Tier-Spuren-Krimis - Die Geschichte im Bild entschlüsseln. Wähle einen Krimi und eine Basisaufgabe aus!

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1 Tier-Spuren-Krimis - Die Geschichte im Bild entschlüsseln Wähle einen Krimi und eine Basisaufgabe aus! Detektivisches Denken - Serie 1 - Tierspurenkrimis 1. Was ist geschehen? Schreibt eine kleine Geschichte! 2. Sherlock Holmes erreicht den Tatort. Verfasst einen Dialog mit Dr. Watson. 3. Auf einer Schneewanderung entdeckt ihr diese Spuren. Handy-Radio-Reportage. 4. Fotos vom Tatort und Protokoll der Auswertung (Tatortbeschreibung). 5. Ergebnisse der Spurensicherung: Notizblätter mit allen wichtigen Details Zeichnungen aus Sammelordnern SUGZ, circa 1983 (Systematische Umsetzung Gesamtschulspezifischer Zielsetzungen) Einen Tier-Spuren-Krimi auswählen und eine Basisaufgabe bearbeiten. Auf Notizblättern Zwischenergebnisse festhalten. Lernpartner einbeziehen. Eine Doppelstunde Zeit für die Ermittlung und den schönen Bericht. Zwischenmaterialien im Faltblatt: Bilder, Wortliste, Skizzen Tierspuren, Tipps, Hilfen Die Seiten einzeln und als Sammlung (pdf): Kapitel Krimis

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3 Die Spuren einzeln untersuchen Schneide die Spuren-Skizzen aus und lege sie auf ein Blatt Papier. Welche Spuren passen zur Zeichnung oben, welche zur Zeichnung unten? Legen, nicht kleben!

4 Tatortskizze und Ausgangsidee: Lawrence Treat, Detektive auf Glatteis! 48 Criminal-Bilderrätsel mit Hintersinn, Köln 1984, Seite 86 Mehr im Kapitel Krimis, Kleine Anleitung zur Detektivischen Methode Mit der Lupe genau hinschauen (Focus) und in drei Arbeitsschritten vorgehen: 1. Daten ermitteln: Sammeln, notieren, zeichnen Ordnen, in Beziehung setzen, eine Idee für die Lösung entwickeln, die Plausibilität prüfen. 3. Die Beweisführung stimmig darlegen. Die Polizei geht von Einbruch mit Totschlag aus. Zwei Beamte waren durch die nur angelehnte Verandatür von hinten ins Haus gelangt. Die Haushälterin hatte angerufen. Durch das Glasfenster in der Verandatür hätte sie im Wohnzimmer Frank Wilson gesehen, ausgestreckt auf dem Boden. Hineingehen wollte sie nicht. Die Polizei verdächtigte zunächst Mary, die Freundin des Opfers. Diese gab aber zu Protokoll, dass sie am Morgen ihren Freund verlassen hätte und aus dem Haus ging, nachdem dieser sich zu einer Tour mit Langlaufskiern aufmachte. Sherlock Holmes und Dr. Watson werden hinzugezogen. Watson, schauen Sie, es war Mary! Es war die Nacht über kalt. Morgens gab es etwas Neuschnee. Frank Wilson verließ das Haus auf seinen alten Langlaufskiern. Bis zu seiner Rückkehr hatte es nicht erneut geschneit. Er fuhr wieder direkt bis vor die Haustür. Abgesehen von den Spuren der Polizeibeamten am Absperrband sind nur Fußabtritte einer Person zu sehen. Sie führen vom Haus weg und dreimal über die rechte Spur der Langlaufskier. Allerdings liegt der erste Fußabdruck unter der Spur eines der zurückgekommenen Skier. Im Vergleich zu den Fußabdrücken der Polizisten fällt auf, dass die Abdrücke vom Haus weg im Bereich der Ferse tiefer im Schnee eingedrückt sind und dort auch etwas Schnee hochgeschoben ist. Es hat sich also jemand rückwärts gehend zum Haus hin bewegt. Das muss geschehen sein, nachdem Frank mit den Skiern weggelaufen war und bevor er wieder vor der Haustür ankam. Mary hat Frank mit Gift im Saft umgebracht. Um einen Einbruch vorzutäuschen, verließ sie das Haus durch die Hintertür und lehnte diese nur leicht an.

5 Hirsch, Jäger, Wildsau Spur des Jägers: Ausschnitt 3 - Abdruck von zwei Schuhen, parallel Schlusssprung, um weit oder hoch zu springen. Spur der Wildsau: Ausschnitt 6 - Große und kleine Abdrücke im Schnee, Durcheinander der Spuren, Rückzugsplatz, Versteck Hirsch, früh, am Morgen, Frühling, ankündigen, noch einmal Neuschnee, vorbeiziehen, zieht vorbei, große Buche, zwischen Buche und Dickicht, nordostwärts, Stille, frischer Schnee, Wildsau, zur Ruhe legen, Frischlinge, Schutz, Bache, verfolgen, suchen, prüfen, in die Nähe kommen, Wäldchen, Dickicht, Fichten, plötzlich, sich erschrecken, stürmen, Versteck, angreifen, schnauben, reaktionsschnell, in großer Angst, ängstlich, abspringen, Ast fassen, klettern, sich retten, erschrocken, grunzen, herabschauen, hinaufschauen, Tiermutter, traben, abziehen, sich zurückziehen, erleichtert sein, genau beobachten, noch eine Weile abwarten, herunterspringen, eilen Früh am Morgen zieht ein Hirsch an der großen Buche vorbei. Der Frühling hat sich bereits angekündigt. Aber es hat noch einmal geschneit. Im frischen Schnee sind die Abdrücke gut zu erkennen. Nicht weit von der Buche entfernt, unten im nahen Dickicht, hat sich eine Wildsau mit ihren Frischlingen zurückgezogen. Die Bache ist aufmerksam. Sie bemerkt einen Jäger, der anscheinend der Hirschspur folgt. Dabei kommt er nahe am Dickicht vorbei. Zu nahe. Die Wildsau sieht ihre Frischlinge in Gefahr. Sie vermutet einen Angriff, stürmt aus ihrem Versteck heraus und greift den Jäger an. Dieser rennt zum nahen Baum, springt ab, fasst zugleich einen unteren Ast und zieht sich hoch. Die Tiermutter trabt mehrmals um die Buche herum, schnaubt, schaut nach oben zum Jäger und zieht wieder ab. Nachdem sie das Dickicht erreicht hat, wartet der Jäger noch einen Moment. Dann klettert er vom Baum und eilt nordostwärts davon.

6 Hat der Fuchs den Hasen gefressen? 1. Ein Hase rutscht im Bogen laufend unter eine Tanne. 2. Fast aus der gleichen Richtung trabt ein Fuchs mitten auf das Dickicht zu. 3. Ein Fasan stelzt im Bogenlauf aus dem Wäldchen heraus. Die Fasan-Spur endet plötzlich, am letzten Abdruck sind Flügelschlagspuren zu erkennen. 4. Ein Fuchs trabt einige Schritte mitten aus dem Dickicht heraus. 5. Das Traben geht bogenförmig weiter und setzt in ein Schleichen über. 6. Ein Eichhörnchen verlässt das Fichtenwäldchen und hoppelt im Bogen heraus. Die Spur des schleichenden Fuchses endet plötzlich. 7. An der Stelle, wo die Spuren des Eichhörnchens enden, sind mehrere Fuchsabdrücke zu erkennen, ebenso Schleif- und Ziehspuren. Diese Spuren verlaufen durcheinander und ergeben zusammen ein fast kreisförmiges Gebilde. 8. Ein Fuchs trabt von diesem Durcheinander weg und hinterlässt tiefe Abdrücke. Verknüpfung Es führen Spuren in das Wäldchen hinein und heraus. Nur die Fuchsspuren verlaufen hinein und hinaus. Es ist keine Fasanenspur und keine Eichhörnchenspur in das Wäldchen hinein zu entdecken und keine Hasenspur hinaus. Der Hase sitzt noch im Wäldchen. Spur 3 zeigt, dass der Fasan aufgescheucht wurde und aus dem Wäldchen flüchten und dann wegfliegen konnte. Spur 1 endet unter einer Fichte. Hat der Fuchs den Hasen bemerkt und erwischt? Offensichtlich nicht, denn Spur 4 zeigt, dass er trabend das Wäldchen zu verlassen beginnt. Das Traben geht dann aber in ein Schleichen über, Spur 5. Spur 5 und 6 führen aus dem Wäldchen noch oben hinaus, treffen aufeinander und bilden Spur 7. Spur 8 geht vom Treffpunkt der Spuren 5, 6, 7 aus nach links oben weiter, mit tiefen Abdrücken Idee für die Lösung Die Frage ist, ob der Fuchs den Hasen gefangen und gefressen hat. Ausgangspunkt für den Lösungsansatz ist der Übergang von Spur 4 zu Spur 5. Der Fuchs trabt aus dem Dickicht hinaus und beginnt nach wenigen Schritten zu schleichen. Er ist also weiter auf Beute aus. Lösung Beim Eindringen in das Dickicht scheucht der Fuchs einen Fasan auf, der aus dem Unterholz stelzt und dann mit erstem Flügelschlag noch im Schnee wegfliegen kann. Der Fuchs hat auch keinen Hasen fangen können, denn seine Spuren aus den Fichten hinaus sind genau so tief wie die Abdrücke in das Wäldchen hinein. Er verlässt es also weiter hungrig. Sonst würde er sich nicht an ein Eichhörnchen heranschleichen, das gleichzeitig mit ihm den Schutz des Wäldchens verlassen hat. Der Fuchs bemerkt das Beutetier zuerst, das Traben geht in ein Schleichen über. Mit einem Satz springt er auf das Eichhörnchen und tötet es nach kurzem Kampf. Mit der Beute im Maul trabt er zu seinem Bau. An den jetzt tieferen Eindrücken im Schnee ist das deutlich zu erkennen.

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9 Alle Fotos - Internet - Bing-Suche

10 Lust auf mehr?

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