Arbeitswissenschaft / Technische Betriebsführung

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1 Fakultät Maschinenwesen, Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme, Professur Arbeitswissenschaft Arbeitswissenschaft / Technische Betriebsführung Grundlagen Prof. Dr.-Ing. Martin Schmauder

2 Gliederung 1 Einführung 2 Stand und Entwicklungen 3 Bewertung von Arbeit 4 Gestaltung von Arbeitssystemen

3

4 Ziel der Arbeitswissenschaft hohe Arbeitsproduktivität optimale Synthese menschengerechte Arbeit Arbeitswissenschaft wird mit dem Begriff Ergonomie gleichgesetzt. Ergonomie als Kunstwort: ergon (ergon) = Arbeit nomos (nomos) = Gesetz; Gesetzmäßigkeit; Regel Lehre von der menschlichen Arbeit!

5 Werkzeuge nach des Menschen Maß (Quelle: Atlas Copco, 1986)

6 Ergonomie / Arbeitswissenschaft ist die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit dem Verständnis der Wechselwirkungen zwischen menschlichen und anderen Elementen eines Systems befasst, und der Berufszweig, der Theorie, Grundsätze, Daten und Verfahren auf die Gestaltung von Arbeitssystemen anwendet mit dem Ziel, das Wohlbefinden des Menschen und die Leistung des Gesamtsystems zu optimieren (DIN EN ISO 26800).

7 Herstellung von Produkten Produkte Waren Dienstleistungen Teilefertigung Rohstoffe + Bearbeitung Montage Endprodukte Personenbezogene DL Finanzdienstleistungen Handel / Verkauf Verkehr / Transport Verwaltung... Kosten Qualität Termin

8 Magisches Dreieck der Produktion Termin Qualität Kosten

9 Was ist Arbeit? Arbeit = Kraft x Weg Arbeit ist jedes ziel- und zweckgerichtete Handeln zur Erzeugung von Gütern und Denkleistung. (Hilf) Arbeit ist eine Aktivität oder Tätigkeit, die im Rahmen bestimmter Aufgaben entfaltet wird und zu einem materiellen und/oder immateriellen Arbeitsergebnis führt, das in einem Normensystem bewertet werden kann; sie erfolgt durch den Einsatz der körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte des Menschen und dient der Befriedigung seiner Bedürfnisse. (Hoyos)

10 Bedeutung und Wandel von Arbeit

11 Recht auf Arbeit

12 Arbeit, was ist das? im Germanischen arbejo bin ein verweistes (und darum zur Arbeit verdingtes) Kind mittelhochdeutsch arebeit Not und Mühsal

13 Sichtweisen menschlicher Arbeit

14 Gliederung 1 Einführung 2 Stand und Entwicklungen 3 Bewertung von Arbeit 4 Gestaltung von Arbeitssystemen

15 Übergang vom Verkäufer- zum Käufermarkt Produktionswirtschaft Absatzwirtschaft Verkäufermarkt Mangelsituation Sozialer Wandel technologischer Wandel politischer Wandel Käufermarkt Überangebot Nachfrage Angebot Nachfrage Angebot Kunde kommt zur Firma Firma kommt zum Kunden

16 Wandel der Strukturen Normalarbeitsverhältnis neue Arbeit fest fest fest nach Arbeitsstunden traditionell, Top-down Arbeitsplatz Arbeitszeit Entlohnung Hierarchie abwechselnd flexibel erfolgsabhängig flach, vernetzt

17 Kondratieff-Zyklen (Nefiodow, 2007)

18

19 Alterspyramide Quelle: statistisches Bundesamt

20 Arbeitsunfähigkeit nach Altersgruppen Quelle: Bericht der Bundesregierung zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014

21 Verteilung der Krankheitstage Sonstige Krankheiten 24% Psychische und Vehaltensstörungen Krankheiten des 7% Kreislaufsystems 6% Krankheiten des Atmungsystems 14% Verletzungen, Vergiftungen 15% Krankheiten des Verdauungsystems 7% Krankheiten des Muskel-Skelett- Systems und des Bindegewebes 27% Quelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014

22 Paradigmenwechsel vom Defizitmodell Ältere Arbeitnehmer sind weniger leistungsfähig als Jüngere zum Employability-Modell Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmernutzen Dementsprechende Strategien: Ausgleich der Leistungseinschränkung durch spezielle Maßnahmen Langfristige Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit Sinnvolle Nutzung verfügbaren Leistungsvermögens

23 Differenzierter Prozess der Alterung (Lehr, 2007) Mit zunehmendem Alter eher abnehmende Fähigkeiten: Muskelkraft, Sehvermögen, Hörvermögen Schnelligkeit der Bewegungen, der Informationsaufnahme und -verarbeitung, des Lernens Mit dem Alter unverändert bleibende Fähigkeiten: Sprachkompetenz (Ausdrucksfähigkeit) Fähigkeit zur Informationsaufnahme und -verarbeitung insgesamt Konzentrationsintensität im Kurzzeitbereich Fähigkeiten, die sich mit zunehmendem Alter positiv entwickeln können: Sozialkompetenz, Selbsteinschätzung, Gelassenheit Lebens-/Berufserfahrung, berufsspezifisches Wissen, Geübtheit Verantwortungs- und Pflichtgefühl, Loyalität Zuverlässigkeit, Qualitätsbewusstsein Beurteilungsvermögen

24 Leistungsfähigkeit in % Zunahme der Leistungsvariabilität im Alter (Langhoff, 2009) a = Variabilität zwischen Altersgruppen b = Variabilität innerhalb der Gruppe der Älteren 100 a 50 b > 50 Alter [Jahre]

25 Gliederung 1 Einführung 2 Stand und Entwicklungen 3 Bewertung von Arbeit 4 Gestaltung von Arbeitssystemen

26 Bewertung von Arbeit

27 Bewertung von Arbeit

28 Gliederung 1 Einführung 2 Stand und Entwicklungen 3 Bewertung von Arbeit 4 Gestaltung von Arbeitssystemen

29 Strukturschema menschlicher Arbeit

30 Mikro- und Makroebene

31 Verhältnis- und Verhaltensprävention

32 Gestaltungsmöglichkeiten und Änderungskosten Gestaltungsmöglichkeiten Änderungskosten 1 Systemkontrolle, Bewertung vorhandener Arbeitssysteme und Produkte 2 Bewertung vorhandener Planungsergebnisse 3 Integration in die Planung Zeit Planung Einsatz Folie 32

33 Buch zur Vorlesung

34

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