visionale 2014 programmheft

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1 visionale 2014 programmheft

2 Vielen dank an unsere Kooperationspartner und Unterstützer

3 willkommen zur visionale 2014! DIE Veranstalter der visionale

4 Veranstalter Liebe Besucherinnen und Besucher der visionale 2014, liebe Filmemacher und Netzaktive! Wir machen die visionale, weil wir Filme mögen. Wir machen die visionale, weil wir Eure Geschichten, Euren Blick auf die Welt, Eure Träume und Wünsche, Eure Empörung, Eure Sehnsucht und Eure Ängste auf großer Leinwand zeigen wollen. Wir machen die visionale, weil Ihr diese Filme macht. Für viele junge Filmschaffende ist die visionale ein wichtiger Termin in der zweiten Jahreshälfte. Zum 27. Mal werden Filmemacherinnen und Filmemacher ihre Produktionen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Über 170 Einsendungen belegen, wie groß der Stellenwert des Festivals bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist, auch - oder vielleicht gerade in einer Zeit, in der täglich 4 Milliarden Videos auf YouTube geschaut werden und Video on Demand inzwischen 30 % der Netzaktivitäten umfasst. Die unmittelbare Reaktion auf eine Produktion, kritische Fragen oder standing ovations - die reale Begegnung mit Publikum und Jury ist anders, bleibt wichtig. Auf der visionale begegnen uns Geschichten: Alltägliches, Kritisches und Visionäres. Waren leichte und lustige Themen in den Videoclips der ersten Jahre vorherrschend, so dominieren heute die ernsteren Themen. Es geht um Ausgrenzung, ob nun online in sozialen Netzwerken wie Facebook oder außerhalb des Internet. Mobben und dissen beschäftigen vor allem Jugendliche. Wie leben wir zusammen, wer gehört dazu - es sind Geschichten über Rassismus, Gewalt und Ausschluss. In aktuellen politischen Diskussionen werden Jugendliche häufig als interessenlos und wenig politisch engagiert wahrgenommen. Die neuen sozialen und kulturellen Bewegungen zeigen jedoch, dass junge Menschen sich sehr wohl für eine gerechte und demokratische Zukunft einsetzen. Video und Social Media spielen hier eine wichtige Rolle. Dies betrifft leider auch religiös motivierte, radikale Jugendszenen. Täglich neue Videoclips und Medienbotschaften versprechen Anerkennung, Respekt und eine Zukunft im Jenseits, die bei labilen oder ausgegrenzten Jugendlichen einen Nährboden finden können.

5 Medienbildung kann hier einen Beitrag zu Aufklärung und Auseinandersetzung leisten. Und auch das macht die visionale aus. Gut die Hälfte aller Produktionen im Wettbewerbs sind in medienpädagogischen Projekten entstanden. Auffallend viele Einreichungen adaptieren in diesem Jahr das Genre Horrorfilm. Horror, Gewalt und sexualisierte Bildwelten sind für Kinder und Teenies überall und jederzeit verfügbar. Eltern und Schule ignorieren diese Wirklichkeiten oder versuchen sie zu verbieten. Mit medienpädagogischer Begleitung können Kinder und Teenies sich damit auseinandersetzen und die Bilder verarbeiten, eine Herausforderung auch für die Mediepädagoginnen und -künstler. Wir nehmen dies zum Anlass, Samstagnachmittag im Anschluss an das Filmprogramm Dawn of the Youth - Themenblock Angst und Schrecken darüber zu diskutieren. Um Uhr moderieren wir das Medienpädagogische Forum Horror, Splatter & Gewalt - Bildwelten von Kindern und Jugendlichen, zu dem wir Eltern, pädagogische Fachkräfte und Interessierte herzlich einladen. Unser herzlicher Dank an alle Künstlerinnen und Künstler für Eure trashigen und witzigen, traurigen und krassen, selbstverliebten und bezaubernden Erzählungen. Ein großes Dankeschön auch an unsere Kooperationpartnerin LPR Hessen sowie an alle Sponsoren, Unterstützerinnen und stille Helfer, ohne die es das Festival nicht gäbe. Viel Spass mit dem Programm der visionale. Die Veranstalter Medienzentrum Frankfurt Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main Gallus Theater Filmhaus Frankfurt Gallus Zentrum

6 Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, liebe Besucherinnen und Besucher, das visionale-festival wird bereits zum 27. Mal veranstaltet und hat sich zu einer festen Institution der hessischen Medienlandschaft entwickelt. Umso mehr freue ich mich, Sie alle als Schirmherr willkommen heißen zu dürfen. Prof. Dr. R. Alexander Lorz Hessischer Kultusminister Wie auch in den vergangenen Jahren werden wir sicherlich wieder viele spannende, teilweise unkonventionelle und provozierende Werke von engagierten jungen Filmemachern zu sehen bekommen. Egal welcher Preis für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielleicht am Ende stehen mag, schon jetzt kann man Ihnen zu Ihrem Engagement, Mut und der Leidenschaft, die Sie für Ihre Arbeit aufgebracht haben, gratulieren. Die Impulse, die Sie mit Ihren Werken setzen, werden hoffentlich viele Zuschauer gut unterhalten und vielleicht auch länger beschäftigen. In einer immer stärker vernetzten und digitalisierten Welt leistet die visionale nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz junger Menschen, sondern auch zur Stärkung des Filmstandortes Hessen. Der diesjährige Sonderwettbewerb Zwischen Freiheit und Kontrolle bringt ein politisch wichtiges Thema auf künstlerischem Weg zur Geltung. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, die diesen Sonderwettbewerb in Kooperation mitträgt. Abschließend bedanke ich mich ganz besonders bei den Organisatoren der visionale, die für die Zuschauer und Teilnehmer durch ihre Tätigkeit viele unvergessliche, bewegende Erlebnisse erst möglich machen. Ihnen allen wünsche ich viel Vergnügen! Mit freundlichen Grüßen

7 Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, liebe Besucherinnen und Besucher der visionale 2014, wer hätte sich in den Anfangsjahren des Festivals träumen lassen, dass irgendwann mit einem Alltagsgegenstand wie dem Smartphone schon qualitativ gute Filme gedreht werden könnten? Die visionale ist indessen immer mit der Zeit gegangen. Der diesjährige Sonderwettbewerb Das geht dich gar nichts an zwischen Freiheit und Kontrolle greift wieder ein topaktuelles Problem im Alltag von Familien auf. Kinder und Jugendliche bewegen sich heute ganz selbstverständlich online. Sie sind in sozialen Netzwerken und kommunizieren über WhatsApp. Jedes zweite Kind ab 12 Jahren verfügt über ein Smartphone und hat dadurch ungefilterten Zugang zu jugendgefährdenden Inhalten. Eltern fühlen sich oft überfordert: Wieviel Freiheit kann ich meinem Kind geben und wie hoch muss die Kontrolle sein? Aber auch die Frage nach der Sicherheit unserer Daten und dem Schutz vor Dritten sind wichtige Bausteine der medienpädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern. Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und Recht der Stadt Frankfurt am Main, Stadträtin Die medienpädagogische Arbeit im Vorfeld der Visionale und das Festival selbst bieten einen Rahmen, um diese sensiblen Fragen mit Kindern und Jugendlichen zu thematisieren und sie über Gefahren im Netz aufzuklären. Ich danke den Pädagoginnen und Pädagogen der Freizeiteinrichtungen und Schulen herzlich für ihre kompetente und engagierte Arbeit in diesem Bereich. Mein Dezernat wird auch in diesem Jahr den Frankfurter Filmpreis stiften. Mit seiner Verleihung will ich die Preisträger würdigen und einen Anreiz für zukünftige Medienproduktionen schaffen. Den Ausrichtern des Festivals wünsche ich gutes Gelingen, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg und den Besucherinnen und Besuchern spannende Begegnungen mit Filmen und Menschen. Ihre

8 Liebe Freundinnen und Freunde der visionale2014, liebe Gäste! Medienproduktionen von Kindern und Jugendlichen stehen wie jedes Jahr im Fokus der visionale und das ist gut so! Kein anderes Festival in der Region bietet einen so umfangreichen Einblick in das Medienschaffen der nachwachsenden Generation, ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem die visonale seit 27 Jahren überzeugen kann. Wie nehmen Kinder und Jugendliche das überbordende Medienangebot war, wie filtern sie ihre Eindrücke, was inspiriert sie? Prof. Dr. Felix Semmelroth Dezernent für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, Stadtrat Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Privatheit. Die Grenzen zwischen privat und öffentlich überlagern sich im Zeitalter der allgegenwärtigen sozialen Netzwerke stetig. Unter der Überschrift Das geht dich gar nichts an zwischen Freiheit und Kontrolle haben die Festivalmacher um Einreichungen zu diesem Thema gebeten. Für viele Menschen stellen die medialen Veränderungen der letzten Jahre eine beunruhigende Entwicklung dar. Wir vergleichen unser Verhalten mit früher, als man noch nicht überall und jederzeit mit dem Internet verbunden war, der Austausch mit anderen vornehmlich von Angesicht zu Angesicht stattfand und noch keine internationalen Datenkonzerne über jeden unserer Schritte informiert waren. Jugendliche dagegen leben heute selbstverständlich in dieser Medienwelt. Sie nutzen unterschiedlichste Medien, um zu kommunizieren, zu interagieren, sich zu orientieren und vor allem zu informieren. Mit Hilfe von Medien können sie sich gesellschaftlich positionieren und ihre Anliegen, Bedürfnisse und Meinungen öffentlich artikulieren. Wichtig dabei ist die Kompetenz, Chancen und Gefahren zu erkennen, um Medien souverän zu nutzen. Was wir brauchen, liebe Besucherinnen und Besucher der visionale, ist eine offene Auseinandersetzung mit den medialen Veränderungen unserer Zeit. Die digitalen Medien gehören heutzutage zu unserer Alltagswirklichkeit. Und zu dieser Auseinandersetzung gehört es, genau hinzuschauen und hinzuhören, und Kindern und Jugendlichen nicht mit Bevormundung zu begegnen, sondern gemeinsam mit ihnen über die Verwendung der neuen Medien kritisch zu reflektieren. Den Schulen kommt beim Thema Medienkompetenz eine wichtige Funktion zu, aber auch in Familien und privaten Gemeinschaften sollte darüber diskutiert werden ganz wie früher, von Angesicht zu Angesicht. Ich wünsche Ihnen interessante Einblicke und spannende Diskussionen auf der visonale 2014! Herzlichst,

9 Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Visionäre, bereits zum 27. Mal findet in diesem Jahr die visionale in Frankfurt am Main statt. Junge hessische Filmemacherinnen und Filmemacher präsentieren ihre kreativen filmischen Leistungen vor einem großen Publikum. Kommunikation, Kreativität, Kunst und Kritik sind heute in den Medien keine Grenzen mehr gesetzt. Obwohl besonders ältere Generationen dieser Schnelllebigkeit oft skeptisch gegenüberstehen, zeigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der visionale auch in diesem Jahr die vielseitigen Möglichkeiten der Mediengestaltung auf. In rund 80 Filmen halten junge Menschen unterschiedlichen Alters Themen, die ihre Generation aktuell bewegen, bildlich fest. Besonders Frankfurt ist geprägt von gesellschaftlicher Vielfalt. Inspiriert durch den sozialen, kulturellen und künstlerischen Alltag in der Stadt, ermöglichen die Nachwuchs-Regisseure den Zuschauern einen Einblick in die vielseitige Jugendkultur. Die Internationalität der Mainmetropole durchzieht alle Bereiche des Lebens. Von innovativen Dokumentationen über unterhaltsame Komödien bis hin zu fesselnden Dramen: Mit der Bandbreite der gezeigten Themen kann sich jeder identifizieren. Dr. Armin von Ungern-Sternberg Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main, Amtsleiter Im Rahmen der visionale verbinden sich die Visionen von jungen Filmkünstlerinnen und -künstlern mit den Visionen der verantwortlichen Organisatorinnen und Organisatoren. Sie dient als Plattform für Netzwerke, Kunst und Wettbewerb. Ich danke allen Beteiligten, die an der visionale Anteil haben und wünsche Ihnen interessante Begegnungen und viel Freude an dem vielfältigen Filmprogramm. Ihr

10 15.30 Uhr Kinder 0-11 Jahre MEIN FECHENHEIM, MEIN FRANKFURT, MEINE WELT 1 Kinder der Kita im Alten Rathaus, 4-5 Jahre. Kurzdokumentation, Frankfurt am Main 2014 // 5.00 min Die Kinder erkunden ihren Stadtteil mit Fotoapparat, Filmkamera und Mikrofon. DIE ZAUBERSCHULE 2 Amoun, Makdum, Asmaa, Damlaa, Gideon, Virginia u. a., Jahre // Schule am Sommerhoffpark. Trickfilm, Frankfurt am Main 2014 // 2.32 min An einer Zauberschule lernt man verschiedene Dinge. Am heutigen Tag werden die Lieblingstiere gezaubert. Doch da geht einiges schief. Die Schüler landen in der Wüste und in New York, ehe sie ihren Weg zurück ins Klassenzimmer finden. LAURA S SCHULE 3 Deniz, Noor, Mekti, Rebka, Zahra, 8-11 Jahre // Kinderhaus Gallus und Gallus Zentrum. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // 5.40 min Laura kommt in eine neue Klasse. Ihre Mitschülerinnen benehmen sich nicht nur seltsam, sie sehen auch komisch aus. Als Laura sich als Prinzessin verkleidet, kommt das nicht so gut an. Muss sie genauso werden wie die anderen, um dazu zu gehören? WO IST DAS KLO? 4 Ben, Luis, Adele, Lisa, Anton, Charlotte, 7-11 Jahre // Betreuung in der Merianschule. Trickfilm, Frankfurt am Main 2014 // 7.40 min Die Kinder suchen das Klo aber dieses ist gestohlen worden. Die Diebe sind schnell gefunden. Das Klo ist jedoch eigentlich eine Zeitmaschine und auf die jungen Detektive warten Abenteuer im Dinoland und in der Zukunft.

11 Freitag DIE DREI FREUNDINNEN UND DER SCHATZ DER BÖSEN Ibtissam, Marvin, Chiara, Martin, Vinzent, Lukas, Aylin, 8-11 Jahre // Kind im Nied & Gallus Zentrum. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // 8.01 min In einer Flaschenpost finden die Mädchen eine Schatzkarte. Auf dem Weg über den Horrorwald zum Turm des Todes und ins Baumhaus der Spinne lauern viele Gefahren. Noch dazu werden sie von den bösen Jungs gejagt. 5 HÖCHST DIREKT Film-AG der KITA Alte Villa, 7-10 Jahre // Kulturmobil, Caritasverband Frankfurt. Reportage, Frankfurt am Main 2013 // 8.00 min Was denken wohl die Menschen aus Höchst über ihren Stadtteil. Was gefällt Ihnen und was gefällt ihnen nicht. Diesen und weiteren Fragen ist das Filmteam der Alten Villa nachgegangen - direkt und unzensiert. 6 DER WÜT Kinder der Klasse 1b der Ludwig-Uhland-Schule in Gießen, 6-8 Jahre. Trickboxx Film, Lollar 2014 // 3.57 min 7 Das Gedicht Der Wüt von Thomas Hartmann wurde von Oliver Steller vertont und ist die Grundlage für einen Tricklegefilm, den die Kinder selbst umgesetzt haben.

12 16.45 Uhr Jugendliche Jahre IN VIELFALT GEEINT 8 Hanna Luisa Pregun, Fabian König, Marieli von Pückler, 15 Jahre. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // 1.30 min Das Motto der EU von einer anderen Seite beleuchtet. GALLUS IST DA 9 Amin, Konstantin, Oualid, Shalyne, Assia, Shanone, Selma, Jelena, Jahre // Paul-Hindemith-Schule & Gallus Zentrum. Tanz-Doku, Frankfurt am Main 2014 // 5.38 min Wann ist dein Stadtteil entstanden? Möchtest du im Altbau wohnen oder in den neuen Häusern? Und wem gehört das Gallus - den Banken, den Reichen oder Allen? DER GALAKTISCHE HORRORHAUFEN 10 Lukas, Niklas, Anais, Gloria, Lenny, Enno, Jahre // Ferienkarussell der Stadt Frankfurt & Gallus Zentrum. Animation, Frankfurt am Main 2014 // 4.13 min Es kämpft das Gute gegen das Böse oder alle gegen alle - beim analfixierten Knetmännchenmassaker auf der Suche nach der Wunderblume. SCHNEEWITTCHEN UND DIE 7 ROCKER 11 Larisa, Ramon, Gideon, Sophia, Ebru, Christos, Aileen, Jahre // Wilh.-Leuschner-Schule & Kinder- u. Jugendzentrum in der Reduit. Kurzfilm, Mainz-Kastel 2014 // min Neuverfilmung des Märchens mit den 7 Zwergen als Mitglieder einer Rockergruppe. Schneewittchen wird Opfer einer K.O.-Tropfen Attacke ihrer zickigen Stiefmutter, und der Jäger fährt einen schwarzen Smart.

13 Freitag FUSSBALL SPIELEN José Perez, Dervis Durma, Fethullah Ölmez, Kevin Thee, 15 Jahre // Kasinoschule & Frankfurt University of Applied Sciences. Animation, Frankfurt am Main 2014 // 2.00 min 12 Zwei Freunde haben unabhängig die Idee, Fußball zu spielen. Sie verabreden sich, treffen alle Vorbereitungen und fangen an zu spielen - aber auf ihre eigene Art VOLL VERBOCKT! Lucas Kuhn, Moritz Göbel, Florian Krause, 13 Jahre // Medienzentrum Wiesbaden. Kurzfilm, Wiesbaden 2014 // 7.56 min Christof ist neu an der Schule und möchte Anschluss finden in der Clique. Dafür riskiert er es zu klauen, und so seiner Freundin und den Kumpels zu imponieren. Als man ihm auf die Schliche kommt, eskaliert die Situation. 13 AUSSER KONTROLLE Emirhan D., Fenya D., Ephraim G., Leon H., Elias L., Ismael L., Simon O., Pauline R., Jan A. S., Alexis S., Benedikt S., Jahre // RaUM für Kinder und Teenies. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // 6.00 min 14 Eine Jugendclique plant einen Handtaschenraub, doch dann gerät alles außer Kontrolle...

14 16.45 Uhr Jugendliche Jahre COLOURFUL 15 Hans O., Anne N., Julia H., Sarah H., Lea F., Marius W., Maximilian H., Neele B., Pauline K., Sophie T., Jahre // Kathinka-Platzhoff Stiftung. Kurzfilm, Bruchköbel 2014 // 6.57 min Die Welt ist grau und trist, langweilig und traurig. Jeder geht für sich durch die Straßen. Durch einen Traum gewinnt Anne ihre Lebensfreude zurück und schafft es die Welt mit ihrer Freude anzustecken. Und die Welt ändert sich VOM KRIMINELLEN ZUR ZEITMASCHINE 16 Nabil Laa, Abel Samuel, Georg, Ömer Sertkan, Algis Cinar, Tarik Cutura, Musti Bulat, Jahre // Falkschule & Gallus Zentrum. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // 6.45 min Der Kleinkriminelle Nabil Emir wird von der Polizei erwischt. Im Knast träumt er von einer Karriere als Profifußballer. 60 Jahre zuvor konstruiert Dr. Albert eine Zeitmaschine, die den Probanden in kuriose Abenteuer verwickelt. WERBEPAUSE 17 Lilly Hausmann, Claire Duda, Meike Bernhard, Caroline Lehnert, Hanna Pregun, Jahre // Goethe-Gymnasium Frankfurt. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // 4.50 min Die Mädchen betrachten die Realität hinter der Werbung mit einem Schmunzeln im Gesicht und viel Vergnügen am Realen.

15 LPR Hessen: Mit uns aktiv werden egal, ob in Kita, Schule oder Verein! Die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) mit Sitz in Kassel ist für die Regulierung des privaten Rundfunks in Hessen zuständig. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der LPR Hessen ist die Förderung von Medienkompetenz. Wir machen Kinder und Jugendliche, insbesondere aber auch Erzieher, Lehrer und Eltern fit im Umgang mit Medien. Gerade die aktive, praktische Medienarbeit soll die kompetente und souveräne Mediennutzung ermöglichen. Bei den Projekten wird mit allen Medien gearbeitet vom klassischen Fernsehen/ Film über das Internet bis hin zum Handy. Interesse an der medienpädagogischen Arbeit? Wir unterstützen gern! LPR Hessen Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien Wilhelmshöher Allee Kassel Fon: (0561)

16 19.00 Uhr Junge Erwachsene (I) CATCH Merlin Kraus, Merlin Luong, Jakob Ackermann, Moritz Dietzsch, Tim Hoh, Jahre. Kurzfilm, Steinbach 2014 // Videofile // min Die Erde ist ein stiller Ort geworden. Nachdem große Teile der Menschheit durch ein Medikament ausgelöscht wurden, kämpft eine Gruppe von jungen Leuten ums Überleben. Die Gruppe lässt sich auf einen Fremden ein, der ihnen einen sicheren Ort und Medizin verspricht. ICH BIN LENA 19 Amra Adrianna Bartosiewicz, 20 Jahre. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // DVD // 3.45 min Dieser Kurzfilm zeigt den Twist des Lebens. Süße Zerbrechlichkeit voller Freiheit entwickelt sich zu einer Mauer gegen sich selbst. Lena erzählt von ihrer freien Kindheit und dem Kontrast ihres gegenwärtigen Lebens HAPPY BIRTHDAY 20 Bastian Betz, 23 Jahre. Kurzfilm, Karben 2014 // Videofile // 0.54 min Die kleine Julia feiert Geburtstag und alle ihre Freunde sind dabei. Oder? ABOUT A MAN 21 Garrett Alexander, Thomas Fix, Adrian Anton, 27 Jahre. Kurzfilm, Frankfurt 2014 // 6.28 min Welche Kämpfe müssen Menschen heutzutage immer noch ausfechten, um ein freies Leben nach eigenem Ermessen führen zu können. Dabei sind Flucht, Angst und Einsamkeit ständige Begleiter.

17 Freitag JEDER IST ANDERS Xenia-Jean B., Moritz B., Niklas K., Marius M., Angela M., Anna R., Jahre // bbw Südhessen & Gallus Zentrum. Kurzfilm, Karben 2014 // HDV // 3.50 min 22 Xenia geht es nicht gut. Sie versteht sich manchmal selber nicht. Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz muss sie unter anderem einen psychologischen Test absolvieren. Was ist normal? TOTAL REAL - BLICK AUFS GANZE Lisa, Christian, Jennifer, Maximilian, Yasmina, Marina, Jahre // bbw Südhessen & Gallus Zentrum. Dokumentation, Karben 2014 // HDV // 9.11 min Rund 160 Auszubildende des bbw Südhessen beschäftigten sich in 17 Projektgruppen mit der Darstellung von Wirklichkeit in den Medien - mit Rapmusik, Installationen, Blogs, Video, Fotografie und Audio. Die Dokumentation begleitet die Workshops. 23 METAMORPHOSE Bastian Betz, 23 Jahre. Stop-Motion, Karben 2014 // Videofile // 1.25 min Ein obdachloser Mann ist auf der Suche nach einem Schlafplatz. Als er es sich auf einer Bank bequem macht, wird er mit missbilligendem Blick betrachtet. In dieser Nacht beginnt er ein neues, schöneres Leben in Freiheit. Doch sein Glück ist von kurzer Dauer. 24

18 AUSSTELLUNG ZWISCHEN LICHT UND SCHATTEN Die Arbeiten der Ausstellung thematisieren die Licht- und Schattenseiten des Lebens in unserer postmodernen Gesellschaft. Zwischen Arm und Reich, Integration und Ausschluss, Individualität und Gemeinschaft, Macht und Unterdrückung, aber eben auch das Dazwischen und die individuellen Wahrnehmung, die oft jenseits von Gegenüberstellungen liegen. Die unterschiedlichen Deutungsmuster von Licht und Schatten greift die Ausstellung auf - sprachlich und visuell. Die Medieninstallationen im Foyer des Gallus Theaters, in einem Quartier, wo Licht und Schatten besonders nah beieinander liegen, zeigen dabei höchst unterschiedliche Aspekte. Sie konfrontieren uns mit Stereotypen ebenso wie mit weniger Sichtbarem: Der Blick geht hinter die Fassaden von Normalität. Beteiligte Künstler sind: Raul Gschrey, Irina Zikuschka, Christopher Acker, Alina Darmstadt, Sabine Hoffmann, Nora Vanessa Faix, Natalya Kabirova, Vera Einhorn, Julia Hummer, Jannis Pohl. Organisatoren / Kuratoren der Ausstellung: Raul Gschrey, Jörg Hein, Sabine Hoffmann (Gallus Zentrum) Vernissage Freitag, 21. November um Uhr

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20 21.00 Uhr Lichter Kurzf ilmabend More than Money: Nach Revolutionen, Stadt und Humor, Komik und Komödie steht mit Geld beim LICHTER Filmfest 2015 ein Thema im Fokus, das mit keinem anderen Ort so eng verbunden ist, wie mit dem Finanzplatz Frankfurt. Nirgends scheint Geld sichtbarer als in der Mainmetropole, deren berühmte Skyline geprägt ist durch Bankhäuser aus aller Welt. Zugleich zeigt sich im Wechselspiel zwischen Geld und Film der Sonderstatus des Genres als Diva unter den Künsten, da die meist millionenschweren Produktionen dem Image von Kunst empfindlich widersprechen. Und doch bleibt es für viele oft brotlose Kunst.

21 Das grosse Geld - KurzF ilme über Geld, Gier und Börsenkurse Freitag Den Auftakt zum LICHTER Thema 2015 macht im Rahmen der visionale eine Sammlung von Kurzfilmen zum Thema Geld. Ob humorig oder ernst, dramatisch oder nüchtern die Zugänge der Filmemacher sind so vielseitig wie das Thema selbst. Gezeigt wird eine bunte Mischung aus Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen, die allesamt in den letzten Jahren in der Region entstanden sind. ADBENDERS DIE PHANTASIE DER UMVERTEILUNG COUNTDOWN ECONOMICLASSICS Das große Geld - Kurzfilme über Geld, Gier und Börsenkurse u.a. mit Filmen von: Markus Frohnhöfer & Jörg Ritter ( Adbenders ), David Borchers ( Die Phantasie der Umverteilung ), Sylvie Hohlbaum ( Countdown ), Eva Becker ( Economiclassics, Folge 3376 ), Michael Schwarz ( Peter List, Idealist ) und Gunter Deller ( Wildwechsel ).

22 Das Netzwerk von 13 hessischen Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen kooperiert hochschulübergreifend in Lehre, Forschung und Produktion. Besser hört nie auf.

23 Was wir drucken_4c_visionale_heft :39 Uhr Seite 1 WAS WIR drucken, KANN SICH SEHEN LASSEN. WIR FREUEN UNS, VON IHNEN ZU HÖREN. Druckerei Imbescheidt Druckvorstufe Offsetdruck Weiterverarbeitung Belchenstraße Frankfurt am Main Telefon: Fax:

24 15.00 Uhr Dawn of the Youth - Themenblock Angst und Schrecken BURNOUT 25 Lara F., Mallorie B., Mara L., Aymeric B., Yannic R., Damenik K., Aaron H., Vitus H., Jonas F., Max E., Tobias J., Janne S., Helen H., Jan Q., Jahre // Kurzfilm, Aßlar 2014 // min Burnout-Seminar in einer Promi-Klinik. Die Patienten sind keine Unbekannten. Am Lagerfeuer werden finstere Geheimnisse enthüllt. Und dann ist da diese wirklich schlimme Geschichte. SCARY PROJECT 26 Klasse R 10 der Weißfrauenschule Frankfurt, Jahre // Verein Blickwechsel. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2013 // 9.35 min In der Klinik Hasenhügel führt Dr. Honecker Menschenversuche durch. Zwei Patienten ergreifen die Flucht und wollen die Weltherrschaft erlangen. Doch dann wird der Eine von einer Killerin umgebracht, es tauchen lila Elefanten auf und gezaubert wird auch. DAY OF THE DEAD 27 Klasse 7c der Weißfrauenschule Frankfurt // Jahre. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // 6.00 min Den Einbruch in ein Schulgebäude werden die fünf Freunde noch bereuen. Es geschehen furchteinflößende, blutrünstige Dinge - nichts für schwache Nerven.

25 Kinder und JugendF Ilme (Einlass ab 16 Jahre) im allgemeinen Wettbewerb Samstag BLACK BEAUTY Fatma D., Eda T., Fatma C., Rabia M., Cansel S., Parnian S., Melisa G., Ayse O., Betül S., Elif E., Jahre // Gallus Zentrum. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // 7.24 min 28 7 Mädchen chillen vor dem Fernseher: Popcorn, Cola und ein paar schlechte Videos. Doch dann passiert etwas Grauenvolles und der Horror beginnt. HAUS DER VERLORENEN SEELEN Davina D., Maurice W., Vivian H., Johannes W., Maximiliam G., Laurin M., Luca v. G., Eva U., Sebastian H., Jahre // Humboldt-Schule. Kurzfilm, Wiesbaden 2014 // min 29 Mika ist 13 Jahre und hält sich für supercool. Als er mit seine Freunden in einem unheimlichen Haus übernachtet, wird sein Mut auf eine harte Probe gestellt. DIE ANSTALT Angela, Daniel, David, Jannick, Luca, Sebastian, Jahre // Gallus Zentrum. Stop Motion, Frankfurt am Main 2014 // 3.51 min Wovon Kinder heute träumen: Monsterbabys, Angst und Ekel. Beim Splatter in der Trickbox treffen wir auf bekannte Größen des Genres. Erstaunlich, wie gruselig Knetmännchen sein können. 30

26 16.30 Uhr Medienpädagogisches Forum Im Anschluss an das Programm Dawn of the Youth - Themenblock Angst und Schrecken laden die Veranstalter in Kooperation mit dem Präventiven Jugendschutz, Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt zur Diskussion ein: Horror, Splatter & Gewalt - Bildwelten von Kindern und Jugendlichen Samstag 22. November Uhr im HoRst - direkt neben dem Foyer des Gallus Theaters Eingeladen sind Pädagoginnen und Pädagogen der Sozial- und Bildungsarbeit, Eltern sowie interessierte Festivalbesucherinnen und -besucher. In diesem Jahr wurden vermehrt Produktionen mit Grusel- und Horroreffekten eingereicht, produziert von Kinder und Jugendlichen, die nach dem Jugendschutzgesetz keinen Zugang zum Genre haben dürfen. Der ungefilterte Zugang zum Internet ermöglicht es ihnen, Filme zu schauen, die eine FSK 18 haben und nur von Erwachsenen konsumiert werden sollten. Dass Kinder und Jugendliche schon immer an Inhalte kamen, die für sie nicht angemessen waren, ist jedem bewusst, der oder die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig ist. Die aktive Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen bietet immer auch die Möglichkeit ihre Themen und Ängste aufzugreifen, sollte dies sogar tun! Aber was tun, wenn die Kinder und Jugendlichen einen Horrorfilm drehen wollen? Ablehnen oder sich der Herausforderung stellen - mit allen Problemen, die sich daraus ergeben? Neben juristischen, stellen sich viele pädagogische Fragen. Im kollegialen Austausch versuchen wir diese gemeinsam zu beantworten und einen Standpunkt zu finden. Das medienpädagogische Forum ist wie alle Veranstaltungen der visionale kostenlos.

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28 17.00 Uhr Junge Erwachsene 20 bis 27 (II) 31 DIESE EINE NACHT Alexander Conrads, 22 Jahre. Kurzfilm, Bad Vilbel 2014 // Blu-ray // min Beide erwarten nichts weiter als einen normalen One-Night-Stand. Doch was als etwas Oberflächliches, Bedeutungsloses beginnt, verwandelt sich im scheinbar sicheren Hotelzimmer in so etwas wie echte Nähe. Beiden wird bewusst, dass sie nichts zu verlieren haben und so öffnen sie sich, schaffen Intimität. ONCE THERE WAS A CIGAR BOX 32 Alexander Conrads, 22 Jahre. Dokumentation, Bad Vilbel 2014 // Videofile // 9.59 min Matt Isbell ist Blues-Musiker und lebt in Memphis, Tennessee. Er verwandelt alte Zigarren- Boxen in einzigartige Musikinstrumente. Recycling und Repurposing spielen eine große Rolle. Porträt über einen Mann, der in einer kapitalistischen Gesellschaft beschlossen hat, Leidenschaft vor Sicherheit zu stellen. VEIKKO 33 Thomas Bünger, Julian Cohn, Laurenz Lerch, Jahre. Kurzfilm, Östringen 2013 // Blu-ray // 6.03 min Fabienne liebt Jonas und hängt an ihrem Bruder Mark. Doch es kommt der Tag, an dem sie sich entscheiden muss.

29 Samstag MEDEAKOMPLEX Natalya Kabirova, Lena Gladkova, Jahre. Kurzfilm, Frankfurt am Main 2014 // HD // min Sie fasziniert und erschreckt zugleich, sie weiß einen guten Rat, aber dennoch tötet sie. Sie ist als Kindermörderin bekannt. Medea inspiriert Künstler in allen Zeiten. Die Handlungen und Themen des Mythos, aufs Neue bearbeitet, zeigen die Ambivalenz der Medea-Figur. 34 LOVE METAPHOR Carlos Meyer, 22 Jahre. Dokumentation, Eschborn 2013 // HD // 4.57 min Einerseits die Geschichte von drei Deutschen auf der Suche, die sich in eine Stadt und ihre Bewohner verlieben, andererseits Dokumentation eine Metapher über die Liebe - von Glück und Erregung zu Hass, Wut und Aggression. Am Ende kann totaler Einklang entstehen. 35 KEEP CALM, IT S ONLY AN XTRA-CHROMOSOME Mergime Elmazi, Valentina Ploch, Jahre // Frankfurt University of Applied Sciences. Dokumentation, Frankfurt am Main 2013 // HD // min 36 Porträt eines 17-jährigen Mädchens mit Down-Syndrom. Die Kamera begleitet Valentina im Alltag und zeigt ihre ganz persönliche Sicht der Dinge und des Lebens.

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