Schule im Spannungsfeld zwischen Integrationsauftrag und Sparmassnahmen» (1999) Mitarbeit im Initiativkomitee «Zur Sicherung der Basler Schulqualität» sowie bei der «Initiative für kleinere Schulklassen» Gespräche mit Verantwortlichen des Erziehungsdepartements zur Planung des 10. Schuljahrs Unterschriftensammlung gegen Budgetkürzungen im Kleinklassenrektorat Forumartikel in der «Basler Zeitung». Auch zu Themen der WBS wurde immer wieder Stellung bezogen, so beispielsweise zur Abstimmung der Übergänge in die WBS und von der WBS in die Berufsausbildung. Mittlerweile haben sich die beiden Schulstufen OS und WBS konsolidiert, und die nächste Schulreform steht bereits an. Neuer Name dokumentiert breite Abstützung Das Gremium will sich weiterhin mit den Basler Schulen auseinandersetzen und deren Entwicklung aufmerksam, kritisch und konstruktiv verfolgen, begleiten und unterstützen. Um die Breite der Abstützung durch Vertreterinnen und Vertreter aus Schulsynode, Inspektion und Elternräten sowie von Lehrkräften und Elternsprecher/innen aus Kindergarten, Primarschule, Orientierungsschule, Weiterbildungsschule und Gymnasien zu dokumentieren, nennen wir uns neu Forum Basler Schulen. Das Forum Basler Schulen ist offen für Fragen oder Anregungen, die im Zusammenhang mit der Beziehung zwischen Eltern, Lehrerschaft, Schule und Schülerinnen und Schülern stehen. Wir hoffen weiterhin auf die bis anhin gute Zusammenarbeit und Unterstützung mit den zuständigen Stellen und die wohlwollende Kenntnisnahme unserer erarbeiteten Beschlüsse. 13

14 STAATLICHE SCHULSYNODE / Basler Schulblatt / 2006 JAHRESVERSAMMLUNG DER SCHULSYNODE 2006 von Dorthee Miyoshi Am Mittwoch, 10. Mai 2006, fand in der Messe Basel die 77. Jahresversammlung der Staatlichen Schulsynode (SSS) und die 75. der Freiwilligen Schulsynode (fss) statt. Das beherrschende Thema an beiden Versammlungen betraf den im Vorfeld erschienenen Entwicklungsplan für die Volksschule. An der diesjährigen Jahresversammlung der Schulsynode, an welcher zum ersten Mal auch die Kolleginnen und Kollegen des Bildungszentrums Gesundheit (BZG) teilnahmen, waren sowohl der Teil der Staatlichen wie auch derjenige der Freiwilligen Schulsynode ganz und gar der Auseinandersetzung mit dem Entwicklungsplan gewidmet. Der Präsident der Staatlichen Schulsynode, Heini Giger, schilderte in seiner sehr persönlichen Ansprache, wie er die Woche der Präsentation des Entwicklungsplans erlebt hatte. So stellte er etwa fest, dass die Diskussion des Entwicklungsplans am Dienstag in der Zehn-Uhr-Pause in seinem Kollegium noch kein Thema war, währenddem in der Geschäftsleitung am Mittwochmorgen schon auf die ersten Reaktionen in den Medien geantwortet wurde. Seine zum Schluss der Rede gestellten Fragen sind zentral und werden die Lehrerinnen und Lehrer während des Konsultationsverfahrens begleiten: 1. Muss Basel- Stadt sich dem Druck der EDK beugen? 2. Werden die 10 Kindergartenkinder, die auf dem Titelblatt des Entwicklungsplans so fröhlich über die Strasse gehen, schon die sechsjährige Primarschule besuchen? 3. Warum überquert die Kindergartengruppe die Strasse ohne die Begleitung der Lehrperson? Ist das, weil die Lehrerinnen und Lehrer bei diesem Grossprojekt nicht miteinbezogen werden? 4. Hat nicht der Vorsteher mit HOT signalisiert, dass die Arbeitsplatzzufriedenheit der Basler Lehrerinnen und Lehrer sehr wichtig ist? Wie lässt sich ein kräfteintensiver Umbau mit den damaligen Bekenntnissen vereinbaren? 5. Wird eine neue Schule die Chancen aller Kinder und Jugendlichen markant verbessern? Der Vorsteher des Erziehungsdepartements, Christoph Eymann, legt den Zuhörerinnen und Zuhörern mit seiner Rede die Beweggründe für die Präferierung einer umfassenden Reform dar und ruft die Anwesenden dazu auf, sich zum Wohle der uns anvertrauten jungen Menschen am Konsultationsverfahren zu beteiligen. Die anschliessende Podiumsdiskussion mit der Basler Ständerätin Anita Fetz, Prof. Dr. Margrit Stamm, PD Dr. Urs Moser und Peter Malama, Direktor des Gewerbeverbands, beleuchtete unter der kundigen Moderation von Roger Ehret die verschiedensten Facetten aus politischer und wissenschaftlicher Sicht. Peter Malama bekräftigte die Wichtigkeit eines gleichwertigen Abschlusses zum Ende der obligatorischen Schulzeit, die Berufsmaturität wird dadurch aufgewertet. Anita Fetz stellte fest, dass es auch für Lehrpersonen angenehm sein kann, sich führen zu lassen, da dadurch die Kräfte besser für das Kerngeschäft Unterricht eingesetzt werden können. In den PISA-Studien verbirgt sich die Gefahr, dass der Fokus im Unterricht auf kurzzeitige Effekthascherei gelegt wird, stellt Frau Stamm fest. Und die Eltern mit bildungsfernerem Hintergrund können sich gar nicht zu den zur Diskussion stehenden, komplexen Modellen äussern. Herr Moser bezeichnet den Entwicklungsplan als vorbildlich, auch wenn durch Studien klar belegt ist, dass Strukturreformen allein keinen Qualitätsgewinn bringen. Den rund dreissig Sängerinnen und Sängern des Kinderchors Kolibri, geleitet von der Chorleiterin Sabine Wöhrle, gelang es spielend, die zweitausend Lehrerinnen und Lehrer zu begeistern. Es war wahrlich eine grosse Freude, ihren fröhlichen Einsatz zu erleben, wobei sie zugleich auch überzeugend darzustellen vermochten, wie facettenreich ein gelungenes Teamwork von 14 Nationen sein kann. Wie jedes Jahr tagt nach der Pause die ordentliche Jahresversammlung der Frei- 14

15 IN KÜRZE SSS-Mitteilungen von Dorothee Miyoshi willigen Schulsynode. Als Nachfolge des völlig unerwartet verstorbenen Geschäftsprüfungskommissions-Mitglieds Leo Haffenmeyer wurde Werner Bracher gewählt. Er war langjähriges Mitglied des Synodalvorstandes und unterrichtet an der Handelsschule. An der Podiumsdiskussion mit dem Vorsteher des Erziehungsdepartements, Herrn Dr. Christoph Eymann; dem Präsidenten des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz, Beat Zemp; dem Leiter des Ressorts Schule, Hans Georg Signer und seinem Stellvertreter, Pierre Felder, bemerkt Herr Signer, dass zu den neun Entwicklungszielen über alle Parteien hinweg eine Einigkeit besteht. Zu der Strukturfrage sind die Haltungen verschiedenen, doch sei die Struktur gerade auf der Sekundarstufe I entscheidend. Beat Zemp weist darauf hin, dass alle Kantone ihre Eigenheiten haben. Neu ist, dass die Nordwestschweiz auf dem Weg ist, zu einem einheitlichen Bildungsraum zusammenzuwachsen. Entscheidend für das Gelingen ist, die Reform nicht zu überladen, nicht zu eilen und genügend Ressourcen zur Ver- Am gut besetzten Podium wurden Fragen aus politischer und wissenschaftlicher Sicht diskutiert Fotos: Claudia Fäh fügung zu haben. Beim letzten Punkt ist durchaus die Politik gefordert. Voten aus dem Publikum fordern unter anderem das Drosseln des Tempos, das Bereitstellen von elementarer Infrastruktur, bevor ein so enormer Umbau gestartet wird, die Konzentration auf das Qualitätsmanagement und das Abbrechen der Jahresarbeitszeit, die konkrete Unterstützung der unteren Schulabgänger durch die Wirtschaft, die Investition der Kosten für die Strukturänderung in die Betreuung der Kinder, die Beibehaltung der Kleinklassen als eigenständige Schule und eine Realisierung der Frühförderung. Der Vorstand der freiwilligen Schulsynode modifizierte seinen Antrag an den Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) aus aktuellem Anlass an seiner letzten Sitzung leicht. Die Anzeichen mehren sich, dass sich die politische Auseinandersetzung betreffend Harmonisierung auf die Gliederung der Schule konzentriert. Die Strukturdebatte ist viel leichter zu führen als die komplexe inhaltliche Diskussion. Sollte der Bildungsartikel angenommen werden, was zu erwarten ist, würde der alte Antrag für den LCH einen Kampf gegen die Windmühlen bedeuten. Der neu formulierte Antrag «Der LCH setzt sich auf eidgenössischer Ebene dezidiert dafür ein, dass die Harmonisierung der Bildungsziele und Abschlüsse der strukturellen Koordination vorangeht» wurde mit grossem Mehr angenommen. Zum Schluss der Versammlung konnte noch gratuliert werden: Die Sekretärin der Schulsynode, Romy Boesch, und der Präsident der freiwilligen Schulsynode, Beat Siegenthaler, feiern beide ihr 10- jähriges Jubiläum! Nächste Jahresversammlung SSS/fss: Mittwoch, 2. Mai 2007, 8 Uhr, Grosser Saal der Messe Basel. Schulen mit Tagesstrukturen Zum zweiten Mal stand das Thema Schulen mit Tagesstrukturen auf der Traktandenliste. Der Synodalvorstand begrüsst die zurzeit laufenden Bemühungen, die Tagesstrukturen an den Schulen zu erweitern, sehr und beteiligt sich aktiv an der Auseinandersetzung um die konkrete Ausgestaltung der jeweiligen Projekte. Das Thema ist sehr komplex und wirkt sich entscheidend auf den Lehreralltag und das Schulleben aus. Deswegen hat der Synodalvorstand vorläufig minimale Eckwerte festgelegt, welche bei Schulen mit Tagesstrukturen garantiert sein sollen. Sie sind als Teil eines laufenden Prozesses zu verstehen, und der Synodalvorstand behält sich vor, sie je nach Situation zu ergänzen. Diese Eckwerte werden dem Leiter des Projektes «Schule als Lebensraum» zugestellt. Die Ansprachen des Präsidenten der Staatlichen Schulsynode, Heini Giger, und des Vorstehers des Erziehungsdepartements, Christoph Eymann, finden sich auf der Homepage der Schulsynode (www.schulsynode-bs.ch) unter der Rubrik Jahresversammlung. 15

16 STAATLICHE SCHULSYNODE / Basler Schulblatt / 2006 ARGUMENTARIUM ZUM ENTWICKLUNGSPLAN Variante Übernahme 6/3 dafür spricht Es entstehen zwei profilierte, sehr unterschiedliche Stufen: KG/PS integrativ in Quartierschulzentren Sek. I ohne Schnittstelle quartierunabhängig mit ausgewogener Durchmischung. Einfache und für die Bevölkerung leicht verständliche Schulstruktur. Eine breite Zustimmung durch die Öffentlichkeit kann die allgemeine Akzeptanz der Basler Schulen erhöhen. Während der obligatorischen Schulzeit besuchen alle Jugendlichen die gleichen Schulen. Die Durchlässigkeit ist gewährleistet. Wirkt der Bildung von Restschulen entgegen. Alle Jugendlichen des Kt. Basel-Stadt machen auf der Sek.-Stufe I einen Abschluss. Alle Jugendlichen haben sich nach Abschluss des 9. SJ für ihren weiteren Ausbildungsweg zu entscheiden. Die Eckwerte des Konkordats wären schon erfüllt, bevor das Modell durch Bundesintervention verordnet würde. Die Schnittstelle zwischen OS und WBS verschwindet. Ebenso verschwindet eine Schulstufe mit einer zu kurzen Dauer von 2 Jahren. Für viele Kinder ist der Übertritt nach 4 Primarschuljahren an die OS mit z.t. ausgeprägtem Fachunterricht zu früh. Die 6/3-Variante geniesst breite Zustimmung. dagegen spricht Zwei mit Engagement aufgebaute Schulen (OS/WBS) werden verschwinden. Beide Schulen haben sich qualitativ weit entwickelt (Integration, Elternzusammenarbeit, Beurteilung). Grosser Veränderungsaufwand für die Lehrpersonen: Wechsel an eine neue Schulstufe mit anderer Didaktik und entsprechender Weiterbildung, Wechsel des Kollegiums und des Arbeitsorts, verbunden mit Unruhe und Verunsicherungen. Tiefgreifende strukturelle Veränderungen binden Kräfte: Die Schulqualität wird während der Umbauphase in den Hintergrund rücken. Leidtragende sind die Kinder. Das Maturitätsanerkennungsreglement verlangt für die Maturitätsvorbereitung eine Mindestdauer von 4 Jahren. Mit der Verkürzung der Gymnasien auf 3 Jahre kann diese Vorgabe kaum erfüllt werden. Strukturen haben kaum Einfluss auf Schulqualität. Riesige Kostenfolge ohne garantierte Qualitätsverbesserung. Bisherige Primarschulhäuser sind vom Raumangebot her nicht für 6 Jahrgangsklassen ausgelegt. Keine Koordination mit dem Nachbarkanton Basel-Landschaft. Das EDK-Konkordat sieht für die Sekundarstufe I keine einheitliche Organisationsstruktur vor. Variante Optimierung dafür spricht Die Basler stehen zu ihren heutigen Schulen und ihrer Qualität. Die mit grossem Einsatz der Lehrpersonen im Rahmen der Basler Schulreform aufgebaute Schulqualität wird weiterentwickelt. Die Orientierungsschule hat sich nach 10-jähriger Entwicklungsarbeit konsolidiert. Die Aufteilung der WBS in zwei Leistungszüge führte zu einer Beruhigung und einer Erhöhung der Akzeptanz in der Öffentlichkeit. Die fünfjährige Gymnasialdauer gewährleistet eine hohe Kontinuität im Bildungsgang. Der Verzicht auf einen Totalumbau gewährleistet, dass die Energien und Finanzen für die Verbesserung der Unterrichtsqualität eingesetzt werden können. Der Kanton Baselland will vorläufig auch nicht auf 6/3 umstellen. HARMOS liesse sich auch in der Optimierungsvariante realisieren. Die KG- und PS-Stufen liessen sich integrieren. dagegen spricht Die Mängel des heutigen Systems bleiben bestehen: Die Schnittstelle zwischen OS und WBS und die nur zweijährige Schuldauer der WBS. Die latente Unzufriedenheit mit dem «exotischen» Basler Schulsystem bleibt erhalten. Die längerfristig nicht zu vermeidende Umstellung wird hinausgeschoben. Eine verordnete Umstellung auf das 6/3-Modell verringert den Gestaltungsspielraum. WBS weiterhin als Schule der Schüler, die die Qualifikation für das Gymnasium nicht geschafft haben. Befürchtung, dass der Bund die Strukturvorgaben auf 6/3 diktiert. Wird von der Öffentlichkeit nicht verstanden. 16

17 GEDANKEN ZUM ENTWICKLUNGSPLAN Fünf Mitglieder des Synodalvorstands äussern ihre ganz persönlichen Eindrücke und Gedanken, Befürchtungen und Hoffnungen in Bezug auf den Entwicklungsplan. Urs Keller, WBS KKL Bäumlihof Nun ist die Botschaft auch bei mir angekommen. Ich lese sie im Entwicklungsplan, stelle fest, dass das Erziehungsdepartement den Weg gefunden hat, wie die Schulen in unserem Kanton in eine glückliche Zukunft geführt werden können. Ich höre, dass eine Mehrheit der Menschen in unserer Stadt die Schulen für schlecht befinden. Ich sehe, wie die Klassen der KKL verschwinden und die Primartagesschule geschlossen wird. Und ich spüre meine eigene Eingeschränktheit im Lernen und Lehren mit den Jugendlichen in meiner WBS-Kleinklasse. Welche Botschaft ist nun bei mir angekommen? Genau die: Die Basler Schulen sind schlecht! Von der Startlinie meines Berufslebens aus sah ich mein Ziel, ein guter Lehrer zu sein, in erreichbarer Distanz. Heute ist die Ziellinie weiter entfernt denn je. Zurück zum Start? Nein, die Strukturreform macht heute keinen Sinn. Der Weg zu den Entwicklungszielen 1 und 2 gefällt mir. Aber ab der Nummer 3 erkläre ich mich als nicht mehr lauffähig. Es darf ja nicht sein, dass ich unterwegs jedem Hindernis, jedem Auftrag, den die Schule auch noch erledigen soll, ohne entsprechende Ausrüstung begegne. Zudem muss auf meiner Strecke das solidarische Handeln und nicht die Individualität als Wegmarke stehen. Und die Messung meiner Lauffähigkeit darf nicht bürokratisch und entsprechend einem privatwirtschaftlichen Betriebsmanagement durchgezogen werden. Damit ich weiterlaufen kann, meine eigene Eingeschränktheit in meiner Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern überwinden kann, fordere ich eine Entwicklung mit Lösungen für die alltäglichen Probleme, eine Klärung der Bildungsinhalte und ganz konkret den Erhalt der Kleinklassen. Ich fordere eine Schulentwicklung, die unserer Stadt und unseren Schülerinnen und Schülern angepasst ist. Ich will nicht verglichen werden mit allen möglichen Konkurrenten. Ich will irgendwann einmal sagen können: Ich habe meine Arbeit als Lehrer gut gemacht. Betrachte ich den Zeitplan zur frühestmöglichen Umsetzung der Strukturänderung an den Basler Volksschulen, so springt mir das Jahr 2010/11 ins Auge. Diese Jahreszahl ist mir nicht unbekannt: April 2011 ist nämlich das Datum meiner Pensionierung. So gesehen, könnte ich mich ja bequem zurücklehnen und denken: Das geht mich sowieso alles nichts mehr an. Ich sollte mich erst recht nicht noch zusätzlich mit einem persönlichen Bericht zu diesem Thema exponieren. Bea Kurz Herbst, PSO Münsterplatz Ich tue dies aber trotzdem, weil mich der vorliegende Entwicklungsplan überzeugt. Ich sehe im System 6/3 eine grosse Chance für die Kinder und Jugendlichen unseres Kantons. Strukturell gesehen, bringen z.b. die verlängerte Primarschule oder der Wegfall einer Schnittstelle (OS/WBS) nur Vorteile. Die Harmonisierung der unterschiedlichen kantonalen Bildungssysteme erachte ich als dringende Notwendigkeit, wobei bei der Umsetzung der Strukturänderung die Harmonisierung der Bildungsziele, nämlich die konkreten Bildungsinhalte (auch bei so heiklen Entscheidungen wie Frühfranzösisch oder Frühenglisch), absolute Priorität haben müssen. Trotzdem: Durch den extrem gerafften Zeitplan, welcher zur Umsetzung der Strukturänderung vorgesehen ist, entsteht hoher Zeitdruck. Gleichzeitig existieren bereits jetzt sehr viele «Baustellen» an der Primarschule: Vorprojekt Eingangsstufe, Pilotprojekte von Schulen mit Tagesstrukturen, Einführung Frühfranzösisch, QM- Projekte. Die vorhandenen Ressourcen der Lehrpersonen sind aber nur begrenzt weiter belastbar. Deshalb müssen nun Priori- 17

18 STAATLICHE SCHULSYNODE / Basler Schulblatt / 2006 täten gesetzt werden, damit eine noch bessere, von allen getragene Schule entstehen kann. Dies gilt es zu bedenken, wenn man zur Umsetzung des Entwicklungsplans gelangt. Ausgepowerte Lehrerinnen und Lehrer nützen unseren Schülerinnen und Schülern nichts mehr. Stephan Matéfi Gymnasium am Münsterplatz Welche Harmonie soll s denn sein? Wer wagt es schon, sich gegen Harmonisierungsvorschläge zu wehren, vor allem in Schulfragen, dazu noch in Konkordat- Schweiz? Kein leichter Stand also für die ED-Führung. Zum Glück können wir die Synode Sie bei der Meinungsbildung begleiten und beraten; vielleicht sogar beeinflussen? Dahingehend, dass statt Hektik Gelassenheit, statt Vorwärtsdrängen Innehalten nicht unbedingt zweite Wahl sind. Wir unterstützen RR Chr. Eymann bei der schwierigen Aufgabe, die kantonalen politischen Gremien von einem übereilten Reformauftrag an das ED abzuhalten. Einer Reform, die für mehr als die Hälfte der Lehrkräfte eine weitere Zeit und Energie bindende Neuorientierung bedeuten würde, die sie nicht aus Unlust, wie die baz meinte unterstellen zu müssen, sondern aus Kapazitätsmangel nicht zu leisten vermögen. Wir unterstützen den Kanton bei der Definition der sinnvollen Harmonisierungskriterien auf eidgenössischer Ebene. Wir stellen mit ihm klar, dass eine Strukturänderung nur eine äussere Harmonisierung bedeutet, ohne die entscheidenden Lernziele und Leistungsparameter zu definieren. Wir drängen auf die Bereinigung all dieser Fragen (auch der «nebensächlichen» wie die der ersten Fremdsprache). Wir diskutieren und evaluieren die Basisstufe. Wenn all das geleistet ist, schauen wir gemeinsam, ob es noch eine Strukturanpassung braucht. Auf diese Herausforderung freue ich mich. Urs Schwander, WBS Leonhard Ich unterstütze jede Anstrengung in der Schulentwicklungsdebatte, die zu einem überschaubaren, kohärenten Bildungsweg eines individuellen Schülers oder Schülerin führt. Er ist ein roter Faden, den man auch auf Umwegen nicht aus den Augen verliert. In Zeiten der Krisen eines Schülers, einer Schülerin wird dies umso wichtiger, weil jede Lernbiografie ihre eigenen Brüche hat, über die von der Schule her Brücken gebaut werden können. Ein kontinuierliches Weiterschreiten im Lernen mit einer grösstmöglichen Durchlässigkeit für andere Leistungsniveaus dient dem Kind und dem Jugendlichen, sich selbst zu finden, Verantwortung zu übernehmen für sein Lernen und gibt ihm die Möglichkeit, sich nach seinem Tempo zu entfalten. Eine einheitliche Volksschule mit Binnendifferenzierungen in diesem Sinne bietet erst die gewünschte Chancengleichheit. Was vertrauensvoll sich zwischen SchülerInnen und Lehrpersonen im Unterricht und in Unternehmungen bilden kann, ist der Kern unserer pädagogischen Bemühungen. Dieser Kern braucht den Schutz, den Freiraum und die Unterstützung der Schule und der Gesellschaft. Die Lehrperson hat dem Kind behilflich zu sein, das, was es an Fähigkeiten mitbringt, zu unterstützen und seine Entwicklung zu fördern. Ein Schulsystem hat dem Lehrer, der Lehrerin behilflich zu sein, diese Aufgabe wahrzunehmen. Systeme werden erst dann interessant, wenn sie für alle Beteiligten funktionieren. Den vorgeschlagenen Weg zur Entwicklung der Basler Volksschule 6/3 halte ich aus den vorangestellten Überlegungen heraus für fruchtbar, wenn in der Sekundarstufe I drei kooperierende, durchlässige und gleichberechtigte Niveaustufen entstehen und zugsunabhängige Abschlüsse die Volksschule beenden. Claudia Lorenzoni Kindergarten Efringerstrasse 7 Seit achtzehn Jahren unterrichte ich als Kindergartenlehrperson im Kleinbasel. Vieles hat sich in dieser Zeit in meinem Berufsfeld verändert. Der Entwicklungsplan liegt vor mir, und ich habe mich in letzter Zeit intensiv mit ihm auseinandergesetzt. Folgende zentrale Fragen stehen für mich im Vordergrund: Wie wird das Berufsbild der Kindergartenlehrperson in Zukunft aussehen? Wie wirkt sich die Umsetzung im «Schnellzugstempo» auf die Inhalte aus? Wird der Kindergarten als erste Schulstufe in dieser Form ausrangiert? Werden hinten am «Schnellzug» immer mehr Wagons angehängt, ohne Leistungssteigerung der Zugsmaschine? Werden Baustellen und Weichen berücksichtigt? Werden alle Lehrpersonen das erforderliche Billett vorweisen können, oder gibt es Trittbrett- und Schwarzfahrer/innen? Werden die einzelnen Abteile ausreichend ausstaffiert und gewartet? Ich wünsche uns eine Tempodrosselung, um das Ziel komfortabel und ohne Entgleisung zu erreichen. Gute Fahrt! 18

19 FREIWILLIGE SCHULSYNODE / Basler Schulblatt / 2006 IN KÜRZE fss-mitteilungen von Dorothee Miyoshi Jahresarbeitszeit Der Synodalvorstand hat sich an seiner letzten Sitzung dafür ausgesprochen, in Bezug auf die Jahresarbeitszeit den Berufsauftrag der Lehrerinnen und Lehrer zu klären. Es stellt sich die Frage, welche Aufgaben überhaupt zu unserem Berufsauftrag gehören und ab wann unsere Arbeitszeit nicht mehr ausreicht, um die zusätzlichen Aufgaben, die uns von der Gesellschaft und der Politik übertragen werden, zu erledigen. Gleichzeitig stellt die Möglichkeit, gewisse Teile der Arbeitszeit frei zu gestalten, einen wesentlichen Faktor für die Attraktivität unseres Berufes dar. Diese Klärung findet in Form einer sozialpartnerschaftlichen Aushandlung zwischen Schulleitungsmitgliedern und Synodalvorstandsmitgliedern unter der Leitung des Erziehungsdepartements statt. Das Ergebnis dieses Aushandlungsprozesses wird nach der Vernehmlassung unter uns Lehrerinnen und Lehrern in der «Ordnung über Auftrag und Arbeitszeit der Lehrkräfte» seinen Niederschlag finden. Eine erste Sitzung der Arbeitsgruppe hat Anfang Mai stattgefunden, und die Vernehmlassung ist auf Ende dieses Jahres geplant. Die Schulsynode ist durch folgende fünf Mitglieder darin vertreten: Claudia Lorenzoni (KG), Mirjam Lanz (KG), Lukas Brönnimann (PS), Verena Soldati (WBS), Stephi Schaub (GKG). Einige Schulleitungen preschen mit der Regelung der Arbeitszeit vor, ohne die Ergebnisse der Arbeitsgruppe abzuwarten. Sie müssen damit rechnen, ihre Lösungen nachträglich wieder anpassen zu müssen. Sicherheit in den Schulhäusern Ebenfalls wurde an der letzten Sitzung die Frage nach der Sicherheit in den Schulhäusern diskutiert. Existiert eine Vorgehensplanung im Falle einer Katastrophe (Feuer, Chemieunfall, Erdbeben), und sind die Lehrpersonen darüber instruiert? Nach einem kurzen Zusammentragen der Situation auf allen Schulstufen wurde deutlich, dass sich die Sachlage sehr unterschiedlich präsentiert. Die Schulsynode informiert sich deswegen an entsprechender Stelle über die vorliegenden und gültigen Sicherheitsdispositive. JAZ löst keine Probleme Resolution der Lehrkräftekonferenz des Wirtschaftsgymnasiums und der Wirtschaftsmittelschule Basel zur Jahresarbeitszeit, verabschiedet am 12. Mai 2006 Der Begriff der Jahresarbeitszeit (JAZ) tauchte in den Unterlagen zum Qualitätsmanagement unvermittelt auf. Pierre Felder, stellvertretender Leiter des Ressorts Schulen, informierte unser Kollegium am umfassend über die Rahmenbedingungen für die Einführung der JAZ. Nun hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die paritätisch aus Rektorats- und Lehrpersonen bestückt wurde. Damit wurde bereits auf das Thema eingetreten. Wir möchten von Anfang an zu bedenken geben, dass wir grundsätzlich gegen jede Form von Jahresarbeitszeitregelung sind. Sie bedeutet einen bürokratischen Aufwand, weil 15% der Arbeitszeit mit Rechenschaftspflicht zugeteilt, verwaltet und kontrolliert werden müssen, auch wenn keine Agenda geführt wird. Zudem wird die JAZ von uns Lehrkräften als Misstrauensvotum aufgefasst. Das Argument einer gerechteren Verteilung der Lasten in einem Kollegium ist unserer Meinung nach nicht stichhaltig. Keine Schulleitung kann zu diesem Schritt gezwungen werden, und die Schulleitungen haben heute schon die Mittel, um ihn zu machen. Wir sehen auch nicht, woher der viel zitierte politische Druck kommen soll. In den letzten zwanzig Jahren wurde kein einziger Vorstoss im Grossen Rat behandelt, der auch nur ansatzweise auf die Einführung der JAZ zielte. Das Baselbieter Modell der JAZ ist so umstritten, dass es keinen politischen Druck entfalten kann. Bleibt der Vorwurf an die Lehrerschaft, dass sie zu wenig arbeite. Sofern überhaupt darauf eingegangen werden muss, ist die Feststellung, dass 85% der Arbeitszeit pauschal festgelegt sind, sicher nicht zweckdienlich. Hier wäre es besser, Statistiken über die reale Arbeitszeit der Lehrkräfte in Erinnerung zu rufen. In einer Zeit des Umbruchs und der damit verbundenen Belastungen können wir uns ein Instrument, das nur Arbeit bringt, aber kein einziges Problem zu lösen vermag, nicht leisten. Für das Kollegium Daniel Goepfert Die in dieser Ausgabe des Schulblatts veröffentlichte Resolution der Lehrkräftekonferenz des Wirtschaftsgymnasiums und der Wirtschaftsmittelschule ist als freie Meinungsäusserung der betreffenden Konferenz zu verstehen. Sie deckt sich insofern mit der Haltung des Synodalvorstands, als auch dieser ausdrücklich die Klärung des Berufsauftrags unterstützt und sich von jeglicher Agendaführung vehement distanziert. 19

20 FREIWILLIGE SCHULSYNODE / Basler Schulblatt / 2006 Rabattliste der fss 2006/07 Es ist wieder soweit! Die aktualisierte Rabattliste der fss wird einmal jährlich im Basler Schulblatt publiziert. Ich hoffe, Sie werden die genannten Adressen bei Ihren Einkäufen berücksichtigen. Um von den aufgeführten Rabatten zu profitieren, brauchen Sie in den entsprechenden Geschäften nur Ihren fss- Ausweis vorzuweisen. Christoph Tschan, Geschäftsleitung fss FIRMA ADRESSE TEL. / Internet RABATT ANMERKUNGEN Autozubehör Romer Pneu-Service AG Babyartikel Hauptstr. 10, 4450 Sissach Jäger s Babyland Feldbergstr. 42/44, 4057 Basel Computer Ingeno Data AG Güterstr. 133, 4002 Basel Haushalt Wagner & Co Schlossstr. 21, 4133 Pratteln Hobby Presser AG Gerbergässlein 24, 4001 Basel Musik Wyler Musik Schneidergasse 24, 4051 Basel Papeterie Papyrus AG Freie Str. 43, 4001 Basel Radio/TV Radio TV Nill Rössligasse 8, 4125 Riehen Reisen WaKong Kulturlink China Schweiz Spielwaren Wuhrweg 28, 4450 Sissach Spielbrett Andreasplatz 12, 4001 Basel Spielhuus Eisengasse 8, 4051 Basel Sportgeschäft Athleticum AG Leimgrubenweg 27, 4053 Basel Tankrevision Gerster Co AG Wahlenstr. 175, 4242 Laufen Uhren Au Bijou Rüdengasse 3, 4001 Basel Wein Cava Hispania Blauenstr. 30, 4054 Basel LCH/Dienstleistungen Bank COOP Hypotheken Züritel: Autoversicherungen Hausrat Privathaftpfl icht Geschäftsstelle Basel Felix Jost / FAX 09 10% auf Nettoverkaufspreisen / FAX % ausgenommen bereits reduzierte und Nettoartikel / FAX / FAX 15 5% 8% bei Barbezahlung ab CHF 500. / Apple Center 23 32% Haushaltgeräte / FAX % ab Einkauf von CHF / FAX % CD, DVD, MC, Video / FAX 01 10% ausgenommen PC-Zubehör keine Kreditkarten / FAX % bei Barbezahlung ganzes Sortiment / FAX / FAX / FAX / FAX % / FAX / FAX / FAX 03 5% Kulturreisen nach China 10% 5% auf Bücher nur für Schulbetrieb 10% nur für Schulbetrieb 37% auf Bruttopreisen Spezialpreise auch bei Heizungsbau und Sanierungen 10% 15% ,2 0,35% Zinsreduktion oder (Mehrwert/Versicherungen) auf Bestellung auf Lagerware (Barbezahlung) 5% spanische Weine individuell Bestätigung LCH-Mitglied: Angebote via Internet über rmen ID «LCH» mit Kennwort «klasse» 20

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