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7 10 Vorwort 12 PrEMIErENÜBErSICHt 8 Vorwort 14 PrEMIErENÜBErSICHt 0 Vorwo Musiktheater 38 schauspiel 68 Ballett Musiktheater schauspiel Ballett 76 theater und NoCH VIEl MEHr 89 theaterpädagogik : jugendclub 80 kinder- und Jugend inder- und Jugend theater 94 konzerte ko nz Zert erte e 91 theater & SCHulE 103 MItArBEItErINNEN & MItArBEItEr 106 IMPrESSuM 7

8 SPIELZEIT 2011/

9 MaTThIaS FonThEIM VoLkEr BIErwIrTh LIEBE ThEaTErBEgEISTErTE, herzlich willkommen Zu unserer neuen spielzeit 2011/ 2012! Wir möchten uns bei Ihnen, unserem Publikum, bedanken für Ihre Offenheit und Ihre Bereitschaft für ein vitales und zeitgenössisches Staatstheater Mainz. Dazu gehört Ihr begeisterter Applaus, Ihre positive Zustimmung, genauso aber auch die Auseinandersetzung und die kontroversen Diskussionen über Texte und Themen und ihre theatrale Umsetzung. Es ist eine notwendige und herausfordernde kulturelle Leistung, wenn sich die Landeshauptstadt Mainz und das Land Rheinland Pfalz (in ökonomisch angespannten Zeiten) für ein Theater mit Oper, Schauspiel und Ballett entscheidet, für ein Theater, das auf einem künstlerisch hohen Niveau mit regionaler wie überregionaler Aufmerksamkeit spielen kann. Das Theater und seine Strahlkraft in das gemeinschaftliche Leben ist ein wesentlicher Baustein einer gesellschaftlichen Identität, die ein Land und eine Stadt für ihre Bürgerinnen und Bürger kenntlich, aber auch begehrenswert und attraktiv für ihre Besucher macht. Wenn nun immer wieder über Sparmaßnahmen an der Kultur diskutiert wird, sollte man bedenken, dass der eventuell angerichtete Schaden, der daraus erwächst, für die Zukunft um ein vielfaches größer sein wird, als der finanzielle Nutzen, den man sich dabei erhofft. (Zumal der Effekt des Einsparens bei einem Subventionsanteil für die gesamte Kultur von 1,9 % des Haushalts in Ländern und Gemeinden sehr begrenzt ist.) Kultur und im Besonderen das Theater ist kein Luxusgut, auf das man in weniger guten Zeiten verzichten könnte, sondern ein grundsätzlicher Bestandteil für die Zukunft des städtischen Lebens. FREMD BIN ICH lautet die Überschrift für die Spielzeit 2011/ 2012, ein Leitmotiv, das sich mit den aktuellen Veränderungen unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Ausgehend von Schuberts Winterreise und dessen Sehnsuchtsmotiv der 9

10 Romantik Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus gehen wir den Spuren von Autoren, Komponisten und unterschiedlichen Künstlern nach. Den existentiell Suchenden, die in ihren Texten, Geschichten und Figuren nach Identität, Geborgenheit und Heimat forschen. Wir wollen auch denen folgen, die auf Grund ihrer Kultur, Nationalität und Mentalität fremd im fremden Land sind. Und wir suchen nach kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten in unserem Land, das auf jeden Fall multiethnisch, aber vielleicht noch nicht multikulturell ist. Als Rahmenprogramm planen wir im Herbst ein Fest der Religionen (siehe S. 78 ). Das Staatstheater Mainz wird personell und künstlerisch gestärkt. Wir freuen uns sehr, dafür drei interessante Künstler gewonnen zu haben. Tatjana Gürbaca, eine der renommiertesten Regisseurinnen im Musiktheater, übernimmt ab dieser Spielzeit die Operndirektion. Tatjana Gürbaca, die mit ihren Inszenierungen am Staatstheater Mainz bereits Erfolge feiern konnte, eröffnet ihren weit umspannenden Spielplan mit Wagners Meisterwerk Tristan und Isolde in einer Inszenierung von Tilman Knabe. Im Schauspiel kommt Jan Philipp Gloger als Leitender Regisseur ans Haus. Gloger, der zuletzt in Berlin, Hamburg und München inszenierte, ist mit seinen erfolgreichen Theaterarbeiten, Traumnovelle und Kabale und Liebe, auch dem Mainzer Publikum schon bekannt. In dieser Spielzeit wird er Elfriede Jelineks Winterreise und Ferenc Molnárs Liliom auf die Bühne bringen. Ein außergewöhnliches Drei Länder Theaterprojekt haben wir mit dem jungen ungarischen Regisseur Viktor Bodó geplant. Sein Projekt Tot im Orient Express (AT) wird in Zusammenarbeit mit der ungarischen Szputnyik Shipping Company, dem Theater Winterthur in der Schweiz und dem Staatstheater Mainz stattfinden. Neben großen Klassikern, wie Schillers Räuber und Hauptmanns Vor Sonnenaufgang, stehen auch wieder zeitgenössische Stücke und Uraufführungen auf dem Programm. Der neue Hausautor Stephan Seidel wird mit Medeas Erbe (AT) das Thema Migration in der dritten Generation als Recherche vor Ort für einen Theaterabend erarbeiten. Wir bedauern es sehr, dass wir uns nach zehn Jahren großartiger künstlerischer Arbeit für das Philharmonische Staatsorchester und das Staatstheater Mainz von Generalmusikdirektorin Catherine Rückwardt verabschieden müssen. Unter ihrer kompetenten und kreativen Führung wurde das Mainzer Musiktheater zu Höchstleistungen verführt. Vielen Dank für eine wundervolle Zusammenarbeit! Mit Wagners Tristan und Isolde wird Hermann Bäumer als Nachfolger und neuer Generalmusikdirektor sein Operndebüt am Staatstheater Mainz geben. Mit seiner Erfahrung und musikalischen Sensibilität wird er neue Impulse setzen, die Jugendarbeit verstärken und ein vielseitiges Konzert programm verantworten. Wir freuen uns sehr, ihn willkommen zu heißen. Da wir das Staatstheater für möglichst viele Menschen öffnen wollen, haben wir unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck eine Schul kooperation mit Schulen in Mainz und Umgebung ins Leben gerufen. Diese Kooperation ermöglicht, dass jeder Schüler mindestens einmal im Jahr das Theater besucht und dient als ein Modell zur umfassenden Heranführung von Kindern und Jugendlichen ans Theater. Neu ist außerdem das System der interkulturellen Theaterscouts, eine Möglichkeit, auch weniger theaternahe Bevölkerungsgruppen mit dem Theater vertraut zu machen. Was kann das Theater also leisten in einer Welt, die uns täglich mit Katastrophen überfordert und uns immer wieder neue Überlebensstrategien aufzwingt? Wie können Visionen und Alternativen für unsere Zukunft entstehen? Theater kann unmittelbar auf die Wirklichkeit reagieren, mit Geschichten, mit szenischen Projekten, die sich eng auf die aktuelle Gegenwart einer Stadt oder eines Landes beziehen. So wollen wir in dieser Spielzeit aufs Neue im Staatstheater Mainz Raum schaffen für Visionen, die wir dringend brauchen, die uns bewegen und bereichern. Einen Raum, in dem wir zum Reflektieren und Besinnen ermuntern, einen Raum, in dem Ideen entstehen, wie wir zusammenleben und unsere Welt gestalten könnten als Investition für unsere Zukunft. Herzlichst, Matthias Fontheim Volker Bierwirth 10

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14 PrEMIErEn 2011/ MÄrZ 2012, grosses haus le grand MacaBre györgy ligeti 4. Mai 2012, kleines haus il primo OMicidiO OverO cain alessandro scarlatti 2. Juni 2012, grosses haus così Fan tutte wolfgang amadeus MOZart 25. september 2011, tic werkraum deutschsprachige erstaufführung die unschuldigen daniel karasik 9. dezember 2011, tic werkraum winterreise elfriede Jelinek 16. dezember 2011, kleines haus die räuber Friedrich schiller MUSIk- ThEaTEr 17. september 2011, grosses haus tristan und isolde richard wagner 15. OktOBer 2011, kleines haus the rape OF lucretia BenJaMin Britten 10. november 2011, grosses haus eva Operette von FranZ léhar 14. Januar 2012, grosses haus un BallO in Maschera giuseppe verdi SChaUSPIEL theater winterthur 22. september 2011 staatstheater MainZ 13. OktOBer 2011, grosses haus koproduktion Mit der szputnyik shipping company und dem theater winterthur tot im Orient-express (at) ein projekt von viktor BOdó 24. september 2011, kleines haus draussen vor der tür wolfgang BOrchert 13. Januar 2012, tic werkraum uraufführung Medeas erbe (at) ein Migranten-prOJekt von stephan seidel 20. Januar 2012, kleines haus BiederMann und die BrandstiFter Max Frisch 10. FeBruar 2012, kleines haus ein neues stück 15. MÄrZ 2012, kleines haus krankheit der Jugend Ferdinand Bruckner 30. MÄrZ 2012, tic werkraum uraufführung königreich (kuchen Oder tod) lisa danulat 14

15 7. april 2012, kleines haus die katze auf dem heissen Blechdach tennessee williams 5. Mai 2012, grosses haus liliom Ferenc MOlnár 11. Mai 2012, tic werkraum uraufführung ein neues stück text trifft regie 1. Juni 2012, kleines haus vor sonnenaufgang gerhart hauptmann BaLLETT 5. november 2011, kleines haus tears On scriptease pascal touzeau davy Brun william FOrsythe 3. FeBruar 2012, grosses haus uraufführung voices pascal touzeau 14. april 2012, grosses haus uraufführung touzeau / godani (at) pascal touzeau JacOpO godani Juni 2012 BallettwOche wiederaufnahmen verschiedener stücke kinder- UnD JUgEnD- ThEaTEr 29. OktOBer 2011, tic FÜr kids uraufführung das kamel Ohne höcker nach JOnas hassen khemiri 23. november 2011, grosses haus der ZauBerer von OZ lyman Frank BauM 24. FeBruar 2012, tic FÜr kids 35 kilo hoffnung anna gavalda / in einer Fassung von petra wüllenweber termin in planung JugendcluBprOduktiOn 15

16 MUSIK THEATER NARRENFREIHEIT 16

17 T R I S T A N UND ISOLDE Premiere am Grosses Haus Tilman Knabe gehört zu den bedeutendsten deutschen Opernregisseuren und wurde zuletzt u. a. für seine Inszenierungen von Werken wie Lohengrin (Mannheim), Das Rheingold (Aalto-Theater Essen) und Samson et Dalila an der Oper Köln gefeiert. Er inszenierte ferner an der Staatsoper Stuttgart ( Die Fledermaus, 2000 und Masaniello furioso von Reinhard Keiser, 2001), am Musik theater im Revier Gelsenkirchen ( Nabucco, 2001 ), an der Oper Frankfurt (Schuberts Fierrabras, 2002 ) und an der Hamburgischen Staatsoper ( Il Trovatore, 2003 ). Weitere Inszenierungen waren Tannhäuser in Bremen, Antigone am Deutschen Nationaltheater Weimar, Jenufa an der Oper Frankfurt und Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk am National - theater Mannheim, Fredegunda am Prinzregententheater München und Die Bassariden in Hannover. Handlung in drei aufzügen von richard Wagner dichtung vom Komponisten Musikalische leitung Hermann Bäumer inszenierung tilman KnaBe Bühne Beatrix von pilgrim kostüme KatHi maurer Erniedrigt und verraten sieht sich Isolde, als Tristan sie seinem König als Braut zuführt: Tristan, der einst Morold, ihren Verlobten, ermordet hat, und den sie gleichwohl pflegte, als er verwundet zu ihr kam. Damals, in einem Augenblick der Schwäche, entbrannte Liebe. Isolde will nun Rache und den Tod für Tristan und sich selbst doch der Todestrank entpuppt sich als Liebestrank. Lebendigen Leibes versuchen sie Abschied zu nehmen von den Helden, die sie waren. Der Tag soll sich in Nacht, das Leben in Tod verwandeln. Tristan soll Isolde sein und Isolde Tristan. Doch Tristan entkommt seinem kriegerischen Heldentum nicht, die großen Verwandlungen scheitern. Isolde sieht am Ende, ganz allein, wie Tristan aufersteht. Tristan und Isolde ist ein Meilenstein in der Geschichte des Musiktheaters. Mit diesem Werk beginnt die musikalische Moderne: Nie zuvor waren Handlung und Figuren so eng mit einem komplexen Orchestersatz verzahnt. Nie zuvor wurden die Gesetze der Tonalität so phantasievoll ausgelegt, um der Neuformulierung eines alten Gefühls Raum zu geben. So unersättlich und todesnah klang Liebe nie. 17

18 T H E R A P E OF LUCRETIA Premiere am Kleines Haus DIE SCHÄNDUNG DER LUKREZIA oper in zwei akten von Benjamin Britten libretto von ronald duncan nach dem schauspiel le viol de lucrèce von andré obey in englischer sprache mit deutschen übertiteln Musikalische leitung clemens Heil inszenierung freo majer Bühne raimund o. voigt kostüme nicole von graevenitz mit mitgliedern des staatstheaters mainz und des jungen ensembles Durch ihre Tugend wird eine Frau ungewollt zur Verführerin: Prinz Tarquinius, Sohn eines etruskischen Emporkömmlings und derzeitigen Herrschers über Rom, befindet sich mit den Heerführern Junius und Collatinus im Feldlager. Die Männer wollen die Treue ihrer Frauen prüfen und kehren unangemeldet nach Rom zurück. Einzig Collatinus Frau Lukrezia wird unbescholten zu Hause vorgefunden. Das allgemeine Lob auf ihre Tugendhaftigkeit stachelt Tarquinius an: In der Nacht reitet er nach Rom und zwingt Lukrezia, ihm ein Nachtlager zu gewähren. Lukrezia widersetzt sich den Verführungsversuchen Tarquinius, und so nimmt sich Tarquinius mit Gewalt, was die Tugendhafte ihm freiwillig nicht gewährt. Lukrezia erzählt ihrem Mann von der Tat. Er sieht sie frei von Schuld, doch Lukrezia erträgt das Erlebte und die Scham nicht Die tugendhafte Lukrezia gilt seit der Antike als Sinnbild ehelicher Treue. Benjamin Brittens erste Kammeroper, 1946 für das Glyndebourne Festival geschrieben, setzt sich mit einem heute immer noch hochbrisanten Thema auseinander: Von einem gelangweilten Soldaten vergewaltigt, tötet sich Lukrezia, um nicht in Schande leben zu müssen. Auch wenn ihr Ehemann sie frei von Schuld sieht, gibt es für sie keinen anderen Ausweg als den Tod. Britten bettet die Erzählung in einen Rahmen: Zwei Sänger genannt Male Chorus und Female Chorus kommentieren das antike Geschehen aus christlicher Sicht. So fragen die Erzähler am Ende der Oper nach dem Sinn der Tragödie: Feldherr Junius stellt Lukrezias Leiche öffentlich zur Schau, um die Römer zu einem Aufstand gegen die etruskische Herrschaft anzustacheln. Der Zuschauer wird durch den Einsatz des Chores emotional tief in die Geschichte hineingezogen, wodurch Britten mit seiner kleinbesetzten Kammeroper ein packendes Werk von impressionistischer Klangfülle gelingt, die die Komposition in den Rang einer großen Oper hebt. Freo majer, geboren in Heidelberg, studierte nach dem Abitur Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der FU Berlin und arbeitete als Dramaturg für verschiedene freie Opernproduktionen und Orchester. Sein Regiestudium absolvierte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Er war Assistent bei Ruth Berghaus und arbeitete als Regieassistent am Bremer Theater u. a. mit Christof Loy, Alfred Kirchner, Konstanze Lauterbach und Hans Kresnik. Eigene Inszenierungen führten ihn u. a. zum Kurt-Weill-Fest Dessau, an das Staatstheater Kassel, das Bremer Theater, die Oper Kiel, das Theater Heidelberg, die Oper Halle, das Theater Augsburg, das Staatstheater Oldenburg und das Luzerner Theater. 18

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20 sanja anastasia Thorsten Büttner Alexander kröner * KS. Jürgen Rust heikki Kilpeläinen Stefan Stoll * Patricia roach Dietrich greve Vida Mikneviciute KS. Hans-Otto weiss Alexandru Badea * Tatjana charalgina José Gallisa Hyon Lee * ruth staffa patrick pobeschin Alexander Spemann * Ensemblegäste

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22 das junge ensemble Richard Logiewa, Alexandra Samouilidou, Almerija Delic, Saem You, Radoslava Vorgic, Christian Rathgeber Jasmin Maria Hörner, Julia Ostertag (ohne Foto)

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24 OPERNCHOR Chordirektor Sebastian hernandez-laverny 1. Sopran Klaudia Berg Claudia Sasse-Scholz Irina Sokolovskij Radoslava Yordanova * 2. Sopran Danaila Dimitrova Aviva Piniane * Elisabeth Stradalski Susanne Thomas 1. Alt Miriam Lenz Anke Steffens * Anke Trittin Annette Vosteen 2. Alt Judith Christ-Küchenmeister Katja Ladentin Cornelia Langhals Ewa Wargin 1. Tenor Lothar Berberich Patrick Hörner Igor Loseev Agustín SÁnchez Arellano Reiner Weimerich 2. Tenor Roman Dubienski Peter Faust Anton Monetkin Soung-Teak Moon 1. Bass Young-Kwan Cho Ion Dimieru Hans-Helge Gerlik Milen Stradalski 2. Bass Seok-Gill Choi Ion Grigorescu Sijae Lee Stefan Schiffter * Elternzeitvertretung

25 Premiere am Grosses Haus EVA operette in drei akten von a. m. Willner und robert BodanzKy musik von franz léhar Musikalische leitung sebastian Hernandez-laverny inszenierung cordula däuper Bühne jochen schmitt kostüme justina KlimczyK Eva arbeitet in einer Brüsseler Glasfabrik. Als Adoptivkind des Arbeiterführers Larousse ist sie das geliebte Zentrum der Arbeiterschaft aber eigentlich betrachtet Eva Paris als ihre Heimat. Als Octave Flaubert aus Paris zurückkommt und die Leitung der Fabrik übernimmt, kann er sich nicht mit seiner Rolle als Unternehmer anfreunden. Stattdessen simuliert er in glanzvollen Festen Paris und lässt einen rasch verliebten Blick auf die Arbeiterin Eva fallen. Als er ihr am Rande eines solchen Festes näher zu kommen versucht, dringt die aufgebrachte Arbeiterschaft in seine Villa ein und fordert Eva zurück. Um eine Revolution zu verhindern, behauptet er, Eva heiraten zu wollen. Die Arbeiterschaft zieht sich besänftigt zurück. Eva, enttäuscht von der Notlüge Octaves, geht in ihre Traumstadt Paris und verbringt dort ihr Leben in Glanz und Schönheit. Octave folgt ihr nach in diese Stadt, an den Ort eines glücklichen und arbeitslosen Lebens wurde Franz Léhars Eva im Theater an der Wien uraufgeführt mit großem Erfolg, obwohl in Anbetracht von Fabrikmilieu und Proletariat der Verdacht aufkam, Léhar werde hier zum Parteigänger des Sozialismus. Revolutionär ist dieses viel zu selten aufgeführte Hauptwerk des großen Komponisten weniger durch die zeitweise Vorherrschaft von Arbeitern auf der Bühne, sondern durch die nonchalante Auflösung der Arbeitswelt in den gelebten Traum einer Welt ohne Arbeit. Dabei schwingt in der Musik im Walzertakt immer ein schönes und schmerzliches Als ob mit. Aber mit großer (Operetten )Logik zwingt das Werk seine Zuhörer, diesen Schein als die eigentliche Wahrheit zu be trachten und Glück für möglich zu halten wenn man denn Geld nicht für bare Münze nimmt. Cordula däuper studierte Theater- und Kulturwissenschaften sowie Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Von bis war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater, heute der Deutschen Bank Stiftung, von der sie 2005 mit dem Förderpreis für ihre szenische Version der Schönen Müllerin ausgezeichnet wurde. Seit folgten diverse Inszenierungen u. a. an den Nationaltheatern Mannheim und Weimar, am Staatstheater Braunschweig, Theater Augsburg, Thea ter Magdeburg und HAU 1 (Hebbel am Ufer) Berlin. Mit Ernst Tochs Musikmärchen Die Prinzessin auf der Erbse gab sie ihr Debüt an der Komischen Oper Berlin, dort inszenierte sie ferner die Operette Der Vetter aus Dingsda.

26 TATJANA GÜRBACA Operndirektorin 26

27 In einer Stadt, die eine tradition wie die FaSSenacht Ihr eigen nennt, SpIel, VerkleIdung und ScharFSInnIge kritik zu Schätzen weiss, kommen In dieser SpIelzeIt werke zur aufführung, die den SpIelraum zwischen ScheIn und wahrheit, maske und SelbSt, ernstfall und FalSchem alarm ausloten. diese SpIelräume gewähren narrenfreiheit eine doppelgesichtige FreIheIt, die zweierlei bedeuten kann: Im Schutz einer maske ISt man FreI, die wahrheit zu Sagen und zu leben. man kann Im Schatten Von ScheIn und täuschung, Im Schutz der nacht wie tristan und ISolde ein neues leben wagen, SIch neue IdentItäten geben. In mozarts così Fan tutte geht es um die unberechenbarkeit der eigenen wahrnehmung, die nachtseite des eigenen, nur zum ScheIn berechenbaren begehrens. narrenfreiheit kann aber auch heissen, SIch ScheIngeFechte mit der welt zu 27

28 liefern und SIch Im SpIegellabyrInth des eigenen lebens zu VerlauFen. einen traum In die tat umzusetzen und dabei gefahr zu laufen, den boden unter den FüSSen zu VerlIeren davon handelt giuseppe VerdIS un ballo In maschera, aber auch Franz léhars wunderbare operette eva. die karnevalesken FIguren In ligetis le grand macabre hingegen SInd dem lustvollen Sog eines ScheInbaren weltuntergangs anheimgegeben, der noch einmal die musikgeschichte revue passieren lässt. Im kleinen haus markieren the rape of lucretia und Il primo omicidio overo cain zwei StatIonen einer geschichte der gewalt. damit wird die zusammenarbeit mit der hochschule Für musik mainz produktiv weitergeführt. die barockoper kommt wesentlich durch die mitwirkung der hochschule zur aufführung. aber auch In produktionen wie brittens the rape of lucretia erobern mitglieder des Jungen ensembles die bühnen des StaatStheaterS mainz. tatjana gürbaca 28

29 UN b ALLO IN MASCHERA Premiere am Grosses Haus EIN MASKENb ALL oper in drei akten von giuseppe verdi dichtung nach eugène scribes drama gustav iii. ou le Bal masqué von antonio somma in italienischer sprache mit deutschen übertiteln Musikalische leitung andreas Hotz inszenierung tatjana gürbaca Bühne und kostüme marc Weeger silke Willrett Riccardo, Gouverneur von Boston, wird von einer Verschwörung bedroht. Außerdem setzt er sein Leben durch die Liebe zu Amelia, der Frau seines engsten Vertrauten Re nato, aufs Spiel. Als die Wahrsagerin Ulrica verbannt werden soll, will sich Riccardo selbst ein Bild von ihr machen. Inkognito, als Fischer verkleidet, lässt er sich von ihr die Zukunft vorhersagen. Ulrica erkennt in ihm einen Mächtigen, und ihre Prognose ist finster. Renato, durch die Liebe zwischen Riccardo und seiner Frau verletzt, wird zum erbitterten Feind des Gouverneurs. Das Los bestimmt ihn zum Attentäter, der Maskenball wird zum Ort der Abrechnung. Giuseppe Verdis Maskenball wurde Alles ist Maske, nur der Tod nicht. E. M. Cioran in Rom aufgeführt. Der Weg zur Uraufführung war durch Eingriffe der Zensur erschwert und verleidete Verdi zwischenzeitlich ganz die Arbeit an dem Werk: Im Mittelpunkt sollte ursprünglich der schwedische König Gustav III. stehen, ein Königsmord auf offener Bühne schien den Behörden in Anbetracht des Attentats auf Napoleon III. in Neapel im Jahre zu gefährlich. So wurde die Handlung schlussendlich nach Boston verlegt und ein Gouverneur zum Protagonisten. In dieser Maskierung erlebte die Oper ihre Uraufführung. Gelächter und Verzweiflung liegen in diesem unvergleichlich dichten Werk Giuseppe Verdis eng beieinander. TaTjana GürbaCa, ab der Spielzeit 2011 / 2012 Operndirektorin am Staatstheater Mainz, inszenierte hier bereits Lucia di Lammermoor, Werther, Manon, Die verkaufte Braut sowie Sciarrinos Macbeth. Darüber hinaus hat sie an Häusern wie der Staatsoper Unter den Linden und der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Volksoper, dem Festspielhaus Baden-Baden sowie in Nowosibirsk gearbeitet. An der Vlaamse Opera begann sie 2009 mit Mazeppa eine Tschaikowskij-Trilogie, es folgten Carmen an der Oper Leipzig, Eugen Onegin in Bremen sowie Salome an der Deutschen Oper am Rhein. 29

30 Premiere am Grosses Haus L E G R A N D MACAb RE oper in zwei akten von györgy ligeti text von michael meschke und vom Komponisten frei nach michel de ghelderodes la Ballade du grand macabre Musikalische leitung Hermann Bäumer inszenierung lorenzo fioroni Bühne paul zoller kostüme KatHarina gault Wie verhalten sich Menschen, wenn das Ende der Welt verkündet wird? In Breughelland wird dieser Fall durchgespielt. Aufgestört inmitten von Liebe, Politik oder Alkoholismus verfallen die Menschen in Panik, dienen sich dem Tod an oder versuchen dem Leben auf den letzten Metern Ekstase abzutrotzen. Schlussendlich scheint es, dass nicht der Mensch, sondern der Tod stirbt. In karnevalesker Verkleidung inspiriert durch die Bildwelten Breughels und Boschs wird ein gleichermaßen fröhliches wie beängstigendes Bild von Menschen gezeichnet, die am Ende sind, aber nicht zum Ende kommen. Ligetis Musik die Uraufführung fand 1978 in Stockholm statt zitiert in grotesker Zuspitzung aus dem Repertoire von einigen Jahrhunderten Musikgeschichte, spielt mit Scherz, Satire, Ironie und tieferer Bedeutung eine Fülle von Formen durch und schafft so eine schillernde Klangwelt für einen scheinbaren Weltuntergang. lorenzo Fioroni, 1972 in Locarno geboren, arbeitete zunächst mit Regisseuren wie Ruth Berghaus und Götz Friedrich. Seit 2000 verwirklicht er eigene Regiearbeiten in Oper und Schauspiel. Am Theater Münster inszenierte er zwischen 2000 und 2003 Orphée aux enfers, Così fan tutte und Pelléas et Mélisande. Für seine Inszenierung von Honeggers Jeanne d Arc au bucher 2005 am Staatstheater Kassel wurde er mit dem Götz-Friedrich-Preis für Regie ausgezeichnet. Große Erfolge feierten seine Inszenierungen auch am Theater Osnabrück (u. a. Nabucco, wofür er in der Zeitschrift Opernwelt als Bester Regisseur nominiert wurde). An der Deutschen Oper Berlin gab er mit Verdis Simone Boccanegra sein Debüt. Mit Turandot folgte dort eine ebenso eindringliche Interpretation. 30

31 Jetzt raus mit der Sprache: Überleben wir, JA oder NEIN? Schenkt ein! Prost! Ex! György Ligeti, Le Grand Macabre 31

32 I L P R I M O OMICIDIO OVERO CAIN DER ERSTE MORD ODER KAIN Premiere am Kleines Haus mai-barock Zwischen der Premiere von Il primo omicidio und dem 8. Sinfoniekonzert am 11. und 12. Mai 2012 bieten die Hochschule für Musik Mainz und das Staatstheater Mainz weitere Programmpunkte an, die das Barockzeitalter zum Klingen bringen. oratorium in zwei teilen von alessandro scarlatti text von einem unbekannten autor in italienischer sprache mit deutschen übertiteln Musikalische leitung ralf otto inszenierung tatjana gürbaca Bühne und kostüme n. n. mit mitgliedern des staatstheaters mainz und des jungen ensembles in einer produktion der HocHscHule für musik mainz und des staatstheaters mainz Der erste Mord in der Geschichte der Menschheit: Adam und Eva beklagen vor ihren Söhnen Kain und Abel den Sündenfall, der sie um das Paradies brachte. Abel versucht, seine Eltern zu trösten, indem er verspricht, Gott ein Lamm zu opfern. Kain fordert als Erstgeborener das Recht ein, den Opferritus vollziehen zu dürfen. Schon hier klingen bei ihm Mordgedanken gegenüber Abel an. Kain Soll ich meines Bruders Hüter sein? 1. Mose, Kap. 4 hört die Stimme Luzifers der Brudermord ist beschlossene Sache. Die Brüder gehen aufs Feld, wo Kain Abel erschlägt. Nach einer Auseinandersetzung mit Gott bereut Kain seine Tat. Zum versöhnlichen Schluss erklingt Abels Stimme und berichtet von himmlischen Freuden, während die Stimme Gottes Erlösung verspricht. Alessandro Scarlatti schuf mit seinem entstandenen Oratorium Il primo omicidio eine bemerkenswerte musikalische Umsetzung des im Alten Testament beschriebenen Kain und Abel Stoffes: Anders als viele Oratorientexte ist das Libretto von Il primo omicidio nicht in Latein, sondern in der Sprache der Oper in Italienisch verfasst. Scarlatti gelingt es, durch packende Dialoge und Arien das eigentlich konzertant konzipierte Werk auf eine äußert dramatische Ebene zu heben, die eine szenische Umsetzung geradezu einfordert. TaTjana GürbaCa, ab der Spielzeit 2011 /2012 Operndirektorin am Staatstheater Mainz, inszenierte hier bereits Lucia di Lammermoor, Werther, Manon, Die verkaufte Braut sowie 2011 Sciarrinos Macbeth. Darüber hinaus hat sie an Häusern wie der Staatsoper Unter den Linden und der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Volksoper, dem Festspielhaus Baden-Baden sowie in Nowosibirsk inszeniert. An der Vlaamse Opera begann sie 2009 mit Mazeppa eine Tschaikowskij-Trilogie, es folgten Carmen an der Oper Leipzig, Eugen Onegin in Bremen sowie Salome an der Deutschen Oper am Rhein. 32

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34 Premiere am Grosses Haus COSÌ FAN TUTTE SO MACHEN S ALLE FRAUEN dramma giocoso in zwei akten von Wolfgang amadeus mozart libretto von lorenzo da ponte in italienischer sprache mit deutschen übertiteln Musikalische leitung n. n. inszenierung und Bühne johannes schütz kostüme n. n. Eine Wette, ein zunächst harmloses Experiment stellt vier junge Liebende vor die Trümmer ihrer Beziehungen: Von Don Alfonso provoziert, schließen Ferrando und Guglielmo eine Wette mit ihm ab, um die Treue ihrer beiden Verlobten zu prüfen. Sie verkleiden sich und verführen die Freundin des jeweils anderen. Die zwei Frauen, die Schwestern Fiordiligi und Dorabella, durchschauen die Täuschung nicht, erkennen unter der Maskerade ihres Verehrers nicht den Verlobten der Schwester und im Freier der Schwester nicht den eigenen Geliebten. Das grausame Spiel mit den Gefühlen ist nicht mehr zu stoppen, sodass am Ende nicht nur die beiden Frauen, sondern alle Beteiligten vorgeführt werden Così fan tutte entstand und war nach Le nozze di Figaro und Don Giovanni die dritte gemeinsame Arbeit von Mozart und seinem Librettisten Da Ponte. Auf dem Programmzettel der Uraufführung ließ Mozart den Untertitel La scuola degli amanti Die Schule der Liebenden vermerken, und so setzt die Wette ein gefährliches Experiment mit jenem tiefen Gefühl in Bewegung. Mozart und Da Ponte umkreisen die Frage nach Liebe und Treue im Stil einer Opera buffa: Akzeptiert man das für diese Gattung typische Verkleidungsspiel sowie das Nicht Erkennen des Anderen, entdeckt man in Mozarts Dramma giocoso ein modernes und immer noch aktuelles Werk, das einer amüsiersüchtigen und voyeuristischen Gesellschaft verletzte Gefühle erbarmungslos zeigt. johannes schütz, 1950 in Frankfurt / Main geboren, studierte und assistierte in Hamburg und Berlin bei Wilfried Minks begann er als Bühnenbildner am Schillertheater und an den Münchner Kammerspielen ging er als Ausstattungsleiter ans Bremer Theater. In gleicher Funktion wechselte er 1983 ans Schauspielhaus Bochum. Dort begann die langjährige künstlerische Verbindung zu Jürgen Gosch. Opern-Produktionen brachte er mit Peter Mussbach in Hamburg, Kassel und Brüssel heraus. Eigene Inszenierungen waren u. a. Glucks Orpheus und Eurydike und Tristan und Isolde am Staatsthea ter Kassel sowie Strauss Ariadne auf Naxos und Schillers Die Braut von Messina in Mainz. Zwischen 1992 und 1998 lehrte er als Professor für Szenographie am ZKM Karlsruhe. Aktuell ist seine Raumkunst in Mainz auch in Matthias Fontheims Andorra - Inszenie rung zu sehen. 34

35 Sanft sei die Brise, sanft die Wellen, und ihr, Elemente alle, seid unseren Wünschen gnädig. Wolfgang Amadeus Mozart, Così fan Tutte 35

36 Weiter im repertoire musiktheater WiederauFnahme ab , Grosses haus idomeneo dramma Per musica in drei akten von WolFGanG amadeus mozart libretto von GiambaTTisTa varesco Musikalische Leitung Andreas Hotz Inszenierung Vera Nemirova Bühne Stefan Heyne Kostüme Frauke Schernau Termine in PlanunG, Grosses haus my Fair lady musical in zwei akten von FrederiCK loewe buch und liedtexte von alan jay lerner nach GeorGe bernard shaws schauspiel PYGmalion in der deutschen übersetzung von robert GilberT Musikalische Leitung Sebastian Hernandez-Laverny Inszenierung Søren Schuhmacher Bühne Norbert Bellen Kostüme Carola Volles

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38 SCHAUSPIEL 38

39 uraufführung TOT Im OrIEnT- ExPrESS (AT) KoproduKtion mit der szputnyik shipping company und dem theater Winterthur in WiNterthur Premiere am ThEATEr winterthur in mainz Premiere am GrOSSES haus ein projekt von viktor Bodó InszenIerung viktor Bodó Bühne und Kostüme n. n. Der junge ungarische Regisseur Viktor Bodó ist ein Theaterzauberer, ein Erfinder großer Theaterbilder, ein anarchischer Poet. Er begreift Theater als Forschungslabor, das dazu dient, Reflexionen über das Leben und die Kunst anzustellen. Was ist der Mensch? Wie verhält er sich in Extremsituationen? Viktor Bodós Theater weist über die alltägliche, konforme Welt hinaus. In seiner puristischen Theatersprache entstehen Bilder aus Erinnerungen, aus dem Unbewussten und aus Träumen. Er erschafft sich auf der Bühne eine neue eigene Welt: seine Geschichten sind phantastisch, geheimnisvoll und surreal. Ich mag am Theater, dass alles anders passiert als in der Wirklichkeit. Viktor Bodó Ein Verbrechen im Zug durch Europa: Mitten in der Nacht wird im Kurswagen eines Orient-Express von Istanbul nach Calais ein Amerikaner tot aufgefunden. Ermordet durch zwölf Messerstiche. Der Zug ist irgendwo in den winterlichen Schneewehen Jugoslawiens stecken geblieben. Die Passagiere: Ein Detektiv, eine Leiche und dreizehn skurrile Figuren unterschiedlichster Nationalitäten. Als in sich geschlossenes und von der Außenwelt hermetisch abgeschottetes System bildet dieser Zug voller Verdächtiger irgendwo in der Wildnis nun den Schauplatz für eine absurde Jagd nach dem Bösen und dem Verbrechen. Wer ist der Mörder? Ein ungarischer Graf mit Gattin, ein britischer Offizier, eine russi sche Prinzessin im französischen Exil oder eine schwedische Lehrerin? Und welches finstere Geheimnis verbindet die illustre Gesellschaft? Inspiriert ist die spannungsgeladene Geschichte von einem realen und bis heute unaufgeklärten Entführungsfall. Vor 75 Jahren wurde der kleine Sohn des legendären Atlantikfliegers, Charles Lindbergh, entführt. Noch heute gilt das Verbrechen als einer der spektakulärsten Kriminalfälle der Welt. Viktor Bodó dient der weltberühmte Stoff als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Grenzen zwischen Fiktion und Viktor Bodó, geboren 1978 in Budapest, studierte Schauspiel und Regie. Bekannt wurde er als Hausregisseur am renommierten Katona-József-Theater in Budapest, u. a. mit seiner Bearbeitung von Kafkas Prozess gründete Bodó in Budapest seine eigene Theatertruppe, die Szputnyik Shipping Company. Er arbeitet an deutschsprachigen Theatern, u. a. in Berlin und Köln. Seine Grazer Inszenierung von Peter Handkes Die Stunde da wir nichts voneinander wussten wurde zum Berliner Theatertreffen 2010 eingeladen. Victor Bodó inszeniert zum ersten Mal am Staatstheater Mainz. Realität, zwischen Theater und Wirklichkeit. Die Handlung wird darin zur Projektionsfläche für eine Reise in die Seelenlandschaften und Geheimnisse der Figuren. Der Kriminalfall ist ihm nicht nur Anlass zu einem atemlosen Whodunit, sondern auch zu einer theatralischen Bestandsaufnahme des geeinten, globalisierten aber immer noch ziemlich wilden und kunterbunten Europas. Im Niemandsland zwischen den Stationen, zwischen Vergangenheit und Zukunft wird die sonderbare Jagd nach einem Mörder zur Spurensuche mitten im Tollhaus Europas. Viktor Bodó wird Tot im Orient-Express (AT) gemeinsam mit den Schauspielern des Mainzer Ensembles und seiner Budapester Theatertruppe inszenieren. 39

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