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2 Malchin, im Dezember 2011 Liebe Freunde und Förderer des Sozialwerkes, Sozialwerk Rundbrief des Sozialwerkes der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Malchin - Teterow e.v. Erscheinungsweise halbjährlich Auflage: 1000 Redaktion: Frank Korrmann Internet: Satz/Layout/Druck: Sebastian Engel Postanschrift: Sozialwerk der EFG Malchin - Teterow e.v. Rudolf-Fritz-Straße 1a Malchin Tel: ( ) Fax: ( ) Bankverbindung: SKB Bad Homburg Kto.-Nr BLZ: ein Blick in den Kalender verrät es: das Sozialwerk wird Anfang des nächsten Jahres volljährig! 18 Jahre ist es mittlerweile her, dass unser Werk gegründet wurde. 18 Jahre sind in unserer schnelllebigen Zeit ein durchaus langer Zeitraum. Viele Stars und Sterne kamen und viele gingen auch wieder. Wie geht es uns nach solch einer Zeit? Waren / sind wir erfolgreich, wenn es uns nach 18 Jahren noch gibt? Was heißt erfolgreich, woran macht sich das fest? Heißt erfolgreich, dass es immer nur bergauf ging und geht? Nein, das sicherlich nicht. Auch bei uns gab und gibt es Pleiten, Pech und Pannen, gibt es Rückschläge, Misserfolge. Nicht immer lief alles harmonisch, es gab unterschiedliche Standpunkte, Konflikte und Trennungen. Nicht immer haben wir alles bewältigt, was wir uns vorgenommen haben oder was eigentlich zu tun gewesen wäre. Nicht immer waren wir so stark, wie wir es uns gern gewünscht hätten, es gab Krankheiten und Auszeiten. Und an dieser Stelle fällt mir die Jahreslosung für 2012 ins Auge. Sie steht in der Bibel im 2. Korintherbrief 12,9: Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Krankheiten, Schwäche, Auszeiten wird es wohl immer geben. Niemand verspricht uns, dass wir davor geschützt sind. Niemand sagt, dass dies so hingenommen werden müsse. Nein, hier ist von zusätzlicher Kraft die Rede dann, wenn wir unsere eigenen Schwächen erkennen und zulassen. Sie dürfen da sein wir müssen sie nicht verdrängen. Dies wünsche ich Ihnen und Euch allen für die jetzige Adventsund Weihnachtszeit und das kommende Jahr. Ihr Frank Korrmann Geschäftsführer

3 Auch in diesem Jahr kann ich von positiven, baulichen Veränderungen im Tafelbereich berichten. Im Frühjahr konnte durch die reichliche Spendenaktion zu Weihnachten und darüber hinaus, mit den baulichen Voraussetzungen für die Kühlzelle im Keller begonnen werden. Erdarbeiten und Unterbeton waren die ersten Schritte, darauf folgten Fliesen- und Elektroarbeiten. Die Wände bekamen einen weißen Anstrich. In August wurde die Kühlzelle angeliefert, im Keller montiert und in Betrieb genommen. Einen zusätzlichen Lagerraum durften wir zum Jahresanfang beziehen. Diesen haben wir teilweise mit Regalen bestückt. Unseren alten Sortiertisch konnten wir durch eine großzügige Spende des Küchenstudios Freitag mit einer neuen Arbeitsplatte ersetzen. Von unserm Tafelgarten möchte ich berichten, dass wir trotz der schlechten Wetterbedingungen eine gute Ernte einbringen konnten. Angebaut wurden Bohnen, Salat, Radieschen, Kartoffeln und einiges mehr. Um den Nährstoffgehalt des Bodens zu erhöhen, wird jetzt im Herbst zusätzlich Komposterde aufgefüllt. Das Gartenhaus ist renoviert und erstrahlt im neuen Glanz. Manchmal bekommt man überraschende Anrufe wie z.b. aus Laage. Die Firma SGS Genießerservice möchte der Tafel Lebensmittel, insbesondere Fertiggerichte zukommen lassen. In kürzester Zeit müssen wir jetzt den Tagesablauf umgestalten und zusätzliche Helfer sind von Nöten. Aus diesem Grund sind wir den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern sehr dankbar, die uns unkompliziert zur Seite stehen. Des Weiteren möchte ich mich im Namen der Tafel für die vielen Spender und Sponsoren bedanken, die es uns ermöglichen, immer wieder hilfebedürftige Menschen zu unterstützen. Der Bredenfelder Weihnachtsmarkt ruft. Auch in diesem Jahr wird er wieder stattfinden. So laufen die ersten Vorbereitungen und Absprachen mit dem Rotary Club an. Anita Dahms

4 Das war ein schöner Tag! - so lautete das Echo auf unsere Aktion zu Teterow offen am Ein Tag, an dem viele Geschäfte ihre Türen öffnen und viele Aktionen anbieten, die nicht ins alltägliche Verkaufsgeschäft passen. Auch Vereine beteiligen sich an diesem Tag. So haben wir auch unsere Türen aufgemacht und diesen Tag mal anders gestaltet. Statt Beratung und Gruppengespräche gab es Kaffee und Kuchen und dazu Livemusik. Bei strahlendem Sonnenschein haben Klienten und Mitarbeiter musiziert und die Gäste konnten bei einer Tasse Kaffee und Kuchen entspannt zuhören. Nachdem wir das Klavier wieder reingetragen hatten und die Küche aufgeräumt war, konnten wir auch sagen: Das war ein schöner Tag! Peter Englert

5 GELD REIN AUF DIE TASTE DRÜCKEN UND AUF DEN JACKPOT HOFFEN Auch Glücksspiel kann zur Sucht werden Beratung zum Thema Glücksspielsucht Dass Glücksspiele nicht nur ein harmloses Freizeitvergnügen sind, wird immer wieder deutlich, wenn Betroffene und Angehörige in den Beratungsstellen über ihre Erfahrungen berichten. Was von vielen Menschen als unterhaltsamer Spaß erlebt wird und sie mit der Aussicht auf den schnellen Geldgewinn lockt, birgt ein nicht zu unterschätzendes Suchtrisiko. Das größte Suchtpotential geht hierbei von Geldspielgeräten aus. Allein an den 1861 Geldspielgeräten in Spielhallen in Mecklenburg Vorpommern, beziffern sich die Spielverluste auf monatlich über 3,35 Millionen Euro. Aber auch Sportwetten und Casinospiele sind hinsichtlich ihres Suchtpotentials nicht zu unterschätzen. Der Glücksspielmarkt ist einer stetigen Expansion unterlegen, durch den technischen Fortschritt gibt es immer ausgefeiltere Glücksspielvarianten. Durch im Übrigen verbotene Onlineglücksspiele ist es Menschen heute sogar möglich, dem großen Gewinn hinterher zu jagen, ohne die Wohnung verlassen zu müssen. Ob jedoch online oder im realen Leben - Exzessives Glücksspielen führt unweigerlich in die Schuldenfalle. Die aktuelle PAGE-Studie (Projekt Pathologisches Glücksspielen und Epidemiologie) belegt, dass ca. 4 Millionen Menschen mindestens einmal in ihrem Leben Glücksspielprobleme haben. Bei einigen entwickelt sich diese zur Glücksspielsucht. Etwa drei Viertel der süchtigen Glücksspielenden haben der Studie zufolge bisher keinerlei Kontakt zum Hilfesystem gehabt. Oft nehmen Betroffene erst dann professionelle Hilfe in Anspruch, wenn sie aufgrund der massiven finanziellen, psychischen und sozialen Konsequenzen keinen anderen Ausweg mehr für sich sehen. Die Gründe hierfür liegen oft bei starken Schuldund Schamgefühlen seitens der Betroffenen und der Angehörigen, aber auch bei einer enormen Tabuisierung des Themas Glücksspielsucht. Wieder Andere suchen Hilfen nicht in Suchtberatungsstellen, weil sie die Beratung dort nur mit den klassischen Süchten, wie Alkohol- oder Drogenabhängigkeit verbinden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtberatungsstelle des Sozialwerkes in Malchin möchten jedoch auch beim Thema Glücksspielsucht als erster Ansprechpartner verstanden werden. Für mehr Informationen melden Sie sich gern bei: Stefanie Tondera Dipl.-Sozialpädagogin/ -Sozialarbeiterin (FH) Tel.: / Weiterführende Informationen zum Beratungsangebot finden Sie unter: (Homepage wird demnächst aktualisiert!) in Zusammenarbeit mit Alexandra Pasler, Caritas Neubrandenburg

6 Mit dem Jahr 2011 neigt sich auch unser Projekt HaLT Hart am Limit dem Ende zu. Seit September 2009 sind wir dabei gewesen, haben die Ausschreibung mitgemacht, wurden mit einer Koordinatorenstelle für das Projekt bedacht, haben uns viele Monate bemüht, die Inhalte umzusetzen und dürfen jetzt das Resümee ziehen. Als Standort für das Projekt Hart am Limit war es unsere Aufgabe, Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu animieren, die Eltern zu informieren, für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu kämpfen und vor allem in der Öffentlichkeit für eine stärkere Wahrnehmung des Problems Alkohol zu werben. Wir hatten uns für die Projektlaufzeit viel vorgenommen, davon ist nicht alles eingetreten, aber im Rückblick dürfen wir wohl sagen, dass wir auch viel erreicht haben. Zu den positiven Ergebnissen des Projektes gehört auf jeden Fall, dass viele Schulen die Prävention von Alkoholproblemen jetzt ernster nehmen, einige Schulen haben es erreicht, dass regelmäßig, dass heißt, in den verschiedenen Klassenstufen, das Thema Sucht behandelt wird. Früher war Prävention oft ein Lückenbüßer, kurz vor den Ferien wurde nach einer netten Beschäftigung gesucht, und die Wirksamkeit unserer Angebote war somit eher unbefriedigend. Auch einige Fahrschulen im Land bringen das Thema Alkohol und Autofahren jetzt vermehrt in die Führerscheinausbildung ein, sie dürfen dafür auch unsere Rauschbrillen nutzen, um den Fahranfängern zu vermitteln, wie unsicher und unzulänglich man unter Alkoholeinfluss ein Kraftfahrzeug führt. Eine Baustelle im Rahmen des Projektes ist leider nach wie vor die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes. Es gibt im Landkreis immer wieder Vorfälle, dass Jugendliche unter den entsprechenden Altersgrenzen (16 Jahre für Bier und Wein, 18 Jahre für Alkopops und harte Spirituosen) sich betrinken und sogar wegen Alkoholvergiftung stationär behandelt werden müssen. Auch einige Diskotheken und Ladenbesitzer nehmen es mit dem Jugendschutz noch nicht so genau. Hier ist noch viel Arbeit erforderlich, um eine gute Akzeptanz des Gesetzes zu bewirken. Daher sind wir erleichtert, dass unser Projekt HaLT nicht einfach zu Ende geht und aus und vorbei ist, sondern dass das Ministerium für Gesundheit und Soziales an einer Fortführung interessiert ist. Für uns heißt das, die zwei Jahre HaLT waren nicht umsonst, wir können an unsere Erfolge anknüpfen und das, was wir noch nicht geschafft haben, in Angriff nehmen. Da wir durch die Kreisgebietsreform jetzt mit zwei weiteren HaLT-Standorten zusammen arbeiten, können wir die Kräfte bündeln und Erfahrungen austauschen. Das kommende Jahr werden wir also den Fokus vermehrt auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes richten, mit dem Ordnungsamt zusammenarbeiten und uns bemühen, die Öffentlichkeit zum Hinschauen nicht Wegsehen zu bewegen. Andra Kabisch

7 Die Aufregung nach den im letzten Heft erwähnten Rückfällen von zwei ehemaligen Bewohnern hat sich zum Beginn der zweiten Jahreshälfte deutlich gelegt. Mit dem Einzug von zwei neuen Bewohnern Anfang Juni ist wieder mehr Ruhe am Amtsgerichtsplatz eingekehrt. Eine weitere Bewohnerin kam zu Beginn des September dazu, sodass wir aktuell fünf Bewohner im Amtsgerichtsplatz betreuen und einen innerhalb seines eigenen Wohnraumes. Das Inkrafttreten der offizielle Kosten- und Leistungsvereinbarung mit dem Landkreis steht immer noch aus. Die Kreisgebietsreform hat zu dieser zeitlichen Verzögerung vermutlich beigetragen. Die Entwicklung bleibt abzuwarten, aber wir geben die Hoffnung nicht auf! An dieser Stelle ist es uns wichtig, die momentane Hausgemeinschaft einmal kräftig zu loben. Lange waren unsere Bewohner arbeitstechnisch nicht mehr so aktiv wie zur Zeit. So ist ein zu Betreuender nach wie vor fleißig in der Behindertenwerkstatt, zwei weitere sind im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung im Bereich Garten- und Landschaftsbau tätig. Außerdem kommen drei zu Betreuende regelmäßig ehrenamtlich im Sozialwerk arbeiten. So sind unsere beiden Damen in der Hausküche eifrig am schnippeln und putzen, ein männlicher Bewohner hält unseren Garten auf Vordermann. Über diese positive Entwicklung sind wir sehr froh! Einmal mehr ist dadurch deutlich geworden, wie wichtig eine sinnvolle Beschäftigung für jeden einzelnen ist. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die sich ehrenamtlich aufopfern. Ohne euch ginge es nicht. Was wir uns fürs kommende Jahr wünschen: Endlich eine gültige Kosten- und Leistungsvereinbarung. Dann können wir offiziell auch außerhalb des Amtsgerichtsplatzes die Klienten in ihrer eigenen Häuslichkeit betreuen. Des Weiteren wünschen wir uns, dass unsere Bewohner weiter so fleißig sind und ihren abstinenten Alltag meistern. Den einen oder anderen werden wir in den eigenen Wohnraum entlassen können und hoffen gemeinsam eine bestmögliche Vorbereitung darauf gewährleisten zu können. Dadurch stehen die Türen wieder offen für neue Bewohner, die wir herzlich willkommen heißen wollen. Aufs neue Jahr sind wir sehr gespannt und möchten unsere Ausführungen mit einem Zitat beenden. Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance. Victor Hugo ( ), frz. Dichter Madlen Loges, Stefanie Tondera

8 Leben mit Hoffnung, das steht im Leitbild des Sozialwerkes und das ist die Richtung, in die wir unsere Arbeit verstehen. Sogenannte Hoffnungslose Fälle gibt es bei Gott nicht und auch wir bemühen uns immer wieder, für unsere Klienten Hoffnung zu haben - ihnen Hoffnung zu geben. Wie kann das gehen, in einer Zeit, in der jeder nur auf seine eigenen Taschen sieht und den Anderen eher als Konkurrenz wie als Nächsten empfindet? Da sind die Einen, mit starken Ellbogen sie schaffen es immer wieder nach vorn, nach oben aber weil sie sich damit gleichzeitig einen einsamen Stand erkämpfen, werden sie einsam und rutschen wieder nach unten. Dann sind da die Anderen, die es geschafft haben, trotz Sucht, Armut, sozialer Ausgrenzung und Existenzkampf Mensch zu bleiben. Sensibel, hilfsbereit, verletzbar. Sie lassen sich in die Ecke drängen, werden zu Opfern und häufig schämen sie sich, Hilfe anzunehmen. Beide Typen finden wir in der Tagesstätte. Oft ist der ausgestreckte Ellbogen nicht mehr als Selbstschutz für den weichen inneren Kern aber den entdecken wir meistens erst nach längerer Zeit, in der wir Vertrauen gegeben und Zuverlässigkeit bewiesen haben. Arbeit mit Menschen ist eine lohnende Arbeit, Beziehungsarbeit. Um in Beziehung treten zu können, muss man bereit sein, sich persönlich einzubringen und zu öffnen, denn das erwarten wir von unseren Klienten vom ersten Moment an. Wenn uns dieser Schritt gelingt, kommen wir an das Kostbarste, das wir in unserer Arbeit erleben können: an einen fremden Menschen, der zum Gegenüber, zum Nächsten wird. Auch in 2011 durften wir diese wertvollen Erfahrungen machen, aber leider schaffen nicht alle diesen Schritt. Viele Konsequenzen alten Handelns sind abschreckend und entmutigend, sodass Betreuungen abgebrochen und alte Wege wieder eingeschlagen werden.zurzeit sind 9 Personen in der Betreuung, 2 von ihnen enden allerdings noch in diesem Monat; 1 weiterer Klient arbeitet derzeit zur Probe in einer Baufirma und hofft auf eine Einstellung; 1 Klientin befindet sich seit 2,5 Wochen im Krankenhaus. In der Vergangenheit hat Gott uns immer Menschen geschickt, die Hilfe nicht nur brauchten, sondern auch wollten. Wir hoffen auf Ihn. Noch ein Wort zur personellen Situation: Madlen Loges hat sich gut in die Arbeit der Tagesstätte hineingefunden und wird von den Klienten respektiert. Gerhard Henke musste leider zum aus dem Sozialwerk ausscheiden, da die geplante Weiterbildung vom Kostenträger als nicht ausreichend angesehen wurde. Beim Abschiedskaffee von Gerhard Henke hatten wir noch einmal die Gelegenheit, uns bei ihm für seine Treue und Hingabe zu bedanken. Gott wird auch seinen Weg weiterhin führen. Als neue Kollegin kam zum Luise Weigend ins Team und wird uns in der Arbeit unterstützen. Madlen Loges Martina Kurz

9 Helft euch gegenseitig (...) Die Bibel, Galaterbrief 6,2a Auch in Helferberufen ist gegenseitige Hilfe wichtig. So haben wir Jugendsozialarbeiter in den vergangenen Monaten wieder einige Projekte zusammen geplant und durchgeführt. Nachfolgend ein paar Einblicke in die Aktionen, die wir so nur gemeinsam anbieten konnten. Michael Schmidt, Rica Duede-Grandke, Tobias Engel - traditionelles Sommerferiencamp von Kindertreff und Gemeinde in Dahmen - wir waren erstmalig als Mitarbeiter mit dabei - knapp 50 Kinder und Jugendliche beteiligt - Musical-Aufführung am Malchiner See - Summermix-Tage für Kurzentschlossene - Besuch des Hansaparks - unterwegs mit dem Kanu nach Salem - Jugendgottesdienst und Club-Nacht im Jugendcafé

10 - stark-cool-fair -Projekte in der Turnhalle für Schulklassen - Wechselspiel aus viel Bewegung und knappen Inputs - Themen: Gewaltfreies Miteinander, Teamgeist, Vertrauen - erster Jungs-Tag in MV - Tour nach Neubrandenburg ins Radisson-Hotel und Fitnessstudio Belissima - Einblicke in die Berufswelt mit praktischen Tätigkeiten

11 - Schulband-Auftritte beim 20. Jubiläum der Wedenhof-Schule und Oktoberfest in Retzow - gute Stimmung beim Publikum - regelmäßiges Proben hat sich ausgezahlt - aktuelles Projekt Aufeinander zugehen - voneinander lernen mit kleiner Theatergruppe und Trommelgruppe - Übungsstunden mit Bewohnern des Seniorenheims Malchin - Mitte Dezember Auftritt in der Aula der Lindenschule

12 Kinder brauchen keine Eltern, die über jeden Zweifel erhaben sind, sondern Menschen, die stets bereit sind, sich weiterzuentwickeln. Diesen Spruch fand ich im Familienkalender von Jesper Juul. Ein motivierender Gedanke, um Angebote der Familienbildung wahrzunehmen. Oft sind Elternkurse in der Öffentlichkeit eher negativ besetzt. Hast du es nötig? ; Kommst du mit deinen Kindern nicht klar? oder Musst du vom Jugendamt aus diesen Kurs machen? mit solchen Fragen sehen sich Teilnehmer/innen von Elternkursen konfrontiert. Warum ist Familienbildung so negativ besetzt? Was ist notwendig, um in der Öffentlichkeit ein anderes Bild zu schaffen? Wie können wir Eltern erreichen? Was können wir für Ausländer und Migranten unterstützend anbieten, damit sie sich hier wohlfühlen und angenommen sind? Eine Antwort darauf soll das Familienzentrum geben. Einen gelungenen Startschuss für das Familienzentrum konnten wir am 1. Juni erleben. Neben vielen Gratulationen gab es auch ersten Wünsche und Anregungen an unser neues Aufgabenfeld. Was zuvor auf dem Papier entworfen und heiß diskutiert wurde, nimmt allmählich Gestalt an. Im September war es dann auch endlich so weit und wir konnten mit dem beantragten Integrationsprojekt, welches durch das Bundesministerium des Innern gefördert wird, beginnen. Im Mittelpunkt dieses Projektes steht die Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern mit Migrationshintergrund durch Familienbildung, Präventionsangebote, Begegnung und Integration. Wir möchten Angeboten der Familienbildung schaffen, Erziehung und Bildung als Aufgabe der Familie thematisieren, Austausch über Generationen anregen und Eltern ermutigen, sich z. B. aktiv in Kita und Schule zu beteiligen. Zusätzliche finanzielle Unterstützung erhält das Familienzentrum hierfür durch den Lokalen Aktionsplan des Landkreises Demmin, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN KOMPETENZ STÄRKEN. Erste Angebote des Familienzentrums waren thematische Elterncafes. Hier können sich Eltern und Großeltern austauschen und gemeinsamen Aktivitäten nachgehen. So war ein Motto des Elterncafes Familienspiele und Pite. Wir haben albanische Pite verkostet und es wurden Familienspiele ausprobiert. Im Oktober bauten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern einen Eddy - Drachen. Der 4. Elternkurs Starke Eltern - starke Kinder, läuft gerade und wird von Maria Vichel, Ruth Dahms und Tobias Engel als Seminarleiter begleitet. Wir möchten zukünftig diese Seminare auch in Stavenhagen und anderen Orten anbieten. Hinzu kommen erweiterte Kurse zum Thema Pubertät: Aufbruch, Umbruch kein Zusammenbruch und Patchwork- und Stieffamilien. Seit einigen Tagen halten wir die Schlüssel vom zukünftigen Elterncafe in den Händen. In der Steinstraße 24 in Malchin wird hier eine erste Anlaufstelle für das Familienzentrum entstehen. Momentan sind wir noch auf der Suche nach einer Mitarbeiterin / einem Mitarbeiter, der/die diese Arbeit dann tatkräftig voranbringen wird vielleicht hat sich ja bis zum Erscheinen dieses Heftes da etwas getan Rica Düde-Grandke

13 Mein Name ist Olaf Gottschling und ich leite seit etwa Juni letzten Jahres die Möbelbörse. Als mir diese Aufgabe angeboten wurde, habe ich sofort zugestimmt, obwohl ich eher pessimistisch veranlagt bin. Heute bin ich froh, sofort zugesagt zu haben, denn der Job ist toll. Besonders dankbar bin ich für meine Mitarbeiter. Es gab anfangs zwar ein paar Ungereimtheiten und Unsitten, die sich eingebürgert hatten, aber das ist Schnee von gestern. Ohne meine Jungs und Frauen, die aus Ehrenamtlichen und AGH- Kräften bestehen, wäre dieses Projekt gar nicht zu erhalten. In diesem Jahr kamen auch noch zwei Bürgerarbeiter dazu und doch sah ich schon manches Mal alle Felle davon schwimmen ( eben Pessimist), weil leider die AGH- Stellen erheblich gekürzt wurden. Aber da waren ja, Gott sei Dank, meine Ehrenamtlichen, die den Laden am Leben erhielten. In diesem Jahr ist es uns auch fast durchgängig gelungen, unsere Außenanlage in Schuss zu halten. Danke also auch an den Spender einer Motorsense.Besonders möchte ich mich natürlich auch bei den Mitbürgern bedanken, die uns ein reichhaltiges Angebot an Möbeln und diversen Sachen durch ihre zahlreichen Spenden ermöglichen, denn so groß auch das Angebot ist, so groß ist auch die Nachfrage. Was mich auch immer wieder sehr erfreut, sind die positiven Rückmeldungen unserer Spender und auch Kunden. Die gebe ich dann gern an meine Mitarbeiter weiter und sie machen auch mich ein wenig stolz auf die geleistete Arbeit. Unser Baugeschehen ist im Großen und Ganzen erst einmal abgeschlossen, obwohl uns noch ein paar Ideen im Kopf umher kreisen. Danke noch mal an Rudi Fink und seine Leute. Da die Förderung für dieses Projekt im April nächsten Jahres ausläuft, bleibt nur zu hoffen und zu beten, dass wir auf offene Ohren und einsichtige Instanzen treffen, um unsere Arbeit weiterführen zu können. Olaf Gottschling

14 wer sind wir wen unterstützen wir wer unterstützt uns Das Sozialwerk stellt sich vor: Blog des JugendCafé auszeit: Bundesverband der Tafeln: Bundesmodellprojekt SKOLL: Aktionswoche Alkohol: Neue Wege für Jungs: Elternkurse: Milleniumkampagne der UNO (Stand Up): Aktion Hart am Limit (HaLT): Robert-Bosch-Stiftung: Lokaler Aktionsplan für Vielfalt, Toleranz und Demokratie: Benjamin-Schule Remplin: Siegfried-Marcus-Regionalschule: Förderzentrum Lindenschule: Stiftung Life: Europäischer Sozialfonds: Rotary-Club Malchin: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen: Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Malchin: Diakonisches Werk MV: Leserhilfswerk des Nordkurier: Neu: Suchtberatung online: oder:

15 Sucht- und Drogenberatung Malchin Rudolf-Fritz-Straße 1a, Malchin, Tel: ( ) , Fax: ( ) Sprechzeiten: Mo/Mi/Do: Uhr Di: Uhr Fr: Uhr Leitung: Frank Korrmann Sucht und Drogenberatung Dargun Schlossstr. 58, Dargun, Tel. (01 75) Fax: siehe Malchin Sprech- / Kontaktzeiten: Di/Do: Uhr Mi: Uhr - Teestube Leitung: Ramona Köpp Sucht und Drogenberatung Stavenhagen Malchiner Str. 13, Stavenhagen, Tel.: ( ) , Fax: ( ) Sprechzeiten: Mo/Di: Uhr Do: Uhr Leitung: Andra Kabisch Malchiner Tafel Tel: ( ) , Fax: ( ) Ausgabezeiten: Mo: ab Uhr, Basepohl Dorf, (14tägig) Mo: ab Uhr, Remplin, Dorfstr. 55 (14tägig) Mo: ab Uhr, Stavenhagen, Wallstr., (14tägig ) Di/Fr: ab Uhr, Malchin, Rudolf-Fritz-Str. 1a Di/Fr: ab 9.00 Uhr, Gnoien, Friedenstraße 28 Mi: ab Uhr, Stavenhagen, Wallstraße, Do: ab Uhr, Dargun, Schloßstr. 58, Leitung: Anita Dahms Tagesstätte Malchin Tel: ( ) , Fax: ( ) Öffnungszeiten: Mo-Fr: Uhr Sa: Uhr Leitung: Martina Kurz Kontaktbüro Stavenhagen Malchiner Straße 13, Stavenhagen Tel: ( ) Fax: ( ) Öffnungszeiten: Mo - Fr Uhr Familienzentrum Steinstr. 24, Malchin Tel. ( ) Leitung. Rica Düde-Grandke Ambulante Betreuung in der Häuslichkeit (für abstinente Suchtkranke) R.-Fritz-Str. 1a, Malchin Tel: ( ) Fax: ( ) Leitung: Madlen Loges Streetworkprojekt "Café Auszeit" Am Zachow 1, Malchin Tel: und ( ) Leitung: Michael Schmidt Schulsozialarbeit Regionale Schule Siegfried Marcus Rudolf-Fritz-Str. 8a, Malchin Tel: ( ) , Fax ( ) Leitung: Tobias Engel Sonderpädagog. Förderzentrum Lindenschule Lindenstr., Malchin Tel. (03994) oder (0173) Leitung: Rica Düde-Grandke Sucht und Drogenberatung Teterow Niels-Stensen-Str. 2, Teterow, Tel: ( ) , Fax: ( ) Sprechzeiten: Mo/Di/Mi: Uhr Do: Uhr Fr: Uhr Leitung: Karina Matthiaschk Sucht und Drogenberatung Gnoien Friedenstr. 28, Gnoien, Tel. und Fax: ( ) Sprechzeiten: Mo/Di/Do: Uhr Mi: Uhr Fr: Uhr Leitung: Sonja Manthey Café Lebensla(a)ge der Sucht- und Drogenberatung Teterow Breesener Str. 1, Laage, Tel.: und Fax: ( ) Öffnungszeiten: Mo/Mi/Do: Uhr Di: Uhr Fr: Uhr Leitung: Karina Matthiaschk Haus für soziale Projekte (Möbelbörse, Fahrradwerkstatt) Bornmühlenweg 1, Teterow Tel. ( ) Leitung: Olaf Gottschling

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