Mentoring für Jugendliche beim Übergang von Schule in Ausbildung

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1 Mentoring für Jugendliche beim Übergang von Schule in Ausbildung - Eine explorative Bestandsaufnahme über Programme und Projekte in Deutschland - Dr. Michael Bürsch Dorothee Christiani Berlin, November

2 Inhalt 1. Vorhabenbeschreibung Die Befunde im Überblick Die Vielfalt der Initiativen Vernetzung Evaluation und Qualitätssicherung Finanzierungsmodell Handlungsempfehlungen Die Mentoring-Initiativen: Factsheets Arbeiterkind Big Friends for Youngsters (biffy) Große Freunde für junge Leute Die Komplizen Chancenwerk Rock Your Life! Studenteninitiative für Kinder e.v ILJA Jobs für Jugendliche Mentorenprojekt Neukölln WiesPaten Das Deutsche Schülerstipendium der Roland Berger Stiftung / FairTalent Joblinge Anhang: Liste der Interviewpartner

3 1. Vorhabenbeschreibung Mentoring erlebt zurzeit einen Boom in Deutschland, ähnlich wie vor zehn Jahren in den USA und in Großbritannien. Die Erwartungen sind groß, mit diesem Dritten Weg neben Elternhaus und Schule im besonderen Jugendlichen mit schwierigem sozialem Hintergrund die Unterstützung bieten zu können, die sie zu erfolgreichem Schulabschluss und Berufseinstieg befähigt. Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf ist für Jugendliche eine entscheidende Weichenstellung in ihrer Entwicklung. Seit einigen Jahren haben ausbildende Betriebe zunehmend Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu finden. Die demografische Entwicklung wird diese Schwierigkeiten noch erhöhen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Jugendlichen ohne Schul- oder Berufsabschluss. Im vergangenen Jahr befanden sich rund Jugendliche im sogenannten Übergangssystem, das für viele nur Wartezeit ohne Verbesserung ihrer beruflichen Qualifikation bedeutete. Erwiesen ist: Mit Orientierungshilfen, praktischer Unterstützung und Begleitung können die Bildungserfolge von sozial benachteiligten Jugendlichen deutlich verbessert werden, um einen Schulabschluss zu erreichen und eine Ausbildung beginnen zu können. Genau hier setzen Mentoringprogramme und -projekte an. Bislang existiert kein Überblick darüber, welche Akteure welche Formen von Mentoring in Deutschland anbieten, welche Ziele sie verfolgen, welche Methoden sie anwenden, welche Wirkung sie entfalten, von welchen Organisationen die Mentoren unterstützt werden und mit welchen Akteuren aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sie zusammenarbeiten. Das CCCD hat deshalb, unterstützt von der Vodafone Stiftung, eine erste explorative Bestandsaufnahme über Mentoringangebote für Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Ausbildung erarbeitet. Untersucht wurden Initiativen und Programme, die überregionale Bekanntheit erlangt haben und/oder uns von Experten als gute Beispiele empfohlen wurden. Die Auswahl von insgesamt zwölf Mentoring-Initiativen ist also ausdrücklich nicht repräsentativ, sondern explorativ. Die Auswahl möge aber exemplarisch das Spektrum von Mentoring-Initiativen beim Übergang von Schule in Ausbildung in Deutschland abbilden, das von bundesweit agierenden gemeinnützigen Initiativen über regionale und lokale Projekte bis zu Initiativen aus der Wirtschaft reicht angesichts der 3

4 Fülle und Heterogenität der Initiativen durchaus eine Herausforderung. Von Interesse waren die Struktur, die Träger und die Ausbreitung der Initiativen, ihr Ansatz und ihr(e) Alleinstellungsmerkmal(e), die Zielgruppe Mentees und die Anforderungen an die Mentoren sowie Gestaltung und Organisation des Mentoringprozesses. Die Informationen stammen im Wesentlichen aus Selbstdarstellungen der Initiativen auf ihrer Website, ergänzt durch telefonische Nachrecherche. Sie sind zusammengestellt in Factsheets pro Organisation. Die Recherche wurde ergänzt und vertieft durch 10 leitfadengestützte Interviews mit anerkannten Experten und Praktikern im Themenbereich. Den Interviewpartnern sei an dieser Stelle herzlich für ihre engagierte Mitwirkung gedankt. 2. Die Befunde im Überblick Die gemeinnützigen Initiativen: Die Aktivitäten werden durchweg von einer Vielzahl an ehrenamtlichen Engagierten und wenigen Hauptamtlichen durchgeführt, die hoch motiviert, aber schlecht bezahlt sind. In der Regel ist die Finanzlage der gemeinnützigen Mentorenprojekte prekär. Planungssicherheit gibt es nur für kurze Zeiträume von 1-2 Jahren. Nachhaltigkeit bleibt der Wunsch, ist aber unter den gegenwärtigen Finanzierungsbedingungen kaum einlösbar. Qualitätssicherung beschäftigt nahezu alle Initiativen. So wurden von vielen Initiativen z.b. spezielle Trainings für die Auswahl und Betreuung von Mentoren entwickelt. Woran es aber fehlt, sind übergreifende Qualitätskriterien oder Standards, an denen sich Mentorenprojekte orientieren können. Auch für die Evaluation von Mentoring sind bislang keinen praktikablen Methoden entwickelt worden, die den Initiativen als Orientierung dienen können. Eine Ausnahme bildet die Social Reporting Initiative, die aber noch wenig Verbreitung gefunden hat. Viele Initiativen haben für die Wirkungsmessung ihrer Arbeit eigene Methoden und Instrumente entwickelt, deren Ergebnisse allerdings bislang nur von wenigen Organisationen öffentlich kommuniziert werden. 4

5 Einige Initiativen haben sich um externe wissenschaftliche Begleitung ihrer Arbeit bemüht, dabei allerdings feststellen müssen, welche immensen Kosten z.b. durch die Kooperation mit einem Universitätsinstitut entstehen. Vernetzung der eigenen Arbeit mit anderen Akteuren, seien es andere Organisationen des Dritten Sektors, seien es Partner aus der Privatwirtschaft, seien es kommunale oder staatliche Institutionen, wird im Prinzip von allen untersuchten Mentoringprojekten angestrebt. Der praktischen Umsetzung stehen allerdings manche Hindernisse im Wege. Bei Unternehmen sollte man vermuten, dass sie aufgrund des Bedarfs an qualifiziertem Nachwuchs ein genuines Interesse hätten, sich in der Förderung von Mentoringprogrammen zu engagieren. Das Werben um Unternehmenspartner war bei den meisten gemeinnützigen Initiativen indessen bislang nicht sehr erfolgreich. Ausnahmen: Kooperationen auf regionaler oder örtlicher Ebene mit mittelständischen Firmen. Zur Zusammenarbeit mit Schulen gibt es widersprüchliche Rückmeldungen. Einerseits existieren eine Vielzahl gut funktionierender Partnerschaften zwischen Mentoringprojekten und Schulen. Andererseits wird von Vorbehalten gegen Kooperationen mit Mentoringprojekten durch Lehrer und Schulleiter berichtet. Als Voraussetzung für Partnerschaften wird von den Initiativen die Überzeugungsarbeit bei Schulen genannt, dass das Mentoringprojekt qualitativ gehaltvolle Zusatzangebote für Schüler bedeutet, die die Schule mit ihren Möglichkeiten nicht abdecken kann. Die Mentoring-Initiativen aus der Wirtschaft Für Joblinge und das Deutsche Schülerstipendium der Roland Berger Stiftung fällt die Zusammenfassung der bisher gemachten Erfahrungen in entscheidenden Punkten anders aus: Die Finanzierung der Arbeit hängt zwar wesentlich von einem Geldgeber ab, ist aber nicht prekär, wenn der Initiator ein langfristiges Commitment eingeht. Die Vernetzung mit der Wirtschaft fällt aus naheliegenden Gründen leicht, wenn die Initiative zum Projekt aus der Wirtschaft kommt und der Initiator seine Wirtschaftskontakte nutzt. Auch mit staatlichen Organisationen (z.b. Bundesagentur für Arbeit, Bildungsministerien der Länder) wird kooperiert. Die Initiativen aus der Wirtschaft arbeiten mit klaren Zielgrößen für den Mentoringerfolg. Daran orientieren sich auch die Maßnahmen der Qualitätssicherung und Evaluation. 5

6 Die Einschätzungen der befragten Experten lassen sich wie folgt zusammenfassen: Prinzipiell ist Mentoring ein sinnvoller Ansatz, Jugendlichen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben zu unterstützen. Voraussetzungen für erfolgreiches Mentoring sind: o langfristiger Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen auf gleicher Augenhöhe zwischen Mentor und Mentee (Studien aus den USA belegen, dass mindestens 1 Jahr erforderlich ist), o verbindliche Qualitätskriterien, o deutliche Artikulation der gegenseitigen Erwartungen, o Vernetzung mit staatlichen Einrichtungen (Schule, Kommune, Bundesagentur für Arbeit etc.), mit Wirtschaft (Unternehmen, IHK, Unternehmerverbänden etc.) und Wissenschaft, o externe, vor allem qualitative Evaluation des Mentoringprozesses unter Einbeziehung von Mentees, Mentoren und Partnern sowie o Anforderungen an Training und Supervision. Was bislang fehle, sie die Abstimmung unter den verschiedenen Initiativen: Jeder erfindet erst mal das Rad neu. Mentoring bleibe letztlich weiße Salbe, wenn es nicht über individuelle Hilfe, Betreutes Lernen, hinausgeht. Nötig sei es, aus den Erfahrungen mit Mentoring bildungspolitische Reformvorschläge zu entwickeln und umzusetzen, um nicht Lückenbüßer für Ungerechtigkeiten im Bildungssystem und Haushaltsdefizite der öffentlichen Hand zu sein. 3. Die Vielfalt der Initiativen Die für diese Studie exemplarisch ausgewählten zwölf Initiativen umfassen fünf bundesweit agierende Programme (Arbeiterkind, Biffy, Komplizen, Rock Your Life und Studenteninitiative für Kinder e.v.), drei regional tätige Initiativen (Chancenwerk, ILJA, Jobs für Jugendliche), zwei lokale Initiativen (Mentorenprojekt Neukölln, WiesPaten) und zwei Initiativen aus der Wirtschaft (Deutsches Schülerstipendium der Roland Berger Stiftung, Joblinge). In Kürze lassen sich die Initiativen wie folgt charakterisieren (Einzelheiten ergeben sich aus den anliegenden Factsheets): 6

7 Arbeiterkind hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Studierenden aus Arbeiterfamilien deutlich zu erhöhen. Mentoring wird vor allem als Peergroup-Mentoring und weniger als 1:1 Mentoring eingesetzt. Aus Mentoring-Communities soll sich sowohl die Agenda für die zukünftige Arbeit von Arbeiterkind als auch ein wesentlicher Teil nachhaltiger Finanzierung (z.b. durch Fördervereine) entwickeln. Biffy (Big Friends for Youngsters) orientiert sich am weltweiten Patenschaftsprogramm Big Brothers/Big Sisters of America mit seiner Grundidee, benachteiligte Jugendliche durch eine langfristig angelegte Beziehung zu einem starken Paten bei der Entfaltung ihrer Potenziale und Interessen zu unterstützen und Hilfe in schwierigen Lebenslagen zu leisten. Die Eltern sind in dem Prozess eingebunden.. Die Komplizen unterstützen berufliche Orientierung und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler im 10./11. Schuljahr (in der Regel in Gymnasien). Dieses Ziel verfolgen sie in enger Kooperation mit Schulen in einem dreistufigen Programm aus Theorie, Praxis und Reflexion durch Mentoring. Die Finanzierung basiert in erster Linie auf öffentlichen Mitteln (ESF- Programm, Bundesagentur für Arbeit). Rock Your Life vermittelt in derzeit 30 Städten Studierende als Mentoren für Hauptschüler, die über zwei Jahre zum Schulabschluss und Berufseinstieg begleitet werden. Diese Art des Mentoring, bei der Mentor und Mentee aus einer nahen Altersstruktur stammen, soll Nutzen für beide Beteiligten im Mentoringprozess schaffen, die. Es treffen keine fremden Welten aufeinander, Schüler lernen von Studierenden, die auch auf den Berufseinstieg hinarbeiten, und umgekehrt. Ehrgeiziges Ziel: Jedes Jahr 10 neue Standorte von Rock Your Life eröffnen. Die Studenteninitiative für Kinder e.v., die zur Europäischen Jungakademiker Gesellschaft gehört, setzt ebenfalls durchweg Studenten für ihre Initiative ein. Die Besonderheit liegt dabei darin, dass es sich bei den Mentees um Kinder und Jugendliche in Heimen handelt. Ihnen wird insbesondere kostenlose Nachhilfe geboten. Chancenwerk ist regional überwiegend in NRW tätig, hat aber auch Ableger in München und Innsbruck. Alleinstellungsmerkmal: Mentoring von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund wird als Tauschwährung eingesetzt. Studierende geben älteren Schülern Förderunterricht, die wiederum unterrichten Jüngere. Die Studierenden werden für 7

8 ihren Einsatz bezahlt. Ziel ist es auch, bei Jugendlichen die Bereitschaft zu Verantwortungsübernahme und bürgerschaftlichem Engagement zu fördern. ILJA (Integration lernbehinderter Jugendlicher in Ausbildung) ist ein Projekt der Landesregierung NRW, die auch die Finanzierung trägt. Zielgruppe sind lernbehinderte Jugendliche ab 15 Jahren, die von sogenannten Lotsen beim Übergang von Schule ins Arbeitsleben unterstützt werden. Jobs für Jugendliche, tätig an einigen Orten in Norddeutschland und Hessen, betreut Hauptund Realschüler ab der 8./9. Klasse bei der Vermittlung in Ausbildung. Eltern, Lehrer, Paten und Unternehmen vor Ort, die Praktikumsplätze anbieten, in Form von Praktika sind in die Arbeit eng eingebunden. Das Mentoringprojekt Neukölln (Berlin) ist eine Initiative der Bürgerstiftung Neukölln. Schüler an drei Neuköllner Partnerschulen werden ab der 9./10. Klasse für zwei Jahre von der Schule in den Beruf begleitet. Die Mentoren sind meist um 30 Jahre alt und berufstätig. Das Projekt arbeitet eng mit öffentlichen Partnern (vor allem Schulen) aus Berlin zusammen. Wiespaten bieten Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund aus der 5. bis 9. Klasse. Der Fokus liegt auf Sprachförderung in kleinen Gruppen (Peer-Learning). Die Mentoren sind in der Regel Lehramts- und Sozialpädagogikstudenten (40% mit Migrationshintergrund). Wiespaten ist eine Initiative des Amtes für soziale Arbeit der Stadt Wiesbaden, begleitet vom bundesweiten Netzwerk UPJ-Unternehmen Partner der Jugend und der Mercator-Stiftung. Zu den Vernetzungspartnern gehören auch einige mittelständische Unternehmen. Das Deutsche Schülerstipendium der Roland Berger Stiftung/FairTalent wird nach Ausschreibungen für begabte Schüler aus sozial benachteiligten Familien vergeben. Die Durchführung eines individuellen Förderplans wird durch einen ehrenamtlichen Mentor (für mindestens zwei Jahre) begleitet, der auch Einzelinterventionen (z.b. Nachhilfe, Coaching, Praktika) organisieren hilft. Das Programm ist in jedem Bundesland mit regionalen Projektleitern vertreten, finanziert von der Roland Berger Stiftung bzw. in Hessen, Sachsen und Thüringen von der Deutschen Bank Stiftung. 8

9 Die Initiative Joblinge ist eine gemeinsame Initiative der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG und The Boston Consulting Group GmbH (BCG). Ziel des Projektes ist es, unternehmerisches Handeln mit dem gesellschaftlichen Zweck zu verbinden, Jugendliche mit nahezu aussichtsloser Perspektive durch Stärkung der Eigenverantwortung einen Weg ins Berufsleben zu ermöglichen. Mit Hilfe eines sechsmonatigen, ganztägigen Programms sollen am Ende 60% dieser Jugendlichen einen betrieblichen Ausbildungsplatz gefunden haben. Die Verbreitung der Initiative erfolgt nach dem Social-Franchise-System durch Gründung regionaler gemeinnütziger AGs mit Jugendlichen pro Standort. Der Erfolg der Initiative erklärt sich vor allem aus der engagierten Beteiligung der Wirtschaft in dem Projekt. Schon dieser kurze Überblick zeigt, wie sehr sich allein diese zwölf Initiativen in der Zielsetzung und den Zielgruppen, in den Methoden des Mentoring und der Organisation unterscheiden, wie ähnlich aber andererseits die Problemstellungen sind, vor denen sie stehen, ohne dass die Akteure im Austausch miteinander nach gemeinsamen Lösungsansätzen suchen, die für alle praktikabel wären. Im Folgenden sollen drei maßgebliche Problembereiche gesondert behandelt werden, wobei wir die Befunde aus den Experteninterviews einbeziehen: Vernetzung, Evaluation und Finanzierungsmodelle. 3.1 Vernetzung Die Mentoring-Initiativen sind sich grundsätzlich darüber im Klaren, dass die Vernetzung mit Akteuren z.b. aus Schule, Wirtschaft, Kommunen, Ländern, Staat, Wissenschaft und Verbänden (nicht nur der Wohlfahrt) maßgeblich über die Erfolgsaussichten ihres Engagements entscheidet. Dementsprechend unternehmen die Initiativen auch viele Anstrengungen auf diesem Gebiet, und zwar durchaus mit Erfolg. Auch von Expertenseite kommt das knappe Fazit: Mentoring kann nur in einem vernetzten Umfeld gelingen. Was echten, langfristigen Partnerschaften allerdings noch häufig im Wege steht, ist die unterschiedliche Handlungslogik der verschiedenen Sektoren. Eine Schulverwaltung arbeitet nach anderen Grundsätzen als eine gemeinnützige Organisation und die wiederum anderes als Unternehmen. Partnerschaften zu begründen, ist Kunst und Technik zugleich, verlangt ein hohes Maß an Vision und Verständnis, an vertrauensbildenden Maßnahmen und intensiven Aushandlungsprozessen: Was sind die gegenseitigen Erwartungen an das Projekt? 9

10 Wie soll mit Krisen in der Kooperation umgegangen werden? Wie verlässlich ist der jeweilige Partner, was das Erbringen der zugesagten Leistungen und die nachhaltige Perspektive des Engagements angeht? Welches Eigeninteresse kann der Partner am Mentoring haben? Hingewiesen wurde in den Interviews auch darauf, dass das Netzwerken durchaus zeitaufwändig ist und deshalb nur begrenzt auf ehrenamtlicher Grundlage geleistet werden kann. Für eine professionelle Struktur in den Initiativen lässt sich jedoch nur schwer eine Bereitschaft zur externen Finanzierung finden, wie Initiativen im Umgang mit Geldgebern immer wieder festgestellt haben. Doch davon später. 3.2 Evaluation und Qualitätssicherung Experten sind sich einig, und die Initiativen sind inzwischen auch überzeugt: Evaluation ist für die Qualität des Mentorings unumgänglich. Nur mit entsprechender Evaluation kann beurteilt werden, welche Wirkungen das Mentoring überhaupt für Mentees und Mentoren entfaltet, kann also Qualitätssicherung im Projekt betrieben werden. Und nur mit Evaluation, die das nötige empirische Wissen um die Wirkungszusammenhänge liefert, können die Erfahrungen aus dem Mentoring für bildungspolitische Reformen systemisch fruchtbar gemacht werden.. Die quantitativen Angaben der betreuten Jugendlichen über Schulerfolg, Erlangen eines Ausbildungsplatzes, erfolgreichen Abschluss der Ausbildung etc. reichen als Outcome-Indikatoren in der Wirkungsmessung nicht aus, zumal die Zurechnung von Bildungs- und Berufseinstiegserfolgen auf das Mentoringprogramm nicht immer ganz einfach sein dürfte. Bislang haben die Initiativen jeweils eigene Kriterien und Instrumente für Evaluation entwickelt. Noch selten werden die Vorgaben anderen Initiativen zur Orientierung genutzt oder findet eine Beteiligung externen Sachverstands, z.b. durch wissenschaftliche Institute, statt. Die Initiativen verweisen an dieser Stelle auf die immensen Kosten, die gewöhnlich durch Einbeziehung von wissenschaftlichen Einrichtungen entstehen: Universitäten sind praktisch gezwungen, solche Evaluationen nur mit Drittmitteln durchzuführen, und die Suche nach Geldgebern für Wirkungsmessung gestaltet sich schwierig. Anders als in den USA und in Großbritannien gibt es in Deutschland noch keine grundlegenden wissenschaftlichen Studien über Mentoring und seine Erfolgsfaktoren. Hilfreich wären auch übergreifende Qualitätsstandards und Kriterien für Wirkungsmessung, die für Initiativen zumindest eine Leitlinie bilden können. 10

11 3.3 Finanzierungsmodell Die einzigen Akteure, die im Prinzip kein Problem mit der Finanzierung ihrer Aktivitäten haben, sind die Mentoring-Initiativen aus der Wirtschaft. Sie können mit ihrem Etat, der auch die Bezahlung der professionellen Infrastruktur umfasst, deutlich über ein Jahr hinaus planen. Natürlich besteht immer das Risiko, dass Unternehmen in schwierigen Zeiten ihr Commitment aufkündigen. Aber schon mit Blick auf die Glaubwürdigkeit des Engagements ist eine kurzfristige Beendigung der Mentoring-Initiativen nicht zu befürchten.. Ganz anders stellt sich die Situation bei nahezu allen gemeinnützigen Initiativen dar. Viele versuchen es zunächst mit Fundraising und konkurrieren auf diesem Gebiet mit zahllosen humanitären, ökologischen, religiösen, karikativen und sonstigen gemeinnützigen Organisationen, die auch an Zuwendungen von Unternehmen, Stiftungen und Privatleuten interessiert sind. Eine gute Idee sind sicherlich Fördervereine und Alumni-Netzwerke viele Menschen, die einer Initiative den Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben verdanken, sind sicher bereit, ihre einstigen Förderer mit kleinen Beiträgen zu unterstützen. Auch ist mehr sozialunternehmerische Phantasie der Initiativen gefragt, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die für bestimmte Kunden (z.b. Unternehmen/Personalabteilungen, Jugendhilfe, Bundesagentur für Arbeit, Bildungseinrichtungen) von Interesse sein können. Ein weiteres Feld sind Projekte, die aus Zuwendungen der öffentlichen Hand von Kommunen bis zur EU-Ebene oder von Stiftungen gefördert werden; Zuwendungen, die gewöhnlich 2-3 Jahre gewährt werden, die Kosten des jeweiligen Projekts decken, aber keine Überschüsse oder Rücklagen erlauben. Immerhin gelingt es durch solche Projekte häufig, je nach Finanzausstattung und Zuwendungsvorgaben die professionelle Infrastruktur von Initiativen (hauptamtliche Kräfte, Büro, Telekommunikation etc.) vorübergehend mitzufinanzieren. Gleichwohl sollten diese Förderer seien es Stiftungen, seien es öffentliche Zuwendungsgeber, seien es Unternehmen ihre Zurückhaltung bezüglich der Förderung von Planstellen und Infrastruktur überdenken; erfolgreiche Projekte brauchen diese Grundausstattung, und eine Förderpolitik, die nach drei Jahren die Projektförderung auslaufen lässt, weil sich der Zuwendungsgeber dann nach neuen Programmen und innovativen Projekten sucht, wird keine verstetigten, nachhaltigen Projekte hervorbringen. Und auch bildungspolitische Impulse kann eine Organisation nur dann geben, wenn sie über Personalressourcen verfügt, um diese dicken Bretter zu bohren, und sich das Relationship Building und die zeitintensive Gremienarbeit im politischen Raum leisten kann. 11

12 Bleibt noch der kostenfreie Einsatz von Tausenden von Engagierten als Teil des Geschäftsmodells. Davon leben erkennbar auch die Mentoring-Initiativen und tragen dadurch gleichzeitig zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und zur Stärkung einer solidarischen, inklusiven Bürgergesellschaft bei. Einschränkend muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass bürgerschaftliches Engagement auf Freiwilligkeit beruht, was jederzeitige Kündbarkeit impliziert, und dass interessante, wirksame Engagementmöglichkeiten einer hauptamtlichen, verlässlichen Unterstützung und Steuerung bedürfen. Fazit dieser zugegebenermaßen kursorischen Betrachtung: Unter den gegebenen Rahmenbedingungen lässt sich ein nachhaltiges Finanzierungsmodell schwerlich entwickeln. Dies gilt jedenfalls für kleinere Initiativen ohne Verbandsstruktur. In vielen Fällen leben die gemeinnützigen Initiativen letztlich vom Prinzip der Selbstausbeutung der Akteure, denen ihr Engagement für ein gesellschaftlich wichtiges Ziel entscheidende Triebkraft für ihren Einsatz ist. 4. Handlungsempfehlungen Aus dem Überblick über zwölf Initiativen und den Interviews mit zehn Experten haben sich im Rahmen dieser Bestandsaufnahme folgende weiterführende Empfehlungen ergeben: Die Initiativen sollten sich nicht auf individuelle Hilfe für Jugendliche beschränken, sondern sich in bildungspolitische Debatten auf kommunaler-, Landes- und Bundesebene einschalten. Mit ihrer Erfahrung und Kompetenz können Sie Impulse für einen umfassenden Reformprozess in Schule und Ausbildung geben und der Bildungspolitik neue Perspektiven eröffnen. Mentoring lebt von der Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft und dem Austausch von Erkenntnissen. Helfen könnte ein Runder Tisch aller Organisationen, die mit Mentoring zu tun haben, mit dem Ziel, eine gemeinsame Agenda für die Weiterentwicklung von Mentoring aufzustellen. An die Politik richtet sich dann die Forderung, durch eine geeignete Förderpolitik mit für die Nachhaltigkeit von Mentoring zu sorgen (z.b. durch dauerhafte Infrastrukturförderung oder durch entsprechende Erweiterung von Regelleistungen der Jugendhilfe oder der Arbeitsförderung). 12

13 Jenseits einer politischen Initiative liegt es nahe, dass Mentorenprogramme einen systematischen Erfahrungsaustausch organisieren (natürlich unter Wahrung von Geschäftsgeheimnissen). Hier könnten Stiftungen als Ermöglicher eine wichtige Rolle spielen. Finanzierung von Mentoring ist und bleibt ein schwieriges Thema. Auch wenn es kein Patentrezept gibt, so scheint ein Finanzierungsmix doch am ehesten erfolgsversprechend (mit einer Mischung aus öffentlicher Finanzierung, Mitteln von Stiftungen und Privatpersonen, Gründung Fördervereinen und eventuell Service- Leistungen, die gegen Entgelt angeboten werden). Wie die Erfahrung, auch aus dem Ausland, zeigt, bieten langfristige Partnerschaften insbesondere zwischen Mentoring-Initiativen und Unternehmen die besten Erfolgsaussichten. Als Partner kommen auch IHK, Handwerkskammern, Volkshochschulen etc. in Betracht. Dabei kann Mentoring auch in die Corporate- Volunteering-Aktivitäten von Unternehmen eingebunden werden. Eine Interviewpartnerin sprach davon, eine Architektur von Partnerschaften im Bereich des Mentorings zu entwickeln. Wenn Mentoring eine wichtige ergänzende Funktion in der Bildung hat, sollte jede Schule eine Art Mentoring anbieten oder mit einer Mentoring-Initiative kooperieren. Mentoring ist noch viel zu wenig bekannt in Deutschland. Eine vertiefte Studie könnte ebenso helfen wie eine Kommunikationskampagne, an der möglichst viele Akteure der staatlichen Seite, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Gesellschaft beteiligt sind. 13

14 5. Die Mentoring-Initiativen: Factsheets Im Folgenden werden die untersuchten Initiativen beschrieben. Die Informationen sind aufbereitet in Factsheets, die folgende Parameter umfassen: Kurzbeschreibung der Initiative einschließlich Rechtsform und Finanzierung, Träger und Partner, sowie Ausbreitung und Vernetzung. Konzept mit Ansatz und Zielsetzung, begleitenden Aktivitäten und, wenn erkennbar, dem jeweiligen Alleinstellungsmerkmal der Initiative, eine Beschreibung der Zielgruppe der Mentees und der Mentoren, inklusive Qualifizierung und Auswahlkriterien, Schließlich eine Darstellung des Mentoringprozesses, dessen Dauer und Intensität, das Matching, Supervision/Coaching, Dokumentation, Evaluation, Erfolgskontrolle und die Qualitätssicherung, wenn vorhanden. Die Informationen, die in den Factsheets aufbereitet sind, stammen aus folgenden Quellen: Internetrecherchen, Auswertung von Publikationen, Erfahrungsberichten und Forschungsprojekten zum Thema Mentoring für Jugendliche, Experteninterviews sowie ergänzende Telefonrecherchen bei den Initiativen. 14

15 Arbeiterkind 1. Kurzbeschreibung Initiative Rechtsform: Gemeinnützige, haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (Mini- GmbH). Ausbreitung: Deutschlandweit Ortsgruppen, Mentoren in 80 lokalen Gruppen. Vernetzung: Kooperation mit Schulen und Studentenwerken, auch mit traditionellen Organisationen (z.b. Kirchen, Gewerkschaften). Außerdem mit Unternehmenspartnern: Einstieg GmbH, horizon Messe, Henkel AG, MINT Zukunft schaffen, von Rundstedt HR Partners. Förderer: Ashoka, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Justus-Liebig- Universität Gießen in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, JP Morgan Chase Foundation, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Vodafone Stiftung Deutschland. Finanzierung: Durchführung öffentlicher Projekte, Zuwendungen von Stiftungen und anderen Förderern, Fundraising, eventuell Gründung eines Fördervereins. 2. Konzept, Ansatz Schülerinnen und Schüler aus Familien, in denen noch nie oder kaum jemand studiert hat, werden zum Studium ermutigt und vom Studieneinstieg bis zum Studienabschluss durch Mentoring unterstützt. Mehr Peer-Group Mentoring als 1:1 Mentoring. Ausrichtung nach dem Bedarf der Mentees, Berücksichtigung von Interessen der Mentoren. Alleinstellungsmerkmal: Bildung von Mentoring-Communities. Die Communities ermöglichen die Betreuung einer größeren Zahl von Mentees und sollen gemeinsam die organisatorische Weiterentwicklung des Mentoring gestalten. 3. Zielgruppe/Mentees Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Lebensverhältnissen. Schüler und Studenten aus nicht-akademischem Elternhaus. Ansprache auf interaktiven Informationsveranstaltungen in Schulen und Hochschulen und Informationsständen bei verschiedenen Veranstaltungen. 15

16 4. Mentoren Studenten, Doktoranden sowie im universitären oder außeruniversitären Bereich beruflich tätige Personen. Diese werden in nicht verpflichtenden Basis- und Aufbaukursen geschult. 40 Trainings im Jahr mit professioneller Unterstützung eines Instituts, Regionaltreffen, Workshops 6. Mentoringprozess Individuell und zielgruppenorientiert angelegt. Dauer und Intensität frei wählbar. Mentoren stehen allen Mentees gleichermaßen als Ansprechpartner und Informationsquelle zur Verfügung. Für 1:1-Mentoring-Partnerschaften kein spezielles Matchingkonzept, entstehen bei Infoveranstaltungen. Evaluation/Erfolgskontrolle: Zurzeit werden, gefördert durch Stiftungen, verschiedene Projekte in Kooperation mit Universitäten evaluiert. Fragestellungen u.a.: Wie fühlen sich Arbeiterkinder an der Universität? Wie ist der Effekt der Mentoring-Maßnahme auf die Zielgruppe? Welche Wirkungen haben Informationsveranstaltungen an Schulen? Link: 16

17 Big Friends for Youngsters (biffy) Große Freunde für junge Leute 1. Kurzbeschreibung Initiative Biffy war in seiner Modellphase von Februar 2001 bis August 2004 Teil des internationalen Programms Make a Connection, das zur Förderung Jugendlicher von der International Youth Foundation durchgeführt und von Nokia finanziert wurde. In Deutschland wurde biffy während dieser Modellphase von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) koordiniert und an verschiedenen Standorten von Trägern der Jugendhilfe, Wohlfahrtsverbänden, Freiwilligenagenturen und Nachbarschaftshäusern umgesetzt. Mit dem Ende der Modellphase (2004) mussten einige Standorte des biffy-programms geschlossen werden, anderen gelang es, mit neuen Unterstützern die Vermittlung und Begleitung von Patenschaften als Vereine weiterzuführen. Auch ist die Patenschaftsidee in manchen Projekten mit neuen Partnern und Unterstützern fortentwickelt worden. Finanzierung: Die Standorte und das Netzwerk sind seit Auslaufen der Modellphase auf Spenden angewiesen. 2. Konzept, Ansatz Biffy greift die Idee des weltweiten Patenschaftsprogramms "Big Brothers Big Sisters of America" auf. Die zentrale Zielsetzung ist die Etablierung einer am individuellen Bedarf ausgerichteten Förderung einzelner Kinder/Jugendlicher durch die Gestaltung einer längerfristig angelegten Patenbeziehung. Die Eltern sind als unterstützendes Element in den Prozess eingebunden. Alleinstellungsmerkmal: Die Modellphase diente der generellen Erprobung und Evaluierung von Patenschaftsprogrammen. Hier wurde untersucht, welche personellen, finanziellen und konzeptionellen Ressourcen benötigt werden, um ein Mentoring-Projekt erfolgreich in Deutschland umzusetzen. 3. Zielgruppe/Mentees Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren, die sich einen Erwachsenen für gemeinsame Unternehmungen und freundschaftliche Gespräche an ihrer Seite wünschen oder die sich Begleitung und Unterstützung zur Entfaltung ihrer Interessen und Potenziale, zur Orientierung oder in schwierigen Lebenssituationen erhoffen. Wichtigstes Auswahlkriterium ist die Beteiligungsbereitschaft der Eltern. 17

18 Ansprache: Die meisten Kinder und Jugendlichen werden zur Teilnahme an Biffy über die Schule bzw. Sozialarbeiter durch persönliche Ansprache gewonnen. 4. Mentoren Engagierte erwachsene Menschen, die neugierig auf Jüngere sind und die Zeit und ihre Freundschaft einem Kind oder Jugendlichen schenken möchten, um an seiner Entwicklung Anteil nehmen zu können. Auswahlkriterien: polizeiliches Führungszeugnis, berufliche/persönliche Verbundenheit mit der Region, um Kontinuität der Patenschaft sicherzustellen. Qualifizierung: vorbereitendes Mentorentraining. 5. Mentoringprozess Dauer und Intensität: Richtwert ist die Gestaltung einer Beziehung über mindestens ein Jahr (möglichst mehrere Jahre) mit regelmäßigen, z.b. wöchentlichen, Treffen. Matching: Die biffy Mitarbeiter führen mit allen Interessierten Kindern bzw. Jugendlichen, deren Eltern und engagierten Erwachsenen - ausführliche Gespräche, um ihre Wünsche und ihren Hintergrund kennenzulernen. Auf Kennenlernveranstaltungen können sich Sympathien zwischen Kindern bzw. Jugendlichen, ihren Eltern und potenziellen Paten entwickeln. Supervision/Coaching: Während des gesamten Prozesses Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen, Mediation in Konfliktsituationen, sowie Begleitung der Patenschaften durch Mitarbeiter der örtlichen Agenturen. Zudem regelmäßige Austauschtreffen der Paten und Veranstaltungen für alle Beteiligten. Zur Dokumentation wurde eine standortübergreifende Erhebung zu den Patenschaften durchgeführt. Evaluation, Erfolgskontrolle, Verbleibsdaten: Im dritten Jahr der Modellphase sind im Auftrag der DKJS von der Universität Ulm die Ergebnisse und Erfahrungen der Modellphase evaluiert worden. Dazu fanden Befragungen mit den Agenturmitarbeitern, Kindern/Jugendlichen, Paten und Eltern statt. Die Ergebnisse sind auf der Website veröffentlicht. Qualitätssicherung: Regelmäßige Fallbesprechungen, dauerhafte Begleitung der Patenschaften. Link: 18

19 Die Komplizen 1. Kurzbeschreibung Initiative Rechtsform: Die Komplizen sind eine ggmbh und werden in erster Linie durch öffentliche Mittel finanziert (ESF-Projekte, Bundesagentur für Arbeit), dazu Zuwendungen von Stiftungen und Unternehmen. Ausbreitung: Augsburg, Berlin, Dresden, Hamburg, München, Stuttgart, Köln. Seit Gründung haben sie rund Schüler erreicht und 400 Tandems aus Mentoren und Mentees begründet. Vernetzung/Partner: Allianz für Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, ROCK YOUR LIFE! ggmbh, Hogan Lovells LLP, Dr. Schwarz-Schilling und Partner, Jugendsprachrohr, creaffective, SINN-Stiftung, Riverland, insgesamt rund Partnerschaften. 2. Konzept, Ansatz Ziel ist berufliche Orientierung und Persönlichkeitsentwicklung für Schüler im 10./11. Schuljahr. Kombination aus Mentoring-Netzwerk und Seminaren für Schüler im Übergang von der Schule zu Ausbildung oder Studium, die es ihnen ermöglichen, ihre beruflichen Interessen, Eignungen und Perspektiven mit professioneller Unterstützung richtig zu erkennen und auszuschöpfen. Alleinstellungsmerkmal: Dreistufiges Programm aus Theorie (Seminare/Workshops), Praxis (Besuche in Betrieben) und Reflexion. Persönlichkeitsentwicklung des Mentees steht ebenso im Fokus wie die des Mentors. Mentor profitiert von Kontakten außerhalb seines alltäglichen Umfeldes. 3. Zielgruppe/Mentees Schüler/innen der 10. oder 11. Klasse, die Teilnahme ist unabhängig von Schulform (aber vorwiegend Gymnasien, da für andere Schulformen schon großes Angebot an Förderprogrammen), schulischen Leistungen, familiärem Hintergrund oder Talenten. Ansprache: Vorstellung des Programms an Partnerschulen, danach Interessensbekundung durch die Schüler. 19

20 4. Mentoren Zwischen 25 und 39 mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fachkräfte aus allen beruflichen Bereichen, besonderes Interesse an Nachwuchskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Mentoren-Training durch professionellen Coach zur Vorbereitung auf Rolle als Mentor. Trainingsmodule sind u.a. Selbstbild/Fremdbild, Kommunikation, Sozialkompetenz und Führung. 5. Mentoringprozess Vorbereitung für Mentoren und Mentees in getrennten Seminaren. In der Regel ein 2-3 stündiges Treffen im Monat Stunden über ein Jahr. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Arbeitsplätze aller Mentoren bei organisierten Betriebsbesuchen kennenzulernen. Ergänzung durch Seminar mit professionellem Coach, in dem Mentees ihr persönliches Profil und Potential erarbeiten können. Nach dem "Komplizen-Jahr" findet eine Abschlussveranstaltung statt, zu der alle Mentoren und Mentees eingeladen werden und von ihren Erlebnissen berichten. Wissenschaftliche Begleitung durch Prof. Dieter Frey, Institut für Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Evaluation wird im Prinzip ohne externe wissenschaftliche Mitwirkung nach selbst entwickelten Kriterien durchgeführt. Mentoren werden in die Evaluation mit einbezogen. Link: 20

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