II. Geschlecht im Feld der frühen Kindheit Forschungen zu Geschlecht im frühpädagogischen Kontext Die Rolle von Geschlecht in den

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1 Inhalt Einleitung A. Theorie- und empiriebasierte Annäherungen an den Forschungsgegenstand Geschlecht I. Erkenntnistheoretische Annahmen der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung Wissenschaftliche Diskurslinien zu Geschlecht Diskurslinien der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung: Hinführung zu einem unüberschaubaren Feld Geschlecht als Konstruktionsleistung konstruktivistische Ansätze Dekonstruktion von Geschlecht dekonstruktivistische Ansätze Verschränkungen zwischen ethnomethodologischsozialkonstruktivistischen und dekonstruktivistischen Positionen Geschlecht im Kontext multikategorialer Differenzdiskurse Theoretische Annahmen zur sozialen Konstruktion von Geschlecht: erkenntnistheoretischer Hintergrund der Studie Geschlechterdifferenzen: gegeben oder gemacht? Zur Frage des Verhältnisses zwischen Natur und Kultur Zur Verknüpfung von Körper und Geschlecht Prozesse des doing gender als soziale (Differenzierungs-)Praktiken Der ethnomethodologische Doing-Gender-Ansatz: Geschlechterdifferenzierung statt Geschlechterdifferenz eine kritische Betrachtung Differenzforschung gleich Ungleichheitsforschung? Konsequenzen für das vorliegende Dissertationsprojekt

2 II. Geschlecht im Feld der frühen Kindheit Forschungen zu Geschlecht im frühpädagogischen Kontext Die Rolle von Geschlecht in den Bildungsplänen für den Elementarbereich Anforderungen an pädagogische Fachkräfte im Kontext von Geschlecht am Beispiel der elementarpädagogischen Bildungspläne Ansätze und Veröffentlichungen zur Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit in Kindertageseinrichtungen III. Zusammenfassung und Konkretisierung der Studie Geschlechterdifferenzierung in der Kindertageseinrichtung B. Methodologische Grundlagen qualitativ-rekonstruktiver Forschung und methodisches Vorgehen der ethnographischen Studie I. Qualitativ-rekonstruktive Forschung Zielrichtungen, Methoden und Vorgehen der Studie Soziale Wirklichkeit und qualitative Forschung eine sozialkonstruktivistische Perspektive Rekonstruktive Forschung als spezifische Form der qualitativen Forschung Herausforderungen sinnrekonstruierender qualitativer Forschung und Gütekriterien Die Ethnographie als Forschungshaltung und -methode Die Teilnehmende Beobachtung als Erhebungsinstrument Kritik und Grenzen ethnographischer Forschungsperspektiven Die Auswertungsschritte der Studie: Kodierung, Kategorisierung und Sequenzanalyse

3 II. Der Zugang zum Feld: Die Geschlechterforscherin in der Kindertageseinrichtung Die Kindertageseinrichtung Schatzinsel: Eine Beschreibung der untersuchten Einrichtung Zur Rolle als ForscherIn zwischen Subjektivität, (Re-)Konstruktion und Reifikation Das Postulat der Selbstreflexion Subjektivität und Konstruktivität im Forschungsprozess Zur Reifikationsproblematik in Forschungsprojekten Die geschlechterdifferenzierende Forscherin: Beispiele aus dem Projekt Reifikationsprozesse als ein mögliches, produktives Erkenntnismittel Fazit: Reifikation als inhaltlich zu definierende Reflexionskategorie C. Geschlechterkonstruktionen in der Kindertageseinrichtung: Ergebnisse der Studie Das triadische Verhältnis der FeldakteurInnen in der Kindertageseinrichtung: Fachkräfte, Kinder und Eltern Geschlechterkonstruktionen in der Schatzinsel: Die Ambivalenzen der vermeintlich neutralen Fachkräfte Konstruktionen der Fachkräfte: Geschlecht = Kinderthema bzw. Interessenfokus der Forscherin Alles im Blick: Die Fachkraft als neutrale BeobachterIn bzw. KommentatorIn Die Fachkraft als neutralisierende Instanz: Wir behandeln alle gleich! Die weiblichen Fachkräfte: Das neutrale, unsichtbare Geschlecht Die weibliche Forscherin in einem weiblich konnotierten Arbeitsfeld: Die pauschale Unschuldsvermutung? Die reifizierenden Fachkräfte? Geschlechterdifferenz als Interpretationsfolie von Alltagssituationen Ungleichheitskonstruktionen im Kontext von Geschlechterdifferenzierungen

4 Exkurs: Die Geschlechterkonstruktionen der Eltern Zur Frage Natur vs. Kultur? Geschlechterkonstruktionen der Kinder: Geschlechterdifferenzierungen im Spielraum zwischen Flexibilität und Starrheit Die nachträgliche Geschlechterkategorisierung Der flexible Gebrauch der Geschlechtsgruppenzugehörigkeit Die vermeintliche Aufhebung der starren Geschlechterdichotomie: Mädchen Jungen Jungenmädchen bzw. Jungenfan/Mädchenfan Die starre Geschlechtszugehörigkeit im kindlichen Rollenspiel Körper und Geschlecht: Nackte Tatsachen Differenzierungspraktiken versus Ungleichheitskonstruktionen: Jungs sind Quark, Mädchen sind Salat Zusammenfassung: Die situativ unterschiedliche Relevanz der Geschlechterdifferenzierung im Feld der Kindertageseinrichtung D. Zusammenfassung und Diskussion der theoretischen und empirischen Ergebnisse Der Fokus auf Geschlechtergerechtigkeit: Geschlecht zwischen Anerkennung und Ungleichheit Anerkennung oder Ungleichheit?! Zur These eines impliziten Positionierungsappells Geschlechtergerechtigkeit ein Konstrukt zwischen vermeintlicher Eindeutigkeit und unvermeidlicher Leerstelle Die weiblichen Fachkräfte Das neutrale, unsichtbare und unschuldige Geschlecht?! Wir behandeln alle gleich: Zur Diskrepanz zwischen Diskurs und Praxis Geschlecht im Spannungsfeld zwischen Differenz und Ungleichheit Der Mehrwert einer deskriptiv-kategorialen Perspektive auf Geschlecht

5 Potenziale und Grenzen der qualitativ-rekonstruktiven Studie zu Geschlechterdifferenzierungen in der Kindertageseinrichtung Zur Re-Etablierung des Doing-Gender-Ansatzes in der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung Grenzen und Reichweite der empirischen Studie Fazit und Ausblick: Anregungen für eine erziehungswissenschaftliche Diskussion zu Geschlecht in der Pädagogik der frühen Kindheit Literatur

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