Mittendrin statt außen vor

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1 1. Jahrgang Ausgabe 2 April 2013 Das Magazin der ZfP Südwürttemberg Mittendrin statt außen vor Inklusion: Psychisch Kranke sind Teil unserer Gemeinde. Die Chemie muss stimmen: mehr Kontakt durch Bürgerhelfer Psychiatrie und Recht Die Behindertenrechtskonvention Was denn nun: Integration, Inklusion oder Teilhabe? Südwürttemberg

2 In diesem Heft Mittendrin statt außen vor Ansichten 04 Inklusion heisst für mich 22 Es gibt keine Ränder der Gesellschaft 32 Hürden überwinden 41 Eher nebeneinander statt miteinander Titelthema 06 Inklusion Wunschtraum oder Wirklichkeit? 08 Was denn nun: Integration, Inklusion oder Teilhabe? 18 Psychiatrie und Recht Die Behindertenrechtskonvention 30 Die Chemie muss stimmen: mehr Kontakt durch Bügerhelfer Einblick 10 Schritte zur Inklusion 24 Strukturelle Inklusion der Psychiatrie in die Somatik 26 Ohne Kommunikation geht s nicht: berufliche Rehabilitation 38 Begegnung auf Augenhöhe: Betreutes Wohnen in Familien Klartext 20 Mit psychisch Kranken für psychisch Kranke 28 Psychiatrie-Erfahrene sind unsere Kronzeugen 40 Von der Integration zur Inklusion Kostprobe 36 Literatur- und Filmempfehlungen Schlusslicht 42 Rätsel, Übrigens 43 Ausblick, Impressum 2 FACETTEN April 2013

3 Auftakt Gleichberechtigung Inklusion Exklusion Integration Separation Teilhabe Chancengleichheit Begegnung auf Augenhöhe Teil eines Ganzen ganz und gar Teil sein Vision Utopie Outsider Barrieren im Kopf barrierefrei Bildung Mittendrin statt außen vor Normalität Behinderung Inklusion was ist das eigentlich? Das Thema sorgt derzeit für Schlagzeilen, ist Gegenstand öffentlicher Diskussionen und wird gerne zur ultimativen Lösung für alles erklärt. Schwierig wird es dann, wenn man versucht, Inklusion in Worte zu fassen das haben wir bei diesem Heft immer wieder festgestellt. Insbesondere in der Psychiatrie gibt es viele offene Fragen. Wie unterstützen Werkstätten für psychisch kranke Menschen den Inklusionsgedanken? Welchen Beitrag leisten Ambulant Betreute Wohnmodelle? Tragen gemeindepsychiatrische Verbünde wirklich zur Teilhabe bei? All diese Fragen sind nicht mit einem klarem Ja oder Nein zu beantworten. Deshalb haben wir viele Experten befragt, sowohl aus unserem Haus also auch aus der Politik, zahlreiche Bücher gelesen, für das Grundverständnis die Begriffe definiert und nach konkreten Angeboten gesucht, die den Inklusions-Gedanken anstreben. Denn Inklusion hat viele Facetten! Ihr Redaktionsteam April 2013 FACETTEN 3

4 Ansichten Inklusion? Ich halte Inklusion für einen wirklich erfolgsversprechenden pädagogischen Ansatz, Behinderte von klein auf zu einem integrierten Teil unserer Gesellschaft zu machen. Die Eingliederung von Behinderten ins normale Leben. Ich würde mir wünschen, dass meine Kinder später keine Berührungsängste mit behinderten Kindern empfinden, sondern dass ein Miteinander dann ganz normal ist. Wer krank ist, ist deshalb kein schlechterer Mensch. Ich finde, man muss behinderte Menschen wahrnehmen, so wie sie sind, mit all ihrem Reichtum. Ich stelle mir die Umsetzung schwierig vor und denke, dass es eine große Herausforderung für Lehrer und Betreuungskräfte darstellen wird und sicher noch eine ganze Weile dauern wird. Sorgen wir nicht oft genug mit überzogenen Anforderungen dafür, dass manche Menschen durchs Raster fallen? 4 FACETTEN April 2013

5 Ansichten Teilhabe und Inklusion heißt: richtiges Leben statt beschützte Lebensräume. Inklusion heißt für mich, sich gegen jede Form der Ausgrenzung zu wenden, also eine grundlegende Haltung anderen gegenüber, um ein Zusammenleben auf Augenhöhe zu verwirklichen. Ich halte Inklusion für ein schwieriges Thema und zugleich eine der größten Herausforderungen für die Gesellschaft. Störung ist die Normalität. Alle haben einen Anspruch auf Respekt und Liebe. Das ist doch ein Menschenrecht. Es ist auch eine Sache der inneren Einstellung von jedem Einzelnen, das Anderssein als normal zu empfinden. Inklusion ist die Vision einer Gesellschaft, in der alle Mitglieder in allen Bereichen selbstverständlich teilnehmen können und die Bedürfnisse aller Mitglieder selbstverständlich berücksichtigt werden. Es gibt keine Ränder der Gesellschaft. Alles, was stattfindet, ist mittendrin. Elisabeth S., Göppingen; Herrad G., Stuttgart; Sandra F., Tübingen; Theresia K. M., Bad Schussenried; Steffen P., Tübingen; Dieter G., Berg; Christine P., Kressbronn; Manfred L., Ravensburg April 2013 FACETTEN 5

6 Titelthema Mittelalter Behinderungen und Krankheiten gelten als Strafe Gottes. Körperbehinderte dürfen misshandelt oder auch getötet werden, da ihnen eine Nähe zum Teufel unterstellt wird. ab 1500 Krankheiten werden zunehmend als medizinisches Problem betrachtet. Für den Staat wird es immer wichtiger, die Arbeitskraft Einzelner zu erhalten. Unterstützung erhält deshalb nur, wer Potential hat, wieder arbeitsfähig zu werden. ab 1900 Spezielle Heime und Anstalten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen entstehen. Die medizinische Psychiatrie etabliert sich. Psychisch Kranke und geistig Behinderte werden nicht nur weggesperrt, sondern auch medizinisch behandelt Mit dem Erbgesundheitsgesetz beginnt die vollständige Entrechtung von Menschen mit Behinderungen. Historiker schätzen, dass im sogenannten Euthanasieprogramm des Nationalsozialismus Menschen getötet und Menschen zwangssterilisiert wurden. 6 FACETTEN April 2013

7 Inklusion Wunschtraum oder Wirklichkeit? Titelthema Das Wort Inklusion stammt aus dem Lateinischen und heißt wörtlich übersetzt etwa Einsperrung oder Einschließung es ist ursprünglich also keineswegs positiv besetzt. Der Begriff im heutigen Sinn fand im Jahr 1994 durch die sogenannte Salamanca-Erklärung der UNESCO Eingang in den pädagogischen Kontext. Diese Erklärung befürwortet das Recht auf Chancen- und Bildungsgleichheit. Seit der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die auch die Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet hat, wird intensiv über Inklusion diskutiert. Häufig denkt man beim Stichwort Inklusion zunächst an geistig oder körperlich behinderte Menschen. Doch auch für psychisch behinderte Menschen hat das Thema hohe Bedeutung. Psychisch Kranke waren bis in die 70er Jahre in zentralen Landeskliniken untergebracht, in sich geschlossene Systeme, fast ohne Kontakt zur Außenwelt. Danach kam der Wandel. Mit dem Ziel hinaus aus den Zentren hinein in die Gemeinden wurden beispielsweise psychiatrische Stationen an somatische Krankenhäuser verlagert, Wohngruppen, Werkstätten und ambulante Angebote in Wohnortnähe angesiedelt sowie ein umfassendes gemeindepsychiatrisches Netzwerk etabliert. Damit ist der Idealzustand Inklusion allerdings noch nicht erreicht. Vollkommene Inklusion bedeutet nicht, dass Menschen erst ausgegrenzt und dann wieder rehabilitiert werden. Inklusion beschreibt einen Zustand, bei dem jeder Einzelne als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, sein Anderssein zu leben. Zentrales Element der Inklusion ist Teilhabe in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Kulturelles. Wenn eine vollständige Inklusion erreicht ist, könnten abgetrennte Einrichtungen wie Wohnheime oder Werkstätten eines Tages sogar überflüssig sein. Dieses Ziel ist allerdings nicht von heute auf morgen umsetzbar. Inklusion ist ein dauerhafter Prozess und braucht Zeit. Text: Heike Amann Staaten unterzeichnen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. In ihr ist festgehalten, dass alle Menschen eine angeborene Würde sowie gleiche und unveräußerliche Rechte haben, die geschützt werden müssen. Menschen mit Behinderungen werden allerdings nicht erwähnt Die Bundesvereinigung Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind wird gegründet. Damit beginnt erstmals eine Form der Selbstorganisation durch Eltern und Angehörige. Sie fordern neue Betreuungskonzepte Mit dem Gesetz zur Vereinheitlichung des Sonderschulwesens wird die Bildungsfähigkeit geistig behinderter Kinder anerkannt. April 2013 FACETTEN 7

8 Titelthema Was denn nun: Integration, Inklusion oder Teilhabe? Exklusion Exklusion, wörtlich Ausschluss, bedeutet, dass einzelne Mitglieder oder ganze Gruppen von der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Eine Teilhabe der Betroffenen an politischen, ökonomischen und sozialen Leistungen und Prozessen ist somit in der Regel nicht mehr möglich. Separation Separation beschreibt den erfolglosen Versuch einer Minderheit, mit der größeren, dominierenden Gruppe in Kontakt zu treten. Die Minderheit zieht sich daraufhin umso stärker in ihre eigene kleine Gemeinschaft zurück. 1970er Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen wehren sich zunehmend aktiv gegen ihre ständige Ausgrenzung und Bevormundung, beispielsweise durch Hungerstreiks und Demonstrationen Statt nach dem Grad der Erwerbsminderung wird nun nach dem Grad der Behinderung eingestuft. Somit werden zusätzlich zum Kriterium Leistungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt auch individuelle und soziale Aspekte einbezogen Das Verbot der Benachteiligung aufgrund von Behinderung wird in Artikel 3, Absatz 3, des Grundgesetzes aufgenommen. Das Wort Inklusion findet Eingang in die internationale pädagogische Diskussion und wird zum Leitbegriff der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. 8 FACETTEN April 2013

9 Titelthema Text: Melanie Gottlob Illustration: zambrino Integration Mit Integration bezeichnet man den Einbezug von Menschen, die aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel aufgrund einer Behinderung, ausgeschlossen und als eigene Gruppe angesehen wurden. Betroffene können so schrittweise wieder an der Gesellschaft teilhaben, beispielsweise durch spezielle Arbeitsplätze. Inklusion Inklusion bedeutet, dass alle Menschen in ihrer Einzigartigkeit akzeptiert und als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft angesehen werden. Dabei werden alle Dimensionen menschlicher Eigenschaften einbezogen, beispielsweise Religion, Geschlecht, Herkunft aber auch körperliche, geistige und psychische Behinderung. Inklusion bedeutet also die Teilhabe an allen Facetten der Gesellschaft Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz tritt in Kraft. Es schützt unter anderem Behinderte vor Diskriminierung und Benachteiligung und soll ihnen gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gewährleisten Durch Einführung des Persönlichen Budgets haben Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung einen individuellen Anspruch auf Leistungen zu Rehabilitation und gleichberechtigter Teilhabe Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die unterzeichnenden Staaten, alles ihnen Mögliche zu tun, damit Menschen mit Behinderungen im selben Umfang wie alle anderen an der Gemeinschaft teilhaben können. April 2013 FACETTEN 9

10 Einblick Schritte zur Inklusion 10 FACETTEN April 2013

11 Einblick Ob schwarz oder weiß // Mann oder Frau // wir müssen uns vertrauen // aufeinander bauen! // Wir können uns auch hauen // und die Welt Behinderungen werden nicht mehr als solche wahrgenommen, nicht mehr als Trennendes erlebt. Schöne, heile Welt? Utopie? Inklusion ist ein Idealzustand, der wohl nie völlig erreicht werden kann. Aber viele kleine Schritte bringen uns diesem Zustand näher. April 2013 FACETTEN 11

12 Einblick Ravensburg zerstören // dann werden wir landen // wo wir nicht hingehören // wo wir nicht hin wollen. // Glaub mir, alles geht // wenn du dich öffnest, liebst // So kann Nachbarschaft entstehen Weitläufig, hell, offen die Anlage Fischerwiese ist ein sozialer Wohnungsbau mit Modellcharakter. Vier Mehrfamilienhäuser gruppieren sich um einen Innenhof. Es gibt einen Waschsalon und einen Gemeinschaftsraum. Kinder toben herum, die Anwohner treffen sich zum Plausch. Auf dem Parkplatz steht ein Elektroauto mit eigener Ladestation zum Car-Sharing. Dieses Wohnprojekt Fischerwiese in Ravensburg ist im süddeutschen Raum einmalig. Dieses Projekt kann Schule machen. Auf einem städtischen Grundstück ist, gefördert vom Land, hochwertiger Wohnraum in ansprechendem Ambiente entstanden, erschwinglich auch für Geringverdiener. Viele Nationalitäten, Familien mit Kindern, Rentner, Alleinverdienende und Menschen mit Handicap leben an der Fischerwiese, die dem Wohnprojekt ihren Namen gegeben hat. Auch verschiedene soziale Träger haben hier Wohnungen angemietet für ihre Klientel. Ingrid Brobeil-Wolber, Gemeinwesenarbeiterin im ZfP Südwürttemberg, hält im Büro beim Gemeinschaftszentrum regelmäßig Sprechstunden. Auch die städtische Sozialarbeiterin und Vertreterinnen der übrigen Träger sind regelmäßig anzutreffen. In einem Arbeitskreis treffen sich diese Fachfrauen monatlich, um sich für die weitere Entwicklung des Wohnprojektes einzusetzen. Ihr Anliegen ist es, die Menschen im gesamten Wohnquartier miteinander in Kontakt zu bringen, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Erste Schritte sind getan. So macht sich Günter A., der gerne mal nach dem Rechten sieht, Gedanken, wenn sein Nachbar seit Tagen den Briefkasten nicht geleert hat. Kinder wunderten sich zunächst über Paul N., der immer wieder mal unvermittelt so laut lachte, aber sie wissen jetzt: Das macht der gar nicht, um uns zu erschrecken. Das bricht einfach so aus dem heraus. Ein Mann aus dem zweiten Stock meinte beim Sommerfest über seinen etwas wunderlichen Wohnungsnachbarn: Der ist doch nicht ganz normal. Und musste dann aber schmunzeln, als eine junge Frau am selben Tisch sagte: Ja, aber wer ist schon normal? Man lernt sich kennen, akzeptieren und tolerieren. So kann Nachbarschaft entstehen. Text: Heike Engelhardt Foto: Maria Anna Blöchinger 12 FACETTEN April 2013

13 Einblick Zwiefalten und den anderen verstehst // Konflikten aus dem Weg gehst // um den Streit zu vermeiden. // Öffne dein Herz und du musst // nie wieder leiden! // Wenn Selbstständigkeit selbstverständlich wird Hans S. lebt seit sechs Jahren in einer eigenen Wohnung und wird ambulant betreut. Er teilt sich sein Zuhause mit einem Mitbewohner, zusammen haben die beiden ihr eigenes Reich. Den Tag gestalten sie selbst, die Dienste in der Wohnung sind gerecht verteilt wie in jeder anderen Wohngemeinschaft auch. Über das Internet hat Hans S. seine Freundin kennengelernt, er besucht sie jedes Wochenende in Ulm. All das ist für ihn ganz selbstverständlich. Im Ambulant Betreuten Wohnen bin ich einerseits selbstständig und kann machen was ich will. Wenn es aber mal schwierig wird, ist jemand da, der mir hilft, erzählt Hans S. Zwiefalten unterstützt das ZfP Südwürttemberg chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängigkeitskranke bei ihrem Wunsch nach einer selbstbestimmten und selbstständigen Lebensführung. So kann der Arbeitsplatz eigenständig gewählt werden - sei es in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) oder auf dem ersten Arbeitsmarkt. Außerdem bietet diese Wohnform jedem Einzelnen die Möglichkeit, die Freizeit selbst zu gestalten. Während der eine als Mitglied des Albvereins regelmäßig an Treffen und Bergtouren teilnimmt, nimmt die andere an Yogakursen der Volkshochschule teil oder besucht Kirchenkonzerte. Die eigenen vier Wände vermitteln ein Gefühl von Eigenständigkeit. Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht psychisch Kranken, an der Gesellschaft teilzuhaben. Beim Ambulant Betreuten Wohnen in Text und Foto: Philipp Pilson April 2013 FACETTEN 13

14 Einblick Bad Schussenried Hört auf, euch zu streiten // Es ist wirklich genug, denn // es gibt so viele Kriege // es ist wie ein Fluch! // Keiner vertraut dem Andern // Klassenunterschiede // Rehabilitation mitten in der Stadt Die Fahrradwerkstatt in der Schussenrieder Innenstadt ist bei den Kunden beliebt. Es sieht aus wie in einer ganz normalen Fahrradwerkstatt: Im großzügigen Verkaufsraum sind zahlreiche gebrauchte und neue Fahrräder ausgestellt, Fahrradhelme, Lampen und Werkzeug, Fahrradkörbe und weitere Zubehörteile sind auf Ständern und an den Wänden drapiert. In der abgetrennten Werkstatt werden neue Schläuche aufgezogen, Fahrräder zusammengebaut, kaputte Dynamos repariert. Wer hier arbeitet, braucht nicht nur technisches Verständnis, sondern sollte auch selbstverantwortlich und genau arbeiten können. Die Besonderheit: In der Fahrradwerkstatt in Bad Schussenried arbeiten psychisch Kranke direkt mit Kunden und eng mit Kollegen zusammen, die einerseits in Technik und Verkauf ausgebildet sind und die Betroffenen andererseits bei ihrer Rehabilitation begleiten. Die Einrichtung gehört zu den Weissenauer Werkstätten und ist eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), die für die berufliche Wiedereingliederung psychisch Kranker zuständig ist. Mitten in der Stadt gelegen ist sie mittlerweile auch wegen ihrer günstigen Leistungen und guten Arbeit bekannt. Immer mehr Stammkunden bringen ihr Fahrrad zur Reparatur. Bis zu sieben Arbeitsplätze stehen in der Fahrradwerkstatt zur Verfügung. Die Beschäftigten kommen täglich hierher, treten im Verkauf mit Kunden in Kontakt und schulen in der Werkstatt ihre technischen Fähigkeiten. Die Arbeit gibt ihnen nicht nur das Gefühl, wieder am täglichen gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, sie fördert auch das Selbstwertgefühl. Ein wichtiger Aspekt für Menschen, die erst wieder lernen müssen, ihr Leben selbstständig zu gestalten. Text: Melanie Gottlob Foto: Ernst Fesseler 14 FACETTEN April 2013

15 Einblick Münsingen Was auf der Strecke bleibt, ist die Liebe! // Sag mir, wie viele Menschen gibt es schon // die mit Zorn aufwachsen // schauen nicht nach vorn! // So viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich Das mit Türmchen und Zinnen versehene Gebäude ist ein Blickfang. Mitten im Ortskern von Münsingen gelegen, unterstreicht die zentrale Lage des Gemeindepsychiatrischen Zentrums (GPZ) einen wesentlichen Aspekt des inklusiven Gedankens: Gemeindenähe. Die Psychiatrische Institutsambulanz des ZfP Südwürttemberg bildet gemeinsam mit den Einrichtungen der Bruderhaus Diakonie und des Samariterstifts Grafeneck im von den Bürgern Kroneneck genannten Gebäude das GPZ. Hier sind verschiedene ambulante Angebote für psychisch erkrankte Menschen und deren Angehörige unter einem Dach vereint. Es gilt der Grundsatz: So viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich, betont Oberarzt Andreas Knöll, der die Ambulanz leitet. einer psychischen Erkrankung, die selbstständig oder betreut leben. Ein Ziel des GPZ ist es, die Vorbehalte gegenüber psychisch Kranken abzubauen. Ein Erfolg: In Münsingen sind die Vorurteile auf ein Minimum geschrumpft. Es wird zusammen gekocht, geredet, man genießt die Vorzüge eines Internet-Cafés oder trainiert für den Alltag ganz zwangund kostenlos. Darüber hinaus werden gemeinsame Ausflüge angeboten. Mit ihrem niederschwelligen Programm erreicht die Tagesstätte rund 80 Menschen im Alter von 25 bis knapp 80 Jahren, die regelmäßig ins Kroneneck kommen. Es ist ein großer Vorteil, dass es keine homogene Gruppe gibt, sagt Sozialpädagogin Miriam Götz, so kann jeder kommen, wann er will, und findet immer jemanden zum Reden. Das markante Haus mitten in Münsingen ist mittlerweile als Gemeindepsychiatrisches Zentrum bekannt. Im Erdgeschoss des GPZ ist die Tagesstätte eingerichtet. Sie ist Anknüpfungspunkt und Begegnungsstätte für Bürger und Menschen mit Text: Philipp Pilson Foto: Ernst Fesseler April 2013 FACETTEN 15

16 Einblick Friedrichshafen Lüdenscheid Haslach (Amtzell) Weingarten Überlingen Zürich Ascona Krakau Berlin Ravensburg Weissenau Konstanz Basel Schau nicht zurück // das Leben ist ein Glück! // Du musst kämpfen für den Frieden // und zwar Stück für Stück. Roman Hermann Ich und anders Integrationstheater überwindet Grenzen Das Integrationstheater companie paradox bietet jedem die Möglichkeit, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Zwei Gruppen treten auf die Bühne. In der einen sind alle einheitlich weiß, in der anderen ganz unterschiedlich und bunt. Die Weißen wirken fröhlich, bis sie feststellen, dass es individuelle Unterschiede gibt. Mehr und mehr wird aus der Gruppe eine Ansammlung von Einzelnen, die sich fremd sind. Die Bunten treten ebenfalls als fröhliche Gruppe auf. Abgrenzung wird hier aber längst nicht mehr zugelassen. Darauf reagieren die Weißen verängstigt. In dieser aktuellen Produktion des Integrationstheaters companie paradox Ravensburg geht es darum, Grenzen zu überwinden. Die Theatergruppe wurde vor zehn Jahren gegründet und besteht, ebenso wie das aktuelle Theaterstück, aus einer bunt gemischten Gruppe: Psychisch kranke Erwachsene, die im ZfP Südwürttemberg betreut werden, Mitarbeitende des ZfP und Bürger aus Ravensburg und Umgebung. Gemeinsam sammeln sie Ideen, schreiben Drehbücher, entwickeln Bühnenbild und Kostüme alles unter professioneller Anleitung von Ana Schlaegel, Schauspielerin beim Theater Ravensburg. Mit Masken verkleidet, damit alle gleich sind, treten die Akteure mit abendfüllenden Programmen vor ihr Publikum. Mit dem Schritt auf die Bühne überwinden sie nicht nur ihre eigenen, sondern auch zwischenmenschliche Grenzen. Aus den Bunten tritt eine Frau heraus, um den Weißen ihre Freundschaft anzubieten. Eine weiße Frau traut sich, sie anzunehmen, und nach und nach kommen die Frauen beider Gruppen zusammen. Die Männer können das nicht nachvollziehen. Wieder stehen sich zwei gegensätzliche Gruppen gegenüber. Ein alter Mann will den uralten Geschlechterkampf verhindern, und so entstehen erneut zwei Lager, diesmal Alte und Junge. Atmosphärische Musik unterstützt die Geschichte. Durch einen von einem Patienten verfassten Rap - der einzige Moment im Stück, in dem gesprochen wird - finden alle zusammen und erkennen, dass sie in ihrer Unterschiedlichkeit doch auch irgendwie gleich sind. Sie versöhnen sich miteinander und schließen auch das Publikum mit ein in diesem Augenblick sind alle Grenzen aufgehoben. Weitere Informationen unter Text: Heike Engelhardt Foto: Made Höld 16 FACETTEN April 2013

17 Einblick April 2013 FACETTEN 17

18 Titelthema Psychiatrie und Recht Die Behindertenrechtskonvention Vereinte Nationen fordern Teilhabe an der Gesellschaft Die Behindertenrechtskonvention wurde 2006 von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedet und ist seit 2009 geltendes Bundesrecht. Sie bestimmt völkerrechtlich, wie die zustimmenden Länder mit Behinderten in ihrer Gesellschaft umgehen. Besonders garantiert sie Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung, gleichberechtigte Teilhabe an der Gemeinschaft, also Inklusion, sowie das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit. Die UN-Behindertenrechtskonvention geht von einem neuen Behinderungsbegriff aus, der den bisherigen Defizit-Ansatz konsequent durch einen diversity-ansatz, also durch Vielfalt ersetzt. Behinderung entsteht, wenn Menschen mit Beeinträchtigungen an einstellungs- und umweltbedingten Barrieren scheitern. Zugang zu Gesellschaft, Arbeit, Gesundheit, Kultur und Bildung sowie Information und Kommunikation muss aber allen in gleichem Maße barrierefrei gewährt werden. Damit lässt sich aus der Konvention auch ein umfassender Katalog an Qualitätskriterien für die Arbeit mit psychisch Kranken ableiten. Daraus resultiert die Notwendigkeit, bestehende Versorgungssysteme weiterzuentwickeln. Es ist wichtig, Ansätze zu verfolgen, die psychische Erkrankungen entstigmatisieren. Es gilt, Behandlung an den Bedürfnissen der Erkrankten zu orientieren, die Patientinnen und Patienten selbstbestimmt daran mitwirken zu lassen. Psychisch Kranke haben Anspruch auf Leistungen aus dem Gesundheitssystem, aus der Rehabilitation und auf Sozialleistungen. Systemgrenzen sollen dabei keine Rolle spielen. 18 FACETTEN April 2013

19 Titelthema Was den Umgang mit psychisch Kranken und deren sozialer Inklusion betrifft, stellen die Vereinten Nationen hohe Anforderungen an die beteiligten Staaten. Sowohl an die jeweilige Gesellschaft als auch an die Versorgungsstrukturen. Die Konvention ist ein Meilenstein in der langjährigen gesellschaftlichen Entwicklung hin zu einer patientenorientierten, die subjektiven Bedürfnisse der Patienten beachtenden Grundhaltung. Sind doch die Institutionen im psychiatrischen Hilfenetz gefordert, Angebote zu schaffen, damit Inklusion möglich wird. Damit die Gesellschaft unterschiedliche Merkmale und Fähigkeiten Einzelner nicht mehr als Trennendes fortschreibt. Staaten, die der UN-Konvention folgen mittlerweile weit mehr als 100 -, müssen deshalb ihre Haltung überprüfen und Versorgungsstrukturen verändern. Das Land Baden-Württemberg hat die Initiative ergriffen und arbeitet gemeinsam mit Patienten und Behandelnden ein neues Landespsychiatriegesetz aus. Dabei wird auch die Regelung zur zwangsweisen Unterbringung und Therapie neu formuliert. Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert die volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft, also Inklusion. Auch Inklusion hat die neue Baden-Württembergische Landesregierung im Blick. Das Sozialministerium legte unlängst die Eckpunkte für das neue Psychiatriegesetz im Land Baden-Württemberg vor, in dem es die Rechtsstellung psychisch Kranker bei der Behandlung, Pflege und Betreuung gesetzlich stärken sowie ihre Teilhabe an der Gesellschaft und eine selbständige Lebensführung fördern will. Gemeindenahe Psychiatrie war zwar bereits das Schlagwort des sozialpsychiatrischen Aufbruchs. Allerdings hat sich die Gemeindepsychiatrie, so werfen ihr Kritiker vor, stillschweigend in eine Psychiatriegemeinde mit Wohn-, Arbeits- und Freizeitstätten verändert. Für die Betroffenen bloß eine Ersatzwelt. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, gilt es, ein Netz unabhängiger Beschwerdestellen einzurichten. Ethikkomitees und Besuchskommissionen müssen Zwangsmaßnahmen im Auge behalten und Einsprüche erörtern. Aus der Bündelung ihrer Erfahrungen müssen sie regelmäßige Empfehlungen zur Systemsteuerung abgeben. An der Finanzierung dürfen diese Bemühungen nicht scheitern. Dafür muss der Gesetzgeber notfalls regulierend eingreifen. Text: Dr. Raoul Borbé und Heike Engelhardt Illustration: zambrino April 2013 FACETTEN 19

20 Klartext Mit psychisch Kranken für psychisch Kranke Die Landesregierung bringt ein neues Gesetz zu Hilfen für psychisch Kranke auf den Weg. Im Gespräch mit Facetten erläutert der Ravensburger Landtagsabgeordnete Manne Lucha die wichtigsten Eckpunkte. Facetten: Sie haben im vergangenen Frühjahr zu einer Anhörung zum neuen Psychisch-Kranken-Hilfegesetz in den Landtag von Baden-Württemberg eingeladen Facetten: Die Anhörung hat ja gezeigt, dass an das neue Gesetz hohe Anforderungen gestellt werden. Und sowohl psychisch Kranke als auch die Behandelnden knüpfen große Erwartungen daran. Facetten: Klingt vielversprechend, aber auch ein bisschen utopisch. Wer soll denn diese immer differenzierteren Angebote bezahlen? Facetten: Wie ist denn nun der Stand der Dinge? Wann kommt das neue Gesetz? Manne Lucha: Genau. Wir verfolgen ganz konsequent eine Politik der Beteiligung. Deshalb haben wir einen Tag lang 300 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Verbänden, aus der Politik sowie von psychiatrischen Einrichtungen aber auch Betroffene selbst und deren Angehörige als Experten eingeladen. Aus diesem Diskurs konnten wir wichtige Impulse für das neue Psychisch-Kranken-Hilfegesetz gewinnen. Lucha: Richtig. Wobei klare Schwerpunkte zu erkennen sind. Zum Beispiel individuelle und niederschwellige Angebote oder der Ausbau ambulanter Versorgungsmöglichkeiten. Lucha: Da sind die Leistungserbringer und die Kommunen gefragt. Wenn sie besser zusammenarbeiten, können die vorhandenen Finanzmittel effektiver genutzt werden. Überdies haben wir die Kürzungen bei den sozialpsychiatrischen Diensten zurückgenommen. Statt bisher 2,1 Millionen erhalten sie künftig wieder vier Millionen Euro. Und für 2014 haben wir im Landeshaushalt eine zusätzliche Million eingeplant, um erste Erkenntnisse aus der Anhörung zum neuen Gesetz umzusetzen. Damit werden hauptsächlich Strukturen Gemeinde - psychiatrischer Verbünde gefestigt. Lucha: Das wird noch im laufenden Jahr im Parlament verabschiedet, so dass es zum Januar 2014 in Kraft tritt. Den Paragrafen 8 des Unterbringungsgesetzes ändern wir ja jetzt schon im Vorfeld auf das neue Gesetz, so dass Personen in sehr schwierigen psychischen Ausnahmesituationen auch jetzt schon gegen ihren Willen behandelt werden können. Künftig wird dieses Gesetz in das neue Psychisch-Kranken-Hilfegesetz eingehen, auf das wir übrigens mit Recht stolz sein können. Das Sozialministerium hat es beispielhaft auf den Weg gebracht. Mehr als 100 Leute haben sich ein Jahr lang zusammengesetzt. Betroffene und Fachleute verschiedenster Institutionen und Träger. Und sie haben ihre Besitzstände überwunden zum Wohle der psychisch Kranken. Kooperation statt Konkurrenz. Das ist beispielhaft. 20 FACETTEN April 2013

21 Klartext Hilfen für psychisch Kranke gehören zu den vornehmsten Aufgaben einer menschlichen Gesellschaft. Störung ist doch Normalität! Facetten: Was im Zusammenhang mit dem neuen Gesetz ja auch immer wieder auftaucht ist das Recht auf Selbstbestimmung. Dürfen psychisch Kranke gegen ihren Willen behandelt werden? Facetten: Und gleichzeitig Sicherheit auch für die Behandelnden. Welche Eckpunkte des neuen Gesetzes sind Ihnen die wichtigsten? Lucha: Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherige Regelung aufgehoben und klare Vorgaben gemacht. Wir haben klar festgelegt, dass Hilfen und Vollmachten deutlich im Vordergrund stehen, und einen Richtervorbehalt eingeräumt. Das heißt, es kann niemand willkürlich entscheiden. Die Zwangsbehandlung ist als allerletztes Mittel gewährt worden. Das neue Psychisch-Kranken-Hilfegesetz wird erstmals Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch kranke Menschen in zusammengeführter Form gesetzlich regeln. Damit schafft es Voraussetzungen für deren chancengleiche Beteiligung an der Gesundheitssicherung. Lucha: Ganz klar die Hilfe, die sichergestellt werden muss durch die Gemeindepsychiatrischen Verbünde. Und dann natürlich, dass die Betroffenen selbst beteiligt werden. Da geht es ja um die angesprochenen Freiheitsrechte. Gleichzeitig müssen wir aber auch den Schutz dieser Personen sichern. Wichtig war uns, auch psychisch kranke Straftäter in diesem Hilfegesetz zu berücksichtigen. Klar haben wir auch Schnittstellen definiert und die gemeinsame Verantwortung für Suchtkranke sowie für Kinder- und Jugendliche mit psychischen Störungen festgeschrieben. Außerdem haben wir festgehalten, dass der Landespsychiatrieplan verbindlich gilt. Künftig werden wir jährlich Rechenschaft ablegen müssen. Damit ist ganz klar die Versorgungsfrage von den Arbeitsgemeinschaften auf die parlamentarische Verantwortung übertragen. Da gehört sie hin. Landtagsabgeordneter Manne Lucha, Bündnis 90 / Die Grünen Manne Lucha, 52, ist gelernter Krankenpfleger, studierter Sozialarbeiter und Master of Business Administration. Seit zwei Jahren gehört er dem Stuttgarter Landtag an. Als Vorsitzender und Sprecher des Arbeitskreises Soziales ist er in seiner Fraktion erster Ansprechpartner für alle sozialen Belange. Besonders setzt sich Lucha für Psychiatrie, Krankenhäuser und Behinderte ein und ist treibende Kraft beim neuen Psychisch-Kranken-Hilfegesetz. Aufgezeichnet von Heike Engelhardt Foto: Dominik Lucha April 2013 FACETTEN 21

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