September Oktober 2015

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1 Neu bieten wir ausgewählte Hörspiele zum Download und als Podcast an:

2 2 Mi, , Uhr KEIN HÖRSPIELTERMIN Fr, , Uhr Radio SRF 1 Warte uf Bodo von Fritz Sauter Produktion: SRF ' Seite 4 Sa, , Uhr Beschreibung eines Kampfes 1/2 von Franz Kafka Produktion: SRF ' Seite 18 Mo, , Uhr Radio SRF 1 Sinn des Lebens Drei Buchstaben! von Hanspeter Gschwend Produktion: SRF ' Seite 5 Mi, , Uhr Hörspiel-Premiere Bei Betty von Jan Decker Produktion: SRF ' Seite 19 Fr, , Uhr Radio SRF 1 Reise an die Küste von Tomás González Produktion: SRF ' Seite 6 Sa, , Uhr Beschreibung eines Kampfes 2/2 von Franz Kafka Produktion: SRF ' Seite 18 Mo, , Uhr Radio SRF 1 Dr Grossvater und d Wölf 1/2 von Per Olav Enquist Produktion: SRF ' Seite 7 Mi, , Uhr 243 Tage von Elodie Pascal Produktion: SRF ' Seite 20 Fr, , Uhr Radio SRF 1 Fischpiraten von Bernd Grashoff Produktion: WDR ' Seite 8 Sa, , Uhr Bombenrolle von Paul Barz Produktion: WDR ' Seite 21 Mo, , Uhr Radio SRF 1 Dr Grossvater und d Wölf 2/2 von Per Olav Enquist Produktion: SRF ' Seite 7 Mi, , Uhr Gottesteilchen von Felix Brenner und Michael Stauffer Produktion: SRF ' Seite 22 Fr, , Uhr Radio SRF 1 Dreck am Stecken oder Franz Musils achter Fall 1/2 von Jean-Michel Räber Produktion: SRF ' Seite 9 Sa, , Uhr Ob die Granatbäume blühen von Gerhard Meier Produktion: DLF ' Seite 23 Mo, , Uhr Radio SRF 1 Hab und Gier von Ingrid Noll Produktion: DKultur ' Seite 10 Mi, , Uhr ArtOrt Hörspiel/Das weisse Lauschen Bez beinebau von Beat Sterchi und Hermann Bohlen Produktion: SRF ' Seite 24 Fr, , Uhr Radio SRF 1 Dreck am Stecken oder Franz Musils achter Fall 2/2 von Jean-Michel Räber Produktion: SRF ' Seite 9 Sa, , Uhr Vom Aufzeichnen der Träume von Ludwig Hohl Produktion: SRF ' Seite 25 Mo, , Uhr Radio SRF 1 Mord in Scoul von Erika Sommer Produktion: SRF ' Seite 11

3 3 Mi, , Uhr Hörspielmagazin/Hörspiel-Premiere Im Ausseralpinen von Patrick Savolainen Produktion: SRF ' Seite 26 Fr, , Uhr Radio SRF 1 Schweigeminute von Siegfried Lenz Produktion: NDR ' Seite 12 Sa, , Uhr Ohrstellen, bitte! von Clara Buntin, Uta Köbernick, Rolf Herrmann, Guy Krneta, Jens Nielsen, Ralf Schlatter Produktion: SRF 2015, in Zusammenarbeit mit den Solothurner Literaturtagen 78' Seite 27 Mo, , Uhr Radio SRF 1 Red ned so saudumm daher 1/2 Wolfram Berger präsentiert Karl Valentin Produktion: SRF ' Seite 13 Mi, , Uhr D Nacht wo de Juri verschwunden isch von Timo Koch Produktion: SRF ' Seite 28 Fr, , Uhr Radio SRF 1 Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen von Peter Bichsel Produktion: SRF ' Seite 14 Sa, , Uhr Die Napoleon Bonapartefrau von Franziska Müller und Tobias Lambrecht Produktion: SRF ' Seite 29 Mo, , Uhr Radio SRF 1 Red ned so saudumm daher 2/2 Wolfram Berger präsentiert Karl Valentin Produktion: SRF ' Seite 13 Mi, , Uhr A Dream Within a Dream von Edgar Allan Poe Produktion: SRF ' Seite 30 Fr, , Uhr Radio SRF 1 Der Streik der Diebe von Jura Soyfer Produktion: ORF ' Seite 15 Sa, , Uhr Ich setze die Wahrheit über die Schönheit Der Hodler und die Hodlerquartette von Ruedi Häusermann Produktion: SRF ' Seite 31 Mo, , Uhr Radio SRF 1 Radio Alpin von den Gebirgspoeten Produktion: SRF Seite 16 Mi, , Uhr ArtOrt Hörspiel/Das weisse Lauschen Alethes Soundbeams Ein Friedhofsgarten Chill Out Mix von Frieder Butzmann Produktion: Autorenproduktion für DKultur ' Seite 32 Fr, , Uhr Radio SRF 1 Der Garten Eden von Ernest Hemingway Produktion: WDR ' Seite 17 Sa, , Uhr Schatten von Lars Norén Produktion: SRF ' Seite 33

4 4 Hörspiel SRF 1 Freitag, , Uhr, Radio SRF 1 Hörspiel-Premiere/Zum 70. Geburtstag von Walter Andreas Müller Warte uf Bodo von Fritz Sauter WAM wird 70! Anfang September feiert der beliebte Schauspieler, Moderator und begnadete Parodist Geburtstag. Und zum runden Jubiläum beschenkt SRF Walter Andreas Müller mit einem neuen Hörspiel. Es ist das erste Stück in Mundart des Schaffhauser Autors Fritz Sauter. Der Clou: WAM spielt alle Rollen! Am meisten passiert dann, wenn nichts passiert. Diese Erkenntnis ist dem irischen Schriftsteller Samuel Beckett zu verdanken. Er hat vor über 60 Jahren die Theaterkunst revolutioniert, indem er zwei Bühnenfiguren in den Wartestand versetzte. Die beiden Landstreicher Wladimir und Estragon warten auf einen gewissen «Godot», und das (wie sich schliesslich herausstellt) völlig umsonst. Gleichzeitig werden durch das absurde Spiel und die aberwitzigen Dialoge das Nichtstun und die Langeweile zum bühnenwirksamen Ereignis. Jetzt hat der Hörspiel-Autor Fritz Sauter die Vorlage von Beckett aufgenommen und seine eigene Variante des szenisch unterhaltsamen Zeitvertreibs für heutige Ohren entwickelt. Bei Sauter warten zwei selbst erklärte Kunstfiguren auf eine dritte (möglicherweise reale) Figur, von der nur der Name bekannt ist: Bodo. Sie hocken und hadern, träumen und phantasieren, provozieren und resignieren. Bis Bodo schliesslich tatsächlich seinen lang erwarteten grossen Auftritt hat Fritz Sauter ist ein Virtuose des höheren Blödsinns. Mit skurrilem und lapidarem Humor bringt er Glanz und Elend der menschlichen Existenz zur Strecke. Und liefert so Walter Andreas Müller die passende Vorlage für ein schauspielerisches Kabinettstück. Mit: Walter Andreas Müller in allen Rollen Musik und Sounddesign: Martin Bezzola Tontechnik: Ueli Karlen/Roland Fatzer/Martin Bezzola Dramaturgie und Regie: Reto Ott Produktion: SRF 2015 Dauer: 50' Fritz Sauter (*1952) ist Autor und Gestalter und lebt in Schaffhausen. Ausstellungen u.a. in Deutschland, Irland, Tschechien, Österreich. Schreibt Szenen, Geschichten und Hörspiele für die ARD und SRF. Texte und Bilder in verschiedenen Anthologien.

5 5 Montag, , Uhr, Radio SRF 1 Sinn des Lebens Drei Buchstaben! von Hanspeter Gschwend «Leben, das Sinn hätte, fragte nicht danach.» Dieser Satz von Adorno inspirierte den Autor zu diesem Hörspiel. Einem vordergründig heiteren Spiel um die Miesepetrigkeit eines Alternden, der als Frühpensionierter nichts mehr mit sich und dem Leben anzufangen weiss. Lukas hat seine Werbeagentur verkauft. Doch statt das Leben als Frühpensionär zu geniessen, verkriecht er sich in seinem Zimmer, brütet vor sich hin und löst Kreuzworträtsel. Einzig Thomas, einer seiner besten (ehemaligen) Werbetexter, hält ihm die Treue und besucht ihn immer mal wieder. Zur Freude von Lukas' Ehefrau Angela, die in Thomas wenigstens einen Ansprechpartner hat, denn ihr Mann spricht schon lange nicht mehr mit ihr. Mit: Doris Wolters (Angela), Hanspeter Müller-Drossaart (Lukas), Ueli Jäggi (Thomas) Musik: Lucas Niggli Tontechnik: Roland Fatzer Regie: Isabel Schaerer Produktion: SRF 2015 Dauer: 47' Hanspeter Gschwend (* 1945) studierte Geschichte und Germanistik in Bern und Wien. Von 1978 bis 2008 arbeitete Gschwend teilzeitig bei Radio SRF als Redaktor im Bereich Gesellschaft/Politik. In seiner über 45 Jahre dauernden Laufbahn als Autor entstanden zahlreiche Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke, Kurzprosa, essayistische Texte, Sachbücher und Biographien. Seine Werke wurden auch mehrfach ausgezeichnet. Hanspeter Gschwend lebt und arbeitet in Roveredo, Tessin. Lucas Niggli (* 1968), Schlagzeuger und Komponist, wuchs die ersten sechs Jahre seines Lebens in Kamerun auf, seither lebt er in der Schweiz, spielt seine Musik aber auf der ganzen Welt. Seit 1994 tritt er in unterschiedlichen Formationen auf vom Duo bis zur Bigband. Zu seinen eigenen Bands zählen «Steamboat Switzerland», «Zoom» und «Beat Bag Bohemia». Stilistisch bewegt er sich auf allen möglichen Parketts, sei es Jazz, Neue Musik, Fusion oder Rock. Als Komponist verfasste er Werke für Chor, Orchester und kleinere Ensembles. «Sinn des Lebens Drei Buchstaben!» ist Lucas Nigglis erster Hörspiel-Auftrag für SRF.

6 6 Freitag, , Uhr, Radio SRF 1 Reise an die Küste von Tomás González Es ist eine Geschichte vom Verlust: Don Rafael der an Alzheimer erkrankt ist reist mit der kolumbianischen Eisenbahn die schon vor Jahrzehnten abgeschafft wurde durch die tropische Welt Südamerikas. Und es ist eine Geschichte von der Liebe. Tomás González «Reise an die Küste» ist eine liebevolle Hommage an Gabriel García Márquez. Zum einen leidet der Protagonist Don Rafael an derselben Krankheit wie der letztes Jahr verstorbene Nobelpreisträger. Zum anderen entführt einen die gefühlvolle Erzählung in das an Gerüchen und Farben reiche Heimatland der Autoren, Kolumbien, und entwickelt den magischen Realismus Marquez konsequent weiter. Doch das Herz der Erzählung bilden die Dinge, die es noch gibt und an denen man sich festhalten kann: Die Lebensfreude, die Familie, die tropische Welt Südamerikas, die Phantasie und die Liebe. Mit: Désirée Meiser Aus dem Kolumbianischen von Rainer Schultze-Kraft und Peter Schultze-Kraft Musikauswahl: Mariel Kreis Regie: Susanne Heising Produktion: SRF 2014 Dauer: 45' Tomás González (geb in Medellín) ist ein kolumbianischer Autor. Seine Biografie und sein Werk sind geprägt von seiner Familiengeschichte in Envigado (bei Medellín) und langen Aufenthalten in Miami und New York. Die Herausgeberin der Bogotaner Kulturzeitschrift «Arcadia», Marianne Ponsford, sagte einmal, García Márquez sei der Richard Wagner und Tomás González der Bob Dylan der kolumbianischen Literatur. «Reise an die Küste» schrieb González 2012/2013. Die Erzählung erschien auf Deutsch 2013 unter gleichem Titel bei «Edition 8» in Zürich in einer Reihe kolumbianischer Erzählungen.

7 7 Montag, , Uhr, Radio SRF 1, 1/2 Montag, , Uhr, Radio SRF 1, 2/2 Dr Grossvater und d Wölf von Per Olov Enquist Eine Expedition auf den Berg der drei Höhlen! Mit Übernachtung! Das ist eine tolle Idee vom Grossvater. Nur die Eltern seiner vier Enkel dürfen davon nichts wissen, denn Eltern machen sich immer gleich Sorgen. Beinahe wäre auch alles gut gegangen, aber eben nur beinahe... Die Geschichte vom Grossvater und den Wölfen fängt damit an, dass ein Krokodil Mina in den Hintern beisst, und zwar gleichzeitig in einem schrecklichen Traum und in echt. Nur dass ihr das ausser dem Grossvater niemand glaubt. Und der Grossvater glaubt ihr nicht nur, er weiss auch Rat. Wenn man Angst habe, müsse man etwas tun, was diese Angst nichtig und klein erscheinen lasse: Er plant eine Expedition gegen die Angst. Und so machen sich der Grossvater und Mina, zusammen mit den anderen Enkelkindern Moa, Marcus und Ia und mit der Hündin Mischa auf, den Dreihöhlenberg zu bezwingen. Sie begegnen dabei nicht nur einem Bären, Wölfen und Wilderern, nein, kurz vor dem Gipfel schlägt das Wetter um, und das harmlose Abenteuer erfährt eine dramatische Wendung. Das Bergdrama ist offensichtlich von tatsächlichen Ereignissen inspiriert. Die Widmung von Per Olov Enquist gilt, neben vier Menschen mit denselben Namen wie die Enkel im Buch, auch einem Krankenhaus, dem Rettungsdienst und der Polizei. Und so verdanken wir einem gefährlichen Unfall des fast siebzigjährigen Romanciers eine bezaubernde Generationengeschichte, die mit viel Humor von der Alterslosigkeit von Angst, Mut und Selbstüberwindung erzählt. Mit: Kurt Grünenfelder (Erzähler) Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt Hörspielfassung: Andreas Sauter Musik: Martin Bezzola und Mathias Vetter Tontechnik: Ueli Karlen Regie: Julia Glaus Produktion: SRF 2013 Dauer Teil 1: 44', Teil 2: 45' Per Olov Enquist wurde 1934 in Hjoggböle, einem Dorf im Norden Schwedens geboren. Nach dem Studium der Literaturwissenschaft in Uppsala arbeitete er als Theater- und Literaturkritiker und zählt heute zu den bedeutendsten Autoren Schwedens. Für seine Autobiographie «Ein anderes Leben» (2009) wurde er mit dem renommiertesten schwedischen Literaturpreis, dem «August-Preis», ausgezeichnet. Enquist lebt in Stockholm.

8 8 Freitag, , Uhr, Radio SRF 1 Fischpiraten von Bernd Grashoff Die Story spielt im anrüchigen Bereich Globalisierung, Walfang und illegale Machenschaften. Bernd Grashoff erzählt nicht nur einen spannenden und originellen Fall, sondern bringt auch diese Themenkreise, die gern in der Nachrichtenflut untergehen, wieder in unser Gedächtnis zurück. In englischem Hoheitsgebiet vor der Antarktis ist das Fischereischiff «Zulu Queen» aufgebracht worden. Der Vorwurf: illegale Jagd auf Zwergwale. Ausserdem werden zwei Mitglieder der Mannschaft vermisst. Der deutsche Polizist Klaus Ahnefeld wird um Hilfe gebeten, weil er in einem ähnlichen Fall bereits erfolgreich war. Erste Recherchen ergeben, dass die «Zulu Queen» eigentlich «Leni» heisst und der Hamburger Reederei Gerlach gehört. Ein V-Mann in Kaliningrad gibt Hinweise auf eine Verbindung zu «Pirofish», einem russisch-japanischen Konsortium, das im Verdacht globaler Fischpiraterie steht. Mit: Alexander Radszun (Klaus Ahnefeld), Pat Murphy (Polizeichef Collins), Bernd Kuschmann (Peter Ludzuweit), Katherina Wolter (Maike Petersen), Frank Berg (Pal Narvi), Ludger Burmann (Bootsmann Porzner), Harald Maack (Franz Gerlach), Dmitry Alexandrov (Valaitis), Bruno Winzen (Heinrich Gerlach), Steve Hudson (Copilot) Regie: Burkhard Ax Produktion: WDR 2009 Dauer: 50' Bernd Grashoff geboren 1937 in Köln. Jurastudium, Dramaturg und Lektor für Hörfunk und Fernsehen. Romane, Theaterstücke, Drehbücher, Übersetzungen, zahlreiche Hörspiel-Bearbeitungen.

9 9 Freitag, , Uhr, SRF 1, 1/2 Freitag, , Uhr, SRF 1, 2/2 Dreck am Stecken oder Franz Musils achter Fall von Jean-Michel Räber Der Zürcher Privatdetektiv Franz Musil ist Kult auf Radio SRF 1! In «Dreck am Stecken», seinem achten und bisher letzten Fall, gräbt sich der eigensinnig charmante Ermittler tief hinein ins undurchsichtige, brutale Business des globalen Rohstoffhandels. Mit Mathias Gnädinger in seiner letzten Radiorolle. Ein junger Mann ist verschwunden, Musil soll ihn finden. Eigentlich ein Routinefall für den preisgekrönten Fahndungsprofi. Aber eben nur eigentlich. Denn kaum hat Musil den Auftrag erhalten, explodiert in der Zentrale des Zuger Rohstoffgiganten «Globewinger» eine Bombe. Plötzlich ist Musil nicht mehr der einzige, der nach Pesche Bärtschi fahndet. Polizeileutnant Linder, Musils ewiger Gegenspieler, ist der erste, der aufkreuzt. Wie immer im dümmsten Moment. Dann tauchen ein ehemaliger Verwaltungsrat von «Globewinger» und ein ziemlich gewalttätiger Amerikaner auf. Suchen die alle den angeblichen Bombenleger von Zug, oder ist Pesche Bärtschi im Besitz von brisanten Informationen? Und welche Rolle spielen der ehemalige Afrika-Fremdenlegionär und die Greenpeace- Aktivistin? Musil stösst gegen Mauern. Als schliesslich seine Freundin Francesca eine Morddrohung erhält, bittet er einen Kollegen um Hilfe: den berühmt-berüchtigten Philip Maloney. Doch erst als er im Triemlispital landet und Polizisten vor seiner Tür stehen, wird auch einem Musil klar, dass Musil ein Problem hat. Auch dieser «Musil» ist wie seine Vorgänger ein rasanter Mundart-Krimi und eine brisante Story um Kleinganoven und global tätige Handelsagenten, für die Rohstoffe mehr bedeuten als Menschenleben. Neben Ueli Jäggi in der Hauptrolle ist der im April verstorbene Mathias Gnädinger in seiner letzten Radioarbeit zu hören. Mit: Ueli Jäggi (Franz Musil), Mathias Gnädinger (Polizeileutnant Linder), Barbara Sauser (Francesca Rossi), Michael Schacht (Philip Maloney), Dieter Stoll (Herr Bärtschi), Silvia Jost (Frau Bärtschi), Karin Pfammatter (Frau Zander), Martin Hug (Herr Zander), Wanda Wylowa (Mäggie), Lorenz Nufer (Ferri), Dirk Glodde (Katzler), Graham F. Valentine (Kingsley), sowie Beat Schlatter, Daniel Rohr, Sara Maurer, Andrea Bettini, Ruth Gundacker, Jesse Inman, Lukas Kubik, Jean-Michel Räber, Renate Giess, Jean- Luc Wicky Tontechnik: Tom Willen Regie: Mark Ginzler Produktion: SRF 2014 Dauer je Folge: 51'

10 10 Montag, , Uhr, Radio SRF 1 Zum 80. Geburtstag der Autorin Hab und Gier von Ingrid Noll Die Krimi-Lady hat eine rabenschwarze Komödie geschrieben; ein Poker um Testamente, Geld und Leben. Witwer Wolfram Kempner hat Krebs. Er sitzt in der stolzen Fabrikantenvilla seiner verstorbenen Frau und wartet auf den Tod. Er bittet Karla, eine frühere Kollegin, ihn umzubringen und zu beerdigen. Wolfram ist fast schon tot. Ein unscheinbarer Bibliothekar, mit schwer schätzbarem Vermögen seiner verstorbenen Frau. Die Märchenvilla und der verwahrloste Garten Karla könnte Alleinerbin werden, wenn sie ihren ehemaligen Kollegen umbringt, «so dass ihm genüsslich die Sinne schwinden und er glücklich stirbt». Karla ist bestürzt. Judith, ihre jüngere Freundin, findet das ganz wunderbar. Mehr noch, sie beginnt um die Gunst des todkranken Wolfram zu buhlen, der plötzlich wieder aufblüht. Zwanzig Jahre nach Ingrid Nolls Debut «Der Hahn ist tot» nun diese bizarre, schwarzhumorige Krimikomödie. Mit: Hedi Kriegeskotte (Karla), Tilo Prückner (Wolfram), Hanna Plass (Judith), Tanja Wedhorn (Sabrina), Mex Schlüpfer (Cord) Musik: Lutz Glandin Hörspielfassung: Andrea Czesienski Tontechnik: Martin Eichberg Regie: Judith Lorentz Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015 Dauer: 50' Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist eine der erfolgreichsten Krimi-Autorinnen Deutschlands und erhielt viele Auszeichnungen, unter anderem 2005 den Glauser-Ehrenpreis. Einige ihrer Romane wurden auch verfilmt.

11 11 Montag, , Uhr, Radio SRF 1 Mord in Scuol von Erika Sommer Ein ungewöhnlicher Montagmorgen wirft den einfachen Dorfpolizisten Chasper Caprez im Unterengadiner Scuol aus seinen Berufsgewohnheiten ins kalte Wasser: Im berühmtesten Heilbad seiner Region liegt der katholische Pfarrer im Dampfbad; nackt und mit Würgemalen am Hals. Auch wenn ein Kriminalpsychologe aus der Kantonshauptstadt zur Untersuchung des Mordfalls eingeflogen wird, bleibt Caprez in seinen Ermittlungen hängen und wird über Nacht zum Detektiv. Der in Mordfällen unerfahrene Caprez meistert sein Erstlingswerk erstaunlich schlau, zumal ihn rundum einige geschickte Frauen zur Lösung herausfordern. Mit: Andrea Zogg (Chasper Caprez), Monika Dierauer (Johanna Cadona, Freundin von Caprez), Ursina Hartmann (Daniela Pedrini, Masseurin im Bad), René Schnoz (Georg Huber, Kriminalpsychologe), Georg Holzner (Duri Melcher, Abwart im Bad), Alfred Pfeifer (Richard Fluck, Direktor des Bades), Greti Jakob (Frau Gabathuler, Mutter), Sefa Inauen (Frau Fluck), Silvio Temperli (Polizist Bär), Reto Mayer (Moderator Radio Piz Scuol), Yvonne Vogel (Sonja Lüthi, Sekretärin) Musik: Hanspeter Dommann Tontechnik: Ferenc Balgo, Peter Staub Regie: Barbara Schlumpf Produktion: SRF 1997 Dauer: 49' Der Musiker Hanspeter Dommann hat seine Wurzeln in Luzern war der Gitarrist Mitbegründer des Kindertheaters Luki*ju (1982). Seither arbeitet er für verschiedene Theater und steuerte für viele Hörspielproduktionen die Musik bei. Zudem ist er Musik-Dozent an der Pädagogischen Hochschule Schwyz.

12 12 Freitag, , Uhr, Radio SRF 1 Schweigeminute von Siegfried Lenz Schauplatz: eine Hafenstadt an der norddeutschen Ostseeküste. In der vollbesetzten Aula des Gymnasiums findet eine Gedenkstunde für die verstorbene Englischlehrerin Stella Petersen statt. Was niemand wissen darf, sie hatte mit einem der Schüler eine kurze, aber leidenschaftliche Liebesaffäre. Siegfried Lenz erzählt die Geschichte aus dem Blickwinkel des Schülers Christian. Die Liaison endet durch einen tragischen Unfall. Bei der Rückkehr von einer Segeltour wird die Lehrerin von Bord gerissen und an die Steine eines Wellenbrechers geschleudert, an dem auch Christian er ist wie sein Vater Steintaucher mitgebaut hat. Stella stirbt nach wenigen Tagen, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Die Erinnerungen des Jungen geraten bei der schulischen Gedächtnisfeier zu einer intimen Zwiesprache mit der Toten. Eine Parabel über die Flüchtigkeit des Glücks, über Trauer und Tod. Mit: Jona Mues (Christian), Nadja Kruse (Stella), Peter Maertens (Petersen), Michael Prelle (Vater), Gerhard Hinze (Block), Konstantin Graudus (Frederik), Axel Olsson (Der alte Torsten), Kostja Ullmann (Georg), Wolfgang Noack, Maximilian Moormann (Gesang, Hamburger Knabenchor St. Nicolai) Hörspielfassung: Sven Stricker Regie: Sven Stricker Produktion: NDR 2009 Dauer: 45' Siegfried Lenz, am in der Kleinstadt Lyck (Oberpreussen) geboren, wird mit 17 Jahren (1943) zur Marine eingezogen. Als das Schiff «Admiral Scheer» versenkt wird, kann sich Lenz retten. Er desertiert, wird verfolgt, kann sich aber unerkannt durchbringen und gerät in englische Gefangenschaft. Dort wird er bald Übersetzer einer Entlassungskommission. Nach Kriegsende zieht er nach Hamburg, wo er unter anderem Literaturwissenschaft studiert. Schon während seines Studiums arbeitet Lenz als Journalist. Siegfried Lenz zählt zu den bedeutenden und meistgelesenen Schriftstellern der deutschen Literatur. Für seine Bücher wurde er mit vielen wichtigen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und mit dem Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte. Er starb am 7. Oktober 2014 im Alter von 88 Jahren.

13 13 Montag, , Uhr, SRF 1, 1/2 Montag, , Uhr, SRF 1, 2/2 Zum 70. Geburtstag von Wolfram Berger Red ned so saudumm daher Wolfram Berger präsentiert Karl Valentin Wolfram Berger, Schauspieler aus Graz, ist seit Jahrzehnten ein gern gesehener Gast auf vielen Bühnen, auch in der Schweiz. Und auch vor den Mikrophonen von ORF und SRF bewies und beweist er immer wieder seine grosse Kunst als vielseitiger Sprecher. So etwa 1995 mit einer Hommage an Karl Valentin. Wolfram Berger, der am 12. Oktober 70 Jahre alt wird, ist vor allem Schauspieler, aber auch Regisseur, Kabarettist, Sänger, Lautmaler, Wortjongleur und Entertainer. Oder besser gesagt: ein spielerisches Multitalent mit einem Hang zum Schrägen, mit Sinn für doppelbödigen Humor. Das zeigt sich besonders in seinen Solo-Programmen, die unter anderem Ernst Jandl, Ringelnatz, Kästner oder Offenbach gewidmet sind. Ganz besonders nah verwandt jedoch fühlt sich Wolfram Berger dem unsterblichen Münchner Volkskomiker und Meister des «Saublöd-Daherredens»: Karl Valentin. Seinen ersten Valentin-Abend präsentierte Wolfram Berger 1974 am Theater Basel. Inzwischen hat er ihn immer wieder verändert unzählige Male gespielt, auf grossen und auf kleinen Bühnen. Und einmal auch trug er die Valentinaden ins Hörspielstudio des Schweizer Radios. So kann man auch als Hörer immer wieder hingerissen und quasi auf ewig nachvollziehen, was Wolfram Berger meint, wenn er sagt: «Der Karl Valentin ist mein künstlerisches Vitamin.» Mit: Wolfram Berger in allen Rollen und Thomas Rabenschlag am Klavier Regie: Fritz Zaugg Produktion: SRF 1995 Dauer Teil 1: 37', Teil 2: 40' Die folgenden Sketche, Lieder und Geschichten von Karl Valentin werden dargeboten: Teil 1: Am Heuboden; Der Ententraum; Riesenblödsinn; Der Vogelhändler; Der neue Buchhalter; Die vier Jahreszeiten; Der Appell Teil 2: Hausverkauf; Transportschwierigkeiten; Der Radfahrer; Im Jenseits; Der zweite Tenor; In der Apotheke; Das Lied vom Sonntag; Der Radfahrer; Spiegel und Kerzen

14 14 Freitag, , Uhr, Radio SRF 1 Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen von Peter Bichsel Peter Bichsel einer der wenigen wahrhaft echten Kurzgeschichtenschreiber wurde dieses Jahr 80 Jahre alt. Zu seinem Geburtstag realisierte SRF eine Hörcollage mit Geschichten aus seinem Erstlingswerk «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen». Als seine ersten 21 Geschichten, die teilweise nicht länger als eine Druckseite sind, 1964 erschienen, wurde der 29-jährige Peter Bichsel auf einen Schlag zur literarischen Sensation. In der Hörcollage «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen» führt uns Peter Bichsel durch ein Geschichtenhaus, in dem in jedem Stockwerk «jemand wohnt»: Die junge Frau, die wartet. Ein Mann, der Papierblumen verkauft. Ein Ehepaar, das Lichtbilder zeigt. Ein Mann, der kein Klavier kaufen möchte. Die Tante, die das Klavier ihrer Mutter erbt. Eine Frau, die einen Brief vom Meer bekommt. Ein Mann, dem es in der Wohnung zu kalt ist. Die Eltern, die auf die Tochter warten. Und natürlich Frau Blum, die den Milchmann kennen lernen möchte. Mit: Peter Bichsel, Anja Schärer, Lotti Happle, Fabian Müller und Reto Stalder Musik: Elia Rediger Regie: Päivi Stalder Dramaturgie: Wolfram Höll Tontechnik: Basil Kneubühler Produktion: SRF 2015 Dauer: 43' Peter Bichsel geboren 24. März 1935 in Luzern, Ausbildung zum Primarlehrer, Debüt als Autor und Schriftsteller 1964 mit «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen». Darauf folgten über 30 Bücher, vor allem mit Kurzgeschichten und Kolumnen. Peter Bichsel erhielt mehrere Preise, u.a. den Literaturpreis der Gruppe 47 (1965), den Deutschen Jugendbuchpreis für die Kindergeschichten (1970), den Literaturpreis des Kantons Bern (1978), den Gottfried-Keller-Preis (1999), den Solothurner Literaturpreis (2011) und zuletzt den Grossen Schillerpreis (2012). Peter Bichsel lebt in Bellach bei Solothurn. Elia Rediger geboren 1985 in Kinshasa (ehem. Republik Kongo), Student Bachelor of Arts in Media Art, weitere Ausbildungen: «On the road and in daily life». Von klein auf mit Musik gewachsen, zwischen den eher strengen klassischen Tönen und dem afrikanischen Rhythmus, lag Elia immer viel daran, Welten zu verbinden. Als Mitglied der Basler Band «The bianca Story» ist er an vielen Konzerttourneen und sonstigen Kunst- und Theater-Projekten beteiligt. «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen» ist Elia Redigers erster Hörspiel-Auftrag für Radio SRF.

15 15 Freitag, , Uhr, Radio SRF 1 Der Streik der Diebe von Jura Soyfer «Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie?» Diese provokante Frage stellt Bertold Brecht in der Dreigroschenoper. Aber Jura Soyfer steht dem Meister in Sachen Kapitalismuskritik in nichts nach. Witzig ironisch formuliert er diese in einem Filmexposé. Götz Fritsch hat daraus ein Hörspiel geschaffen. Es herrscht Wirtschaftskrise. Die Diebe finden nichts mehr, was sie stehlen könnten. Sie beschliessen zu streiken. Mit fatalen Folgen. Als erstes kollabiert die Sicherheitsindustrie, dann die Banken. Die Polizei muss ihre Beamten entlassen und für die Zeitungen gibt es in der Rubrik «Unfälle und Verbrechen» nichts mehr zu berichten. Am Ende beschliesst die Polizei Diebe auszubilden, nur so kann die Wirtschaft wieder angekurbelt werden. Soyfer entwarf diese Groteske 1936/37. Knapp 80 Jahre später hat sie nichts von ihrer Brisanz eingebüsst. Mit: Andreas Vitasek (Erzähler), Helmut Berger (Hans West), Gerti Drassl (Lilian Kessler), Johann Adam Oest (Direktor Kessler), Wolfgang Böck (Kassen-Josef), Adi Hirschal (Komplize), Boris Eder (Meininger), Rainer Frieb (Redakteur Stallmeister), Harald Harth (Polizeipräsident) u.a. Musik: Max Nagl Hörspielfassung und Regie: Götz Fritsch Tontechnik: Herta Werner, Hannes Stern Produktion: ORF 2010 Dauer: 41' Jura Soyfer wurde am 8. Dezember 1912 in Charkow im Russischen Kaiserreich geboren. Sein Vater war ein jüdischer Industrieller flüchtete die Familie vor der bolschewistischen Revolution über Georgien und Konstantinopel nach Baden bei Wien, von wo aus sie später nach Wien übersiedelte. Er publizierte in mehreren Zeitschriften und verfasste insgesamt fünf Theaterstücke. In zwei Artikeln für die Politische Bühne, forderte er eine Politisierung des Theaters und das Abschaffen blosser Ablenkung und Unterhaltung. In dieser Hinsicht war er dem epischen Theater von Bertolt Brecht sehr nahe wurde er verhaftet und kam ins KZ Dachau, später dann ins KZ Buchenwald, wo er am 16. Februar 1939 an Typhus starb.

16 16 Montag, , Uhr, Radio SRF 1 Radio Alpin von und mit den Gebirgspoeten Die «Gebirgspoeten» werden Radio. In ihrem neuen Programm sitzen sie in einem selbstgebauten Studio in der Mittelstation Schindelalp und müssen mangels Ressourcen alles selber machen: Moderation, Gäste, Aussenkorrespondenten, Hörerinnen am Telefon, Jingles, Werbung, Songs und Geräusche. Ein heiserer Reporter berichtet aus einer Lawine. Im Schangnau kocht ein Meringue-Skandal die Gemüter hoch. Ein Talkgast erzählt von seiner Passion: den Vatikan in Originalgrösse aus Käserinde nachzubauen. Und als Gutenachtgeschichte gibt es für die Kleinen die Apokalypse auf Berndeutsch. Der Wille zum eigenen Radiosender ist gross, die Fähigkeiten sind begrenzt und der Dilettantismus hinkt hinterher. Radio Alpin von Menschen für Menschen. Die geniale Dreier-Seilschaft Gebirgspoeten dringt einmal mehr in alpine Abgründe vor. Mit: Rolf Hermann, Matto Kämpf und Achim Parterre Tontechnik: Basil Kneubühler Regie: Geri Dillier Produktion: SRF 2015 Dauer: 50' Matto Kämpf (Oberland), Achim Parterre (Oberemmental) und Rolf Hermann (Oberwallis) sind drei Bergler, die dort dichten, wo es steil ist. Als Gebirgspoeten setzen sie sich in ihren berndeutschen und walliserdeutschen Texten mit den Mythen und Klischees der ländlichen Schweiz auseinander. Sie interessieren sich für das Skurrile, Morbide und Alltägliche des dörflichen Zusammenlebens. Daraus entstehen Geschichten und Gedichte mit stotzigen Pointen, kruden Wendungen und schwarzem Humor.

17 17 Freitag, , Uhr, Radio SRF 1 Der Garten Eden von Ernest Hemingway In Spanien und an der französischen Riviera verbringen der junge amerikanische Schriftsteller David Bourne und seine Frau Catherine ausgedehnte Flitterwochen. Doch bald verfällt Catherine einem gewagten Spiel. Sie animiert David zum sexuellen Rollentausch und lockt ihn in eine ménage à trois. Der Garten Eden verwandelt sich ein Minenfeld. Vor allem Catherines Eifersucht auf Davids Schriftstellerei nimmt bedrohliche Ausmasse an. Der Traum vom Dreiecksglück im irdischen Paradiesgarten scheint ausgeträumt. «Der Garten Eden» ist die stark gekürzte Version eines Romanmanuskripts aus Hemingways Nachlass. Gewisse biographische Parallelen sind nicht zu leugnen. Einige Hemingway-Kenner bezeichnen den Roman als «einen Abschied vom Männlichkeitskult» a farewell to machismo! Mit: Ole Lagerpusch (David Bourne), Katharina Marie Schubert (Catherine Bourne), Natalia Rudziewicz (Das Mädchen), Jef Bayonne (Kellner André), Alexander Radszun (Colonel Boyle), Nicola Fritzen (Barkeeper/An- und Absage), Katharina Palm (Madame Aurol), Valentin Goj (David) Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz Musik: Haarmann Hörspielfassung und Regie: Anja Herrenbrück Produktion: WDR 2013 Dauer: 50' Ernest Miller Hemingway (* 21. Juli 1899 in Oak Park, Illinois; 2. Juli 1961 in Ketchum, Idaho) war einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts erhielt er den Pulitzer-Preis für seine Novelle «Der alte Mann und das Meer» und 1954 den Literaturnobelpreis. Hemingway betätigte sich nicht nur als Schriftsteller, sondern war auch Reporter und Kriegsberichterstatter. Von 1921 bis 1927 war er in Paris für den Toronto Star und andere Magazine als Korrespondent tätig. In dieser Zeit lernte er auch weitere wichtige Vertreter der Moderne kennen, wie etwa Gertrude Stein, James Joyce, Ezra Pound, T.S. Eliot und F. Scott Fitzgerald. Mit letzterem verband Hemingway eine sehr enge Freundschaft.

18 18 Hörspiel SRF 2 Kultur Samstag, , Uhr,, 1/2 Samstag, , Uhr,, 2/2 Beschreibung eines Kampfes von Franz Kafka Kafkas früheste Erzählung beginnt mit der Geschichte eines namenlosen Erzählers. Der berichtet von der Begegnung mit einem dicken Menschen, welcher vor seinem Ertrinken in einem Fluss eine Geschichte erzählt. Auch in dieser tritt ein Erzähler mit einer Geschichte auf. Es ist ein ungläubiger Beter. Die drei ineinander verschachtelten Geschichten spiegeln sich gegenseitig. Sie vermitteln den Eindruck, in einem hologrammatischen System eingebunden zu sein und eigentlich ein- und dieselbe Geschichte in leicht verschobener Perspektive abzubilden. Insgesamt werden fünf Begegnungen geschildert, davon finden vier zwischen Männern statt. Die Gefühlslagen sind stets ambivalent und schwanken zwischen Angst, Eifersucht und überschwänglicher Zuneigung. Der Text entstand zwischen 1904 und Er blieb Fragment und gehört zum erst posthum von Kafka-Freund Max Brod veröffentlichten Nachlass. Einige Passagen allerdings hat Kafka herausgelöst und als Kurzprosa in seine erste Buchveröffentlichung «Betrachtung» von 1912/1913 aufgenommen. Mit: Torben Kessler (Ich), Stefan Roschy (der Bekannte), Helmut Krauss (der Dicke), Lars Rudolph (der Beter), Thomas Douglas (der Betrunkene), Mareike Sedl (das Fräulein) u.a. Musik: Thorsten Soltau, Jannik Giger, Giovanni Di Stefano Hörspielfassung und Regie: Claude Pierre Salmony Produktion: SRF 2013 Dauer: je Folge 55' Franz Kafka, am 3. Juli 1883 in Prag geboren, wuchs in gutbürgerlichen, jüdischen Verhältnissen auf, gehörte zur deutschsprachigen Minderheit Böhmens, deren Dominanz von der tschechischen Mehrheit zunehmend in Frage gestellt wurde. Nach dem Gymnasium studierte er Jurisprudenz und machte bei der «Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt» eine kleine Beamtenkarriere. Er schrieb lediglich nebenbei. Mehrere Beziehungen folgten aufeinander; vor einer ehelichen Bindung scheute er immer wieder zurück wurde bei Kafka eine damals noch nicht heilbare Lungentuberkulose diagnostiziert, an der er 1924 verstarb.

19 19 Mittwoch, , Uhr, Hörspiel-Premiere Bei Betty von Jan Decker München, Stunde null. Die Stadt liegt in Trümmern. Auf dem Schwarzmarkt werden Kunstwerke gegen Zigaretten getauscht, in improvisierten Stehausschänken tummeln sich zwielichtige Gestalten. Die Vergangenheit: fragwürdig. Die Zukunft: ungewiss. Für Wolfgang Koeppen der ideale Stoff für einen Film. Die Nachkriegswelt der Schlepper und Schnapper inspiriert Wolfgang Koeppen zu seinem Drehbuch «Bei Betty». Es soll ein ungeschönter, realistischer Krimi werden, der die Schmonzetten und Propagandafilme der Nazizeit hinter sich lässt. Doch Koeppens Leben gerät selbst zu einem Film: Die Beziehung mit der alkoholkranken Marion eskaliert, die neuen Filmproduzenten fordern heitere Filme und auch die Geister der Vergangenheit lassen Koeppen keine Ruhe. Mit: Till Kretzschmar (Wolfgang Koeppen), Sophia Löffler (Marion Ulrich), Siegfried Terpoorten (Walter Nepomuk), Silvester von Hösslin (Heribert Ginster), Albert Liebl (Lothar Brandt), Patrick Blank (Paul Thomsen), Thomas Douglas (Mr. Zetkow), Dirk Glodde (Heinz) und Juliane Lang (Friederike Thomsen/Manon Gablé). Sowie im Originalton: Jörg Döring, Peter Goedel, Werner Fritsch, Annemarie Kunzmann und Asta Scheib Tontechnik: Tom Willen Regie: Johannes Mayr Produktion: SRF 2015 Dauer: 67' Jan Decker, geboren 1977 in Kassel. Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL). Autor, Dramatiker, Essayist, Literaturwissenschaftler. Theaterstücke mit Uraufführungen am Staatstheater Nürnberg und dem Theater Vorpommern. Zahlreiche Hörspiele und Features.

20 20 Mittwoch, , Uhr, 243 Tage von Elodie Pascal Der Tod ist ein Begleiter im Leben, von Anfang an. Diese grausame Tatsache wird einem besonders bewusst, wenn ein Kind vom Tod bedroht ist. Noch grausamer ist es, wenn dieser Fall während einer Schwangerschaft eintritt. Die Autorin Elodie Pascal erzählt, wie eine Familie versucht damit umzugehen. Sie sind eine Familie, zuhause in einem Dorf irgendwo auf dem Land. Eine laute Mutter, ein leiser Vater, sechs Töchter. Eine der Töchter ist schwanger, in der 23.Woche. Das erste Enkelkind soll geboren werden. Darauf hatte die werdende Grossmutter gewartet. Dann ein Frauenarztbesuch. Und eine Diagnose: bilaterale Nierenagenesie. Der Embryo kann keine Nieren entwickeln. Das bedeutet: keine Chance auf Leben. Die junge Frau, die schon fast eine Mutter ist, verliert ihr Lachen. Und sie muss sich entscheiden, wie lange sie das Kind noch in sich tragen will. Ein Kind, dessen Geburtstag auch der Todestag sein wird. Die ausweglose Situation wird zur Prüfung für die ganze Familie, deren Mitglieder dazu neigen, Mitleid für sich selbst zu beanspruchen. Elodie Pascal begibt sich mit ihrer Hörspiel-Erzählung in einen existentiellen Grenzbereich. Sie zeichnet das eindrückliche Psychogramm einer Familie, die geprägt ist durch eine innige Schwesternliebe. Dabei zeigt sich, wie prekär die Fundamente des familiären Zusammenhalts sind. Die Hörspiel-Inszenierung bringt mit sparsamen Mitteln die vermeintliche Ruhe des unfassbaren Geschehens zum Ausdruck. Und sie stellt sich dem schwierigen Versuch zu verstehen, dass die Frage nach dem Beginn des Lebens eine Frage ist, auf die es keine allgemein gültige Antwort zu geben scheint. Mit: Gloria Endres de Oliveira (Elisabeth), Natalia Belitski (Viktoria), Nora Abdel Maksoud (Heidi), Dana Cebulla (Mutter), Karolin Peiter (Julia), Hans Peter Hallwachs (Frauenarzt), Roland Hemmo (Oberarzt), Gertrud Roll (Frau hinter Glasscheibe), Alice Dwyer (Kinderärztin), Walter Quintus (Portier), Katarina Schröter (Kellnerin), Julia Kreusch (Assistentin) Tontechnik: Mirjam Emmenegger Regie: Antonia Gilani Produktion: SRF 2013 Dauer: 48'

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