Klaus Ritter Diplom-Psychologe Kassel Die Exploration in der familienpsychologischen Begutachtung Das psychologische Gutachten im Familienrecht

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1 Klaus Ritter Diplom-Psychologe Kassel Die Exploration in der familienpsychologischen Begutachtung Das psychologische Gutachten im Familienrecht Das Ziel der psychologischen Diagnostik Grundlagen eines fallbezogenen Vorgehens Die Befragung der Elternteile und weiterer Bezugspersonen Die Exploration des Kindes Auswertung und Verdichtung des Materials 1. Das Ziel der psychologischen Diagnostik Zielsetzung der familienpsychologischen Diagnostik ist es, für die entscheidungsrelevante Beurteilung Daten, Befunde und Informationen zusammenzutragen. Diese dienen in erster Linie der Vorbereitung der Erstellung des Gutachtens. Die Diagnostik zielt darauf, äußeres Verhalten zu beobachten sowie die dahinterstehenden inneren seelischen Strukturen zu erfassen. In diese Vorgehensweise fließt eine Reihe von psychologischen Grundannahmen ein, auf die im Folgenden kurz eingegangen werden soll. Eine Annahme ist, dass das menschliche Verhalten Ausdruck der seelischen Strukturen und insbesondere ihrer Konflikte ist. Das zu beobachtende Verhalten stellt sich nicht als ein zufälliges Produkt dar, sondern es folgt den seelischen Strukturen und ist damit grundsätzlich in seinem Sinngehalt von Dritten erfassbar. Die Bedeutung des Verhaltens ist dabei in vielen Fällen zunächst nicht offensichtlich, sondern muss, und dies ist auch im Rahmen der psychologischen Begutachtung der Fall, erst mit professionellen Methoden entschlüsselt werden. Dabei zielt die psychologische Diagnostik grundsätzlich auf drei Arten von Information, die im Folgenden nach der Austellung des Frankfurter Psychoanalytikers Argelander differenziert werden. Die erste Gruppe der Informationen kann als objektive Information bezeichnet werden. Diese Gruppe beinhaltet offensichtliche Tatbestände, die durch das Verhalten oder die äußere Realität der zu untersuchenden Person bereits mitgeteilt werden. Zusätzlich handelt es sich um offensichtlich stimmige Angaben der Person. Beispielsweise kann bei einem Hausbesuch festgestellt werden, dass jemand in einem Mehrfamilienhaus in einer Stadt wohnt. Dabei handelt es sich um eine objektive Information. Zusätzlich könnte der befragte Elternteil beispielsweise mitteilen, dass er als Schlosser berufstätig ist. Bei der zweiten Gruppe der Information handelt es sich um die sogenannte subjektive Information. Damit ist gemeint, dass in der Befragung objektive Tatbestände oder Schilderungen mit einer subjektiven Wertung verknüpft sind, die etwas über das innere Wertesystem oder die inneren Konflikte der Person verrät. Beispielsweise kann eine Mutter gegenüber dem Sachverständigen berichten, dass die Schwangerschaft mit ihrem Kind in 1988 entstanden sei, und sie kann den Ablauf als eine ungewollte Schwangerschaft bezeichnen. Damit fließt in die objektive Information eine subjektive Bewertung hinein, die dem Untersucher bereits etwas über den Blick dieses Elternteils auf die Schwangerschaft verrät. Subjektive Informationen sind bei der Analyse der durchgeführten Explorations- und Anamnesegespräche von großer Bedeutung.

2 Schließlich wird die dritte Gruppe der Informationen als die szenische oder situative Information gekennzeichnet. Damit ist gemeint, dass in der sich herstellenden situativen Interaktion zwischen dem Untersucher und der befragten Person ein typisches Beziehungsgeschehen wieder hergestellt wird. Man geht davon aus, dass die untersuchte Person typische Verhaltensweisen, charakterliche Muster oder innere Konfliktstrukturen hat, die sich automatisch in der Untersuchungssituation unabhängig vom Willen der Person wieder herstellen. Beispielsweise kann die Person in der Kindheit eine betonte Unterwürfigkeit gegenüber den Eltern in Verbindung mit einer Aggressionshemmung entwickelt haben. Ein einfacher Weg der Wiederholung wäre folglich, dass die untersuchte Person gegenüber dem Gutachter eine demonstrative Anpassung und Unterwürfigkeit in der Befragungssituation entwickelt. Diese vom Gutachter bemerkte Haltung kann dann als szenische Information aufgenommen und weiterverarbeitet werden. Es ist wichtig zu betonen, dass diese drei Gruppen von Informationen nicht unabhängig voneinander bestehen, sondern miteinander in Verbindung stehen. So kann zum Beispiel eine objektive Information in Verbindung mit einer subjektiven Wertung mitgeteilt werden, und diese Information bekommt eine Bedeutung für die Ausgestaltung der Beziehung. Bei der Erhebung der Exploration ist es wichtig, dass der Gutachter eine distanziert neutrale Haltung entwickelt und zunächst einmal die Vielzahl der Eindrücke und Informationen auf sich wirken lässt. Für die spätere Befunderhebung oder diagnostische Beurteilung kommt es daher nicht so sehr auf eine Einzelinformation an, sondern auf eine Art roten Faden, d.h. auf die evidente Verdichtung der verschiedenen Ebenen der Information. Dabei fließt natürlich ein, dass der Gutachter die vorliegende Befragung bewusst und unbewusst mit vergleichbaren Familienkonstellationen und früheren Gutachten in Verbindung setzt. Es handelt sich um den Erfahrungsschatz des Gutachters, der es ihm ermöglicht, professionell angeleitet die Informationen zueinander in Verbindung zu setzen. Die Befragungen sind daher immer in zwei Abschnitte gegliedert. Es wird Gesprächssituationen geben, bei denen der Gutachter nach einer einleitenden Frage die zu untersuchende Person relativ frei über sich und ihre Verhältnisse sprechen lässt. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass die zugrundeliegenden Konflikte nach Darstellung dringen, selbst wenn die zu explorierte Person versucht, dies zu verbergen. Diese Art des Verbergens kann als Abwehr bezeichnet werden und die Abwehrformation wird dadurch für den Gutachter erkennbar. Die Abwehr liefert ein exemplarisches Beispiel, wie die zu untersuchende Person versucht, mit Stress und Belastungssituationen umzugehen. 2. Grundlagen eines fallbezogenen Vorgehens Erfolgt die Exploration im Rahmen der familienpsychologischen Begutachtung, so ist die Fragestellung des Psychologen bereits durch die Festlegung des Richters im Gutachtenauftrag geleitet. Dies bedeutet nicht, dass der Psychologe seinen Blick ausschließlich auf die Fragestellung des Richters ausrichtet, aber dass das Gutachten darauf eingestellt ist, in der Schlussbeurteilung Aussagen bezüglich der Aufgabenstellung treffen zu können. Der Gutachter wird folglich zunächst versuchen, sich in ersten Gesprächen insbesondere mit den Elternteilen und in der Beobachtung des Kindes einen Überblick über die familiäre Situation zu verschaffen, um dann sein methodisches Vorgehen festlegen zu können. Er gewinnt über diese ersten Gespräche bereits Hypothesen über die grundlegenden familiären Strukturen, die zentralen familiendynamischen Konflikte und die Art der Abwehr dieser Konflikte.

3 Außerdem zeigen die ersten Gespräche bereits den Grad der Motivation zur Mitarbeit und der Bereitschaft, sich gegenüber dem Gutachter zu öffnen. Dabei achtet der Psychologe insbesondere auf das Setting. Setting meint in diesem Zusammenhang den Ablauf der äußeren Rahmenbedingungen bei den ersten Befragungen. Kommt es zu Störungen, beispielsweise Unpünktlichkeit, Terminverlegungen oder eine andere Zusammensetzung der Teilnehmer als vom Sachverständigen geplant, so verrät dies bereits vieles über den Widerstand gegenüber der Begutachtung und den generellen Umgang mit Strukturen und Institutionen. Im weiteren Ablauf wird es aufgrund dieser ersten Hypothesen darum gehen festzulegen, wer zusätzliche entscheidungsrelevante Informationen aus dem familiären Kontext geben könnte. Dabei ist es selbstverständlich, dass mindestens die Elternteile und das betroffene Kind mehrmals befragt, untersucht und angehört werden. Darüber hinaus hat es sich in vielen Begutachtungen als vorteilhaft erwiesen, einen sogenannten mehrgenerationalen Blick zu entwickeln. Dieses Vorgehen bedeutet, dass die familiäre Situation daraufhin untersucht wird, welche Bedeutung die Großeltern für das gerichtliche Verfahren haben. In zahlreichen Fällen ist es hilfreich gewesen, den Großeltern die Möglichkeit einzuräumen, in dem Verfahren auszusagen. Beispielsweise kann sich dadurch herausstellen, dass ein Großelternteil die eigentlich treibende Kraft bei der Eskalation von Konflikten ist und ein Elternteil in einer unaufgelösten Loyalitätsbindung seinen eigenen Eltern gegenüber steht. Weiterhin gehört zum fallbezogenen Vorgehen, dass der Gutachter in Erfahrung bringt, welche Behörden, Beratungsstellen, Ärzte oder Therapeuten bereits im Vorfeld des Falles eingeschaltet worden sind. Nach Rücksprache und mit Einverständnis der Elternteile besteht dann die Möglichkeit, die jeweils in der Institution angesammelte Fachkompetenz für die Beurteilung der familienpsychologischen Fragestellung heranzuziehen. Beispielsweise können die Mitarbeiter des Jugendamtes befragt werden oder der jeweilige Erzieher und Lehrer des Kindes. Bei dem fallbezogenen Vorgehen wird nicht die gesamte familiäre Situation untersucht, sondern jeweils der Teilaspekt, der für die Fragestellung relevant scheint. Dabei hat es sich bewährt, nicht eine strikte Einengung der Fragestellung vorzunehmen, sondern ein suchendes Vorgehen zu entwickeln, damit auch zunächst übersehene oder überraschende Aspekte einbezogen werden können. Oft stellt sich die Relevanz einer von Elternteilen mitgeteilten Information erst im nachhinein heraus. Daher ist es nicht empfehlenswert, bei den Explorationsgesprächen im Sinne eines Fragebogens schematisch Fragen durchzugehen. Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoll, einen offenen Gesprächsteil durchzuführen sowie einen weiteren Gesprächsteil, der gezielt Fragen zum Umgang mit dem Kind, zur familiären Vorgeschichte oder zum Erziehungskonzept enthält. Dies führt auch zu einer vertrauensvolleren Gesprächsatmosphäre, als ein bloßes Abhaken von Fragen. 3. Die Befragung der Elternteile und weiterer Bezugspersonen Bei dem von mir favorisierten Vorgehen ist es wichtig, dass jeweils die Elternteile in mehreren Einzelgesprächssituationen die Möglichkeit erhalten, sich umfassend zu ihrer familiären Situation und zur Vorgeschichte des familienrechtlichen Konflikts zu äußern. Dabei ist es in den ersten Sitzungen sinnvoll, dem jeweiligen Elternteil einen breiten Raum von Darstellung zu geben und erst in weiteren Gesprächen die Fragestellung einzuengen bzw. ihn mit Aussagen der anderen Partei zu konfrontieren. Die Ergebnisse der Befragung sollten entweder in handschriftlicher Form festgehalten werden, was ich bevorzuge, oder mittels

4 einer Bandaufnahme. Die Bandaufnahme hat jedoch den Nachteil, dass die Gesprächsatmosphäre dadurch künstlich belastet wird. Aus meiner Sicht ist es bedeutsam, die Befragung der beiden Elternteile auf deren gesamte Lebensgeschichte auszuweiten. Insbesondere frage ich häufig nach Erfahrungen aus der eigenen Kindheit, nach dem Umgang mit den eigenen Eltern und dem heutigen Bezug zu diesen Eltern. Damit möchte ich einen Eindruck bekommen, wie die Elternteile selbst erzogen worden sind und welche Prägungen herausgebildet worden sind, die heute evtl. den Umgang mit dem eigenen Kind bestimmen. Dabei ergibt sich auch ein Eindruck, ob evtl. ungelöste familiäre Konflikte mit der Herkunftsfamilie bestehen, die ihren Ausdruck über das jetzige Verfahren finden. Beispielsweise wäre vorstellbar, dass eine Kindesmutter deshalb vehement um das Sorgerecht für ihr Kind kämpft, weil sie sich in der Kindheit von ihrer eigenen Mutter abgewertet gefühlt hat und ihr nun heute demonstrativ beweisen möchte, dass sie eine eigene Kompetenz als Mutter entwickelt hat. Damit ist noch nicht ausgesagt, dass keine eigenständige Motivation für die Erziehung des Kindes vorliegt, aber es ergibt sich ein Verdacht auf eine instabile Motivation aufgrund der ungenügenden Ablösung zur eigenen Mutter. Weiterhin ist natürlich bezüglich der Lebensgeschichte relevant, ob es zu krisenhaften Erlebnissen oder Traumatisierungen gekommen ist, die die Erziehungsfähigkeit heute beeinträchtigen. Beispielsweise würde hier die Frage nach Alkohol- oder Drogenkonsum stehen, nach schweren Erkrankungen oder Unfällen und nach dem Ablauf früherer Paarbeziehungen. Außerdem könnte aus einem häufigen Wechsel von Partnern sich ein Verdacht auf eine mangelhafte Beziehungsfähigkeit ergeben. Neben der Befragung der Elternteile erscheint es wie bereits erwähnt oft wichtig, die beiden Großelternteile zu befragen, aber auch weitere Verwandte, die die Interaktion zwischen Elternteil und Kind beobachtet haben. Beispielsweise kämen hier Geschwister der Elternteile in Frage, aber auch die derzeitigen Lebenspartner. Die neuen Lebenspartner erscheinen relevant, um die Qualität der neu entstandenen Familienstruktur beurteilen zu können. An dieser Stelle könnte der Einwand kommen, dass Angehörige dazu neigen, den jeweiligen Elternteil zu schützen und daher dem Sachverständigen nur sehr selektiv Informationen zur Verfügungen stellen werden. Dies ist jedoch nur ein Aspekt der Befragung, da sich über die Aussagen beispielsweise zeigen kann, in welcher Form familiäre Konflikte gemeinsam zugedeckt werden. Beispielsweise könnte sich durch identische Aussagen von weiteren Familienangehörigen der Eindruck ergeben, dass hier eine Abwehrformation der Familie als Festung besteht. Dies bedeutet, dass Konflikte nicht offen aufgearbeitet werden, sondern dass eine Tendenz besteht, die eigene Familie als gut und die Umwelt als böse zu erleben. 4. Die Exploration des Kindes Bei der Exploration des Kindes gilt es, eine Reihe von Besonderheiten zu beachten. Es ist offensichtlich, dass die Exploration bei einem dreijährigen Kind anders durchgeführt werden muss, als bei einem 12jährigen. Die Verbalisierungs- und Belastungsfähigkeit des Kindes ist je nach Alter unterschiedlich entwickelt, so dass mehr oder weniger stark auf Spielsituationen beziehungsweise nonverbale Äußerungen des Kindes zurückgegriffen werden muss. Diese Spielsituationen dienen auch dazu, dem Kind die Angst vor der ihm unbekannten Person des Gutachters zu nehmen und allmählich ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Auch

5 hier ist es wichtig, dass zunächst Einzelsituationen ohne Anwesenheit der Elternteile stattfinden. Häufig praktiziere ich es so, dass zunächst der Elternteil wenige Minuten mit anwesend ist, damit das Kind sich an die Situation gewöhnen kann, dann verläßt der Elternteil das Spielzimmer. Für die Untersuchung des Kindes ist empfehlenswert, dass sowohl eine Beobachtung im Rahmen der Praxis erfolgen kann, dazu steht ein Spielzimmer zur Verfügung, als auch die Beobachtung in der vertrauten häuslichen Umgebung. Beide Settingstrukturen bieten Vorteile. Die Praxis liefert einen neutralen Rahmen und eine künstliche Situation, bei der das Kind auf Fremdes und auf Stressfaktoren zu reagieren hat. Zuhause ist das Kind spontan offener, allerdings zeigen auch etablierte Muster, die das Aufdecken der inneren Strukturen eher erschweren. Außerdem kann das Kind in der jeweiligen Wohnung stärker der suggestiven Beeinflussung des dort mit präsenten Elternteils unterliegen. Für die Untersuchung des Kindes ist es sinnvoll, gemeinsame Spielsituationen mit den Elternteilen durchzuführen. Dabei wird jeweils eine Spielsituation mit einem Elternteil durchgeführt, so dass das Kind in der Regel nicht mit beiden Elternteilen gleichzeitig konfrontiert wird. Dies wäre für das Kind in der Regel viel zu belastend und es würde aufgrund des dadurch aktualisierten Loyalitätskonfliktes die Gefahr einer psychischen Traumatisierung bestehen. Außerdem ist es wichtig, dass die geplante Spielsituation jeweils mit dem Kind vorbesprochen wird und dass das Kind sein Einverständnis signalisieren kann. Häufig zeigt sich eine Unschlüssigkeit des Kindes, auch in Verbindung mit der Loyalität zum anderen Elternteil. Hier gehe ich so vor, dass dem Kind dann angeboten wird, zunächst die Spielsituation mit dem Elternteil einige Minuten auszuprobieren und ihm die Möglichkeit gegeben wird, evtl. auch abzubrechen. Die Bedeutung des kindlichen Spiels liegt darin, dass das Kind hier ein Medium gefunden hat, seine unbewussten Konflikte zur Darstellung und zur Bearbeitung zu bringen. Das kindliche Spiel hat damit jeweils einen Sinn, der über die Beobachtung erschlossen werden kann. Auch hierbei ist zu unterstreichen, dass nicht eine Einzelsituation ausschlaggebend sein kann, sondern die Verdichtung der verschiedenen Informationsstränge und der Vergleich der verschiedenen vom Sachverständigen durchgeführten Situationen. Eine familienpsychologische Begutachtung muss sich daher bei dem Kind auf mehrere unterschiedliche Situationen stützen. Dabei ist auch zu betonen, dass das zu beobachtende Verhalten nicht unbedingt identisch ist mit der dahinterliegenden psychischen Struktur. Beispielsweise kann eine demonstrativ dokumentierte Distanz zu einem Elternteil bei einer Spielsituation begleitet sein von vielen subtilen Annäherungen diesen Elternteil gegenüber. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Kompromissbildung handeln. Dem anderen Elternteil, der diesen Kontakt nicht wünscht, wird demonstrativ dokumentiert, ich will nicht, während der eigentliche unbewusste Wunsch nach Nähe zum Elternteil subtil agiert wird. Psychologische Aufgabe wäre es also, diese Kompromissbildung zu verstehen und sie als solche mit ihren widerstrebenden Tendenzen darzustellen. 5. Auswertung und Verdichtung des Materials Am Schluss der Begutachtungsphase hat der Sachverständige eine Reihe von Protokollen vorliegen, die die Ergebnisse der Befragungen der Anamnesenerhebung, der Spielsituationen und der Hausbesuche sowie der testpsychologischen Untersuchung dokumentieren. Die Aufgabe des Psychologen ist nun, dieses Material im Sinne seines Erkenntnisprozesses zu ordnen und Hypothesen für einen Vorschlag an das Familiengericht zu entwickeln. Aufgabe ist es nun, die drei Ebenen der objektiven, subjektiven und situativen Informationen miteinander in Verbindung zu setzen und verdichtete Hypothesen über das familiäre

6 Geschehen zu entwickeln. Der Sachverständige vergleicht die Hypothesen mit seinen eigenen wissenschaftlichen und klinischen Erfahrungen und bestimmt daraus einen Grad der Evidenz. Dies bedeutet, dass er entweder den Eindruck haben kann, dass die weitaus überwiegende Anzahl der Befunde zueinander passt oder dass es zu gravierenden Unschlüssigkeiten oder Unstimmigkeiten gekommen ist. Im letzteren Fall besteht die Notwendigkeit, das Material nochmals aufzuarbeiten bzw. auch ergänzende Fragen an die Beteiligten zu stellen. Zusätzlich ist vom Sachverständigen die gesamte Begutachtung auch als eine Art Beziehungsprozess mit den verschiedenen Beteiligten zu analysieren und kritisch zu hinterfragen. Dies bedeutet, dass der Sachverständige die Abläufe danach durchgeht, welche Beeinflussung durch welche Person er erfahren hat. Er muss überprüfen, wie diese Beeinflussung in seine Sichtweise eingeflossen ist und vielleicht wieder auf eine verstärkte Neutralität achten. Dies meint beispielsweise den Aspekt, dass ihm die Elternteile unterschiedlich sympathisch sind und er vielleicht aus einem Sympathiegefühl negative Aspekte zu wenig gewichtet hat. Anderes Beispiel wäre, dass ein Elternteil demonstrativ aggressiv in einem Gespräch aufgetreten ist und dies unnötigerweise die Atmosphäre weiterer Gespräche belastet hat. Weiterer Aspekt der Reflexion wäre, dass der Sachverständige den institutionellen Kontext analysiert und betrachtet, ob aus diesem Zusammenhang Beeinflussungen entstanden sind. Beispielsweise erinnere ich mich an ein Verfahren, bei dem ich den Eindruck hatte, dass die Tätigkeit von feministisch ausgerichteten Therapeutinnen und Beratungsstellen bereit zu einer Art Vorverurteilung bei dem Verdacht eines sexuellen Missbrauchs eines Mädchens durch den Kindesvater geführt hat. Das Ausmaß der Überzeugung in den Aussagen dieser Fachkräfte stellte ein Beeinflussungsmoment dar. Zusätzlicher Faktor der Beeinflussung ist natürlich die Beziehung des Sachverständigen zur jeweiligen Familienrichterin bzw. zum Familienrichter. Hier hat der Sachverständige zu überprüfen, ob in seinem Vorschlag Aspekte aus der Beziehung zum Familienrichter enthalten sind, beispielsweise, in dem der Sachverständige sich in einem Fall übermäßig profilieren will. Weiteres Beispiel wäre, dass der Sachverständige bemüht ist, Folgeaufträge vom Familienrichter zu erhalten und versucht, seine Stellungnahme so zu formulieren, dass sie dem Familienrichter möglichst gefällt. Idealvorstellung wäre hier, dass der Sachverständige versucht, sich so weit wie möglich von diesen Beeinflussungen freizumachen. Es wird ihm um so leichter gelingen, je souveräner er in seinem beruflichen Handeln ist und je etablierter seine berufliche Position. Nach meinem Eindruck neigen manche Sachverständige bei der Auswertung des Materials zu vorschnellen Kompromissbildungen. Dies kann möglicherweise aus der Befürchtung und der Erfahrung bestehen, nach der Vorlage des Gutachtens für mindestens einen Elternteil bzw. eine Herkunftsfamilie als Böser dazustehen. Ein zu schneller Kompromiss könnte dann der unbewusste Versuch sein, weiterhin von allen Beteiligten akzeptiert zu werden. Hier berühre ich das Feld der beruflichen Sozialisation von helfenden Berufen, deren Berufsidentität oft darin besteht, sich primär auf die Funktion von Heilen und Helfen zu beziehen. Die Aufgabe als Gutachter beinhaltet jedoch wesentlich andere Aspekte, die sich im Widerstreit zu dieser Berufsidentität befinden. Es hat sich für mich daher in der Tätigkeit als Gutachter als sinnvoll herausgestellt, zu einem klaren, aussagekräftigen und hoffentlich fundierten Vorschlag an das Familiengericht zu kommen. Für den Fall, dass ein Vorschlag aus psychologischer Sicht nicht möglich ist, halte ich eine solche Stellungnahme für besser als eine schlechte Kompromissbildung.

7 Allerdings glaube ich, dass in fast allen Fällen ein klarer psychologischer Vorschlag zustande kommt, jedenfalls dann, wenn der Psychologe ausreichend Zeit und Raum hat, die Familienstrukturen kennenzulernen und sich auf einen Beziehungsprozess mit den Beteiligten einzulassen. Es entsteht dadurch eine Verlaufsdiagnostik, in dem das familiäre Geschehen in der Regel über mehrere Monate beobachtet werden kann und sich Einzelsituationen dadurch relativieren und diese leichter in einen Gesamtkontext eingeordnet werden können. Die psychologische Grundannahme ist hier, dass der Sachverständige wie eine Art Spiegel wirkt, das heißt, dass Teile des familiären Geschehens auf ihn gerichtet werden und er exemplarisch Abläufe, die für die Familie konstitutiv sind, miterlebt. Durch dieses Erleben wird der Sachverständige in die Lage versetzt, sich auch in die Position des Kindes hineinzuversetzen und Hypothesen zu entwickeln, wie es dem Kind in solchen Abläufen und Konflikten geht. Neben der Spiegelfunktion, nämlich die Verhältnisse auf sich wirken zu lassen, sehe ich noch zwei andere Rollen des Gutachters. Zum einen greift er in Verhältnisse ein, in dem er durch gezielte Fragen zum Detektiv wird und Verhältnisse aufdeckt. Er setzt damit für die Beteiligten eine künstliche Stressituation, in der sie, ob sie wollen oder nicht, ihre Muster im Umgang mit Konflikten aufdecken. Schließlich erscheint eine dritte Rolle, nämlich die des Beraters oder Therapeuten. Zu meinem Verständnis der Gutachterrolle gehört, dass aufgrund der von mir festgestellten seelischen Beeinträchtigungen und Belastungen Vorschläge zu einer anschließenden Beratung oder Therapie entwickelt werden. Der Gutachter hat hier einen Erfahrungsvorsprung gegenüber dem Richter, insbesondere, wenn er im Bereich des Gesundheitswesens oder der Jugendhilfe tätig ist. Er kann dem Richter Vorschläge an die Hand geben, damit eine gezielte Inanspruchnahme von Hilfen möglich wird. Außerdem kann der Gutachter durch seine Tätigkeit solche Hilfen vorbereiten, in dem er durch die Aufnahme der Familienanamnese das Vertrauen der Beteiligten in das Wirken von Fachkräften stärkt und die vorhandenen Ängste abbaut. In vielen Fällen ist es so, dass die Elternteile über die Gespräche mit dem Sachverständigen einen vertieften Einblick in die Problemlage des Kindes oder eigene seelische Nöte gewinnen und dadurch die Motivation für Hilfen positiv entwickelt wird. Anschrift des Verfassers Dipl.-Psych. Klaus Ritter Christbuchenstr. 18, Kassel Klaus Ritter

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