Backstage Autoren zu Gast in Münchens Schulen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Backstage Autoren zu Gast in Münchens Schulen"

Transkript

1 Backstage Autoren zu Gast in Münchens Schulen Reader Friedrich Ani 11./

2 Vita Geboren 1959 in Kochel am See. Nach dem Zivildienst in einem Heim für schwer erziehbare Jungen arbeitete Ani drei Jahre als Journalist, bevor er 1984 freier Schriftsteller wurde. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Er bekam vier Mal den Deutschen Krimipreis, den Adolf-Grimme-Preis für sein Drehbuch Süden und der Luftgitarrist und Volker Albers für seinen Roman Idylle der Hyänen den Tukan-Preis der Stadt München für das beste Buch des Jahres. Sein Roman Süden stand wochenlang auf Platz 1 der Krimi-ZEIT- Bestenliste erhielt er für sein Drehbuch Das unsichtbare Mädchen den Bayerischen Fernsehpreis. Friedrich Ani ist Mitglied des Internationalen PEN-Clubs und lebt in München. Bibliographie : Das geliebte süße Leben : Die Erfindung des Abschieds : German Angst : Wie Licht schmeckt (Jugendbuch) : SÜDEN und das Geheimnis der Königin : Als ich unsterblich war - Eine Jesus-Geschichte : SÜDEN und der Mann im langen schwarzen Mantel : Idylle der Hyänen (verfilmt fürs ZDF unter dem Titel Todsünde) : Wer lebt, stirbt : Hinter blinden Fenstern (verfilmt fürs ZDF) : Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit - genau elfeinhalb (Kinderbuch) : Wer tötet, handelt : Mitschnitt (Gedichte) : Totsein verjährt nicht : Die Tat : Süden : Süden und die Schlüsselkinder : Süden und das heimliche Leben : M Der Reader enthält folgende Texte von Friedrich Ani: - Ihm (Gedichte) - Kardigglding (Erzählung) - M (Romanauszug ) 1

3 IHM Vierzehn Gedichte / Von Friedrich Ani I Vier Monate nach seinem Tod kam mein Vater herein, setzte sich in den Korbstuhl und schwieg. Ich schrieb an einem neuen Buch, das den vorigen glich, er wusste Bescheid. Mein Herz schlug halbwegs gewöhnlich. Draußen krümmte sich der Sommer, wir warfen, mein Vater und ich, Blicke durchs offene Fenster wie Kiesel aus Verlangen. Das machte den Sommer verlegen, und er blinzelte, verschwand hinterm Haus und lugte als Spatz noch einmal ums Eck. Mein Vater führte sein Schweigen fort und ich mein Buch. Am Abend verließen wir beide das Zimmer. Ich kehrte später zurück. Trank Wein, der übrig war, und horchte. Die Stimme war da, also stimmte mein Dasein. 2

4 II Albert war angeblich ein Heiliger. Aber das glaube ich nicht. Ich glaube nicht, dass Heilige in Kochel am See aus dem Flugzeug steigen, eine Frau erobern und bleiben. Heilige wehen durch die Städte an Euphrat und Tigris, sie vollbringen Wunder am Wind, ohne sie wäre die Welt unterm Sand begraben, unter Algen, Gestein und monströsen Kadavern. Nein, Albert war kein Heiliger, er kam nicht aus der Luft, er wandelte Jahrhunderte von einem Kontinent zum andern, vom Haus seines Vaters zum Haus seines Sohnes, er heilte, als wär es ein Wunder, in einer fremden Sprache Sterbliche, und als er starb, barg ein 3

5 Wind seine Seele und brachte sie Heim in die Stadt am Euphrat inmitten des Weltalls. 4

6 III Was ich noch erzählen wollt: Als Ina und ich im Kleinen Café zu Wien saßen, huschte die Dichterin an unsern Schatten vorüber. Dann folgte ein Tag dem anderen ohne dass die Grundfragen des Lebens geklärt worden wären. Ich flüsterte ihren Namen, traute mich aber nicht, ihr zu folgen. Ina, scheulos, schlenderte durch das Café, ich schaute zur Tür und hielt den Atem an und es florte um mich herum. Dann kam sie zurück, Ina, und sagte, die Dichterin wär nirgends zu sehen. Und es war eine Gedankenaufregung in mir und ich dachte, den einen Blick hätt ich ihr schenken müssen wie damals in Passau vor dem Scharfrichterhaus, da saß sie am langen Tisch und ich 5

7 wollte nicht stören. Das soll man auch nicht. Was ich meinem Vater noch erzählen wollt: hab mir ein Auto gekauft von der selben Firma wie sein allererstes, mit dem er mich zur Schule fuhr, was selten passierte. Ich wollte etwas damit sagen, etwas sagen, etwas wirklich sagen. Aber was? Er starb und hat es nie gesehen. Ich habe eine Menge Dinge getan, aber Garagen habe ich fast am liebsten. Die Dichterin trägt Röcke im Mai und heißt fast so wie ich. Wusstest du das? 6

8 IV Schwarze Unterhosen auf einer Wäscheleine. Wer würde über so etwas sprechen? Du weißt, wer s tat. Gefiederte Frauen auf roten Teppichen, Diademe im Haar von Magersüchtigen. Du weißt, wer s sah. Ein Mann, umzäunt von Heimat, schweigsam aus Not, geduldig beim Sammeln von Brot. Du weißt, wer s nahm. Ein Tag, ein Tod, ein neuer Tag, die Winter kamen und gingen, die Sonne. Du weißt s im Grab. Du starbst im Halbschlaf eines Morgens. Dein Sohn fütterte grad die Stille mit Schnarchen. Du weißt, so war s. Menschen sind auch nur Geschöpfe, geschöpft aus dem Träumetrog ihrer Ahnen, ewiglich hungrig, ratlos und arm. Du gingst nicht, du bist. 7

9 V Wie wegsam war dein Weg? Wie straßenlos die Weite deiner Herkunft? Wo du herkamst? Man erzählte mir, an deinen Bäumen wuchsen Datteln und Jesus sprach die Sprache deines Vaters. Dein Vater war? Wenn wir schwiegen, hausten wir in einem Zelt, in deinem du, in diesem Schatten ich. Und zwischen uns ein Tisch? War das die Ebene, in der wir aufrecht schauen lernten? Ein Tisch vorm Fenster all die Zeit? Ich sitze hier und schabe Tränen aus dem alten harten Schweigen. Wo du bleibst? 8

10 VI Es war einmal ein Kind Es war einmal ein Mann Es war einmal Es war einmal Das Kind, wie Kinder sind, verließ das Haus und dann verlor sich seine Spur bis heut Es war einmal Es war einmal Es war einmal ein Mann, der war einmal ein Kind Der Mann, wie Männer sind, verließ sein Land und dann Er hat s bis heute nicht bereut Es war einmal ein Wintertag Im Krankenzimmer lag ein Kind und schrie Es war einmal ein Frühjahrstag Im Krankenzimmer lag ein Mann und schrie Es war einmal 9

11 Es war einmal Ein Mann ein Kind Wie Menschen sind Es war einmal 10

12 VII München war nur ein Vorwand, die Stadt am Flüsschen Isara, das deinem Euphrat nicht das Wasser reichen kann. Wer kann das schon als Fluss und mythologischer Eroberer. München war immer ein Anlass, ein Aufbruch, eine Ahnung von mächtigen Träumen, Plänen und schwungvollen Blicken, Bauten aus monarchischen Fernen, Palästen vielleicht, wie in den Enzyklopädien, die ein Heiligtum für dich gewesen sind im Stubenhaus. Du kamst nicht mehr fort, nur manchmal bis München, und manchmal saßst du im Foyer eines Sternehotels, ein Gast aus dem Orient für tausend und noch einen Tag. 11

13 VIII Wie lange warst du noch wach in der Nacht? Die andern all schliefen schon. Oder taten so vorm Tod. Was schälten deine Blicke aus dem dunklen Brot und hattest du Verlangen nach Gebäck? Wenig Süßes ein Leben lang, nur am Ende wär ein Stück Kuchen recht, eine Schnitte mit Honig, die früher zu dir gehörte wie dein Schweigen, deine auf die Anwesenheit Fremder bedachte Kleidung. Wie lange warst du noch wach in der Nacht, sagte der Junge in der Tram zu seinem Freund, der schüttelte den Kopf: Wir schliefen alle gleichzeitig ein. So ist s gewesen: du schliefst den andern all den Tod behutsam voraus. 12

14 IX Das war nicht heilig, aber groß war es schon. Ein Spiel, ein Ritual, eine Sache zwischen Vater und Sohn. Das war stolz rauchen, trinken, Dichtergetu. Behauptung von Geheul, Vieles nachgemurmelt, Tränen dazu. Das, was passierte, reichte niemals heran ans unfassbar erhabene Werk, das wie ein Wunder begann. Das war kein Wunder, jedes Wort eine Glut im Steinland dieser Fremde, dein Sprechen glomm aus Wille und Mut. Das war nicht heilig, was ich tat, dein Tun schon. Ein Leben, ein Vermächtnis, das Auferstehn vom Vater im Sohn. 13

15 X Mein Erbe ist dein Schweigen, sie sagen, ich schweige zu viel und zu lang, dabei feiere ich bloß deine Kunst. Ich übe beständig, seit fünfzig Jahren und mehr, ich arbeite hart an meinem Magister, meinem Doktorhut, den ich dann, wie du, nie tragen werde, nur im Kopf, das reicht. Ich reihe mich dann ein in deine Ahnengalerie, und jedem, der vorbeikommt, flüstere ich zu: von meinem Erbe kriegst du nichts. 14

16 XI Heut ist ein Tag, an dem s zu leben ging. Der Himmel prunkt dem Ozean zum Trotz, Möwen über Obergiesing, als kämen sie von dort, wo ich dir meine Seele zeigen wollt, wie sie tänzelte im Strandkorb. Ich sitze da noch immer, nur ohne dich am Telefon von jetzt an zeitlos lang. Heut wär ein Tag, an dem zu leben dir geläng. 15

17 XII Dem Glauben nah, der Erde fern, im Leben immerdar ein dunkler Stern. 16

18 XIII In familiärem Kreis kam manchmal der Papst an die Reihe. Dein Zornesmonolog malte Gespenster auf die Gesichter der anwesenden Frauen und ein Staunen in meine hungrigen Augen und Ohren. Zwei Minuten später: Stille. Du gingst zurück an deinen Platz im stummen Zimmer nebenan. Ich folgte dir auf Zehenspitzen in Gedanken. Was du meintest? Schwer zu sagen, deine Sprache brüchig, deine Stimme unerhört im Kuchenland am Nachmittag. Mir reichte, dich zu hören. Dein Schweigen war mein täglich Brot, ich zehrte lang vom Papst, kaute deine 17

19 Worte wider. Du nahmst deine Sprache mit ins Grab. Deine Stimme aber nicht. 18

20 XIV Am Ende des Tages ist s immer noch Tag. Aber ich weiß nicht, ob ich noch wachen mag oder lieber versinke im Meer, wohin ich gehöre seit je. Ich denke an dich, ich sehe dich hier. Dein Foto, dein Bild, dein rundes Gesicht. Ich schaue es an und erkenne dich wieder. Erkennst du mich auch? Am Ende des Tages, am Ende der Nacht: allein. So ist s unter uns der Brauch. 19

21 Kardigglding Eine Kriminalgeschichte aus dem wahren Leben Von Friedrich Ani Als Hauptkommissar Neidhard Kardigglding an den Tatort kam, brannten die Halogenscheinwerfer und tauchten den Hinterhof in ein hässliches Licht. Der Mann, der vor seinem silbergrauen Volvo lag, war enthauptet worden, vermutlich mit einer kolumbianischen Machete. Das war dieselbe Tatwaffe, mit der vor ihm bereits sieben Menschen den Kopf verloren hatten. Die Morde passierten innerhalb von fünf Wochen, und allmählich wurde es Zeit für einen Verdächtigen. Kommissar Kardigglding hatte mehrere zur Auswahl, und einen von ihnen, da war er sich sicher, würde er zu einem Geständnis bringen. Kardigglding war der Mann für die harten Fälle. Ausgebildet bei der Kripo in Nürnberg und Hof, kam er als sechsundzwanzigjähriger Oberkommisssar ins Münchner Morddezernat 4, wo er nach einem Jahr zum Hauptkommissar befördert wurde. Jetzt, mit einundfünfzig, hatte er den Ruf eines Superbullen, vom Innenministerium mehrfach belobigt und überhäuft mit Angeboten aus dem Bundeskriminalamt und dem Verfassungsschutz. Doch Kardigglding war kein Bürohengst, er war ein Macher, ein Ermittler, ein Vernehmer. In seinen Verhören kapitulierten die abgezocktesten Verbrecher. Einen Fall mit wasserdichten Beweisen zur Anklage zu bringen, bedeutete für ihn das höchste Glück. Es war Kardigglding, der vor Jahren einen Junkie dazu brachte, den Mord an einer vierundachtzigjährigen Rentnerin zu gestehen. Die Frau war in einer Truderinger Seitengasse überfallen, beraubt und nach heftiger Gegenwehr mit einer 9-mm-Sig-Sauer erschossen worden. Zu dieser Zeit lag der Junkie auf der Toilette des Pasinger Bahnhofs, aber Kardigglding unterzog ihn einer derart unnachgiebigen Prozedur, dass er schließlich zusammenbrach und den Überfall in allen Einzelheiten schilderte. Der Mann wurde zu elf Jahren Gefängnis mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Der CSU-Politiker Beckstein, der damals Innenminister war, gratulierte Kardigglding persönlich zu dem Erfolg und würdigte einmal mehr die legendäre Schule der fränkischen Kriminalpolizei. Unvergessen auch die Aufklärung des schrecklichen Verbrechens am Weltmeister im Gewichtheben, Sebastian Schädel. Der hundertzehn Kilogramm schwere Sportler war mit brachialer Gewalt auf den noch offenen Balkon im achten Stock eines Hauses gezerrt worden, das gerade entkernt und saniert wurde. Der Täter stieß sein Opfer in die Tiefe, Schädel hatte offensichtlich nicht die geringste Chance, sich zu wehren. Nach drei Wochen intensiver Ermittlungsarbeit gelang Hauptkommissar Kardigglding der Durchbruch. Ein elfjähriger, an den Rollstuhl gefesselter türkischer Junge aus Neuperlach verstrickte sich in den Vernehmungen immer mehr in Widersprüche, bis er am Ende zugab, den Gewichtheber an den Beinen gepackt und neben sich her die Treppen in den achten Stock hinauf geschleift zu haben. Sein Motiv: Eifersucht auf Schädels sportliche Triumphe. Der Junge er hieß Mustafa Börü wurde zu fünf Jahren Gefängnis mit anschließender Unterbringung in der Psychiatrie verurteilt. Das Gericht würdigte das Geständnis und den seelischen Konflikt des Angeklagten. 20

22 In seinem zweistündigen Porträt über Neidhard Kardigglding bezeichnete der Bayerische Rundfunk den Kommissar als Grundpfeiler der Gesellschaft und Garant für die Sicherheit in der Stadt München und im gesamten Freistaat. Kardigglding mache das Leben in Bayern jeden Tag ein Stück lebenswerter. Der von der Tochter des Intendanten produzierte Film, den die Süddeutsche Zeitung ein Musterbeispiel für investigativen Journalismus nannte, erhielt sowohl den Bayerischen Fernsehpreis in der Kategorie Dokumentation als auch den Spezialpreis beim Filmfestival der Heimatvertriebenen in Wunsiedel. Innerhalb der bayerischen Polizei galt Kardigglding als Bluthund und als jemand so der Polizeijargon -, den man holt, wenn die Scheiße scheiße am Kochen ist. Dies zum Beispiel war der Fall, als in der Nähe von Passau ein Landwirt seine ganze Familie ausrottete und sich hinterher seelenruhig ins Gasthaus setzte, wo er bis vier Uhr morgens Weißbier trank. Nach Überzeugung von Kommissar Kardigglding hatte der Bauer Anselm Bledmannshofer zunächst seine Frau mit einem Hammer erschlagen, danach seine Schwester und zuletzt auch deren Mann. Alle arbeiteten auf dem Anwesen von Bledmannshofer. Nach Aussagen von Zeugen gab es zwischen den Familienmitgliedern seit Monaten heftigen Streit, bei dem es auch zu Gewaltausbrüchen gekommen sei. Wie Bledmannshofer dem Kommissar nach zwei Monaten gestand, habe er die Bagasch erst ausradiert und hinterher den Schweinen zum Fraß vorgeworfen, die die Leichen vollständig vertilgt hätten. Tatsächlich hatten die Spurensucher der Kripo keinerlei Überreste gefunden. Acht Wochen nach dem fürchterlichen Ereignis und der erfolglosen Tätersuche durch die niederbayerischen Kollegen, hatte Kardigglding im Rahmen eines Amtshilfeantrags aus Landshut den Landwirt in sein Münchner Dezernat bestellt. Dort fing der angetrunkene Mann wie so oft mit der Geschichte seines Bruders an, der sich in seiner Jugend nach Amerika abgesetzt und einen anderen Namen angenommen habe, weil er sich für den eigenen schämte. Wie Bledmannshofer nicht müde wurde zu erzählen, sei sein Bruder Hans inzwischen ein großer Star in Hollywood, was ihm persönlich aber scheißegal sei, damit das klar war. Kardigglding ließ ihn reden, dann begann er mit seinem berüchtigen Verhör, mit dem auch das FBI die besten Erfolge erzielte. Nach kaum zwei Stunden wälzte der Landwirt sich auf dem Boden und schilderte in allen Einzelheiten sein Verbrechen. Er bat sogar seine Schweine um Verzeihung. Noch am selben Abend ließ Kardigglding den geständigen Täter nach Niederbayern zurückbringen, wo er bald von einem Berliner Arzt psychiatrisch untersucht und für unbedingt zurechnungsfähig erklärt wurde. Die Darstellung seiner Tat entspreche vollkommen einem tatsächlichen Erlebnishintergrund. Aufgrund des Gutachtens des renommierten Psychiaters, der schon vorher durch seine präzisen Analysen vor allem bei der Verurteilung von Behinderten aufgefallen war und den die Süddeutsche Zeitung einmal Deutschlands unbestechlichsten Gerichtsgutachter nannte, wurde Anselm Bledmannshofer zu lebenslanger Haft verurteilt. Zwei Wochen später erhängte er sich in seiner Zelle. Als die Nachricht seines Todes durch die Presse ging, meldete sich eine Frau namens Elvira Bledmannshofer bei der Landshuter Zeitung. Sie erklärte, sie sei die Ehefrau des Landwirts und lebe mittlerweile gemeinsam mit ihrer Schwägerin und ihrem Schwager in Songkhla an der thailändischen Küste und habe durch Zufall die Meldung vom Tod ihres Mannes in einer deutschen Zeitung gesehen. Sie seien damals zu dritt abgehauen, weil ihr Volltrottel von Ehemann unberechenbar geworden sei. 21

23 In der Nachrichtensendung Rundschau im Bayerischen Fernsehen meinte Hauptkommissar Kardigglding daraufhin, die Identität der Anruferin müsse erst hundertprozentig geklärt werden. Sollte sich jedoch herausstellen, dass es sich tatsächlich um die Witwe des Landwirts handele, könne man daran nichts ändern. Der Fall ist spätestens seit dem Freitod des als Täter verurteilten Mannes abgeschlossen, sagte Kardigglding. Was die Sache mit den geköpften Männern betraf, so arbeitete Kardigglding ruhig und zügig die Liste seiner Hauptverdächtigen ab. Da die Toten ohne Ausnahme Angestellte beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen waren, fand der Kommissar rasch eine Spur zu mehreren Drehbuchautoren, die nachweislich von den Redakteuren geknechtet, missachtet, schlecht bezahlt oder übersehen worden waren. Die Vernehmungen gestalteten sich ungewöhnlich einfach. Die Schreiberlinge, wie Kardigglding die Verdächtigen nannte, steigerten sich in derart atemberaubende Widersprüche hinein, dass der Kommissar allein drei von ihnen locker für fünf noch unaufgeklärte Morde im österreichischen Waldviertel hätte verantwortlich machen können. Sie waren kurz davor, alles zu gestehen. Aber es ging um die kopflosen Redakteure, und nachdem sein letzter Hauptverdächtiger, ein Autor, der sich von seinen Honoraren für unzählige Folgen der Reihen Soko 5113 und Die Rosenheimcops eine Finca auf Mallorca, ein Apartment in Berlin und eine Achtzimmer-Wohnung in Quedlinburg gekauft hatte, aus dem Fenster gesprungen war, musste Kardigglding handeln. Die Presse saß ihm im Nacken, der Innenminister, die Intendanten von ARD und ZDF. Und der Bayerische Rundfunk ließ durchblicken, dass der Sender sein Beraterhonorar für die Serie Unter unserem Himmel streichen würde, falls der Kommissar nicht bald einen Täter präsentiere. Da der theatralische Drehbuchautor aus einem Fenster im ersten Stock gesprungen war und dabei lediglich seine Kontaktlinsen verloren hatte, brauchte sich Kardigglding nicht weiter um ihn zu kümmern. Stattdessen ließ er einen Zeugen in sein Büro bringen, den er schon länger im Visier hatte. Der Mann war immer wieder in einem Pulk von Schaulustigen aufgefallen, und als er jetzt vor ihm saß, wusste Kardigglding, dass er wieder einmal den richtigen Riecher gehabt hatte. Der Mann war ein verhinderter Schriftsteller, er hatte sich unzählige Male mit halbgaren Drehbüchern bei Produktionsfirmen und Redaktionen beworben, er schrieb Hassbriefe an sämtliche Sender, und er war schon einmal in Urlaub in Südamerika gewesen. Am nächsten Morgen hatte Kardigglding sein Geständnis. Der Täter er hieß Max Geier, war sechsundfünfzig Jahre alt und arbeitslos hatte zugegeben, mit einer zwei Kilo schweren und einen Meter langen Machete die acht Männer aus Wut und Verzweiflung enthauptet zu haben. Jedem von ihnen habe er aufgelauert und die Tat minutiös vorbereitet. Er bereue nichts. Ein Jahr später sprach das Landgericht München 1 das Urteil: lebenslänglich für Max Geier. Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmete Hauptkommissar Neidhard Kardigglding ein ganzes Heft, und der Bayerische Rundfunk richtete dem verdienstvollen Staatsbeamten eine eigene Talkshow anstelle der Münchner Runde ein. Die Tatsache, dass es sich bei dem Verurteilten um einen blinden, Contergan-geschädigten, nur sechzig Kilogramm wiegenden Mann handelte, spielte sowohl bei der Urteilsfindung als auch im Verlauf der Berichterstattung eine eher untergeordnete Rolle. 22

24 M Ein Tabor-Süden-Roman»Er war irgendwie anders in letzter Zeit.«Mit diesen Worten beauftragt die Redakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund zu suchen. Süden und seine Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen sich in ihrem unguten Gefühl bestätigt, als irritierende Hinweise im Arbeitsumfeld des Vermissten auftauchen. Er habe Kontakt zu Neonazis, heißt es. Doch Mia bestreitet das vehement. Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite bis seine Kollegen in höchste Gefahr geraten und er um ihr Leben fürchten muss. Auszug: M 2013, Droemer Verlag, München 1 ERSTER TEIL First you dream, then you die. Cornell Woolrich Am zehnten Todestag ihres Sohnes wurde Edith Liebergesell jäh bewusst, dass sie seit undenklichen Zeiten niemanden in ihre Wohnung eingeladen hatte. Als sie auf der schwarzen Ledercouch saß und auf ihre Tränen wartete, entwischte ihr Blick dem vom Erinnern verdunkelten Verlies ihrer Augen und fiel auf das Ensemble der Stumpenkerzen, die nebeneinander auf dem niedrigen Bücherschrank standen, in Grün und Gelb und Rot und Weiß und Braun und Beige und Violett und Ocker. Vierzehn Kerzen, jede ungefähr zehn Zentimeter hoch, ohne Verzierung, alle mit weißen Dochten, alle aus dem einzigen Grund gekauft, den Gästen beim Essen und Trinken und Reden mit munterem Flackern Gesellschaft zu leisten. Das war es, was Edith Liebergesell sich vorstellte, während sie mit dem gerahmten Foto in ihren Händen am Rand der Couch saß: dass da wie selbstverständlich Leute waren, die ohne elektrisches Licht eine Nähe teilten. Die rauchten oder auch nicht; die Singles waren oder echte Einzelgänger; die daheim eine Familie hatten oder einen Hund; die, wenn sie redeten, von Zuhörern umgeben waren und nicht von notgedrungen Verstummten; die einander anschauten und an der Tür umarmten und beim Abräumen und Abspülen helfen wollten und keine Chance gegen den Willen der Gastgeberin hatten. Die eine Stille zurückließen, in der die Kerzen knisternd musizierten, weit nach Mitternacht, wenn die Weinreste schon in den Gläsern trockneten und die Speisereste auf den Tellern. So hätte das alles sein können, sagte sie lautlos und fragte das Bild in ihren Händen, warum ihr erst heute auffiel, dass niemand da war außer ihr. Dann Tränen. Das Zimmer versank vor ihren Augen, und als es wieder auftauchte, war vor den Fenstern und in der Wohnung stockdunkle Nacht. Edith Liebergesell wollte auf- 23

25 stehen, aber das gelang ihr nicht. Etwas - nicht ihr elendes Übergewicht, nicht der Schmerz, nicht die trostlose Stille, nicht die Angst vor dem Licht, das sie gleich anschalten musste - zwang sie auszuharren und das Foto nicht loszulassen. Etwas, das sie verblüffte, ließ sie den Kopf heben und zum Flur schauen, durch den Rahmen der ausgehängten Tür. Im Flur war alles schwarz. Und doch war etwas anders als sonst, etwas war nicht in der gewohnten Ordnung, etwas veranlasste Edith Liebergesell, noch weiter an den Rand der Couch zu rutschen und die Knie aneinander zu pressen und die Luft anzuhalten, bis sie einen lauten Seufzer von sich gab, der sie selbst erschreckte. Das Foto glitt ihr aus den Händen und fiel aufs Parkett. Das Glas zersplitterte nicht. Sie bückte sich danach, griff mit Daumen und Zeigefinger an den Rahmen und hob es auf. Sie betrachtete das vertraute, verschattete Jungengesicht mit den schmalen, müden Augen und sah noch einmal zur Tür. Sie atmete mit offenem Mund tief ein, was wie ein Röcheln im Schlaf klang, und stand mit einem Ruck auf. Das, was sie soeben noch niedergedrückt und verstört hatte, schien wie bei einer Explosion aus ihr herauszubrechen. In diesem Augenblick zerschmetterte ein Gedanke alle anderen, loderte eine Empfindung in ihr auf, von der sie keine Vorstellung hatte, wodurch diese entzündet worden sein mochte und der sie sich doch wehrlos hingab. Es ist passiert, dachte sie vom Herzen her. Heute ist es soweit, heute und von dieser Stunde an. Zehn Jahre nach Ingmars Entführung und Ermordung stand Edith Liebergesell in ihrer Wohnung, beseelt von der Vorstellung, dass der Abschied von nun an kein blutiger Prozess mehr war, sondern eine Narbe, die zu ihr gehörte wie ihre Stimme, ein Teil ihrer Persönlichkeit. Und dass Ingmars Tod nicht länger dem Täter gehörte, sondern allein ihr, seiner Mutter. Beinah hätte sie noch einmal angefangen zu weinen. Sie stellte das gerahmte Bild ins Regal zurück, drückte auf den Lichtschalter neben der Tür und beschloss, die Kerzen anzuzünden, alle vierzehn, zehn für ihren Sohn, zwei für dessen Vater und zwei für sich. Bevor sie sie im Wohnzimmer, im Flur, in der Küche und im Badezimmer verteilte, rauchte sie bei weit geöffnetem Fenster eine Zigarette. Hätte sie wissen müssen, dass sie über die Ereignisse der Vergangenheit und die Echos ihrer Erinnerung keine Macht besaß, so lange Ingmars Ermordung dem Täter bis heute eine eigene Gegenwart erlaubte? Das Beste an den Gesprächen mit seinem Vater war, dass er wusste, er könnte sie bis in alle Ewigkeit fortführen. Mit solchen Unterhaltungen in der flüchtigen Dämmerung oder der Schattenhaftigkeit eines Zimmers hatte er Erfahrung. Er lebte fast davon, wegen Martin Heuer. Seit so vielen Jahren, die nicht einmal doppelt zählten und ihm dennoch wie Jahrhunderte erschienen, besprach Tabor Süden mit seinem besten Freund die Dinge des Tages und lud das Gerümpel seiner Gedanken bei ihm ab. Mit wem hätte er auch reden sollen außer mit dem Menschen, dessen Nähe seine Heimstatt war seit jenem Tag, an dem seine Mutter starb? Seit dem Tag, an dem sein Vater beschloss, eines Tages zu verschwinden, bis er drei 24

26 Jahre später tatsächlich einen leeren Stuhl zurückließ, seine Lederjacke, einen unbegreiflichen Brief und die Küche ohne ein einziges Trostbrot. Das war an einem Sonntag gewesen, zwei Tage vor Heiligabend. Obwohl Tabor schon sechzehn und geübt darin war, sich gegen die weißen Wände der Einsamkeit zu stemmen und keine Fragen mehr an seine tote Mutter, an Gott und die Madonna in der Kirche zu stellen - und stattdessen Gedichte las, Musik hörte und im Wald Bäume umarmte -, empfand er das Haus an diesem Nachmittag wie ein im schwarzen Weltall vergessenes Raumschiff. Und als er nach draußen trat, sog die Finsternis ihn in einen Strudel aus Furcht und Zorn, in dem er womöglich jede Zuversicht verloren oder abgetötet hätte, wäre nicht sein bester Freund wie ein Engel mit Schnurrbart und Parka und einer Fluppe im Mund aus dem Nichts der Welt aufgetaucht. Ohne Umschweife scheuchte Martin ihn vom Seeufer weg und bugsierte ihn in die Alte Schmiede, wo Evi auch an Jugendliche Bier ausschenkte, besonders gern an Tabor, den sie sofort mit nach Hause genommen hätte, wäre sie nicht dreißig Jahre älter und mit einem gemeingefährlichen Blödmann verheiratet gewesen. Später tauchten zwei Streifenpolizisten auf, aber es ging ihnen nicht um den Jugendschutz in Gaststätten, sondern ums Abholen des Jungen, der von seiner Tante Lisbeth und seinem Onkel Willibald vermisste wurde. Bei den beiden sollte Tabor von nun an leben. Wenigstens das hatte sein Vater heimlich geregelt, wenn auch erst am Tag seines Verschwindens, wie Süden erfuhr. Im Grunde wich Martin Heuer von Stunde an nicht mehr von seiner Seite bis zu jener Nacht, in der Martin in einen Müllcontainer in Berg am Laim kletterte, den Deckel schloss und sich mit seiner Heckler & Koch eine Kugel in den Kopf jagte. Die Sterne am Himmel hatten Martins schwarzen Schmerz jahrelang gespiegelt, und doch hatte Süden die Tat nicht verhindern können. Inzwischen hatte er akzeptiert, dass ihn keine Schuld traf - zumindest keine, die ihn hätte treffen sollen, wie Martin ihm unermüdlich aus dem Himmel versicherte. Er lag neben der Kolonialwarenhändlerswitwe Krescenzia Wohlgemuth auf dem Waldfriedhof im Kreis zehntausender Toter und hörte Süden, der bis heute nach Vermissten und Verschwundenen suchte, weil er keine Wahl hatte, geduldig zu. Seit einiger Zeit redete Süden auch mit seinem Vater, ein paar hundert Meter von Martins Grab entfernt. Allerdings wusste Süden nicht, wo genau die Asche seines Vaters beerdigt worden war, irgendwo drei Meter tief in der Erde, auf der Wiese der Anonymen, in einem der mit Erdreich überdeckten Quader, deren Anordnung nur die Grabmacher kannten. Nach seiner Rückkehr nach München Süden hatte keine Vorstellung, wo in der Welt sein Vater sich all die Jahre herumgetrieben hatte -, verfügte Branko Süden in seinem Testament eine Feuerbestattung und die anonyme Beisetzung seiner Urne. Somit, dachte Süden, schloss sich der Kreis: er würde nie erfahren, wo sein Vater gelebt hatte und er würde nie erfahren, wo die Asche seines Leichnams verstreut worden war. Ein fremder Mann war gestorben, sein Vater. Dennoch redete Süden mit ihm wie mit einem Vertrauten, auf dessen Rücken er einmal galoppiert war, dessen Stimme ihn in den Schlaf gewiegt, dessen Elfmeter er gehalten hatte. 25

27 Dieses Reden war kein Gedankengetümmel, kein Murmeln mit halb geschlossenem Mund. Wenn Süden Zwiesprache mit seinem Vater hielt, nahm er keine Rücksicht auf verwirrte Friedhofsbesucher oder Krähen, die in Ruhe im Gras herumpicken wollten. Auf und ab gehend, manchmal wie aus Versehen mit einer Hand durch die Luft wedelnd, als würde er von den eigenen Worten mitgerissen, sprach er mit fester Stimme zur Erde. Er sprach auch zu den Sträuchern, den Buchen und Tannen, ins sinkende Licht - untermalt vom monotonen Rauschen der nahen Autobahn und vom Rufen der schwarzblauen Vögel, die vielleicht um ihre Stimmenhoheit fürchteten. Dann hob Süden den Kopf und sah ihnen zu, wie sie mit scheinbar schwerfälligem Flügelschlag ein Baumkrone-wechsele-dich-Spiel begannen, vielleicht mit dem Ziel, den Stillezerstörer abzulenken oder so lange zu nerven, bis er einsah, dass dieser Flecken Friedhof keine Bühne für zweibeinige Selbstdarsteller war. Von Jugend an hielt Süden Krähen für Abgesandte der Unterwelt. Er war überzeugt, sie würden jedes Wort verstehen und nachts, wenn die Friedhofstore geschlossen waren, im roten Flackern der Kerzen den Gesang der Toten hören und ihre Stimmen einstudieren, um damit tagsüber die Trauernden zu trösten oder sie auszulachen. Süden ließ sich nicht stören. Er redete hinauf zum Geäst oder beugte sich zu einer Krähe hinunter, die beflissen vor ihm her hüpfte, als wollte sie ihm den Weg zum Ausgang weisen. Immer aber kehrte er zu der kleinen Mauer und den Büschen zurück. Dort hinterließen Angehörige in ihrer Ratlosigkeit Bilder und Geschenke, Figuren aus Holz oder Plastik, eingeschweißte Fotos der Verstorbenen, Kerzen und Blumensträuße. Grabschmuck für unsichtbare Gräber, Beschwörungsrituale in einem All aus Unverständnis. Mehrere Male hatte Süden miterlebt, wie eine Frau ihre verstorbene Schwester beschimpfte, weil diese sich einfach davongemacht hätte, ohne Rücksicht auf uns alle, und bei Nacht und Nebel in der Erde verscharrt wie ein Hund. Und ein alter Mann schlug bis zur Erschöpfung mit seinem Krückstock auf die Erde ein, stieß Flüche und einen Namen aus, den Süden auf die Entfernung nicht verstand, und hörte nur auf, weil ein Hustenanfall ihn dazu zwang und er seinen Stock verlor, nach dem er sich mühsam bücken musste. Von einem der in dunkles Grau gekleideten Grabmacher Süden nannte sie nach wie vor Totengräber hatte er erfahren, dass die Zahl der anonymen Beisetzungen stetig ansteige, mittlerweile seien es knapp neunhundert im Jahr. Die Leut wollen halt niemand zur Last fallen. Auch sein Vater, dachte Süden, wollte niemandem zur Last fallen, schon zu Lebzeiten nicht. Deswegen war Branko Süden damals verschwunden, weil er seinem Sohn seine innere Not nicht länger zumuten wollte. Und doch hatte er gerade durch sein Abtauchen in die Anonymität die Last ins Unermessliche erhöht - zumindest zwei Jahre lang, bis Tabor achtzehn wurde und seine erste eigene Wohnung in der Stadt bezog, gemeinsam mit Martin, seinem Schwellenwächter. Vorwürfe machte er seinem Vater schon lange nicht mehr. Nur geredet hätte er gern mit ihm. Hätte ihm gern zugehört. Hätte gern etwas erfahren. Vater-Sohn-Sachen, sagte er zur Luft, zu seinen Schuhen, zur Krähe in der Nachbarschaft. Dabei wusste er aus seiner zwölfjährigen Erfahrung als Vermisstenfahnder bei der Kripo, dass die so beschworenen Vater-Sohn- oder Mutter-Tochter- und Kind-Familien- und Bruder-Schwester-Sachen meist Illu- 26

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun!

Das Wunderbare am Tod ist, dass Sie ganz alleine sterben dürfen. Endlich dürfen Sie etwas ganz alleine tun! unseren Vorstellungen Angst. Ich liebe, was ist: Ich liebe Krankheit und Gesundheit, Kommen und Gehen, Leben und Tod. Für mich sind Leben und Tod gleich. Die Wirklichkeit ist gut. Deshalb muss auch der

Mehr

Der alte Mann Pivo Deinert

Der alte Mann Pivo Deinert Der alte Mann Pivo Deinert He... Du... Lach doch mal! Nein, sagte der alte Mann ernst. Nur ein ganz kleines bisschen. Nein. Ich hab keine Lust. Steffi verstand den alten Mann nicht, der grimmig auf der

Mehr

Brüderchen und Schwesterchen

Brüderchen und Schwesterchen Brüderchen und Schwesterchen (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Einem Mädchen und einem Jungen war die Mutter gestorben. Die Stiefmutter war nicht gut zu den beiden Kindern. Darum sagte der Junge

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

in den Fliesen des Fußbodens, fast überdeckt von dem Teppich, der vor dem Bett lag. Sie ging darauf zu, schob den Teppich zur Seite, fasste mit

in den Fliesen des Fußbodens, fast überdeckt von dem Teppich, der vor dem Bett lag. Sie ging darauf zu, schob den Teppich zur Seite, fasste mit in den Fliesen des Fußbodens, fast überdeckt von dem Teppich, der vor dem Bett lag. Sie ging darauf zu, schob den Teppich zur Seite, fasste mit schmalen Fingern den Rand einer Fliese und hob sie hoch.

Mehr

Friedrich Ani. Mitschnitt. Gedichte ISBN: Weitere Informationen oder Bestellungen unter.

Friedrich Ani. Mitschnitt. Gedichte ISBN: Weitere Informationen oder Bestellungen unter. Friedrich Ani Mitschnitt Gedichte ISBN: 978-3-552-05451-6 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.zsolnay.at/978-3-552-05451-6 sowie im Buchhandel. Paul Zsolnay Verlag, Wien In den Idyllen

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

Pädagogische Arbeitsblätter zu Band 224: Friedl Hofbauer, Die Glückskatze

Pädagogische Arbeitsblätter zu Band 224: Friedl Hofbauer, Die Glückskatze Kreuze die richtige Antwort an! Wo wohnt die kleine Katze zu Beginn der Geschichte? o In einer Stadtwohnung o Im Wald o Auf einem Bauernhof o In einer Tierhandlung Wie sieht sie aus? o Sie ist schwarz

Mehr

Blackout. Dantse Dantse. Ein One-Night-Stand mit fatalen Folgen

Blackout. Dantse Dantse. Ein One-Night-Stand mit fatalen Folgen Dantse Dantse Blackout Ein One-Night-Stand mit fatalen Folgen Warum tötete Johnny M. Walker die schöne dänische Frau, die Frau mit dem Teufel im Blut? Das Tagebuch vom tragischen Schicksal meines aidsinfizierten

Mehr

Lyrikbändchen Klasse 9b. -Liebeslyrik -

Lyrikbändchen Klasse 9b. -Liebeslyrik - Lyrikbändchen Klasse 9b -Liebeslyrik - Mein Herz Es schlägt in meiner Brust. Jeden Tag, jede Nacht. Es ist das, was mich glücklich macht. Es macht mir Lust. Mein Herz, mein Herz. Es ist voller Schmerz.

Mehr

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben.

Also: Wie es uns geht, das hat nichts mit dem zu tun, ob wir an Gott glauben. Liebe Schwestern und Brüder, Ich möchte mit Ihnen über die Jahreslosung dieses Jahres nachdenken. Auch wenn schon fast 3 Wochen im Jahr vergangen sind, auch wenn das Jahr nicht mehr wirklich neu ist, auch

Mehr

Gebete von Anton Rotzetter

Gebete von Anton Rotzetter Gebete von Anton Rotzetter Mach mich zur Taube In Dir Gott ist Friede und Gerechtigkeit Mach mich zur Taube die Deinen Frieden über das große Wasser trägt Mach mich zum Kanal der Dein Leben in dürres Land

Mehr

Die Höhle ist ein großes, tiefes Loch im Felsen.

Die Höhle ist ein großes, tiefes Loch im Felsen. Das tapfere Schneiderlein (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Es ist Sommer. Die Sonne scheint schön warm. Ein Schneider sitzt am Fenster und näht. Er freut sich über das schöne Wetter.

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

Für Precious, der so viele Fragen hat, für Sadeq und all die anderen.

Für Precious, der so viele Fragen hat, für Sadeq und all die anderen. Für Precious, der so viele Fragen hat, für Sadeq und all die anderen. Franz-Joseph Huainigg Inge Fasan Wahid will Bleiben mit Illustrationen von Michaela Weiss 8 Es gab Menschen, die sahen Wahid komisch

Mehr

Die Wette mit dem Sultan

Die Wette mit dem Sultan Die Wette mit dem Sultan Hier ist eine Geschichte vom Baron von Münchhausen. Münchhausen ist ein Baron, der schrecklich viel prahlt. Er erfindet immer die unglaublichsten Abenteuergeschichten und sagt,

Mehr

Der Mann stand, hinter einem Busch gut versteckt, dem

Der Mann stand, hinter einem Busch gut versteckt, dem Vom Vierundzwanzigsten auf den Fünfundzwanzigsten Der Mann stand, hinter einem Busch gut versteckt, dem Haus gegenüber. Er war ganz in Schwarz gekleidet. Er schaute auf die Ausfahrt, den Garten, das Haus.

Mehr

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs.

So ich glaub, das war s. Heut kommt keiner mehr. Es ist ja auch schon dunkel. Da ist bestimmt niemand mehr unterwegs. Kategorie Stichwort Titel Inhaltsangabe Verfasser email Einmal im Monat Krippenspiel Der von Bethlehem Rollenspiel zur Weihnachtsgeschichte Doris und Tobias Brock doris.tobias.brock@t-online.de Der Kaiser

Mehr

Das Weihnachtswunder

Das Weihnachtswunder Das Weihnachtswunder Ich hasse Schnee, ich hasse Winter und am meisten hasse ich die Weihnachtszeit! Mit diesen Worten läuft der alte Herr Propper jeden Tag in der Weihnachtszeit die Strasse hinauf. Als

Mehr

Zsuzsa Bánk Die hellen Tage

Zsuzsa Bánk Die hellen Tage Unverkäufliche Leseprobe des S. Fischer Verlags Zsuzsa Bánk Die hellen Tage Preis (D) 21,95 (A) 22,60 sfr. 33,50 (UVP) ISBN 978-3-10-005222-3 544 Seiten, gebunden S. Fischer Verlag Alle Rechte vorbehalten.

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

DLIB SPIEGEL. wecker. fuss morgen SPIEGEL. Multimediale Illustration DVD und Fotos Kai Jauslin, Februar 2005

DLIB SPIEGEL. wecker. fuss morgen SPIEGEL. Multimediale Illustration DVD und Fotos Kai Jauslin, Februar 2005 Sein Tisch ist e DLIB Stuhl ist Ein Tisch Ein ist Tisch ist ein ein ist Tisch ein Tisch fuss morgen SPIEGEL SPIEGEL wecker ZEITUNG SCHRANK SPIEGEL BILD ZEITUNG IM BETT BLIEB DIE ZEITUNG LANGE IM BILD Multimediale

Mehr

01. Blind. Du hast die Kraft zu glauben, ich habe die Kraft zu vergessen. Etwas in mir ist schon tot, aber du kannst mit mir sterben.

01. Blind. Du hast die Kraft zu glauben, ich habe die Kraft zu vergessen. Etwas in mir ist schon tot, aber du kannst mit mir sterben. 01. Blind Irgendwo weit weg von all meinen Träumen sah ich einen Fluss voller Leben. Ich fahre dahin zurück wo ich her komme, um dich in meinen Träumen wieder zu treffen. Du siehst den Wald neben mir,

Mehr

Ein Engel besucht Maria

Ein Engel besucht Maria Ein Engel besucht Maria Eines Tages vor ungefähr 2000 Jahren, als Maria an einem Baum Äpfel pflückte, wurde es plötzlich hell. Maria erschrak fürchterlich. Da sagte eine helle Stimme zu Maria: «Ich tu

Mehr

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele

Das bringt nichts. Trotzdem. Mach doch, was du willst. Mach ich auch. Wo sind die drei eigentlich hin gefahren? Emmett will sich neue PS3-Spiele Etwas Schreckliches Alice und Bella saßen in der Küche und Bella aß ihr Frühstück. Du wohnst hier jetzt schon zwei Wochen Bella., fing Alice plötzlich an. Na und? Und ich sehe immer nur, dass du neben

Mehr

Bibel für Kinder zeigt: Der Feuermensch

Bibel für Kinder zeigt: Der Feuermensch Bibel für Kinder zeigt: Der Feuermensch Text: Edward Hughes Illustration: Lazarus Adaption: E. Frischbutter Deutsche Übersetzung 2000 Importantia Publishing Produktion: Bible for Children www.m1914.org

Mehr

Die. Ostergeschichte. Nacherzählt von Dörte Beutler Illustriert von Marc-Alexander Schulze

Die. Ostergeschichte. Nacherzählt von Dörte Beutler Illustriert von Marc-Alexander Schulze Die Ostergeschichte Nacherzählt von Dörte Beutler Illustriert von Marc-Alexander Schulze Vor langer Zeit zog Jesus durch das Heilige Land. Er wanderte von Ort zu Ort und erzählte von Gott. Zwölf Jünger

Mehr

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2

Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Meine Füße sind der Rollstuhl M 2 Margit wird jeden Morgen um sieben Uhr wach. Sie sitzt müde im Bett und beginnt sich allein anzuziehen. Das ist schwer für sie. Sie braucht dafür sehr lange Zeit. Dann

Mehr

... im. Filmstar. Fieber. Unterstützt von

... im. Filmstar. Fieber. Unterstützt von ... im Filmstar 2327 9933 Fieber Unterstützt von KAPITEL 1 Tarik räumte gerade zwei Perücken von der Tastatur des Computers, als Antonia und Celina in das Hauptquartier der Bloggerbande stürmten. Das Hauptquartier

Mehr

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse Platons Höhle von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Zur Vorbereitung: Warst Du auch schon in einer Höhle? Wo? Warum warst Du dort? Was hast Du dort

Mehr

Jedes Tierlein hat sein Essen, jedes Blümlein trinkt von Dir. Hast auch uns heut nicht vergessen, lieber Gott wir danken Dir. Amen

Jedes Tierlein hat sein Essen, jedes Blümlein trinkt von Dir. Hast auch uns heut nicht vergessen, lieber Gott wir danken Dir. Amen Tischgebete Jedes Tierlein hat sein Essen, jedes Blümlein trinkt von Dir. Hast auch uns heut nicht vergessen, lieber Gott wir danken Dir. Amen (kann auch nach der Melodie von Jim Knopf gesungen werden)

Mehr

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck

In das LEBEN gehen. Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Kreuzweg der Bewohner von Haus Kilian / Schermbeck In das LEBEN gehen Im Haus Kilian in Schermbeck wohnen Menschen mit einer geistigen Behinderung. Birgit Förster leitet das Haus. Einige

Mehr

Lauren Oliver. Liesl & Mo und der mächtigste Zauber der Welt

Lauren Oliver. Liesl & Mo und der mächtigste Zauber der Welt Lauren Oliver erzählendes Programm Kinderbuch i Erfolgsautorin Lauren Oliver hat mit Liesl & Mo ein bezauberndes, fantasievolles Kinderbuch vorgelegt, das das Zeug zum modernen Klassiker hat. Liesl lebt

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL AD DE BONT ANNE UND ZEF. Deutsch von Barbara Buri

DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL AD DE BONT ANNE UND ZEF. Deutsch von Barbara Buri DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL AD DE BONT ANNE UND ZEF Deutsch von Barbara Buri Niederländischer Originaltitel: Anne en Zef Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2009 Alle Rechte vorbehalten,

Mehr

Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn

Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn Ansprache beim Konfi 3-Familiengottesdienst mit Abendmahl am 23.2.2014 in Steinenbronn Liebe Konfi 3-Kinder, liebe Mitfeiernde hier im Gottesdienst, Ich möchte Ihnen und euch eine Geschichte erzählen von

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider Des Kaisers neue Kleider (Dänisches Märchen nach H. Chr. Andersen) Es war einmal. Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser. Er war sehr stolz und eitel. Er interessierte sich nicht für das Regieren,

Mehr

Daniels G o d s t o r y

Daniels G o d s t o r y Daniels Godstory Ein zweifelhafter Neustart... Mit einem abgewetzten Aktenkoffer aus der Brockenstube machte ich mich auf den Weg nach Bern mein erster Tag an der Universität. Nach mehreren Jahren mit

Mehr

IV. In Beziehung. IV. In Beziehung. Nächtlicher Besuch

IV. In Beziehung. IV. In Beziehung. Nächtlicher Besuch IV. In Beziehung IV. In Beziehung Sanft anschmiegsam warm dunkelrot licht stark betörend leicht tief gehend luftig Verliebt sein Du vergehst so schnell ich spüre Dich nicht wenn ich Dich festhalten will

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

Wenn einer seinen Weg gegangen ist, warum nicht auch ich?

Wenn einer seinen Weg gegangen ist, warum nicht auch ich? Willi Oberheiden Kreuzwege Wenn einer seinen Weg gegangen ist, warum nicht auch ich? Meditationen Vorwort Meditationen zu Jesu, anderer und meiner Kreuzwege im Bild, in der Überschrift, im Text, in der

Mehr

Das Schwein beim Friseur Drehbuch Szene Personen Text Spielanweisung Requisite/Musik

Das Schwein beim Friseur Drehbuch Szene Personen Text Spielanweisung Requisite/Musik Das Schwein beim Friseur Drehbuch Szene Personen Text Spielanweisung Requisite/Musik 0 Erzähler Schon seit Wochen hingen dem kleinen die Haare über den Kragen, und seine Mutter überlegte sich, wie sie

Mehr

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal!

Elma van Vliet. Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Elma van Vliet Mama, erzähl mal! Das Erinnerungsalbum deines Lebens Aus dem Niederländischen von Ilka Heinemann und Matthias Kuhlemann KNAUR Von mir für dich weil du

Mehr

Roberto Trotta Alles über das All erzählt in 1000 einfachen Wörtern

Roberto Trotta Alles über das All erzählt in 1000 einfachen Wörtern Unverkäufliche Leseprobe Roberto Trotta Alles über das All erzählt in 1000 einfachen Wörtern 125 Seiten mit 8 Illustrationen. Gebunden ISBN: 978-3-406-68166-0 Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.chbeck.de/14840787

Mehr

Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe, Ehre! Und Friede auf Erden (3 mal), Friede den Menschen, die Gott lieben.

Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe, Ehre! Und Friede auf Erden (3 mal), Friede den Menschen, die Gott lieben. 01 Instrumentalstück 02 Dank dem Herrn Eingangslied Und ihm danken tausend Mal für alles, was er mir gab. Für die Kinder, die mein Herz erfüllen. danke, Herr, für das Leben und deine ganze Schöpfung. für

Mehr

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht.

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. Stefan Leichsenring Die Entscheidung Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. "Unsere Lage hat sich in den letzten Monaten eigentlich nicht verschlechtert, sie ist genauso schlecht wie

Mehr

Immer auf Platz zwei!

Immer auf Platz zwei! Immer auf Platz zwei! Predigt am 02.09.2012 zu 1 Sam 18,1-4 Pfr. z.a. David Dengler Liebe Gemeinde, ich hab s Ihnen ja vorher bei der Begrüßung schon gezeigt: mein mitgebrachtes Hemd. Was könnt es mit

Mehr

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. Lebensweisheiten Glück? Unglück? Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. "Wie schrecklich", sagten

Mehr

Leseprobe. Florian Freistetter. Der Komet im Cocktailglas. Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt. ISBN (Buch): 978-3-446-43505-6

Leseprobe. Florian Freistetter. Der Komet im Cocktailglas. Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt. ISBN (Buch): 978-3-446-43505-6 Leseprobe Florian Freistetter Der Komet im Cocktailglas Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt ISBN (Buch): 978-3-446-43505-6 ISBN (E-Book): 978-3-446-43506-3 Weitere Informationen oder Bestellungen unter

Mehr

Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung

Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung 1. Kapitel Wie wir einen Neuen in die Klasse bekommen, der heißt Französisch und ist meine Rettung Und ich hatte mir doch wirklich fest vorgenommen, meine Hausaufgaben zu machen. Aber immer kommt mir was

Mehr

Evamaria Schneider-Esleben. Ein fremder Garten. Gedichte. Grupello Verlag

Evamaria Schneider-Esleben. Ein fremder Garten. Gedichte. Grupello Verlag Evamaria Schneider-Esleben Ein fremder Garten Gedichte Grupello Verlag Die Deutsche Bibliothek CIP-Einheitsaufnahme Schneider-Esleben, Evamaria : Ein fremder Garten : Gedichte / Evamaria Schneider-Esleben.

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Die Geschichte von Manik Angkeran wie die Bali-Straße entstand

Die Geschichte von Manik Angkeran wie die Bali-Straße entstand Indonesien Cerita rakyat oder Volksgeschichten - so nennen die Indonesier ihre Märchen und Fabeln. Im Vielvölkerstaat Indonesien gibt es tausende solcher Geschichten. Viele erzählen die Entstehung von

Mehr

und es handelt sich um einen Seitensprung seiner Frau, erfahre ich nichts. Ist es aber eine Drohung oder dergleichen, dann zeigt er ihn mir.

und es handelt sich um einen Seitensprung seiner Frau, erfahre ich nichts. Ist es aber eine Drohung oder dergleichen, dann zeigt er ihn mir. und es handelt sich um einen Seitensprung seiner Frau, erfahre ich nichts. Ist es aber eine Drohung oder dergleichen, dann zeigt er ihn mir. Jedenfalls wollte er nicht fortgehen, ohne Bescheid zu wissen.

Mehr

Predigt am Ewigkeitssonntag, den 22. November 2009 in der Kreuzkirche in Reutlingen

Predigt am Ewigkeitssonntag, den 22. November 2009 in der Kreuzkirche in Reutlingen Predigt am Ewigkeitssonntag, den 22. November 2009 in der Kreuzkirche in Reutlingen im Spätherbst, wenn sich das Leben in der Natur draußen langsam zurückzieht, denken wir besonders an unsere Verstorbenen.

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS I. MEINE BEZIEHUNG ZU ENGELN 9 II. MIT ENGELN ARBEITEN: EIN 10-PUNKTE-PROGRAMM 13

INHALTSVERZEICHNIS I. MEINE BEZIEHUNG ZU ENGELN 9 II. MIT ENGELN ARBEITEN: EIN 10-PUNKTE-PROGRAMM 13 INHALTSVERZEICHNIS I. MEINE BEZIEHUNG ZU ENGELN 9 II. MIT ENGELN ARBEITEN: EIN 10-PUNKTE-PROGRAMM 13 1. Raum für Engel in unserem Leben schaffen 17 2. Laut beten 19 3. Den Namen Gottes benutzen 21 4. Gebete

Mehr

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel zurücklassen müssen. Er schob die drei Koffer zusammen, band die

Mehr

Spaziergang zum Marienbildstock

Spaziergang zum Marienbildstock Maiandacht am Bildstock Nähe Steinbruch (Lang) am Freitag, dem 7. Mai 2004, 18.00 Uhr (bei schlechtem Wetter findet die Maiandacht im Pfarrheim statt) Treffpunkt: Parkplatz Birkenhof Begrüßung : Dieses

Mehr

OSTERNACHT A ERSTE LESUNG. DIE ERSCHAFFUNG DER WELT (Genesis 1,1-2,2)

OSTERNACHT A ERSTE LESUNG. DIE ERSCHAFFUNG DER WELT (Genesis 1,1-2,2) OSTERNACHT A ERSTE LESUNG DIE ERSCHAFFUNG DER WELT (Genesis 1,1-2,2) Am Anfang hat Gott Himmel und Erde gemacht. Die Erde war wie eine Wüste und wie ein Sumpf. Alles war trübes Wasser vermischt mit Land.

Mehr

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen)

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen) Kater Graustirn (Nach einem russischen Märchen) Es war einmal. Ein alter Bauer hat drei Söhne. Der erste Sohn heißt Mauler. Der zweite Sohn heißt Fauler. Der dritte Sohn heißt Kusma. Mauler und Fauler

Mehr

Das ägyptische Medaillon von Michelle

Das ägyptische Medaillon von Michelle Das ägyptische Medaillon von Michelle Eines Tages zog ein Mädchen namens Sarah mit ihren Eltern in das Haus Anubis ein. Leider mussten die Eltern irgendwann nach Ägypten zurück, deshalb war Sarah alleine

Mehr

Es war Samstag am Nachmittag Andi und Marie läuteten bei Marcel an und fragten ihn:,, Hey, willst du mit uns in das Cafe, wir haben auch schon mit

Es war Samstag am Nachmittag Andi und Marie läuteten bei Marcel an und fragten ihn:,, Hey, willst du mit uns in das Cafe, wir haben auch schon mit Die Vier Freunde Marcel Andi Mario Und die vergiftet Cola Marie Es war Samstag am Nachmittag Andi und Marie läuteten bei Marcel an und fragten ihn:,, Hey, willst du mit uns in das Cafe, wir haben auch

Mehr

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität?

7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? 7. Was heißt Gleichstellung bei Partnerschaft und Sexualität? Was ist Sexualität? Wir denken, dass das für alle etwas anderes ist. Aber egal: Jeder und jede hat das Recht darauf, Sexualität zu leben. Sexualität

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

Evangelisch-Lutherische Freikirche Zionsgemeinde Hartenstein

Evangelisch-Lutherische Freikirche Zionsgemeinde Hartenstein Evangelisch-Lutherische Freikirche Zionsgemeinde Hartenstein Predigt zum 14. Sonntag nach Trinitatis 2015 über Ps 50,14f.22f Pastor M. Müller GOTT DANKEN IST IHN NICHT VERGESSEN Predigttext (Ps 50,14f.22f):

Mehr

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung-

Dissertationsvorhaben Begegnung, Bildung und Beratung für Familien im Stadtteil - eine exemplarisch- empirische Untersuchung- Code: N03 Geschlecht: 8 Frauen Institution: FZ Waldemarstraße, Deutschkurs von Sandra Datum: 01.06.2010, 9:00Uhr bis 12:15Uhr -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

einen Nachbargarten lief.

einen Nachbargarten lief. einen Nachbargarten lief. Am nächsten Morgen war Patience entschlossen, keine Sekunde länger zu warten. Sie musste Justice endlich die Wahrheit sagen. Sie hatte eine schreckliche Nacht hinter sich, hatte

Mehr

Der kleine Weihnachtsmann und der große Wunsch

Der kleine Weihnachtsmann und der große Wunsch Der kleine Weihnachtsmann und der große Wunsch Eine Geschichte von Norbert Hesse Es war einmal ein Weihnachtsmann, der so sein wollte, wie alle Weihnachtsmänner. Doch das ging nicht, denn er war leider

Mehr

Hinweise für Schüler. Wählen Sie eine der vorliegenden Aufgaben aus (Aufgabe I/Variante 1, Aufgabe I/ Variante 2, Aufgabe II oder Aufgabe III).

Hinweise für Schüler. Wählen Sie eine der vorliegenden Aufgaben aus (Aufgabe I/Variante 1, Aufgabe I/ Variante 2, Aufgabe II oder Aufgabe III). Realschulabschlussprüfung 2002 Deutsch Seite 1 Hinweise für Schüler Aufgabenauswahl: Wählen Sie eine der vorliegenden Aufgaben aus (Aufgabe I/Variante 1, Aufgabe I/ Variante 2, Aufgabe II oder Aufgabe

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

Sprüche für die Parte und das Andenkenbild

Sprüche für die Parte und das Andenkenbild (1) Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot, nur fern! Tot ist nur, wer vergessen wird. (7) Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh`, mit mancherlei Beschwerden der ewigen Heimat zu.

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Mein Mann, das geliebte kleine Ekel Seite 1 von 5

Mein Mann, das geliebte kleine Ekel Seite 1 von 5 Mein Mann, das geliebte kleine Ekel Seite von 0 0 Kapitel Wir Frauen sind in dieser Welt ohne die Männer vollkommen aufgeschmissen. Vor allen Dingen ohne unsere Ehemänner. Was sollten wir mit unserem Tag

Mehr

Die drei??? Band 29 Monsterpilze

Die drei??? Band 29 Monsterpilze Die drei??? Band 29 Monsterpilze Erzähler: Es war gerade mal sieben Uhr, als Justus Jonas müde aus seinem Bett kroch und zum Fenster trottete. Eigentlich konnte ihn nichts aus den Träumen reißen, außer

Mehr

Bis vor ein paar Jahren war Mark noch ein

Bis vor ein paar Jahren war Mark noch ein Bis vor ein paar Jahren war Mark noch ein durchschnittlicher hart arbeitender Mann, der sich und seine Familie mit seiner Arbeit über Wasser halten musste. Aber das war schwer. Heute ist das Leben von

Mehr

GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache

GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache GOTTESDIENST vor den Sommerferien in leichter Sprache Begrüßung Lied: Daniel Kallauch in Einfach Spitze ; 150 Knallersongs für Kinder; Seite 14 Das Singen mit begleitenden Gesten ist gut möglich Eingangsvotum

Mehr

Die letzte Weihnacht für Opa Hansen

Die letzte Weihnacht für Opa Hansen 1 Inhaltsverzeichnis Die letzte Weihnacht für Opa Hansen 3 Ich wünsche mir eine Schreibmaschine, Oma! 7 Heiligabend auf der Segeljacht 10 Christkind, ich wünsche mir unsere Liebe zurück 15 Sie waren noch

Mehr

Und das ist so viel, es nimmt alle Dunkelheit von Erfahrung in sich auf.

Und das ist so viel, es nimmt alle Dunkelheit von Erfahrung in sich auf. Gedanken für den Tag "Es ist was es ist" zum 25. Todestag von Erich Fried. 1 Ich weiß noch, wie ich mich fühlte, als ich es zu ersten Mal gelesen habe. Es war vor einer Hochzeit. In mir wurde es ganz stumm

Mehr

bisschen, als ich danach griff. Mir fiel nichts Besseres mehr ein, als zu warten. Eine halbe Ewigkeit lang saß ich auf meinem Bett und starrte die

bisschen, als ich danach griff. Mir fiel nichts Besseres mehr ein, als zu warten. Eine halbe Ewigkeit lang saß ich auf meinem Bett und starrte die bisschen, als ich danach griff. Mir fiel nichts Besseres mehr ein, als zu warten. Eine halbe Ewigkeit lang saß ich auf meinem Bett und starrte die Tür an. Ich versuchte zu begreifen und ruhig zu bleiben,

Mehr

Was soll das. Ich lese es nochmals und nochmals. Panik macht sich breit. Was mach ich jetzt nur.

Was soll das. Ich lese es nochmals und nochmals. Panik macht sich breit. Was mach ich jetzt nur. Die andere Seite von Sabine Gnaedig-Knelke, Berlin Der 06.06.2008, es ist 12.00 Uhr. Ich hatte bis sechs Nachtdienst und bin durch das Telefon wach geworden. Ich bin müde und will mich nochmals eine Stunde

Mehr

Krippenspiele. für die Kindermette

Krippenspiele. für die Kindermette Krippenspiele für die Kindermette geschrieben von Christina Schenkermayr und Barbara Bürbaumer, in Anlehnung an bekannte Kinderbücher; erprobt von der KJS Ertl Das Hirtenlied (nach dem Bilderbuch von Max

Mehr

Lesung aus dem Alten Testament

Lesung aus dem Alten Testament aus dem Alten Testament aus dem ersten Buch Mose. 1 Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. 2 Als sie nun nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. 3 Und

Mehr

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 (in St. Stephanus, 11.00 Uhr) Womit beginnt man das Neue Jahr? Manche mit Kopfschmerzen (warum auch immer), wir

Mehr

Nr. Item Punkte 1. Warum gibt es auf den deutschen Autobahnen das Verkehrschaos?

Nr. Item Punkte 1. Warum gibt es auf den deutschen Autobahnen das Verkehrschaos? a) esen Sie den Text Die Deutschen und ihr Urlaub Kein anderes Volk auf der Welt fährt so oft und so gerne in den Urlaub, wie die Deutschen. Mehr als drei Viertel aller Bundesbürger verlassen mindestens

Mehr

Angela Gerrits Kusswechsel

Angela Gerrits Kusswechsel Leseprobe aus: Angela Gerrits Kusswechsel Mehr Informationen zum Buch finden Sie hier. (c) 2005 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek Eins Es gibt ein absolut sicheres Rezept, wie aus einer besten Freundin eine

Mehr

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Liebe Gemeinde, Habt ihr Angst? Wann haben wir Angst? Wovor haben wir Angst? Vergangenen Mittwoch war ich beim

Mehr

Aus Briefen an Versicherungen:

Aus Briefen an Versicherungen: Aus Briefen an Versicherungen: Seit der Trennung von meinem Mann wurde jeder notwendige Verkehr durch meinen Rechtsanwalt erledigt. Zwischenzeitlich wurde der Gehgips am rechten Arm entfernt. Ich entfernte

Mehr

O du fröhliche... Weihnachtszeit: Wie Sarah und ihre Familie Weihnachten feiern, erfährst du in unserer Fotogeschichte.

O du fröhliche... Weihnachtszeit: Wie Sarah und ihre Familie Weihnachten feiern, erfährst du in unserer Fotogeschichte. Es ist der 24. Dezember. Heute ist Heiligabend. Nach dem Aufstehen schaut Sarah erst einmal im Adventskalender nach. Mal sehen, was es heute gibt. Natürlich einen Weihnachtsmann! O du fröhliche... Weihnachtszeit:

Mehr

Aschenputtel, was willst du hier in der Stube, du dummes Ding? Wer essen will, muss arbeiten. Geh in die Küche und arbeite.

Aschenputtel, was willst du hier in der Stube, du dummes Ding? Wer essen will, muss arbeiten. Geh in die Küche und arbeite. Ganz Ohr: Aschenputtel Programmanus Personen Erzähler Aschenputtel ihre Stiefmutter zwei Stiefschwestern Vater ein Prinz Täubchen Es war einmal ein Mädchen. Seine Mutter war gestorben, als es noch ein

Mehr

Berlin Potsdamer Platz

Berlin Potsdamer Platz BERNWARD SCHNEIDER Berlin Potsdamer Platz GMEINER Original Ein 30er-Jahre-Krimi Leben machen mussten, Ihnen im nächsten zugutekommen werden. Wenn alles auf die rechte Weise geschieht, werden Sie sogar

Mehr

Lektorenpredigt zu Lukas 7, 11-16. Liebe Gemeinde,

Lektorenpredigt zu Lukas 7, 11-16. Liebe Gemeinde, Lektorenpredigt zu Lukas 7, 11-16 Liebe Gemeinde, ich weiß nicht, wann Sie zum letzten Mal einen Leichenzug gesehen haben. Das gab es früher eigentlich überall; heute kennt man diese Sitte nur noch in

Mehr

Gebete für das Kirchenjahr, aus: Leicht gesagt! (Gidion/Arnold/Martinsen)

Gebete für das Kirchenjahr, aus: Leicht gesagt! (Gidion/Arnold/Martinsen) Gebete für das Kirchenjahr, aus: Leicht gesagt! (Gidion/Arnold/Martinsen) Christvesper Tagesgebet du bist so unfassbar groß. Und doch kommst du zu uns als kleines Kind. Dein Engel erzählt den Hirten: Du

Mehr

Test poziomujący z języka niemieckiego

Test poziomujący z języka niemieckiego Test poziomujący z języka niemieckiego 1. Woher kommst du? Italien. a) In b) Über c) Nach d) Aus 2. - Guten Tag, Frau Bauer. Wie geht es Ihnen? - Danke, gut. Und? a) du b) dir c) Sie d) Ihnen 3. Das Kind...

Mehr

Der verrückte Rothaarige

Der verrückte Rothaarige Der verrückte Rothaarige In der südfranzösischen Stadt Arles gab es am Morgen des 24. Dezember 1888 große Aufregung: Etliche Bürger der Stadt waren auf den Beinen und hatten sich vor dem Haus eines Malers

Mehr

Foto: Nina Urban !" #$"!!% ! " ## " $ #% ) $ *' )' (% #+ ## # ( %, # % - "# &.+ / (- + $ %012 3)' ) 4 5) 6 *7 4 "% -#. 8 #9 + :'';<==>?

Foto: Nina Urban ! #$!!% !  ##  $ #% ) $ *' )' (% #+ ## # ( %, # % - # &.+ / (- + $ %012 3)' ) 4 5) 6 *7 4 % -#. 8 #9 + :'';<==>? Foto: Nina Urban!" #$"!!%! " ## " $ #% &'("% ) $ *' )' (% #+ ## # ( %, # % - "# &.+ / (- + $ %012 3)' ) 4 5) 6 *7 4 "% -#. 8 #9 + :'';?@+ %" % ERZÄHLER/IN Jetzt will ich von meinem Bruder erzählen.

Mehr

Herzensrosen, die bedingungslose Liebe und die Schuld

Herzensrosen, die bedingungslose Liebe und die Schuld Herzensrosen, die bedingungslose Liebe und die Schuld Wir leben in einer Zeit des Aufbruchs und des Umbruchs. Viele Menschen machen sich auf und beginnen zu suchen. Sie suchen nach etwas, nach dem die

Mehr

U w e H e y n i t z. Peter Pan. L i e d t e x t e

U w e H e y n i t z. Peter Pan. L i e d t e x t e U w e H e y n i t z Pan L i e d t e x t e U w e H e y n i t z Pan F a m i l i e n m u s i c a l Mrs. Bothworth 1. Der Kuss der Phantasie Kannst du dir vorstellen dass irgendwo auf der Welt ein wunderbares

Mehr