Kreativwirtschaft. ITK, Kultur- und. Wirtschafts. Branchenreport. Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

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1 Wirtschafts MAGAZIN FÜR MITTELSTAND MEDIEN MEINUNGSMULTIPLIKATOREN Bild Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg ITK, Kultur- und Branchenreport Kreativwirtschaft 1/2014

2 Medienpraxis für den Nachwuchs. Unsere sk stiftung jugend und medien. S Sparkasse KölnBonn Mit unserer sk stiftung jugend und medien lernen junge Menschen von 10 bis 21 Jahren die Welt der Medien besser zu verstehen, sie aktiv mitzugestalten und sich souverän in ihr zu bewegen. Medienprofis geben in Workshops ausführliche Informationen zu Ausbildung und Studium, zu ihrer Branche sowie zum konkreten Berufsalltag. Die sk stiftung jugend und medien ist eine von neun Stiftungen der Sparkasse KölnBonn. Unsere Stiftungen sind in Köln und Bonn fest verankert und fördern jedes Jahr mehr als 90 regionale Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur, Jugend, Sport, Bildung und internationale Begegnung. Sparkasse. Gut für Köln und Bonn.

3 Inhalt INHALTSVERZEICHNIS Foto: Fotolia.de / Nmedia 12 IHK-Präsident Wolfgang Grießl im Interview Foto: Fotolia.de / Maksim Kabakou 19 Breites Dienstleistungsprofil der Sicherheitsdienstleister 30 Digitales Jubiläum Beethoven 2020 kommt IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg 6 Wachstumszentrum der digitalen Wirtschaft Stark im Wettbewerb 19 Breites Dienstleistungsprofil der Sicherheitsdienstleister Wissenschaftsregion Bonn/Rhein-Sieg 30 Digitales Jubiläum Beethoven 2020 kommt Der ITK-Sektor 10 Zahlen, Daten, Fakten IT-Forum Bonn/Rhein-Sieg 22 Plattform für die Branche Medienstandort Bonn 35 Stark in Multimedia Interview 12 Wir bieten die Plattform für die Vernetzung der Branchen Wachstumsmotor ITK-Branche 14 Weltkonzerne und Mittelstand Hochschule Bonn-Rhein-Sieg 23 Vorbildlich beim Gründungsradar IT Modellregion digitale Bildung BG 26 Leuchtturmprojekt am Start Bonner Ideen Börse/Ideenmarkt 28 Kreative Unternehmen gesucht Kultur- und Kreativwirtschaft 42 Tradition, Innovation, Vielfalt Kontakte 47 Inserentenliste 47 Impressum 21 Foto: Pixelio.de / M.E. Foto: ehrenberg-bilder Fotolia.com 3

4 Vorwort Heute ist die ITK-Region Bonn/Rhein-Sieg mit führend in Deutschland, auch wenn die Außendarstellung und das Marketing noch Optimierungspotenziale besitzen. 4

5 Vorwort VORWORT Sehr geehrte Damen und Herren, der Strukturwandel hat nach dem Bonn/Berlin-Beschluss 1991 aus dem Behördenstandort eine Dienstleistungsregion gemacht, die sich prächtig entwickelt hat. Durch die Privatisierung von Post, Telekom und Postbank sind Dax-Schwergewichte entstanden, die den Standort prägen. Heute ist die ITK-Region Bonn/Rhein- Sieg mit führend in Deutschland, auch wenn die Außendarstellung und das Marketing noch Optimierungspotenziale besitzen. Während der ITK-Sektor in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen ist, gibt es bei der Kultur- und Kreativwirtschaft noch Verbesserungspotenzial in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Die vielen kleinen Unternehmen müssen stärker vernetzt und unterstützt werden. Auch der Austausch mit anderen Branchen muss intensiviert werden. Hier muss auch die Arbeit der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg als Interessenvertretung von über Unternehmen ansetzen. Mit innovativen Formaten wie dem IT-Breakfast, dem IKT-Forum innovativ, der Bonner Ideenbörse oder dem Ideenmarkt sind frische und lebendige Veranstaltungsformate entstanden, die den Gegebenheiten der Branchen Rechnung tragen. So können kleine und mittelständische Unternehmen präsentiert werden und sich miteinander Wolfgang Grießl Dr. Hubertus Hille vernetzen. Auch der Austausch mit Unternehmen aus Industrie, Handel oder Dienstleistungen bringt Synergien und neue Geschäftsmöglichkeiten. Dieser Branchenreport ITK und Kreativwirtschaft soll zunächst einmal beide Branchen porträtieren. Er soll aber auch andere Unternehmen neugierig machen und wird deshalb auch an andere Branchen verteilt. Wir danken allen Unternehmen, die sich mit einem finanziellen Beitrag oder mit redaktionellen Zulieferungen eingebracht haben. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre und weiterhin gute Geschäfte. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Grießl Präsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg Dr. Hubertus Hille Hauptgeschäftsführer IHK Bonn/Rhein-Sieg Foto: Pixelio.de / Tanja Ritter 5

6 Foto: Fotolia.de / Blend Images Wachstumszentrum der digitalen Wirtschaft Die digitale Branche ist weltweit ein Wachstumsmotor der Wirtschaft. Und Deutschland ist der bedeutendste Markt für Kommunikations- und Telekommunikationstechnik (ITK) in Europa. In diesem Feld haben Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis mit ihrem unverkennbaren Mix an positiven Standortfaktoren schon seit vielen Jahren mit die Nase vorn. Denn Bonn und die Region bieten mit der internationalen Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft, UN- und Bundespolitik, Verwaltung und Kultur sowie ihren Verkehrsbedingungen die ideale Basis für die Zukunftsbranche. Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis sind mit dem Global Player Telekom und vielen erfolgreichen Unternehmen der ITK-Branche, wissenschaftlichen Instituten und Sicherheitsbehörden ein Zentrum der boomenden digitalen Wirtschaft. 6 I H K - B E Z I R K B O N N / R H E I N - S I E G

7 Erfinder der APP stammt aus Bonn Was viele nicht wissen: Der Erfinder der APP stammt aus Bonn. Professor Tobias Kollmann, der vor zehn Jahren die Mini-Programme für Mobiltelefone erfunden hat, ist in Bad Godesberg geboren und hat an der hiesigen Universität VWL studiert. Heute arbeitet der Experte für E-Business an der Universität Duisburg-Essen. Dass die rheinische Großstadt ein bedeutender Player der digitalen Wirtschaft ist, hat viele Gründe. Nach dem Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin vor 15 Jahren gelang es Bonn, sich ein neues unverkennbares Profil als deutsche Stadt der United Nations (UN, Vereinte Nationen) und Ort des internationalen Dialogs über Zukunfts- und Umweltthemen zu geben. Inzwischen arbeiten im ehemaligen Parlamentsviertel 19 UN-Organisationen mit mehr als Beschäftigten. Ein sichtbares Symbol dieser Entwicklung ist der Bonner UN Campus. Bonn betreibt internationale Klimaplattform im Internet Die in Bonn tätigen UN-Organisationen führen alljährlich internationale Konferenzen sowie UN-Gipfel zu ihren Themen am Standort durch, Events, die auf die Unterstützung von Medien und Agenturen, IT- Dienstleistern und vielen Bonner Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft angewiesen sind. Die Stadt Bonn ist nicht nur Gastgeber von UN-Konferenzen, sondern auch Mitglied in vielen internationalen Städtenetzwerken. Bonn wurde auch vielfach für seinen vorbildlichen Klimaschutz international ausgezeichnet und ist Standort einer Internetplattform für den Klimaschutz. Auf dem jüngsten UN-Klimagipfel in New York im September 2014 hat Bonn wieder eine Vorreiterrolle in den weltweiten Städtenetzwerken für den Klimaschutz übernommen. Die neue Compact of Mayors für das Klima und deren wichtigstes Instrument, das carbonn-klimaverzeichnis wird in Bonn koordiniert. ist eine kostenfreie und öffentliche Internetplattform, die künftig auch Daten anderer Klimanetzwerke zusammenführt. So wird Entscheidern aller Regierungsebenen und Finanzgebern eine wichtige Datengrundlage und mehr Transparenz geboten. Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch in New York: Carbonn trägt Bonns Namen für den Einsatz beim Klimawandel in die Welt hinaus. Aber auch in der Wirtschaft wird Klimaschutz und Corporate Social Responsibility groß geschrieben. Die Bonner Unternehmensgruppe Forest Finance beispielsweise konzipiert für ihre Auftraggeber eigene Waldprojekte zum Schutz des Klimas einen Firmenwald zum Besuch vom heimischen PC aus, mit Karten und Filmen. Mit jedem Kauf von Klimaschutzbäumen in Panama oder urwaldnahen Buchenwäldern in der Eifel wird der Zugang zu einem Smartphone-App möglich um zu verfolgen, wie der Firmenwald wächst. Internationaler Wirtschaftsund Wissenschaftsstandort Die Region Bonn/Rhein-Sieg ist auch ein prosperierender Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationsstandort von internationaler Bedeutung. Forschung und Innovation, Bundesbehörden, Global Player wie Telekom und Deutsche Post/DHL und eine breite mittelständische Wirtschaft mit exzellenten Technologieunternehmen der ITK-Branche prägen den Standort, der sich in wenigen Jahren zu einem national und international wettbewerbsfähigen Wirtschaftszentrum mit großen Dynamik entwickelt hat. Angetrieben wird dieser Prozess von den genannten DAX-Konzernen und fast mittelständischen Unternehmen. Aus der engen Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sind zukunftsweisende Technologiefelder wie die Informations- und Kommunikationswirtschaft hervorgegangen. Das starke Wachstum in den wissensorientierten Dienstleistungen und die enge Verzahnung zwischen Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft machen Bonn besonders attraktiv. Dies erkennen immer mehr Menschen: So wird der Beethovenstadt am Rhein das größte Bevölkerungswachstum aller Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen vorausgesagt. Bonn: Wirtschaftliche Spitzenleistung bundesweit höchste Akademikerdichte Bonn kann auf eine stabile wirtschaftliche Entwicklung setzen. Dies betätigt auch der jüngste Jahreswirtschaftsbericht Zu den positiven Trends gehören wieder das Einwohnerwachstum sowie ein Höchststand bei den Übernachtungszahlen und die erfreuliche Entwicklung auf dem Büroflächenmarkt. Die Stadt konnte bisher teilweise gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend ihre Beschäftigtenzahlen kontinuierlich steigern bzw. halten. Auch die Arbeitslosigkeit konnte viele Jahre lang abgebaut werden, zumal die Stadt Bonn in zukunftsrelevanten Bereichen sehr gut aufgestellt ist. Die Bundesstadt hat bundesweit die höchste Akademikerdichte in der Bevölkerung. Es verfügen Einwohner über einen Hochschulab- 7

8 und stellen nach den Daten des Unternehmensregisters etwa 29,6 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Ge - samtbeschäftigung. Hervorragende Standortfaktoren schluss; das entspricht einem Anteil von 32,1 Prozent (Personen ab 15 Jahren). Die Werte im Land NRW mit 14 und im Bundesgebiet mit 15,1 Prozent liegen sehr deutlich darunter. Bonn belegt auch seit Jahren den Spitzenplatz in der Wirtschaftsleistung der Region. Mit Euro wird in der Bundesstadt die stärkste Wirtschaftsleistung (BIP) je Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen erbracht. 99 Prozent mittelständisch Etwa 91,6 Prozent aller Beschäftigten in Bonn sind Mitte 2013 im Dienstleistungssektor tätig. Damit ist Bonn ähnlich wie Potsdam oder Frankfurt am Main bundesweit einer der am stärksten ausgeprägten Dienstleistungsstandorte. Die größten Zuwächse nach Branchen erreichte in Bonn der Wirtschaftszweig der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen, die sowohl für den ITK-Sektor als auch für die Kultur- und Kreativwirtschaft so wichtig sind: Zwischen 2012 und 2013 hat die Beschäftigung bei den für die wirtschaftliche Entwicklung strategisch relevanten Dienstleistungen um In der Region leben über Einwohner. Die größte Stadt ist die Bundesstadt Bonn mit ca Einwohnern, gefolgt von Troisdorf (ca Einwohner) und Sankt Augustin (ca Einwohner). Die nächst größeren Städte sind Köln (ca km entfernt) und Düsseldorf (ca km). plus Beschäftigte (+11,8 Prozent) zugenommen. Durch eine gute Infrastruktur ist der Die Bonner Unternehmensstruktur zeichnet sich durch eine breite Flughafen Frankfurt/Main (in rund 70 Köln/Bonner Flughafen, aber auch der Mischung aus großen, mittleren und Minunten mit dem neuen ICE 3) relativ kleinen Betrieben aus. Die Sonderauswertungen aus dem Unterneh- Die hervorragende Anbindung an schnell zu erreichen. mensregister durch das Statistische das internationale Verkehrsnetz, vielfältige Forschungs- und Entwicklungs- Landesamt IT.NRW zeigen, dass im Jahr 2011 insgesamt Betriebe in der Bundesstadt Bonn gelistet Arbeitnehmer, sehr gute Bildungseinrichtungen, bestens qualifizierte waren. Über 99 Prozent der Bonner möglichkeiten, hohe Wohn- und Freizeitqualität und eine beachtliche kul- Betriebe gehören dem Mittelstand an, wobei dieser mit 70,4 Prozent turelle Vielfalt auf hohem Niveau sind den größten Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf sich Wirtschaftsregion hat damit die be- erstklassige Standortfaktoren. Diese vereint. sten Voraussetzungen, weiterhin zu Großbetriebe machen weniger als den Wachstumsregionen Europas zu ein Prozent aller Unternehmen aus gehören. Der Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg umfasst die UN- und Beethovenstadt Bonn sowie die 19 Städte und Gemeinden des umliegenden Rhein-Sieg-Kreises. Auf einer Fläche von 1.294,6 Quadratkilometern leben im Wirtschaftsraum Bonn/Rhein-Sieg über Menschen. Die IHK Bonn/Rhein-Sieg verzeichnete zum mit Mitgliedsunternehmen einen neuen Höchststand. Seit dem Bonn- Berlin-Beschluss sind in der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis rund zusätzliche Unternehmen entstanden. Diese Zahlen sind ein Beleg dafür, dass der Strukturwandel vom Behörden- zum Dienstleistungsstandort gelungen ist. Bonn/Rhein-Sieg ist eine zukunftsfähige Dienstleistungsregion mit einem leistungsfähigen industriellen Mittelstand. 8

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10 D E R I T K - S E K T O R Zahlen, Daten, Fakten Der Informations- und Telekommunikationssektor (ITK- Sektor) gehört neben den Branchen Maschinenbau, Automobilindustrie und Elektrotechnik-/Elektronikindustrie zu den größten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Mit derzeit rund Beschäftigten und einem weltweiten Umsatz von 228 Milliarden Euro beträgt sein Anteil am weltweiten Markt für Informations- und Kommunikationstechnik rund fünf Prozent. Damit ist Deutschland nach den USA, Japan und China der viertgrößte Ländermarkt weltweit und der bedeutendste Markt für ITK in Europa. Bonn auf Platz 15 der großen deutschen ITK-Standorte Der ITK-Sektor gehört zu den hoch innovativen Branchen, die einen überdurchschnittlichen Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum in Deutschland leisten. Als Querschnittstechnologie ermöglichen und initiieren Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) zudem viele Produkt- und Prozessinnovationen in fast allen anderen Branchen. Ganz vorne auf dem aktuellen Regierungsprogramm Digitale Agenda stehen die Themen digitale Wirtschaft und digitales Arbeiten. Dabei geht die Bundesregierung davon aus, dass das Internet und die Digitalisierung in Zukunft zu entscheidenden Standortfaktoren für die europäische und weltweite Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands werden. Die Stadt Bonn ist mit rund IT-Beschäftigten auf Platz 15 der größten IT-Standorte bundesweit. Der Rhein-Sieg-Kreis liegt mit knapp IT-Beschäftigten bundesweit auf Platz 41. Zwar schrumpfte die Zahl der Beschäftigten der digitalen Wirtschaft in Bonn seit 2008 um 15 Prozent um dann zwischen 2010 und 2012 um fünf Prozent zuzunehmen. Der Verlust von Stellen ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass Verwaltungsangestellte der Deutschen Telekom in früheren Jahren als IT-Angestellte gezählt wurden. Auch im Rhein-Sieg-Kreis ist die Beschäftigtenzahl in dieser Branche gestiegen seit 2010 um acht Prozent. Die IT-Beschäftigung in der gesamten Region Köln/Bonn ist seit 2010 um elf Prozent angewachsen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat in Bonn/Rhein-Sieg mit über einen neuen Höchststand erreicht. Gestiegen sind insbesondere die Zahlen für den Rhein-Sieg-Kreis- mit einem im Vergleich zu anderen Regionen in NRW weiterhin erfreulich niedrigen Niveau der Arbeitslosigkeit. Mehr als sechs Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in Bonn in der IT-Wirtschaft, im Rhein-Sieg-Kreis weniger als fünf Prozent. Die meisten Beschäftigten in Bonn (rund 40 Prozent der IT-Beschäftigten) finden sich im Bereich Programmiertätigkeiten. Zwischen 2008 und 2012 ist dort die Beschäftigtenzahl am Standort Bonn mit 94 Prozent sehr stark gewachsen.15 Prozent der IT-Beschäftigten in Bonn arbeiten im Bereich Leitungsgebundene Kommunikation, 14 Prozent sind mit der Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologien beschäftigt. Quellen: Foto: Fotolia.de / madpixblue 10

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12 I H K - P R Ä S I D E N T W O L F G A N G G R I E ß L I M I N T E R V I E W Wir bieten die Plattform für die Vernetzung der Branchen Die Förderung von Innovationsprozessen in den Branchen ITK und Kultur-und Kreativwirtschaft steht für Wolfgang Grießl ganz oben auf der Agenda. Die Beethovenstadt sollte ihre Potenziale aber auch stärker wirtschaftlich ausrichten und mehr Vielfalt zulassen. Herr Grießl, die digitale Wirtschaft boomt. Wie profitiert die ITK-Branche in Bonn und der Region Rhein-Sieg von dieser Entwicklung? Wolfgang Grießl: Die Digitalisierung bringt ein enormes Potenzial für die gesamte deutsche Wirtschaft mit sich. Gerade die Region Bonn/Rhein-Sieg mit ihrem starken Branchenschwerpunkt ITK sowie der sich dynamisch entwickelnden Kreativwirtschaft kann davon profitieren, wenn die Chancen frühzeitig als solche wahrgenommen werden. Auch in der Verknüpfung mit der Industrie oder dem Wolfgang Grießl, IHK-Präsident Einzel- und Großhandel ergeben sich hier neue Wachstumschancen. Voraussetzung ist die entsprechende digitale Infrastruktur und der fortgesetzte Netzausbau. Daneben gilt es, Innovationsprozesse in den Unternehmen zu unterstützen. Wie kann die IHK Bonn/Rhein-Sieg dazu beitragen, die Potenziale der Branche noch weiter nach vorne zu bringen und zu vernetzen? Wolfgang Grießl: Die IHK muss als Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft das Sprachrohr der Unternehmen in Bonn/Rhein-Sieg nach außen sein und berechtigte Forderungen in Politik und Verwaltung tragen. Ferner muss die IHK als Plattform und Mitmachorganisation der Unternehmen das Netzwerk zwischen den über Mitglieds- Unternehmen und den einzelnen Branchen noch stärker als bisher knüpfen. Innovative Veranstaltungsformate wie die Bonner Ideenbörse oder der Ideenmarkt, der jährlich im Wechsel in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis stattfindet, zeigen, dass die IHK eigene Akzente setzt, die die Kreativwirtschaft und die ITK-Branche fördern und vernetzen. 12 Eine aktuelle Empirica-Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Branche in der Region Bonn-Rhein-Sieg neben imageträchtigen Standorten wie Berlin doch recht blass rüberkommt. Wie kann die Kommunikation über die speziellen Standortqualitäten der Region nach außen verbessert werden? Wolfgang Grießl: Das Standortmarketing in und für die Region muss intensiviert werden. Nach der Auflösung der Standortmarketinggesellschaft Cologne Bonn Business (CBB) ist hier ein Vakuum entstanden, das endlich gefüllt werden muss. Die Wirtschaft hat immer vor dem Ende von CBB gewarnt, doch die Gebietskörperschaften waren leider anderer Meinung. Im Wettbewerb der Regionen um Fachkräfte und Unternehmen müssen wir mehr Anstrengungen unternehmen. Bonn ist als Beethovenstadt ein weltweit bekannter Kulturstandort. Bei klammen öffentlichen Kassen droht das kulturelle Angebot allerdings auszudünnen. Wie sieht ihre Bestandsaufnahme der Bonner Kulturlandschaft aus? Wolfgang Grießl: Kultur ist auch in Bonn/Rhein-Sieg ein weicher Standortfaktor, der über Unternehmensansiedlungen und Fachkräfteverfügbarkeit mit entscheidet. Wie auch die reizvolle Landschaft mit Siebengebirge und Ahrtal ist das reichhaltige Kulturangebot mit Oper und Theater, aber auch der vielfältigen freien Kultur ein wirtschaftlicher Faktor. Dieses Angebot kann sich im bundesweiten Vergleich sicher sehen lassen. Die leeren öffentlichen Kassen und die defizitären Haushalte werden stärkere Sparanstrengungen erforderlich machen. Das kann auch an der Kultur nicht spurlos vorbei gehen. Zusammenarbeit in der Region und

13 Foto: Fotolia.de / Nmedia auch darüber hinaus ist gefordert, auch Kooperationen mit der Wirtschaft können helfen. Die Substanz muss erhalten bleiben. Das Alleinstellungsmerkmal Beethoven muss stärker in wirtschaftliche Potenziale umgesetzt werden. Hier lohnt nur ein Blick nach Salzburg oder Bayreuth; das muss Bonn doch auch können.... und was steckt hinter den Forderungen nach mehr kultureller Vielfalt? Wolfgang Grießl: Bonn muss natürlich auch Angebote für junge Menschen bereitstellen. Die Stadt ist jung, wächst und verfügt über eine bedeutende Universität. Das sind gute Voraussetzungen für die Stärkung der Kreativwirtschaft. Deshalb ist es mehr als bedauerlich, dass Diskussionen und Verbote große Veranstaltungen aus der Stadt treiben. Auch das ist ein Teil des reichhaltigen Kulturangebots, der erhalten bleiben muss. Die Vielfalt lebt, wie etwa das Beispiel der Endenicher Kulturmeile zeigt und auch die Konzerte in der Rheinaue sind Bestandteil des regionalen Angebots. Wichtig ist meines Erachtens auch das Zusammenspiel zwischen Kultur und Sport, mit- und nicht gegeneinander kann etwas erreicht werden. Auch hier will sich gerne die IHK Bonn/Rhein-Sieg engagieren. Stichwort Beethoven Festspielhaus. Sie engagieren sich seit Jahren ganz persönlich für dieses Projekt. Wie sehen die Perspektiven aus? Wolfgang Grießl: Die Chancen des Projektes sind jetzt ausgezeichnet. Ein neuer Architekturwettbewerb wird duchgeführt. Der Bau des Hauses wird privat finanziert Ausnahme: Die Stadt Bonn muss das geeignete Grundstück zur Verfügung stellen, einen entsprechenden Ratsbeschluss gibt es. Den entstehenden Kosten bis maximal 4,6 Millionen Euro für die Erschließung stehen für die Stadt Bonn wenigstens sechs Millionen Ersparnis bei der einfacher ausfallenden Instandsetzung der Beethovenhalle gegenüber. Der Betrieb des Hauses durch eine Stiftung ist gesichert. Ein belastbarer Businessplan wurde von allen Beteiligten verabschiedet. Foto: Fotolia.de / ova 13

14 W A C H S T U M S M O T O R I T K - B R A N C H E Weltkonzerne und Mittelstand Bonn ist ein bekannter Standort für große ITK-Unternehmen. So haben drei Firmenzentralen international agierender Unternehmen in der Großstadt am Rhein ihren Sitz: die Deutsche Telekom, die Deutsche Post World Net und die Postbank AG mit ihrem jeweiligen Netzwerk an Dienstleistern. Hinzu kommen fünf Niederlassungen großer Unternehmen der Branche, wie beispielsweise das IT-Systemhaus der Bechtle GmbH. Die Unternehmenslandschaft wird von KMU dominiert. Zukunftsweisend für die Region sind die digitale Anwendungen im Kompetenzfeld Geoinformation und im Sektor Lebensmittelsicherheit und Gesundheit. Bonn verbindet man weltweit mit der Deutschen Telekom. Aber der ITK-Standort ist mehr als der Sitz des bekannten Global Players, in dem nach eigenen Aussagen von rund Beschäftigten am Standort Bonn knapp Personen im IT-Bereich arbeiten. Die meisten Beschäftigten sind im Verwaltungs- und Managementbereich eingesetzt. Breites Dienstleistungsspektrum Abgesehen von den Großunternehmen stützt sich die Region auch auf einen soliden Mittelstand mit den Schwerpunkten Softwareentwicklung sowie ITK-Dienstleistung. Einige gestandene ITK-Mittelständler gehören zu den marktführenden Unternehmen im Bereich der Branchensoftware. Die durch Unternehmen entwickelten Softwareprodukte werden für unterschiedliche Anwendungsgebiete hergestellt. So gibt es sowohl marktführende Unternehmen im Bereich der Krankenhaus Informationssysteme (KIS) als auch in der Geoinformatik. Die Dienstleistungen setzen sich größtenteils aus Support- und Beratungsdienstleistungen zusammen. Neben den genannten Gebieten sind regionale ITK-Unternehmen aber auch in den Bereichen Internetapplikationen, Datenbankanwendungen, IT-Sicherheit, Biometrie, Mobilfunk, Branchensoftware sowie Aus- und Weiterbildung tätig, um nur einige Beispiele zu nennen. Darüber hinaus verfügt die Region über eine Vielzahl von IT-Unternehmen, die entweder ausschließlich IT-Dienstleistungen (z. B. Management von IT-Systemen) erbringen oder an der Schnittstelle zwischen Softwareentwicklung und IT-Diensten arbeiten. Es gibt zudem eine ganze Reihe von Unternehmen, die Beratungsleistungen im IT- Bereich anbieten. Vielfältige Unternehmenslandschaft Foto: Rottländer Business-IT Inhabergeführt: Rottländer Business-IT GmbH Die ITK-Unternehmenslandschaft ist insgesamt vielfältig und kleinteilig: Abgesehen von einigen gestandenen Mittelständlern mit mehr als 100 Beschäftigten zählt der größte Teil der ITK-Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigen zu den kleineren Arbeitgebern. Im Schnitt sind in jedem der mehr als 200 Softwareunternehmen (lt. Umsatzsteuerstatistik) in der Stadt Bonn lediglich 16 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte tätig. Die klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) in der Region existieren größtenteils schon länger als fünf Jahre und gelten im ITK-Sektor damit als etabliert. Wie zum Beispiel 14

15 das schon 1983 gegründete, inhabergeführte Beratungs- und Systemhaus Rottländer Business-IT mit Sitz in Siegburg. Das Unternehmen betreut heute über 250 Kanzleien (Steuerberater und Wirtschaftsprüfer) und mehr als 200 Klienten aus den Bereichen Industrie, Handel und dem Gesundheitswesen. Schon seit 1992 ist Rottländer DATEV-Systempartner. Zum Dienstleistungsportfolio der Firma gehören IT-Lösungen, IT-Sicherheit und Consulting und vieles andere mehr. Dabei punktet Rottländer bei seinen überwiegend mittelständischen Kunden auch mit der Workshop-Serie Wissenplus, regelmäßig stattfindenden interaktiven Veranstaltungen rund um die Optimierung kaufmännischer Prozesse. Auch die ITENOS GmbH wurde schon 1993 in Bonn gegründet und beschäftigt 165 Mitarbeiter. ITENOS gehört als eigenständiges Unternehmen zum Konzernverbund der Deutschen Telekom AG und versteht sich erfolgreich als kompetenter und verlässlicher Partner für den Mittelstand. Kerngeschäft des Unternehmens sind innovative und hochgradig sichere B2B-Lösungen in den Bereichen Informationstechnologie und Telekommunikation mit besonderer Gewichtung auf dem Bereich Sicherheit. Die CONET Technologies AG, ein Unternehmen der CONET Group mit Sitz in Hennef, gehört zu den zehn bes - ten mittelständischen IT-System- und Beratungshäusern in Deutschland und bietet Unternehmen und Verwaltungen einen Rundum-Service für die IT-Ausstattung. Promio.net mit Sitz in Bonn liefert Unternehmen ein professionelles E- Mail-Marketing, während das Unternehmen artegic AG, gegründet 1994 mit Hauptsitz in Bonn, zu den führenden mehrfach ausgezeichneten deutschen Spezial-Anbietern von Standard-Software im Bereich -Marketing-Automation gehört, und Betreiber einer der größten SaaS-Plattformen für -Marketing Miet-Software ist. Die erst vor einem Jahr nach Bonn verzogene SER-Solutions Deutschland GmbH ist hierzulande führend auf dem Gebiet der Enterprise Content Management-Software (ECM). Das Unternehmen kann mit einem Erfahrungsschatz von mittlerweile 30 Jahren punkten. SER ist in Deutschland mit zehn und europaweit mit 19 Firmenfilialen vertreten. 500 Beschäftigte 300 davon am Bonner Bogen arbeiten daran, dokumentenintensive Geschäftsprozesse einfacher, effizienter und effektiver zu organisieren. Mehr als Projekte und über eine Million Anwender belegen den Erfolg des Unternehmens. Auch Existenzgründungen sind trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten immer noch möglich. Der ITK-Sektor gehört in Bonn/Rhein-Sieg trotz schwerer Zeiten in der Wirtschaft und einer leicht erholten Konjunktur zu den Wachstumsbranchen. Partner des Mittelstands: I.T.E.N.O.S. GmbH Marktführende Unternehmen für Cloud-Computing Auch beim Thema Cloud-Computing ist die Bonner IKT- Branche am Puls der Zeit, dort haben die Deutsche Telekom und mit aktuell 55 Mitarbeitern das Unternehmen Scopevisio AG die Nase vorn. Mit ihrer Finanzbuchhaltung in der Cloud ist Scopevisio Marktführer. Scopevisio entwickelt eine neue Generation von Unternehmenssoftware für mittelständische Unternehmen mit wenigen bis zu vielen hundert Mitarbeitern. Das Unternehmen tritt gegenüber seinen Kunden wie ein Versorger auf vergleichbar einem Stromversorger. Aus der IP-Steckdose (WLAN, Mobil- Foto: I.T.E.N.O.S. GmbH 15

16 ge nach verbesserten Technologien für Geodaten steigt. Ein führender Anbieter im Bereich Geoinformation ist das Unternehmen AED SICAD. Mit offenen Standard-Technologien, fachlich zugeschnittenen Datenmodellen und einem modularen Konzept für Kataster und Landmanagement arbeitet das Unternehmen, das an drei Standorten 190 Mitarbeiter beschäftigt, für die Ver- und Entsorgungswirtschaft sowie für Kommunen. Geobusiness-Initiative CONET Technologies AG funk) wird die Verfügbarkeit der Unternehmenssoftware on Demand weltweit sichergestellt. Scopevisio ist gleichermaßen verantwortlich für die sehr hohe Verfügbarkeit von Software, Plattform und Infrastruktur, wie auch für Pflege und Wartung sowie Support und regelmäßige Updates. Die IHK Bonn/Rhein-Sieg unterstützt Scopevisio beim 3. Cloud-Unternehmertag, einer der derzeit größten Cloud-Veranstaltungen in Deutschland. Mit dem Slogan Software made an hosted in Germany wirbt die CenterDevice GmbH, die im Mai 2011 gegründet wurde. Das Unternehmen ist ein Joint Venture der codecentric AG (Solingen) und der HW Partners AG (Bonn) mit derzeit 18 Mitarbeitern an den Standorten Solingen und Bonn. CenterDevice bietet für Unternehmen eine hochsichere und intuitive Cloudsoftware zum Finden, Teilen, Speichern und Zusammenarbeiten. Der flexible Zugang erfolgt über den Browser oder mobile Apps (ios, Android). Kompetenzfeld Geoinformationswirtschaft Laut der aktuellen Studie Kompetenz des IT-Standortes Bonn der empirica AG gibt es in der Region Bonn/Rhein- Sieg mit den Themen IT-Sicherheit, Geoinformationswirtschaft und Sicherheit bei Nahrungsmitteln und Gesundheit (auch Food & Health Safety genannt) bestehende und weiter zu entwickelnde Kompetenzfelder. Bereits vor zehn Jahren hat die Initiative der Geobusiness Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler damit begonnen, die Geo-IT-Branche der Region zu stärken. Heute gilt das Segment als eines der tragenden Säulen der IT-Wirtschaft in Bonn. Die Geoinformationswirtschaft als Teilbereich der IT beschäftigt sich mit der Gewinnung, Digitalisierung, Verarbeitung und Vermarktung von Geoinformationen. Die Nachfra- Die Geobusiness-Initiative führt regelmäßig Veranstaltungen durch. Nach eigenen Angaben sind dem Netzwerk über 20 kleinere und mittlere Unternehmen mit rund Beschäftigten direkt der Geoinformationswirtschaft zuzurechnen. Aber auch Konzerne wie Deutsche Post World Net AG oder Deutsche Telekom, die ebenfalls teilweise in eigenen Abteilungen und Stabsstellen Geoinformationen nutzen, erzeugen und anbieten, gehören dazu. In Troisdorf untersucht DHL zusammen mit Partnern wie IBM, Intel, Philips, SAP und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), wie sich Geodaten und Satellitennavigation in der Logistik, in der Routenplanung intermodaler Verkehre oder in der Frachtverfolgung gewinnbringend nutzen lassen. Mit dem Zentrum für Fernerkundung der Landoberfläche (ZFL) existiert eine international agierende Forschungseinrichtung. Auch das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) in St. Augustin arbeitet im Themenfeld Nutzung von Geoinformationen im Bereich von Marketing & strategischer Unternehmensführung. Daneben gibt es wichtige öffentliche Arbeitgeber in der Region, die sich im Kern mit Geoinformationen befassen. Das sind neben den Vermessungsämtern der Kommunen, insbesondere der Stadt Bonn, die nordrhein-westfälische Vermessungsverwaltung Geobasis NRW, das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) mit Einrichtungen in Köln und Bonn und das Amt für das militärische Geoinformationswesen in Euskirchen. Charakteristisch für den Standort Bonn ist die Vielfalt: Es gibt sowohl Geo-Unternehmen als auch wissenschaftliche Einrichtungen (Forschung und Entwicklung im Kompetenzfeld) und Hochschulausbildung (Sicherung des Fachkräftenachschubs), sowie öffentliche Institutionen (als 16

17 potenzielle Auftraggeber) im Kompetenzfeld Geoinformation. In den letzten Jahren wurden regelmäßig Unternehmen im Bereich der Geoinformationswirtschaft am Standort Bonn neu gegründet. Kompetenzfeld Food & Health Safety Die starke Zunahme des globalen Handels mit Futterund Lebensmitteln stellt die Agrar- und Ernährungswirtschaft, den Lebensmittelhandel sowie die öffentliche Hand vor die Herausforderung, begleitende, grenzübergreifende Sicherungssysteme ökonomischer, zuverlässiger und nachhaltiger zu gestalten. Das Netzwerk Bonn.realis will im Kompetenzfeld Food & Health Safety durch innovative Konzepte und IT-Lösungen die Sicherheit von Lebensmitteln erhöhen und damit auch die Ernährungssicherheit für die Bevölkerung sicherstellen. Bonn.realis (Bonn Research Alliance of Innovative Information Systems in International Quality Food Chain and Crisis Communication) ist ein regionaler Zusammenschluss von wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und Verwaltung in der Region Bonn/ Rhein-Sieg, Ahrweiler. Dabei geht es um Qualitäts- und Krisenkommunikation im Zukunftsfeld Food and Human Safety. Die momentan bestehenden Überwachungssysteme werden mit den Ansätzen des Clusters Bonn.realis weiterentwickelt und effizienter gestaltet. Die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler soll sich zu einem weltweit führenden Standort für Qualitäts- und Krisenkommunikation im Zukunftsfeld Food and Human Safety entwickeln. Das Cluster Food & Health Safety konzentriert sich unter anderem auf folgende Themen, deren Fokus auf IT als Basis-technologie von hoher Relevanz ist: Cloud-Computing für Netzwerkkoordinatoren im kettenorientierten Qualitäts- und Krisenmanagement; Embedded Sensor-Systems innovative Prüftools im mobilen Task-Force Einsatz; Innovative Aufschaltungs-Austausch-Systeme im Krisenund Katastrophenmanagement; Simulationsgestütztes überbetriebliches Kühlkettenmanagement; Machine-to-Machine (M2M) im Krisenmanagement sowie Internationale Standardisierung und Normierung der Qualitätskommunikation in Lebensmittelketten. In der Clusterregion sind 45 Akteure schwerpunktmäßig mit dem Qualitäts- und Sicherheitsbereich beschäftigt. Davon sind vierzehn kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), sechs Großunternehmen, fünf öffentliche Einrichtungen und Behörden, drei Hochschulen und sieben Forschungseinrichtungen. Weitere Infos www1.ser.de 17

18 A X X E S S I O G M B H IT-Projekte von der Idee bis zur Umsetzung Die axxessio GmbH ist ein international tätiges IT- und Management-Beratungsunternehmen mit langjähriger Erfahrung in der Konzeptionierung und Umsetzung von Strategie- und IT-Projekten. Foto: Michael Kolsdorf Eingangsbereich in der Kurfürstenallee 5 Das 2006 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn hat kürzlich die europaweit erste TÜV-zertifizierte Präventions-App für aktiven Kinderschutz im Internet entwickelt. Diese Kinderschutz-App wurde von axxessio pro bono in Zusammenarbeit mit Innocence in Danger, einem weltweit agierenden Verein gegen sexuellen Missbrauch von Kindern, erstellt. Die umfangreiche Erfahrung und das fundierte Know-how der Berater von axxessio ermöglichen die Realisierung von komplexen Projekten in den Bereichen Telekommunikation, Logistik und Finanzen. Die Projekte reichen von Individual Software mit Architekturkompetenz für international tätige Großkonzerne bis hin zu agil entwickelten mobilen Apps und ganzheitlichen Konzepten für langanhaltenden Geschäftserfolg der jeweiligen Kunden. Dabei werden die Projekte von der ersten Idee bis zur Implementierung umgesetzt gemäß dem Leitspruch: we make projects happen. all the way. axxessio verfügt über ein breites Netzwerk von Partnern und Kunden. Diese reichen von der Deutschen Telekom über die Deutschen Post bis zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Qualität im Fokus Die Unternehmenskompetenzen von axxessio liegen in den Bereichen: Strategische Unternehmensberatung, Anforderungs- und Prozessmanagement, Softwareentwicklung und Softwareimplementierung, Erstellung sowie Review/ Audit von IT-Architekturen, zudem in der IT-Infrastruktur und dem Qualitäts- und Testmanagement. Auf Grund der umfassenden Kompetenzfelder kann eine ganzheitliche Zusammenarbeit mit dem Kunden erreicht werden, welche es axxessio ermöglicht, Komplexität zu reduzieren, Qualität zu erzeugen und diese dauerhaft zu sichern. Genau dies macht das Unternehmen für seine Kunden zu einem verlässlichen, auf den langfristigen Erfolg orientierten Partner. Unterstützt wird dieses Vorgehen durch eine außergewöhnliche Unternehmenskultur: Die Mitarbeiter verfügen neben bester Ausbildung und Zertifizierungen über eine hohe intrinsische Motivation, denken und handeln unternehmerisch aus der Perspektive des Kunden und verfolgen mit Professionalität und Offenheit das Ziel des Projekterfolgs. axxessio steht deshalb für: consider it done! Nachhaltige Unternehmenskultur axxessio beschäftigt mit rund 80 festen und freien Mitarbeitern ausgewiesene Experten an seinen Standorten in Bonn und Darmstadt sowie bei der Tochtergesellschaft in Bern/Schweiz. Die fest verankerte Unternehmensphilo - sophie und -kultur stellen die maßgeblichen Komponenten der axxessio GmbH dar und spiegelt sich in ihrem Einsatz bei den Kunden wider. Die Mitarbeiter agieren in Kundenprojekten stets, als ginge es um das eigene Unternehmen. Zudem werden Werte wie Menschlichkeit, Nachhaltigkeit, Flexibilität, Partnerschaftlichkeit und Individualität aktiv vom ganzen Team gelebt und gelten als Grundlage für jede Handlung. Darüber hinaus ist sich das Unternehmen seiner sozialen sowie gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und nimmt diese gerne wahr. Ganz nach dem Motto: Helfen, damit geholfen werden kann. Dabei unterstützt axxessio Organisationen nicht ausschließlich monetär, sondern bringt hierfür auch sein fundiertes Know-how und die dazugehörige personelle Unterstützung ein, wie beispielsweise bei der Kinderschutz-App. 18 A N Z E I G E

19 S T A R K I M W E T T B E W E R B Foto: Fotolia.de / Maksim Kabakou Breites Dienstleistungsprofil der Sicherheitsdienstleister Das Thema IT-Sicherheit steht in Politik und Wirtschaft ganz oben auf der Agenda. Inzwischen werden 1,7 Trillionen Bytes an Daten pro Minute in der Welt generiert. Das Potenzial der Daten, bekannt unter dem Begriff Big Data, ruft auch Begehrlichkeiten auf den Plan, die nicht im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft sind. Aus Sicht der Unternehmen, die im Rahmen einer aktuellen Studie der empirica Ag befragt wurden, kann sich der Standort Bonn zu dem Zentrum für IT-Sicherheit entwickeln, wenn die Stadt und ihre Partner sich in dem Feld entsprechend aufstellen. Aus diesem Grund sollten sich Bonn und die Region Rhein-Sieg mit hoher Intensität auf das Thema IT-Sicherheit konzentrieren und so das schon vorhandene, bundesweit gut sichtbare Image noch verbessern, das vor allem aus der Präsenz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) resultiert, einer Behörde, der eine hohe Kompetenz zugesprochen wird. Das Thema IT-Sicherheit birgt ein großes Potenzial für eine gezielte Entwicklung zu einem bundesweit bedeutsamen Kompetenzfeld. Der Ausspähskandal durch ausländische Nachrichtendienste wie den US-amerikanischen NSA (National Security Agency), zahlreiche Fälle von Identitätsklau im Internet und Sicherheitslücken beim Verschlüsselungssystem OpenSSL haben die Verletzlichkeit der digitalen Infrastrukturen verdeutlicht. Auch die Wirtschaft in der Region Bonn/Rhein- Sieg ist von der Gefährdung betroffen. Schätzungsweise Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Bonn/Rhein- Sieg haben in den Jahren 2012 und 2013 mit Cyber-Angriffen zu kämpfen gehabt. Diese Zahl nannte Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg vor kurzem. Der Branchenverband BITKOM kommt in einer Umfrage von Anfang 2014 zu dem Ergebnis, dass in den Jahren 2012 und 2013 insgesamt 31 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und elf Prozent der großen Unternehmen von IT-Sicherheitsvorfällen betroffen waren. In der Region Bonn/Rhein-Sieg gehören ca. 99 Prozent der Unternehmen zu den KMU. Schätzungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz gehen davon aus, dass der deutschen Volkswirtschaft durch das illegale digitale Abschöpfen von Wissen schon jetzt ein Betrag von 50 Milliarden Euro pro Jahr verloren geht. Hille: Das Dunkelfeld, so der Verfassungsschutz, dürfte noch wesentlich größer sein. Auch weil Informationen über den Verhandlungsstand an die Konkurrenz abfließen und Vertragsabschlüsse scheitern. Problem Cyberkriminalität Die Cyberkriminalität ist auch für Unternehmen durch die weltumspannende Verbreitung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien ein grassierendes und wachsendes Problem. Hiervon sind überproportional KMU tangiert, da dort das Bewusstsein für dieses Thema und damit entsprechende Präventionsstrategien noch nicht vollständig ausgeprägt ist. Die Abwehr von Angriffen aus dem digitalen Netz wird in Zukunft als eine Komponente von Unternehmenssi- 19

20 cherheit enorm an Bedeutung gewinnen, so der IHK-Hauptgeschäftsführer: Die meisten Attakken lassen sich allerdings schon durch Verschlüsselung, den Einsatz bewährter Soft- und Hardware und die Wahl eines vertrauenswürdigen Betreibers abwehren. Aber absolute Sicherheit gibt es nicht und wird es nicht geben: Das spüren auch die großen Unternehmen. Um die wachsende Internetkriminalität auch gesetzlich zu fassen, plant die Bundesregierung noch im Jahr 2014 die Verabschiedung eines sogenannten IT-Sicherheitsgesetzes. Big Data Riesenchance für neue Geschäftsfelder Auf der anderen Seite erschließen gerade die Erfordernisse der IT-Sicherheit und die riesigen Datenmengen, Big Data, die im Internet generiert werden, - mit den richtigen Instrumenten als Zugang - riesige Chancen für neue Geschäftsfelder. Diese Daten sind der Rohstoff von morgen. Und das gerade für mittelständische Unternehmen. Die Unternehmen in der Region Bonn/Rhein-Sieg profitieren von ihrer Nähe zu wissenschaftlichen Einrichtungen und öffentlichen Institutionen und Verbänden, die im Themenfeld IT- Sicherheit tätig sind. Neben den Unternehmen, deren Fokus in hohem Maße auf Produkte und Dienstleistungen im Bereich IT-Sicherheit gerichtet ist von der Softwareentwicklung bis hin zur Betreuung von sicheren Systemen und der Einrichtung von sicheren Rechenzentren-, werden nämlich in der Region durch die Arbeiten in verschiedenen Fraunhofer Instituten (u.a. als Kompetenzzentrum für das BSI und die Telekom) und den Hochschulen der Region neue Technologien entwickelt und Fachkräfte auf dem Feld der IT-Sicherheit ausgebildet. An der Schnittstelle von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Foto: Fotolia.de / Maksim Kabakou Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist der bundesweit wichtigste Akteur, der auf übergeordneter Ebene für alle Anwender geltende Sicherheitsstandards an der Schnittstelle zwischen Politik, Gesellschaft und Unternehmen entwickelt und hat seinen Hauptsitz in Bonn. Das BSI initiierte 2012 laut empirica-studie zusammen mit dem Bitkom e.v. die Allianz für Cybersicherheit (ACS), die darauf zielt, die private Wirtschaft verstärkt für 20

21 das Thema Cybersicherheit zu sensibilisieren. Laut Meldung aus dem Bundesinnenministerium soll das BSI mit bis zu 100 Personen verstärkt und in einem Neubau gegenüber dem Forschungszentrum Caesar örtlich zusammengeführt werden. Auch die in Bonn ansässige Bundesnetzagentur (früher RegTP) zählt zu den Impulsgebern für wettbewerbs- und verbraucherorientiertes Handeln und Sicherheit auf den ITK-Märkten. Aus der politischen Historie von Bonn heraus ist der nichtzivile Sicherheitsbereich in der Region stark vertreten. So hat das Bundesverteidigungsministerium nach wie vor seinen Hauptsitz in Bonn. Seit 2011 gibt es in Bonn das dem BSI unterstellte Nationale Cyber-Abwehrzentrum (NCAZ), dessen Hauptaufgabe der Schutz kritischer Infrastrukturen ist. Nicht zuletzt ist auch die räumliche Nähe zu einem Dienstsitz des Bundeskriminalamtes in Meckenheim bei Bonn von Bedeutung. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) residiert im Bonner Norden. Auch das Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT), der IT-Dienstleister des Bundesministeriums der Finanzen, hat seine Zentrale in Bonn. Weitere Infos Foto: Fotolia.de / macgyverhh ISSN IMPRESSUM WIRTSCHAFTSBILD Seit 1949 im Dienst der Sozialen Marktwirtschaft Kontaktorgan und Arbeitsmittel für Unternehmer, Freiberufler und Leitende Angestellte Herausgeber, Verlag und Druck: Union Betriebs-GmbH Egermannstraße Rheinbach Telefon 02226/802-0 Telefax 02226/ HRB AG Bonn Geschäftsführer: Rudolf Ley Bezugspreis monatlich 52,50 + MwSt. Erscheinungstermin: Dezember 2014 Internet: Chefredaktion: Andreas Oberholz (verantwortlich) Holbeinstraße Heiligenhaus Telefon 02056/57377 Telefon 02226/ (Verlag) Telefax 02056/ Projektleitung Redaktion: Marianne Wollenweber Projektleitung Anzeigen: Klaus Becker Anzeigenverwaltung: Elke Linstaedt Telefon 02226/ Telefax 02226/ Bildnachweis Titelseite: Fotolia.de: Blend Images, Dreadlock, Maksim Kabakou, Jörg Hackemann; Pixelio.de: Klaus Haupt Urheber- und Verlagsrecht: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Annahme des Manuskripts gehen das Recht zur Ver - öffent lichung sowie die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruck rechten, zur elektronischen Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von Sonderdru - cken, Fotokopien und Mikroskopien an den Verlag über. Jede Verwertung außerhalb der durch das Urheberrechtsgesetz festgelegten Grenzen ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. In der unaufgeforderten Zusendung von Beiträgen und Informationen an den Verlag liegt das jederzeit widerrufliche Einverständnis, die zugesandten Beiträge bzw. Informationen in Daten banken einzustellen, die vom Verlag oder von mit diesem kooperierenden Dritten geführt werden. Gebrauchsnamen: Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Wa renbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. 21

22 I T - F O R U M B O N N / R H E I N - S I E G Plattform für die Branche Die ITK-Branche ist in der Region Bonn-Rhein/Sieg im Aufwind. Aufgrund einer positiven Entwicklung der Branche in den letzten Jahren und der positiven Zukunftsperspektiven stellt die Branche inzwischen ein maßgebliches Standbein der Wirtschaftsentwicklung in der Region dar. Foto: Fotolia.de / everythingpossible Vor diesem Hintergrund hat die IHK Bonn/Rhein-Sieg bereits Anfang 2000 in Zusammenarbeit mit IT-Unternehmen der Region das IT-Forum Bonn/Rhein-Sieg initiiert. Das Forum Bonn/Rhein-Sieg versteht sich als Interessenvertretung der in der Region ansässigen IT-Unternehmen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vorhandenen Potenziale zu bündeln und transparent zu machen. Regelmäßige Veranstaltungen und Branchentreffs zu aktuellen Themen und Fragen bieten den Unternehmen 22 Möglichkeiten zu Information, Diskussion und Erfahrungsaustausch. Darüber hinaus betreibt das IT-Forum eine Internetplattform mit Presseartikeln aus den Unternehmen aus der Region, aktuellen regionalen IT-Terminen sowie weiteren Informationsangeboten rund um die Themen IT- Recht, Ausschreibungen sowie Ausund Weiterbildung. Die IHK setzt sich dafür ein, die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur für die Branche zu verbessern. Aber auch die Kooperation zwischen den Betrieben soll intensiviert werden. Bei Unternehmensgründungen und Spin-Offs aus dem Wissenschaftsbereich steht die IHK mit Rat und Hilfe zur Verfügung. Ebenfalls auf der Agenda: die Qualifizierung in Aus- und Weiterbildung sowie die Steigerung der Zusammenarbeit mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Weitere Infos it-forum.ihk-bonn.de

23 H O C H S C H U L E B O N N - R H E I N - S I E G Vorbildlich beim Gründungsradar Vor kurzem veröffentlichte der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft seinen Gründungsradar und bescherte damit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ein hervorragendes Ergebnis bei einem Ranking: Als Nummer 4 in Deutschland bei den mittelgroßen Hochschulen (5.000 bis Studierende) ist sie nun eine Hochschule mit Vorbildcharakter. Die vier Indikatoren, die dem Gründungsradar zugrunde liegen, sind die Verankerung, Sensibilisierung, Unterstützung und Gründungsaktivitäten bei der Förderung des Gründungsgeschehens. Insbesondere bei Verankerung und Aktivitäten schneidet die Hochschule Bonn-Rhein- Sieg mit vorbildlichen Leistungen ab. Besser platziert bei den mittelgroßen Hochschulen sind nur die Universitäten Lüneburg, Cottbus und Viadrina in Frankfurt/Oder. Eine aktive Gründungsförderung ist nicht nur für die Hochschulen von strategischer Bedeutung. Erfolgreiche Gründungsaktivitäten, so der Stifterverband, stehen auch in einem Zusammenhang mit der Entwicklung und Innovationstätigkeit und -fähigkeit des jeweiligen regionalen Umfelds. Hochschulen sorgen einerseits für einen Wissensund Technologietransfer durch Absolventen, die als hoch qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt gesucht sind. Andererseits haben Studierende, Absolventen oder auch Wissenschaftler durch die Gründung eines eigenen Unternehmens ganz andere Möglichkeiten ihre Ideen zu entwikkeln und innovative Produkte hervorzubringen. Hochschulpräsident Hartmut Ihne besuchte schon mehrfach Unternehmen von Absolventen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Die Begeisterung der Gründer, auch Jahre nachdem sie Unternehmer wurden, reißt mich immer wieder mit. Dabei spielt die Zahl der Mitarbeiter nicht alleine die entscheidende Rolle, sondern ihr Mut, neue Wege zu gehen und bei diesem Glauben an sich selbst und die eigenen Ideen viel zu riskieren. Sie sind, davon ist Ihne überzeugt, die Grundlage einer zukunftsstarken Gesellschaft, und deshalb misst er der Unterstützung der Ausgründungen auch große Bedeutung bei. Exzellentes Know-how in IT und Telekommunikation Kundenindividuelle Lösungen seit über 20 Jahren Verlässlicher Partner für den Mittelstand vor Ort Lievelingsweg Bonn Tel.:

24 HRBS Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Campus St. Augustin Fotos (2): Eva Tritschler Stark im regionalen Netzwerk Mit dem BusinessCampus Rhein-Sieg hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit der Kreissparkasse Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis als Mitgesellschafter ein regionales Netzwerk geschaffen, in dem sich Gründungswillige frühzeitig beraten lassen können und sich außerdem hochschulnah mit ihrem Unternehmen ansiedeln können. Zur Zeit firmieren rund 40 Unternehmen in den Räumen des BusinessCampus an den Standorten Sankt Augustin und Rheinbach; insgesamt waren es dort seit 2005 bisher 85 Unternehmen. Seit 1999 beobachtet die Hochschule das Gründungsgeschehen ihrer Studierenden und Absolventen und schätzt, dass über 200 Unternehmen seitdem aus der Hochschule hervorgegangen sind. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, gegründet 1995, ist eine junge Hochschule mit rund Studierenden, 145 Professorinnen und Professoren und 215 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ihr Campus erstreckt sich über die drei Standorte Sankt Augustin, Rheinbach und Hennef. Innovativer Studiengang Technikjournalismus/PR Der größte Fachbereich der Hochschule ist die Informatik mit rund Studierenden in sechs Studiengängen, darunter auch dem interdisziplinären Studiengang Business Information Systems (Wirtschaftsinformatik). Ergänzt wird das Studienangebot am Campus Sankt Augustin, unter anderem im Studiengang Maschinenbau in Verbindung mit dem innovativen Studiengang Technikjournalismus. Technikjournalisten sind Profis für Technikthemen in Zeitungen und Zeitschriften, Radio, Fernsehen und Internet. Sie verbinden journalistisches Können und technisches Know-how und erklären komplizierte, technische Zusammenhänge einfach und verständlich. Auch in der Kommunikation von Unternehmen oder der Öffentlichkeitsarbeit von Wissenschaftseinrichtungen sind ihre Kompetenzen gefragt. Daher verbindet der Studiengang eine fundierte journalistische Ausbildung mit den Grundlagen der Ingenieur- und Umweltwissenschaften. Ziel ist es, Experten für die Kommunikation von Technikthemen auszubilden. TREE-Institut setzt auf Zukunftsthemen In Richtung Nachhaltigkeit geht die Arbeit des Instituts für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE), die seit der Gründung des Instituts im Jahr 2013 an Fahrt gewonnen hat. Im Rahmen ihres bundesweiten Engagements beim Deutschlandstipendium hatte sich die SER-Group der Software-Hersteller hat seinen Sitz in Bonn entschlossen, zum Wintersemester 2013/2014 insgesamt 10 besonders begabte Studierende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in den Bereichen Informatik und Technikjournalismus mit einem Stipendium zu fördern. Als größter europäischer Software-Hersteller und Anbieter für integriertes Enterprise Content Management (iecm) im deutschsprachigen Raum besitzt SER das Vertrauen mittelständischer und großer Unternehmen aller Branchen. Soziales Engagement (Corporate Social Responsibility) und die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung neh- 24

25 Unterstützung von Unternehmensgründungen aus der Hochschule men bei SER einen hohen Stellenwert ein. Besonders die Nachwuchsförderung steht bei SER im Fokus des sozialen Engagements. Über die finanzielle Förderung hinaus haben die Stipendiaten die Möglichkeit, bei SER Praktika zu absolvieren oder aber auch ihre Bachelor- bzw. Masterthesis zu schreiben. Chancen für den Berufseinstieg bei SER bestehen speziell in den Berufsfeldern Software-Entwicklung und Technical Consulting im Bereich Professional Services. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg unterstützt Existenzgründungen aus der Hochschule, weil damit neue Technologien und Ideen transferiert werden. Darüber hinaus wird dem Gründungsantrag entsprechend ein Beitrag zur Wirtschaftsförderung geleistet. Die Hochschule stellt dafür neben einem Qualifizierungs- und Beratungsangebot in den Erweiterungsbauten in Sankt Augustin und Rheinbach Ansiedlungsflächen für junge Unternehmen zur Verfügung. Zur nachhaltigen Sicherung dieses Angebots ist die Hochschule eine Partnerschaft mit der Kreissparkasse Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis eingegangen und hat die BusinessCampus Rhein-Sieg GmbH gegründet. Hier werden Gründer und Gründungsinteressierte in allen Fragen de Unternehmensaufbaus beraten. Weiterhin bündelt die Hochschule hier weitere Aufgaben des Wissens- und Technologietransfers mit dem Ziel, die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft durch innovative Projekte zu stärken. Ihr Genuss ist Chefsache Forschung in den Informations- und Kommunikationstechnologien Forschung und Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien hat für die Hochschule besondere Bedeutung, nicht zuletzt wegen ihres industriellen Umfelds, das stark durch die Telekommunikationsbranche sowie die IT-Unternehmen der Region Bonn geprägt ist. Hier will sich die Hochschule als regionales Zentrum für innovative Dienstleistungen und Technologietransfer profilieren in enger Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen wie der Fraunhofer-Gesellschaft oder dem Forschungszentrum Jülich sowie den relevanten Unternehmen vom großen Konzern bis zu kleinen innovativen Unternehmen. Catering Full-Service Menüs Flying Buffet Showkochen Fingerfood Dekoration Equipment Weitere Infos Christoph Kappes Die Erlebnisgastronomie GmbH Bitzer Weg 7, Lohmar, Tel , Fax:

26 I T M O D E L L R E G I O N D I G I T A L E B I L D U N G B A D G O D E S B E R G Leuchtturmprojekt am Start Die digitale Entwicklung bietet enorme Chancen für jedermann. Das hat die Gründer der IT Modellregion Digitale Bildung dazu bewogen, die Initiative zu ergreifen und ihr Industrieprojekt für die Bürgerinnen und Bürger in Bad Godesberg ins Leben zu rufen. An ihrem Standort mit über gut gebildeten Einwohnern, mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Konzernen, Forschungseinrichtungen und Schulen wollen die Gründer der BG 3000 IT Modellregion um Simone Stein-Lücke zeigen, was die IT-Wirtschaft ermöglichen und wie jeder Einzelne davon profitieren kann. Die IT-Modellregion Digitale Bildung soll Bad Godesberg in den kommenden Jahre in eine permanente virtuelle Cebit verwandeln, Menschen und Unternehmen miteinander ins Gespräch bringen, Anwendungen testen und weiter entwikkeln, um ein großes internationales Schaufenster der digitalen Welt zu werden ein Leuchtturmprojekt für ganz Deutschland. Zum Wissenschaftlichen Beirat für Forschung und Entwicklung des Projektes gehört auch IHK-Präsident Wolfgang Grießl, aber unter anderem auch Vertreter des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), der Abteilung Digitale Gesellschaft am Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn und es IT-Systemhauses Bechtle GmbH. Begleitet wird die IT-Modellregion durch eine Smart University und vor allem durch umfassende Information und Kommunikation auf allen Kanälen. Von der klassischen Medienarbeit über regelmäßige Filmprogramme bis zu Social Media. Wichtig ist den Gründern, dass über jeden Schritt und jedes Projekt breit berichtet wird nach innen wie nach außen. Dies soll einer der wesentlichen Benefits sein für ganz Deutschland: die Begeisterung und der Erfolg sollen in die Fläche getragen werden, so dass immer mehr IT-Unternehmen ihr Wissen auf neue, innovative Art zu den Menschen bringen und eine echte Win- Win-Win Situation entsteht. Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) Die Digitalisierung ist für eine Zielgruppe in Deutschland ganz besonders wichtig: die kleinen und mittleren Unternehmen. Der Mittelstand, der unser Land zusammenhält und von dem und mit dem die große Mehrzahl unserer Bevölkerung lebt. Die BG 3000 IT-Modellregion hat sich das Ziel gesetzt, KMU behilflich zu sein als Trendscout und Guide durch komplexe Anwendungen und Softwares und in der Vermittlung von Social- Media-Kompetenz. Was ist sinnvoll, was muss ich haben, was vielleicht nicht? Wir möchten, dass im Sinne einer guten Nachbarschaftshilfe, ein Know-how-Transfer stattfindet und ein Problembewusstsein gestärkt wird, dass alle miteinander im Gedanken vereint, die Geschäfte morgen noch besser, effizienter und erfolgreicher machen zu können und so in Bad Godesberg eine gute Zukunft und stabile, expansive Arbeitsplätze aufzubauen. 26

27 fügung gestellt und diskutiert werden. Außerdem sollen auch Zielgruppen erschlossen werden, die sich heute noch gar nicht mit digitalen Medien auseinander setzen und vollständig Foto: Fotolia.de / goodluz offline sind. Dabei geht es auch um ältere Bürgerinnen und Bürger, die angesprochen werden, um den Einstieg in die moderne Welt zu finden. Aber auch Top-Thema Medienkompetenz bereit, um ihre Erfahrungen weiter zu Firmen sind Adressaten, da sie häufig zu klein für große IT-Lösungen sind verbreiten. und kein Fachwissen im eigenen Haus Weltweit werden inzwischen smarte Endgeräte und dazu passen- Smart University haben, die bisher vor Kosten und häufig aus Unkenntnis vor neuen Wegen de pädagogische Konzepte einge- zurückschrecken, und sich damit einer setzt, um Lehrinhalte auf zeitgemä- Mit der Smart University will die In- Weiterentwicklung und einer größe- ße, leichte und motivierende Weise itiative in Vortragsreihen, in B2B-Pro- ren Effizienz und Rentabilität entge- zu vermitteln. Gerade an Schulen grammen und in Kleingruppen attrak- genstellen. und im Unterricht hat Deutschland tive Lernangebote vorstellen, die Die Betreuung, Verwaltung, Ent- noch einen großen Aufholbedarf, Freude bereiten und ganz leicht zu wicklung und Vermarktung der BG den die Initiatoren modellhaft in Bad handhaben sind. Alle Vorträge und 3000 IT-Modellregion wird durch ei- Godesberg auflösen möch- Präsenzangebote mit Exper- ne eigene Service GmbH übernom- ten. Dazu sollen zunächst ten aus der praktischen men. Hier laufen alle Fäden zusam- einmal die Lehrerin- IT, finden sich auch men, werden die Forschungs- und nen und Lehrer begleitend auf der Entwicklungsprojekte akquiriert und ausgebildet Homepage als koordiniert. Die Aktivitäten der Mo- werden. Manuskript, dellregion werden einem breiten Pu- Sie sollen Präsentation blikum über die Medien zur Verfü- animiert oder Film zum gung gestellt. werden, neue Selbststudium. Aufgabe der Service GmbH ist es Wege zu beschreiten Leicht, bebildert und mit außerdem, die Aktivitäten des Wissen- und sich neuen didakti- großem Unterhaltungswert, schaftlichen Beirats und der Smart schen Ideen zu öffnen. In ei- denn die Programme sollen University zu unterstützen, die Gre- nem zweiten Schritt werden Spaß vermitteln. mienarbeit zu lenken und den Dialog Schulen bei der entsprechenden Ausstattung unterstützt. Vorbildliche Schulen, wie die Bonn International School, die Tablets seit Jahren im Unterricht einsetzen, sind bereits Teil der IT-Modellregion und sie stehen Die BG 3000 IT Modellregion legt besonderen Wert darauf, dass alle verfügbaren Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, die Bad Godesberg zu Tage fördert, den Menschen auch über die Region hinaus zur Ver- mit der Wirtschaft herzustellen. Weitere Infos Foto: Fotolia.de / vectorfusionart 27

28 B O N N E R I D E E N B Ö R S E / I D E E N M A R K T Kreative Unternehmen gesucht Die Bonner Kreativwirtschaft bildet ein großes wirtschaftliches Potenzial für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis. Es sind junge, innovative Unternehmen, die auch Impulse für Industrie, Handel und andere Branchen geben können. Die vielen kleinen und Kleinstunternehmen benötigen Unterstützung und Vernetzung. Deshalb hat die IHK vor zwei Jahren eine eigene Initiative zur Kreativwirtschaft gestartet, mit neuen Veranstaltungsformaten wie der Bonner Ideen Börse, bei der sechs Kreative ihre Ideen im podium49 in der Bonner Südstadt präsentieren, oder dem Ideenmarkt. Mit ihren innovativen Veranstaltungsformaten wie der Bonner Ideen Börse und dem Ideenmarkt wollen die IHK Bonn/Rhein-Sieg und das Podium49 kreative Unternehmen und Ideen unterstützen und ihnen eine Bühne bieten. Sechs Kreative aus unterschiedlichen Bereichen stellen bei der Ideen Börse ihre Vorschläge oder Innovationen vor, sie sollen die Gäste von ihrer Idee, ihrem Produkt, ihrer Dienstleistung überzeugen - ohne große Hilfs- oder Präsentationsmittel. Sie haben an einem Stehtisch zehn Minuten Zeit, für sich und ihre Ideen zu werben bzw. Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen. Nach sechs Runden wählen die Gäste die Idee des Abends aus. So kürten die Gäste bei der 12. Bonner Ideenbörse am 24. Februar 2014 guiders.de zur Idee des Abends, eine Internetplattform für geführte Touren, die Outdoor-Guides und Outdoor-Begeisterte zusammenbringt. 700 registrierte Anbieter offerieren dort inzwischen verschiedene Touren von einer Jogging-Stadtführung bis zur Alpenüberquerung. Wir wollen den Kreativen ein Podium bieten, Kreativität in der Wirtschaft fördern und die Kontakte in den unterschiedlichen Branchen der Kreativwirtschaft verbessern, sagt IHK-Pressesprecher Michael Pieck. Kreative können sich formlos per bewerben. Neue Chancen für Kunst und Internetplattform Fotos (2): Juliane Wanhoff Gästen jeweils innovative, kreative, außergewöhnliche Unternehmen bevorzugt aus der Kreativwirtschaft mit ihren Ideen, Produkten oder Dienstleistungen. Das Spektrum reicht von Mode und Design bis zur Kunst. ARTSURPRI- SE.EU von Juan Petry aus Windeck, ein internationales Kunstprojekt, das Künstlern die Möglichkeit gibt, eigene Kunst in Schachteln in Automaten anzubieten, gehörte bei einer der letzten Ideenmärkte zu den Gewinnern. Für diese gibt es Gutscheine, Beratungsleistungen oder sonstige Unterstützung der Förderer, Unterstützer und Sponsoren. Der Ideenmarkt ist eine kreative Leistungsschau von Unternehmen aus Bonn/Rhein-Sieg, die an die bekannten Bonner Ideenbörsen anknüpft. Zu den Projektpartnern und Förderern gehörten neben der Kreissparkasse Köln unter anderem die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn, die Deutsche Telekom, die Sparkasse KölnBonn sowie die Firma Knauber. Mit dem Ideenmarkt eröffnen die IHK Bonn/Rhein-Sieg und Podium49 den Kreativen neue Chancen, ihre Geschäftsideen einem fachkundigen Publikum zu präsentieren und mit kompetenten Partnern aus Wirtschaft und Organisationen weiter zu entwickeln und entsprechende Netzwerke zu nutzen. Weitere Infos Ähnlich funktioniert der Ideenmarkt Neue Chancen für Kreative aus der Region, den die IHK Bonn/Rhein-Sieg und das podium49 ausrichten. Dort präsentieren sich den 28

29 K R E A T I V K O N Z E P T Eine starke Idee muss heute auf viele Töpfe passen Die Bonner Werbeagentur Kreativ Konzept gibt es seit fast 25 Jahren. Sie gehört damit zu den Alteingesessenen. Aber kreative Bequemlichkeit erlaubt man sich dort trotzdem nicht. Dafür ändern sich Markt und die Möglichkeiten viel zu schnell. Wir sprachen mit Geschäftsführerin Nicole Hölscher (41) über den Standort Bonn und die Kreativ-Branche in der Beethovenstadt. Über zwei Jahrzehnte am Markt. Immer noch Kreativ mit Konzept? Nicole Hölscher: Sicher. Früher brauchte man allerdings nur eine starke Idee, die in Anzeigen, Plakaten, TV und Funk in Szene gesetzt wurde. Heute ist durch Internet, Social Media, YouTube, Viralkampagnen und Co. ein neues Kommunikationsuniversum entstanden. Umfassend und hektisch wie nie. Aus Sender-Empfänger-System wurde Echtzeit-Kundendialog. Eine starke Idee braucht man immer noch. Aber die muss als Deckel auf viel mehr Töpfe passen. Das macht s nicht einfacher. Aber da sind wir stark Früher war s besser? Nicole Hölscher: Nein, anders. Überschaubarer, gerade in den Wechselwirkungen der Maßnahmen. Aber auch nicht so spannend. Heute gibt es viel mehr Stellschrauben. Das ist sehr reizvoll für uns, aber auch riskanter. Wer Veränderungen und ihre Geschwindigkeit verkennt, scheitert. Kein Grund, ängstlich zu sein. Aber immer einer, sich permanent zu hinterfragen, aufwändige Maßnahmen zu evaluieren und stets zu schauen, was sich gerade wie schnell ändert. Also Effizienz sicherzustellen. Wie hat sich Kreativ Konzept verändert? Nicole Hölscher: Viel mehr Online-, Social Media und Bewegtbild-Kompetenz, mehr multimediale Verlängerung von klassischen Maßnahmen, mehr Planungs- und Beratungs-Kapazitäten. Abschied von der überstrapazierten Full-Service- Nicole Hölscher, Geschäftsführerin Kreativ Konzept Agentur, die alles selbst leisten will. Stattdessen Zusammenarbeit mit Spezialisten, die wir bei Bedarf zusammenführen und steuern. Heißt für unsere Kunden: Bezahlbare Topleistung auf aktuellem Stand. So behält man Spaß aneinander und geht gemeinsam mit der Zeit. Also unter dem Strich selbst schrumpfen? Nicole Hölscher: Im Gegenteil. Wir sind mit aktuell rund 25 Festangestellten noch leistungsstärker. In dieser Aufstellung sind wir für mittelständische, aber auch für Konzernkunden viel interessanter. Hinzu kommt neue, praxisnahe Kompetenz im internationalen Marketing. Das ist gut. Zudem haben wir ein Büro in Berlin etabliert, auch wenn Bonn Basis und Heimat bleibt. Aber es hilft nix: In Berlin ist manches schneller, direkter und extremer. Da mischen wir im Kundensinn mit. Zum Beispiel? Nicole Hölscher: Film und Bewegtbild. Wir haben inzwischen mehr als 60 Imagefilme, TV-Spots und Web-Videos für den crossmedialen Einsatz realisiert. Mit sehr unterschiedlichen Budgets. Für kleine und große Kunden, wie zum Beispiel die Möbelmarke Musterring, den Solarkonzern SolarWorld oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Vieles davon ist in Berlin gelernt. Heute sind wir Bonner Spezialisten, die bundesweit empfohlen werden. Ähnliches gilt auch in anderen Bereichen. Das ist unsere Zukunft. A N Z E I G E 29

30 W I S S E N S C H A F T S R E G I O N B O N N / R H E I N - S I E G Digitales Jubiläum Beethoven 2020 kommt Foto: Fotolia.de / lapas77 Die Region Bonn ist traditionell ein bedeutender Forschungs- und Wissenschaftsstandort, der in den letzten Jahren in erheblichem Umfang weiter ausgebaut worden ist. Die Stadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler bilden gemeinsam mit den ansässigen Wissenschafts-und Forschungseinrichtungen die Wissenschaftsregion Bonn. Die digitale Wirtschaft und Gesellschaft in all ihren Facetten und Möglichkeiten ist hier ein Schwerpunkt. Auch beim Jubiläum zum 250. Geburtstag des Komponisten Beethoven 2020 wird die digitale Kultur eine große Rolle spielen. Zu den bedeutendsten Wissenschaftseinrichtungen in der Wissenschaftsregion Bonn zählen unter anderem sechs Hochschulen, fünf Fraunhofer Institute, davon im Fraunhofer Institutszentrum Birlinghoven die drei Institute FIT, IAIS und SCAI sowie das eng mit der Max-Planck-Gesellschaft assoziierte Forschungszentrum caesar, das Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Wissenschaftszentrum Bonn, mit den dort ansässigen 22 nationalen und internationalen Wissenschaftsorganisationen. Mit diesen und vielen weiteren bedeutenden Einrichtungen hat sich die Wissenschaftsregion Bonn zu einem der führenden Standorte für Forschung, Entwicklung und Innovation entwickelt. Unter der Dachmarke Wissenschaftsregion Bonn werden von den hiesigen Wissenschaftseinrichtungen zahlreiche Gemeinschaftsaktivitäten durchgeführt. Der hohe Grad an regionaler und internationaler Vernetzung, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen, ein Netzwerk zur koordinierten Förderung von Unternehmensgründungen aus der Forschung sowie neue Formen der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Kultur sind wichtige Merkmale der Wissenschaftsregion Bonn. Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven Das Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven (IZB) ist einer der großen außeruniversitären Forschungsstandorte der Informations- und Kommunikationstechnologien in Deutschland. Rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen und entwickeln in den drei Fraunhofer-Instituten für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI, Angewandte Informationstechnik FIT, Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, sowie den zwei Außenstellen des Fraunhofer-Instituts FO- KUS (Berlin) und des Fraunhofer-Instituts SIT (Darmstadt) anwendungsnahe Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Vertragspartner und Auftraggeber sind Industrieund Dienstleistungsunternehmen sowie Bund, Länder und die Europäische Kommission. Ferner sind auf dem Fraunhofer-Campus Verwaltungs- und Infrastruktureinheiten der Fraunhofer-Gesellschaft angesiedelt. Cloud Computing und Data Mining Der Arbeitsschwerpunkt der Institute liegt auf der angewandten Forschung zum Nutzen für Unternehmen. Die Institute sind mit den Universitäten Bonn und Köln und der RWTH Aachen über Lehrstühle der Institutsleiter eng verbunden. Darüber hinaus kooperiert das IZB strategisch, personell und in gemeinsamen Projekten mit dem Bonn- Aachen International Center for Information Technology B- IT, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Aktuelle Forschungsinhalte des Zentrums sind unter anderen: Cloud Computing die Ausweitung des Internets auf beliebige informationstechnische Dienste und die serviceorientierten Architekturen (SOA), mit denen Softwareentwicklungen und Geschäftsprozesse auf eine neue Basis gestellt werden, 30

31 Data Mining die Bewältigung der Datenflut durch automatisierte Extraktion von Wissen aus Daten, Mensch-Maschine-Interaktion die Anpassung von Geräten und Systemen an die Umgebung des Nutzers und seine spezifischen Arbeits- und Lebensbedingungen, Numerische Simulation Simulationstechniken, die auf den weltweit schnellsten Lösungsverfahren für große Gleichungssysteme beruhen. SCAI: Partner der Wirtschaft für Computersimulation Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI ist Partner der Wirtschaft für Computersimulation und Optimierung sowie für Informationsextraktion aus großen Datenbeständen. Das Institut simuliert und optimiert industrielle Anwendungen, entwickelt Software für Produktentwurf, Produktion, Planung und Logistik und realisiert Berechnungen auf Hochleistungscomputern. Ziel dabei sind kürzere Entwicklungszeiten, weniger und kostengünstigere Experimente sowie optimierte Verfahrensabläufe. FIT: Menschengerechte Gestaltung von IT Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT gestaltet die Zukunft mit neuen marktorientierten Produkten. Die Wissenschaftler arbeiten in interdisziplinären Teams und verknüpfen Wissen aus der Informationstechnologie mit Fragen aus anderen Lebensbereichen. Das Ziel: ganzheitliche Systementwicklung, angefangen von der Validierung von Konzepten oder Prototypen bis hin zu Entwurf und Implementierung innovativer Kundenlösungen. Im Fraunhofer FIT entwickelte Systeme unterstützen unter anderem Ärzte bei Operationen und beschleunigen die Medikamentenentwicklung. Durch internetbasierte Kooperationsplattformen und Prozessoptimierung steigern sie die Effizienz von Unternehmen. Software-Lösungen in den Bereichen Internet-Communities und Datenbankvisualisierung wurden international ausgezeichnet und über Spinoffs erfolgreich auf den Markt gebracht. Die Kernkompetenzen des Instituts im Bereich der menschengerechten Gestaltung von IT sind zudem in Kompetenzzentren zu 31

32 Usability Engineering sowie Web Compliance Engineering konzentriert. Das Kompetenzzentrum MIKMOD entwickelt mikroanalytische Simulationsmodelle und andere Analyseinstrumente für die Planung und Folgenabschätzung von Steuer- und Transfergesetzen des Bundes und wendet sie im Auftrag mehrerer Bundesministerien an. Die Geschäftsfelder liegen unter anderem in der benutzerorientierten Softwaretechnik, Entscheidungs- und Prozessunterstützung, Informatik in den Lebenswissenschaften, mobiles Wissen usw. IAIS: Potenziale von Daten nutzen IAIS erforscht und entwickelt innovative Systeme, um Daten zu analysieren und Informationen zu erschließen. Die Forschung des IAIS versetzt Unternehmen in die Lage, mehr aus Daten zu machen. Dabei bestimmen die Geschäftsfelder Marketing, Marktforschung & Mediaanalyse, Unternehmensplanung & Controlling, Digital Media Asset Management, Process Intelligence, Preventive Security, Hightech-Erlebnisräume, Medienproduktion und Adaptive Robotik die Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Fraunhofer IAIS. Die Geschäftsfelder des Instituts sind auf den Bedarf der Kunden, Auftraggeber und Entwicklungspartner ausgerichtet. Mit der Universität Bonn (Fachbereich Intelligente Analyse- und Informationssysteme) besteht eine enge Kooperation. Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen Netzwerke und Kooperationen in der Wissenschaftsregion zielen auch darauf, die Standortvorteile international sichtbar werden zu lassen. Die Wissenschaftsnacht mit bis zu Besuchern zum Beispiel wird gemeinsam organisiert und finanziert von der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler, der Universität Bonn, dem Deutsches Museum Bonn und dem Wissenschaftszentrum Bonn. Im Jahr 2000 hatte das Event erfolgreich Premiere und wird nun alle zwei Jahre mit jeweils neuen Leitthemen und Präsentationen gefeiert. In diesem Jahr ging es um die Digitale Gesellschaft. Künftig werden auch die Stadt Bonn und die Universität Bonn enger zusammenarbeiten, um Wissenschaft und internationale Einrichtungen produktiver zu vernetzen. Um digitale Technologien und durch sie initiierte Veränderungsprozesse soll es in einem Projekt gehen, das medienund kulturwissenschaftliche Expertise, Informatik, international ausgerichtete Medien- und Kulturinstitutionen sowie Telekommunikationsunternehmen in Dialog bringt. Auch bei den Planungen zu Beethoven 2020 zum 250. Geburtstag des Komponisten werden Entwicklungen der digitalen Kultur eine Rolle spielen. Geeignete Veranstaltungsformate werden derzeit entwickelt. Weitere Infos Foto: Pixelio.de / M.E. 32

33 F R A U N H O F E R - I N S T I T U T I A I S Big Data Analytics Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin hat sich darauf spezialisiert, große Datenmengen, die in Geschäftsprozessen, urbanen Infrastrukturen und im Internet entstehen, zu analysieren, auszuwerten und einen Nutzen daraus zu ziehen. Unternehmen und der öffentliche Sektor profitieren von den IT-Lösungen des Sankt Augustiner Instituts. Foto: Pixelio.de / Bernd Kasper Aktuelle Projekte der rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen anschaulich, was sich eigentlich hinter dem diffusen Begriff Big Data verbirgt. So finden sie in den Daten von Kreditkarten-Transaktionen beispielsweise Muster, die auf einen Betrug hinweisen. Und die riesigen Mengen an Medieninhalten im Internet lassen sich mit IT-Lösungen in neuen Arten zusammentragen und aufbereiten. Der Trend rund um Big Data ist auch in der Kreativwirtschaft angekommen. Insbesondere Medienunternehmen, Kulturinstitutionen und die Werbewirtschaft profitieren von Fraunhofer-Lösungen für den Kultur- und Kreativsektor. Das Fraunhofer IAIS entwickelt zum Beispiel ein System, das auf einer interaktiven Landkarte zeigt, auf welcher Straße wie viele Menschen unterwegs sind. Die Werbewirtschaft kann mit der sogenannten Mobility Map zukünftig etwa besser entscheiden, ob es sinnvoll ist, an einer Straße ein Plakat für eine bestimmte Zielgruppe aufzustellen. Der Clou: Die Forscher verknüpfen in der Mobility Map viele unabhängige Daten miteinander. Zum einen wertet das System feste statistische Größen wie die Einwohnerdichte, die Arbeitsplatzdichte und frühere Frequenzzählungen aus. Zum anderen kommen Mobilfunkdaten hinzu es wird also geschaut, wie die Mobilfunkzelle an der bestimmten Straße ausgelastet ist. Rückschlüsse auf persönliche Bewegungsprofile sind damit zu keiner Zeit möglich. Als Puzzlestein für das Frequenzaufkommen sind diese Daten wichtige Details, die helfen Außenwerbung besser zu plazieren. Audio-Mining-Technologie Auch Medienunternehmen verwenden IT-Lösungen aus Sankt Augustin. Durch die sogenannte Audio-Mining-Technologie ist es möglich, Hörfunk-Stücke, Filme und Nachrichten automatisch zu analysieren und in Text zu transkribieren. 33

34 So kann man ganze Mediatheken nach bestimmten Namen oder Unternehmen durchsuchen. Sie sind deswegen nicht nur auf die wenigen Meta-Daten angewiesen, sondern jedes gesprochene Wort wird ausgewertet. Sucht man beispielsweise nach dem Begriff Bundesliga, erscheinen alle Beiträge, in denen das Wort Bundesliga gesagt wird. Zusätzlich zeigt das System, an welcher Stelle im Film das Wort fällt. Am Ende des Films bekommt der Zuschauer auf Basis der Inhaltsanalyse außerdem weitere Artikel, Filme oder Audios vorgeschlagen, die ein ähnliches Thema behandeln. Das Nutzerverhalten kann ebenfalls berücksichtigt werden. Smart Recommendation heißt das System. Damit hören die Möglichkeiten aber nicht auf: Schon während die Filme oder Audios laufen, analysiert das Programm den Inhalt. Und kann durch Content Enrichment beispielsweise eine thematisch passende Werbung an der richtigen Stelle einspielen. Mehrere öffentlichrechtliche Rundfunkanstalten setzen Audio Mining bereits ein. Der Privatsender Pro7Sat.1 benutzt die Technik seit mehreren Jahren für sein Video-Lexikon der Sendung Galileo. Darüber hinaus können Unternehmen mit Text Mining analysieren, wie Nutzer im Internet über ihre Produkte, Dienstleistungen und relevante Themen sprechen. Ein Angebot des Fraunhofer IAIS ist beispielsweise das Emotionsradar. Dahinter steckt ein Algorithmus, der Emotionen in tausenden Beiträgen aus Internetforen, Blogs und sozialen Medien erkennt und auswertet. Das bietet großes Potenzial für Unternehmen. Denn das System gibt ihnen ein direktes Feedback zu ihren Produkten. Nach der Auswertung bietet sich die Möglichkeit, die Werbestrategie anzupassen oder Produktprobleme zu beheben. Deutsche Digitale Bibliothek vernetzt kulturelles Erbe Für ein anderes Projekt haben die Fraunhofer-Experten für die digitale Zukunft den Blick in die Vergangen heit gewandt auf die zahlreichen Bibliotheken und Archive, in denen Generationen von Studenten und Wissenschaftlern Bücher und historische Dokumente mühsam recherchiert haben. Zum Suchen zwischen Bücherregalen gibt es jetzt eine digitale Alternative: Unabhängig von Standort und Öffnungszeiten der Einrichtungen lassen sich aus der Deutschen Digitalen Bibliothek Informationen über digitalisierte Kulturgüter am heimischen Computer oder Arbeitsplatz abrufen. Das Fraunhofer IAIS hat dazu die technische Infrastruktur entwickelt, die sich auch auf weitere digitale Bibliotheken und Archive anwenden lässt. Das System ermöglicht nicht nur eine schnelle Suche nach Kulturschätzen, sondern macht mit wenigen Klicks zusätzliche Informationen zugänglich etwa zu anderen Werken des Künstlers oder Werken weiterer Künstler der gleichen Epoche. Seit März 2014 hat die Deutsche Digitale Bibliothek ihren Regelbetrieb aufgenommen und ist das zentrale Portal für das kulturelle und wissenschaftliche Erbe Deutschlands im Internet. Das Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven (IZB) Foto: Fraunhofer-Gesellschaft 34

35 Foto: Pixelio.de / Maik Schwertle M E D I E N S T A N D O R T B O N N Stark in Multimedia Bonn war als langjährige Bundeshauptstadt ein Medienzentrum der Republik. Heute sind Bonn und die Umgebung stärker auf Agenturen und Verlage fokussiert, die sich im Umfeld von UN-Organisationen und Behörden zu einem bedeutendem Wirtschaftsfaktor entwickelt haben. Auch hier gewinnt die digitale Kommunikation stark an Bedeutung. Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis sind nicht nur ein qualitativ hochwertiger Medienstandort mit internationaler Ausstrahlung, sondern auch ein Zentrum für Werbe- und Kommunikationsagenturen, freie Journalisten und weitere Mediendienstleister, die das dichte Informationsangebot aus Politik, Internationalem, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in der international ausgerichteten Tagungs- und Konferenzstadt nutzen können. Mit dem Bonner General-Anzeiger verfügt die ehemalige Bundeshauptstadt über eine auch überregional bedeutsame Tageszeitung, die für das hohe Niveau ihrer investigativen Berichterstattung mehrfach mit hohen Preisen ausgezeichnet wurde. Hinzu kommen weitere Tageszeitungen: die Bonner Rundschau, die ehemals primär katholische Leserkreise ansprach, die Rhein-Sieg-Ausgabe des Kölner-Stadt-Anzeigers sowie eine eigene Bonn-Ausgabe des Kölner Express, eines auflagenstarken Boulevardblatts, das 1967 vom Kölner Verlag Dumont Schauberg als liberale Alternative zur Bild-Zeitung gegründet wurde. Wie viele Verbände hat auch die Aktion Mensch ihren Sitz in Bonn und gibt hier das vierteljährlich erscheinende Printmagazin Menschen heraus, im Bonner Magazin Ohrenkuss schreiben Menschen mit Down-Syndrom über das, was sie bewegt. Dagegen richtet sich das Magazin MOSKI- TO ganz gezielt an Familien mit Kindern in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis. Zu dem vielfältigen Zeitschriftenmarkt gehört unter anderem auch bon(n)jour, ein Magazin mit lokalen und regionalen Themen aus Kultur, Tourismus, Wirtschaft, Politik, Aktualitäten, Gastronomie, Sport und Historie und interessanten Kolumnen. Wie bon(n)jour informiert auch die aus das Alternativbewegung hervorgegangene Bonner Stadtmagazin Schnüss über das umfangreiche Kultur- und Freizeitangebot der Region. Zu den Highlights des Bonner Medienmarktes gehört der erfolgreiche Lokalsender Radio Bonn/Rhein-Sieg. Mit durchschnittlich über Hörern und einem Marktanteil von 21 Prozent ist der im Mai 1991 gegründete Privatsender klarer Marktführer in der Region, unter anderem vor den Sendern 1LIVE, WDR 2 und SWR3. Deutsche Welle erreicht über 100 Millionen Menschen Als Medienplatz für das Fernsehen hat Bonn im Vergleich zu seiner Zeit als deutsche Regierungs- und Parlamentszentrale abgespeckt. Das WDR Studio Bonn ist seit 2007 mit dem lokalen Nachrichtenmagazin Lokalzeit (3. Programm) erfolgreich auf Sendung. 24 Stunden auf Programm ist der Bonner Sender Phönix. Der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF ging im April 1997 an den Start. Phönix besticht durch Direktübertragungen beispielsweise von Bundestagsdebatten, wichtige politische Tagungen, 35

36 Hauptsitz der Deutschen Welle, im Hintergrund der Post Tower Foto: Presseamt Bundesstadt Bonn ausführliche Wahlberichtserstattungen, wichtige historische Dokumentationen und Gespräche und Analysen mit Politikern und Experten. Phönix überträgt die Tagesschau um 20 Uhr und das ZDF- heute journal um Uhr als Service für Hörbehinderte auch in Gebärdensprache. Bonn ist nach wie vor ein wichtiger Medienstandort für globale Themen. Die Stadt hat ein weltweit beachtetes Profil entwickelt, als Ort des internationalen Dialogs und als deutsche Stadt der Vereinten Nationen mit den Schwerpunkten Umwelt und Entwicklung. Neben den Bundesbehörden und den UN-Sekretariaten erzeugen die 170 international tätigen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen und weitere Akteure des Natur- und Klimaschutzes sowie der Entwicklungszusammenarbeit einen hohen Ausstoß an Informationen und Nachrichten. Im ehemaligen Bonner Regierungsviertel, das heute den UN-Campus beherbergt, ist die Bundespressekonferenz mit einer Außenstelle vertreten. Auch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat weiterhin einen Sitz in Bonn. Ebenfalls in der Nähe des ehemaligen Regierungsviertels ist die Bundeszentrale für Politische Bildung untergebracht. Vor allem der Auslandssender Deutsche Welle ist nicht nur ein wichtiger Mittler für deutsche Kultur und Sprache und ein Anwalt der freien Information und der freien Meinungsäußerung in Ländern, in denen demokratische Rechte nicht selbstverständlich sind. Mit seinem Hauptsitz im Schürmann-Bau in unmittelbarer Nachbarschaft des Hauptgebäudes des UN-Campus setzt der Sender in seiner Berichterstattung und vielen Veranstaltungsformaten einen Schwerpunkt auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen aus Bonn. Die Deutsche Welle sendet in 30 Sprachen und erreicht Woche für Woche mit traditionellen Angeboten und neuen Plattformen über 100 Millionen Menschen weltweit Audio und Video im Media-Center, als Live-Stream oder on demand, am heimischen PC oder mobil, Multimediaprojekte, Themenblogs und Dialog in Sozialen Medien. Einen besonderen Stellenwert für den Medienstandort Bonn/Rhein-Sieg hat auch die Wissenschaftspressekonferenz (WPK). Der Verein wurde 1986 gegründet und hat seinen Sitz im Bonner Wissenschaftszentrum in der Ahrstraße. Ziel der WPK ist es, die Qualität im Wissenschaftsjournalismus zu fördern. Dazu bietet sie ihren Mitgliedern Seminare, Hintergrundgespräche und Recherchereisen an sowie Workshops zur beruflichen Fortbildung. In der Öffentlichkeit tritt die WPK als Veranstalter von Diskussionsrunden auf, mit denen sie den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft beleben will. Agentur-Zentrum Bonn/Rhein-Sieg In der Bonner Zeit als Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland hat sich eine breit aufgestellte PR- und Kommunikationsbranche mit einer vielfältige Angebotspalette entwickelt. Zu ihr gehören in Bonn und in der Rhein-Sieg- Region weit über 100 mittlere und kleine Agenturen, freie Journalisten, Grafiker, Fotografen sowie Druckereien. Einige von ihnen haben ihren Sitz inzwischen nach Berlin verlagert, andere sind in beiden Städten präsent oder haben sich ganz für den Verbleib am Rhein entschieden. Vor dem Hintergrund der Möglichkeiten moderner Kommunikationsmittel bietet der Standort fern von Berlin generell keine unüberbrückbaren Hürden mehr. In Bonn profitiert diese Branche von den potenziellen Auftraggebern aus dem Spektrum der ansässigen obersten Bundesbehörden, unter ihnen die fünf Bundesministerien mit Erstsitz in Bonn, den 36

37 UN-Organisationen, international agierenden Organisationen und Nicht-Regierungs-Organisationen, die auf die Zuarbeit von Public Relations-, Kommunikations- und Event- Agenturen angewiesen sind. Auftraggeber sind aber auch Verbände, Unternehmen und andere gesellschaftliche Gruppen, die vermehrt ihre Ziele und Leistungen kommunizieren. Mit PR für die Wissensgesellschaft wirbt die Bonner Kreativagentur iserundschmidt, die beispielsweise im Wissenschaftsjahr 2014 für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Deutsche Museum Bonn in der Bundeskunsthalle die Talkreihe Follow me mit dem ARD-Moderatoren Ranga Yogeshwar produziert hat. Die Siegburger Kommunikationsagentur Schaab PR ist bereits seit 25 Jahren besonders lokal aktiv mit Werbekampagnen, Plakataktionen bis hin zu Produktion von Film-, Online- und Printmedien. In einer Non-Profit-Aktion für die WDR Lokalzeit Bonn entwickelte das Schaab-Team erfolgreich die Kampagne Rhein. Gar kein Badespaß, um die Gefahren des Rheins erlebbar zu machen. Auch die Werbeagentur Maas mit Sitz im Herzen Bad Honnefs ist seit über 25 Jahren in der rheinischen Kreativwirtschaft bekannt für zielgerichtete Kommunikation, kreative Kampagnen und ausgefeilte Konzepte. Zu den meist langjährigen Kunden zählen u.a. der Konzern Deutsche Post DHL sowie Institutionen und Verbände wie Deutsche AIDS-Stiftung. Die Agentur SC Lötters wirbt mit einem abgestimmten Mix aus aktiver Pressearbeit, Social Media und Strategischer Kommunikation, um Leistungen von Unternehmen in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Im Rahmen des bundesweiten Großen Preis des Mittelstands entstand 2011 der regionale Zusatzpreis Ludwig für die Region Bonn/Rhein-Sieg in Zusammenwirkung der IHK und der Servicestelle OPS, vertreten durch Dr. Christine Lötters. Die Agentur Medeya Kommunikation aus Bad Honnef verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in den unterschiedlichen Disziplinen der Kommunikation und Werbung. Als Full-Service-Agentur beschäftigt sie sich intensiv mit den Kommunikationsbedürfnissen sowie dem Marktumfeld ihrer Auftraggeber und konzipiert mehrwertorientierte Lösungsansätze für eine eindeutige, nachhaltige Positionierung. Die Kernkompetenz liegt in der Entwicklung kreativer Corporate-, Print- und Online-Lösungen. Zudem unterstützt Medeya Kommunikation ihre Kunden in angrenzenden Bereichen wie Social Media, 3D-Animation oder Public Relations. Alle relevanten Maßnahmen werden mediengerecht, effizient und effektiv miteinander verzahnt. Kommunikation auf Augenhöhe, Flexibilität und unbedingte Servicebereitschaft betrachtet die Agentur als Basis für die erfolgreiche Realisierung auch umfangreicher Projekte. Zu den Kunden gehören u.a. innovative mittelständische und international positionierte Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Logistik oder Grüne Branche, aber auch politische Institutionen und Verbände. Unterstützung bei Internetauftritten für Unternehmen vom Kleinunternehmer bis zum Konzern, aber auch für (Kunst) Vereine in der Region gehören zum Angebot der Agentur Simple Things, die in der Bonner Innenstadt ihren Sitz hat. Als Internetagentur entwickelt SimpleThings seit 2001 innovative Lösungen in den Bereichen Webdesign, Internet- und Softwareentwicklung, Online Marketing und Hosting. Open- Source Technologien wie Symfony oder TYPO3 bilden dabei häufig die Grundlage. Die Agentur arbeitet auch gut mit Kommunikationsagenturen zusammen. Ganz anders ausgerichtet ist die Agentur Community- ArtWorks, die an der Schnittstelle von Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft ansetzt und mittels künstlerischer Prozesse Problemlösungen erzielt. Vielfältige Verlagslandschaft Zur Kultur des Medienstandortes Bonn/Rhein-Sieg gehört auch eine qualitativ hochwertige und vielfältige Verlagslandschaft mit großer Tradition. Ein Haus mit einer langen politischer Geschichte ist der 1881 in Stuttgart gegründete, SPD-nahe Verlag J.H.W. Dietz Nachf., der seit seinen Anfängen die heutigen Klassiker der linken Arbeiterbewegung publiziert hat. Noch älter ist der 1818 gegründete renommierte Bonner Bouvier Verlag, der seinen Buchhandel an der Bonner Universität auf- 37

38 Foto: Presseamt Bundesstadt Bonn gegeben hat, aber über den Internethandel weiterhin Bücher vertreibt. Auch Stollfuß Medien ist eine Bonner Institution: Im Jahr 1913 von Wilhelm Stollfuß mit der Herausgabe regionaler Reiseführer und kartographischer Erzeugnisse für den Raum Bonn gestartet, entwickelte sich der Fachverlag zu einem der führenden Anbieter für Steuerfachliteratur. Heute bietet das renommierte Unternehmen unter anderem Online-Fachdatenbanken, integrierte Kanzlei-Softwarelösungen und Printprodukte zu den Themengebieten Steuern, Wirtschaft und Recht. Der 1919 gegründete Voggenreiter Verlag vermarktet heute international qualitativ hochwertige Musik-Fachliteratur, pädagogisch wertvolle Lehrbücher für verschiedenste Instrumente, diverse interaktive Medien und Instrumenten-Sets für Einsteiger. Zu den großen Häusern der Bonner Branche gehört beispielsweise der Verlag für die Deutsche Wirtschaft, der 1976 mit dem Magazin Die Geschäftsidee startete und heute obwohl regional verwurzelt erfolgreich international arbeitet. Zum crossmedialen Angebot des Fachverlages gehören Loseblatt-Zeitschriften und Fachinformationsdienste sowie zahlreiche elektronische Produkte, vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen. Das immer wieder aktualisierte Sortiment reicht inzwischen vom Sekretärinnen-Handbuch bis zum PC-Wissen für Senioren und zum Newsletter simplify your life.. Der 1978 gegründete Bonner Psychiatrie-Verlag hat vor allem die Belange der psychisch Kranken und Behinderten im Fokus und will ihre soziale und berufliche Eingliederung in die Gesellschaft fördern. Auf Naturschutz und Nachhaltigkeit setzt der 2005 in Rheinbach gegründete TIPP4-Verlag, der erfolgreich mit hochwertigen Bildbänden mit eindrucksvollen Naturbildern Spenden für den Artenschutz sammelt. Weitere Infos dietz-verlag.de/

39 Bonner Szene TV Direkt vor Ort Bonner Szene TV ist ein Online Videoportal, das ganz nach dem Motto Bonn erleben Beiträge aus Kunst, Kultur, Freizeitaktivitäten, Events, Sport, Politik und Kulinarisches zeigt. Den Machern liegt die Bonner Kultur am Herzen und daher berichten sie zwar über die großen Events und Highlights, möchten aber die vielleicht nicht so bekannten, jedoch nicht weniger Interessanten Menschen und Ecken nicht außer acht lassen. Wie zum Beispiel kleine Galerien, Theater, Straßenmusiker, Garagenbands, Künstler und andere Projekte unserer Bonner Bürger. Bei einer konstant steigenden Klickzahl (Stand August 2014 über ) auf der Internetseite zeigen auch immer mehr Bonner Unternehmer und Einrichtungen Interesse sich bei auf dem Videoportal zu präsentieren. Bonner Szene TV bietet ihnen Werbeflächen an. Das Team besteht aus jungen, kreativen Mitarbeitern, die durch das langjährige Knowhow der Firma spectrafilm TVund Videoproduktion unterstützt werden und eine lebendige, unabhängige und dynamische Gestaltung der Stadt Bonn präsentieren. 39

40 G U T F I N A N Z I E R T Von der Idee bis zur Realisierung Die Sparkasse KölnBonn gehört zu den bewährten Medienfinanzierern der Region. Auf dem Weg zum digitalen Zeitalter war das Finanzinstitut als Kreditgeber und Berater von Anfang an dabei. So können die Experten für das Geschäft mit der Film- und Fernsehbranche und dem Verlagswesen heute auf eine breite Erfahrungsgrundlage zurückgreifen, wie Markus Görgen, Leiter der Abteilung Großunternehmen und Medien bei der Sparkasse KölnBonn im Interview erklärt: Herr Görgen, die Sparkasse KölnBonn gehört zu den Größten auf dem Markt der Medienfinanzierer. Wann und wie haben Sie Ihr Engagement auf diesem Markt gestartet? Markus Görgen: Die Region KölnBonn gilt mit ihren Unternehmen aus dem Bereich Film und Fernsehen, Verlagswesen und ITK seit Jahren als Medienhauptstadt und als Zentrum der Kreativwirtschaft. Als Sparkasse KölnBonn sehen wir uns dem öffentlichen Auftrag verpflichtet, Unternehmen aller Branchen in der Region mit kreditwirtschaftlichen Produkten zu versorgen. Daher haben wir unser Engagement in dem Bereich Medien bereits Anfang der 1990er Jahre gestartet und seitdem ausgebaut. Unternehmen aus der Medien- und Kommunikationswirtschaft erfahren bei der Sparkasse Köln-Bonn seit über 20 Jahren eine auf ihre besonderen Anforderungen ausgerichtete Beratung und Betreuung. Als eines der größten Medien finanzierenden Kreditinstitute Deutschlands verfügen wir über branchenspezifische Erfahrungen bei einer Vielzahl von Referenzprojekten. Welche Finanzierungsformen und Dienstleistungen bieten Sie in der Branche an? Markus Görgen: Unsere Berater sind einerseits Generalisten im klassischen Firmenkundengeschäft und gleichzeitig Spezialisten für die Medienbranche. Sie verfügen über langjährige Erfahrungen in der Entwicklung und Realisierung solider Finanzierungskonzepte in diesem Bereich. Dadurch können wir eine Finanzierung und Begleitung von Medienprojekten aus einer Hand anbieten. Markus Görgen, Leiter der Abteilung Großunternehmen und Medien bei der Sparkasse KölnBonn Abgestimmt auf die jeweilige Gesamtsituation von Unternehmen und Vorhaben stellen wir sowohl traditionelle als auch medienspezifische Unternehmensfinanzierungen bereit; hierzu gehören beispielsweise der Betriebsmittelund Investitionskredit wie auch die Projektfinanzierung. Durch die Fachberater in unserem Hause können wir zudem unsere Kunden bei der Vermögensanlage, dem Zinsund Währungsmanagement sowie der Absicherung von betrieblichen und privaten Risiken unterstützen. Wie soll man sich eine Finanzierung und Begleitung eines Medienprojektes aus einer Hand denn vorstellen wenn beispielsweise ein junger Absolvent der Medienhochschule auf Sie zukommt und einen Film drehen will? Markus Görgen: Aufgrund unserer Marktstellung gehören sowohl junge Unternehmensgründer als auch etablierte Film- und Fernsehproduzenten zu unseren Kunden. Junge Existenzgründer werden speziell durch die Berater in den beiden Existenzgründercentern betreut, insbesondere informieren wir hier auch über Fördermittel. Etablierte Produzenten begleiten wir in der Abteilung Medien von der ersten Idee bis zum Abschluss eines Filmes. Abgestimmt auf die vor allem während der Produktionsund Drehphase entstehenden Finanzierungsbedürfnisse stellen wir sowohl für die klassische Auftragsproduktion bis hin zur internationalen Koproduktion eine Projektfinanzierung bereit, die sich an den Cash Flows orientiert. Aufgrund unseres Know-hows und unseres hohen Marktanteils begleiten wir durchschnittlich zwischen 40 und A N Z E I G E

41 Produktionen pro Jahr. So waren wir vor zwei Jahren auch an der Finanzierung des bis dato teuersten deutschen Films Cloud Atlas mit den Hollywood-Stars Halle Berry und Tom Hanks beteiligt. Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit in funktionierenden Netzwerken für Medienfinanzierer? Markus Görgen: Neben dem Branchenwissen ist ein funktionierendes Netzwerk sehr wichtig. Wir stehen unseren Kunden aus der Medienbranche mit unseren nationalen und internationalen Netzwerkpartnern, beispielsweise spezialisierten Juristen und Versicherungsmaklern, Verbänden und Förderinstitutionen, zur Seite. Das ist ein nicht zu unterschätzender Mehrwert, den wir damit bieten. Um welche finanziellen Größenordnungen geht es bei der Medienfinanzierung? Gibt es da ein Limit nach oben? Und laufen Sie nicht schnell Gefahr, Verluste einzufahren, wenn beispielsweise ein Projekt vom Zuschauer nicht angenommen wird? Markus Görgen: Ob sich eine Film- oder Fernsehproduktion am Markt durchsetzt, hängt von vielen Faktoren ab. Neben dem Vertriebsrisiko eines Films, das Sie ansprechen, gibt es das Risiko, dass die Kosten der Produktion ansteigen. Um diese Risiken gering zu halten, bewerten wir die künstlerischen, technischen, organisatorischen sowie betriebswirtschaftlichen Aspekte der Produktion sehr genau. Aufgrund unseres bereits angesprochenen Netzwerkes und unserer Erfahrung mit Konsortien sind wir auch in der Lage, größere Koproduktionen zu begleiten. Damit können die Risiken auf mehrere Schultern verteilt werden. Welche Rolle spielen Internet und digitale Wirtschaft in Ihrem Sektor? Was ist mit Kunden aus dem Verlagswesen, das immer stärker auf digitale Medien setzt? Markus Görgen: Ich habe noch kennengelernt, dass Verlage ausschließlich mit Druckerzeugnissen Geld verdienten. Das ist heutzutage längst nicht mehr so. Während das Geschäft mit den Informationen und Inhalten bleibt, haben sich die Verbreitungswege im digitalen Zeitalter verändert. Aus den klassischen Printhäusern sind mittlerweile breit aufgestellte Medienunternehmen geworden, die mit dem digitalen Geschäft ein gewichtiger werdendes Standbein haben. Wir sprechen heute wesentlich öfter mit den von uns betreuten Verlagshäusern über den Auf- und Ausbau digitaler Geschäftsmodelle sowie deren Finanzierung. Im Bereich der Film- und Fernsehproduktion ermöglicht die Digitalisierung neue Produktionsmöglichkeiten. Gerade für die technischen Filmdienstleister bedeutet dies weitere Investitionen. Wenn Sie Bilanz ziehen und in die Zukunft schauen: Wie hat sich die Medienlandschaft entwickelt und wohin geht die Reise in den nächsten Jahren? Markus Görgen: Die Region KölnBonn wird nach meiner Beobachtung aufgrund der zahlreichen etablierten Unternehmen sowie der Kreativschmieden in den unterschiedlichen Branchen der Medienwirtschaft eine der wichtigsten Medienregionen Deutschlands bleiben. Die hier ansässigen Film- und Fernsehproduzenten haben zusammen mit den zahlreichen hochqualifizierten Dienstleistungsunternehmen gezeigt, dass sie interessante Geschichten erfolgreich erzählen können. Durch die Konvergenz können wir als Nutzer bestimmen, wann und wo wir welche Inhalte sehen oder lesen wollen. Hierdurch bietet sich sowohl den Fernsehsendern als auch den Verlagen die Chance, Inhalte über unterschiedliche Wege zu verbreiten und ihre Zielgruppen anzusprechen. Es eröffnet aber auch den etablierten Unternehmen wie den jungen Unternehmen mit interessanten Ideen die Möglichkeit, auf diesem Markt Geld zu verdienen. Wir als Sparkasse KölnBonn werden wie auch in den vielen Jahren zuvor diese Entwicklung weiter verfolgen und unsere Kunden auf ihrem erfolgreichen Weg gerne begleiten. Foto: Pixelio.de / Andreas Hermsdorf A N Z E I G E 41

42 K U L T U R - U N D K R E A T I V W I R T S C H A F T I M K A M M E R B E Z I R K B O N N - R H E I N / S I E G Tradition, Innovation, Vielfalt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis stehen für Kultur und Kreativität in einem innovativen wirtschaftlichen Umfeld. Die Geburtsstadt Ludwig van Beethovens ist weltweit als Zugpferd einer kulturellen Vielfalt bekannt, die Tradition, Moderne und Zukunftsfähigkeit in einer ganz eigenen Mischung verbindet. Der Rhein in Flammen, das Museumsmeilenfest, Theater und Kabarett, Oper und Klassikkonzert, Jazzmeeting und Rock-Event, Karneval und Stummfilmfestival - die Stadt Bonn überzeugt mit einer außerordentlichen kulturellen Bandbreite. Das jährliche Beethovenfest mit internationaler Starbesetzung lockt Gäste aus aller Welt nach Bonn. Beethovens Geburtshaus gehört zu den am meisten besuchten Musikermuseen weltweit. Der Musiker Franz Liszt, der Komponist Robert Schumann, der Maler August Macke und der Schriftsteller Ernst Moritz Arndt sie alle stehen auf der Prominentenliste der Bonner Bürger. Entlang der Rheinschiene reihen sich Museen und Galerien in einer einzigartigen Dichte einander. Hier wird Kultur geboten und mit Kultur und Kreativität Umsatz erzielt. Medien und Agenturen, Verleger und Filmschaffende, der berühmte Orgelbauer und der innovative Webdesigner sie alle sind Teil einer vielfältigen Branche, die mit Kreativität, Innovationsfähigkeit und Experimentierfreude auf die Zukunft setzt. Die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft ist auf Wachstumskurs. Im Jahr 2012 wurde in diesem Markt ein Umsatz in Höhe von 143 Milliarden Euro erwirtschaftet. Zu diesem Markt gehören laut Bundeswirtschaftsministerium elf Teilbranchen: Werbe-, Rundfunkwirtschaft, Games-Industrie, Designwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Architektur-, Buchmarkt, Filmwirtschaft, Presse-, Kunstmarkt und Musikwirtschaft. Die Digitalisierung stellt die Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft vor die Herausforderung, mit den neuen Technologien Schritt halten zu müssen, um keine Kunden und Marktanteile zu verlieren. Andererseits erhöhen sich auch die Chancen, auf digitalem Weg geografisch entfernte Märkte zu erschließen. Rund jedes zehnte der IHK-Unternehmen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zählt zur Kreativwirtschaft. Was diese Unternehmen eint, ist der sogenannte schöpferische Akt, wie es in einem Forschungsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums heißt. Gemeint sind alle künstlerischen, literarischen, kulturellen, musischen, architektonischen oder kreativen Inhalte, Werke, Produkte, Produktionen und Dienstleistungen, die als wirtschaftlich relevanter Ausgangskern den elf Teilmärkten zugrunde liegen. Die häufig kleinen Unternehmen der Kreativbranchen sorgen für frischen Wind und wirtschaftliche Dynamik, denn sie sind wichtige Ideenlieferanten. Auch wenn große Verlage und Werbeagenturen zur Kreativwirtschaft zählen der überwiegende Teil der Branche setzt sich aus Soloselbstständigen und Mini-Unternehmen zusammen. Sie sind ein wichtiger Innovations- und Wachstumsfaktor. Denn sie liefern neue Ideen, die eine oft ganz eigene wirtschaftliche Dynamik entwikkeln, wie sich am Beispiel der Videokünstler belegen lässt, die als Pioniere die technischen Möglichkeiten von Film und Fernsehen nachhaltig geprägt haben. Auch in der Region Bonn/Rhein-Sieg präsentiert sich die Branche in ihrer ganzen Bandbreite mit Unternehmen der Musik- und Filmwirtschaft, des Verlagswesens, mit Galerien, Theatern, Presse, Rundfunk und Fernsehen, Multimedia-Kunst und Design, Werbung, Kommunikation und Multimedia. Die Vielfalt der Branche zeigt sich auch in ihren Unternehmensgrößen und formen. Ihr gehören sowohl freiberuflich arbeitende Künstler und Kulturschaffende wie Journalisten und Fotografen als auch Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer wie Kunsthändler, Agenten und Galeristen an. Darüber hinaus zählen auch mittelständische Unternehmen wie Film- oder Musikproduzenten, Webdesigner und Verlage dazu. Sie belegen, dass sich die IKT- und die Kultur- und Kreativwirtschaft überschneiden. 42

43 Foto: Fotolia.de / Dreadlock Türme der Bundeskunsthalle an der Museumsmeile Optimale Voraussetzungen Es ist das kulturelle Umfeld, dass sowohl für die IKT- als auch für die Kreativ- und Kulturwirtschaft Impulse gibt. Und da kann die Geburtsstadt Beethovens mit einem unverwechselbaren kulturellen Angebot punkten. Mit Bonn verbinden sich das Beethoven-Orchester Bonn, eines der bedeutendsten Orchester Deutschlands sowie jedes Jahr im September/Oktober das Beethovenfest, das überregional und international wahrgenommen wird. Bereits heute beginnt Bonn, sich auf das Jahr 2020 vorzubereiten, in dem Beethovens 250. Geburtstag begangen wird. Ambitioniertestes Projekt zur Würdigung Beethovens ist der Plan, eine Philharmonie zu errichten, die ausschließlich mit privaten Mitteln realisiert werden soll. Bonns Tradition als Theaterstadt ist bis heute beeindrukkend. Die Bonner Oper am Rheinufer, das Schauspiel Bonn in Bad Godesberg sowie weitere Spielstätten in der Halle Beuel. Auch die private Theaterszene mit dem Contra- Kreis-Theater und vielen anderen kann sich sehen lassen. Bundesweit Beachtung findet das Pantheon am Bundeskanzlerplatz, eine Bühne für Kabarettisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, ebenso wie das Improvisationstheater Haus der Springmaus und viele andere mehr. Seit 2012 präsentiert das Kulturamt mit der Reihe Treffpunkt Stadtgarten die Bonner Musik- und die freie Kulturszene am Alten Zoll. Ebenfalls seit 2012 startete auf private Initiative der Kunst!Rasen, der internationale Künstler der Pop- und Rockmusik eine Bühne in der Gronau unmittelbar am Rhein bietet. Das Jazzfest Bonn ist seit 2010 das Festival zeitgenössischer kreativer Improvisationsmusik in Bonn. Die Vielfalt der Musikszene ist groß, wie beispielsweise auch die deutsch-brasilianische Latin & Jazzband MANTECA beweist. Als Mittler zwischen Kreativen der Popularmusik und der Stadt fungiert Bonns Rock- und Popbeauftragter, der unter anderem Nachwuchskünstlern unter die Arme greift. Das jährliche Bonner Stummfilm-Festival, das vom Förderverein Filmkultur veranstaltet wird, ist in seiner Art einzigartig. Museumsmeile an der Adenauerallee Die Museumsmeile ist Bonns Hauptanziehungspunkt für Kunst- und Kulturinteressierte aus der ganzen Welt. Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland und das Kunstmuseum Bonn gehören seit ihren Eröffnungen 1992 bzw zu den renommierten Adressen der deutschen und europäischen Museumslandschaft. Das Museum Koenig zählt zu den bedeutendsten zoologischen Museen Deutschlands und bildet unter dem Motto 43

44 Foto: Pixelio.de / Alfred Krawietz Foto: Pixelio.de / Dieter Schütz Eines der vielen Ausstellungshighlights des Museum König Beethovenhaus Der blaue Planet ein ökologisches Informationszentrum neuer Art. Meilensteine der Forschung aus den letzten 50 Jahren präsentiert das Deutsche Museum Bonn auf über Quadratmetern im Wissenschaftszentrum. In der Bonner Innenstadt finden sich neben dem Beethoven-Haus weitere Museen, unter ihnen das Arithmeum, die einzigartige Sammlung historischer und noch funktionsfähiger Rechenmaschinen. Im Norden Bonns haben sich viele weitere Institutionen im Macke-Viertel zusammengeschlossen. Dazu gehören das LVR-Landesmuseum, das Zeugnisse rheinischer Geschichte sowie Kultur und Kunst von der Altsteinzeit bis zur Gegenwart zeigt, und der Bonner Kunstverein, der die Kunst von heute zur Diskussion stellt. Eine spannende Einrichtung im Macke-Viertel ist auch das bei seiner Gründung weltweit erste Frauenmuseum. Auch die Häuser berühmter Bonner stehen den Besuchern als Museen zur Besichtigung offen wie zum Beispiel das August-Macke-Haus. Villa Hammerschmidt und Palais Schaumburg Nicht zuletzt aufgrund seines historischen Gebäudebestands ist Bonn auch ein beliebter Drehort für Film- und Fernsehproduktionen. Eines der beliebtesten Film- und Fotomotive der Bundesstadt ist der Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten. Die Villa Hammerschmidt, die am 4. Januar 1951 den ersten Neujahrsempfang des Staatsoberhaupts erlebte, entstand 1860 nach Plänen des Architekten August Dieckhoff zog als erster Bundespräsident Theodor Heuss in die Villa ein. Sie diente ihm als Amts- und Wohnsitz. Heute werden Schloss Bellevue als Berliner und das Weiße Haus am Rhein als Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten genutzt. Das Palais Schaumburg war lange Jahre Schaltzentrale der politischen Macht in Bonn. Konrad Adenauer regierte von hier aus und auch seine Nachfolger bis Willy Brandt. Helmut Schmidt zog 1976 hinüber ins damals neu gebaute Bundeskanzleramt. Heute hat die Bundeskanzlerin hier ihr Bonner Büro. Bonn ist ein deutsches Zentrum der Kulturpolitik. Hier hat der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien einen Amtssitz. Auch das Haus der Kultur in der Bonner Südstadt ist ein Baustein des Kultur- und Politikstandorts Bonn. Mit 20 Verbänden und Instituten unter ihnen der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, die Stiftung Kunstfonds und die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst - beherbergt es die größte Anzahl kulturpolitischer Netzwerke im nicht-staatlichen Bereich unter einem Dach. 44

45 Foto: Fotolia.de / yetishooter Palais Schaumburg Die Zukunft des Kulturstandortes Bonn Weitere Infos Die Bonner Verwaltung hat Ende 2012 das Gesamtkonzept für den Kulturstandort Bonn vorgelegt, das einen Überblick über die derzeitige Kulturlandschaft der Bundesstadt gibt und Entwicklungsperspektiven bis zum Jahr 2022 aufzeigt. An zehn Runden Tischen haben im Vorfeld rund 150 Expertinnen und Experten aus der Bonner Kulturszene über die Zukunft der Kultur in der Beethovenstadt beraten. Wie überall in Deutschland muss der Kulturbetrieb auch in der Region Bonn/Rhein-Sieg subventioniert werden. Nur so kann die Existenz von Museen, Theatern, Orchestern, Festivals und vielen Trägern der Kulturszene ermöglicht und gesichert werden. Dabei setzt sich die Überzeugung durch, dass Kultur- und Künstlerförderung zugleich auch Wirtschaftsförderung ist. Denn das kulturelle Umfeld einer Region oder Kommune gilt als entscheidender Standortfaktor für die Ansiedlung von Unternehmen. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen leistet die IHK Bonn/Rhein-Sieg mit ihrem Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt des kulturellen Bestands und zur Förderung kultureller Potenziale der Region. Die Wirtschaft beteiligt sich nicht nur am Kulturdialog. Unternehmen der Region leisten als Sponsoren und Mäzene einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt www2.bonn.de/stadtmuseum/index.htm Foto: Fotolia.de / Christoph Adel Oper Bonn 45

46 C. K. D I E E R L E B N I S G A S T R O N O M I E G M B H Bei Christoph Kappes ist Ihr Genuss Chefsache Die Erlebnisgastronomie GmbH von Christoph Kappes in Lohmar sorgt für strahlende Gesichter auf Ihrer Veranstaltung! Der inhabergeführte Familienbetrieb hat ein Gespür für Location, Ambiente und kulinarische Genüsse. Kunstvolle Buffets, himmlische Menüs und kreative Fingerfood-Köstlichkeiten sind unser tägliches Brot lassen auch Sie es sich schmecken. Einfach nur genießen, ist unser Motto! Die Inspiration für die kreativen Catering-Konzepte findet Christoph Kappes bei jeder Gelegenheit. Während seiner Lehre sagte sein Meister zu ihm: geh mit den Augen klauen. Diesen Satz nahm er sich zu Herzen und schaut seitdem überall aufmerksam hin. Er will seinen Kunden wenn es irgendwie möglich ist jeden Wunsch erfüllen. Sie lieben italienisches Essen? Sie möchten Ihre Gäste mit südamerikanischen Desserts überraschen? Oder liegt Ihnen die heimische Küche am Herzen? Alles wird ganz nach Ihren Wünschen gestaltet. Und natürlich isst das Auge mit: Kreative Dekorationen, wie ein umgebauter Flügel in dem der Nachtisch angerichtet werden kann, geben Ihrem Buffet einen besonders festlichen Glanz. Die Erlebnisgastronomie GmbH hält dafür einen reichen Fundus an Accessoires für fast jede Epoche bereit. Auf diese Ausstattung greifen gerne auch Film-Requisiteure zurück. So lieferte Christoph Kappes zum Beispiel Essen und Requisiten für den Adlon-Dreiteiler. Neben dem Kerngeschäft engagiert er sich auch für den Nachwuchs. In Kindergärten kocht er mit den Kindern zusammen, um Ihnen einen Bezug zu gesundem, selbstgekochtem Essen zu vermitteln und bei Jugend in Arbeit setzt er sich für schwer vermittelbare Jugendliche ein. Auch am Projekt go to school wirkt Christoph Kappes mit, bei dem er Schulen in der Region Bonn/Rhein-Sieg besucht und für den Ausbildungsberuf Koch wirbt, gemeinsam mit den Schülern kocht und Events vorbereitet. Weitere Infos A N Z E I G E Foto: Fotolia.de / lily 46

47 Foto: Fotolia.de / Sergey Nivens Ran an die Region Informieren und Kontakte knüpfen K NTAKTE IHK Bonn/Rhein-Sieg Michael Pieck Pressesprecher Bonner Talweg Bonn Tel.: (02 28) Stadt Bonn Presseamt Dr. Monika Hörig Berliner Platz Bonn Tel.: (02 28) Rhein-Sieg-Kreis Pressestelle Rita Lorenz Siegburg Tel.: ( ) INSERENTENLISTE axxessio GmbH Bonn /18 C. K. Die Erlebnisgastronomie GmbH Lohmar /48 deswegen GmbH Bonn ITENOS GmbH Bonn Kreativ Konzept Werbung GmbH Bonn /29 Medeya Kommunikation Bad Honnef Rottländer Business-IT GmbH Siegburg Sparkasse KölnBonn Köln /40+41 tops.net GmbH & Co. KG Bonn

48

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