Auftrag und Dienst. Neue Strukturen in alten Mauern. Juni Hauszeitschrift des Kurhessischen Diakonissenhauses und seiner Einrichtungen

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1 Auftrag und Dienst Juni 2012 Hauszeitschrift des Kurhessischen Diakonissenhauses und seiner Einrichtungen Neue Strukturen in alten Mauern

2 Aus dem Diakonissenhaus 14 Zum Geleit 16 Jedes Kämpfen lohnt sich 18 Ich trage einen großen Namen Lebensrezepte: Heute geschlossen Jahre Mutterhauskirche... Gestern, heute, morgen Aus den Diakonie-Kliniken 9 Frauenklinik Dr. Koch Eine gute Entscheidung 10 Es geht weiter im Stop and go 14 Meerschweinchen oder Betrachtungen einer seltenen Spezies 16 Die Diakonie kann jetzt auch Knie Pflegepraktikum im Rollstuhl, geht das? 20 Die Mischung macht s 22 Dem Haus ans Herz gewachsen Aus der Jugendhilfe 26 Die Krippe erblickt im August das Licht der Welt Aus der Altenhilfe 28 Wir sind eigentlich alle jung... Aus der CBG 30 Der Mensch als Antwort auf alle Fragen 32 Lust auf Zukunft 23 Helfen lernen mitleben 33 Freud und Leid 38 Aus der Haus-Chronik 42 Termine / Impressum Titelfoto: Die Spiegelungen des Mutterhauses in den Fensterfronten des Kurt- Reuber-Hauses fotografierte Susanne Wolf. Auftrag und Dienst Juni 2012

3 Zum Geleit Liebe Leserinnen, liebe Leser, Neue Strukturen greifen in alten Mauern, diesen Gedanken haben wir über diese Ausgabe unserer Hauszeitung Auftrag und Dienst gestellt. Dies ist aber nicht zu verwechseln mit dem sprichwörtlichen neuen Wein in alten Schläuchen, den bereits Jesus in seinem Gleichnis im neuen Testament als Antwort auf eine Frage über das Fasten verurteilte. Wir sind froh darüber, dass wir beides in dieser Zeit erleben und miteinander kombinieren können: Da sind zum Einen die altehrwürdigen Mauern, zum Teil 60 Jahre alt (Frauenklinik Dr. Koch in Bettenhausen), zum Teil über 125 Jahre alt (Diakonissen-Krankenhaus). Sie erzählen viele Geschichten und erinnern uns immer wieder an unsere Wurzeln. Da sind aber auch die notwendigen neuen Strukturen, in denen wir heute Menschen seien es Bewohner oder Patienten - versorgen. Nicht immer gehen diese mit dem wünschenswerten Neubau einher, wie jetzt im Falle der Eröffnung des Kurt-Reuber- Hauses mit der Dialyse-Einrichtung, den Facharztpraxen und dem Diakonie-Zentrum für Schädel-Hirnverletzte Nordhessen (ZeHN): Wo diese Bauten nicht verfügbar sind, ist es nötig, auch in den bewährten Räumen Neues auszuprobieren, in der Hoffnung, dass dieses Angebot angenommen und geschätzt wird. So haben wir im Vertrauen auf Gott und Das Neue in diesem Fall das Kurt-Reuber-Haus, aus dem Mutterhaus gesehen, und der neue Krankenhaustrakt am Kirchweg, der sich im noch nicht abgerissenen Bettenhaus spiegelt wird im alten Bestand sichtbar. Unsere christlichen Wurzeln bleiben spürbar. Fotos: Wolf 4 Auftrag + Dienst Juni 2012 das Mitwirken vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum vergangenen Jahreswechsel ein enormes Umzugspensum in den Diakonie-Kliniken Kassel absolviert. Als Ergebnis sehen wir heute einen Akutstandort am nach und nach neugebauten Diakonissen-Krankenhaus und zwei Fachkliniken, das Zentrum für Altersmedizin am Standort des Burgfeldkrankenhauses und die Frauenklinik Dr. Koch in Kassel-Bettenhausen. Letztere ist durch die Zusammenlegung der beiden frauenheilkundlichen Abteilungen zustande gekommen und war sicherlich unser größtes Wagnis. Auch wenn noch nicht alle Abläufe etabliert sind, können wir doch schon heute sagen, dass die neue Klinik in alten Räumen sehr gut angenommen wird. Über 450 Geburten in den ersten drei Monaten dieses Jahres belegen dies ebenso wie viele operative Eingriffe im Bereich der Gynäkologie. Das hat uns sehr gefreut. Aber auch die Geriatrie am Standort Burgfeldkrankenhaus nimmt an Fahrt auf und die Kardiologie komplettiert das internistische Notfallgeschehen im Diakonissen-Krankenhaus. Dies alles zeugt davon, dass wir uns wandeln können, auch wenn räumliche Strukturen noch nicht soweit gediehen sind, wie wir uns das wünschen. Wir freuen uns aber auch, Ihnen unter diesem Oberthema die neue Pflegeeinrichtung ZeHN in diesem Heft vorstellen zu können, auf ein rundes Jubiläum unserer Mutterhauskirche zurückschauen zu können und Sie an der Entwicklung einiger Mitarbeitenden teilhaben lassen zu können. Eins wird immer unverändert bleiben, egal ob wir neu bauen oder in bestehende Bauten neue Strukturen einziehen: Der Grund, der gelegt ist. Paulus spricht davon in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth, dass einen anderen Grund niemand legen kann, außer dem, der bereits gelegt ist, welcher ist Jesus Christus (1. Korinther 3, 11). Das ist unser Fundament. Auf ihm ruht alles und es trägt alles. Dadurch werden wir auch durch die Zahl großer Veränderungen geführt und daran können wir uns orientieren. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine spannende Lektüre und sind gespannt auf Ihre Reaktionen. Pfarrer Christoph Kuhnke Theologischer Vorstand Jens Wehmeyer Kaufmännischer Vorstand Auftrag + Dienst Juni

4 Aus dem Diakonissenhaus Aus dem Diakonissenhaus Ein Hingucker in der Herkulesstrasse ist das Facharztzentrum Vorderer Westen geworden, das nun auf den Namen Kurt- Reuber-Haus hört (s. S.8) von der Gartenseite her gesehen. Einrichtung geschaffen, in der alles daran gesetzt wird, sie ins Leben zurückzuführen. Team aus Experten Auf zwei Etagen im neuen Facharztzentrum Vorderer Westen, in direkter Nachbarschaft zu den Diakonie-Kliniken Kassel, arbeitet künftig ein gutes Dutzend Menschen (Fachkräftequote: 70 Prozent) mit 27 Wachkoma-Patienten. Dazu kommen die Experten aus anderen Disziplinen, die ebenfalls betreuen, animieren, begleiten, wie etwa Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Ärzte. Das normale Leben üben Zur Person Jedes Kämpfen lohnt sich Vom Abenteuer, Menschen im Leben wieder ins Leben zu begleiten Sicher, es ist nicht der Normalfall. Vielleicht eher ein Glücksfall. Doch beschäftigt man sich ein wenig näher damit, spürt man: Es hat doch eher mit Liebe, viel Mühe und ganz viel Professionalität zu tun; wenn ein Mensch im Wachkoma langsam ins Leben zurückkehrt. Natürlich braucht es auch beste Medizin, aber es gehe um viel mehr: Maschine raus, Mensch rein! so drückt es Irmgard Spies aus. Die Pflegedienstleiterin der neuen Pflegeeinrichtung Diakonie- Fotos: Wolf Zentrum für Schädelhirnverletzte (ZeHN) weiß, wovon sie spricht (s. Kasten). Durch die unaufhaltsamen Fortschritte in der Medizin überleben immer häufiger Menschen etwa einen Unfall mit einer schweren Schädelverletzung. Oftmals mündet ihr Zustand in einem Leben zwischen Hoffen und Bangen nicht selten im so genannten Wachkoma. Für solche Menschen hat das Kurhessische Diakonissenhaus diese Die großzügig geschnittenen Zimmer bieten unter anderem viel Bewegungsfreiheit für die Arbeit am Bett und natürlich Besuch: Ich weiß, wie wichtig es ist, dass Angehörige da sind, betont Irmgard Spies, die das ZeHN aufbaut und seit dem 1. Januar das pflegerische Team auswählt und entwickelt. Pro Etage gibt es einen großen Therapieraum und Platz für eine Küche denn das normale Leben will auch geübt sein. Besonders günstig ist die Nähe zum Diakonissen-Krankenhaus; hier stehen alle medizinischen Möglichkeiten im Fall der Fälle 24 Stunden lang, sieben Tage die Woche zur Verfügung. Susanne Wolf Irmgard Spies Mit dem Aufbau des ZeHN beginnt auch für die 47-Jährige aus Bad Hersfeld ein ganz neuer Lebensabschnitt. Die gelernte Krankenschwester hat eine Intensiv- und Anästhesie-Fachausbildung und bringt 22 Jahre Berufserfahrung in der Intensivpflege mit. Um in das anspruchsvolle Feld der Betreuung von Patienten in Phase F zu gehen, hat sie eine persönliche Geschichte im familiären Umfeld: Eine Geschichte, in der es auch um Glück, aber vor allem um den unerschütterlichen Glauben daran geht, dass es doch weitergeht. Insofern ist ZeHN ein Lebenswerk, sagt sie. In ihrer Freizeit liest sie gerne Krimis. (SU) 6 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

5 Aus dem Diakonissenhaus Aus den Diakonie-Kliniken Ich trage einen großen Namen. Das Facharztzentrum Vorderer Westen bekam den Namen Kurt-Reuber-Haus und erinnert an den großen Sohn der Stadt Kassel Frauenklinik Dr. Koch: Eine gute Entscheidung Neubauten, neue Strukturen, neue Kollegen, und zusammen fast 170 Jahre Erfahrung in der Geburtshilfe tragen das Team Ute Tolkmitt, Tochter Kurt Reubers, mit Pfr. Christoph Kuhnke am Tag der feierlichen Enthüllung der Tafel. Foto: SU Ich bin dankbar für das Erinnern an diesen Maler und Pfarrer, würdigte Ute Tolkmitt, Tochter des Schöpfers der berühmten Stalingrad-Madonna, die feierliche Namensgebung des Facharztzentrums Vorderer Westen in Kurt-Reuber-Haus am 13. Mai. Damit wurde erstmals in Kassel ein Haus nach dem Mediziner benannt, der mit seinen Porträts und vor allem der Kohlezeichnung einer Mutter Gottes aus dem Kessel von Stalingrad, dem heutigen Wolgograd, Menschen bis heute berührt und bewegt. Und das ganz groß und deutlich mitten in Kassel, begeisterte sich Pfarrerin Astrid Thies-Lomb, die sich mitverantwortlich für diese Idee zeichnete. Dazu eröffnete der theologische Vorstand der Stiftung des Kurhessischen Diakonissenhauses, Christoph Kuhnke, anschließend eine kleine Dauerausstellung, die künftig die Wände des Diakonissen-Krankenhauses zieren wird. Die Schau ist gemeinsam mit dessen Tochter Ute Tolkmitt entwickelt worden. Unter den 10 Motiven ist auch Reubers bekanntestes Bild: Die Stalingrad-Madonna. Die Kohlezeichnung einer Madonna mit Kind war in Russland während des 2. Weltkriegs Weihnachten 1942 als Weihnachtsfreude des damaligen Oberarztes für seine Kameraden in der eingekesselten Stadt entstanden. Das Original wird seit 1983 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin ausgestellt. (SU) Uns geht es darum, die Zeichnungen der Menschlichkeit und Hoffnung in dunkler Zeit, die Kurt Reuber der Nachwelt hinterlassen hat, als Ausdruck des christlichen Menschenbildes hier zu haben, an der sich die ganzheitliche Sorge um den Menschen in unseren Kliniken und sozialen Einrichtungen orientiert. Pfarrer Christoph Kuhnke, Theologischer Vorstand der Stiftung Der Wille, aus dem neuesten Baby der Diakonie-Kliniken einen Musterschüler zu machen, ist überall sichtbar. Seit Anfang des Jahres ist nun die Frauenklinik in Kassel unter neuen Segeln in Betrieb mit wachsendem Erfolg. Eine Herausforderung war es allemal, vor allem, weil es so viel zu tun gab, sagt Prof. Dr. Ulrich Vetter, Geschäftsführer der Diakonie-Kliniken Kassel, auch im Hinblick auf die vielen Geburten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Frauenklinik haben ihre ganze Kraft eingesetzt, dass sich die Teams gefunden haben, die Arbeitsprozesse reibungslos funktionieren und vor allem unser Patientinnen merken, dass es eine gute Entscheidung ist, sich uns hier anzuvertrauen, ergänzt Dr. Wouter Simoens, Chefarzt der Geburtshilfe. Mit seiner Praxis für Pränataldiagnostik auf dem Gelände hilft er Frauen und Eltern, Antworten auf wichtige Fragen zu finden. Doch auch alle anderen Frauenleiden können hier optimal betreut werden: Dr. Gabriele Münich, die kommissarische Leitung der Abteilung Gynäkologie, berät in Sachen Beckenboden, Blasenschwäche oder andere Erkrankungen. Viele Frauen vertrauen sich ihr an, denn oft hilft schon eine kleine Operation, ein belastendes und vielen peinliches Leiden zu beenden. Dafür nimmt sie sich in ihrer Sprechstunde Zeit, denn eine Operation ist nicht immer das erste Mittel der Wahl, gibt die Medizinerin zu bedenken. Noch wird weiter gebaut: neben der Klinik entstehen zum Beispiel weitere Parkplätze auf dem Gelände des ehemaligen Schwesterwohnheims. Vieles soll darüber hinaus noch eine eigene Handschrift bekommen und noch schöner für die Patientinnen werden (bitte beachten Sie den Spendeneinhefter in der Heftmitte: Wir freuen uns über Spenden! ) (SU/Fotos: Funck, Co) 8 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

6 Aus den Diakonie-Kliniken Aus den Diakonie-Kliniken Man rechne damit, dass der Abriss Anfang Juli abgeschlossen sei und dann mit den Gründungsarbeiten begonnen werden könne. Schwieriger Untergrund, unerwartete Schichten aus Stahlbeton und geologische Strukturen, die härter als Beton sind, stellen eine besondere Herausforderung bei den vorbereitenden Baumaßnahmen seit Anfang Mai dar. Sozialminister Stefan Grüttner (rechts) lässt sich von Chefarzt für Innere Medizin/Gastroentereologie Dr. med. Hubert Sostmann mit der Leiterin der Endoskopie, Brigitte Kleinau, die neuste Technik erklären, die am Diako eingesetzt wird. Es geht weiter im Stop and Go Das alte Bettenhaus des Diakonissen-Krankenhauses weicht einem neuen an der Ecke Goethestraße / Kirchweg Noch in diesem Sommer wird das alte Bettenhaus der Diakonie-Kliniken, das 1970 eingeweiht worden war, der Vergangenheit angehören. Seit Mai wird mit seinem Abriss Platz geschaffen für den 2. Bauabschnitt, der sich nahtlos an den im Februar 2010 in Betrieb gegangenen Teil des Klinik-Neubaus anschließen wird. Der Startschuss hierfür fiel am 21. April, als der hessische Staatsminister Stefan Grüttner im Atrium des Neubaus den Förderbescheid in Höhe von 22,5 Mio. Euro feierlich übergab. Das neue Bettenhaus ist mit Baukosten von rund 25 Mio. veranschlagt. Die Differenz wird nach Abschluss mit den so genannten Baupauschalen finanziert. Insgesamt sollen 90 Patientenzimmer mit 174 Betten entstehen. Schwieriger Untergrund Im Mai rollten die Bagger an, um das Gebäude abzureißen. Dabei werden wir darauf achten, dass unsere Nachbarschaft so wenig wie möglich durch Staub und Lärm belästigt werden, sagt der Geschäftsführer der Diakonie-Kliniken Jens Wehmeyer. Das alte Haupthaus, das parallel zur Goethestraße steht, wird eine neue Außenwand erhalten, an die sich der Neubau anschließt. In dem seit rund zwei Jahren verwaisten Gebäude waren die Intensivstation und die Intermediate Care untergebracht sowie die Gefäßchirurgie. Hier war fast 40 Jahre lang der Haupteingang und die Notfallaufnahme des Diakonissenhauses beheimatet. Auch für die Platane Ecke Kirchweg/Goethestraße bedeutet das das Aus: Die untere Naturschutzbehörde zweifelte die Standsicherheit an, da der Baum untypischerweise flach wurzelt, und ordnete die Fällung an. Doch wurde der grüne Hüne in luftiger Höhe zum außergewöhnlichen Ort eines Nistplatzes von einem Stockentenpaar erwählt: Bis die kleinen Enten flügge sind, stehen die Motorsägen still. Erste vorbereitende Maßnahmen waren bereits im Sommer 2010 gelaufen, als der Untergrund eingehend untersucht worden war, denn das Bauen im Druseltal gilt als besondere Herausforderungen. Die ausführenden Architekten, der Baukoordinator der Diakonie-Kliniken, Marc Arnoldi, sowie der medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Ulrich Vetter haben Nachbarn und Anrainer Prof. Ulrich Vetter, Medizinischer Geschäftsführer der Diakonie-Kliniken, die ehrenamtliche Stadträtin der Stadt Kassel Brigitte Bergholter, der hessische Sozialminister Stefan Grüttner und der Kaufmännische Geschäftsführer der Diakonie-Kliniken Jens Wehmeyer bei der Feierstunde zum Empfang des Bewilligungsbescheids (v.l.n.r.). Fotos: Collette des neuen Gebäudeteils auf einem Infoabend Ende März informiert. (SU) Am 25. Mai stand nur noch ein kleiner Rest des alten Bettenhauses. Foto: SU 10 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

7 Aus dem Diakonissenhaus Aus dem Diakonissenhaus Lebensrezepte: Heute geschlossen wenn mir jemand etwas sagt. Oder ich muss nachfragen. Beiläufig zuhören geht im Moment gar nicht. Das heißt, ich kann ganz gut bei mir und in mir sein: In meinen Gedanken und in meinen inneren Wahrnehmungen. Und ich frage mich: Will ich dafür jetzt offen sein, will ich das hören und mich damit befassen? Vielleicht sind das Fragen, die ich mir öfter erlauben kann: Will ich das jetzt wirklich hören? Bin ich bereit, mich darauf einzulassen? Ist es gut, wenn ich mich diesem Menschen und dem, was von ihm ausgeht, jetzt widme? Soll ich mich mit diesen Themen tatsächlich beschäftigen; geht mich das überhaupt etwas an? Noli foras ire, inte ipsum redi; in interiore homine habitat veritas. Geh nicht nach außen, kehr` in dich zurück. Im inneren Menschen wohnt die Wahrheit. Augustinus beteiligt und woran nicht. Das wird den Menschen, Themen und Dingen dienlich sein, für die man sich entscheidet. Und einem selbst. Gerade genese ich von einer Mittelohrentzündung, die meine beiden Ohren heftig erfasst hat. Neben allem Unangenehmen, was dazu gehört, mache ich interessante Entdeckungen: Für einige Tage sind meine Ohren wie geschlossen. Das fühlt sich fremd an und bringt mich vor allem mit meinen eigenen Innengeräuschen in Kontakt. Ich höre das Rauschen in den Ohren, das Ein- und Ausströmen des Atems, und der Pulsschlag lässt sich vernehmen; ständig gibt er seinen Takt vor. Das alles kann ich jetzt deutlicher wahrnehmen und spüren. Überhaupt spüre ich viel mehr: Den Druck auf den Ohren, die körperliche Schwäche durch das Fieber und vor allem die Schmerzen. Das Fühlen von wohl und unwohl ist sehr ausgeprägt. Dieses Empfinden von Verschlossenheit nach draußen als lebte ich in einem schallschluckenden Raum, aus dem ich rausschauen kann, wo aber die Außengeräusche mich nicht so erreichen, wie ich es gewohnt bin. Es ist so ähnlich, als wenn man Stöpsel im Ohr hat. Das hat was: Ich bin nicht automatisch so offen für alles, was um mich her geschieht. Wenn ich etwas genauer mitbekommen will, muss ich auf Laut stellen. Den Fernseher genauso wie meine Aufmerksamkeit, Als offener und nach vielen Seiten hin bereiter Mensch traue ich mich oft gar nicht, so zu fragen. Sondern bin doch am liebsten für alle und für alles bereit, was auf mich einströmt. Aber ist das wirklich gut? Ist es nicht viel besser, ich entscheide mich jeweils bewusst, ob ich jetzt offen sein kann oder nicht? Jetzt habe ich eine geführte Lehrzeit gehabt, die mich genötigt und mir damit auch erlaubt hat, mich zu entscheiden für das, was ich bewusst und klar von außen hören will und was nicht. Das hat mir zugleich eine Zeit ermöglich, viel in mich selbst hineinzuhorchen und dem nachzuspüren, was in mir ist. Ich hoffe, dass ich bald wieder alles hören kann, wie ich es gewohnt war. Aber diese Lehre bleibt: Es ist gut, sich bewusst zu entscheiden, was man hören möchte und was nicht. Wem man sich widmen will und wem nicht. Woran man sich Also: Wenn man gut bei sich selbst ist, dann erst kann man gut bei den anderen sein. Das kann manchmal heißen: Heute geschlossen. Und dann gerne wieder: Heute geöffnet. Ekkehard Raum 12 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

8 Aus den Diakonie-Kliniken Aus den Diakonie-Kliniken Meerschweinchen oder Betrachtungen einer seltenen Spezies Im Kindesalter hat wahrscheinlich jeder gesagt bekommen, dass im Leben alles möglich ist, wenn man nur fest daran glaubt. Das ist aber viel schwieriger, wenn es sich nicht mehr um den Weihnachtsmann handelt. In meiner Heimat ist eine Frau, die Chirurgin werden möchte, wie ein Meerschweinchen, das weder ein Schweinchen noch ein Meerwesen ist. Damit ist metaphorisch Und es gibt sie doch: die Frauen, die Chirurgen werden möchten, so wie Eva Spilska-Roshnowska. Sie tritt den Beweis an und verweist schelmisch auf Meerschweinchen: Die gibt es ja eigentlich auch nicht, weil es weder Schweine noch Meeres-Lebewesen sind. Foto: SU gemeint, dass in Polen eine Frau, die sich in Allgemeinchirurgie weiterbilden möchte, für viele keine richtige Frau mehr ist und niemals ein richtiger Chirurg werden wird. Es wird behauptet, dass in diesem Beruf von Bedeutung ist, ein Mann zu sein. Das mutet man einer Frau gewöhnlich nicht zu. In der polnischen Sprache gibt es nicht einmal eine weibliche Berufsbezeichnung für den Beruf Chirurg. Wahrscheinlich geht es hier um den richtigen Testosteronspiegel, der für manuelle Fähigkeiten besonders wichtig sei. Die vorherrschende Meinung über einen richtigen Chefarzt: Er muss eine furchteinflößende Person sein, vor der man selbst beim Tagesgruß Angst und Stress empfinden soll. Das bedeutet dann Respekt und Hochachtung. In eine so konstruierte Männerwelt passt einfach ein Weib nicht rein! Die Anwesenheit einer Frau im Team stört die Ungezwungenheit der typisch männlichen Kommunikation. Dass sich Männer unter sich anders verhalten, wird international verstanden, solange dies die Zusammenarbeit im Team nicht unmöglich macht. Es ist doch Unsinn, wenn eine Frau sich im Beruf nur deswegen nicht qualifizieren darf, weil sie nicht als Mann auf die Welt gekommen ist. Ich kann leider nichts dafür, dass ich mich im OP-Saal mindestens genauso gut wie in der Küche fühle. So ist es vielleicht verständlich, dass ich wieder an den Weihnachtsmann zu glauben begann, als ich meinem jetzigen Chefarzt begegnet bin. Ich lerne jeden Tag nicht nur den Beruf und die fremde Sprache. Ich lerne auch damit zurecht zu kommen, dass ich eine Chirurgin werden darf, ohne ein Meerschweinchen zu sein... Ich bin meinem Heimatland Polen dafür sehr dankbar, dass ich meine Ausbildung bekommen habe und Deutschland für eine Chance, mich in diesem Beruf verwirklichen zu können. Eva Spilska-Roshnowska Unsere Autorin Eva Spilska-Roshnowska, Allgemein-, Viszeral- und Gelenkchirurgie, macht seit Januar die Fachweiterbildung zur Chirurgin an den Diakonie-Kliniken Kassel am Standort Diakonissen- Krankenhaus. Happy Birthday Agaplesion! Der christliche Gesundheitskonzern AGAPLESION feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen seine Mitgliedseinrichtungen im Verbund eingeladen, auf die jeweils eigene Weise dieses Jubiläum zu würdigen. Die Diakonie-Kliniken Kassel beschäftigen sich in diesem Zusammenhang mit einer Säule des AGAPLESION-Leitbildes: Wertschätzung. Jeder Mitarbeiter auch jeder des zweiten Gesellschafters Kurhessisches Diakonissenhaus erhält jede Woche eine Karte mit einem Sinnspruch oder einem aufmunternden Wort: Ganz im Sinne der Wertschätzung der eigenen Mitarbeitenden, ihrer Leistungen, ihrer Treue zum Haus und last but not least ihrer Liebe zur Arbeit, die sie tun. (SU) Eins Ich lebe Bleib dir treu Sei Realist, glaub an ein Wunder! Wenn ich keine Angst habe, Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

9 Aus den Diakonie-Kliniken Aus den Diakonie-Kliniken Die Diakonie kann jetzt auch Knie Der Spitzenorthopäde Dr. Gerd Rauch operiert seit diesem Jahr am Diakonissen- Krankenhaus Mit der Orthopädie beschreitet das Diako zwar Neuland, das Diakonissen-Krankenhaus setzt dabei aber auf keine Unbekannten. Dr. med. Gerd Rauch arbeitet bereits seit 1993 an der Klinik Dr. Koch und ließ sich dann ans Diako locken, nachdem Dr. med. Gerd Rauch der Bettenhäuser Standort zur reinen Frauenklinik wurde. Vermutlich wenige Orthopäden in Deutschland haben so viele Kreuzbänder und Schultern operiert wie er. Dr. med. Gerd Rauch (2.v.l.) operiert eine junge Frau am Kreuzband. Fotos: SU Profi-Handballer vertrauen sich ihm ebenso an wie Urlauber nach einem Ski- Unfall oder ältere Menschen mit Arthrose in den Gelenken. Fast 30 Operationen führt der Honorararzt mit seinem Praxiskollegen Dr. Andreas Nickel mit seiner Praxis in der Woche durch. Beide haben zuvor in der Klinik Dr. Koch gearbeitet und sind im Fächertausch ans Diako gekommen. Sein eingespieltes OP-Team steht ihm dabei einen Tag in der Woche zur Seite. Als Honorararzt sieht Rauch die Patienten bei sich in der Praxis sehr früh. Das ist eine sehr individuelle Betreuung durch den Arzt. Ich kann Probleme früher erkennen, selber operieren und nachversorgen, stellt er den Unterschied zum reinen Klinikbetrieb hervor. Hier muss ich mich zwar ins OP-Programm einpassen aber ich sehe den eindeutigen Vorteil, dass die Betreuung der Patienten breiter ist, hier gibt es den internistischen Hintergrund, betont der 53-jährige die Vorzüge, am Diakonissen- Krankenhaus im Vorderen Westen zu arbeiten. Auch konnte die Gemeinschafts praxis Rauch/Saul/Pohlner/Nickel/Töllner die Zahl der Patienten steigern. Von rund 20 Operationen in der Woche sind 10 Prozent das neueste Arbeitsfeld am Diako, die Endoprothetik, d. h. das Einsetzen von künstlichen Knie-, Hüft- oder Schultergelenken. Erstmals ein Schultergelenk ersetzt Neben seiner Praxis arbeiten noch zwei weitere orthopädische Praxen am Diako. Die Praxis Doktores Buch/Nachtwey/Wiedmann/Urbanczyk-Bertrams, die rund 70 Premiere: Zum ersten Mal wird an den Diakonie-Kliniken ein Schultergelenk ersetzt Der Orthopäde Dr. med. Matthias Buch operierte zwei Patienten Die Diakonie-Kliniken haben am 23. Mai eine Premiere erlebt: Zum ersten Mal wurde in dem traditionsreichen Haus ein Schultergelenk ersetzt. Damit schreibt sich die Erfolgsgeschichte der Allgemein-; Viszeral- und Gelenkchirurgie am Standort Diakonissen-Krankenhaus fort. Der Operateur und Kosiliararzt Dr. Matthias Buch von der Praxis Buch/Nachtwey/Wiedmann/ Urbanczyk-Bertrams (OPIW) operierte einen 71-jährigen Mann, dem er ein inverses neues Schultergelenk einsetzte. Dieses Spezialimplantat für Patienten mit Arthrose wird dann eingesetzt, wenn zusätzlich die so genannte Rotationsmanschette angegriffen ist. Die Operation dauerte etwa eine Stunde, und der Patient ist nach dem Eingriff sofort schmerzfrei und womöglich Schmerzen los, die ihn seit Operationen am Diako durchführt, sowie die orthopädische Gemeinschaftspraxis Baunatal mit Dr. Christian Gröll. Aufs Jahr gesehen gibt es rund 500 Knie- und Schultereingriffe im Diako, davon rund 50 Ersatzgelenke. Im Mai wurde das erste Schultergelenk durch ein künstliches ersetzt. (SU) Jahren geplagt haben, stellt Buch dazu fest. Etwa 40 solcher Eingriffe bewältigt Dr. Buch pro Jahr, davon etwa 20 Prozent am Diakonissen-Krankenhaus. Seine zweite Patientin war eine 70 Jahre alte Frau, die durch den Ersatz des maroden Schultergelenks ebenfalls von ihren Schmerzen befreit wurde. Sie erhielt eine Schulterkappenprothese. Der Eingriff dauerte nur etwa eine halbe Stunde. Auf unserem Bild zeigt Dr. Matthias Buch den durch Arthrose veränderten Oberarmkopf, der so viel Schmerzen bereitet hat und den er durch eine Endoprothese ersetzt hat. (Foto: Wolf) 16 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

10 Aus den Diakonie-Kliniken Aus den Diakonie-Kliniken Pflegepraktikum im Rollstuhl, geht das? Jonas Rohde: Wie kam es dazu, dass du dich entschieden hast, Medizin zu studieren? Ronja Schreiner: Ach, das wollte ich eigentlich schon immer machen. Nach meinem Abi auf dem Goethegymnasium habe ich zum Glück sofort einen Studienplatz in Göttingen bekommen. Dass ich letztendlich aber überhaupt Medizin studiere, kommt wahrscheinlich noch aus meiner Kindheit. Ich war früher schon oft im Krankenhaus und auf viele OPs angewiesen. Hier habe ich sozusagen den Bezug zur Medizin gefunden. Jonas Rohde: Wie ist es eigentlich zu deinem Handicap gekommen? Du sprachst eben von OPs? Ronja Schreiner, eine 20-jährige Medizinstudentin, hat in unseren Kliniken auf der Station N3a ihr Pflegepraktikum absolviert. Die Mitarbeitervertretung hat dies zum Anlass genommen, ein ausführliches Interview zu führen. Foto: Rohde Ronja Schreiner: Ich hatte mit 2 Jahren eine Hirnhautentzündung. Das Rückenmark ist hier leider auch angegriffen worden. Jonas Rohde: Kannst du dir denn vorstellen, dass es damit auch zu Einschränkungen in der Ausübung deines zukünftigen Jobs kommen kann? Ronja Schreiner: Ja, das schon. Aber ich kann ja zum Teil auch laufen. Zwar nur sehr kurze Strecken, aber zum Beispiel bei körperlichen Untersuchungen oder Notfallsituationen kann ich schon, wenn ich muss, auch mal auf den Rollstuhl verzichten. Allerdings muss ich hier aufpassen: Der Rolli gehört zur Entlastung eigentlich immer dazu. Ansonsten, denke ich, werde ich schon den zukünftigen Anforderungen meines Jobs gerecht werden. Und hier auf Station sind ja auch sehr lange Wege zurückzulegen Jonas Rohde: Ja, das stimmt. Wie schaut es denn mit der Barrierefreiheit aus? Bist du soweit mit den baulichen Begebenheiten zufrieden, oder sind dir vielleicht auch verbesserungsfähige Aspekte aufgefallen? Ronja Schreiner: Also im Gegenteil zu der Uni in Göttingen und bis auf die Tatsache, dass man hier manchmal gefühlte 10 Minuten auf den Fahrstuhl warten darf? bin ich eigentlich ganz zufrieden gewesen. Der Neubau ist super für Rollstuhlfahrer geeignet. Auch die Zimmer sind sehr groß. Ich denke bei einem Einsatz im Altbau hätte das vielleicht anders ausgesehen. Jonas Rohde: Ja, das stimmt. Oder vielleicht auch in anderen Krankenhäusern? Gab es denn eigentlich auch Absagen, als du dich für dein Pflegepraktikum beworben hast? Ronja Schreiner: Hmmm nicht unbedingt direkt, aber, ja! Absagen gab es genug! Zwar alle ohne die Begründung Schwerbehindert, aber erfreut schienen die zuständigen Personen der anderen Häuser jedenfalls nicht zu sein. Meist hatten Sie dann einfach gerade keinen Bedarf oder haben sich gar nicht mehr gemeldet. Jonas Rohde: Eine Absage so zu begründen, wäre ja auch diskriminierend gewesen, oder? Ronja Schreiner: Auf jeden Fall! Deshalb möchte ich mich auch noch einmal herzlich bei der hier zuständigen Pflegedienstleitung und allen Schwestern und Kollegen bedanken, die mich so herzlich aufgenommen haben und mit mir alle Aufgaben besprochen haben, die ich übernehmen konnte. Jonas Rohde: Wie waren da so die Reaktionen von den Patienten oder den Angehörigen? Ronja Schreiner: Hier haben sich meine Befürchtungen zum Glück nicht bestätigt. Es ist alles ganz gut gewesen. Negatives Feedback gab es eigentlich kaum bis gar nicht. Bis auf den Fall, dass ich manchmal mit einer Patientin verwechselt wurde, weil ich im Rollstuhl sitze... Da haben auch die Berufsbekleidung und das Namensschild nicht über die Stereotypen hinweggeholfen. Jonas Rohde: Vervollständige bitte diesen Satz. Als Fazit von meinem Pflegepraktikum halte ich fest, Ronja Schreiner: dass es ein sehr schönes Praktikum war. Ich nicht nur die Quote hierfür erfüllt, sondern auch für mich viele neue Erfahrungen mitgenommen habe. Meine Ängste haben sich nicht bewahrheitet. Meine Hoffnungen und Erwartungen allerdings schon. Das Gespräch führte Jonas Rohde, Mitglied der MAV, mit Ronja Schreiner. 18 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

11 Aus den Diakonie-Kliniken Aus den Diakonie-Kliniken Die Mischung macht s Dr. med. Theresa Bongers lernt Allgemeinmedizin an den Diakonie-Kliniken Kassel aus gutem Grund Foto: Wolf Medizin zu studieren war ihr eigentlich nie in den Sinn gekommen. Sie wusste nach dem Abi nicht, was sie machen sollte. Medizin machten immer nur die anderen. Bis auf den Tag, als ein Freund die fröhliche junge Frau mit dem roten Lockenschopf darauf brachte. So wurde aus dem Warum eigentlich nicht? ein Studienplatz in Marburg, zwei Semester studierte sie sogar in Spanien. Nach dem praktischen Jahr im Kasseler Klinikum war klar, dass sie gerne in Kassel bleiben wollte, sich aber wünschte, noch ein anderes und gerne ein kleineres Haus kennenzulernen. Warum eigentlich nicht Und noch ein einmal entschied das Warum eigentlich nicht? Diesmal wurden es 12 Monate Mitarbeit in der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gelenkchirurgie bei Chefarzt Dipl. med. Eberhard Gliesing am Standort Diakonissen-Krankenhaus der Diakonie-Kliniken. Eigentlich wollte ich nach dem Praktischen Jahr nie wieder Chirurgie machen, gesteht die 28-jährige, doch heute bin ich froh um die Erfahrungen, denn das kann ich alles gut brauchen. Es ist gut zu wissen, wie man näht und Fäden zieht, Wunden sieht und beurteilt so konnte ich viele Berührungsängste abbauen. Heute kann sie dadurch vieles selbstständig machen. Fünf Jahre dauert ihre Facharzt-Ausbildung: Zwei Jahre ambulant hier wird sie noch in einer allgemeinmedizinischen und einer pädiatrischen Arztpraxis mitarbeiten müssen. Drei Jahre absolviert sie stationär, d. h. in einem Krankenhaus. Mit Spannung hat sie ihrem Start in der Inneren Medizin bei Chefarzt Dr. Hans-Joachim Bröker im April entgegen gesehen. Ich mag es schon ganz gern, mich genauer um die Leute zu kümmern, mir selber ein Bild zu machen, Detektiv zu spielen und dann herauszufinden, was den Menschen so krank macht, denkt sie über ihre Beweggründe nach. Und so kann sie während ihrer Zeit am Diako in alle Fächer hineinschnuppern. Genau das sei es, was sie an der Allgemeinmedizin reize: Wenn man das Rätsel gelöst hat, es selber oder mit anderen zusammen herausgefunden hat, dann macht mir mein Beruf besonders Freude. Klar, die Dienste fallen manchmal schwer, rund 5 Mal im Monat hat sie nachts Dienst und an ein oder zwei Wochenenden, aber entscheidend sei das Große und Ganze: Der Umgangston gefällt mir gut hier. Man geht hier sehr respektvoll miteinander um gegenüber dem, was ich an anderen Häusern erlebt habe. Später will Theresa Bongers mal eher Stadtärztin als Landärztin sein. Und sie möchte gerne eine Familie gründen und weiterhin als Medizinerin arbeiten. (SU) 20 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

12 Aus den Diakonie-Kliniken Dem Haus ans Herz gewachsen Helfen lernen Machen Sie Ihre Ausbildung bei uns! Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel Diakonie-Kliniken Kassel CBG Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe Chefarzt der Kardiologie Prof. Albrecht Vogt vor der Eingangstür zum Linksherzkatheter-Messplatz am Diakonissen- Krankenhaus. Foto: Wolf Seit über einem halben Jahr kathetern die Kardiologen im Diakonissen-Krankenhaus Bereits seit Dezember vergangenen Jahres ist der Linksherzkatheter-Messplatz vom Burgfeld-Krankenhaus an den Standort Diakonissen-Krankenhaus umgezogen in ein Modulelement-Provisorium. Kaum zwei Wochen später folgte Prof. Albrecht Vogt mit der kardiologischen Abteilung. Der Auf- und Abbau von solch großem medizinischen Gerät ging nicht ohne Anfangswehwehchen, aber die waren erträglich, erzählt der Chefarzt. Inzwischen behandle er mehr rein kardiologische Fälle, während die Arbeit im Burgfeld-Krankenhaus es mit sich brachte, etwas breiter in der inneren Medizin aufgestellt zu sein. Dieser Standort ermöglicht es, dass einige Fälle ganz klar von den Internisten der Inneren Medizin und Angiologie behandelt werden ergänzt er. Gleichzeitig sank die Zahl der kardiologischen Betten von 56 auf 42. Mit dem nächsten Bauabschnitt heißt es dann wieder: Umziehen. Dann soll der Linksherzkatheter-Messplatz im Erdgeschoß auf der Ebene der ZNA untergebracht werden, ebenso wie eine kardiologische Überwachungseinheit und noch mehr Plätze für Kurzzeitpatienten. Das ist eine sinnvolle Konzeption, bewertet Vogt die Planung. Etwa 900 Mal im Jahr wird am Diako kathetert und zum Glück sind die Zahlen rückläufig: Wir Kardiologen stellen fest, dass wir viele Menschen konservativ behandeln können und es immer weniger klassische Herzinfarkte gibt. Dafür könnte es mehrere Gründe geben: Es wird zum Beispiel weniger geraucht, führt Vogt als Erklärung an. (SU) Gesundheits- und Krankenpfleger/in Auskunft im CBG Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe, Schulleitung: Ute Simon-Polak und Elisabeth Soose, Tel / , Ausbildungsbeginn jeweils am 1. April, 1. September und 1. Oktober Ausbildungsplätze in der Altenhilfe Interessierte können sich wenden an: Heimleiterin Petra Ryll, Tel / (MBA) oder Tel / (Haus Salem) Praktika Berufsfindung in verschiedenen Arbeitsfeldern: Erzieherische Berufe im Kinder- und Jugendheim Kleiner Holzweg Auskunft: Heimleiterin Kerstin Krug, Tel / Pflege Auskunft: Karin Arend, Tel / Kindertagesstätten/ Hort Auskunft: Leiterin Petra Moll / Antje Holbein, Tel / oder Andrea Landhuis, Tel Altenhilfe Heimleiterin Petra Ryll, Tel / (MBA) oder Tel / (Haus Salem) Freiwilliges Soziales Jahr / Bundesfreiwilligendienst Menschen, die später in sozialpflegerische und sozialpädagogische Berufe gehen wollen, finden hier grundlegende Anregungen. Auskunft: Christa Zimmermann, Tel / mitleben Diakonische Schwester/Bruder Auskunft im Mutterhaus: Tel / Weggemeinschaft Auskunft im Mutterhaus: Tel / Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel Goethestraße 85, Kassel, Telefon / , 22 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

13 Aus dem Diakonissenhaus Aus dem Diakonissenhaus Fotos: Wolf 50 Jahre Mutterhauskirche gestern, heute, morgen Der Haeseler-Bau feierte im Mai mit vielen Gästen sein 50-jähriges Kirchweih-Jubiläum Vor 50 Jahren wurde die Mutterhauskirche des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel feierlich eingeweiht. Daran erinnerte die Stiftung mit einem Festgottesdienst am 6. Mai: Oberin Pfarrerin Kerstin Hering hatte mit viel Liebe und Unterstützung aus der Schwesternschaft eine Feier vorbereitet, in der alles Wichtige, was in diesem Kirchraum erlebt wird und wurde, besonders zur Geltung kam. Der Täufling kam ebenso zu seinem Recht wie der Verweis auf die Trauerzeremonien, die in dem Kirchenraum stattfinden. Zwei Schüler der Krankenpflegeschule CBG beschrieben ihren Bezug zur Mutterhauskirche durch die Blume. Fünf Kinder aus den Kitas brachten zum Geburtstag ein Ständchen, und die langjährige Mitarbeiterin Ilona Malolepszy erzählte aus dem Stegreif, was arbeiten unter dem Kreuz für sie bedeute. Mit Rollator kamen die Glückwünsche aus dem Altenhilfebereich. Schwester Margot Strippel erklärte in ihrem Beitrag das Kreuz des Diakonissenhauses, Vertrauensschwester Ursula Graack ging auf die Symbolik der Kirchenfenster näher ein. Küsterin und Schwester Anni Traube ließ die Kirchenglocken ertönen in vertrautem a,c,d. Mit wunderschöner Chor- und Orgelmusik des Mutterhauschores und des Sing- und Instrumentalkreises zeichnete Kantor Martin Wenning für die feierliche Note verantwortlich. In einer berührenden wie der theologische Vorstand Christoph Kuhnke in seinem Dank festhielt - Festpredigt ließ der ehemalige Vorsteher des Diakonissenhauses, Pfarrer i. R. Dr. Reinhold Lanz, Revue passieren, was Diakonissen und Pfarrer mit dem Haus und um das Haus herum erlebt haben und bezog sich damit auf die Einladung Gottes: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid (Matthäus 11,28). Beim gemeinsamen Mittagessen im Festsaal und dem anschließenden Beisammensein wurden Erinnerungen wach und froh und dankbar geteilt. Die Mutterhauskirche an der Goethestraße wurde zwischen 1960 und 1962 vom Kasseler Architekten Wolfgang Haeseler erbaut. Es war sein erstes Kirchenbau-Projekt. Zeitlebens fühlte er sich verbunden mit dieser Kirche, in der auch seine Trauerfeier stattfand. Der Zeltcharakter der Kirche ist Sinnbild für das Wandernde Gottesvolk. Der Bau ersetzt die 1944 im 2. Weltkrieg zerstörte Kapelle der Diakonissen (siehe kleines Foto). Diese stand ursprünglich dort, wo sich bis vor zwei Jahren der alte Eingang des Diakonissen-Krankenhauses befand. Die neue Kirche schließt sich nahtlos an das Mutterhaus an. Sie ist der zentrale Ort der Komplexeinrichtung: Dort finden die Gottesdienste und Andachten statt, dazu Taufen, Hochzeiten, Einsegnungen, oder Jubiläen und wichtige Feste und Feierlichkeiten. (SU) 24 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

14 Aus der Jugendhilfe Aus der Jugendhilfe Eine neue Krippe erblickt das Licht der Welt In den ehemaligen Räumen der Dialyse-Praxis (PHV) entsteht eine neue Krippe des Baumhaus für Kinder am 1. August geht s los Das Baumhaus bekommt Nachwuchs: am 1. August startet die zweite U3-Gruppe der Kindergärten des Kurhessischen Diakonissenhauses. Damit reagiert die Stiftung zum einen erstmals auch in der Herkulesstraße auf die gestiegene Nachfrage nach Betreuung für Kinder ab einem Jahr; zum anderen ist dieses neue Projekt die logische Weiterentwicklung des Elisabeth-von-Thüringen-Hauses in der Herkulesstraße. Hier waren durch den Umzug der Dialysepraxis von Dr. Schwickardi Räume frei geworden, die eine neue Gruppe in unmittelbarer Nachbarschaft zum Baumhaus für Kinder möglich machten. Im anderen Kindergarten der Stiftung, dem ev. Kindergarten Kleiner Holzweg, werden bereits seit drei Jahren Erfahrungen mit einer Gruppe Einjähriger gemacht. Noch wird im Elisabeth-von-Thüringen-Haus umgebaut, aber im August geht s los. Dann heißt es Helmpflicht für Johannes höchstens noch beim Bobbycar-Fahren (Fotos: Wolf) Kinder-Restaurant und Atelier Rund Euro investiert das Diakonissenhaus, unterstützt von der Stadt Kassel und einem Zuschuss aus dem Bauund Beihilfeprogramm des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck (DWKW) in die Umgestaltung der neuen Räume. Es entstehen zwei Gruppen mit jeweils zwei Gruppenräumen und jeweils eigenem Sanitärbereich sowie einem großen gemeinsamen Kinder-Restaurant. Es wird genügend Platz sein zum Entdecken, Spielen, Toben, Matschen und Plempern. Zusätzlich wird für Platz für die Buggies, Kinderwägen und Bobbycars gesorgt, die auch verstaut sein wollen. Ein Atelier lädt kleine Künstler ein, sich früh kreativ zu entfalten. Für alle Sinne Die Gruppenräume selbst werden zu einem Erlebnis für die Krabbler, Kletterer und Läufer: Treppen, Stufen, verschiedene Ebenen, Höhlen und andere Entdeckungsräume fordern heraus, Ruheplätze dazwischen geben Rückzugsmöglichkeiten, schwärmt die neue Leiterin: Bei unserer Arbeit ist immer Bewegung wichtig. Alle Sinne sollen angesprochen werden und wir sorgen auch dafür, dass diese Reize zu Selbstständigkeit führen. Unsere Kinder dürfen sich ausprobieren. Die gemeinsamen Zeiten beim Essen sind Teil unserer Haltung. Uns sind Kinder aller Religionen willkommen und in unser religionspädagogisches Konzept integriert. Auf dem kleinen Parkplatz im Innenhof wird es einen weiteren kleinen, beschatteten Spielplatz im Freien mit Rutsche geben. Von 8.00 Uhr bis Uhr freitags bis Uhr (bei Bedarf wird ein Früh- und Spätdienst eingerichtet) sind die Kleinen dann behütet und damit beschäftigt, sich die Welt auf ihre Weise zu erobern. (SU) Zur Person Petra Moll Die neu gekürte Leiterin der Einrichtung, Petra Moll, ist ein vertrautes Gesicht im Baumhaus. Seit 19 Jahren arbeitet die Erzieherin dort schon mit Kindern. Die 45-jährige aus Frischborn freut sich auf die neue Aufgabe: Natürlich gibt es sehr viel Pflegerisches bei den Jüngsten. Aber wenn man miterlebt, wie die Kinder ihre ersten Schritte machen, die ersten Worte sprechen, das macht diesen Bereich eben auch aus!. Außerdem, so ergänzt sie, sei man viel intensiver mit den Eltern in Kontakt: Hier wird viel mehr gefragt. Petra Moll ist verheiratet und verbringt ihre Freizeit gern beim Joggen oder bei ihren Pferden. 26 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

15 Aus der Altenhilfe Aus der Altenhilfe Wir sind eigentlich alle jung Die Pfarrerin Anja Baum begleitet die Menschen in der Alten- und Jugendhilfe und in der neuen Einrichtung ZeHN als Seelsorgerin Die Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Salem freuen sich seit dem 1. April an einer neuen festen Ansprechpartnerin in allen seelsorgerlichen Dingen: Viele kennen Pfarrerin Anja Baum schon mit Namen und vom Sehen, von den Andachten und Gottesdiensten her, und auch von den Gesprächen aus dem ganz normalen Leben : Seelsorge ist für mich, Menschen zu begleiten, zu trösten, im Alltag da zu sein, eben auch auf einer Bank zu sitzen sich am Schönen freuen und das zu teilen, was sie gerade im Moment beschäftigt, beschreibt die 46-Jährige ihr Tun. Sie setzt darauf, dass sich auch so das öffnet, was ganz tief drinnen ist in einem vielleicht auch an Trauer und Schuld. Wir schaffen Kommunikation Wichtig sei ihr, erklärt die neue Seelsorgerin weiter, das Gefühl zu vermitteln, hier Die Salem-Bewohnerinnen und Heimbeirätinnen Karolina Fähmel, 80, und Erika Prüfer, 92, nehmen die neue Seelsorgerin Pfarrerin Anja Baum in ihre Mitte und in ihr Leben. Foto: SU bin ich nicht mehr allein: Wir schaffen Kommunikation. Dazu gehören auch die Gottesdienste. Wichtig ist mir, dass eine Nähe entsteht und die Menschen hier merken, wir schätzen uns gegenseitig und achten uns. Das Gefühl, hier kann ich geborgen sein. Am 20. Mai fand ihre feierliche Einführung in der Mutterhauskirche statt. Bald wird sie sich auch um die religionspädagogische Arbeit mit den Kindern kümmern, die das Baumhaus und die Kita Kleiner Holzweg besuchen, die Kindertagesstätten des Kurhessischen Diakonissenhauses. Und sie wird Seelsorgerin für das Diakonie-Zentrum für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen ZeHN, der neuesten Pflegeeinrichtung des Kurhessischen Diakonissenhauses. Dann kann sie an berufener Stelle alle ihre Gaben und Erfahrungen mit kleinen und großen Menschen einbringen: Darauf freue ich mich denn wir sind eigentlich alle jung. (SU) Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon. Die gepflanzt sind im Hause des Herrn, werden in den Vorhöfen unseres Gottes grünen. Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein, dass sie verkündigen, wie der Ewige es recht macht. (aus Psalm 92) Zur Person Anja Baum, 46, war Vikarin in Kassel-Wolfsanger, bevor sie dort auch als Gemeindepfarrerin arbeitete. Sie kümmerte sich besonders um die Kinderund Jugendarbeit auf der Hasenhecke, und wurde dann Stadtjugendpfarrerin. Erfahrungen mit der Begleitung kranker Menschen sammelte sie auf der psychoonkologischen Station im Klinikum. Als Gemeindepfarrerin in der Kirchengemeinde Kassel-Mitte/ Unterneustadt stand die Arbeit mit dementen Heimbewohnern bei ihr besonders im Fokus. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 7 und 9 Jahren. 28 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

16 Freud Aus der und CBGLeid Aus der CBG Der Mensch als Antwort auf alle Fragen Franziska Brockmeyer zeigt ihren Alltag als Gesundheits- und Krankenpflegerschülerin Auch wenn sie kein Spanisch kann, den älteren Herr von Zimmer 222 auf der Station H 2 im Diakonissen-Krankenhaus versteht Franziska Brockmeyer gut. Und er freut sich, wenn sie kommt, sie kennen sich, denn er liegt hier schon seit ein paar Tagen. Ein freundliches Wort egal in welcher Sprache, ein Lächeln. Ihr Besuch ist in den Krankenzimmern willkommen. Eigentlich will sie zum Bettnachbarn, um ihm den Blutzucker zu messen. Sie will ihn aufrichten, was gar nicht so einfach ist, doch die zierliche 22-Jährige kennt die Griffe, und der Patient sitzt auf der Bettkante. Die angehende Krankenschwester zeigt großen Respekt vor den älteren Kolleginnen: Ich wüsste nicht, Franziska Brockmeyer bei der Medikamentengabe, beim Blutdruckmessen ob ich das überhaupt körperlich aushielte bis zur Rente, fragt sie sich. Mit Freude bei der Arbeit Franziska ist seit April auf der gemischten Station eingesetzt. Hier liegen Patienten der Gastroenterologie, der Kardiologie und der Inneren Medizin. Sie steht am Anfang des dritten Jahres ihrer Ausbildung an der CBG und freut sich auf die Dinge, die da noch kommen werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Denn in manchen Jahrgängen springen bis zu 30 Prozent der Schüler wieder ab: Sie sagen, sie könnten das nicht. Außerdem ist der Schichtdienst... beim Infusion richten im Gespräch an der Kurve... am Blutzuckermessen natürlich schwer, und manche stören sich an der Bezahlung. Sie vermutet, ihr mache das alles nichts aus, vor allem das frühe Aufstehen, weil sie auf einem Bauernhof aufgewachsen sei, gluckst sie. Bereits mit 11 sammelte Schwester Franziska bei der Pflege ihrer Oma Erfahrungen und machte sich vertraut mit den vielen Gesichtern der Pflege. Mit 15, 16 dann trieb es die Nordhessin aus dem 300-Seelen-Dorf Bergfreiheit ins Krankenhaus, wo sie als Helferin in einer Klinik in Bad Zwesten mit Laborgängen, Aufräumarbeiten und im Hol- und Bringedienst Geld als Schülerin verdiente. Eine Mischung aus Zuwendung und Verantwortung Wie an einer Perlenkette reihen sich die kleinen Aufgaben aneinander, die das große Ganze ausmachen. Da ist nicht nur das Es- sen ausgeben oder Patienten frisch machen und waschen eine Form der Zuwendung. Zu ihren Aufgaben gehört die Medikamentengabe, sie richtet Infusionen, arbeitet an der Kurve, der Akte, in der alles rund um den Patienten dokumentiert wird und letzten Endes ist sie ein kleiner Seismograph für das Wohlbefinden der Patienten oder für die Veränderung ihres Zustandes. Sie möchte gerne aufräumen mit dem Vorurteil, die Schwestern und Pfleger würde bloß die einfachen Sachen machen. Wir tragen viel Verantwortung, man traut uns was zu. Ich finde Ausbildung und Arbeit sehr anspruchsvoll, sagt sie. Auf die Frage, was das Schönste am Pflegeberuf ist, antwortet sie wie aus der Pistole geschossen: Der Mensch!, und ihr Kollege, Pfleger Christian Kohlhase, fügt ohne lange nachzudenken hinzu: Das Danke. (SU) 30 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

17 Aus der CBG Freud und Leid Heimgerufen Lust auf Zukunft CBG Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe Kassel mit neuer Geschäftsführung Am 1. Oktober 2011 hat Dr. Ute Lukas, neben ihrer Tätigkeit als Personalleiterin im Marienkrankenhaus, die Geschäftsführung des CBG in Kassel übernommen. Sie tritt damit die Nachfolge von Karl Leonhäuser an, der Ende September nicht nur in dieser Funktion in den Ruhestand verabschiedet wurde. Mit Dr. Ute Lukas gewann das CBG eine Geschäftsführerin, der schon seit langen Jahren die Entwicklung des Pflegepersonals in vielerlei Hinsicht am Herzen liegt. Mit ihren umfangreichen Erfahrungen, ihrem Enthusiasmus und ihrer Kreativität möchte sie das Bildungsinstitut weiterentwickeln und prägen. Die ersten Rückmeldungen Die beiden Schulleiterinnen Ute Simon- Polak (l.) und Elisabeth Soose (r.) nehmen die neue Geschäftsführerin Dr. Ute Lukas in ihre Mitte und sehen die Weichen gut gestellt für die Zukunft des CBG. Foto: CBG aus der gemeinsamen Zusammenarbeit mit dem Kollegium und insbesondere mit den Schulleitungen Elisabeth Soose und Ute Simon-Polak sind durchweg sehr positiv und machen Lust auf Zukunft. Ute Simon-Polak Das CBG ist vor gut 10 Jahren als Bildungskooperation vom Roten Kreuz Krankenhaus, den jetzigen Diakonie-Kliniken und dem Marienkrankenhaus gegründet worden. Es steht für qualitativ hochwertige und auch innovative Aus-, Fort- und Weiterbildung des Pflegepersonals in allen Institutionen. Auch offene Seminare und Weiterbildungen werden mittlerweile angeboten. Diakonisse Klara Rathmann geboren , Heile du mich, Herr, so werde ich heil; hilf du mir, so wird mir geholfen. Jeremia 17,14 Am 4. November verstarb im Alter von 91 Jahren unsere liebe Schwester Klara Rathmann. Geboren wurde Sr. Klara in Kassel am 13. Mai Am 15. Mai 1943, mitten im Krieg, trat sie ins Diakonissenhaus ein. Nachdem Sr. Klara in viele Arbeitsbereiche des Diakonissenhauses hineingeschaut hatte, begann sie 1948 ihre Krankenpflegeausbildung, die sie 1950 abschloss. Hieran schloss eine Zeit im Krankenhaus in Hephata in der Schwalm an und danach in der Zentralküche des Mutterhauses. Am 16. Mai 1954 wurde Sr. Klara in der Friedenskirche eingesegnet. Ihr wurde das Jesuswort aus Johannes 14,6 mit auf ihren Weg gegeben: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wie oft mag sie dieses Wort durchbuchstabiert haben, wie oft wird sie Zuflucht darin gefunden haben? Vielleicht machte gerade das schwere, eigene Schicksal, die angeschlagene Gesundheit, sie auch zu der Schwester, die sie war: Fein und wohlbedacht und den Menschen sehr zugewandt. Sr. Klara arbeitete im Haus Elim und der Verwaltung, bis sie 1971 aus Gesundheitsgründen frühzeitig in den Ruhestand gehen musste. Im Ruhestand verbrachte Sr. Klara eine gute Zeit gemeinsam mit ihrer leiblichen Schwester in der Schönfelder Straße und danach im Betreuten Wohnen. Im November 2000 kam Sr. Klara ins Haus Salem, wo sie auch verstarb. Pfarrerin Oberin Kerstin Hering 32 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

18 Freud und Leid Freud und Leid Diakonisse Hildegard Leicht geboren , Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Johannes 1,14 Am 25. Dezember verstarb im Alter von 98 Jahren unsere Mitschwester Diakonisse Hilde Leicht. Geboren wurde Hildegard Leicht in Wiederstein im Kreis Siegen am 25. November Nach ihrer Volksschulzeit war sie sechs Jahre in der elterlichen Landwirtschaft und im Haushalt tätig dann trat Sr. Hilde in das Kurhessische Diakonissenhaus ein. Sie war auf den verschiedenen Stationen des Diakonissen-Krankenhauses tätig, und wirkte unter anderem auch im Krankenhaus in Hanau, im Städtischen Krankenhaus, im Kind zu Brabant und im Hessischen Siechenhaus in Hofgeismar (heutige Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen). In den schweren Kriegsjahren wurde sie am 17. Oktober 1943 eingesegnet schloß sie ihre Krankenpflegeausbildung ab und begann ihren Dienst als Gemeindeschwester, der sie über die Jahre von Tann in der Rhön nach Eschwege, Rosenthal und später nach Marburg führte vielen als Diakonisse auf dem Motorrad bekannt, immer auf dem Weg zu denen, die Hilfe benötigten. Dort in Marburg arbeitete sie auch im Juliusstift wechselte sie ins Marie Behre Heim nach Buchenhagen. Nach einer kurzen Zeit in Steinau kam sie 1973 wieder ins Mutterhaus zurück. Hier arbeitete sie in Bethesda II und wechselte 1976 ins neue Haus Salem, wo sie bis zu ihrem Ruhestand 1979 ihren Dienst versah. Nach einem gemeinsamen Jahr mit ihrer Schwester in Burbach-Wahlbach kehrte sie im Feierabend 1980 nach Kassel zurück und zog ins Amalienhaus. Hier lebte sie, bis sie 2001 nach Salem 2 kam. In Salem verstarb sie am 1. Weihnachtstag. Fröhlich und liebevoll ist Sr. Hilde durchs Leben gegangen: Immer mit dem Wunsch, dass Gott ihr zum Wollen auch das Vollbringen schenke, wie sie es selbst einmal formuliert hat. Pfarrerin Oberin Kerstin Hering Diakonisse Katharina Lange geboren , Lasst mich gehen, lasst mich gehen, dass ich Jesum möge sehn! Am 15. Januar verstarb im Alter von 91 Jahren unsere Mitschwester Diakonisse Katharina Lange. Geboren wurde Anna Katharina als Zwillingsschwester am 10. Januar 1921 in Loshausen in der Schwalm. Mit sechs Geschwistern wuchs sie in einem Elternhaus auf, das sich der Tradition und dem Glauben sehr verbunden fühlte. 1939, zu Beginn des Krieges kam Sr. Katharina nach Kassel ins Diakonissenhaus bis 45 absolvierte sie hier ihre Krankenschwesterausbildung. Nach Kriegsende und Examen arbeitete Sr. Kathrin noch zweieinhalb Jahre im Bunker unter dem Stadtkrankenhaus. In diese Zeit fällt auch ihre Einsegnung am 15. Mai 1947, die damals wegen enormer Kriegsschäden im Esszimmer des Mutterhauses stattfand wechselte sie dann ins Krankenhaus nach Schlüchtern wurde Sr. Kathrin zurück ans Mutterhaus nach Kassel geholt, weil hier dringend Schwestern benötigt wurden. Als Stationsschwester auf der Privatstation hat sie hier ausgebildet, gepflegt und viel erlebt mit den Menschen, die sie in manchen Fällen bis zum Sterben begleitete begann ein weiterer Lebensabschnitt. Sr. Kathrin wurde Gemeindeschwester in Ziegenhain. Hier arbeitete sie bis zu ihrer Pensionierung Ihre Aufgaben dort waren vielfältig: Von der Krankenpflege bis zur Frauenhilfe und den vielen Wegen in die Häuser. Mit großem Dank für ihr fröhliches, tatkräftiges Wirken wurde sie dort verabschiedet. Im Ruhestand lebte sie zuerst in Lobenhausen. Im Mai 2003 kam sie wieder nach Kassel und lebte hier im Amalienhaus und ab Sommer 2010 im Haus Salem. Sr. Kathrin ging im Glauben ihren Weg, in der Welt und mit der Welt, fröhlich und tatkräftig. Pfarrerin Oberin Kerstin Hering 34 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

19 Freud und Leid Freud und Leid Diakonisse Irmgard Luge geboren , Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. Johannes 12,24 In den ersten Stunden des Himmelfahrttages, am 17. Mai, wurde unsere Schwester Diakonisse Irmgard Luge im Alter von 80 Jahren heimgerufen. Dankbar sind wir sicher alle, dass der Herr nun gnädig war und Sr. Irmgard nach ihrem langen Krankenlager zu sich gerufen hat. Geboren wurde Sr. Irmgard Luge in Phillippsthal am 14. März Hier wuchs sie auf, wurde konfirmiert und besuchte bis 1946 die Volksschule. In den ersten drei Jahren nach der Schule arbeitete sie in zwei Haushalten in der Umgebung, bis Sr. Irmgard am 9. Mai 1950 ans Diakonissenhaus nach Kassel als Diakonissenschülerin kam. Ihr erster Arbeitsplatz war das Esszimmer, dann war sie ein Jahr als Hilfe in Bethesda II. Im Juni 1951 wurde Sr. Irmgard nach Hofgeismar in das Frauenhaus geschickt;1956 konnte sie dann ihr Krankenschwesterexamen ablegen. Am 30. Mai 1957 war der große Tag der Einsegnung. Nachdem sie an zwei Einsatzorten im Krankenhaus tätig war, führten ihre Wege 1956 wieder nach Hofgeismar in das Pensionshaus. Während dieser Zeit wurde ihr Patenkind geboren, zu dem sie bis zu ihrem letzten Tag eine enge Beziehung hatte. Am 1. Mai 1959 begann dann ihr Dienst als Gemeindeschwester in Bad Hersfeld. In Bad Hersfeld verlebte Sr. Irmgard bis 1988 den größten Teil ihres Berufslebens. Ab 1971 wohnte und arbeitete sie mit Sr. Sofie Linne, mit der sie bis zuletzt eine tiefe Freundschaft verband. In ihrer Arbeit ergänzten beide sich gut und über die Jahre waren die beiden ein eingespieltes Team zogen dann beide nach Kassel, wo Sr. Irmgard noch bis 1997 im Amalienhaus als Zweitschwester arbeitete. Hier wohnten sie dann bis 2009, bis beide Schwestern aus Gesundheitsgründen getrennt wurden. Leider war es damals nicht möglich, dass sie gemeinsam in ein Altenheim ziehen konnten. So kam Sr. Sofie nach Guntershausen und Sr. Irmgard blieb in Kassel in Haus Salem. Pfarrerin Oberin Kerstin Hering Diakonische Schwester Helga Götz geboren , Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR; Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. Jeremia 28,11 Am 2. Dezember verstarb im Alter von 82 Jahren unsere Diakonische Schwester Helga Götz. Sie wurde 27. Juli 1929 in Kassel-Niederzwehren als zweites von drei Kindern geboren. Ihr Lebensweg führte sie von Kassel ins Saarland nach Ottenhausen und dann nach Posen. Nach der Flucht aus Posen konnte sie ab März 1945 bis 1949 in Bad Wildungen im Haushalt und Kinderheim arbeiten legte Sr. Helga an der Kinderpflegeschule der Stadt Kassel ihr Staatsexamen als Kinderpflegerin ab, bis sie im Oktober 1954 in die Krankenpflegeschule des Diakonissenhauses kam. In den folgenden Berufsjahren arbeitete Sr. Helga an den unterschiedlichsten Einsatzorten des Mutterhauses stets in verantwortungsvoller Stellung, denn sie war sehr gewissenhaft, fühlte sich dem Haus verbunden und half, wo sie konnte. Bis zu Ihrem Ruhestand wegen Krankheit Im Januar 1985 war Sr. Helga als Stationsschwester in Haus Salem auf der Pflegestation VI eingesetzt. In den folgenden Jahren lebte sie mit ihrer Mutter gemeinsam in der Huttenstraße. Liebevoll pflegte sie sie, bis diese 1989 verstarb. 2008, nachdem sich ihr Gesundheitszustand immer mehr verschlechterte, kam Sr. Helga als Bewohnerin ins Haus Salem, wo sie am 2. Dezember verstarb. Pfarrerin Oberin Kerstin Hering Taufen 18. September 2011 Nadja Richter * 10. Okt Jonas Wolfgang Uloth * 18. Nov Januar 2012 Julie Marie Setzekorn * Februar 2012 Elias Kellner * März 2012 Celina Sophie Knieling * April 2012 Gérard Leutebrandt * Mai 2012 Yvonne Brusius * Enrico Brusius * Kirchliche Trauung 21. April 2012 Elisabeth Müller-Harhoff und Dr. Heinz-Jürgen Bernhard Harhoff 36 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

20 Aus der Haus-Chronik Aus der Haus-Chronik Aus der Haus-Chronik Von Januar bis Mai Januar Störche, aufgepasst! Die neue Frauenklinik Dr. Koch nimmt ihren Betrieb auf. 2. Februar Der Pfarrer und Journalist Reinhard Heubner liest während einer Benefizveranstaltung für die Freunde und Förderer der Diakonie-Kliniken im Festsaal des Mutterhauses. 29. Februar 29. Februar Schaltfebruar mit Baby-Segen Mit besonderem Geburtstag nicht allein: Die Schalt-Babies sind da! 2. März Weltfrauen-Gebetstag in der Mutterhauskirche 6. März Frauenklinik Dr. Koch spendet Betten nach Ungarn und Rumänien 21. März Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner übergibt den Bewilligungsbescheid für den 2. Bauabschnitt der Diakonie-Kliniken am Standort Diakonissen-Krankenhaus 2. April Neues Angebot der Jugendhilfe: in der Franz-Vetter-Str. beginnt die Arbeit einer neuen heilpädagogischen Gruppe des Kinder- und Jugendheims Kleiner Holzweg Fast 70 Betten in der Frauenklinik Dr. Koch werden durch neue ersetzt. Die ausgedienten spendeten die Diakonie- Kliniken an die Organisation ADRA. Die Betten werden von nun an in Altenpflegeeinrichtungen in Valcea in Rumänien und in Gyöngyös in Ungarn eingesetzt. Sr. Zorica Nikolic (l.) und Stationsleitung Sr. Esther Schröder (ganz rechts) wünschen den Mitarbeitern der Hilfsorganisation und für die Spendenaktion alles Gute. Fotos: Wolf Sie werden wohl auf den ersten Geburtstag länger warten müssen: Diese neuen Erdenbürger haben am Schalttag, den 29. Februar, in der Frauenklinik Dr. Koch das Licht der Welt erblickt. Clara Sophie Degenhardt (in rosa) teilt dieses Schicksal nun mit dem stolzen Papa Maik Plock (links), der ebenfalls am geboren ist und somit an seinem 8. Geburtstag Vater wurde. Chefarzt der Frauenheilkunde an den Diakonie-Kliniken Kassel, Dr. Wouter Simeons (rechts), gratulierte herzlich mit der leitenden Hebamme Agnieszka Plocharska (Mitte) und freute sich mit allen Eltern über die Ankunft von (v.l.n.r.) Maximilian Alexander Rube (47 cm, 2780 Gramm), Nisa Toksoy (52 cm, 3640 Gramm), Hiabel Andeziou (52 cm, 3920 Gramm), Clara Sophie Degenhardt (47 cm, 2610 Gramm), Lilli Charlotte Schütz (50 cm, 3240 Gramm) und Tabea Heinemann (47 cm, 2800 Gramm). Zum Fototermin noch nicht da waren Adriana Tropiano (50cm, 2980 Gramm) sowie Nino Lienert (51cm, 3360 Gramm). Foto: Wolf Noch mitten in den Vorbereitungen für den Umzug: Arzthelferin Manuela Lakiszus, Internist Dr. Sebastian Howest, Auszubildende Denise Weigelt, Zentrumsleiter Frank Daeter, Arzthelferin Sandra Stutz und der Nephrologe Dr. Markus Schwickardi vor dem neuen Eingang zum Dialysezentrum im Facharztzentrum Vorderer Westen, direkt neben dem Diakonissen-Krankenhaus der Diakonie-Kliniken Kassel. (Foto: Wolf) 38 Auftrag + Dienst Juni 2012 Auftrag + Dienst Juni

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