Vorweihnachtszeit Kunst und Kultur Neues aus dem Viertel

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1 OK Das besondere Magazin für Oberkassel Vorweihnachtszeit Kunst und Kultur Neues aus dem Viertel Schöner schenken 2014 Gutes Tun zu Weihnachten, soziale Projekte Weihnachtsmarkt in Oberkassel Aufregung um Van Goghs Sonnenblumen Interview mit Günher Beelitz, Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses Ästhetische Erotik-Art von Beate Knappe Mahnende Erinnerung an die Reichsprogromnacht 1938 Drei kirchliche Jubiläen in einem Jahr Guido Knopp erinnert an den 1. Weltkrieg Vorfreude aufs Fest

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3 Kinder, wie die Zeit vergeht und ehe man sich versieht, steht schon wieder der Weihnachtsmann vor der Tür. Zugegeben es ist erst November, doch spätestens im Dezember beginnt er der Jahresendspurt. Wunschzettel abarbeiten, Wohnung dekorieren, Menüs vorbereiten manchmal scheint es, als sei die Vorweihnachtszeit eine unendliche To-Do-Liste. Was tun, damit das nicht in totalen Stress ausartet? Viele Deutsche haben dafür ein einfaches Rezept: Goodbye Perfektionismus. Das zeigen auch aktuelle Umfragen (forsa / Happiness Institut). Demnach gaben 2% von Deutschen zwischen 14 und 69 an, das Fest nicht im Voraus perfekt durchzuplanen. Eine entspannte Einstellung ist also die beste Basis für lebensfrohe Weihnachtstage. 59 Prozent meinen auch die Geschenke müssten nicht perfekt sein, da es auf die Geste ankomme. Auch beim Outfit genießt mehr als jeder Zweite Weihnachten ohne Dresscode. Auch das Haus müsse nicht perfekt geputzt sein, und 47 Prozent haben keinen Deko-Stress. Rund 38 Prozent haben kein Problem damit, gekauftes statt selbst gekochtes Essen zu servieren. Es geht also auch anders! Wir hoffen, dass Sie trotz der beginnenden Weihnachtshektik noch die Muße haben das neue ZOO:M zu lesen, denn wir bieten Ihnen nicht nur interessante Geschenk- Tipps in direkter Nähe, sondern beleuchten auch Themen, die ein bisschen nachdenklich machen. In einer Zeit, die vielerorts zu einer Konsumschlacht ausartet, sind doch auch die leiseren Töne wichtig, die uns darüber nachdenken lassen, worum es zu Weihnachten eigentlich geht. Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2015 Die kostbarsten Geschenke kann niemand kaufen, und doch kann sie sich jeder leisten. Inhalt Kunst und Kultur 4 Wieder großes Theater 6 Große Bernd Schwarzer Jubiläumsausstellung 7 Emil Schuhmacher mit seinem Action Painting 8 Aufregung um 13 Sonnenblumen Aus dem Viertel 13 Gaslaternen 13 Kunst ist tot es lebe die Küche 14 Mahnende Erinnerung an die Reichspogromnacht Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch. 18 Drei kirchliche Jubiläen in einem Jahr 18 Lesung mit Guido Knopp in Oberkassel Jugendförderung 26 Die Innovationskraft der Zukunft beginnt heute Weihnachten 28 Wunderschöne Vorweihnachtszeit 29 Silvester Highlights 30 Schöner schenken Akt & Ästhetik 34 Gutes tun zu Weihnachten 3 Impressum Herzlichst Ihre Unser Titelbild vom Düsseldorfer Fotografen Christian Köster Alexandra von Hirschfeld Chefredakteurin und Herausgeberin Impressum Herausgeber: newsstrategy redaktions- und verlags UG (haftungsbeschränkt) Achenbachstraße Düsseldorf Tel Fax: Chefredaktion: Alexandra von Hirschfeld (M.A.) Redaktion: Rebecca Häfner, Julia Sett, Jens Stenger, Debora Stender Grafik: Katja Wehmeier (Dipl. Des.) Fotografie: Christian Köster, Lothar Milatz, Beate Knappe (u.a.) Bezugsmöglichkeiten: Abo 9,00 EUR/Jahr (Portokosten) Jederzeit formlos kündbar Anzeigenpreise: S. Preisliste September 2014 auf unserer Website 3

4 XXXXX reüssieren, wenn Sie nicht die Gezeitenwechsel in der Kunst und ihre neuen Strömungen berücksichtigen, miterleben und sich somit auch verändern. Für das Publikum gilt das genauso. Ist das Düsseldorfer Theaterpublikum anders als in anderen Städten? Ein gutes Theaterpublikum ist ein ebenso begeisterungsfähiges wie kritisches Publikum, das sein Schauspielhaus und seine Künstler liebt und lieben will daran hat sich nichts geändert, und das ist auch in andern Städten so, aber: Düsseldorf ist eine Stadt der Kunst, und das macht unser Publikum allerdings dann doch einzigartig! Wieder grosses Theater Das Düsseldorfer Schauspielhaus erfindet sich neu. Intendant und Wahl-Oberkasseler Günther Beelitz im ZOO:M-Interview erklärt wie. Herr Beelitz, Sie haben das Düsseldorfer Schauspielhaus bereits von 1976 bis 1986 erfolgreich geleitet. Wodurch unterscheidet sich das Publikum oder der Publikumsgeschmack aus Ihrer Sicht gestern heute? Das Düsseldorfer Schauspielhaus ist seit Gründgens ein Mythos, geprägt durch Intendanten, Ausnahme-Regisseure, Dramaturgen und exzellente Schauspieler in großartigen Ensemblekonstellationen, die das Theater weltweit bekannt machten. Dies ist eine Herausforderung für jeden nachfolgenden Intendanten. Das Publikum änderte in den vergangenen Dezennien seine Wahrnehmung von Kunst naturgemäß so wie sich auch die Bildersprache in unserer medialen Wirklichkeit änderte. Sie können weder als Künstler noch als Theater-Ermöglicher, wie ich mich in meiner Position als Generalintendant verstehe, über längere Zeit Sebastian Hoppe Warum sollte das Publikum lieber mal ins Theater anstatt ins Kino gehen? Das Publikum sollte sowohl ins Kino gehen als auch ins Theater, so handhabe ich das seit Jahrzehnten und wir haben ja mit dem CENTRAL am Hauptbahnhof einen Spielort, der direkt am Kino liegt, mit einer guten Infrastruktur. Da zeigen wir in dieser Spielzeit übrigens unser Familienstück DER KLEINE MUCK in der Regie von Christof Seeger-Zurmühlen, das wir zur Weihnachtszeit und darüber hinaus spielen werden. Wie sieht ihr Rezept zur Krisenbewältigung aus und was hat sich seit ihrem Antritt bereits alles positiv verändert? Wenn es überhaupt für ein über Jahrzehnte erfolgreiches und vom Erfolg verwöhntes Theater ein Rezept gibt, so ist es vielleicht dies: Es braucht neben der Stückauswahl und den guten Regisseuren und einer hervorragenden technischen Mannschaft mit dem entsprechenden Equipment vor allem ein Ensemble! Ein Ensemble, das sich mit diesem Theater in dieser Stadt identifiziert und mit dem sich das Publikum identifizieren kann. In dieser ersten Spielzeit haben wir zudem die Zahl der Vorstellungen deutlich erhöht: ein Theater muss spielen, spielen, spielen, so wie der Schauspieler spielen will und muss. Wir haben dadurch die Zahl der Zuschauer erhöht und die Zahl der Abonnenten. Das ist kein Rezept, sondern die einzige Möglichkeit, einer Krise zu begegnen. Dem Theater wurde so oft nachgesagt dass es tot sei. Das kann gar nicht sein der homo ludens, der spielende Mensch, und also das Theaterspielen in all seinen Formen, ist ja ebenso lebendig wie die Themen, die auf der Bühne behandelt werden. Nach dem Motto Alles bleibt neu feiert der neue Spielplan den 450. Geburtstag von Shakespeare. Warum ist er heute noch so aktuell? Ich stelle die Gegenfrage: Wer hat unser Theater so geprägt wie Shakespeare? Shakespeare 4

5 ZOO:M Interview Aktueller Theatertipp Gift. Eine Ehegeschichte hat Theater für Menschen auf die Bühne und aufs Papier gebracht alle seine Stücke mussten vor dem einfachsten und dem anspruchsvollsten Publikum bestehen: Er macht für uns die Könige zu Liebenden und Liebende zu Königen, er verwirklicht Träume auf der Bühne. Shakespeare ist zutiefst ernst und abgründig, zutiefst komisch und ausgelassen. Er ist hochpolitisch und hochpoetisch - geht s aktueller? Im Oktober hatte Camus Die Gerechten Premiere, hoch gelobt von der Presse, als Gänsehaut-Erlebnis Gratulation! Was war der Impuls für diese Inszenierung in Düsseldorf. Worin liegt der Erfolg begründet? Ein Blick in die Tageszeitung oder in die Nachrichten genügt, um die Aktualität von Camus DIE GERECHTEN zu begründen. Der Erfolg dieser Inszenierung aber liegt natürlich in der Regie, die auf alle dekorativen Elementen verzichtet und sich ganz auf das gelebte Leben konzentriert, das sich noch immer auflehnt gegen jedwede Ungerechtigkeit allerdings zweifelnd. Michael Gruner, mit dem ich schon in meiner ersten Intendanz an diesem Haus zusammenarbeitete, hat aus diesem Ensemblestück die abgründige, grüblerische Qualität herausgekitzelt, die es braucht, das Stück in seiner Vielschichtigkeit sichtbar zu machen und jedem Satz das ihm gebührende Gewicht zu verleihen. Für dieses und das nächste Jahr stehen noch Sahnestückchen wie Gerhart Hauptmanns Die Ratten oder Schillers Wallenstein auf dem Programm und damit Reflektionen über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen wird das Schauspielhaus insgesamt nachdenklicher? Sehen Sie, auf den berühmten Brettern, die die Welt bedeuten, wird die Welt auch (aus-)gedeutet da ist die Nachdenklichkeit bei allem Unterhaltungswillen, den das Theater ja in sich trägt, nicht auszuschließen. Was Sie als Sahnestückchen bezeichnen, sind Stücke, die uns gerade wegen ihrer Aktualität interessieren und berühren. Wir haben in Volker Lösch einen Regisseur gefunden, der DIE RATTEN mit einem Chor der alleinerziehenden Mütter neu deuten und uns unsere soziale Wirklichkeit in großen Bildern zeigen wird. WALLENSTEIN gehört für mich zu den besten, hochpolitischen Stücken Friedrich Schillers. Und ich bin sehr froh über die Kooperation mit dem DEUTSCHEN NATIONAL- THEATER WEIMAR. An diesem ehrwürdigen, stets innovativen Haus war ich ja nach der Wende Generalintendant, da freut es mich jetzt natürlich besonders, dass dieses Theater nun bei uns zu Gast ist und wir im Gegenzug unsere IPHI- GENIE AUF TAURIS dort am Nationaltheater spielen sollen. Haben Sie einen Lieblingsdramatiker oder ein Lieblingsstück, das Sie in Düsseldorf unbedingt auf die Bühne bringen möchten? Ich habe keinen Lieblingsdramatiker in dem Sinne und auch kein Lieblingsstück, dazu gibt es viel zu viele gute Autoren, die gute Stücke geschrieben haben und schreiben. Aber es zieht mich immer wieder zu Arthur Schnitzler. So wie Schnitzler die Komödie versteht: nämlich als Komödie, die wir nicht nur für andere spielen und vor einander, sondern auch vor uns selbst das hinterlässt nicht nur bei mir einen starken Eindruck. Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug, sagt Schnitzler und so denke ich. Schnitzlers DAS WEITE LAND gehört zu dieser Art Tragikomödie, die ich gern einmal auf dem Spielplan sehen würde. Sie sind bereits 76? Wie viel Stunden arbeiten Sie täglich? Und wie gehen Sie mit dem (Leistungs)-Druck um? Ich arbeite so viele Stunden die Woche wie ich Jahre alt bin das verlangt die derzeitige Herausforderung aber das tue ich nicht allein: sondern mit einem sehr engagierten Team! Da bin ich sehr gut aufgehoben und ich habe eine Familie, die das mitträgt ohne diesen Halt ginge es nicht. Natürlich gehe ich immer wieder ins Theater hier und andernorts. Unsere musikalische SEKRE- TÄRINNEN-Premiere zum Beispiel ist zum Entspannen sehr geeignet: Mehrere Zugaben, ein befreit aufspielendes Ensemble und ein begeistertes Publikum sind Lebenselixiere und lassen die Lebensfreude wachsen. Christine Beelitz Auf einem Friedhof treffen sich ein Mann und eine Frau. Beide waren einst ein Paar. Auf diesem Friedhof liegt der gemeinsame Sohn beerdigt. Nun muss über seine Umbettung entschieden werden. Gift aus einer nahen Fabrik soll ausgetreten sein und die Umbettung notwendig machen. Die erneute Begegnung mit der Vergangenheit wird zu einer Bestandsaufnahme des vergangenen gemeinsamen Lebens und der Zeit der Trennung. Die Trauer um das gemeinsame Kind verbindet nicht, sondern vergrößert die Kluft zwischen beiden, ebenso wie das neue Leben, das»er«lebt. Und doch finden sich in ihnen noch immer Erinnerungen an Zärtlichkeit, Leichtigkeit, an Gemeinsamkeiten. Die niederländische Autorin Lot Vekemans erzählt sensibel und eindrucksvoll von einem Mann, der seine Trauer überwinden möchte und einer Frau, der das nicht gelingt. Die Wochenzeitschrift»Der Spiegel«nennt Lot Vekemans Gift»ein beachtliches Stück über den Verlust von Liebe«(mit Karin Pfammatter, Andreas Grothgar). Regie: Günther Beelitz Bühne und Kostüme: Alexander Müller-Elmau Musik: Bojan Vuletić Dramaturgie: Dirk Diekmann Sie wohnen seit längerem in Düsseldorf Oberkassel, was macht den Charme dieses Stadtteils für Sie aus? Home is where my heart is! Ich bin in Berlin geboren und habe, beruflich bedingt, in verschiedensten Städten Deutschlands gelebt. Es hat mich immer wieder nach Düsseldorf gezogen. Das liegt sicher auch an der Offenheit und der Verbindlichkeit der Düsseldorfer. Die Nähe zum Rhein ist verlockend; und die Möglichkeit in einer Großstadt so relaxed zu leben, ohne die Hektik des virilen Zentrums, aber mit unterschiedlichsten kulturellen Angeboten, vielfältigen Geschäften und einer feinen Gastronomie. Für meine Frau Christine und mich hat Oberkassel den Charme einer Stadt in der Stadt - einer Oase nahe am Herzen der City. Hier wohnen Freunde und Bekannte. Das Überqueren der Brücke nach einem langen Arbeitstag, ist für mich nicht nur ein Weg nach Hause, sondern auch ein Ausflug ins Grüne. 5

6 Kunst & Kultur 23. November bis 6. Januar 2015 Große Bernd Schwarzer Jubiläumsausstellung zum 60. Geburtstag Zum 60. Geburtstag des in Düsseldorf lebenden und arbeitenden Künstlers Bernd Schwarzer zeigt die Galerie Kellermann in Oberkassel eine ebenso umfassende wie faszinierende Werkschau. Auf außergewöhnliche Weise gelang es diesem wunderbaren Künstler immer wieder, wichtige Themen und Ereignisse in seiner Kunst nicht nur festzuhalten und zu reflektieren sondern sie Jahre und Jahrzehnte zuvor vorweg zu nehmen! Mauerfall und Wiedervereinigung, Russland-Europa-Krise und deren Überwindung, apokalyptischer radikal-islamischer Terror, Kampf um Menschenrechte in China, Mond- und Marsexpedition, Bemühungen um eine neu heranwachsende europäisch-amerikanische Gemeinsamkeit. Zu all diesen Themen, die in ihrer Zusammenfassung fast wie eine tagespolitische Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse von heute und auch morgen wirken, gibt es herausragende Werke von Bernd Schwarzer, die dem Betrachter als Spiegel unserer Zeit und darüber hinaus erscheinen muss. So überrascht es nicht, dass Bernd Schwarzer mittlerweile unbestritten als einer der wichtigsten deutschen Künstler gilt. Seit 40 Jahren beschäftigen ihn die Themen Men- schenrechte, die deutsche Wiedervereinigung und Europa. Durch seine einzigartige visionäre Kraft wurde er zum Vordenker, Zeitzeugen und Portraitisten der großen geschichtlichen Veränderungen. Dies stellt ihn in eine Reihe mit Künstlern wie Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, Gerhard Richter, Anselm Kiefer, A.R. Penck und Joseph Beuys. Termine: Vernissage: Sonntag, 23. November, ab 14 Uhr. Weinabend: , 19 Uhr, Anmeldung erforderlich Finissage mit Neujahrsempfang: 6. Januar 2015 Galerie Kellermann Cheruskerstr. 105 (direkt am Belsenplatz) Düsseldorf. Öffnungszeiten Di-Fr /15 19 Uhr, Sa Uhr 6

7 Kunst & Kultur Emil Schuhmacher mit seinem Action Painting in der Galerie Hans Strelow Unter dem Motto: Zwischen Form und Figur stellt die Galerie Hans Strelow Spätwerke von Emil Schuhmacher aus. In der informellen Kunst, zählt Schuhmacher zu den deutschen Künstlern, die internationale Bedeutung erlangt haben. Es handelt sich um abstrakte Kunst. Doch in manchen Bildern lassen sich Ansätze von Formen und Figuren erkennen, erklärte Galeriemitarbeiterin Catrin Hüsgen am Eröffnungsabend. Die Ausstellung zeigt Gemälde und Papierarbeiten. Das Gemälde Muli aus dem Jahr 1989 fertigte Schuhmacher mit Naturmaterialien wie Sand oder Asche. Da Schuhmacher aus dem Ruhrgebiet stammt, arbeitete er auch viel mit Schwarz und Grautönen, so Hüsgen. Die Arbeiten in der Ausstellung stammen alle aus den 1980er und 1990er Jahren. Hüsgen erklärte, dass diese Werke im Atelier in Hagen oder auf Reisen, vor allem durch Spanien entstanden sind. Die Werke von Emil Schuhmacher entstanden stets durch einen Dialog des Malers mit dem Bild. Diese Art des Arbeitens ist dem Action Painting sehr ähnlich. Dabei entstehen Bilder durch die Bewegung des Malers und das Bild entwickelt sich in einem Prozess. Emil Schumacher wurde 1912 in Hagen geboren. In den 1930er Jahren studierte er Grafik in Dortmund. Er arbeitete als freier Künstler, wurde jedoch nicht ausgestellt. Während des zweiten Weltkriegs arbeitete er als Technischer Zeichner in einem Hagener Rüstungsbetrieb. Wegen des Vorwurfs des Kulturbolschewismus nahm das NS-Regime Schuhmacher nicht in die Reichskammer der Bildenden Künste auf. Nach dem zweiten Weltkrieg arbeitete Schuhmacher u. a. erfolgreich als freier Künstler. Schuhmacher unternahm in seinem Leben viele Reisen und Studienreisen vor allem durch Frankreich und Spanien verstarb der Künstler auf Ibiza. Galerie Hans Strelow Luegplatz 3 Tel Öffnungszeiten: Di Fr 10 bis 13 Uhr und Uhr. Sa Uhr GALERIE KELLERMANN IN OBERKASSEL CONTEMPORARY ART POPART STREETART KLASSISCHE MODERNE Die Galerie Kellermann bietet Ihnen eine große Auswahl von Kunstwerken von der Klassischen Moderne über internationale Künstler der Gegenwart bis zu aktueller Pop- und Streetart. Mit wechselnden Ausstellungen präsentieren wir Ihnen herausragende Künstler und vertreten deren Werke auch darüber hinaus. Individuelle Einrahmungen in höchster Qualität zu fairen Preisen: Wählen Sie aus mehr als 100 Leisten und hochwertigen handgearbeiteten Vergolderleisten, Passepartouts und Verglasungen. Galerie Kellermann, Cheruskerstr. 105, Düsseldorf / Di - Fr und Uhr, Sa Uhr K 7

8 Kunst & Kultur 8

9 Kunst & Kultur Aufregung um 13 Sonnenblumen und das Van Gogh Museum in Amsterdam Ausgerechnet in Düsseldorf tauchte Ende 2013 das Bild auf, das jetzt für Sprengstoff in der internationalen Kunstszene sorgen könnte. Es zeigt die Studie eines Sonnenblumenbildes, möglicherweise von van Gogh, die der Maler als Vorlage für seine weltberühmten Sonnenblumenbilder gemalt haben könnte. Kunstdetektiv Peter Zachmyc, der sich u.a. auf die behutsame Reinigung von Kunstwerken sowie die Recherche von Herkunft, Datierung und Bewertung von Gemälden spezialisiert hat, bekam im Dezember 2013 den Anruf einer alten Dame aus München, die ihm von dem mutmaßlichen Van Gogh erzählte. Van Gogh ist der meistgefälschte Maler der Welt, daher belächelte ich diese Geschichte zunächst, erzählt Peter Zachmyc. Als ich dann die Unterlagen zu dem Bild bekam, habe ich nicht mehr gelächelt. Er entschloss sich der Dame zu helfen und das Bild, das sich zeitlebens im Familienbesitz einer Münchner Großindustriellenfamilie befunden hatte, in den Markt zu bringen. Die Geschichte hinter dem Bild Das Schicksal, das sich hinter dem Bild verbirgt, ist ebenso anrührend wie traurig. Demnach heiratete die heutige Eigentümerin in den 1950er Jahren in die vermögende Industriellenfamilie ein. Ihr Ehemann ging ihr fremd und aus dieser Affaire entsprang ein Sohn. Nach dem frühen Tod des Mannes wurde der uneheliche Sohn zum Universalerben und die Witwe ging nahezu leer aus. Einzig in der Villa, in der sie lebte, verblieb ihr ein lebenslanges Wohnrecht. Eines Abends, als ihr Bruder bei ihr zu Gast war, wurde in der Villa eingebrochen und der Bruder durch Schläge auf den Kopf derart verletzt, dass er ins Koma fiel und danach zum Pflegefall wurde. Die Witwe kratzte über Jahre alles Geld zusammen, dem sie habhaft werden kann, um ihn zu pflegen. Als ihre Mittel nahezu gänzlich erschöpft waren, entschloss sie sich das Gemälde zu verkaufen. So wurde der Düsseldorfer Kunstdetektiv Peter Zachmyc beauftragt das Bild marktfähig zu machen. Die Expertisen lagen vor. Auch die Provenienz, d.h. die Herkunft des Bildes, konnte einwandfrei belegt werden. Es musste lediglich zur Bestätigung seiner Echtheit im Amsterdamer Van Gogh Museum einem Experten-Gremium vorgelegt werden das übrigens weltweit das Entscheidungsmonopol über die Echtheit eines van Goghs inne hat. Was verband den Genre-Maler mit dem Genie? Die Geschichte, wie der vermutliche van Gogh in den Familienbesitz gelangte, liest sich so spannend wie ein Krimi. Demnach stand der bekannte deutsche Genre- bzw. Tiermaler Otto Gebler aus München, der als einer der ersten das Schaf zum Gegenstand seiner Malerei machte, und schon zu Lebzeiten hohes Renommee genoss, mit Vincent van Gogh im Kontakt. Er interessierte sich anscheinend für seine Maltechnik. Es gibt Briefe zwischen Vincent und seinem Bruder Theo, die den Kontakt zu Gebler dem Deutschen belegen sollen. Warum, wieso, weshalb sich Gebler, der ja schon zu Lebzeiten ein anerkannter Maler war, mit dem damaligen Nobody van Gogh abgab, noch dazu einem Impressionisten, denen man nachsagte, sie können nicht malen, ist unklar. Nichtsdestotrotz bekam Otto Gebler 1898 eine Einladung van Goghs ihn in Arles zu besuchen, was er dann wohl auch tat. Als Gastgeschenk soll er ihm eine Flasche Wermut mitgebracht haben. Im Gegenzug habe ihm van Gogh besagtes Sonnenblumenbild geschenkt. Eine Studie, die er als Vorlage für weitere Bilder gemalt habe, weil die Sonnenblumen so schnell welkten. Die Studie war van Gogh wohl nicht so viel wert, daher habe er sie Gebler gegeben. Fortwährend im Familienbesitz Gebler kehrte mit dem Bild, das ihm nicht wirklich gefiel, nach München zurück und wollte es dem Familienpfarrer schenken. Aber auch dieser wollte es nicht haben. So verschwand das Sonnenblumengemälde für einige Jahre in Geblers Schrank, bis er Kunstdetektiv Peter Zachmyc in seinem Büro in Düsseldorf 9

10 Kunst & Kultur es seiner Tochter zur Geburt ihres Kindes schenkte. Seitdem verblieb das Bild im Familienbesitz. Übermalt und getarnt in der NS-Zeit Die Familie mit jüdischer Abstammung bereitete sich auf den Besuch der Gestapo vor und tarnte das Gemälde durch einen klugen Schachzug. Sie rahmten es aus, übermalten den Hintergrund auf dilettantische Art und hängten es ohne Rahmen provokativ an die Wand. Der Trick klappte, die Nazis hielten das Bild für eine Kopie und ließen es hängen. Nach dem Krieg wurde es im Safe einer großen Bank eingelagert, wo es über 40 Jahre blieb. Erst nach dem Überfall, bei dem der Bruder der Eigentümerin so schwer verletzt wurde, entschied sie sich, das Bild zu veräußern. Der Kunstdetektiv Peter Zachmyc reinigte es mit seiner speziellen Methode, entfernte so die nachträglich aufgetragenen Farbschichten und versetzte es in seinen Urzustand zurück. Die Echtheitsrecherche führt direkt zum Kaufinteressenten Nachdem wir das Gemälde gereinigt hatten und alle Unterlagen vorlagen, machten wir uns an die Prüfung seiner Echtheit, erzählt Peter Zachmyc. Ich habe einige Spezialisten in ganz Europa kontaktiert, u.a. einen Schweizer Historiker, der auf van Gogh spezialisiert ist. Leider konnte ich ihn nicht mehr persönlich erreichen, dafür seinen Sohn, der mir erklärte, sein Vater sei verstorben. Der Sohn des Historikers empfahl mir einen Kunsthändler, der auf Großgemälde spezialisiert war. Dieser hat mich dann nach Zürich eingeladen. Überraschenderweise wurde Herrn Zachmyc in Zürich sogleich ein Käufer für das Gemälde präsentiert, ein japanischer Unternehmer soll demnach bereit sein die höchste Summe, die je für ein Kunstwerk bezahlt worden sei, für den Van Gogh hinzublättern. Prüfung durch das Van Gogh Museum? Fehlanzeige. Die einzige Auflage des Käufers, das Bild müsse ins Werksverzeichnis des Van Gogh Museum Amsterdam eingetragen werden, machte den Verkauf zunächst zunichte. Zachmyc reichte alle notwendigen Unterlagen ein. Daraufhin erhielt er die Information aus Amsterdam, dass man ihn innerhalb von drei Monaten einladen würde, um das Gemälde dort vorzustellen. Diese Einladung hat er niemals erhalten. Stattdessen bekam er die lapidare Antwort, das Bild sei nicht echt, ohne dass man es sich überhaupt angesehen, geschweige denn geprüft oder untersucht hatte. Nach eingehender Recherche fanden Zachmyc und seine Mitarbeiter heraus, dass das Gremium des Van Gogh Museums unter Leitung von Louis van Tilborgh das Bild nicht für echt erklären konnte, weil ein ähnliches Bild laut Zachmyc eine Kopie des Münchner Gemäldes von van Tilborgh bereits 2002 für echt erklärt worden war. Die Geschichte der japanischen Sonnenblumen Mitte der 1980er Jahre hatte ein japanischer Versicherungskonzern ein Sonnenblumengemälde für den damaligen Rekordpreis von 39,9 Mio US-Dollar, umgerechnet 72 Millionen D-Mark beim Auktionshaus Christie`s ersteigert. Es war der höchste Preis, der bis dahin je für ein Bild bezahlt worden war. Doch schon bald wurden Zweifel an dessen Echtheit laut. Nach der Auktion mussten die Angaben über die Provenienz korrigiert werden. Als erster nachweisbarer Besitzer des Werkes wurde jetzt der Maler und Freund Paul Gauguins, Claude-Emile Schuffenecker, angegeben. Ausgerechnet Schuffenecker, der zwar echte Van Goghs besessen haben soll, aber parallel auch selbst Kopien produziert und in den Markt gebracht habe äußert die britische Kunstkritikerin Geraldine Norman öffentlich, dass das Bild nichts als eine krasse Fehlinvestition sei. Sie bestätigte, dass nicht Vincent van Gogh es gemalt habe, sondern Schuffenecker. Im NRC Handelsblad bezog der Kustos des Amsterdamer Museums Louis van Tilborgh Stellung und kritisierte, das Frau Norman, sich das Bild ja noch nicht einmal angesehen habe. Aber auch andere kritische Stimmen wurden laut, so veröffentlichte der deutsche Van-Gogh-Experte Dr. Matthias Arnold sogar 8 Gründe in der FAZ, warum das Gemälde, nicht echt sein könne. Es sei weder signiert noch habe Van Gogh es in seinen Briefen erwähnt. Der Farbauftrag sei untypisch. Es sei eine sklavische Kopie früherer Blumen obwohl van Gogh sich nie selbst kopiert, sondern variiert habe. Zwar sei sicher, dass es auf jener Jute gemalt wurde, die Gauguin seinem Künstlerfreund aus Arles mitbrachte und auf der Van Gogh mehrere Bilder malte. Arnold ging davon aus, dass der Maler Claude-Emile Schuffenecker, zu dem Gauguin nachweislich direkt im Anschluss reiste, Reste der groben Leinwand erhielt. Schuffenecker sei dafür bekannt, dass er Bilder von van Gogh kopiert und verfälscht habe. Doch die Experten des Amsterdamer Van-Gogh-Museums wiesen alle Echtheitszweifel zurück. Pikantes Detail: Das Museum wurde laut Spiegel 1997 durch einen Luxusanbau erweitert, den das Japanische Versicherungsunternehmen bezahlt hätte. Im Jahr 2002 präsentierte dann die Amsterdamer Ausstellung Van Gogh und Gaugin diese höchst umstrittene fünfte Sonnenblumenkomposition. Dabei versäumte das Amsterdamer Museum im Ausstellungskatalog darauf hinzuweisen, dass seine Echtheit umstritten sei. Van- Gogh-Experte Dr. Matthias Arnold vermutete damals es würde herumgetrickst, um das fragwürdige Bild quasi nebenbei reinzuwaschen, wie der Spiegel berichtete. In diesem Zusammenhang wurde das Bild dann durch eine Expertise von Konservator Louis van Tilborgh und Chefkonservatorin Ella Hendriks offiziell für echt erklärt, wie die Hamburger Morgenpost berichtete. Interessanterweise wird das Bild in den offiziellen Ergebnislisten der Auktionshäuser jedoch nicht mehr als Originalgemälde van Goghs geführt. Das Bild hängt heute im Seiji Togo Memorial Sompo Japan Museum of Art in Tokio bisher falscher van Gogh wurde für echt erklärt Das Bild, Sonnenuntergang bei Montmajur hatte der damalige Besitzer bereits 1991 dem Van-Gogh-Museum zwecks Echtheitsprüfung vorgelegt. Doch die Expertenmeinung besagte, dass es sich um eine Kopie handele erfolgte dann ein plötzlicher Sinneswandel. Aufgrund von neuen technischen Untersuchungsmöglichkeiten hatten die beiden Van-Gogh-Experten Louis van Tilborgh und Teio Meedendorp nach zweijährigen Untersuchungen von Stil, Technik, Farbe und Leinwand sowie Hinweisen in Briefen van Goghs, entschieden dass es echt sein müsse. Dies sorgte natürlich in der weltweiten Presse wieder mal für eine Sensation. Vielleicht ist es ja nur eine Frage der Zeit, ob das Amsterdamer Van Gogh Museum sich das Gemälde aus Düsseldorf doch noch genauer ansieht und im Nachgang für echt erklärt. Es wäre ja nicht das erste Mal. Wir bleiben dran. 10

11 Kunst & Kultur Ich kann nichts dafür, dass meine Bilder sich nicht verkaufen lassen. Aber es wird die Zeit kommen, da die Menschen erkennen, dass sie mehr wert sind als das Geld für die Farbe. Vincent van Gogh Drei Sonnenblumen (August 1888) Privatsammlung, USA Fünf Sonnenblumen (August 1888) Während des Zweiten Weltkrieges in Japan durch Feuer zerstört Zwölf Sonnenblumen in einer Vase (August 1888) Neue Pinakothek, München Fünfzehn Sonnenblumen (August 1888) National Gallery, London Zwölf Sonnenblumen (Januar 1889) Philadelphia Museum of Art Fünfzehn Sonnenblumen (Januar 1889) Seiji Togo Memorial Sompo Japan Museum of Art, Tokio 11 Fünfzehn Sonnenblumen (Januar 1889) Van Gogh Museum, Amsterdam

12 Auf Spurensuche: der KUNST detektiv Wahren Werten auf der Spur Schätzung und Wiederherstellung von Kunstwerken durch renommierte Restauratoren Sanfte Gemäldereinigung durch ein patentiertes biologisches Verfahren Rekonstruierung der Provenienz und der historischen Bezüge Verkauf und Vermarkung von Kunstwerken Lassen Sie sich von unserem professionellen Team beraten. Wir freuen uns auf Sie. Der Kunstdetektiv Peter Zachmyc Rethelstraße Düsseldorf Tel:

13 Aus dem Viertel Gaslaternen sollen in Teilen von Düsseldorf weiter brennen Aus der Zeit der industriellen Revolution stammen die StraSSenlaternen, die durch Gas leuchten. Die erste öffentliche Gasbeleuchtung gab es in London im Jahr Düsseldorf hat nach Berlin die meisten Gaslaternen in ganz Deutschland und das größte zusammenhängende Netz. Schon seit 1848 brennen bei uns die schönen Straßenlaternen. Doch die Gaslichter stehen in der Kritik: sie sollen ökologisch nicht ganz einwandfrei sein und mehr Energie verbrauchen als die strombetriebenen Lichter. Die Initiative Pro Gaslicht setzt sich bundesweit für den Erhalt der Gasbeleuchtung ein, da diese ein historisches Kulturgut ist. Der neue OB Thomas Geisel hat sich dieser Meinung angeschlossen. Jetzt muss zunächst geprüft werden an welchen Stellen in der Stadt die historische Gasbeleuchtung stehen bleiben kann und wo es sinnvoller ist, eine neue Strom-Beleuchtung zu installieren. Dazu hat der OB eine Expertengruppe beauftragt. In Frage kommen dazu auch Teile von Oberkassel. Die Initiative Pro Gaslicht möchte jedoch alle Gaslaternen der Stadt erhalten, sagt Georg Schuhmacher von Pro Gaslicht in Düsseldorf. Das die Stadt Gaslicht als etwas Besonderes anerkennt, begrüßen wir, erklärt Schuhmacher. Die Gaslaternen machen die Rheinmetropole einmalig und das sollte die Stadt auch als Touristenmagnet nutzen, erläutert der Gaslichtbefürworter weiter. Solange das einzige zusammenhängende Netz an Gaslichtern erhalten bleibt, sieht Schuhmacher gute Chancen, dass die Gaslaternen als Industriekultur als Weltkulturerbe bei der UNESCO anerkannt werden. Die Argumente, dass die alten Gaslaternen nicht effizient und unökologisch seien, entkräftet Schuhmacher damit, dass man die Laternen auch mit Biogas CO 2 -neutral betreiben könne. Hinzu komme, dass es sehr teuer sei auf elektrische Laternen umzurüsten, denn es müssen neue Stromleitungen gelegt werden, Schuhmacher hofft, möglichst alle Gaslichter erhalten zu können. Ein Wald mit schönen Bäumen ist auch nur als ganzes schön und man holzt nicht einfach die Hälfte davon ab. rh Kunst ist tot es lebe die Küche Joe Brockerhoff Das Kochbuch von Robert Hülsmann und Joe Brockerhoff verbindet beides. Die Idee ein Kochbuch zu schreiben entstand aus einer Laune heraus, der erste Anstoß kam jedoch von Künstler Joe Brockerhoff. Die weißen, geprägten Tischdecken in der Brasserie Hülsmann waren eine entscheidende Inspiration für die Umsetzung des Kochbuchs. Joe Brockerhoff war begeistert von dem Einfall die Tischdecken bunt zu bemalen. Die fertigen Gerichte wurden auf den Kunstwerken in Szene gesetzt und für das Kochbuch fotografisch festgehalten. Der Spaß bei der Arbeit an dem Kochbuch stand für Robert und Joe im Vordergrund, wenn der Erfolg sie belohnt, ist es um so erfreulicher. Der Lebemann Robert Hülsmann schrieb die Rezepte per Hand auf, eigentlich hat er sie alle im Kopf, einen Computer besitzt er gar nicht, nur ein Handy. Die Rezepte von Roberts Kochbuch. Die Geheimnisse meiner Brasserie-Küche entspringen der bodenständigen Küche für Jedermann bzw. -frau, darauf legte der Koch besonderen Wert. Von teurer Schickimicki-Küche hält er wenig. Das Kochbuch enthält von Kohlrouladen über Seezunge bis hin zu Kartoffelsalat mit schwarzem Trüffel, noch viele weitere Rezepte aus den Kategorien Salat- und Suppenrezepte, Fisch-und Fleischrezepte, Gemüsegerichte und Desserts. Eine tolle Geschenkidee auch zu Weihnachten (erhältlich in der Buchhandlung Gossens an der Luegallee). Robert Hülsmann steht für Spaß am Leben, er hat nach eigener Auskunft keine große Starkochkarriere vorzuweisen, sondern arbeitete mal hier und mal da, unter anderem sogar im Hardrock Cafè Hamburg. Seinen Stern, den er Mitte der 1970er Jahre erkocht hatte, hat er dann auch lieber wieder abgegeben, weil er dies als Belastung empfunden hat. Die Inspiration zu seinen Gerichten kommt ihm, zum Beispiel bei einem Gang über den Wochenmarkt. Eine weiterer Impuls ist seine Tochter Jenny, der er auch sein Kochbuch widmete. Sie half ihm als Muse und Motivatorin. Ein weiteres Kochbuch von Koch und Künstler ist auch schon in Planung, dass Thema soll die erotische Küche sein. Wer sich von Robert Hülsmanns Kochkünsten verwöhnen lassen möchte, sollte unbedingt einmal in der Brasserie Hülsmann vorbei schauen. Hier kann man sich im gemütlich-unaufgeregten Ambiente verwöhnen lassen. js Brasserie Hülsmann Belsenstraße Düsseldorf

14 XXXXX Güterbahnhof Derendorf, Blick von der Brücke an der Franklinstraße nach Süden. Am Horizont die St. Elisabethkirche an der Ackerstraße. Aufnahmedatum 1929 Pogrom in der Reichskristallnacht hier auf der Adersstraße. Betroffen, wahrscheinlich der jüdische Oser Salpeter, Adersstr. 8 Aufnahmedatum Stadtarchiv Düsseldorf Stadtarchiv Düsseldorf 14

15 Rückblick Mahnende Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Düsseldorf Vor 76 Jahren übten SA (Sturmabteilung) und SS (Schutzstaffel) Beamte landesweit Gewaltaktionen gegen Juden aus. Am 9/10. November 1938 brannten nicht nur die Synagogen. Die offizielle Bilanz dieser Nacht sind 91 Tote, 267 zerstörte Gottes- und Gemeindehäuser und verwüstete Geschäfte. In Wahrheit fielen aber Juden dem Naziterror dieser Tage zum Opfer und Synagogen, knapp die Hälfte aller Gotteshäuser, wurden von SA und SS zerstört. Das Pogrom wurde als spontaner Akt des Volkszorns inszeniert. Diese Nacht markiert einen dramatischen Wendepunkt, denn die Juden waren nicht länger nur Diskriminierungen ausgesetzt, sondern mussten um ihr Leben fürchten, die Nazi-Schergen schreckten nicht länger vor Mord und Totschlag zurück. So nutzten die Nationalsozialisten die Reichspogromnacht als eine Art Testlauf, um zu prüfen, wie sich die Bevölkerung verhält, wenn offen Gewalt an Juden verübt wird. Die Reichspogromnacht war allerdings nicht von langer Hand geplant. Die Nationalsozialisten nutzten das Attentat des 17-jährigen Herschel Grynspan für ihre Zwecke. Grynspan war ein polnischer Jude, er wollte am 7. November 1938 den deutschen Botschafter in Paris töten, um auf die abgeschobenen polnischen Juden aufmerksam zu machen, zu denen auch seine Eltern zählten. Der junge Mann drang jedoch nur bis zum Legationssekretär Ernst Eduard vom Rath vor und verwundete ihn mit fünf Schüssen. Am 9. November erlag dieser seinen Verletzungen. Das Datum spielte den Nazis in die Hände, die Führungsriege der Partei feierte in München den Jahrestag des gescheiterten Putschversuchs am 9. November Propagandaminister Joseph Goebbels organisierte das Verbrechen und koordinierte SS und SA. Im ganzen Land brannten in dieser Nacht die Synagogen und die Nazis überfielen, misshandelten, verhafteten und töteten jüdische Menschen. Auch in Düsseldorf brannten Synagogen 1933 zählte die Düsseldorfer Gemeinde Mitglieder. In Düsseldorf begonnen die Pogrome an Juden eher als es in Goebbels Zeitplan vorgeschrieben war und dauerten auch länger an. Denn der Gauleiter von Düsseldorf Friedrich-Karl Florian war in eine Korruptionsaffäre verwickelt und sah diese Nacht als Chance, sich der NSDAP-Spitze als entschlossener Nationalsozialist zu zeigen. Der damalige Oberbürgermeister Dr. Hellmuth Otto soll die Zerstörung eines Modehauses an der Königsallee angeführt haben. Die Synagoge an der Kasernenstraße wurde von SS und SA um 24 Uhr gestürmt und verwüstet. Zum Spott trugen die Nazi-Schläger die Amtstracht des Rabbiners. Die Feuerwehr löschte den Brand im Gotteshaus nicht, sondern trat nur in Aktion, um die umliegenden Gebäude zu schützen. Auch kleinere Gebetsstätten fielen den Nazitrupps zum Opfer. Familien wurden auseinandergerissen Selbst vor der Leichenhalle auf dem alten jüdischen Friedhof an der Ulmenstraße schreckten die Nazis nicht zurück, sondern verwüsteten sie. Die Schlägertrupps drangen mitten in der Nacht in die Wohnungen und Geschäfte der Juden ein. Sie zerstörten die Behausungen, stahlen das Hab und Gut der Bewohner, verprügelten 15

16 oben: Brennende Synagoge auf der Kasernenstraße Aufnahmedatum vormittags. unten: Progrom in der Reichskristallnacht hier auf der Immermannstraße. Betroffen wahrscheinlich die jüdischen Asho Tugendhaft und Abram Wechselmann, Immermannstr. 38. Aufnahmedatum oder verhafteten die Juden. Teilweise rissen die Nazis die Familien unwiederbringlich auseinander, da nicht alle Familienmitglieder Zuhause waren. In den darauf folgenden Tagen zwangen die Nazis die Besitzer der Wohnungen und Geschäfte, das von ihnen verursachte Chaos, aufzuräumen. Mindestens 141 Menschen verhafteten die Nazis in dieser Nacht. 87 Männer, die festgenommen wurden, wurden bereits am 16. November im Deportationszug nach Dachau verfrachtet. Mindestens 68 Menschen aus Düsseldorf, die in den Tagen der Pogrome verhaftet wurden, überlebten den Holocaust nicht. 30 Düsseldorfer Kinder flohen mit einem der Kindertransporte aus Hitler-Deutschland. Die meisten Betroffenen versuchten sich nach der Reichpogromnacht ins Ausland zu retten, doch viele schafften dies nicht mehr. Tragische Schicksale, die betroffen machen Was genau die jüdischen Bürger in Düsseldorf in dieser Nacht alles durchgemacht haben, wie sie die nächsten Jahre des Holocaust erlebt haben, ist kaum vorstellbar. Nur durch Briefe, Tagebucheinträge oder Berichte von Überlebenden ist es möglich zu erahnen, wie es wohl war, wenn die Nazis das eigene Heim in Schutt und Asche legten, die Familie auseinander rissen und einem nach dem Leben trachteten. Familie Ursell, Kaiser-Wilhelm-Ring 1 Mein Vater und unsere Wohnung wurden von den Überfällen verschont [...], erzählte der Sohn Fritz Ursell. Sein Vater Dr. Siegfried Ursell, seine Frau Helene, geborene Mayer und Sohn Stadtarchiv Düsseldorf Stadtarchiv Düsseldorf 16 Fritz verdankten dies einem guten Bekannten. Hermann Rosendahl, ein höherer städtischer Verwaltungsbeamter, hatte einige Monate vor der Reichspogromnacht bei einem Besuch eines Freundes auf dem Polizeipräsidium eine Liste mit Namen von jüdischen Familien entdeckt. Auch der Name der Familie Ursell befand sich auf diesem Schriftstück, doch Rosendahl hatte seinen Freund gebeten, den Namen von der Liste zu streichen. Dies rettete die Familie vor den SA-Trupps in der Novembernacht. Dr. Siegfried Ursell hatte in dieser Nacht trotzdem alle Hände voll zu tun. Er half den zahlreichen jüdischen Verwundeten, die von deutschen Ärzten und Kliniken nicht behandelt wurden. Er hat nie darüber gesprochen, sagte Fritz Ursell. Familie Markus, CheruskerstraSSe 44 Dr. Otto Markus war Gesellschafter der Maschinenfabrik A. Freundlich KG, die auf der Suibertusstraße, lag. Er lebte mit seiner Frau Hilde Markus, geborene Freundlich und seinem Sohn Hugh Brian Markus (Hansheinz) zusammen auf der Cheruskerstraße 44. Die Nazis zertrümmerten in der Nacht des 9. November die Wohnung der Familie. Die SA-Truppe zerschnitt Gemälde und Zeichnungen u.a. von den Künstlern Paul Junghaus und Richard Gessner. Ein Ölgemälde von Eduard v. Gebhardt und Geld stahl der Anführer der SA-Truppe. Bei uns wurde relativ wenig aus dem Fenster geschmissen. Aber schräg gegenüber - die fürchterlichen Schreie von Frau Carsch werde ich wohl mein Leben lang nie vergessen, berichtete der Sohn Hugh Brian aus dieser Nacht. Ihr Nachbar, der Studienrat Herr von Benken habe sich tapfer geschlagen und die Nazi- Schärgen angebrüllt, sie sollen Familie Markus in Ruhe lassen. Doch der SA-Trupp verwüstete die Wohnung der Familie und hatte es vor allem die Kunstwerke abgesehen, die sie mit einem Degen zerschnitten. Die Bilder ließen sich nicht mehr retten. Als die Nazis fast das gesamte Inventar verwüstet oder an sich gerissen hatten, zogen sie weiter. Die Familie hatte gehört, dass jüdische Männer verhaftet werden, so machte sich der Vater noch in der Nacht mit dem Onkel auf den Weg nach Bonn. Dort versteckten sie sich zehn Tage, um einer Verhaftung zu entgehen. Die Mutter versuchte die Wohnung der Familie wieder herzurichten. Kann sich der Holocaust wiederholen? Diese beiden jüdischen Familien lebten wie viele andere Familien in Düsseldorf. Die Reichspogromnacht und der Holocaust haben ihr Leben zerstört. Deshalb ist es auch nach 76 Jahren wichtig, sich zu erinnern. Doch bringt die Erinnerung auch immer die Frage mit sich, ob sich der Holocaust wiederholen kann. Der Soziologe Zygmunt Baumann hat einen Zusammenhang zwischen der Moderne und dem Holocaust hergestellt. Er unterstützt die These, dass der Antisemitismus alleine die Wahl der Opfer erklären kann. Erst die fortschrittlichen Technologien, die Rationalisierung der Arbeit, durch die jeder nur kleine Aufgaben im gesamten Prozess innehat sowie der Glauben, dass es moralisch gut ist sich an allgemein gültige Regeln zu halten, haben den Massenmord an den Juden ermöglicht. Auch im jetzigen Europa existieren moderne Staaten, denen diese rationellen und bürokratischen Tendenzen innewohnen. Sie ermöglichen, dass moralische Beurteilungen frei werden von menschlichem bzw. ethischem Handeln. So ist die Wiederholung des Holocaust laut Baumann nicht auszuschließen. rh Quelle: Fleermann, Bastian; Genger, Angele (Hg.) (2008): Novemberpogrom 1938 in Düsseldorf. Essen: Klartext Verlag.

17 Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch. Stolpersteine in oberkassel zum Gedenken der Opfer Die Stolpersteine sind ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Zum Gedenken an die Schicksale der Opfer des Nationalsozialismus lässt er seit über 24 Jahren fast überall in Europa quadratige Betonsteine in den Bürgersteig, vor ihrem letzten freigewählten Wohnort, ein. Die Steine werden mit Messingplatten versehen, in denen Name, Geburts- und Todesdatum sowie das Schicksal des Verstorbenen eingraviert sind. Inzwischen liegen Stolpersteine in 750 Städten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas. Formen des Gedenkens Demings Projekt ist eine sehr bekannte Gedenkform, für die er schon vielfach geehrt und ausgezeichnet wurde, unter anderem 2005 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Die in den Boden eingelassenen Stolpersteine erinnern immer wieder an die Opfer und die grausamen Taten der Nationalsozialisten. Erinnern ist ein Prozess der Lebenden die Vergangenheit begreifen und hinterfragen, dazu sollen auch die Stolpersteine anregen. Das Gedenken der Opfer wird aber nicht nur durch Gedenkstätten und deren Arbeit wachgehalten, sondern auch durch die Gedenktage, wie den offiziellen Holocaust- Gedenktag am 27. Januar, den Auschwitz- Erlass am 16. Dezember (1942) und der Kriegsbeginn am 1.September (1939). Über Stolpersteine in 12 Ländern Europas Gunter Demnig setzt mit seiner Kunst ein Zeichen gegen das Vergessen. 1990, zum 50. Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma startete er in Köln eine Kunstaktion, in deren Rahmen das Stolperstein-Projekt ins Leben gerufen wurde wurde der erste Stolperstein in Köln verlegt. Bis September 2014 hat Demnig über Steine in rund 750 deutschen Städten und Gemeinden (hier über 650), den Niederlanden, Belgien, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt. Stolpersteine in Düsseldorf Das Stolperstein-Projekt in Düsseldorf versteht sich seit seiner Entstehung als Bildungs- und Aufklärungsprojekt. Jeder verlegte Stein wurde in die Bildungsangebote der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit einbezogen, z. B. in Stadtrundgängen. In Düsseldorf hat Demnig auf 80 Straßen insgesamt 231 Stolpersteine platziert. Alleine in Oberkassel gibt es 16 Stolpersteine in 7 verschiedenen Straßen. Der Förderkreis der Mahn-und Gedenkstätte Düsseldorf e.v. hat eine Veranstaltungsreihe Stadtrundgang zu ausgewählten Stolpersteinen eingeführt, die erstmals am 3.8., 7.9. und statt fand. Zum Gedenken an jüdische Schicksale aus unserer direkten Nachbarschaft Anlässlich des 76. Jahrestages der Novemberprogrome in der Nacht vom 9. bis 10. November 1938 möchten wir stellvertretend für Millionen andere jüdische Schicksale zweier Familien aus Oberkassel gedenken: Familie Lindemeyer, die in der Salierstr. 4 lebte und Sophie Markus, die von Krefeld nach Düsseldorf in die Cheruskerstr. 44 in Oberkassel zog. Wie hätten wir als Nachbarn uns wohl verhalten? Hätten wir auch weggesehen? js Alle Stolpersteine in Oberkassel Kaiser-Wilhelm-Ring 42 Caspar Anraths Wildenbruchstraße 107 Max Dannenbaum Düsseldorfer Straße 88 Willi Dreher Luegallee 12 und 15 Max und Irma Rosenberg, Paula Freund und Else Bernstein Adalbertstraße 22 Adolf und Frieda Herzfeld Salierstraße 4 George und Frieda Lindemeyer Cheruskerstraße 44, 46 und 99 Sophie Markus, Heinrich Pfingst, Eugen, Henriette und Ilse Neumark Quellen: Mahn-und Gedenkstätte Düsseldorf, Stadtarchiv Düsseldorf, Stolpersteine. Erinnerungen an Menschen aus Düsseldorf, Erkrath, Langenfeld, Mettmann, Monheim und Ratingen 17

18 Drei kirchliche Jubiläen in einem Jahr Die Evangelische Kirchengemeinde Oberkassel feiert in diesem Jahr gleich drei runde Geburtstage: 100 Jahre Auferstehungskirche, 10 Jahre Europa-Orgel Felix Mendelssohn und 50 Jahre Philippus-Kirche. Vor allem die Auferstehungskirche (Ecke Arnulfstraße/Quirinstraße) hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Sie feierte dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum, noch dazu wurde die Europa Orgel, im Inneren der Kirche, 10 Jahre alt. Die Auferstehungskirche Die außergewöhnliche Kirche wurde zwischen 1913 und 1914 von den Architekten Rudolf Wilhelm Verheyen und Julius Stobbe errichtet. Der unverputzte Backsteinbau entspricht dem Jugendstil und ist Vorreiter für die rheinische Backsteinarchitektur der 1920er Jahre. Die Europa Orgel in der Auferstehungskirche Die Europa Orgel Felix Mendelssohn wurde 2004 von der Orgelbaufirma Wilhelm Sauer eigens für die Auferstehungskirche entworfen. Die Bezeichnung Europa Orgel steht für die Klangvielfalt. Sie wurde dem Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy gewidmet ( städtischer Musikdirektor in Düsseldorf). 50 Jahre Philippus-Kirche Das Kirchengebäude wurde von dem Düsseldorfer Architekten Hanns Junghans entworfen und 1964 eingeweiht. Der 50. Geburtstag der Phillipus-Kirche wird feierlich mit einem Gottesdienst am um 9.45 Uhr mit anschließendem Empfang begangen. Um 17 Uhr findet das traditionelle Adventsliedersingen mit dem Gospelchor Coloured Voices, dem Posaunenchor Lörick sowie der Schola, dem Tageschor, statt. Adventslieder-Singe-Gottesdienst 30. November 2014,11 Uhr, Auferstehungskirche 50 Jahre Philippus-Kirche - Jubiläumsveranstaltung 30. November 2014, 17 Uhr Philippus-Kirche Der Kinderchor singt auf dem Oberkasseler Weihnachtsmarkt 5. Dezember 2014, 17 Uhr, Weihnachtsmarkt Oberkassel Gottesdienste und Konzerte in der Vorweihnachtszeit Bachkantaten-Gottesdienst 23. November 2014, 11 Uhr, Auferstehungskirche Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag 23. November 2014, 9.45 Uhr, Philippus-Kirche Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium Teile I, V, und VI 14. Dezember 2014, 18 Uhr, Auferstehungskirche (Eintritt 17 Euro) Turmblasen zum Heiligen Abend 24. Dezember 2014, 24 Uhr Platanenplatz vor der Auferstehungskirche js Lesung mit Guido Knopp in Oberkassel Der erste Weltkrieg eine Bilanz in Bildern 2014 jährt sich der Beginn de ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Aus diesem Grund hat die Buchhandlung Gossens, den bekannten ZDF-Historiker Guido Knopp eingeladen, der aus seinem neuen Buch Der erste Weltkrieg eine Bilanz in Bildern las. Der erste Weltkrieg ist in zahlreichen Fotografien dokumentiert, aber meist wissen wir nichts vom Schicksal der Menschen, die auf diesen Bildern abgebildet sind. Guido Knopp erzählt die Geschichte hinter der Geschichte. So zieht er in seinem Buch Bilanz und will dabei auch Fehler in der bisherigen Geschichtsschreibung aufdecken. Mein Buch soll einen Beitrag dazu leisten, diesen Krieg aus neuer Perspektive zu betrachten: als Beginn eines über 30 Jahre währenden Weltbürgerkriegs, so Guido Knopp im Vorfeld seiner Lesung in der Oberkasseler Auferstehungskirche. Über Guido Knopp Prof. Dr. Guido Knopp (Jahrgang 1948) war nach dem Studium Redakteur der FAZ und später Auslandsschef der WamS. Seit 1984 ist er Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Er publizierte zahlreiche Sachbuchbestseller u.a. Hitlers Helfer, Hitlers Frauen und Marlene und wurde durch seine Doku-Reihe ZDF History deutschlandweit bekannt. Jedoch sorgte seine spezielle Art der Dokumentation auch für Kontroversen: Peter Kümmel fasst US-amerikanische und deutsche Kritiker der Dokumentationen von Knopp wie folgt zusammen: Knopps Filme funktionierten wie Rollenspiele, mit deren Hilfe sich die Deutschen mit ihren Großvätern versöhnen könnten. Die Filme würden das Wir -Gefühl mehr ansprechen als die Fakten. Erinnerung sei bei ihm empathisch geladen, zu wohlwollend. Andere Kritiker äußerten sich der Art zu Knopp, dass es entpolitisierend sei, Einzelschicksale zu zeigen und die historische Beurteilung zu verschweigen, wenn mit dem Anspruch aufgetreten werde, eine ganze Epoche darzustellen. 18

19 Exklusiv zur Vermietung Provisionsfrei Erstbezug 1/2015 facing art Düsseldorf Unterbilk/Hafen Stylish wohnen exklusiver Altbau oder Premium-Penthouse Nach zwei Jahren Bauzeit steht nun ein historisches Stadtpalais in Unterbilk kurz vor seiner Fertigstellung. Hier eröffnet sich eine einmalige Gelegenheit, um traumhaft schöne Wohnungen zu beziehen, die in dieser Form nur selten zur Vermietung kommen. Denn sie sind so exklusiv und einzigartig ausgestattet, wie man sonst nur für sich selber baut. Einzigartig ist auch die Lage an der Schnittstelle zwischen Königsallee und Medienhafen mit direktem Blick auf das historische Ständehaus Kunstmuseum K21. Das ist facing art. Penthouse im New York Style ca. 207 m 2 Miete 5.325,00 EUR + NK Ein Penthouse wie eine Skulptur mit Blick nach Oberkassel oder auf den Funkturm. Einzigartig im Style: 4 Zimmer, 2 Bäder ( 5 Sterne+) 7 m hoher Luftraum, 4 Balkone / Terrassen, BUS Technik / B&O Parkplatz Garage Abstellraum. Option: Pocketpark im EG Prachtvolle Altbauwohnung ca. 167 m 2 Miete 2.980,00 EUR + NK Formvollendeter und authentischer Klassiker. Mächtiger Stuck, Kasettentüren und massives Parkett, Deckenhöhe 3,50 m so sollen klassische Wohnungen sein: 4 Zimmer, 2 Bäder ( 5 Sterne +) Süd West Balkon, Lift i.d. Wohnung. Parkplatz Garage Abstellraum Energieverbrauchskennwert ca. 141 KWh (qm a) Altbau WE / Penthouse ca. 159 KWh (qm a ) Um Ihnen die unmittelbare Nähe zum Medienhafen und Rhein zu vermitteln, bieten wir Ihnen einzigartige Events kostenlos: Ihr Wellcome Special* als neuer Mieter: Wählen Sie jeweils für 2 Personen: Seafood Lunch am Medienhafen mit anschließender Powerboat Tour über den Rhein Einmaliger Adventure Trip im Sealegs Amphibien Rib Boot mit Picknick am Paradiesstrand am Rheinufer *mit freundlicher Unterstützung der Marina Düsseldorf Direktkontakt zur Besichtigung

20 Aus dem Viertel Passion for Classics 4. internationaler Bahntag im Sportforum Büttgen Dabei sein, Spaß haben, Freunde treffen Sonntag 25. Januar 2014 von bis Uhr Mit klassischen Bahnrädern auf der Bahn fahren Drei Instruktoren vor Ort: Profianleitung für Anfänger und Aufsteiger Bring dein Bike mit: Ausstellung und Trödelmarkt für Classic-Bikes und Parts Derney-Präsentation + Möglichkeit hinter dem Derney zu fahren Bahnrad ausleihen ab 6,00 Euro/Tag Kaffee und Kuchen und warmes Mittagessen zum kleinen Preis Die Plätze sind begrenzt, daher wird um Voranmeldung gebeten. 10,00 Euro Eintritt. Preisverleihung inklusive. Anmeldung an Richard Pratt von Ricci Sports unter Auch Zähne können funkeln White Cristmas Bleaching bei Dr. Beate Jürgens & Partner Prophylaxe ist das A und O für einen gesunden Mundraum. Die Oberkasseler Familienzahnärztin Dr. Beate Jürgens weiß, wovon sie spricht. Sie wurde über Primär-Primär- Prophylaxe promoviert und 2003 zur ersten Spezialistin für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) ernannt. Das medizinische Konzept unserer Zahnarztpraxis liegt in einem harmonischen Dreiklang von Prävention, dem Erhalt der Zähne sowie der ästhetischen Ausstrahlung, erklärt Dr. Jürgens. Gründliche Zahnpflege zu Hause ist wichtig und richtig, aber nur durch eine professionelle Zahnreinigung (PZR) werden Zähne wirklich sauber. Doch nicht nur eine lupenreine Sauberkeit der Zähne steht für viele Menschen im Vordergrund. Weiße Zähne sind auch ein Schönheitsideal, das nur wenige Menschen von Natur aus erfüllen. Mit unserer Bleachingmethode hellen wir die natürlichen Zähne schonend auf, so die Spezialistin für Ästhetische Zahnheilkunde. Vom 20. November 2014 bis zum 28. Februar 2015 bietet Dr. Beate Jürgens & Partner wieder ein White Christmas Bleaching zum Sonderpreis von 555 Euro an. Bei Fragen und zur Terminabsprache steht Ihnen das Praxisteam gerne zur Verfügung. Das Team von Dr. Beate Jürgens & Partner wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit Anzeige und ein strahlendes DJounal Jahr Fotolia Sergey Furtaev GESUNDE ZÄHNE SORGEN FÜR WOHLBEFINDEN UND EIN GUTES LEBENSGEFÜHL. Die zertifizierte Spezialistin für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) Dr. Beate Jürgens & Team bieten in Düsseldorfs erster Familienzahnarztpraxis erfolgreiche Prävention durch professionelle Zahnreinigung für Groß und Klein. Zusätzliche Angebote für ästhetisch perfekte und gleichzeitig natürlich schöne Zähne sind: schonende Bleaching-Methoden minimalinvasive, zahnfarbene Füllungen brillante Veneers/Non Prep-Veneers mikroskopische Wurzelkanalbehandlungen geplante Implantologie Schnarchschienen/Schlafapnoetherapie systematische Funktionstherapie Die Praxis ist barrierefrei. Kinderbetreuung sowie Mehrsprachigkeit gewährleisten eine optimale Betreuung der Patienten. Dr. Beate Jürgens & Partner Barbarossaplatz Düsseldorf-Oberkassel Telefon Telefax GESUNDE ZÄHNE SORGEN Sprechzeiten: 8:00 bis 20:00 Uhr Samstagsbehandlungen Privat und alle Kassen

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