Schneckenpost. 01/2012 Januar - März. Die Politik zu Gast in der DaT. Vorstellung der Außenarbeit. Unser Leitbild leben

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1 Die Politik zu Gast in der DaT Unser Leitbild leben Vorstellung der Außenarbeit 01/2012 Januar - März

2 Impressum Schneckenpost: Herausgeber: Redaktion: Layout: Anzeigenleitung: Druck: Infoblatt der Werkstattmitarbeiter der Diakonie am Thonberg Ausgabe 01/2012 Redaktionsschluss nächste Ausgabe: Redaktion der Schneckenpost Diakonie am Thonberg, Eichlerstraße 2, Leipzig, Tel.: Katja Mieder (AB manuelle Gestaltung) Karsten Schaal (AB PC / Büro) Tilman Zschirpe (AB PC / Büro) Marko Altstädt (Außenarbeit Messeprojekt) André Busse (Außenarbeit Altenpflegeheim Emmaus ) Ivonn Waliczek (Außenarbeit Altenpflegeheim Emmaus ) Agnes Gebler (AB Büro / Rezeption) Steffen Hegenbarth (AB Bürodienstleistungen) Sebastian Fischer (AB Druck) Kevin Radny (AB Mediengestaltung) Christian Wetendorf (AB Mediengestaltung) René Weißmüller (BBB-G) Sandy Richter (AB Papier, Verpackung, Montage) Dorothea Deunert (Außenarbeit Evangelisches Schulzentrum) Karen Kohlmann (Referatsleitung Berufliche Bildung) Mediengestaltung der Diakonie am Thonberg Karen Kohlmann Druckbereich der Diakonie am Thonberg Auflage: 300 Post für uns könnt Ihr an der Rezeption abgeben, als Datei in Z:\ABLAGEallg\Schneckenpost speichern oder uns in die Hand drücken. Für nicht namentlich gekennzeichnete Beiträge übernimmt die gesamte Redaktion die Verantwortung. 2

3 Inhaltsverzeichnis Seite Unser Leitbild leben... 4 Leichte Sprache ist eine schwere Sache... 6 Ein Fachtag zur Leichten Sprache und seine Folgen... 6 gesetzlichen Betreuer (VAB) in der DaT... 8 Der Werkstattrat informiert... 9 Werkstattrat im Gespräch mit dem Geschäftsführer Herrn Scherer Die Politik zu Gast in der DaT Gottes Wort in unserem Leben Vorstellung der Außenarbeit Wohnen heißt Fachtag Nein zu Gewalt Dieter, Dieter! Gespräch mit Herrn Schneider (Branddirektion Leipzig) Aufgaben der Ämter der Stadt Leipzig Rätselspaß Sherlock Holmes in Leipzig Die Fotoausstellung einblicke wandert weiter Marko Altstädt als VIP bei den IceFighters Fasching in der Kregeline

4 Wolfgang, gib mir bitte noch einmal Linsen! Unser Leitbild kennen lernen, verstehen und anwenden Über 30 Werkstattmitarbeiter(innen) nahmen teil und diskutierten über das Leitbild und wie wir dieses in unserem Arbeitsalltag und darüber hinaus umsetzen können. Das Leitbild ist wie ein Leuchtturm, und wir sind das Licht! äußert Frau Heinrich und greift den Gedanken von Herrn Menz auf. Wolfgang, gib mir bitte noch einmal Linsen! sagt Thomas Simoneit zu Wolfgang Menz, dem ehemaligen Geschäftsführer der BBW Gruppe. Dieser steht bereitwillig auf und besorgt den gewünschten Nachschlag des leckeren Linseneintopfs. Wir sind eine Dienstgemeinschaft, in der alle gleichberechtigt sind. Jeder Mensch ist wertvoll und nur gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen. Das sind die Erkenntnisse aus unserem Seminar zum Leitbild der Diakonie am Thonberg. Dieses fand am 30. September 2011 in unserer Außenstelle im Nexö statt. Herr Menz begrüßte am Morgen alle Seminarteilnehmer(innen) und führte abwechslungsreich, anschaulich und belebend durch den Vormittag. Mitarbeiter aus dem Bereich für Menschen mit geistiger Behinderung und aus dem Bereich für Menschen mit Körperbehinderung sprachen respektvoll miteinander, lernten sich kennen und tauschten sich aus. Aus den Beschreibungen der Teilnehmer(innen) und Diskussionen wurde die große Zufriedenheit mit der Arbeit und den Rahmenbedingungen in der Diakonie am Thonberg deutlich. Das Thema Umgang miteinander und Stress mit den Arbeitskollegen zog sich jedoch durch den Tag. Zugleich aber auch die Erkenntnis, dass jeder seinen Beitrag für einen respektvollen Umgang miteinander leisten muss. Für die Arbeitsbereiche wünscht man sich mehr und regelmäßige Gruppenstunden, um Probleme gemeinsam zu besprechen und auch Gemeinschaft leben zu können. 4

5 Nach der Arbeit im Plenum ging es nach dem Mittagessen in die verschiedenen Workshops. Den Workshopleiter(inne)n gelang es mit vielfältigen Methoden das Leitbild gemeinsam mit den Seminarteilnehmer(inne)n zu beleuchten. Herrn Schaub, Frau Hennig, Herrn Heinze und Frau Zeiler gelang es hervorragend alle Teilnehmer(innen) mitzunehmen und das Leitbild leben zu lassen. Wir freuen uns schon auf das Seminar im nächsten Jahr! Karen Kohlmann Bericht: Katja Mieder Am Freitag den fand im Speiseraum vom Nexö Heim die Leitbild-Fortbildung statt. Gegen 8.00 Uhr wurde dass Seminar von Herrn Menz mit einem Gebet und einem gemeinsamen Frühstück eröffnet. Nach dem Frühstück gab es eine kurze Vorstellungsrunde von allen Seminarteilnehmer und dann wurde uns das Leitbild in leichter Sprache vorstellt. Alle Teilnehmer durften sagen was ihnen an ihrer Arbeit gefällt und was nicht. Zum Beispiel, dass es in vielen Arbeitsgruppen keine Gruppenstunde gibt. Nach der Mittagspause begannen die verschiedenen Workshops. Mein Workshop befasste sich mit dem Thema: Eigenverantwortlichkeit bei der Arbeit und die Konsequenz. 16 Uhr wurden die Workshops ausgewertet. Danach wurde das Seminar 18Uhr mit einem Abendimbiss beendet. Dieses Leitbild-Seminar ist einmal im Jahr für die Werkstattmitarbeiter geplant. 5

6 Leichte Sprache ist eine schwere Sache Landestagung Leichte Sprache am 4.November 2011 Am 4.November 2011 fand im Neuen Rathaus die erste Landestagung Leichte Sprache in Sachsen statt. Es waren viele Politiker, Mitarbeiter von Behörden und Vereinen sowie Menschen mit verschiedenen Handicaps dabei. Gemeinsam wollten wir darüber reden, wie es noch mehr Informationen in Leichter Sprache geben kann. Denn es gibt immer noch viele Informationen, die sehr schwierig geschrieben sind. Zum Beispiel Briefe von Behörden, Gesetze, Zeitungen, Internet-Seiten, Fahrpläne, Stadtführer und vieles mehr. In der Veranstaltung stellte sich das Netzwerk Leichte Sprache vor. Es wurden Regeln der Leichten Sprache erläutert und erklärt, welche Bedeutung die Leichte Sprache für eine selbständige Lebensführung behinderter Menschen hat. Alle Redner strengten sich sehr an, verständlich zu sprechen. Besonders den Politikern fiel dies schwer. Leichte Sprache ist eben keine leichte Sache. Dennoch, so sagte die Behindertenbeauftragte von Leipzig Frau Hiersemann, muss Leichte Sprache so selbstverständlich sein wie der Behindertenparkplatz. An diesem großen Ziel möchten alle Teilnehmer der Veranstaltung weiter arbeiten. Jede große Sache fängt klein an. Ein wichtiger Schritt wurde mit dieser Tagung gemacht, denn wenn man etwas gemeinsam erreichen möchte, muss man miteinander reden und sich auch verstehen. Virginia Koch Praktikantin Unterstütztes Wohnen Ein Fachtag zur Leichten Sprache und seine Folgen Marko Altstädt im Gespräch mit Herrn Wehner Beide verstanden sich sofort und diskutierten über die Leichte Sprache und wie diese in der Politik umgesetzt werden kann. Die Zeit des Fachtags reichte jedoch nicht aus und beide verabredeten sich zu einem weiteren Gespräch. Am 28.November 2011 gegen 17 Uhr fuhr also eine große schwarze Limousine vor dem Haupteingang der DaT vor. Herr Wehner kam gut gelaunt und gesprächsbereit zu uns. Bei einer Tasse Kaffee plauderte er mit dem Schneckenpostredakteur Marko Altstädt. Es ging um den Landtag und die Leichte Sprache. Hier können Sie Ausschnitte aus dem Gespräch lesen. Horst Wehner und Marko Altstädt begegneten sich auf dem Fachtag Leichte Sprache. Horst Wehner ist der zweite Vizepräsident des sächsischen Landtags. Herr Wehner, erst einmal vielen herzlichen Dank, dass Sie sich auf den Weg zu uns gemacht haben! Mir hat das Gespräch mit Ihnen beim Fachtag sehr gefallen und ich freue mich, dass wir das hier fortsetzen können. Es ist nicht so oft, dass wir hier so hohen Staatsbesuch haben. Sie sind 2.Vizepräsident des sächsischen Landtags. 6

7 Was sind Ihre Aufgaben im Landtag? Als zweiter Vizepräsident des sächsischen Landtags vertrete ich den Präsidenten des Landtags. Der Präsident, die erste Vizepräsidentin und ich, wir sprechen uns sehr gut ab und teilen uns die Aufgaben auf. Auf Veranstaltungen spreche ich zum Beispiel Grußwörter. Ich war zum Beispiel bei einer Veranstaltung der Architektenkammer und habe dort eine Rede als Vertreter des Landtags gehalten. Aber natürlich mache ich bei solchen Gelegenheiten auch auf das Thema der Barrierefreiheit aufmerksam, da dieses viele Menschen betrifft. Ich bat darum, nicht nur das Gebäude und die Architektur im Blick zu haben, sondern vor allem auch den Menschen, der dieses nutzen soll. Wir teilen uns aber auch die Leitung der Landtagssitzungen. Eine Landtagssitzung ist sehr lang. Die kann nicht einer allein leiten. Der Präsident übernimmt die 1. und 2. Stunde und ich bin dann in der 5.und 6.Stunde der Sitzung an der Reihe. Die Absprachen funktionieren sehr gut. Wir müssen Tagungsordungspunkte aufrufen, Stellungnahmen zulassen und moderieren und insgesamt darauf achten, dass die Sitzung reibungslos verläuft. Sie sind ja selbst auch Rollstuhlfahrer und haben es bis in den Landtag geschafft! Wie ist das als Rollstuhlfahrer im Landtag? Wie reagieren die Kollegen auf die Behinderung? Im Landtag komme ich sehr gut von A nach B. Der ist barrierefrei. Ich komme überall hin. Im ganzen Land müsste es so sein. Was den Umgang mit den Kollegen oder überhaupt anderen Menschen betrifft, so habe ich gelernt: Wie ich in den Wald hineinrufe, so schallt es auch wieder heraus. Es ist eine generelle Frage danach, wie ich selbst auf andere Menschen zugehe. Das hat nicht unbedingt etwas mit der Behinderung zu tun. Ich werde von den Kollegen respektiert wie jeder andere auch. Belächelt werde ich nicht. Wie sieht es eigentlich in der Politik mit Barrierefreiheit aus? Wenn wir uns zum Beispiel die Internetseite des Landtags ansehen, dann ist dort noch viel zu tun. Die Informationen müssen so aufbereitet sein, dass man auch versteht, worum es geht. Im Moment wird gerade geprüft, wie wir hörbehinderten Menschen die Landtagssitzungen zugänglich machen können. Im Grunde müsste es das Anliegen jedes Politikers und jeder Partei sein, dass jeder die Politik, die sie machen versteht. Das die Gesetze und Anliegen verständlich sind. Aber das Thema ist noch nicht bei allen Politikern und Parteien präsent. Wir haben uns ja auf dem Fachtag zum Thema Leichte Sprache kennen gelernt und dort schon viel über die Leichte Sprache gesprochen. Ich finde es zum Beispiel nicht gut, dass diese Regeln einem so übergestülpt werden. Ich möchte ja auch selbst meine Artikel schreiben dürfen. Ich meine, die Leichte Sprache finde ich ja gut. Da sollten sich die Politiker mal mit beschäftigen. Was denken Sie, wie kann man Politikern die Leichte Sprache beibringen? Ich sehe da viele Möglichkeiten. Aber auch ich habe mich schwer getan mit der Leichten Sprache. Es ist gar nicht so leicht etwas verständlich zu formulieren. Natürlich ist es mein Anliegen, dass die Bürger meine Poltik verstehen. Ich möchte sie mitnehmen können und begeistern und dann ist es eine Voraussetzung, dass man mich auch versteht. 7

8 Den Politikern ist es vielleicht gar nicht bewusst, dass es die Leichte Sprache gibt. Den Politikern im Landtag würde ich gern einmal sagen, worauf es ankommt bei der Leichten Sprache. Was meine Meinung dazu ist. Sie müssen vielleicht auch einfach lernen, was man beachten muss. Können wir nicht einmal einen Vortrag im Landtag halten und den Abgeordneten die Leichte Sprache näher bringen? Was meinen Sie? Die Politik tut gut daran, wenn sie sich selbst ernst nehmen möchte. Wenn ich als Politiker bestimmte Menschen nicht im Blick habe, dann grenze ich sie aus. Ich sehe die Leichte Sprache als Chance, alle mitzunehmen. Klar, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Da sollten wir in den nächsten Tagen gemeinsam einen Termin finden. Das machen wir. Das ist großartig. Wir freuen uns. Herzlichen Dank, dass Sie sich auf den Weg zu uns gemacht haben. Ich habe mich sehr gefreut und bin schon gespannt, was wir noch auf die Beine stellen werden. Vertretung der Angehörigen und gesetzlichen Betreuer (VAB) in der Diakonie am Thonberg (DaT) Im Informations- und Gesprächsabend am wurde die VAB für drei Jahre berufen. Aufgaben der VAB sind insbesondere: Die Interessen der Menschen mit Behinderung vertreten, besonders für Menschen, die dies nicht selbst wahrnehmen können. Unterstützung der DaT in ihren Aufgaben lt. Leistungsvereinbarung. Bündelung von Anliegen, Fragen, Hinweisen, Kritiken der Angehörigen und gesetzlichen Betreuer und Weiterleitung an die Geschäftsleitung. Information und Beratung der Angehörigen und gesetzlichen Betreuer zu Themen lt. Leistungsvereinbarung. Informationsaustausch mit dem Beirat der Angehörigen und gesetzlichen Betreuer im Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BAB im BeB) Kontakt: Frau Heidemarie Winkler Hauptstraße 30a Markkleeberg Telefon In der Eichlerstraße 2: bei den Informations- und Gesprächsabenden am und und beim Tag der offenen Tür am Christoph Schnabel Werkstattleiter 8

9 Der Werkstattrat informiert... Wir möchten gern von unserer aktuellen Arbeit berichten: Auch diesmal möchten wir wieder von unserer Arbeit berichten. Anfang des Jahres waren Thomas Daute, Maik Tiedtke und Lars Tietze in Magdeburg zu einer Weiterbildung zum Thema Arbeitsaufgaben des Werkstattrates. Mitte des Jahres fand ein Gespräch zwischen dem Werkstattrat und der Leitung der Küche und der Geschäftsleitung statt. Hier wurden alle wichtigen Meinungen und Beschwerden (u.a. aus der Vollversammlung 2010) zum Thema Essen, Hygiene & Küche zum Thema gemacht. Künftig sollen alle Essensangelegenheiten nicht mehr Sache vom Werkstattrat sein, sondern in einer Essenskommission behandelt werden. Diese Kommission wird gerade neu gegründet und der Werkstattrat unterstützt und berät die Kommission nach Bedarf. Ende des Jahres waren Sindy Geyer und Juliane Jokisch zu einer Fortbildung in Berlin zum Thema Nein zu Gewalt gegenüber Frauen mit Behinderung. Hierzu finden Sie, in dieser Ausgabe der Schneckenpost, einen Extra-Beitrag der ausführlich darüber berichtet. Juliane Jokisch hat auch im letzten Jahr in der AG Feste verschiedene Veranstaltungen mit geplant und mit organisiert. Der Werkstattsrat hat gemeinsam mit Herrn Scherer den Rechenschaftsbericht (das heißt: Geldeinnahmen und Geldausgaben von der Diakonie am Thonberg) bearbeitet und in Einfache Sprache übersetzt. In diesem Bericht kann man lesen, welche Anschaffungen gemacht wurden (z.b. Computer, Bohrmaschinen) oder auch von welchem Geld die MitarbeiterInnen und GruppenleiterInnen bezahlt werden. Wer hier näheres Interesse hat, den Bericht erklärt zu bekommen, soll sich bitte einfach an den Werkstattrat wenden. Im November wurde ein Interview mit Herrn Scherer geplant, was Ende November stattgefunden hat. Hier wurden viele Fragen von WerkstattmitarbeiterInnen durch den Werkstattrat gestellt. Das Interview kann man hier nachlesen: bitte wenden! 9

10 Der Werkstattrat im Gespräch mit dem Geschäftsführer Herr Scherer Geld allein macht nicht glücklich, aber für unsere Arbeit ist es unverzichtbar? Ja, ohne Einnahmen könnten wir kein Material kaufen oder im Winter nicht heizen. Auch unsere Mitarbeiter werden aus unseren Einnahmen bezahlt. Und wo kommen die Einnahmen her? Ein großer Teil kommt von Kommunalen Sozialverband Sachsen. Die Stadt Leipzig zum Beispiel unterstützt auf diesem Weg die Werkstätten. So auch uns, die Diakonie am Thonberg. Ebenso wichtig ist der Verkauf unserer Produkte und Dienstleistungen, wie zum Beispiel: - Verpacken für den Benno Verlag - Büroarbeiten für die Stadt Leipzig - Verkauf von Möbeln an Kindergärten - Reinigungsarbeiten im Evangelischen Schulzentrum und der Montessori-Schule - Flaschensortieren in der Sternburg Brauerei - Garten- und Friedhofspflege - Verkauf im Nikolai-Eck - und ganz viel mehr Und natürlich freuen wir uns ganz besonders über Spenden. 10 Aber warum gibt es dann so wenig Geld? Die Bezahlung der Werkstattmitarbeiter ist gesetzlich geregelt. Jeder hat Anspruch auf den Grundbetrag von 75 Euro, dazu kommen 26 Arbeitsförderungsgeld. Und dann kommt noch der Steigerungsbetrag dazu. Seine Höhe ist unter anderem von der Arbeitleistung, dem Verhalten und der Zuverlässigkeit abhängig. Natürlich wird auch berücksichtigt, wie schwer die Arbeit ist. Und wer legt die Höhe des Steigerungsbetrages fest? Die Höhe wird mit Hilfe einer Liste ermittelt. Der Gruppenleiter und der Begleitende Dienst beurteilen jeden Werkstattmitarbeiter gemeinsam. So wird der Steigerungsbetrag ermittelt. Weil dies mehrere zusammen tun, spielt das Verhältnis des Werkstattmitarbeiters zum Gruppenleiter keine Rolle. Die Beurteilungsliste wurde auch mit dem Werkstattrat besprochen.

11 Und welche weiteren Leistungen gibt es noch? Bei uns in der Diakonie am Thonberg gibt es regelmäßig Urlaubsgeld. Auch ein Weihnachtsgeld wird gezahlt. Und wenn wir unsere Leistungen gut verkaufen, gibt es im September noch eine Sonderzahlung. Im Berufsbildungsbereich ist dies etwas anders geregelt. Gibt es außer Geld noch weitere Leistungen? Ja, es gibt viele Begleitende Angebote. Hierzu gehören der Sport, die Disco, aber auch ein Besuch im Zoo oder in Belantis und vieles mehr. Die vielen Bildungsangebote oder Urlaubsfahrten werden bezahlt und ein Zuschuss zum kostenlosen Mittagessen. Und wie werden die Angestellten der Diakonie am Thonberg bezahlt? Die Bezahlung erfolgt nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie in Sachsen und ist fest geregelt. Die Mitarbeitervertretung überwacht die Einhaltung. Das Geld für die Angestellten kommt zum größten Teil vom Kommunalen Sozialverband Sachsen. Das Geld wird also über Umwege aus Steuergeldern bezahlt. Und was ist das Solidarprinzip? Wir verstehen uns als Gemeinschaft. Der Stärkere hilft dem Schwächeren und jeder bekommt die Unterstützung die er benötigt und die er wünscht. So stehtes bei uns im Leitbild und so arbeiten wir. Jeder hat auch mal starke und schwache Tage. Auch diese Schwankungen wollen wir berücksichtigen. Und nicht alle Waren können teuer verkauft werden. Dann kauft sie uns keiner ab. Aber auch die Arbeit für diese Waren ist wichtig für uns alle. Dies versuchen wir mit dem Solidarprinzip auszugleichen. Und macht die Diakonie am Thonberg auch Gewinn? Ja, glücklicherweise. Dieses Geld brauchen wir dringend zur Finan-zierung von Ersatzinvestitionen (zum Beispiel neue Maschinen oder ein neues Auto für die Baugruppe). Und wer bekommt von dem Gewinn noch etwas ab? Niemand, wir sind ein gemein nütziges Unternehmen. Alle Gewinne bleiben im Unternehmen und dürfen nur für die Aufgaben der Diakonie am Thonberg ausgegeben werden. Vielen Dank für das Gespräch. Werkstattrat 11

12 Im Gespräch mit dem Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Am 28.November 2011 waren Herr Pöhler und Frau Hiersemann zu Gast in der Redaktion der Schneckenpost. Herr Pöhler ist der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Frau Hiersemann ist die Behindertenbeauftragte der Stadt Leipzig. Auf einem Rundgang konnten sich die beiden Ehrengäste einen Einblick über die Arbeit der DaT verschaffen. Herr Pöhler interessierte sich besonders für die Arbeitsmöglichkeiten von Menschen mit Körperbehinderung. Im Anschluss an den Rundgang ging es dann zum Austausch mit der Redaktion der Schneckenpost. Herr Pöhler beantwortete unsere Fragen. Welche Aufgaben haben Sie als Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Sachsen? Das ist eine gute Frage. Ich habe im Wesentlichen 3 bis 4 Aufgaben. Ich bin berufen vom Ministerpräsidenten für die Wahlperiode 2010 bis Als Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung berate ich die Regierung in Sachsen. Zum Beispiel wenn Gesetze verabschiedet werden, von denen Menschen mit Behinderung betroffen sind oder wenn es um Themen von Menschen mit Behinderung geht. Ich kann die Landesregierung aber nur beraten. Zu Entscheidungen zwingen, kann ich sie nicht. 12 Eine weitere Aufgabe besteht darin, Kontakt zu den Bürgern mit Behinderung aufzunehmen und deren Anfragen zu beantworten und zu bearbeiten. Ich trete zum Beispiel mit Ämtern in Kontakt, wenn Bürger mit Behinderung Probleme melden und versuche zu vermitteln und eine Lösung mit den Betroffenen auszuhandeln. Dabei muss es aber nicht zwangsläufig immer so sein, dass die Ämter Fehler gemacht haben. Oft ist deren Handeln auch korrekt. Wichtig ist, dass man die Anliegen aller Beteiligten ernst nimmt und gemeinsam eine Klärung herbeiführt. Und schließlich arbeite ich in verschiedenen Arbeitskreisen und Gremien mit. Zum Beispiel im Behindertenbeirat des Landes Sachsen. In diesen Arbeitgruppen geht es dann oft auch um spezifische Themen. Ich arbeite viel mit den verschiedenen Behindertenverbänden zusammen. Wie lange sind Sie schon Beauftragter für Menschen mit Behinderung? Ich wurde am 18.Oktober 2005 zum ersten Mal berufen wurde das Sächsische Integrationsgesetz verabschiedet. Damals wurde ich noch von Herrn Professor Milbradt berufen. Welche Themen sind Menschen mit Behinderung in Sachsen wichtig? Es sind derzeit 5 Themen. 1) Barrierefreiheit im umfassenden Sinne 2) Inklusive Bildung 3) Arbeiten für Menschen mit Behinderung 4) Schaffung von Sozialräumen 5) Altersentwicklung und Gesellschaft

13 Die Ziele für die ich mich als Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetze, sind nur schwer messbar. Aber einiges haben wir schon auf den Weg gebracht und erreicht. Zum Beispiel gibt es mittlerweile eine bundesweite Regelung, wer die Behindertenparkplätze benutzen kann. Früher war das Ländersache. Das war schwer durchschaubar für Menschen mit Behinderung. Aktuell konnte ein etwas ungewöhnliches, wenn auch wiederum ganz normales Anliegen im Sinne von Menschen mit geistiger Behinderung geregelt werden. Nun können auch diese einen Angelschein machen. Zuvor war das nur mit Begleitung möglich. Wie kommen Sie an die Informationen von den Menschen mit Behinderung? Wie erfahren Sie, welche Anliegen und Probleme Menschen mit Behinderung in Sachsen haben? Ich arbeite selbst in einer Einrichtung für gehörlose Menschen. Ich besuche viele Einrichtungen der Behindertenhilfe und führe in den verschiedenen Städten und Regionen in Sachsen Sprechtage durch. Bürger nehmen zu mir Kontakt auf oder ich komme mit ihnen bei Veranstaltungen ins Gespräch. Und einen kleinen Teil der Informationen bekomme ich auch über die Medien. Für welche Themen setzen Sie sich besonders ein? Am meisten bewegen mich zurzeit die Themen Bildung und Arbeit, weil in diesen Bereichen gerade sehr viel hoffentlich Wegweisendes passiert. Im Anschluss an unsere Gesprächsrunde hier bin ich dann beim Behindertenbeirat der Stadt Leipzig. In der Sitzung geht es um die Bildung. Bildung ist eine wichtige Grundvoraussetzung um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Welche Ziele konnten Sie schon erreichen? Welche Forderungen konnten umgesetzt werden? Herr Welsch, der Referent von Herrn Pöhler, ergänzt: Eine große Errungenschaft ist, dass sich die Politik auf Landesebene immer mehr der Problematik von Menschen mit Behinderung öffnet und dass mittlerweile auch die Leiter der Ministerien schnell Kontakt zum Büro des Beauftragten aufnehmen. Zum Beispiel in Fragen der Bildung, aber auch des Verkehrs. Auch im Bereich des Tourismus konnten wir viel erreichen. Sachsen möchte Vorreiter im barrierefreien Tourismus werden. Ein großes Ziel ist immer wieder die barrierefreie Ausgestaltung des ÖPNV. Museen sollen barrierefrei werden. Kunst und Kultur sollen jedermann zugänglich sein. Nimmt man von Seiten der Politik Ihre Stellungnahmen und Hinweise ernst? Ja, mittlerweile schon. Aber das war nicht immer so einfach. Wir haben 2 Jahre darum gerungen, dass der Beauftragte ein farbiges Wappen auf seinen Briefkopf bekommt. Ein farbiges Wappen zeigt eine Wichtigkeit auf und muss von den Ämter gesondert behandelt werden. Der Beauftragte hat damit die gleiche Wertigkeit wie ein Minister oder Staatssekretär. Gibt es einen Austausch und gemeinsame Treffen mit den Behindertenbeauftragten der anderen Bundesländer? Ja, wir treffen uns zweimal im Jahr. In diesem Jahr treffen wir uns in Dresden. Es wird vor allem um die neue Bauordnung gehen. 13

14 Haben Sie eigene Mitarbeiter? Haben Sie Mitarbeiter mit Behinderung? Ja, ich habe eigene Mitarbeiter. Allein könnte ich die Aufgaben gar nicht bewältigen. Zumal dieses Amt ein Ehrenamt ist. Ich beschäftige in meinem Büro auch eine Mitarbeiterin mit Behinderung. Unser Ministerium erfüllt die geforderte Quote sogar über. Sitzen Sie auch mit im Landtag? Nein. Im Landtag sitzen die Abgeordneten, die gewählt wurden. Ich bin vom Ministerpräsidenten berufen. Ich berate den Landtag zu bestimmten Themen und gebe meine Stellungnahmen ab. Wie kann man als Mensch mit Behinderung mit Ihnen Kontakt aufnehmen? Per Brief, per oder über unsere Internetseite. Vielen Dank für das Gespräch! Kontakt: Stephan Pöhler: Adresse: Albertstraße 10, Dresden Telefon: (0351) Fax: (0351) Gottes Wort in unserem Leben Ausgabe 11: Ihre Chance Wie geht es Ihnen? Scheinbar gut drauf - und doch ohne echte Freude? Action, Fun, immer was los - und doch innerlich leer? Locker und cool - und doch von Problemen fast erdrückt? Mitten im Trubel, umgeben von Menschen - und doch allein? So wie wir es auch in der Bibel lesen: Als Jesus aus Jericho wegging, saß der blinde Bettler Bartimäus am Weg. Als er hörte, dass Jesus von Nazareth kommt, rief er: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich über mich! Das Volk schimpfte, er solle schweigen. Er aber rief noch lauter: Du Sohn Davids, erbarme dich über mich! Jesus blieb stehen und ließ ihn rufen. Sie riefen den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost, steh auf! Er ruft dich! Da warf er seinen Mantel von sich, sprang auf und lief zu Jesus. Und Jesus sprach zu ihm: Was soll ich für dich tun? Der Blinde sprach zu Jesus: dass ich sehen kann. Da sprach Jesus zu ihm: Geh hin; dein Glaube hat dir geholfen. Und Bartimäus konnte sehen und folgte Jesus. [Bibel, Markus-Evangelium, Kapitel 10] Sind auch Sie in Not, entmutigt, freudlos, bedrückt und einsam? Verzagen Sie nicht! Machen Sie es wie der blinde Bartimäus: Rufen Sie zu Jesus Christus, zum Sohn Gottes! Benennen Sie im Gebet Ihr Problem und lassen Sie sich von Gott helfen. ER liebt Sie und Sie sind IHM wichtig. Vor zwei Jahren stand bei mir eine Zahn- Operation an. Natürlich hatte ich Angst davor. In den Tagen davor habe ich gebetet - und andere Christen für mich. Plötzlich war die Angst weg, die Operation ist gut verlaufen und die anschließende Heilung auch. Gott sei Dank! Andreas Klein Thema der nächsten Ausgabe: Rettung! 14

15 Wir arbeiten außerhalb Die Außenarbeitsgruppen der Diakonie am Thonberg Viele Werkstattmitarbeiter arbeiten nicht in der Diakonie am Thonberg, sondern auf Außenarbeitsplätzen. In unserer neuen Reihe wollen wir Ihnen die Außenarbeitsplätze vorstellen. Ausgabe 1: Das Altenpflegeheim Emmaus Das Altenpflegeheim Emmaus gibt es seit Es hat insgesamt 77 Einzelzimmer. Im Altenpflegeheim Emmaus arbeiten zurzeit 11 Werkstattmitarbeiter auf insgesamt 6 Wohnbereichen. Früh bereiten sie das Frühstück für die Bewohner. Danach reinigen sie die Zimmer und die Bäder der Bewohner. Jeder Werkstattmitarbeiter hat seinen eigenen Reinigungsplan, den er jeden Tag arbeiten muss. Die Hygiene und die Gründlichkeit stehen an oberster Stelle., sagt Sylvia Schmidt. Die Mitarbeiter im Altenpflegeheim müssen flexibel sein. Wenn jemand krank ist oder im Ur- laub ist, dann müssen die anderen seine Arbeit mit erledigen. Auf den einzelnen Wohnbereichen arbeiten die Werkstattmitarbeiter allein und manchmal auch zu zweit. Man muss den Arbeitsweg allein bewältigen und sich auch die Arbeit selbst strukturieren, so Beate Purkert. In dem Altenpflegeheim Emmaus verbringen ältere Menschen ihren Lebensabend. Natürlich sterben auch immer wieder Bewohner. Damit müssen die Mitarbeiter umgehen können. Älter werden und dann gehen müssen, das sind für uns schwierige Themen, so Dana Hannig. Die Arbeitszeiten sind etwas anders als in der DaT. Die Mitarbeiter arbeiten dort von 6.30Uhr bis 14.00Uhr. Die Werkstattmitarbeiter des Altenpflegeheims lieben ihre Arbeit dort. Vor allem die Arbeit mit den älteren Menschen bereitet ihnen Freude. 15

16 Wohnen heißt Geborgenheit und Zuhause erleben können. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen die Wohnstätte Martinstift der Inneren Mission vor. Herr Auracher hat unsere Fragen beantwortet. Er ist der Leiter der Wohnstätte. Seit wann gibt es das Martinstift als Wohnstätte für Menschen mit Behinderung? Bereits seit 1880 (Gründungsjahr), also seit 132 Jahren, unterstützt man im Martinstift Menschen dabei, ihren Lebensalltag zu bewältigen. Anfänglich waren dies junge Mädchen und Frauen. Neben der Betreuung von Kindern, alten Menschen und Obdachlosen blieb dies auch lange so. So sind die ältesten bei uns lebenden Bewohnerinnen schon seit den 50er Jahren bei uns. Seit 1996/98 hat das Martinstift sein heutiges Gesicht und bietet in drei Häusern ausschließlich Menschen mit Behinderungen Wohn- und Lebensraum. Für welche Zielgruppe ist die Wohnstätte? Wir reden nicht gern von Zielgruppe, denn das heißt, Menschen in Schubladen zu stecken! Generell begleiten und unterstützen wir Menschen! Erwachsene Menschen die bei der Bewältigung ihres Lebensalltags Rat und Unterstützung (Assistenz) brauchen. Die Schublade dafür heißt in unserer Gesellschaft: geistig behindert. Wie viele Plätze bietet die Wohnstätte? Im Martinstift können in Kleingruppen 58 Menschen ab 18 Jahren bis zu ihrem Tod leben. Je nach dem Hilfebedarf haben wir in einem Haus 24 Plätze für Menschen, die arbeiten gehen, im anderen Haus 23 Plätze für Menschen, die nicht mehr oder noch nicht arbeiten gehen und im dritten Haus 11 Plätze für Menschen, die intensivste Lebensbegleitung benötigen. Außerhalb der Wohnstätte haben wir in der selben Straße (3 Häuser weiter) für 7 Bewohner, die arbeiten gehen, 2 Wohnungen gemietet unsere Außenwohngruppe (AWG). Gibt es Einzelzimmer oder Doppelzimmer? In der Wohnstätte bieten wir 22 Einzelzimmer und 18 Doppelzimmer. In der AWG haben wir nur Einzelzimmer. 16

17 wo man aber auch schöne Grillpartys feiern kann. Wir haben zwei Förderräume zum Basteln, Werken und Lernen, einen Festsaal zum Feiern von Festen und Gottesdiensten und einen besonderen Raum: unsere Oase mit der feinsten Licht- und Soundtechnik, wo wir Andachten halten, Kino- und Diskoabende veranstalten oder unsere Theatergruppe probt. Hat jeder Bewohner ein eigenes Badezimmer? Im Haus für die Werkstattgänger haben wir ein Bad pro Gruppe (6 Bewohner) und sonst je ein Bad für zwei Bewohner. Was bieten Sie den Wohnheimbewohnern? (Leistungen, besondere Angebote, Freizeit,...) In unser Leistungsbeschreibung umfasst das Aufzählen all unserer Leistungen 5 Seiten, aber ich denke ich sollte mich hier etwas kürzer fassen, und so beschränke ich mich auf die wesentlichsten Fragen. Wir feiern, musizieren und tanzen für unser Leben gern. Mit unserem eigenen Bus machen wir Ausflüge, und unsere Urlaubsziele reichen von der Ostsee bis nach Tunesien. Vielleicht wissen Sie selbst noch nicht, dass Sie töpfern oder bildhauern können, wunderschöne Bilder malen, ein Circusartist sind oder ein Schauspieler!? Mit unseren Kunstprojekten, mit denen wir draußen auftreten oder ausstellen, wir gehen sogar auf Tournee, haben Sie die Möglichkeit, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass Sie sehr viel zu geben und zu bieten haben! Generell begleiten und unterstützen wir Sie in allen Fragen auf Ihrem Lebensweg. Manches können Sie vielleicht nicht so gut selbst kein Problem, wir helfen Ihnen dabei oder erledigen es für Sie. Wir haben eine Küche, in der lecker gekocht wird, wir kochen aber auch gemeinsam in den Wohngruppen. Die Wäscherei kann für Sie waschen. Unsere Buchhalterin kann Ihnen helfen, das Geld richtig einzuteilen. Es kommt Ergo-, Physio- und Hundetherapie ins Haus. Andere vermitteln wir. In unserer Wohnschule lernt man, in einer eigenen Wohnung zu leben. Wenn Sie krank sind und zum Arzt müssen, pflegen wir Sie und bringen Sie zum Arzt. Wir sind für alle Fragen des Lebens offen: Von Problemen auf Arbeit bis zum Bibelkreis, vom Brief an die Mutter bis zur Empfängnisverhütung. Für die Freizeitgestaltung haben wir einen Snoezelenraum zum Wohlfühlen, einen Sportraum mit Tischtennisplatte, einen großen Garten mit Sinnesweg, Fußballtor, Volleyballnetz und Schaukeln, 17 Was ist Ihnen bei der Betreuung der Bewohner mit Behinderung wichtig? Behindert ist man nicht, behindert wird man (durch die anderen)! Jeder Mensch hat einen reichen Schatz an Stärken und Fähigkeiten! Sie sind nicht Hilfe-Empfänger, sondern haben in Ihrer Einzigartigkeit anderen viel zugeben! Wir sind nicht die, die genau wissen, was gut ist für Sie und was die richtige Hilfe, sondern wir respektieren Sie mit Ihrer eigenen Zeit und Ihrem eigenen Weg! Sie haben das Recht auf Eigen-Sinn und eigenwillige Lebensentwürfe! Wir sagen nicht, dass Sie Ihren Lebensweg nicht selbst bestimmen können, sondern: Nur Mut, wir begleiten Sie auf Ihrem Weg!

18 Wir glauben nicht, dass Sie dankbar zu sein haben für die gewährte Hilfe, denn Gott sagt: Das was ihr diesem Menschen tut, das tut ihr mir. Er ist Teil von mir! Auf was achten Sie bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter? Das Wichtigste um mit Menschen arbeiten zu können ist Einfühlungsvermögen, denn ich muss mir vorstellen können, wie sich die Dinge anfühlen, ich sehr oft für den anderen entscheide. Ebenso wichtig ist es meinem Gegenüber auf Augenhöhe und mit Respekt zu begegnen. Wir sind gleich an Wert und Würde es gibt nicht oben und unten! Ich Chefe du nix gibt es bei uns nicht! Um diese Grundsätze sicherzustellen (hat der Mitarbeiter das Herz am rechten Fleck?), sind bei uns bei Bewerbungsgesprächen immer zwei Bewohner mit dabei. Ein Mitglied des Heimbeirates und ein Bewohner aus dem Bereich, wo der neue Mitarbeiter arbeiten soll. Sie stellen eigene Fragen an die Bewerber und geben eine Bewertung mit Punkten (++/+/0/-/--) ab, die dann gleichberechtigt in die Gesamtbewertung einfließt. Bitte vervollständigen Sie den folgenden Satz: Wohnen heißt... Geborgenheit und Zuhause erleben können. Meine eigenen vier Wände gehören mir, und ich kann mein kleines Reich nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten. Aber an der Grenze dieses Reiches beginnt das Reich meines Nachbarn, und ich respektieren, dass dieser auch seine Bedürfnisse hat! Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben und unsere Fragen beantwortet haben! Fachtag Nein zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung in Einrichtungen Das kam bei der Studie heraus: Die Fachtagung wurde von dem Verband Weibernetz e.v. organisiert. Dieser Verband setzt sich für die Interessen von Mädchen und Frauen mit Behinderungen ein. Es wurde eine Studie vorgestellt. Forscherinnen von der Universität Bielefeld haben die Lebenssituationen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland untersucht. - Viele Frauen mit Behinderung sind benachteiligt. - Viele Frauen mit Behinderung erfahren Gewalt und werden diskriminiert. - Dies passiert sowohl durch Menschen aus dem vetraute Umfeld, also zum Beispiel aus der Familie. Aber auch durch Einrichtungen, Mitarbeiter oder Ämter. - Frauen haben weniger Mitspracherecht und wenig Schutz und Privatsphäre. Gewalt bedeutet nicht nur körperliche oder sexuelle Gewalt. Frauen werden manchmal nicht ernst genommen oder unangenehm angestarrt oder berührt. Das ist dann auch Gewalt. Es braucht also viel mehr Angebote für Frauen mit Behinderung, wo sie Schutz und Unterstützung bekommen. 18

19 helfen, sie beraten und ihnen Mut geben.zu dieser Frau können dann andere Frauen kommen, die in der Werkstatt Gewalt erleben oder benachteiligt werden. Es ist wichtig, dass es Beratungsstunden gibt. Diese sollen in einem extra Beratungsraum stattfinden. Solche Gespräche sind ja sehr persönlich. Mit einer Frauen-Beauftragten können sich Frauen sicherer fühlen. Vielleicht gibt es dann auch weniger Gewalt und Benachteiligung in der Werkstatt. Wie können Frauen mit Behinderung mehr Schutz und Unterstützung bei sexueller Gewalt bekommen? Frauenberatungsstellen müssen für alle Frauen zugänglich werden. Dann wissen auch Frauen mit Behinderung, wo sie Hilfe bekommen können. Einrichtungen, wie zum Beispiel die Werkstatt oder das Wohnheim, sollen auch Maßnahmen treffen, damit Frauen besser vor Gewalt geschützt sind. Deshalb gibt es das Projekt Frauen-Beauftragte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Wohneinrichtungen vom Weibernetz e.v. Es soll in Zukunft Frauen geben, die zur Frauenbeauftragten geschult werden. Was sind die Aufgaben einer Frauenbeauftragten in einer Einrichtung? Die Frauenbeauftragte kann in der Einrichtung, wie zum Beispiel in einer Werkstatt, anderen Frauen Wer führt Schulungen für Frauenbeauftragte durch? Das Weibernetz e.v. führt Schulungen für Frauenbeauftragte durch. Darüber haben sie bei dem Fachtag berichtet. Sie wollen noch mehr erfahren? Sie können zum Weibernetz Kontakt aufnehmen. Weibernetz e.v. Projekt Politische Interessenvertretung behinderter Frauen Kölnische Str Kassel Telefon: Johanna Wiedergrün Praktikantin Referat Berufliche Bildung Bereich für Menschen mit geistiger Behinderung 19

20 Dieter, Dieter! Die Thonberg Kickers bei dem 1. FC Lok Am 2.November 2011 durften die Spieler der Thonberg-Kickers und ein paar Fans des 1.FC Lok aus der DaT beim abendlichen Training der Mannschaft zuschauen. Weder die Dunkelheit noch die Kälte konnten die Fußballbegeisterten davon abhalten, ihren Helden zuzujubeln, aber auch kritische Rückmeldungen über Spielaufbau und Trainingsmethoden weiterzugeben. Nach dem Training nahmen sich die Spieler noch Zeit um die Fans zu begrüßen und einen kleinen Plausch abzuhalten. Wir waren begeistert! Lautstarke Gäste beim Oberliga-Training Diakonie am Thonberg besucht den 1. FC Lok Ein kalter Mittwochabend in Probstheida, Mike Sadlo bittet seine Jungs zur Trainingseinheit auf den Hartplatz. Dort warten schon zehn Fans, die Auch für den 1. FC Lok war das eine schöne Erfahrung. Der Verein brachte einen tollen Artikel auf seine Seite, den sie nun hier lesen können! 20 während der Einheit für Stimmung sorgen: Lernbehinderte junge Menschen, die in der Diakonie am Thonberg arbeiten. Ausgestattet mit Fan-Utensilien und reichlich Fachwissen begutachtete die Gruppe das Training der Mannschaft, fachsimpelt über die Leistungen des Teams, die Fassungslosigkeit nach dem Spiel gegen den FSV Zwickau und die positive Entwicklung, die das Team seitdem ge-

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