Ich habe mir von oben auf den Kopf geschaut. 3. erweiterte Auflage, November Alle Rechte vorbehalten. Thomas Geiger.

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1 Ich habe die Straße gefegt. Ich habe eine Ecke einer Straße aufs gründlichste gereinigt und desinfiziert. Ich habe eine quadratische Fläche in einem Wald vollständig von Moos und Laub befreit. Ich habe ein U-Bahn-Gleis auf Hochglanz poliert. Ich habe einen öffentlichen Abfalleimer auf Hochglanz geputzt. Ich streiche Brückengeländer. Ich jäte Unkraut auf Verkehrsinseln. Ich putze Straßenschilder. Ich restauriere abgenutzte Zebrastreifen mit weißer Farbe. Ich repariere kleine Löcher in Hauswänden mit Legosteinen. Ich pflanze Bäume vor Werbetafeln. Ich pflanze auch auch Bäume vor Werbetafeln. Ich veranstalte Frühstücke im öffentlichen Raum. Ich putze mir im öffentlichen Raum die Zähne. Ich putze mir im öffentlichen Raum die Zähne und wasche mir an einem Brunnen die Haare. Ich stelle mein Sofa auf dem Marktplatz zur allgemeinen Verfügung. Ich scheiße auf einen öffentlichen Platz. Ich habe meine eigene Scheiße in Dosen abgefüllt. Ich bin in die Kläranalage gesprungen und anschließend stinkend durch die ganze Stadt spaziert. Ich habe eine Maschine konstruiert, welche die menschliche Verdauung nachahmt und Scheiße produziert. Ich sammle den Hundekot in einem Park und mache einen großen Haufen daraus. Ich belege Hundekot mit Süßigkeiten. Ich stecke den Leuten heimlich Süssigkeiten in ihre Taschen. Ich verziere Müll auf der Straße mit Geschenkband. Ich sammle kaputte Gegenstände von der Straße, repariere sie und lege sie an ihren Fundort zurück. Ich sammle kaputte Bierflaschen von der Straße und klebe sie wieder zusammen. Ich gehe mit magnetischen Schuhe umher, so dass kleine Metallteile an ihnen hängen bleiben. Ich gehe auch mit magnetischen Schuhen umher. Ich gehe über Autos, die auf Gehwegen parken. Ich bin über das Geländer der Brooklyn Bridge gegangen. Ich gehe die Straße entlang ohne zu blinzeln und immer wenn blinzele mache ich ein Foto. Ich bin mit einem Ghetto-Blaster durch die Straßen gegangen und habe erfundene Werbungen abgepielt. Ich bin einhundertfünfundzwanzig Kilometer ohne Schlaf gewandert. Ich bin mit einem weißen Smoking durch ein Slum in Kenia spaziert. Ich bin einem Tag lang mit einem Eimer Wasser durch die Stadt gegangen. Ich bin einen Tag lang mit einer handvoll Sand durch die Stadt gegangen. Ich habe ein Boot durch die Wüste gezogen. Ich habe einen Sandstein, der exakt mein Gewicht hatte, so lange durch die Stadt gezogen, bis er verschwunden war. Ich habe eine Wanderung durch den Harz gemacht und mich an einem Stadtplan Londons orientiert. Ich habe einen künstlichen Trampelpfad angelegt, der aus der Stadt hinaus führt. Ich habe innerhalb der Stadt sinnlose Trampelpfade angelegt. Ich habe alle Hauseingänge in einer Innenstadt gesucht, die man ohne Schlüssel passieren kann und habe daraus einen Stadtplan für Obdachlose gemacht. Ich renne und springe und rolle durch Tiefgaragentore, die sich gerade schließen. Ich bin den ganzen Tag an einer Bushaltestelle den abfahrenden Bussen hinterhergerannt. Ich bin immer und immer wieder über den selben Zebrastreifen gegangen. Ich bin den gesamten Mississippi entlang geschwommen. Ich bin auch den gesamten Mississippi entlang geschwommen. Ich bin den gesamten Rhein entlanggetaucht. Ich wandere auf einer geraden Linie gen Osten. Ich habe illegal die Grenze zwischen USA und Mexiko in einer Surfboardkiste passiert. Ich überschreite ohne meine Papiere Staatsgrenzen an Orten, die nicht kontrolliert werden. Ich habe auch illegal Grenzen überschritten an Orten, die nicht kontrolliert werden. Ich inszeniere auf der deutschpolnischen Grenze einen Unfall, bei dem ein deutscher und ein polnischer PKW frontal aufeinander prallen. Ich bin die alte Grenze zwischen Israel und Jordanien, die grüne Linie, entlang gewandert und habe mich mit den Bewohnern unterhalten. Ich bin die neue Grenze zwischen Israel und Jordanien entlang gewandert und habe mit einer Dose grüner Farbe, die ein Loch am Boden hatte, eine neue grüne Linie gezogen. Ich bin gemeinsam mit einem Honecker-Double durch Ostberlin spaziert. Ich habe mich beim Kölner Karneval als SS-Soldat verkleidet, den Hitlergruß gemacht und bin anschließend verhaftet worden. Ich habe mich als General verkleidet und habe an einer Straße getrampt. Ich habe mich als Soldat verkleidet und bin durch die Stadt gerobbt. Ich habe mich als bulgarischer Polizist verkleidet und habe den Verkehr geregelt. Ich habe mich als Schneewittchen verkleidet und wollte Disneyland besuchen, ich wurde aber nicht hineingelassen. Ich habe mit einem neuen Hugo-Boss- Anzug eine mehrwöchige Wanderung in Schweden gemacht ohne den Anzug zu wechseln. Ich habe mir eine Bankräubermaske angezogen und bin einkaufen gegangen. Ich habe mir eine Bankräubermaske angezogen und mich von einem Straßenkünstler proträtieren lassen. Ich habe mir eine Bankräubermaske angezogen und mich auch von einem Straßenkünstler proträtieren lassen. Ich bin ein bekannter Künstler und arbeite anonym als Porträtmaler auf einem Platz in Paris. Ich tätowiere Leute kostenlos auf der Straße ohne irgendeine Anhnung vom Tötoowieren zu haben. Ich habe meinen Mantel in zwei Teile zerschnitten und trage mal die eine und mal die andere Hälfte. Ich habe Salami in Quadrate geschnitten und die Scheiben auf Pflastersteine gelegt. Ich trage für je ein Jahr nur Kleidungsstücke, die alle dieselbe Farbe haben. Ich habe den Faden meines Wollpullovers in meiner Wohnung befestigt und bin losspaziert, so dass sich der Pullover langsam aufgelöst hat. Ich entferne von der Jacke einer Person,

2 die vor mir auf der Straße geht, einen weißen Fussel. Ich trage einen mit Körnern beklebten Anzug und stelle mich auf einen Platz, der voller Tauben ist. Ich habe mir ein Kleid aus altem Fisch genäht und bin damit durch die Stadt gegangen. Ich habe meine Kleider eine Woche lang in übelriechender Brühe aus Essig, Milch, Lebertran und Eiern eingeweicht und habe sie anschließend in der Stadt getragen. Ich versuche auf der Straße die Kleidung, die ich trage, direkt von meinem Körper weg zu verkaufen. Ich lasse andere Leute entscheiden, was ich anziehen soll und wechsel dann die nächsten vier Wochen meine Kleidung nicht. Ich gehe mit einem Markenanzug bekleidet auf die Straße und frage einen weniger gut gekleideten Passanten ob er mit mir die Kleidung tauscht, dieses Prinzip wiederhole ich, bis ich am Ende die Lumpen eines Obdachlosen trage. Ich habe einem Bettler aus Mexiko, der sein Geld mit dem Bewachen von Autos verdient, eine Führung in den Daimler-Werken in Deutschland geben lassen. Ich habe einen alten VW-Käfer durch Wolfsburg geschoben. Ich habe einen Porsche 911 in Beton abgegossen und an den Straßenrand gestellt. Ich montiere Polizeisirenen auf parkenden Autos.Ich verwandle parkende Autos mit Aufklebern in Polizeiwagen. Ich habe einige hundert Taxis an denselben Ort bestellt. Ich habe drei Gullideckel untereinander ausgetauscht. Ich überklebe Geschwindigkeitsbegrenzungen mit langsameren Tempoangaben. Ich stelle Barrieren und Zäune in Fußgängerzonen auf. Ich bin mit einer Schildkröte an der Leine durch die Straßen gegangen. Ich gehe vollgepackt durch eine Drehtür eines öffentlichen Gebäudes, so dass ich stecken bleibe und die Passanten aufhalte. Ich blase in einer vollen U-Bahn einen rießigen Luftballon auf. Ich blase eine Luftbaloon so lange auf bis er platzt. Ich bleibe plötzlich wie eingefroren stehen. Ich bitte Leute an ihrem Arbeitsplatz, dass sie einige Minuten regungslos in der Situation einfrieren, in der sie sich gerade befinden. Ich friere meine Schuhe in einen Eisklotz ein und warte so lange bis sie freigeschmolzen sind und ich losgehen kann. Ich schiebe einen Eisklotz durch die Stadt, bis er geschmolzen ist. Ich habe eine große Kugel durch die Stadt gerollt. Ich habe meine Großmutter durch die Stadt getragen. Ich habe eine Vase aus der Ahn-Dynastie fallen lassen. Ich habe eine kleine rote Blume aus meiner New Yorker Wohnung auf die Straße fallen lassen. Ich habe ein Auto senkrecht auf die Erde fallen lassen. Ich habe Freunde aufgefordert Dinge fallen zu lassen und einen Bericht darüber zu schreiben. Ich lasse Buttermilch vor Supermärkten fallen. Ich lasse Farbdosen auf die Straße fallen. Ich habe einen Bund mit Blanko Schlüsseln auf der Straße liegen gelassen. Ich habe mit weißem Pulver einen Zebrastreifen gestreut, so dass im Laufe des Tages die ganze Straße weiß wurde. Ich habe die Überschriften aus Tageszeitungen auf einen Zebrastreifen geschrieben. Ich habe mit Öl das Wort >Oil< auf das Wasser in der Bucht von San Francisco geschrieben. Ich habe meine selbstgeschriebenen Gedichtbände mit Gips überschüttet. Ich habe auf Bücher geschossen, sie zerschnitten, sie verklebt und verbrannt. Ich habe ein Buch geschrieben, in dem kein Wort mit >e< vorkommt. Ich habe Kants >Kritik der reinen Vernunft< neu abgedruckt, habe aber alle Buchstaben weggelassen, so dass nur die Satzzeichen übrig bleiben. Ich habe Foucaults Buch >Die Ordnung der Dinge< alphabetisch geordnet. Ich habe James Joyces Roman >Ulysses< alphabetisch geordnet. Ich habe Franz Kafkas Roman >Die Verwandlung< alphabetisch geordnet. Ich habe die letzte Rede von Malcom X alphabetisch geordnet. Ich habe alle Buchstaben der Bibel alphabetisch geordnet. Ich schrieb ein Buch mit dem Titel >Steal this book<. Ich habe mir eine ISBN-Nummer geben lassen und mir diese auf den Körper tätowiert. Ich haben ein Lenin-Buch, wie einen Fussball über den roten Platz gekickt. Ich sammle alle Zettel die ich auf der Straße finde und binde sie zu Büchern zusammen. Ich habe das ganze Buch eines anderen Autors von Hand abgeschrieben. Ich habe das ganze Buch, dass ein Künstler von Hand abgeschrieben hat von Hand abgeschrieben. Ich bringe Unordnung in Buchhandlungen, indem ich Bücher vertausche. Ich bringe Unordnung in Bibliotheken, indem ich Bücher vertausche. Ich habe meine eigenen Bücher in eine Bibliothek geschmuggelt und dort versteckt. Ich habe Zeichnungen in Büchern einer Bibliothek versteckt. Ich habe Zeichnungen auf den Zettel in Schreibwarengeschäften gemacht, auf denen man Stifte ausprobieren kann. Ich sammle die Zettel aus Schreibwarengeschäften, auf denen die Leute Stifte ausprobiert haben. Ich platziere meine Fotografien in den Bilderrahmen in Einrichtungshäusern. Ich zeige mein Video unerlaubt auf den Fernsehern in einem Elektrohandel. Ich zeige mein Video auch unerlaubt auf den Fernsehern in einem Elektrohandel. Ich baue meine Skulpturen direkt in den Gängen der Baumärkte, mit den Materialien, die ich dort finde. Ich habe zu Ostern einen Schokoladen-Nikolaus in den Laden geschmuggelt und habe ihn nochmal bezahlt. Ich habe einen Nikolaus eingeschmolzen und daraus einen Osterhasen gemacht. Ich kaufe nur Produkte im Supermarkt, die alle die gleiche Farbe haben. Ich kaufe im Supermarkt eine Seife, nehme aber zuvor die Seife aus ihrer Packung, stecke sie in die Tasche und bezahle nur die leere Packung. Ich habe aus dem Fett das Silvio Berlusconi abgesaugt wurde eine Seife gemacht. Ich verkaufe Wassereis, das nur aus reinem Wasser hergestellt wurde. Ich verteile Flyer an die Leute auf der Straße

3 und informiere sie, dass ich bereit bin ihr dreckiges Geschirr zu waschen. Ich verteile in einem Einkaufszentrum Flyer auf denen sich Magnetstreifen befinden, so dass die Sicherheitsschleusen der Geschäfte ständig piepsen. Ich bin in dem Brunnen eines Einkaufszentrums baden gegangen. Ich springe in den Einkaufswagen eines Kunden und frage: Darf ich mitfahren? Ich habe in einem Einkaufszentrum eine Verfolgungsjagd veranstaltet. Ich analysie den Dienstplan von ALDI-Filialen. Ich tausche unbemerkt Produkte zwischen Aldi und Lidl aus und stelle sie in das Regal des jeweils anderen Supermarkts. Ich habe auch unbemerkt Produkte zwischen zwei Supermärkten ausgetauscht. Ich kaufe Gegenstände in Westeuropa und biete sie Leuten in Sibirien zum Tausch gegen einheimische Sachen an. Ich gehe in einen Supermarkt und erlege die Produkte, die ich kaufen möchte, mit Pfeil und Bogen. Ich habe die Schaufensterscheibe eines Warenhauses herausgenommen, einen Eisstiel, der vor dem Fenster lag, in das Schaufenster gelegt und die Scheibe wieder eingesetzt. Ich habe das Portal einer Kirche in die Fassade von Starbucks verwandelt. Ich versehe Kleidungsstücke, die ich nicht mehr trage, mit einem eigenen Etikett und hänge sie zurück in den Laden. Ich kaufe bei H&M Hemden, tausche einen Knopf gegen einen leicht unterschiedlichen aus und gebe die Hemden wieder zurück. Ich kaufe Spielzeug, modifiziere es leicht und gebe es wieder zurück. Ich verteile Flyer, die siebzig Prozent Preisnachlass bei einigen großen Geschäften, wie H&M versprechen. Ich habe Coca-Cola Pfandflaschen mit politischen Botschafen bedruckt und sie wieder in Umlauf gebracht. Ich habe eine Demonstration mit weißen, unbeschrifteten Schildern veranstaltet. Ich stelle mich mit unsinnigen Demonstrationsschildern auf öffentliche Plätze. Ich habe Kinder demonstrieren lassen, mit Plakaten, auf denen >Zukunft< stand. Ich biete Leuten an, mit einer politischen Botschaft ihrer Wahl im öffentlichen Raum zu demonstrieren. Ich biete Leuten an, eine politische Botschaft ihrer Wahl aus dem Fenster zu schreien. Ich stelle selbstgebaut Plakatwände in der Stadt auf und klebe meine Botschaften darauf. Ich verteile kurze Botschaften auf kleinen Zetteln in den Ritzen von Hausfassaden. Ich stecke kurze Texte in Papiertüten und lege sie auf die Straße. Ich stelle mich mit einem Schild in die Stadt, auf dem steht >Ich bin einsam<. Ich stelle mich mit einem Schild zum Trampen an die Straße, auf dem Schild steht >Nowhere<. Ich stelle mich mit einem Schild auf die Straße, auf dem steht Tötet Helmut Kohl. Ich stelle mich mit einem Schild auf die Straße, auf dem steht: Schmeiße nicht die flüchtigen Gedanken fort! Ich stehe mit einem Schild auf der Straße auf dem steht: I want to become a millionaire. Ich kaufe Bettlern ihre Bettelschilder ab. Ich stelle mich mit einem Schild zu den Wartenden am Flughafen, auf dem Schild steht >Pablo Picasso<. Ich stelle mich solange in den Bahnhof, bis jemand vorbeikommt, den ich kenne. Ich stelle mich so lange in einem Einkaufszentrum auf einen Fleck, bis mich irgendwann das Sicherheitspersonal auffordert wegzugehen. Ich stelle mich täglich mehrere Stunden mit einem schwarzen Frack bekleidet und einem Strauß Blumen in der Hand auf dieselbe Stelle, bis der Strauß nach einer Woche verwelkt ist. Ich bin mit einem Schild, auf dem stand >I am a man< durch die Straße gegangen. Ich gehe mit einem Schild durch die Stadt, auf dem Schild steht >I m looking for nobody<. Ich bin mit einem Plakat, auf dem ich abgebildet war, durch die Stadt gegangen und habe die Leute gefragt, ob sie diese Person gesehen haben. Ich beklebe Werbetafeln mit dem Motiv, das sie verdecken. Ich habe ein Schild aufgestellt, dass eine Bauanleitung für eine Bombe zeigt. Ich habe eine minutiöse Anleitung für einen Bankraub geschrieben. Ich brachte den Börsenbetrieb an der Wall Street für einige Stunden zum Erliegen, indem ich einige Hundert Ein-Dollar Noten von der Zuschauerbühne zu den Brokern herunterwarf. Ich schrieb zehntausend fiktive Rechnungen unter dem Absender der Bank of America an US-Bürger, woraufhin die Bank für einen Tag geschlossen wurde. Ich inszeniere Theaterstücke vor Überwachungskameras. Ich habe das Sicherheitssystem der Freiheitsstatue genau analysiert, bis ich eine Sicherheitslücke von fünfzehn Minuten entdeckt habe, die es mir erlaubte, die Scheinwerfer der Statue mit roter Folie zu bedecken, so dass die Statue rot erstrahlte. Ich habe die Freiheitsstatue ausgepeitscht. Ich habe auf dem roten Platz ein großes, schwarzes Quadrat ausgerollt. Ich habe ein Parlament mit Sprengstoffattrappen gestürmt. Ich habe einen Stadtrundfahrt-Bus entführt. Ich drohte damit einen Museumsdirektor zu entführen. Ich habe während des Wahlkampfs einen Kandidaten für das kalifornische Gouverneursamt entführt. Ich breche in Häuser ein, baue mit den Einrichtungsgegenständen eine Skulptur und verschwinde wieder. Ich breche in Häuser ein und entwende ein Ei. Ich pflanze eine kleine Pflanze auf dem Privatgrundstück anderer Personen. Ich attackierte ein französisches Kriegsschiff mit einem Modellboot. Ich bin mit einem geladenen Revolver durch Mexico-City gegangen. Ich bin mit einem Maschinengewehr durch Belgrad gegangen. Ich baue funktionstüchtige Handfeuerwaffen von Hand nach. Ich baue nicht-funktionstüchtige Landminen nach und lege sie in Parks. Ich vergolde Landminen und biete sie als Wertanlage an. Ich entwaffne Spielzeug. Ich rüste Spielzeug mit Waffen aus. Ich ohrfeigte Mickey Mouse in Disneyland. Ich habe ein Blumenbeet mit

4 einem Flammenwerfer zerstört. Ich gieße eine Pflanze ausschließlich mit Coca Cola. Ich habe verschiedene Gegenstände geklaut und sie ausgestellt. Ich habe auch verschiedene Gegenstände geklaut und sie ausgestellt. Ich klaue Arbeiten anderer Künstler aus Ausstellungen. Ich klaue Arbeiten aus den Ausstellungen anderer Künstler und stelle sie in meine Ausstellung. Ich klaue auch Arbeiten anderer Künstler und stelle sie in meine Ausstellung. Ich klaue auch Arbeiten anderer Künstler und stelle sie in meine Ausstellung. Ich klaue kleine Teile von Arbeiten anderer Künstler und mache daraus Miniaturausstellungen mit den Künstlern. Ich suche in der Zeitung per Anzeige einen Kunstdieb, woraufhin sich mehrere Interessenten melden. Ich habe das Bild >Der arme Poet< von Carl Spitzweg aus der Berliner Nationalgalerie gestohlen und es bei einer türkischen Familie im Wohnzimmer aufgehängt. Ich hänge Bilder im Museum ab und stelle sie auf den Boden. Ich habe Radkappen von Autos gestohlen. Ich bin im Museum über Radkappen gegangen, die ein anderer Künstler gestohlen hat. Ich habe einhundertzwanzig Autoradios aus Autos gestohlen. Ich habe Kleidung bei C&A gestohlen. Ich habe in Budapest eine Zigarettenpackung an der Unterseite eines Zuges versteckt, die dann in Wien von einem Freund abgenommen und geraucht wurde. Ich habe Joints in einem Modellflugzeug über eine Grenze geschmuggelt. Ich habe Kokain in einer Chavez-Puppe über die Grenze geschmuggelt. Ich habe Bullensperma in einem getunten Motorrad nach Kuba geschmuggelt. Ich wollte eine Kuh in einer Galerie kalben lassen, aber die Kuh wurde von Beamten abgeführt. Ich zerriss ein Huhn. Ich zerriss auch ein Huhn, aber die Aktion missglückte, und das Huhn flatterte herum bis es verblutet war. Ich trennte einem Huhn den Kopf ab. Ich setzte Schildkröten in einem Wald aus. Ich habe mehrere Schildkröten auf einem Stück Holz in der Mitte eines großen Flusses ausgesetzt. Ich ließ scharfe Hunde ganztägig ein Museum bewachen. Ich binde während meiner Ausstellung einen Straßenköter in der Galerie an und gebe ihm weder zu essen noch zu trinken. Ich habe Schafe in ein Museum gesperrt. Ich habe einen Fuchs in ein Museum gesperrt. Ich habe Katz und Maus in ein Museum gesperrt. Ich habe Pferde in eine Galerie gesperrt. Ich habe Goldfische in einer Waschmaschine geschleudert. Ich habe Goldfische in einem mit Wasser gefüllten Mixer ausgestellt und ein Besucher hat den Knopf gedrückt. Ich tätowiere Schweine. Ich entwickelte eine Rheinwassersäuberungsanlage und ließ Goldfische in dem Wasser schwimmen. Ich habe ein Konzert für Kühe gespielt. Ich habe ein Konzert für eine Melone gespielt. Ich stricke Kleider für überfahrene Tiere. Ich koche Gerichte aus Menschenfleisch und esse sie danach. Ich habe den Leichnam einer Todgeburt verspeist. Ich gieße einen toten Fötus in einen Zementkubus ein. Ich habe den Boden mit Wasser gewischt, in dem sich auch das Blut von ermordeten Menschen befand. Ich habe mir den Leichnam einer Frau besorgt und mit ihm Sex gehabt, anschließend habe ich mich kastrieren lassen. Ich habe mich mit dem Sperma eines toten Mannes befruchten lassen. Ich biete Drogensüchtigen Heroin dafür, dass ich ihnen eine Linie über den Rücken tätowieren darf. Ich habe jemanden in meinen Arm schießen lassen. Ich habe mir die rechte Hand abgehackt. Ich habe mir den Körper mit einer Rasierklinge aufgeschnitten. Ich habe mit Messern auf mich werfen lassen. Ich habe mich mit Wurfpfeilen bewerfen lassen und jeden Treffer mit fünfhundert Mark belohnt. Ich habe einen Nagel durch meine Hand gedrückt. Ich habe aus meinem eigenen Blut Blutwurst hergestellt. Ich habe auch Blutwurst aus meinem eigenen Blut hergestellt. Ich habe mir eine Rippe entnehmen lassen. Ich brannte einen Tempel nieder, weil ich die Absicht hatte berühmt zu werden. Ich urinierte in die >fontaine< von Marcel Duchamp. Ich urinierte auch in die >fontaine< von Marcel Duchamp. Ich habe versucht die >fontaine< mit einem Hammer zu zerstören. Ich leerte schwarze Tinte in Damien Hirsts >Schaf< und nannte die Arbeit >Schwarzes Schaf<. Ich habe die Zeichnung eines anderen Künstlers ausradiert. Ich habe mit einem Freund eine Kissenschlacht auf Tracey Emins >My bed< gemacht. Ich habe über ein Gemälde Mondrians gesprayt. Ich habe Kill lies all über Picassos >Guernica< gesprayt. Ich habe das Dach eines Museums entfernen lassen. Ich habe das Wasser mehrerer Brunnen rot gefärbt. Ich habe den Druck der Fontänen eines Springbrunnens erhöhen lassen, so dass der Wasserstrahl über sein eigentliches Ziel hinausschoss. Ich habe Reinigungsmittel in das Wasser eines Brunnens geleert, woraufhin das Wasser geschäumt hat. Ich nötigte einen Galeristen als Karnickel durch die Ausstellungsräume zu hüpfen. Ich habe meinen Galeristen mit Klebeband an die Galeriewand geklebt. Ich arbeitete für die Dauer meiner Ausstellung als Galerie-Assistentin. Ich arbeitete während meiner Ausstellung in einem Heim für geistig Behinderte. Ich habe die Angestellten einer Galerie angewiesen, sich während der Öffnungszeiten meiner Ausstellung, in der Galerie einzuschließen und die Telefon- und Internetleitungen zu kappen. Ich habe ein langes Stromkabel von Kunstakademie, wo ich studierte zu mir nach Hause gelegt und auf Kosten der Akademie Strom verbraucht. Ich habe ein langes Stromkabel von der Galerie, in der ich eine Ausstellung hatte, zu meiner Wohnung gelegt und auf Kosten der Galerie Strom verbraucht. Ich hatte Sex mit einem Sammler und hielt den Akt auf Video fest. Ich habe

5 meinem Galeristen einen geblasen. Ich habe ein Museum in einen Swingerclub umgewandelt. Ich organisierte eine Ausstellung, in der dem Besucher kostenlos eine Prostituierte zur Verfügung gestellt wurde. Ich drohte einem Sammler, als Domina verkleidet, mit Peitschenhieben. Ich habe in einer Galerie masturbiert. Ich habe Schlaftabletten genommen und während der Ausstellung in der Galerie geschlafen. Ich habe in einer Galerie gekocht. Ich habe in den Messestand einer Galerie gekotzt. Ich mache Team-Building mit Museums-Mitarbeitern. Ich habe während meiner Ausstellung die Räume des Museum geputzt. Ich habe mir einen unterirdischen Gang aus einer Galerie gegraben. Ich habe mich während meiner Ausstellungseröffnung hinter einer Säule abseits der Ausstellung versteckt. Ich habe alle Besucher meiner Ausstellungen gezählt. Ich habe lauter junge Väter mit Baby zu meiner Eröffnung eingeladen. Ich habe junge Frauen während der Ausstellungseröffnung aufgefordert mit dem Finger in einen Marmeladenkrapfen zu fassen und fragte sie danach ob ich ihnen Finger abschlecken darf. Ich frage Ausstellungsbesucher, wie es ihnen geht. Ich flüstere Ausstellungsbesucher ins Ohr, dass sie Mundgeruch haben. Ich begrüße Ausstellungsbesucher mit dem Satz: Grüß Gott, Sie stinken. Ich habe mit einem Megaphon die Besucher eines Museum zu einer Schweigeminute aufgefordert. Ich trage Ausstellungsbesucher die Treppen zum Museum hoch. Ich transportiere den Sauerstoff von einem Ausstellungsraum zum nächsten. Ich habe mich selbst in ein Aktienunternehmen umgewandelt. Ich sammle die Konzepte anderer Künstler und lasse sie vorlesen. Ich sammle meine Popel um daraus das Bernsteinzimmer nachzubauen. Ich gehe zu einem Wahrsager und mache anschließend was er mir vorausgesagt hat. Ich habe mir von einem Wahrsager meine Erfolgsaussichten bei einer Ausstellung vorhersagen lassen. Ich habe eines meiner erfolgreichen Bilder nochmals an eine Hausfassade gemalt. Ich gehe durch das Museum und sage vor jedem Bild >Ach, wie schön<. Ich suche in den Wandtexten und Titelbeschreibungen von Ausstellungen nach Rechtschreibfehlern und verbessere diese. Ich bitte die Besucher einer Ausstellung mit offenen Schnürsenkeln herumzulaufen. Ich bin in Joggingkleidung durch ein Museum gesprintet. Ich bin in Straßenkleidung durch ein Museum gesprintet. Ich habe 15 Liegestützen in einem Museum gemacht. Ich bin einen Marathon durch die Tate Modern gerannt. Ich habe einen Wettlauf gegen eine Feuerwerksrakete gemacht. Ich habe nacheinander gegen hundert Männer gekämpft. Ich habe gegen mongolische Ringer gekämpft. Ich balanciere für eine Stunde auf einem Mülleimer. Ich bin durch die Kanäle Venedigs geschwommen. Ich bin auf eine riesige Statue geklettert und habe oben eine Zigarette geraucht. Ich schnürte so viele Gasluftballons um mich, dass ich abhob. Ich habe ein kleines Kind an Gasluftballons durch den Raum schweben lassen. Ich lasse Botschaften mit Hilfe von Propellermaschinen in den Himmel schreiben. Ich habe das Helium aus einer Gasflasche in die Atmosphäre entweichen lassen. Ich habe in einem vollen Fahrstuhl einen Furz entweichen lassen. Ich habe in einer Galerie gefurzt. Ich habe ein Parfüm mit dem Geruch einer U-Bahn Station kreiert. Ich habe die Pariser Luft in Flaschen abgefüllt. Ich habe eine Duftmarke von Kassel nach Paris gezogen. Ich habe ein Parfüm in den Bergen ausgeschüttet. Ich habe Glitzersteine auf Wiesen verstreut. Ich bin in den Wald gegangen und habe eine Geldmünze in eine Pfütze geworfen. Ich habe Gold in die Seine geworfen. Ich habe einen Diamanten in eine Wiese geworfen. Ich habe einen Diamanten in Kohle umgewandelt. Ich lege jeden Tag an der gleichen Stelle einen Euro ab. Ich biete einem Punk an gegen mich Schere-Stein-Papier zu spielen, mit der Chance 1 zu gewinnen. Ich lade einen Bettler ein mit mir in den Supermakrt zu kommen und für 10 einzukaufen. Ich habe eine ganze Tüte mit Cent-Münzen in einen Brunnen geschüttet. Ich stelle jeden Morgen eine volle Bierflasche auf dieselbe Bank. Ich habe einen Bettler in Wien dazu überredet eine Mozart-Perücke aufzusetzen, wodurch dann auch wirklich sein Einkommen gestiegen ist. Ich habe Geldscheine bekritzelt und wieder in Umlauf gebraucht. Ich habe Geld zerstört und die Aktion von einem Museum finanzieren lassen. Ich produziere Falschgeld. Ich gehe alle zwei Minuten bei einem Bettler vorbei und gebe ihm zwanzig-cent bis der Bettler nach einiger Zeit genug hat und geht. Ich bitte Obdachlose eine Plakette zu tragen, mit der Aufschrift >Beobachter<. Ich sammle jeden Tag eines Monats zwanzig-cent und gebe das Geld am letzten Tag des Monats einem Bettler. Ich schicke 20-Eurocent per Brief an einen Freund in die USA und bitte ihn das Geld einem Bettler zu geben. Ich biete Leuten in der U-Bahn Geld an. Ich trage in der U-Bahn meinen Lebenslauf vor mit dem Anliegen eine Arbeit zu finden. Ich esse Geld. Ich esse in einer Pizzeria eine Pizza solangsam wie möglich. Ich beantragte Förderungsgeld für mein neues Kunstprojekt, das darin bestand mir die Zähne richten zu lassen. Ich habe einen Scheck gemalt mit dem ich meinen Zahnarzt bezahlt habe. Ich gehe in einem Einkaufszentrum mit einer durchsichtigen Tasche einkaufen, in der sich 1000 in 10, 20 and 50 Scheinen befinden. Ich habe mir notariell beglaubigen lassen, dass ich am siebenundzwanzigsten November um halb acht Uhr die Zähne geputzt habe. Ich habe ein Jahr lang kein Haus betreten. Ich zähle jeden Schritt, den ich im Laufe eines Tages mache. Ich schicke jeden Tag an eine Person eine Karte, mit der Angabe wann ich aufgestanden bin. Ich habe meine Großmutter beauftragt, mir

6 täglich eine Postkarte zu senden. Ich schicke mir jeden Tag denselben Brief zu, indem ich immer wieder eine neue Briefmarke auf ihn klebe. Ich lasse eine Briefmarke, die ich für einen Brief benötige, im Zoo von einer Giraffe ablecken. Ich habe unverpackte Leinwände mit der Luftpost verschickt. Ich habe Lindberghs Buch >Mein Flug über den Ozean< per Luftpost in die USA gesendet ohne es zu verpacken. Ich habe einen privaten Postdienst betrieben und die Briefe abhängig von meinen persönlichen Reisen zugestellt. Ich habe mich zum Bürgermeister einer amerikanischen Kleinstadt wählen lassen. Ich habe an einem Container, auf der Fahrt über den Atlantik, eine Stoppuhr anbringen lassen. Ich habe mich auf einem Containerschiff als Kulturgut nach China verschifft. Ich habe ein Reisebüro eröffnet, in dem ich Zeitreisen anbiete. Ich kaufe in verschiedenen Ländern jeweils einen Quadratmeter Land. Ich richtete mir auf der Baustelle ein Atelier ein. Ich eröffne in meinem Atelier eine Döner-Bude. Ich annonciere in der Zeitung, dass ich zu Leuten nach Hause komme und umsonst einen Schaden repariere. Ich stelle Wein her, den ich auf meiner Vernissage zum Kauf anbiete. Ich habe bei einer Ausstellungseröffnung kein Alkohol sondern nur Säfte ausgeschenkt, was zu pöbelnden Gästen geführt hat. Ich sammle mein Spül- und Waschwasser, das ich mit einer Wiederaufbereitungsanalge reinige und mit Hilfstransporten in Katastrophengebiete bringen lasse. Ich verkaufe Getränke an wartende Passanten an roten Ampeln. Ich verkaufe Schneebälle auf der Straße. Ich lasse eine Kollektion von Fanartikeln für mich als Künstlerin herstellen. Ich finanziere meine Kunst mit Kartenspielertricks. Ich biete den Besucher meiner Ausstellung ein Kartenspiel an mit der Chance 5 zu gewinnen. Ich führe meine Aktivitäten zu nur 33% aus. Ich habe für ein Jahr lang aufgehört Kunst zu machen. Ich habe für dreizehn Jahre lang aufgehört Kunst zu machen. Ich habe ganz aufgehört Kunst zu machen. Ich habe ganz aufgehört Kunst zu machen und eine Handlungsanweisung geschrieben wie man sich aus der Kunstwelt zurückziehen kann. Ich führe nur 33% meiner Handlungen aus. Ich gebe jemandem ein Geschenk mit der Anweisung, dass es erst in 100 Jahren geöffnet werden darf. Ich verheirate mich ständig und lasse mich sogleich wieder scheiden. Ich nahm eine Arbeit an, rühre keinen Finger und werde nach 3 Monaten wieder entlassen. Ich schlafe an dem Arbeitsplatz anderer Menschen. Ich versuche so viel zu schlafen wie möglich. Ich habe einen Detektiv beauftragt mich zu beschatten. Ich gehe einer beliebigen Person so lange auf der Straße hinterher, bis die Person in einem privaten Raum verschwindet. Ich gehe einer beliebigen Person so lange auf der Straße hinterher, bis die Person mich anspricht. Ich gehe einer Person hinterher, die von hinten aussieht wie ich. Ich habe eine Anstellung als Zimmermädchen in einem Hotel angenommen, um den privaten Geheimnissen der Hotelgäste auf die Spur zu kommen. Ich biete in der Innenstadt kostenlose Umarmungen an. Ich frage Leute auf der Straße, ob sie mir Tanzen beibringen können. Ich biete den Leuten an, meine Brüste anzufassen. Ich drehe mich auf der Rolltreppe um und schaue der Person hinter mir in die Augen. Ich stelle mich auf eine Einkaufsstraße und breite die Arme aus. Ich frage Leute, ob sie mir den Weg zu der Straße zeigen können, in der wir uns gerade befinden. Ich versuche in Autos einzusteigen, die an einer roten Ampel warten. Ich frage alle Personen mit roter Jacke nach der Uhrzeit. Ich frage Leute, ob sie sich bei mir einhängen möchten um ein Stück mit mir zu gehen. Ich spreche fremde Leute auf der Straße an, um mich mit ihnen zu unterhalten. Ich gehe zwischen Leuten hindurch, die sich unterhalten. Ich entferne von der Jacke einer Person, die vor mir auf der Straße geht, einen Fussel. Ich habe über ein Medium Kontakt zu toten Künstlern aufgenommen und ihnen Fragen zur Gegenwartskunst gestellt. Ich setze mich zu Leuten auf die Bank und frage sie ob sie mir eine Geschichte erzählen. Ich bitte Leute einen radikalen Gedanken zu formulieren. Ich stehe an einer Straßenecke und verkünde frohe Botschaften. Ich trage Gedichte im öffentlichen Raum vor, weil Gedichte die Menschen besser machen. Ich sage jeden Morgen das ABC auf, damit Gott sich daraus ein Gebet basteln kann. Ich jodle. Ich lerne Fremdsprachen. Ich inszeniere meine eigen Bestattung und springe kurz vor der Beerding aus dem Sarg. Ich habe mich für 3 Tage lebendig beerdingen lassen. Ich habe den Gipfel der Zugspitze abgeschlagen und zu Staub zermahlen lassen, mit dem ich den Galerieboden bedeckte. Ich habe den Mount Everest bestiegen, 1.86m von seiner Spitze abgetragen, hinunter transportiert und in einer Galerie ausgestellt. Ich bin nach London geflogen, auf Toilette gegangen und wieder heim geflogen. Ich transportierte zwei Jahre lang einen fünfeinhalb Tonnen schweren Stein mit einem Auto durch die Welt und klaute das Benzin aus anderen Fahrzeugen. Ich habe einen Stein durch England getragen. Ich sammle im Herbst das Laub vom Boden auf, klettere im Frühling auf einen Baum und werfe das Laub wieder herunter. Ich habe einem Baum im Frühling gelbe Herbstblätter angeklebt. Ich habe eine Stadt geflutet und sie in ein Biotop verwandelt. Ich habe einen Platz mit Händen und Füßen abgemessen. Ich habe ein Gebäude mit Brot abgemessen. Ich habe im Epizentrum eines Erdbebens ein Hustenbonbon vergraben. Ich habe auf einem zugefrorenen See mit der Spitzhacke ein kreisförmiges Loch um mich herum geschlagen. Ich lasse mich von Hausdächern hinunter rollen. Ich falle Treppen herunter. Ich klet-

7 tere auf einen Baum und säge den Ast ab, auf dem ich gerade sitze. Ich setze mich auf einen Barhocker und trinke Alkohol bis ich vom Stuhl falle. Ich gehe auf einen halb zugefrorenen See gelaufen bis ich einbreche. Ich bin mit einem Boot auf einen See gefahren, habe ein Loch in das Boot geschossen und bin mit dem Boot untergegangen. Ich habe aus einem Holzschuppen ein Boot gebaut, bin damit den Rhein heruntergefahren und habe das Boot anschließend wieder zu einem Holzschuppen umgebaut. Ich habe mehrere Tage mit einem Segelboot die Wiener Kläranlage befahren. Ich habe in einem kleinen Boot den Golf von Mexico durchquert. Ich habe mir ein großes Papierfaltboot gebaut und bin damit herumgefahren bis es zusammengefallen ist. Ich habe mir ein Boot aus Eis gebaut und bin damit gefahren bis es geschmolzen ist. Ich habe mir ein Floß aus Müll gebaut und habe damit den Atlantik überquert. Ich habe versucht, in einem kleinen Boot den Atlantik zu überqueren, seitdem bin ich jedoch verschollen.

Leseverstehen TEST 1. 1. Lies die Texte! Sind die Sätze richtig oder falsch? 5 Punkte. 0. Martins bester Freund ist 14 Jahre alt.

Leseverstehen TEST 1. 1. Lies die Texte! Sind die Sätze richtig oder falsch? 5 Punkte. 0. Martins bester Freund ist 14 Jahre alt. Leseverstehen TEST 1 1. Lies die Texte! Sind die Sätze richtig oder falsch? 5 Punkte 0. Martin Berger kommt aus Deutschland Bielefeld. Sein bester Freund ist Paul, der auch so alt ist wie seine Schwester

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