marien Es muss nicht Golf sein... Wie Sport und Sonnenlicht Knochenbrüchen im Alter vorbeugen helfen Seite 6 40, 3. Quartal 2011 Zum Dank bekocht

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1 Im Anhang: Wichtige Infos zu Ihrem Klinikaufenthalt! marien Heft h o s p i t a l - z e i t s c h r i f t 40, 3. Quartal 2011 Es muss nicht Golf sein... Wie Sport und Sonnenlicht Knochenbrüchen im Alter vorbeugen helfen Seite 6 Zum Dank bekocht Sternekoch Frank Oehler lud seine Ärzte zum Essen ein, Seite 13 Neuer ärztlicher Direktor Privatdozent Thomas Fillies wird Nachfolger Professor Wangerins, Seite 11 Medizintipps am Telefon Von der Schaufensterkrankheit bis zum Tumor, Seite 3 Wer hilft nach der Klinik? S. 4 + Strahlen gegen Rheuma, S. 8 + Beliebteste Babynamen, S. 14

2 Medizin Inhalt: Medizin Schaufensterkrankheit bis Tumor Professor Zähringer am intern-telefon 3 Wer hilft nach der Klinikentlassung? Michael Almstedt gab Auskunft 4 Knochenbrüche im Alter verhindern Was Sie selbst tun können 6 Mit Strahlen gegen Rheuma Wenn Medikamente nicht anschlagen 8 Hilfe bei seelischen Problemen Neue Praxis in Marienhospital-Räumen 10 Neuer ärztlicher Direktor Privatdozent Dr. Dr. Thomas Fillies 11 Luise von Marillac Klinik Ladys Lunch bis Autorenlesung 12 Dankbarkeit ging durch den Magen Hilfe für Sternekoch Frank Oehler 13 Aktuell Beliebteste Namen Marie im Marienhospital weit vorn 14 Wieder hören können HNO-Klinik hilft tauben Patienten 17 Schuljubiläum Stehende Ovationen 22 Auf ein Wort Menschen möchten zugehörig sein 23 Veranstaltungen Großes Angebot für Patienten 24 Fragebogen Dr. Thomas Leyener 26 w Service-Teil 28 So finden Sie uns I Was Sie mitbringen sollten II Aufnahme II Ihre Pflege II Ihre Behandlung III Speis und Trank IV Kliniken und ärztliche Direktoren IV Besuch V Beratungs- und Hilfsdienste V Fernsehen, Radio, Telefon VI Ihr Aufenthalt von A bis Z VIII Ihre Entlassung X Wir über uns X Marienhospital-Geschäftsführerin Monika Röther Liebe Leserinnen und Leser, Ende Juli geht der langjährige ärztliche Direktor unserer Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Professor Dr. Dr. Dr. h. c. Konrad Wangerin, in den Ruhestand. In diesem Heft möchten wir Ihnen seinen Nachfolger vorstellen. Privatdozent Dr. Dr. Thomas Fillies wird die weit über die Region Stuttgart hinaus bekannte Arbeit Konrad Wangerins ab August nahtlos fortführen. Als zusätzlichen Schwerpunkt wird er die Behandlung bösartiger Tumore im Mund-, Kopf- und Halsbereich am Marienhospital implementieren. Einen Artikel über Thomas Fillies finden Sie auf Seite 11. Ein Schwerpunkt von intern liegt diesmal auf der Vorstellung von Behandlungsverfahren, die in der Bevölkerung noch weitgehend unbekannt sind. Auf Seite 8 erfahren Sie, dass Rheuma nicht nur medikamentös, sondern auch durch Bestrahlung behandelt werden kann. Privatdozent Dr. Ulrich Liener erklärt ab Seite 6, wie ältere Menschen Knochenbrüche verhindern und wie diese im Fall des Falles mit modernen Methoden therapiert werden können. Dass völlig ertaubte Menschen nach einem medizinischen Eingriff wieder hören, hätte vor einigen Jahren noch als medizinisches Wunder gegolten. Auf Seite 17 finden Sie einen Bericht darüber, wie diese Behandlung heute durchgeführt wird. Quasi als Kontrapunkt zu diesem ernsten medizinischen Themen, präsentieren wir Ihnen auf Seite 13 eine eher heitere Patientengeschichte. Nämlich die von Sternekoch Frank Oehler. Der bekannte TV-Koch ließ sich nach einem Arbeitsunfall im Marienhospital behandeln und bedankte sich dann bei seinen Ärzten mit einem selbstgekochten und, wie er betonte, nicht zu kreativen Menü. Das Marienhospital scheint seine Patientinnen und Patienten mehr zu prägen, als wir das bisher annehmen durften. Das zeigt ein Blick in die Statistik der Namen, die Eltern ihren im Marienhospital geborenen Babys geben. Die Kurzform des Namen Maria, nämlich Marie, führt die Mädchen-Namensliste mit großem Abstand an. Die Langform Maria folgt auf Platz 4, und in der Ultrakurzform Mia erreicht die Namenspatronin des Marienhospitals dann nochmals Platz 8 (Seite 14). Unser Krankenhaus beeinflusst aber scheinbar nicht nur Eltern bei der Namens-, sondern auch immer wieder Literaten bei der Themenwahl. In früheren Heften haben wir bereits darüber berichtet, dass das Marienhospital in Martin Walsers Roman Brandung ebenso Erwähnung findet, wie in Comics und in Kinofilmen. Neuestes Beispiel: der Roman Kehrwoche im Paradies von Anne Kuhn. Der Showdown der Geschichte spielt im Marienhospital (Seite 15). Eine informative und unterhaltsame Lektüre wünscht Ihnen Monika Röther 2

3 Medizin Rufen Sie Professor Dr. Markus Zähringer an: Mittwoch, 27. Juli, Uhr, Telefon: (07 11) Professor Dr. Markus Zähringer beantwortet am Telefon unter anderem Fragen zur Behandlung verengter Blutgefäße Von der Schaufensterkrankheit bis zum Tumor Der ärztliche Direktor der Klinik für Radiologie beantwortet Ihre Fragen am intern-telefon Die meisten Menschen verbinden mit dem Begriff Radiologie das Durchleuchten des menschlichen Körpers mit einem Röntgengerät oder mittels anderer Verfahren. Doch die interventionelle Radiologie kann weit mehr: etwa verengte Gefäße oder Gallengänge und Tumore behandeln. Professor Dr. Markus Zähringer ist ärztlicher Direktor der Klinik für Radiologie. Er beantwortet am 27. Juli am Telefon Fragen rund um die diagnostische und interventionelle (eingreifende) Radiologie. Letztere macht Körperstrukturen durch Röntgen, Computer- oder Kernspintomografie sichtbar. Aber nicht, um daraus eine Diagnose abzuleiten, sondern um Krankheiten zu behandeln. Durch die bildgebenden Verfahren werden schonende Therapien möglich, die ohne chirurgische Schnitte auskommen. Verengte Gefäße behandeln Einer der häufigsten Eingriffe ist die Aufdehnung verengter Beingefäße. Betroffene leiden beim Gehen unter Schmerzen. Sie müssen daher wie bei einem Schaufensterbummel häufig stehen bleiben. Daher wird die Störung auch Schaufensterkrankheit genannt. Auch für Krebstherapie geeignet Der Radiologe stellt die Gefäßverengung mittels Röntgengerät auf einem Monitor dar. Mit Hilfe eines winzigen aufblasbaren Ballons, den er ins Gefäß schiebt oder durch eine Gefäßstütze (Stent) macht er das verengte Gefäß wieder durchlässig. Auch verengte Gallengänge sowie bestimmte gut- und bösartige Tumore werden mit radiologischen Verfahren sichtbar gemacht und dann etwa durch das Einspritzen eines Medikaments direkt an die erkrankte Stelle behandelt. Zu all diesen Themen gibt Markus Zähringer Auskunft. rk Rufen Sie am 27. Juli an Professor Zähringer gibt am Mittwoch, 27. Juli von bis Uhr Auskunft unter anderem zur radiologischen Behandlung von: verengten Gefäßen (z. B. Schaufensterkrankheit); Tumoren etwa in Leber, Beckenund Kopf-Hals-Region; Verschlüssen der Gallengänge; schweren Lebererkrankungen (Bauchwassersucht) u. v. m. Telefon: (07 11) Gefäßaufdehnung. Der Arzt schaut mittels Röntgengerät in den Körper Das verengte Gefäß (l.) macht ein Ballon (Mitte) wieder durchlässig (r.) Ein Kernspintomograf macht selbst kleinste Körperstrukturen sichtbar 3

4 Medizin Wer hilft nach der Entlassung aus der Klinik? Sozialdienst-Leiter Michael Almstedt beantwortete Anruferfragen Michael Almstedt leitet die Abteilungen Sozialdienst und Pflegeüberleitung am Marienhospital. Am 25. Mai beantwortete er 90 Minuten lang am Telefon Fragen von intern-lesern zu Themen wie: häusliche Pflege nach dem Klinikaufenthalt, Rehamaßnahmen, Patientenverfügung und vielem mehr. Parkinson und Reha Anruferin: Mein Mann leidet unter Parkinson, er kann kaum noch gehen, und ich muss ihn Tag und Nacht pflegen. Hat er einen Anspruch auf eine stationäre Reha? Es täte ihm sicher gut, mal von zu Hause wegzukommen und intensiv Physiotherapie zu machen. Michael Almstedt: Falls Ihr Mann gesetzlich krankenversichert ist, muss Ihr Hausarzt eine solche Reha bei der Krankenkasse beantragen. In der Regel wird sie aber nur genehmigt, wenn durch die Reha ein Heimaufenthalt oder bei Berufstätigen die Arbeitsunfähigkeit verhindert werden kann. Falls Sie privat versichert sind, zahlt die Krankenkasse die Reha nur, wenn dies vertraglich vereinbart wurde. Verwahrloste Wohnung Anruferin: Meine Mutter lässt seit einiger Zeit ihre Wohnung verkommen, wäscht und pflegt sich kaum noch. Ich bin der Meinung, dass sie ins Heim ziehen sollte, aber sie ist uneinsichtig und lässt nicht mal einen Pflegedienst in ihre Wohnung. Aber kann ich sie gegen ihren Willen in einem Heim unterbringen? Michael Almstedt: Vormundschaftsgerichte haben in solchen Fällen ein Recht auf Verwahrlosung postuliert. Das heißt, man darf jemanden nicht entmündigen, weil er sich zum Beispiel nicht mehr wäscht. Erst bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung kann man jemanden gegen seinen Willen durch richterlichen Beschluss in ein Heim oder eine Klinik einweisen lassen. Das wäre etwa dann der Fall, wenn Ihre Mutter nicht mehr isst und dadurch ihr Leben bedroht wäre. Vollmacht oder Patientenverfügung Anrufer: Ich habe Angst, bei einer unheilbaren Erkrankung künstlich am Leben erhalten zu werden, falls ich dann nicht mehr für mich selbst entscheiden kann. Besonders möchte ich verhindern, dass ich über eine Magensonde monatelang am Sterben gehindert werde. Sollte man für solche Fälle eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht ausfüllen? Michael Almstedt: Beides würde gehen. In einer Patientenverfügung legen Sie schriftlich fest, welche medizinischen und pflegerischen Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffe nach Ihrem Willen durchgeführt oder unterlassen werden sollen. Als medizinischer Laie ist es aber schwierig, hier alle infrage kommenden medizinischen und pflegerischen Maßnahmen aufführen zu können. Denn Sie wissen ja als junger, gesunder Mensch nicht, welche Krankheit Sie einmal bekommen. Auch Ihre Einstellungen können sich im Laufe der Jahre verändern. Zudem ist es nicht ganz leicht, sicherzustellen, dass ein Arzt beispielsweise nach einer notfallmäßigen Einlieferung ins Krankenhaus überhaupt erfährt, dass Sie eine Patientenverfügung aufgesetzt haben. Daher ist oft eine Vorsorgevollmacht die bessere Lösung. Darin legen Sie fest, wer für Sie entscheidet, wenn Sie das aus medizinischen Gründen Beantwortete Fragen von Anruferinnen und Anrufern: Michael Almstedt 4

5 Medizin nicht mehr können. Der Bevollmächtigte bestimmt dann, welche medizinischen Eingriffe an Ihnen durchgeführt werden, ob Sie zu Hause oder in einem Heim betreut werden und was mit Ihrem Vermögen oder Haus passiert. Die Person, der Sie die Vorsorgevollmacht erteilen, sollte Sie sehr gut kennen, damit sie in Ihrem Sinne entscheiden kann. Man kann die Patientenverfügung auch durch eine Vorsorgevollmacht ergänzen. Besonders sicher ist eine notariell beurkundete Vorsorgevollmacht. Dafür muss man allerdings Notargebühren zahlen. Rein rechtlich genügt aber auch eine selbst und ohne notarielle Hilfe verfasste Vollmacht. Wie teuer ist die Reha? Anruferin: Ich hatte eine Rückenoperation und soll jetzt zur Reha. Aber ich habe eine sehr niedrige Rente und frage mich, ob ich mir eine Reha überhaupt leisten kann. Michael Almstedt: Bei einer Reha sind Patienten normalerweise zu einer Zuzahlung von zehn Euro am Tag verpflichtet. Wer unter bestimmten Einkommensgrenzen liegt, kann sich über seine Krankenkasse aber davon befreien lassen. Für den Patienten sind ansonsten Anfahrt, medizinische Betreuung, Unterbringung und Mahlzeiten in einer Reha ohnehin kostenlos. Formulierungshilfe Anrufer: Ich möchte eine Patientenverfügung aufsetzen, tue mich aber schwer mit der Formulierung. Wer kann da helfen? Michael Almstedt: Kirchen und Verbände führen immer wieder Veranstaltungen zu dem Thema durch. Auch Notare und Anwälte helfen dabei, berechnen dafür allerdings eine Gebühr. Im Internet und im Buchhandel finden Sie zahlreiche Anleitungen zur Formulierung von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Anfang 2011 haben die beiden großen Kirchen zudem Empfehlungen zu einer christlichen Patientenverfügung herausgegeben. Diese kann man kostenlos im Internet herunterladen. Man findet sie leicht, wenn man bei Google Christliche Patientenverfügung 2011 eingibt. Freie Wahl der Rehaklinik? Anrufer: Meine Frau hatte einen Schlaganfall und soll demnächst in Reha. Kann sie sich die Rehaklinik selbst aussuchen? Michael Almstedt: In begrenztem Umfang geht das meist. Die Kostenträger der Reha haben bestimmte Kliniken, mit denen sie zusammenarbeiten. Wenn man sich für eine geeignete im näherem Umfeld entscheidet, hat man meist Wahlmöglichkeiten. Wenn man weiter weg will, kann es sein, dass man die Fahrtkosten selbst übernehmen muss oder die Reha in der Wunscheinrichtung ganz abgelehnt wird. Wer betreut meine Kinder? Anruferin: Ich bin alleinerziehend, habe zwei kleine Kinder. Ich mache mir Sorgen, was mit den Kindern geschieht, wenn ich plötzlich mal ins Krankenhaus muss. Das Tätigkeitsfeld Michael Almstedts und seines Teams Michael Almstedt ist Diplom-Sozialpädagoge (FH). Er leitet den Sozialdienst und die Abteilung Pflegeüberleitung des Marienhospitals. Gemeinsam mit zehn Kolleginnen berät er stationäre Patienten des Marienhospitals zu Fragen wie: häusliche Versorgung und Pflege von Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt, stationäre und ambulante Reha, Kurzzeitpflege, Heimunterbringung, Pflegeversicherung, Versorgung von Kindern, wenn die Eltern krank sind, Wiedereingliederung in den Beruf nach einer schweren Krankheit und vieles mehr. Das Team führt jährlich rund 4100 Beratungen stationärer Marienhospitalpatienten und ihrer Angehörigen durch. Michael Almstedt: In der Regel suchen wir individuelle Lösungen. Oft helfen Angehörige oder Freunde aus. Im absoluten Notfall kann man sich ans Jugendamt wenden, das dann versuchen wird, mit einer Pflegefamilie oder einem Platz in einem Notaufnahmeheim weiterzuhelfen. Für den Vater nicht entscheiden? Anruferin: Mein Vater liegt nach einem Schlaganfall im Koma. Der Arzt empfiehlt das Legen einer Nahrungssonde. Dafür benötigt er aber die Zustimmung meines Vaters, der diese aber natürlich nicht geben kann. Ich war davon ausgegangen, dass in solchen Fällen die Angehörigen entscheiden. Aber ich erfuhr jetzt, dass das Krankenhaus ein Betreuungsgericht einschaltet, das dann für meinen Vater entscheiden soll. Ist das wirklich rechtens so? Michael Almstedt: Ja, es ist tatsächlich so. Kinder oder Ehepartner dürfen solche Entscheidungen für ihre nahen Angehörigen nicht automatisch selbst fällen. Es sei denn, der Patient hat in gesunden Tagen eine Vorsorgevollmacht aufgesetzt. Dann darf die dort benannte Person für ihn entscheiden, und die sogenannte rechtliche Betreuung kann verhindert werden. Für die Mutter zahlen? Anrufer: Meine Mutter muss ins Heim, ihre Rente und ihr Vermögen reichen aber nicht für die Bezahlung der Heimkosten. Muss ich die Kosten übernehmen und dafür womöglich unser Haus verkaufen? Michael Almstedt: Eltern und Kinder sind gegenseitig lebenslang unterhaltspflichtig. Ob und wie viel Sie tatsächlich zahlen müssen, hängt jedoch von Ihren Lebensumständen, dem Einkommen etc. ab. Das Haus, in dem Sie selbst wohnen, ist aber in aller Regel geschützt. rk 5

6 Medizin Es muss nicht Golf sein. Auch Spaziergänge, Schwimmen und Gymnastik schützen vor Knochenbrüchen im Alter Knochenbrüche im Alter verhindern Die Gefahr von Stürzen und Frakturen nimmt mit den Jahren drastisch zu Wenn Menschen älter werden, stürzen sie häufiger. Alte Menschen ziehen sich zudem bei einem Sturz weit öfter eine Fraktur (Knochenbruch) zu als jüngere. Aber warum ist das so, und kann man sein persönliches Sturz- und Frakturrisiko eigentlich auch verringern? Pa tientin Anna B l o c k (Name geändert) schaut ihren Arzt ein wenig zerknirscht an. Ich hätte beim letzten Mal schon PD Dr. Ulrich Liener auf Sie hören sollen, sagt sie an Privatdozent Dr. Ulrich Liener gewandt. Der Mediziner ist ärztlicher Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, und Frau Block musste sich von ihm innerhalb eines Jahres bereits zum zweiten Mal operieren lassen. Gefährliche Teppichkante Beim ersten Mal habe ich mir die Schulter gebrochen, diesmal die Hüfte, sagt die 89-jährige Patientin. Schuld war in beiden Fällen die Teppichbrücke in ihrer Diele. Beide Male bin ich über die Teppichkante gestolpert, als ich nachts auf die Toilette wollte, so die Patientin, und Dr. Liener hatte mir nach dem ersten Sturz doch schon geraten, den Teppich zu entfernen. Frau Block ist keine untypische Patientin, so Ulrich Liener, zu dessen Schwerpunkten die Behandlung von Knochenbrüchen älterer Patienten gehört. Insbesondere Frauen ziehen sich im Alter schneller Frakturen zu. Denn Frakturen sind heute sicherer und schneller therapierbar linkes Bild: Komplikation nach der Operation einer Hüftfraktur. Die Metallplatte ➊, die eigentlich am Oberschenkelknochen ➋ anliegen muss, hat sich gelöst, weil die Schrauben locker wurden. Mitte und rechts: Bei modernen OP-Materialien treten solche Komplikationen wesentlich seltener auf. Denn die Metallnägel, die den gebrochenen Oberschenkelknochen stabilisieren, wurden in diesem Beispiel im Inneren des Knochens verankert. ➊ Die Hautschnitte werden bei den neuen Verfahren immer kleiner, und die Implantate sind direkt nach dem Eingriff belastbar. ➋ Der Patient ist somit schneller wieder fit. 6

7 Medizin bei Frauen nehmen die Knochenmasse und somit auch die Knochenstabilität im Laufe des Lebens stärker ab als bei Männern. Im Alter kommen zudem oft Schwindel, Gangunsicherheiten oder Sehprobleme hinzu. Viele Menschen stürzen deshalb nachts bei schlechtem Licht in der eigenen Wohnung, so der Arzt. Wer unter solchen Symptomen leidet und daher zum Fallen neigt, sollte die Ursache abklären und behandeln lassen. Außerdem empfiehlt es sich, im Alter die Wohnung sturzsicher zu machen, sagt Dr. Liener. Dazu gehört es, für gute Beleuchtung zu sorgen, Stolperkanten zu entfernen, ABS- (Antirutsch-)Socken zu tragen und an Stufen und kritischen Stellen Haltegriffe anzubringen. Schnell das Bett verlassen Wenn es trotzdem zum Sturz und zu einem Knochenbruch kommt, kann die Medizin heute weit besser helfen als noch vor einigen Jahren. Früher lagen Patienten oft wochenlang in der Klinik. Heute können sie meist schon kurz nach der Operation das Bett verlassen und das gebrochene Körperteil wieder belasten, so Dr. Liener. Möglich machen das moderne Implantate und OP-Techniken. Auch die OP-Narben werden immer kleiner, und die Komplikationsrate nach solchen Eingriffen ist stark gesunken. Früher war sie insbesondere bei hochbetagten Patienten wie Frau Block weit höher. Obwohl es mir nach meinen beiden Brüchen wieder gut geht: Die Teppichbrücke im Flur kommt jetzt weg, sagt Anna Block lächelnd. rk Das beugt Knochenbrüchen vor Täglich bewegen bzw. Sport treiben stärkt Knochen und Muskulatur Vitamin D-Präparate senken das Osteoporoserisiko und verhindern so Knochenbrüche Sonnenlicht fördert die körpereigene Vitamin D-Produktion Starken Tabak- und Alkoholkonsum vermeiden In der Wohnung Stolperkanten wie Teppichbrücken entfernen, an Stufen etc. Haltegriffe anbringen, Antirutsch-Socken tragen Schwindel, Gangunsicherheiten u. ä. behandeln lassen Warum im Alter die Knochen leichter brechen Die Knochenmasse nimmt mit dem Alter ab (von links nach rechts). Es kommt dadurch zu Osteoporose. Der Knochen wird deshalb immer anfälliger für Frakturen (Brüche) Frauen haben eine geringere Knochenmasse als Männer, und bei Frauen nimmt sie zudem in den Wechseljahren schneller ab. Beträgt die Knochenmasse unter 50 Prozent, ist die Frakturschwelle erreicht. Knochen brechen dann bereits bei leichten Stürzen oder Belastungen Risiko % % Knochenmasse Frauen Frakturschwelle Alter (Jahre) Hüftfraktur Wirbelkörper-Fraktur Unterarm-Fraktur irgendeine dieser Frakturen Männer (50-jährig) Männer Frauen (50-jährig) Als Folge des höheren Osteoporoserisikos sind bei Frauen Knochenbrüche im Alter deutlich häufiger als bei Männern. Die Grafik oben zeigt, wie viel Prozent der heute 50-jährigen Männer und Frauen im Laufe ihres weiteren Lebens mit Knochenbrüchen als Folge von Osteoporose rechnen müssen. Zudem zeigt die Grafik, welche Knochen am häufigsten brechen 7

8 Medizin Privatdozentin Dr. Eschmann zeigt Roland Raich auf dem Sonografiegerät das Innere seines Kniegelenks Heilsame Strahlung gegen entzündete Gelenke Wenn Rheumamedikamente nicht anschlagen, können Betastrahlen helfen Mit dem Begriff Strahlentherapie verbinden die meisten medizinischen Laien die Bekämpfung von Krebs mittels radioaktiver Strahlung. Doch die sogenannte Betastrahlung kann auch Rheumapatienten helfen. Denn sie wirkt effektiv gegen Gelenkentzündungen. Roland Raich ist 53 Jahre alt. Schon fast die Hälfte seines Lebens leidet der Berufskraftfahrer unter Rheuma. Seine Hand-, Ellenbogen- und Kniegelenke entzünden sich immer wieder. Sie schmerzen, schwellen an und beeinträchtigen seine Körperbewegungen. Selbst Kortison half nicht mehr Ich muss jeden Tag Kortison einnehmen, damit die Entzündungen in den Gelenken halbwegs erträglich bleiben, sagt Roland Raich. Doch irgendwann halfen selbst Kortison und andere Medikamente nicht mehr, und seine Knie schwollen so stark an, dass normale Bewegungen fast unmöglich waren. Über den Schwerpunkt Rheumatologie des Marienhospitals kam ich zu Frau Dr. Eschmann, und sie konnte mir gottlob helfen, erinnert sich der Patient. Vor gut drei Monaten behandelte die Nuklearmedizinerin sein linkes Knie erfolgreich mit einer radioaktiven Substanz. Geeignet für alle Gelenke Die Schwellungen und Schmerzen sind seither praktisch verschwunden. Ich habe zum ersten Mal seit Jahren im linken Knie fast keine Beschwerden mehr, sagt Roland Raich. Deshalb will er jetzt auch sein rechtes Knie bei Dr. Eschmann behandeln lassen. Privatdozentin Dr. Susanne Martina Eschmann ist ärztliche Direktorin des Medizinischen Versorgungszentrums, das in den Räumen des Marienhospitals untergebracht und eng mit dem Krankenhaus verzahnt ist. Der Großteil der Patienten, die Susanne Martina Eschmann und ihr Team behandeln, hat Krebs. Aber auch Rheumapatienten kann eine Strahlenbehandlung helfen, so die Fachärztin. Denn Betastrahlung kann wirkungsvoll zur Behandlung von Gelenkentzündungen eingesetzt werden. Mit der Radio-Synoviorthese lassen sich prinzipiell alle Gelenke behandeln; also neben dem Knie etwa auch Schulter, Ellbogen oder Finger. Wie bei einer Seeanemone Das Verfahren wirkt für den Laien verhältnismäßig einfach. Zunächst untersucht Dr. Eschmann das Kniegelenk von Roland Raich mit einem Sonografiegerät. Eine Sonde, die sie an das Knie des Patienten drückt, erzeugt dabei ungefährliche und schmerzlose Ultraschallwellen, die von außen das Gewebe durchdringen. Verschiedene Gewebestrukturen reflektieren die Schallsignale auf unterschiedliche Art an die Sonde zurück. Ein Computer rechnet 8

9 Medizin die Schallreflexionen in Bilder um, die auf einem Monitor dargestellt werden. Im Kniegelenk von Roland Raich sind auf dem Ultraschallbild an der Gelenkinnenhaut deutlich zottenähnliche entzündete Strukturen zu erkennen, die an die Mundöffnung einer Seeanemone erinnern (Foto unten rechts). Reizwort Radioaktivität Mit der Sonde des Ultraschallgerätes ermittelt Susane Martina Eschmann auf der Haut des Patienten eine Stelle, von wo aus sie über einen kleinen Einstich gut eine Kanüle ins Gelenk einführen kann. Mit ihr saugt die Ärztin zunächst die Gelenkflüssigkeit ab, die zu der Schwellung des Knies geführt hat. Anschließend spritzt sie die radioaktive Flüssigkeit Ytrium-90 in das entzündete Knie. Beim Reizwort Radioaktivität assoziieren viele die gefährliche Strahlung eines Atomkraftwerks, sagt Dr. Eschmann, die radioaktive Flüssigkeit, die wir verwenden, ist aber etwas ganz anderes als die Strahlung eines Kernreaktors. Denn die für die Bestrahlung des Knies eingesetzte Betastrahlung hat eine Reichweite von nur 11 Millimetern und eine Halbwertszeit von weniger als drei Tagen. Angrenzendes gesundes Gewebe erreicht die Strahlung daher in der Regel nicht, sodass hier keine Schäden zu erwarten sind. Wegen der kurzen Halbwertszeit der Substanz ist zudem im Körper bereits nach wenigen Tagen keine Radioaktivität mehr vorhanden. Weder für den Patienten, noch für sein Umfeld stellt die strahlende Substanz eine Gefahr dar. Weil das Verfahren seit über Die entzündete Gelenkinnenhaut (rechts) ähnelt einer Seeanemone 50 Jahren bekannt ist, sind auch keine Spätschäden zu erwarten. Der Schmerz ist sofort weniger geworden, sagt Roland Raich direkt nach dem Eingriff. Martina Eschmann relativiert aber, dass dieser spontane Effekt vor allem durch das Absaugen des Gelenkergusses zustande kommt. Die strahlende Substanz und das Kortison, das sie zusätzlich ins Gelenk gespritzt hat, brauchen hingegen einige Tage, bis sie wirken. Aber die Privatdozentin ist optimistisch, dass der Behandlungserfolg beim rechten Knie ähnlich gut ausfallen wird wie vor einiger Zeit beim linken. Zwei Tage lang muss Roland Raich sein Knie jetzt zu Hause schonen, dann kann er es langsam wieder normal belasten. Bei manchen Patienten ist der Behandlungserfolg dauerhaft, manchmal muss der ambulante Eingriff nach sechs bis zwölf Monaten wiederholt werden. Nicht sehr häufig angewandt Die Methode ist lange bekannt und bewährt, wird aber nicht sehr häufig angewandt, so Dr. Eschmann. Das liege daran, dass bei den meisten Rheumapatienten andere Therapien ausreichend seien und das Verfahren zudem nur von wenigen spezialisierten Kliniken und Praxen angeboten werde. Für die Produktion der radioaktiven Substanz bestehen hohe Sicherheitsauflagen, und man benötigt dafür eine Sondergenehmigung. Das Mittel muss zudem unmittelbar vor der Behandlung hergestellt werden, weil die Wirkung innerhalb weniger Tage nachlässt, erläutert die Ärztin. rk Radio-Synoviorthese Was ist Radio-Synoviorthese? Das Verfahren ist eine seit über 50 Jahren bewährte Methode, mit der chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen lokal behandelt werden; das heißt nur dort, wo die Entzündung vorliegt. Was bedeutet der Begriff? Er wird abgeleitet von den lateinischen bzw. griechischen Wörtern Radius (Strahl), Synovialis (Gelenkinnenhaut) und Orthesis (Wiederherstellung). Radio- Synoviorthese bedeutet also die Wiederherstellung der Gelenkschleimhaut durch radioaktive Strahlung. Welche Gelenke können damit behandelt werden? Prinzipiell alle. Also beispielsweise Knie, Schulter, Ellbogen und Finger. Wie gefährlich ist die Strahlung? Anders als die radioaktive Strahlung eines Atomkraftwerkes, wirkt die strahlende Flüssigkeit nur über eine Distanz von maximal 11 Millimetern. Und ihre Halbwertszeit beträgt bei einer Bestrahlung des Kniegelenks lediglich 2,7 Tage. Das Risiko der Schädigung gesunder Gewebestrukturen oder von Spätfolgen ist daher sehr gering. Kontakt: Medizinisches Versorgungszentrum Telefon: (07 11) , Schwerpunkt Rheumatologie Telefon: (07 11) , Die radioaktive Flüssigkeit wird über eine Spritze ins Knie injiziert. Wegen der kurzen Reichweite trifft die Strahlung nur die kranke Gelenkschleimhaut. Das umliegende Gewebe erleidet keinen Schaden 9

10 Medizin Perinisa Springer-Lüdtke in ihrer neuen Praxis in den Marienhospital-Räumen auf der Königstraße Hilfe bei Angst, Depressionen oder Burnout Praxiseröffnung im Haus der Katholischen Kirche Im Haus der Katholischen Kirche auf der Königstraße 7 betreibt das Marienhospital in der vierten Etage seinen Infopunkt Gesundheit. Dort finden regelmäßig Vorträge für medizinische Laien statt. Auf derselben Etage sind zudem zwei Praxen untergebracht. Die neueste eröffnete Anfang Juli. Im vergangenen Jahr bezog der Psychotherapeut Dr. Gerhard Schell seine neue Praxis in den Marienhospital-Räumen mitten in der Stuttgarter City (Bericht in Heft 4/2010). Anfang Juli eröffnete die psychologische Psychotherapeutin Perinisa Springer-Lüdtke dort ebenfalls eine Praxis, in der Menschen mit seelischen Problemen behandelt werden können. Psychische Probleme durch den Job Perinisa Springer-Lüdtke wurde in Esslingen geboren. Von 1995 bis 2001 studierte sie in Landau Psychologie. Danach war sie in der Parkklinik Bad Bergzabern/Pfalz tätig, von 2003 bis 2010 in der psychosomatischen Klinik im Schwarzwaldort Schömberg. Von 2002 bis 2007 studierte sie berufsbegleitend Psychotherapie und machte 2007 ihr Staatsexamen. Die Zahl seelischer Erkrankungen nimmt zu. Eine der Ursachen ist der größer werdende Druck im Arbeitsleben, sagt die 35-jährige Therapeutin und Mutter zweier Kinder. Aber die Schwelle, sich bei seelischen Problemen psychotherapeutisch behandeln zu lassen, ist aus falscher Scham oft groß. Patient bleibt anonym Dabei haben Gesetzgeber und Krankenkassen die Hürde bewusst niedrig gelegt. Man benötigt lediglich eine Überweisung vom Hausarzt oder muss 10 Euro Praxisgebühr entrichten. Bis zu fünf Sitzungen zahlt die gesetzliche Krankenkasse in jedem Fall. Danach erstellt die Therapeutin einen Behandlungsplan, den ein unabhängiger Gutachter prüft. Der Name des Patienten ist dem Gutachter nicht bekannt. Entscheidet er, dass eine Therapie sinnvoll ist, trägt die Krankenkasse die Kosten. Die Patienten sollen in der Therapie lernen, selbstfürsorglich mit sich umzugehen und sich selbst zu schätzen, um so ein höheres Maß an Lebensqualität und Genussfähigkeit erlangen zu können, betont Perinisa Springer- Lüdtke. rk Informationen zur neuen Praxis Was wird behandelt? Störungen wie Unruhe, Schlafprobleme, Konzentrationsschwäche, Nervosität, Müdigkeit, Erschöpfung, Lustlosigkeit, Angst, Depressionen, Burnout, sozialer Rückzug. Wie lange geht die Behandlung? Zunächst finden bis zu fünf probatorische Sitzungen statt, in denen Therapeut und Patient sich kennenlernen können. Die Therapie umfasst dann meist 25 oder 45 Sitzungen, teilweise auch mehr. Sie finden einmal wöchentlich statt und dauern jeweils 5o Minuten. Wenn ein Gutachter die Therapie als sinnvoll einstuft, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten. Kontakt: Sprechzeiten nach telefonischer Vereinbarung unter (07 11) Praxisadresse: Königstraße 7, Stuttgart 10

11 Neuer ärztlicher Direktor Thomas Fillies wird Nachfolger von Konrad Wangerin Ende Juli geht Professor Dr. Dr. Dr. h. c. Konrad Wangerin in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Privatdozent Dr. Dr. Thomas Fillies. Die Klinik für Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie des Marienhospitals wird mit Privatdozent Dr. Dr. Thomas Fillies einen neuen ärztlichen Direktor bekommen. Der 42-Jährige löst auf dieser Position den langjährigen Chefarzt Professor Dr. Dr. Dr. h. c. Konrad Wangerin nahtlos ab. Dieser wird sich Ende Juli altershalber in den Ruhestand verabschieden. International bekanntes Zentrum Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Marienhospital ist eine der wenigen Einrichtungen dieser Art in der Region Stuttgart. Sie genießt bei Patienten und niedergelassenen Ärzten einen ausgezeichneten Ruf; insbesondere wegen der engen interdisziplinäre Zusammenarbeit im international bekannten Zentrum für Plastische Chirurgie des Hauses, zu dem die Klinik gehört. Hier sind mit Professor Dr. Thomas Schoeller (Klinik für Hand-, Mikro- und rekonstruktive Brustchirurgie) und Professor Dr. Wolfgang Gubisch (Klinik für plastische Gesichtschirurgie) zwei weitere ärztliche Direktoren an Bord, die weltweit zu den bekanntesten Vertretern ihrer Fachrichtungen zählen. Mit Privatdozent Thomas Fillies konnten wir nun einen neuen ambitionierten Chefarzt für das Marienhospital gewinnen, der die Weichen weiter in Richtung Zukunft stellen wird, sagt Geschäftsführerin Monika Röther. Thomas Fillies wurde 1969 in Bielefeld geboren. Er absolvierte sein Studium der Medizin und Zahnmedizin an der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster. Thomas Fillies ist Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie mit der Zusatzbezeichnung plastische Operationen. Nach seiner Facharztausbildung schloss der Mediziner zudem am International Medical College erfolgreich den Masterstudiengang für zahnärztliche Implantologie ab. Vor seinem Wechsel nach Stuttgart war Thomas Fillies sechs Jahre als Oberarzt in leitender Funktion am Universitätsklinikum Münster in Westfalen tätig. Tumorbehandlung soll weiterer Schwerpunkt werden Wir werden die Tradition und das Leistungsspektrum der Abteilung fortführen und weiter ausbauen. Dabei wollen wir einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Tumorbehandlung im Mund-, Kopf- und Halsbereich legen, so Thomas Fillies. Aus seiner Sicht biete das Marienhospital hierfür die optimalen Strukturen und eine Konzentration von Fachkompetenzen. Die enge Zusammenarbeit mit der Plastischen Chirurgie, Plastischen Gesichtschirurgie und der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Marienhospital ermögliche bei diesen häufig sehr komplexen Operationen eine bestens abgestimmte interdisziplinäre Behandlung. Mir persönlich liegen dabei zwei Punkte besonders am Herzen, betont der Facharzt, nämlich die medizinisch bestmögliche Therapie in Kombination mit einer guten menschlichen Betreuung unserer Patienten. Ich freue mich schon auf die neue Aufgabe und auf eine gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen. Privatdozent Dr. Dr. Thomas Fillies Die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie Medizin Nahtlose Versorgung sichergestellt Der Bereich Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Marienhospital ist im baden-württembergischen Landeskrankenhausplan als ein hochspezialisierter Fachbereich ausgewiesen. Geschäftsführerin Monika Röther betont: Nachdem nicht jede Klinik im Land diese Leistungen anbieten kann, sehen wir darin eine ganz besondere Verpflichtung unseren Patientinnen und Patienten gegenüber. Wir nehmen den Versorgungsauftrag des Landes weiter wahr. Es ist uns gelungen, mit Privatdozent Dr. Dr. Thomas Fillies wieder einen ausgezeichneten Experten an das Marienhospital zu binden. Dadurch ist eine nahtlose Versorgung unserer Patienten auf höchstem Niveau sichergestellt. brand711/rk Behandlungsschwerpunkte: Chirurgie von Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten; Behandlung von Fehlbildungen und Tumoren sowie plastische Eingriffe an Kopf und Gesicht; Behandlung schwerer Bissanomalien; zahnärztliche Chirurgie mit Implantologie und präprothetischer Chirurgie. Besonderheiten: Die Klinik ist für das Marienhospital ein besonderes Aushängeschild. Denn in der Region Stuttgart gibt es nur wenige klinische Fachabteilungen mit diesem Schwerpunkt. Daher ist sie für junge Ärzte eine der ersten Adressen für die Aus- und Weiterbildung. Informationen und Vereinbarung von Behandlungsterminen: Nähere Informationen gibt es im Internet unter Terminvereinbarungen unter Telefon (07 11)

12 Medizin Vom Ladys Lunch bis zur Autorenlesung Neue Klinik mit abwechslungsreichem Veranstaltungs- und Kulturprogramm Im vorigen Jahr eröffnete die Luise von Marillac Klinik in Bad Überkingen. Sie ist die erste deutsche Reha-Klinik, die sich speziell an jüngere Brustkrebspatientinnen wendet. Wie das Marienhospital gehört die Einrichtung zur Vinzenz von Paul Kliniken ggmbh. Neben optimaler medizinischer Betreuung bietet die Klinik auch ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. So lud die Klinikleitung am 23. März ihre Patientinnen und 20 Frauen aus Stuttgart und Umgebung zu einem Ladys Lunch ein. Neben dem kulinarischen Genuss hatten die Gäste Gelegenheit, die neue Brustkrebs-Rehaklinik und ihre Patientinnen persönlich kennenzulernen. Viele prominente Namen Viele der Gäste, die Geschäftsführerin Monika Röther begrüßen durfte, tragen prominente Namen; etwa Vera Niefer, die Witwe des ehemaligen Mercedes- Chefs, die als Unterstützerin zahlreicher gemeinnütziger Organisationen tätig ist. Außerdem waren unter den anwesenden Ladies die Bestsellerautorin Isabelle Müller, Ex-Schwimmweltmeisterin und Klinikpatin Janine Pietsch, die Schmuckproduzentin und Klinikschirmherrin Eva Wellendorf und Daniela Lindner vom Naturkosmetikhersteller Annemarie Börlind. Spenden für Kinderbetreuung Bei einem Champagnerempfang stellte Monika Röther das Konzept des Hauses vor. Danach gab es ein dreigängiges Mittagessen im Speisesaal der Klinik, an dem auch die Patientinnen und Klinikverantwortlichen teilnahmen. Hier entstanden anregende Dialoge, und den Gästen wurde klar, dass Brustkrebs jede Frau in jedem Alter treffen kann. Mehrere Patientinnen betonten, wie wichtig dann eine spezialisierte Einrichtung wie die Luise von Marillac Klinik sei, die betroffenen Frauen hilft, den Weg zurück ins Leben zu finden. Die Teilnehmerinnen des Ladys Lunch spendeten mehr als Euro. Mit dem Geld soll sozial schwächer gestellten Patientinnen unter anderem die Kinderbetreuung während des Klinikaufenthaltes finanziert werden. Lesung aus Zwillingskrebs Am 10. Juni ludt die Klinik Patientinnen und alle Interessierten zu einem weiteren Event ein. Die Zwillingsschwestern Ingrid und Renate Müller lasen aus ihrem Buch Zwillingskrebs. Die Autorinnen waren 2008 beide an Brustkrebs erkrankt. In ihrem Buch beschreiben sie, wie sie diese Lebenskrise gemeistert haben. rk Zwanzig Ladys, darunter Vera Niefers (ganz links) folgten der Einladung Autorinnen Ingrid und Renate Müller 12

13 Medizin Sternekoch Frank Oehler in seiner Speisemeisterei Dankbarkeit ging durch den Magen Sternekoch Frank Oehler ließ seinen Arbeitsunfall im Marienhospital kurieren Die Geschichte beginnt mit einem scharfen japanischen Kochmesser. Das nämlich fiel Spitzenkoch Frank Oehler auf die Hand und durchtrennte eine Sehne. Marienhospital-Ärzte behoben den Schaden. Und wurden anschließend zum Dank vom Patienten höchstselbst bekocht... Frank Oehler ist Chef des Restaurants Speisemeisterei in Stuttgart und wird vom Guide Michelin regelmäßig mit Sternen ausgezeichnet. Durch die RTL2-Serie Die Kochprofis ist er auch Menschen bekannt, die nicht regelmäßig in Spitzenrestaurants zu speisen pflegen. Japanisches Messer fiel auf die Hand Doch auch einen erfolgsverwöhnten Küchenprofi kann mal das Pech ereilen. Das tat es im Frühjahr in Form eines japanischen Kochmessers. Aus Gründen, die nicht mehr nachzuvollziehen sind, löste sich dasselbe aus seiner Magnethalterung an der Wand und fiel dem Koch aus 40 Zentimetern Höhe mitten auf den Handrücken. Als sein Mitarbeiter Gerd Schmid seinen Chef mit einer blutigen Serviette auf der Hand aus der Küche kommen sieht, glaubt er diesem zwar nicht so ganz, dass das Loch in der Hand so groß sei, dass man durchschauen könne. Aber weil die Serviette sich immer mehr in Richtung rot verfärbt, fährt Gerd Schmid Frank Oehler unverzüglich ins Marienhospital. In der Klinik für Handchirurgie diagnostiziert Assistenzarzt Mathias Ndhlovu: Die Strecksehne des Zeige- fingers ist durchtrennt. Mit filigranen Instrumenten näht der 31-Jährige die Sehne zusammen. Frank Oehler, nur örtlich betäubt, fragt den Arzt, ob er schon mal in der Speisemeisterei war und wie er es dort fand. Sehr gut, aber etwas zu kreativ, antwortet Ndhlovu. Lieber nicht zu kreativ... Nach ein paar Wochen sind die Fäden gezogen, die Wunde ist verheilt. Frank Oehler beschließt, Mathias Ndhlovu aus Dank zum Gegenbesuch in die Speisemeisterei einzuladen. Mit dabei: sein Chef, Professor Dr. Thomas Schoeller. Frank Oehler zerlegt das Boeuf de Hohenlohe vor den Augen der Chirurgen. Ich dachte, ich koche nichts zu Kreatives..., sagt er mit einem Augenzwinkern in Richtung Mathias Ndhlovu. Der hatte damals nicht gewusst, dass er den berühmten Patron der Speisemeisterei höchstselbst unterm Messer hatte. Nein, ich schätze ehrliche Antworten, sagt Oehler lächelnd und wünscht guten Appetit. rk In seiner Restaurantzeitschrift beschreibt Frank Oehler die Erlebnisse im Marienhospital. Rechts: Assistenzarzt Mathias Ndhlovu beim Gegenbesuch 13

14 Aktuell Infostand Ehrenamtliche gaben Auskunft Im Marienhospital engagieren sich rund 130 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Besuchs-, Patientenbegleit- und Sitzwachendienst. Der Besuchsdienst steht Klinikpatienten für Gespräche zur Verfügung, der Patientenbegleitdienst bringt Kranke von Infostand der Ehrenamtlichen ihrem Zimmer zur Untersuchung und zurück, und die ehrenamtlichen Sitzwachen wachen nachts am Bett von Schwerkranken. Am 11. Mai stellten die Ehrenamtlichen ihre Arbeit an einem Infostand im Haus der Katholischen Kirche in der Stuttgarter City vor. Die Aktion war Teil der Woche für das Leben. Katholische und evangelische Kirche führen sie in jedem Frühjahr durch. Im Mittelpunkt stehen dabei die Würde und der Schutz des menschlichen Lebens. Das Motto der diesjährigen Woche hieß Engagiert für das Leben Einsatz mit Gewinn. rk Am Donnerstag, 31. März startete im Marienhospital ein Klinik-Infokanal. Dessen Fernsehprogramm ist kostenlos über die TV-Geräte in den Patientenzimmern zu empfangen. Gesundheitstipps, Informationen und Nachrichten aus dem Marienhospital stehen dort ebenso auf dem Programm wie Dokumentationen und internationale Spielfilme. Beliebteste Namen Marie und David liegen im Marienhospital weiterhin vorn Marie und David sind die beliebtesten Namen bei den im Marienhospital geborenen Babys. Das war auch schon im Vorjahr so. Für ganz Baden-Württemberg führen Mia und Leon die Hitliste an. Der Name Marienhospital scheint Eltern, deren Töchter dort zur Welt kommen, bei der Namenswahl für ihr Baby zu beflügeln. In der Kurzform Marie führt er die Mädchen-Namensliste des Marienhospitals seit zwei Jahren an. Auch im Ländle In der Langform Maria findet er sich dann nochmals auf Platz 4 und in der Kurzform Mia auf Platz 8 der meistvergebenen weiblichen Babynamen. Auch in Gesamt- Baden-Württemberg ist der Name der Noch kein Name fürs Baby? Das Namometer hilft Klinik-Infokanal gestartet Auf den Ambulanzen ohne Ton Auch auf mehrere Großbildschirme in den Ambulanzen und Wartebereichen überträgt der neue Sender ein Programm. Da eine Tonberieselung dort stören würde, gibt es Weltnachrichten, Wetter, Rätsel und Informationen aus dem Marienhospital in Form von Texttafeln. Durch Sponsoren finanziert Für das Programm zeichnet die Firma KIK (Klinik Info Kanal) verantwortlich. Finanziert wird es über Sponsoren vom Fitnesscenter bis zum Taxiunternehmen die innerhalb des Programms Werbung schalten. Der Verwaltungsleiter des Marienhospitals, Christoph Stöcker, Gottesmutter beliebt. Die Kurzform Mia ist Spitzenreiter der Namenstopliste des Jahres 2010, und Marie findet sich immerhin auf Platz 17. Bei den Jungen entschieden sich landesweit die meisten Eltern für Leon, der es im Marienhospital auf Platz 2 schaffte. Der Marienhospital-Spitzenreiter David brachte es in Baden-Württemberg indes nur auf Platz 10. Auf die Erstplatzierte Marie folgen im Marienhospital bei den Mädchen Anna, Sophie, Maria, Lea, Lara, Emma, Mia und Charlotte. Bei den Jungen sind es nach David die Namen Leon, Paul, Felix, Maximilian, Daniel, Alexander, Fabian und Jonas. Name im Trend? Die Top-Namen der Marienhospital-Babys finden sich auf der Klinik-Homepage Auf der Startseite gibt es einen Link zur Babygalerie. Unentschlossene werdende Eltern können dort auch das Namometer bemühen. Es zeigt an, ob ein ins Auge gefasster Name momentan im Trend liegt oder ob er im Marienhospital bislang eher selten oder noch gar nicht an Babys vergeben wurde. rk Das Programm wird in die Patientenzimmer und Ambulanzen gesendet Christoph Stöcker bedankte sich bei den Sponsoren begrüßte Vertreter der Sponsorfirmen und die KIK-Verantwortlichen zum Programmstart im Rahmen einer kleinen Feierstunde. rk 14

15 Arzt und Krankenschwester top Das Prestige der Klinikberufe ist ungebrochen Arzt und Krankenschwester sind in Deutschland die Berufe mit dem mit Abstand besten Image. Dies ergab eine Befragung des Instituts für Demoskopie in Allensbach. Die Meinungsforscher berufen sich auf eine im Februar durchgeführte repräsentative Umfrage unter 1803 Deutschen. Auf einer Liste mit vorgegebenen Berufen sollten sie die fünf ankreuzen, welche sie am meisten schätzen. TV-Moderatoren liegen hinten Ärzte schnitten mit einer Quote von 82 Prozent am besten ab. Es folgten Krankenschwester (67), Lehrer (42), Handwerker (41), Ingenieur (33), Hochschulprofessor (33) und Rechtsanwalt (29). Auf den hinteren Listenplätzen tummeln sich Politiker (6), Bankangestellte (4) und Fernsehmoderatoren (4). Zwei Krankenhausberufe haben das beste Image. Ärzte und Krankenschwestern liegen vor Lehrern, Handwerkern, Ingenieuren und Professoren Ausbildung im Marienhospital Im Marienhospital stellen die beiden Topberufe Krankenschwester und Arzt die größten Berufsgruppen. Zudem bildet das Marienhospital sowohl angehende Ärzte als auch Gesundheits- und Krankenpfleger selbst aus. rk Aktuell Gefäßcheck Infotage mit Rekordandrang Im Mai fanden im Marienhospital zwei Infotage statt, bei denen sich die Bevölkerung kostenlos die Blutgefäße untersuchen lassen konnte. Beide Veranstaltungen verzeichneten einen Rekord-Besucherandrang. Am Screening-Tag Bauchaortenaneurysma am 7. Mai ließen 144 Besucher in der Klinik-Aula ihre Bauchschlagader checken. Dies geschah durch eine schmerzfreie Ultraschalluntersuchung. Organisiert wurde die Aktion von der Klinik für Gefäßchirurgie. Eine Erweiterung der Bauchschlagader kann zu einem lebensgefährlichen Riss des Gefäßes führen. Drei der untersuchten Patienten wiesen eine solche Erweiterung auf. Wird sie rechtzeitig entdeckt, muss sie in regelmäßigen Abständen untersucht und ab einer bestimmten Größe operiert werden. Ähnlich erfolgreich war der Informationstag Schlaganfall der Klinik für Neurologie. Gut 200 Besucher informierten sich am 10. Mai in der Eingangshalle über Vorbeuge- und Behandlungsmöglichkeiten des Schlaganfalls. Über 100 von ihnen ließen ihre Halsgefäße per Ultraschall untersuchen, um ihr persönliches Schlaganfallrisiko zu ermitteln. Wegen des unerwarteten Besucherandrangs nahmen manche von ihnen dabei Wartezeiten von bis zu drei Stunden in Kauf. rk Marienhospital wurde zum Romanschauplatz Der Showdown der schwäbischen Pfarrhaus-Geschichte findet im Krankenhaus statt Im März veröffentlichte der Silberburgverlag den Roman Kehrwoche im Paradies von Anne Kuhn. Die 1958 geborene Schriftstellerin lebt in Ludwigsburg. Die Diplom-Biologin ist als freie Buch- und Zeitschriftenautorin tätig und engagiert sich ehrenamtlich in ihrer Kirchengemeinde. Passend zu diesem Engagement siedelte sie ihren Roman im Milieu eines evangelischen schwäbischen Pfarrhauses an. Turbulente Beziehungsgeschichte Pfarrer Johannes Lichtenfeld und seine Frau Elsa sind trotz Alltagsstress ein ideales Team bis zwei Gelegenheitsarbeiter und eine schöne Künstlerin den festen Grund des Pfarrhauses ins Wanken bringen. Bewusstlos im Marienhospital Anne Kuhn erzählt die turbulente und mit Bibelbezügen gespickte Beziehungsgeschichte mit viel Witz und Liebe zum Detail und zeigt, dass weltliche Versuchungen auch vor einer Pfarrhaustür nicht Halt machen. Der Showdown des Romans spielt im Marienhospital. Dort wird Pfarrer Lichtenfeld bewusstlos eingeliefert. Und zunächst scheint es, als habe er sich das Leben nehmen wollen... Der 320-seitige Roman ist für 12,90 Euro als Taschenbuch erhältlich. rk Pfarrhaus-Roman mit Lokalkolorit 15

16 Aktuell Neues Angebot Funktionstraining im activum Das Marienhospital hat die Zulassung erhalten, Funktionstraining durchzuführen. Die Abteilung für ambulante Physiotherapie (activum) bietet es jetzt in Form von Wassergymnastik im hauseigenen Bewegungsbad an (montags und mittwochs um 11 Uhr). Funktionstraining ist als langfristige therapeutische Maßnahme angelegt und besonders geeignet für Patienten mit chronischen Erkrankungen wie etwa Rheuma. Das zweimal wöchentliche dreißigminütige Training soll Funktionsstörungen einzelner Körperpartien vorbeugen oder diese beseitigen. Wenn der Arzt das Training verordnet, ist es für den Patienten kostenlos. Informationen unter (07 11) rk Wandergesicht Ehrenamtlicher gekürt Günther Menardi ist ehrenamtliches Mitglied des Patientenbegleitdienstes am Marienhospital. Bei der Zeitschrift Generation 55plus bewarb sich der 71-jährige Filderstädter im Rahmen Drei Weiterbildungen beendet Teilnehmer aus dem Marienhospital und anderen Einrichtungen Im Frühjahr endeten im Marienhospital die Fachweiterbildungen für Intensivpflege und Anästhesie, für Sterilgutversorgung und für Palliative Care. Das Bildungszentrum des Marienhospitals bietet zahlreiche Aus-, Fort- und Weiterbildungen an. In diesem Frühjahr beendeten insgesamt 52 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marienhospitals und anderer Einrichtungen folgende Weiterbildungen: Intensivpflege und Anästhesie Am 24. März endete die staatlich anerkannte Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie. Alle 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten die Abschlussprüfung des zweijährigen berufsbegleitenden Kurses mit Erfolg. Die Absolventen stammten aus dem Marienhospital und aus dem Stuttgarter Diakonieklinikum. Aus dem Marienhospital nahmen teil: Jan Daubenspeck, Kristina Engelhardt, Anja Herrmann, Oliver Kübler, Fabian Kurz, Miriam Lang, Ramona Leitz, Marina Mauch und Jana Ottens. Die Weiterbildung qualifiziert Gesundheits- und Krankenpfleger für die Arbeit in der Anästhesie- und Intensivpflege; also zum Beispiel in Operationssälen und auf Intensivstationen. Absolventen des Kurses Intensivpflege und Anästhesie Teilnehmer des Fachkundelehrgangs für Sterilisationsassistenten Günther Menardis Wettbewerbsfotos der Aktion Wandergesicht Die Wettbewerbsteilnehmer waren aufgefordert, Fotos einzusenden, die sie beim Wandern zeigten. Unter 600 Bewerbern wurde Günther Menardi zum Wandergesicht 2011 gewählt. Dafür durfte er im Juni acht Tage lang auf Kosten der Zeitschrift attraktive Wanderregionen in Deutschland, Luxemburg und Frankreich bereisen und stand dabei für Werbekampagnen Modell. Günter Menardi stammt aus Innsbruck. Der Betriebs- und Konstruktionsingenieur war bis zur Pensionierung in der Automobilbranche tätig. rk Sterilisationsassistenten Der dreimonatige berufsbegleitende Fachkundelehrgang für Sterilisationsassistenten I endete am 8. April. Alle 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beendeten ihn mit Erfolg. Einer der Absolventen Stergios Gerdemelis ist in der Zentralsterilisation des Marienhospitals beschäftigt. Die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammten aus anderen Kliniken sowie aus Arztpraxen in der Region Stuttgart. Der Kurs wendet sich an Mitarbeiter im medizinischen Bereich, die medizinisches Instrumentarium steril aufbereiten müssen. Frischgebackene Pflegekräfte für Palliative Care Palliative Care Fachpflegekräfte für Palliative Care betreuen schwerstkranke und sterbende Patienten. Im Vordergrund der palliativen Behandlung und Pflege steht nicht die Heilung einer Erkrankung, sondern die Linderung von Schmerzen, Übelkeit und anderen Symptomen. Die berufsbegleitende Weiterbildung umfasst vier Kurswochen in neun Monaten. 21 Teilnehmer aus Hospizen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen aus Baden- Württemberg beendeten die Weiterbildung am 20. Mai mit Erfolg. Aus dem Marienhospital nahmen teil: Christine Dumbser, Ralf Häusel, Stephanie Hirneise, Edeltraud Horber, Jelena Tepeli und Christine Valentin Perez. Infos zu allen Angeboten des Marienhospital-Bildungszentrums unter rk 16

17 Aktuell Wieder hören können HNO-Klinik bietet jetzt eine spezielle Cochlea-Sprechstunde an Völlige Taubheit oder ein hochgradiger Hörverlust ließen sich bis vor einigen Jahren praktisch nicht therapieren. Moderne technische Entwicklungen wie das Cochlea-Implantat machen aber Mut. Internet neu Start im Sommer Wieder hören und am sozialen Leben teilnehmen. Das äußerlich unauffällige Cochlea-Implantat (siehe Ohr der Patientin) kann einigen Ertaubten helfen Über Jahrhunderte galt Taubheit als nicht heilbar. Aber inzwischen existiert eine Methode, durch die auch einige gänzlich taube Menschen das Hörvermögen wiedererlangen können. Nicht für taub geborene Patienten Professor Dr. Helmut Steinhart ist ärztlicher Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Marienhospitals. Er erklärt: Mit dem sogenannten Cochlea-Implantat können wir bestimmten ertaubten Menschen helfen. Allerdings nur solchen, bei denen das Trommelfell oder die Gehörknöchelchen zwar funktionslos sind, deren Cochlea aber intakt ist. Die Cochlea (Hörschnecke) sitzt im Innenohr. Sie wandelt die akustisch-mechanischen Schallschwingungen, die bei Gesunden über das Trommelfell und die Gehörknöchelchen zu ihr geleitet werden, in elektrische Nervenimpulse um. Diese sendet die Cochlea dann ans Gehirn. Beim Cochlea-Implantat sitzt außen hinter dem Ohr des Patienten ein kleines abnehmbares Kästchen mit einem Mikrofon, das den Umgebungsschall aufnimmt. Das elektronische Schallsignal wird zu einer Sendespule geleitet, die ebenfalls am Kopf befestigt ist. Diese sendet das Signal drahtlos an einen Empfänger, der in einem kleinen operativen Eingriff unter die Haut verpflanzt wurde. Vom Empfänger wird das Signal über zwei Elektroden in die Chochlea geleitet und von dort wie beim Gesunden weiter ans Gehirn. Selbst Telefonieren geht meist wieder Kinder, die taub geboren werden, sollte man mit der Methode möglichst frühzeitig behandeln. Denn nur so können sie lernen, Sprache zu verstehen, so Professor Steinhart. Nach dem Eingriff folgt eine ambulante logopädische Therapie, bei der die Patienten das Hören wiedererlernen. 80 Prozent der Patienten können danach mit dem Implantat sogar telefonieren. Spezialsprechstunde für interessierte Patienten: 24. August, 19. Oktober, 14. Dezember (jeweils mittwochs) von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Informationen und Anmeldung unter (07 11) rk Der Empfänger und die beiden Elektroden werden unter die Haut verpflanzt Die neue Homepage wird optisch ansprechend und übersichtlich sein Das Marienhospital verfügte als eines der ersten deutschen Krankenhäuser schon 1999 über eine eigene Internethomepage. Diese wurde zwar stetig ausgebaut und modernisiert, aber inzwischen ist sie von der Funktionalität und Optik her sichtbar in die Jahre gekommen. Daher entwickelten eine Metzinger Agentur und die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Monaten eine komplett neue Homepage. Im Laufe des Sommers soll sie online gehen. Die neue Seite ist optisch ansprechender, und man findet leichter zu den gewünschten Inhalten als bisher, sagt Christine Unrath von der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. rk Die Marienhospitalhomepage Wie stark wird sie genutzt? Monatlich besuchen rund Internetnutzer die Homepage und rufen fast eine Million Seiten auf. Wonach schauen die Nutzer? Die am häufigsten besuchten Rubriken sind Babygalerie, Medizin und Stellenangebote. Die meistbesuchten Kliniken sind Gynäkologie, Zentrum Plastische Chirurgie, Allgemeinchirurgie, Neurologie und Innere Medizin I und II. Die höchstfrequentierten Schwerpunkte sind Gastroenterologie und Kardiologie, die meistgesuchte Krankheit sind Veränderungen der Halsarterien. Adresse: Die neue Homepage ist, wie die alte, erreichbar unter 17

18 Aktuell Organspende Bischof Fürst ist Befürworter Bischof Gebhard Fürst Am 18. Mai fand im Marienhospital ein Forum für Klinikmediziner aus dem Stuttgarter Raum statt. Thema war die Organspende. Marienhospital- Geschäftsführerin Monika Röther konnte bei der Veranstaltung neben medizinischen Fachexperten auch Bischof Gebhard Fürst unter den Referenten begrüßen. Bischof hat Spenderausweis Der katholische Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart macht sich öffentlich seit Langem für die Organspende stark. Er ist seit mehr als zehn Jahren im Besitz eines Organspendeausweises und ermuntert die Bevölkerung, sich ebenfalls dazu zu entschließen. Sie geben damit Menschen, die den Tod vor Augen haben oder jahrelange belastende Behandlungen durchstehen müssen, zu verstehen, dass Sie mit ihnen solidarisch sind und ihnen Hoffnung geben möchten, appellierte der Bischof. Dies sei unter modernen Vorzeichen eine überzeugende Verwirklichung des biblischen Gebots der Nächstenliebe. Bereits 1990 hatten katholische und evangelische Kirche sich in einem gemeinsamen Papier für die Organspende ausgesprochen warten auf ein Spenderorgan Weil die Bevölkerung älter wird, steigt der Bedarf an Spenderorganen. Daher wird derzeit in Deutschland über eine Neuregelung der Organspende debattiert. Organe dürfen bislang nur entnommen werden, wenn der Gestorbene dem zu Lebzeiten etwa mit einem Spenderausweis ausdrücklich zugestimmt hat. Dagegen gilt in neun EU-Ländern eine Widerspruchsregelung, nach der Organe immer dann entnommen werden dürfen, wenn dem zu Lebzeiten nicht widersprochen wurde. In der Bundesrepublik warten derzeit rund Menschen auf ein Spenderorgan. rk Einundzwanzig Zweitklässler der Grundschule Stetten besuchten am 3. Mai das Marienhospital. Klinikmitarbeiter zeigten ihnen unter anderem die Ambulanz der Unfallchirurgie, Herzuntersuchungen in der Kardiologie und die Klinikküche. Einer der Höhepunkte war ein Besuch der Radiologie. Dort durften die Kinder staunend beobachten, wie eine Tafel Schokolade geröntgt wurde. Obwohl sie komplett verpackt war, konnten die Zweitklässler auf dem Röntgenbild die einzelnen Schokoladenstücke und sogar die Nüsse in ihrem Inneren erkennen. Wie geht s der Maus? Grundschüler besuchten das Marienhospital Eine Tafel Schokolade wird geröntgt, ein kerngesunder Arm gegipst, und eine Stoffmaus per CT durchleuchtet. All das arrangierten Marienhospitalmitarbeiter für 21 Grundschüler. Die Stoffmaus auf dem Computertomografie-Gerät (CT) Reingucken, ohne dass es wehtut Noch eindrucksvoller als ein Blick in das Innere von Schokolade war der in eine Stoffmaus. Diese wurde auf den Computertomografen der Klinik gelegt. Nachdem die Maus die Aufnahmeröhre durchfahren hatte, konnten die Kinder das Bild des Stofftiers auf einer Großleinwand bewundern. Wie Zauberei kam es den kleinen Gästen vor, als Im dreidimensionalen CT-Bild kann man der Maus sogar in den rechten Fuß schauen die Klinikmitarbeiter ihnen dabei sogar einen dreidimensionalen Blick in den Fuß und in den Körper des Stofftiers ermöglichten. Man kann auf diese Art auch in den Körper kranker Menschen schauen, ohne sie aufschneiden zu müssen und ohne ihnen wehzutun, erläuterte Oberarzt Dr. Matthias Rapp. Mutige ließen sich eingipsen Der Unfallchirurg hatte die Führung der Kinder übernommen. Er erklärte den kleinen Gästen auch, warum man nur ein Stofftier und nicht eines der Kinder so durchleuchten konnte. Die Aufnahmen sind für den Körper nicht gesund, und deshalb macht man sie nur, wenn es sein muss, weil jemand krank ist. Am eigenen Leib erfahren durften einige mutige Schüler dagegen das Eingipsen ihres Armes. Und zum Schluss erhielten die Kinder als Wegzehrung für die Rückfahrt noch eine der Riesentafeln Schokolade geschenkt, die ihnen zuvor beim Röntgen den Mund wässrig gemacht hatten. rk 18

19 Aktuell Der als gemeinnützig anerkannte Palliativ-Förderverein existiert seit 1994 und hat aktuell mehr als 1100 Mitglieder. Über Spenden und Mitgliedsbeiträge schießt er jährlich rund eine viertel Trauer um Ordensfrau Schwester Theophora starb plötzlich und unerwartet Bestürzung und Trauer löste der plötzliche Tod Schwester Theophora Riegers am 2. April bei den Marienhospital- Mitarbeitern aus. Schwester Theophora verstarb an Theophora Schwester einer erst wenige Tage zuvor entdeckten schweren Herzerkrankung. Die 86-jährige Ordensschwester trat im Jahr 1950 in die Untermarchtaler Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern ein. Die ausgebildete Hauswirtschaftslehrerin war unter anderem 20 Jahre lang als Lehrerin an der Unternehmer Helmut Nanz Million Euro zur Arbeit der 20 Betten umfassenden Palliativstationen zu. Auf den Stationen werden schwerstkranke und sterbende Krebspatienten betreut. Hauswirtschaftsschule Sankt Notburga tätig. Die Schule war dem Untermarchtaler Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern angegliedert kam Schwester Theophora Rieger ans Marienhospital. Im Hauswirtschaftsbereich des Krankenhauses war sie unter anderem für die Leitung des Reinigungsdienstes, für die Verwaltung der Wohnbereiche und Bereitschaftszimmer und für die Bewirtung bei Veranstaltungen verantwortlich. Auch im hohen Alter blieb Schwester Theophora noch beruflich aktiv. In den letzten Jahren organisierte sie die Pflege der Berufskleidung der Ärztinnen und Ärzte. Die Beisetzung fand am 7. April auf dem Klosterfriedhof in Untermarchtal statt. rk Helmut Nanz neu im Vorstand Der Stuttgarter Unternehmer unterstützt die Palliativstationen Der Unternehmer Helmut Nanz wurde am 14. April in den Vorstand des Palliativ-Fördervereins am Marienhospital gewählt. Der Verein unterstützt die Palliativstationen des Marienhospitals. Kultur bis Gesundheit Der Förderverein finanziert unter anderem zusätzliche Pflegestellen, Musikund Maltherapie, Pflegehilfsmittel sowie Fortbildungen und Supervisionen der Mitarbeiter. Der in Stuttgart geborene Helmut Nanz war bis 1994 Betreiber von Super- und Großmärkten in Süddeutschland. Heute ist die Nanz-Gruppe, deren Aufsichtsratsvorsitzender er ist, unter anderem auf dem Immobiliensektor und in der Vermögensverwaltung tätig. Und auch im Kultur- sowie im Gesundheitsbereich engagiert sich der Unternehmer. Zur Nanz Medico GmbH gehören unter anderem das ZAR (Zentrum für ambulante Rehabilitation) am Stuttgarter Wilhelmsplatz und im Mineralbad Bad Cannstatt. Das ZAR am Willhelmsplatz kooperiert mit dem Marienhospital. Insbesondere Tumorpatienten des Krankenhauses werden dort häufig im Rahmen einer ambulanten Rehabilitation weiterbetreut. Durch das ZAR wurde Helmut Nanz auf die Palliativstationen des Marienhospitals aufmerksam. Er trat im April dem Förderverein bei. Helmut Nanz gehört zum erweiterten Vereinsvorstand, der aus zwei gewählten Mitgliedern besteht. Neben Helmut Nanz gehört Therese Wieland diesem Gremium an. rk Zertifikate Pankreas, Darm und Haut Seit April ist das Marienhospital als Pankreaskarzinom-Zentrum zertifizert. Patienten mit gutund bösartigen Erkrankungen Professor Dr. Michael Schäffer der Bauchspeicheldrüse erhalten hier eine interdisziplinäre Behandlung nach modernsten Standards. Leiter des Zentrums ist Professor Dr. Michael Schäffer. Zwei Tage lang besuchten unabhängige Visitoren das Zentrum und befragten die Mitarbeiter. Die Zertifizierung erfolgte nach DIN-ISO und OnkoZert, dem Qualitätssiegel der Deutschen Krebsgesellschaft. Die Zertifikate sind drei Jahre gültig. Einmal jährlich muss sich das Zentrum jetzt einer Überprüfung im Rahmen eines Überwachungsaudits stellen. Ebenfalls im April fand die Rezertifizierung des Darmzentrums am Marienhospital statt. Es war 2008 erstmals zertifiziert worden. Das Zentrum für Schwerbrandverletzte erhielt im Mai ebenfalls eine spezielle Zulassung. Patienten mit großflächigen Verbrennungen muss Dr. Matthias Rapp mit einem Entnahmeset für Hautzellen manchmal Spalthaut (Hautstreifen) entnommen werden, um daraus neue Haut zu züchten. Bis 2009 war dies relativ leicht möglich, dann schuf das europäische Transplantationsgesetz hohe rechtliche Hürden. Im Mai teilte das Deutsche Zentrum für Zell- und Gewebeersatz mit, dass die zuständige Landesbehörde dem Marienhospital die Zulassung erteilt hat, Patienten Spalthaut für die Gewebezüchtung zu entnehmen. rk 19

20 Medizin Aktuell Geschichtsträchtige Steine Wer ist der steinerne Mann mit dem Kind? Das Marienhospital gilt als eines der fortschrittlichsten deutschen Krankenhäuser. Aber auch ein Blick in seine gut 120-jährige Geschichte ist spannend. Wer ist eigentlich der steinerne Mann mit dem Kind, der neuerdings vorm Bildungszentrum Vinzenz von Paul des Marienhospitals steht? Sr. Consolatrix fragen sich viele Mitarbeiter und Patienten. Es handelt sich um eine Statue des heiligen Vinzenz. Weil das neu gegründete Bildungszentrum dessen Namen trägt, wurde die geschichtsträchtige Figur dort im Frühjahr aufgestellt. Statue aus dem Jahr 1897 Der Priester Vinzenz von Paul lebte im 17. Jahrhundert in Frankreich. Er gründete in der von Not und Elend geprägten Zeit des Dreißigjährigen Krieges Hospitäler, kümmerte sich um Gefangene, Arme und Findelkinder; weshalb er als Statue auch mit einem Kind auf dem Arm verewigt wurde. Zugleich war Vinzenz Gründer der Barmherzigen Schwestern. In der Trägerschaft dieser katholischen Schwesterngemeinschaft steht das Marienhospital bis heute. Vinzenz von Paul ist also quasi der Urahn des Marienhospitals. Welcher Künstler den steinernen Vinzenz geschaffen hat, ist unbekannt, sagt Schwester Consolatrix Bradatschek, die im Marienhospital für Kunst und Kultur zuständig ist. Fest steht indes, dass die knapp mannsgroße Statue aus dem Jahr 1897 stammt. Fast neun Jahrzehnte lang schmückte sie die rückwärtige Fassade des Vinzenzbaus. Dieses Klinikgebäude an der Eierstraße ging 1897 in Betrieb, nachdem das sieben Jahre zuvor eröffnete historische Hauptgebäude den Patientenandrang nicht mehr bewältigen konnte wurde der Vinzenzbau abgerissen. Denn er musste dem heutigen Hauptgebäude weichen, das 1990 eröffnet wurde. Die Vinzenz-Statue wurde vor dem Abriss von der Fassade entfernt und blieb so erhalten. Ein neues Vinzenz-Gebäude Nach dem Verschwinden des Vinzenz- Baus wollten die vinzentinischen Schwestern nicht ganz auf ein Gebäude verzichten, das den Namen ihres Ordensgründers trug. Daher benannten sie ein 1987 eröffnetes neues Mitarbeiterwohngebäude nach ihm. In dessen Foyer stand die Vinzenzstatue fast ein viertel Jahrhundert lang, bis sie im Frühjahr vorm Bildungszentrum Sankt Vinzenz wieder ihrer Bestimmung als Freiluftobjekt zugeführt wurde. Geschichtsträchtig ist nicht nur die Statue, sondern auch ihr Sockel. Er besteht aus Teilen der Altarplatte der 1890 gebauten Krankenhauskapelle wurde die Platte in der alten Kapelle montiert. Als 1990 die heutige Klinikkapelle eingeweiht wurde, verschwand die Platte auf einer Abraumhalde hinter der Krankenhausgärtnerei. Schwester Consolatrix rettete die massiven Mamorblöcke Anfang 2011 vor dem geplanten Zermahlen. Heute bilden sie den Sockel der Vinzenzskulptur. rk Die geschichtsträchtige Vinzenz- Skulptur vorm Bildungszentrum des Marienhospitals an der Eierstraße 55 Der Vinzenzbau. Die Vinzenzskulptur (Pfeil) stand über dem Eingang Die alte Hauskapelle. Ihre Altarplatte ist jetzt der Sockel der Vinzenzstatue 20

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