Prof. Dr. Ulrike Schildmann: Verhältnisse zwischen Geschlecht und Behinderung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Prof. Dr. Ulrike Schildmann: Verhältnisse zwischen Geschlecht und Behinderung"

Transkript

1 : technische

2 Gliederung: - Strukturen von Geschlecht Strukturen von - Theoretischer Vergleich der Strukturkategorien Geschlecht und - Wechselwirkungen zwischen Geschlecht und, empirisch betrachtet Grundlagen: - Intersektionalitätsforschung (Theorie) - DFG-Forschungsprojekt Umgang mit Heterogenität: Verhältnisse zwischen und Geschlecht in der gesamten Lebensspanne; (Empirie)

3 Geschlecht gehört zu den entscheidenden Aspekten des persönlichen Lebens, der gesellschaftlichen Verhältnisse und der Kultur. Es handelt sich um eine Arena, in der es um schwierige praktische Fragen der Gerechtigkeit, der Identität und selbst des Überlebens geht (Connell 2013, 13). Geschlecht ist ein Muster sozialer Arrangements (a.a.o., 28 f.), eine soziale Strukturkategorie, die gemeinsam mit anderen Strukturkategorien, z.b. Klasse/Schicht, Ethnizität, Alter, der Gesellschaft als soziales Ordnungsprinzip und damit als Indikator für soziale Ungleichheitslagen dient.

4 Dimensionen von Geschlecht (Connell (2012, 108 ff.): Machtverhältnisse: direkt, diskursiv, kolonisierend Produktion, Konsumtion, vergesellschaftlichte Akkumulation Emotionale Beziehungen Symbolismus, Kultur, Diskurs.

5 " als sozialer Begriff bezieht sich zum einen (1) auf einen Prozess sozialer Ausgrenzung und Segregation, hinter dem unterschiedliche ökonomische, soziale, historische und normative Interessen stehen, zum anderen (2) auf individuelle Geschichten biographischer Erschwernisse und Probleme, häufig überlagert durch (3) naturalisierende ([z.b. 'genetisches' Syndrom] oder individualisierende Ideologien, deren Bezugspunkte Abweichungen von der fiktiven Norm des mitteleuropäischen oder nordamerikanischen Menschen mittleren Lebensalters, mit guter Schulbildung, angemessenem Einkommen und männlichen Geschlechts sind" (Jantzen 2002, S. 322). In einem besonders hohen Maß "durch Prozesse der Verwundbarkeit gekennzeichnet" seien dabei Menschen mit geistiger, so Wolfgang Jantzen (2002, S. 325).

6 Theoretischer Vergleich von Geschlecht und : - Geschlecht: Soziale Gesamtheit zweier etwa gleich großer Gruppen; Ergänzung zu einem Ganzen, jedoch ungleich gebrochen - : Soziale Minderheit; negativ konnotiert; Maßstab: gesellschaftliche Normalität - Sowohl Geschlecht als auch haben ausgewiesene Körperdimensionen, die jedoch sehr unterschiedlich sind (Relevanz für Intersektionalitätsforschung!)

7 Wechselwirkungen zwischen Geschlecht und, empirisch betrachtet Rasante Dynamiken zwischen Geschlecht und (vgl. Schildmann 2013): Lebensanfang: leicht erhöhte Betroffenheit von Krankheit und gesundheitlicher Auffälligkeit bei Jungen (55 % gegenüber 45 % Mädchen), Kindergartenalter : Jungenanteil der als behindert Geltenden (Bezug sozialer Eingliederungshilfe )etwa 2/3 gegenüber 1/3 Mädchen. Schulalter: Unter den SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf ca. 2/3 Jungen, Ab Berufsausbildung soziale Benachteiligung behinderter Mädchen/Frauen vor dem Hintergrund der Strukturen der geschlechterspezifischen Arbeitsteilung einschließlich des geschlechtersegregierten Arbeitsmarktes. Auswirkungen bis ins hohe Alter..

8 Wechselwirkungen zwischen Geschlecht und, empirisch betrachtet An den Definitionen von (und an Ausgleichs-, Hilfsund Unterstützungsmaßnahmen) sind unterschiedliche politische Ressorts beteiligt: von der Gesundheitspolitik in den ersten Lebensjahren über die Bildungspolitik im Schulalter, die Arbeitsmarkt-/Wirtschaftspolitik das gesamte Erwerbsfähigkeitsalter hindurch (allerdings unter Ausblendung der Familienpolitik), die Sozialpolitik für die Fragen des großen Lebensabschnittes des Alters..

9 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Literatur Beer, Ursula (1987): Klasse Geschlecht. Feministische Gesellschaftsanalyse und Wissenschaftskritik. Bielefeld. Connell, Raewyn (2013): Gender. Wiesbaden. Ebeling, Smilla (2006): De/Konstruktion von Geschlecht und Sexualität. In: Ebeling, Smilla; Schmitz, Sigrid (Hrsg.): Geschlechterforschung und Naturwissenschaften. Wiesbaden. Hagemann-White, Carol (1993): Die Konstrukteure des Geschlechts auf frischer Tat ertappen? Methodische Konsequenzen einer theoretischen Einsicht. In: Feministische Studien 11, 2, Jantzen, Wolfgang (2002): Identitätsentwicklung und pädagogische Situation behinderter Kinder und Jugendlicher. In: Sachverständigenkommission 11. Kinder- und Jugendbericht: Gesundheit und im Leben von Kindern und Jugendlichen. Band 4. München: DJI Verlag, S Schildmann, Ulrike (2004): Geschlecht und. In: Becker, Ruth; Kortendiek, Beate (Hrsg.): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung, Wiesbaden, Schildmann, Ulrike (2011): Strukturkategorien Geschlecht, Alter,, in: Hinz, Renate / Walthes, Renate (Hrsg.): Verschiedenheit als Diskurs, Tübingen, Ulrike Schildmann (2011): Verhältnisse zwischen Geschlecht, und Alter/Lebensabschnitten als intersektionelle Forschungsperspektive, in: Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 29, Ulrike Schildmann (2012): Wechselwirkungen zwischen sozialen Ungleichheitslagen:, Geschlecht, Alter/Lebensphasen neuer Forschungskomplex an der TU Dortmund. In: VHN, 81. Jg., H. 1, Ulrike Schildmann (2013): Wechselwirkungen zwischen Geschlecht und von der frühen Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter. In: Behindertenpädagogik, 52. Jg., Heft 1, Winker,Gabriele /Degele, Nina (2009): Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten. Bielefeld. World Health Organization (WHO) (1980): International Classification of Impairment, Disability and Handicap. Genf.

Theoretische Rahmenkonzepte

Theoretische Rahmenkonzepte Soziale Ungleichheit und Gesundheit: Die Relevanz von individuellem Verhalten und gesellschaftlichen Verhältnissen Theoretische Rahmenkonzepte Medizinische Versorgung Biologische und genetische Gegebenheiten

Mehr

Integration - Inklusion Diversity

Integration - Inklusion Diversity Integration - Inklusion Diversity Was bedeutet das für die soziale Praxis? Vielfalt (an-)erkennen Fachtagung 26. März 2015 Hamburg Dr. Hubertus Schröer - Institut IQM 1 Es gibt nichts Praktischeres als

Mehr

Zur Einführung I. Zur Einführung Übersicht: Entstehung und Verortung. Gegenstand/Ziele, Entwicklung/Differenzierungen:

Zur Einführung I. Zur Einführung Übersicht: Entstehung und Verortung. Gegenstand/Ziele, Entwicklung/Differenzierungen: VO zur Feministischen Medienund Kommunikationsforschung http://www.laudenbach.at/hosted/vo-fem_geiger-voglmayr/ Zur Einführung I (Dorer/Klaus 2008, Klaus/Lünenborg 2011) Dr.in Brigitte Geiger, WS 16 Zur

Mehr

Der differenzierte Blick auch Menschen mit Behinderung sind männlich und weiblich

Der differenzierte Blick auch Menschen mit Behinderung sind männlich und weiblich Der differenzierte Blick auch Menschen mit Behinderung sind männlich und weiblich Auftaktveranstaltung Gender und Behinderung des Landschaftsverbandes Rheinland, Köln, 31.10.2007 Ulrike Schildmann: Zusammenhänge

Mehr

Psychische Gesundheit von älteren türkischen Migrantinnen und Migranten. Fidan Sahyazici Dr. Oliver Huxhold

Psychische Gesundheit von älteren türkischen Migrantinnen und Migranten. Fidan Sahyazici Dr. Oliver Huxhold Psychische Gesundheit von älteren türkischen Migrantinnen und Migranten Fidan Sahyazici Dr. Oliver Huxhold Gliederung Bedeutung Theoretischer Hintergrund Fragestellungen Hypothesen Methode Ergebnisse Interpretation/Diskussion

Mehr

Julia Campello Lena Schwarzer Florian Leckel

Julia Campello Lena Schwarzer Florian Leckel Konstruktivistische Wende und die Kritik am Sozialisationskonzept in der Geschlechterforschung: Wider des geschlechtsspezifischen Sozialisationskonzepts? Instiut fur Soziologie So Se 2009 Ubung Jenseits

Mehr

Zusammenhänge zwischen Behinderung und Geschlecht

Zusammenhänge zwischen Behinderung und Geschlecht Gliederung Einleitung Zum Verhältnis zwischen Behinderung und Gender Mainstreaming in Behindertenpolitik und praktischer Arbeit mit behinderten Menschen Diskussion Schildmann, Ulrike: Die politische Berichterstattung

Mehr

Behinderung Geschlecht Soziale Ungleichheit Intersektionelle Perspektiven

Behinderung Geschlecht Soziale Ungleichheit Intersektionelle Perspektiven Aus: Monika Windisch Behinderung Geschlecht Soziale Ungleichheit Intersektionelle Perspektiven Oktober 2014, 232 Seiten, kart., zahlr. Abb., 29,99, ISBN 978-3-8376-2663-6 Politische und theoretische Auseinandersetzungen

Mehr

Kritische Männlichkeitsforschung Dozent: Dr. Patrick Ehnis

Kritische Männlichkeitsforschung Dozent: Dr. Patrick Ehnis Kritische Männlichkeitsforschung Dozent: Dr. Patrick Ehnis Seminarinhalt Nicht jedes wissenschaftliche Schreiben über Männer ist kritische Männlichkeitsforschung. Im Gegenteil: Ausgangspunkt einer feministischen

Mehr

Arbeitsmarktsoziologie

Arbeitsmarktsoziologie Martin Abraham Thomas Hinz (Hrsg.) Arbeitsmarktsoziologie Probleme, Theorien, empirische Befunde VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Inhalt 1. Wozu Arbeitsmarktsoziologie? 11 Martin Abraham und Thomas Hinz

Mehr

«Geistige Behinderung» Annäherungen an die Fremdheit eines Phänomens

«Geistige Behinderung» Annäherungen an die Fremdheit eines Phänomens TAGUNGSREIHE «BEDÜRFNISGERECHTE MEDIZINISCHE VERSORGUNG FÜR ALLE» BEHINDERTE MEDIZIN?! «Geistige Behinderung» Annäherungen an die Fremdheit eines Phänomens Bern, 1. September 2012 Prof. Dr. Barbara Jeltsch

Mehr

II. Geschlecht im Feld der frühen Kindheit Forschungen zu Geschlecht im frühpädagogischen Kontext Die Rolle von Geschlecht in den

II. Geschlecht im Feld der frühen Kindheit Forschungen zu Geschlecht im frühpädagogischen Kontext Die Rolle von Geschlecht in den Inhalt Einleitung... 11 A. Theorie- und empiriebasierte Annäherungen an den Forschungsgegenstand Geschlecht... 23 I. Erkenntnistheoretische Annahmen der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung...

Mehr

Kein Ass kein Trumpf kein Heimspiel?

Kein Ass kein Trumpf kein Heimspiel? Kein Ass kein Trumpf kein Heimspiel? Eine handlungsstrategische Perspektive auf marginalisierte Gruppen in Organisationen ANNA.MUCHA@WISO.UNI-HAMBURG.DE Entwurf der Organisation als soziales Feld Verknüpfung

Mehr

Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Fachtagung 17.09.2008, Luzern Alles too much! Stress, Psychische Gesundheit, Früherkennung und Frühintervention in Schulen Barbara Fäh, Hochschule für

Mehr

Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung

Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung Ernst-Ulrich Huster Jürgen Boeckh Hildegard Mogge-Grotjahn (Hrsg.) Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 4y Springer VS Inhalt Vorwort 9 Kapitel I - Einleitung

Mehr

Krankheitsbilder und Behinderungen Geistige Behinderung

Krankheitsbilder und Behinderungen Geistige Behinderung 1. Mögliche Ursachen einer geistigen Behinderung sind: Missbrauch von Suchtmitteln (Alkohol, Drogen, Tabletten) vor und während der Schwangerschaft, Einnahme von Medikamenten, schwere gesundheitliche Probleme

Mehr

Abstract zum Dissertationsvorhaben. Arbeitstitel Intersektionelle Perspektiven auf Behinderung und Migration

Abstract zum Dissertationsvorhaben. Arbeitstitel Intersektionelle Perspektiven auf Behinderung und Migration Abstract zum Dissertationsvorhaben Arbeitstitel Intersektionelle Perspektiven auf Behinderung und Migration Chantal Hinni Universität Freiburg, Schweiz Departement für Sonderpädagogik 1 Da es nun mit der

Mehr

Was tun für mehr Teilhabe und Inklusion sowie gegen Barrieren und Diskriminierung in ausgewählten Einrichtungen von Sozialer Arbeit und Bildung?

Was tun für mehr Teilhabe und Inklusion sowie gegen Barrieren und Diskriminierung in ausgewählten Einrichtungen von Sozialer Arbeit und Bildung? Was tun für mehr Teilhabe und Inklusion sowie gegen Barrieren und Diskriminierung in ausgewählten Einrichtungen von Sozialer Arbeit und Bildung? Projektkonzeption Prof. Dr. Claus Melter Projektemarkt 2014

Mehr

Handbuch Kinderwelten

Handbuch Kinderwelten (Hrsg.) Handbuch Kinderwelten Vielfalt als Chance - Grundlagen einer vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung HERDER FREIBURG BASEL WIEN Vorwort 1 Gleichheit und Differenz im Kindergarten - eine lange

Mehr

Hannelore Faulstich-Wieland (Hg.) Abschied von der Koedukation?

Hannelore Faulstich-Wieland (Hg.) Abschied von der Koedukation? Hannelore Faulstich-Wieland (Hg.) Abschied von der Koedukation? Inhalt Hannelore Faulstich-Wieland Einleitung: Koedukation - ein erledigtes Thema? 7 1. Problemaufriß 7 2. Zur Bildungsgeschichte von Mädchen

Mehr

Chancengleichheit in der frühkindlichen Bildung

Chancengleichheit in der frühkindlichen Bildung Chancengleichheit in der frühkindlichen Bildung Vortrag auf der Tagung der Stadt Freiburg Gender und Diversity mehr Bildungschancen für alle? Karin Eble, Dipl. Pädagogin 9. Februar 2010 1 Gliederung Das

Mehr

Globalisierung und soziale Ungleichheit. Einführung in das Thema

Globalisierung und soziale Ungleichheit. Einführung in das Thema Globalisierung und soziale Ungleichheit Einführung in das Thema Gliederung 1. Was verbinden Soziologen mit dem Begriff Globalisierung? 2. Gliederung des Seminars 3. Teilnahmevoraussetzungen 4. Leistungsnachweise

Mehr

11. Stunde: Richtig Zitieren

11. Stunde: Richtig Zitieren 11. Stunde: Richtig Zitieren Wie, Wo, Wann und Warum eigentlich...? Martin Beyer / Tim Schure 04.02.11 Richtig Zitieren 1 Wo sind wir? Orientierung Orientierung (Einarbeiten (Einarbeiten ins ins Thema,

Mehr

IFW Symposium Inklusion oder Illusion?!

IFW Symposium Inklusion oder Illusion?! Vortrag zum IFW Symposium oder Illusion?! Freitag, 21.03.2014 17:00 19:00 Uhr Annika Bohn Sozialwissenschaftlerin M.A. Annika Bohn 26 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer Tochter Sozialwissenschaftlerin

Mehr

Regionale Ungleichheit bei der Kostenübernahme von Verhütung

Regionale Ungleichheit bei der Kostenübernahme von Verhütung Dr. Ines Thonke Regionale Ungleichheit bei der Kostenübernahme von Verhütung Literatur / Quellen: Bury, Carola, Verhütung für junge Frauen in Zeiten von Hartz IV: praktisch nur theoretisch. In: Yvonne

Mehr

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen! Workshop anlässlich der Fachtagung Inklusion gemeinsam gestalten! Inklusion im Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung Am Donnertag, den 8. März 2012 13:30 15:30 Uhr Fachhochschule

Mehr

Lesben im Alter- Lebenssituationen und strukturelle Herausforderungen

Lesben im Alter- Lebenssituationen und strukturelle Herausforderungen Lesben im Alter- Lebenssituationen und strukturelle Herausforderungen Diversität im Gesundheitsbereich: Wegweiser zur Gesundheitsversorgung für LGBTI Personen Parlament Wien, 07. November 2016 Univ. Ass.

Mehr

Geschlechtersozialisation und schulische Gewalt

Geschlechtersozialisation und schulische Gewalt Ulrike Popp Geschlechtersozialisation und schulische Gewalt Geschlechtstypische Ausdrucksformen und konflikthafte Interaktionen von Schiilerinnen und ScMlern Juventa Verlag Weinheim und Miinchen 2002 Inhalt

Mehr

Geschlecht- Intersektionalität - Diversität: Eine Einführung zur Relevanz von Gender

Geschlecht- Intersektionalität - Diversität: Eine Einführung zur Relevanz von Gender Wintersemester 2012/2013 Ringvorlesung "Why gender matters Ein Queerschnitt durch die CAU" 23.10. 2012 Geschlecht- Intersektionalität - Diversität: Eine Einführung zur Relevanz von Gender Prof. Dr. Uta

Mehr

Peter Bartelheimer Zur Einführung: Mehr Wohlfahrt ungleicher verteilt Wo entstehen geschlossene Gesellschaften

Peter Bartelheimer Zur Einführung: Mehr Wohlfahrt ungleicher verteilt Wo entstehen geschlossene Gesellschaften Peter Bartelheimer Zur Einführung: Mehr Wohlfahrt ungleicher verteilt Wo entstehen geschlossene Gesellschaften 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie Bamberg, 26. bis 30. September 2016

Mehr

Jungen: Die neuen Bildungsverlierer?

Jungen: Die neuen Bildungsverlierer? Robert Baar, Dipl. Päd. Pädagogische Hochschule Heidelberg Jungen: Die neuen Bildungsverlierer? Ein Beitrag zum Thema Geschlechtergerechte Schule Frauen und Männer sind verschieden. Frauen und Männer passen

Mehr

Gutes Aufwachsen braucht gute Partnerschaften. 15. Offenes Forum Familie

Gutes Aufwachsen braucht gute Partnerschaften. 15. Offenes Forum Familie Gutes Aufwachsen braucht gute Partnerschaften. 15. Offenes Forum Familie Forum 2: Elternsein in Deutschland Nürnberg, 23. Februar 2016 Dr. Katherine Bird, Wolfgang Hübner Gliederung 1. Einleitung 2. Theoretischer

Mehr

Diversity-Kompetenz in sozialen Berufen

Diversity-Kompetenz in sozialen Berufen Diversity-Kompetenz in sozialen Berufen Caritas Bildungszentrum in Stuttgart am 14. - 15.10.2015 Ziele der Fortbildung 1) Hintergrundinformation über Theorie und Praxis von Diversity 2) Begriffsdifferenzierung

Mehr

Diskutieren Sie aufbauend auf Lothar Krappmanns Überlegungen die Frage, was es heißen kann, aus soziologischer Perspektive Identität zu thematisieren?

Diskutieren Sie aufbauend auf Lothar Krappmanns Überlegungen die Frage, was es heißen kann, aus soziologischer Perspektive Identität zu thematisieren? Geisteswissenschaft Anonym Diskutieren Sie aufbauend auf Lothar Krappmanns Überlegungen die Frage, was es heißen kann, aus soziologischer Perspektive Identität zu thematisieren? Essay Friedrich-Schiller-Universität

Mehr

Armut, Niedrigeinkommen und Unterversorgung in der Bundesrepublik Deutschland

Armut, Niedrigeinkommen und Unterversorgung in der Bundesrepublik Deutschland Richard Hauser, Helga Cremer-Schäfer, Udo Nouvertne Armut, Niedrigeinkommen und Unterversorgung in der Bundesrepublik Deutschland Bestandsaufnahme und sozialpolitische Perspektiven Campus Verlag Frankfurt/New

Mehr

Wirtschaft, Arbeit, Sozialpolitik. Brennpunkte der Wirtschaftsethik. Institut für Christliche Sozialwissenschaften Universität Münster

Wirtschaft, Arbeit, Sozialpolitik. Brennpunkte der Wirtschaftsethik. Institut für Christliche Sozialwissenschaften Universität Münster Wirtschaft, Arbeit, Sozialpolitik. Brennpunkte der Wirtschaftsethik Armut in einem reichen Land: Probleme der Definition Drei Zugangsweisen zur Armut: - Bekämpfte Armut (Sozialhilfebezug Hilfe zum Lebensunterhalt)

Mehr

Werteorientierung, Religiosität, Identität und die psychische Gesundheit Jugendlicher

Werteorientierung, Religiosität, Identität und die psychische Gesundheit Jugendlicher Praktische Theologie heute Bd 126 Werteorientierung, Religiosität, Identität und die psychische Gesundheit Jugendlicher Bearbeitet von Christoph Käppler, Christoph Morgenthaler, Albert Gerhards, Gottfried

Mehr

Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler erklären komplexe erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3)

Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler erklären komplexe erziehungswissenschaftliche Phänomene (SK 3) Konkretisiertes Curriculum swissenschaft in der Q1 1. Halbjahr: Q1 Konkretisiertes Unterrichtsvorhaben I Thema: Lust und Frust Eine pädagogische Sicht auf Modelle psychosexueller und psychosozialer Entwicklung:

Mehr

Globalisierung und soziale Ungleichheit. Einführung in das Thema

Globalisierung und soziale Ungleichheit. Einführung in das Thema Globalisierung und soziale Ungleichheit Einführung in das Thema Gliederung 1. Was verbinden Soziologen mit dem Begriff Globalisierung? 2. Gliederung des Seminars 3. Teilnahmevoraussetzungen 4. Leistungsnachweise

Mehr

Andreas Mielck. Gliederung Einführung Methodische Ansätze Empirische Studien in München Zusammenfassung und Ausblick

Andreas Mielck. Gliederung Einführung Methodische Ansätze Empirische Studien in München Zusammenfassung und Ausblick Helmholtz Zentrum München Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen Andreas Mielck Umwelt-Gerechtigkeit: Methodische Ansätze und praktische Anwendung in der Münchner APUG-Region

Mehr

Segregation und Raumeinheit

Segregation und Raumeinheit 1. Teil: Theoretischer Hintergrund Hartmut Häußermann Professor für Stadt- und Regionalsoziologie an der HU Berlin http://www2.hu-berlin.de/stadtsoz/ Segregation und Raumeinheit Unterschicht Mittelschicht

Mehr

Regelstudien- und Prüfungsplan des Bachelor-Studiengangs Angewandte Kindheitswissenschaften

Regelstudien- und Prüfungsplan des Bachelor-Studiengangs Angewandte Kindheitswissenschaften Regelstudien- und Prüfungsplan des Bachelor-Studiengangs Angewandte Kindheitswissenschaften Nr. Pflichtmodule 1. Semester 2. Semester Summe 1.1 Zugang zum Studium der Kindheitswissenschaften (WP 3 aus

Mehr

Psychosoziale Gesundheit

Psychosoziale Gesundheit Psychosoziale Gesundheit Susanne Borkowski (MSW) KinderStärken e.v. WHO-Definition von Gesundheit Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein

Mehr

WS 15/16 VORLESUNGSVERZEICHNIS GENDER UND DIVERSITÄT

WS 15/16 VORLESUNGSVERZEICHNIS GENDER UND DIVERSITÄT WS 15/16 VORLESUNGSVERZEICHNIS GENDER UND DIVERSITÄT 1 FAKULTÄT ERZIEHUNGSWISSENSCHAFTEN, PSYCHOLOGIE UND SOZIOLOGIE 2 Fakultät Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie Cornelia Hippmann Frauen

Mehr

Workshop F. 6, Impulsfachtagung Hannover Karen Ling

Workshop F. 6, Impulsfachtagung Hannover Karen Ling Workshop F. 6, Impulsfachtagung Hannover Karen Ling Unterstützungsmöglichkeiten der Identitätsentwicklung bei nicht- oder kaumsprechenden Kindern und Jugendlichen Workshopstruktur 1. Was ist Identität?

Mehr

Zur Einführung II: Perspektiven und Orientierungen. Gleichheit, Differenz, De/Konstruktion. Gleichheit vs. Differenz

Zur Einführung II: Perspektiven und Orientierungen. Gleichheit, Differenz, De/Konstruktion. Gleichheit vs. Differenz VO zur Feministischen Medien- und Kommunikationsforschung http://www.laudenbach.at/hosted/vo-fem_geiger-voglmayr/ Zur Einführung II: Perspektiven und Orientierungen (Dorer/Klaus 2008; Klaus/Lünenborg 2011)

Mehr

Genderkompetenz und Genderexpertise von EvaluatorInnen Profile für die beiden Kompetenzebenen nach Kompetenzbereichen

Genderkompetenz und Genderexpertise von EvaluatorInnen Profile für die beiden Kompetenzebenen nach Kompetenzbereichen Profile für die beiden Kompetenzebenen nach Kompetenzbereichen Revidierte Fassung (Version 4) nach dem Frühjahrsworkshop des AK GM am 10.06.2016 (Zur Genese des Dokuments siehe Anhang) Maria Gutknecht-Gmeiner,

Mehr

Behinderung neu denken!

Behinderung neu denken! Behinderung neu denken! Zur Bedeutung der Behindertenrechtskonvention (Foto: Rosemarie König) Impulsreferat auf der 2. Fachtagung Gemeinsam zu einem Bayerischen Aktionsplan München, 21. Mai 2012 von Dr.

Mehr

Gerechtigkeit in Partnerschaften

Gerechtigkeit in Partnerschaften Gerechtigkeit in Partnerschaften Distributive Gerechtigkeit Gliederung Grundlagen der Equity-Theorie Merkmale intimer Beziehungen Matching-Hypothese Messmethoden und probleme Empirische Überprüfung Aufteilung

Mehr

Gender Mainstreaming in der Gesundheitsförderung

Gender Mainstreaming in der Gesundheitsförderung Gender Mainstreaming in der Gesundheitsförderung Präsentation auf der 3. Fachkonferenz des Kommunalen Netzwerkes für Arbeitsmarktintegration und Gesundheitsförderung am 29. November 2007 in Frankfurt am

Mehr

Inklusion bei Behinderung

Inklusion bei Behinderung Tagungsband zum Workshop der Fachgruppe Inklusion bei Behinderung am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht und des rehabilitationssoziologischen Lehrstuhls von Frau Prof.

Mehr

Modulhandbuch Master Politikwissenschaft (Nebenfach) Vertiefungsmodul: Politische Systeme, MA Politikwissenschaft (Nebenfach)

Modulhandbuch Master Politikwissenschaft (Nebenfach) Vertiefungsmodul: Politische Systeme, MA Politikwissenschaft (Nebenfach) Modulhandbuch Master Politikwissenschaft Modulübersicht: Vertiefungsmodul: Politische Systeme Vertiefungsmodul: Politische Ökonomie Vertiefungsmodul: Politische Theorie und Ideengeschichte Vertiefungsmodul:

Mehr

Teil I: Theorien und Konzepte

Teil I: Theorien und Konzepte Teil I: Theorien und Konzepte tersektionalität werden diese»achsen der Differenz«(Knapp/Wetterer 2003) theoretisch und empirisch in der Geschlechterforschung thematisiert. Dabei kann das Geschlecht die

Mehr

Jh. Kriminologie II WS Page 1

Jh. Kriminologie II WS Page 1 Entwicklung tödlicher Gewalt (Tötungsdeliktsraten) in 7 Regionen (West)Europas (England, Belgien, Niederlande, Deutschland, Schweiz, Schweden, Italien) 30 25 Quelle: Eisner, M.: Langfristige Gewaltentwicklung:

Mehr

Inhaltsverzeichnis 1 Ausgangspunkte und Ziele der Untersuchung, 1.1 Rahmenbedingungen der Untersuchung _ 1.2 Das Forschungsvorhaben 1.3 Pädagogische Arbeit im Kontext beruflicher Rehabilitation, 1.4 Zur

Mehr

Stabilität und Veränderung psychologischer Aspekte im höheren Erwachsenenalter. Dr. Stefanie Becker

Stabilität und Veränderung psychologischer Aspekte im höheren Erwachsenenalter. Dr. Stefanie Becker Stabilität und Veränderung psychologischer Aspekte im höheren Erwachsenenalter Dr. Stefanie Becker Stiftungsgastdozentur der Universität des 3. Lebensalters, Frankfurt, im Sommersemester 2007 Themen der

Mehr

Ein Weiterbildungskonzept für (Nachwuchs-)Führungskräfte in einem mittelständischen Unternehmen

Ein Weiterbildungskonzept für (Nachwuchs-)Führungskräfte in einem mittelständischen Unternehmen Wirtschaft Imke Krome Ein Weiterbildungskonzept für (Nachwuchs-)Führungskräfte in einem mittelständischen Unternehmen Am Beispiel der X GmbH & Co. KG Diplomarbeit Fachhochschule Osnabrück University of

Mehr

WAS BEINHALTET GRUNDBILDUNG IM BEREICH FINANZIELLE GRUNDBILDUNG?

WAS BEINHALTET GRUNDBILDUNG IM BEREICH FINANZIELLE GRUNDBILDUNG? Monika Tröster WAS BEINHALTET GRUNDBILDUNG IM BEREICH FINANZIELLE GRUNDBILDUNG? FACHTAGUNG GRUNDBILDUNG: DEFINITION THEMENFELDER ZIELGRUPPEN? DER VERSUCH EINER BEGRIFFSBESTIMMUNG Berlin, 20. April 2016

Mehr

Definition von Behinderung

Definition von Behinderung Definition von Die Teilnehmenden erarbeiten selbst Definitionen von und lernen Definitionen von Gruppen und Institutionen kennen. Ziele Die Teilnehmer_innen denken darüber nach, was sie selbst unter verstehen.

Mehr

Zu den Vorstellung von einem guten Leben bei Heranwachsenden im Rahmen der Hilfen zur Erziehung

Zu den Vorstellung von einem guten Leben bei Heranwachsenden im Rahmen der Hilfen zur Erziehung Zu den Vorstellung von einem guten Leben bei Heranwachsenden im Rahmen der Hilfen zur Erziehung Forschungskolloquium Erziehungshilfen am 06/07.03.2015 Promotionsvorhaben von Eva Marr (Dipl.-Soz.Päd. (FH),

Mehr

Jugendalter: Romantische Beziehungen. Referat: Entwicklungspsychologie Dozentin: Ruth von Brachel Referentinnen: Janne,, Christina, Katrin

Jugendalter: Romantische Beziehungen. Referat: Entwicklungspsychologie Dozentin: Ruth von Brachel Referentinnen: Janne,, Christina, Katrin Jugendalter: Romantische Beziehungen Referat: Entwicklungspsychologie Dozentin: Ruth von Brachel Referentinnen: Janne,, Christina, Katrin Gliederung Theoretischer Hintergrund 1. Studie 2 aufeinander aufbauende

Mehr

Sprache und Verständigung Workshop Leichte Sprache Hochschule Wismar

Sprache und Verständigung Workshop Leichte Sprache Hochschule Wismar Sprache und Verständigung Workshop Leichte Sprache Hochschule Wismar 07.11.2014 Prof. Dr. Anton Hahne www.antonhahne.de www.hs-wismar.de 2 Gliederung Missverständnisse Inklusion und Sprache Sprachvarianten

Mehr

Was ist Segregation?

Was ist Segregation? Was ist Segregation? Plan Dimensionen der Segregation Definition, Kriterien, Erkenntnisinteressen Struktur, Ausmaß und Entwicklungstendenzen Welche Auswirkungen? Segregation und regionale Disparitäten

Mehr

Rechtsextremismus und Kindheit - Bedingungen und Prävention

Rechtsextremismus und Kindheit - Bedingungen und Prävention Ringvorlesung Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit Spurensuche in Geschichte und Gegenwart Universität Erfurt/Fachhochschule Erfurt - Wintersemester 2012/13 Rechtsextremismus und Kindheit

Mehr

Stillen. Die politische Bedeutung des Privaten

Stillen. Die politische Bedeutung des Privaten Stillen. Die politische Bedeutung des Privaten Prof. Dr. Jana Rückert-John & Milan Schmidt Geschlechterdimensionen in der Ernährung des Kleinkindes, 17. Juni 2016, gffz Frankfurt Stillen Was ist der Fall?

Mehr

Rechtsextremismus und Geschlecht

Rechtsextremismus und Geschlecht SUB Hamburg A2007/ 557 Rechtsextremismus und Geschlecht Politische Selbstverortung weiblicher Auszubildender Esther Burkert Centaurus Verlag Herbolzheim 2006 Inhaltsverzeichnis 1 EINFÜHRUNG 1 2.1 RECHTSEXTREMISMUS

Mehr

Nun sag, wie hast Du s mit der Religion? Die Rolle der Religionen in der Medizinethik: Perspektiven der Medizinethik

Nun sag, wie hast Du s mit der Religion? Die Rolle der Religionen in der Medizinethik: Perspektiven der Medizinethik Nun sag, wie hast Du s mit der Religion? Die Rolle der Religionen in der Medizinethik: Perspektiven der Medizinethik Dr. Julia Inthorn Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin

Mehr

Innere Differenzierung im Mathematikunterricht

Innere Differenzierung im Mathematikunterricht Innere Differenzierung im Mathematikunterricht Analysen aus TIMSS 2007 Mag. Ursula Schwantner/BIFIE Innere Differenzierung im Mathematikunterricht Innere Differenzierung als nationale Zusatzerhebung bei

Mehr

Qualifikationsphase I Grundkurs

Qualifikationsphase I Grundkurs Qualifikationsphase I Grundkurs Inhaltsfeld 3: Entwicklung und In diesem Inhaltsfeld geht es um die Interdependenz von Entwicklung,. Ergebnisse von Nachbarwissenschaften sind unter dem Gesichtspunkt der

Mehr

1 Der Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht: Anlass, Ziele und Hoffnungen 13

1 Der Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht: Anlass, Ziele und Hoffnungen 13 5 Inhaltsverzeichnis 1 Der Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht: Anlass, Ziele und Hoffnungen 13 1.1 Warum der Kinder- und Jugendsportbericht erstellt wurde 13 1.2 Was der Kinder- und Jugendsportbericht

Mehr

Was fördert die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen? Zwischenergebnisse der COCON-Studie

Was fördert die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen? Zwischenergebnisse der COCON-Studie Was fördert die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen? Zwischenergebnisse der COCON-Studie Die Jugend oft negative Schlagzeilen NZZ; NZZ; «Krassheit der Jugend» Weltwoche 37/04 Die Forschung

Mehr

Hartmut Kasten. Geschwister. Vorbilder Rivalen Vertraute. 5. Auflage. Mit 15 Abbildungen. Ernst Reinhardt Verlag München Basel

Hartmut Kasten. Geschwister. Vorbilder Rivalen Vertraute. 5. Auflage. Mit 15 Abbildungen. Ernst Reinhardt Verlag München Basel Hartmut Kasten Geschwister Vorbilder Rivalen Vertraute 5. Auflage Mit 15 Abbildungen Ernst Reinhardt Verlag München Basel Inhaltsverzeichnis 1 Was ist das Interessante an Geschwistern? 11 Geschwister in

Mehr

Lebensphase Alter. Gertrud M. Backes, Wolfgang Clemens. Eine Einflihrung in die sozialwissenschaftliche Alternsforschung

Lebensphase Alter. Gertrud M. Backes, Wolfgang Clemens. Eine Einflihrung in die sozialwissenschaftliche Alternsforschung Gertrud M. Backes, Wolfgang Clemens Lebensphase Alter Eine Einflihrung in die sozialwissenschaftliche Alternsforschung 3., iiberarbeitete Auflage 2008 Juventa Verlag Weinheim und Miinchen Inhalt 1. Einleitung

Mehr

Die UN-Konvention und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein Inklusion MSGWG

Die UN-Konvention und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein Inklusion MSGWG Die UN-Konvention und deren Umsetzung in Schleswig-Holstein Inklusion MSGWG 5.12.2014 Inklusion Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ca. 1 Mrd. Menschen sind behindert; dies entspricht etwa 15

Mehr

Urbane (Un-)Gerechtigkeit - Die soziale Lage in Wien

Urbane (Un-)Gerechtigkeit - Die soziale Lage in Wien Gerechtigkeit - Instrumente für eine gerechte Stadt Urbane (Un-)Gerechtigkeit - Die soziale Lage in Wien 12. Juni 2014 DSA Peter Stanzl, MAS Folie 1 Ausgangspunkt Was ist unter (sozialer) Gerechtigkeit

Mehr

Herzlich willkommen an der Universität Zürich

Herzlich willkommen an der Universität Zürich Herzlich willkommen an der Universität Zürich Präsentation des Kinder und Jugendsurvey COCON COCON Zielsetzung und Bedeutung Prof. Dr. Marlis Buchmann Professorin für Soziologie Universität Zürich, Geschäftsführende

Mehr

Alfred Schütz und Karl Mannheim - Ein Vergleich zweier wissenschaftlicher Perspektiven

Alfred Schütz und Karl Mannheim - Ein Vergleich zweier wissenschaftlicher Perspektiven Geisteswissenschaft Alfred Schütz und Karl Mannheim - Ein Vergleich zweier wissenschaftlicher Perspektiven Studienarbeit Hausarbeit im an der TU-Berlin Alfred Schütz und Karl Mannheim Ein Vergleich zweier

Mehr

Kämpfe um soziale Ungleichheit

Kämpfe um soziale Ungleichheit Eva Barlösius Kämpfe um soziale Ungleichheit Machttheoretische Perspektiven A2005/1341 VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Vorwort 9 1 Ungleichheitstheorien und Sozialstrukturanaiyse - eine Einführung 11

Mehr

Facetten der Globalisierung

Facetten der Globalisierung Johannes Kessler Christian Steiner (Hrsg.) Facetten der Globalisierung Zwischen Ökonomie, Politik und Kultur VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 11 Tabellenverzeichnis

Mehr

Charlotte Röhner. Kinder zwischen Selbstsozialisation und Pädagogik

Charlotte Röhner. Kinder zwischen Selbstsozialisation und Pädagogik Charlotte Röhner Kinder zwischen Selbstsozialisation und Pädagogik Leske + Budrich, Opladen 2003 Inhaltsverzeichnis Einleitung 11 1 Die reformpädagogische Konstruktion des Kindes und die kinderwissenschaftliche

Mehr

Migrant + Männlich = Gewalttätig? Mythen, Erkenntnisse und Konsequenzen für die Gewaltprävention

Migrant + Männlich = Gewalttätig? Mythen, Erkenntnisse und Konsequenzen für die Gewaltprävention Migrant + Männlich = Gewalttätig? Mythen, Erkenntnisse und Konsequenzen für die Gewaltprävention Dr. Paul Scheibelhofer Vortrag bei: Landtagsenquete zu Gewaltprävention Innsbruck, 18. Juni 2015 www.wecansingapore.com/the-fight-for-all

Mehr

Vorlesung Sozialisation Biografie Lebenslauf. Habitus - Kulturelles Kapital Bildungschancen

Vorlesung Sozialisation Biografie Lebenslauf. Habitus - Kulturelles Kapital Bildungschancen Sommersemester 2007 mittwochs 16.00 bis 18.00 Uhr Blauer Hörsaal Vorlesung Sozialisation Biografie Lebenslauf Habitus - Kulturelles Kapital Bildungschancen Pierre Bourdieu Französischer Soziologe 1.8.1930-23.1.2002

Mehr

Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendarbeit...

Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendarbeit... Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendarbeit... Zur Erinnerung: GM bedeutet in der Kinder- und Jugendhilfe bedeutet...... grundsätzlich danach zu fragen, wie sich Maßnahmen und Gesetzesvorhaben

Mehr

Thema 7. Gesundheit und soziale Ungleichheit. 13. Juni Verschiedene Formen von Ungleichheit. Unterscheiden:

Thema 7. Gesundheit und soziale Ungleichheit. 13. Juni Verschiedene Formen von Ungleichheit. Unterscheiden: Thema 7 Gesundheit und soziale Ungleichheit 13. Juni 2005 Verschiedene Formen von Ungleichheit Unterscheiden: weithin akzeptierte Ungleichheiten (z.b.: genetische Ausstattung, Lebensstile) als problematisch

Mehr

Behinderung und Migration

Behinderung und Migration Behinderung und Migration Gudrun Wansing Manuela Westphal (Hrsg.) Behinderung und Migration Inklusion, Diversität, Intersektionalität Herausgeber Prof. Dr. Gudrun Wansing Prof. Dr. Manuela Westphal Universität

Mehr

Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes vom

Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes vom Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes vom 20.04.2016 zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts GKV-Spitzenverband Reinhardtstraße 28, 10117 Berlin Telefon 030

Mehr

Gesundheitliche Auswirkungen von Armut

Gesundheitliche Auswirkungen von Armut 1 116. Deutscher Ärztetag 2013 Gesundheitliche Auswirkungen von Armut Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Mehr

Entwicklung von Kindern allein erziehender Eltern -

Entwicklung von Kindern allein erziehender Eltern - Entwicklung von Kindern allein erziehender Eltern - Ergebnisse der Berliner Einschulungsuntersuchungen S. Bettge, S. Oberwöhrmann, S. Hermann & G. Meinlschmidt Arbeitskreis Kind und Familie, Gesundheit

Mehr

Dr. Daniela Schiek Universität Duisburg-Essen

Dr. Daniela Schiek Universität Duisburg-Essen Männer sollen anders sein als Frauen. Wie zielführend ist geschlechtersensible Gesundheitskommunikation? Dr. Daniela Schiek Universität Duisburg-Essen "Eine Frage des Geschlechts? Gesundheitskommunikation

Mehr

Soziale Beziehungen & Gesellschaft - Proseminar Sommersemester

Soziale Beziehungen & Gesellschaft - Proseminar Sommersemester Soziale Beziehungen & Gesellschaft - Proseminar Sommersemester 2005 - I. Theoretische Einführung Zum Verhältnis von Gesellschaft und Individuum Gesellschaft Individuum >> 3 Gesellschaft als Aggregation

Mehr

Impulsreferat: Umwelt & Gerechtigkeit in Deutschland Reflektion aktueller Diskurse

Impulsreferat: Umwelt & Gerechtigkeit in Deutschland Reflektion aktueller Diskurse Impulsreferat: Umwelt & Gerechtigkeit in Deutschland Reflektion aktueller Diskurse Konzeptionelle Ansätze zur Verbindung aktueller Diskurse im Bereich Umwelt und Gesundheit unter Umweltgerechtigkeitsaspekten

Mehr

Gender und Diversity im Gesundheitsmanagement

Gender und Diversity im Gesundheitsmanagement Gender und Diversity im Gesundheitsmanagement Mitbestimmt geht s mir besser! Seite 1 Leitlinien für Gender und Diversity im Gesundheitsmanagement Beteiligung: Marginalisierten Gruppen eine Stimme geben!

Mehr

Kulturspezifische Behinderungsbilder - ein Überblick. Wiltrud Wystrychowski, Diplom-Psychologin

Kulturspezifische Behinderungsbilder - ein Überblick. Wiltrud Wystrychowski, Diplom-Psychologin Kulturspezifische Behinderungsbilder - ein Überblick Wiltrud Wystrychowski, Diplom-Psychologin Weltweit leben 650 Mill. Menschen mit einer Behinderung UN-Konvention 2006 fordert Inklusion gleichberechtigte

Mehr

Soziologisches Institut, Lehrstuhl Prof. Dr. Jörg Rössel FS Proseminar zur soziologischen Forschung:

Soziologisches Institut, Lehrstuhl Prof. Dr. Jörg Rössel FS Proseminar zur soziologischen Forschung: Soziologisches Institut, Lehrstuhl Prof. Dr. Jörg Rössel FS 2010 Proseminar zur soziologischen Forschung: Empirische Sozialstrukturanalyse Soziologisches Institut, Lehrstuhl Prof. Dr. Jörg Rössel FS 2010

Mehr

Allgemeine Pädagogik

Allgemeine Pädagogik Margit Stein Allgemeine Pädagogik 2., überarbeitete Auflage Mit 14 Abbildungen und 25 Tabellen Mit 56 Übungsaufgaben Ernst Reinhardt Verlag München Basel Prof. Dr. phil. habil. Margit Stein, Dipl-Psych.,

Mehr

Ausschnitte, Eindrücke und Reflexionen für Interessierte

Ausschnitte, Eindrücke und Reflexionen für Interessierte Ausschnitte, Eindrücke und Reflexionen für Interessierte Dokumentation der Workshopreihe FemGem Feministische Frauenarbeit im Spiegel neuer Bewegungen Jänner 2008 Juni 2008 Graz Jänner Juni 2008 1 Ausschreibung

Mehr

Armut Geschlecht Behinderung 1

Armut Geschlecht Behinderung 1 Armut Geschlecht Behinderung 145 Ulrike Schildmann Armut Geschlecht Behinderung 1 Einleitung Geschlecht und Behinderung sind neben dem Alter zwei zentrale gesellschaftliche Strukturkategorien, die vor

Mehr

Allgemeine Soziologie

Allgemeine Soziologie Allgemeine Soziologie Modul Kulturen und Gesellschaften Modul Kulturen und Gesellschaften Bedient von Soziologie und Ethnologie Professuren: Martin Endreß Julia Reuter Michael Schönhuth Allgemeine Soziologie

Mehr

Gerd Hansen (Autor) Konstruktivistische Didaktik für den Unterricht mit körperlich und motorisch beeinträchtigten Schülern

Gerd Hansen (Autor) Konstruktivistische Didaktik für den Unterricht mit körperlich und motorisch beeinträchtigten Schülern Gerd Hansen (Autor) Konstruktivistische Didaktik für den Unterricht mit körperlich und motorisch beeinträchtigten Schülern https://cuvillier.de/de/shop/publications/1841 Copyright: Cuvillier Verlag, Inhaberin

Mehr

Innensicht von Migrationsfamilien Workshop zum Herbstmeeting des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit

Innensicht von Migrationsfamilien Workshop zum Herbstmeeting des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit Innensicht von Migrationsfamilien Workshop zum Herbstmeeting des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit 13.11.2015 Theoretischer Hintergrund Methodik Erste Ergebnisse Elterninterviews Diskussion 2 Empirische

Mehr